Bücher mit dem Tag "westerwald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "westerwald" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Der Windhof (ISBN: 9783442490226)
    Sonja Roos

    Der Windhof

     (57)
    Aktuelle Rezension von: chris-liest

    Rezension Der Windhof

     

    spannende Geschichte verbindet 2 Familien

    Am Anfang möchte ich erwähnen, dass ich ein kostenloses Lese Exemplar bekommen habe. Dies wird mich aber in meiner Rezension nicht beeinflussen.

     

    Also ganz ehrlich, bei Seite 30 wollte ich das Buch eigentlich nicht weiterlesen. Bis dahin fand ich es echt einseitig und es war mir zu depressiv. Aber dann... die Geschichte der beiden Familien, bzw erst mal von den  Frauen, die dort mit einander zu tun bekommen, hat mich so gefesselt, dass ich in jeder freien Minute wissen wollte, wie es weitergeht. Ich habe mein Buch überall mit hingenommen. Ich war gedanklich den halben Tag bei den Familien und ihren Schicksalen.

    Eine junge Witwe pflegt für eine Zeit ihre kranke Großmutter. Diese erzählt der jungen Frau ihre Lebensgeschichte und die ihrer Freundin. Das Buch wechselt  vom Jetzt, in das deutsche Reich, in die Jugend der Oma. 

    Bewegende Geschichte. Und ein Glück, dass ich das Buch nicht weggelegt habe. Ich 

    finde es einfach toll.

  2. Cover des Buches Die Kannenbäckerin (ISBN: 9783963621901)
    Annette Spratte

    Die Kannenbäckerin

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Sam1980

    Ich habe mir das Buch gekauft und es ruckzuck durchgelesen. Man konnte sich Seite für Seite vorstellen was Johanna alles durchgemacht hat. Teilweise war es für meine Verhältnisse auch zu realistisch und schockierend. Es hat mich aufgewühlt und bis zum Schluss habe ich das Gefühl gehabt, dass es eher ein Kriegsbuch als ein Roman.
    Ich ziehe daher einen kleinen Stern ab, aber möchte in jedem Fall sagen dass Annette Spratte sehr gut schreiben kann!

  3. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.747)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder


    Ellie hat ihr Leben lang in der Stadt gelebt und ausgerechnet jetzt zieht sie gemeinsam mit ihren Eltern in ein kleines Dorf. Das gefällt Ellie ganz und gar nicht. Das Leben im Darf ist komplett anders, als sie es von der Stadt kennt.


    Als Ellie auf Colin trifft verändert sich ihre Meinung schlagartig. Dieser Junge zieht sie magisch an. Sie weiß nicht was es ist, doch sie möchte für immer in seiner Nähe bleiben.


    Ausgerechnet ihr sonst so offener Vater scheint Colin nicht zu mögen. Kennen die beiden sich? Und was war das für eine merkwürdige Aura, als die beiden aufeinander trafen?


    Irgendetwas stimmt mit Colin und ihrem Vater nicht und das will Ellie auf jeden Fall herausfinden.


    Der erste Band der "Ellie & Colin" Reihe von Bettina Belitz. Eine schöne, spannende Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat.


    Ellie ist ein sehr starker Charakter. Ein junges Mädchen, dass nicht alles mit sich machen lässt und eine starke eigene Meinung hat. Allerdings stellt sie sich in manchen Situationen etwas dämlich an.


    Colin hingegen ist der typische geheimnisvolle Junge, auf den jedes Mädchen zu fliegen scheint. Der allerdings ein Einzelgänger ist und unnahbar scheint.


    Die Charaktere sind etwas klischeehaft. Trotz allem hat mir die Geschichte sehr viel Freude beim Lesen bereitet. Sie wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und ich hätte gerne mehr über die Familiengeschichte von Colin und Ellie, bzw. Ellies Vater erfahren.


    Ich bin gespannt wie es in Band 2 "Scherbenmond" weitergeht und wie sich die Beziehung zwischen Ellie und Colin entwickelt.

  4. Cover des Buches Tod im Lokschuppen (ISBN: 9783827195227)
    Micha Krämer

    Tod im Lokschuppen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Micha Krämer´s Tod im Lokschuppen habe ich schon einmal, vor einer ganzen Weile gelesen. Da ich euch nun nach und nach die Ganze Reihe vorstellen möchte, beginne ich bei Nina Morettis erstem Fall.

    Es ist Ninas erster Tag im ruhigen Betzdorf im Westerwald, zumindest ist es ruhig bis zum Zeitpunkt, als ein ermordeter und verstümmelter Geschäftsmann im alten Lokschuppen gefunden wird. Dass das Opfer auch einige Feinde hatte und scheinbar ein Doppelleben führte, war schnell klar. Doch warum musste er so grausam sterben? 

    Doch der Fall wird noch rätselhafter, denn schon am Folgetag wird der Pfarrer der Gemeinde in der Kirche tot aufgefunden, erschossen vor dem Altar. 

    Wie hängen die beiden Morde zusammen? Welches Motiv hat der Täter und warum scheint die Spur ins Rotlichmillieu zu führen?


    Micha Krämer hat mit diesem Buch einen wahnsinnig tollen und spannenden Auftakt einer Reihe geschaffen, die inzwischen ganze 12 Bände umfasst.

    Die Geschichte ist super spannend geschrieben, ich habe das Buch geradezu verschlungen.

    Der Fall an sich ist schon wahnsinnig fesselnd, ich habe während des Lesens mitgefiebert und mitgerätselt, jedoch habe ich mit dem Ausgang nicht gerechnet.

