Bücher mit dem Tag "wien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wien" gekennzeichnet haben.

1.607 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.231)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der Auftakt einer Reihe um die Polizistin Beatrice Kaspary und ihren Kollegen Florin Wenninger.

    Das Cover des Buches finde ich etwas unglücklich gewählt. Es hat mit dem Inhalt nichts zu tun und wirkt auch ansonsten nicht wie ein Thriller. Da Ursula Potznanski sonst Jugendbücher schreibt, könnte man dieses Buch auch schnell für ein solches halten. Ist aber nur meine Meinung. Hätte man mehr draus machen können.

    Im Buch wird eine Leiche gefunden, auf deren Fussohlen Koordinaten eintätowiert wurden. An den Koordinaten finden die beiden eine Geocaching Box mit einer abgetrennten Hand...ein perfides Katz und Maus Spiel beginnt zwischen den Polizisten und der Person der die "caches " auslegt...

    Das Thema Geocaching ist ja sehr bekannt und es gibt ja immer noch viele die es gerne machen...ich und meine Familie gehören dazu. Es macht einfach sehr viel Spaß! Umso besser hat es mir gefallen ein Buch darüber zu lesen das etwas gruseliges daraus macht!
    Gleich vorab sei aber gesagt, obwohl das Buch sehr gut war, kann ich immer noch geocachen gehen ohne Angst oder Panik zu haben ;)

    Das Thema dieses Thrillers hat mir dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht und ich kann mir vorstellen wenn man Geocaching vorher nicht gekannt hat bekommt man Lust es einmal zu versuchen.

    Das Buch ist spannend und sehr gut geschrieben. Die Protagonisten sind alle sympatisch und nahe am Leben. So hat Beatrice Kaspary, die Kinder hat, immer wieder mit dem Spagat zwischen Job und guter Mutter zu kämpfen.

    Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

  2. Cover des Buches Der Trafikant (ISBN: 9783036959092)
    Robert Seethaler

    Der Trafikant

     (461)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Franz der 17 jährige junge Mann aus dem Salzkammergut wird von seiner Mutter fortgeschickt, ins grosse Wien. Die harten Zeiten lassen es nicht zu ihn noch länger 'durchzufüttern' und so kommt Franz zu einem Onkel. In Wahrheit ist der 'Onkel' aber eine verflossene Liebe der Mutter. Franz soll bei Otto Trsnjek - so sein Name - zur Hand gehen, sprich in seiner kleinen Trafik behilflich sein.

    Es ist das Jahr 1937, in Wien keimt der Nationalsozialismus. Doch Franz bekommt vorerst nichts davon mit, er lernt Menschen kennen, die Liebe blendet ihn, die grosse Stadt ist eine andere Welt. Und er begegnet Sigmund Freud welcher ein Kunde von Otto Trsnjek ist.

    Sie werden Freunde denn Freud der grosse Psychoanalytiker findet grosse Freude an dem jungen Franz.


    "[.. ].. der Bursche blühte.. [..] in diesem jungen Mann pulsierte das frische prachtvolle und obendrein noch ziemlich unbedarfte Leben."


    Gleichzeitig durchtränkt die Hetze gegen alles jüdische immer mehr das Leben in Wien bis eines Tages Otto von den Nazis verhaftet wird.

    Zurück bleibt Franz der die Trafik mehr schlecht als recht weiterführt. Denn in seinem Kopf und Herzen ist die Anezka, eine böhmische Tänzerin in die er sich unsterblich verliebt hat.


    [..].. ich weiss gar nichts mehr. Ich komme mir vor wie ein Boot dass im Gewitter seine Ruder verloren hat und jetzt ganz blöd von da nach dort treibt"


    Endlich gelesen. Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (608)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Elsberg schreibt einfach grandios und alles lässt sich flüssig lesen. Weil wir alle Daten preis geben und Datenüberwachung IMMER Thema sein sollte, ist das Thema nach wie vor aktuell und spannend. Anfangs noch etwas schwierig zu lesen, dann wieder gewohnte Klasse. Elsberg hat`s einfach drauf.  

