Bücher mit dem Tag "ystad"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Der Feind im Schatten (ISBN: 9783423213349)
    Henning Mankell

    Der Feind im Schatten

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau
    Als Teenager habe ich die Wallanderbücher von der Mama meines damaligen Freundes gelesen. Und dieses Buch hat mir zusammen mit Mord im Herbst ( lese ich aktuell) noch gefehlt. 16 Jahre sind seit dem letzten Fall von Wallander vergangen. Nun habe ich in meinem Urlaub endlich diesen Fall lesen können. Ich konnte mich wieder reinversetzen. Auch bei Wallander war einige Zeit ins Land gegangen hatte ich das Gefühl. Ich fand die generelle Auseinandersetzung mit dem Alter gut und die Sorgen und Ängste die es mit sich trägt. Der Abschluss war kurz und knackig aber lieber so als es unnötig in die Länge ziehen. Und ein bisschen konnte die Fantasie auch noch mitspielen. Ein realistischer Abschluss der sich erahnen ließ. Ein bisschen traurig war ich allerdings schon. Aber schön wars! Wer skandinavische und norddeutsche Krimis liebt dem kann ich die Wallanderreihe nur ans Herz legen!
  2. Cover des Buches Mord im Herbst (ISBN: 9783423253772)
    Henning Mankell

    Mord im Herbst

     (130)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es handelt sich hier um einen Kurzkrimi, der zeitlich in den Jahren vor dem letzten grossen Roman "Der Feind im Schatten" spielt.

    Man kann diese kurze Episode eigentlich nicht mit den anderen Wallander-Romanen vergleichen, schon nicht wegen dessen Länge bzw. Kürze. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der die Serie nicht kennt, keinen Zugang zu diesem Krimi hat und er sehr banal und wenig gesellschaftskritisch und tiefgründig erscheint. Wer den Kriminalbeamten Kurt Wallander die ganzen Jahre mit begleitet hat, findet vielleicht auch in diesem Buch ein paar interessante Lesemomente.

    Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen, aber eben vergleichen lässt sich dieser Roman nicht mit den "alten" Wallander-Krimis. Dafür erfährt der Leser am Ende, wie es zu der Wallander-Serie kam, wie es weiterging und wann es endete. Der Autor gibt interessante Einblicke in seine Arbeit.

  3. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423216470)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (993)
    Aktuelle Rezension von: mimnotjam

    Da es schließlich genug Zusammenfassungen von diesem Buch bei den Rezensionen gibt, möchte ich mich kurz halten. Die sozial kritische Botschaft, die sich hauptsächlich um Rassismus dreht, wird einiger Maßen vermittelt -  dabei gibt es aber weitere kritische Themen, die zwar angeschnitten wird aber einen "unkritischen Leser" nicht zum umdenken Bewegen wie bspw. der Mord an einem unbeteiligten Somalier (rein rassistisches Motiv). Hierbei möchte ich auf den unkommentierten, eventuell auch nicht wahrgenommenen, Sexismus (allgemein) und übermäßigen Alkoholkonsum (bezogen auf Kurt Wallander) aufmerksam machen.

    Ich fand es als Frau schade, dass sich so viele Stereotype durch das Buch hinweg zogen & die einzige (für den Fall) relevante Frau oft vorkam inhaltlich nur für Wallanders tristes Sex-Leben gebraucht wird. Auch gibt es viel zu viel Geschwafel darüber, dass irgendwelche Männer mittleren Alters davon überrascht sind, eine Frau in Spitzenposition zu sehen und auch heraus zu finden, dass eine Frau das vermeintliche Auto des Mörders/der Mörder gemietet hat - eine Frau könnte ja niemals so eine grauenvolle Tat anrichten. Hier wäre es spannend gewesen zu sehen, wie das Stereotyp Frau der Schweden einfach auf den Kopf gestellt werden würde - aber na ja, (SPOILER), die Mörder sind dann doch einfach unglücklicher Weise Ausländer wie erwartet. Wären diese (weiße) Schwedinnen gewesen, hätte man einige Stereotype brechen können.