    Micha hat eine tolle Art zu schreiben, denn die Geschichte ist locker und leicht geschrieben, aber verliert dabei zu keinem Zeitpunkt an Spannung.

    Die Protagonistin Nina Moretti habe ich sofort ins Herz schließen können, ich mag ihre Art echt gerne, ihr Vorgehen bei den Ermittlungen ist gut durchdacht und authentisch. Auch die anderen Charaktere der Geschichte konnten mich überzeugen, es sind einige Personen dabei auf die wir immer wieder in den anderen Teilen treffen werden.

    Ich kann diese Buchreihe nur vollstens empfehlen, für alle die es etwas lustiger mögen empehle ich auch die Langeoog- Reihe, sie ist mein persönlicher Liebling!

  5. Cover des Buches Krähenblut (ISBN: 9783827195210)
    Micha Krämer

    Krähenblut

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    War es wirklich nur ein plötzlicher Tod oder doch ein Mord?
    Diese Frage stellt sich Nina Moretti ,bei ihrer Leiche.Oder ist er vor schreck gestorben?
    Als dann aber noch Leute Verschwinden und wieder auftauchen,und neue Leichen dazu kommen ....tappt sie immer noch im Dunkeln.
    Aber Frau Moretti hat es auch gerade nicht leicht.
    Ihren liebsten sieht sie nur am Wochenende,ihr Kollege Thiel macht gerade einen schönen Urlaub in Italien,sie bekommt den Kollegen Thomas Kübler an ihre Seite,der sich auch noch wie ein verliebter Teenager aufführt,und dann noch dieser Schleimer von Anwalt,der sich wie ach so toll fühlt.
    Unter solchen Bedingungen ist das Lösen eines Falles nun aber auch nicht einfach.
    Aber Nina wäre nicht Nina Moretti wenn sie nicht  hinter des Rätzels Lösung kommen würde.
    Was dann am Ende doch noch sehr Actionreich zugeht.

    In diesen Teil geht es mal mehr um Frau Moretti und den Leute die so um sie herum sind.Mit einen schmunzler hier ein paar schrägen Vögeln hier,eine gelungene Fortsetzung der Nina Moretti Reihe.

  6. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (770)
    Aktuelle Rezension von: Michaela62

    Mit „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist für mich ein ganz besonderes Buch, weil der Film ganz in der Nähe wo ich wohne gedreht worden ist.

    Ein kleines Dorf im Westerwald, eine Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt. Selma kann angeblich den Tod vorhersehen. Immer wenn die alte Westerwälderin von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand aus dem Dorf, so sagt man. Wen es treffen wird, weiß keiner. Die folgenden 24 Stunden versetzen das ganze Dorf in Aufruhr, es gibt noch so viele Dinge zu klären. Vor allem ist in dieser Zeit höchste Vorsicht geboten. Selma ahnt nicht, dass es dieses Mal vor allem ihre Enkelin Luise ganz besonders treffen wird. Nicht nur ihr Leben wird sich verändern, auch das Dorf und seine Bewohner wird das einschneidende Ereignis prägen. „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist ein ganz besonderes, feinfühliges und humorvolles Buch über den Tod, das Leben, die Liebe und die Gemeinschaft in einem kleinen Dorf. Der Schreibstiel ist einfach nur toll. Ich freue mich jetzt darauf den Kinofilm zu sehen. Ich vergebe hier 5 Sterne.

     

  7. Cover des Buches Die Tochter der Hungergräfin (ISBN: 9783963622823)
    Annette Spratte

    Die Tochter der Hungergräfin

     (69)
    Aktuelle Rezension von: maggiem

    Dies ist mein erstes Buch von Annette Spratte und es hat mir sehr gut gefallen. Es geht um die verwitwete Gräfin Louise Sayn-Wittgenstein, die nach dem Tod ihres Sohnes Ludwig, die Grafschaft ihren beiden Töchter sichern möchte. Per Testament hat dies ihr verstorbener Ehemann zwar festgelegt, doch seine Halbbrüder scheren sich nicht darum und in den Wirren des 30 jährigen Krieges besetzen sie einfach diese Grafschaft. Da Louise sich weigert, Hachenburg zu verlassen, wird die Burg belagert und die Burginsassen sollen ausgehungert werden. Diese Geschichte um die Hungergräfin Louise und ihren Töchtern, die sich der männlichen Willkür widersetzen, bot mir nicht nur sehr interessante historische Fakten, sie hat mich außerdem auch gut unterhalten.  

    Fazit:
    Dies ist eine in großen Teilen flüssig lesbare historische Romanbiographie aus einer Zeit, in der Frauen eine untergeordnete Rolle spielen und es selbstverständlich war, wenn diese benachteiligt wurden.

  8. Cover des Buches Tödliche Heimkehr (ISBN: 9783954004577)
    Volker Dützer

    Tödliche Heimkehr

     (19)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper

    Rechtsanwalt Dirk Lieven verliert einen Prozess, der zum Himmel stinkt. Als seine Mandantin kurz darauf zu Tode kommt, verliert der integre Jurist beinahe den Glauben an das Rechtssystem. Als dann noch Shadi Seeger, eine Freundin der Toten, auftaucht, gerät seine Welt vollends ins Wanken. Schnell wird klar, daß die aktuellen Vorkommnisse mit Shadis Vergangenheit, einem ungesühnten Verbrechen vor 15 Jahren zu tun haben müssen, an dem 5 Söhne der einflussreichsten Hachenburger Familien beteiligt sind. Shadi plant ihren eigenen Rachefeldzug. Nach und nach kommen ihre einstigen Peiniger zu Tode, doch sie lehnt die Verantwortung für die Morde ab. Nur Lieven glaubt ihr. Es beginnt eine rasante und äußerst spannende Jagd nach der Wahrheit, bei der es nicht nur einmal um Leben und Tod geht.

