Bücher mit dem Tag "vogelbeobachtung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vogelbeobachtung" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Bird Therapy (ISBN: 9783485030212)
    Joe Harkness

    Bird Therapy

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Photon

    Burnout und Depression sind mittlerweile sehr verbreitet. Im Buch „Bird Therapy“ von Joe Harkness stellt der Autor seine eigenen Erfahrungen da, wie er aus einer schweren psychischen Krankheit genesen ist und was er selbst dafür getan hat. Sicherlich ist die ärztliche Versorgung je nach Schweregrad erst einmal wichtig und der Schritt dahin nicht leicht.

     

    Aber was kann jeder selbst für sich tun, um wieder Kraft für den Alltag zu bekommen? Ich habe deshalb das Buch gelesen, weil mich meine Frau darauf aufmerksam machte, dass ich nach meinen „Auszeiten“ in der Natur entspannter und zufriedener wirke und das Verbringen von Zeit in der Natur und die Beobachtung von Tieren und ihr Verhalten mir guttut und mir hilft den Stress des Alltages abzubauen. Allein in der Natur und mit ihren Bewohnern hilft mir zur Ruhe zu kommen. Nur der Winter war für mich bisher immer eine Zäsur. Es ist nicht allein, dass es dunkel wird und kalt, mir kam die Natur bisher immer düster und leblos vor in dieser Jahreszeit. Hier hat mir das Buch sehr geholfen, die Scheu vor „professionellen“ Birdern abzulegen. Und vor allen Dingen mein eigenes Konzept zu finden, was zu mir passt, so dass ich Ruhe und Zufriedenheit bei meinen Exkursionen finden und mir selbst erklären kann, was mich nach draußen treibt. Besonders belustigend fand ich das Kapitel um den „Fernglascode“, es ist wirklich überraschend, wie gut man mit Leuten ins Gespräch kommt, wenn man sich draußen mit einem Fernglas um den Hals bewegt.

     

    Ich habe, motiviert durch die plastischen Erzählungen von Joe Harkness, Stück für Stück unseres Gartens attraktiver für Vögel gemacht. Es muss nicht das seltene Exemplar sein, die Kämpfe unserer Spatzen um die Meisen-Knödel sind sehr belustigend, dann wo zwei Spatzen nicht friedlich miteinander sein können, haben vier Schwanzmeisen problemlos Platz. So kann ich mir meine Art von Aufmerksamkeitstraining selbst schaffen, welches zu mir passt.

    Der Autor ist Birdwatcher mit Leib und Seele und das merkt diesem Buch und den Erzählungen an. Für den Leser kann es zu Weilen etwas mühsam sein, den vielen Berichten über die Exkursionen zu folgen. Hier hätte der Autor sich etwas zurückhalten können, denn wer wird schon – gerade in dieser Zeit - in diese sehr schöne Gegend von England kommen, wo der Autor lebt.

     

    Aber ich bin immer wieder belohnt worden mit Tipps und Geschichten, die mir vieles näher gebracht haben und dazu gehört auch darüber etwas zu erfahren, was ich auf keinen Fall machen werde. Jedes Kapitel des Buches schließt jeweils mit ein paar Tipps ab, die das Kapitel zusammenfassen und die in der Kürze sehr viel Wissen komprimieren.

     

    Für mich hat das Buch meine eigenen Erfahrungen bei der Entspannung und Regeneration in der Natur auf einen festen Grund gebracht. Vielen Dank dem Autor dafür. 

     

     

     

     

     

