Bücher mit dem Tag "viktorianische krimis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "viktorianische krimis" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458176121)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Der Fall Moriarty ist sehr spannend und hat einen tollen Schreibstil. Zur Story kann ich nur sagen, dass es gelungen ist, den Leser an das Buch zu fesseln und wird - leider - an spannenden Stellen hingehalten. Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben und Inspektor Jones ist ein sehr sympathischer Kerl mit leichtem Drang zur Selbstüberschätzung. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir am Ende nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich doch irren kann. 


    Der Anfang fiel mir etwas schwer, da es meiner Meinung nach etwas schleppend beginnt. 


    Buchempfehlung für Fans der Sherlock Holmes Romane. 

  2. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  3. Cover des Buches Die Tote von Rosewood Hall (ISBN: 9781477821183)
    Annis Bell

    Die Tote von Rosewood Hall

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    Insgesamt fand ich das Buch gelungen. Soviel vorweg!

    Es geht um Lady Jane, die sich nicht in das gesellschaftliche Korsett zwängen möchte und gerne unabhänig wäre. Auf der anderen Seite geht es um David Westcott, der recht schnell ihr strahlender Retter in der Not wird. Um ihre Unabhänigkeit zu bewahren, geht Lady Jane eine Ehe mit ihm ein. Eine Zwecksehe. Im Laufe des Romans und mit Schutz dieser Ehe unternimmt Lady Jane Ermittlungen über das tote Mädchen, das sie und Westcott finden. Diese bringen sie in Gefahr. Wobei und hier ist eins der größten Mankos der Geschichte, treffender wäre, sie bringt sich in Gefahr.

    An sich sind die Protagonisten auf ihre Weise sympathisch und die Anziehung zu einenander bahnt sich an. Lady Jane ist klug, unabhängig und mutig. Keine Frage, aber auch sehr pubertär. Das verleidet einem ein wenig die Geschichte, da man sie so ein fürs andere Mal packen und durchschütteln möchte. So schlittert sie naiv und völlig selbst überschätzend in gefährliche Situationen, aus denen sie ihr strahlender Ritter, in diesem Fall ihr Ehemann retten muss. Das ist schade, da sie Unabhängigkeit sucht und diese durchaus kluger erreichen könnte. Vor allem ihre Reaktionen auf Westcotts Nachfrage, warum sie um Himmels Willen so verfährt, reagiert sie trotzig und schlichtweg pubertär und ereifert sich in pseduofeministische Haltungen. Für mich geht hier sehr viel Potential verloren und man hat Lady Jane als Hauptfigur keinen Gefallen getan, indem man sie so verfahren lässt. 

    Wermutstropfen für einen vielversprechenden Auftakt zu einer spannenden Reihe! (Dem anderen Rezensionen nach, bin ich mit meiner Meinung über Lady Jane auch eher alleine :-)

  4. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten (ISBN: 9783940855534)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

     (79)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Spektakulär grausam ausgeführte Morde - ein blasser Inspector übernimmt den Fall. Warum gerade dessen Charakterzeichnung sträflich vernachlässigt wird - wo er schließlich dem Buch namensgebend ist, verstehe ich nicht! Einge historische Persönlichkeiten sind in die Geschichte eingewebt, mal mehr mal weniger sinnvoll. Feiner Humor flackert immer wieder durch die Zeilen, bei der Spannung hätte es mehr sein dürfen. 

    Autoren dürfen sich verbessern, Potential ist da, ein Buch aus der Reihe lese ich noch.

    Sehr gut lektoriert, nur eine nicht geschlossene direkte Rede. 

  5. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper (ISBN: 9783940855596)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Und wo fangen wir an, Sir? Haben wir überhaupt einen Anhaltspunkt? Prostituierte wie Mary Ann Nichols werden in dem Dschungel da draußen jeden Tag ermordet.«
    »Ermordet, ja … aber nicht abgeschlachtet und öffentlich zur Schau gestellt. Wenn er sie in den Fluss geworfen hätte, wäre sie vielleicht niemals gefunden worden. Nein, wer immer sie so verstümmelt hat, wollte, dass sie gefunden wird.«

     

    London, 1888. Das Team um Chief Inspector Donald Swanson hat schon viel Schlimmes gesehen, aber die Mordserie im Stadtteil Whitechapel schlägt alles. Wer mordet so brutal und blutig und vor allem warum? Es gibt reichlich Gerüchte und die Liste der Verdächtigen wächst stetig, doch im gleichen Maß scheinen die Ermittlungen boykottiert zu werden…

     

    Wer war Jack the Ripper? Diese Frage treibt auch heute noch viele Menschen um und wird sich doch vermutlich nie beantworten lassen. Wer sich auf den aktuellen Stand der Ripperforschung bringen will, findet dazu reichlich Fachliteratur. Robert C. Marley geht mit seinem Buch einen anderen Weg. Geschickt baut er die historischen Personen, Ermittler, Opfer und Verdächtige, in eine spannende Krimihandlung ein.

