Bücher mit dem Tag "voltaire"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "voltaire" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  2. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  3. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492254267)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: BiaBia92

    Ein traumhaftes Buch. Konnte es nur schwer weglegen, bei so viel wunderbaren Liebeserklärungen und so viel Schmetterlingen, die auf einmal da waren :D

    Für alle Frischverliebten, die ihre Gefühle nur schwer ausdrücken können, wirklich zu empfehlen!
  4. Cover des Buches Land im Nebel (ISBN: 9783839223192)
    Nicole Peters

    Land im Nebel

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Biest
    Inhalt:

    Die Liebesgeschichte zwischen dem Revolutionär Henri und der Adeligen Johanna von Attenbach vor dem Hintergrund eines geteilten Europas im Umbruch.

    Im Herbst 1796 liegt Frankreich im Krieg mit den Monarchien Europas. Die Revolutionstruppen sind bis an den Niederrhein vorgerückt, die Bündnisstaaten stellen sich dieser Expansion entgegen. Im Herzogtum Berg kämpft die junge Adelige Johanna derweil um ihre eigene Unabhängigkeit. Sie begehrt gegen eine Heirat auf und mischt sich in die Bewirtschaftung des Familiengutes ein. Als sie bei Kloster Bödingen dem Franzosen und vermeintlichen Mönch Henri begegnet, bringen sie ihre Gefühle zu ihm zwischen alle Fronten …

    Meine Meinung:

    Bereits der Prolog von Nicole Peters "Land im Nebel" hat mich in seinen Bann gezogen und mich in die Zeit von damals zurückversetzt.
    Man begleitet Henri und Johanna durch recht schwierige Zeiten, die von Trauer, Elend und Umbruch geprägt sind. In die beiden Hauptcharaktere kann man sich wunderbar hineinversetzen, dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Autorin den Leser an den Gedanken und Gefühlen der Beiden uneingeschränkt teilhaben lässt.
    Beide sind sehr willensstark, intelligent und kämpferisch. Das hat mir sehr gut gefallen.
    Aber auch die anderen Charaktere waren toll ausgearbeitet, hatten Tiefe und hätten unterschiedlicher nicht sein können.

    Die damalige Zeit mit ihren Sitten und Gepflogenheiten wurde sehr bildhaft und anschaulich dargestellt. Es ist schon ziemlich erschreckend, was die Menschen damals alles erdulden mussten, nur um zu überleben.

    Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. An einigen Stellen war es eher ruhiger und die Story plätscherte ein bisschen vor sich hin. Doch im Großen und Ganzen ist die Mischung aus Spannung, Informationen über die damalige Zeit und die vielen unterschiedlichen und interessanten Personen absolut gelungen.
    Das Ende hat mir gut gefallen, es lässt mich befriedigt und ohne offene Fragen zurück.

    Als kleiner Bonus befindet sich am Schluss noch ein umfangreiches "Dramatis personae", in dem alle Charaktere und historisch belegte Persönlichkeiten aufgeführt sind.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ließ sich für einen historischen Roman sehr flüssig und flott lesen.

    Das Cover ist absolut gelungen und passt perfekt zur Geschichte und zum Titel.

    Fazit:

    Eine Bereicherung für jeden Fan historischer Romane. Eine klare Leseempfehlung!
  5. Cover des Buches Die philosophische Hintertreppe (ISBN: 9783650402080)
    Wilhelm Weischedel

