Bücher mit dem Tag "weisheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weisheit" gekennzeichnet haben.

688 Bücher

  1. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  2. Cover des Buches Die Traumdiebe (ISBN: 9783453272699)
    Cherie Dimaline

    Die Traumdiebe

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Viktoria

    Das Cover und der Klappentext haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ich habe mich richtig aufs Lesen gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln und auch die vielen verschiedenen Personen sind teilweise ziemlich verwirrend. Auch muss ich leider sagen, dass die Geschichte sehr langatmig ist und ich nicht, wie in anderen Büchern, das Gefühl hatte es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
    Was ich allerdings sehr gut gelungen fand, war wie viel Wert die Autorin auf die Geschichte und Tradition kanadischer Ureinwohner legt und deshalb auch traditionelle Namen verwendet, die man sonst eher nicht so oft liest. Auch die Beschreibungen der verschiedenen Orte und Szenarien, in denen sich Frenchie und seine „neue“ Familie befinden, und in denen sich die Welt das zurückholt, was ihr gehört, fand ich sehr authentisch.

  3. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.925)
    Aktuelle Rezension von: novembergewitter

    Ich lese selten Bücher zwei Mal - dieses allerdings schon.

    Und das hat auch einen Grund. Als alte Bücherfresserin freue ich mich immer sehr, ein dickes Buch in den Händen zu halten, das ich in ein paar Stunden komplett verschlingen kann. Der Spagat zwischen Fortschritt der Geschichte und (scheinbar) nutzlosen Details mit Unterhaltungswert ist hier meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Ich kann aber durchaus verstehen, dass es zäh wirkt, gerade wenn man nur Stückchenweise an dem Buch weiterliest oder man sich generell lieber Zeit lässt mit dem lesen.

    Das Setting, dass Kvothe seine Geschichte erzählt, rückt mich selbst viel näher an Kvothe und seine Geschichte. Ich habe das Gefühl, ich bekomme sie erzählt, sie ist für mich gemacht. Ich bin kein stiller Beobachter. Und ich werde nicht allwissend und objektiv versorgt sondern einfach von einem Menschen. Die gelegentliche Rückkehr in die Erzähl-Situation waren für mich erfrischend und hat bei mir dazu geführt, die Geschichte nochmal mit einem anderen Auge zu sehen.

    Es macht Spaß beim Lesen, wenn eine Figur auch mal Schwächen hat. Wenn sie sich irrational verhält. Ich hätte mir sogar noch mehr davon gewünscht, auch wenn ich Kvothe auch jetzt schon als Mensch eigentlich nicht leiden kann. Und hier komme ich zum für mich wichtigen: Die Figuren wirken sehr plastisch und ich habe immer das Bedürfnis, sie noch näher kennen zu lernen. Und auch wenn ich Kvothe als Mensch nicht leiden kann (Arroganter Mistkerl...), will ich trotzdem wissen, was ihm widerfahren ist.

    Die Geschichte selbst ist vielseitig und umfasst eine Bandbreite von Alltag bis Kampf mit einem Drachen. Langweilig wird es also nicht unbedingt. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich Rothfuss in belanglosen Situationen verliert und in wirklich ereignisreichen Situationen über das Geschehen hinweggaloppiert. Gerade in diesen Situationen hätte ich mir mehr Gedanken und Gefühle und weniger Machen gewünscht.

    Es gibt einige kleine Dinge, die mich stören. Alle Frauen sind hübsch (aber vielleicht auch nur für Kvothe?). Er gerät zwar in Schwierigkeiten, aber es ist für mich manchmal ein mal zu oft haarscharf gerade noch gut gegangen und die Situationen gleichen sich teils etwas. Kvothe schafft viel auf den ersten Versuch. Zu viel?

    Trotz allem habe ich dieses Buch seit ich es ca. 2011 gekauft habe, schon mehrmals verschlungen und werde es sicherlich in ein paar Jahren wieder lesen.

  4. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  5. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.084)
    Aktuelle Rezension von: Federstrich

    Ich bin da auch hin. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass der Auslöser dieses Buch war. Habe Kerkelings Geschichte von "seinem" Jakobsweg, mit vielen, skurrilen und schönen Begegnungen kann ich nur bestätigen, auch wenn "mein" Weg sich natürlich ganz anders gestaltet hat. Was der Autor jedenfalls wunderbar beschreibt,  und weshalb sich auch ein "Run" auf den Camino entwickelt hat, ist die ganz besondere Atmosphäre dort. Einzig die Hotelübernachtungen kreide ich Hape Kerkeling an, denn die Übernachtungen in den vielen Herbergen, Turnhalle oder Kirchen vor Ort waren es für mich, die den Weg absolut abgerundet hat. Außerdem war es eine willkommene Ablenkung von den Strapazen, den Stationen des Fernsehstars nachzuspüren. 

