Bücher mit dem Tag "würzburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "würzburg" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

     (294)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Können wir bitte noch kurz warten und dieses grandiose Cover feiern? I mean, das sieht doch einfach hammer aus, oder?!

    Okay, da ich das nun wenigstens einmal erwähnt habe, beginne ich einfach mal mit dem Prolog. Der ist nämlich ganz nach meinem Geschmack – mysteriös, spannend, krank, und in diesem Buch auch relativ blutig. Jedenfalls hat der Prolog mein Interesse geweckt und ich war sofort gespannt auf die eigentliche Geschichte. 

    Der Einstieg in diese hat mich dann aber zunächst ein wenig ernüchtert. Es ging tatsächlich anfangs sehr schleppend voran. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Unter anderem tragen die sehr ausführlichen Umgebungsbeschreibungen einen großen Teil der Schuld daran, aber auch ein paar winzige Logikfehler, die zum Glück nicht allzu dramatisch waren – aber trotzdem vorhanden. Zudem bin ich in den ersten Kapiteln nicht so richtig mit Emilia, einer der Protagonist*innen, warm geworden. Ich fand es nervig, wie sie sich sofort an Hauptkommissar Kessler rangemacht hat, obwohl sie ihn gerade mal wie lange kannte? Zwanzig Minuten? 

    Avram Kuyper, den anderen Protagonisten, mochte ich dagegen von Anfang an sehr gerne. Ich mochte sein Auftreten, seine Gedankengänge und sein Handeln, weil es auf mich logisch wirkte und gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich schließlich noch nie Kontakt mit einem echten Profi-Killer hatte. Zum Glück.

    Spätestens ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann aber doch noch mal an Fahrt auf. Zwar war es nicht so nervenzerreißend wie ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem spannend. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wurde mir Emilia dann auch endlich etwas sympathischer, was den Lesefluss auf jeden Fall verbessert hat. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Figuren – und insbesondere Emilia und Avram – sehr tiefgründig behandelt wurden. Ihr Privatleben hat eine für einen Thriller verhältnismäßig große Rolle gespielt, was ich jedoch nicht kritisch sehe, weil ich mich dadurch besser in sie hineinversetzen konnte und weil ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbarer wurden. 

    Der Prolog nimmt zwar in gewissem Maße schon vorweg, wer der Täter ist und was genau mit den Opfern geschieht, aber das war gar nicht so schlimm, weil Avram und Emilia ihren eigenen Spuren gefolgt sind, bis es am Ende, wo sie dann am selben Ziel angekommen sind, zum großen Showdown kommt. Dieser war gespickt mit der richtigen Menge an Dramatik, Brutalität und Action, und ich glaube, dass ich zum Ende hin immer schneller durch die Seiten geflogen bin. 

    Fazit

    Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich das Lesen von »Post Mortem – Tränen aus Blut« sehr genossen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe!

  2. Cover des Buches Novemberschokolade (ISBN: 9783453359062)
    Ulrike Sosnitza

    Novemberschokolade

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Lea, 31 Jahre lebt in Würzburg. Ihr Traum von einer eigenen Chocolaterie, soll von einem auf den anderen Tag zerplatzen, als die Vermieterin  mit Kündigung droht. Dann taucht ein ihr bekannter Duft, nach Orangen, Basilikum und Zedernholz auf... Alessandro. Er verhilft ihr zu einem Wettbewerb und sie entscheidet sich daran teilzunehmen. Weiter macht Lea eine Entdeckung, ihre Mutter... 

    Ein Roman, der beim Lesen gleich neues Hüftgold auf die Figur zaubert und doch mit allen Höhen und Tiefen des Lebens. Der Schreibstil ist sehr gefällig und  die Protagonisten werden so bildhaft dargestellt, dasss man sie auf offener Straße erkennen würde. Für mich in der Weihnachtszeit ein schönes Lesevergnügen.

  3. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (731)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Das Geheimnis der Hebamme" ist der erste Band der "Hebammen-Saga" von der deutschen Bestseller-Autorin Sabine Ebert. Das Buch spielt im Sachsen des 12. Jahrhunderts und erzählt die Entstehungsgeschichte der Stadt "Freiberg". Die Autorin ist zwar ein gefeierter Star unter den deutschen Mittelalter-Autor:innen, dies ist aber mein erster gelesener Roman von Sabine Ebert. Ich kann durchaus verstehen, warum die "Hebammen-Saga" so gefeiert worden ist, ich denke die Autorin kann es aber noch besser.

    Inhalt: Nachdem die Burgherrin eine Fehlgeburt erlitten hat, beauftragt der Burgherr Wulfhart der Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen zu lassen. Auf der Flucht schließt sich die junge Marthe einem Siedlerzug an, der auf den Weg nach Osten, ins heutige Sachsen, ist. Dort sollen sie neues Land besiedeln und bewirtschaften und Marthe sieht darin die Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Angeführt werden sie von dem edlen Ritter Christian, der sofort von Marthe und ihren Heilkräften fasziniert ist. Doch auch Christians Erzfeind Randolf hat ein Auge auf Marthe geworfen und dann wird in ihrem neuen Dorf auch noch eine Silberader gefunden ...