  4. Cover des Buches Die Pyramide (ISBN: 9783423252164)
    Henning Mankell

    Die Pyramide

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Es gibt viel zu tun für Kommissar Wallander und seine Kollegen. Ein nicht registriertes Sportflugzeug stürzt in der Nähe von Ystad ab, beide Insassen verbrennen bis zur Unkenntlichkeit. Kurze Zeit später explodiert ein Handarbeitsgeschäft, die beiden Inhaberinnen, zwei betagte Damen, verbrennen ebenfalls, wurden aber vorher bereits durch Kopfschüsse getötet. Hängen die beiden Fälle zusammen? Wer tötet zwei nette alte Fräuleins und warum?

    Nicht nur diese Fragen belasten Wallander, er hat auch privat seine Probleme. Die Scheidung von seiner Frau Mona macht ihm immer noch zu schaffen und gerne würde er auch seine Tochter Linda öfter sehen. Zu allem Überfluss muss er während der Ermittlungen nach Ägypten fliegen und seinen 80jährigen Vater aus dem Gefängnis holen. Dieser war bei dem Versuch eine Pyramide zu besteigen verhaftet worden. Noch ahnt Wallander nicht, dass ihm der Anblick der Pyramiden zur Lösung des Falles führen wird …

    „Die Pyramide“ ist wieder ein typischer Mankell-Krimi, der aber im Vergleich mit seinen anderen Romanen wohltuend kurz ausfällt. Bereits nach den ersten Sätzen ist man von der Geschichte gefesselt, die sich angenehm in einem Zug durchlesen lässt. Unverkennbar ist auch wieder sein Schreibstil, solide und sachlich bringt er die Dinge auf den Punkt, geht aber trotzdem intensiv auf Wallanders Sorgen und seine Gemütslage ein. Hie und da blitzt sogar etwas Humor durch, mit dem Mankell ansonsten sparsam umgeht. Wie auch in den anderen Romanen des Autors wird hier ebenfalls, wenn auch nur am Rande, ein Problem unserer Zeit angesprochen.

    Fazit: Beste Unterhaltung für alle Leser, die Mankells Schreibstil und seine Art zu erzählen mögen.
  5. Cover des Buches Vor dem Frost (ISBN: 9783552057630)
    Henning Mankell

    Vor dem Frost

     (437)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Henning Mankell deutet in „Vor dem Forst“ den Generationenwechsel an: Linda Wallander steht kurz davor, in den Polizeidienst einzutreten und ihrem Vater nachzufolgen. Doch noch ehe sie den Dienst antritt, beginnen Linda und Kurt Wallander gemeinsam, getrennt, mit- und gegeneinander am neuesten Fall zu ermitteln. Dass die grausamen Tötungen von Tieren, die Schändungen von Kirchen und das seltsame Verhalten und Verschwinden von Lindas Freundin Anna zusammenhängen, ahnt der Leser sofort. Aber wie die beiden Wallander dem leicht konstruierten Plot auf die Spur kommen, ist toll erzählt. Linda macht mit Neugier und Unerschrockenheit (fast) wett, was Kurt mit Berufserfahrung und Instinkt gelingt.

    Die Folie der Handlung bildet religiöser Fanatismus. Schon im Prolog werden die Leser in den Massenmord einer extremistischen Christensekte geworfen. Und Fanatismus zieht sich durch den ganzen Roman. Menschenleben – und erst recht das Leben von Tieren – gilt diesen Verblendeten nichts im Angesicht der eingebildeten Größe ihres „gottgegebenen Auftrags“.

    Mankell hat eindrückliche Einfälle: Annas Mutter komponiert aus Lachern und Seufzern Musikstücke. In Flammen gesetzte Schwäne gehen brennend über einem schwedischen See nieder. Ein so qualvolles wie kräftiges Bild.

    Dass es Längen gibt, stört nicht übermäßig, und auch die Vorhersehbarkeit des Endes ist nur ein kleiner Abstrich für die Bewertung dieses gelungenen Wallanders!

  6. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783867176002)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    In Südafrika beschließt die Burenorganisation »Komitee«, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt.

    Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung durch den ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden, als Konovalenko eine junge Frau erschießt. Als Kommissar Wallander die Dimension seines Falls erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und den Frieden in Südafrika.

    In diesem Teil wird dann auch Wallanders Familie zur Zielscheibe. Das Hörspiel hat an manchen Ecken dann ein paar kleine Logik Lücken, die entstehen, wenn man zu sehr kürzt. Es ist nicht ganz unlogisch, aber manches muss man sich selber erklären. Bspw. tauchen Personen aus dem Nichts auf. Ohne Erklärung... etc. Ein bisschen schade, weil es ein wenig den Hörfluss stört. Das Hörspiel ist dennoch wunderbar!
  7. Cover des Buches Wallanders erster Fall und andere Erzählungen (ISBN: 9783552056121)
    Henning Mankell

    Wallanders erster Fall und andere Erzählungen

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Der junge Polizist Kurt Wallander findet eines Tages seinen Nachbarn erschossen in dessen Wohnung – einen Revolver neben sich. Für seine Kollegen von der Kriminalpolizei sieht das nach einem Routinefall aus, doch Wallander glaubt nicht an einen Selbstmord. Er beginnt auf eigene Faust zu recherchieren – auch auf die Gefahr hin, von seinem sehr eigenwilligen Vater gänzlich abgeschrieben zu werden und die Geduld seiner geliebten Mona aufs Äußerste zu strapazieren.

    Ich hatte schon viel von den Wallander-Büchern des Autors Henning Mankell gehört und war daher neugierig geworden. 

    Der Einstieg in die erste Geschichten ist mir zwar leicht gefallen, aber ich tat mich etwas schwer mit dem Schreibstil. Diesen empfand ich teilweise als etwas sprunghaft. Werden Szenen erst ausführlich beschrieben, fühlt es sich dann wie ein abrupter Gedankenwechsel an und ich hatte das Gefühl, dass die Szene mittendrin endet. Als ich mich dann aber daran gewöhnt hatte und mich darauf einlassen konnte, kam ich gut voran.

    Das Buch beinhaltet neben Wallanders erstem Fall noch vier weitere Geschichten, so dass ich schon mal einen Einblick in sein Leben bekam und ich denke, ich weiß nun, was mich für die kommenden Fälle erwartet.

    Der Protagonist ist mir sympathisch, seine Entscheidungen kann ich jedoch nicht immer nachvollziehen und er ist mir nicht konstant genug. In einem Moment überlegt er sich, etwas zu tun, nur um im nächsten das Gegenteil zu tun. Das zeigt vielleicht seine innere Zerrissenheit, richtig nachempfinden kann ich es jedoch leider nicht. 

    Ich hatte trotz allem eine schöne und spannende Lesezeit und werde bei Gelegenheit auch seine anderen Fälle lesen. Dem Buch vergebe ich drei Sterne.

  8. Cover des Buches Der Mann, der lächelte (Ein Kurt-Wallander-Krimi 5) (ISBN: 9783869090573)
    Henning Mankell

    Der Mann, der lächelte (Ein Kurt-Wallander-Krimi 5)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: weissenstein
    Die Geschichte ist einfach: Skrupelloser Geschäftsmann ist in Organhandel verwickelt und geht dabei über Leichen. (Ähnliche Thamatik wesentlich spannender z.B. bei Andreas Franz). Das große Plus in diesem Buch ist die realistische Schilderung der Lebenskrise von Kommissar Wallander, der eine Auszeit nehmen mußte, nachdem er bei seinem letzten Fall erstmals einen Menschen erschossen hatte. Nach Alkohol, Depressionen und Selbstzweifel nimmt er wieder einen Fall an und agiert nicht als Superheld, sondern als Mensch mit Fehlern und Defiziten, der sich zum Weitermachen entschieden hat.
  9. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783942656153)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (560)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Zwei Teenager erstechen auf brutale Weise einen Taxifahrer. Kurz darauf bricht ein Mann vor einem Geldautomaten zusammen und stirbt, obwohl er scheinbar guter Gesundheit war. Kommissar Wallander, der in den Fällen ermittelt, sieht lange keine Zusammenhänge und muss doch bald erkennen, dass er einer großen Verschwörung auf der Spur ist…

