Bücher mit dem Tag "vögel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vögel" gekennzeichnet haben.

457 Bücher

  1. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  2. Cover des Buches Himmelsfern (ISBN: 9783839001431)
    Jennifer Benkau

    Himmelsfern

     (217)
    Aktuelle Rezension von: nchbrjssc

    Was soll ich sagen?

    Noa wird in einen U-Bahn Unfall verwickelt. Eine seltsame Stimme hat sie vor dem Einsteigen noch gewarnt. Geschützt wrid sie von einem jungem Mann. War das ihr Schutzengel?
    Als sie nach ihm sucht, gerät sie zwischen einen Konflikt und wird entführt. 

    Himmelsfern ist eigentlich eine schöne Story. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich ganz gut in die Figuren hineinversetzen.

    Die Geschichte fand ich gut, auch wenn es teilweise langsam voran ging. Bis zur Hälfte habe ich nicht einmal gecheckt, dass es sich um eine Fantasy Geschichte handelt! Ich war etwas überfordert mit der auf einmal auftauchenden Problematik.

    Enttäuscht hat mich die emotionale Ebene. Teilweise konnte ich gar nicht so richtig mitfühlen und die Beziehung der beiden zueinander war für mich bis zum Schluss irgendwie merkwürdig.

    Die Geschichte fand ich eigentlich ganz gut, aber bei den Emotionen und dem auf einmal auftauchenden Fantasy Teil kam das Buch nicht zu 100% bei mir an!

  3. Cover des Buches Animox - Das Auge der Schlange (ISBN: 9783789146244)
    Aimée Carter

    Animox - Das Auge der Schlange

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Animox: Das Auge der Schlange

    Eben noch ein normaler Junge, jetzt an der Animox-Akademie: Der 12-jährige Simon kann sich in mächtige Tiere verwandeln und steckt mitten im Kampf zwischen den fünf Tierreichen. Mit seinen Freunden begibt er sich auf die gefährliche Suche nach den verschollenen Stücken der Waffe des Beast Kings, dem legendären Anführer aller Tierreiche. In einer Schlangengrube wird Simon fündig.

    Das Cover ist mega schön. Der Rote Hintergrund gefällt mir sehr gut und dann der überdimensionale Schlangenkopf. Er hat eine Erhöhung, kann man gut fühlen.

    Der Klappentext ist sehr einladend geschrieben und passt sehr gut zu dem Buch, also inhaltlich gut verankert. Passend.

    Die Protagonisten sind sehr sympathisch und man schließt sie sofort ins Herz. Durch den tollen Schreibstil kann man sich gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Es ist auch eine abgeschlossene Geschichte.

    Es gibt Momente da scheint alles verloren zu sein. Am Ende wurde es nochmal richtig spannend. Es ist schon ziemlich spannend wie die Freunde zusammenhalten, auch wenn es zwischendurch schwierig wird. Das es hier viele unterschiedliche Wesen gibt macht die Geschichte so interessant für alle die Fantasy Geschichten mögen. Gerade wenn diese in der Geschichte zusammenhalten.

    Bin gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht. Klare Weiterempfehlung.

  4. Cover des Buches Der Duft der Wildrose (ISBN: 9783442479610)
    Constanze Wilken

    Der Duft der Wildrose

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Marriiie

    Ich mag die Walesromane der Autorin sehr. Man spürt, dass die Autorin in dem Land zuhause ist und mit viel Gefühl für Land und Leute die Figuren beschreibt. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat war das Thema des illegalen Handels mit Vogeleiern aus geplünderten Nestern. Birdie ist eine starke Person und ihr Töpferladen in Portmeirion so real beschrieben, dass ich gern dorthin gereist wäre. Ein gut verpacktes Geheimnis muss dann Caitlin lösen, und hat dabei Hilfe von Jake, einem wortkargen Ranger. Herzschmerz, Spannung und ganz viel Wales!

  5. Cover des Buches Falcon Peak - Wächter der Lüfte (ISBN: 9783845836867)
    Heiko Wolz

    Falcon Peak - Wächter der Lüfte

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Für Kendrick und seinen Vater wird das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Sie ziehen um. Aus London in einen kleinen Ort, da sein Vater dort Schulleiter wird. Noch dazu ist er ein Earl.

    Kendrick hat schon am ersten Tag Probleme mit Clarence - einem Jungen, der ihn immer aufzieht und "my Lord" nennt.

    Doch nicht alle sind so wie Clarence. Kendrick schließt schnell Freundschaft mit ein paar Mädchen - allen voran Ivy.

    Doch er merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Ivy verschwindet plötzlich aus einem Gang, in dem es keinen anderen Ausgang gibt, als ein Fenster -aber sehr hoch im Turm.

    Und auch sonst sind die Mädchen seltsam, einschließlich Lehrerinnen. 

    Als er dann von den Ares erfährt und sich plötzlich in einen Falken verwandeln kann, weiss er gar nicht mehr weiter. Noch dazu darf er seinem Vater nichts erzählen. 


    Fazit:

    Ich liebe die Geschichte und möchte unbedingt in Band 2 weiterlesen.

    Der Schreibstil ist super und auch inhaltlich ist das Buch sehr gut gelungen.

  6. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Scharr

    Rezension: 

    Klappentext: 

    Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt.