    Meine Meinung: Durch Zufall bin ich auf "Das Geheimnis der Hebamme" gestoßen und kann sagen, dass ich sehr froh darüber bin. Obwohl ich schon viel von der Autorin gehört habe, habe ich bisher noch kein Buch von Sabine Ebert gelesen. "Das Geheimnis der Hebamme" wurde ja stark gehypt und unter den mittelalterlich, deutschen Historie-Romanen zählt das Buch zu den Bestsellern. Ich kann diesen Hype durchaus nachvollziehen, da das Buch eine außergewöhnliche Thematik beinhaltet. Es geht um die Besiedlung des heutigen Sachsen, genauer um die Gründung und Entstehung der heutigen Stadt "Freiberg". Damals noch "Christiansdorf" genannt, wird das Dorf durch das Silberaufkommen publik. Band 1 der "Hebammen-Saga" erzählt von der Gründung dieses Dorfes, verpackt in einem spannenden Roman mit einer jungen Hebamme als Protagonistin. Wir verfolgen Marthe wie sie vom Mädchen zur Frau heranreift und von einer Gefahr in die nächste stolpert. Das Leben im Mittelalter des 12. Jahrhunderts war wahrlich kein Zuckerschlecken und die Autorin hat die Ungerechtigkeiten und die Kluft zwischen der Gesellschaft sehr gut dargestellt. Die Mächtigen bestimmen über die Armen und man ist von Geburt an in einer Gesellschaftsschicht gefangen. In der heutigen Zeit kann man sich die Regelungen von Damals kaum vorstellen und ich bekam beim Lesen so einen Zorn auf die Menschen, dass ich das Buch zwischendurch gerne gegen die Wand geworfen hätte.
    Der Schreibstil der Autorin ist für einen historischen Roman sehr gelungen. Er ist einfach, aber doch detailreich und man lernt beim Lesen etliche Fakten über die Politik, Geografie und Geschichte des 12. Jahrhunderts. Die meisten bedeutenden, historischen Persönlichkeiten im Buch hat es wirklich gegeben, wie den Kaiser "Barbarossa" oder Otto, den Markgrafen von Meißen. Die Autorin hat einen spannenden Roman rund um die historischen Fakten gewoben, ohne die damalige Zeit zu verschönern. Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten standen damals an der Tagesordnung und auch im Buch kommen Vergewaltigungen, Hinrichtungen und brutale Zweikämpfe vor. Auch die Intrigen des adeligen Hofes dürfen nicht fehlen, ebenso der Aberglaube der ungebildeten Bevölkerung. Sabine Ebert hat eine Kombination all dieser Faktoren vereint und der Leserschaft einen gut recherchierten aber auch spannenden Roman gegeben, der Unterhaltung und Geschichte gekonnt verbindet. Im Schreibstil kann sich die Autorin aber durchaus noch verbessern, zwischendurch hatte das Buch auch kleine Längen. Für einen Debutroman ist das Buch aber sehr gut und ich bin mir sicher, dass die Autorin das mit wachsender Erfahrung noch besser machen kann.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Marthe, dessen Leben wir verfolgen. Einige Kapitel sind auch aus der Sicht anderer Charaktere erzählt, im Großteil begleiten wir aber Marthe und den Ritter Christian. Die Protagonistin ist anfangs noch ein Kind, entwickelt sich aber rasch zu einer jungen Frau, die an ihren Schicksalsschlägen wächst. In der Unterschicht geboren, gerät sie auf Grund ihres Berufes auch in die Kreise der Adeligen und Mächtigen und ich habe als Leserin einen guten Einblick in alle Gesellschaftsschichten des frühen Mittelalters bekommen. Ich habe Marthe recht schnell ins Herz geschlossen und um ihr Leben gebangt. Die Autorin nimmt wenig Rücksicht auf unsere Lieblinge, was das Buch sehr authentisch, aber auch grausam macht. Es hat mich gestört, dass Marthe die Männer, wie die Fliegen anzieht. Sie wird als attraktives Mädel beschrieben, aber gefühlt verliebt sich jeder Mann, der ihr über die Füße stolpert. Außerdem hätte ich mir einen detaillierten Einblick in Marthes Gefühle gewünscht, vor allem nach schlimmen Erlebnissen. Es war zwar alles schlüssig und verständlich, aber ein intimerer Einblick in Marthes Gefühlsleben und ihre Psyche hätte mich als Leserin noch mehr mitfiebern lassen.

    Die Abenteuer von "Das Geheimnis der Hebamme" werden am Ende grundsätzlich abgeschlossen, es gibt also keinen Cliffhänger oder unbeantwortete Fragen. Die Autorin hat sich aber natürlich einen Übergang zu ihren nächsten Romanen offen gelassen. Das Ende hat mir gut gefallen und war in meinen Augen nicht zu überspitzt. Die eingebaute Lovestory hätte besser sein können, hat aber grundsätzlich zum Roman gepasst.

    Ich würde "Das Geheimnis der Hebamme" allen früh-mittelalterlichen Fans empfehlen, vor allem weil es eine ungewöhnliche, spannende Thematik beinhaltet. Der Schreibstil der Autorin ist zwar schon sehr gut, da ist aber noch Luft nach oben, vor allem was das Beschreiben von Gefühlen der Charaktere angeht. Das Buch vereint Unterhaltung und Geschichte und als Leser:in kann man einiges dazulernen. Am Ende gibt es ein Nachwort der Autorin, das wunderbar zu lesen war und sehr viele Fragen der Lesergemeinschaft beantwortet und einen aufschlussreichen Einblick ins Leben einer Autorin gibt. Dieses Nachwort war für mich ein kleines Highlight und zum Glück ist die Geschichte von "Christiansdorf" noch nicht zu Ende erzählt. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer von Marthe und Christian.

  4. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Die Henkerstochter-Saga 5) (ISBN: 9783548284484)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Die Henkerstochter-Saga 5)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem 5. Band begeben sich Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der nunmehrige Schwiegersohn, der Medicus Simon Fronwieser nach Bamberg, um die Hochzeit von Bartholomäus Kuisl zu feiern, obwohl die Brüder einander nicht wirklich grün sind.  

    Doch das bunte Familientreffen wird von einer Reihe rätselhafter Verbrechen überschattet. Zuerst verschwinden einige Einwohner, die dann brutal ermordet aufgefunden werde. Schnell machen die Gerüchte von einem Werwolf die Runde.  

    Statt auf der Hochzeit zu tanzen und zu zechen, müssen Jakob Kuisl und seine Lieben auf Mördersuche gehen.  

    Meine Meinung: 

    Auch der 5. Band dieser Reihe hat nichts von seiner Spannung verloren, auch wenn die Handlung einem bestimmten Muster folgt. Es ändern sich die Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und der Familienclan erhält Zuwachs durch Simon Fronwieser. Der war zwar schon in den Vorgänger dabei, aber nun ist er mit Magdalena verheiratet. Ob er es manchmal bereut, mit eine Kuisl-Tochter geheiratet zu haben? Denn Magdalena kann oft stur wie zwei Esel sein. 

    Wie wir es von Oliver Pötzsch kennen, sind die historischen Details penibel recherchiert. Der Spannungsbogen ist hoch. Manchmal werden die Leser von falschen Spuren in die Irre geleitet und die Auflösung ist ein wenig unerwartet.  

    Fazit:  

    Wieder ein empfehlenswerter und spannender historischer Roman aus der Henkerstochter-Reihe, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  5. Cover des Buches Die Tochter der Wanderhure (ISBN: 9783426635216)
    Iny Lorentz

    Die Tochter der Wanderhure

     (496)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Genre: Historischer Roman

    Erwartung: eine spannende Geschichte in toller Atmosphäre

    Meinung: 

    Der Schreibstil ist okay. 

    Ich habe vor längerer Zeit die vorherigen Bücher gelesen. Leider kam ich nicht so gut mit dem Buch klar. 

    Trudi ist mir recht sympathisch. Ich kann ihre Hoffnungen auf die Liebe gut nachvollziehen. Ihre Freundin treibt sie leider zu unüberlegten Handlungen. Was heute nicht so schlimm ist, war damals aber große Schande. ...

