Bücher mit dem Tag "wallander"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wallander" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Der Feind im Schatten (ISBN: 9783423213349)
    Henning Mankell

    Der Feind im Schatten

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau
    Als Teenager habe ich die Wallanderbücher von der Mama meines damaligen Freundes gelesen. Und dieses Buch hat mir zusammen mit Mord im Herbst ( lese ich aktuell) noch gefehlt. 16 Jahre sind seit dem letzten Fall von Wallander vergangen. Nun habe ich in meinem Urlaub endlich diesen Fall lesen können. Ich konnte mich wieder reinversetzen. Auch bei Wallander war einige Zeit ins Land gegangen hatte ich das Gefühl. Ich fand die generelle Auseinandersetzung mit dem Alter gut und die Sorgen und Ängste die es mit sich trägt. Der Abschluss war kurz und knackig aber lieber so als es unnötig in die Länge ziehen. Und ein bisschen konnte die Fantasie auch noch mitspielen. Ein realistischer Abschluss der sich erahnen ließ. Ein bisschen traurig war ich allerdings schon. Aber schön wars! Wer skandinavische und norddeutsche Krimis liebt dem kann ich die Wallanderreihe nur ans Herz legen!
  2. Cover des Buches Die italienischen Schuhe (ISBN: 9783552057944)
    Henning Mankell

    Die italienischen Schuhe

     (239)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Von Henning Mankell gefallen mir nicht nur die Wallander-Krimis, sondern insbesondere seine Afrika- und Familienromane. Diesen hier finde ich mit seinem Setting in den einsamen Schären und seinen vielschichtigen Figuren besonders gelungen. Er enthält so viele wunderbare Gedanken und Worte über das Leben und darüber, was wirklich wichtig ist und uns zu dem macht, was wir sind. Ein ganz tolles, eindringliches Buch mit einer bitter-süßen Geschichte voller Leid und Schmerz, aber auch voller Lichtblicke!
  3. Cover des Buches Mord im Herbst (ISBN: 9783423253772)
    Henning Mankell

    Mord im Herbst

     (130)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es handelt sich hier um einen Kurzkrimi, der zeitlich in den Jahren vor dem letzten grossen Roman "Der Feind im Schatten" spielt.

    Man kann diese kurze Episode eigentlich nicht mit den anderen Wallander-Romanen vergleichen, schon nicht wegen dessen Länge bzw. Kürze. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der die Serie nicht kennt, keinen Zugang zu diesem Krimi hat und er sehr banal und wenig gesellschaftskritisch und tiefgründig erscheint. Wer den Kriminalbeamten Kurt Wallander die ganzen Jahre mit begleitet hat, findet vielleicht auch in diesem Buch ein paar interessante Lesemomente.

    Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen, aber eben vergleichen lässt sich dieser Roman nicht mit den "alten" Wallander-Krimis. Dafür erfährt der Leser am Ende, wie es zu der Wallander-Serie kam, wie es weiterging und wann es endete. Der Autor gibt interessante Einblicke in seine Arbeit.

  4. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423216470)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (992)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dieses Buch ist der erste Band von Mankells sehr erfolgreicher zwölfbändiger Reihe um den schwedischen Kommissar Knut Wallander. Das Original erschien vor über 30 Jahren 1991 unter dem Titel „Mördare utan ansikte“. Der deutsche Titel ist also eine wörtliche Übersetzung des schwedischen Originaltitels. In einem kleinen Dörfchen in Schwedens Süden wird ein altes Ehepaar auf brutale Weise ermordet. Die Polizei tappt zunächst völlig im Dunkeln, da die Opfer weder reich waren noch offensichtliche Feinde hatten. Die Frau sagt kurz vor ihrem Tod auf die Frage, ob sie die Täter kannte, dass es Ausländer gewesen seien. Damit führt Mankell in das Grundthema des Romans ein, die Kritik an der Einwanderungspolitik Schwedens und den zunehmenden Rassismus.

