Bücher mit dem Tag "wandern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wandern" gekennzeichnet haben.

499 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

     (3.104)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    ~𝐸𝓇 𝓈𝓉𝑒𝓁𝓁𝓉 𝒹𝒾𝑒 𝑅𝑒𝑔𝑒𝓁𝓃 𝒶𝓊𝒻-𝓈𝒾𝑒 𝒷𝓇𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒿𝑒𝒹𝑒 𝑒𝒾𝓃𝓏𝑒𝓁𝓃𝑒 𝒹𝒶𝓋𝑜𝓃~


    Die wichtigste Regel: Wir fangen niemals etwas miteinander an! 


    Mona Kasten hat ein Buch erschaffen was wirklich viele begeistert...aber es ist nicht nur ein Buch...es ist eine ganze Reihe.


    Diese Reihe kannte ich vor kurzen noch nicht doch als ich dieses Buch in drei Tagen fertig gelesen habe wusste ich ich muss die anderen auch lesen bis jetzt habe ich von der again Reihe den ersten(wie man sehen kann) den zweiten und den dritten und ich liebe bis jetzt alle davon ...jede einzelne Geschichte liebe ich...jede einzelne ist auf die eigene Art anders aber doch besonders.

    Danke Mona Kasten das du mein Herz schneller schlagen lässt bei deinen Büchern ich liebe jedes einzelne davon 


    Ich kann euch dieses Buch nur weiterempfehlen, also falls ihr es noch nicht gelesen habt wird es Zeit ihr werdet bestimmt auch nicht enttäuscht.

  2. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.895)
    Aktuelle Rezension von: So-Books

    Ich habe mich vom ersten Moment an in dieses Buch verliebt.Es ist spannend, witzig und romantisch.Einfach genau meinen Geschmack getroffen.Aktuell ist es mein Lieblingsbuch.Für alle die das Buch noch nicht haben:

    KAUFT ES EUCH!!!!!!!!!!!

  3. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.139)
    Aktuelle Rezension von: Paulinexbooks

    War okay, freue mich auf den dritten Teil.

  4. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Jennifer Nivens Werk „All die verdammt perfekten Tage“ war Anfang des Jahres in aller Munde und wurde von vielen Lesern hochgelobt und mit Werken von John Green verglichen. Da ich ein großer Fan von John Green bin, bin ich bei solchen Vergleichen immer ein wenig skeptisch, da die Erwartungen sonst schon fast zu hoch sind. Trotzdem habe ich mich auf das Buch herangewagt und ich muss sagen, dass es mir bis auf einige Schwächen gut gefallen hat.

    Der Schreibstil ist nicht perfekt, aber vollkommen in Ordnung. Fakt ist, dass die Autorin schreiben kann und die Figuren sehr gut ausgearbeitet hat. Was jedoch die Stimmung in dem Buch anbelangt, so hatte ich oftmals das Gefühl, dass es von der Autorin zu gewollt war. Die Geschichte ist zwar durchaus emotional, allerdings hat die Autorin meiner Meinung nach schon fast zu sehr mit der Brechstange versucht, die Stimmung in eine gewisse Richtung zu lenken. Dies kann durchaus funktionieren, allerdings ist sie bei mir daran gescheitert, weil ich Bücher in ähnlicher Form bereits zu häufig gelesen habe.

    Die Geschichte handelt von Violet und Finch. Beide denken über Suizid nach, als sie gemeinsam auf dem Glockenturm stehen, allerdings erkennt Finch in letzter Sekunde, dass er noch nicht sterben will und will Violet gleichzeitig klar machen, dass auch sie nicht in den Tod springen soll. Gemeinsam verlassen sie wieder den Turm, lernen sich kennen und kommen sich nach einiger Zeit sogar näher. Hierbei merkt man auch, dass beide Figuren kein einfaches Leben und somit ihre Probleme, Sorgen und Ängste haben. Ihre Gedanken werden dabei allerdings von der Autorin sehr gut zusammengefasst, sodass man einen recht guten Einblick in ihr Leben erhält. Dabei ist besonders interessant, wie sie sich gegenseitig Halt geben und wie sich ihre Leben entwickeln. Besonders Finch fand ich dabei sehr interessant.

    Obwohl ich finde, dass das Buch einige Schwächen besitzt und z.B. die Emotionen meiner Meinung nach zu sehr gewollt waren, gehört „All die verdammt perfekten Tagen“ dennoch zu den Büchern, die einen zum Nachdenken anregen und dafür sorgen, dass man auch selbst sein bisheriges Leben überdenkt. Das Ende selbst fand ich zwar ein wenig enttäuschend, weil es relativ vorhersehbar ist, allerdings kann ich mit der Geschichte insgesamt ganz gut leben.

    Kurz gesagt: „All die verdammt perfekten Tage“ ist mit Sicherheit nicht perfekt und konnte mich nicht völlig in den Bann ziehen, allerdings muss ich doch sagen, dass mir die Geschichte letztendlich trotz kleinerer Schwächen ganz gut gefallen hat und ich es somit gerne weiterempfehlen möchte.

