Bücher mit dem Tag "zitate"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zitate" gekennzeichnet haben.

426 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Herz und andere schwarze Löcher (ISBN: 9783733500511)
    Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

     (731)
    Aktuelle Rezension von: MoonandStarsBooks

    In dem Buch geht es um Aysel, welche auf einer Internetseite einen Selbstmördpartner findet und fündig wird. Leider entwickelt sich alles andere als gedacht.....

    In dem Buch wird ein wichtiges Thema angesprochen, welches viele Leute nachvollziehen können, aber nicht so wie es oft dargestellt wird, sondern so wie es die meisten Leute wirklich betrifft. Es wird beschrieben wir Aysel lebt und ihren Alltag erlebt, zudem teilt sie ihre Gedanken mit dem Leser, so das man es verstehen kann.

    Ein wenig schade fande ich das Ende.

    Aber ansich ein super Buch!!!!

  2. Cover des Buches Perfect Passion - Stürmisch (ISBN: 9783404171576)
    Jessica Clare

    Perfect Passion - Stürmisch

     (172)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Ich habe der Perfect-Passion-Reihe auf meinem SuB den Kampf angesagt.


    Den Anfang machte die Geschichte von Logan & Bronte.

    Trotz einfallsreichem Kennenlernen, ist es die typische Liebesgeschichte vom Milliardär & seinem genügsamen Aschenputtel … oder in Brontes Fall eben der Kellnerin.


    Logan & Bronte sind typische Charaktere dieses Genres.

    Er ist reich, dominant und selbstbewusst, nach einer gescheiterten Beziehung aber misstrauisch gegenüber dem weiblichen Geschlecht.

    Bronte lebt in bescheidenen Verhältnissen, ist stets freundlich & hilfsbereit und  sich keineswegs zu Schade, um anzupacken.

    Natürlich ist keiner von beiden an einer Beziehung oder gar Liebe interessiert,

    aber das Schicksal hat seinen eigenen Plan.


    Schreib- & Erzählstil sind ganz angenehm.

    Die Story ist eher seicht und bedient so einige Klischees des Genres.

    Der Verlauf ist vorhersehbar, weshalb es, vor allem in der zweiten Hälfte zuweilen, an Spannung fehlt.

    Tiefe & Emotionen sucht man auch eher vergebens.

    Kitsch & Sinnlichkeit machen den Großteil der Handlung aus.


    Fazit:

    Sehr seichte, aber auch locker-leichte Unterhaltung für Zwischendurch.


    3 Sterne.

  3. Cover des Buches Die Worte der weißen Königin (ISBN: 9783841502704)
    Antonia Michaelis

    Die Worte der weißen Königin

     (168)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:

    Meine Geschichte beginnt in der Dunkelheit. Denn in der Dunkelheit traf ich die erste wirklich wichtige, wirklich mutige Entscheidung meines Lebens. Und meine eigene Geschichte zu beginnen, draußen im Licht.

    (Seite 7)


    Autorin:
    Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und verbrachte die ersten beiden Jahre ihres Lebens in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Anschließend zog sie mit ihren Eltern nach Augsburg, wo sie zwar zur Schule ging, aber nie aufpasste, weil sie unter der Bank dicke Bücher verfassen musste. Heute lebt Antonia Michaelis in einem kleinen Dorf gegenüber der Insel Usedom. Sie arbeitet für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald - und verbringt den Rest mit Tochter und Mann, zwei Katzen, einem Förderkind und 3000 Quadratmetern Brennesseln.


    Bewertung:
    Die Aufmachung ist sehr schön und passt hervorragend zur Geschichte. Witzig ist, dass das Cover unter dem Schutzumschlag ohne den Jungen bedruckt ist. Das Cover wie auch der Titel lassen einen annehmen, es ginge um eine Art Märchen. So ist es jedoch nicht, das hat mich etwas enttäuscht.

    Dennoch ist die Gesamtgeschichte schön erzählt. Der Prolog macht schon sehr neugierig auf das Leben des Jungen Lion. Die Autorin steigert chronologisch die Ereignisse im Leben von Lion, es wird immer dramatischer. Lion ist ein sehr fantasievoller und optimistischer Junge, dem eine weibliche Leitfigur fehlt und der unerschütterlich an Wunder glaubt. Ich war beeindruckt von seinem Glauben und würde mir das auch von mir wünschen. Er hat einige familiäre Probleme, die er mit der Flucht in seine Fantasie zu bekämpfen versucht. So verwandelt sein Vater sich in den schwarzen König, eine alte Dame in der Kirche in die weiße Königin und die Adler in seine neue Familie. 

    "Gut, dass es dunkel wird", sagte sie. "Man sieht sonst so viel. Man wird wütend. Ich bin den ganzen Tag wütend, weißt du. Nur wenn es dunkel wird, geht die Wut ein wenig zurück. Sie schmeckt auch bitter, wie die Angst."

    (Seite 86)

    Die Autorin erzählt die Geschichte im Ganzen zwar schön verständlich, aber oft viel zu vereinfacht. Angeblich ist das Buch für zehn bis dreizehnjährige. Da halte ich das Alleinelesen für nicht ganz unbedenklich, denn hier wird wenig hinterfragt. Lion lebt zum Teil im Wald ohne nichts, und das nahezu reibungslos. Hier fehlt etwas mehr Realität, sowie an vielen anderen Stellen. Ich hätte Sorge, dass mein Kind das für realistisch hält. Ich finde, hier muss man den Kindern einiges erklären. Das Buch bietet viel Gesprächsbedarf bei jungen Kindern und Jugendlichen. Als Erwachsene ist mir die Geschichte viel zu einfach erzählt. Ich habe hier den Eindruck von Friede, Freude, Eierkuchen gewonnen.

    "Aber das Schreien hilft, damit sich die Seele nicht entzündet. Schreien ist besser als ducken. Eines Tages lernst du es. Eines Tages lernst du die Wut."