    Seinen Protagonisten Wallander lässt er dazu sagen: „Eigentlich wäre es mir recht, wenn sich die Mörder in diesem Auffanglager finden ließen. Vielleicht würde sich dann einmal was an dieser gleichgültigen und nachlässigen Haltung gegenüber der Tatsache ändern, dass wer auch immer, aus welchen Motiven auch immer ohne Probleme über die schwedische Grenze kommen kann.“ (dtv Tb, 7. Aufl. 2000, S. 56) oder: „Es ist genau der Fehler einer Asylpolitik, was zu diesem Chaos führt. Im Moment leben wir in einem Land, in das, wer auch immer, mit welchen Motiven auch immer, wie auch immer, wann auch immer und wo auch immer hineinkommen kann. Die Grenzkontrollen sind abgeschafft worden. Die Zollverwaltung ist machtlos.“ (ebd., S. 257)

    Diese Sätze sind sehr ähnlich denen, die man 25 Jahre später in Deutschland zu hören bekam.

    Der eigentliche Fall hat, wenn man dem Stern glaubt, ein Vorbild in der Realität: Mitte der 80-er Jahre wurde ein altes Ehepaar in Schweden von Zigeunern ermordet, was auch in der damaligen Wirklichkeit zu einem Anstieg der Ausländerfeindlichkeit geführt hat. Wer das nachlesen möchte:
     https://www.stern.de/kultur/buecher/reise-wallanders-welt-3888364.html

    Neben dem sozialkritischen Part des Romans kann der eigentliche Fall, oder besser die Fälle, leider nicht bestehen. Es gibt einige Ungereimtheiten, die darauf schließen lassen, dass der Fall nur Verpackung sein sollte. Dennoch wäre ein wenig mehr Mühe bei der Gestaltung und vor allem bei der Aufklärung gut gewesen. Manche Stellen lesen sich wie aus einem billigen Groschenroman entnommen, z.B. der nächtliche Sturz Wallanders vom Gerüst, der durch das Hängenbleiben mit dem Bein einen halben Meter vor dem Beton gestoppt wird. (ebd., S.236) oder die Verfolgungsjagd mit dem Pferdetransporter (ebd., S.246).

    Es gibt Sätze, die sind schlicht Unsinn, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das an der Übersetzung liegt oder ob es im Original so steht. Ein Beispiel: „Obwohl er es sich eigentlich nicht leisten konnte, nahm er Maltwhisky.“ (ebd., S. 270) Es ist bekannt, dass Alkohol in Schweden sehr teuer ist, aber dass der stellvertretende Polizeichef einer Stadt sich keine Flasche Whisky leisten kann, ist sicher Unsinn. Auch die Gedächtnisleistung der Kassiererin, die sich nach über einem halben Jahr noch erinnern kann, wer nach dem Opfer die Bank betrat und wie der Besuch genau ablief, kann der Kategorie hanebüchen zugeordnet werden.

    Die Beziehung Wallanders zur Staatsanwältin ist sehr hölzern und unglaubwürdig geschildert. Viele Ermittlungsansätze werden nicht weiterverfolgt, gesponnene Fäden enden im Nichts. So bleibt unklar, was es mit den argentinischen Knoten auf sich hat oder mit Wallanders Anfrage bei seinem ehemaligen Freund, dem Galopptrainer. So richtig dicke Freunde werden Wallander und ich wohl eher nicht mehr. Zwei Sterne.

  5. Cover des Buches Die Pyramide (ISBN: 9783423252164)
    Henning Mankell

    Die Pyramide

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Es gibt viel zu tun für Kommissar Wallander und seine Kollegen. Ein nicht registriertes Sportflugzeug stürzt in der Nähe von Ystad ab, beide Insassen verbrennen bis zur Unkenntlichkeit. Kurze Zeit später explodiert ein Handarbeitsgeschäft, die beiden Inhaberinnen, zwei betagte Damen, verbrennen ebenfalls, wurden aber vorher bereits durch Kopfschüsse getötet. Hängen die beiden Fälle zusammen? Wer tötet zwei nette alte Fräuleins und warum?