  2. Cover des Buches Vogelfrei (ISBN: 9783841906144)
    Noah Strycker

    Vogelfrei

     (9)
    Aktuelle Rezension von: bookloving
    MEINE MEINUNG
    In seinem Buch „Vogelfrei“ nimmt uns der der amerikanische Autor, Fotograf und leidenschaftliche Birder mit auf eine besondere und wahrhaft abenteuerliche Weltreise und berichtet von seinem „World Big Year 2015“. Ausgerüstet mit einem spartanisch gepackten Rucksack und einem Fernglas ist Strycker mit dem Ziel unterwegs, innerhalb eines Jahres mehr Vogelarten als je ein Mensch zuvor zu sichten. Ein äußerst ehrgeiziges Vorhaben, das bereits im Vorfeld eine minutiösen Reiseplanung, das Knüpfen von Kontakten zu geeigneten Birdern in den einzelnen Ländern und die Entwicklung geeigneter Strategien für diese „Birdrace“ der besonderen Art voraus setzt.
    Der Begriff „Big Year kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und findet inzwischen weltweit immer mehr Anhänger in der Birderszene. Hierbei geht es darum, über 365 Tage hinweg, also vom 1. Januar um 0 Uhr bis zum 31. Dezember 24 Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu hören oder zu sehen. Was ist im positiven Sinne ein „Sabbatical“ mit einzigartigen Naturerlebnissen, eine nette Freizeitbeschäftigung mit Gleichgesinnten in der Natur sein kann, kann leider auch zum Leistungssport werden, bei dem der reine Wettkampfgedanke im Mittelpunkt steht. Sehr unterhaltsam und anschaulich vermittelt Strycker uns Lesern die Vielfältigkeit aber auch die Schattenseiten von Birding als moderne und spannende Form der Vogelbeobachtung - „Birding ist Jagen, Sammeln und Glücksspiel in einem. Niemand weiß genau zu sagen, ob es mehr eine Sucht, ein Freiheitsdrang oder einfach nur ein Spiel ist, mit dem sich Öko-Nerds die Zeit vertreiben.“ Zweifellos eine Leidenschaft, die nicht jeder auf Anhieb nachvollziehen kann, doch je weiter man liest, desto mehr greift die Begeisterung fürs Birding auch auf uns Leser über. Der Autor gelingt es sehr gut, uns mit seinem mitreißenden, persönlichen Reisebericht zu fesseln, aber zugleich auch routiniert und gewandt über Regularien und fachliche Hintergründe zu berichten, ohne den Leser allzu sehr mit Details zu langweilen. Mitreißend und kurzweilig beschreibt Strycker, wie sein Jahr von Höhen und Tiefen geprägt war, und lässt uns teilhaben an einzigartigen Sichtungen von seltenen Vögeln, großer Euphorie, brenzligen Situationen und herben Enttäuschungen. Ein besonderes Highlight sind die prägenden Begegnungen mit vielen anderen passionierten Vogelbeobachtern vor Ort, die ihn bei seiner Mission tatkräftig und selbstlos unterstützt haben, und engagierten einheimischen Menschen, die sich sehr eindrucksvoll für den Vogelschutz und den Erhalt der Umwelt einsetzen..

    FAZIT
    Spannender und unterhaltsamer Reisebericht eines passionierten Birders auf Weltrekordjagd.
  3. Cover des Buches Federnlesen (ISBN: 9783431040883)
    Johanna Romberg

    Federnlesen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: ElinCorinth

    „Ich will meine Begeisterung für Vögel nicht länger für mich behalten. Sondern sie weitergeben, in einer Form, die möglichst viele erreicht und im Idealfall ansteckt.“

    So beschreibt Johanna Romberg  in der Einleitung (Seite 16) ihr Anliegen, dieses Buch zu schreiben. Das 2018 im Lübbe Verlag neu erschienene Sachbuch trägt den Untertitel „Vom Glück, Vögel zu beobachten“.

    Für sie als Hobby-Beobachterin ging es nie darum, umfassendes Wissen über die Vogelwelt zu erlangen. Somit musste sie bei der Arbeit an dem Buch viel Recherchieren und auf Experten zugehen. Etwas, das ihr als langjährige GEO-Redakteurin und Autorin nicht schwergefallen sein dürfte. Und von dem sie selbst immer wieder im Buch betont, wie bereichernd es für sie war, all diese Menschen getroffen zu haben.

    Die schiere Fülle an Informationen veranlasste sie, das Buch in zwölf voneinander unabhängige Kapitel zu gliedern. Jedes dieser Kapitel liest sich wie eine eigene Geschichte. Die Themenbreite reicht von der Identifikation von Vogelstimmen und dem Umgang mit einem Bestimmungsbuch über die Benutzung von Ferngläsern hin zu Artenschutz und kontroversen Themen wie den Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft und den potentiellen Gefahren durch Windkraftanlagen.  Daneben widmet sie sich aber auch einzelnen Vogelarten – Spechten, Mauerseglern oder Greifvögeln. Und verliert nie das Glück aus den Augen.