    (Seite 87)


    Fazit:
    Schön, wenn auch vereinfacht und etwas weltfremd erzählt. Bei jungen Kindern ist eine Begleitung durch Erwachsene ratsam. Ansonsten liest sich das Buch sehr schnell und weckt auch immer wieder die Neugier, was als nächstes folgt. Wer hier aber ein Märchen erwartet, wird enttäuscht werden. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.


  4. Cover des Buches Mein Herz wird dich finden (ISBN: 9783733501990)
    Jessi Kirby

    Mein Herz wird dich finden

     (511)
    Aktuelle Rezension von: Landi

    Bei wirklich guten Büchern fesselt einen die Geschichte schon nach wenigen Seiten. Mein Herz wird dich finden ist für mich so ein Buch. Man fühlt sich sofort eins mit der dichten Gefühlswelt der Hauptfigur. Man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben, es sei denn, man will mit dem Lesevergnügen sparsam umgehen. Ein großes Lob an die Autorin.

  5. Cover des Buches Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine (ISBN: 9783746634456)
    Rebecca Raisin

    Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Für Sarah liegt das Glück zwischen zwei Buchdeckeln. Doch ihre kleine geliebte Buchhandlung in einem Dorf in der amerikanischen Provinz fühlt sich nicht mehr so aufregend an. Das Leben scheint Sarah still zu stehen. Als ein dringender Notruf aus Paris kommt, zögert sie daher nicht und macht sich auf den Weg in dieser Weltmetropole eine Buchhandlung ihrer Freundin einzuspringen. Doch ist wirklich alles so romantisch, wie Paris es vorgibt zu sein?

    Der spontane Buchhandlungstausch von Sarah und ihrer Freundin hat mir als Buchliebhaberin sehr gefallen. Man spürt richtig die Buchliebe, die Sarah auslebt und wie sie aus ihrer Komfortzone heraustreten muss, um ihr Leben wieder würze zu verteilen. Schön fand ich ausserdem auch, dass es im Buch um die bestehende Fernbeziehung von ihr ging und nicht, wie sie einer kitschigen Paris-Romanze verfällt. Sarah versucht einfach ihren Weg des Glückes zu finden.

    Mein Fazit: Viel Buchliebe, der Charme von Paris und viele alltäglichen Problemen. Da fehlen nur eine warme Decke zum Einkuscheln und ein warmer Tee. 4 Sterne.

  6. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

     (158)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderPreusse

    Buchvorstellung von meinem Blog www.schreibgewitter.de

    Alle Menschen müssen sterben. In der Regel liegt der Zeitpunkt des Todes in einer unbestimmten Zukunft. Es gibt Ausnahmen: Freitod; Hinrichtung; Strafbataillon der Roten Armee oder Wehrmacht; Vernichtungslager; eine tödliche, nicht therapierbare Krankheit, wie ein Glioblastom, an dem der Autor Wolfgang Herrndorf litt; Folter. In diesen Fällen nimmt der gewöhnlich nebulöse Tod eine sehr konkrete Gestalt an.

    Es handelt sich um unerbittliche, erbarmungslose Situationen. Sie verheeren denjenigen, der ihnen ausgesetzt ist. Es gibt Literatur, verfasst von jenen, die eine Ausnahme dieser Ausnahmen waren und überlebten, was niemand überleben kann; und es gibt „Arbeit und Struktur„, einen Blog, der als Buch herausgegeben wurde, in dem Herrndorf die Zeit von der Diagnose bis kurz vor seinem Freitod niederlegt.

    Ein Roman wie ein Speerstoß

    Der Roman „Sand“, den der Schriftsteller seinen „Wüstenroman“ nennt, ist zumindest in Teilen während dieser Phase verwirklicht worden. Er stellt in gewisser Hinsicht ein Echo dessen dar, was in „Arbeit und Struktur“ dem Leser entgegentritt. Herrndorf ist sprachmächtig gewesen und hat dort die richtigen Worte und Sätze gefunden, um dem, was ihn bewegte, auf eine Weise Ausdruck zu verleihen, die oft genug wie ein durchdringender Speerstoß wirkt. Und genau so ist auch „Sand“.

    Von jeder Romantik, was „die Wüste“ anbelangt, allem Märchenhaften ist das Werk weit entfernt. Diestelig wäre ein schönes Attribut, denn es geht zur Sache, bisweilen blutig und brutal, vor allem aber fern aller Heimeligkeit. Dabei hat Herrndorf wunderbar originelle Einfälle und auf eine messerscharfe Weise offen. Der Mensch und das angeblich unteilbare Menschenrecht werden zu einer Zahl degradiert.

    Wichtiger als ein Menschenleben? […] Nichts ist wichtiger als ein Menschenleben. […] Auch wenn es das Leben eines Lügners ist, das Leben eines Schmugglers, eines Idioten und Berufsverbrechers. Jedes Leben ist unbezahlbar, einzigartig und schützenswert – sagt der Jurist. Das Problem ist, wir sind keine Juristen. Wir stehen nicht auf dem Standpunkt, dass man das Leben nicht gegen andere Güter oder andere Leben abwägen kann. Wir sind eher so die Statistikabteilung und Statistikabteilung bedeutet, es besteht eine einprozentige Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, wie du sagst. […] Es besteht aber auch eine neunundneunzigprozentige Wahrscheinlichkeit, dass das nicht der Fall ist. […] Neunundneunzig Prozent, dass wir hier den Weltfrieden sichern. […] Und nur ein Prozent, dass unser peinliches Verhör einen Rückfall ins Mittelalter darstellt.

    Wolfgang Herrndorf: Sand

    Nur ein Zitat in der Buchvorstellung diesmal, dafür eines mit Wucht. Ein anachronistisches Echo auf 9/11 und was sich die USA herausgenommen haben, als sich die Menschenrechte doch als teilbar erwiesen. Willkommen in der Wirklichkeit. Denn die wiedergegebenen Worte stammen aus der Romanzeit im Jahr 1972 und könnten eben auch begründen, warum die USA den Weg in die Dunkelheit eingeschlagen haben. 