    Nicht nur diese Fragen belasten Wallander, er hat auch privat seine Probleme. Die Scheidung von seiner Frau Mona macht ihm immer noch zu schaffen und gerne würde er auch seine Tochter Linda öfter sehen. Zu allem Überfluss muss er während der Ermittlungen nach Ägypten fliegen und seinen 80jährigen Vater aus dem Gefängnis holen. Dieser war bei dem Versuch eine Pyramide zu besteigen verhaftet worden. Noch ahnt Wallander nicht, dass ihm der Anblick der Pyramiden zur Lösung des Falles führen wird …

    „Die Pyramide“ ist wieder ein typischer Mankell-Krimi, der aber im Vergleich mit seinen anderen Romanen wohltuend kurz ausfällt. Bereits nach den ersten Sätzen ist man von der Geschichte gefesselt, die sich angenehm in einem Zug durchlesen lässt. Unverkennbar ist auch wieder sein Schreibstil, solide und sachlich bringt er die Dinge auf den Punkt, geht aber trotzdem intensiv auf Wallanders Sorgen und seine Gemütslage ein. Hie und da blitzt sogar etwas Humor durch, mit dem Mankell ansonsten sparsam umgeht. Wie auch in den anderen Romanen des Autors wird hier ebenfalls, wenn auch nur am Rande, ein Problem unserer Zeit angesprochen.

    Fazit: Beste Unterhaltung für alle Leser, die Mankells Schreibstil und seine Art zu erzählen mögen.
  6. Cover des Buches Wallanders erster Fall und andere Erzählungen (ISBN: 9783552056121)
    Henning Mankell

    Wallanders erster Fall und andere Erzählungen

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Der junge Polizist Kurt Wallander findet eines Tages seinen Nachbarn erschossen in dessen Wohnung – einen Revolver neben sich. Für seine Kollegen von der Kriminalpolizei sieht das nach einem Routinefall aus, doch Wallander glaubt nicht an einen Selbstmord. Er beginnt auf eigene Faust zu recherchieren – auch auf die Gefahr hin, von seinem sehr eigenwilligen Vater gänzlich abgeschrieben zu werden und die Geduld seiner geliebten Mona aufs Äußerste zu strapazieren.

    Ich hatte schon viel von den Wallander-Büchern des Autors Henning Mankell gehört und war daher neugierig geworden. 

    Der Einstieg in die erste Geschichten ist mir zwar leicht gefallen, aber ich tat mich etwas schwer mit dem Schreibstil. Diesen empfand ich teilweise als etwas sprunghaft. Werden Szenen erst ausführlich beschrieben, fühlt es sich dann wie ein abrupter Gedankenwechsel an und ich hatte das Gefühl, dass die Szene mittendrin endet. Als ich mich dann aber daran gewöhnt hatte und mich darauf einlassen konnte, kam ich gut voran.

    Das Buch beinhaltet neben Wallanders erstem Fall noch vier weitere Geschichten, so dass ich schon mal einen Einblick in sein Leben bekam und ich denke, ich weiß nun, was mich für die kommenden Fälle erwartet.

    Der Protagonist ist mir sympathisch, seine Entscheidungen kann ich jedoch nicht immer nachvollziehen und er ist mir nicht konstant genug. In einem Moment überlegt er sich, etwas zu tun, nur um im nächsten das Gegenteil zu tun. Das zeigt vielleicht seine innere Zerrissenheit, richtig nachempfinden kann ich es jedoch leider nicht. 

    Ich hatte trotz allem eine schöne und spannende Lesezeit und werde bei Gelegenheit auch seine anderen Fälle lesen. Dem Buch vergebe ich drei Sterne.

  7. Cover des Buches Vor dem Frost (ISBN: 9783552057630)
    Henning Mankell

    Vor dem Frost

     (437)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Henning Mankell deutet in „Vor dem Forst“ den Generationenwechsel an: Linda Wallander steht kurz davor, in den Polizeidienst einzutreten und ihrem Vater nachzufolgen. Doch noch ehe sie den Dienst antritt, beginnen Linda und Kurt Wallander gemeinsam, getrennt, mit- und gegeneinander am neuesten Fall zu ermitteln. Dass die grausamen Tötungen von Tieren, die Schändungen von Kirchen und das seltsame Verhalten und Verschwinden von Lindas Freundin Anna zusammenhängen, ahnt der Leser sofort. Aber wie die beiden Wallander dem leicht konstruierten Plot auf die Spur kommen, ist toll erzählt. Linda macht mit Neugier und Unerschrockenheit (fast) wett, was Kurt mit Berufserfahrung und Instinkt gelingt.