    Die philosophische Hintertreppe

     (103)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    "Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein "Buch für jedermann" ist Weischedels Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte aber definitiv nicht. Die passende Zielgruppe, die dieses Büchlein anregend und interessant finden wird, ist stark vom jeweiligen Wissensstand abhängig. Für komplette Neueinsteiger dürften die hier erläuterten Inhalte definitiv zu wenig anschaulich, für LeserInnen mit mehr Vorwissen hingegen zu oberflächlich und lückenhaft sein. Der Autor steigt in jedem der 34 Kapitel mit einer anekdotische Einführung in das Leben und Schaffen des jeweiligen Philosophen ein. Wenn wir uns dann ein Bild von der Person gemacht und verstanden haben, in welchem Kontext er gelebt hat, werden exemplarisch die wichtigsten Errungenschaften und Thesen vorgestellt. Da nur jeweils acht bis zehn Seiten für einen Denker aufgewendet werden und davon oftmals über ein Drittel für die Kurzbiografie wegfällt, ist die Erklärungstiefe der Theorien natürlich stark begrenzt. Auch hinsichtlich der Auswahl der vorgestellten Philosophen ergeben sich einige Lücken und es wird wie so oft die Brille der europäischen Kultur deutlich. Trotz aller Einschränkungen dieses Formats wird ein Rundumschlag und ein Gang durch die Geschichte des Denkens über Sein, Wirklichkeit, Menschenbild, Gesellschaft, Gott, Kirche und Sinn ermöglicht.


    Nach einem kurzen Blick in das Impressum wird klar, dass die erste Ausgabe dieses Sachbuchs schon 1975 erscheint. Demnach angestaubt ist leider auch der Schreibstil. Wilhelm Weischedel stellt seine 34 Denker in prägnanzlosem, trockenen Plauderton vor, der zwar zwischendurch das ein oder andere Augenzwinkern enthält, alles in allem aber doch recht theoretisch und realitätsfern wirkt. Auch wenn hier statt der vornehmen, komplizierten Vordertür mit all ihren Eingangsbeschränkungen, die "Hintertreppe" gewählt wurde, muss man diese auch erstmal erklimmen - und das ist harte Arbeit. Statt die Kernaussagen der jeweiligen Denker greifbar und durch handliche Alltagsbeispiele zu veranschaulichen wie es zum Beispiel Jostein Gaarder in "Sofies Welt" hält, sind die Aufsätze eher sperrig und beinhalten viele Zitate aus Originalarbeiten. Zwar hat "Die philosophische Hintertreppe" einen deutlich akademischeren Anspruch als "Sofies Welt", weshalb der direkte Vergleich etwas hinkt, die Leserfreundlichkeit dieses Buches ist aber dennoch ein wenig zu bemängeln.


    Die geringe Leserfreundlichkeit wird auch durch Satz und Gestaltung des Buches mitverantwortet, in welchem ebenfalls deutlich wird, dass das Buch schon etwas älter ist. Kaum Absätze, schmucklose Kapitelüberschriften und ein sehr geringer Zeilenabstand sorgen dafür, dass das Büchlein nicht gerade darum bettelt, zur Hand genommen und gelesen zu werden. Eine kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte am Kapitelende, Querverweise zu vorherigen Kapiteln und gerne auch die ein oder andere graphische Aufbereitung hätten den Lesekomfort deutlich verbessert. Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover, dass - passend zum Thema - Raffaels "Die Schule von Athen" zeigt.




    Das Urteil

    Ein interessanter Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte, welchen ich aber aufgrund des prägnanzlosen Plaudertons, der geringen Anschaulichkeit und der nicht gerade leserfreundlichen Aufmachung nur an Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch weiterempfehlen kann. Komplette Neueinsteiger können stattdessen zu "Sofies Welt" greifen, bei größerem Vorwissen dürften die Beschreibungen hier zu oberflächlich und lückenhaft sein.

  6. Cover des Buches Age of Anger: A History of the Present (ISBN: 9780141984087)
  7. Cover des Buches Der Ernst des Lebens (ISBN: 9783596180875)
    Andreas Lebert

    Der Ernst des Lebens

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Meder
    EIn sehr kurzweiliges Buch, das zum Schmunzeln anregt und gut tut. Für meinen Geschmack fand ich jedoch zu viele Beispiele drin - etwas mehr konkrete Anregungen hätten dem Buch sicher gut getan. Unter dem Strich dennoch eine lesenswerte Lektüre, die hilft, das Leben trotz allem nicht so ernst zu nehmen und auch einmal das ungewohnte zu wagen. Auf jeden Fall aber: Sich nicht unterkriegen lassen.
  8. Cover des Buches Lost in a Good Book (ISBN: 1435281934)
    Jasper Fforde