    Ein Alptraum, dem der Leser nicht entkommt. Wann immer es scheint, als würde sich endlich etwas zum Guten wenden, dreht und wendet und windet sich alles wieder und die wilde, nicht enden wollende Jagd geht weiter. Erschöpft wie die Hauptfigur, die übrigens keineswegs am Anfang eingeführt wird – ätsch, ihr Schreibratgeber! – taumelt man Seite für Seite voran, die Glieder schwer, der Kopf erschöpft und das Gemüt von schwindender Hoffnung auf ein Happy-End getrübt.

    Schon der Weg ins Buch ist verworren. Wer gewöhnlich durch sauber geflieste, geputzte und barrierefreie literarische Flure schreitet, behütet von Triggerwarnungen und austarierter Diversität, und alles darüber hinaus als unerträgliche Zumutung betrachtet, sollte diesen Roman besser meiden. „Sand“ schmerzt. Wer einmal einen Sandsturm erlebt hat, weiß, wie schräg ins Gesicht gefegter Sand sticht. Man muss dazu keine Wüste aufsuchen, ein stürmischer Nachmittag an der dänischen Nordsee reicht. Und so ist dieser Roman.

    Verschlugener Erzählweg, groteske Situationen

    Langsam und auf verschlungenen Wegen entblättern sich die Hinter- und Abgründe der Figuren in diesem Drama. Herrndorf inszeniert das als wildes, brutales Puzzle scheinbar sinnloser Schnipsel, Fetzen einer gemarterten Erinnerung. Dabei kommt es zu grotesken Begegnungen, etwa mit potenziellen Informanten, mehr oder weniger organisierten Verbrechern, der Staatsmacht und Geheimdiensten.

    Wer schon eine Weile lebt und seine Zeit mit Büchern und Filmen gefüllt hat, wird unweigerlich einmal, wahrscheinlich recht oft mit der Situation konfrontiert worden sein, die für die meisten Menschen großen Horror beinhaltet. Jemand will etwas von einer anderen Person und setzt diese unter Druck indem er die Angehörigen bedroht, sei es direkt oder indirekt, durch das Ankündigen von Gewalttaten.

    Eine brillante Idee findet sich im fortgeschrittenen Teil des Buches, wenn Herrndorf diese geradezu klassische Szenerie durch die Beigabe einer Zutat namens Amnesie zu etwas Neuem, beunruhigend Spannendem und Verstörendem aufwertet. Was, wenn derjenige, der durch Drohungen gegenüber seinen Verwandten gebeugt werden soll, sich nicht mehr an sie erinnert? Was, wenn die Befrager das nicht wissen können und das Verhalten falsch einschätzen?

    Herrndorf hat in seinem „Wüstenroman“ das Szenario integriert und gekonnt bis zum Äußersten exekutiert. Es verbietet sich, es hier aufzulösen, ja wie an meinen windigen Formulierungen zu sehen, auch jede Kleinigkeit, die darauf hindeutet, wem es widerfahren wird und was sich daraus entwickelt. Und doch zeigt diese Neuerung, was der leider früh verstorbene Autor für ein literarisches Potenzial mitgebracht hat.

    „Sand“ ist ein spektakuläres Buch, voller Verwicklungen, Knoten, die sich nicht lösen lassen, Fäden, die im Nichts zu beginnen scheinen und sich mit anderen verschlingen und wieder in der Luft flattern. Und im Hintergrund schimmert die Zeitgeschichte, wenn etwa abends die Nachrichten im TV gesehen werden und man hört: Olympia. München. Jüdische Sportler. Palästinensisches Volk. 50 Jahre sind vergangen und was hat sich eigentlich geändert?

  7. Cover des Buches Dark Prince (ISBN: 9783961115433)
    J. S. Wonda

    Dark Prince

     (236)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Gut geschrieben und spannend 

  8. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (832)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.



    Das war nicht so meins, es war mir zu heftig. Zu viel Gewalt, zu viele Themen wurden angeschnitten, aber nicht beendet. Die Beziehungen waren mir teilweise zu toxisch und die Protagonistin zu naiv. Wegen der sehr realistisch geschilderten Gewalttaten hätte ich mir definitiv eine Triggerwarnung gewünscht. Ich konnte mich null in die Charaktere hineinversetzen, konnte die Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen. Und wie unsympathisch kann man eine Figur bitte gestalten? Die Mutter der Hauptprotagonistin war einfach unterirdisch... Die Story hat mich leider null abgeholt! Sorry!


  9. Cover des Buches Der schönste Grund, Briefe zu schreiben (ISBN: 9783426519783)
    Ángeles Doñate

    Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Das Ganze spielt in einem Mini - Dorf in Spanien - die ansässige Postfiliale soll geschlossen werden; lohnt nicht für die wenige Post die anfällt - so die Obrigkeit.
    Doch da haben sie die Rechnung ohne die Anwohner gemacht - die wollen nämlich ihre Freundin und Postbotin Sara auf keinen Fall verlieren. Und so fängt eine Reihe von Briefen an die sich die Bewohner anfangen zu schreiben.

    So wunderbar erzählt, man taucht ein, in das Dorf, in das Leben der Bewohner. Ein tolles Buch das ich super gerne gelesen habe

  10. Cover des Buches Ruth Bader Ginsburg (ISBN: 9783442770816)
    Ruth Bader Ginsburg

    Ruth Bader Ginsburg

     (37)
    Aktuelle Rezension von: mel_booklover

    Werbung. Danke an das Bloggerportal und den btb-Verlag für das zur Verfügungstellen des Rezensionsexemplars. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung.

    Ich muss gestehen, dass ich bis kurz vor ihrem Tod nichts von Ruth Bader Ginsburg gehört hatte. Aber das was ich gehört hatte, hat mich neugierig gemacht. Eine höchst interessante Frau, die allen damaligen Widrigkeiten zum Trotz als eine von neun Frauen ihr Jurastudium in Harvard begann.

