Bücher mit dem Tag "vogesen"
7 Bücher
- Bettina Storks
Das Haus am Himmelsrand
(80)Aktuelle Rezension von: san_allegradas Buch war ganz nett, ich bin mit dem Schreibstil gut klargekommen und es gab wenige Längen.
Inhaltlich hat mich das Buch leider nicht vom Hocker gerissen, mir persönlich waren zu wenig historische Fakten verarbeitet.
Außerdem bin ich mit Lizzy nicht warm geworden, sie war mir einfach zu realitätsfremd und lebt, wie ihr Bruder ihr auch vorwirft, in ihrer eigenen Welt.
- Claire Stihlé
Der Ort der verlorenen Herzen
(56)Aktuelle Rezension von: anne_foxAnouk ist eine Frau die eigentlich ihr Leben lang sehr einsam war. Ihre Eltern verstarben als sie siebzehn Jahre alt war in einer Sturmnacht als sie von einem heruntergefallenden Baum gemeinsam erschlagen wurden. Schlimm für Anouk da gerade sie ihre Eltern tot unter dem Baum finden muss. Doch das es in ihrem Leben ein großes Geheimnis gibt, erfährt sie erst durch Zufall, als sie in ihre Heimat durch ein Angebot in der Hütte ihrer Eltern die umgebaut in ein Chalet eingeladen wird. Dort trifft sie auch auch auf andere einsame Menschen die dorthin gekommen sind.
Eine besinnliche Geschichte die weihnachtlich sein soll, die mich aber nicht überzeugen konnte. - Michael Schnelle
Jakobswege zwischen Schwarzwald und Vogesen (Der Weg ist das Ziel)
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Rene Bazin
Les Oberle
(1)Aktuelle Rezension von: sKnaerzleObwohl ich dieser Aussage grundsätzlich zustimme, wird das Thema hier ein wenig differenzierter behandelt.
Der Roman spielt irgend wann zwischen 1890 und 1900 im Elsass, das damals eine von Deutschland eroberte Provinz war. Aber quasi alle Elsässer träumen davon, wieder Franzosen zu werden. Nur einer äußert einmal, ihm wäre es auch recht, Deutscher zu sein, wenn das Elsass ein gleichberechtigtes Bundesland würde. Ein besonders glühender französischer Patriot ist Jean Oberlé, der Freudentränen vergießt, wenn er vom Vogesenkamm nach Westen schaut. So weit passt das mit den Nationalisten.
Andererseits ist die Liebe zu Frankreich eher ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Landschaft. Der Autor muss es mit dem Mund seines Protagonisten einräumen, dass Deutschland in allem, was sich statistisch Messen lässt, überlegen ist. Trotzdem liebt er Frankreich mehr. Das ist sicher nicht die Haltung eines blindwütigen Nationalisten.
Vor allem aber zeigt der Autor mit seiner Handlung, wie die Frage der Nationalität eine Familie zerstört. Vater Oberlé ist ein Geschäftsmann, der sich der Realität angepasst hat und mit den Deutschen Geschäfte macht und in der deutschen Verwaltung Karriere machen will. Seine Frau und sein Sohn aber träumen von einem französischem Elsass. Diese Gegensätze machen auch Liebesgeschichten und Freundschaften über die Grenzen der Nationalitäten hinweg unmöglich.
Der Autor scheint die Lösung in einer Rückkehr des Elsässer nach Frankreich zu sehen und wer das nicht findet, soll sich eben bekehren. Wir kennen inzwischen bessere Möglichkeiten.... - Eduard Habsburg
Lena in Waldersbach
(2)Aktuelle Rezension von: JuanaIn seinem zweiten Roman schickt Eduard Habsburg eine Schülerin aus Frankfurt am Main allein in die Vogesen, ohne Handy und Laptop, aber mit einer zerfledderten Reclam-Ausgabe von Büchers „Lenz“ im Rucksack. Der Pfarrer von Waldersbach und seine Frau nehmen sie freundlich auf und staunen darüber, dass eine 17-Jährige so fasziniert vom „Lenz“ und dem historischen Vorbild ist, dass sie bei Ihnen auf dessen Spuren wandeln will. Was sie nicht wissen: Lena identifiziert sich so sehr mit dem traumatisierte Lenz, dass sie dessen Ängste und Wahnvorstellungen nachlebt. Der Leser ahnt schnell, dass Lenas eigentliches Problem ein anderes ist, das Ende des Romans überrascht dann doch. Von Habsburg spielt gekonnt mit Fantasie, Illusionen, Wahn und Realität und zeigt, welche Kraft Literatur entfalten kann, wenn sie auf fruchtbaren Boden trifft.