Bücher mit dem Tag "virtuelle realität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virtuelle realität" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.237)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  2. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Es ist zwar als Jugendbuch gekennzeichnet, dennoch fand ich die Geschichte gleichzeitig super spannend. Ich habe das Hörbuch beinah in einem Rutsch durchgehört, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Insbesondere die erste Hälfte ist sehr dynamisch und hinter jeder Ecke wartet eine Überraschung. In der zweiten Hälfte verlangsamt sich das Thema etwas, dafür nimmt die Geschichte eine Wendung - der Hörer beginnt zu begreifen, dass Jana nicht aus bösem Willen verfolgt wird, sondern dass man sie retten möchte. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Gefahren, die uns durch den Klimawandel drohen, hier sehr plastisch beschrieben wurden und gleichzeitig die Verbindung in eine zukünftige Science Fiction Welt hergestellt wurde, die in diesem Hörbuch jedoch sehr realistisch klingt.

  3. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

     (656)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Alice ihre wunderschöne und berühmte Schwester Maggie ist tot. Sie wurde ermordet und der Täter ist nicht auffindbar. Natürlich gibt es einige Verdächtige, wie ihren Freund, der sie zu Letzt lebendig gesehen hat. Doch war es wirklich ihr Freund Tim? Der liebenswürdige und zurückhaltende Kerl? Alice kann sich das nicht vorstellen, es muss jemand anderes sein.


    Plötzlich erhält Alice eine E-Mail, von ihrer toten Schwester. In dieser E-Mail lädt Maggie sie in den Soul Beach ein, sie muss nur auf einen Link klicken. Alice hält das ganze für einen dummen Streich. Sie haben Maggie vor ihren Augen beerdigt. Doch die Sehnsucht nach ihrer Schwester ist viel zu groß. Alice klickt auf den Link der E-Mail und landet wie versprochen an einem Strand, dem Soul Beach. Doch was sie dort erwartet, hätte sie sich niemals erträumen können. Maggie steht vor ihr, als wäre sie von den Toten auferstanden. Doch wie kann das möglich sein?


    Der erste Band der Soul Beach Reihe von Kate Harrison. Zu aller erst muss ich sagen, dass ich den schwarzen Buchrand / Seitenrand wirklich klasse finde, es ist eben etwas anderes, auch wenn dies jetzt schon öfter bei anderen Büchern zu sehen war. Trotzdem ein schöner Hingucker.


    Auch finde ich super, dass die Bände alle im selben Stile, nur in unterschiedlichen Farben, gehalten werden sehr schön. Im Regal macht es ein schönes Bild.


    Zur Geschichte kann ich leider nicht so viel positives sagen. Ich habe etwas mehr oder besser gesagt, etwas komplett anderes, erwartet.


    Beim Lesen war ich stets gelangweilt und hatte das Gefühl, die Geschichte möchte einfach nicht in Fahrt kommen. Immer wieder hatte ich das Gefühl mich im Kreis zu drehen und einfach nichts wirklich wichtiges, spannendes zu erfahren. 


    Erst zum Ende hin wurde die Geschichte etwas spannender und dann war es aber auch schon vorbei.


    Ich bin gespannt, ob die weiteren beiden Bänder mehr Spannung enthalten und man nicht das Gefühl hat, dass die Geschichte sich nur im Kreis dreht und nicht wirklich voran schreitet.

  4. Cover des Buches Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet (ISBN: 9783785587720)
    Marie Lu

    Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet

     (173)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Ich wollte die Warcross-Reihe von Marie Lu schon seit Ewigkeiten lesen und dann habe ich jetzt durch Zufall gesehen, dass die Preisbindung aufgehoben ist und habe sie mir jetzt endlich zugelegt. Und was sind das für tolle, spannende Bücher!!!


    Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt. Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …


    Ich konnte schon im ersten Kapitel in diese tolle Welt eintauchen, die sich auf den ersten Blick gar nicht so sehr von unserer eigenen unterscheidet, auf den zweiten Blick aber doch sehr. Man wird langsam von Marie Lu in die Welt von Warcross, und wie dieses Spiel mit dem realen Leben verknüpft ist, eingeführt. Das Worldbuilding war detailreich und trotzdem super leicht zu verstehen und nach dem ersten Band bin ich schon wahrscheinlich schon ebenso süchtig nach dem Spiel wie der Rest der Welt. Es scheint auch einfach mega viel Spaß zu machen.


    Emika war mir als Protagonistin sehr sympathisch. Man lernt sie direkt als eine sehr taffe Persönlichkeit kennen, die es nicht gerade leicht im Leben hat, aber trotz beinah aussichtsloser Situationen nicht den Kopf verliert und weiterkämpft. Sie ist klug und kann wunderbar kombinieren und Zusammenhänge erfassen. Solche Protagonisten LIEBE ich ja. Das macht Bücher in meinen Augen richtig spannend!