    Meinung: Im großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte wird auf der Erzähler-Perspektive erzählt und der Sprachstil ist etwas altertümlich. Insgesamt hat die Geschichte ein mittelalterliches Fantasy Setting. Der Weltenentwurf ist interessant und die Beschreibungen der Vegetation und Orten, die die Protas durchreißen war sehr gelungen. Allerdings hätte ich noch mehr Beschreibungen über die Welt und Völker befürwortet. Da bekommt man leider immer nur das nötigste an Informationen. Zu Beginn lernt man Ellin und ihr Leben als Leibdienerin für den grausamen Lord Wolfhard kennen. Sie war mir sofort sympathisch, da ich sie als willensstarke Frau empfunden habe, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Im Laufe der Geschichte gibt es aber hin und wieder Momente, bei denen ich sie eher naiv und kindisch empfand. Trotzdem mochte ich sie. Sie ist die Protagonistin von der man am meisten erfährt, da der Erzähler sie am meisten begleitet und Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gibt. Die anderen Protagonisten bleiben für mich leider etwas blasser, auch wenn sie durchaus interessant waren. Auch die Gefühle/ die Beziehung zwischen Ellin und Kylian waren nicht ganz authentisch für mich, da man sich insbesondere bei ihm fragt, was er an Ellin mag. Da bekommt man leider sehr wenig Einblick. Außerdem haben die beiden auch nur wenige Momente der Zweisamkeit in diesem Buch. Entweder sie sprechen kaum miteinander und ignorieren sich, oder sie sind auf Grund diverser Umstände getrennt voneinander. Daher konnte diese Liebesgeschichte mich emotional nicht abholen, da ich sie kaum nachempfinden konnte. Ab und zu wurde etwas Drama zwischen den beiden eingebaut, dass ich zum Großteil er unnötige empfand. Der Rest der Handlung war immer wieder spannend auch wenn es zwischendurch ruhigere Momente gab. Ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch schnell lesen. 

    Den Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm und flüssig.


    Fazit: Eine spannende Handlung mit einer Liebesgeschichte die mich emotional leider nicht berühren konnte.

  7. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.260)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    Ein forensischer Anthropologe startet als Landarzt einen Neuanfang in einer beschaulichen Gemeinde. Könnte fast nach cozy crime klingen, wäre da nicht eine ordentliche Portion Krabbeltierchen.

    Auch nach mehreren Jahren ist David Hunter noch immer „der Zugezogene“. Weniger überraschend also, dass er skeptisch beäugt wird, nachdem eine Frauenleiche im Wald entdeckt und er häufiger mit der Polizei gesichtet wird. Die Tote war Schriftstellerin und ebenfalls zugezogen – kurz: Eine Außenseiterin. In Kombination mit den Schwanenflügeln, mit denen sie ausstaffiert wurde, handelt es sich um einen ungewöhnlichen Fall für die Polizei und Gerichtsmedizin auf dem Lande. Und so unterstützt David die Ermittlungen, während das Dorf eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

    Mir hat 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐨𝐝𝐞𝐬 richtig gut gefallen. Der Erzählstil ist für mein Empfinden eher ruhig, gleichzeitig konnte ich mir das Getuschel hinter vorgehaltener Hand sehr gut vorstellen. Ich würde die Spannung als subtil beschreiben, aber für mich muss ein Thriller auch nicht durchgehend von Pauken und Trompeten begleitet werden.

    David Hunter ist eine recht typische Figur, seine eher verschlossene Art hat mir dennoch gut gefallen. Außerdem sind einige Figuren sehr überspitzt dargestellt, z. B. der Priester, der die Chance ergreift, den Aufruhr für seine Ziele zu nutzen. Er passt aber gut in die Landidylle, die sich langsam wandelt.

    Davids Träume waren mir etwas zu viel und die aufkeimende Liebe wird für mein Empfinden eigenwillig geschildert, aber in Kombination mit dem wütenden Mob, habe ich gern mitgefiebert. Außerdem waren die forensischen Aspekte sehr interessant!

    Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen – vor allem, dass nicht immer jede:r gerettet werden kann – wobei das Ende weniger nach meinem Geschmack war.

    Hinweis: Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt!

  8. Cover des Buches Beauty Hawk - Der Fluch der Sturmprinzessin (ISBN: 9783551300669)
    Andreas Dutter

    Beauty Hawk - Der Fluch der Sturmprinzessin

     (83)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich kenne den Autor bereits seit einigen, da ich seine Videos eine Zeit lang geguckt habe und wollte daher, auch wenn ich ihm jetzt nicht mehr folge, gerne eins seiner Werke lesen und dieses hat mich am meisten angesprochen.

     

    Und das obwohl ich sonst eigentlich kein Fan von Büchern bin, die einen Social Media Bezug haben. Bei diesem Titel fand ich das aber nicht schlimm, da es nicht das Haupthema war. Die Protagonistin ist zwar YouTuberin und es wird auch beschrieben, wie sie Videos bearbeitet oder Posts vorbereitet, aber das fand ich richtig cool und hat sie als Figur noch greifbarer gemacht.

     

    Generell kann ich zu den Protagonisten Cecilia und Tristan sagen, dass beide mir sehr sympathisch waren und ich total mit ihnen mitgefiebert habe. Beide mussten schon tragische Schicksalsschläge hinnehmen und ich war beeindruckt davon, wie gut sie in diesen jungen Jahren mit den Herausforderungen des alltäglichen (und weniger alltäglichen Lebens) umgegangen sind.

     

    So eine Art von Fantasy, falls man das denn so sagen kann, zumindest so eine Thematik hab ich noch nie gelesen und fand sie sehr cool. Ein besseres Wort fällt mir dafür gerade auch nicht ein :D Ich weiß nicht, ob die Idee komplett der Fantasie des Autoren entstammt oder ob es diese Mythen tatsächlich gibt. (Hätte ich vielleicht mal recherchieren können, aber das war mir tatsächlich gerade zu viel Aufwand...)