  5. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

     (703)
    Aktuelle Rezension von: CaroCarrera

    Nach Ever und Blue wollte ich unbedingt die Dilogie der Blakely-Brüder lesen. Auch hier hat mich die Autorin nicht enttäuscht. Das Buch war wieder gleichzeitig tiefgehend und humorvoll und der Schreibstil sehr anschaulich und berührend.

    Das Cover ist wirklich super schön und auch die Innengestaltung mit den Handletterings hat mir gut gefallen. Es hat dem Buch noch einmal das gewisse Extra gegeben und passte gut zur Geschichte.

    Die Figurenkonstellationen fand ich anfangs etwas befremdlich, aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und die haben natürlich mal etwas andere Probleme verursacht als gewöhnlich.

    Das Ende hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, damit es etwas abgerundeter wirkt, aber wahrscheinlich wollte ich die Charaktere einfach noch nicht gehen lassen.

    Ich freue mich jetzt schon sehr auf die Geschichte von Aubree und Noah!

  6. Cover des Buches New Dreams (ISBN: 9783426525845)
    Lilly Lucas

    New Dreams

     (433)
    Aktuelle Rezension von: sandraanabel

    Green Valley ist eine der besten Romance Reihen, die ich kenne und jeder Teil schafft es aufs Neue mich zu überraschen und emotional völlig umzuhauen. Es ist wie nach Hause kommen. Jedes einzelne Mal. In der Reihe fühle ich mich einfach so unfassbar wohl.

    Auch Noah und Elara haben sich wieder super schnell in mein Herz geschlichen. Vor allem Noah ist ja wohl der Cutie schlechthin. Die Situation, in der sich die Charaktere befinden, ist super emotional und natürlich auch echt schwierig zu meistern. Das Thema Koma finde ich natürlich tragisch, aber auch super interessant. Vor allem die Art und Weise in der Noah mit seiner Situation umgeht, als er sich in Elara verliebt. Auch Elaras Situation ist nicht einfach. Sie macht sich Gedanken um ihre Zukunft und es braucht einiges an Mut, um die selber in die Hand zu nehmen.

    »New Dreams« hat mal wieder mühelos überzeugt und es ist kein Wunder, dass die Reihe so beliebt ist. Ich finde sie unfassbar schön und kehre gerne gedanklich immer wieder an den Herzensort zurück, den Lilly Lucas da erschaffen hat.

  7. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  8. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.472)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover ist tatsächlich ziemlich nichtssagend. Es soll zwar smybolisch etwas bedeuten, doch die Glaskugel passt nicht ganz zur Geschichte.


    Geschichte: Cassia hat endlich ihr Paarungsbankett und wird erfahren, wer ihr idealer Partner sein wird. Sie wird von ihrem besten Freund Xander begleitet, der ebenfalls sein Bankett hat. Als sie mit ihrer Familie gegessen hat, wird endlich ihr Partner verkündet, doch es einer, den sie kennt. Als sie auf dem Mikrochip dann noch ein anderes Gesicht sieht, was nicht ihr Partner ist, beginnt sie, die fehlerlose Gesellschafft anzuzweifeln.

    Die Geschichte um Cassia begann sehr interesannt und spannend, doch der Spannungsbogen baute sich ziemlich schnell wieder ab, denn in der Geschichte passierte nichts wirklich actionreiches. Dafür lag der Fokus auf die Charakterentwicklung und dem Worldbuilding. Und ich mochte diese Welt wirklich sehr, weshalb ich auch nie das Bedürfnis hatte, das Buch abzubrechen, denn immer wieder hat man was neues über die Welt erfahren. Das Ende war interesannt, jedoch ebenfalls nur etwas spannend. Hätte es mehr Spannung gegeben, hätte es 5 Sterne bekommen.


    Charaktere: Der Fokus war auch hier sehr präsent. Alle machten eine sichtbare Charakterentwicklung durch, was sehr interesannt war. Ich michte eigentlich fast alle Charaktere bis auf Ky, der durch seine merkwürdige Art mir unsympathisch wurde.


    Fazit: Ein guter Start in eine sehr interesannte Welt mit vielschichtigen Charakteren und einer Geschichte, die mich interessiert.