    Um nicht zu viel vorwegzunehmen, will ich hier gar nicht viel zu dem männlichen Gegenpart sagen, nur dass ich auch ihn sehr mochte. Und mit dem Cliffhanger von Band 1 so gar nicht leben kann und deshalb froh bin, schon direkt zu Band 2 greifen zu können.


    Die Handlung wechselt zwischen spannenden Sequenzen, einfachen Szenen in der Warcross-Welt (die allein beim Lesen super viel Spaß machen) und natürlich auch ein paar prickelnden Szenen zwischen Emika und ihrem Gegenpart. Man fliegt nur so durch die Seiten. Insgesamt war es ein wunderbar ausgeglichenes Buch mit einer süßen Liebesgeschichte und einer spannenden Handlung.


    Fazit

    Meine Erwartungen an »Warcross – Das Spiel ist eröffnet« waren sehr hoch, weil ich es schon sehr lange lesen wollte und nur Gutes darüber gehört habe. Und obwohl sie so hoch waren, wurden sie noch übertroffen. Emika war eine tolle, kluge und sehr sympathische Protagonistin. Die Handlung ist durchgehend spannend. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der tolle Schreibstil hat natürlich auch seinen Teil beigetragen. Er ist passt sich immer perfekt der Situation an. Einfach und klar in actiongeladenen Szenen und wunderbar prickelnd, wenn Emikas Herz höherschlägt. Ich habe auf jeden Fall sofort zu Band 2 gegriffen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

  5. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783462051490)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Tom Hillenbrand versetzt den Leser in seinem Science-Fiction-Krimi „Hologrammatica“ in eine Welt, in der sich Gehirne digital speichern lassen (= Cogits) und Körper dank sogenannter Klon-„Gefäße“ munter durch Cogits gewechselt werden können. Hinzu kommt das omnipräsente Holonet, mit dem holographische Projektionen und Holotexturen in der realen Welt erzeugt werden können, um z.B. Schönheitsfehler an Gebäuden zu überdecken, Werbung oder Beschriftungen einzublenden oder Personen und ihre Kleidung zu verschönern. Insgesamt also eine interessante, futuristische Welt mit cleveren Ideen, die der Autor konstruiert. Inmitten dieser Welt verschwindet die Computerexpertin Juliette Perrotte spurlos und der Quästor Galahad Singh wird damit beauftragt, sie zu suchen. Es beginnt ein rasanter und spannungsgeladener Trip, bei dem der Leser völlig in einen anderen Kosmos eintaucht. Wir lernen „Quants“ kennen, die sich ihr Gehirn durch Cogits haben ersetzen lassen, auch begegnen wir „Deathern“, also Quants, die freiwillig Nahtoderfahrungen sammeln wollen, mit dem Ziel, den Tod irgendwann ganz auszutricksen. Eine Untergruppe der „Deather“ sind die „Crasher“, die ihren Suizid mittels Autounfällen herbeiführen. Auch lernen wir, dass das „Ein-Körper-Problem“ existiert, d.h. ein Cogit kann nur für 21 Tage in einem Klon-Gefäß überleben, bevor es wieder in dem Stammkörper zurückversetzt werden muss, denn sonst droht ein „brain-crash“. Dies wiederum führt dazu, dass es Leute gibt, die nur noch in sogenannten „Loops“ weiterleben, d.h. sie laden ihr Cogit in immer neuen Klon-Gefäßen wieder hoch, um den Tod zu überlisten. Bei seinen Ermittlungen stößt Galahad Singh zudem auf das Rätsel der „Revenants“, bei denen der Körper scheinbar zurückkehrt, nicht aber der dazugehörige Verstand. Nicht zuletzt werden wir über ein besonderes Ereignis aufgeklärt, das sich zur Mitte des 21. Jahrhunderts ereignet hat: Der „Turing-Zwischenfall“. So hat die Menschheit, um das Problem des Klimawandels zu lösen, eine Künstliche Intelligenz erschaffen, die dann aber zur Bedrohung und aus diesem Grund vernichtet wurde. Um die Bedrohung durch eine KI und ihren „Proxies“, also menschlichen Handlangern, abzuwehren, hat man dann die Organisation UNANPEI gegründet, mit der Galahad Singh im Laufe seiner Suche ebenfalls in Kontakt kommt. 

     