    Leider konnte ich mich das Buch nicht so recht überzeugen obwohl die die allgemeine Atmosphäre ganz gut beschrieben fand.

    Zu viel politisches Hin und Her. Ich konnte die handelnden Figuren und ihre offenen und verdeckten Absichten nicht auseinander halten. Leider nahmen diese Abschnitte dann doch einen zu großen Teil ein, sodass ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen habe. Mir ist tatsächlich die Leselust vergangen.

    Fazit: Enttäuschte 2 Sterne von mir

  6. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  7. Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)
    Roman Rausch

    Die letzte Jüdin von Würzburg

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

                


     Historisch gesehen sehr interessant zu lesen. Gerade die Fakten, die zwischen einzelnen Kapiteln hervorgehoben sind und reale historische Begebenheiten darstellen, sind sehr informativ gestaltet. Als Wahl-Würzburgerin hatte ich bislang keinerlei Kentnisse zu dieser dunklen Zeit des Mittelalters. Gerade wenn man die Orte kennt, an denen das Buch spielt, macht es die Geschichte noch realer
  8. Cover des Buches Mainleid (ISBN: 9783954516568)
    Anja Mäderer

    Mainleid

     (24)
    Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

    Als Fan der schönen Stadt habe ich mich sehr auf diesen Würzburg Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. „Mainleid“ ist ein toller Titel und auch das Cover macht Lust auf mehr. 

    Dass der Kriminalfall im Studentenmilieu angesiedelt ist, hat angenehme Erinnerungen in mir geweckt und ich wünschte, ich hätte ein Glas Wein vom Stein beim Lesen gehabt. 

    Das sympathische Ermittler Duo, bestehend aus Nadja Gontscharowa und Peter Steiner, das auf eigenen Wunsch von Nürnberg nach Würzburg versetzt wurde, wird gut porträtiert. Auch in den Nebenfiguren finden sich interessante Charaktere. Besonders gefallen haben mir die spanischen Schwestern vom Stammtisch und der Rechtsmediziner Lars Nauke. Gut charakterisiert sind die beiden sehr unterschiedlichen WG-Genossinnen Sophie und Julia.

    Der Krimi ist spannend mit zahlreichen Verdächtigen und falschen Spuren und einer nicht vorhersehbaren Auflösung. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Die Handlung ist rätselhaft und packend. Der Krimi ist in einer lebendigen und humorvollen Sprache geschrieben, sogar der fränkische Dialekt wird ab und zu gekonnt eingesetzt. Bei ein paar Szenen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen.

    Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit den sympathischen Ermittlern in dieser wunderschönen Stadt.

  9. Cover des Buches Die Glücksschneiderin (ISBN: 9783453424890)
    Ulrike Sosnitza

    Die Glücksschneiderin

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Nele75

    Für Clara ist ein großer Traum wahr geworden, denn sie hat, zusammen mit ihrer Tante, ein Nähcafe eröffnet. Zwar könnte es etwas besser laufen, aber die beiden haben immer wieder neue Ideen, um mehr Kunden zu gewinnen. Als Clara beim Stöbern auf einem Flohmarkt ein altes Vintage-Kleid entdeckt, trifft sie plötzlich wieder auf ihre große Liebe Finn. Und damit ist auch das Gefühlschaos von damals sofort präsent. Findet Clara diesmal  heraus, wieso Finn sie vor vielen Jahren plötzlich verlassen hat?

    "Die Glücksschneiderin" war mein erstes Buch, welches ich von der Autorin Ulrike Sosnitza gelesen habe. Von Beginn an konnte sie mich mit ihrer Geschichte rund um das Würzburger Nähcafe gut unterhalten, wobei hier nicht nur der Schreibstil von der ersten Seite an wunderschön zu lesen war. 

    In der Geschichte sind, außer Clara's Leidenschaft für das Nähen, noch einige Themen mit eingebracht, die zum Nachdenken anregen. So geht es unter anderem einerseits um Nachhaltigkeit, um Fast Fashion und auch die Möglichkeiten, Kleidung, die bereits vorhanden ist, einfach mehr wertzuschätzen. 

    Aber nicht nur die Geschichte selbst lässt sich einfach wunderbar lesen, sondern vor allem auch die Beschreibungen der Gegend in und um Würzburg lassen regelrecht das Kopfkino laufen. 

    Am Ende des Buches finden sich noch zwei Rezepte (passend zum Inhalt) - einmal ein leckerer Zimt-Kaffee und "Sonjas Kuchen" - so etwas gefällt mir immer, denn so kann man sich vielleicht schon während des Lesens (also praktisch als passende "Lesebegleitung" das Getränk und noch ein Stückchen Kuchen) zusätzlich ein bisschen mehr in die Geschichte vertiefen. 

  10. Cover des Buches Fynn (ISBN: B01LD462V2)
    Ally Snow

    Fynn

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Anka1108

    "Fynn" ist der erste Teil der Buchreihe von der jungen Autorin Ally Snow, dieser ist erschienen am 31.08.2016 und beinhaltet 215 eBook Seiten oder 260 Taschenbuchseiten.


    Inhalt:

    Leyla ist sehr schüchtern und verletzlich, als sie nach dem Tod ihres Vaters aus Frankreich nach Deutschland, in einem fremden Land, ohne Freunde zu Recht kommen muss. Der erste Tag in ihrer Schule ist der blanke Horror. Sie wird nicht sehr herzlich aufgenommen und findet ihren Sitznachbarn Fynn einfach nur mega arrogant, selbstbewusst und selbstverliebt. Mehrere Umstände tragen dazu bei, dass die beiden mehr Zeit miteinander verbringen müssen, so kommen sich die beiden immer näher. Ihr Verhältnis ändert sich im laufe des Buches langsam. Leyla merkt schnell, dass Reichtum und Oberflächlichkeit hier an der Tagesordnung stehen. Um nicht groß aufzufallen, versucht sie sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Aber das gelingt ihr nicht immer.


    Zu den Protagonisten:

    Leyla:

    Ich finde Leyla einfach super sympathisch, auch wenn sie sehr schüchtern und wie ein unscheinbares Mauerblümchen herüber kommt, ist sie trotzdem sehr selbstbewusst. Nur weil sie Französin ist und ihr es im deutschen Unterricht etwas schwerer fällt, muss es nicht heißen, das sie deswegen dumm ist. Sie wird von allen Schülern sehr oberflächlich behandelt, gehänselt, verspottet, in eine Schublade gesteckt und als Außenseiterin behandelt. Dieses liegt auch an ihrer Kleidung, da diese zuvor ihrem Vater gehört hat. Als Erinnerung an ihn hat Leyla sie aufgehoben und zieht sie bei Gelegenheit selber an. Sie macht sich nicht viel aus Styling und kommt zudem aus ärmlichen Verhältnissen. Es fiel mir nicht schwer, mich in Leyla hineinzuversetzen und habe mit ihr Gefühlt. Natürlich kann ich auch verstehen, dass sie es nicht ausstehen kann im Mittelpunkt zu stehen, sie taut mit der Zeit auf und freundet sich mit anderen Schülern an.