    Henning Mankell hat mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Wallander entscheidend zum momentanen Trend des Nordic Noir-Genres beigetragen und so den guten alten Krimi neu belebt und mit neuen Facetten versehen. Und so ist auch in „Die Brandmauer“ die typische Schwermut zu spüren, den die Hauptfigur mit sich herumträgt: Er fühlt sich alt, müde und oft überlastet. Das kommt erneut sehr gut zur Geltung und lässt auch die Szenen aus seinem Privatleben wieder sehr lesenswert und eingängig werden. Sehr gelungen ist auch, wie er völlig selbstverständlich Gesellschaftskritik einbringt und auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne eine einfache (und dann leider auch meist unrealistische) Lösung aus dem Hut zu zaubern. Sicherlich: Er prangert an, warnt, macht aufmerksam, aber eben immer ohne allzu hoch erhobenen Zeigefinger.

    All das spielt vor de Kulisse zweier scheinbar unzusammenhängender Todesfälle, die aber auf sehr clevere Weise miteinander verstrickt und um viele weitere Facetten erweitert werden. Dabei hält er nicht alles zurück, um dem Ermittler am Ende eine triumphale Auflösung zu gönnen, sondern teilt immer wieder Zwischenerkenntnisse und Teilauflösungen mit dem Leser. Das macht das Ganze ziemlich komplex, durch die spannende Erzählweise fällt es aber leicht, die Übersicht zu behalten. Erstaunlich ist es, wie sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als erwartet entwickelt und zu einer weltumspannenden Verschwörung führt, die mit vielen überraschenden Wendung und einer sehr gelungenen Auflösung führt.

    „Die Brandmauer“ überzeugt mit ihrem scheinbar gewöhnlichen Start und führt den Leser aber in eine ganz andere Richtung. Dabei wird die komplexe Handlung verdichtet, packend und gut verständlich aufbereitet, wobei auch die dichte Stimmung sehr überzeugend ist – sowohl bei dem Hacker-Thema als auch bei Wallanders Privatleben. Sehr lesenswert!   

  10. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783552056084)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (744)
    Aktuelle Rezension von: Wukc

    Im Zentrum des Kriminalromans stehen rätselhafte Morde, bei denen der Täter die Toten wie ein Gemälde anordnet. Nicht weniger wichtig ist jedoch die Figur des Kurt Wallander, der in dieser Folge unter beginnender Diabetes leidet, die Krankheit aber vor seinen Mitmenschen verstecken will. Der Schreibstil, der sich der Figur sehr annähert, aber gleichzeitig filmisch distanziert bleibt, hat mir sehr gut gefallen. Die Figurengestaltung insgesamt, die komplexe Persönlichkeiten erschafft, ist sehr gelungen. Schließlich erfahre ich beim Lesen auch viel über die schwedische Gesellschaft. Toll, wie Mankell das hinkriegt.

    Langsam schreitet die Auflösung des Falles voran, Mankell lässt mich detailliert daran teilhaben. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und jedem, den ich während der Zeit traf, erzählt, wie toll dieser Krimi ist. Dann wurde der Täter gefangen. Er hatte in der Tat die Gelegenheit zu den Morden. Das Motiv kann ich bedingt nachvollziehen, es war eben ein Verrückter. Aber die vielen Details - der Täter, ein Postbote, ist (zufällig ?) ein Meisterschütze, er will, dass seine Opfer verkleidet sind, er schleppt ohne mit der Wimper zu zucken halbverweste Körper durch die Gegend - blieben ohne Erklärung. Zum Schluss schreibt der extrem introvertierte Mörder ein Buch. Ich habe tatsächlich überlegt, ob es vielleicht einen zweiten Teil geben soll, in dem ich erfahre, warum der Mann die Leute nicht einfach nur abgeknallt hat. Echt schade, dass dieses tolle Buch so enttäuschend endet!