    Anhand der vielen Begriffe, die ich hier erwähne, wird deutlich, dass der Autor eine komplexe, aber auch sehr durchdachte und plausible Fiktion entwickelt. Darauf muss man sich einlassen wollen, denn Schritt für Schritt werden vom Autor immer weitere Elemente dieser Welt eingeführt, so dass sie immer vielschichtiger wird. So habe ich bisher noch nicht erwähnt, was es mit dem „Holonet“ auf sich hat, und dass mit diesem Element wieder weitere interessante Begriffe zusammenhängen, z.B. auch die sogenannten „Stripper“-Brillen, mit denen sich Teile des Holonets ausblenden lassen, was mich sehr an den Science-Fiction-B-Movie „Sie leben!“ erinnern ließ. Allerdings gelingt es dem Autor in meinen Augen, den Leser nicht zu überfordern, weil er sehr darauf achtet, neuartige Technologien nur schrittweise einzuführen. Gleichzeitig gewinnt die fiktive Welt auf diese Weise immer mehr Konturen und wird immer vielfältiger. Das halte ich für eine große Leistung des Autors! Solche Ideen zu generieren, die gleichzeitig in sich konsistent sind, verdient höchste Anerkennung. Und auch schafft er es, über das ganze Buch hinweg, den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten, z.B. auch indem er immer wieder Kapitelabschnitte aus der Sicht von Juliette Perrotte einstreut, die ihrerseits ohne Erinnerung auf einer Insel aufwacht. Wie ich schon sagte, muss man sich als Leser auf diese Welt mit all ihren Begrifflichkeiten einlassen wollen. Man könnte natürlich auch sagen, dass es eine komplett abwegige Idee ist, dass sich Menschen digitale Gehirne anfertigen lassen und sich ihr reales Gehirn entfernen und durch ein Cogit ersetzen lassen, ohne zu wissen, wie genau das Gehirn eigentlich funktioniert. Denn eigentlich ist es abwegig, dass Menschen bei einem solch geringen Kenntnisstand  zur Funktionsweise des Gehirns eine solche Technologie bei sich anwenden. Ich aber konnte mich auf diese Vorstellung einlassen und habe auf diese Weise viele schöne Lesestunden genossen.

     

    Fazit: Ein Science-Fiction-Krimi, der vor allem dadurch besticht, dass der Autor eine unglaublich kreative futuristische Welt mit vielfältigen cleveren Ideen entwickelt, die plausibel, in sich konsistent und durchdacht sind.

  6. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (99)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  7. Cover des Buches White Maze (ISBN: 9783401603728)
    June Perry

    White Maze

     (93)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover hat einen milchigen Umschlag mit tollen Verzierungen, unter diesen Umschlag sieht man ein "digitales Herz System" mit flammenden Hintergrund.

    Story

    Vivians Mutter ist die Erfinderin der Lucent-Kontaktlinsen, diese ermöglichen den User eine sehr spezielle Erfahrung, denn die virtuelle Welt fühlt sich nun sehr real an! Doch das beinhaltet nicht nur Glücksgefühle!

    Meine Meinung

    White Maze ist mein erstes Buch von June Perry und mir ist auch kein anderes Buch von ihr, oder eines ihrer Pseudonymen bekannt.

    Beim Thema virtuelle Welten, Gaming, Zukunftsorientierte Dystopie bin ich immer sehr schnell neugierig und so kam ich an White Maze auch nicht vorbei, das Cover sowie der Klappentext waren für mich sehr ansprechend. 

    Die Story selbst fängt sehr oberflächlich an, Vivian ist eine verwöhnte reiche Göre und lebt nur in ihren Luxus, erst als ein Ereignis passiert, fängt sie an "normaler" zu werden... allerdings fehlte mir einfach die Tiefe und öfters wurde der Spannungsbogen durch "Teenieverhalten" gebremst... 

    Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit meinen Ü 30 nicht mehr die Zielgruppe bin, obwohl ich in den meisten Fällen damit nie Probleme habe, aber hier wurde ich einfach nicht warm mit den Charakteren, ich benötige da einfach mehr Gefühl...an sich war die Geschichte gut gedacht, aber für meinen Geschmack einfach nicht spannend oder interessant genug umgesetzt.


    Mein Fazit:

    Coole Idee, aber die Umsetzung war leider für mich etwas langweilig. Da wäre mehr Action drin gewesen , von mir gibt es 3 *

    -Einzelband-



  8. Cover des Buches Drohnenland (ISBN: 9783462046625)
    Tom Hillenbrand

    Drohnenland

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Mit „Drohnenland“ legt Tom Hillenbrand einen visionären Science-Fiction Krimi vor, der durch einen überzeugenden Weltenentwurf besticht. Die Polizei erhält bei ihrer Ermittlungsarbeit Unterstützung durch eine Künstliche Intelligenz, einen fortschrittlichen Fahndungscomputer, der mit Hilfe seiner Prädikationssoftware Verbrechen bereits feststellt, bevor sie begangen werden. Das erinnert ein wenig an „Minority Report“, aber Hillenbrand geht weit über diese Idee hinaus. Außer der digitalen Forensik haben Polizei und Geheimdienst auch die Möglichkeit einer Totalüberwachung mit Hilfe von Drohnen. Und sie können auf einen Mirrorspace zugreifen, eine kontinuierliche Echtzeitspiegelung, die eine vierdimensionale Raumzeit holographieren kann. Auf diese Weise lässt sich jeder Tatort zu jeder beliebigen Zeit und aus verschiedenen Perspektiven nochmals genau untersuchen. Dieser vom Autor kreierte Weltenentwurf ist in meinen Augen eine große Leistung, Hillenbrand verfügt über ein großes Register kreativer Ideen. Wer „Hologrammatica“ kennt, wird feststellen, dass viele Ideen in Grundzügen schon hier vorhanden sind, z.B. die Idee einer KI, von Holographien oder von Brillen, die die Umgebung mit digitalen Hilfsmitteln anders erscheinen lassen kann. 

