Bücher mit dem Tag "zyklus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zyklus" gekennzeichnet haben.

508 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.423)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Beim Lied von Eis und Feuer beziehungsweise Game of Thrones und mir ist es so: Wir kamen am Anfang einfach nicht zusammen. Ich hatte vor Ewigkeiten einmal begonnen die Serie zu schauen und nach den ersten Folgen wieder abgebrochen. Ich kam einfach nicht rein in die Handlung. 

    Einige Jahre später habe ich wieder begonnen und war sofort gefangen in Westeros. Viele Besprechungen machten mir aber schnell klar: Auch, wenn die Serie wohl ein absolutes Meisterwerk ist (Ja, ich weiß nicht alle Staffeln....), entspricht sie wohl eher so einer Art Trailer zur Welt von Westeros. Leider wurde ich auch zu einigen Handlungsbögen gespoilert, die im TV nicht angegangen worden sind. Wobei..... eigentlich zum Glück, weil diese fand ich so ansprechend, dass ich unbedingt wissen wollte, wann und wie diese in der Buch-Handlung vorkommen. Ihr seht: Spoiler sind nicht immer nur schlecht. 

    Also habe ich mir den ersten Band geschnappt und gelesen. Beim Lesen hatte ich ungeheuren Spaß, auch, wenn ich natürlich in meinen Vorstellungen recht eingeschränkt war durch die Schauspielerinnen, Schauspieler sowie der Set-Gestaltungen der Serie. 

    Aber schon nach Band 1 (also im Original nur der ersten Hälfte von Band 1) kann ich sagen: Martin ist ein Meister seines Fachs! Und die Handlungen die allein bis jetzt schon "dazugestoßen" sind, machen mich sehr neugierig. Die Charaktere bringen eine Tiefe mit, wie ich sie bisher sehr selten erlebt habe - ein Vorteil einer so langen Reihe  - und machen einfach Spaß zu beobachten.

    Die Handlung hat bereits jetzt schon gehörig an Fahrt aufgenommen und macht Lust auf mehr. 

     

    Ihr seht: Band 2 liegt schon neben mir. Ich bin dann mal weg.

     

    Fazit:

     

    Es ist schon toll, wie sehr einen ein solches Buch fesseln kann, obwohl man eigentlich dachte, es sei nichts für Einen. 

    Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.253)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 4 der Harry Potter Reihe und Potter ist nun etwas älter und reifer was mir persönlich mehr gefällt. Trotzdem hat die Geschichte die übliche Hogwarts-Magie-Charme und konnte mich mit dem Setting, den Charakteren und der Geschichte, die diesmal ganz anders war voll überzeugen :)

    Ich bin und bleibe definitiv ein Harry Potter Fan ;)

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.965)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Ich denke, die Handlung ist weitgehend bekannt. Entweder durch die tollen Rezensionen anderer Leser oder durch die Games Of Thrones Serie. Auf eine inhaltliche Beschreibung verzichte ich daher.

    Als treuer Serien-Fan bin ich am meisten überrascht darüber, das Buch 1 und 2 fast komplett in Staffel 1 untergebracht wurden. Bis auf geringe Abweichung entspricht die filmische Umsetzung der Romanvorlage. 

    Trotzdem ist es ein Genuss die Romanvorlage zu lesen. Martin schildert seine Welt farbenprächtig. Alles ist stimmig. Die Charaktere, die Dialoge, der Spannungsbogen. 

    Klare Leseempfehlung auch für Serienjunkies wie ich einer bin.

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.568)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Dieser dritte Teil des Liedes von Eis und Feuer ist genauso hervorragend geschrieben, wie die beiden Vorgänger. Als Fan der HBO-Serie vergleiche ich natürlich immer Serie und Vorlage und in diesem Band treten die Unterschiede schon deutlicher hervor. Mein Eindruck ist, dass die Personen in der Romanvorlage damit noch mehr Tiefe bekommen. 

    Ich finde es beeindruckend, wie es George R.R. Martin gelingt eine solche Menge von Personen zu handeln und jeden/jede einzigartig zu charakterisieren. 

    Dieser Band ist vor allem geprägt vom Machtkampf der Lennister Geschwister in Königsmund, von Bran der lernen muss in Abwesenheit von Rob den Lord von Winterfell zu spielen und Aryas Erlebnissen auf ihrem Weg in den Norden. Die Mutter der Drachen erreicht Quarth. Jon Schnee verlässt mit einem großen Kontingent an Grenzern die Schwarze Festung Richtung Norden. Mit Stannis Bartheon und Lord Graufreund betreten neue Akteure die Bühne. 

    Aufgrund dieser Weichenstellungen fällt dieser Band in puncto Spannung ein wenig zurück, was mich aber nicht gestört hat.

    Fazit: Für jeden High Fantasy Fan ein muss und jeden Fan der Serie eine lohnende Lektüre.

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.336)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Band 4 ist davon geprägt, dass sich die verschiedenen Kriegsparteien von Westeros in Position bringen.

    Die Baratheon Brüder schwächen sich gegenseitig und verschaffen den Lennisters Luft zum Atmen. Robb Stark hingegen bringt eben jenen Lennisters zusammen mit seinen Verbündeten weitere Niederlagen bei; ist aber ansonsten in diesem Band nur eine Randfigur. Die Graufreunds versuchen aus dem Krieg ihren ganz persönlichen Vorteil zu ziehen.

    Lordkommandant Mormont entschließt sich zu einer Expedition in das Land jenseits der Mauer. Ein gefährliches Unterfangen mit ungewissem Ausgang. Jon Schnee mittendrin.

    Jenseits der Meerenge - in Qarth - kämpft Daenerys um ihren Traum Westeros zurückerobern zu können. Doch immer mehr gerät sie in die Intrigen von Qarth und es erscheint fraglich, ob sie sich daraus befreien kann.

    Zwischen allen Fronten kämpfen Sansa und Arya Stark um ihr Überleben. Die eine als Faustpfand der Lennisters in Königsmund, die andere in den stark vom Krieg zerstörten Flusslanden.

    Fazit:

    Martin verzweigt seine Geschichte immer weiter und darin liegt Reiz und Kritik zugleich. Wer einen gradlinig erzählten Abenteuer/Fantasy-Roman erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Ich persönlich finde die Story in ihren gewaltigen Komplexität als überwältigend. Schon bei der kurzen Zusammenfassung fehlen Tyrion (der eine zentralen Figuren dieses Bandes ist), Bran und Rickon (die die Brutalität des Krieges erleben müssen) und viele mehr. 

