Bücher mit dem Tag "viktorianischer krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "viktorianischer krimi" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)
    Oscar Muriel

    Die Schatten von Edinburgh

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Dieser historische Krimi hat alles was man sich als Leser auch erhofft: eine düstere Atmosphäre,  Geheimnisse aber auch Hinweise um selbst auf die Lösung zu kommen, Spannung und vor allem Ermittler die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite haben wir den adretten und korrekten Engländer, auf der anderen Seite den sparsamen und ruppigen Schotten. Beide schenken sich nichts. Geht der eine, Frey, rational an die Sache heran, versucht es McGray mit dem Okkulten. Und so müssen sie wohl oder übel eine gemeinsame Linie finden, um eine Reihe bizarrer Morde aufzuklären. Die Dynamik zwischen den beiden macht Spaß zu verfolgen und sorgt für die nötige Prise Humor. Wie sich der Fall löst verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht.

    Fazit: Auch wenn es durch die Einführung der beiden Ermittler anfänglich etwas weit schweifend ist, bleiben die Untersuchungen spannend und interessant, dank der unterschiedlichen Herangehensweisen. Mich hat der HistoKrimi gut unterhalten und somit gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Der Fluch von Pendle Hill (ISBN: 9783442485062)
    Oscar Muriel

    Der Fluch von Pendle Hill

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Im zweiten Fall müssen sich Frey und McGray mit einem Mord im Irrenhaus auseinandersetzen. Ist der Tatort schon sehr bizarr sind die Umstände, die sie dort vorfinden, noch bizarrer...

    Auch dieser Teil lebt neben der Krimihandlung hauptsächlich von den beiden so unterschiedlichen Hauptfiguren. Aber gerade diese Gegensätzlichkeit ist es, was für mich dieses besondere der Reihe ausmacht. Das stetige Streiten und sich die Unzulänglichkeit des jeweils Anderen vor Augen halten, gibt dem Roman die Würze und sorgt für den richtigen Anteil Humor. 

    Frey und McGray haben eine lange Reise zu bewältigen und ob und wie sie den Fall lösen wird nicht verraten. Mich hat der HistoKrimi gut unterhalten und somit kann ich auch für Teil 2 eine Leseempfehlung aussprechen und bewerte ihn mit 4 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Tiefer Fall (ISBN: 9783462046656)
    Annelie Wendeberg

    Tiefer Fall

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nachdem Anna London fluchtartig verlassen hat, wärt ihr ruhiges Leben in ihrer ländlichen Heimat nur kurz. Als man ihr mit dem Tod ihres Vaters droht, bleibt ihr nicht viel anderes übrig als mit einem der gefährlichsten Menschen der Welt zu kooperieren, Moriarty. Anna soll für ihn eine biologische Waffe entwickeln, die zur Ermordung vieler Unschuldiger eingesetzt werden soll. Um sich und ihren Vater zu retten, braucht Anna die Hilfe eines brillanten Geistes. Doch wie soll sie, in der Falle in der sie sich befindet, nur Kontakt zu Sherlock Holmes aufnehmen. Für Anna beginnt ein gefährlicher Tanz mit ihrem Entführer, in dem sie sich keine Fehler erlauben kann.

    Anna Kronberg ist schon wie im ersten Teil eine außergewöhnliche Frau mit außergewöhnlich scharfem Verstand, besonders für die gesellschaftliche Zeit in der das Buch spielt. Unter Frauen, die gewöhnlich nur als Anhängsel ihrer Männer, ohne Verstand und eigene Meinung gesehen werden, sticht sie heraus und wird auch dadurch so interessant für ihren Entführer Moriarty. Ich finde die Entwicklung des Buches und besonders des Charakters Anna leider insgesamt sehr fahrig. Im Gegensatz zum ersten Band vermisst gerade die Handlung Spannung und Vorankommen. Annas Gefangenschaft und ihre Spielchen mit Moriarty stehen im Vordergrund, sind jedoch auf Dauer sehr ermüdend. Letztendlich dreht sich die gesamte Handlung darum, dass beide sich nicht vertrauen, aber den anderen davon zu überzeugen versuchen, dass sie zusammenarbeiten. Insgesamt bietet die Handlung also keinen sehr großen Spanungsbogen, was auch das Ende des Buches vorrausnimmt. Die einzigen Lichtblicke bieten die sehr kurzen Zusammentreffen von Anna und Sherlock, die sehr amüsant und wohltuend für die Handlung sind und leider viel zu selten vorkommen. Da im nächsten Band Anna und Sherlock wieder gemeinsam unterwegs sind und ich mir dadurch etwas mehr von dem Esprit des ersten Bandes verspreche, werde ich auch den nächsten Band lesen. Dieser Band war insgesamt leider doch sehr schwach.