    Doch nicht nur der Weltenentwurf gelingt, Hillenbrand schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die authentisch und futuristisch wirkt. Beim Lesen entstand vor meinem inneren Auge eine greifbare Zukunftswelt, die bei mir Assoziationen zu „Blade Runner“ auslösten.

    Und auch die Figuren sind facettenreich und interessant gestaltet. Das Ermittlerteam, bestehend aus Kommissar Westerhuizen und der Analystin Ava, konnte mich in seinen Bann ziehen. Eine weitere mysteriöse Figur, deren Handeln man genauer ergründen möchte, ist der Journalist Johnny Random, der bei mir Assoziationen zu „Max Headroom“ auslöste.

    Das einzige, was ich an diesem Science-Fiction-Thriller bemängeln kann, ist das Fehlen einer hohen Spannungsintensität. Erst im Finale auf den letzten 100 Seiten zieht die Spannung spürbar an, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Und die Auflösung ist auch plausibel, durchdacht und gelungen. Ich vergebe 4 Sterne.

     

    Fazit: Ein Science-Fiction-Krimi mit einem gelungenen Weltenentwurf, vielen kreativen Ideen, gut gestalteten Figuren und einer futuristischen Atmosphäre. Er hätte lediglich noch spannender sein können. Dennoch eine klare Leseempfehlung, vor allem auch für Kenner von „Hologrammatica“, die interessante Parallelen entdecken werden.

  9. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (300)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Detective Pete Sebeck lebt in dem beschaulichen Ort Thousand Oaks in dem selten schlimmere Verbrechen geschehen als zu schnelles Fahren.Doch dann passieren plötzlich einige misteriöse Morde und Sebecks Hauptverdächtiger stellt sich als Matthew Sobol heraus, der nicht nur Chef einer der größten Computerfirmen der Welt ist, sondern auch vor einiger Zeit verstorben ist.Aus dem Jenseits heraus tötet Sobol Menschen mit Hilfe eines Computerprogramms das er vor seinem Ableben geschrieben hat und auch für Pete Sebeck hat er Pläne... Eine tolle Idee und der gute Schreibstil von Suarez machen dieses Buch sehr spannend und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Computer interessiert oder einfach mal wieder einen tollen Thriller lesen will.

  10. Cover des Buches Erebos (ISBN: 9783867175715)
    Ursula Poznanski

    Erebos

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Vape

    Wir haben das Buch in der Schule gelesen und ich habe es in dieser Zeit nicht nur einmal gelesenen sondern mehrmals aber nicht aus Zwang sondern weil es so gut geschrieben ist. Und kann jetzt alles auswendig. Das Buch von Ursula Potznanski ist sehr flüssig geschrieben und man hat gleich Lust selber das Videospiel zu bekommen und zu spielen.

  11. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (524)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich mochte die Geschichte wirklich gern, es war spannend, die Welt war interessant. Allerdings war mir die Protagonistin, dafür dass sie so intelligent sein sollte, stellenweise etwas zu naiv und hat sehr dumme Entscheidungen getroffen. Außerdem gab es im Mittelteil sehr viel unnötiges Drama. 

    Aber mit dem Ende hat die Autorin sich wieder meinen Respekt verdient. Nicht nur das es unerwartet war, solch ein Ende hätte ich in einem Jugendbuch definitiv nicht erwartet, daher Respekt. 

    Ein guter Jugendthriller mit Dystopieanteil der auf jeden Fall einen näheren Blick wert ist.

  12. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9780099560432)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Randberliner

    Zugegeben, ich habe die englische Fassung des 2011 erschienenen Buches gelesen, so dass ich über die Qualität der deutschen Übersetzung keine Aussagen treffen kann. Vor mir erhält das Buch fünf Sterne. Das liegt sicher auch daran, dass als langjähriger Spieler von Second Life, WoW und anderen Online-Spielen mir die Welt der OASIS, einer virtuellen Welt, in dem der größte Teil der Handlung spielt, mehr als vertraut ist. Der Plot ist einfach stimmig und entspricht dem, was ich aus meiner Erfahrung mit Online-Spielen für die Zukunft extrapolieren würde. Dazu kommt eine gehörige Portion Gesellschaftskritik, gemischt mit dystopisch Welten, die in meinen Augen durchaus nicht unwahrscheinlich sind. Eigentlich hatte ich den Film, der 2018 in die Kinos kam, auf der Agenda. Aber dann habe ich die Buchvorlage entdeckt und mich entschieden, zuerst die Bücher (Ready Player Two ist soeben erschienen) zu lesen, um anschließend die cineastische Umsetzung zu genießen.