  9. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.191)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Vorneweg: Wer Tolkiens „Herr der Ringe“ bereits nach wenigen Seiten gelangweilt abgebrochen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch an Gordons „Medicus“ (zumindest anfangs) kaum Gefallen finden, denn wie beim großen Fantasywerk, so nimmt auch hier das Umherreisen reichlich viel Platz innerhalb der Handlung ein. Und wie Tolkien, so nutzt auch Gordon diesen Platz, um seine Protagonisten näher auszuarbeiten und im weiteren Verlauf die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, Religionen und Landschaften ausführlicher zu skizzieren. Das wird bei Freunden geradliniger Bücher vielleicht für nur wenig Begeisterung sorgen. Fakt ist aber: Noah Gordon gelingt damit die Wiederbelebung der schillernden Welt des Mittelalters, welche der Leser Seite um Seite mit einem ähnlich kindlichen Staunen betrachtet wie der junge Rob Jeremy Cole. Bader und Gaukler, marodierende Ritter, reisende Kaufleute, pilgernde Christen, Pest, Hungersnöte und blinder religiöser Fanatismus. Der Autor hat in „Der Medicus“ eine einfach stimmige Mischung auf Papier gebracht, welche zwar nur auf wenigen überlieferten Fakten beruht (Gordon gibt dazu im Nachwort eine aufschlussreiche Erklärung ab), dafür jedoch die persönliche Geschichte von Jeremy Cole schlichtweg passend in die damalige Zeit einbettet. Und dieser ist ohne Frage das Zugpferd der gesamten Geschichte. An seinem Schicksal nimmt man, nicht zuletzt wegen seiner nachvollziehbaren, menschlichen Art, ziemlich früh Anteil. Man betrauert familiäre Verluste und berufliche Rückschläge, fiebert beim Werdegang des Waisenjungen mit. Stets in der Hoffnung, er möge eines Tages sein Ziel erreichen und als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehren. Bis dahin ist es für Cole und den Leser ein weiter, aber lohnenswerter Weg, an dessen Rand man immer wieder Neues entdecken kann. Für Zartbesaitete könnte dieser Weg allerdings mitunter beschwerlich sein, schildert doch Gordon medizinische Eingriffe und Operationen nicht selten bis in kleinste, blutige Detail (Die blumige Ausdrucksweise dürfte für den konservativen Iny-Lorentz-Leser nur schwer zu verkraften sein). Auch die lange Feindschaft zwischen den Christen und den Juden wird intensiv beleuchtet, wobei hier Gordon (selbst Jude) ein großes Lob für die äußerst moralfreie Betrachtung dieser Thematik auszusprechen ist. Das die differenzierte Darstellung der kulturellen Gegensätze trotzdem bis zum heutigen Tag noch aktuell ist, ist weniger Gordon, als vielmehr der gesamten Menschheit anzulasten, auf welche folgender Ausspruch wohl immer noch am besten passt: „Aus der Geschichte lernen wir, dass wir nichts aus der Geschichte lernen.“ Nach mehr als 700 Seiten schließt das Buch dann mit einem unerwarteten und unkonventionellem Ende, das allerdings gerade deswegen so befriedigend ist und dazu nochmals den Eindruck verstärkt, mit Gordons „Medicus“ ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Insgesamt ist „Der Medicus“ ein farbenprächtiges und lebendiges Historien-Epos, das Unterhaltung und Tiefgang sehr bemerkenswert in Einklang bringt und dabei sogar die eigene Wissbegierde weckt. Ein Klassiker des Genres, der auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch seinen Platz in den Regalen der Buchhandlungen sicher hat.

  10. Cover des Buches Free like the Wind (ISBN: 9783499004001)
    Kira Mohn

    Free like the Wind

     (270)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Rae ist ein typisches Großstadtkind. Sie genießt die Anonymität, die Schnelligkeit, die Abwechslung der Stadt. Nirgends kann man sich selbst besser vergessen. Wenn man ihr vor einem Jahr gesagt hätte, dass sie sich, nur mit einem Rucksack bewaffnet, auf eine monatelange Wanderung durch die Wildnis von Kanada aufmachen würde, hätte sie gelacht. Aber genau das tut sie jetzt. Weil sie so nicht weitermachen kann. Weil sie lernen muss, allein zu sein. Weil sie sich endlich von ihrem Schmerz befreien will. Nur ist sie auf ihrer Wanderung nicht ganz so allein wie ursprünglich geplant, denn gegen ihren Willen schließt sich ihr Cayden an. Ausgerechnet Cayden. Er ist ein Aufreißer, nimmt nichts ernst und geht ihr gehörig auf die Nerven – bis er sie hinter seine Maske blicken lässt.

     

    „Free like the wind“ von Kira Mohn ist die Fortsetzung von “WIld like a river“.

    Wir begleiten dieses Mal Rae, die wir als Freundin von Haven aus dem ersten Band kennen.

    Die Teile müssen nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind.

    Die Kapitel werden mal aus der Sicht von Rae und mal aus der von Cayden erzählt.

    Wir haben hier Hauptfiguren, die ein wenig klischeehaft sind. Beide haben Geheimnisse, die sie belasten, über die sie aber nicht mal nachdenken wollen und bei beiden löst es sich erst zum Ende hin auf. Dazu ist Cayden der klassische Badboy, der alle Frauen sofort erst beglücken und dann unglücklich machen kann. Außer natürlich Rae, die mit ihren blauen Haaren, ganz anders ist und nicht sofort auf ihn hereinfällt. 

    Das mag nicht jedermanns Ding sein, mich hat es nicht unbedingt gestört.

    Die Geschichte fällt die meiste Zeit eher unter die Cozy-Rubrik. Es geht um viele Alltäglichkeiten, wie z.B. Kaffeetrinken, Filme gucken usw. Das war manchmal ein bisschen viel. Vor allem aber, weil ich auf die Wanderung gewartet habe, die leider erst in der Hälfte des Buchs startet und nicht ganz so lang ist, wie ich dachte.