    Freunde von gut ausgeklügelten stimmigen Krimis mit guten Dialogen werden sich hier sehr wohlfühlen. Die Geschichte ist gut aufgebaut und fundiert recherchiert. Sie ist verzwickt und ungemein spannend, zuweilen auch sehr aufregend. Manchmal ließ sie mich ohnmächtig ob der Skrupellosigkeit zurück, um mich dann wieder langsam aufzubauen und Hoffnung zu geben, daß doch alles gut wird und die Gerechtigkeit siegen wird. Es sind tolle Wendungen eingebaut, das Ende ist nicht vorhersehbar und gut gemacht. Im Showdown entlädt sich die ganze Anspannung und lässt mich befriedigt zurück.

    Die Personen sind vielschichtig und realitätsnah gezeichnet. Bei den Bösen überzog mich regelmäßig eine Gänsehaut. Die Guten öffneten mein Herz, und meine Sympathien flogen ihnen zu. Die Hauptpersonen haben eine unglaubliche Tiefe, die erst nach und nach herausgearbeitet wird, was mir sehr gut gefallen hat. Lieven und Seeger sind so unterschiedliche Charaktere, die beide das gleiche Ziel mit unterschiedlichen Mitteln verfolgen. Ein Konflikt, der dem Buch eine wunderbare Tiefe und Menschlichkeit verleiht.

    Sehr gut gefallen hat mir auch der atmosphärische Schreibstil des Autors. Fast mystisch brutal beschreibt er die Landschaft des Westerwalds. „Froststarre Buchen und Kastanien tauchten aus dem Dunst auf und streckten ihre Äste nach dem Pick-up aus wie verlorene Seelen.“ oder „Aus den grauschwarzen Bäuchen der tief am Himmel dahinjagenden Regenwolken fielen Hagelkörner wie kleine Bomben auf die Erde und gruben ihre eisigen Zähne in alles, dessen sie habhaft werden konnten.“ Wow! Da wurde es mir beim Lesen eiskalt, und ich war froh, daheim unter meiner wärmenden Decke in Sicherheit zu sein. Was ihm beim Beschreiben der Landschaft so gut gelingt, setzt der Autor bei der Beschreibung seiner Protagonisten fort: „...einer einzelnen Schneeflocke, die sich unter den Nieselregen mischte. Sie erschien ihm wie ein Sinnbild seiner selbst.“ über Lieven und „Mit ihrer Sprunghaftigkeit und Spontaneität war sie so ganz anders als die Frauen, die er sonst kannte. Sie war direkt und ehrlich und tat, was ihr gefiel, ohne sich um Konventionen zu scheren. Und damit passte sie in das spießige Hachenburg wie ein zerzauster Puma auf eine Rassekatzenschau.“ über Seeger. Dazu streut er Nachnamen wie Morloch und Lazarus ein. Herrlich!

    Was ich an Krimis, in denen Rechtsanwälte plötzlich fachfremd Ermittler spielen, nicht mag, ist der fehlende Realitätsbezug. Rechtsanwälte ermitteln nicht in Mordfällen! Hier war der Rechtsanwalt aber unfreiwillig an einem Scheitelpunkt angekommen, er stand kurz vor den Scherben seiner Existenz und hatte nur die Möglichkeit zwischen Gut und Böse zu wählen. Ihm blieb nichts anderes übrig, den Sumpf aus Verbrechen und Korruption trockenzulegen oder selbst kriminell zu werden. Das fand ich sehr gut gelöst, und es imponierte mir ungemein.

    „Bestrafung/Tödliche Heimkehr“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Wirtschaftsthriller, gespickt mit einem Hauch von zarter Liebesgeschichte. 

    Ich vergebe die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung!


  9. Cover des Buches Ein Sonett für die Müllerin (ISBN: 9783963622441)
    Annette Spratte

    Ein Sonett für die Müllerin

     (22)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Inhalt: Westerwald, 1649: Die dreißigjährige Sophie betreibt mit ihrem alternden Vater eine Mühle in einem kleinen Dorf bei Altenkirchen. Eigentlich hatte sie gedacht, dass mit Ende des Krieges alles besser und ihr Mann endlich heimkehren würde. Stattdessen wird im Mühlengraben die Leiche eines Soldaten entdeckt. Danach ereignen sich seltsame Dinge. Sophie hört des Nachts Schritte, Haushaltsgegenstände verschwinden oder finden sich plötzlich am falschen Ort wieder. Die alte Magd Martha ist felsenfest überzeugt: In der Mühle spukt es. Doch diesen Gedanken weist Sophie weit von sich – nicht nur wegen der romantischen Gedichte, die sie findet. Es muss eine natürliche Erklärung geben. Kommt sie dem Geheimnis auf die Spur?

     

    Meinung:

    „Ein Sonett für die Müllerin“ war mein erstes Buch von Anette Spratte. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war die Umsetzung und Darstellung einiger sehr wichtiger Themen, wie Gewalt gegenüber Frauen.

    Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht verständlich. Die schönen Beschreibungen und die Liebe zum Detail ließen die Geschichte sehr lebendig wirken.

    Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, vielschichtig und interessant. Besonders Sophie hat mir gefallen. Ihr Auftreten, ihr Glaubensleben und ihre Gefühle, Sorgen und Gedanken waren sehr authentisch.

    Der christliche Glaube bekommt hier einen hohen Stellenwert und wird insgesamt schön mit der Geschichte verflochten. Aber auch viele andere Themen, wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mitgefühl bekommen ausreichend Platz. 

    Die Autorin gewährt durch verschiedene Charaktere einen tollen Einblick in die damalige Zeit, das Leben und den Alltag im 17. Jahrhundert und auch das Handwerk wird dem Leser nähergebracht.

    Ich hatte keine besonders hohen Erwartungen an das Buch und war deshalb positiv überrascht. Es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. 

  10. Cover des Buches GEMA TOD (ISBN: 9783827195241)
    Micha Krämer

    GEMA TOD

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Leseknopf

    Da ist ja eine Menge los in Betzdorf und Umgebung.  Ich bin zufällig auf die Reige gestoßen und bin positiv überrascht.  Der Fall von Kommissarin Moretti ist spannend und voller Wendungen. Ich habe mitgerätselt und lag mehrmals daneben.  Da ich in der Betzdorfer Umgebung wohne kannte ich viele der Orte . Sowas mag ich :-) Die Charaktere , der Geschichte sind alle sympathisch und authentisch.  Neben Spannung hat die Geschichte auch eine gute Portion Humor. Das war mein erster Babd der Reihe aber garantiert nicht der letzte.  

  11. Cover des Buches Romeo (ISBN: 9783827195258)
    Micha Krämer

    Romeo

     (12)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_
    Inhalt:

    Nina Morettis sechster Fall. Die Aufführung von Romeo und Julia in der Betzdorfer Stadthalle ist ein voller Erfolg. Als der letzte Vorhang fällt ahnt niemand, dass dies tatsächlich das Ende des jungen Romeo ist, dessen Leiche am nächsten Morgen in dem Sarg der Bühnenrequisite gefunden wird. Kommissarin Nina Moretti wird schnell klar, dass der junge Schauspieler, der Sohn eines neapolitanischen Paten, nicht nur Freunde besaß. Auch die Vergangenheit ihrer eigenen Familie scheint sie einzuholen. Ist Antonio, der smarte Commissario aus Neapel, wirklich der Mann, für den er sich ausgibt?

    Meinung:

    Der sechste Fall von Nina Moretti hat mir bisher am besten gefallen. Die Geschichte ist wie gewohnt spannend und auch witzig. Genau die richtige Mischung. Man fühlt sich mit den Charakteren verbunden und es ist immer wieder ein Vergnügen von ihnen zu lesen. Teilweise war die Geschichte etwas vorhersehbar, aber das mir den Lesegenuss nicht vermiest. Im Gegenteil, ich habe mich über meine korrekten Vermutungen gefreut.

    Fazit:

    Hier gibt es rein gar nichts zu meckern. Ich liebe die Reihe und hoffe dass noch einige Teile folgen werden. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte dies unbedingt ändern!

    ©_Sahara_
  12. Cover des Buches Freier Fall (ISBN: 9783954413829)
    Volker Dützer

    Freier Fall

     (18)
    Aktuelle Rezension von: santina
    • Die Protagonisten und ihre Geschichte

    Polizist Ben Funke ist Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg im Westerwald. Seine Tochter war ein Jahr lang verschwunden und in dieser Zeit war Ben auf dem besten Weg, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchstehen konnte. Am Ende von Band 1 dieser Reihe wurde seine Tochter aus der Gewalt eines Serienverbrechers befreit und lebt seither bei Ben. Doch nach ihrer Rettung hat sie kein Wort gesprochen. Umso glücklicher ist Ben, dass mit Carola eine Frau in sein Leben getreten ist, die Zugang zu seiner Tochter gefunden hat. Doch dann wacht er morgens auf und findet Carola tot neben sich, erschossen mit seiner Dienstwaffe und Ben fehlt jede Erinnerung an die letzten Stunden.

    Die Profilerin Helen Stein sollte in Band 1 durch einen Polizeipsychologen für dienstunfähig erklären wollte, deshalb hat ihr Chef sie kurzerhand vorübergehend nach Hachenburg versetzt, um sie aus der Schusslinie zu nehmen. So haben sich Helen und Ben kennengelernt und zusammengearbeitet. In der Zwischenzeit arbeitet Helen wieder in Koblenz. Nachdem ihr alter Chef in Ruhestand gegangen ist und sie bei der Besetzung des Postens übergangen wurde, muss sie sich mit dem Unsympathen Berthold Kain herumschlagen, der auch für Ben kein Unbekannter ist. Schließlich sind die beiden vor Jahren schon einmal aneinander geraten und das trägt Berthold Ben bis heute nach.

    Wenn Ben den Mord an Carola meldet, würde Berthold Kain als leitender Ermittler eingesetzt werden. Um Helen nicht in Schwierigkeiten zu bringen, kann er sie deshalb nicht um Hilfe bitten. Also lässt er Carolas Leiche verschwinden und ermittelt auf eigene Faust, doch es dauert nicht lange, bis Berthold Kain ihm dicht auf den Fersen ist und der sieht endlich seine Chance gekommen, um zum finalen Gegenschlag gegen Ben auszuholen und ihn hinter Gitter zu bringen.

    Helen und Ben haben mir erneut sehr gut gefallen. Während Ben als Einzelkämpfer unterwegs ist, steht Helens ganzes Team hinter ihr und unterstützt sie.

