Bücher mit dem Tag "wüstenplanet"

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23 Bücher

  1. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (464)
    Aktuelle Rezension von: HierKoennteIhreWerbungStehen

    Nachdem ich mir die aktuelle Version der Buchverfilmung angeschaut habe, bekam ich Lust auch die Buchvorlage zu lesen. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Hier kann man in eine riesige neue Si-Fi Welt eintauchen. 

    Dieser erste Teil der Dune-Zyklen macht wirklich Lust darauf auch die restlichen Teile zu lesen, auch wenn die Originale schon aus den 1960gern sind, dies schmälert den Lesespass jedoch nicht im mindesten.

    Man sollte aber mindesten dazu bereit sein die ersten drei Bücher zu lesen, damit man dann einen Abschluss des ersten Zyklus hat.

  2. Cover des Buches Angepasst (ISBN: 9781505406306)
    Hubert Wiest

    Angepasst

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich werde jetzt nicht nocheinmal die Inhaltsangabe hier aufschreiben. Die die sich für das Buch interessieren werden sie sich sowieso schon durchgelesen haben.

    Also, das Buch hat mir ab der ersten Seite sehr gut gefallen. In der Regel kann ich keine Geschichten ernstnehmen, in denen die Hauptprotagonisten unter einem gewissen Alter gehalten werden.
    Dennoch hat mich die Geschichte um Bakoo und Alelia sehr gut unterhalten. Ich musste war gefühlt tausend mal den Kopf schüttelt, bei der Gutgläubigkeit von Bakoo, und dennoch haben mich die beiden Protagonisten wirklich in den Bann gezogen. Das Ende des Buches hat mich jedoch ziemlich enttäuscht. Die Geschichte ended zu schnell meines Erachtens.
    Ich werde jetzt nicht Spoilern, falls sich ein noch unentschlossener Leser hier her verirrt.

    Fazit: Das Buch ist ein solides Jugendbuch, welches wirklich spannend und toll geschrieben ist.

  3. Cover des Buches KHAOS (ISBN: 9783959914215)
    Lin Rina

    KHAOS

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Nessa

    Daya hat besondere Fähigkeiten, sie kann die Gefühle von anderen erspüren und in ihre Seelen sehen. Sie lebt auf einem vergessenen Gefängnisplanten, was ihrer Gabe oft unschöne Bilder beschert. Doch als sie eines Tages versteckte Kyrokapseln entdeckt, ändert sich das Leben auf dem Planeten schlagartig.

    Das Buchcover ist hübsch und auch die Heftung ist klasse. Man kann das Buch lesen, ohne Leserillen zu hinterlassen. Das ist ein ganz klarer Vorteil. Die Charaktere sind gut geschrieben und wir haben hier sowohl die Guten, als auch die Bösen. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Daya, die sich zwischen den Fronten beweisen muss. Was hat es mit ihren Fähigkeiten auf sich und wer sind die Soldaten aus den Kyrokapseln?

    Mein erstes Buch aus dem Drachenmond Verlag und auch das Buch, was mich zum Lesen zurückgebracht hat. Ich fand es sehr geheimnisvoll und schön. Wer auf der Suche nach einer leichten Liebesgeschichte mit Scifi-elementen ist, darf sehr gerne zu diesem Buch greifen.

  4. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Zweifellos hat der Autor eine unfassbar tiefe Welt, ein unfassbar tiefes Universum geschaffen, auf dessen breiten Schultern Paul Atreides, mit 12 Jahren zeitlichem Versatz, vom Thronfolger zum despotisch anmutenden Herrscher über zahllose Planeten und Völker geworden ist. Ein dafür ursächlicher, schier grenzenloser, von ihm initiierter Glaubenskrieg lässt seinen in Band 1 durchaus sympathische Charakter bröckeln. An vielen Stellen verleitet ihn seine Hellsicht zu Arroganz und Überheblichkeit. Seine Schwester Alia verhält sich da kaum anders.

    Die Geschichte an sich ist super, nur leider wird sie durch langwierige, metaphorisch verschachtelte und nicht eben flotte Gespräche, Dialoge und geistige Monologe vorangetrieben und weniger durch aktive Handlung. Das bessert sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, insgesamt fehlt aber aus meiner Sicht die Dynamik des ersten Bandes. Für mich sind an manchen Handlungen zu viele Falltüren und Schleifchen angebracht worden.

    Alles in allem ein gutes Buch, mit einigen sich ziehenden Passagen und Gesprächen. Wer tiefen Weltenbau mag und ausgefeilte Gespräche liebt, macht hier sicher nichts falsch.