    Die Geheimnisse der Zwei lösen sich gegen Ende auf, was mir fast schon zu schnell und zu einfach ging. Beide bräuchten eine Therapie, was aber nicht zur Sprache kommt. Muss nicht, wäre aber irgendwie cool gewesen.

    Grade Caydens Geheimnis ist ziemlich dramatisch und beide Geheimnisse zusammen, hätten wirklich schon die ganze Geschichte füllen können. Das wäre auch super gewesen. So hatte man hier aber eine nette Wohlfühlgeschichte, die man gut lesen konnte, die mir aber ohne erneutes nachschlagen nicht wirklich lange im Gedächtnis blieb.

    Schade, denn an sich war es eine schöne Idee und eine nette Umsetzung. 

    Ich denke, Fans von Kira Mohn und solche von Cozy-Romance  werden hier dennoch ihre Freude haben. Mein Fall war es leider nicht ganz.

  11. Cover des Buches Sommerzauber wider Willen (ISBN: 9783956491771)
    Sarah Morgan

    Sommerzauber wider Willen

     (157)
    Aktuelle Rezension von: LauraDieBlume98

    War in Ordnung aber den ersten Band fand ich besser

  12. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Sallyluna221

    Ich liebe dieses Buch. Es aht mich sehr berührt. Eigentlich habe ich es für die Schule lesen müssen, aber ich habe dieses Buch lieben gelernt. Die Story ist sehr packend und berührend. Es hat mir in einigen Punkte die Augen geöffnet und mir eine neue Sicht aufs Leben gegeben. 

  13. Cover des Buches Little Lies - Vollkommen vertraut (ISBN: 9783492304405)
    Abbi Glines

    Little Lies - Vollkommen vertraut

     (391)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Es ist nicht leicht, einen Typen dazu zu bringen, sich Hals über Kopf in dich zu verlieben. Noch dazu, wenn er immer noch seiner großen Liebe nachtrauert. Sawyer ist der Einzige, den Lana je wollte. Doch er hat sein Herz an ihre perfekte Cousine Ashton verloren die es brach. Als Lana zu Besuch in der Stadt ist, sieht Sawyer sie plötzlich mit anderen Augen: Er findet sie wunderschön und liebenswert nahezu unwiderstehlich. Und vielleicht kann er sich mit Lana an Ashton rächen. Doch was als unverfänglicher Flirt beginnt, entwickelt sich zu einem heißen Spiel der Verführung, und schon bald ist das Verlangen überraschend echt.

    „Little Lies – Vollkommen vertraut“ ist der zweite &‘ letzte Band der Little Secrets – Reihe um die Vincent Boys. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass das zweite Buch um einiges schwächer war als das erste &‘ mich nicht so vollends überzeugen konnte. Irgendwie ist Saywer mir ein bisschen unsympathisch gewesen, dass er sich nach der Trennung von Ashton schwertut, kann ich nachvollziehen, aber ich fand die Racheaktion mit Lana etwas zu vorhersehbar. 

  14. Cover des Buches Das Herz des Bösen (ISBN: 9783442312702)
    Joy Fielding

    Das Herz des Bösen

     (303)
    Aktuelle Rezension von: mileintube

    Nun, da ist sie - meine erste Rezension zu einem Joy Fielding (oder wie meine Autokorrektur meint: Joy Firlefanz) Buch. Der Prolog beginnt ziemlich langweilig und voller unnötiger Details, wie z.B. der Familiengeschichte der Opfer und wie aktiv sie noch trotz des fortgeschritten Alters im Bettsport sind. Was soll ich mit dieser Information anfangen? Ist es ein wichtiges Detail für den späteren Verlauf der Geschichte? Spoileralarm: Nein. Auch spielen die Details zu den Kindern eigentlich keine sonderlich große Rolle mehr. In der Hinsicht hätte man sich einiges an Papier sparen können. Denkt denn keiner an die Umwelt? Nun, weiter zum Buch: nach dem ganzen blabla kommt dann die Handlung: Gewitter, Waldhütte, tote Telefonleitung. Natürlich lässt man in dieser Lage ein junges Mädchen ins Haus, die einen dann fleißig herumkommandiert und sich auch sonst ziemlich eigenartig verhält. Nachdem die junge Dame (nennt sich übrigens Nikki) mit ihrer Show fertig ist, öffnet sie die Tür. Überraschung: Der Freund der netten jungen Dame hat schon mit eine Machete in der Hand vor der Tür gewartet. Was dann passiert, erspare ich euch an dieser Stelle. Dann beginnt die Hauptstory, die ich an dieser Stelle nur noch zusammenfassen möchte: Valerie landet dank der Zuverlässigkeit und Treue (beides nicht vorhanden) ihres zukünftigen Ex-Mannes mit deren gemeinsamen Tochter, seiner neuen Verlobten und ihren beiden besten Freunden irgendwo in der Zentralpampa, wo sie sich auf einen mörderischen Abgrund zubewegen. Überraschung! Meinung: In den Buch dreht es sich die meiste Zeit um das Familiendrama, die Morde sind eigentlich nur nebensächlich. Nach dem Klappentext habe ich mir mehr versprochen. Zum Teil wirkt die Geschichte unnötig in die Länge gezogen. Trotzdem hat dieses Buch es geschafft, die Hobby-Detektivin in mir zu wecken. Ich überlegte sehr lange, wie die beiden unterschiedlichen Geschichten (Mörderpärchen und Familiendrama) zusammengehören und dachte: meine Güte. Das wird bestimmt ein richtig langweiliges Ende. Das kann doch nur SO enden! Kam dann aber doch anders.