    • Meine Gedanken zum Buch

    Volker Dützer katapultiert seinen Leser mitten in die Geschichte hinein, indem er Ben neben der toten Carola aufwachen lässt und setzt damit den Spannungsbogen direkt hoch an. Wie schon im ersten Band hatte ich danach kaum Zeit, um Luft zu holen, weil ein Ereignis auf das nächste folgt.

    Auch in diesem Buch hat es der Autor verstanden, mich auf falsche Fährten zu führen, die ich über kurz oder lang wieder verwerfen musste.

    „Freier Fall“ ist erstklassig konstruiert und konnte mich absolut überzeugen. Ich bin gespannt, wie es mit Ben und Helen weiter geht.

  13. Cover des Buches Teufelsfeuer (ISBN: 9783827195289)
    Micha Krämer

    Teufelsfeuer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Immer wieder brennen leerstehende Scheunen und Heuschober ab. Immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Feuerwehr steht deswegen schon jedes Wochenende in den Startlöchern. Doch dieses Wochenende brennt ein Wochenendhaus nieder. Als das Feuer gelöscht ist, machen die Feuerwehrleute eine erschreckende Entdeckung. Diesmal scheint ein Mensch verbrannt zu sein. Doch dem Leichenbestatter kommt die tote Frau unheimlich bekannt vor. Er meint, die Dame vor drei Jahren bereits beigesetzt zu haben. Oberkommissarin Nina Moretti tritt mit ihrer Truppe auf den Plan. Sie ermittelt in der Sache und stellt fest, dass es wirklich die vor drei Jahren gestorbene Frau ist. Doch wer liegt dann in ihrem Grab? Und warum wurde die Leiche ausgegraben und konserviert?

    „Teufelsfeuer“ ist der achte Roman um die Oberkommissarin Moretti aus der Feder des Autors Micha Krämer.

    Das Cover fand ich total anziehend. Es hat keine große Aufmachung, trotzdem finde ich, es hat das gewisse Etwas. Erst im Nachhinein bemerkte ich bei der Inhaltsangabe, dass dies bereits der achte Fall von Moretti war.

    Trotzdem ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch ohne die Vorgänger zu kennen. Der Schreibstil an sich ist sehr flott und lässt sich gut lesen.

    Der Fall selbst gestaltet sich auch recht interessant. Ein Psychopath der Leichen konserviert. Die Idee fand ich schon ziemlich abgedreht.

    Die Story an sich, fand ich dann allerdings sehr zäh. Schätzungsweise besteht die Hälfte des Buches aus dem Privatleben der Ermittlerin. Tut mir leid, aber mich interessiert nicht die Bohne, dass ein Bekannter einen Herzinfarkt bekommen hat und sich das ganze seitenweise in die Länge zieht und immer wieder aufgewärmt wird. Auch interessieren mich in einem Krimi nicht die Hitzewallungen die man in einer Dachwohnung im heißen Sommer bekommt.

    Durch das ausführliche Privatleben von Moretti hat der Fall selbst leider ziemlich gelitten. Für meinen Geschmack waren es einfach zu wenige Ermittlungen. Auch die Seite des Psychos kam mir einfach zu kurz. Geschweige denn die Sache mit den Brandstiftungen. Die Auflösung kam dann recht fix auf den letzten 5 Seiten, Zack und fertig. Ganz einfach.

    Das Gesamtwerk schafft es daher nicht auf mehr als zwei Sterne bei mir. Von der Idee her, hätte der Fall richtig gut bei mir einschlagen können. Hat aber leider nicht funktioniert. 
  14. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (811)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Angefangen hat das Buch recht vielversprechend. Der Vater ist verschwunden und er hat Ellie eine Aufgabe hinterlassen. Sie soll ihren Bruder zurück holen und dabei auch einen Schlüssel in seiner Wohnung in Hamburg finden um einen Safe öffnen zu können.

    Dem Bruder geht's nicht so gut und Ellie möchte herausfinden was da nicht stimmt. Wie man sich denken kann: ein Mahr.

    Nachdem Ellie den Schlüssel gefunden hat, was schon recht schnell geschehen ist, endet die Story um den Vater auch schon bzw. wird komplett vergessen. Auch das Wiedersehen mit Colin läuft nach dem recht dramatischen Abschied vom Ende des 1. Bandes total unspektakulär ab. Kaum ist sie mal glücklich macht sie ihr Glück gleich darauf wieder kaputt. Ellies Gefühlsleben ist das totale Chaos, sehr negativ. Colin's Handlungen scheinen mir auch keinen rechten Sinn zu ergeben. Stellenweise kam es mir vor als hätte die Autorin die Handlungen einfach gewürfelt.

    Im Gegensatz zu Band 1 gab es hier mehr Abwechslung mit den Charakteren. Hauptsächlich hat sich immer noch alles um Ellie und ihr Innenleben und kaum um die Außenwelt gedreht aber durch die neuen Charaktere kam etwas Schwung in die Sache.

    Das Ende des Buches war ziemlich unkreativ.


    Nichtsdestotrotz habe ich das Buch recht interessiert und schnell fertig gelesen, habe mich immer mal aufgeregt und war gespannt was als nächstes passiert. Ich hoffe die Reihe bekommt ein gutes Ende, denn alles in allem fand ich die Story und die Idee bisher recht interessant.