    Nie klingt sie belehrend. Sie wägt ab, hinterfragt, wechselt die Perspektive, aus der vor allem die großen Streitthemen wie Artenschutz und Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd etc. betrachtet werden müssen. Stets bemüht sie sich um Objektivität, doch oft vermittelt sie durch ihre eigene Meinung den nachdrücklichen Wunsch zu mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Dabei geht es ihr nicht vordergründig um Statistiken und Zahlen, obwohl sie nicht müde wird, ihre Recherchen durch Expertenaussagen und Studien zu belegen, doch am Ende steht immer das ganz persönliche Erleben, das eigene Glück am Vögelbeobachten.

    Deutlich wird dabei immer, dass es Johanna Romberg um Lebensnähe und Nachahmbarkeit geht, um die Umsetzbarkeit und das Erleben des ornithologischen Hobbys vor Ort. Sie bewirbt durch ihre Recherchen den Artenreichtum in Deutschland und die vielen Möglichkeiten, unkompliziert auf Entdeckertour zu gehen.

    Johanna Romberg findet in ihrer Sprache eine schöne Balance zwischen Sachlichkeit und Emotionalität. Trotz der Fülle an Themen, die sich in den 300 Seiten des Buches verstecken, wirkt es strukturiert und klar, auch wenn die Autorin selbst mehr als einmal erwähnt, kein besonders systematischer Typ zu sein. So berichtet sie (Seite 20):

    „Immer kam mir etwas dazwischen, oder besser gesagt, es flog mir etwas dazwischen, denn meistens war es ein Vogel, der zwischendurch meine Aufmerksamkeit forderte.“

    Diese Zwischendurch-Themen sammelte sie unter der Kategorie Zugeflogen, welche sich zwischen die Kapitel reihen und zum Teil deren Übergänge bilden. Sie heben sich auch farblich vom Buch ab, denn sie sind auf Seiten in hellem Sepia gedruckt.

    Überhaupt ist das Layout des Buches eine einzige Freude, was schon mit dem Einband beginnt. Er war es auch, der meine Aufmerksamkeit im Buchladen anzog. Das erste Blättern durch die Seiten ließ mich dann nicht mehr los. Das farbig gestaltete Inhaltsverzeichnis, die wunderschönen Vogelaquarelle von Florian Frick, die federnbesetzten Seiten des Inneneinbands und das glatte, relativ schwere Papier lassen jedes Herz höher schlagen. Die Liebe, die dieses Buch ausstrahlt, macht es unwiderstehlich und mein erster Gedanke war: Das ist ein Buch, wie ich es auch gerne geschrieben hätte.

    Das Buch trifft einen Nerv unserer Zeit, denn Vogelbeobachtung, auf Neudeutsch Birding, ist längst auf dem Vormarsch und die Hobby-Ornithologie hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewaltigen Imagewandel erfahren. Johanna Romberg formuliert es so (Seite 250):

    „Es ist nicht mehr das beschauliche, etwas trutschige Hobby von Wanderern, das es früher war und als das es, in vielen Medienberichten, heute noch dargestellt wird. Vogelbeobachtung ist ein Hightech-Sport geworden, der Aufwand und Einsatz erfordert, jedenfalls dann, wenn man zu den besten des Fachs gehören will.“

    Und während des Lesens bekommt man arg Lust darauf, auf Aufwand und Einsatz, auf das Erleben der Vögel mit eigenen Augen und Ohren, und auf das Glück, was sich dabei tief innen drin breitmacht.

    Ein Link zur Leseprobe gibt es auf meinem Blog unter:
    https://treibholzinsel.wordpress.com/2018/06/08/buchtipp-federnlesen-von-johanna-romberg/


  4. Cover des Buches Die Brandungswelle (ISBN: 9783442746224)
    Claudie Gallay

    Die Brandungswelle

     (37)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Trauerarbeit am Meer.
    La Hague, eine raue Insel in der Normandie beherbergt raue Menschen. Die Heldin, allgemein von den Insulanern „La Griffue“ genannt, nach dem Haus, in dem sie Logis bekommen hat, ist Binnenländerin und Biologin und auf die Insel gekommen, um Vögel zu zählen, aber eigentlich, um letzte Trauerarbeit zu leisten und um allein zu sein, denn ihr Mann ist an einer unheilbaren Krankheit gestorben. Sie ist namenlos und bleibt es bis zum Buchende. Sie beobachtet und mischt sich nicht ein, was ich übel nehme, denn einige Tierquälereien, die sie beobachtet, hätte sie mit Leichtigkeit unterbinden können, wenn sie nur gewollt hätte. Aber ihre Unbeteiligtheit ist ihr wichtiger als Mitgefühl. Oder der Autorin. Was sie will, weiss kein Mensch, auch die geneigte Leserin nicht. Lambert?