  5. Cover des Buches Die Kinder des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319554)
    Frank Herbert

    Die Kinder des Wüstenplaneten

     (106)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Paul Atreides ist verschwunden, in die Wüste gegangen und hat sich somit seinem Schicksal entwunden, durch große Opfer zu einem neuen Gott zu wandeln. An seiner statt regiert nun seine Schwester Alia den Wüstenplaneten mit eiserner Hand und unter unheilvollem Einfluss. Das entgeht auch Pauls Zwillingsgeschwistern Ghanima und Leto nicht, die zwar das Wissen von Generationen in sich tragen, wegen ihres jungen Alters aber noch nicht als Regenten eingesetzt werden können…

    Mit seiner Sience Fiction-Reihe um den Wüstenplaneten Dune hat Frank Herbert einen Klassiker des Genres erschaffen, die aktuell in einer leicht angepassten Neuübersetzung erscheinen – aber inhaltlich natürlich keine wesentlichen Änderungen vollzogen wurden. Der dritte Band muss nun erstmals ohne Paul als dominante Hauptfigur im Fokus des Interesses auskommen und weitet die vielen verschiedenen Szenerien noch einmal deutlich aus – sehr deutlich. Neben einigen bekannten Baustellen werden auch neue Handlungsstränge aufgemacht, die oft parallel laufen und sich nur selten kreuzen, dazu gibt es einige Ausflüge zu Nebenschauplätzen, und das alles sorgsam erdacht, sodass wirklich jedem handelnden Charakter die Zeit gegeben wird, sich und seine Gedankenwelt vor dem Leser zu offenbaren. Klingt umfangreich? Ist es auch! Und das vielleicht schon zu detailverliebt, zu wuchtig in den Ausführungen, zu langsam in der Erzählweise. Die teils seitenlangen inneren Monologe drehen sich oft um die gleichen Gedankengänge, und so sehr wohl jeder von uns ein solches inneres Gedankenkarussell kennt: Das sorgt auch für einige langwierige Passagen. Davon abgesehen ist es auch gar nicht so einfach, alle Personen und Details parat zu haben, allein das Glossar umfasst unzählige Seiten, und nachschlagen musste ich darin des Öfteren.

    Warum „Die Kinder des Wüstenplaneten“ mir insgesamt dennoch gefallen hat? Das liegt vor allen an der ungemein atmosphärischen und dichten Erzählweise. Alles ist mit Sinn geschrieben und führt den Leser (wenn auch langsam) an sein Ziel, die Charaktere handeln aus nachvollziehbaren und glaubhaften Motiven, können mit ihrer Aura faszinieren. Zudem werden Gesellschaftsstruktur und viele weitere Details noch weiter aufgefächert und erlauben einen Blick auf das wuchtige, gelungene Konstrukt. Zudem gefällt mir der dystopische Ansatz mit einigen Parallelen zur heutigen Zeit sehr gut, ebenso wie die philosophische Herangehensweise an die vielen Themengebiete wieder sehr gelungen ist.

    Ein wenig mehr Tempo, mehr Handlung statt Statusbeschreibungen, eine Fokussierung auf die wesentlichen Schauplätze hätte dem Roman sicherlich zu mehr Spannung verholfen. Andererseits wäre dann auch der sehr intensive Blick auf die Vorgänge verwehrt geblieben, wäre die Welt von Dune etwas blasser geblieben, wären die Charaktere nicht so intensiv geraten. So richtig konnte mich der Roman zwar nicht fesseln, als Teil des Epos gehört er aber natürlich dennoch zum Zyklus und bringt wichtige neue Elemente mit ein.

  6. Cover des Buches Die Ketzer des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186873)
    Frank Herbert

    Die Ketzer des Wüstenplaneten

     (67)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Die zweite Trilogie der "Dune"-Saga von Frank Herbert beginnt 1.500 Jahre nach den Geschehnissen des letzten Romans.

    Der tyrannische Gottkaiser Leto II Atreides hatte über Jahrtausende eine Weiterentwicklung der Menschheit unterdrückt. Nach seinem Tod jedoch strömten die verschiedenen Völker hinaus ins Universum und eine Weiterentwicklung konnte stattfinden.

    Nun kehren die Völker der Diaspora (Existenz religiöser, nationaler, kultureller oder ethnischer Gemeinschaften in der Fremde, nachdem sie die traditionelle Heimat verlassen haben) zurück und fordern das bisherige Machtgefüge im Namen der "Geehrten Matres" heraus. Die "Matres" sind ein extrem gewalttätiger Frauen-Orden, der alles zerstört, was er nicht beherrschen kann. Die derzeitigen Ordnungsmächte - Bene Gesserit und Bene Tleilax - müssen sich dieser Herausforderung stellen und bilden eine Zwangsallianz... wobei sie aber ihre eigenen Ziele im Hintergrund weiterverfolgen.

    Die Bene Gesserit ziehen auf Gammu (der alte Planetenname lautet Giedi Primus) einen neuen Duncan-Idaho-Ghola der Tleilaxu auf, der dann mit dem aus der Sandwüste auf Rakis (ehemals Arrakis, der Wüstenplanet) aufgetauchten Mädchen Sheeana in Verbindung gebracht werden soll. Sheeana hat nämlich die Gabe, mit den Sandwürmern kommunizieren zu können. Nebenbei versuchen sie das Geheimnis des Klonverfahrens sowie das der Frauen der Tleilaxu zu erfahren.

    Die Bene Tleilax haben es nach ewig langer Zeit geschafft, die Gewürzmelange (Spice) künstlich herzustellen und somit das Gewürzmonopol zu brechen. Mit dem Auftauchen der "Geehrten Matres" bringen die Tleilaxu neuartige Gestaltwandler zum Einsatz und versuchen ihren Orden gegen die Bene Gesserit auszuspielen.