    Lost in a Good Book

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NannyOgg
    Wie auch schon der Vorgänger "Der Fall Jane Eyre"/"The Eyre Affair" herrlich skurril - spitze!
  9. Cover des Buches Jokers Zitate - Von Thomas von Aquin bis Oscar Wilde (ISBN: 7100100526)

    Jokers Zitate - Von Thomas von Aquin bis Oscar Wilde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MrsCodyMcFadyen
    Nettes Buch voller Zitate von bekannten und weniger bekannten Lyrikern, Wissenschaftlern, Autoren und anderen. Was Lustiges für Zwischendurch zum Lesen und Lachen. Aufgeteilt in die Bereiche: Bücher, Leser und Schreiber Kinder und Jugend Länder und Reisen Freizeit und Natur Lebensweisheiten Geschichte und Zukunft Kunst und Kultur Wissenschaft und Technik Politik und Gesellschaft Schule, Sprache und Bildung Also ist praktisch für jeden was dabei. Und einige Zitate sind auch wirklich klasse. Geld hat sich gelohnt!
  10. Cover des Buches Paris. Eine Stadt in Biographien (ISBN: 9783834211767)
    Marina Bohlmann-Modersohn

    Paris. Eine Stadt in Biographien

     (6)
    Aktuelle Rezension von: katrin297
    Wenn man eine neue Stadt besichtigt, möchte man meistens nicht nur die Stadt kennenlernen sondern auch die Leute und somit auch die Kultur. Dieses Buch gibt einen Einblick wer in Paris gelebt hat und auf der Karte ist vermerkt wo man das haus oder atelier finden und besuchen kann.
    Diese Buch ist mit viel Liebe gestaltet worden, vorne findet man eine Zeileiste als Überblick, wann zum Beispiel der Notre-Dame de Paris erbaut wurde. Darüberhinaus gibt es eine Karte von Paris und den ganzen Orten ,die mit diesen Personen, die in diesem Buch erwähnt werden, zu tun haben.
    So lernt man nicht nur Land und Leute kennen, sondern auch ein wenig die Geschichte von Paris, denn auch der Sonnenkönig hat hier seinen eigenen Kapitel.
    Die großen Autoren, wie balzac und Hugo, die Paris geprägt haben, werden hier erwähnt.  Berühmte Künstler wie Monet werden natürlich auch nicht ausgelassen. Coco Chanel als Modeshöpferin wird natürlich auch nicht vergessen.
    Durch dieses Buch lernt man wie vielfältig und interessant Paris ist, es ist für jeden etwas dabei!
  11. Cover des Buches Das Leben des Voltaire (ISBN: 9783458325741)
    Jean Orieux

    Das Leben des Voltaire

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches «Sire, ich eile ...» (ISBN: 9783499268786)
    Hans Joachim Schädlich

    «Sire, ich eile ...»

     (12)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    Nach dem Tod seiner geliebten Émilie du Châtelet gibt Voltaire dem Drängen des preußischen Königs Friedrich II. nach und begibt sich im Jahr 1750 an dessen Hof. Anders als die verstorbene Émilie glaubt Voltaire der Vorstellung, dass der König ein „Philosoph auf dem Thron“ sei. Die Beiden stehen bereits seit 1736 in Kontakt und Friedrich erhofft sich von Voltaires Aufenthalt eine Vergrößerung seines Ruhms, sowie eine Korrektur seiner selbst verfassten Schriften. Doch schon schnell wird klar, dass die Vorstellungen der beiden Männer unvereinbar sind.