    (Erscheint auch auf Instagram: Katz_Buch_und_Eule)

  15. Cover des Buches Abgründig (ISBN: 9783785578643)
    Arno Strobel

    Abgründig

     (204)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Die Gestaltung

    Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, ist aber eigentlich nicht so mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von dem Gesamteindruck, und jeder hat ja auch schließlich einen eigenen Geschmack.

    Die Kapitelüberschriften sind unglaublich fett und groß geschrieben, was ein bisschen gestört hat. Ich persönlich mag es lieber, wenn dort ein wenig Einfallsreichtum gezeigt wird, anstatt einfach eine Blockschrift und Großbuchstaben zu verwenden.


    Der Erzählstil

    „Abgründig“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und vorerst vermutlich auch das letzte. Als ich die ersten zwei Kapitel gelesen habe, war die Motivation zu lesen schon am Ende. Der Schreibstil wirkte einfach langweilig und viel zu einfach auf mich, es gab nichts Besonderes daran und ich hatte das Gefühl, die Geschichte hätte auch von einem Grundschüler geschrieben worden sein, der perfekte Rechtschreibung Grammatik beherrscht. 

    Aus diesem Grund habe ich einige Tage lang gar nichts in dem Buch gelesen, was meine gesamte Lesemotivation sehr runtergezogen hat. In den letzten beiden Tagen hab ich mich dann aber aufgerafft und mir eingeredet, dass dies nicht das erste Buch sein soll, das ich abbreche, weshalb ich abends viel gelesen habe und auch recht schnell vorangekommen bin. Trotzdem gab es einige sehr schleppende Stellen im Buch, gerade in der Mitte, da sich alles immer wieder um die eigene Achse gedreht hat. Es gab kaum neue Entwicklungen, die irgendwie Spannung hätten hervorrufen können, weshalb ich mich irgendwann nur noch gelangweilt habe. Vieles hat sich wiederholt, auch von den verwendeten Wörtern her, wodurch es auch wenig Abwechslung gab.


    Die Handlung

    Ich habe ja eben schon ein bisschen was zur Handlung geschrieben, aber jetzt möchte ich noch ein bisschen was hinzufügen.

    Zuerst einmal war die ganze Geschichte rund um die 10 Jugendlichen aus dem Bergcamp sehr klischeehaft und mit Vorurteilen behaftet. Dazu aber gleich bei den Charakteren mehr. Die Entwicklungen waren alle sehr vorhersehbar für mich. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen, aber dieser hat wirklich alle Klischees erfüllt, die es so geben kann. Da fängt es schon mit der Idee an, dass die Gruppe in einer einsamen Hütte auf einem Berg eingeschneit wird und einer von ihnen verschwindet.

    Sobald die Jugendlichen es auf die Hütte geschafft hatten, drehte sich alles nur noch im Kreis. Ein paar haben ein bisschen über sich selbst ausgepackt, und dann gab es immer eine Diskussion, daraufhin eine Versöhnung, dann eine Prügelei und dann wieder eine Diskussion. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht schaden können, zumal auch Tims Gedankengänge viel zu oft wiederholt wurden und dann auch noch in fast demselben Wortlaut.

    Wie für viele Jugendthriller typisch hatte das Buch keine Gewaltszenen, aber auch so würde ich es nicht als Thriller bezeichnen, sondern vielmehr als Abenteuergeschichte. Ein großer Nachteil war außerdem der Prolog in dem Buch. Dieser hat meiner Meinung nach zwar neugierig gemacht, aber trotzdem auch schon zu viel verraten. Ich hätte mich gerne mehr überraschen lassen.  


    Die Charaktere

    Hier gab es ein bisschen mehr Abwechslung als in der Handlung. Jeder Charakter hatte eigene Dinge, mit denen er zu kämpfen hatte, aber trotzdem war keiner von ihnen wirklich tiefgründig gestaltet. Man erfährt eigentlich nichts über sie, als das, was für die Geschichte wirklich von Belang ist. Besonders über Lena, Jenny, Janik, Julia und Sebastian hat man sehr wenig erfahren. Gut, bei Tim, Ralf, Lucas und Denis gab es ein paar Dinge, die überrascht haben, aber auch nicht sonderlich schwer zu erkennen waren. Es war auf jeden Fall sehr schnell erkennbar, welcher Charakter welcher stereotypen Schublade zuzuordnen ist, bspw. „der Streber“, „der Angeber“, „der Aggressive“, „der Eifersüchtige“, „der Psycho“, etc. 