    Über den Plot möchte ich natürlich nicht sploidern. Aber ich kann jedem Leser versichern, dass es Spannung pur ist; für mich ein wahrer Pageturner. Zwar sind die Protagonisten noch relativ jung, was in ihrer Sprache und ihren Umgangsformen zum Ausdruck kommt. Aber das bedeutet nicht, dass die Handlung nur junge Leser anspricht, ganz im Gegenteil. Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist (und das ist jetzt die Generation der heutigen 50- bis 60-Jährigen), entdeckt überraschende Reminiszenzen an die eigene Jugend. Für Kenner und Fans der 80er Jahre, die gekennzeichnet waren durch die ersten, primitiven Videogame-Konsolen, kultige Filme (u. a. WarGames, Monty Python) und die für diese Jahre spezifische Rockmusik, ist das Buch auf jeden Fall ein Hochgenuss. Obwohl in den 2040er Jahren spielend, ist es ein unterhaltsamer und manchmal auch lehrreicher Rückblick auf die 80er Jahre.

    Nicht zuletzt ist das Thema der virtuellen Welten aktuell wie nie, spätestens seit Facebook (und andere Big Tech Unternehmen) an Projekten wie Mataverse arbeiten und Themen wie Virtual-, Mixed- und Augmented Reality versprechen, die nächsten großen Blockbuster werden und wie das Internet unser Leben grundlegend zu ändern.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass es Ernest Cline gelungen ist, ein spannendes und auf jeden Fall lesenswertes Buch sowohl für junge Online-Gamer als auch für junggebliebene Erwachsene zu schreiben.

  13. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (400)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  14. Cover des Buches Der Game Master - Gegen die Spielregeln (ISBN: 9783570310229)
    James Dashner

    Der Game Master - Gegen die Spielregeln

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Nachdem ich den ersten Teil bereits vor einiger Zeit gelesen hatte, entschied ich mich nun dazu mit der Fortsetzung weiter zu machen. Trotz des nicht gerade so großes Abstandes, fiel es mir etwas schwer wieder in diese Welt zu kommen, auch wenn die beiden Teile nahtlos ineinander gingen. Woran dies lag, kann ich mir jedoch nicht erklären, da das Ende des Vorgängers wirklich wahnsinnig gut war. 
     

    Zum Glück stellte sich nach ein paar Seiten eine gewisse Vertrautheit ein und die Erinnerungen kamen so nach und nach wieder an die Oberfläche. Dabei halfen auch immer wieder kleine Rückblenden, die die wichtigsten Punkte noch einmal ansprachen. Einmal in der Geschichte las sich diese wieder sehr flüssig und sorgte mit seiner Mischung aus ruhigen und spannenden Momenten für meine stetige Neugier. 
     

    Besonders hatte ich mich wieder auf Trio aus Michael, Sarah und Bryson gefreut, da diese vom Charakter her, für mich wirklich Jugendliche darstellten. Man konnte nie genau sagen, welchen Vorschlag wer machen würde oder für welche Lösung sie sich entscheiden würden. Trotzdem fühlte es sich beim Lesen so an, also würde ich die Drei begleiten. Ich hatte zwar kein Entscheidungsrecht, empfand aber ihre Diskussionen stets sehr interessant. Auch gefühlsmäßig war ich sehr präsent, da es einfach Momente gab, in denen man vor Freude am liebsten hochspringen wollte, vor Spannung das Buch etwas fester hielt als beabsichtigt oder bei emotionalen Augenblicke schon mal eine Träne verdrücken musste. 
     

    Die Anbahnung einer Romanze zwischen Michael und Sarah wurde immer mal wieder angespielt. Hier was es dann tatsächlich ein wahres hin und her, da mal mehr und mal weniger Andeutungen dazu gemacht wurden. Für mich war dies allerdings noch im Rahmen, zumal die 3 aktuell andere Dinge im Kopf haben. 

    Natürlich fanden noch andere Charaktere den Weg aus dem ersten Band in diesen. Darunter z.B. Agentin Weber, welche für die Security des VirtNet arbeitete. Wen man hier wohl nicht vergessen dürfte wäre Kaine. Ein Programm, das sich weiter entwickelte und nun den Weg in die reale Welt sucht. Mit welchen Mitteln zeigte sich im Buch. Ich möchte jedoch erwähnen das es durch dieses Programm, teilweise sehr erschreckende Szenen gab. Einen kleinen Horrorfaktor birgt das Buch, nämlich auch.
     

    Das Thema VirtNet findet sich im ganzen Buch wieder, da diese Technik dort allgegenwärtig ist und sowohl als Spieleplattform genutzt wird, genau wie als virtueller Treffpunkt mit Freunden. Der Einstieg erfolgte auch diesmal wieder durch einen Coffin, welcher den Körper nicht nur schützt, sondern ihn auch mit Nährstoffen versorgt, was einen langen Aufenthalt im VirtNet ermöglicht. Klingt toll oder? Doch leider hat das VirtNet, wie bei uns das Internet, auch dunkle Seiten und die zeigen sich besonders in diesem Band. 
     