    Die Novelle „Sire, ich eile…“ Voltaire bei Friedrich II. von Hans Joachim Schädlich zeichnet kein positives Bild des großen preußischen Königs Friedrich II., welcher auch als der Große oder der Alte Fritz in die Geschichte einging. Deutlich zeigt der Autor die Doppelmoral des Monarchen auf, der sich der Aufklärung verpflichtet fühlt. Gleichzeitig beginnt er einen Angriffskrieg gegen Österreich unter hohen Verlusten. Doch die Novelle beschreibt nicht nur das Verhältnis der beiden großen Männer, Monarch auf der einen und aufklärerischer Philosoph auf der anderen Seite. Gerade im ersten Teil des Buches steht vielmehr Voltaires Beziehung zu Émilie du Châtelet im Vordergrund. Émilie und Voltaire lernen sich 1733 in Paris kennen und sie beschützt ihn auf dem Landgut ihrer Familie nach der Veröffentlichung der Lettres philosophiques. Sie erscheint als kluge und belesene Frau, mit der Voltaire glückliche Jahre gemeinsam verbringt. Gemeinsam erarbeiteten sie Élements de la philosophie de Newton und Émilie übersetzte verschiedene Werke wie etwa Mandevilles The fable oft the bees sowie dieAeneis von Vergil. Etwa zur gleichen Zeit beginnt der Briefkontakt zwischen Friedrich und Voltaire, in denen sie sich unter anderem über Machiavelli austauchen, der Friedrich zu seiner anonym veröffentlichten Schrift Antimachivelli inspiriert. Von Beginn an warnt Émilie Voltaire vor dem preußischen Thronfolger und so erfolgt das erste persönliche Treffen von Voltaire und Friedrich gegen ihren ausdrücklichen Wunsch.

    Doch erst als Voltaire sich 1750 für längere Zeit am Hof des Fürsten aufhält, wird deutlich, dass Absolutismus und intellektuelle Freiheit nicht zu vereinbaren sind. Um die Beziehung der ungleichen Männer darzustellen, greift der Autor auf viele Zitate aus der erhaltenen Korrespondenz zwischen ihnen zurück. Gut gefallen hat mir, dass der Autor keinen der beiden Protagonisten glorifiziert und neben der Kritik an Friedrich, die an vielen Stellen durchkommt, auch nicht davor zurückschreckt, den Philosophen Voltaire als materiell orientiert darzustellen, der auch dazu bereit ist, den preußischen König für Frankreich auszuspionieren. Die Entfremdung zwischen ihnen nimmt den zweiten Teil der Novelle ein.

    Neben den vielen Briefzitaten ist ein wesentliches Stilmittel des Autors eine Reduktion auf das Wesentliche. Die Novelle konzentriert sich vor allem auf das Faktische.

    Voltaire reiste mit dem preußischen Gesandten in Den Haag, Otto Graf von Podwelis, nach Berlin ab.
    Sie kamen am 30. August 1743 an.
    Fridrich traf drei Tage später aus Potsdam ein.
    Voltaires Zimmer im Schloß lagen in der Nähe der königlichen Gemächer.
    Friedrich ließ im Schloßtheater zu ehren Voltaires eine Oper aufführen. Voltaire erhielt das Recht, in Friedrich Loge zu sitzen.
    Voltaire nahm es sich heraus, Friedrich einen Fragebogen vorzulegen, der neun politische Fragen enthielt.
    Friedrich beantwortete die Fragen ironisch, und Voltaire war am Ende nicht klüger als vorher.

    So sehr mir es gefällt, dass der Autor viele Zitate aus den Briefen einbaut und die Handlung so authentisch wird, ist mir der grundsätzliche Stil zu nüchtern. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Autor reiht eher biographische Fakten aneinander und beschränkt sich auf die äußeren Ereignisse. Eine Innenansicht der Protagonisten wird dagegen nur sehr selten geliefert, was die Lektüre etwas emotionslos werden ließ. So sind die vom Autor dargestellten Informationen interessant, das Schicksal der Protagonisten ging aber mir aber zu keinem Zeitpunkt nahe.

    Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen, die Freundschaft der ungleichen Männer und die Frage nach der Vereinbarkeit von Aufklärung und intellektueller Freiheit gegenüber dem Absolutismus waren spannende Themen. Ebenso gut finde ich, dass der Autor viele Zitate aus der Korrespondenz einbaut. Auf Dauer war mir aber reduzierte, faktisch orientierte Sprachstil langweilig beim Lesen. Kaum Innenansichten und nur wenige Dialoge und Beschreibungen machten die Lektüre leider etwas spannungsarm.

  13. Cover des Buches Kulturgeschichte der Neuzeit: Vollständige Fassung in fünf Bänden (Sachbücher bei Null Papier) (ISBN: 9783954188925)
  14. Cover des Buches Kleine philosophische Aufsätze (ISBN: 9783958161955)
  15. Cover des Buches Zadig oder Das Schicksal (ISBN: 9783458318217)
    Voltaire

    Zadig oder Das Schicksal

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Candide oder Der Optimismus (ISBN: 9783406341090)
    Michael M. Prechtl

    Candide oder Der Optimismus

     (7)
    Aktuelle Rezension von: litane
    Ein kurzweiliges Lesevergnügen aus vergangenen Jahrhunderten. Der Protagonist ist leider vom Pech verfolgt, findet aber auf seinen Etappen doch immer wieder zum Glück.
  17. Cover des Buches Die Zunge (ISBN: 9783423129541)
    Lea Singer

    Die Zunge

     (8)
    Aktuelle Rezension von: huckelberry

    Ist zwar schön geschrieben. Wird auch nicht langweilig.

    Aber nach der Hälfte habe ich mich ernsthaft gefragt, worum es eigentlich geht. Essen? Ok, bei dem Titel hätte ich da auch schon früher drauf kommen können. 

    Achtung, jetzt wird's gemein:

    Ein Buch, das sich ohne rechte Handlung komplett nur ums Essen dreht... ich weiß ja nicht. Wahrscheinlich habe ich es nicht verstanden. Meiner Meinung nach ist es nicht sehr erbaulich, über einen Menschen mit Handicap zu lesen, der sich in die Welt der Genüsse flüchtet, um wenigstens ein bisschen zweifelhafte Anerkennung als verrückter "Fresssack" (und nicht etwa als Anwalt oder Theaterkritiker) zu erlangen.  

  18. Cover des Buches Voltaires Kalligraph (ISBN: 9783293306165)
    Pablo De Santis

    Voltaires Kalligraph

     (8)
    Aktuelle Rezension von: ChiefC
    Ein grandioses Buch! Wie in Löhrs "Der Schachautomat" spielt es im 18. Jahrhundert und dreht sich um "Maschinenmenschen". Doch während Löhrs Roman manchmal zu langatmig wird, sitzt bei Pablo De Santis jeder Satz. Der Roman greift sehr gut die Strömungen des 18. Jahrhunderts auf, den Widerspruch zwischen Aufklärung und Aberglauben, den Kampf zwischen dem aufkommenden Rationalismus und der brutalen Gegenwehr der (katholischen) Kirche, die geistig immer mehr an Boden verliert aber vielerorts immer noch über große Macht verfügt. Auch das Metier des Protagonisten, die Kalligraphie, befindet sich genau in diesem Spannungsfeld: Es handelt sich um eine aussterbenden Kunst, die immer mehr durch Maschinen (Buchdruck) ins Abseits gedrängt wird. Ironischerweise spielt auch ein Schreibautomat eine tragenden Rolle. Diese Ironie ist Absicht, denn De Santis' Buch ist weniger Historienroman als vielmehr auch Satire. Das gilt auch für das Format der "gothic novel", die der Autor gekonnt paradiert. Heraus kommt ein Lesevergnügen allererster Güte, denn man kann den viellschichtigen Roman eben einfach auch als spannende Story genießen.
  19. Cover des Buches Friedrich. (ISBN: B004XJTTKG)
    Ludwig FRIEDRICH II. - REINERS

    Friedrich.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Voltaire (ISBN: 9783499501739)
    Georg Holmsten