     

    Ein weiterer positiver Aspekt war der Schreibstil. Es wurde größtenteils aus Cecilias Sicht erzählt, genauso gab es aber auch immer wieder Abschnite aus Tristans Sicht. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, den jugendlichen "Slang" seiner Protagonisten darzustellen. Dadurch wurden sie mir, besonders Cecilia, als authentische 17-jährige verkauft. Desweiteren ist er sehr flüssig und unterhaltsam, wodurch man sehr schnell vorankommt.

     

    Meines Wissens nach ist es ein Einzelband, das Ende würde allerdings auch auf eine Fortsetzung schließen lassen. Ich wäre mit beiden Situationen zufrieden, würde mich aber wahrscheinlich ein wenig mehr darüber freuen, wenn es bei einem Einzelband bliebe, da meiner Meinung nach im Fantasybereich sehr viele gute Reihen existieren, aber noch zu wenig Einzelbände.

     

    Alles in allem ein sehr gelungenes Romantasy-Jugendbuch, das mich zwar nicht umgehauen hat, aber dennoch durch den Witz und Charme seiner Charaktere, sowie die spannungsgeladenen Szenen von sich überzeugen konnte!

     

    4/5
      

  9. Cover des Buches Der Vogelgott (ISBN: 9783990272145)
    Susanne Röckel

    Der Vogelgott

     (51)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein Vater und seine drei erwachsenen Kinder geraten auf verschiedensten Wegen in den Dunstkreis eines archaischen Kultes, der einen Vogelgott verehrt. Das ist weder Thriller noch Fantasy, sondern am ehesten ein schwarzromantischer Schauerroman, der an Kafka, Poe und Lovecraft erinnert.

  10. Cover des Buches Der Vogelmann (ISBN: 9783442451739)
    Mo Hayder

    Der Vogelmann

     (472)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    Dieses Buch habe ich vor Jahren gelesen, deswegen nun auch keine Inhaltsangabe.

    Ich bin ein großer Fan von Krimis und Thrillern und habe bei den Lektüren schon einiges erlebt, was z. T. auch noch lange nachgewirkt hat. Was hier geboten wird, ist für meinen Geschmack zuviel. Wenn auch hier gewollt ist, die brutale Realität hinter Morden aufzuzeigen und die abartigen Phantasien eines Serienmörders derailliert darzustellen, hat es hier doch schon fast etwas von Effekthascherei. Mich hat der Schrecken, den ich da las, lange Zeit nicht losgelassen.

    Für mich leider gar nichts!



  11. Cover des Buches Schmale Pfade (ISBN: 9783866482326)
    Alice Greenway

    Schmale Pfade

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Ich wollte schreiben, ein Buch das nicht so einfach zu lesen und zu verstehen ist. Aber das trifft es nicht ganz. Für mich ließ es sich schon flüssig lesen, wenn ich auch an manchen exotischen Vogelnamen hängenblieb. Dennoch gab es Stolperfallen, Dinge, über die ich nachdenken musste. Dinge über die ich nicht einfach so „weglesen“ wollte. Der Erzählton ist sehr ruhig und behäbig, selbst über grausame Kriegserlebnisse. Im Gegensatz dazu das Setting an der Küste Maines und auf den Salomonen-Inseln: so wunderbar maritim beschrieben, dass ich das Bootshaus von Jim augenblicklich vor Augen hatte, die Insel im Guadalcanal auf er stationiert war oder auch Cadillacs Kindheit am Meer. Es gibt Verweise und Verbindungen zu Stevensons „Schatzinsel“, vor allem Jim identifiziert sich später mit Long John Silver. All dies ist in einem ruhigen Spannungsbogen verwoben.

    Die Geschichte ist gegensätzlich: idyllische Plätze wechseln mit Kriegsschauplätzen ab, ein Ornithologe ist zugleich Soldat und tötet Menschen. Liebe und Hass. Ruhe und Panik. Ich konnte am Anfang nicht absehen, wohin mich diese Geschichte führen würde, und war entsprechend überrascht. Selbst der englische Titel „Bird Skinner“ hat, wie man am Schluss erfährt, leicht abgewandelt seine Berechtigung, ebenso als ich an die Stelle kam, ab der ich mir dann den deutschen Titel, die „schmalen Pfade“ erklären konnte.

     

    Alles in allem war die Thematik und die von der Autorin hergestellte Verbindung zwischen einem Ornithologen und der Schlacht um den Guadalcanal auf besondere Weise nachhaltig. Denn die Geschichte hat mich noch eine Zeitlang nach dem Lesen „begleitet“ und überhaupt stellenweise nachdenklich gemacht. Ich sollte jedoch vorwarnen, dass sich die Geschichte nicht jedem erschließen wird.

     

    Ich finde sie auf alle Fälle lesenswert und vergebe vier Sterne wegen der besonderen Thematik.

  12. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (440)
    Aktuelle Rezension von: Resi_liest

    Auch mal wieder eine wahre SuB-Leiche, die endlich von mir gelesen wurde. Die Story konnte mich durchaus überzeugen, allerdings war ich nach dem Lesen doch etwas zweigespalten, was die Bewertung betrifft.

    Erstmal muss man natürlich die Gestaltung des Buches würdigen. Die Charakterzeichnungen und Auszüge aus diversen Akten im Buch sind ein richtiger Hingucker und machen das Leseerlebnis auf jeden Fall zu etwas Besonderem.