  6. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  7. Cover des Buches Die Autobiographie der Zeit (ISBN: 9783426305409)
    Lilly Lindner

    Die Autobiographie der Zeit

     (76)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    In diesem Buch handelt es sich um die Zeit und auch um Kevin – der Raum, um David – die Beständigkeit und auch um Shay – der Abgrund. Alle diese vier Jugendlichen sind sehr früh verstorben und kannten sich aus ihrem vorherigen Leben. Alle haben sich gewünscht, eine Weltmacht zu werden, weshalb sich der Tod sie zu sich geholt hat. Jedoch haben sie nicht bedacht, dass sie viele schwere Aufgaben meistern müssen und wie viel Leid und Traurigkeit sie ertragen müssen.

    Lilly Lindner hat mit ihren Büchern mittlerweile einen großen Platz in meinem Herzen. Ich liebe ihre Schreibweise und all das was dazu gehört. Die Art wie sie Bücher schreibt ist grandios und einzigartig. Einige Bücher von der Autorin habe ich auch schon mehrfach gelesen, da sie es wert sind, mehrfach zu lesen und niemals in Vergessenheit zu geraten. Alle ihre Bücher sind Meisterwerke und ich würde sie so gerne jedem einzelnen ihre Geschichten in deren Bücherregale stellen.

    Bei diesem Buch braucht man erst ein bisschen Zeit, um sich all die Dinge zu erschließen. Man sollte das Buch auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, was die Autorin uns damit mitteilen möchte. Daher kann es auch sein, dass man manche Sätze zweimal lesen muss, um sie verstehen zu können. Das ist aber überhaupt nichts, was einen abschrecken sollte, denn die Message die hinter den Worten von Lilly Lindner steckt ist gigantisch und nicht jeder findet sie. Auch wenn das Buch recht wenige Seiten hat, hat es ein großes Gewicht. Außerdem gibt es in diesem Buch zwischendurch auch kleine Aquarelle, die das geschriebene einem noch einmal verdeutlichen möchten und das ganze einfach perfekt machen.

    Die Sätze, die Lilly Lindner hier in diesem Buch schreibt, sind recht kurz, aber sie wählt genau die richtigen Worte aus, um uns das mitzuteilen, was sie einem sagen möchte. Lilly Lindner füllt die Seiten nicht komplett aus, sondern nimmt den Leser mit auf die Reise. Der Leser hat die Aufgabe etwas Großes aus ihren Worten zu ziehen. Sie schreibt hier über Mut, Angst, Hoffnung und auch über das Glück. Und all das findest du nur heraus, wenn du dich intensiv mit den Worten auseinandersetzt. 

    Der Schreibstil von Lilly Lindner ist für mich perfekt. Ich glaube es gibt nichts, was ich anmerken könnte, was man besser machen könnte. Lilly Lindner hat ihre Art gefunden, um sich auszudrücken und um sich mitzuteilen. Und es ist so wunderschön, dass sie die Öffentlichkeit daran teilhaben lässt. Dass sie uns ihre Wortgewalt zeigt und uns ihre Worte ans Herz legt. Ihre Art zu schreiben ist besonders und einzigartig und wirklich nicht für jeden Leser etwas.

    ,,Die Autobiographie der Zeit‘‘ war für mich ein unglaublich spannendes und fesselndes Buch. In diesem Buch lernt man so viele Dinge für sich selbst und für das Leben und das bewundere ich sehr. Ich könnte von ihren Worten und ihren Büchern stundenlang schwärmen, aber ich glaube es wäre besser, wenn man sich selbst auf ihre Bücher einlässt und seine Gedanken dabei mitkreisen lässt. Bei den Büchern der Autorin sollte man sich immer wieder bewusst machen, dass sie keine leichte Kost sind und man sie auch nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Mit ihren Büchern muss man sich schon richtig auseinander setzen, um zu verstehen, was die Autorin einem zeigen, sagen und auch mitteilen möchte.

  8. Cover des Buches Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich (ISBN: 9783423349987)
    Tessa Randau

    Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich

     (91)
    Aktuelle Rezension von: lynas_lesezeit

    "Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich" ist das zweite Buch der Autorin Tessa Randau.

    'Ratgeber in Form einer Geschichte über eine ungewöhnliche Begegnung' - so würde ich die beiden Bücher beschreiben. Besonders gut gefällt mir das Layout und der hohe Wiedererkennungswert. Beim ersten Blick auf das zweite Werk habe ich gleich gedacht, dass es bestimmt ein neues Buch von Tessa Randau ist. Und obwohl das erste Werk nicht wie angekündigt die Kraft hatte,mein Leben zu verändern, hatte ich doch direkt Lust auch das zweite zu lesen. 

    Das Cover und die Gestaltung einzelner Seiten ist wirklich hübsch. Es macht großen Spaß das bezaubernde, kleine Büchlein durchzublättern. 