    Auch diesmal war wieder das Ende der wohl spannendste Moment des Buches, da hier wieder etwas völlig unerwartetes stattfand, mit dem ich im Leben nie gerechnet hätte. Ich bin somit für den 3. Band gerüstet und freue mich jetzt schon auf das große Grande Finale. 
     

    Mein Fazit
     

    Diese Reihe beeindruckt mich besonders durch seine sehr real wirkende Welt. Ich verliere mich in ihr und sehe ein wenig die Zukunft darin. Doch neben der tollen Story sind es die Charaktere die der ganzen Geschichte wirklich Leben einhauchen. Dies bewies auch der 2. Band, welcher die Stärken des Vorgängers mit übernahm und die Geschichte wieder ein Stück dem Ziel genähert hat. 
  15. Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)
    Dennis E. Taylor

    Ich bin viele

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Kaum hat Robert "Bob" Johansson, der Protagonist von Ich bin viele, dem ersten Band der Bobiversum-Trilogie von Dennis E. Taylor, seine Softwarefirma für viel Geld verkauft und in der Hoffnung, dass er eines Tages wiederbelebt werden kann, einen Vertrag mit einer Kryofirma abgeschlossen, die seinen Kopf nach seinem Tod einfrieren soll, da hat Bob auch schon einen tödlichen Verkehrsunfall.

    117 jahre später wacht er tatsächlich wieder auf, muss aber feststellen, dass es nicht so gelaufen ist wie gedacht. Er erfährt, dass er nun ein KI-Replikant ist. Aber das ist noch nicht alles. Der überzeugte Atheist ist das Eigentum einer Theokratie, die Replikanten für Sklavenarbeit wie das Steuern von Müllwagen einsetzt, da normale KIs zu dumm dafür sind.

    Zu Bobs Glück soll der Science Fiction und Weltraumforschung liebende Nerd jedoch etwas ganz anderes tun. Nach einem Training zur Prüfung seiner Eignung soll er als Von-Neumann-Sonde andere Sonnensysteme erforschen, um für eine Kolonisierung geeignete Planeten zu finden.

    Der Roman ist in zwei Teile geteilt. Teil 1 handelt von der Zeit von Bobs Todestag bis zu seinem Abflug aus dem Sonnensystem und in Teil 2 geht es dann um die Erforschung einiger Sonnensysteme, außerdem hilft Bob der nach einem verheerenden Krieg vom Aussterben bedrohten Menschheit.

    Wie es sich für eine Von-Neumann-Sonde gehört, vervielfältigt sich Bob im Lauf der Handlung immer wieder selbst. Auch wenn die verschiedenen Bobs sich eigene Namen geben und etwas unterschiedliche Persönlichkeiten haben, könnte es im späteren Handlungsverlauf dadurch für manche Leser etwas unübersichtlich werden, auch wenn nur eine Handvoll der Bobs eine wirklich große Rolle spielen.

    Was auch für Verwirrung sorgen könnte, sind die teilweise vor und zurück springenden Monats- und Jahresangaben am Beginn der meisten Kapitel, wenn die Perspektive zu einem Bob in einem anderen Sonnensystem wechselt. Diese Angaben sind für das Verständnis der Handlung aber nicht wirklich wichtig, daher kann man sie auch gut ignorieren.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Obwohl die verschiedenen Bobs nicht völlig identisch sind und die Perspektive zwischen ihnen hin und her wechselt, wird die Handlung durchgehend von einem Ich-Erzähler geschildert. Humor gibt es besonders in Form von diversen Anspielungen auf Science-Fiction-Serien- und -Filme und anderes der 60er bis 90er.

    Dazu gehören auch die Namen der verschiedenen Bobs. Einer nennt sich zum Beispiel Homer und ein anderer Riker. Außerdem haben die Bobs eine Art digitalen Assistenten, der in den VR-Umgebungen, die sie alle haben, wie ein Charakter aus Star Wars aussieht.  Die Anspielungen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, auch wenn ich nicht alle ohne Recherche verstanden habe.

    Da die Bobs auf ihren Reisen auch auf von KI-Replikanten gesteuerten Sonden anderer Staaten treffen, was selten friedlich abläuft, gibt es auch Action in Form von ein paar Weltraumschlachten. Aber auch andere actionreiche Szenen gibt es.

    Mir hat Ich bin viele insgesamt gut gefallen und ich empfehle den Roman besonders allen, die  Science-Fiction-Filme und -Serien wie Star Trek und Star Wars sowie Weltraumforschung mögen.

  16. Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)
    Daniel Suarez

    DARKNET

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Der „Daemon“ hat sich über das Internet weltweit verbreitet und festgesetzt. Seine Anhänger nutzen es, um Schmarotzer auszumerzen und zugleich eine Gesellschaft aufzubauen, die den Menschen langfristig ein nachhaltiges Leben ermöglicht. Doch diejenigen, die zunehmend an Macht und Einfluss einbüßen, wollen diese Abkehr vom Status quo nicht hinnehmen und mobilisieren sämtliche Kräfte, um den „Daemon“ zu stoppen oder zu infiltrieren. Welche Seite wird sich am Ende durchsetzen?