  4. Cover des Buches Die Tote von Rosewood Hall (ISBN: 9781477821183)
    Annis Bell

    Die Tote von Rosewood Hall

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Drachenfels

    Die historische Krimireihe um Lady Jane gefällt mir gut. Die eigenwillige Protagonistin löst die Fälle ebenso unkonventionell wie Miss Marple.


  5. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten (ISBN: 9783940855534)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Arthur Conan Doyle? Oscar Wilde? Ein Krimi zu Zeiten Königin Victorias? Klingt spaßig und ganz nach meinem Geschmack, vor allem, da ich einige der späteren Inspector Swanson-Krimis gerne gelesen habe. DER FLUCH DES HOPE DIAMANTEN ist der erste Teil der Reihe und ganz nett, aber wenn ich mit diesem Teil angefangen hätte, hätte ich vermutlich nicht mehr weiter gelesen. Die Handlung zieht sich ein bisschen und die Protagonisten bleiben etwas blass. Es dauert etwas bis es etwas spannend. Die langsame Erzählweise ist etwas, das die Inspector Swanson-Reihe auszeichnet, aber in den mir bisher bekannten Fällen ist es weniger zäh und durchaus auch interessant zu nennen. Hier wird es nur interessant, wenn es berühmte Persönlichkeiten betrifft und auch der Fluch des Diamanten braucht lange bis er überhaupt erwähnt wird.
    Dabei stellt sich ständig die Frage was der Diamant (bzw. dessen Fluch mit dem toten Goldschmied zu tun hat.
    Die Schreibweise von Robert Marley ist angenehm, auch wenn er leider den Leser hin und wieder aus seinem Kopfkino reißt indem er darauf hinweist, dass jemand etwas ganz viktorianisch macht oder viktorianische Ansichten hat. Davon kann man eigentlich ausgehen, wenn man einen Roman liest, der in dieser Zeit spielt. Das erweist sich als störend.
    In folgenden Bänden ist mir das nicht aufgefallen und weil ich die Reihe an sich mag und es dabei einige wirklich gute Fälle gibt, werde ich natürlich die neuen Bände lesen, ebenso wie diejenigen, die mir noch fehlen.
    Von daher kann ich das Buch wohl nur beschränkt empfehlen ... die Reihe wird besser, aber der Auftakt stellt nicht wirklich ein Highlight des Genres dar.

  6. Cover des Buches Die Todesfee der Grindlay Street (ISBN: 9783442488643)
    Oscar Muriel

    Die Todesfee der Grindlay Street

     (66)
    Aktuelle Rezension von: kleine_leseecke

    Kurzmeinung. Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen. 

    Für den dritten Teil habe ich mir ein harmonischeres Miteinander der Hauptfiguren gewünscht. Tatsächlich war McGrey um einiges umgänglicher als zuvor. Das scharfe Gemobbe blieb Gott sei Dank aus. 

    Dafür musste man wirklich hart im Nehmen sein, was das überbrücken von Langeweile anging. Die anfänglichen 250 Seiten waren belangloses Blabla. Es passierte so gut wie nichts und wenn dann doch mal eine kurze Spitze auftauchte, dann würde diese gekonnt totgeredet. Wieder habe ich mir mehr Bezug zur irischen und schottischen Mythologie gewünscht. 

    Der zweite Teil des Buches nahm dann endlich Fahrt auf. Die Charaktere interagierten endlich und es kam wirklich mal zu Ermittlungen mit dem unverwechselbaren Muriel - Stil. Warum nicht gleich so? 

    Der Schluss war dann wenig bis nicht überraschend. 

    Insgesamt ein enttäuschendes Leseerlebnis. Freunde der eigentlichen Thematik - der Mythologie - kommen leider nicht auf ihre Kosten. 

  7. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper (ISBN: 9783940855596)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

     (45)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Damit meine ich die Buchreihe, die mich irgendwie ratlos lässt. Wie auch schon im vorigen Buch ist der titelgebende Inspector Nebenperson. Die Geschichte hetzt fast stichwortartig durch die reale Geschichte, die erfundene Handlung ist stark ausgebaut. Das Ende ist überraschend gut gelungen, macht für mich aber nicht das Gesamtbuch wett. Es war für mich der letzte Versuch, in diese Reihe zu finden.

    Gute Orthographie.

  8. Cover des Buches Das Geheimnis der Lady Audley (ISBN: 9783940855473)
    Mary Elizabeth Braddon

    Das Geheimnis der Lady Audley

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    In diesem Kriminalroman aus dem viktorianischen England des Jahres 1862 folgen wir dem jungen Anwalt Robert Audley auf seiner selbst gewählten Mission, ein, nach seiner Überzeugung, begangenes Verbrechen ans Tageslicht zu bringen. Sein Onkel hat die viel jüngere, wunderschöne Lucy geehelicht, zu der Robert sich zunächst ebenfalls hingezogen fühlt. Schnell wird jedoch klar, dass seine neue Tante, Lady Lucy Audley, ein Geheimnis hat, bei dem möglicherweise auch eine weitere, Robert sehr vertraute Person, eine wichtige Rolle spielen könnte.