  15. Cover des Buches Der Schacht (ISBN: 9783954413164)
    Volker Dützer

    Der Schacht

     (24)
    Aktuelle Rezension von: santina
    • Protagonisten

    Die Koblenzer Profilerin Helen Stein war drei Tage in der Gewalt eines Mannes, der schon mehrere Frauen getötet hat. Nach drei Tagen setzt der „Maskenmann“, wie er genannt wird, Helen nackt auf einem Parkplatz aus, wo sie von einem LKW-Fahrer gefunden wird. Allerdings kann sie sich nicht mehr erinnern, was in diesen drei Tagen passiert ist. Da ein Polizeipsychologe sie für dienstunfähig erklären will, versetzt ihr Chef sie vorübergehend aufs Land.

    Der Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg, Ben Funke, ist ein alter Bekannter von ihm, der gerade auf dem besten Weg ist, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchsteht, seit seine Tochter verschwunden ist und seine Frau sich von ihm getrennt hat. Einzig der Deckung des Bürgermeisters und des Landrats hat er zu verdanken, dass er seinen Job noch nicht verloren hat. Dafür sieht er darüber hinweg, dass die Politiker nicht immer gesetzeskonform agieren.

    Als ein totes Mädchen gefunden und ein weiteres Mädchen vermisst wird, vermutet Helen, dass der „Maskenmann“ ihr in den Westerwald gefolgt ist und sie schafft es, Ben Funke aus seiner Lethargie zu holen. Das unfreiwillige Team macht sich auf die Suche nach dem Täter, der aber scheinbar jeden ihrer Schritte vorhersehen kann.

    • Meine Gedanken zum Buch

    Volker Dützer versetzt seine Leser direkt in den Einsatz, bei dem Helen Stein vom Mörder entführt wird. Dadurch setzt er den Spannungsbogen ziemlich schnell hoch an, lässt ihn etwas absinken, als Helen versetzt wird und zieht wieder an, sobald das tote Mädchen gefunden wird. Von da ab stand ich im Grunde dauerhaft unter Strom, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Der Autor hat mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen.

    Auf den richtigen Täter hatte ich mich zeitig eingeschossen, wobei Volker Dützer es geschafft hat, mich zwischendurch zu verunsichern. Das Motiv des Täters kann man allerdings kaum erahnen, das führt der Autor dann zum Ende hin ausführlich aus.

    Die beiden Ermittler haben mir richtig gut gefallen. Der Leser erfährt viel Privates über Helen und ihren neuen Chef Ben und auch wenn beide psychisch vorbelastet sind, waren sie mir sofort sympathisch. 

  16. Cover des Buches IN IDEM (ISBN: 9783827194732)
    Micha Krämer

    IN IDEM

     (6)
    Aktuelle Rezension von: kointa
    Ich liebe die Nina-Moretti-Reihe von Micha Krämer und auch dieser Fall hat mir sehr gut gefallen. Es ist diesmal sehr persönlich, dadurch das Hans-Peter Thiel in  Verdacht eines Mordes gerät. Ich als Leser konnte mir zwar nie vorstellen das Hans-Peter damit was zu tun hat, aber alle Indizien sprechen nun mal gegen ihn. Mich Krämer schreibt so bildlich und spannend, das man mittendrin im geschehen ist und das Kopfkino keine Probleme hat den Film ab zu spielen. Die einzelnen Charaktere machen von Buch zu Buch eine Weiterentwicklung mit und bleiben nicht auf der Stelle. So werden diesmal auch die Zweifel an den Freund und (Fast) Vater besonders deutlich und die Härte der Arbeit denen allen in den Knochen steckt von dem letzten Fall. Schon deswegen macht es Sinn die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn die Fälle an sich abgeschlossen sind. auch der gewisse Humor kommt trotz der "Grausamkeit" des Falles nicht zu kurz. Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser Reihe.
  17. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783864847608)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (62)
    Aktuelle Rezension von: esmerabelle

    Immer wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand in ihrem Dorf. Ist es wieder soweit, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, den Alltag lahmlegt und die Bewohner dazu bewegt, mit ihrem Leben aufzuräumen, Geheimnisse zu gestehen und zu wagen, was sie sich vorher nicht getraut hätten (oder es zumindest anzudenken). Doch dann greift der Tod eines Tages dort zu, wo keiner damit gerechnet hätte. 


    Ich habe mich Hals über Kopf in “Was man von hier aus sehen kann” von Mariana Leky verliebt. Zum einen lag das an ihrem wunderbaren Stil. Dem feinen und intelligenten Humor, der charmant und gleichzeitig tiefsinnig ist, und sich vor allem nicht abnutzt, wie es oft passiert, wenn Autoren sich an einem eigenen Ton versuchen. Den frischen Metaphern, die so ungewohnt und trotzdem treffend sind. Der Sprache, die frisch und aufregend ist, und trotzdem vertraut und klar wirkt. 


    Aber auch den wundervollen Protagonisten, die Leky entstehen lässt. Von eigentlich jeder Realitätsnähe widersprechen, und doch so echt und greifbar sind, wie liebgewonnene Bekannte. Figuren von der Art, die man am Ende persönlich zu kennen meint. 


    Und Sandra Hüller als Sprecherin rundet das Gesamtbild wunderbar ab. Eigentlich bin ich der politisch unkorrekten Ansicht, dass Männer die besseren Hörbuchsprecher sind, aber besser als Hüller hätte man es nicht machen können. Ihre Interpretation spiegelt Lekys Sprache, als würde beides von jeher zusammengehören.