    Die Charaktere sind authentisch gezeichnet, auch wenn ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um alle auseinanderhalten zu können. Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, sodass man immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte aus unterschiedlichen Richtungen erhält und durch fiese Cliffhanger am Kapitelende die Spannung aufrecht erhalten wird. Dadurch erfährt man aber auch nicht super viel über alle wichtigen Personen und manchmal wirkte das Verhalten der Personen etwas distanziert auf mich, da ich es nie geschafft habe, wirklich eine Bindung zu jemandem aufzubauen, da dann die Sichtweise schon wieder gewechselt wurde.

    Die Story erinnert zuerst an eine typische Science Fiction Geschichte, aber die Technologie-Aspekte haben ihr dann aber den gewissen Touch verliehen. Ich fand das Konzept an sich total spannend und auch erschreckend und habe den Plot interessiert verfolgt. Mir ist aber irgendwie am Ende zu wenig bei rumgekommen. Für fast 500 Seiten war mir die Handlung dann doch etwas zu wenig und auch wenn es eine Trilogie ist, hätte nach meinem Geschmack doch ein bisschen mehr passieren können, so wirkt es, nach dem Lesen betrachtete, doch sehr langatmig, was beim Lesen nur durch den flüssigen Schreibstil wett gemacht wurde.

    Fazit; eine tolle Idee mit interessanten Ideen, mir jedoch etwas zu wenig Inhalt, zu wenig Charaktertiefe, als dass ich das Buch wirklich als Highlight betiteln könnte.

    Gesamt: 3,5/ 5 Sterne

  13. Cover des Buches Die wilden Schwäne (ISBN: 9783845807942)
    Wolfgang und Heike Hohlbein

    Die wilden Schwäne

     (54)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Das Cover ist wunderschön. Die Schwäne ziehen sich vom Cover über den Buchrücken bis auf die Rückseite und sind super schön gemalt. Auch das Gesicht Elisas finde ich wunderschön gemalt.
    Im Buch ist alles eher schlicht gehalten. Nur die Kapitelanfänge sind untermalt von einem inhaltlich passenden Motiv.
    Die Geschichte gefällt mir sehr gut! Detailreiche Erzählung und gute Spannungsbögen, sowie gute Charakterbeschreibungen garantieren ein schönes Leseabenteuer und einen guten Lesefluss. Vor allem Elisa hat es mir während des Lesens angetan. Die Grausamkeiten, die die Stiefmutter ihr und ihrer Familie bereitet sind schrecklich, aber trotzdem lässt sie alles über sich ergehen und kämpft sich durch. Und wie es zu einem Märchen gehört, schafft sie es alles um Guten zu wenden.
    Märchen sind definitiv nicht nur was für Kinder und das würde ich auch bei diesem Buch sagen. Ein schönes Märchen, dass man auch als Erwachsener gut lesen kann.

  14. Cover des Buches Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (ISBN: 8601400315668)
    Ransom Riggs

    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Roebbe
    Wie ihr meinem Schlusskommentar in der Lesechronik schon entnehmen könnt, fand ich das Buch super. Das Konzept, um gefundene/gesammelte Fotos herum eine Geschichte zu spinnen, finde ich sehr originell und gut umgesetzt. Die Sprache von Ransom Riggs gefällt mir ebenfalls sehr gut und er hat sehr interessante Charaktere zu den Bildern erfunden. Die Nebencharaktere blieben leider ein wenig flach, aber ich hoffe sehr auf Band zwei und drei, um mehr über die anderen Kinder zu erfahren.
    Die Geschichte wird in aller Ruhe entwickelt und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, aber gerade das hat mir gefallen. :)
  15. Cover des Buches Metamorphose am Rande des Himmels (ISBN: 9783442749331)
    Mathias Malzieu

    Metamorphose am Rande des Himmels

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Dies ist nun mein drittes Buch vom Autor. Seine leicht abstrakten Geschichten ("Mechanik des Herzens" und "Der kleinste Kuss der Welt") haben mir gut gefallen. Besondern, weil die Liebe im Vordergrund stand, neben einer abstrakten Idee. Nun wollte ich diese Geschichte kennenlernen, doch leider bin ich nicht ganz abgehoben.

    Tom Cloudman ist der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Er ist eher tollpatschig und tut sich immerzu mehr oder weniger weh. Doch er hat Fans, die es lieben ihm zuzusehen. So geht er von Stadt von Stadt und unterhält die Leute. Denn er möchte nur eins: fliegen. Eines Tages verletzt er sich so schwer, dass er ins Krankenhaus muss. Dort bekommt er die Diagnose, dass er Krebs hat. Tom will aber nicht ans Bett gefesselt werden. Eines Nachts schlich er sich aufs Dach und sah Endorphina, eine Vogelfrau. Sie kann ihn heilen, doch dafür muss er sein jetziges Leben aufgeben.

    Das Cover wurde wieder von Benjamin Lacomb designed. Sein Stil ist einfach nur toll und passt perfekt zu Malzieu's Geschichten. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Nur, dass es etwas abstraktes sein wird. Nun, abstrakt war es auf jeden Fall, nur anders. Diesmal konnte mich die Geschichte nicht packen. Die Charaktere blieben mir zu distanziert. Ihre Liebesgeschichte blieb eher oberflächlich, was ich sehr schade fand. Der Schreibstil hingegen ist wie gewohnt sehr poetisch. Tom's Krankheit, oder generell alles in der Geschichte, wurde auf eine sehr schöne Weise beschrieben. Als Leser hatte ich eher das Gefühl, dass es ihm höchstens ein wenig schlecht geht und nichts Ernstes ist. Ok, die ein oder andere Metapher war etwas grausig, aber halb so wild. Die Metamorphose an sich fand ich spannend beschrieben, aber auch irgendwie ein wenig eklig. Das gehört aber zu seinem Stil dazu. Nichts desto trotz fehlte mir hier der Tiefgang. Ich konnte weder die Charaktere greifen, noch hat es mich irgendwie berührt. Sehr schade. Dennoch kann ich diese kleine spezielle Büchlein weiterempfehlen, der gerne mal eine kurze abstrakte Geschichte liest. Ich werde noch das Buch auf Französisch lesen. Eventuell kommt es ein wenig anders rüber, da es die Originalsprache ist.