    Erzählt wird die Geschichte von einer namenlosen Frau, die mit ihrem Mann zum Urlaub in den Bergen aufbricht. Die Beziehung der beiden steckt fest, beiden fällt es zunehmend schwer Verständnis füreinander aufzubringen, tiefgehend zu kommunizieren und sich einander nah zu fühlen. Nach einem  Streit verbringen beide den Tag getrennt. Die Frau bricht zu einer Wanderung auf, bei der sie einen älteren Mann trifft und ein Stück des Weges mit ihm zurücklegt. Der rege Austausch mit ihrem Wegbegleiter hilft ihr einige Dinge klarer zu sehen. 

    Der Schreibstil ist leicht lesbar, obwohl einige Gespräche und Gedanken durchaus anspruchsvoll sind und dazu anregen, innezuhalten und darüber nachzudenken. Leider konnte mich das Buch dennoch insgesamt nicht ganz überzeugen. Es fehlte mir ein wenig die Tiefe und das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein. Durch die leicht nebulöse Protagonistin ohne Namen und die spirituell angehauchte Handlung rund um den Steinkreis, blieb für mich alles auf Distanz. Besinnt man sich jedoch darauf, dass es eher um einen Ratgeber, denn um eine Geschichte fürs Herz geht, ist diese Distanz nachvollziehbar. In diesem Fall hätte ich mir jedoch gewünscht, dass der verflochtene Rat etwas mehr in die Tiefe geht. Vieles verbleibt bei altbekannten Kenntnissen, wie die unterschiedliche Wahrnehmung von Äußerungen, im Sinne der vier Seiten einer Nachricht, oder die unterschiedlichen Arten seine Zuneigung zu bekunden.

    Insgesamt ist "Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich" ein ausgesprochen hübsches und durchaus lesenswertes Werk. Die Leserschaft sollte nicht auf tiefgreifende Veränderungen allein durch die Lektüre hoffen. Erwarten kann man aber, dass sich der Blick auf altbekanntes wieder öffnet und einiges in Erinnerung gerufen wird. Ich habe dieses zweite Buch von Tessa Randau gern gelesen und würde mich auch über weitere Werke freuen.  

  9. Cover des Buches Eine zauberhafte Mission (ISBN: 9783981508864)
    Pina Ferreiro

    Eine zauberhafte Mission

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Phyria

    Mit der Hilfe von ihrem Lehrer Sam möchten sich die Schülerinnen Saphira, Josy, Amy, Luna und Blue in einer von ihnen kreierten Hundegestalt auf die Erde begeben um ihren auserwählten Menschenfreunden dabei zu helfen wieder glücklich zu werden. Sie begeben sich sogar in Lebensgefahr um auf sich aufmerksam zu machen. Fünf traurige Schicksale und fünf eifrige Tierseelen, die alles daran setzen ihren Menschen den richtigen Weg zu weisen. Doch sind die vier Frauen und das Mädchen dafür auch aufgeschlossen genug oder verschließen sie vor der wundervollen Welt die Augen und versinken weiter in ihrem Tief?


    Meine Meinung:

    Diese Geschichte ist so zauberhaft wie das Cover und der Titel. Ich weiß jedoch nicht wie ich die ganzen Emotionen die ich beim Lesen empfunden habe in Worte fassen soll, ist gar nicht mal so einfach.  

    Ein Buch über das Leben, darüber nicht aufzugeben und trotz Niederschlägen das Positive nie aus den Augen zu lassen und vor allem unsere Tiere wertzuschätzen. Ein Buch, das bei mir alle möglichen Gefühle hervorgebracht hat und bei dem man am besten Taschentücher neben sich legt, denn hier bleibt kaum ein Auge trocken. Eine gefühlvolle Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird, und in der jedes Kapitel mich auf eine andere Art und Weise berührt hat.

    Die fünf  Protagonistinnen Jasmine, Caroline, Sarah, Julia und Alina, ihre Freunde sowie Familienmitglieder machen einen authentischen Eindruck und es fiel mir leicht sie ins Herz zu schließen, man kann gar nicht anders. Die Protagonisten und auch die Hunde sind unglaublich sympathisch und es gab keine Person mit der ich mich nicht identifizieren konnte, was mich noch empfänglicher für die traurigen Schicksale gemacht hat. Sie alle haben das Vertrauen in das Gute, in die Mitmenschen und in sich selber verloren und lernen durch die Vierbeiner was es heißt wieder zu sich selbst zu finden und auch das Positive zu beachten. Die Hündinnen wurden zu ihrem Halt im Leben, haben ihnen den Weg gewiesen und so hab auch ich mich mit ihnen auf die schöne Reise gemacht. Es war unfassbar toll die Entwicklungen zu verfolgen, mitzufiebern, mitzufühlen und einfach nur auf das Beste zu hoffen. Darauf, dass am Ende alles gut wird, denn das hätten sie alle verdient.

    Es gab einige Momente in denen ich am liebsten aufgesprungen und vor lauter Glück ‚Ja’ geschrien hätte. Manchmal hätte ich auch nur allzu gerne eine der fünf in den Arm genommen, so stolz wie ich war.