    Fynn:

    Fynn war mir am Anfang etwas unsympathisch und so entwickelte ich etwas Antipathie, unter anderem auch weil er so von sich selbst überzeugt ist. Er wirkte etwas selbstverliebt, eingebildet, großspurig, oberflächlich, arrogant, sieht gut aussehend und ist übertrieben selbstbewusst. Er wird von allen Mädchen angehimmelt und wickelt sogar die Lehrer um seinen Finger. Zudem ist er der arroganteste Typ, den ich kenne. Auf gut Deutsch ist er ein verwöhnter Schnösel.
    Zum Schluss ist er mir aber dann doch ans Herz gewachsen. Er passt perfekt in die Handlung des Buches, besser hätte ich ihn auch nicht beschreiben können. Ich denke, dass genau der überhebliche Charakter den Reiz des Lesens ausgemacht hat. Wenn es nach seiner Mutter geht, ist sein Leben schon vorbestimmt, kein anderes Mädchen, bis auf Cindy hat darin einen Platz. Er soll mit seiner Mitschülerin und Nachbarin Cindy eine Familie gründen, studieren gehen und danach erfolgreich im Job sein. Andere Alternativen gibt es für ihn nicht, da er der perfekte Vorzeigesohn sein muss, damit seine Mutter glücklich wird. Ich finde es stark von Fynn das er sich seiner strengen Mutter widersetzt und das tut was er für richtig hält. Gefühle kann man schließlich nicht erzwingen.

    Es kommt im Buch sehr gut zur Geltung, dass die beiden aus zwei sehr verschiedenen Welten kommen. Es wird einem immer wieder bewusst gemacht, dass es für die beiden alles andere als einfach ist. Jedoch der Spruch "Gegenteile ziehen sich an" wird hier einmal mehr bewahrheitet.


    Nebencharaktere:

    Es gibt einige sympathische Nebencharaktere, wie Sophie, Mike, Anette und Drew, die super nett zu Leyla waren und sie nicht gleich verurteilt haben. Anette, die Leyla im Sportunterricht kennen gelernt hat und zudem noch die Schwester von Drew ist, ist hilfsbereit, sehr nett und bei allen beliebt. Auch die Französischlehrerin mochte ich von Anfang an, so eine Lehrerin kann sich jeder Schüler nur wünschen.
    Fynns Mutter und auch Cindy dagegen möchte ich noch nie. Wer die beide als Freunde hat, ist genug gestraft und brauch so keine Feinde mehr. Die beiden passen allerdings perfekt zu diesen Rollen.

    Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben, wurden mit viel Liebe herausgearbeitet, so dass man sich toll in sie hineinversetzen kann.


    Der Schreibstil:

    Der lockere, klare, fesselnde, sehr gefühlsvolle und flüssige Schreibstil, der in der Ich Perspektive geschrieben ist, abwechselnd aus Fynn's und Leyla's Sicht, finde ich super und hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise würde so eher Langeweile entstehen, da die Situationen jedes Mal doppelt beschrieben wurden, aber das Gegenteil trifft hier zu. In diesem Buch fand ich genau diesen Erzählstil ganz besonders schön, denn ich wollte jede Situation auch unbedingt aus beiden Sichtweisen erleben. Dieses ist der Autorin hier wunderbar gelungen und ist zudem noch gut verständlich. Der Perspektivenwechsel ist klar definiert, man kann die Gefühle, Gedanken und Ansichten von beiden besser verstehen und nachvollziehen. Zudem ist auch eine Spur Humor enthalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, deswegen war ich leider viel zu sehr schnell durch.


    Das Cover:

    Das Cover finde ich sehr schön und es ist toll ausgewählt. Die Farbauswahl passt super gut zusammen. "Fynn" wird sehr schön in dem Hintergrund zur Geltung gebracht und der Klappentext ist ebenso ansprechend. Der Titel ist kurz, dennoch passend.


    Endlich einmal ein Buch, das in meiner Heimat Würzburg spielt. Da ich ebenfalls nicht weit von Würzburg entfernt wohne, mich bestens dort auskenne, finde ich dieses Buch besonders schön, da ich mich beim Lesen heimisch fühlte. Wer liest den nicht gern Liebesgeschichten, die aus seiner Heimat spielen. Die Straßen, die Sehenswürdigkeiten und Attraktivität, die im Buch genannt wurden gibt es wirklich und kenne ich selber alle. Ein beeindruckender Jugendroman, über die erste Liebe, die nicht ganz so einfach ist und das einem das Leben auch einige Hindernisse in den Weg legt. Mit dem Buch ist Ally Snow ein sehr schönes Werk gelungen, voller Emotionen und mit ganz viel Tiefe, ohne jemals unrealistisch zu wirken. Meinetwegen hätten es auch noch ein paar mehr Seiten länger seien können. Ich bin regelrecht begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung.


  11. Cover des Buches Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen (ISBN: 9783734850592)
    Teresa Hochmuth

    Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Tine2502

    Dorothea (kurz Dottie) ist sich ziemlich sicher - sie wurde im falschen Jahrhundert geboren. Sie hat kein Interesse an neumodischen Dingen, ihre Lieblingsautorin ist Jane Austin und sie würde gerne in festlichen Kleidern auf einen Ball gehen. Sie liebt es mit Feder und Tinte zu schreiben und so wundert sich keiner ihrer Väter, dass sie sich anstelle eines neuen Smartphones einen alten Schreibtisch wünscht.
    Als das Schreibpult in ihrem Zimmer steht entdeckt Dottie, dass sie mit Frieda aus dem Jahr 1822 kommunizieren kann. Und nicht nur das, durch einen doofen Zufall gelangt sie über das Schreibpult zu Frieda. ENDLICH darf sie sein was sie schon immer wollte. Doch merkt dadurch Frieda nur umso deutlicher, dass sie mit ihrer Art und Denkweise nicht zu 1822 passt.

    Beide Mädchen entwickeln eine Freundschaft und verfestigen ihren Lebensstil.
    Eine schönes Buch über die verschiedenen Jahrhunderte, die Stellung einer Frau und das es ok ist, wenn man nicht in den Rahmen passt.