  11. Cover des Buches Der Mann, der lächelte (ISBN: 9783552056107)
    Henning Mankell

    Der Mann, der lächelte

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Die Story ist interessant, das Buch liest sich gut und einige Formulierungen sind hervorragend. Wie man es von einem Autor dieser Kategorie erwartet. Doch mehr als einmal habe ich mich gefragt, warum die Ermittler so handeln und weshalb sie von Mankell als Deppen dargestellt werden. Und Wallanders Verhalten am Schluss ist mehr als hanebüchen. Offen gesagt kam ich mir als Leser verarscht vor. Und deshalb wurden es dann nur drei Sterne.

  12. Cover des Buches Die Brandmauer (Ein Kurt-Wallander-Krimi 9) (ISBN: 9783869090887)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer (Ein Kurt-Wallander-Krimi 9)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Leider hat mich die Geschichte nicht gefesselt.
    Es gab durchaus spannende Momente... aber sonst?
    Mir blieb das alles irgendwie zu vage und zu verwirrend. 
    Für mich war das zu viel Zufall, wie die verschiedenen Kriminalfälle zusammen hängen, was das mit Wallander und seiner Bekanntschaft zu tun hat. Diese ganzen Verbindungen waren für mich nicht so richtig nachvollziehbar. Wie auch das eigentliche Motiv des Internet-Anschlags.
    Vielleicht lag es auch an mir... war ich nicht konzentriert genug bei der Sache?
  13. Cover des Buches Der Feind im Schatten (ISBN: 9783867177542)
    Henning Mankell

    Der Feind im Schatten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Wallanders letzter Fall
    Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda ist Mutter geworden und wird demnächst heiraten. Ihr zukünftiger Schwiegervater ist der ehemalige U-Boot-Kommandant Håkan von Enke, der auf seiner Geburtstagsfeier Wallander Einblicke in eine bislang unaufgeklärte politische Affäre aus den 80er Jahren gewährt: Damals drangen fremde U-Boote in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos und kurz darauf auch seine Ehefrau

    In seinem letzten Fall beginnt Wallanders Kopf selber zu schwächeln. Das hat mich sehr traurig gemacht. Durch das Lesen aller Bände habe ich so viel Sympathie für Kurt selber entwickelt, dass er ein Teil von mir wurde und jetzt ist dies ein Abschied. Traurig aber wahr. Sehr spannend noch einmal das Ende dieser Reihe! Sehr zu empfehlen!
  14. Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783868047363)
    Henning Mankell