    Als Gammu angegriffen wird, schafft es der pensionierte Bashar und Ghola-Ausbilder Miles Teg, Duncan Idaho und die Ehrwürdige Mutter Lucilla in Sicherheit zu bringen... er wird jedoch bei der Kontaktaufnahme zu den Bene Gesserit gefangen genommen. Auf ihrer Flucht geraten Duncan und Lucilla an die Geehrte Mater Murbella, die den blutjungen Duncan durch sexuelle Prägung ihrer Gruppierung hörig machen will. Doch sie tappt damit in eine Falle der Tleilaxu, die in Duncan's Zellen ein Geheimprogramm aktiviert, welches den zu Prägenden bemächtigt, die Prägende gefügig zu machen. Die Beiden geraten somit in eine unauflösliche Abhängigkeit.

    Bei Miles Teg werden während eines Verhörs durch die Geehrten Matres übermenschliche Fähigkeiten freigesetzt, die ihn nicht nur extrem schnell werden lassen, sondern ihm auch kurze Einblicke in die nahe Zukunft ermöglichen. Es gelingt ihm mit einem Nicht-Schiff der Matres die Flucht. Auf dem Wüstenplaneten holt er seine Tochter Odrade (eine Ehrwürdige Mutter), Sheeana und einen Sandwurm ab... Doch die Rettung kostet ihn das Leben, als die Geehrten Matres den Wüstenplaneten zu Schlacke verbrennen...

    Es ist wieder ein faszinierendes Ränkespiel verschiedenster Interessengruppen. Die Ordnung des Universums hat sich verändert und die Menschheit kehrt in all ihrer Grausamkeit zurück. Frank Herbert startet die zweite Trilogie mit einem tollen Mix neuer und altvertrauter Figuren. Der Brückenschlag gelingt ihm dank sehr klar und logisch ausgeführter Erklärungen exzellent. Wiedersehensfreude paart sich beim Lesen mit verblüffenden neuen Entwicklungen und Situationen. Wenn es manchmal auch Zwiegespräche der Figuren mit sich selbst gibt und diese den Fortgang der Handlung etwas lähmen, so sind diese Gedankengänge trotzdem spannend und hilfreich im Verständnis dieser neuen Ordnung im Universum. Wie alle Vorbände ist auch dieser 5. Roman eine Wonne!

  7. Cover des Buches Vents: Schwarzer Sand (ISBN: B09MP2H6FV)
    Robin Thier

    Vents: Schwarzer Sand

     (16)
    Aktuelle Rezension von: thats-new-life
    Cato ist ein Planet bestehend aus viel schwarzem Sand und gleichermaßen viel Armut. Vee und ihre Freunde wollen raus aus dieser trostlosen Welt und ihr Traum ist es der Armut und dem schwarzen Sand zu entrinnen. Doch das Entkommen ist gar nicht so einfach, der Versuch raus aus Cato zu kommen scheint unmöglich und gefährlich zu sein. Dabei ist Cato ohnehin ein Ort der Gefahr, denn umhüllt von dunklen Staub, ist das Atmen auf dieser Welt auch nicht ganz einfach und sehr eingeschränkt. 

    Ein rasantes Buch, sehr spannend und natürlich komplett zum Abschalten von der Realität, da es so fern von jeder Realität überhaupt ist und das finde ich total gut, ich konnte mir beim Lesen die Protagonisten und diesen dunklen sandig stauben Ort gut vorstellen und hatte manchmal das Gefühl mir geht selbst der Sauerstoff aus.

    Für mich war es mal etwas ganz anderes, als was ich sonst so lese und es hat mir total gefallen, ich könnte gleich noch viel mehr davon lesen. Der Schreibstil ist super und man merkt gar nicht wie schnell man so vertieft darin ist, dass man die Zeit vergisst. Das schwarze Cover eingestaubt und dunkel ist gut getroffen so schwarz wie Cato eben.

  8. Cover des Buches Die Ordensburg des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186880)
    Frank Herbert

    Die Ordensburg des Wüstenplaneten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Auf dem Ordensburg-Planeten befindet sich das Mutterhaus der Bene Gesserit und von hier aus beobachtet die Schwesternschaft das Wüten der Geehrten Matres, die bereits 16 Planeten der Bene Gesserit vernichtet haben. Auf dem Planeten befindet sich auch ein Sandwurm, den Sheeana im letzten Moment vom Wüstenplaneten retten konnte und der mit der Desertifikation des Domstift-Planeten begonnen hat. Die viel zu schnelle Verwandlung des fruchtbaren Planeten in eine Wüste lässt eine Opposition gegen den Schwesternorden entstehen. Die Mutter Oberin Odrade sieht sich also nicht nur mit der Bedrohung durch die gewalttätigen Geehrten Matres, sondern auch mit Widerstand in den eigenen Reihen konfrontiert. 