    Und auch wenn das Buch so viele bezaubernde und traurige Momente bietet, zeigt es auch die erschütternde Realität in der man heutzutage noch mit Tieren umgeht. Man will ein Tier nicht haben, dann gibt es einen einfachen Weg sich diesem zu ‚entledigen’. Die Tierheime sind im Ausland überfüllt, die Tiere verwahrlosen und man treibt einen Welpenhandel des Geldes willen, die Muttertiere hält man nur zum produzieren. Es ist die grauenhafte Wahrheit, dessen sich viele bewusst sind und doch ist es nur schwer etwas dagegen zu unternehmen. Aber dieses Buch sagt auch aus, dass es noch viel schlimmer ist, nichts zu tun. Hilf deinen Mitmenschen, den Tieren, einfach allen Lebewesen und auch dir wird es dadurch besser gehen. Im Leben hat jeder die Chance etwas Gutes zu tun, man muss es nur wollen.  

    Ehrlich gesagt hat auch mich diese Geschichte etwas gelehrt und mir eine andere Sichtweise auf manches gezeigt, worüber ich unglaublich froh bin. Es gibt so vieles, das man sich zu Herzen nehmen sollte.


    Fazit:

    Eine absolute Leseempfehlung! Die Autorin Pina Ferreiro weiß mit Worten umzugehen und hat es geschafft eine unvergessliche Geschichte zu schreiben, die mich von Anfang bis zum Ende hin in den Bann gezogen hat. Es ist eins dieser Bücher bei dem ich traurig war, dass es schon zu Ende war, hätte am liebsten gar nicht mehr mit dem lesen aufgehört.

  10. Cover des Buches Das geheime Leben der Bäume (ISBN: 9783453604322)
    Peter Wohlleben

    Das geheime Leben der Bäume

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Power-Reader

    In der Schule hat man ja schon einige Basics darüber gelernt, wie sich ein Baum ernährt, wie alt er wird und über seinen Aufbau. Doch Peter Wohlleben erschafft eine spannende (mir bis dahin) unbekannte Welt , in der Bäume kommunizieren, fühlen und kämpfen. 

    Ehrlich gesagt hat mich der Titel lange vom Lesen abgehalten, da ich übertriebene Spiritualität oder Interpretationen erwartet hatte. Doch das Buch befasst sich fundiert und analytisch mit Vermutungen und Fakten aus dem Lebenszyklus von Bäumen. Dank Beobachtungen und vielfältiger Untersuchungen konnte dieses aufklärende und interessante Buch überzeugen. 

  11. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.051)
    Aktuelle Rezension von: Kirosch95

    Eine berühmte Moderatorin stirbt, nachdem sie ihren Mann betrogen und den Geburtstag ihrer Tochter verpasst hat. Reinkarnation und Karma ist von dem Zeitpunkt ein großes Thema für die frisch Verstorbene.

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich erst "na das kann ja was geben". Dennoch habe ich dieses Buch ebenfalls von seinem Dasein als Sub-Leiche befreit. Und was soll ich sagen? Es hat sich mal wieder gelohnt. Ich konnte herrlich schmunzeln, kam ein wenig ins grübeln und hab auch ein oder zwei Tränchen vergossen. Mir gefiel, dass es für "Casanova" ein paar Zeilen aus seiner Sicht gab. Positiv aufgefallen ist mir ebenfalls, dass auch beleibtere Menschen ihr Happy End bekommen. 

    Die vier Sterne sprechen für sich ☺

  12. Cover des Buches Das Glasperlenspiel (ISBN: 9783518463574)
    Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Neumeyer

    Herr Hesse hat am Ende seiner Schaffenszeit eine Utopie geschrieben. Ein Gelehrter, ein Mönch, ein Regenmacher, ein Yogi, erzählen uns über die Veredelung des Menschen durch Meditation, geistige Bildung, Vertiefung. Diese Figuren sind sehr beseelt, sehr detailliert beschrieben. Wir werden Zeugen ihrer Gedanken, ihrer Schlussfolgerungen, welche oft zeitlos sind und auf die Probleme unserer Zeit übertragbar. Lesen und tiefe Konzentration veredeln den Menschen. Friede und Versöhnung für alle Menschen. An dieser Sehnsucht hat sich nichts geändert. Nicht allein die Geburt oder das Talent sind entscheidend. Talente ohne geistige Reife verkommen zu hochmütigen und an materiellen Dingen hängenden Menschen. Rivalität, Konkurrenz und Hass sind die Folge. Alles wunderbar. Aber leider dürfte Herr Hesse ein sehr distanziertes Verhältnis zu Frauen gehabt haben. Sie kommen über lange Strecken gar nicht vor. Erst zum Schluss schmücken sie seine Erzählungen, und bleiben dabei allzu oberflächlich beschrieben. Im besten Fall sind es kluge Ehefrauen und Mütter. Die in seiner Zeit traditonellen Rollenverteilungen stellt er in seiner Utopie nicht in Frage. Die Frauen bleiben im Hintergrund, als Mütter und Hausfrauen. Im schlimmsten Fall sind sie sogar die Ursache von Verirrungen und Hass. Keinesfalls sind sie zu geistiger Vertiefung fähig.