    Denn plötzlich interessiert sie sich doch. Für die Menschen und für Lambert. Der auf die Insel gekommen ist, um sein Haus zu verkaufen und der den Verlust seiner auf dem Meer gebliebenen Familie beklagt. Allerdings schreibt er die Schuld dafür weniger dem Meer als dem alten Theo zu.

    Die Autorin stellt dem Leser das Inselleben plastisch vor Augen sowie das Schicksal der vom Meer gezeichneten Fischer. Die typischen Seeszenen und Meerbilder sind hervorragend herausgearbeitet, die Inselbewohner mit vielen Details und mit Hintergrund versehen. Das ist großes Kino. Ein bisschen ein düsteres Kino. Klar. Es geht Wind, Sturm, Menschen bleiben im Meer. Die Insel ist karg. Die Bewohner sind knorrig und wunderbar. Die Sonne scheint nur kurz. Eigentlich wollen alle weg von hier.

    Die Stilmittel sind von der Autorin an das karge Inselleben angepasst. Das ist gewollt und gekonnt. Kurze Hauptsätze. Keine Konjunktionen. Dennoch Stil und Atmosphäre! Man muss sich in das Spartanische, Abgehackte einlesen. Auf 500 Seite hin klingt mir der Verzicht auf jede Konjunktion allerdings dann doch etwas hart im Ohr.

    Fazit: Ein stilistisch ansprechender Roman über eine raue Insel in der Normandie. Sehr atmosphärisch geschrieben.

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Verlag: btb, 2008, 3. Aufl.
  5. Cover des Buches Der gute Mörder (ISBN: 9783518467831)
    William Shaw

    Der gute Mörder

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lisamaria

    Nicht nur spannend, sondern auch lehrreich durch seine Rückblicke auf die Nordirland- Konflikte. Sympathischer Hauptprotagonist, der einem am Schluss fast leidtut.

  6. Cover des Buches Wintervögel (ISBN: 9783440152904)
    Lars Jonsson

    Wintervögel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Ein absolut fantastisches Buch wartet hier auf Vogelfreunde und die, die es gerade werden wollen. "Wintervögel" von Lars Jonsson zeigt in seinem Buch eine besondere Sicht auf das Leben der Wintervögel in Schweden.

    Das weiße Cover mit den beiden wunderschönen Vögeln im verschneiten Geäst darauf ist allein schon ein Kunstwerk für sich und bietet einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Leser*innen im Buch erwartet. Auch ein Blick unter dem Cover lohnt sich.

    Das Buch führt uns zunächst in ein warmes Vorwort und in eine kleine Einführung in die Vogelwelt des Autors in Schweden. Seine Erzählungen sind lebendig. Man sieht alles ganz genau vor sich und ist so wunderbar eingestimmt.

    Der größte Bereich des Buches sind die Vogelarten. Zu jedem Vogel gibt es gut fundiertes Sachwissen, am Rande befindet sich eine Übersichtskarte, wo der jeweilige Vogel beheimatet ist. Lars Jonsson geht hier immer wieder auf die Besonderheiten des Federkleids und Verhaltensweisen der Vögel ein und hat kleine Anekdoten seines Erfahrungsschatzes mit eingebaut. Zu jedem Vogel gibt  es faszinierende, malerische Aquarelle und bei einigen auch Bleistiftskizzen. Hier merkt man, dass ein wahrer Künstler am Werk war. Detailgetreu,  die Farben explizit aufeinander abgestimmt und sehr ausdrucksstark sind die kleinen und großen Kunstwerke abgebildet. Fast hat man das Gefühl,  sie wären lebendig und würden jeden Moment aus dem Buch heraus flattern.

    Hinten im Buch finden sich weitere Literaturtipps zum lesen, hören, sehen sowie ein Register.