    Die Folie der Handlung bildet religiöser Fanatismus. Schon im Prolog werden die Leser in den Massenmord einer extremistischen Christensekte geworfen. Und Fanatismus zieht sich durch den ganzen Roman. Menschenleben – und erst recht das Leben von Tieren – gilt diesen Verblendeten nichts im Angesicht der eingebildeten Größe ihres „gottgegebenen Auftrags“.

    Mankell hat eindrückliche Einfälle: Annas Mutter komponiert aus Lachern und Seufzern Musikstücke. In Flammen gesetzte Schwäne gehen brennend über einem schwedischen See nieder. Ein so qualvolles wie kräftiges Bild.

    Dass es Längen gibt, stört nicht übermäßig, und auch die Vorhersehbarkeit des Endes ist nur ein kleiner Abstrich für die Bewertung dieses gelungenen Wallanders!

  8. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783867176002)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    In Südafrika beschließt die Burenorganisation »Komitee«, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt.

    Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung durch den ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden, als Konovalenko eine junge Frau erschießt. Als Kommissar Wallander die Dimension seines Falls erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und den Frieden in Südafrika.

    In diesem Teil wird dann auch Wallanders Familie zur Zielscheibe. Das Hörspiel hat an manchen Ecken dann ein paar kleine Logik Lücken, die entstehen, wenn man zu sehr kürzt. Es ist nicht ganz unlogisch, aber manches muss man sich selber erklären. Bspw. tauchen Personen aus dem Nichts auf. Ohne Erklärung... etc. Ein bisschen schade, weil es ein wenig den Hörfluss stört. Das Hörspiel ist dennoch wunderbar!
  9. Cover des Buches Tiefe (ISBN: 9783552057623)
    Henning Mankell

    Tiefe

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe
    Ein Thriller von Mankell. Nachdem ich so gern die Wallander-Romane gelesen hatte, ging ich mit großen Erwartungen an dieses Werk.
    Anfangs fand ich es nur seltsam, doch im weiteren Verlauf wurde das Lesen eher zur Qual als zum Vergnügen.
    Da ich das Buch nur geliehen hatte, wollte ich es trotzdem abschließen und war froh, als ich am Ende angekommen war, das glücklicherweise auch nicht so offen blieb wie ich befürchtete.

    Der Schreibstil ist in der Übersetzung, die ich gelesen habe, gut zu lesen. Die Erzählung plätschert ebenso dahin wie das Meer.
    Die Handlungen der Charaktere sind für mich nur an wenigen Stellen völlig nachvollziehbar und mir fehlt ein richtiger Spannungsbogen bzw. überhaupt ein Handlungsstrang.

    Ich werde keine weiteren Bücher dieses Autors lesen außer den Kriminalromanen.
  10. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783942656153)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (560)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Zwei Teenager erstechen auf brutale Weise einen Taxifahrer. Kurz darauf bricht ein Mann vor einem Geldautomaten zusammen und stirbt, obwohl er scheinbar guter Gesundheit war. Kommissar Wallander, der in den Fällen ermittelt, sieht lange keine Zusammenhänge und muss doch bald erkennen, dass er einer großen Verschwörung auf der Spur ist…

    Henning Mankell hat mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Wallander entscheidend zum momentanen Trend des Nordic Noir-Genres beigetragen und so den guten alten Krimi neu belebt und mit neuen Facetten versehen. Und so ist auch in „Die Brandmauer“ die typische Schwermut zu spüren, den die Hauptfigur mit sich herumträgt: Er fühlt sich alt, müde und oft überlastet. Das kommt erneut sehr gut zur Geltung und lässt auch die Szenen aus seinem Privatleben wieder sehr lesenswert und eingängig werden. Sehr gelungen ist auch, wie er völlig selbstverständlich Gesellschaftskritik einbringt und auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne eine einfache (und dann leider auch meist unrealistische) Lösung aus dem Hut zu zaubern. Sicherlich: Er prangert an, warnt, macht aufmerksam, aber eben immer ohne allzu hoch erhobenen Zeigefinger.