    Würde man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen, etwas über diesen Roman zu sagen, dass nicht nach einem leicht angeheiterten Teenager klingt, könnte ich höchstens anmerken, dass “Was man von hier aus sehen kann” kein Buch ist, dass einem im tiefsten trifft und Welten bewegt. Muss es aber auch nicht. Es sind nicht immer nur die umwälzenden Dramen, die wir in uns bewahren. Ganz große Lese-/Hörempfehlung! 

  18. Cover des Buches Links vom Kirschbaum (ISBN: 9783755707608)
    Marit Schalk

    Links vom Kirschbaum

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ElaineLinde

    Ohne es durch den Klappentext ahnen zu könen, bot diese Geschichte viele Parallelen zu einigen Erlebnissen in meinem Leben sowie meiner Familie.

    Allein deswegen hat mich das Buch tief berührt. Einziges kleines Manko war, dass ich an manchen Stellen die Dialoge als zu lang empfunden habe.

    Wer überlegt dieses Buch zu hören oder zu lesen: Euch erwartet eine Geschichte um ein Familiengeheimnis und um eine Frau, die sich emanzipiert und eine neue Richtung einschlägt. Manchmal zum Schmunzeln und auch an einigen stellen zum "Tränchen" verdrücken - aber keineswegs kitschig oder rührselig. 

    Schade, dass nicht mehr solcher Geschichten in der Verlagswelt auftauchen, und die Autoren sich als Selfpublisher beweisen müssen!

  19. Cover des Buches Eine Räuberballade (ISBN: 9783847900559)
    Annegret Held

    Eine Räuberballade

     (8)
    Aktuelle Rezension von: esb07

    In ihrem dritten Westerwald Roman nimmt die ebenfalls im Westerwald geborene Autorin uns ins späte 18. Jahrhundert. Die Anwohner der fiktive Dörfchen Scholmerbach sind hauptsächlich Bauern, jeder hat sein Päckchen zu tragen und die kämpfen ums Überleben. Einer von deren ist Bauern Wilhelm. Kurz vor der Jahrhundertwende herrscht überall Raub, Überfälle sogar Mord. Die Bevölkerung muss zusehen, wie sie sich schützen können. Außer Hannes, der Sohn von Bauern Wilhelm. Ob der Vater Wilhelm mit verwirrten, bettlägerigen Ehefrau und mit der kleinen Tochter Liesel nicht alle Hände voll zu tun hat, da verschwindet noch dazu seiner rotzfrecher, stinkfauler Sohn aus der Bildfläche. Als dieser Nichtsnutz sich auch noch einer der brutalen Räuberbanden anschließt, steht ganz Scholmerbach kopf...

    Mensch! Wie schnell die Jahre vergehen... Ich habe den ersten Band „ Apollonia“ von Westerwald-Trilogie im Jahr 2012 und den zweiten „Armut ist ein brennend Hemd“ im Jahr 2015 gelesen und chronologisch gesehen, geht die Autorin immer ein Stückchen zurück in die Vergangenheit. Mit „Eine Räuberballade“ hat ihr wieder ein wunderbarer Heimat-Roman gelungen. Sie erzählt die Geschichte sehr authentisch, denn sie verwendet in den Dialogen den Westerwälder platt und ich hatte leider meine Probleme damit. Es war für mich ziemlich anstrengend zu lesen. Ein paar Wörter, z.B. wie: Ich=Eysch, Du=Dou, konnte ich Entschlüssen aber bei einigen musste recherchieren. Durch den Dialekt wurde ich mit den Figuren nicht warm. Die Charaktere und deren Gefühls-Gedankenwelt haben mich nicht erreicht. Die sind mir nicht wie die normalen Menschen gewirkt, sondern wie die schlechten Schauspieler.

    Die Geschichte ist wie ein Märchen, allerdings durch den schwierigen Dialekt ist nicht jedermanns Sache. Wer in dem Westerwald Gegend lebt, würde sich hier definitiv wohler fühlen als ich.

  20. Cover des Buches Whisper (ISBN: 9783401508917)
    Isabel Abedi

    Whisper

     (1.488)
    Aktuelle Rezension von: Komorebi

    Seltsame Geschehnisse, die eine knisternde Spannung anstimmen. Isabel Abedi weiß zu gut ihre Leser zu fesseln und mit den Geheimnissen rund um das alte Haus Whisper einzuspannen. Für alle, die von mysteriösen Ereignissen, rätselhaften Verbrechen und Geschehnissen fasziniert sind.                                    

  21. Cover des Buches Das Mirakelbuch. Historische Erzählungen aus dem Westerwald (ISBN: 9783862821525)
    Michaela Abresch

    Das Mirakelbuch. Historische Erzählungen aus dem Westerwald

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch wurde in der Sendung Nr. 1 Juli 2012 vorgestellt. www.DasEtwasAndereBüchermagazin.de
  22. Cover des Buches Stille mein Begehren (ISBN: 9783862776160)
    Litha Bernee

    Stille mein Begehren

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen, sehr sinnlich aber auch die Farbwahl finde ich sehr schön.

    Die Buchbeschreibung gefiel mir auf Anhieb, weil ich super gerne historische Bücher lese. 

    Der Mix aus Historisch und Erotik macht die Story wirklich sehr interessant.

    Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, auch wurde sehr gut recherchiert. 

    Auch wenn es sich zwischen durch etwas moderner liest, sorgt das absolut nicht für einen Abbruch.

    Ich fand es sehr emotional, prickelnd und auf jeden Fall spannend. 

    Ja es gibt sehr viele expliziten Szenen die aber trotzdem sehr sinnlich verpackt sind, aber man weiß aber auch auf welches Genre man sich einlässt.