    Die Geschichte wird zwar in augenscheinlich auktorialer Form erzählt, wir haben aber tatsächlich in erster Linie Roberts Perspektive zur Verfügung. Dies ist in sofern vorteilhaft , als das dieser Charakter ein in vielerlei Hinsicht sehr angenehmer ist. Robert ist sympathisch, klug, gewitzt, anständig und reflektiert. Dazu einen schönen Gegensatz bildet die titelgebende Lady Audley, die in weniger gutem Licht beleuchtet wird und deren Perspektive ebenfalls von Zeit zu Zeit eingenommen wird. Es gibt eine Handvoll weitere Charaktere, die für die Geschichte von Bedeutung sind, von denen einige mehr, andere weniger gut ausgearbeitet sind. 

    Der Kriminalfall ist nicht gleich zu Beginn komplett durchschaubar und es baut sich im Laufe der Geschichte gut Spannung auf. Trotz einigen leicht durchschaubaren Elementen, gibt es auch immer mal wieder Überraschungen im Plot. Insgesamt wurde die Geschichte gut und, alles in allem, logisch von der Autorin konstruiert. 

    Wie ich jedoch leider erst während des Lesens in Erfahrung gebracht habe, handelt es sich bei dem Buch um eine, wohl nicht unwesentlich, gekürzte Übersetzung des englischen Originals. Der Roman sollte im eine "heute lesbare Form" gebracht werden. Da frage ich mich doch unwillkürlich, was an der Originalversion so "unlesbar" gewesen wäre und "unlesbar" für wen? Tatsächlich bilde ich mir schon ein, dass auch eine ungekürzte Version des Buches für mich "lesbar" gewesen wäre und ich hätte gerne die Wahl gehabt. Es steht zwar "Übersetzt und bearbeitet" auf dem Cover, dies hatte ich für mich jedoch nicht als "gekürzt" ausgelegt, ich dachte hier eher an Anmerkungen, wie Fußnoten oder ähnliches. Das müsste in meinen Augen klarer gekennzeichnet sein, bestenfalls mit dem Wort "gekürzt" auf der Titelseite...

    Der Roman erwies dann auch für mich als sehr leicht lesbar und zugänglich. Inwiefern das auf die Übersetzung zurückzuführen ist, kann ich leider aktuell nicht beurteilen.

  9. Cover des Buches Die schwarze Orchidee (ISBN: 9781503935730)
    Annis Bell

    Die schwarze Orchidee

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    In diesem Fall wird Jane zu ihrer besten Freundin nach Nordengland gerufen, weil diese im Haus ihrer Cousine ein komisches Gefühl hat und ehe es sich Jane versieht, steckt sie in einem Kriminalfall um Mord und wertvolle Orchideen fest.

    Dieser Teil hat neben der interessanten Geschichte rund um die Orchideenzüchter und -jäger, was ich als geradezu bereichernden Rahmen der Geschichte empfand, eine deutliche Besserung zum ersten Band. Im ersten Band empfand ich Jane als extrem pubertär und unreif, was hier nur zu Beginn vorkam. Im Verlauf der Geschichte wirkt Jane reifer und vernünftiger. Die Beziehung zu David vertieft sich und sie wachsen langsam zu einem Team zusammen.

    Die Briefe aus Übersee boten einen Einblick in eine ganze eigene Welt und waren eine angenehme Auflockerung.

    Ein besonderes Schmankerl stellt der Plot-Twist zu Ende hin dar und rundet die Geschichte ab.

    Ab hier bin ich offiziell Fan der Reihe :-)

  10. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (195)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  11. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire (ISBN: B00O838BYW)
    David Gray

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Inhaltsangabe

    Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In diesem Band finden Sie den zweiten dieser drei Fälle: Das Grab der Molly Maguire
    Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet. Doch Inspektor Lestrade ruft Sherlock Holmes zu Hilfe. Er bezweifelt, dass man es bei der Toten mit einem neuen Opfer des nie gefassten Jack the Rippers zu tun hat und stellt seine eigenen Thesen auf ….

    Meine Meinung

    Der zweite Band der Sherlock Holmes Reihe hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil passt super in die Zeit und man fühlt sich sofort in die nebligen Gassen Londons zurückversetzt. Es wirkt nicht überzogen und lässt sich schön flüssig lesen.