  4. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (563)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    In der Nähe eines Campingplatzes werden zwei Leichen gefunden. Eine junge Frau, erdrosselt und ein ungefähr gleichaltriger Mann, erschossen, mit einer Pistole in der Hand. Es sieht nach Mord und Selbstmord aus, aber Beatrice Kaspary denkt nicht daran, sie geht einem Mord nach. Bei den Ermittlungen stoßen sie und ihr Kollege Florin Wenninger auf eine Facebook Gruppe über Gedichte, in der die beiden Opfer Mitglieder waren. Um die Gruppe zu beobachten, schleust Beatrice sich unter falschen Namen ein. Doch bald wird ein weiteres Opfer tot aufgefunden, das ebenfalls Mitglied in dieser Gruppe war.


    Das Buch beginnt so, wie viele Krimis beginnen: Zwei Tote werden aufgefunden. Doch die Auflösung des Ganzen ist viel größer und bedeutender, als ich erstmal erwartet habe. Das gefällt mir wirklich gut, da ich wirklich überrascht war. Leider kamen in der Auflösung am Ende sehr viele Namen vor, ich habe erstmal nicht alles verstanden, aber die Autorin hat alles gut erklärt, sodass ich am Ende doch die Hintergründe verstanden habe.

    Das Buch wird aus der Perspektive von Beatrice erzählt, zwischendurch gibt es immer wieder kleine Einschübe, was der Täter/die Täterin gerade denkt, ohne seinen/ihren Namen zu verraten. Das steigert die Spannung. Ursula Poznanskis Art und Weise zu schreiben ist sehr angenehm, sodass ich alle Handlungsschritte nachvollziehen kann und mir nichts unklar ist.

    An der Reihe über Beatrice Kaspary und Florin Wenninger finde ich besonders gut, dass man auch etwas über das Privatleben der Ermittler erfährt und nicht nur über die Ermittlungen. Das lässt Beatrice und Florin sympathisch wirken.

    Leider ist die erste Hälfte etwas langatmig und viele Spuren führen ins Nichts. Zum Glück wird das Buch später spannender ich habe ab dann bis zur Auflösung am Ende mitgefiebert.

    Insgesamt ist der Kriminalroman "Blinde Vögel", der zweite Teil der Beatrice Kaspary und Florin Wenninger Reihe, von Ursula Poznanski eine gut gelungene Fortsetzung, auch wenn der erste Teil sich etwas zieht. Ich empfehle diese Reihe allen Urusula Poznanski Fans und Leuten, die gerne Kriminalromane mit tieferer Handlung und sympathischen Ermittlern lesen.

  5. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (716)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Nachdem Ria und ihre Freunde herausgefunden haben weshalb der Sphärenbund sie tot sehen will, dachte ich, es wäre vorbei mit den Pageturnern und den Überraschungen.

    Aber da habe ich mich getäuscht, obwohl ich es hätte ahnen müssen.

    Ursula Poznanski ist immer gut für Pageturner und überraschende Wendungen und hat es sich natürlich nicht nehmen lassen ihre Leser im letzten Teil in eine Achterbahn der Gefühle und Wendungen zu setzen.


    Jede Wendung und Offenbarung übertrumpft die Andere. Manchmal waren die Enthüllungen sehr brutal und unerwartet, dass ich mich gar nicht getraut habe zu atmen.


    Und die Bücher sind wie gewohnt so gut geschrieben, dass man aus dem Lesen gar nicht herauskommt.


    Um auf den Punkt zu kommen: Es war ein episches Finale, dass die Reihe perfekt abrundet und keine Fragen offen lässt.

    Der Schreibstil, die Charakterentwicklung und das Weltenbuilding war nicht von dieser Welt und einzigartig. Habe sowas selten erlebt.


    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen.

    Ihr verpasst etwas!


  6. Cover des Buches Die Fliedertochter (ISBN: 9783453421455)
    Teresa Simon

    Die Fliedertochter

     (146)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Paulina begibt sich unbewusst auf die Spuren ihrer Herkunft. Ihre Bekannte Antonia bittet sie nach Wien zu reisen um dort ein unbekanntes Vermächtnis in Empfang zu nehmen. Ihr Glücksbringer, die Schneekugel, ist wie immer auch dabei. Das Vermächtnis besteht aus einem blauen Tagebuch, welche Luzie Kühne verfasst hat. Diese ist 1938 als Halbjüdin von Berlin nach Wien zu ihrer Tante geflüchtet und versucht da Fuss zu fassen. Sie wägt sich in Wien in Sicherheit, die jedoch nicht lange hält. Paulina beginnt in dem Tagebuch zu lesen und verlängert sogar ihren Aufenthalt in Wien hierfür. Was sie zu Beginn nicht weiss, ist das das blaue Buch ihr ganzes Leben verändern wird ...