  16. Cover des Buches Bevor die Welt erwacht (ISBN: 9783548287805)
    Monica Wood

    Bevor die Welt erwacht

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Dies ist ein ganz wunderbarer Roman, der absolut lesenswert ist. Es ist ein lebendiges, abwechslungsreiches und unterhaltsames Buch. Die Story ist in den USA angesiedelt.
    Quinn, ein zweiundvierzigjähriger Musiker trifft auf die 104 Jahre alte Miss Ona Vitkus, die erstaunlicherweise eine Freundin seines gerade gestorbenen 11jährigen Sohnes war. Er war nie gerne und auch kein guter Vater und lebt auch nicht mit der Mutter zusammen. Der Tod seines Sohnes lässt ihn eher verwirrt als traurig dastehen. Im Rahmen eines Pfadfinderprojekts hatte sich der Junge (sein Name wird im ganzen Buch nicht genannt) verpflichtet, einer alten Dame, Miss Vitkus, 12 Wochen lang jeweils eine Stunden lang im Haus zu unterstützen. Da trafen dann zwei ungewöhnliche Menschen aufeinander, die sich sofort gegenseitig ins Herz geschlossen haben. Zwei Menschen, die sich tatsächlich etwas zu sagen haben. Die alte Lady, die ihr Leben schon abschlossen sieht und der Junge, der sein Leben noch gar nicht angefangen hat. Der Junge erfüllt seine Aufgaben ordentlich. Es stellt sich heraus, dass er sehr viele Interessen hat, für die er Ona begeistern kann. Sie fühlt sich lebendiger denn je.
    Eine tolle Geschichte, toll geschrieben. Das Buch rückt abwechselnd die Protagonisten so in den Mittelpunkt, dass sie zeitweise zur jeweiligen Hauptfigur werden. Jeder kann sich mit seinen Hoffnungen, Ängsten, Stärken und Schwächen ausdrücken. Es geht um die Beziehungen von Menschen zueinander. Es kann sein, dass man sich sehr liebt und dennoch nicht zusammen leben kann. Es kann sein, dass jemand, der weit weg ist, einem trotzdem sehr nah steht. Dass Leute, deren Altersunterschied 93 Jahre beträgt, einander mehr zu sagen haben als Gleichaltrige. Es kann sein, dass deine beste Freundin dich eines Tages mal einfach so verheizt. Es können einfach die ungeheuerlichsten Dinge passieren, mit denen man irgendwie fertig werden muss. Und es kann ebenso jederzeit ganz Wunderbares passieren, dass Licht und Freude in dein Leben bringt.
    Toll sind die Tonbandprotokolle, in denen nur Ona zu hören ist, in denen sie von dem Jungen vorgegebene Fragen über ihr Leben beantwortet. Auch die zwischendurch eingefügten Listen von Guiness-Buch-Weltrekorden sind sehr unterhaltsam. Eine wichtige Dimension ist auch die Muttersprache von Ona, die sie seit ihrer Übersiedlung nach Amerika nicht mehr gesprochen hat und die sie vergessen hatte. In der Begegnung mit dem Jungen fallen ihre ganz viele Worte wieder ein.
    Das Ende der Geschichte ist das Beste, der Höhepunkt des Buches. Ich fand es unerwartet und es hat mich total umgehauen. Der Junge, der eines Tages einfach umfällt und tot ist, war gerade dabei, mit seinem Rekorder morgens in aller Frühe die Stimmen der Vögel im Wald aufzunehmen, die sein Vater der Musiker so bearbeiten sollte, dass Ona, deren Gehör schon sehr stark nachgelassen hat, sie wahrnehmen kann.
    Auch wenn sein Leben nur kurz war, so hat er doch jede Sekunde gelebt, sich interessiert und tolle Sachen gemacht. Bis zum letzten Augenblick.

  17. Cover des Buches Bird Box - Schließe deine Augen (ISBN: 9783734107160)
    Josh Malerman

    Bird Box - Schließe deine Augen

     (377)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „In dieser kalten, schmerzvollen Welt hört der Junge, wie sie zu kämpfen hat, und hilft ihr beim Rudern.“ (S. 162)  

    Auf diesen Debütroman bin ich zuerst 2019 aufmerksam geworden, als der gleichnamige Film auf Netflix anlief. Danach tauchte immer wieder „Bird Box“ von Josh Malerman in meinen Empfehlungen auf und wurde mir auch als Pflichtlektüre in der Gattung der Dystopien ans Herz gelegt. Das Buch erschien 2016 bereits unter dem Namen „Der Fluss“ bei Blanvalet als Taschenbuch und ist im Vergleich eine eher „kürzere“ Geschichte mit seinen 320 Seiten

    Malorie lebt seit vier Jahren alleine in einem Haus am Fluss, als sie entscheidet, dass der Zeitpunkt des Aufbruchs gekommen ist. Mit einem Ruderboot, verbundenen Augen und zwei vierjährigen Kindern macht sie sich auf den Weg, um endlich einen sicheren Ort zu finden… 

    Achtung Spoiler: Ab diesem Abschnitt der Rezension nehme ich Bezug zu dem, was über die ersten Seiten hinaus geschieht.