     

    Ich habe so einiges von der besagten Fachliteratur gelesen. Normalerweise mag ich es nicht so, wenn bei realen Kriminalfällen hinzugedichtet wird, aber hier passte alles. Die Atmosphäre dicht, der Stil sehr angenehm. Zudem freute ich mich über jeden bekannten Namen und kam ihnen beim Lesen viel näher, als es durch die reinen Sachbücher möglich wäre. Und letztlich ist es vollkommen legitim, sich bei einem Fall wie diesem, bei dem es gefühlt unzählige Verdächtige gibt, für die Auflösung auf einen davon festzulegen. Argumentativ passte die Auflösung auch, wenn sie real wäre, könnte ich sie nachvollziehen.

     

    Fazit: Sehr gelungener Krimi rund um die historische Mordserie. Wer weiß, vielleicht war es ja so?

  6. Cover des Buches Die schwarze Orchidee (ISBN: 9781503935730)
    Annis Bell

    Die schwarze Orchidee

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    In diesem Fall wird Jane zu ihrer besten Freundin nach Nordengland gerufen, weil diese im Haus ihrer Cousine ein komisches Gefühl hat und ehe es sich Jane versieht, steckt sie in einem Kriminalfall um Mord und wertvolle Orchideen fest.

    Dieser Teil hat neben der interessanten Geschichte rund um die Orchideenzüchter und -jäger, was ich als geradezu bereichernden Rahmen der Geschichte empfand, eine deutliche Besserung zum ersten Band. Im ersten Band empfand ich Jane als extrem pubertär und unreif, was hier nur zu Beginn vorkam. Im Verlauf der Geschichte wirkt Jane reifer und vernünftiger. Die Beziehung zu David vertieft sich und sie wachsen langsam zu einem Team zusammen.

    Die Briefe aus Übersee boten einen Einblick in eine ganze eigene Welt und waren eine angenehme Auflockerung.

    Ein besonderes Schmankerl stellt der Plot-Twist zu Ende hin dar und rundet die Geschichte ab.

    Ab hier bin ich offiziell Fan der Reihe :-)

  7. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (194)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  8. Cover des Buches Das Geheimnis der Madame Yin (ISBN: 9783939990345)
    Nathan Winters

    Das Geheimnis der Madame Yin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    London, 1877. Ein junges Mädchen wird ermordet aus der Themse gezogen, im Mund findet man eine Haarlocke in einem Stofffetzen. Wenig später folgt die Leiche einer Opiumkönigin aus dem East End. Beide Morde müssen miteinander zu tun haben, doch die Polizei findet keinen Zusammenhang zwischen den Opfern. Inspektor Robert Edwards vom Scotland Yard wird mit dem Fall betraut und muss sich bald gegen seinen Willen mit der Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen herumschlagen, die ebenfalls Interesse an der Aufklärung des Falles hat. Gemeinsam schlittern sie in die Dunkelheit, die die Bewohner Londons aufgebaut haben und bald müssen sie nicht nur das nächste Opfer des Mörders, sondern auch ihre eigene Haut retten.

    Robert Edwards macht seinem Spitznamen Bull alle Ehre. Mit dem Gemüt eines aus dem Winterschlaf geweckten Bären und der Durchschlagskraft einer Stange Dynamit ausgestattet prügelt er sich durch Londons Unterwelt und trifft dabei nicht immer die klügsten Entscheidungen. Celeste Summersteen dagegen besticht durch Charme, Taktgefühl, Schneid und einem ganzen Repertoire von Tricks, die ihr bei der Verfolgung ihrer Ziele helfen. Ich mochte beide Figuren schon einzeln, aber gemeinsam werden sie zu Goldschätzen und ich liebte den Humor, den beide an den Tag legen.

    Dazu war der Krimi genau richtig für mich, da er nicht zu gruselig und blutig geraten war, und nicht nur einige überraschende Wendungen, sondern auch einen spannenden Zwei-Fronten-Krieg auf Lager hatte. Der Autor verstand es, den Leser mit allen Informationen zu versorgen und gleichzeitig so bei der Stange zu halten, das man dem Ende entgegenfieberte.