    Zugegeben - es ist für extrem hilfreich die HBO-Serie zu kennen, weil es die Zuordnung der Personen und Schicksalen vereinfacht. Und ich weiß nicht, ob ich jemals zuvor in einer Kritik gesagt habe, es ist gut die Verfilmung zu kennen. Meist denke ich das Gegenteil.

    Verfilmung und Buch driften inzwischen deutlich auseinander. Auch das macht für den Reiz des Lesens aus.

    Band 5 ist schon begonnen, Mal sehen wie es weitergeht.

  6. Cover des Buches Göttlich 3. Göttlich verliebt (ISBN: 9783841501394)
    Josephine Angelini

    Göttlich 3. Göttlich verliebt

     (2.746)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Lange, lange, habe ich es vor mir hergeschoben und jetzt war es soweit: Ich habe mich dem finalen Band der Trilogie gewidmet. Und was soll ich sagen, die ersten 200 Seiten fand ich gut, darauf folgten 100 furchtbare Seiten, dann wurde mein Herz rausgerissen, in tausende Stücke zerteilt und anschließend wieder zusammengesetzt (ein leichter Knacks wird aber wohl für immer bleiben) und Gott sei Dank gab es auch ein zufriedenstellendes Ende.

    Die letzten 200 Seiten waren wirklich eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle, ich war zeitweise unfassbar wütend, dann am Boden zerstört und schlussendlich auch wieder glücklich. All das hätte ich nicht gefühlt, wenn Josephine Angelini nicht so einen tollen Schreibstil hätte, der mich wirklich eine ganze Palette an Emotionen fühlen lässt.

    Und dann die Charaktere, aaaaargh, ich will sie einfach nicht gehen lassen. Ich liebe die gesamte Delos-Familie seit Band 1, aber in diesem Band haben sich noch einmal einige Dinge geändert. Hector fand ich von Anfang an super, aber in diesem Band konnte er mein Herz für sich gewinnen. Meine Sympathie für Helen und Lucas hat zeitweise etwas abgenommen, da ich stellenweise wirklich genervt war, aber ich mag sie natürlich trotzdem immer noch sehr. Zu Matt brauch ich nichts sagen, tatsächlich ist er der Grund, warum mein Hass auf Matt Donovan aus TVD immer weiter intensiviert wird, weil die beiden sich so ähnlich sind und ich keinen von beiden ausstehen kann. #sorrynotsorry Und dann gibt es auch noch eine neue Person, nämlich Andy, auch sie mochte ich von Anfang an, weshalb ich es schade finde, dass die Reihe nun schon vorbei ist, da es bestimmt mit ihr auch einige spannende Abenteuer gegeben hätte.

    Das Finale war ähnlich episch, wie ich es mir vorgestellt habe, aber der Weg dahin war leider mehr als anstrengend, vor allem die Visionen haben mich genervt, da man im Plot nicht wirklich vorankam, man sie dafür aber trotzdem brauchte.

    Und jetzt sitze ich hier, tippe diese Rezension und bin emotional total ausgelaugt. So geht es mir immer, wenn ich geliebte Buchwelten bzw. Charaktere verlassen muss. Ich könnte die Reihe direkt rereaden und würde sie wahrscheinlich genauso lieben. Mein Herz ist, auch wenn das Buch längst zugeklappt wurde, noch irgendwo zwischen den Seiten gefangen, weshalb ich auch kein neues anfangen kann, denn meine Gedanken kreisen immer noch um meine geliebte Delos-Familie.

    Also bitte bitte bitte wird diese Trilogie als Serie verfilmt, damit ich mich noch einmal hoffnungslos in Lucas und Hector verlieben und einfach immer wieder nach Nantucket reisen kann, um sie zu sehen. Und wenn das nicht geht, doch bitte ein Spin-Off, ich brauche das!!!

    Fazit: Ein gelungener Abschluss für eine tolle Trilogie, auch wenn es für mich der schwächste Teil war.

     

    Bewertung Band 3: 4/5

    Bewertung gesamte Trilogie: 4/5

  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.051)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Genial - ist das einzig treffende Wort!

    Band 6 ist blutig, düster und von Rache geprägt. George R. R. Martins Epos wird immer vielschichtiger, obwohl wir uns von vielen Charakteren verabschieden mussten. Das Schicksal verschont keines der großen Häuser und schon bald wird aus Sieg und Freude Leid und Tod. 

    König Stannis erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche, während andere Könige das Zeitliche segnen. Jon Schnee überlebt mit Glück und Verstand seine Zeit als Spion unter den Wildlingen, um sich dann gegen jeden auch gegen die eigenen schwarzen Brüder wehren zu müssen.

    Alle überlebenden Stark-Geschwister brechen zu neuen Ufern auf und ob sich dadurch ihre Situation verbessert, bleibt abzuwarten. Gleiches trifft auf Tyion Lennister zu. 

    Daenerys muss erkennen, dass sie ihre Macht und ihre Ideale auch sichern muss.


    Fazit:

    Geniales Epos, dass vieles, was ich gelesen habe ich den Schatten stellt. So komplex, so bildgewaltig, so blutrüstig, so düster, so realistisch fantastisch.



  8. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783453524767)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (1.173)
    Aktuelle Rezension von: Damaris_E_Moreau

    Empfehle ich das Buch? Ich bin zwiegespalten.

    Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht. Es kommen gleich zu Anfang viele Ortsnamen vor und diese sind etwas seltsam, meiner Meinung nach. Vieles liegt vermutlich aber an der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche.

    Das Buch wirkt auf mich jedenfalls eher wie ein Jugendroman. Die Protagonisten sind sehr jung und manchmal verhalten sie sich seltsam. Ständig spuckt wer herum, sie spucken sich sogar gegenseitig an oder verprügeln sich. Oft konnte ich die Handlungsweisen nicht nachvollziehen. Wo wir auch schon bei der Handlung selbst sind: Der Großteil des Buches dreht sich um die Sorgen und Probleme der sehr jungen Protagonisten und ich musste mich fragen, wann die Geschichte endlich zum Punkt kommt.

    Geschrieben ist das Buch im auktorialen Erzählstil, den ich nicht besonders mag. Aber das ist wahrscheinlich auch Geschmackssache.

    Die Welt ist eigentlich recht cool. Die Idee der Dämonen finde ich faszinierend und die Kämpfe sind auch gut. Gut gefallen hat mir das Ende und ich denke, ich werde mir die nächsten Bände dann doch noch aus der Bücherei ausleihen.