    Dieses Mal treibt ein grausamer Mord den berühmten Detektiv Sherlock Holmes und seinen ewigen Gefährten Dr. Watson in den Hinterhof von Millers Court - dem Schauplatz des Verbrechens, wo vor 2 1/2 Jahren das letzte Opfer von Jack the Ripper gefunden wurde. Aus der Sicht von Watson verfolgt man die zielgerichteten Nachforschungen von Holmes, mit all seiner zur Schau gestellten Überlegenheit, die er wo er nur kann gerne demonstriert. Viele kleine Merkmale, die man mit Holmes verbindet, lassen den Charakter sehr lebendig und echt wirken; wie auch die Gedanken von Watson, dessen Freundschaft kein leichtes Los ist.
    Sherlock Holmes und Dr. Watson müssen in diesem Fall ein hohes Risiko eingehen, dass nicht ohne Folgen bleiben wird. Auch haben sie mit der Abneigung des Chiefinspektors Abberline zu kämpfen, der Holmes um jeden Preis von dem Fall fernhalten will.
    Die beiden stehen wieder sehr im Mittelpunkt, wodurch die anderen Figuren eher am Rand bleiben. Ich hätte mir hier ein paar kleine Hinweise mehr gewünscht, um auch selbst etwas besser mitraten zu können und auf die Hintergründe des Verbrechens zu kommen. Spuren gibt es natürlich genug, die die beiden verfolgen - ich selber fand es gar nicht so leicht, den ganzen Hinweisen und Verwicklungen zu folgen.

    Viele verworrene Fäden, die es zu entwirren gilt, eine gelungene Verbindung zu Band 1 mit den Hinweisen auf "Ragnarök", die sicher im letzten Teil aufgeklärt werden und sehr brutale Details zum Verbrechen geben ein sehr stimmiges Bild zu diesem düsteren Kriminalfall. David Gray hält sich hier nicht viel mit unnützen Einzelheiten auf, sondern komprimiert die Handlung auf die wichtigen Fakten und Situationen, was die Spannung gut vorantreibt. Die Aufklärung im letzten Viertel hat sich allerdings ein bisschen hingezogen und war mit einem sehr bizarrem Szenario verknüpft, was mich ein bisschen irritiert hat. Auf mich hat es etwas übertrieben gewirkt, auch wenn es die schaurige Atmosphäre unterstrichen hat.

    Das Ende lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen und auch die Anekdote des Autors, wie er an das Dokument aus den Geheimarchiven kam, nimmt eine überraschende Wendung.

    Fazit

    Ein spannender zweiter Teil der Trilogie, der mit einem typischen Sherlock Holmes Stil viel Unterhaltung bietet. Gegen Ende hat es sich etwas gezogen, aber es gibt auch vielversprechende Hinweise auf den letzten Band!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer


    Sherlock Holmes

    1 - Der Geist des Architekten
    2 - Das Grab der Molly Maguire
    3 - ...?
  12. Cover des Buches Die Gentlemen vom Sebastian Club (ISBN: 9783940855756)
    Sophie Oliver

    Die Gentlemen vom Sebastian Club

     (37)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚im Londoner Nebel durch dunkle Gassen schleichen‘

    England im Sommer 1895: Theodore Hobbs wird von einem Mann mit Teufelsmaske festgehalten und gefoltert, um an Informationen über ‚Kassiopeias Herz‘ zu gelangen. Auch unter dem Einsatz von Daumenschrauben gibt Hobbs an, dass er darüber nichts wisse, und kurz darauf wird seine Leiche gefunden.

    Scotland Yard kommt in diesem Fall - und im Fall von zwei weiteren Leichen, die ähnliche Verletzungen aufweisen - nicht weiter, so dass der Sebastian Club involviert wird.

    Lord Philip Dabinott und seine Nichte Freddie, die sich, um bei den Ermittlungen dabei sein zu dürfen, als Mann ausgibt, begleiten die anderen Gentlemen des Clubs, die sich der Auflösung der Morde annehmen.

    Sophie Oliver hat mich von der ersten Seite an mitgenommen ins Viktorianische Zeitalter. Beim Lesen riecht, sieht, hört, schmeckt und spürt man London, als Leser begleitet man die Figuren durch die wohlhabenderen Gegenden, aber auch durch ärmliche Stadtteile wie Whitechapel.

    Der Kriminalroman liest sich flüssig und flott, die Ermittler fand ich allesamt sympathisch und lebendig charakterisiert, und die Handlungsorte wurden von Oliver auf atmosphärische und stimmungsvolle Weise beschrieben.

    Sowohl bei der Schilderung von Straßenszenen und bei der Beschreibung von Straßenzügen etc. als auch von Innenräumen wie des Clubs, der Bibliothek, der ärmlichen Absteigen und der Herrenhäuser der Wohlhabenden hatte ich stets ein Bild vor Augen, konnte mich in die Geschichte gut eindenken und regelrecht einfühlen.

    Tolle Unterhaltung, gute Unterhaltung und durchweg stimmungsvoll!