    Auf rund 344 Seiten ist das große, schwere Buch gefüllt mit Wintervögeln und Anekdoten. Besonders schön: Der Autor nimmt auch immer wieder Bezug darauf, wo man die Vögel sonst antrifft. So sind die meisten im Buch vorkommenden Vögel auch im Winter Deutschlands anzutreffen. 

    "Wintervögel" ist wahrhaft ein riesiger Buchschatz, der zu einem wunderbaren Begleiter im Winteralltag wird. So kann man es auch schnell zur Hand nehmen, wenn man sich nicht sicher ist, welcher Vogelgast sich an der Futterstelle im Garten, Balkon oder in der freien Natur eingestellt hat. Absolut zu empfehlen für Vogelfreunde, Vogelinteressierte und alle, die sich gern über Wintervögel informieren wollen.

    "Wintervögel" hat mein Leserherz im Flug erobert. Ein Meisterwerk, das unsere Augen und unsere Augen für die Winterwunderwelt der Vögel öffnet, das begeistert und uns auch etwas Staunen lässt, wie viel Zauber in so manchem Vogel steckt.

  7. Cover des Buches Vogel entdeckt - Herz verloren (ISBN: 9783440173664)
    Antonia Coenen

    Vogel entdeckt - Herz verloren

     (4)
    Aktuelle Rezension von: pajo47

    Was ist es? Ein Sachbuch über heimische Vögel? Oder ist es ein Bericht von zwei Vogelliebhabern über ihre persönlichen Erfahrungen nicht nur mit Vögeln? Es ist beides und von daher ein Buch, das den Leser und die Leserin auf zwei Ebenen anspricht, die Sachebene und die Gefühlsebene.

    Insgesamt 14 Vögel, die bei uns heimisch sind oder uns als Zugvögel zu Besuch sind, werden in einzelnen Kapiteln von Antonia Coenen und Philipp Juranek besprochen. Dabei stehen die eigenen Beobachtungen im Vordergrund. Dazu geben die beiden, sie die als Ornithologen-Amateure bezeichnen, einen Einblick in die persönlichen Erlebnisse, persönliche Beziehungen und berufliche Stationen.

    Das Buch ist mit vielen Abbildungen, versehen. Eine ganze Reihe davon scheinen Schnappschüsse ohne besondere künstlerische Ambitionen zu sein. So wie man sie in einem Familienalbum finden könnte.

    Ein sehr persönliches Buch mit einem großen Lerneffekt. Ich habe es in die Kategorie "Persönliches Sachbuch" eingeordnet. Ich weiß nicht, ob es diese Kategorie schon gibt. Sonst gibt es sie also jetzt neu.

  8. Cover des Buches Vögel in Europa (ISBN: 9783831029921)
    Rob Hume

    Vögel in Europa

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Nepomurks
    Der Vogelführer "Vögel in Europa" aus dem DK- (Dorling-Kindersley) Verlag bietet eine hervorragende Übersicht über alle möglichen und erdenklichen Vogelarten in Europa (über 500), inklusive einer Vogelstimmen-CD. Das Buch umfasst 480 Seiten mit guter Strukturierung und ausführlichen Bildern und Fotos zum jeweiligen Vogel. Unterteilt sind die Kapitel nach Gattungen / Vogelart, bzw. Familie. Den häufig vorkommenden oder üblichen Vogelarten werden dabei recht ausführlich bedacht und selbst die selteneren Arten werden noch absolut ausreichend beschrieben!

    Aufgeführt werden zu jeder Vogelart folgende Punkte:
    - Ordnung / Familie / Art
    - reichliche Bebilderung per Foto (überwiegend) oder Zeichnung
    - Lebensraum
    - Größe (Körperlänge, Flügelspannweite, Gewicht)
    - Beschreibung (mit grundlegenden Charakteristika, Eigenheiten, Besonderheiten - häufig mit zusätzlichen kleineren Fotos)
    - Gesangs- und Flugmuster (sogar mit "Flügelschlagmuster")
    - Brutbiologie
    - Nahrung
    - Lebensdauer
    - männlicher / weiblicher Vogel
    - Sozialverhalten / soziale Einheiten
    - Vorkommen mit Karte und Angaben zur Häufung
    - naturschutzfachlicher Status
    - Unterarten, ähnliche Arten (zur genauen Abgrenzung, hier werden insbesondere Unterschiede hervorgehoben)
    - etc.