     

  9. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.254)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Fantasyreihe "Harry Potter", der Autorin J. K. Rowling, erschien in den Jahren 1998 - 2007 im Carlsen Verlag. Die Buchreihe beinhaltet 7 Titel. 

    Band 1: Harry Potter und der Stein der Weisen (Ersterscheinung: 21.07.1998)
    Band 2: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Ersterscheinung: 21.03.1999)
    Band 3: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ersterscheinung: 21.08.1999)
    Band 4: Harry Potter und der Feuerkelch (Ersterscheinung: 01.01.2000)
    Band 5: Harry Potter und der Orden des Phönix (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 6: Harry Potter und der Halbblutprinz (Ersterscheinung: 01.10.2005)
    Band 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Ersterscheinung: 27.10.2007)

    Klappentext:

    Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können?

    Meinung:

    Hach ja, es ist immer wieder schön in diese Welt einzutauchen.

    Wie bereits beim ersten Teil erwähnt, ist eine objektive Beurteilung meinerseits nicht mehr möglich. Harry Potter begleitet mich seit seiner Ersterscheinung und ich lese die Bücher, schaue die Filme und spiele die Spiele immer wieder liebend gerne.

    Alles in allem kann ich Folgendes sagen: Die Reihe ist gigantisch und wirklich wundervoll. Sie bietet Unterhaltung, Weisheiten, Spannung aber auch eine Prise Humor. Ich liebe jeden einzelnen Charakter da drin – egal ob gut oder böse. Alle Charaktere sind in sich stimmig und überzeugen in ihrer Rolle.

    Fazit/Empfehlung:

    Ich liebe Harry Potter, demnach ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch gerne jedem weiterempfehle.

  10. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.787)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    3 Band um Harry Potter, Potter ist 13 Jahre alt und verbringt wie immer die Ferien bei seiner schrecklichen Zauberer-hassenden Familie seine Sommerferien und zählt die Tage bis er endlich wieder zu Hogwarts gehen darf, dabei erfährt er vieles über die Vergangenheit und was hinter der Geschichte um Sirius Black steht und was dieser mit seinem Vater zu tun hatte. 

    Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich das Harry in jedem Buch etwas älter wird, denn die Bücher sind schon sehr kindlich, aber für Fans von Harry Potter kein störfaktor ;)

  11. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.731)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Lord Voldemort ist zurückgekehrt, doch das Zaubereiministerium verschließt die Augen vor dessen Rückkehr und stellt Dumbledore und Harry als Lügner hin.
    Nach schrecklichen Sommerferien freut Harry sich schon sehr auf seine Rückkehr nach Hogwarts, doch ein hartes Schuljahr liegt vor ihm.

    "Harry Potter und der Orden des Phönix" von J.K. Rowling ist der fünfte Band der Harry-Potter-Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive des fünfzehn Jahre alten Harry Potter erzählt wird.

    Vor dem fünften Band graut es mir jedes Mal, wenn ich ehrlich bin, denn dieser ist der Band, den ich am wenigsten mag und dann ist er auch noch am längsten.
    Aber jedes Mal werde ich erneut überrascht, denn auch dieser Band lässt sich sehr gut lesen und ich genieße dann doch jede Seite, die ich mit Harry in Hogwarts verbringen darf! Irgendwie mag ich es dann auch, dass das Buch so umfangreich ist.

    Dabei ist Harrys Zeit in Hogwarts bei Weitem nicht so angenehm wie sonst. Mit Dolores Umbridge als neue Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste mischt sich das Zaubereiministerium in die Belange von Hogwarts ein und macht Harry das Leben schwer!

    Er wird als Lügner bezeichnet und muss sich gegen Anfeindungen und Spott zur Wehr setzen, kein Wunder, dass sein Zorn immer wieder hochkocht und er ein wenig unausgeglichen wirkt, dabei hat er nur das beste im Sinn: Die Wahrheit erzählen und die magische Bevölkerung warnen, denn Lord Voldemort ist zurückgekehrt, doch solange dieser nicht offen auftritt, schenken nur die wenigsten ihm und Dumbledore Glauben.

    Gut, dass Harry sich auch in diesem Band darauf verlassen kann, dass Ron und Hermine an seiner Seite stehen und er knüpft auch weitere wichtige Banden!

    Das Ende kann mich immer wieder zu Tränen rühren und die Erklärungen, die Dumbledore endlich gibt, waren wie immer spannend zu lesen!
    Jetzt freue ich mich sehr auf den sechsten Band, den ich nach dem dritten Band am liebsten habe!

    Fazit:
    "Harry Potter und der Orden des Phönix" von J.K. Rowling wird für immer der Band der Harry-Potter-Reihe sein, den ich am wenigsten mag, aber trotzdem sehr liebe. Es graut mir jedes Mal vor dem Lesen, aber erst mal angefangen, kann ich auch diesen fünften Band nur schwer aus der Hand legen, denn die Geschichte kann mich einfach immer fesseln!

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.454)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Die Ereignisse im Zaubereiministerium haben dafür gesorgt, dass Voldemorts Rückkehr nicht länger geleugnet wird, doch Harry musste einen schweren Verlust erleben und die Prophezeiung macht ihm noch immer sehr zu schaffen.
    Seine Rückkehr nach Hogwarts steht nun bevor und wieder gibt es einige Intrigen aufzudecken.

    "Harry Potter und der Halbblutprinz" von J.K. Rowling ist der sechste Band der Harry-Potter-Reihe und wird bis auf die ersten beiden Kapitel aus der personalen Erzählperspektive des sechzehn Jahre alten Harry Potter erzählt.

    Immer wenn ich den fünften Band beendet habe, fühlt es sich wie eine Belohnung an, wenn ich mit dem sechsten Band beginnen darf!
    Nach dem dritten Band ist der sechste Band mein liebster Band der Reihe und auch dieses Mal hat dieser mir wieder richtig gut gefallen!

    Nachdem der fünfte Band sehr dunkel war und Harry nicht mehr viel in Hogwarts hatte, was ihm Freude bereitet hat, so hat es sich im sechsten Band angefühlt, als würde man endlich nach Hause kommen. Ich mag die Ruhe vor dem Sturm, der uns im siebten Band erwartet, mag es, dass man sich wieder in Hogwarts wohlfühlt und auch die kleinen Liebesgeschichten mag ich sehr!

    Dieses Jahr bekommt Harry Privatstunden bei Dumbledore und sie begeben sich auf die Spuren von Voldemorts Vergangenheit, was sehr spannend war und nach und nach ergeben die Puzzlestücke, die man im Laufe der Reihe bekommen hat, ein stimmiges Bild. Wobei ich es ja immer wieder genial finde, wie lässig Rowling manche Hinweise eingestreut hat, denn viele Kleinigkeiten bekommen noch eine Bedeutung, mit der man nie gerechnet hätte!