    All das spielt vor de Kulisse zweier scheinbar unzusammenhängender Todesfälle, die aber auf sehr clevere Weise miteinander verstrickt und um viele weitere Facetten erweitert werden. Dabei hält er nicht alles zurück, um dem Ermittler am Ende eine triumphale Auflösung zu gönnen, sondern teilt immer wieder Zwischenerkenntnisse und Teilauflösungen mit dem Leser. Das macht das Ganze ziemlich komplex, durch die spannende Erzählweise fällt es aber leicht, die Übersicht zu behalten. Erstaunlich ist es, wie sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als erwartet entwickelt und zu einer weltumspannenden Verschwörung führt, die mit vielen überraschenden Wendung und einer sehr gelungenen Auflösung führt.

    „Die Brandmauer“ überzeugt mit ihrem scheinbar gewöhnlichen Start und führt den Leser aber in eine ganz andere Richtung. Dabei wird die komplexe Handlung verdichtet, packend und gut verständlich aufbereitet, wobei auch die dichte Stimmung sehr überzeugend ist – sowohl bei dem Hacker-Thema als auch bei Wallanders Privatleben. Sehr lesenswert!   

  11. Cover des Buches Der Mann, der lächelte (Ein Kurt-Wallander-Krimi 5) (ISBN: 9783869090573)
    Henning Mankell

    Der Mann, der lächelte (Ein Kurt-Wallander-Krimi 5)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: weissenstein
    Die Geschichte ist einfach: Skrupelloser Geschäftsmann ist in Organhandel verwickelt und geht dabei über Leichen. (Ähnliche Thamatik wesentlich spannender z.B. bei Andreas Franz). Das große Plus in diesem Buch ist die realistische Schilderung der Lebenskrise von Kommissar Wallander, der eine Auszeit nehmen mußte, nachdem er bei seinem letzten Fall erstmals einen Menschen erschossen hatte. Nach Alkohol, Depressionen und Selbstzweifel nimmt er wieder einen Fall an und agiert nicht als Superheld, sondern als Mensch mit Fehlern und Defiziten, der sich zum Weitermachen entschieden hat.
  12. Cover des Buches Der Mann, der lächelte (ISBN: 9783552056107)
    Henning Mankell

    Der Mann, der lächelte

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Die Story ist interessant, das Buch liest sich gut und einige Formulierungen sind hervorragend. Wie man es von einem Autor dieser Kategorie erwartet. Doch mehr als einmal habe ich mich gefragt, warum die Ermittler so handeln und weshalb sie von Mankell als Deppen dargestellt werden. Und Wallanders Verhalten am Schluss ist mehr als hanebüchen. Offen gesagt kam ich mir als Leser verarscht vor. Und deshalb wurden es dann nur drei Sterne.

  13. Cover des Buches Am Rande der Finsternis (ISBN: 9783867171991)
    Henning Mankell

    Am Rande der Finsternis

     (5)
    Aktuelle Rezension von: parden
    ATMOSPHÄRISCH DICHT...

    Auf einer Landstraße nahe bei Ystad wird in einem Auto ein verlassenes Kleinkind entdeckt. Vom Fahrer und Vater des Kindes, dem Bootsbauer Carl Svendsen, fehlt jegliche Spur. Während sich Kommissar Wallander bei seinen Ermittlungen zunächst auf den Verwandten- und Freundeskreis des Verschwundenen konzentriert, findet Linda Wallander heraus, dass Carl Svendsens 14-jährige Tochter Anja sich vor längerer Zeit erhängt hat. Linda spürt intuitiv einen Zusammenhang zwischen Carl Svendsens Verschwinden und dem damaligen Selbstmord seiner Tochter. Im Kinderzimmer des toten Mädchens, das der trauernde Vater seither nicht angerührt hat, entdeckt Linda auf dem Computer schockierende Fotos. Und ihr wird schlagartig klar, dass sie einer skrupellosen Bande von Erpressern und Drogendealern auf der Spur sind, die auf dem Schulhof ihre wehrlosen Opfer suchen. Doch wie kann das alles vor den Augen der Lehrer geschehen?