    Insgesamt gefallen mir das Layout und die gesamte Aufmachung sehr gut. Selbst wenn man sich nur kurz informieren möchte, dient das Buch der informativen Durchsicht oder Suche, da natürlich ein Register und eine gut durchdachte Über- und Unterkategorisierung vorhanden sind. Die Vögel werden durchgängig gut dargestellt: immer im Seitenprofil, im Flug und „sitzend“. Wenn nötig, finden sich zusätzlich zu den Hauptbildern auch noch weitere Fotos. Vögel, die nur ausnahmsweise in unseren Gefilden zu Besuch sind, werden im Anhang noch erwähnt. Die Texte sind durchweg gut verständlich, auch für Laien oder Kinder, bzw. Jugendliche. Alles in allem ein wirklich tolles, umfangreiches Buch, dass für einen ersten Eindruck, eine Vogel-Bestimmung oder auch nur zum Schmökern bestens geeignet und sehr aufschlussreich ist. Deswegen: 5 Sterne!
  9. Cover des Buches Die siehst du! Bäume (ISBN: 9783440171028)
    Margot Spohn

    Die siehst du! Bäume

     (24)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    Michael Scholz hat dieses sehr informative Buch " Die siehst Du !" geschrieben.
    Im Buch findet man alles zum Thema " Die Vögel um Dich herum ".
    Vögel ganz bewusst beobachten bringt uns die Natur ein ganzes Stück näher.

    Der Autor hat das Thema sehr systematisch aufgebaut in mehreren Kapiteln:
    - Faszination Birding - wie kam der Autor dazu Vögel zu beobachten ?
    - zu Risiken und Nebenwirkungen - wie kam es zum Buch? der Autor möchte die Neugier des Lesers wecken und sein Interesse für unsere geflügelten Mitbewohner
    - Ausrüstung - von Fernglas über Spektiv hin zu Outfit , etc.
    - Vogelstimmen
    - Innenstadt - was unterscheidet die Vögel zu denen im Wald.., welche kommen vor
    - Wohngebiet und Dorf
    - Park und Stadtwald
    - Teich, Fluss und See
    - Diese Vögel siehst Du - aus meiner Sicht der spannendste Teil.

    Die Vögel werden genau und gut verständlich beschrieben.
    in " Am Futterhaus " begegnet man vielen Vögel, die man aus dem Alltag kennt und kann sich dann im Buch weiterführende Informationen ansehen.

    Das Buch ist aus meiner Sicht sehr systematisch aufgebaut. Man erfährt das Wichtigste wird aber nicht überfrachtet.
    Mir gefällt es sehr gut.

  10. Cover des Buches Kleine Vogelkunde Ostafrikas (ISBN: 9783499267567)
    Nicholas Drayson

    Kleine Vogelkunde Ostafrikas

     (98)
    Aktuelle Rezension von: aba

    Schöne Träume garantiert

    Mr. Malik ist verliebt in Mrs. Mbikwa. Aber er ist zu schüchtern, um ihr seine Liebe zu gestehen. Also weiß Mrs. Mbikwa nicht, was sie verpasst, denn Mr. Malik ist wirklich ein toller Mann. Er ist höflich, gebildet, bescheiden und, was Mrs. Mbikwa am meisten gefallen sollte: Er beobachtet Vögel für sein Leben gern. Vögel in der Natur zu beobachten, ist Mr. Maliks und Mrs. Mbikwas gemeinsames Hobby. Jeden Dienstag treffen sie sich Nairobis Vogelfreunde, um sich von Mrs. Mbikwa die besten Orte zu zeigen, in denen sie ihrer schönen Beschäftigung am besten nachgehen können.

    "Kleine Vogelkunde Ostafrikas" von Nicholas Drayson ist eins dieser Bücher, die niemals zu Ende gehen sollten.

    Mr. Malik ist einer dieser Romanhelden, die bereits in den ersten Seiten des Buches als solchen erkannt werden. Mr. Malik aber möchte nicht den Helden spielen. Im Gegenteil, er fühlt sich auf keinen Fall wie einer. Und das macht ihn liebenswert.

    Nicholas Drayson erzählt die Geschichte von Mr. Malik und wie er am Ende sich dazu gezwungen sieht, für die Liebe zu Mrs. Mbikwa zu kämpfen, als ein gefährlicher Konkurrent auf der Spielfläche erscheint. Was danach kommt ist Vergnügen pur!