    Fazit:
    "Harry Potter und der Halbblutprinz" von J.K. Rowling ist mein zweitliebster Band der Reihe!
    Ich liebe die Ruhe vor dem Sturm und habe die Zeit in Hogwarts wieder sehr genossen, denn das hat sich wieder wie zu Hause angefühlt!

  13. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.663)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Dumbledores Tod hat den Krieg zwischen Voldemort und seinen Todessern sowie dem Widerstand neu entfacht.
    Vor seinem Tod hat Dumbledore Harry eine Aufgabe erteilt: Gemeinsam mit Ron und Hermine soll er Voldemorts verbliebene Horkruxe finden und zerstören. Die drei treten eine gefährliche Reise an, die ihre Freundschaft auf die Probe stellen wird.

    "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" von J.K. Rowling ist der siebte und finale Band der Harry-Potter-Reihe und wird bis auf das erste Kapitel aus der personalen Erzählperspektive des siebzehn Jahre alten Harry Potter erzählt.

    Ich bin jedes Mal wieder glücklich und auch ein wenig überrascht, wie gut mir dieser Abschluss gefällt!
    Es gibt so viele Reihen in meinen Regalen, wo ich die ersten Bände geliebt habe und dann mit hohen Erwartungen an den letzten Band herangegangen bin, der mich meistens einfach nur enttäuscht hat.
    Auch hier hatte ich damals sehr hohe Erwartungen, die aber komplett erfüllt wurden!
    Dieser Abschluss lässt mich sehr zufrieden zurück, denn für mich wurden alle wichtigen Fragen aufgeklärt und es gab wieder einige überraschende Wendungen!

    Ich mochte es sehr, dass wir mehr über Dumbledores Vergangenheit erfahren durften, aber auch die Freundschaft zwischen Harry, Ron und Hermine hat noch mal eine ganz andere Ebene erreicht, denn sie mussten viele Hindernisse bewältigen und wurden oft auf die Probe gestellt.
    Es wurde den dreien nicht leicht gemacht, oft wussten sie nicht weiter, aber es war immer spannend, denn auch im letzten Band gab es wieder viel neues zu entdecken!

    Fazit:
    "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" von J.K. Rowling ist und bleibt ein absolut genialer Abschluss der Harry-Potter-Reihe!
    Er lässt für mich keine Fragen offen, es war immer spannend und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen und hat mich mehr als zufrieden zurückgelassen!

  14. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (464)
    Aktuelle Rezension von: HierKoennteIhreWerbungStehen

    Nachdem ich mir die aktuelle Version der Buchverfilmung angeschaut habe, bekam ich Lust auch die Buchvorlage zu lesen. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Hier kann man in eine riesige neue Si-Fi Welt eintauchen. 

    Dieser erste Teil der Dune-Zyklen macht wirklich Lust darauf auch die restlichen Teile zu lesen, auch wenn die Originale schon aus den 1960gern sind, dies schmälert den Lesespass jedoch nicht im mindesten.

    Man sollte aber mindesten dazu bereit sein die ersten drei Bücher zu lesen, damit man dann einen Abschluss des ersten Zyklus hat.

  15. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  16. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (873)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Eine Frau fährt in die Berge, mit Freunden. Als Hugo und Luise ins Dorf einkehren, bleibt ihre Freundin zurück und wird über Nacht von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen. Ganz plötzlich ist sie allein in den Bergen, nur Luchs, der Hund ist bei ihr. Nach und nach beginnt sich die Frau einzurichten, findet eine Kuh und eine Katze. Sie beschäftigt sich mit dem Anbau von Kartoffeln, dem Hacken von Holz, der Versorgung der Tiere, der Jagd. Mit allem, was sie zum überleben braucht. So ziehen zwei Jahre ins Land bis eines Tages etwas unvorhergesehenes geschieht.

    Haushofers Roman ist zurecht ein vielgelobter Klassiker. Ganz minimalistisch, mit nur einer Protagonistin, erörtert Haushofer den Sinn des Lebens - symbolisiert über den Einschluss hinter einer gläsernen Wand. Was bleibt da noch? Was ist wichtig? Welche Kenntnisse haben wir überhaupt? Besonders in heutiger Zeit ist das Buch spannend, denn wer kann noch Pflanzen bestimmen, einen Acker herrichten oder Kühe melken - wenn man nicht gerade auf dem Land mit diesen Dingen aufgewachsen ist. Wie beschäftigt man sich ganz allein - ohne Musik, ohne Bücher, ohne Film- und Fernsehen - ohne irgendeine Art von Ablenkung. Besonders die Vorstellung ohne Musik zu leben, war für mich irgendwie merkwürdig. Die Hinwendung zu ihren Tieren, die bald viel mehr sind als reine Mitbewohner und Milchgeber, ist besonders prägnant geschildert und gibt dem Buch eine ganz eigene Stimmung. Dabei switched die Protagonistin immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit - verheimlicht ihre Verluste nicht und gibt dem Buch damit einen düsteren Vibe, der mir gut gefallen hat.

    Kurzum: Minimalistischer Inhalt rund um das Überleben einer Frau in den Bergen. Kurzweilig, einprägsam und etwas düster. Lesenswert.


  17. Cover des Buches Das Rad der Zeit 1 (ISBN: 9783492707114)
    Robert Jordan

    Das Rad der Zeit 1

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Rad der Zeit letzte ist der erste Band der Saga des wohl bekanntesten Fantasy-Autors.

    Den Einstieg habe ich mir schwerer vorgestellt. Ich bin eigentlich sehr gut in die Geschichte eingetaucht.

    Die Geschichte an sich ist ziemlich komplex und hat mich teilweise zum Nachdenken gebracht. Die Fantasywelt ist gut beschrieben und die Charaktere haben sich in meinen Kopf eingebrannt. Man kann sie gut nachvollziehen.

    Ich bin echt gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht und was noch auf uns zu kommt.

    Klare Weiterempfehlung.

  18. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: DottiRappel

    Eigentlich bin ich eine ziemliche Leseratte und beiße mich durch solche Bücher durch, aber nach wenigen Seiten habe ich aufgegeben, denn ich konnte mich überhaupt nicht in die Geschichte einfühlen. Den Anfang fand ich zu plötzlich, so, dass man sich in die Figuren nicht hineinversetzen konnte und kein Gefühl für das Buch bekommen hat. Vielleicht versuche ich es später mit dem Buch nochmal, aber trotzdem hat es mich enttäuscht.