    Mich konnte die Autorin überzeugen mit ihrer Story, auch weil es authentisch rüber kommt.

    Das Gesamtbild ist stimmig, die Figuren wirken lebendig und wurden sehr gut geschrieben und ausarbeitet. 

  23. Cover des Buches Bad Boy by Banana (ISBN: 9783964434609)
    Alva Furisto

    Bad Boy by Banana

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Ein atmosphärisch dichtes und überaus fesselndes Buch. Mit einer unglaublichen Feinsinnigkeit und voller Empathie erzählt die Autorin eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte. Und nicht nur das. Dieser Roman ist in großen Teilen tiefenpsychologisch untermalt, zeigt auf, wie stark unbewältigte Schicksalsschläge der Vergangenheit, unsere Selbstachtung/Selbstliebe gen Null fahren können, und uns daran hindern, ein erfülltes glückliches Leben zu führen. Die innere Zerrissenheit der Protagonisten ist fast körperlich spürbar.

    Es ist auch eine Story, die aufzeigt, wie eng Liebe, wahre Freundschaft, Achtung, grenzenloses Vertrauen, Respekt und Loyalität miteinander verknüpft sind und das dieses funktionierende empathische Miteinander ein kostbarer Schatz ist, den es zu pflegen und zu behüten gilt.

    Die Leserschaft wird im Roman mit den verinnerlichten Vorurteilen des Altersunterschieds einer innigen Liebe konfrontiert  Alva Furisto hat das sehr einfühlsam umschrieben:» … und zwischen uns die Zeit« Der Sandmann und Nancy wirken wie die zwei Königskinder, die nie zusammenkommen können, weil »das Wasser« (Vorurteile im Denken beider) viel zu tief war.

    Sandmann ist ein nicht ganz einfacher Typ, ist mir aber sehr sympatisch, weil er eben nicht glatt ist und seine Ecken und Kanten hat. Was mich an ihm auch fasziniert, ist, dass er den Menschen, mit denen er in Berührung kommt, Tiernamen verpasst, die irgendwie immer treffend charakterzeichend sind. Ihm ebenbürtig sind Nancy und Sophia, beide erreichen sein Herz und seine Seele. Der absolute Hammer ist, dass Thomas A. Sandmann – der Sandmann aus dem Buch – seit Kurzem auf Facebook rumgeistert und er kommt ziemlich authentisch rüber - echt genial, einen lebenden Protagonisten zu begegnen und sei es auch nur virtuell. Das gibt dem Buch einen echten realitätsnahen Kick.

    Mit viel Tiefgang geht die Autorin auch auf unheilbare Krankheiten, dem folgendem physischen und psychischen Verfall und den Freitod ein und sie schafft durch ihren lebendigen einfühlsamen Schreibstil, eine intensive Nähe und innige tiefe Verbundenheit zu ihren lebendigen Protagonisten.

    Es sind Personen wie Sie und ich, mit allen Schwächen und Stärken, allen Hochs und Tiefs – menschlich eben. Im Buch gibt es urkomische Szenen, da hab ich nicht nur geschmunzelt, sondern herzhaft gelacht und kurze Zeit später geweint, denn Alva Furisto nimmt ihre Leserschaft auch mit in die Nachdenklichkeit, die Melancholie und die Traurigkeit.

    Die Handlung ist eine ganz intensive, die Protagonisten sind sehr ausgereift und kommen sehr charismatisch rüber und die Schauplätze der Handlung bildhaft gezeichnet – insgesamt ist es ein Film in Buchformat – Kopfkino par excellence.

    Ich empfehle das Buch der Leserschaft sehr gern, es ist ein spannendes, inniges, aufregendes Lesevergnügen

    Chapeau Alva Furisto

    Heidelinde Penndorf

  24. Cover des Buches Die Erfindung des Lebens (ISBN: 9783442746354)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Erfindung des Lebens

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Mich erwartet ein dicker Wälzer von fast 600 Seiten, was mich zögern ließ, mit dem Lesen zu beginnen. Etwa so wie ein übermäßig gefüllter Teller, der mir sofort den Appetit nimmt.

    Der Ich-Erzähler beginnt mit seiner frühen Kindheit, in der er sprachlos und isoliert neben seiner ebenfalls stummen Mutter aufwächst. Ich litt mit dem Jungen, der sich nicht mitteilen konnte und deshalb missverstanden und später in der Schule missachtet wurde. Erst, als ihn der Vater zur großen Verwandtschaft aufs Land bringt, lernt Johannes das Leben kennen.

    Seine Gedanken, Gefühle und Erkenntnisse sind wunderbar detailliert beschrieben und für mich hochinteressant. Das änderte sich, als Johannes nach Rom zog. Die unendlichen Beschreibungen bezogen sich mehr und mehr auf die Musikstücke, die er spielte, übte, mochte oder ablehnte. Obwohl mir die Komponisten bekannt sind und ich einige der Stücke selbst auf dem Klavier spiele, war mir diese Übertreibung schnell langweilig und ich überflog gut 50 Seiten.

    Außerdem kamen inzwischen in dem bis dahin auffallend gutem Deutsch Dialoge vor, die sich vom übrigen Text allein durch kursive Schrift unterscheiden und ohne An- und Ausführungszeichen aneinander reihen. Das hat mich sehr gestört, zumal der Autor Professor für kreatives Schreiben ist – die Betonung liegt vermutlich auf kreativ. Für mein Empfinden hätte die Geschichte gut um die Hälfte gekürzt werden müssen.

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