    Ich schätze den Tiefgang von Hermann Hesse, aber dieses Werk ist in seiner Überlänge leider nicht zeitgemäß und aufgrund der veralteten Rollenbilder wenig empfehlenswert.

  13. Cover des Buches Almost a Fairy Tale - Vergessen (ISBN: 9783764170691)
    Mara Lang

    Almost a Fairy Tale - Vergessen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Die Dilogie fand ich an sich eigentlich ganz cool. Der Anfang der Geschichte fand ich etwas wirr, vielleicht war es auch für mich die falsche Zeit für diese Reihe. 

    Der Weltenaufbau an sich war auch richtig cool und die Geschichte an sich lässt sich auch leicht lesen. 

    Aber leider hat mich die Reihe nicht geflasht. 


  14. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (186)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Sorge dich nicht – Lebe!" ist ein Ratgeber des Autors Dale Carnegie und im Jahr 2011 im Fischer Verlag erschienen.

    Klappentext:

    In diesem Buch greift Dale Carnegie eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf - die alltäglichen Ängste und Sorgen, die uns an der Entfaltung unserer Möglichkeiten hindern und die es uns so schwer machen, einfach glücklich zu sein und den Tag mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu beginnen. Die Grundsätze für ein unbesorgteres Leben, die Dale Carnegie hier aufstellt, sind anregend, für jeden Menschen nachvollziehbar und - sie lassen sich wirklich in die Praxis umsetzen.

    Meinung:

    Wenn wir ehrlich sind, hätte das Buch um ⅔ gekürzt werden können. Das wirklich wichtige und essentielle wurde jeweils an den Kapitelenden verständlich zusammengefasst. Zwischendrin wurden die Kapitel aufgebauscht und in die Länge gestreckt, mithilfe von Zitaten und Erfahrungsgeschichten. 

    Die Inhalte der Kapitel sind teils etwas oberflächlich. Herr Carnegie stellt die Problematik als einfach lösbar dar aber das ist es eben nicht für jeden. Wer zu tief in diesem Sumpf drinsteckt, kann sich dann nicht einfach plötzlich keine Sorgen mehr machen. Sorgen kann man nicht mit Knopfdruck ausschalten. Etwas störend war es auch, dass das Buch plötzlich wahnsinnig ins Religiöse (Christentum und man solle doch zu Gott beten) abgedriftet ist. Ich kann mit solchen Tipps rein gar nichts anfangen. Des Weiteren weist das Buch viele Wiederholungen auf, was auf Dauer etwas ermüdend war. 

    Nichtsdestotrotz gibt es einige gute Tipps, welche auch gut umsetzbar sind. Es ist daher wichtig, dass jeder Leser sich die Punkte rausschreibt, die ihm wichtig sind oder die er als wichtig genug erachtet und dann hat das Buch auch die Möglichkeit einem die Augen zu öffnen. 

    Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut zurecht, auch wenn das Buch mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

    Fazit/Empfehlung:

    Hier hält man nicht den heiligen Gral in den Händen, aber es kann helfen sein Leben sorgenloser zu gestalten, sofern man für sich die Punkte rauszieht, die einem selber wichtig sind. 

    Ich kann das Buch weiterempfehlen.

  15. Cover des Buches Leben lernen - ein Leben lang (ISBN: 9783451600111)
    Albert Kitzler

    Leben lernen - ein Leben lang

     (16)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Albert Kitzler will die Weisheit und Lebenskunst Senecas in die heutige Zeit übertragen und für unseren Alltag nutzbar machen. 

    Meine Meinung: Das Buch ist nichts für Zwischendurch. Die Weisheiten Senecas werden vom Autor gut erläutert. Ich mag die Denkweisen und Weisheiten Senecas und schätze den Buchinhalt sehr. Ich erwartete allerdings ein Arbeitsbuch, das mir hilft das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Dieses Versprechen konnte das Buch leider nicht erfüllen. Nur weil ich den Inhalt verstehe kann ich das Gelernte aber nicht automatisch, Kraft meiner Gedanken, in die Praxis umsetzen.

  16. Cover des Buches Luc - Fesseln der Vergangenheit (ISBN: 9783802591075)
    Stefanie Ross

    Luc - Fesseln der Vergangenheit

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sophia_81

    Als der SEAL-Lieutenant Lucien DeGrasse von einem afghanischen Warlord schwer verletzt entführt und in einem verstecktes Bergdorf gefangen gehalten wird, trifft er dort auf die amerikanische Ärztin Jasmin, die sich um ihn kümmert. Trotz dieser ungewöhnlichen Lage sind beide voneinander fasziniert und kommen sich näher. Als Luc flieht, lässt er Jasmin zurück, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat und er ahnt nicht, was ihre Chance auf eine gemeinsamen Zukunft bedrohen könnte.