  19. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.298)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  20. Cover des Buches Septimus Heap - Magyk (ISBN: 9783423623278)
    Angie Sage

    Septimus Heap - Magyk

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    Mit dem Buch "Septimus Heap - Magyk" erschien 2005 der erste Kinder-/ Jugendroman von Angie Sage. Die Geschichte richtet sich ob ihrer sehr jungen Protagonist:innen als auch der kurzen Kapitel eher an das jüngere Publikum. Die Geschichte selbst teilt sich, wie es für Kinderbücher gerne üblich ist, in viele kleine Unterabenteuer auf, die recht schnell überwunden sind. Und so taumeln, springen und werden gejagt unsere jungen Protas von Abenteuer zu Abenteuer bis hin zur großen Auflösung am Ende.

    Grundsätzlich mochte ich das Buch, auch wenn es manche Dinge recht einfach abtut wie das "Verschwinden" von Widersachern nach einem schweren Sturm, ohne auf die tatsächliche Schwere von Tod, psychischen Erkrankungen, die sogar durch die Held:innen beigebracht werden oder, wenn auch lustig anmutende, Folter einzugehen. Es ist quasi das gleiche Problem, das auch manch andere Kinderbücher aufweisen - denkt man genauer über das nach, was dort geschieht und auch durch die Held:innen getan wird, ist das Ganze gar nicht mehr so toll oder gar vorbildlich. Ob man diese Botschaften seinen Kindern über ein Buch vermitteln möchte, sehe ich als fraglich an.

    Alles in Allem ein grundsolides Buch, das ich im Mittelfeld einordnen würde. Nicht total schlecht, aber ich habe schon spannendere und auch schönere Kinder- und Jugendliteratur gelesen.


  21. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

     (895)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Mit viel Humor verziert habe ich eine sonderbare Fantasy-Geschichte erlebt, welche unter vielen Fans bereits nach dem damaligen Erscheinen Kultstatus erreicht hat. Das Cover ist bunt gedruckt. Erkennbar ist ein Mann mit Hut und Kamera, welcher durch eine mittelalterliche Gasse schreitet. Im Hintergrund ist eine Kiste mit Beinen auf derer ein weiterer Mann sitzt zu erkennen. Mit viel Fantasie könnte es sich um die Protagonisten Zweiblum, sowie den Magier Rincewind handeln. Der Klappentext ist meiner Meinung nach zu kurzgefasst worden und der Leser bleibt doch sehr im ungewissen. In der wesentlichen Handlung geht es um den ersten Touristen, Zweiblum, auf der Scheibenwelt. Dieser ist aus dem Gegenkontinent (dem Achaten Reich) angereist und äußerst interessiert die neue Welt zu erkunden. Zweiblum wird von einer mysteriösen Truhe auf Beinen begleitet, was die Aufmerksamkeit des leicht tollpatschigen Magiers Rincewind auf ihn lenkt. Dieser bietet sich Zweiblum als „Fremdenführer“ an umso mehr Informationen über die magische Truhe zu erhalten. Bald erleben die beiden so einige skurrile Abenteuer, welche verschiedenste Katastrophen enden. Die beiden Protagonisten Zweiblum sowie Rincewind sind die humorvollen Treiber dieser fantastischen Geschichte. RIncewind ist ein sehr tollpatschiger Magier, der dem Leser schnell an Herz wächst. Er versucht immer wieder den „großen Wurf“ in seinem Leben, scheitert aber oft an sich selbst. Zweiblum ist das Sinnbild eines „naiven Touristen“ und sorgt mit seinen Äußerungen sehr oft für Verwunderung. Die Spannung der Geschichte entwickelt sich im Laufe der Handlung und findet ein interessantes Ende. Der Aufbau der Story ist nicht unbedingt stringent, doch werden im Laufe der Erzählung stets neue Details dieser sonderbaren Scheibenwelt offenbart, was mir gut gefallen hat. Die Sprache des Autors ist sehr humorvoll und äußerst gut lesbar in das Deutsche übersetzt worden. Gerade den Lesefluss der Geschichte empfand ich als äußerst gelungen. Als Zielgruppe des Romans kommen Anhänger von Fantasy-Romanen in Frage. Lustig und locker kommt dieser Roman daher. Wer sich auf eine etwas skurrile und nicht immer stringente Story einlassen möchte ist bei Terry Pratchetts Werken genau richtig.

  22. Cover des Buches Das Spiel der Götter (1) (ISBN: 9783442269099)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (1)

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Lange Zeit ist unklar, wessen Geschichte, aber auch, was für einer, wir folgen. Wir befinden uns mitten in einem Krieg. Imperatrix Laseen hat die Macht über das malazanische Imperium übernommen und kämpft gegen vermeintliche und tatsächliche Gegner innerhalb und außerhalb des Reiches.

    Die Handlung beginnt im Jahre 0 der Machtübernahme durch die Imperatrix, springt sieben Jahre in die Zukunft und steigt im Jahre 9 der Herrschaft von Laseen definitiv in die Geschichte ein.

    Ein personaler Erzähler begleitet abwechselnd Ganoes Paran, einen adligen Offizier und Flickenseel, eine Kader-Magierin der Zweiten Armee durch die Handlung. Das erste Kapitel beginnt vorerst mit den Erlebnissen eines namenlosen Fischermädchens, die aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine tragende Rolle spielen wird. Vermutlich als Leida, Rekrutin bei den Brückenverbrennern. Es hätte mich jedenfalls überrascht, wenn es sich nicht um dieselbe Person gehandelt hätte.

    Laut Klappentext dreht sich die Handlung jedoch um Sergeant Elster und seine Brückenverbrenner, einer Spezialtruppe im malazanischen Heer. Elster tritt erstmals auf Seite 123 als Protagonist in Erscheinung. Davor lernen wir ihn als Nebenfigur kennen.

    Die Magier der Malazanischen Truppen, rund um Flickenseel, aber auch die Brückenverbrenner, werden aus den eigenen Reihen während einer Schlacht magisch angegriffen. Dabei kommen etliche Soldaten und einige Magier ums Leben. Anscheinend wünscht Imperatrix Laseen den Tod der Magier sowie der Brückenverbrenner und nimmt etliche Kollateralschäden in Kauf, um dieses Ziel zu erreichen. Oder zieht jemand anderes die Strippen im Hintergrund? Dies ist der Auftakt im Spiel der Götter.  