    Eine gute Besetzung der Sprecher (Axel Milberg, Ulrike C. Tscharre, Andreas Fröhlich u.a.m.), ein geschicktes Drehbuch sowie der passende Einsatz von Geräuschen und Musik lassen dieses Hörspiel zu einem interessanten Kopfkino werden. Hier ist es gelungen, einen Thriller Henning Mankells um den bekannten Kommissar Wallander komprimiert und spannend wiederzugeben - auch wenn man wirklich konzentriert zuhören muss, um keine einzige Szene zu überhören, denn sonst fehlt gleich etwas Elementares...

    Ein Hörvergnügen, das Lust auch auf weitere Folgen macht!


    © Parden
  14. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783552056084)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (744)
    Aktuelle Rezension von: Wukc

    Im Zentrum des Kriminalromans stehen rätselhafte Morde, bei denen der Täter die Toten wie ein Gemälde anordnet. Nicht weniger wichtig ist jedoch die Figur des Kurt Wallander, der in dieser Folge unter beginnender Diabetes leidet, die Krankheit aber vor seinen Mitmenschen verstecken will. Der Schreibstil, der sich der Figur sehr annähert, aber gleichzeitig filmisch distanziert bleibt, hat mir sehr gut gefallen. Die Figurengestaltung insgesamt, die komplexe Persönlichkeiten erschafft, ist sehr gelungen. Schließlich erfahre ich beim Lesen auch viel über die schwedische Gesellschaft. Toll, wie Mankell das hinkriegt.

    Langsam schreitet die Auflösung des Falles voran, Mankell lässt mich detailliert daran teilhaben. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und jedem, den ich während der Zeit traf, erzählt, wie toll dieser Krimi ist. Dann wurde der Täter gefangen. Er hatte in der Tat die Gelegenheit zu den Morden. Das Motiv kann ich bedingt nachvollziehen, es war eben ein Verrückter. Aber die vielen Details - der Täter, ein Postbote, ist (zufällig ?) ein Meisterschütze, er will, dass seine Opfer verkleidet sind, er schleppt ohne mit der Wimper zu zucken halbverweste Körper durch die Gegend - blieben ohne Erklärung. Zum Schluss schreibt der extrem introvertierte Mörder ein Buch. Ich habe tatsächlich überlegt, ob es vielleicht einen zweiten Teil geben soll, in dem ich erfahre, warum der Mann die Leute nicht einfach nur abgeknallt hat. Echt schade, dass dieses tolle Buch so enttäuschend endet!

  15. Cover des Buches Der Mann am Strand (ISBN: 9783423082297)
    Henning Mankell

    Der Mann am Strand

     (14)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Kommissar Wallander, ein Name, der mir auf der Suche nach Lesestoff schon öfter unter gekommen ist. - Und nun habe ich dem Genre und dem Kommissar mal nachgegeben. Es scheint zunächst eine normale Taxifahrt zu sein. Doch der Fahrgast verstirbt auf dem r Rücksitz. Im Krankenhaus stellt man den Tod des Mannes fest und schaltet die Polizei ein. Die lässt die Leiche obduzieren und stellt ein Gift in seinem Körper fest. Nun kann man von Mord ausgehen und die Ermittlungen können beginnen. Kommissar Wallander tappt lange Zeit im Dunkeln. Doch der Zufall kommt ihm zu Hilfe. Als Wallander einen Mann am Strand anspricht, reagiert dieser auf den ersten Blick normal. Doch eine winzig Reaktion in seinen Augen bringt Wallander auf die richtige Spur. Ich fand das Buch regelrecht langweilig. Ich war so gar nicht ergriffen von Handlungen und Personen und in Rekordzeit durch hatte ich es auch. Die Handlung war einfach beschrieben. Ohne Fachbegriffe oder ewig lange Schachtelsätze. Es gab allerdings auch keine Nebenhandlungen. Die Story ging ganz einfach und glatt durch. - Fast schon langweilig, wenn man es genau betrachtet. Nennen wir es einfach ein kurzes Büchlein. Als Krimi möchte ich es nicht wirklich einordnen. Denn die halte ich dann doch für spannender. Es wundert mich regelrecht, dass dieser Wallander eine so große Fangemeinde hat. Kleiner Leseausflug, den ich mir auch hätte sparen können. Auf keinen Fall wieder einen Wallander. Da gibt es weitaus bessere Bücher.
  16. Cover des Buches Wallanders Welt (ISBN: 9783446248137)
    Henning Mankell