    Humorvoll, sehr britisch, aber auch total herzlich, dieses Buch zählt zu denen, die einen alle Sorgen vergessen lässt. Nach dem Lesen der Abenteuer in kenianischen Landschaften und Wettbewerben zwischen Gentlemen in Herrenklubs, die an Kolonialzeiten erinnern, kann man wunderbar einschlafen. Schöne Träume sind garantiert.

  11. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: Potpourri

    Die Filmadaptionen haben mir gut gefallen, generell gefällt mir die Handlung. Das Buch fand ich jedoch einfach nur anstrengend. Mit dem Schreibstil konnte ich nichts anfangen. Ich mag detailreiche Schilderungen, das war jedoch einfach zu viel des Guten. In etwa bei der Hälfte des Buches habe ich aufgegeben. 

  12. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783552056046)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (725)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Es liest sich gut und flüssig. Es war mein erstes Buch von Henning Mankell und mein erster Wallander-Krimi.
    Die ganze Geschichte liest sich sowohl flüssig als auch schlüssig, es greift meiner Meinung nach alles gut ineinander und man erhält auch ein Bild des Menschen und nicht nur des Ermittlers Wallander.
    Ich würde durchaus auch noch andere Krimis aus dieser Reihe lesen, obwohl ich sonst kein Krimi-Fan bin, aber ich werde auch nicht aktiv danach suchen.

  13. Cover des Buches Der neue Kosmos Vogelführer (ISBN: 9783440077207)
    Lars Svensson

    Der neue Kosmos Vogelführer

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Der kleine Vogelführer (ISBN: 9783835417212)
    Walther Thiede

    Der kleine Vogelführer

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Mordsand (ISBN: 9783404187737)
    Romy Fölck

    Mordsand

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Mordsand" ist der vierte Band der Elbmarsch-Reihe von Romy Fölck. Ein junges Paar verbringt seinen Zeltausflug auf einer Elbinsel, als dieser ein jähes Ende findet. Sie finden den Schädel eines Menschen, der durch das Elbwasser freigelegt wurde. Als die Einsatzkräfte den Fundort näher beschauen, entdecken sie ein gefesseltes Skelett, tief eingegraben und nun durch den Fluss teilweise freigelegt. Die Untersuchungen ergeben, dass es schon eine Liegezeit von ca. 30 Jahren haben muss. Die Kommissare Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn stehen vor einem Rätsel. Der einzige Hinweis auf die Identität des Toten führt durch ein Metall-Implantat in die ehemalige DDR. Als kurz darauf die Leiche eines Hamburger Bauunternehmers ähnlich drapiert aufgefunden wird, sucht man nach Zusammenhänge. Und diese führen die Ermittler in die Kindheit der Opfer zurück. Die Spur führt zu den damaligen Jugendwerkhöfen. Dies waren Disziplinareinrichtungen im System der Spezialheime der Jugendhilfe in der DDR. Romy Fölck erzählt diesen Krimi in zwei Zeitebenen. Zum einen in der Gegenwart und den Geschehnissen in der Elbmarsch, zum anderen Ende der 80er Jahre, als Jugendliche schlimmste Misshandlungen in diesen Heimen erleiden mussten. Das GJWH Torgau war geschlossener Jugendwerkhof der DDR, es ist heute eine Gedenkstätte und weist auf die Geschichte der damaligen repressiven Heimerziehung hin. Lange tappt man als Leser mit den Kommissaren im Dunkeln, man erkennt das Motiv, aber es fehlt die entscheidende Spur. Erst spät offenbart sich die wahre Identität des Täters. Zudem ist in diesem vierten Fall auch einiges an Privatleben der Ermittler mit beschrieben. Dies ist vielleicht manchmal ein klein wenig zu viel, aber letztendlich rundet es das Gesamtbild doch wieder ab. Denn auch die Geschichte der Frieda Paulsen und des Bjarne Haverkorn wird in diesem Band fortgeschrieben.  Dieser Fall erinnert an dunkle Kapitel in der Geschichte Deutschlands vor der Wiedervereinigung, für mich war dies teils neu und daher sehr interessant sich mit der Thematik näher zu befassen. "Mordsand" ist ein gelungener Band aus der Elbmarsch-Reihe und auch der nächste Band wartet in meinem Regal schon darauf gelesen zu werden.

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