  13. Cover des Buches Inspector Swanson und der Magische Zirkel (ISBN: 9783940855640)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Magische Zirkel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    So hatte sich Inspector Swanson seinen Urlaub nicht vorgestellt: statt entspannt mit seiner Frau Annie eine Zaubershow zu genießen, muss er dem Zauberer auf der Bühne das Leben retten. Dass der schiefgelaufene Trick tatsächlich nur ein Unfall war, kann Swanson nicht glauben. Er befürchtet, dass sich der Mordanschlag wiederholen wird und spannt kurzerhand seinen Freund Frederick Greenland ein, um das Theater im Auge zu behalten. Kann er wirklich einen Mord verhindern?

    Der dritte Inspector Swanson-Krimi und er entführt einen wieder augenblicklich ins London Ende des 19. Jahrhunderts. Dicker Nebel, Kopfsteinpflaster und klamme Kälte, rumpelnde Kutschen und düstere Gassen – alles steht einem sofort vor Augen. Mit vielen Details, vom Lokalkolorit über Kriminal- wie Forensikgeschichte bis zu historischen und literarischen Zitaten bietet dieses Buch so viel mehr als einen spannenden Kriminalroman. Besonders hat mir die ausführliche Szene mit Oscar Wilde gefallen. Die letzten Seiten des Buches runden dann mit kurzen Fakten, die sich optimal in die fiktive Geschichte einfügen, dieses einzigartige Buch ab.

    Fazit: Inspector Swanson zählt zu meinen liebsten Buchreihen. Jeder Band bietet einen einzigartigen Einblick ins historische London, amüsiert mit originellen Zitaten und Anekdoten, vermittelt nebenbei Wissen und hat Charaktere, die sofort das Leserherz erobern. Eine tolle Reihe, bei der jeder Band beste Unterhaltung bietet!

  14. Cover des Buches Gloria und die Liebenden von Verona (ISBN: 9783940855589)
    Marlene Klaus

    Gloria und die Liebenden von Verona

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Schreibstil passt sich dem viktorianischen Zeitalter an - schön "altmodisch". Über die handelnden Personen, neben den beiden Frauen ist das Lord Lyndon, wird im Laufe der Geschichte immer mal wieder etwas verraten. Auch das passt wunderbar zum Stil der Geschichte.
    Gloria steht der Verlobten des verschwunden Duellanten zur Seite. Glorias Geliebter ist in England ebenfalls bei einem Duell getötet worden. Um diesen Verlust zu verschmerzen ist sie mit ihrer Tante auf Europareise gegangen.
    Lord Lyndon kommt rüber wie ein typischer englischer Gentleman - nur immer die Etikette wahren. Köstlich!
    Der Kriminalfall ist stimmig und wird erst ganz am Ende aufgelöst, also Spannung bis zum Schluss.
    Ich will nicht zu viel verraten, aber fürs Herz ist auch etwas dabei.......

    Ein Buch, bei dem das Ende zu schnell kam. Die letzen Worte: Fortsetzung folgt (was mich freut).
  15. Cover des Buches Inspector Swanson und das Schwarze Museum (ISBN: 9783940855695)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und das Schwarze Museum

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Ich habe um dieses Rezensionsexemplar gebeten, obwohl ich die andren Bände der Inspector Swanson Reihe noch nicht gelesen habe. Aber nachdem ich diesen Band fertig gelesen habe, weiß ich nun dass ich die andren Bände auch unbedingt noch lesen muss. Diese Reihe fasziniert mich schon allein, weil der Buchschnitt verschieden farbig eingefärbt ist. Aber ich weiß auch, das mir die Reihe gut liegt, denn es sind jedes Mal viktorianische Kriminalromane und sowas lese ich gerne. Denn sie sind spannend und unterhaltsam geschrieben, so das man wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat sie auch kaum mehr aus der Hand legen kann. Und sie unbedingt weiter lesen muss, denn man will ja schließlich auch wissen wer es gewesen ist und warum.

    Wer gerne viktorianische Kriminalromane wie zB Sherlock Holmes liest, sollte sich die Inspector Swanson Reihe mal anschauen und wenigstens den Klappentext lesen.

  16. Cover des Buches Aurora Floyd (ISBN: 9783940855824)
    Mary Elizabeth Braddon

    Aurora Floyd

     (22)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Auf dem Einband steht, dass es sich um einen viktorianischen Krimi handelt. Nach meiner Ansicht beginnen hierfür die Ermittlungen ziemlich spät im Buch. Ansonsten bleiben die Charaktere irgendwie distanziert und manche charakteristischen Wendungen sind für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Das Geheimnis im Leben der Aurora Floyd wird zunächst angedeutet, dann verschwiegen und zum Schluss präsentiert.  

    Wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe, kann dies an der Übersetzung aus dem Original ins Deutsche liegen, da wohl Textstellen gekürzt worden sind. Einen eigenen Vergleich mit dem englischen Original auszuführen, ist für mich jedoch nicht möglich.  