    Dies war das erste Buch, das ich von Stefanie Ross gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite an gepackt: ein fluffiger Schreibstil, gut recherchierte Szenen zu Afghanistan, zum Militär und zur Politik und zwei Protagonisten mit großem Herz. Luc ist ein loyaler Bruder und Sohn, ein treuer Freund, ein mutiger Soldat und als Teamleiter stellt er sich stets schützend vor sein Team. Jasmin opfert sich selbst für ihre Familie und musste lernen, für sich zu kämpfen. Luc und Jasmin reiben sich aneinander bis die Funken fliegen. Beide habe ein großes Ziel: Gerechtigkeit und Frieden wiederherzustellen. Mit Witz und viel Spannung wird der Leser dabei wunderbar unterhalten. Gerade das Setting lässt ihre Liebe zarter hervor strahlen, ohne dabei in Kitsch abzudriften. Meine absolute Leseempfehlung für alle, die Romantik gewürzt mit viel Action lieben!

  17. Cover des Buches Unten am Fluss - 'Watership Down' (ISBN: 9783548290157)
    Richard Adams

    Unten am Fluss - 'Watership Down'

     (265)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Inhalt: Dunkle Visionen suchen den seherisch begabten Hasen Fiver heim - die große Kaninchenkolonie wird zerstört werden. Hazel, sein Bruder und bester Freund, rät zur Flucht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie ungestört leben können. Die Reise ist gefährlich und voller Hindernisse: Raubvögel und wilde Hunde, reißende Flüsse, ein despotischer Kaninchengeneral, Intrigen und Treuebruch - Die berühmte Sage vom langen Weg in die Freiheit.

    Ich kannte die Geschichte bereits aus Kindheitstagen - damals konnte ich mich an dem Film nicht sattsehen. Nun habe ich tatsächlich das Buch in einem Bücherschrank gefunden und musste es unbedingt mitnehmen. Das Buch begeistert mich noch mehr als der Film. Es wird mehr auf die Charaktere der Hasen eingegangen, man versteht das Handeln und Denken besser, und es wird viel auf das Naturell der Hasen eingegangen. Ganz große Klasse finde ich auch das Glossar am Ende der Kaninchensprache.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Man sieht die Bilder und Abenteuer der Kaninchen direkt vor sich. Das Buch unterscheidet sich nur minimal, aber in schönen Details vom Film, was es umso besser macht. Wer den Film mag wird das Buch lieben. 



  18. Cover des Buches Die Schriften von Accra (ISBN: 9783257242829)
    Paulo Coelho

    Die Schriften von Accra

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Ein sehr tiefgründiges und sehr christlich geprägtes Buch.

    Es ist sicher nicht für jeden etwas, aber gerade die Menschen, die in ihrem Glauben gefestigt werden möchten, sollten dieses Buch lesen.

    Für mich ist es tatsächlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich selbst glaube an Gott, wenn auch nicht an die Institution Kirche. Ich habe dieses Büchlein als Ratgeber, als Mutmacher gelesen, aber auch als realistische Auslegung der Liebe Gottes.

    Mir haben die Worte Coelhos teilweise so gut gefallen, dass ich hier einfach ein paar Zitate seiner Weisheiten aufschreiben möchte:


    "Und jene, die das Alleinsein bedrückt, sollten sich in Erinnerung rufen, dass wir in den entscheidenden Augenblicken des Lebens immer allein sind." (S. 42)


    "Das höchste Ziel des Lebens ist zu lieben. Der Rest ist Schweigen." (S. 81)


    "Man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, doch wenn man einen Berg erklimmt, sollte man hin und wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen." (S. 127)


    "Wahrer Erfolg bedeutet, sein Leben zu bereichern, und nicht, seine Schatzkiste zu füllen." (S. 127)


    "Die zerstörerischste Waffe ist das Wort, das ein Leben zunichtemacht, ohne Blutspuren zu hinterlassen, und dessen Wunden niemals heilen." (S. 166)


    Ein so unglaublich weises Buch und ein so fantastischer Autor. Für mich war es absolut 5 Sterne wert.

  19. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (768)
    Aktuelle Rezension von: Michaela62

    Mit „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist für mich ein ganz besonderes Buch, weil der Film ganz in der Nähe wo ich wohne gedreht worden ist.

    Ein kleines Dorf im Westerwald, eine Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt. Selma kann angeblich den Tod vorhersehen. Immer wenn die alte Westerwälderin von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand aus dem Dorf, so sagt man. Wen es treffen wird, weiß keiner. Die folgenden 24 Stunden versetzen das ganze Dorf in Aufruhr, es gibt noch so viele Dinge zu klären. Vor allem ist in dieser Zeit höchste Vorsicht geboten. Selma ahnt nicht, dass es dieses Mal vor allem ihre Enkelin Luise ganz besonders treffen wird. Nicht nur ihr Leben wird sich verändern, auch das Dorf und seine Bewohner wird das einschneidende Ereignis prägen. „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist ein ganz besonderes, feinfühliges und humorvolles Buch über den Tod, das Leben, die Liebe und die Gemeinschaft in einem kleinen Dorf. Der Schreibstiel ist einfach nur toll. Ich freue mich jetzt darauf den Kinofilm zu sehen. Ich vergebe hier 5 Sterne.