    Voltaire

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Der Schatz des Preußenkönigs (ISBN: 9783839214992)
    Christoph Öhm

    Der Schatz des Preußenkönigs

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Christoph Öhm entführt die Leser an den Hof des Preußenkönig Friedrich II., den man später den Großen nennen wird.
    Der französische Dichter und Philosoph Voltaire hat dem „alten Fritz“ einen Brief mit 10 Rätseln hinterlassen, die zu einem Schatz führen sollen.
    Nachdem der Stuttgarter Tuchhändler David Stark bei der Lösung eines Kriminalfalls im Erzbistum Salzburg eine kriminalistische Spürnase bewiesen hat, wird er kurzerhand von Friedrich nach Potsdam beordert.
    Mit zwei Helfern macht er sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz. Er begibt sich mehrmals in akute Lebensgefahr. Denn nicht nur Friedrich will den Schatz, sondern auch der Württemberger, die Österreicher, die Illuminaten und ein paar Private jagen das Geheimnis.

    Wird er den Schatz finden?

    Der Krimi ähnelt einer Schnitzeljagd durch Potsdam und Umgebung. Kenner der Örtlichkeiten können natürlich mit raten und entdecken die eine oder andere Teillösung.
    Das Buch ist leicht zu lesen und zeigt die Willkür der Fürstenhäuser der damaligen Zeit. Leider kommen die Charaktere, die gut angelegt sind, während des Geschehens ein wenig unter die Räder. Da wäre noch mehr möglich gewesen.
    Der Verlag verspricht „eine Story à la Dan Brown“. Das kann ich so nicht bestätigen. O.K. Die Jagd nach dem Schatz zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ich vermisse die aufschlussreichen Details, mit denen Dan Brown seine Leser fesselt. Nicht umsonst sind Browns Bücher mindestens doppelt so dick. Auf knapp 250 Seiten ist die Suche nach dem Schatz bald zu Ende.
    Die Ideen sind gut, leider ist die Umsetzung nicht ganz gelungen.

    Fazit:
    Eine leichte Sommerlektüre mit historischem Hintergrund.
  22. Cover des Buches Die Affäre C.: Thriller (ISBN: B006XVUJ0Q)
    Helene Luise Köppel

    Die Affäre C.: Thriller

     (13)
    Aktuelle Rezension von: schacla
    Als die Tante von Sandrine Feuerbach in Toulouse stirb, erbt die junge Anwältin nicht nur zwei Anwesen in Südfrankreich, sondern auch ein Jahre lang gehütetes Geheimnis:
    Sandrine ist wie ihre Tante eine echte Callas, und somit wird die "Affäre Callas" zu ihrer eigenen Familien Geschichte. Der älteste Sohn der Hugenottenfamilie starb im Jahr 1761 unter rätselhafter umständen. Die Bruderschaft der Weissen Büsser, geben dem Vater die Schuld daran ihn ermordet zu haben, da der Sohn zum katholischen Glauben konvertieren wollte. Auch ohne Beweise wurde der Vater hingerichtet. Voltrain, war jedoch fest überzeugt das es sich hier um ein Justizverbrechen handelt, trotzdem wurde der ganze Fall nie aufgeklärt. Sandrine macht sich also zusammen mit ihrem Jugendfreund auf die Suche, um dieses Verbrechen nach Jahrhunderten aufzudecken. Doch schon nach kurzer Zeit verschwindet Henri spurlos. Sie selber wird in ihrem Haus überfallen. Ein ganzen Monat vergeht bis sie sich mit ihrer Freundin zurück nach Toulouse wagt um Henri zu finden.