    Sie plant mittels Murbella, einer Geehrten Mater, die die Bene Gesserit gefangennehmen konnten und zu einer der ihren machten, einen genialen Schachzug. Gleichzeitig züchtet sie aus geretteten Originalzellen des auf dem Wüstenplaneten gefallenen Miles Teg dank der Bene Tleilax-Technologie den ersten eigenen Ghola. Die Feldherren- und Strategiequalitäten des neuen Miles Teg, die dank Sheeana und Duncan Idaho durch Wiedererwecken der Original-Erinnerungen aktiviert werden, sollen zum Sieg über die Geehrten Matres führen, die ihrerseits auf der Flucht vor noch einem größeren Feind zu sein scheinen.

    Politische Manöver seitens Odrade und ihrer Schwesternschaft und militärische Aktionen von Miles Teg führen zu einem großen Showdown auf dem Planeten Kreuzweg und eine Neuverteilung der interstellaren Kräfteverhältnisse unter einer neuen Führung beginnt... Die Opposition innerhalb der Bene Gesserit setzt sich mit Sheeana und Duncan an Bord eines Nicht-Schiffes in den unkartierten Weltraum ab...

    1985 erschien dieser Band, im Februar 1986 verstarb der Autor. Die Geschichten aus dem Wüstenplaneten-Universum wurden vom Sohn des Autors - Brian Herbert - und Kevin J. Anderson aufgrund von Aufzeichnungen des Schriftstellers fortgeführt.

    Dieser Roman versteht durch die Konfrontation zweier mächtiger Frauen-Orden gut zu unterhalten. Die starken Persönlichkeiten und deren politische und strategische Schachzüge faszinieren. Doch leider bremsen auch viele gedankliche Exkurse der Protagonisten und philosophische Ausschweifungen den straffen Fortgang der Geschichte. Diese Momente in allen Romanen der beiden "Dune"-Zyklen sind der einzige Schwachpunkt eines sonst großartigen Werkes.

    Es bleibt zu hoffen, dass der neue Versuch, "Dune" gebührend auf die große Leinwand zu bringen, 2021 gelingt und viele Zuschauer und ein neues Publikum, welches sich dann für die geschriebenen Abenteuer rund um den Wüstenplaneten, die Sandwürmer und die Schicksale der großen Familien interessiert, mit sich bringt.

  9. Cover des Buches Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453320444)
    Frank Herbert

    Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Miabioka

    Der Wüstenplanet Band 4

    (Neuauflage)


    ❄Story:


    Nach dreieinhalb tausend Jahren hat sich Arrakis verändert. Grün und fruchtbar ist das frührer Land nun durch technischen Fortschritt.


    Aber nicht jedes Fleckchen ist grün. Die Wüste Sareer, gut versteckt und außer Sichtweite für andere Augen.


    Dort lebt und gedeiht Leto II. selbst zu einer neuen Spezies, da er sich einer Symbiose mit einem Shai-Hulud unterzieht. Aber nicht um den Menschen dadurch zu helfen, die Unterwerfung aller ist sein Ziel.


    Doch es wird Widerstand geben, denn nicht jeder lässt sich unterwerfen und stellt sich ihm in den Weg.


    ❄Meinung:


    Eigentlich bin ich schon immer ein heimlicher Fan der Wüstenplanet Reihe gewesen. Auch wenn es nun schon einige Zeit zurück liegt. 


    Die Neuauflage hat mich dazu verleitet, nochmals intensiv alle Bände zu suchten.


    Denn wer "Dune" der Wüstenplanet noch nie gelesen hat, weiss spätestens nach dem Kinofilm, wie bildgewaltig und umfangreich diese Reihe sein kann.


    Obwohl für mich der vierte Band eigentlich der schwächste von allen ist. Nichtsdestotrotz hat Frank Herbert in all seinen Büchern gezeigt das er imposante Stories erzählen kann und diese auch gefühlt irgendwie lebt hat.


    Es ist die besondere Faszination an Sciencefiction mit vielen Elementen, wobei mir die Aspekte der Soziologie und Philosophie des Gottkaiser einfach zu viel war und mich ein wenig zum Augen rollen verleitete hat.


    Trotzdem bleibt es atemberaubend was für eine Welt hier erschaffen wurde, der meiner Meinung irgendwie in der heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. 


    Für mich gehört die Dune Reihe zu einer der großen Werke, die von noch mehr Leuten gelesen werden sollte.

  10. Cover des Buches Dune (Graphic Novel). Band 1 (ISBN: 9783958394490)
    Frank Herbert

    Dune (Graphic Novel). Band 1

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mamabaer1a

    Dune erzählt die Geschichte von Paul Atreides, der mit seiner Familie auf dem Wüstenplaneten Arrakis geht. Hier wird Spice gefördert, eine seltene und mystischen Droge, die unter anderem das Reisen zwischen den Sternen ermöglicht. Ein Machtkampf beginnt und eine Prophezeiung erfüllt sich. 

    .

    Auch wenn die Einleitung und Danksagung am Anfang doch etwas lang ausfiel, so ist die Liebe zu dieser Grafik Novel doch in jeder Zeile und jedem Strich der Zeichnungen zu spüren.

    .

    Ich habe alles was mir selber wichtig war, an Formulierungen und Ereignissen wieder gefunden. Sogar die Worttreue war hier meistens gegeben, so dass ich voll und ganz abtauchen konnte.