    Zudem waren einige Handlungen einfach nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Altersgruppe an meiner Schule auf die Idee käme, jemanden einfach nur in eine stinkende, mit Mäusekot vollgestopfte Kammer zu sperren, und das auch noch über Nacht, weil er eventuell etwas getan haben könnte. Das ist einfach nur ekelerregend und ab da war mir keiner der Charaktere mehr sympathisch, weil ich dieses Verhalten niemals verzeihen könnte.


    Fazit

    „Abgründig“ hat mich sehr enttäuscht. Zwar kann ich nicht sagen, dass das ganze Buch langweilig war, aber Spannung hat sich auch keine aufgebaut. Aus diesem Grund kann ich das Buch einfach nicht empfehlen.

  16. Cover des Buches Eigentlich bist du gar nicht mein Typ (ISBN: 9783426520116)
    Anna Bell

    Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

     (143)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Abi Martin wird für sie völlig überraschend von ihrem Freund Joseph verlassen, mit dem sie ein Jahr zusammen war. Sie ist am Boden zerstört und verfällt in eine Trennungsdepression. In einer Kiste, in der er ihr ihre Sachen vorbei gebracht hat, findet sie ein Buch von Joseph mit einer Liste mit zehn Dingen, die Joseph vor seinem 40. Lebensjahr erledigt haben wollte. Abi nimmt sich vor, diese Liste abzuarbeiten, in der Hoffnung, Joseph damit zu beeindrucken und ihn am Ende zurückzugewinnen. Auf der Liste stehen jedoch so einige Dinge, die Abi sich selbst nie ausgesucht hätte und die sie nicht nur mental sondern auch körperlich vor große Herausforderungen stellen. Ihrer Freundin Sian kann sie die Wahrheit nicht sagen, dass sie die Punkte nur erledigen möchte, um Joseph zurückzugewinnen und gibt vor damit ihren Trennungsschmerz bewältigen zu wollen. In dem sportlichen Ben, der sie bei der ein oder anderen Mutprobe begleitet, findet sie unerwartet Unterstützung und findet sich plötzlich in einem Gefühlschaos wieder. 

    "Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" ist eine typisch britische Liebeskomödie, die zwar vorhersehbar ist, aber dennoch sehr unterhaltsam ist. Abi ist blind vor Liebe zu Joseph, auch wenn sie sich seiner Liebe nie sicher sein konnte. Verblendet vom Trennungsschmerz möchte sie alles unternehmen, um ihn innerhalb von drei Monaten zurückzugewinnen. Seine Bucketlist ist für sie ein Albtraum, denn als unsportliche Couchpotatoe mit Höhenangst wäre sie nie auf die Idee gekommen, einen Halbmarathon zu laufen, Wellen zu reiten oder sich von einem Hochhaus abzuseilen. Doch mit einem klaren Ziel vor Augen findet sie neuen Lebensmut und stellt sie sich mutig den Herausforderungen. Je mehr Erfolgserlebnisse sie hat desto selbstsicherer wird sie und ihr Interesse für Joseph tritt weiter in den Hintergrund. 

    Abi ist ein liebenswerter Charakter, auch wenn sie kein Fettnäpfchen oder Missgeschick auslässt und sich wie eine krankhafte Liebesidiotin in Bezug auf Joseph verhält. Den Roman darf man deshalb vor allem zu Beginn nicht zu ernst nehmen, denn die Geschichte ist betont humorvoll und überspitzt dargestellt. 
    Der Roman dreht sich jedoch nicht nur um Abis Herzschmerz und die Bewältigung ihrer überwiegend sportlichen Aufgaben, sondern auch um die Probleme an ihrem Arbeitsplatz, wo sie sich durch Intrigen unerwartet beweisen muss, was ihn noch vielschichtiger macht. 

    Abi macht jedoch eine charakterliche Weiterentwicklung durch, stellt sich nicht nur ihren Ängsten sondern wird auch selbstsicherer und erwachsener. Die Liebesgeschichte ist vielleicht nicht sonderlich originell, aber voller witziger Dialoge und süß geschildert. So wie Abis Freundin Sian möchte man Abi einfach nur schütteln und auf den richtigen Weg bringen. 

    "Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" ist ein unterhaltsamer Roman über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.

  17. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.465)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Man erwarte jetzt bitte kein Meisterwerk, aber wer kein Problem mit - der Komik zuliebe - überzeichneten Figuren hat, wird hier Spaß haben. Es schaffen nicht viele Autoren, dass ich die Protagonisten wirklich detailliert vor mir sehe, aber hier hat es funktioniert und ich konnte sie, dank der dialektalen Schreibweise, auch hören. Manchmal hasst man sie, manchmal liebt man sie und ich war zwei Tage lang voll dabei. Es ist typisch für den Autor und ich fand es besser als Vollidiot. 

    Lasst euch drauf ein und dann habt ihr auch Spaß, abtauchen und mitgehen. 