    Teresa Simon erzählt die Geschichte in zwei verschiedenen Zeitebenen und als Leser bekommt man so das Gefühl auch im Tagebuch zu lesen. Die Geschichte rund um Luzie ist sehr bewegend beschrieben und führt dazu, dass das Buch nicht mehr aus den Händen gelegt werden möchte. Die Autorin hat mit 'Die Fliedertochter' gut rübergebracht, was dazumal auch in Wien geschehen ist. Das Buch ist sehr spannend und gleichzeitig auch traurig. Mich regen solche Geschichten immer wieder zum Nachdenken an und man leidet mit den Einzelschicksalen mit.

    Das Buch ist jedem Leser zu empfehlen, der noch mehr geschichtliche Hintergründe verpackt in einem spannenden Roman entdecken möchte.

  7. Cover des Buches Die ferne Hoffnung (ISBN: 9781542047883)
    Ellin Carsta

    Die ferne Hoffnung

     (147)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von der Hansensaga habe ich schon viel positives gehört und musste sie unbedingt selber lesen. 

    Ich bin sehr begeistert von dieser Familiensaga und konnte kaum aufhören mit lesen. Ab der ersten Seite konnte mich diese Geschichte fesseln. Es wurde nie langweilig und der Schreibstil ist so flüssig. Für mich ein richtiger Pageturner und 5 Sterne von mir. Eine absolute Leseempfehlung. Freue mich schon auf den nächsten Teil...habe alle zum Glück hier....

  8. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Eva Gruber behauptet, eine Gruppe von Kindergartenkindern erschossen zu haben - und erhält damit ihr Ticket in die psychiatrische Abteilung des alten Wiener Spitals. Schnell wird klar, warum sie eigentlich hier ist: Sie möchte ihren Bruder Bernhard retten. Und den Vater töten - denn dann wird alles wieder gut, oder?


    Lange, lange hatte ich keine so dermaßen unzuverlässige Protagonistin wie Eva Gruber mehr in meinen gelesenen Büchern. Angela Lehner lässt ihre Ich-Erzählerin in "Vater Unser" von ganz vielen Menschen und Ereignissen erzählen, Episoden ihrer Kindheit Revue passieren und Zwischenfälle der Gegenwart zum Besten geben. Dabei weiß man als Leser*in nie, was davon nun gerade tatsächlich wahr ist und was sich Eva nur ausdenkt - und genau das macht den besonderen Reiz dieses Buchs aus.


    Die Grenzen zwischen Realität und Lüge verschwimmen in diesem Roman, was aber bleibt ist die Gewissheit, dass Eva Grubers Vergangenheit düster und tragisch ist, an der Grenze zum Ertragbaren, weshalb man eben so manches hin- und wegdichtet. Angela Lehner legt damit in ihrem Buch den Fokus auf psychische Erkrankungen, sie setzt sie in den Mittelpunkt, schweigt nicht - und doch haben die Lesenden auch Einiges zu Schmunzeln und zu Ärgern bei Figuren wie Eva, Bernhard, Korb und der Mutter. Allein das Ende hat mir dann nicht mehr ganz so gut gefallen, ich hätte keinen Roadtrip gebraucht.


    Von mir gibt es eine Empfehlung für dieses skurrile Debüt!

  9. Cover des Buches Wer ist B. Traven? (ISBN: 9783608503470)
    Torsten Seifert

    Wer ist B. Traven?