    Ich bin durchweg begeistert und freue mich sehr auf die nächsten 2 Bände. Selbst hier wird sich, wie beim Original nach Frank Herbert, an die 3 Teile gehalten, dass finde ich sehr schön und nostalgisch.

    .

    Ob man die zeichnerische Umsetzung mag, liegt im Auge des Betrachters. Ich empfinde diesen Stil, für diese Welt und die Szenerie sehr passend. Steht doch oft der Text mehr im Mittelpunkt der Handlung, so dass die Bilder die Situationen wunderbar unterstreichen. Die Farben, besonders die blauen Augen, sind da natürlich ein Muss  

    Ich kann diese Grafik Novel jedem Dune Fan nur ans Herz legen


  11. Cover des Buches Dune I: Der Wüstenplanet (ISBN: B00BO8FSJU)
    Frank Herbert

    Dune I: Der Wüstenplanet

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Der junge Paul Atreides wird mit seinem Vater, dem Herzog Leto, auf den Planeten Arrakis gesandt, damit der Herzog den Abbau des "Gewürzes", einer geheimnisvollen Droge, überwachen soll. Nach einem durch den bösen Baron Harkonnen in Auftrag gegebenen Anschlag, bei dem der Herzog ums Leben kommt, schliessen sich Paul und seine Mutter den eingeborenen Fremen an, wo Paul bald eine Führungsrolle übernimmt.

    Es wird wohl kaum einen SciFi-Fan geben, der nicht zumindest von "Dune" gehört hat. Ich selber habe die beiden Verfilmungen schon vor vielen Jahren gesehen, mich aber erst jetzt mit der Romanvorlage befasst. Leider konnte mich die Vorlage nicht so überzeugen wie die Verfilmung (Schande über mich…)

    Die Geschichte wird in der dritten Person von einem allwissenden Beobachter erzählt, der Einblick in die Gedanken aller Figuren hat und diese dem Leser mitteilt. So wird auch innerhalb derselben Szene klar, was alle (oder zumindest die wichtigsten) Beteiligten jeweils denken. Dadurch verliert der Roman allerdings viel an Tempo, da die Geschichte grösstenteils durch Gedanken und Dialoge und weniger durch direkte Handlung erzählt wird und der Erzähler immer wieder zwischen den Figuren hin und her springt. Trotz den tiefen Einblicken in die Gedanken der Figuren konnte ich mich in keine wirklich hineinfühlen, sie erschienen mir alle ziemlich blass.

    Während ich die Filmadaptionen durchaus actiongeladen in Erinnerung habe (es ist allerdings auch schon mehrere Jahre her, seit ich die beiden Verfilmungen gesehen habe), dreht sich in der Buchvorlage sehr viel um Politik und Religion. Es wird sehr viel erklärt, geredet und gestritten, packende Spannung kommt nur selten auf. Zudem ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr klar, was nun tatsächlich geschieht, was eine Erinnerung und was eine Vision aus einer (möglichen) Zukunft ist, was mich teilweise ziemlich verwirrt hat. Aus heutiger Sicht (der Roman ist bereits über 40 Jahre alt) fallen vor allem die vielen Anspielungen auf den Islam auf, so ist mehrfach vom Ramadan die Rede und auch der Djihad wird immer wieder erwähnt, was zumindest bei mir nach den vielen weltweiten islamistischen Terroranschlägen in den letzten Jahren ein etwas ungutes Gefühl hinterlässt.

    Die Hörbuchversion wird von drei Sprechern gelesen. Marianne Rosenberg liest die Buchzitate (jeweils zu Kapitelbeginn wird eine kurze Sequenz aus einem Werk aus der Welt von "Dune" zitiert), während Jürgen Prochnow und Simon Jäger sich wohl mit dem Rest des Buches abwechseln. Ich muss zugeben, dass ich bei den beiden Männerstimmen keinen wirklichen Unterschied gehört habe, nur die Aussprache der Namen war nicht immer gleich. Bei der Übersetzung ist mir allerdings (negativ) aufgefallen, dass die Substanz, die auch in der Synchronversion der Verfilmungen immer "Spice" genannt wurde, hier als "Gewürz" oder "Melange" bezeichnet wird, während manche Waffen oder Gegenstände ihren englischen Namen behalten haben.

    Mein Fazit
    Viele Dialoge und Gedanken, wenig Handlung, dadurch recht zäh.
  12. Cover des Buches Das Haus Atreides (ISBN: 9783453521599)
    Brian Herbert

    Das Haus Atreides

     (17)
    Aktuelle Rezension von: PieEmpire
    Habe es als Lückenfüller zwischen der "Ordensburg" und den "Jägern" gelesen. Mir fiel hier erst das erste Mal auf, dass sich der Schreibstil doch von dem Frank Herberts unterscheidet, aber nicht schlimm. Inhaltlich: seeehr spannend, hab es regelrecht verschlungen :) Und man erfährt sehr viel Interessantes über die Vorgeschichte!
  13. Cover des Buches Die Erlöser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783641210144)
    Brian Herbert