    Fazit: „Darknet“ ist ein gelungener Abschluss des Sci-Fi-Thriller-Zweiteilers. Allerdings reicht der Roman nicht mehr ganz an seinen Vorgänger heran. Das liegt zum einen daran, dass sich der „Daemon“ fest etabliert hat. Große, überraschende Wendungen, die den ersten Band besonders auszeichneten, bleiben also eher die Ausnahme. Stattdessen steht der Kampf zwischen den Anhängern des „Daemon“ und dem Establishment im Vordergrund, der auf beiden Seiten unbarmherzig und mit aller Härte geführt wird, was durchaus realistisch und glaubwürdig wirkt. Die Handlung gipfelt in den entscheidenden Fragen, ob sich der „Daemon“ mit seinem neuen Weltordnungssystem durchsetzt, wie dieses System grundsätzlich funktioniert und wie es von den Menschen gestaltet werden kann. Wer den Auftakt verschlungen hat, so wie es bei mir schon mehrmals der Fall gewesen ist, wird also auch an diesem Roman nicht vorbeikommen und bestens unterhalten werden.

  17. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

     (310)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Stadt der goldenen Schatten der spannende Auftakt einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams ja bekannt.
    Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
    Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. In Band eins hat Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt.

  18. Cover des Buches Delete (ISBN: 9783833309397)
    Karl Olsberg

    Delete

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus
    Der Thriller "Delete" von Karl Olsberg wurde 2013 im berlinverlag veröffentlicht. In dem Thriller geht es um vier Studenten, die einfach verschwinden. Das Einzige, was sie verbindet ist, dass sie alle das gleiche Spiel gespielt haben. Doch, sowas ist nicht ungewöhnlich in einer Stadt wie Berlin. Zu der Zeit übernimmt der Hamburger Hauptkommissar Eisenberg die sogenannte "SEGI", die Sonderermittlungseinheit Internet. Doch das stellt sich als eine schwere Herausforderung heraus, da es hierbei um eine Truppe Chaoten geht und Menschen, die nicht weniger zusammenpassen könnten auf den ersten Blick. Wird das der erste Erfolg der SEGI? Ich fand das Buch sehr interessant, auch wenn es zwischenzeitlich ins Übernatürliche abzudriften drohte. Ich freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen.





  19. Cover des Buches Cronos Cube 2. Der Chaosbringer (ISBN: 9783841506276)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 2. Der Chaosbringer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Nach dem überraschenden Ende des ersten Bandes, geht der zweite ganz  genauso weiter. Überraschend, spannend und unglaublich fesselnd. Mehr als einmal wurde ich auf falsche Fährten geführt und bis zum Ende war nicht klar, ob es gelingt oder nicht. Diese Wendungen und dann auch noch das Ende! Ich bin hin und weg. All das, sowie der Kontrast zwischen dem tristen Überwachungsstaat und der bunten, chaotischen Welt von Cronos hat es mir als Leserin unmöglich gemacht, das Buch länger aus der Hand zu legen.

  20. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (696)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Ich bin überhaupt kein Science Fiction Fan und bin auch kein Gamer oder Ähnliches. Daher fand ich es schon seltsam, dass es dieses Buch alleine mit dem Klappentext auf meine Wunschliste gepackt hat. Tja was soll ich sagen...? Dieses Buch hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Ich mochte die Protagonisten bereits innerhalb der OASIS und auch außerhalb haben sie mich nicht enttäuscht. Vieles war so eingängig beschrieben und man hat regelrecht Lust bekommen, ebenfalls am großen Wettkampf um die OASIS teilzunehmen. Eine tolle Leistung! 

  21. Cover des Buches Euphoria City (ISBN: 9783570313961)
    Anika Beer

    Euphoria City

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    Sami und Nora sind sehr lebendige Protagonisten. Besonders bei Nora weiß man lange nicht, woran man ist, was die Spannung sehr stark aufrecht hält. Sami, der männliche Part, ist total sympathisch und wir lernen Euphoria mit ihm zusammen kennen, denn auch er ist das erste Mal in dieser verrückten Welt. Doch Nora hat Sami natürlich nicht grundlos gefunden und Euphoria ist so gar nicht begeistert von Noras Absichten. 

     

    Die Geschichte spielt sowohl in Euphoria, als auch in der realen Welt. Natürlich müssen sich die Protagonisten auch mit den normalen Problemen des Erwachsenwerdens herumschlagen, aber das Spiel steht an sich im Vordergrund. Ich habe den Detailreichtum sehr geliebt, diese kleinen Minispiele, die man zusammen mit Sami bestreitet, als auch das grandiose Finale. 