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Aspasia
    Vor der Lektüre dieses Buches, die nun zugegebenermaßen schon ein paar Monate her ist, wußte ich eines mit Gewissheit…

    Ja, auch, wer B. Traven ist, wusste ich schon vorher, ich meine, ich kannte den Namen, weil ich als lesewütige Zehnjährige seinen Roman Totenschiff im Bücherregal entdeckte hatte, und ich, da ich den Titel schrecklich spannend fand, mich der nicht wirklich kindgerechten Lektüre mit Entdeckereifer widmete, als ich dann merkte, dass ich das über den Inhalt eigentlich nicht sagen würde, habe ich trotzdem wacker bis zur letzten Seite durchgehalten, weil das die pädagogische Bedingung für das Lesen von Erwachsenenbüchern war.

    Was ich nämlich bis zur Lektüre von Torsten Seiferts Erstling mit Gewissheit zu wissen glaubte, ist, dass ich zu einer aussterbenden Art gehöre, man sieht es mir von außen nicht an, aber ich bin ein politisch inkorrektes Pipi Langstrumpf-Mädchen! Und die haben es nicht so mit den großen Abenteuern in der Literatur.

    Ich traue es mich kaum zu gestehen: Huckleberry Finn, Schatz im Silbersee, Moby Dick, Schatzinsel… schafften es wegen der Erfahrung mit dem Totenschiff nicht auf meine Leseliste.

    Als dann noch Seiferts Debut mit den großen amerikanischen „hardboiled novels“ verglichen wurde, dessen hartschaligen Helden, für mich Weichei nie & never an Agatha Christies spitzfindige Miss Marple & ihren bissigen Hercule Poirot oder auch an Patricia Highsmiths aalglatter Mr. Ripley heranreichen können, war das für mich also eher ein weiteres Argument gegen einen Lektüreversuch.

    Aber nun hatte er doch den 2017 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Blogbuster, den Preis der Literaturblogger, gewonnen, vergeben von einer Bloggerjury um den Initiator Tobias Nazemi (Buchrevier), dessen Art Rezensionen zu verfassen ich schätze, da war meine Neugierde dann doch größer als meine kindlichen Vorurteile.

    Also gab ich dem 2. Abenteuerroman meines Lebens eine Chance.

    Seiferts Held Leon ist ein Reporter von altem Schrott & Korn, also bewaffnet mit Bleistift & Din A5 Notizblock, den es 1947 auf der Suche nach der wahren Identität des erfolgreichen Autors B. Traven nach Zentralamerika verschlägt, wo gerade der große John Houston den Traven Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ verfilmt. Dort lenken ihn zwar sagenumwobenen Bogart & Bacall ab, aber der geheimnisumwitterte Erfolgsautor, von dem auch das allwissende Internet heute noch nicht viel weiß, & sein Spürsinn führen ihn nach Wien, um dann zurück nach Mexico, um das Geheimnis zu lüften.

    Spätestens ab Bogart imaginiert der Leser den Romaninhalt nur noch in schwarz-weiß & ab Wien hört man sogar als Hintergrundmusik das Harry-Limes-Theme von Karas.

    Der Abenteuerroman entpuppt sich also recht bald als nostalgische Tour de force à la Hollywood, als das noch legendär war. Seifert spielt gekonnt mit den Versatzstücken unseres popkulturellen Erinnerung, dazu schnelle Szenenwechsel à la Tarantino, das alles unterhält auch ein Mädchen-Mädchen wie mich, die sich dann demnächst auch mal an dem "Graf von Monte Christo" versucht.
  10. Cover des Buches Das flüssige Land (ISBN: 9783608964363)
    Raphaela Edelbauer

    Das flüssige Land

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Raphaela Edelbauer hat es hier geschafft mich völlig mitzureißen,  ihr ist hier eine moderne einzigartige Geschichte gelungen,  die ich verschlungen habe.

    Ruth erfährt vom tödlichen Unfall ihrer Eltern und beschließt deren letzten Wunsch zu erfüllen - sie in Groß-Einland zu beerdigen.  An ihrer Uni wird ihr Sonderurlaub genehmigt und sie nimmt sich die Arbeit als Physikerin mit, um ihre Habilitation zu beenden.  Obwohl Groß-Einland nirgends auf einer Karte verzeichnet ist, gelangt sie schließlich an diesen dubiosen Ort im sogenannten Wechselgebiet. Schnell wird sie dort geduldet und wohnt erst einmal in einer Pension bei Erna. Schon dort fallen Ruth tägliche Strukturen auf, die nicht zu ändern sind, ich würde es als eingefahren bezeichnen. Hört man eine Klingel läuten, hat man sich im Gastraum einzufinden, denn später gibt es kein Essen mehr. 