    Hunde von Riga

     (22)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Als ein lettisches Rettungsboot mit zwei erschossenen Drogenschmugglern 1991 an den Strand Schwedens gespült wird, scheint es zunächst, als wäre dies ein ganz normaler Fall. Kommissar Kurt Wallander ermittelt zusammen mit einem Rigaer Kollegen Polizeimajor Karlis Liepa und die beiden Männer schließen Freundschaft. Der Fall scheint abgeschlossen. Kurz nach Liepas Abreise jedoch wird Kommissar Wallander gebeten den lettischen Kollegen bei der Ermittlung im Mordfall Karlis Liepa zur Seite zu stehen. Wallander reist nach Riga und merkt schon bald, das Liepas Vorgesetzte Putnis und Murniers sich nicht sympathisch sind und er selber unter permanenter Beobachtung steht. Dieser Verdacht erhärtet sich, als eine lettische Freiheitsbewegung, der auch Liepas Witwe Baiba angehört, Kontakt zu ihm aufnimmt. Wallander gerät so unfreiwillig zwischen die Fronten. Dies ist der zweite Teil der Wallander Reihe. Das Hörspiel stammt aus dem Jahr 2002 und ist mit denselben Sprechern besetzt wie der erste Teil Mörder ohne Gesicht. Vordergründig geht es um den Tod eines lettischen Kollegen und eine Verschwörung innerhalb des Polizeiapparates. Hintergründig setzt sich Henning Mankell mit den politischen Veränderungen Lettlands nach der Abspaltung von der übermächtigen Sowjetunion im August 1991 auseinander. Es geht um den Kampf zwischen Demokraten und denen, die die Vergünstigungen durch die Sowjetunion nicht verlieren wollen und sich an ihre Ämter klammern Dieser Fall ist deutlich dichter und atmosphärischer als der erste, ein Wallander Krimi wie wir ihn kennen und lieben. Die ganze Stimmung ist düster und schwermütig, geprägt von Trauer im den lettischen Kollegen und überschattet von der Gefahr in der Kurt Wallander selber schwebt. Die Musik verstärkt dieses Gefühl der Beklemmung auch noch weiter. Der Fall an sich ist sauber ermittelt und man spürt bei diesem Hörspiel die Kürzungen nicht so sehr wie beim ersten Fall. Diesmal sind die Sprecher auch durchweg sehr gut und keiner klingt so hölzern wie teils in der ersten Folge. Till Hagen dürfte die Rolle als russischer Offizier mittlerweile sehr gewohnt sein, denn auch in Offenbarung 23 spricht er einen russischen Offizier und wird doch recht häufig für die russischen Bösewichte besetzt, was natürlich ein wenig die Spannung nimmt. Fazit: Sehr gelungene Hörspiel Adaption des zweiten Wallander Falls. Düster, atmosphärisch und spannend. Dieses Hörspiel wurde bereits zwei Mal neu aufgelegt und ist in drei verschiedenen Ausgaben erschienen: ISBN 3895845981 / 3867170428 / 3867176019
  15. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht / Hunde von Riga / Die fünfte Frau (ISBN: 9783869090337)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht / Hunde von Riga / Die fünfte Frau

     (1)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth

    Der Roman, bereits vor vielen Jahren gelesen, war mein erster Mankell und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

    Als ich jetzt dem gekürzten, von Ulrich Pleitgen hervorragend vorgetragenem Hörbuch lauschte, musste ich mich erst mal wieder an die betuliche, detailgetreue Darstellung der Ermittlungsarbeit gewöhnen. Aber bald fesselte mich wieder der typische Mankell-Stil und zog mich in die Geschichte hinein, in der es um Selbstjustiz, Rache und Misshandlungen an Frauen geht.

    Mit seiner Liebe zum Detail schafft der Autor behutsam aber doch raffiniert eine unverwechselbare beklemmende Atmosphäre. Die Spannung ergibt sich in dieser düsteren Story nicht zuletzt aus der Diskrepanz zwischen dem Hörer- und dem Erkenntnisstand des ermittelnden Team. Mit dem leitenden Kommissar Wallander hat Mankell eine authentische Figur mit Stärken und Schwächen geschaffen. Gerade diese machen ihn so sympathisch und lebensecht, wenn er z.B. zum spannenden und actionbetonten Finale eine Situation herbeiführt, in der seine Kollegin in tödlichen Gefahr gerät.

    Die mit äußerster Brutalität ausgeführten Morde, die detaillierten Beschreibungen der Fundorte und andere Schauplätze wie z.B. der Backofenkeller erinnern an einigen Stellen an einen sehr düsteren Thriller à la David Finchers  'Sieben'.

  16. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783867175982)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sChiLdKroEte

    In Schweden bekommt es Kommissar Kurt Wallander mit drei grausamen Morden zu tun. Drei einander unbekannte Männer wurden brutal umgebracht. Auf den ersten Blick scheint es sich um ehrbare Bürger zu handeln, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Männer, die Frauen seelisch und körperlich missbraucht haben. Handelt es sich bei dem Täter um ein Vergewaltigungsopfer, das auf Rache aus ist? Wallander muss seine Ermittlungen schnell vorantreiben um weitere Opfer zu vermeiden.

    Ich mag die Wallander-Krimis. Auch dieses Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend und gut erzählt. Ulrich Pleitgens Stimme ist sehr angenehm. Auch sein Erzählstil gefällt mir.