     

  20. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

     (511)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Ich bin absolut begeistert. Mir sind beim Lesen hin und wieder Tränen gekommen. Eine tiefgreifende Geschichte, die wichtige Erkenntnisse des Lebens beinhaltet und sich mit dem Tod und dem Verfall des Körpers auseinandersetzt. Konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Ein Lesemuss!

  21. Cover des Buches Luft nach oben (ISBN: 9783499631740)
    Nicolas Dierks

    Luft nach oben

     (16)
    Aktuelle Rezension von: JustMe
    Dieser Ratgeber von Nicolas Dierks bietet mehr als die üblichen Floskeln. Er verspricht keine wundersame Besserung der Umstände, sondern erinnert den Leser schon gleich zu Beginn, dass der Leser selbst die Änderungen in seinem Leben vornehmen muss. Außerdem kommt durch den philosophischen Ansatz eine zweite Komponente hinzu und das macht den Stoff für mich interessanter.

    Das Buch lässt sich grob in drei Teile einteilen.
    Die ersten vier Kapitel beschäftigen sich mit der eigenen Person. Man wird angeleitet Fragen zu stellen, um den eigenen Sinn im Leben zu finden. Man soll darüber nachdenken wer man eigentlich ist und natürlich auch woher diese Bilder kommen und welche philosophischen Ansätze es gibt. Auch wird überlegt, was es eigentlich heißt ein gutes Leben zu führen. Wie verschiedene Philosophen dieses definieren und auch wie man es für sich selbst definiert.

    Der zweite Teil handelt von vier Basisfähigkeiten, die jeder Mensch haben sollte. Diese sind für Nicolas Dierks die praktische Vernunft/Klugheit, die Gesundheit, die Emotionen und die Gemeinschaftlichkeit.  Jeder dieser Fähigkeiten ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Die Kapitel beschäftigen sich mit dieser Fähigkeit und legen anhand von alltagsnahen Beispielen dar, wie man sie verbessern kann. Auch hier liegt natürlich ein philosophischer Ansatz zu Grunde und es werden philosophische Ideen zu den passenden Themen vorgestellt.

    In den letzten beiden Kapiteln geht es dann um die konkreten Tipps zum wirklichen verbessern des Lebens. Nachdem man sich in den vorherigen Kapitel überlegen konnte, was man denn gerne verbessern würde, werden einem hier Strategien an die Hand gegeben wie man die Änderungen in seinen Alltag integrieren kann. Und da es nur menschlich ist auch immer mal wieder Rückfälle zu haben und sich nicht komplett an seine Pläne zu halten gibt es auch gleich noch Tipps wie man am besten mit solchen Rückfällen umgeht und sie vielleicht sogar ganz vermeiden kann.


    Wenn man also schon Ideen hat was man gerne verändern würde und einfach nur konkrete Tipps zum etablieren von neuen Gewohnheiten braucht, dann kann man ruhig mit dem vorletzten Kapitel anfangen und dann bei Bedarf auf die vorherigen Kapitel kommen, wen auf diese verwiesen wird.
    Aber wer zuerst herausfinden möchte, was er gerne verändern würde, der ist sicher gut beraten vorne anzufangen und sich langsam durch das Buch zu arbeiten.

    Und wer sich einfach zu philosophischen Ansätzen zu verschiedenen Themen interessiert, kann nach einem Blick ins Inhaltsverzeichnis auch beliebig hin und her springen.

    Ich fand das Buch spannend zu lesen und glaube, dass man da auch mit unterschiedlichen Blickwinkeln oder Ansprüchen Nutzen heraus ziehen kann. Ich muss sagen, dass bei mir noch ganz viele Post-It kleben, weil ich eben noch nicht alle Fragen oder Übungen für mich beantwortet habe. Ich wollte erst herausfinden, ob nicht doch noch irgendwo ein Mastertrick auf einen wartet.
    Aber nein, wie das Buch zu Anfang sagt, am Ende ist man selbst derjenige, der die Arbeit investieren muss, damit einem dieses Buch beim Fliegen helfen kann.

    Warum der letzte Stern fehlt? Ich tue mich schwer so oft 5 Sterne zu vergeben, dass soll für mich so wirklich das allerbeste sein. Und
    so restlos begeistert bin ich noch nicht, vielleicht ändert sich das ja noch, wenn ich die ganzen Post-Its abgearbeitet habe :D



    Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.
  22. Cover des Buches Im Lande Araga (ISBN: 9783961730360)
    Niklas J. Wingender

    Im Lande Araga

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Mytora

    Das Buch hat mich in eine magische Welt entführt. Ich bin ab der ersten Seite eingetaucht und konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Das lag an dem bildhaften gradiosen Schreibstil und die Tiefe der Charaktere.