    Die Erlöser des Wüstenplaneten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der 8. und letzte Teil schließt den Kreis dieser über 4000 Seiten umfassenden Saga sowohl um den Wüstenplaneten als auch um das gesamte Universum. Wird es dem finalen Kwisatz Haderach gelingen, die Menschheit zu retten oder den Jägern zum allumfassenden Sieg zu verhelfen? Und wer ist dieser Kwisatz Haderach in Wirklichkeit? Was haben die Gestaltwandler in diesem universellen Konflikt vor? Der Abschluss ist nicht mehr ganz so fesselnd aber dennoch spannend, das Ende ist gut aber nicht sensationell. Da diese Geschichte vermutlich vor "Matrix" geschrieben wurde ist es sehr wahrscheinlich, dass sich doch sehr daran angelehnt wurde. Die Parallelen sind unübersehbar...Alles in Allem ein grandioses Werk, welches vom 2.-4.Teil ziemlich schwächelt und in sehr ungewohnte und unerwartete Richtungen geht, sich dann jedoch ich einen hochspannenden Konflikt im gesamten Universum entwickelt.
  14. Cover des Buches Dune:the Battle of Corrin (ISBN: 0765340798)
    Brian Herbert

    Dune:the Battle of Corrin

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Butlers Djihad (ISBN: 9783453523586)
    Brian Herbert

    Butlers Djihad

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Frank Herberts Wüstenplanet ist vielleicht eine der bekanntesten Science-Fiction-Reihen. Nach dem Tod des Autors setzt nun sein Sohn Brian Herbert zusammen mit Kevin J. Anderson die Geschichte fort. In »Butlers Djihad« erzählen sie den Beginn der Legenden des Wüstenplaneten.

    Seit Tausend Jahren haben die Denkmaschinen die Menschen versklavt. Einige jedoch entkamen ihnen und leben als freie Menschen in den Liga-Welten. Sie sind bestrebt, die synchronisierten Welten unter der Herrschaft des Allcomputers Omnius zu befreien. Aber erst, als eine der ihren von den Maschinen gefangen wird und unverhofft eine Rebellion unter den Sklaven auslöst, wagen sie es, den Krieg mit allen Mitteln zu den Maschinen zu tragen.

    Nachdem der »Wüstenplanet« in der Bibliothek vergriffen war, den ich eigentlich lesen wollte, habe ich mit dem chronologisch ersten Teil der Reihe begonnen. Ich hatte hier allerdings das Gefühl, dass das Buch eher für Fans der Reihe geschrieben wurde, statt für Neueinsteiger wie mich. Man muss insbesondere am Anfang sehr am Ball bleiben, um nichts zu verpassen. Hier hilft allerdings auch das Glossar am Ende des Buches. Dennoch habe ich das Gefühl, ein, zwei Sachen noch nicht ganz verstanden zu haben. Ich hoffe, das gibt sich mit der weiteren Lektüre der Bücher, spätestens der ursprünglichen.

    Gerade ab dem Punkt, wo Serena Butler zur Sklavin des Roboters Erasmus wird, nimmt das Buch einiges an Spannung auf, da sie schwanger von ihrem frisch vermählten Ehemann ist. Selbiger glaubt sie aber tot und ehelicht ihre Schwester. Das ist natürlich ein perfektes hausgemachtes Drama, das man sehr gern beim Lesen verfolgt.

    Das Problem, das ich mit dem Buch habe, liegt allerdings darin, dass die Emotionen der beteiligten Charaktere, insbesondere Serenas und Xaviers, ihre Ehemannes, zwar schon irgendwie da sind und man mit ihnen teils mitfühlt, diese Gefühle aber nicht unbedingt zu 100% beim Leser ankommen. Das Buch ist oft ein zusammenfassender Bericht bestimmter Ereignisse des Krieges und liest sich auch an anderen Stellen eher wie ein Bericht, wo mehr Gefühl angebracht wäre. Das ist ziemlich schade, da man allein durch einen emotionaleren Stil viel mehr hätte rausholen können.

    Die Cymex, eine Art Cyborgs, die ihre menschlichen Gehirne in Roboterkörper einbauen, sind natürlich ziemlich cool. Bei denen weiß man nicht so genau, woran man ist. Auch sie wollen wieder Macht erlangen, die ihnen ironischerweise von ihrer Schöpfung Omnius genommen wurde, gleichzeitig wollen aber auch sie die Sklavenherren der Menschen sein. Noch arbeiten sie mit Omnius zusammen, aber im Hintergrund planen auch sie einen Putsch. Noch passiert im ersten Band nicht viel in diese Richtung, aber mal sehen, wohin das in den anderen Bänden führt!

    Die Denkmaschinen wirken leider nicht völlig durchdacht. Sie wirken häufig eher, als hätte man es mit einem Menschen statt einem Computer zu tun. Ich hatte dabei häufig den Film »Her« im Kopf (sehr zu empfehlen übrigens), wo Samantha, das intelligente Betriebssystem, mit dem der Protagonist eine Beziehung führt, am einem gewissen Punkt sich so weit entwickelt hatte, dass sie mit tausenden anderen Betriebssystemen gleichzeitig kommunizieren konnte. Das erscheint mir für eine Kommunikation unter intelligenten Computern auch wesentlich sinnvoller, immerhin funktionieren sie jetzt schon schon. Warum also sollten sie auf verbale Kommunikation zurückgreifen, wie sie es hier tun? Reiner Datenaustausch wäre weitaus effizienter, und immerhin wird immer wieder betont, dass Omnius und seine Denkmaschinen auf genau diese Effizienz aus sind.