    Ihr Auto, das in einer Werkstatt auf Reperatur wartet, kann laut des Mechanikers nicht so rasch wieder hergestellt werden. Obwohl Ruth die ganze Zeit das Gefühl hat, noch nicht lange zugegen zu sein, rast die Zeit dahin. Ihr wird klar, dass das kein gewöhnlicher Ort ist. Und was hat es mit diesem Loch auf sich, dass sich mitten auf dem Marktplatz befindet? Erste Nachfragen nach der Ortschronik scheitern. Nur Gemeindemitglieder dürfen diese besitzen und darin lesen. Später im Buch erfährt Ruth, dass eigentlich alles was im Ort vonstatten geht, durch die Gräfin gesteuert wird. Eine Einladung- oder sollte man sagen Vorladung- der Gräfin nimmt Ruth an, dennoch ist das Gespräch der Beiden einseitig und die Fragen und Zweifel Ruths werden übergangen.  Ein bisschen kam mir die Gräfin wie " die Rote Königin" aus " Alice im Wunderland" vor. Im ganzen Buch stellt sich die Gemeinde als eingeschworenes Kollektiv vor, neugierige Fragen zur Vergangenheit des Ortes werden unwillig, beleidigend oder agressiv aufgenommen. 

    Als Ruth, endlich Mitglied der Gemeinde,  dann doch von unfassbarer Neugier gefasst, Nachforschungen anstellt, das Loch betreffend,  das auch Absenkungen zur Folge hat, fallen ihr Dokumentationslücken auf. Mittlerweile arbeitet Ruth für die Gräfin und soll sich um die Absenkungen der Häuser  und Gebäude kümmern. Als sie ihr eigenes Häuschen kauft, fällt ihr erst später auf, dass das ihr Elternhaus war. Wie drastisch und schnell die Absenkungen vonstatten gehen, scheint unfassbar. Für mich spiegelt das Verhalten der Gemeinde das Loch wieder. Jeder weiß,  dass in der Vergangenheit hier schreckliches mit Kz- Häftlingen geschehen ist, doch einige streiten es ab und alle sollen einfach nicht darüber reden. Es wird totgeschwiegen und Ruth erfährt nichts genaues. 

    Mittlerweile hatte sie Kontakt mit ihrer Tante, die ihr betroffen erklärt, sie sei seit 3 Jahren weg und als vermisst gemeldet. 

    Zunehmend fühlt Ruth sich sehr unwohl in ihrer Haut und nimmt Beruhigungstabletten. Ihr Füllstoff, den sie für die Gemeinde entwickeln sollte, um weitere Absenkungen zu verhindern, ist ungeeignet für die Natur und vergiftet alle Pflanzen darum herum.  Die Zeit scheint zu rasen, aber niemand scheint sich fortzubewegen. Diese Unbekümmertheit gegenüber der Vergangenheit hat seinen Preis. 

    Nach 6 Jahren Stillstand beschließt Ruth zu gehen und überlässt die Gemeinde ihrem nicht zu entrinnendem Schicksal.

    Für anspruchsvolle Leser mit Liebe zu einem neuen Stil. 




  11. Cover des Buches Herzgrab (ISBN: 9783442480173)
    Andreas Gruber

    Herzgrab

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Diesmal habe ich das Ehepaar Elena und Peter Gerink kennen gelernt. Sie arbeitet als Privatdetektivin, er beim BKA. 

    Elena erhält den Auftrag den verschwundenen Vater von Monica Del Vecchio zu finden. 

    Peter ermittelt in einem Vermisstenfall, nämlich ist auch Monicas Tante Teresa Del Vecchio verschwunden. 


    Wer die Reihe um Marteen S. Sneijder und Sabine Nemez kennt wird hier womöglich ein wenig enttäuscht sein. Der Leser wird zwar mit allerhand Todesfällen konfrontiert, jedoch nicht abgeschwächter Form. Die Brutalität hält sich also in Grenzen. 

    Zudem ist die Familientragödie so verworren, dass ich jedem empfehle die Beziehungen der einzelnen Personen mitzuschreiben. Ich habe mich am Ende fast nicht mehr ausgekannt wer mit wem wie zusammenhängt. 