    Meine Meinung: Ich muss sagen das mich dieses Buch nicht  ganz überzeugen konnte. Der Schreibstil hat mir zwar sehr zugesagt, denn er ist sehr fliessen und man kommt gut in die Geschichte rein und kann sich einfach tragen lasse, doch fand ich es einfach nicht spannend. Es gab zwar immer wieder Stellen bei denen ich dachte, dass es nun spannend wird, jedoch wurde es das in meinen Augen nicht. Die Protagonisten, fand ich sehr sympathisch ich konnte mich auch super in die Personen hineinversetzten. Was ich schade finde, oder es einfach als mein Fehler ansehe ist, oft wenn in einem Buch es um Gemälde geht oder um bekannte Gegenstände suche ich Bilder davon im Internet. Bei den Sachen die in diesem Buch vorkommen, habe ich es irgendwie nicht hingekriegt das richtige Gemälde zu finden und dadurch hatte ich zum Teil nicht wirklich Ahnung um was es genau ging. Was mich auch noch störte war, das es zu beginn sehr intensiv über die Affäre Callas ging, aber sobal Henri verschwand, ging es so gut wie nur um Henri und nicht wirklich mehr um die Affäre Callas. An sich jedoch, was ich zu der Geschichte sagen kann, ist das sie sich so dahin zieht. Dadurch war für mich das Ende um so überraschender, jedoch muss ich trotzdem sagen, dass auch wenn es mich überrascht hat das Ende mir nicht gefallen hat.

    Mein Fazit: Ein interessantes Buch, dass mich leider nicht packen konnte. Trotzdem empfehle ich es jedem der Sich für die Affäre Callas interessiert und auch sonst ein kleiner Fan von Geheimen Bruderschaften ist.

  23. Cover des Buches Candide (ISBN: 9783843801379)
    Voltaire

    Candide

     (154)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    Candide wird unvorbereitet in die weite Welt geworfen. Auf sich allein gestellt, erkundet er die Welt, die nach seinem Lehrer Panglos, die beste aller Welten ist, und in der es keine Ursache ohne Wirkung gibt.

    Zusammen mit Candide begegnet man in diesem Buch vielen grauenvollen Taten: Vergewaltigung, Krieg, Missbrauch, Mord. Man wird mit vielem konfrontiert, das einem zu denken gibt. Ist dies wirklich die beste aller Welten?

    Es wird nie wirklich ins Detail gegangen, die Erzählungen sind sehr oberflächlich, was es mir manchmal etwas schwierig gemacht hat, dem Handlungsverlauf auch wirklich zu folgen. Aber diese oberflächliche Schilderung mit diesem satirischen Ton, macht, dass man zu hinterfragen beginnt, aus welcher Ursache diese Wirkung entstanden ist. Und das gibt auch Candide zu denken, denn ihn plagen Zweifel, ob die Welt wirklich so schön ist, wie er immer gedacht hat.

    Die Handlung spielt sich vor allem zum Ende hin sehr rasant ab; ich wusste manchmal nicht mehr, wo oben und unten war, was jetzt gerade passierte – und vor allem wieso das jetzt passierte. Aber auch das hat einen gewissen Reiz, den man erlebt Abenteuer, die man nie erwartet hätte und hört Geschichten, die man ansonsten nie hören würde.

    Ich verstehe die Kritik, die Voltaire mit dieser Geschichte im 18. Jahrhundert übt: Dass die Welt grausam sein kann, dass es nicht nur Gutes geben kann. Und Candides blinder Optimismus, der in so einer Welt Fehl am Platz scheint, regt zum Nachdenken an.

    Aber leider machte mir das Lesen keine Freude, was vor allem an der Sprache und Erzählweise lag, obwohl ich die Denkansätze, die das Buch liefert, sehr interessant finde.

    Fazit
    Eine Kritik an die Missstände im 18. Jahrhundert, die satirisch behandelt werden und einen zum Nachdenken anregen. Die Geschichteliefert interessante Denkansätze und zwingt einen, sich mit grauenvollen Taten auseinanderzusetzen und sich zu fragen, weshalb das alles passiert.

    Leider fand ich es sehr anstrengend zu lesen und konnte teils der Handlung nicht wirklich folgen.

  24. Cover des Buches Die geheimen Gutachten des Vatikan (ISBN: 9783865390707)
    Peter Godman

    Die geheimen Gutachten des Vatikan

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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