    Ironischerweise ist allein Erasmus eine Ausnahme davon. Er hat von allen näher beleuchteten Denkmaschinen das größte Interesse an Menschen und will sie und ihre Verhaltensmuster verstehen. In gewisser Weise ist er ihnen von allen Denkmaschinen am ähnlichsten – und der einzige, bei dem man merkt, es nicht mit einem Menschen zu tun zu haben. Er hat absolut keine Moral, ein Sinn für die Kunst geht ihm ebenfalls ab und Empathie besitzt er ebenso wenig. Dass das  einem Roboter am ehesten abgeht, leuchtet vollkommen ein. Es wäre schön gewesen, wenn das auch bei den anderen Denkmaschinen so gewesen wäre.

    Dennoch, auch wenn das Buch einige Logiklücken hat und doch eher ein Weltraummärchen ist als wissenschaftlich fundierte Science Fiction (man kann nicht mal eben zwischen den Sternen reisen, ohne mit der Beschleunigung und der Zeitdilatation zu kämpfen), so waren es doch angenehme Lesestunden, die vor allem gegen Ende des Buches Lust auf mehr machten. Zum Glück gibt’s ja noch zwölf weitere Bände.
  16. Cover des Buches Die Jäger des Wüstenplaneten (ISBN: 9783641210137)
    Brian Herbert

    Die Jäger des Wüstenplaneten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    22 Jahre nachdem Frank Herbert seinen setzten Wüstenplanetroman "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" verfaßt hatte, brachten dessen Sohn Brian und Kevin J. Anderson die Zweite Trilogie zum Abschluß, wobei sie die Geschichte aus dem Nachlaß von Frank Herbert weitersponnen.

    Zwischenzeitlich hatten die beiden allerdings auch schon eigene Romane, die ebenfalls im Wüstenplanet-Universum angesiedelt sind, teilweise aber zeitlich deutlich vor den jetzt beschriebenen Ereignissen spielen ("Die Legenden des Wüstenplaneten") verfaßt. In den hier vorliegenden "Jägern" wird auf Handlungsstränge und Personen dieser Romane zurückgegriffen. Bei der Erwähnung früherer Ereignisse wurde die Kontinuität nicht immer eingehalten. So wurde aus Jehanne Butler, der Anführerin von Butlers Djihad, Serena Butler, aus den Fischrednern des Gottkaisers Leto wurden die Fischsprecher, wobei Letzteres möglicherweise der deutschen Übersetzung geschuldet ist.

    Der Roman setzt drei Jahre nach der in "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" geschilderten Flucht von Duncan Idaho, Miles Teg, Sheeana und ihren Gefährten ein und erstreckt sich über sechzehn Jahre. Dies und die Tatsache, daß es eine ganze Reihe von Protagonisten gibt, lassen einen "roten Faden" vermissen, einige Charaktere bleiben sehr blaß. Die Kapitel sind teilweise nur wenige Seiten lang, die Ereignisse in den sechzehn Jahren werden oft nur als Streiflichter beschrieben,

    Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen: viele der noch offenen Rätsel aus den Vorgängerbänden werden aufgelöst, man merkt, daß das Ganze zum Abschluß gebracht wird. So bin ich auf den Folgeband, die unmittebare Fortsetzung, "Der Erlöser des Wüstenplaneten" gespannt.


  17. Cover des Buches Das Haus Harkonnen (ISBN: 9783453196520)
    Brian Herbert

    Das Haus Harkonnen

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Haus Harkonnen (ISBN: 9783453521605)
    Brian Herbert

    Das Haus Harkonnen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Kreuzzug (ISBN: 9783453524347)
    Kevin J. Anderson

    Der Kreuzzug

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Träume vom Wüstenplaneten (ISBN: 9783641254193)
    Frank Herbert

    Träume vom Wüstenplaneten

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Das Haus Corrino (ISBN: 9783453521612)
    Brian Herbert

    Das Haus Corrino

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Der Kreuzzug (ISBN: 9783453520004)
    Brian Herbert

    Der Kreuzzug

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Brian Herbert und Kevin J. Anderson setzen in »Der Kreuzzug« die frühen Legenden des Wüstenplaneten fort. Dies ist der zweite Teil von drei aus den Wüstenplanet-Legenden.

    Serenas Djihad hat gerade erst begonnen. Die Ermordung ihres Kindes durch den Roboter Erasmus war nur das Zünglein an der Wage, das den Flächenbrant des Djihad entfachte. Nun ist es ihr erbittertstes Ziel, die Denkmaschinen auszurotten - um jeden Preis. Serena wird zur Priesterin des Djihad, zur strahlenden Galeonsfigur ihres Welten umfassenden Kreuzzuges gegen die Maschinen. Und sie schreckt vor nichts zurück, denn sie ist fest entschlossen, die Denkmaschinen bis auf den letzten Gelschaltkreis zu vernichten. Selbst wenn sie dafür über die Leichenberge ihres eigenen Volkes gehen muss.