    Im Verlauf der Geschichte wird klar, warum der Roman „Bird Box“ heißt, als Tom auf einer Exkursion eine Kiste mit Vögeln findet. Malorie lebt außerdem in einem Vogelkäfig, weil sie nicht gefahrlos draußen rumlaufen kann und ihren Augen nicht vertrauen darf. 

    Die Geschichte ist aus Malories Sicht geschrieben und spielt auf unterschiedlichen Zeitebenen. Es wird einmal die Reise auf dem Fluss in der Gegenwart beschrieben und als zweites die Vergangenheit, wobei diese kurz nach dem Auftauchen der „Wesen“ ansetzt. Mit dieser Erzählart wird nur in einigen Kapiteln gebrochen, die aus Felix Sicht oder aus Toms Sicht geschrieben sind. Aus diesem Grund erfährt man natürlich viel mehr über Malorie und die anderen Hausbewohner bleiben relativ blass.

    Malorie ist Anfang 20, als sie bemerkt, dass sie schwanger ist. Parallel dazu beginnt sich die Welt zu verändern. Je weiter Malorie in ihrer Schwangerschaft voranschreitet, desto mehr ist sie in dieser neuen Welt auf Hilfe angewiesen. Dabei ist sie eine selbstbewusste, eigenständige und widerstandsfähige Frau. Man sympathisiert nicht unbedingt mit ihr, da sie einen starken Selbsterhaltungstrieb hat und innerhalb der Gruppe nicht auf Harmonie aus ist. Außerdem erzieht sie ihre Kinder mit harter Hand, um sie auf die neue Welt vorzubereiten, wobei sie auch vor dem Einsatz von Gewalt nicht zurückschreckt. Ich fand dies jedoch äußerst realistisch. Sie möchte ihren Kindern die größtmögliche Chance auf ihr Überleben bieten, dabei kann sie sich keine liebevolle oder zärtliche Art leisten. In ihrer Hoffnungslosigkeit gibt sie den Kindern nicht einmal Namen. Trotzdem wagt sie die Flucht ins Ungewisse, um nichts unversucht zu lassen. 

    „Der Mensch ist das Wesen, das er fürchtet“ (S. 230).

    Von den anderen Hausbewohnern ist mir besonders Tom im Kopf geblieben. Er hat immer wieder neue Ideen, um das Weiterleben zu verbessen und mehr über die „Wesen“ zu lernen. Seine optimistische Art, an das Leben heranzugehen, steht im krassen Gegensatz zu Don. Dieser driftet immer mehr in eine Welt von Wut, Zynismus und später auch Verschwörungstheorien ab. Ich fand es sehr realistisch, wie unterschiedlich die Menschen auf eine solche Extremsituation reagieren

    An dem Roman hat mir gefallen, wie die Beziehung zwischen Malorie und Tom beschrieben wurde. Beide haben schwere Verlusten erlitten und haben sich gerne. Aber es ist angenehm, dass die Geschichte zu keinem Zeitpunkt zu einer kitschigen Romanze verkommt, sondern nur Malories Respekt und Bewunderung für Tom Ausdruck verliehen wird.  

    Außerdem stellte ich mir schon früh die Frage, warum sich die Menschen nicht „einfach“ blendeten, um dann ein neues Leben zu starten. In diesem Leben müssten sie dann wenigstens nicht fürchten, verrückt zu werden. Ich fand gut, dass der Autor diesen Gedanken ebenfalls hatte und in dem Roman, meiner Meinung nach, zufriedenstellend gelöst hat. 

    Schade fand ich, dass der Roman etwas zu kurz war, um eine emotionale Verbindung zu anderen Charakteren als Malorie aufzubauen. Über 200 Seiten mehr, hätte ich mich gefreut. Außerdem wird kaum erklärt, wie Malorie die vier Jahre alleine klar kam oder, wovon sie lebte. Insgesamt bleiben am Ende der Geschichte viele Fragen offen. Meiner Meinung nach erzählt auch der Klappentext zu viel. Denn dieser erwähnt schon die Verfolgung auf dem Fluss, die ja erst im letzten Drittel so richtig beginnt. 

    Ich würde das Buch den Lesenden empfehlen, die sich für Dystopien interessieren. Dabei ist diese nicht allzu blutig und der Gruselfaktor baut sich langsam, aber stetig auf. Die ruhigere Geschichte ist vielleicht nicht für jeden was, außerdem werden nicht alle Fragen erklärt und nicht alles auserzählt. Aber die Perspektive einer jungen Mutter fand ich persönlich sehr ansprechend und innovativ. Ich gebe 4/5 Sterne.

  18. Cover des Buches Kommando Abstellgleis (ISBN: 9783570585610)
    Sophie Hénaff

    Kommando Abstellgleis

     (36)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Dies war mein erstes Buch der Autoren. Ich glaube, dass es mal im Radio vorgestellt wurde. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich habe es förmlich verschlungen in kürzester Zeit. Es liest sich sehr gut und flüssig durch. Für mich waren es auch ein paar spannende Wendungen, wo ich doch eigentlich sogar kein Krimi Fan bin.

  19. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

     (1.037)
    Aktuelle Rezension von: Glueck_hoch_drei_

    3/2023
    Delia Owens - Der Gesang der Flusskrebse

    "Geh so weit du kannst - bis dahin, wo die Flusskrebse singen."