    Ihr Tod zog internationale Aufmerksamkeit auf sich, zum Einen, weil sie als erst zweite Frau Richterin am Supreme Court war und Zeit ihres Lebens für die Gleichgerechtigkeit zwischen Mann und Frau gekämpft hat, sondern ganz besonders, weil sie Donald Trump stets Paroli geboten hat und nun ein umstrittenes Nachbesetzungsverfahren in Gang kam. Sie sagte einmal, dass sie hoffe, erst nach der Wahl zu sterben und das ein Demokrat ihre Stelle neu besetzen möge.

    Das Buch besteht in der Hauptsache aus 300 Statements von RBG, wie sie gerne genannt wird. Diese sind in verschiedene Bereiche untergliedert und umfasst alle möglichen Ereignisse, denen sie in ihrem Leben beiwohnte.
    Sie wuchs in einer Zeit auf, in der es für Frauen im allgemeinen und für sie im besonderen nicht leicht war Jura zu studieren und etwas aus sich zu machen. Sie war eine Frau, Jüdin, Ehefrau und Mutter, was es ihr nicht einfach machte ihren Weg zu verfolgen, aber sie konnte stets auf die Unterstützung ihres Mannes zählen.

    Es sind starke, einschneidende Zitate, die ein Bild dieser besonderen Frau zeichnen und dazu anregen und inspirieren die Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern für Gerechtigkeit und Menschenrechte

    Die "Meilensteine" umfassen einen Lebenslauf von Ruth. Ins Auge springt dabei, dass einzelnen Stationen ihres Lebenslaufs auch einige bedeutende Gerichtsverfahren zugeordnet sind.
    Es wird noch einmal deutlich, dass ihre Karriere etwas besonderes ist in einem von Männern dominierten Bereich und sie hat Rechtsgeschichte geschrieben.
    Ihre Arbeit und ihre Haltung haben Amerika ein kleines bisschen gerechter gemacht. Sie hat sich stark gemacht für die Geschlechtergerechtigkeit und gegen Diskriminierung.

    Was mir aufgefallen und etwas aufgestoßen ist, ist das sie oft von Rassen und Rassendiskriminierung gesprochen hat.

     Ruth Bader Ginsburg, geboren am 15.03.1933 und verstorben am 18.09.2020, war eine höchst beeindruckende Persönlichkeit und eine Quelle der Inspiration für alle, die ihren eigenen Kampf gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit in einer von Männern dominierten Welt führen.

    Dieses Buch muss man nicht am Stück lesen, sondern kann es bequem zwischendurch häppchenweise lesen. Als Leser:in bekommt man hier einen tollen ersten Eindruck von dieser Frau.

    Eine klare Leseempfehlung von mir. Auch eine Biografie von ihr fände ich sehr spannend.

  11. Cover des Buches Das Lied der Träumerin (ISBN: 9783596188253)
    Tanya Stewner

    Das Lied der Träumerin

     (184)
    Aktuelle Rezension von: BuchLiebhaberin

    Inhalt:

    Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, Angelia, die nach England geht, in die Stadt ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Dort lernt sie die Brüder Josh und Jeremy kennen. Sie verliebt sich unsterblich in Jeremy, was so seine Tiefen in sich hat. 

    eine Meinung:

    Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher und definitiv zu empfehlen!

    Das Lied der Träumerin ist ein wunderschönes Buch, das Schmerz und Glück verkörpert. 

    Einfach volle 5 Sterne!!!!!

  12. Cover des Buches Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten (ISBN: 9783749901067)
    Annie Austen

    Bücherliebe – Was Bücherregale über uns verraten

     (55)
    Aktuelle Rezension von: JamieVamp

    Grundsätzlich gefällt mir die Aufmachung des kleinen Büchleins - Hardcover und Lesezeichen - sehr gut. Aber auch inhaltlich kann man es durchaus empfehlen. 

    An der ein oder anderen Stelle dachte ich mir zwar schon "na ja, hätte ich jetzt nicht gerade gebraucht", aber zu gut 95% hat mir das Buch definitiv zugesagt. Es sind auch mal wieder "neue" Zitate in Bezug auf Bücher/Buchliebhaber drin, die mir nicht bekannt waren, so dass ich zuerst einmal nur kurz durchs Buch blätterte um die Zitate zu lesen.

    Aber auch der Text ist recht ansprechend, ich mag die amüsante Annäherung an das Thema Bücher und Buchliebhaber. Man muss oft schon sehr schmunzeln und erkennt sich doch immer wieder selbst. Insbesondere hat mir die Thematik der Sortierung in den Bücherregalen gefallen. Dieses Thema haben wir im Freundeskreis auch des Öfteren, denn jeder sortiert sein Bücherregal völlig anders. Daher ist es um so schöner auf diese lustige Art und Weise darüber zu lesen.

    Für jeden Buchliebhaber und privaten "Bibliothekar eigener Bücher" :D sehr zu empfehlen!

  13. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.265)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990

    Das Cover finde ich nichtssagend. Doch mir gefällt es, dass es zum ersten Teilnder Reihe passt. Ich hätte dem Buch keine Beachtung geschenkt, wenn ich es nur nach seinem äusseren beurteilt hätte, aber da mich der erste Teil so in den Bann gezogen hat, musste ich denn zweiten Teil auch sofort lesen.


    Die Bücher-Reihe muss unbedingt mit dem ersten Teil begonnen werden, da die Bücher nicht ineinander abgeschlossen sind, sondern die Geschichte weitergeht. Nur die Erzähler-Perspektive wechselt.

    Layken und Will kennen sich nun schon seit etwas mehr als einem Jahr und sie sind glücklich. Doch dann macht Will einen Fehler, da er nicht daran denkt, dass diese Entscheidung ihr Leben für immer verändern könnte.


    Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Auch diese Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Im Buch geht es um das Erwachsenwerden, Freundschaft und die Liebe. Die Emotionen sind spürbar und man kann sich mit den Charakteren freuen und mit ihnen trauern. Leider war dieses Buch mit etwas zu viel Drama vollgepackt, aber das macht das Buch nicht schlecht. Nur etwas anders als den ersten Teil.