    Im Prinzip erfüllt dieser Band genau die Erwartungen, die sein Vorgänger schürte: Er war weder besser noch schlechter als dieser. Leider heißt das auch, dass mir als Neuling des Wüstenplaneten immer noch ein paar Details fremd bleiben. Jetzt bleibt es also auf die Originalreihe zu hoffen, dass diese Dinge da geklärt werden. Das finde ich ein wenig schade. Aber zum Glück sind das nur Details, insgesammt bleibt der Roman verständlich.

    Das liegt mitunter auch daran, dass einige grundlegende Fakten immer und immer wieder wiederholt werden, teils, als seien sie Ereignisse, die in anderen Büchern stattfanden und nicht gerade einmal 200 Seiten vorher. Das war ein wenig befremdlich. Zumindest hilft es beim Memorieren.

    Was auch diesem Roman fehlen, sind echte Emotionen. Recht weit am Anfang gibt es eine Szene, in der ein Mensch von Kampfrobotern zu Tode gefoltert wird, die jedoch im Leser nicht mehr auslöst als ein »Gut, okay. Der ist jetzt hin.« Die Szene ist exemplarisch für viele eigentlich emotionale Szenen im Buch, die sehr steril und gefühlskalt dargestellt werden. Gibt es Emotionen, wirken sie mitunter sehr aufgesetzt und steif und haben damit ebenfalls eine eher geringe Wirkung auf den Leser.

    Kurioserweise ist es die Denkmaschine Erasmus, die durchaus Emotionen auslösen kann. Durch seine perversen und grausamen Experimente an menschlichen Sklaven gelingt es ihm wie keiner anderen Denkmaschine, Abscheu im Leser auszulösen - genau das, was damit auch erreicht werden wollte. Hier ist es tatsächlich gelungen. Ein wenig kurios, denn Erasmus ist immer noch ein Computer, jedoch einer auf dem besten Weg zum Mensch, was noch durchaus interessante Entwicklungen bereithalten könnte.

    Der Roman geht mittlerweile differenzierter mit Serenas Djihad um, vor allem gegen Ende des Romans. Im Laufe der Handlung wird immer wieder angesprochen, dass mit fortschreitender Dauer des Krieges die Proteste gegen den Djihad immer heftiger werden und die Menschen ein Ende des Krieges herbeisehen. Es gibt jedoch eine Reihe von Protagonisten, die stark vom Krieg profitieren und nicht wollen, dass er aufhört, da sie sonst ihre Daseinsberechtigung verlieren. Serena selbst ist mittlerweile so fanatisch von der Idee besessen, die Denkmaschinen auszurotten, dass ihre gesamte Existenz darauf ausgerichtet ist. Auch sie kann daher nicht zulassen, dass der Krieg aufhört und ein Frieden mit den Denkmaschinen ausgehandelt wird. Sie und einige andere unternehmen daher aktive Bestrebungen, den Krieg weiterhin fortzuführen - auf Kosten vieler Milliarden Menschenleben. Während im ersten Band noch relativ klar in Gut und Böse unterteilt wird, bekommen einige Seiten hier doch deutlichere Grauschattierungen.

    Und dann gibt es da noch die Cymex, die ebenfalls gegen Omnius aufgebehren wollen, gleichzeitig aber gleicheztig auch keine Verbündeten der Liga der Edlen, also der freien Menschen, sind. Damit ist plötzlich jeder gegen jeden, und auch innerhalb der Fraktionen gibt es Spannungen, die zum Vorteil für die anderen beiden Parteien gereicht sein könnten. Damit stellt der Roman eine ziemlich explosive Mischung her.

    Leider kommt davon durch die rar gesähten Emotionen der Protagonisten nicht alles beim Leser an und der Roman bleibt schlussendlich doch hinter seinem Potenzial zurück. Er hätte sich damit seinem Vorgänger gegenüber steigern können. Dennoch bleibt die Lust und Neugierde auf die folgenden Bände, auch wenn es nicht die aufregendste Lektüre war.
  23. Cover des Buches Die Schlacht von Corrin (ISBN: 9783641210199)
    Brian Herbert

    Die Schlacht von Corrin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: PieEmpire
    Das letzte Buch der Legenden-Trilogie. Man erfährt [zumindest andeutungsweise], wie die Gilde, die Bene Gesserit, das Imperium und das Imperator-Geschlecht und vor allem der Zwist zwischen den Atreides und den Harkonnen entstehen. Soweit fand ich es auch echt gut und sehr spannend. Allerdings hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autoren einfach nicht wollen, dass die Endschlacht nicht schon früher stattfindet, anstatt [wie man es sich von ner guten, lebendigen Schreibweise wünscht] dass die Menschen im Buch es einfach nicht früher bewerkstelligen können. Und was weiter mit den Mentaten und Erasmus' Gelsphäre passiert, wird am Ende auch komplett weggelassen. Insgesamt rundet es aber die Geschichte des Djihad ab und man kann sich die weitere Entwicklung, die Heldenbildung und den Fortschritt der Menschheit ganz gut vorstellen.
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