    Puh.. Die Geschichte musste ich erstmal sacken lassen.
    Normalerweise lese ich ja Thriller/Psychothriller, das Buxh ist mir aber mehrfach empfohlen worden.
    Es werden 2 Geschichten parallel erzählt. Zum einen wird versucht den Mord an Andrew Chase aufzuklären und zum anderen liest man über Kyra, das "Marschmädchen", denn sie lebt in der Marsch und diese ist auch ihre beste Freundin, wie sie selbst behauptet.
    Alle sind sich einig dass sie es gewesen sein muss. Man begleitet Kyra durch ihre Kindheit bishin zur jungen Erwachsenen. Ein unfassbar starkes Mädchen. Man lernt Menschen um sie herum kennen, doch nicht alle tun ihr gut.
    Kyra hab ich sofort in mein Herz geschlossen. Es ist unglaublich wieviel Einsamkeit und Verlust sie erleben muss. Ganz oft hätte ich sie gern einfach in die Arme genommen!
    Die Autorin schafft eine Landschaft, die Marsch, so Detailiert dass man das Gefühl hat man ist dort. Flora und Fauna.. Es ist gewaltig.
    Irgendwann überschneiden sich dann beide Geschichten und es ist 1970 und die Verhandlung des Mordes steht bevor.
    Das Ende hat mich absolut überrascht ich war auf einer anderen Spur..
    Zum Schluss hätte ich gern mal kurz jemanden neben mir gehabt, der es ebenfalls gelesen hat und mich mal kurz in den Arm nimmt. Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut aber viel hätte nicht gefehlt dass ich ein paar Tränen hätte verdrücken müssen.
    Absolute Empfehlung meinerseits, nicht nur für Thrillerfans!
    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5
    Ich würde nun von Euch gerne wissen ob ich die Verfilmung anschauen soll oder ob die alles "versaut" was die Autorin in meinem Kopf geschaffen hat. Wer hat es gelesen UND den Film bereits gesehen ?

  20. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783442745562)
    Karen Thompson Walker

    Ein Jahr voller Wunder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: OLachKatzeO

    "Wir bemerkten es nicht sofort. Wir konnten es nicht spüren.“

    So fängt dieser Roman von Karen Thompson Walker an. Sie beschreibt aus der Sicht eines 11 jährigen Mädchen. Sie heißt Julia und wohnt mit ihren Eltern in Kalifornien. Sie lebt das Leben, eines ganz normalen heranwachsenden Teenagers.
    Eines Tages kommt die erschreckende Nachricht. Die Erdrotation verlangsamt sich. Niemand bemerkte es richtig.
    Die Menschen versuchen sich den neuen verlängerten Tag und Nacht Rhythmen anzupassen, und ihren Tagesablauf danach zu organisieren. Viele Menschen versuchen auf ihre Weise mit dem Geschehenen um Zugehen. Durch die daraus resultierenden verschiedenen Lebensarten kommt es zu Ausgrenzung von Menschen, es zieht sich durch das gesamte Buch.
    Im Laufe des Buches beschreibt Julia wie sich das Klima der Erde verändert und das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht kommt. Es fängt mit den Vögeln an und ende beim Aussterben verschiedener Zier- und Nutzpflanzen.
    Nichtsdestotrotz lebt Julia das Leben eines Teenagers. Sie bekommt am eigenen Leibe mit wie es ist eine Außenseiterin zu sein, denn der Verlust ihrer Freundin nimmt sie mit. Im weiteren Verlauf verliebt sie sich und erlebt ihre erste Liebe.

    Meiner Meinung nach hat die Autorin dieses Buch sehr stimmungsvoll und vor allen Dingen realistisch geschrieben. Sie baute die Handlung logisch auf und verknüpfte einige Punkte in verschiedenen Kapiteln miteinander. Die Geschichte wird von Julia in der Vergangenheitsform erzählt.Dadurch wollte ich genau wissen, wie es weiter geht, was aus Julia wird und wie die Erde sich weiter entwickelt. An einigen Stellen tat mir Julia Leid wie beispielsweise als sie erfuhr, dass sie nur auf der Party eingeladen ist, da sie ein vernünftiges Mädchen ist.
    Karen Thompson Walker hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben. Ich finde, dass es ein sehr gefühlvolles Buch ist, welches mich an vielen Stellen zum Nachdenken anregte.

  21. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.085)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Als kleines Kind bekommt Jacob von seinen Großvater Geschichten erzählt, die in seinen Kinderaugen dank der Fotos, die er ihm dazu zeigt, wahr zu sein scheinen. Doch mit den Jahren kann Jacob ihn nicht mehr so ganz glauben, die Fotos scheinen zu offensichtlich manipuliert worden zu sein und immer mehr kommt die Annahme, dass sein Großvater in diesen Geschichten nur seine schlimmen Erlebnisse aus dem 2. Weltkrieg verarbeitet. Doch dann findet Jacob seinen ermordeten Großvater und entdeckt etwas, was seine komplette Welt aus den Fugen geraten lässt. Um nicht gänzlich verrückt zu werden, beschließt er, den Geheimnissen seines Großvaters auf den Grund zu gehen. Doch was er auf der kleinen Insel Falls Cairnholms entdeckt, verändert sein Leben vollkommen. 

    Dieses Buch ist wirkich keine leichte Geschichte. Nicht nur, dass der zweite Weltkrieg hier eine große Rolle spielt, sondern man erlebt als Leser auch einige dramatischen Szenen und Schicksale daraus. Wer mit so etwas nicht gut umgehen kann, sollte hierbei etwas vorsichtiger sein. 