    Wallanders Welt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: schnad

    ... wird er diesem kleinen, 63 Seiten umfassenden, E-Book finden. 

    Von seiner Familienkonstellation, seinen Freunden und Kollegen, über die Orte, die er besucht hat und die Opern, die er liebt, bis hin zum Essen, das er mag.

    Kurz und kompakt kann man hier zusammengefasst noch einmal nachlesen, wer und was eine Rolle in seinem Leben gespielt hat und was in den einzelnen Bänden der Wallander-Reihe passiert ist.

    Für diejenigen unter euch, die Wallander von Anfang bis Ende begleitet haben, wird es keine großen Überraschungen geben. Trotzdem fand ich es schön, diese Zusammenfassung zu lesen.

  17. Cover des Buches Die Brandmauer (Ein Kurt-Wallander-Krimi 9) (ISBN: 9783869090887)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer (Ein Kurt-Wallander-Krimi 9)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Leider hat mich die Geschichte nicht gefesselt.
    Es gab durchaus spannende Momente... aber sonst?
    Mir blieb das alles irgendwie zu vage und zu verwirrend. 
    Für mich war das zu viel Zufall, wie die verschiedenen Kriminalfälle zusammen hängen, was das mit Wallander und seiner Bekanntschaft zu tun hat. Diese ganzen Verbindungen waren für mich nicht so richtig nachvollziehbar. Wie auch das eigentliche Motiv des Internet-Anschlags.
    Vielleicht lag es auch an mir... war ich nicht konzentriert genug bei der Sache?
  18. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783552056046)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (724)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Es liest sich gut und flüssig. Es war mein erstes Buch von Henning Mankell und mein erster Wallander-Krimi.
    Die ganze Geschichte liest sich sowohl flüssig als auch schlüssig, es greift meiner Meinung nach alles gut ineinander und man erhält auch ein Bild des Menschen und nicht nur des Ermittlers Wallander.
    Ich würde durchaus auch noch andere Krimis aus dieser Reihe lesen, obwohl ich sonst kein Krimi-Fan bin, aber ich werde auch nicht aktiv danach suchen.

  19. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht: MP3 (Ein Kurt-Wallander-Krimi 2) (ISBN: 9783899039009)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht: MP3 (Ein Kurt-Wallander-Krimi 2)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Als Wallander gerufen wird, ist alles schon geschehen. Ein grauenvoller Überfall auf ein altes Bauernehepaar.
    Sie wurden gefesselt, gepeinigt und brutal ermordet. Das Motiv bleibt zunächst unklar, konnten sie dort schließlich nur ein paar Kronen stehlen. Die Nachbarn machen die "Ausländer" dafür verantwortlich und eine Hetzjagd beginnt in dem kleinen Örtchen Schonen.
    Wallander ist somit einerseits auf der Spur nach den Tätern, andererseits muss er eine Welle voller fehlgeleitetem Hass entgegentreten.

    Mein Fazit:
    Ich bin so beeindruckt von der Art und Weise, wie der Verlag das Buch als Hörspiel umgesetzt hat! Einfach brillant. Natürlich fehlt einiges, aber das macht dem ganzen nichts aus. Es ist vielmehr so, dass sowohl die Geschichte, als auch die Art und Weise der Vertonung, das Schauspiel der Sprecher, einen so einzigartigen Krimi zusammenstellen, dass zwar etwas Neues entsteht, aber das ebenso gut ist, wie das Buch :)

    Ich kann die Hörspiele der Wallander- Reihe wirklich empfehlen!