    Anfangs beginnt die Geschichte in Wien zu spielen. Da ich den 1. Bezirk selbst sehr gut kenne, konnte ich mir ein genaues Bild vom Schauplatz machen. In Florenz wurde es dann schon etwas schwieriger. Schade, dass der Autor auf die zwei Orte nicht näher eingegangen ist. Ich hätte mir ein wenig detailreichere Beschreibungen gewunschen. 

    Ab dem letzten Drittel dachte ich mir dann immer wieder: ich hab noch so viele Seiten vor mir, was soll denn jetzt noch großartig passieren? Die Handlung wird immer verstrickter und übertriebener. Hier hätte ein kurzes Ende wohl besser gepasst, als ein langgezogenes, bei dem mir dann der Kopf vor lauter merkwürdiger Verknüpfungen schwirrte.

    Fazit: Irrsinnig spannend, allerdings ein wenig zu übertrieben und verworren.

  12. Cover des Buches Der Wintersoldat (ISBN: 9783406739613)
    Daniel Mason

    Der Wintersoldat

     (77)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Die ersten 80 Seiten sind eine Katastrophe, die den Leser anöden. Man lernt seine Familie kenne, erfährt über seine Ausbildung, die Zeit als Student, und jedes einzelne Detail davon war so langweilig, so zäh, so brutal eintönig, dass ich das Buch unbedingt abbrechen wollte. Bis er die erste Operation durchführt, seine alle erste und man merkt, dass all das theoretische Wissen auf die Probe gestellt wurde. Das war spannend, befriedigend, fast schon so, als hätte ich selbst die Person operiert. Als der Soldat vor Erleichterung die Wand einschlägt, hatte mich der Autor.

    Sobald der Protagonist in der Kirche landet, wo er plötzlich als vollwertiger Arzt praktizieren muss, wird die Geschichte endlich lebendig und seine Beziehung zu der Schwester, zu den einzelnen Patienten und natürlich seinen Helfern wurde so wunderbar beschrieben, dass ich alle vor Augen hatte.

    Der Autor kennt sich mit Medizin aus, schildert alles detailreich, manchmal sogar zu viel, aber es funktionierte, es wurde spannend, interessant und ich bin gerne dem Protagonisten gefolgt, der sich verloren hat, wieder fand, wieder verlor und sobald er aufgeben wollte, verlor er sich selbst erneut in der Suche. Das war so wunderschön. Ich habe es gern gelesen.

  13. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  14. Cover des Buches Wovon du träumst (ISBN: 9783401603230)
    Kira Gembri

    Wovon du träumst

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Sunny_Flocke

    Ein sehr gefühlvoll geschriebenes Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist an manchen Stellen traurig, an manchen fröhlich und an anderen einfach nur schön. Ich bin positiv überrascht, wie viel man, obwohl man taub ist, mitbekommt, wie man "hört" oder ähnliches. Auch sollte man Menschen mit einer Beeinträchtigung niemals unterschätzen, denn sie sind zwar anders, aber nicht schlechter. Das Cover hat wunderschöne Farbübergänge und wirklich ansprechende Kontraste. Auf jeden Fall spiegelt es die Geschichte sehr treffend wieder. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, weil man Emilias und Nicks Situation sehr gut nachvollziehen kann.

  15. Cover des Buches Als Gott schlief (ISBN: 9783839217177)
    Jennifer B. Wind

    Als Gott schlief

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Ein Buch über ein schlimmes Thema, Kindesmisshandlung! Es zeigt deutlichst die Auswirkungen auf die Seele dieser Menschen und auf ihr gesamtes Umfeld. Nichts für schwache Nerven. Triggerwarnung!!!

  16. Cover des Buches Der grüne Palast (ISBN: 9783548613529)
    Peggy Hohmann

    Der grüne Palast

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M

    "Der grüne Palast" von Peggy Hohmann ist ein Briefroman der historisch Ereignisse aufgreift.