    Die Charaktere sind so realistisch dargestellt, dass man sich gut in sie hinein versetzen kann. Mit Hilfe von Freunden und Nachbarn erziehen Will und Layken ihre kleinen Brüder, was ich bemerkensweet finde.

    Layken ist eine junge Frau die alles für ihre Familie gibt. Ich kann ihre Gefühle und ihre Hoch und Tiefs sehr gut verstehen und nachvollziehen, auch ihre Verunsicherung.

    Will opfert viel für seinen kleinen Bruder und besitzt viel Herz und eben so viel Verstand.

    Auch die Nebencharaktere wie Kel, Caulder uns Kiersten sind sehr lebendig beschrieben und die Freundschaft, die sie verbindet ist einfach berührend.

    Das Buch hat mich total erwischt. Ich fühlte mit, ich litt mit und ich trauerte mit all den Figuren mit. Auch der 2. Teil gehört für mich mit zu den besten Geschichten, die ich gelesen habe.

  14. Cover des Buches Die Romantherapie (ISBN: 9783458360353)
    Traudl Bünger

    Die Romantherapie

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Dieses Buch ist ein echtes Gemeinschaftswerk: ursprünglich geschrieben von Ella Berthoud und Susan Elderkin, von Traudl Bünger um einige lebenswichtige deutsche Autoren ergänzt und ins Deutsche übersetzt von Katja Bendels und Kirsten Riesselmann.
    Vorgestellt werden passende Lektüren bei körperlichen Leiden („Schwitzen“ etc.) und seelischen Leiden (besonders nützlich fand ich: „Dinnerpartys, Angst vor“), Eigenschaften („Superheld, einer sein wollen“ etc.) und Lebenslagen (beispielsweise „Vaterschaft“), die zwar nicht unbedingt behandlungsbedürftig sind, aber ggf. einen erhöhten Beratungsbedarf mit sich bringen, sowie typischen Leseleiden („Buchkäufe, zwanghafte“ etc.). Dies geschieht zwar meistens mit einem Augenzwinkern, doch die Liebe der Autoren zu Büchern und ihr Glaube an deren heilsame Wirkung zeigen sich deutlich.
    Der Aufbau dieses Buches als alphabetisches Nachschlagewerk lädt dazu sein, sich vor allem die Tipps zu den Themen anzusehen, die für den Leser gerade relevant sind, aber es lohnt sich auch, das Buch von vorn bis hinten durchzulesen. Auf diese Weise konnte ich auch jenseits meines akuten Bedarfs viele interessante Buchtipps entdecken und fast vergessene Lieblingsbücher wiederentdecken, bei manchen Büchern hingegen, die ich eigentlich schon immer mal lesen wollte, besser verstehen, warum mir bisher der kleine nötige Rest an Motivation fehlte, und den herrlichen, manchmal etwas schwarzen Humor der Autoren genießen (beispielsweise wird unter dem Stichwort „Aus dem Fenster fallen“ vorgeschlagen, unter „Alkoholsucht“, „Drogenkonsum, übermäßiger“, „Heimwerken“ und „Krankenhausaufenthalt“ nachzuschlagen).
    Zur Behandlung der äußeren Hülle von Büchern haben die Autoren im Übrigen eine etwas eigenwillige Ansicht, die manche (und teilweise auch mich) entsetzen mag, diese Konzentration auf den Inhalt der Bücher finde ich aber andererseits auch sehr sympathisch.
    „Die Romantherapie“ ist ein amüsanter und nützlicher Begleiter in vielen verschiedenen Lebenslagen – birgt allerdings die Gefahr, dass man wie ich nach dem Lesen eine weitere lange Liste von Büchern hat, die man nun unbedingt lesen möchte …
  15. Cover des Buches Unter dem Herzen (ISBN: 9783499630019)
    Ildikó von Kürthy

    Unter dem Herzen

     (107)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Autorin erzählt über die abenteuerliche Zeit als Schwangere und als „neugeborene“ Mutter. Sie wünscht sich eine Bedienungsanleitung für das Kind, denn obwohl Mama und Baby schon viele Monate Schwangerschaft gemeinsam unterwegs waren, verstehen sie einander nicht: Warum weint das Baby? Warum weint es nun nicht? Warum schläft es so lange? Warum will es nicht einschlafen? Wer sagt einem, was normal ist? Ein Sachbuch der etwas anderen Art.

    Erster Eindruck: Ein Sachbuch in Tagebuchform mit vielen Illustrationen von Stefan Werthmüller und Auszügen aus Chats mit Freundinnen – aussergewöhnlich, gefällt mir.

    Das erste Mal musste ich gleich beim Lesen der inneren Klappen in Bezug auf einen möglichen Gast laut auflachen, denn da stand: „Babys Herzchen schlägt, und ich ringe mit mir, meinen Frauenarzt zu bitten, in unser Gästezimmer einzuziehen. Nur zur Sicherheit und bloss für die nächsten acht Monate.“ Ich fand das so eine herrliche Vorstellung, denn ich habe mir als junge Erwachsene immer gedacht, als Schwangere am liebsten spätestens im sechsten Monat in ein Geburtshaus einzuziehen und mich dann die letzten vier Wochen nicht mehr als fünfhundert Meter davon zu entfernen!