  18. Cover des Buches Cottage mit Kater (ISBN: 9783458360889)
    Hermien Stellmacher

    Cottage mit Kater

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Krimiautorin Nora hat eine schwierige Zeit hinter sich. Die an Demenz erkrankte Mutter ist gestorben, der Freund zu seiner Ehefrau zurückgekehrt und beim Krimi-Schreiben geht so gar nichts weiter, obwohl der Abgabetermin nach Verschiebungen unaufhörlich näher rückt. Da kommt ihr das Angebot eines Freundes, in Cornwall sein Haus zu hüten, gerade recht.  

    Sie hofft, in dem einsam gelegenen Cottage Ruhe zum Schreiben zu finden, hat aber nicht mit dem kleinen maunzenden Findelkind gerechnet. Der Kater, der nichts als jugendlichen Unsinn im Kopf hat, bringt ihr ganzes Leben durcheinander. 

    Meine Meinung: 

    Endlich einmal eine Geschichte, die uns in die Welt der Autoren führt. Nicht immer ist es einfach, einen Bestseller zu schreiben, von Ideenlosigkeit und Schreibblockaden ist hier die Rede.  

    Der Star der Erzählung ist natürlich der kleine Kater namens Smuggler, der sich frech in Noras Leben mischt. Neben Katzenfutter delektiert er sich an Schinken, frisch gefangenen Fisch und - ganz Gourmet, frei nach dem Motto „Käse schließt den Magen“ - an Camembert.  

    Schmunzeln musste ich über Noras Briefwechsel mit ihrer besten Freundin.  

    Dass es noch einen hübschen Nachbarn gibt, wirkt vielleicht ein wenig kitschig, aber darf auch einmal sein. 

    Der Schreibstil ist locker, flüssig und bietet immer wieder Stellen, über die man grinsen kann. 

    Fazit: 

    Ein netter Roman für zwischendurch. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

     

  19. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (119)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  20. Cover des Buches Für einen Sommer und immer (ISBN: 9783863960810)
    Julie Leuze

    Für einen Sommer und immer

     (116)
    Aktuelle Rezension von: schneefloecke
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch

    Inhalt: Für die Karriere stellt Annika alles andere hinten an. Vor allem ihre Gefühle und sich selbst. Als sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, reist sie vollkommen überfordert nach Südtirol in die Dolomiten. Dort kommt sie nicht nur dem charmanten Bergführer Samuel mit den tollen Locken, sondern auch sich selbst und ihren Träumen um einiges näher. 

    Meine Meinung: Ich bin absolut verliebt in dieses Buch. In die Charaktere, in die Handlung, in das Setting und vor allem in den Schreibstil von Julie Leuze. Dieses Buch ist bereits das Zweite, welches ich zum zweiten Mal von der Autorin gelesen habe und ihr Schreibstil ist einfach so flüssig, mitreißend und angenehm, dass es mir schwer fällt das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. 
    Annikas Entwicklung im Laufe des Buches ist wunderbar mit anzusehen und es ist wunderbar mit Samuel und ihr einen Teil der Dolomiten zu erkunden. Nicht nur ihre Beziehung mit Samuel, sondern auch die zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Helene, so wie die Beziehung zu ihrem Job war interessant mitzuverfolgen. 

    Ich freue mich bereits darauf, dieses Buch zum dritten Mal zu lesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. 


  21. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  22. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  23. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: gerda_badischl

    Inhalt: 

    Die neunjährige Trisha verirrt sich im Wald. Im Kampf gegen Insekten, Einsamkeit, Hunger und ihre eigenen Ängste entwickelt das Kind ungeahnte Kräfte. Zur Seite steht ihr nur die Phantasiegestallt des Baseball-Spielers Tom Gordon - und ihr Walkman, auf dem sie seine (tatsächlichen) Spiele täglich verfolgt. Bis kurz vorm Ende ist nicht klar - nicht dem Leser und auch nicht dem Mädchen selber - ob sie überleben wird.

    Aufmachung:

    normalerweise beachte ich das Cover und die Aufmachung von Büchern eher nicht, aber dem Verlag Schneekluth (achtung, nicht die abgebildete Ausgabe von Knaur!) ist hier ist wirklich etwas Besonderes  gelungen. Die Abbildungen von Mücken auf den ersten und letzten Seiten sowie bei den Kapitelüberschriften wirken wirklich ziemlich echt, und passen perfekt zur Stimmung des Buchs.

    Schreibstil: 

    Meistens begleitet der Leser Trisha, erlebt mit ihr ihre Gefühle und sieht zu, wie sie Runde für Runde zwar immer wieder kleine Erfolge verbuchen kann, aber doch einen aussichtslosen Kampf kämpft. Wir erleben mit ihr - und durch sie - die Schönheit und die Gnadenlosigkeit der Natur auf eindringlichste Weise. In seltenen Momenten lässt der Autor den Leser jedoch mehr wissen als das kleine Mädchen: und meistens ist es Schlimmes. Wir erfahren, wenn sie in die falsche Richtung geht, und wenn die Suchaktion sich auf den falschen Bereich konzentriert. Ein gelungener Kniff, um das Drama zu verstärken, den Wald und die Hoffnungslosigkeit noch größer erscheinen zu lassen.