  9. Cover des Buches Engel der Themse (ISBN: 9783940855664)
    Anne Breckenridge

    Engel der Themse

     (33)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Ich lese gerne viktorianische Krimis und mit Romanen aus dem Dryas-Verlag habe ich größtenteils gute Erfahrungen gemacht (natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel). Deswegen habe ich dem Klappentext auch kaum Beachtung geschenkt. Anderenfalls hätte ich vielleicht ein anderes Buch erwartet, denn der Klappentext hat nur am Rande mit der eigentlichen Handlung zu tun. 

    Engel der Themse ist ein leidlich spannendes Buch, jedenfalls auf den letzten Seiten .. davor wird der Leser durch banale Begebenheiten aus Emmas und Gladys' Leben gelangweilt bei denen man erwarten könnte, dass sie versuchen das viktorianische Zeitalter wieder aufleben zu lassen. 

    Aber die Sprache passt nicht (Ich kann aber auch nicht sagen in welche Zeit sie überhaupt passen würde, manche Vergleiche oder Ausdrücke sind wirklich sehr gewöhnungsbedürftig ... und das hat nichts mit Straßenslang oder niederen Bevölkerungsschichten zu tun ... und mit der viktorianischen Zeit auch nicht), die Charaktere bleiben flach (mir war lange nicht bewusst dass Gladys und Emma doch sehr verschiedene Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft sein sollten).

    Das Buch ist leider weder ein viktorianischer Krimi (wer interessante Ermittler wie Holmes und Watson oder den Sebastian Club erwartet wird enttäuscht werden), noch ein Sittengemälde des 19 Jahrhunderts. 

    Der Autorin gelingt es leider nicht, den Leser in irgendeiner Weise authentisch zu faszinieren. 

    Wenn ich etwas Positives zum Buch sagen soll, dann dies: Es hat ein schönes Cover, dass stimmig zu den anderen Krimis des Dryas-Verlags ist.

  10. Cover des Buches Mord in der Mangle Street (ISBN: 9783455002119)
    M.R.C. Kasasian

    Mord in der Mangle Street

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Maeusebeinchen

    Eine junge Frau, March Middelton, wird von ihrem Vormund, dem berühmten privatem Ermittler Sidney Grice, dazu eingeladen, bei ihm zu wohnen. Ihre Eltern sind vor einiger Zeit gestorben und sie kommt alleinstehend eher schlecht als recht über die Runden. So nimmt sie das Angebot an und siedelt nach London über.
    Mr. Grice wird gebeten, in einem Mordfall zu ermitteln. Dies lehnt er ab, da die Auftraggeberin ihn nicht bezahlen kann. March aber setzt sich für die Frau ein und bietet an, ihren Vormund selbst zu bezahlen, unter der Voraussetzung, an dem Fall mitarbeiten zu dürfen. Ihre Erfahrungen, als Assistentin ihres Vaters, der Militärarzt in Indien war, kommen ihr dabei zu gute.


    Das Buch zollt dem Autor der Bücher um Sherlock Holmes Tribut. Und es sind auch ein paar Gemeinsamkeiten zu finden. So haben wir einen genialen Ermittler, der sehr eigen und unsympathisch ist und, wie er sagt, nur an der Wahrheit interessiert ist und in diesem Fall auch am Geld. Und wir haben einen Assistenten, in diesem Falle jung und weiblich, der Sympathieträger und Chronist der Geschichte ist.

    Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die Hauptfiguren bleiben doch sehr an der Oberfläche. Unter anderem durch die Andeutungen bezüglich der Vergangenheit von March wird aber Lust auf Band zwei gemacht.

  11. Cover des Buches Gloria und die Liebenden von Verona (ISBN: 9783940855589)
    Marlene Klaus

    Gloria und die Liebenden von Verona

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Schreibstil passt sich dem viktorianischen Zeitalter an - schön "altmodisch". Über die handelnden Personen, neben den beiden Frauen ist das Lord Lyndon, wird im Laufe der Geschichte immer mal wieder etwas verraten. Auch das passt wunderbar zum Stil der Geschichte.
    Gloria steht der Verlobten des verschwunden Duellanten zur Seite. Glorias Geliebter ist in England ebenfalls bei einem Duell getötet worden. Um diesen Verlust zu verschmerzen ist sie mit ihrer Tante auf Europareise gegangen.
    Lord Lyndon kommt rüber wie ein typischer englischer Gentleman - nur immer die Etikette wahren. Köstlich!
    Der Kriminalfall ist stimmig und wird erst ganz am Ende aufgelöst, also Spannung bis zum Schluss.
    Ich will nicht zu viel verraten, aber fürs Herz ist auch etwas dabei.......