    Der Humor der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es hat so viele amüsante Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben. Hier ein paar meiner Highlights:
    - „Schwanger sehe ich nicht aus, sondern verfressen. Ich glaube, meine Taille hatte sich schon wenige Stunden nach der Zeugung von mir verabschiedet.“ (S. 41)
    - „Ich finde, wenn man schwanger ist, sollte man nicht nur Rohmilchkäse, rotes Fleisch, Drogen, Springreiten und das Wühlen in frischem Katzenkot vermeiden, sondern auch das Internet. Wehe, du hast eine winzige Beschwerde, ein leichtes Ziepen, ein minimales Wehwehchen.“ (S. 76)
    Ja, das mit dem Internet kann ich durchaus bestätigen. Aus einem einfachen Schnupfen kann da durch das Googlen und Surfen in Foren kurzum eine lebensbedrohende Krankheit entstehen. „Denn ich als neurotische Erst-Schwangere mit zu viel Internetwissen und überbordender Phantasie kann zurzeit nicht einordnen, was von dem, was da gerade Seltsames mit meinem Körper passiert, nur normal und was tatsächlich Grund zur Sorgen ist.“ (S. 103)
    - „Ich habe zwar davon gehört, dass bereits Frauen vor mir schwanger gewesen sein sollen, aber ich kann nicht anders, als all das für einzigartig zu halten.“ (S. 124)

    Mir hat Johanna, eine gute Freundin der Autorin, sehr gefallen. Sie selbst war zum Zeitpunkt der hier beschriebenen Schwangerschaft bereits zweifache Mutter und hat daher aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen können und Ildikó auch ungeschönte Wahrheiten präsentiert. Vom Humor und Unterhaltungswert hätte das Buch 5 Sterne verdient. Einen Stern Abzug mache ich jedoch für die aus meiner Sicht unnötigen (und uncharmanten) Verweise auf diverse Prominente.

  16. Cover des Buches Leseglück (ISBN: 9783845831879)
    Florian Valerius

    Leseglück

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Haveny

    Jeder von uns kennt sie: Die Bücher, die man einfach immer wieder hervorholt, darin blättert und liest und dabei merkt wie es einem merklich besser geht ❤ Auch wenn die Nicht-Leser einen vllt komisch beäugen und nicht glauben können, dass bedrucktes Papier so eine Wirkung haben kann: Aber ja das kann es! 😍
    .
    Genau das haben sich wohl auch @literarischernerd und der @verlagarsedition gedacht und ein wundervolles Büchlein herausgebracht, das ein perfektes Geschenk für alle Buchliebhaber ist 😍
    .
    Im Buch findet man 99 Bücher, die für Gute Laune sorgen und einen vllt auch aus einer Leseflaute holen können! Dazwischen findet man immer wieder Funfacts zu den Büchern, Tipps & liebevolle Illustrationen 😍

  17. Cover des Buches Wir und all die Farben (ISBN: 9783942790406)
    Michelle Schrenk

    Wir und all die Farben

     (55)
    Aktuelle Rezension von: leseHuhn

    Wir und All die Farben

    Michelle Schrenk

    e-book

    Canim Verlag erschienen 2019

    Kurzinfo

    Lina Seidel und Jakob Wolf könnten unterschiedlicher nicht sein.
    Während Lina endlich die Chance bekommt ihren beruflichen Traum zu leben, scheint Jakob sich für nichts außer sich selbst zu interessieren.
    Doch was zwischen den beiden als Hassliebe beginnt, ändert sich schnell, als sie gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen müssen. Lina blickt hinter seine Fassade und stellt fest, dass auch Jakob große Träume hatte, die inzwischen allerdings verblasst sind, genau wie seine Graffitis.
    Als Lina den traurigen Grund dafür erfährt, setzt sie alles daran,  ihm begreiflich zu machen, dass die Farben des Lebens auch noch in der Dunkelheit existieren … 

    Meine Meinung

    Die Romane von Michelle Schrenk, lassen sich immer wunderbar lesen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, und ihre Geschichten gehen mitunter sehr unter die Haut. Sämtliche Emotionen finden Platz darin.

    Auch dieser Roman spielt wieder in Nürnberg. Und als Leser freut man sich schon auf ein Wiedersehen mit der Stadt, weil ihre örtlichen Beschreibungen sehr genau  sind.

    Jakob Wolf, am Anfang eher ein unsympathischer Protagonist. Aber bei eingehender Betrachtung, doch ein ganz netter Kerl. Leider beschäftigt ihn im Moment sein eigenes Leben viel mehr, als das er für Lina und ihre Gefühle Zeit und Platz hat. 

    Michelle Schrenk, hat die beiden unterschiedlichen Charaktere mit vielen Emotionen bestückt und wunderbar zusammen gefügt. Man durfte mithoffen und bangen, ob die beiden einen gemeinsamen Weg einschlagen.

    Ich habe den Roman förmlich aufgesaugt und konnte auch das Handeln der Protagonisten sehr gut nachempfinden. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie waren nicht zu aufdringlich aber immer gut sichtbar.

    Für diese emotionale Story vergebe ich sehr gerne 5⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.




  18. Cover des Buches Die Schriften von Accra (ISBN: 9783257242829)
    Paulo Coelho

    Die Schriften von Accra

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Ein sehr tiefgründiges und sehr christlich geprägtes Buch.

    Es ist sicher nicht für jeden etwas, aber gerade die Menschen, die in ihrem Glauben gefestigt werden möchten, sollten dieses Buch lesen.

    Für mich ist es tatsächlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich selbst glaube an Gott, wenn auch nicht an die Institution Kirche. Ich habe dieses Büchlein als Ratgeber, als Mutmacher gelesen, aber auch als realistische Auslegung der Liebe Gottes.

    Mir haben die Worte Coelhos teilweise so gut gefallen, dass ich hier einfach ein paar Zitate seiner Weisheiten aufschreiben möchte:


    "Und jene, die das Alleinsein bedrückt, sollten sich in Erinnerung rufen, dass wir in den entscheidenden Augenblicken des Lebens immer allein sind." (S. 42)


    "Das höchste Ziel des Lebens ist zu lieben. Der Rest ist Schweigen." (S. 81)


    "Man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, doch wenn man einen Berg erklimmt, sollte man hin und wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen." (S. 127)


    "Wahrer Erfolg bedeutet, sein Leben zu bereichern, und nicht, seine Schatzkiste zu füllen." (S. 127)


    "Die zerstörerischste Waffe ist das Wort, das ein Leben zunichtemacht, ohne Blutspuren zu hinterlassen, und dessen Wunden niemals heilen." (S. 166)


    Ein so unglaublich weises Buch und ein so fantastischer Autor. Für mich war es absolut 5 Sterne wert.