    Eine Leseempfehlung für alle jungen Mädchen und Frauen, die Interesse an schönen Geschichten und Zeitreisen hat.

  12. Cover des Buches Mainschatten (ISBN: 9783954519774)
    Anja Mäderer

    Mainschatten

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thea_Lehmann

    Ein gemütlicher Heimatkrimi, der niemandem den Schlaf raubt, aber dafür schöne Einblicke in die fränkische Seele und speziell Würzburg bietet. Mit viel Lust am Erzählen entführt uns die Autorin in die Gesellschaft einer Tanzschule und den Animositäten und Intrigen, die hinter den Kulissen stattfinden. Im Mittelpunkt steht Kommissarin Nadja Gontscharowa, die das K1 stellvertretend leitet. Sie und ihre Kollegen ermitteln im Fall eines toten Tanzlehrers, dessen Tod sich im Laufe der Ermittlungen als Mord herauskristallisiert. Die Kommissarin taucht als Tanzschülerin ein ins Milieu der Tänzer und Freunde der Tanzschule, um den Mörder zu entlarven. Dabei ist sie allerdings wenig erfolgreich. So liebevoll die einzelnen Szenen, vom Aussuchen eines Ballkleides bis zur Geburtstagsparty einer Tanzlehrerin geschildert werden, so wenig spannend wird die Ermittlungsarbeit beschrieben. Selbst als die Kommissarin im Zuge der verdeckten Ermittlung in Lebensgefahr kommt, als noch ein Mord passiert und als das Team zum Schluss auf der richtigen Fährte ist und dem Mörder eine Falle stellt, kommt keine echte Spannung auf. Den Fall lösen letzten Endes nicht Kommissarin Gontscharowa. und ihr Freund und Kollege Peter, sondern der beherzte Einsatz der psychisch angeschlagenen Mutter eines Verdächtigen. Interessant sind die Einblicke in die unterschiedlichen Mordmethoden, die angewendet werden. Gekonnt auch stellt Anja Mädler eine Reihe sehr unterschiedlicher Charaktere  vor, seien es Kollegen von Nadja Gontscharowa bei der Kripo, über den Staatsanwalt und  Gerichtsmediziner bis zum in seiner Freizeit tanzenden Pater. Das ist eine sehr bunte, weltoffene Mischung von Protagonisten, die viel Potential für weitere Fälle haben.

     Ich hoffe, es gibt bald mehr von dieser jungen Autorin.

     

  13. Cover des Buches Töchter der Sünde (ISBN: 9783426635247)
    Iny Lorentz

    Töchter der Sünde

     (129)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: Töchter der Sünde
    Autor: Iny Lorentz
    Genre: Historisch, Drama, Romantik
    Preis: € 16,97
    Seiten: 778
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-426-66245-8
    Verlag: Knaur Verlag 


    Klappentext:

    Die ehemalige Wanderhure Marie lebt glücklich auf Burg Kibitzstein und könnte ihr Leben genießen.

    Ihre Kinder sind erwachsen, die Töchter bereits verheiratet, und nun soll auch ihr Sohn Falko unter die Haube. Doch Falko ist ein Heißsporn und von ungestümen Temperament, und als er sich bei einem Turnier erbitterte Feinde macht, beschließt der Fürstbeschof von Würzburg, ihn eine Zeitlang aus der Gegend zu entfernen. Er schickt ihn mit seiner Nichte Elisabeth nach Rom, wo das Mädchen Vorsteherin in einem vornehmen Nonnenkloster werden soll. 

    Zwar scheint Falko zunächst der Versuchung widerstehen zu können, die Schöne zu verführen, doch in Rom stürzt er sich in eine Affäre mit der Tochter seines Todfeindes. 

    Damit gefährdet er die Aufgabe, die dort auf ihn wartet - und die von außerordentlicher politscher Brisanz ist: Er soll den Besuch des deutschen Königs Friedrich III. und seine Kaiserkrönung vorbereiten, und die Widersacher lauern schon ... 


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Über das Buch denke ich gemischt, aber eher positiv als negativ. Klar ist es ungewohnt, ein Buch aus der Reihe zu lesen, in welcher es nicht primär um Marie selbst geht, aber daran habe ich mich beim Lesen dann doch schnell gewöhnt. Davor, zumindest hatte ich den Eindruck, hat man von ihrem Sohn Falko nicht allzuviel mitbekommen, dafür kann man ihn in diesem Band nun viel besser kennenlernen. Aber das war ja schon im Vorgängerband mit Trudi der Fall, wo es die meiste Zeit um sie ging. 

    Falko, ja er ist jung und höflich, aber auch etwas zu schnell mit der Hand am Schwertgriff oder in der Hose. Er genießt zwar das Leben, am liebsten zusammen mit seinen Freunden und einem Weib auf seinem Schoss, aber dafür ist er auch hitzköpfig und handelt lieber, bevor er darüber nachdenkt. Auch scheint er Entscheidungsschwierigkeiten zu haben und er lässt sich viel zu leicht ablenken, da er lieber zwei Frauen datet, als sich um seine Mission in Rom zu kümmern. Überhaupt kam dieser Teil im Buch sehr kurz vor und wurde auch, als es dann schließlich soweit war, ziemlich schnell und leicht verwirrend abgehandelt. In einem anderen Buch würde es ich stören, allerdings ist das Beziehungsdreieck durch die ganzen Umstände doch so interessant gewesen, dass es mich nicht gestört hat. Der Teil mit dem König war zwar dagegen die Rahmenhandlung oder ein Teil davon, aber der hat mich jetzt ehrlich gesagt weniger interessiert. Ich gebe es zu, ich habe mich dagegen eher gefragt, wie denken die beiden Frauen über Falko und mit welcher wird er am Ende glücklich werden können. Nun gut, mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, aber es hat meine Fragen, was aus den beiden Frauen am Ende sein wird, ziemlich gut beantwortet. Auch fand ich die romantische Entwicklung zwischen zwei anderen Charakteren sehr schön, auch wenn ich bei dem weiblichen Part das Geheimnis dahinter etwas "too much" fand. Aber das ist ja oft bei dieser Reihe so, dass bei dem einen oder anderen Charakter etwas übertrieben werden muss.