    Ein Buch, bei dem das Ende zu schnell kam. Die letzen Worte: Fortsetzung folgt (was mich freut).
  12. Cover des Buches Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten (ISBN: 9781495222092)
    David Gray

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lina94

    „Der Geist des Architekten“ ist der erste Teil aus David Grays Reihe um Sherlock Holmes. Diesen Teil finde ich, ebenso wie den zweiten, sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und bildlich gut vorstellbar. Die Personen sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist von der Art her sehr gut am Original orientiert.

    Wie ich schon beim zweiten Teil anmerkte, kommt Gray selbst in den Büchern vor, was überraschend und anfangs störend ist. Insgesamt wird dadurch aber ein passender Rahmen für die drei Geschichten gesetzt.

    Leider waren vermehrt Fehler bezüglich Rechtschreibung und Interpunktion zu finden. Auch war die Schriftgröße im eBook eher unoptimal – entweder zu groß oder zu klein. Da ich meine Version schon länger habe, sind diese Mängel in einer aktuellen Version möglicherweise nicht mehr zu finden.

    Insgesamt ein spannendes Buch mit vielen Rätseln und unerwarteten Wendungen. Aufgrund der nicht so tollen Verarbeitung muss ein Stern abgezogen werden.

  13. Cover des Buches Gloria und die Londoner Liebschaften (ISBN: 9783940855718)
    Marlene Klaus

    Gloria und die Londoner Liebschaften

     (18)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSchu
    Ich bin ein großer Fan der klassischen Detektive. Sherlock Holmes oder Hercule Poirot erwärmen immer wieder mein Herz. Zum Glück gibt es auch tolle Adaptionen dieser klassischen Herren. Aber was ist eigentlich mit den Damen der Schöpfung? Miss Marple erlangte natürlich große Berühmtheit, aber ansonsten müssen wir lange suchen, um weibliche Spürnasen zu finden.Eine solche hat allerdings die Autorin Marlene Klaus mit ihrer Lady Gloria Wingfield geschaffen, eine Dame des späten 19. Jahrhunderts, beheimatet in London. In „Gloria und die Londoner Liebschaften“ stürzt sich diese Dame mitten ins Getümmel, als ein Mord in ihrem nächsten Umfeld geschieht. In diesem Buch geht es vielmehr um das Thema der Frauenbildung und kleine Liebesgeschichten, als eine  Kriminalgeschichte. Diese findet nebenbei statt. Die Bezeichnung „viktorianischer Krimi“ passt wunderbar, doch man sollte das Buch nicht allein darauf beschränken, denn es bietet sehr viel mehr – und vor allem tolle Unterhaltung mit authentischer Kulisse!

    Klappentext
    London 1889: Lady Gloria Wingfields Projekt eines Frauenbildungsvereins nimmt Formen an. Doch am Eröffnungsabend geschieht während der Feierlichkeiten ein Mord. Das sorgt einerseits für Aufmerksamkeit für den Verein, andererseits aber für jede Menge Ärger. Zusammen mit dem Journalisten Morris beginnt Gloria, Nachforschungen anzustellen. Was ihrem Freund Lord Lyndon gar nicht gefällt. Wie sich herausstellt, hat er seine 
    Gründe.