    Ganoes Paran wird mit dem Kommando über die Brückenverbrenner betraut – mit einem Geheimauftrag im Gepäck. Kaum bei der Truppe angekommen, wird er auch schon ermordet, kehrt jedoch von den Toten zurück. 

    Immer wieder streut Steven Erikson unterschiedliche Ansichten in das Geschehen. Ein abwartender Bote, ein sterbender Assassine und ein fliegender Vogel unter anderem. Manches davon, um eine zusätzliche Sicht auf die Handlung zu erhalten, doch vielfach ist noch unklar, was einzelne Szenen mit der Geschichte zu tun haben.

    Götter spielen mit, und Aufgestiegene, was alles noch verwirrender macht. Leidtragend, in diesem Spiel der Mächtigen und Götter, ist wieder einmal das einfache Volk – Männer, Frauen und Kinder. 

    Die Handlung ist in mehrere Abschnitte, Bücher genannt, unterteilt. In einzelnen Teilen haben wir es mit den bereits erwähnten Protagonisten zu tun, während die anderen „Bücher“ vor allem Protagonisten aus der letzten freien Stadt Daerujhistan bevölkern. Hier bekommen wir es mit einer breiteren Figurendichte zu tun.  Durch die Handlung führt, unter anderem Kruppe, ein Lebemann mit magischen Tendenzen, der über sich selbst in der dritten Person spricht und ziemlich undurchschaubar ist. In zu unterschätzen, wäre jedoch ein Fehler. Weitere handelnde Figuren sind Crocus, ein junger Dieb, Rallick Nom, ein Assassine, Baruck der Hohe Alchemist, oberster Magier und der wahre Herrscher in Daerujhistan, Murillio, ein Lebemann und Schwerenöter, sowie Kreisbrecher, ein Mann der Nachtwache und Agent. Abwechselnd wird die Handlung in diesen Büchern aus deren Sichten aufgebaut. Ihre Gegenspieler sind, nebst dem Imperium, der nach Macht strebende Stadtrat Turban Orr, sowie Lady Simtal, mit der vor allem Rallick Nom eine Rechnung zu begleichen hat.

    Wenn wir noch den sprechenden Raben Scharteke und ihren Herrn, Lord Anomander Rake, Herrscher der fliegenden Stadt Mondbrut dazunehmen, aber auch all die anderen Figuren, die mehr oder weniger eine Rolle spielen, haben wir es mit einer ordentlichen Figurendichte zu tun, mit der uns Steven Ericson auf 782 Seiten überfällt. Allein das „Dramatis Personae“ im Anhang zählt nahezu an die hundert Namen auf.

    „Die Gärten des Mondes“ sind keine leichte Kost. Steven Erikson führt seine Leser nicht behutsam in die Handlung ein, oder erklärt, wie seine Welt funktioniert. Nein, das muss sich jeder persönlich erarbeiten, was nicht gerade einfach ist. Besonders der Beginn sorgt dafür, dass ich viele Male kurz davor war, das Buch einfach zuzuklappen und mit einem hilflosen Schulterzucken beiseitezulegen. 

    Bei diesem Werk handelt es sich um den Auftakt der sehr umfangreichen Reihe „Das Spiel der Götter“, die in der deutschen Übersetzung neunzehn Bände umfasst. Der zehn Originalbände umfassende Romanzyklus „The Malazan Book of the Fallen“ des kanadischen Schriftstellers Steven Erikson erschien zwischen 1999 und 2011. Bei der deutschen Übersetzung wurden die Originalbände nach dem ersten Roman „Die Gärten des Mondes“ jeweils in zwei Bände aufgeteilt, womit wir auf insgesamt neunzehn Bücher kommen.

    Steven Ericson hat eine Handlung konstruiert, die verschachtelt, unvorhersehbar und absolut konsequent ist. Bereits der erste Band setzt abrupt ein und so muss sich der Leser erst einmal zurechtfinden. Der Autor schenkt seinen Leser nichts und verlangt von ihnen ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Aufmerksamkeit; schon ein einziger Moment der Ablenkung reicht aus, um den Faden zu verlieren. Ich war gezwungen, während der Lektüre in regelmäßigen Abständen innezuhalten, mich zurückzulehnen und erst einmal zu rekapitulieren, was ich bis dahin über die Vorgänge in „Die Gärten des Mondes“ erfahren habe, denn Erikson treibt seine Geschichte unbarmherzig voran. Zeit zum Durchatmen gibt es nicht

    Die düstere und weitgreifende Handlung ist durchaus interessant, auch wenn sie in viele kleine, verworrene Fäden aufgedröselt ist, die sich nicht leicht miteinander in Verbindung bringen lassen. 

    Der Autor entwickelt in „Die Gärten des Mondes“ eine vollkommen neue Welt, ein vollkommen neues Magiesystem und vollkommen neue Rassen.

    Fliegende Festungen, die mit Massenvernichtungswaffen bestückt sind, Götter, die vom Himmel herabsteigen und Tote wieder zum Leben erwecken, Dämonenhäuser, die binnen kürzester Zeit aus einem Samen wachsen, Welten verbinden und gottgleiche Ungetüme verschlingen, Magier, die sich in Drachen verwandeln können, Armeen wandelnder Toter – all das sind Elemente, die in Eriksons Welt fast selbstverständlich erscheinen.

    Die Magier ziehen ihre Kraft aus Gewirren, einer Art magischer Pfade, die von verschiedenen Göttern beherrscht werden. Diese Götter wiederum stehen in losem Kontakt miteinander und mischen sich mal mehr, mal weniger, in die Geschicke der Menschen ein. Zauberkundige können die Macht diese Gewirre anzapfen. Diese magischen Pfade können nebeneinander existieren, sich aber auch überkreuzen und ineinander verschlingen. Neben den gemeinhin zugänglichen Gewirren existieren aber auch noch ältere Gewirre der vier Gründerrassen.