    Sehr interessant fand ich auch die Teile der Geschichte, die in Kibitzstein spielten, da man nicht zu 100% der Geschichte von Falko gefolgt ist, sondern das von seiner Mutter und seinen Geschwistern. Hier passiert eine kleine Geschichte, die zwar nur einen geringen bis kaum einen Einfluss auf den roten Faden von Falko hat, dennoch hatte ich auch hier viel Spaß. Überhaupt hatte ich viel Spaß beim Lesen des Buches. Es kommt sogar zu einer Handlung, bei der ich sage: Ja, das ist typisch Marie, das passt zu ihr. Gleichzeitig hatte ich auch Sorge um sie, da sie schon bereits alt ist und ich bin mir nicht sicher, ob es da noch viel dazu geben. Irgendwie traurig, der Gedanke. Auf der anderen Seite, ohne sie wäre es ja nicht wirklich die "Wanderhuren"-Reihe mehr. 


    Leseprobe:

    Kardinal Taddeo Foscarelli blieb stehen, hob den Kopf und lauschte. Hatte er nicht schon eben hastige Schritte hinter sich vernommen? Sein Herz schlug jedoch so hart und schnell, dass es in seinen Ohren widerhallte und alles andere übertönte. Weiter!, befahl er sich selbst, lief ein Stück die Ruinen entlang und schlüpfte hinter einen Vorsprung. Im nächsten Augenblick vernahm er Stimmen.

    "Dort vorne muss er sein!"

    Sie waren ihm auf der Spur! Foscarelli überlegte angestrengt, was er tun konnte. Leider schien der Mond so hell, dass man ihn sehen würde, sobald er aus dem Schatten der Mauer trat. Auch war ihm klar, dass er selbst dann in Gefahr schwebte, wenn es sich bei seinen Verfolgern nur um lumpige Räuber handelte. Allein das juwelenbesetzte Kreuz, das er unter dem Wams trug, war mehr wert, als ein Handwerker in drei Jahren ehrlicher Arbeit verdienen konnte. 

    "Nimm dich zusammen!" Hatte er das gesagt oder nur gedacht? Im Grunde war es gleichgültig, wer hinter ihm her war. Der Dolch eines Räubers war ebenso scharf wie der eines Meuchelmörders, beide brachten den Tod. 

    "Ich hätte besser aufpassen müssen!" Sich im schalen Schatten der Hauswände haltend, schlich er weiter bis zur Einmündung der nächsten Gasse. Da vernahm er vor sich hastige Schritte und bog nach links ein. 

    "Dort drüben ist er!", rief jemand.

    Foscarelli begann zu rennen. An Räuber glaubte er nicht mehr, denn so viele Banditen, wie in seiner Nähe lauern mussten, kümmerten sich gewöhnlich nicht um einen einzelnen Spaziergänger.


    Fazit:

    Das Buch ist nicht perfekt und ich kann mir vorstellen, wenn jemand vom Hauptcharakter, seinem Verhalten und/oder seinen Entscheidungen angewidert/genervt ist. Ich persönlich hatte, wie auch schon bei den vier Bänden davor, sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich darauf, den nächsten Band der Reihe lesen zu können. Insgesamt bekommt der Band von mir 4 Rubine.

  14. Cover des Buches Zeit des Sturms (ISBN: 9783966981613)
    Mila Sommerfeld

    Zeit des Sturms

     (30)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Dieses Mal dreht sich der Roman hauptsächlich um Sophia Wagner. Wie ihre Schwester Katharina verliebt sie sich auch in einen Mann, der in diesen Zeiten Schwierigkeiten hat. Die NSDAP hat ihn im Visier, da ihr seine politische Gesinnung ein Dorn im Auge ist. Doch Sophia gewährt im Unterschlupf, obwohl sie weiß, dass das gefährlich ist, nicht nur für sie, sondern für die ganze Familie. Ihrem Geliebten gelingt die Flucht und Sophia ist überzeugt, dass sie ihn wiedersehen wird. Doch dann kommt alles anders. 

    Ich hatte bereits den ersten Teil dieser Reihe „Zeit des Glanzes“ gelesen, der mich nicht so wirklich überzeugt hatte. Dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht mit dem Kaufhaus Weiß in Würzburg. Dieser Band ist stärker als der Vorgänger.

    Der Handlungszeitraum beginnt im Jahr 1933 und endet kurz nach dem Krieg. Wir erleben als die Schrecken des Regimes und des Krieges mit, nur die Perspektive ändert sich, da dieses Mal Sophie im Focus steht.

    Einige der Figuren sind gut und authentisch dargestellt. Sophia entwickelt sich wirklich toll weiter. Bei manchen der Charaktere fehlt mir doch wieder die Tiefe, daher konnte ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen.

    Es ist eine schwierige Zeit, die Nazis sind überall präsent und bestimmen das Leben der Menschen. Nicht nur die Juden werden verfolgt, sondern auch jene, die anders denken. Sophie ist das alles zuwider, aber sie muss vorsichtig sein, denn ihr Vater gehört der Partei an und deren Mitglieder gehen bei der Familie ein und aus. Da sie künstlerisch begabt ist, erstellt sie Karikaturen, die Flugblätter der Widerständler zieren. Katharina holt sie ins Kaufhaus und gibt ihr die Möglichkeit, eine Kollektion zu kreieren. 

    Eine interessante Geschichte. Nun bin ich gespannt auf die Perspektive von Maria. 

     

  15. Cover des Buches Die silberne Burg (ISBN: 9783596183395)
    Sabine Weigand

    Die silberne Burg

     (39)
    Aktuelle Rezension von: november2014

    Klapptext:

    Anno 1415: Hätte der Medicus eine Frau sein dürfen?Sie ist Ärztin, sie ist Jüdin, und sie ist auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann: Sara hat viele Geheimnisse, die sie vor den Gauklern verbirgt, mit denen sie 1415 den Rhein entlang zieht. Auch der junge Ritter Ezzo schweigt über den Auftrag der ungarischen Königin, der ihn zu den Gauklern geführt hat. Und der irische Mönch Ciaran bewahrt in seiner Harfe das Vermächtnis des Ketzers John Wyclif, das die Kirche unbedingt vernichten will.Alle drei geraten auf dem Konzil von Konstanz in Machtintrigen, die sie in große Gefahr stürzen. Denn sie hüten ein Geheimnis, das die Welt von Kaiser und Papst erschüttern kann.

    Meinung:
    Ein sehr gut recharchierter historischer Roman. Trotz dessen ist mir der Einstieg recht schwer gefallen, da es sich, wie ich finde, am Anfang sehr gezogen hat. Dennoch hat gelohnt weiterzulesen, denn es wurde noch ziemlich spannend. Interessant fande ich, dass das Judentum viel hervorgehoben wurde. Auf Bräuche und Sitten wurde eingegangen und natürlich auf die schon damals bestehende Judenverfolgung. Was ich sehr erschreckend fande. Dazwischen werden immer wieder Heilanweisungen und Briefe in Original Wortlaut eingeschoben. Hat mir gut gefallen, obwohl es sich natürlich schwer lesen ließ.