    Wien, 1816: Erzherzogin Leopoldine von Östereich wird mit dem portugiesischen Thronfolger Dom Pedro verheiratet - zu diesem Zeitpunkt im Exil in der Kolonie Brasilien bleibt der Habsburger Tochter nichts anderes übrig als ihrem zukünftigen Ehemann über den großen Ozean zu folgen. Die Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich jedoch schon bald als Täuschung.

    Obwohl mir Briefromane in der Regel nicht gefallen, fand ich an diesem Buch Interesse. Wir haben sieben Charaktere, die hier die Feder in die Hand nehmen: Erzherzogin Leopoldine; ihre Schwester Marie-Louise, Herzogin von Parma; ihr Vater, Kaiser Franz I.; ihre Gesellschafterin Gräfin Lazansky; deren Schwester Caroline; Fürst von Metternich; der portugiesische Diplomat Marquis von Marialva. Über jeden Brief steht genau von wem für wen.

    Dadurch dass es eine Geschichte in Briefform ist, kann man es wirklich nur als Roman mit historischem Hiteergrund bezeichen, da unklar ist ob und wie weit die Charaktere mit einander geschrieben haben bzw. was dazu gedichtet wurde (Anmerkung: es ist auch nicht als historischer Roman deklariert). Die Autorin erklärt im Nachwort auch noch einmal dass wirklich viel frei erfunden ist, so hat zum Beispiel Caroline gar nicht existiert.

    Trotzallem ist der Rahmen korrekt. Erzherzogin Leopoldine wurde nach Brasilien verheiratet und musste dort mit den neuen Sitten und Gepflogenheiten des Landes/ ihres Ehemannes klarkommen. Im Buch wird sie als willensstark dargestellt. Eine Person, die sich für das Leid der Bevölkerung interessiert hat.

    Fazit: Eine interessante Geschichte mit historischem Rahmen.


  17. Cover des Buches Die Maske der Gewalt (ISBN: 9782919804139)
    Jennifer B. Wind

    Die Maske der Gewalt

     (72)
    Aktuelle Rezension von: abendsternchen

    Anfang des Jahres hab ich die Maske der Gewalt beendet und ich fand das Buch sehr gut.


    Der Klappentext des Buches gibt euch einen kleinen Einblick in das Buch, so dass ich euch hier nichts weiter zum Inhalt schreibe. Alles weitere wäre Spoiler und das wollen wir doch nicht.


    Allein das Cover hat mir schon gefallen, der wolkenbehangene Himmel, das Zirkuszelt dazu. Beides zusammen erzeugt hier schon eine getrübte Stimmung.


    Da ich von der Autorin zuvor noch nichts anderes gelesen habe, war mir ihr Schreibstil bis dato auch nicht bekannt. Aber ich kann sagen das dieser mir gefallen hat. Das Buch Die Maske der Gewalt ließ sich sehr gut lesen. Die Kapitel wechselten zwischen den Protagonisten und auch zum Täter bekam man kurze Einblicke. Auch waren die Kapitel nicht zu lang gehalten, so das es recht angenehm war. Man kam sehr gut voran und es lies sich recht gut und einfach lesen.


    Auch haben die Protagonisten mir gefallen. Richard Schwarz, ein Mann der recht allein lebt, war mir doch recht sympathisch. Seine Beweggründe und Handlungen waren für mich nachvollziehbar.


    Theres kam mir am Anfang ein wenig wirr herüber. Was sicherlich auch mit ihrer Krankheit zusammenhängt. Dennoch konnte man sie irgendwie mögen. Ich bin gespannt was man über sie in Band 2 noch lesen wird.


    Als Triggerwarnung kann man hier häusliche Gewalt und auch das Thema Sucht mitgeben. Hier liefert die Autorin am Ende ihres Buches, ein paar Anlaufstellen für betroffene mit.

    Für mich war die Maske der Gewalt ein rundum gelungener Thriller mit dem ich spannende Lesestunden hatte. Ich freu mich jetzt darauf mit Band 2 fortzufahren. Denn seid euch sicher, mit Ende von Band 1 solltet ihr Band 2 bereits parat liegen haben.