  19. Cover des Buches Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister (ISBN: 9783764531577)
    George R. R. Martin

    Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Kikis_Buecherkiste

    Mein Eindruck:

    Zitat (S. 24):

    „Als ich an der Reihe war, müssen die Götter wohl betrunken gewesen sein. – Der Sohn des Greifen“

     

    Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und als großer Game of Thrones Fan war für mich klar, dass brauche ich unbedingt. Vor allem, hallo? Es sind die Zitate von Tyrion Lennister, einer meiner Lieblinge aus GoT.

     

    Ok, zugegeben, ich habe die 10 Game of Thrones Bücher noch nicht gelesen, stehen aber hier im Regal bereit. Dafür habe ich aber die Serie geschaut und war schon nach ein paar Folgen im GoT-Fieber. Tyrion mochte ich von Anfang an, denn sein Sarkasmus, sein Humor und seine unverwechselbare Art ist einfach einzigartig. Auf den Kopf gefallen ist er zudem auch nicht und er weiß genau, was er tut. Zumindest meistens.

     

    Nachdem das Buch hier ankam, habe ich sofort mit dem Lesen angefangen und hatte die 158 Seiten auch ziemlich schnell durch. Das liegt teilweise aber auch daran, dass das Buch pro Seite ein Zitat hat oder eine passende Illustration. Ich persönlich finde das zwar schade und hätte gerne mehr davon gehabt, aber ich muss zugeben, dass so die Zitate um einiges besser zur Wirkung kommen. Tyrions Zitate sind in 14 Abschnitte eingeteilt, in denen er uns zum Beispiel etwas über die Liebe, die Musik oder über die Kunst des Lügens erzählt. So sind es manchmal Witze oder witzige Sprüche oder auch Weisheiten von ihm, die auch außerhalb der GoT-Welt hervorragend passen.

     

    Zitat (S. 73):

    „Einen ehrlichen Kuss, ein wenig Freundlichkeit, jeder hat das verdient, gleichgültig, ob groß oder klein. – Ein Tanz mit Drachen“

     

    Fazit:

    Ein besonderes Schätzchen für eingefleischte GoT und Tyrion Fans. Auch wenn ich mir ein paar mehr Zitate gewünscht hätte, fand ich das Buch recht unterhaltsam, habe es gerne gelesen und mich dabei an die Szenen erinnert. Eine klare Leseempfehlung für GoT Fans.

     

  20. Cover des Buches Das Glück wohnt überall (ISBN: 9783845822198)
    Katharina Teimer

    Das Glück wohnt überall

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch kann ich wärmstens empfehlen. Es bekommt von mir 5 Sterne.

    Da ich aber Lovelybooks verlassen werde, weil die Seite momentan nicht userfreundlich ist, ziehe ich meine Rezensionen hier ab.
    Die ausführliche Rezension auf anderen, wichtigen Verkaufs-Plattformen bleiben jedoch erhalten.
    Vielen Dank für das Verständnis an den Verlag.

  21. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  22. Cover des Buches Love Her Wild: Poetry (ISBN: 9781472250933)
    Atticus Poetry

    Love Her Wild: Poetry

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Victoria_

    ,,Love Her Wild‘‘ war mein erstes Poesie-Buch von Atticus. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich durch Bookstagram. Dort wurden seine Bücher sehr gelobt. Mit entsprechend hohen Erwartungen habe ich das Buch gelesen. Doch leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt.

     

    In ,,Love Her Wild‘‘ finden sich hauptsächlich Liebesgedichte. Geschrieben aus der männlichen Perspektive, über seine Liebste. Leider konnte ich mich mit dem Großteil der Gedichte einfach nicht identifizieren, da ich nun mal kein Mann, sondern eine Frau bin. Zwar fand ich die Formulierungen und Gedanken wirklich schön, allerdings wurde es mir irgendwann zu eintönig. Einige ,,allgemeinere‘‘ Gedichte finden sich auch im Buch, die haben mir dann auch ganz gut gefallen, aber mich hat leider nichts wirklich berühren können. Und genau dieses Gefühl habe ich beim Lesen vermisst. Wenn ich einen Gedichtband lese, möchte ich über das Gelesene nachdenken, mich hineinfühlen, und Parallelen zu meinem eigenen Leben entdecken. Das war hier leider nicht der Fall.

  23. Cover des Buches Annas (fast) perfekte Hochzeit (ISBN: 9783426216521)
    Marion Stieglitz

    Annas (fast) perfekte Hochzeit

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Marion Stegliz hat mich mit ihrem tollen Roman „Das kleine Hotel in der Provence“ ganz wunderbar unterhalten, ich habe die Seiten nur so verschlungen, und deshalb war ich sehr neugierig, was ihr erster Roman für eine Geschichte bereithält.

     

    So fest hat Anna damit gerechnet, dass ihr Bernd an Silvester einen Heiratsantrag macht, aber Pustekuchen. Schwanensee, ein gemeinsames Abendessen, ein bisschen beim Feuerwerk zusehen und dann ab nach Hause und nichts wie zack rein in den „Flanell-Pyjama – ein untrügerisches Zeichen dafür, dass Anna keinen Sex erwarten durfte.“, und schon schnarcht er im Bett.  Reichlich zerknirscht schleicht sie ins Bad und schon wenig später befindet sich in der Emotionsachterbahn. Bernd hat sich für ein Überraschungsei im Zahnputzbecher einen ganz besonderen Inhalt ausgedacht.

     

    „Liebe Anna,

    möchtest du mich heiraten?