    "Trisha setzte sich auf, wischte sich ihren tropfenden Mund ab und sah den Wildbach entlang nach Nordwesten. In dieser Richtung war das Gelände mittelschwer, und der Wald schien sich wieder einmal zu verändern: Die Kiefern machten kleineren, jüngeren Bäumen Platz - das hieß, dem dichten Gewirr eines Jungwalds mit reichlich Unterholz, das jegliches einfache Fortkommen unmöglich machte. Sie wusste nicht, wie lange sie in diese Richtung würde weitergehen können. Und wenn sie im Bach zu gehen versuchte, würde die Strömung sie bestimmt umreißen. Es gab keine Hubschrauber, keine kläffenden Hunde. Sie ahnte, dass sie diese Geräusche hätte hören können, wenn sie wollte, genau wie sie Tom Gordon sehen konnte, wenn sie wollte, deshalb war es am besten, nicht an solche Dinge zu denken. Überraschten sie irgendwelche Geräusche, waren sie vielleicht echt.

    Trisha rechnete nicht damit, von irgendwelchen Geräuschen überrascht zu werden.

    "Ich werde im Wald sterben." Diesmal war es keine Frage. Ihr Gesicht nahm einen kummervollen Ausdruck an, aber es kamen keine Tränen. Sie streckte ihre Hände aus und betrachtete sie. Sie zitterten. Schließlich rappelte sie sich hoch und setzte ihren Marsch fort. Während sie sich langsam bergab bewegte, wobei sie sich an Baumstämmen und Zweigen festhielt, um nicht zu stürzen, befragten zwei Ermittler der Staatsanwaltschaft ihre Mutter und ihren Bruder..." S.176

    Mein Lese-Erlebnis:

    Ich habe von Anfang bis Ende mit Trisha mitgefiebert, habe sie für ihre Nervenstärke und ihren Ideenreichtum bewundert. Manchmal - vor allem anfangs - war sie mir ein bisschen zu gescheit für ihr Alter, aber das war nur minimal störend. 

    Die Kapitel-Gliederung (9 Runden, jeweils mit erster und zweiter Hälfte) ist vermutlich dem Baseball entnommen. Die Baseball-Symbolik ist leider bei mir verlorene Liebesmüh, da ich von dem Sport absolut keine Ahnung habe. Baseball-Kenner finden möglicherweise noch eine zusätzliche Lesart für die Geschichte.

    Die besten Stellen des Buchs sind die Momente, in denen die Größe des Waldes im Vergleich zur Kleinheit des Mädchens deutlich wird. Von mir aus hätte der Autor das bisschen "Horror" weggelassen können zugunsten von noch mehr Naturbeschreibung. 

    Für einen "King" ein sehr ruhiges Buch - für mich hätte es ruhig noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können.



  24. Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
    Raynor Winn

    Der Salzpfad

     (98)
    Aktuelle Rezension von: RainerSpeidel

    Zum Inhalt wurde schon alles geschrieben. Das spare ich mir also.

    Ich war und bin krass enttäuscht von dem Buch. Es ist sprachlich unbefriedigend geschrieben. Immer das Adjektiv zu viel und dazu kaum ein wirklich treffendes. 

    Die Geschichte ist, anders als erwartet, sehr oberflächlich. 

    Die Autorin reißt Dinge nur an. 

    Ihr Mann, Moth, ist todkrank. Er ist die eigentlich interessante Figur. Was geht in dem Mann vor, auf diesem so beschwerlichen beschriebenen Weg? Es kommt aber nie zu einem tiefer gehenden Gespräch des Ehepaars, an dem sie die Leser:innen teilhaben lässt. Man erfährt praktisch nichts von Moth. 

    Wer sich schon mal mit Obdachlosigkeit beschäftigt hat, kann ob diesem unausgegorenen Bericht nur die Stirn runzeln. 

    Die Geschichte selbst sagt, sie wäre wahr und so passiert. Viele seltsame Details und Ungereimtheiten ließen mich immer wieder daran zweifeln. Nur ein Beispiel: wie kann die Autorin, auf gefühlt jeder zehnten Seite, von ihrer sich schälenden Nase berichten, ohne je die Existenz von Sonnencreme zu erwähnen?  Auch der Bericht zu Anfang  über den Verlust des Hauses und allem ist so lückenhaft und wenig nachvollziehbar erzählt, dass ich mich schon ganz am Anfang des Buches getäuscht gefühlt habe. Und direkt eine Distanz zu der Erzählerin entstanden ist, einfach weil sie sagt, es wäre wahr, aber doch mit einem Teil der Wahrheit zurückhält oder einfach nur Stuss erzählt.

    Eines der schwächsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. 

    Die Begegnungen mit anderen Menschen und Begebenheiten sind im Buch verstreut, dazwischen ein fast 400 Seiten Wetterbericht mit Gejammer.

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