  17. Cover des Buches Neugier ist ein schneller Tod (ISBN: 9783404164448)
    Ann Granger

    Neugier ist ein schneller Tod

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Weil Tante Parry Lizzie Martins Beteiligung an der Aufklärung eines Verbrechens, das in Parrys Haus seinen Ausgang gefunden hat, mehr als peinlich ist, wird sie als Gesellschafterin zu der jungen, verstörten Lucy auf einem einsamen Landsitz geschickt.

    Lucy, die mit zwei alten, verschrobenen Tanten hier lebt, glaubt nicht an den Tod ihrer kürzlich geborenen Tochter. Welche Rolle ist Lizzie hier wirklich zugedacht? Gesellschafterin oder Aufpasserin? Und was hat es mit dem Irrenarzt, der ebenfalls auf das Landgut eingeladen wurde auf sich?

    Kaum ist Elisabeth einige Tage im Hause wird Jeb Brennan, der Rattenfänger ermordet. Dummerweise findet ausgerechnet Lucy den sterbenden Mann. Wer hat einen Grund Brennan zu ermorden?
    Weil die Familie jede Aufmerksamkeit vermeiden will, wird Lizzies Bekanntschaft mit Ben Ross, Inspektor beim Scotland Yard, als vorteilhaft angesehen.

    Lizzie hat wieder das feine Gespür, dass hinter der Fassade der respektablen Familie doch nicht alles so nobel ist, und unterstützt Ben Ross mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe.

    Meine Meinung:

    Der zweite Fall für Lizzie Martin und Ben Ross hat sowohl Aspekte eines Krimis als auch eines Dramas. Die Hauptrolle spielt in diesem Krimi eher die Familie als die Ermittlungstätigkeit. Wieder sind die Gegebenheiten des Viktorianischen Zeitalters penibel recherchiert.

    Wie schon im ersten Fall, wird die Geschichte abwechselnd einmal aus Lizzies und dann wieder aus Bens Sicht erzählt. Diesen Kunstkniff finde ich sehr spannend, da jeweils die weiblich bzw. männliche Sichtweise elegant dargelegt wird. Dabei darf festgestellt werden, dass Lizzie sich genauso an Zahlen, Daten und Fakten orientiert wie Ben. Sie nimmt dennoch die (weibliche) Umwelt anders wahr als der Inspektor.

    Fazit:

    Wieder ein fesselnder Krimi und ein faszinierender Einblick in die Zeit der Königin Viktoria. Gerne wieder 5 Sterne.
  18. Cover des Buches Die Schatten von Freshley Wood (ISBN: 9783596000616)
    Kate Saunders

    Die Schatten von Freshley Wood

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Pearl

    Dieser Krimi spielt im 19. Jahrhundert und ist sehr leicht zu lesen. Anfangs geht es um einen vermißten, ehemaligen Studenten der nun in den Wäldern haust und gesucht wird. Dann geschehen plötzlich mehrere Morde. Klasse

  19. Cover des Buches Ein Mord von bessrer Qualität (ISBN: 9783404166558)
    Ann Granger

    Ein Mord von bessrer Qualität

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

     

    Im dichten Oktobernebel versetzt das „Flussphantom“ die Prostituierten Londons in Angst und Schrecken, in dem es mehreren Frauen auflauert und eine sogar erwürgt.  

     

    Und als dann noch Allegra Benedict, die Gemahlin eines Kunsthändlers, im Green Park erdrosselt aufgefunden wird, wird der Fall Benjamin Ross vom Scotland Yard zugeteilt.

    Zunächst sieht alles wie ein gewöhnlicher Raubmord aus, denn Allegra hat nach dem Verkauf einer Brosche eine Menge Geld einstecken. Doch als sich herausstellt, dass Allegras Gesellschafterin Isabelle Umgang mit dem charismatischen Prediger Fawcett hat, nehmen Lizzie und Bessie die Veranstaltungen des Mannes unter die Lupe. Als dann auch noch Isabelle ermordet wird, gerät neben anderen Verdächtigen auch der Prediger ins Visier von Scotland Yard.

     

    Meine Meinung:

     

    Ann Granger hat wieder ein realistisches Bild des Viktorianischen Zeitalters in London entworfen. Sauertöpfische Moralisten, die auf einen charismatischen Hochstapler hereinfallen, der ihnen unter dem Deckmäntelchen der Fürsorge für Arme, eine Menge Geld aus der Tasche zieht.

     

    Wieder hat Lizzie durch ihre couragierten Auftritte und ihr analytischen Denkvermögen großen Anteil an der Aufklärung. Das ringt sogar Mr. Dunn, Ben Ross’ Vorgesetzten, den Seufzer nach „weiblichen Polizisten mit schneller Auffassungsgabe“ ab.