  18. Cover des Buches Naschmarkt (ISBN: 9783426511206)
    Anna Koschka

    Naschmarkt

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anna Koschka ist ein Pseudonym der Autorin Claudia Toman. „Naschmarkt“ ist ihr erster Roman und ich fand das Buch super! Der ideale Roman für verregnete Nachmittage auf dem Sofa. Dotti ist witzig und schreibt sehr bissig über das Thema Internetdating. Ich war sehr gefesselt von dieser Geschichte. Natürlich hofft man, dass Dotti sich so richtig verliebt und die große Liebe findet. Ob dieser Fall eintrifft müsst ihr selbst herausfinden!! Die Seiten flogen nur so dahin und ich war sehr neugierig, wer sich hinter „djfleming“ verbirgt.  Ich hoffe es gibt schon bald noch mehr Abenteuer mit Dotti.

  19. Cover des Buches Das fünfte Opfer (ISBN: 9783960870586)
    Bettina Wagner

    Das fünfte Opfer

     (63)
    Aktuelle Rezension von: charlotte_sternenbraut
    Das Buch hat mir in so weit gefallen, dass ich die Stadt Wien sehr gut beschrieben fand und auch das Leben und die Sprache dort mich fasziniert hat. Der Schreibstil war sehr flüssig und das Buch hat sich sehr schnell lesen lassen, was auch daran lag, dass leider keine Spannung aufkam und ich den Täter nach nur paar Sätzen schon ganz klar erkennen konnte. Es hat mich trotzdem gut unterhalten.
  20. Cover des Buches Die Muse von Wien (ISBN: 9783746633923)
    Caroline Bernard

    Die Muse von Wien

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Alma Mahler-Werfel war eine sehr facettenreiche Person, das die Autorin sehr schön in diesem Buch rüberbringen konnte.
    Ihre Liebe zu Gustav Mahler war groß, doch auch beispielsweise zu Walter Gropius fühlte sich die junge Wienerin hingezogen.

    Die Geschichte ist spannend und wurde zum Glück nicht langweilig, Almas Leben wurde sehr schön zusammengefasst. Immer wieder hatte ich das Gefühl, sie persönlich gekannt zu haben und durch so manche Situationen mit ihr gemeinsam durchgangen zu sein. Alles wurde ausführlich und manchmal auch herzzerreißend beschrieben.

    Tolles Buch über eine tolle Frau!

  21. Cover des Buches Ich an meiner Seite (ISBN: 9783552059887)
    Birgit Birnbacher

    Ich an meiner Seite

     (63)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Eine interessante Sichtweise eines Individuums, das sich verloren und Fehl am Platz fühlte. Ein Mensch, der sich mit dem Wandel der Gesellschaft seit seiner Inhaftierung nicht zurecht findet und die Dinge erfrischend anders sieht. Alltägliche Abläufe werden absurd dagestellt. Ich musste zwischendurch schmunzeln, da die Gedankengänge und die Gefühlswelten nicht nur zu der Sparte Ex-Knacki, sondern auch zu anderen sozialen Außenseitern passen könnte. Personengruppen, die sich stetig "beweisen" und "einzugliedern" haben. ich bin mir sicher, dass einige der Fragen, die sich die Hauptfigur stellt auch von einigen anderen gestellt werden.... Auch der "Helfer " Börd benimmt sich recht seltsam unsensibel. Einige Passagen waren ein literarisches Vergnügen, wenn auch die Spannungslosigkeit für einige Leser eher nicht das wahre sein könnte.

  22. Cover des Buches Im Schatten des Turms (ISBN: 9783499276705)
    René Anour

    Im Schatten des Turms

     (53)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was habe ich erwartet? Eine Geschichte über/um den sogenannten Narrenturm in Wien  Ende des 18.Jahrhunderts. Was habe ich bekommen? Eine schlechte Liebesgeschichte mit gelegentlichen historischen Details. Das ganze ist äußert langweilig, völlig unglaubwürdige Charaktere. Wer etwas über Medizingeschichte wissen will und über den Narrenturm, der ist hier ist falsch. Will jemand eine historische  Liebesgeschichte lesen, da kann ich nur sagen: da gibt es besseres.

    Liebesgeschichte ala Bastei Lübbe Roman

  23. Cover des Buches Like water in your hands (ISBN: 9783736315518)
    Mehwish Sohail

    Like water in your hands

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

    wow sehr packend und sehr berührend 

    , aber gleich auch sehr düster

  24. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

     (52)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

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