    Nicht neu, aber doch anders, ist der Prozess des Aufstiegs. Dieser ist ein grundlegender Teil der Geschichte. Hierbei handelt es sich darum, dass normale Menschen durch ihre Taten, besondere – äußere – Umstände und letztendlich Magie, zu Göttern werden können. Die Götter ins Steven Eriksons Welt sind jedoch nicht allmächtig. Sie können von Menschen jederzeit getötet werden. Ein Gott beziehungsweise ein Aufgestiegener, verfügt zwar über phänomenale Kräfte und Fähigkeiten, die jedem Menschen und auch jeder Menschengruppe überlegen sind, doch kann er durch einen Schwerthieb genauso sterben, wie ein normaler Mensch, wenn es auch eher an Wahnsinn grenzt, einem Gott im direkten Kampf Mann gegen Mann gegenüber treten zu wollen. Auch sterbliche Magier können, vorausgesetzt sie sind so genannte Hohemagier, einen Gott zumindest in Schach halten und ein magisches Duell mit einem solchen, mit etwas Glück überleben. So sind Götter in dieser Welt zwar unglaublich mächtige Geschöpfe, die ihren Anhängern besondere Fähigkeiten verleihen können, Gaben verschenken und Wunder wirken, wenn ihnen danach ist, doch sind sie bei weitem nicht so allmächtig, wie es oftmals in anderen Fantasywelten der Fall ist. Es versteht sich nun von selbst, dass diese Götter mit menschlichen Schwächen versehen sind. So obliegt es den Menschen, genug Macht anzuhäufen, um sich gegen den Willen der Götter aufzulehnen, so dass die Grenzen hier deutlich schwammiger verlaufen, als wir es gemeinhin erwarten würden.

    Die Handlung in „Die Gärten des Mondes“ ist verworren und vielschichtig, da hinter der Fassade des vordergründigen Eroberungsfeldzuges viele Nebenhandlungen angesiedelt sind, die ineinandergreifen und dem Roman so eine gewisse Vielschichtigkeit verleihen. Den großen Rahmen gibt der Feldzug des malazanischen Imperiums gegen die letzten freien Städte auf dem Kontinent Genabackis vor. Der Machthunger der malazanischen Imperatrix kennt keine Grenzen. So streckt sie seit Jahren ihren starken Arm nach Genabackis aus. Eine Perle fehlt noch in ihrer Sammlung: Darujhistan, die letzte freie Stadt Genabackis‘.

    Die Herrscherin, die sich einige Jahre zuvor an die Macht geputscht und den alten Imperator Kellanved, den Begründer des Reiches, beseitigt hat, benutzt den Krieg als Ausrede, Kellanveds letzte Getreuen zu eliminieren. Die Brückenverbrenner, eine Eliteeinheit der malazanischen Armee geraten zwischen die Fronten eines grausamen Ränkespiels zwischen den Mächtigen des Imperiums, in dem sie sich entscheiden und ihre Loyalität unter Beweis stellen müssen.

    Die politischen Machspielchen ziehen bald weite Kreise und rufen andere Mächte auf den Plan. Die Motive der einzelnen Beteiligten sind nicht leicht zu durchschauen, und es ist schwer zu sagen, welche geheimen Bündnisse und Übereinkünfte getroffen wurden oder noch getroffen werden, damit die einzelnen beteiligten Parteien ihre Ziele durchsetzen können.

    Zusammenfassend begleiten wir auf der einen Seite Hauptmann Paran, der das Kommando einer Einheit von Elitesoldaten übernehmen soll, in deren Reihen sich der Gott der Assassinen in Gestalt eines besessenen Mädchens eingeschlichen hat. Auf der anderen Seite ist da Crokus der Dieb, der in der Stadt Darujhistan zusammen mit seinen Freunden lebt und versucht, sich über Wasser zu halten, dabei aber in einem mysteriösen Krieg der Assassinen aufgrund seiner Freundschaft zu einem der Meuchelmörder zwischen die Fronten gerät. Als dann das Imperium versucht, die Stadt zu erobern, und gleichzeitig Ganoes Paran sich bemüht, seinen Befehlen nachzukommen und dabei ein Komplott in den eignen Reihen aufdeckt, überschlagen sich die Ereignisse.

    Die beiden Handlungsstränge werden gegen Ende der gesamten Geschichte zusammengeführt und eröffnen den Lesern diverse Überraschungen. Steven Erikson versteht es, interessante und spannende Wendungen in seine Handlung einzubauen Er beschwört das Unerwartet herauf und spielt mit den Gedanken seiner Leser, um dann im letzten Moment doch wieder eine verblüffende, dennoch logische Enthüllung zu präsentieren. Trotz all der vorherrschenden Intrigen und Geheimnisse wird es niemals langweilig oder unübersichtlich. 

    In Darujhistan kommt es schlussendlich zum Zusammentreffen der beiden Parteien, deren Wirken wir über das ganze Buch hinweg verfolgen konnten. Es ergibt sich, dass bei den ganzen Vorfällen mehr als nur ein Gott die Finger im Spiel hat, die eigenen Leute scheinbar falschspielen und zu guter Letzt noch eine weitere Partei in die Vorgänge involviert ist.

    Grundsätzlich hat Steven Erikson mit „Das Spiel der Götter“ etwas großartiges geschaffen. Die Beschreibungen sind allesamt gelungen und lassen mit der eigenen Fantasy eine wundervolle, interessante Welt vor dem geistigen Auge entstehen. Bedauerlicherweise schwächelt der Autor in den Charakterisierungen und ist leider auch sehr uneinheitlich im Stil.

    Großartige Passagen auf hohem schriftstellerischem Niveau wechseln sehr oft mit eher lieblos zusammengesteckten Abschnitten. Stellenweise macht es den Eindruck, als habe der Autor abkürzen wollen und wenig Motivation an den Tag gelegt. Das stört den Lesegenuss entscheidend. Zudem wirkt immer mal wieder ein Teil des Textes nachträglich eingefügt und zu oft greift ein Gott in das Geschehen ein, um eine ausweglose Situation zu retten. In einer Welt, in der Götter maßgeblich die Handlung beeinflussen, muss damit gerechnet werden. Doch wenn ein Autor, sobald er sich in eine Sackgasse geschrieben hat, ständig auf dasselbe Mittel zurückgreift, um sich da wieder hinauszumanövrieren, geht die Spannung rasch verloren. In Einzelszenen schafft es der Autor wohl, den Leser zu binden, aber über das ganze Buch hinweg funktioniert das schlichtweg nicht.

    Die Charaktere sind zudem allesamt flach gehalten. Es finden sich zwar einige nette Entwürfe darunter, aber leider bleiben wir ohne Identifikationsfiguren. Vor allem sind es zwei Dinge, die den Zugang zu ihnen erschweren. 