     

    Das Buch lässt sich der flüssig lesen, die Kapitel sind recht kurz gehalten, was noch einmal eine richtig schöne Dynamik verleiht. Außerdem gibt es richtig schöne Illustrationen im Buch, das übrigens nur 10 EUR kostet und somit für 544 Seiten wirklich sehr erschwinglich ist. 

     

    In diesem Einzelband hat sich Anika nur auf die Kernpunkte konzentriert, das bedeutet, dass wir nicht ausschweifend über Euphoria informiert werden, sondern man sich auf das beschränkt, was wichtig ist und die Handlung vorantreibt. Das war aber für mich persönlich vollkommen ausreichend. Der rote Faden war immer präsent und ich hab nie etwas nicht verstanden, weil es zu oberflächlich oder nicht bildhaft genug erklärt war. 

     

    Dystopie Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Es war ein großes Vergnügen mit Sami und Nora mit zu fiebern und ich kann das Buch nur empfehlen.

  22. Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN: 9783453319219)
    Dennis E. Taylor

    Wir sind Götter

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Wir sind Götter, Band zwei der Bobiversum-Trilogie von Dennis E. Taylor, geht genau da weiter, wo Ich bin viele aufgehört hat.

    Riker hilft noch immer den Menschen auf der Erde dabei, lange genug bis zur Umsiedlung zu überleben. Daher versucht er auch der Gruppe VEHEMENT das Handwerk zu legen, die weiter Anschläge verübt. Howard hilft währenddessen bei der Besiedlung von Vulkan und Romulus, wobei die einheimische Tier- und Pflanzenwelt Probleme bereitet, und entwickelt Gefühle für eine Frau.

    Bob-1 ist immer noch im Sonnensystem Delta Eridani und versucht weiterhin, den Deltanern das Überleben zu erleichtern. Dabei begeht er jedoch Fehler. Mario kommt inzwischen Außerirdischen auf die Spur, die die Bobs nur die Anderen nennen und eine große Bedrohung für die Menschheit darstellen. Andere Bobs entdecken in der Zwischenzeit weitere Planeten, die sich mehr oder weniger gut für eine Besiedlung eignen.

    Der Schreibstil ist auch diesmal flüssig und leicht zu lesen. Auch Humor besonders in Form von diversen Anspielungen auf Science-Fiction-Serien- und -Filme und anderes gibt es wieder. Meinem Eindruck nach ist die Handlung von Wir sind Götter aber insgesamt etwas ernster als die des Vorgängers.

    Auch wie in Band eins wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht verschiedener Bobs, trotzdem aber immer aus der Ich-Perspektive geschildert. Und obwohl auch Bobs beziehungsweise ihre Sonden zerstört werden, nimmt ihre Anzahl weiter zu.

    Das könnten manche Leser trotz der unterschiedlichen Namen und etwas unterschiedlichen Persönlichkeiten der Bobs und obwohl wieder nur eine Handvoll von ihnen eine wirklich große Rolle spielen vielleicht wieder unübersichtlich und dadurch verwirrend finden. 

    Ebenso könnten auch wieder die zum Teil hin und her springenden Monats- und Jahresangaben etwas verwirrend sein, wobei sie auch diesmal für das Verständnis der Handlung nicht wirklich wichtig sind und daher auch gut ignoriert werden können, ohne etwas Wesentliches zu verpassen.

    Den Erlebnissen der Bobs zu folgen, fand ich immer spannend, ganz besonders aber in den Kapiteln mit ihren Begegnungen mit den Anderen. Besonders in diesen Kapiteln gibt es auch wieder Action in Form von Weltraumschlachten. 

    Mir hat auch dieser Band wieder gut gefallen und ich empfehle ihn besonders allen, die im Weltraum spielende Science Fiction und Weltraumforschung mögen.

  23. Cover des Buches Cronos Cube 3. Der freie Wille (ISBN: 9783841506160)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 3. Der freie Wille

     (24)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Dieses Buch habe ich mir aufgehoben, bis der letzte Teil der Reihe in greifbarer Nähe war, da ich schon geahnt habe, dass mich das Ende an die Decke gehen lassen würde. Und genau so war es dann auch. Dieser Band war sogar noch besser, als die Vorgänger. Wir lernen endlich mehr von der Turmgesellschaft und was dahinter steckt (natürlich nichts Gutes). Ein Kampf um Lachlans Befreiung entbrennt und es wird wirklich schwer zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Eigentlich habe ich beim Lesen niemandem mehr getraut, hinter jeder Handlung eine Falle gewittert. Und dann das Ende! Wie gesagt, ich bin beinahe ausgeflippt, weil der letzte Band noch nicht da war.

  24. Cover des Buches Delete Me (ISBN: 9783764170981)
    Hansjörg Nessensohn

    Delete Me

     (28)
    Aktuelle Rezension von: buchwurm1

    Am anfang ein bisschen unübersichtlich , doch am Ende super spannend , übersichtlich und hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen . Die Story fesselt einen sehr.

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