    Fazit: Spannendes, unterhaltsames Hörbuch, toll vorgetragen

  17. Cover des Buches Schweig still (ISBN: 9783958190894)
    Mikaela Sandberg

    Schweig still

     (6)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die 14-jährige Nelli Larsson taucht auf der Polizeiwache in Ystad auf und meldet ihre Mutter als vermisst. Kommissarin Hannah Lundqvist und ihr Kollege Nyberg nehmen die Ermittlungen auf. Alles scheint mit einem geheimnisvollen Stalker zusammenzuhängen, der die Frau schon seit längerer Zeit verfolgt. Gelingt es ihnen, Nellis Mutter zu finden?

    Hm, eigentlich mag ich diese Schweden-Krimis und verfolge gerne die Ermittlungen in den verzwickten Fällen. Hier war das leider anders.

    In diesem Buch benehmen sich wirklich alle Personen merkwürdig. Klar, manchmal machen Autoren das, um verschiedene Spuren zu legen und Verdächtige zu erzeugen, aber in diesem Roman benehmen sich wirklich alle seltsam. Egal ob es sich um Nelli handelt, ihre Freundin Anka, jeden Nachbarn, der etwas beobachtet, die Kommissare, die Spurenermittler – jeder! Das fand ich wirklich ermüdend. Ganz schlimm fand ich die Kapitel aus Nellis Sicht, denn hier wollte die Autorin mit einer typisch (?) jugendlichen Sprache deutlich machen, dass nun Nelli denkt und spricht. Das fand ich höchst albern!

    Und dann die Story. Hier wirkte alles so konstruiert, dass ich wirklich verärgert war. Zum Glück umfasst die Geschichte nur knapp 200 Seiten, so dass das Machwerk wenigstens schnell vorbei war.

    Mich hat das Buch leider überhaupt nicht überzeugt und auch kein bisschen unterhalten. Keine Empfehlung von mir!

  18. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht: MP3 (Ein Kurt-Wallander-Krimi 2) (ISBN: 9783899039009)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht: MP3 (Ein Kurt-Wallander-Krimi 2)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Als Wallander gerufen wird, ist alles schon geschehen. Ein grauenvoller Überfall auf ein altes Bauernehepaar.
    Sie wurden gefesselt, gepeinigt und brutal ermordet. Das Motiv bleibt zunächst unklar, konnten sie dort schließlich nur ein paar Kronen stehlen. Die Nachbarn machen die "Ausländer" dafür verantwortlich und eine Hetzjagd beginnt in dem kleinen Örtchen Schonen.
    Wallander ist somit einerseits auf der Spur nach den Tätern, andererseits muss er eine Welle voller fehlgeleitetem Hass entgegentreten.

    Mein Fazit:
    Ich bin so beeindruckt von der Art und Weise, wie der Verlag das Buch als Hörspiel umgesetzt hat! Einfach brillant. Natürlich fehlt einiges, aber das macht dem ganzen nichts aus. Es ist vielmehr so, dass sowohl die Geschichte, als auch die Art und Weise der Vertonung, das Schauspiel der Sprecher, einen so einzigartigen Krimi zusammenstellen, dass zwar etwas Neues entsteht, aber das ebenso gut ist, wie das Buch :)

    Ich kann die Hörspiele der Wallander- Reihe wirklich empfehlen!

    • Cover des Buches Die falsche Fährte (ISBN: 9783552056060)
      Henning Mankell

      Die falsche Fährte

       (574)
      Aktuelle Rezension von: Hellena92
      Auch in diesem Fall schafft es Herr Mankell bis zu letzt den spannungsbogen aufrecht zu halten. Er ist wieder etwas düster,.

      Man muss die ersten Bücher nicht gelesen haben um folgen zu können, doch wäre es sehr gut möglich, dass dies nicht das einzige Buch der wallander Reihe bleibt, das man liest.
    • Cover des Buches Gottes Zorn (ISBN: 9783499267253)
      Olle Lönnaeus

      Gottes Zorn

       (1)
      Aktuelle Rezension von: Janosch79
      Olle Lönnaeus beschäftigt sich in seinem Werk mit Religions-Fanatismus. Oder liegt der Fall doch ganz anders? Eine interessante Handlung mit glaubwürdigen Figuren liefert einen überraschenden Schluss. Geheimtipp aus Schweden!
    • Cover des Buches Bilderrätsel (ISBN: 9783867172035)
      Ola Saltin

      Bilderrätsel

       (6)
      Aktuelle Rezension von: parden
      ATMOSPHÄRISCH, ABER NICHT SONDERLICH SPANNEND...