    Zum einen der häufige Perspektivwechsel, der in einer überaus hohen Frequenz stattfindet und Steven Erikson oftmals einfach nicht die nötige Zeit lässt, sich intensiver mit den jeweiligen Personen zu befassen. Zum anderen scheint er genau davor zurückscheuen. Es gibt auch längeren Passagen, die aus der Sicht eines Protagonisten geschrieben sind. Doch auch da vermeidet es der Autor – gewollt oder ungewollt – in das Innenleben seiner Protagonisten einzudringen. Zwar notiert er oft ihre umfangreichen inneren Monologe, doch eine indirekte Charakterisierung findet dadurch selten statt. Persönliche Meinungen, Erinnerungen, Anspielungen auf Gewohnheiten oder gar Ansätze von Selbstreflexion sucht der Leser meist vergebens. Auch eine indirekte Charakterisierung durch andere Personen bleibt aus. Selten kommt es vor, dass sich ein Soldat Gedanken über seinen Kameraden macht, der ebenfalls zu den vermeintlichen Hauptpersonen zählt. Ansatzpunkte sind zwar vorhanden, doch Steven Erikson reduziert die Interaktionen zwischen den Charakteren. Er beschränkt sich vor allem auf Dialoge und reißt die emotionale Ebene nur vorsichtig an. Das ist schade, denn einige der Personen haben Potential. Doch so bleibt das Gefühl, dass der Autor sein durchaus vorhandenes erzählerisches Können nicht voll ausschöpft.

    Es würde hier viel zu weit führen die große Zahl der Figuren und ihr mögliches Potential zu würdigen. Dennoch möchte ich einige stellvertretend nennen.

    Beginnen wir mit Elster dem aufrechten, rechtschaffenen und kriegsmüden dennoch stets loyalen Soldaten, der sein eigenes Wohl hintanstellt und deshalb letztlich daran Zugrunde gehen wird. Einst Hohe Faust, von der Imperatrix zum Sergeanten degradiert, kämpft er an vorderster Front. Er besitzt die absolute Loyalität seiner Soldaten und den Respekt seiner Gegner.

    Oder Paran der Zweifler, der Geradlinige, der auch dann Gerechtigkeit in seinen Entscheidungen sucht, wenn er sich damit mächtige Gegner schafft. Er neigt zu einem eher respektlosen Umgang mit Autoritäten ist meistens sehr direkt und spricht frei heraus. Dadurch erregt er die Aufmerksamkeit von Mandata Lorn, die ihn daraufhin in ihre Dienste mimmt.

    Aber auch Kruppe darf nicht unerwähnt bleiben, dessen Monologe die umfassende Bildung des Autors erahnen lassen, wie überhaupt in einer Vielzahl von Dialogen eine Fülle von Lebensweisheiten erkennbar werden. Laut eigener Angabe fehlt Kruppe jegliche Demut. In seinen Träumen hat er Visionen und tauscht sich dort mit den alten Göttern aus.

    Und natürlich Ben Adaephon Delat, auch bekannt als der Schnelle Ben, der Truppenmagier der Brückenverbrenner, das Gehirn der Truppe. Ein ehemaliger Hohepriester des Hauses Schatten, der den Schattenkult, dem er vorstand, zerstört hat. Nun muss er sich vor den Schattengöttern verbergen. Denn kein Gott schätzt es, wenn sich seine Hohepriester gegen ihn wenden.

    Zum Abschluss noch der Hohe Alchemist Baruk. Als Mitglied und Anführer des geheimen T'orrud-Zirkels war er einer der geheimen Herrscher von Darujhistan. Das Überleben der Stadt war für ihn von höchster Wichtigkeit. Deshalb versuchte er auch zu verhindern, dass sie in die Hände der Malazaner fallen würde. Viele Männer und Frauen stehen in seinen Diensten und spionieren oder erledigen Aufträge, um ihm bei dieser Aufgabe zu helfen.

    Dies sind nur einige Beispiele, aus einer Figurenvielfalt, wie sie selten von einem Autor gehandhabt werden. Vielleicht liegt auch darin das Problem. Dass sich der Autor mit der Anzahl seiner Figuren selbst überlastet hat. Wie ich jedoch vernommen habe, bekommen die Figuren in den Folgenbänden mehr Tiefe. So ist zu hoffen, dass der Autor mit seinem umfangreichen Werk genügend Erfahrung sammelt, um die anfänglichen Schwächen Band um Band auszumerzen.  

    Trotz dieser Kritik bleibt „Die Gärten des Mondes“ eine echte Empfehlung. Zumindest lohnt es sich, einmal reinzuschauen. Mit seinem Auftaktroman präsentiert Steven Erikson den Lesern ein Werk voller Ideen – viele gute, aber auch einige eher platte -, das zu unterhalten weiß und neugierig auf mehr macht. 

    Einige lose Enden und Fragen bleiben zum Schluss des ersten Buches und machen neugierig darauf, was alles in den Folgebänden passieren könnte. Es besteht jedoch kein Zwang weiterzulesen, um endlich ein paar befriedigende Antworten auf Fragen zu finden, die sich im Laufe eines Buches gestellt haben. Trotz einiger Schwächen schafft es Steven Erikson, seine Leser aufgrund seiner Qualitäten als Autor an die Reihe zu binden und nicht durch Tricks.

    Insgesamt ist "Die Gärten des Mondes" ein durchaus ambitionierter Versuch, Fantasy in neue Bahnen zu lenken, der allerdings noch an verschiedenen Kinderkrankheiten leidet. Der Autor schöpft aus dem Vollen und verarbeitet zahlreiche ungewöhnliche Ideen, übertreibt es damit andererseits aber auch des Öfteren. Manchmal ist weniger einfach mehr. Doch auch Steven Erikson ist lernfähig und steigert sich, und so können wir es bei ihm getrost auf einen zweiten Versuch ankommen lassen, ehe wir uns ein abschließendes Urteil erlauben wollen.

  23. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  24. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (653)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2 strotzt nur so vor verwirrenden Aussagen und philosophisch angehauchten Textpassagen, die einen oder auch keinen Sinn ergeben. Ich empfand es als äußerst anstrengend zu lesen.

    Außerdem häufen sich die absurden wie seltsamen bis extrem absurden und irrsinnig seltsamen Begegnungen und Erlebnisse, die Arthur, Ford, Zaphod und Marvin überstehen müssen.

    So konnte mich selbst der Schluss, und damit die letzte Station auf der Reise der Anhalter für dieses Buch, mich kaum überraschen. Denn verwirrend und seltsam war kaum noch steigerungsfähig.

    Es kommt mir vor als wären die einzelnen Kapitel nur Episoden, die aneinander gereiht eine äußerst kuriose Fernsehserie ergeben. Dabei gibt es ab und zu Auftritte von Personen oder Erwähnungen bestimmter Themen, die eine Verknüpfung zu Band 1 darstellen.

    In diesem Buch sind mir deutlich weniger "geflügelte" Worte aufgefallen. Möglicherweise ist der Klassiker einfach nur Band 1 und die wenigsten (Nerds) haben die Fortsetzungen gelesen.

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