    Sara als eine der Hauptprotagonisten war mir von Anfang an symphatisch. Ich habe so oft mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Ritter Ezzo mochte ich auch sehr gerne, auch wenn er am Anfang arg naiv war. Der einzige der 3 Hauptprotagonisten den ich nichts abgewinnen konnte, war Ciarian.

    Am Ende findet sich ein ausführlichen Glossar über das Judentum und das Nachwort über die Entstehung der Geschichte, die sehr interessant war.

    Fazit:
    Es war mal wieder ein sehr schöner und spannender historischer Roman. Kann man auf jeden Fall weiterempfehlen.

  16. Cover des Buches Zwölf Sünden (ISBN: 9783426525883)
    Kirsten Nähle

    Zwölf Sünden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: djojo

    Victoria Stahl hat mit Daniel Freund einen neuen Partner vor die Nase gesestzt bekommen. Die Ermittlerin hat ohnehin schon einen Ruf etwas eigensinnig zu handeln und kann sehr schlecht damit umgehen, dass sie nun von einem Kölner bei den Ermittlungen begleitet wird. Entsprechend kühl ist auch der Start der beiden Ermittler, als sie zu einem vermeintlichen Selbstmord mitten im bekannten Stadtlauf „Würzburg läuft“ gerufen werden.

    Das Opfer hat sich mitten während des Laufs von der Mainbrücke gestürzt. Obwohl die wenigen und meist unbrauchbaren Zeugenaussagen keine Hinweise auf einen Mord zulassen, beginnt Victoria Stahl zu ermitteln. Irgendetwas kommt ihr komisch vor und sie setzt sich wieder einmal gegen den Willen ihres Vorgesetzten durch.

    Susanne, die Lebensgefährtin von Daniel Freund ist Journalistin. Als ein Bekennerschreiben der „Wächter“ im Postfach genau dieser Ermittlerin landet wird es für Daniel immer schwerer mit seinen Rollen als Ermittler und Lebensgefährtin von Susanne umzugehen. Er kämpft auch noch mit seiner eigenen Vergangenheit und die ersehnte Ruhe in seinem Leben durch den Wechsel nach Würzburg lässt auf sich warten

    „Er hatte gehofft, mit seinen Albträumen und Anfällen würde es in Würzburg besser werden. Neue Stadt und Dienststelle, andere Kollegen … dass alles sollte ihm helfen, über seine Erlebnisse hinwegzukommen. – Stattdessen hatte er es jetzt mit zwei Toten zu tun, die ihn nachts verfolgten und wahrscheinlich erst in Ruhe ließen, wenn er die Täter gefasst hatte. Wie viele Menschen würden die Wächter noch töten, bevor sie sie erwischten?“ (S. 148)

    Mit ihrem Krimidebüt „Zwölf Sünden“ bringt einem die Journalistin und PR-Redakteurin Kirsten Nähle Würzburg etwas näher und kritisiert gleichzeitig auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Man erhält Einblicke in diverse Veranstaltungen und Festivitäten und auch in die teils rauen Umgangsformen in Unterfranken. Das alles vor dem Hintergrund eines spannenden Kriminalromans, der sich so auch nur in Würzburg abspielen kann, da die lokalen Gegebenheiten ausschlaggebend für den Plot sind.

    Interessant fand ich die Art und Weise wie die Autorin dem Leser die Protagonisten näherbringt. Sowohl Victoria Stahl als auch Daniel Freund haben ihr Päckchen zu tragen und fast jedes Kapitel ist einem der Protagonisten, der Journalistin Susanne oder den Tätern gewidmet. Die Autorin übernimmt dann die Perspektive der jeweiligen Figur. Das hätte etwas verwirrend wirken können, da aber die jeweiligen Figuren als Überschrift die Kapitel bezeichnen ist das kein Problem, sondern ein Stilmittel welches schnell eine persönliche Nähe ermöglicht. 

    Etwas schade fand ich die Auflösung am Ende, die eine unnötige, persönliche Verstrickung enthält. Dadurch wurde das Werk mit einem Mal für mich weit aus dem Rahmen einer möglichen Realität gerissen und das hat mir ein wenig den Spaß geraubt. Trotzdem war die Geschichte durchdacht, die Hintergründe und Motive zwar etwas eigenwillig aber gut recherchiert und spannend verpackt. Wer also einen Regionalkrimi aus Unterfranken sucht ist sehr gut damit bedient, besser als mit manch anderen, die fast ausschließlich aus Mundart und kulinarischen Eskapaden der Protagonisten leben. 

  17. Cover des Buches Die Lebküchnerin (ISBN: 9783492254472)
    Sybille Schrödter

    Die Lebküchnerin

     (60)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Dieses Buch ist mir durch Zufall begegnet - und es hat mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Ich bin schnell in das Buch hinein gekommen und habe nicht lange zum Lesen gebraucht. 


    Benedicta und Agnes sind gleich zwei sympathische Charaktere gewesen, mit denen ich mit gefiebert habe. Das Leben im Kloster war für beide nicht besonders schön uns so verstand ich den Wunsch zu fliehen.

    Was mir hier besonders gut gefallen hat war zuerst einmal die Beschreibung des einfachen Lebens. Die Atmosphäre der vergangenen Tage, aber auch das Leben in der Stadt sind gut gelungen. Aber auch die Liebe zum Backen wurde gut verkörpert, sodass ich natürlich direkt Lust auf Lebkuchen hatte.

    Das Buch ist durchgehend sehr spannend bis zur letzten Seite. Von daher gibt es sehr zufriedene 5 Sterne von mir!

  18. Cover des Buches Die Dirne und der Bischof (ISBN: 9783442374533)
    Ulrike Schweikert

    Die Dirne und der Bischof

     (58)
    Aktuelle Rezension von: TanjaStroblmayr

    Ich mag Ulrike Schweikert und habe schon sehr viele ihrer Bücher gelesen. Auch dieses ist keine Ausnahme, auch wenn es durchaus Längen hat. Das scheint mir vor allem daran zu liegen, dass man viel zu lange auf die titelgebende Begegnung wartet und auch das Geheimnis um Elisabeth sich etwas langsam und unvollständig aufdröselt. Alles in allem aber eine klare Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Die Kinderhexe (ISBN: 9783499257100)
    Roman Rausch