    • Cover des Buches Der wunde Punkt (ISBN: 9783844500219)
      Henning Mankell

      Der wunde Punkt

       (9)
      Aktuelle Rezension von: vanessabln
      Da ich Mankell und Hörspiele mag, war auch dieses Hörbuch nicht schlecht. Es ist gut gemacht und atmosphärisch, für zwischendurch mal ganz nett, aber mehr auch nicht. Die Geschichte hat zwischendurch Potenzial, aber überzeugt hat mich die Auflösung nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dann das Hörbuch nur eine gute Stunde geht. Welches Buch bzw. Kurzgeschichte hier zugrunde liegt und inwieweit gekürzt wurde, weiß ich leider nicht. Zum Glück gibt es ja noch mehr Teile der Hörbuch-Reihe, die man sich zu Gemüte führen kann...
    • Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783867175982)
      Henning Mankell

      Die fünfte Frau

       (19)
      Aktuelle Rezension von: sChiLdKroEte

      In Schweden bekommt es Kommissar Kurt Wallander mit drei grausamen Morden zu tun. Drei einander unbekannte Männer wurden brutal umgebracht. Auf den ersten Blick scheint es sich um ehrbare Bürger zu handeln, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Männer, die Frauen seelisch und körperlich missbraucht haben. Handelt es sich bei dem Täter um ein Vergewaltigungsopfer, das auf Rache aus ist? Wallander muss seine Ermittlungen schnell vorantreiben um weitere Opfer zu vermeiden.

      Ich mag die Wallander-Krimis. Auch dieses Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend und gut erzählt. Ulrich Pleitgens Stimme ist sehr angenehm. Auch sein Erzählstil gefällt mir.

      Fazit: Spannendes, unterhaltsames Hörbuch, toll vorgetragen

    • Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783552056138)
      Henning Mankell

      Die weiße Löwin

       (573)
      Aktuelle Rezension von: BuchAlex

      Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

    • Cover des Buches O du schreckliche... (ISBN: 9783257236798)
      Barbara Rojahn-Deyk

      O du schreckliche...

       (8)
      Aktuelle Rezension von: flutedevoix
      Ein herrliches Buch für alle, denen die üblichen Weihnachstgeschichte zur Genüge bekannt sind und nach "Neuem" suchen. Und natürlich das ideale Geschenk für alle, die genug von besinnlicher Weihnachtstimmung haben
    • Cover des Buches Mörder ohne Gesicht / Hunde von Riga / Die fünfte Frau (ISBN: 9783869090337)
      Henning Mankell

      Mörder ohne Gesicht / Hunde von Riga / Die fünfte Frau

       (1)
      Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth

      Der Roman, bereits vor vielen Jahren gelesen, war mein erster Mankell und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

      Als ich jetzt dem gekürzten, von Ulrich Pleitgen hervorragend vorgetragenem Hörbuch lauschte, musste ich mich erst mal wieder an die betuliche, detailgetreue Darstellung der Ermittlungsarbeit gewöhnen. Aber bald fesselte mich wieder der typische Mankell-Stil und zog mich in die Geschichte hinein, in der es um Selbstjustiz, Rache und Misshandlungen an Frauen geht.

      Mit seiner Liebe zum Detail schafft der Autor behutsam aber doch raffiniert eine unverwechselbare beklemmende Atmosphäre. Die Spannung ergibt sich in dieser düsteren Story nicht zuletzt aus der Diskrepanz zwischen dem Hörer- und dem Erkenntnisstand des ermittelnden Team. Mit dem leitenden Kommissar Wallander hat Mankell eine authentische Figur mit Stärken und Schwächen geschaffen. Gerade diese machen ihn so sympathisch und lebensecht, wenn er z.B. zum spannenden und actionbetonten Finale eine Situation herbeiführt, in der seine Kollegin in tödlichen Gefahr gerät.

      Die mit äußerster Brutalität ausgeführten Morde, die detaillierten Beschreibungen der Fundorte und andere Schauplätze wie z.B. der Backofenkeller erinnern an einigen Stellen an einen sehr düsteren Thriller à la David Finchers  'Sieben'.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Hol dir mehr von LovelyBooks