     

    Grundsätzlich sind die Krimis um Lizzie und Ben alle ähnlich gestrickt und so darf die Lebensgefahr (und die Rettung aus derselben) für Lizzie nicht fehlen. Das hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen, aber, wie hätte Scotland Yard das Flussphantom sonst fangen können?

     

    Fazit:

     

    Ein gelungener Krimi für ein regnerisches Wochenende, dem ich gerne wieder 5 Sterne geb.

     

  20. Cover des Buches Nacht über Blackheath (ISBN: 9783453437920)
    Anne Perry

    Nacht über Blackheath

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya

    Im Haushalt der Kynastons verschwindet eine Angestellte. Bald darauf wird in der Nähe des Hauses eine entstellte Leiche gefunden. Commander Thomas Pitt versucht herauszufinden, ob die Tote die vermisste Zofe ist, und wer sie getötet hat.

     

    Die Autorin Anne Perry hat eine Vielzahl von historischen Kriminalromanen geschrieben. Die zwei bekanntesten Reihen sind über den Ermittler William Monk, und über das Ehepaar Thomas und Charlotte Pitt, zu der als 29. Band auch „Nacht über Blackheath“ gehört. Ich habe bereits einige Romane der Reihe gelesen, daher war mir das Ermittlerpaar bereits bekannt, alle Geschichten kenne ich aber noch nicht. Zum Verständnis der einzelnen Kriminalromane sind Vorkenntnisse aber auch nicht nötig, Anspielungen auf frühere Fälle gibt es kaum.

     

    Die Krimis der Pitt-Reihe spielen in der „gehobenen Gesellschaft“ des viktorianischen Londons Ende des 19. Jahrhunderts. Die Autorin Anne Perry erschafft mit ihren Beschreibungen ein (wie ich annehme) authentisches Bild der damaligen Zeit, sodass man sich als Leser über hundert Jahre zurückversetzt fühlt. Anne Perrys Schreibstil liest sich flüssig, bis auf einzelne Dialoge, bei denen sie Personen mit einem tiefen Bildungsniveau (Hausangestellte konnten damals ja oft weder lesen noch schreiben) einen entsprechenden „Slang“ verleiht, was zwar die Authentizität erhöht, aber natürlich die Lesbarkeit etwas erschwert. Ein Grossteil der Geschichte wird in der 3. Person aus Sicht des Ermittlers Pitt erzählt, mit einigen Abschnitten aus der Perspektive seines Partners Stoker. Mit ihrem Schreibstil wendet sich Anne Perry auch an ungeübte Krimileser, indem sie die wichtigen Fragen von ihren Protagonisten stellen lässt, damit der Leser sicher nicht vergisst, was noch ungeklärt ist. Für Krimileser mit Erfahrung ist das zwar im Grunde überflüssig, es hat mich jedoch auch nicht gestört. Etwas nervend fand ich hingegen die vielen Wiederholungen in den Beschreibungen, vor allem der Damenmode. Ab Mitte des Buches habe ich wohl jedes Mal, wenn ich die Worte „wie es der aktuellen Mode entsprach“ gelesen habe, die Augen verdreht…

     

    Bei „Nacht über Blackheath“ handelt es sich um einen Kriminalroman nach klassischem „Whodunit“-Schema, der mit der Straftat beginnt und mit deren Aufklärung endet, ohne grosse Wirrungen oder Überraschungen. Wer historische Krimis nach klassischem Schema mag und auf der Suche nach etwas lockerer Unterhaltung ist, dem kann ich „Nacht über Blackheath“ ebenso empfehlen wie auch die anderen Krimis von Anne Perry. Wer möchte, kann natürlich mit dem ersten Band der Pitt-Reihe „Der Würger von der Cater Street“ einsteigen, es ist hier aber nicht nötig, alle Bände zu kennen oder sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

  21. Cover des Buches Der blaue Pomander (ISBN: 9783948483012)
    Sophie Oliver

    Der blaue Pomander

     (13)
    Aktuelle Rezension von: UllasLeseecke

    Meine Meinung:
    Ich hatte jetzt zum dritten Mal die Möglichkeit, die "Gentlemen vom Sebastian Club" zu begleiten. Ich bin immer noch begeistert von ihnen und wie sie ihre Fälle lösen. London 1896, den Ermittlern stehen die heutigen Hilfsmittel nicht zur Verfügung und trotzdem schaffen sie es, auch diesen neuen Fall zu lösen. Falls jemand noch nicht die anderen Bücher gelesen hat, will ich nicht spoilern und nur allgemein verraten, dass es für Freddie eine tolle Lösung gibt, aber es leider auch etwas traurig wird.
    Auf jeden Fall hat mich Sophie Oliver wieder bestens unterhalten. Neben der Spannung gab es auch etwas Romanze und natürlich viel Zeitgeschehen, was mir immer wieder gut gefällt.
    Das Cover hat mich sehr angesprochen, es zeigt den blauen Pomander und bietet uns einen Blick auf das verschneite Salzburg. Was das alles zu bedeuten hat, wird natürlich im Buch beschrieben.