      In Ystad wird die Leiche einer amerikanischen Touristin gefunden. Sie besuchte den ortsansässigen Starfotograf, der anscheinend mehr als nur ein guter Freund war. Als der Witwer jedoch die Überführung der Leiche in die USA anfordert wird bald klar, dass es sich um einen komplizierten Mordfall handelt, dessen Spuren weit über die Landesgrenzen hinaus führen.

      'Bilderrätsel' ist der inzwischen siebte Fall der erfolgreichen Hörspielserie 'Wallander', die nach Geschichten von Henning Mankell produziert wird. Nachdem dem Hörer in vielen Teilen der Serie doch recht ausufernde Gewalt und düstere Verbrechen zugemutet werden, geht es hier fast schon zahm zu. Die menschlichen Abgründe stehen hier weniger im Vordergrund als sonst, eher scheint es, als seinen die Entwicklungen der Hauptcharaktere fast wichtiger als der Fall selbst - mir persönlich missfällt das nicht, aber besser gefällt es mir doch, wenn der Schwerpunkt auf dem Kriminalfall liegt.
       Jedenfalls ist es doch gut, die Hörspielserie chronologisch zu hören, damit man die Entwicklungen der Charaktere auch passend mitbekommt. In 'Bilderrätsel' trauert Kurt Wallander heftig seiner Beziehung zu Anja, der etwas mysteriösen Frau aus 'Der wunde Punkt', nach, und Linda Wallander ist sich ihrer Beziehung zu Stefan Lindman nicht mehr sicher und trifft eine schwerwiegende Entscheidung.

      Auch diese Folge ist wieder stimmungsvoll produziert und kann neben guten Sprechern auch mit einer gelungenen Geräuschkulisse überzeugen. Ich erhoffe mir von den kommenden Folgen allerdings wieder etwas mehr Spannung...


      © Parden
    • Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783552056046)
      Henning Mankell

      Die fünfte Frau

       (724)
      Aktuelle Rezension von: MelLila

      Es liest sich gut und flüssig. Es war mein erstes Buch von Henning Mankell und mein erster Wallander-Krimi.
      Die ganze Geschichte liest sich sowohl flüssig als auch schlüssig, es greift meiner Meinung nach alles gut ineinander und man erhält auch ein Bild des Menschen und nicht nur des Ermittlers Wallander.
      Ich würde durchaus auch noch andere Krimis aus dieser Reihe lesen, obwohl ich sonst kein Krimi-Fan bin, aber ich werde auch nicht aktiv danach suchen.

    • Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783552056138)
      Henning Mankell

      Die weiße Löwin

       (573)
      Aktuelle Rezension von: BuchAlex

      Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

    • Cover des Buches Die Pyramide (ISBN: 9783867175999)
      Henning Mankell

      Die Pyramide

       (24)
      Aktuelle Rezension von: Hellena92
      In "die Pyramide" von Henning Mankell, geht es um den Drogenschmuggel. 

      Ein Transportflugzeug fängt vor Ystad Feuer und verunglückt. Wallander ermittelt, denn irgendwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zu zugehen. Das Flugzeug war nicht registriert und sollte in tiefster Nacht auf einem Feld landen.
      Als dann auch noch zwei Damen aus dem Handarbeitenladen mit einem Genickschuss ermordet werden, ist für Wallander ganz klar, er muss der Spur folgen.
      Zeitgleich wird sein Vater in Kairo festgenommen, weil er auf die Pyramiden klettern wollte.

      In diesem Teil geht es wieder ruhig her. Die Stimmen sind ausgezeichnet gewählt und man kann wunderbar dieser tollen Inszenierung lauschen. Die Spannung wird aufrecht erhalten und Wallander macht seinen Job mal wieder ausgezeichnet :)

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