    Nun möchte ich aber erst etwas über die Aufmachung des Buches sagen. Zugegeben, ich finde die Cover, nicht nur von diesem ersten Band, sondern auch von den nachfolgenden Bändern, nicht schön. Hätte ich es im Regal stehen gesehen, so hätte ich nicht danach gegriffen. Doch dies ist natürlich Geschmacksache und nur meine persönliche Meinung. Das Innere des Buches ist dagegen unglaublich toll gelungen. Immer wieder findet man Fotos, welche die Geschichte noch eine Spur lebendiger machen und auch interessanter. Dies hatte ich bisher noch nie so gesehen und fand es wirklich toll. 

    Mir wurde die Geschichte sehr empfohlen, sodass ich nun doch nach ihr greifen musste. Auch hatte ich den Film bisher noch nicht gesehen, so bot es sich für mich gerade sehr gut an. 

    Grundsätzlich fand ich die Stimmung in dem Buch sehr düster, was aber auch zu dem Plot sehr gut gepasst hat. An Jacob musste ich mich erst einmal gewöhnen, zu Beginn war er mir dann doch etwas zu verzogen, doch im Laufe der Geschichte wurde ich warm mit ihm. Gerade die besonderen Kinder waren alle so einzigartig, dass ich sie sehr schnell in mein Herz schließen konnte. Das Setting fand ich beeindrucken. Der Autor hat es geschafft, an einen Ort, an welchem etwas wirklich unglaublich schreckliches geschehen ist, sodass beim Lesen mein Mutterherz geblutet hat, gleichzeitig etwas unglaublich schönes und magisches entstehen zu lassen. Gleichzeitig hat er es geschafft, dass mir beim Lesen beide Orte immer präsent waren, sodass ich nur noch beeindruckter war. Ich persönlich fand den Spannungsbogen der Geschichte nicht allzuhoch, es hätte noch etwas spannender sein können, dennoch hatte die Geschichte durch ihre Besonderheit einfach etwas fesselndes an sich. Ich fand es wirklich einen gelungenen Auftagkt. 

    Für jeden Urban Fantasy Liebhaber kann ich das Buch wirklich nur empfehlen. Ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt. 


  22. Cover des Buches Lilith Parker - Insel der Schatten (ISBN: 9783473525485)
    Janine Wilk

    Lilith Parker - Insel der Schatten

     (158)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Ein Jugendbuch mit Suchtfaktor Garantie. 

    Eine sehr mit Liebe gestaltete Welt die gruselig schaurig ist,  und besonders Kindern ab 10 Jahren mit Sicherheit gut gefallen wird. 

    Ich finde das Cover mit seinem kleinen spezial Effekt richtig klasse .👍🏻📖

  23. Cover des Buches Sturmkrieger - Der Kuss des Windes (ISBN: 9783570380512)
    Shannon Messenger

    Sturmkrieger - Der Kuss des Windes

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007
    Darum geht es (Klappentext):

    Eine tödliche Vergangenheit und eine verbotene Liebe Der 17-jährige Vane erinnert sich an nichts. Nur an die Angst und den Todeswirbel. Und an sie, die ihn seither in seinen Träumen verfolgt ... Audra dagegen erinnert sich genau an die Sturmkrieger und ihre zerstörerische Macht. Denn Audra ist die Hüterin des Windes – und wacht über Vanes Leben. Als ihnen die Tyrannen der Lüfte erneut auf der Spur sind, bleibt Audra nichts anderes übrig, als Vanes Erinnerung zu aktivieren. Doch die größte Gefahr geht nicht von den Kriegern aus – sondern von der zarten Liebe zwischen Vane und Audra ...

    Meine Meinung:

    Eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen zwei Übernatürlichen. Einfach nur fantastisch wie sich die Geschichte herantastet. Am Anfang weiß man so viel wie Vane, doch durch die Sichtwechsel erfährt man schon einige Sachen von Audra, die Vane noch nicht weiß. Es ist trotzdem sehr spannend, da nicht viel vorweg genommen wird. Man wächst in die Geschichte hinein wie Vane in seine Rolle, als Windläufer hineinwächst. Die ständigen Kabbeleien zwischen den Beiden sind sehr amüsant und haben mir einen regnerischen Nachmittag versüßt.

    Mein Herz schlug Purzelbäume bei den ganzen Geheimnissen und Offenbarungen. Das Finale war einfach nur genial und nicht einfach heruntergeschrieben. Die Emotionen, die rüberkommen einfach nur unglaublich.

    Das Ende ist ein bisschen undurchsichtig, aber dafür ziehe ich keinen Stern ab, dafür hat mir das Buch viel zu sehr gefallen.

    Ich freue mich schon, wenn der Band 2 herauskommt...
  24. Cover des Buches Seide (ISBN: 9783455000566)
    Alessandro Baricco

    Seide

     (389)
    Aktuelle Rezension von: usum56

    Hervé Joncour war zweiunddreissig Jahre alt. Er kaufte und verkaufte. Seidenraupen. Um diese Seidenraupen spinnt der Autor eine zauberhafte Geschichte. In einer sehr reduzierten, poetischen Sprache und mit zum Teil wiederkehrenden Sequenzen. Eine feine Komposition über den Zauber des Unbekannten, Sehnsucht, Begehren und Liebe.

    Eine kurze Geschichte, die sowohl Gelassenheit als auch Spannung birgt und am Ende direkt ins Herz trifft. In meins auf jeden Fall und ich bin nicht unbedingt eine romantische Seele. Einfach wunderbar.

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