  23. Cover des Buches Sternschnuppenmädchen 1. Eine Freundin fällt vom Himmel (ISBN: 9783791501154)
    Katja Frixe

    Sternschnuppenmädchen 1. Eine Freundin fällt vom Himmel

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Tine_1980
    Die zehnjährige Stella lebt mit ihrem Vater, ihrem Bruder, ihrem Opa und ihrem Hund Jupiter über einem alten Kostümverleih. Bei ihrer jährlichen Tradition den nächtlichen Sternschnuppenschauer zu beobachten, trifft Stella mitten in der Nacht auf ein fremdes Mädchen. Vega behauptet vom Himmel gefallen und eine Sternschnuppe zu sein. Kann Vega Wünsche erfüllen? Davon gäbe es in Stellas Familie nämlich genug.

     

    Katja Frixe hat hier einen wunderschönen Start in eine neue Kinderbuchreihe geschaffen.

    Stella ist völlig überrascht von Vega in ihrem Garten, doch ergeben sich durch ihre Anwesenheit einige Überraschungen, positive, wie negative. Es geht ihr mit ihrer Familie gut, doch durch den Verlust ihrer Mutter hat die ganze Familie daran zu knabbern. Doch kann Vega ihr bei ihrem Herzenswunsch helfen?

    Für die jungen Leser ab 8 Jahren kann man hier ein schönes Buch finden, welches verschiedensten Themen beinhaltet. Zum einen gibt es, wie der Titel schon verrät, um eine Freundschaftgeschichte, aber auch wie jeder die Trauer anders bewältigt und mit dem Verlust eines geliebten Menschen zurechtkommt, kann man hier kindgerecht lesen. Es geht hier nicht nur um die Freundschaft zwischen Stella, Paula und Vega, nein man findet hier auch eine tolle Familie. Der Zusammenhalt ist riesig und auch die Nachbarn sind einfach klasse. Eine schöne Idylle wird hier geboten und es macht einfach Spaß hier immer weiterzulesen.

    Der Schreibstil ist passend gewählt und man kann sich durch die tollen Beschreibungen der Örtlichkeiten alles sehr gut vorstellen.

    Auch die Seitenanzahl ist nicht zu hoch, so dass die Motivation zum Selbstlesen nicht verloren geht. Zusätzlich findet man immer wieder tolle Illustrationen, die das Geschehen innerhalb der Erzählung wiedergeben.

     

    Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine vielseitige Erzählung, die die Werte von Freundschaft und Familie toll darstellt. Unbedingte Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Die Weisheit der Kinder (ISBN: 9783608861228)
    Udo Baer

    Die Weisheit der Kinder

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Imgrund

    „Die Weisheit der Kinder – Wie sie fühlen, denken und sich mitteilen“ von Udo Baer

    Klappentext

    „Kinder wollen verstanden werden.

    Warum spielen Kinder Verstecken? Warum lassen die Kleinen so oft den Löffel fallen? Und was bedeutet es, wenn Kinder lügen oder aggressiv reagieren? Der erfahrene Pädagoge Udo Baer entschlüsselt die alltäglichen sowie die problematische Verhaltensweisen und Äußerungsformen von Kindern aller Altersstufen und zeigt den dahinter liegenden Sinn. Mit seinem reichen Schatz an Beispielen, aber auch mit einer Quintessenz an Empfehlungen für Eltern und Erzieher leistet das Buch einen wertvollen Beitrag zu gelingenden Beziehungen in Familie, Kindergarten und Schule.

    Udo Baer, Dr. phil., Diplom-Pädagoge, ist Mitbegründer des Pädagogischen Instituts Berlin, Seminarleiter, Leiter von Forschungsprojekte, Mitbegründer der Zukunftswerkstatt „therapie kreativ“, Vorsitzender der Stiftung „Würde“ sowie erfolgreicher Buchautor zu Themen der Kinderpsychologie und Päadgogik.“

    Fazit

    Das Cover des Buches ist lustig und farbenfroh. Der Schreibstil von Udo Baer ist angenehm und unkompliziert.

    Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Länge der einzelnen Kapitel ist angenehm kurz. Der immer gleiche Aufbau der Kapitel in „Teil A: Kinder verstehen“ mit den Beispielen und den Erklärungen ist schön übersichtlich.

    Vom Inhalt her bin ich sehr angetan. Es sind so viele Kleinigkeiten, die man einfach übersieht oder immer wieder in der "Hitze des Gefechts" vergisst. Schön, dass dieses Buch genau darauf den Finger legt und liebevolle Hinweise gibt, wie es besser gehen kann. Man kann hier sehr viel mitnehmen für den Umgang und das gemeinsame Miteinander.

    Die „Empfehlungen für Eltern“ und das Kapitel über Geschenke am Ende des Buches runden alles sehr schön ab und fassen das zuvor Gelesene noch einmal sehr übersichtlich zusammen.

    Klare Leseempfehlung für alle, die Kinder erziehen oder betreuen.

    Vielen Dank, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde bei LovelyBooks kennenlernen durfte!

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