    Die Kinderhexe

     (38)
    Aktuelle Rezension von: werderaner
    Würzburg zur zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Stadt ist in Hexenwahn und die Scheiterhaufen lodern.
    Als die alte Hebamme Babette sterben muss schwört die zehnjährige Kathi Rache und verdächtigt mit einer Freundin angesehene Bürger beim Hexensabbat gesehen zu haben. Man glaubt ihnen und niemand ist mehr vor ihren Urteil sicher..
    Am ende sind sie aber auch nicht mehr sicher und werden beschuldigt.
    Das Buch zeigt eindrucksvoll wie schnell man in der zeit als Hexe beschuldigt und Verbrannt wurde , eine Anklage genügte und unter Folter gestand man alles. Das ganze ist gut geschrieben und lässt sich gut lesen ,allerdings wirkt Kathi am ende etwas zu erwachsen.
    Aufjedenfall Lesenswert für alle die das Thema interessiert.
  20. Cover des Buches Die Wanderhure und die Nonne (ISBN: 9783426515525)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure und die Nonne

     (18)
    Aktuelle Rezension von: renatchen

    Leider passt das Buch so nicht in die Reihenfolge. Im 5. Teil war Michl bereits gestorben und die Kinder erwachsen und verheiratet. Im 7. Teil sind die Kinder wieder klein und Michl lebt noch. Ich habe die Reihe geliebt, aber wenn dann sollte sie chronologisch sein. Aus diesem Grund habe ich das Buch auch abgebrochen. Da lese ich lieber eine andere Serie die zeitlich zueinander passt.

  21. Cover des Buches Das Juliusspital – Wie alles begann (ISBN: 9783426458785)
    Nadja Beinert

    Das Juliusspital – Wie alles begann

     (7)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Die Liebe ihres Ehemanns war für eine Frau die oberste Priorität, ihre Aufopferung für die Familie war ihr Lohn, Der Verlust ihrer Freiheit Befreiung!...“


    Mit diesen Aussichten ist Viviana 1849 aufgewachsen. Kurz vor Weihnachten macht sie mit ihrer Tante eine Kutschfahrt durch Würzburg. Am Zeller Tor verlässt sie die Kutsche, um in den dort angelegten grünen Park zu gehen. Dabei trifft sie auf den Steinbildhauer Paul Zwanziger. Er erzählt ihr vom Leben der Steine.

    Die Autorinnen haben eine spannende Einführung in die eigentliche Geschichte geschrieben. Die Begegnung mit Paul eröffnet Viviana eine neue Welt. Seine Sätze lassen sie nicht los. So erklärt er ihr, als er über die Steine spricht:


    „...Nur weil wir manche Dinge nicht sehen können, bedeutet das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt...“


    Als Tochter eines Bankiers hatte sich Viviana an strenge Regeln zu halten. Während der Vater ihr doch das eine oder andere durchgehen ließ, achtete die Mutter streng auf die Konventionen. Hinzu kommt, dass ihre Verheiratung schon vorausschauend geplant ist.

    Heimlich trifft sie sich mit Paul. Der führt sie in die Welt der Kunst und lässt sie vieles mit anderen Augen sehen.


    „...Ein Bauwerk ist viel mehr als sein äußeres Erscheinungsbild und das Schmuckwerk in seinem Inneren...“


    Die kurze Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

  22. Cover des Buches Das Antlitz der Ehre (ISBN: 9783442372423)
    Ulrike Schweikert

    Das Antlitz der Ehre

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider ist mir das Buch zu langatmig, es dreht sich mir zuviel um den Vater Elisabeths.

    Ich habe nun his Kapitel 8/9 nicht in das Buch gefunden und breche es von daher ab.

    Deshalb auch nur hier eine Bewertung mit wohlwollenden 3 Sternen. 

  23. Cover des Buches Nichts als Gespenster (ISBN: 9783104033754)
    Judith Hermann

    Nichts als Gespenster

     (198)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es ist verdammt schwierig in das Buch einzutauchen. Es gibt keine Zeilenumbrüche, alles in einem Block geschrieben, in einem heillosen Durcheinander, der dem Lesefluss schadet, fast schon eine Zumutung für den Leser ist, aber ich habe es gelesen, zwei, drei Seiten und irgendwie habe ich es geschafft, mit dem Stil klar zu kommen. Es war mehr Arbeit als Lesespaß, doch all es funktionierte, war ich drinnen und hatte meinen Spaß mit den Protagonisten und ihren Wünschen. Ich fand es in Ordnung, doch plötzlich war es zu Ende und es stellte sich heraus, dass ich einen Kurzgeschichtenband gekauft habe.

    In jede neue Geschichte musste ich mich hineinkämpfen und bei der dritten habe ich es aufgegeben, ich habe keine Lust mehr dazu gehabt. Lesen soll ein Genuss sein, Spaß machen, den Leser in ein anderes Leben ziehen und vor allem sollte Lesen keine Arbeit sein. Das hier aber fühlte sich wie eine.

    Wie sehr auch die Autorin gelobt wird, ich finde den Stil grauenhaft, schrecklich, stichwortartig und vor allem unschön. Die erste Geschichte habe ich noch irgendwie gemocht, die dritte Geschichte aber dann richtig gehasst und als es Zeit wurde, die nächste zu lesen, wollte ich mich nicht erneut durch den Text kämpfen.

    Es ist nicht lieblos geschrieben, das kann man der Autorin nicht vorwerfen, aber der Stil ist schrecklich, die Kurzgeschichten schlichtweg langweilig, kein Spannungsbogen und es sorgt nicht dafür, dass man das Buch genießen kann. Abgebrochen.

  24. Cover des Buches Tödliche Vergebung: 2.Fall des erfolgreichen Ermittler-Duos Pfeiffer & Schätzlein (ISBN: B07GBH5CW4)
    Alex S. Judge

    Tödliche Vergebung: 2.Fall des erfolgreichen Ermittler-Duos Pfeiffer & Schätzlein

     (31)
    Aktuelle Rezension von: MonesBlogWelt

    Nachdem mir der Debütkrimi „Tödliche Abgründe“ von Alex S. Judge schon super gut gefallen hatte, war klar, das ich unbedingt „Tödliche Vergebung“ lesen muss.

    Auch hier in ihrem zweiten Krimi ermittelt wieder das sympathische Ermittlerteam Nina und Peter.

    Das Cover ist schlicht aber passend gewählt.

    Die Geschichte ist gut aufgebaut und absolut nicht durchschaubar. Die Auflösung des Falls am Ende war für mich überraschend.

    An Spannung mangelt es hier wieder keineswegs. Der Autorin gelingt es den Leser ans Buch zu fesseln und die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten, so das man das Buch nicht zur Seite legen mag. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und bildgewandt.

    Ich hoffe, das es noch weitere Krimis mit dem Würzburger Ermittlerduo geben wird.

    Für „Tödliche Vergebung“ gibt’s jedenfalls eine volle Leseempfehlung von mir!

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