    PS: Wenn ja, darfst du mich gerne wecken.“

     

    Ihm einen Preis verleihen für Kreativität? Oder besser ihm böse sein, weil er sie so ausgetrickst hat, er so mit ihren Erwartungen gespielt hat? Das ist zwar der erste Impuls, aber Nein, einfach freuen, dass es nun endlich soweit ist, man muss ja niemandem verraten, wie genau der Heiratsantrag abgelaufen ist. Jep, Anna und Bernd werden heiraten, und zwar schon im September. Anna ist völlig auf Hochzeit gepolt, …

     

    Als Leser darf man mit Anna in Heiratsfieber geraten, die Hochzeit vorbereiten, Hochzeitsmessen besuchen, Einladungskarten basteln, Brautkleid kaufen, sich Gedanken über eine Sitzordnung, die Streit vermeidet, machen, sich durch Cremetorten testen, Brautfrisuren ausprobieren und ganz klar auch nach einem geeigneten Ort umsehen, wo das Event stattfinden soll. Heiraten nimmt Anna nicht nur privat völlig ein, denn auch eine Hochzeitsecke in ihrem Vintage Laden soll den Umsatz dort wieder ankurbeln, diese gilt es natürlich auch gemeinsam mit ihr einzurichten. Alles auf Hochzeit gepolt, eigentlich sollte man mit ihr daher im siebten Himmel schweben, warum es dann wenig später heißt, „Aber das war nicht ihre Vorstellung von einer Traumhochzeit. Und da sie nie vorgehabt hatte, noch ein zweites Mal zu heiraten, wollte sie kein Fest voller improvisierter Notlösungen.“ „Das alles war einfach ein großer Mit. Und diesen Mist konnte man nicht weglächeln. Oder mit flatternden Fahnen schmücken. Mist blieb Mist.“, und was deshalb aus der Traumhochzeit wird, wird nicht verraten.

     

    Auch wenn meine Begeisterung insgesamt nicht ganz so groß wie bei der Provencereise ist, auf die mich die Autorin mit ihrem anderen Roman mitgenommen hat, hat mich der locker, plaudernde Sprachstil wunderbar unterhalten. Ich konnte über so manche Panne, so manches Fettnäpfchen und so manch komische Szene schmunzeln, was ja nie verkehrt ist. Ich habe mich mit Anna gefreut, ich habe mit ihr gelitten, und ich habe mitgefiebert, wenn auch vielleicht nicht unbedingt in ihrem Sinne. Sie kämpft für ihre Traumhochzeit, ich hingegen habe darauf gewartet, wann der Traummann Bernd endlich den Schuh in den Hintern bekommt. Aber, wo die Liebe hinfällt, und fiebern ist fiebern, egal in welche Richtung. Nicht ganz so begeistert war ich lediglich vom Finale, von den letzten Kapiteln, da war für mich dann leider etwas die Spannung raus. Gut gefallen haben mir aber da aber vor allem auch die Szenen, bei denen es um ihr Verhältnis zu ihren Eltern, bzw. auch dem problematischen zwischen Vater und Mutter geht.

     

    Ich mochte Anna von Anfang an gern und konnte mich super gut in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihr gefühlt, mit ihr vor Zorn innerlich gekocht und vor Enttäuschung mit ihr gelitten. Von Anfang an konnte ich nicht wirklich verstehen, was ihr an Bernd so gut gefällt, dass sie ihn unbedingt heiraten möchte. Aber gut, wo die Liebe hinfällt und vielleicht waren die guten Jahre ja einfach schon um. „, mischte sich Bernd auf einmal ein. Vielleicht kann sie auch einfach besser mit seinen blöden Scherzen, wobei ihr der auch peinlich war. Auch keine seiner Bemühungen ihr seine Liebe zu zeigen konnte bei mir punkten, ich mochte ihn einfach nicht. Aber ich muss auch nicht jeden Mitspieler mögen. Super gut hat mir dafür wieder Katja gefallen. So eine Freundin kann man sich nur wünschen. Wenn Anna sie braucht steht sie parat und auch deren Ehemann Dave, mit dem Katja viele schrullige Vorlieben teilt, ist ein richtiges Goldstück. Denn, für die beiden gilt nicht nur „In Annas Augen waren sie ein ziemlich perfektes Paar. Zu den etwas zu viel Pfunden, die beide gleichermaßen auf die Waage brachten, hatten sie ein doppelt so großes Herz, wie andere Menschen.“, das habe ich ganz genau so gesehen.  

     

    Katja schenkt ihrer Freundin Anna einen Wochenkalender mit tollen Zitaten, die sie das Jahr der Hochzeitsvorbereitungen begleiten soll. Diese Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt sind, ab und an auch mal in diesem Verwendung finden, haben mir äußerst gut gefallen. Als tollen Service bekommt man diese im Anhang auch noch einmal alle zusammengestellt, was ich besonders lobend erwähnen möchte. Weil ich davon so begeistert war, auch von den Zitaten an sich, runde ich die 4,5 Sterne auf fünf auf.

  24. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783406611384)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.375)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Wolfgang von Goethe’s Buch «Faust» gehört zu den grossen Klassikern der Weltliteratur. Anfang hatte ich grosse Schwierigkeiten zu lesen, da alles in Reimen und Metaphern geschrieben ist. Deshalb brauchte ich lange die ganze Handlung zu verstehen. Weil es ein Theaterstück ist, wo es nicht schlimm ist, dass es sich alles reimt, weil es beim Zuhören nicht so stört, muss man vielleicht beim Lesen darüber hinwegsehen, da mich am Anfang dieser Punkt wirklich genervt hat.

    Es geht um den Gelehrten Heinrich Faust, welcher mit sich unzufrieden ist. Tief deprimiert und lebensmüde geworden, verspricht er dem Teufel Mephisto seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, Faust von seiner Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit zu befreien. Mephisto schliesst mit Faust einen Pakt, verwandelt zurück in einem jungen Mann, nimmt ihn auf eine Reise durch die Welt mit und hilft mit der jungen Margarete näher zu kommen. Die junge Dame bringt eine Wendung in die Geschichte.

    «Faust» empfehle ich nur diejenigen, die anspruchsvolle Reime gerne lesen und auch nachvollziehen können.

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