    Fazit:
    Eine weitere Folge, die mich begeistert hat und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es weitere geben wird. Denn es interessiert mich ganz besonders, wie es nach den einschneidenden Veränderungen weitergeht. Das Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden, ich persönlich empfehle aber die drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht den Lesespaß doch sehr.

  22. Cover des Buches Die Orlow-Diamanten (ISBN: 9781611097344)
    Annis Bell

    Die Orlow-Diamanten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    Der dritte Fall beginnt mit dem Mord an dem russischen Attaché Orlow und führt David und Jane von Ermittlungen im Londoner Stadtteil Holborn nach Sankt Petersburg und zurück. Dabei begegnen sie russischen Revolutionären und werden von Menschen aus ihrem privaten Umfeld enttäuscht. Hinzu kommt, dass David in den Verdacht gerät und mächtig daran zu knapsen hat und sie sogar nach Sankt Petersburg fliehen müssen.

    Ähnlich wir in den vorangegangenen Büchern hat die Geschichte mit den russischen Revolutionären einen sehr interessanten Rahmen. Die Reise nach Russland gerät hier zu einem besonderen Schmankerl, weil sie mir wie eine kleine alternative Städtereise vorkam.

    Die Beziehung zwischen David und Jane, aber auch zwischen Blunt und Jane reift und man kann nachvollziehen, was die Freundschaft zwischen den Personen ausmacht.

    Ein kleiner Wermutstropfen: Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und zwischenzeitlich hatte ich etwas Schwierigkeiten, den Überblick über die ganzen Personen zu behalten, weil es so viele neue waren.

    Gerne mehr davon ;-)

  23. Cover des Buches Gloria und eine ägyptische Affäre (ISBN: 9783940855633)
    Marlene Klaus

    Gloria und eine ägyptische Affäre

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Archer
    Lady Gloria ist mit ihrer reiselustigen und ein wenig manipulativen Tante nach Ägypten gereist, Alexandria. Eigentlich hatte sie keine Lust dazu, doch Tante Jo überredete sie und Lord Lyndon, den im Jahr zuvor in Italien kennengelernt hatte, dazu. (Könnte ja meine letzte Reise sein, so ihre Worte, womit sie im 19. Jahrhundert nicht ganz unrecht hatte, immerhin ist sie schon 68.) Lyndon ist in unklaren Geschäften dort, um einem Freund, Casterton, zur Seite zu stehen, der nicht nur erpresst wird, sondern auch eine Affäre mit einer ägyptischen Magnatin hat. Noch bevor sie richtig angekommen sind, wird der Sekretär Castertons ermordet, nur wenige Tage später Casterton selbst - und niemand anders als Lyndon gerät in Verdacht, zumal er dann wie vom Erdboden verschluckt scheint.

    Ich hatte vor kurzem aus dem Regal meiner Mutter die Bücher von Elizabeth Peters und deren Ägyptenkrimis herausgekramt und gelesen und die hatten mir gefallen, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Allerdings finde ich, dass Gloria und eine Ägyptische Affäre nicht annähernd diese Spannung und das Flair entfalten konnte. Zuviel belangloses Geschwätz langweilte über zu weite Strecken, zumal gerade dann, wenn die Gespräche mal interessant zu werden drohten, abgebrochen und mit einem neuen Kapitel begonnen wurde, als wüsste die Autorin nicht, wie sie diese Gespräche interessant beenden sollte. Der Schluss war eine Aneinanderreihung von Glück und Zufall (toll, dass der Diener einer Bekannten so gute Beziehungen hatte, dass er alles Notwendige innerhalb einer Stunde (!) herausfinden konnte) und konnte mich trotz aufgebauschter Dramatik (Krokodile?!) nicht wirklich fesseln. Alles zusammengenommen bin ich ein wenig enttäuscht und vergebe 2,5/5 Punkten.
  24. Cover des Buches Im Schatten der Gerechtigkeit (ISBN: 9783442457489)
    Anne Perry

    Im Schatten der Gerechtigkeit

     (26)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    London im Jahre 1857: Der Tod ist keine Seltenheit im Royal Free Hospital, doch der Mord an einer Krankenschwester rüttelt gewaltig an den Grundfesten der ehrwürdigen Anstalt. Privatdetektiv William Monk bringt bei seiner Suche nach dem wahren Mörder die dunklen Seiten der vermeintlich anständigen viktorianischen Gesellschaft ans Licht... Ein sehr ambitionierter Krimi aus dem England der viktorianischen Zeit, mit psychologischer Spannung und guten Figuren.
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