    Meinung
    Gloria ist keine klassische Detektivin und macht diesen Gegenstand keinesfalls zu ihrem Hauptberuf – das wäre für eine Lady wohl auch nicht schicklich. Doch egal wo sie auftaucht, scheinen Verbrechen der schlimmsten Sorte zu geschehen. Und so fühlt sie sich dazu berufen, diese zu lösen: aus Nächstenliebe, Gerechtigkeit oder auch für die eigene Sache. Bisher sind drei Romane um Gloria erschienen. Der erste spielt in Verona, der zweite in Alexandria und nun mit den „Londoner Liebschaften“ lernen wir erstmals Glorias Heimat kennen. Ich kenne den zweiten Teil „Gloria und eine ägyptische Affäre“ leider nicht, doch bereits der erste Teil im idyllischen Italien hat mir sehr gut gefallen. Und daher musste nun das dritte Buch der Reihe bei mir einziehen.Man muss vorweg sagen, dass Marlene Klaus intensiv recherchiert, bevor sie ein Buch schreibt. Man kann aus dem Buch in gewisser Weise viele Interessen der Autorin herauslesen, denn sie behandelt Themen, die ihr selbst wichtig sind. Dieses Mal ist der Fokus sehr interessant gesetzt und ich fand die Themen einfach wahnsinnig gut, denn sie haben enorme Wichtigkeit. Das Buch spielt 1889, also in einer Zeit, in der die Frauen begannen, für ihre Rechte zu kämpfen, aber gern noch belächelt wurden. Für mich ist es unglaublich schwer vorstellbar, wie es in einer solchen Zeit wohl aussah. Doch dieses Bild vermittelt die Autorin so authentisch, dass ich keinerlei Vorstellungskraft benötigte. Allein ihre Beschreibungen reichten völlig aus, um einen Eindruck zu vermitteln. Die Kulisse des gerade noch viktorianischen Londons ist atemberaubend und mir gefielen die Alltagsschilderungen sehr gut.In den „Londoner Liebschaften“ geht es vor allem um den Frauenbildungsverein „Elisabeth“, den Gloria gemeinsam mit einer Freundin gründet. Über die Eröffnung berichtet natürlich die Presse und somit sind die beiden (politischen) Themen, die im Roman dominieren, gefunden: Frauenbildung und Presse im 19 Jahrhundert. Beide Themen werden toll verarbeitet, allerdings verliert die Autorin darüber manchmal den Krimi-Aspekt aus den Augen. Dennoch konnte sie mich mit dieser Storyline überzeugen. Schon allein beim Opfer des Mordes traf die Geschichte mein Herz, denn diese Person wollte ich nun wirklich nicht tot sehen. Insgesamt finde ich die Krimigeschichte auch wirklich gut ausgearbeitet, denn des Öfteren überraschten mich die Wendungen. Ich hatte bis kurz vor Ende den falschen Verdacht, kam irgendwann aber auch auf die Lösung. Die Auflösung ist übrigens auch gut gelungen.Nebenbei spielt aber Glorias Privatleben eine sehr große Rolle. Im ersten Teil lernte die Britin den arroganten Lord Lyndon kennen, der seitdem in allen Romanen ene große Rolle spielt. Inzwischen sind die beiden beim „Du“ angekommen und ein zartes Pflänzchen der Zuneigung ist entstanden. Doch in diesem Buch entdeckt Gloria ihre Schwärmerei für den Journalisten Morris – und das gefällt Alexander Lyndon so gar nicht. Für mich war dieser Handlungsfaden toll zu verfolgen, denn ich mochte Morris gar nicht. Allerdings nahm er auch sehr viel Zeit in Anspruch, was wiederum für Langatmigkeit sorgt.Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Figuren als Gloria. Zwar ist sie die Protagonistin, doch für mich war sie nie der sympathischste Charakter des Buches. Ihre Tante Jo, die in jedem Buch eine Rolle spielt, ist ein wahrer Schatz. Und mein persönlicher Favorit ist natürlich Lord Lyndon. Ich finde, dass er eine tolle Entwicklung durchmacht und inzwischen konnte ich ihn richtig ins Herz schließen. Die anderen Nebenfiguren sind ebenfalls sehr interessant. Viele davon sind natürlich Frauen. Und einige Persönlichkeiten hat es tatsächlich gegebene. Marlene Klaus nimmt sich die Freiheit heraus, ein paar Berühmtheiten im Buch auftauchen zu lassen, doch dies ist im Anhang des Buches gekennzeichnet und erklärt und ergibt im Kontext wirklich Sinn. So dürfen wir beispielsweise Mr. Oscar Wilde und seine Frau Constance kennenlernen oder auch Florence Miller oder Sir James Ollive. Schon an diesem Umstand erkennt man die Arbeit der Recherche. Für mich war es eine sehr schöne Mischung zwischen Fiktion und historischem Roman. Der historische Anteil ist tatsächlich ein sehr großer und deshalb hat man nach dem Lesen auch das Gefühl, über diese Zeit und die Frauenrechte einiges gelernt zu haben.Der Stil der Autorin passt sich der authentischen Kulisse gut an. Lediglich über ein paar Vokabeln bin ich gestolpert, die mir für die Zeit nicht ganz angemessen erschienen. Insgesamt hält Marlene Klaus den Stil aber stringent durch. Das Buch lässt sich gut lesen und sorgt durch spritzige Dialoge für gute Unterhaltung. Manchmal tauchen aber auch Stellen auf, die etwas langatmig erscheinen. Außerdem ist am Kapitelbeginn immer eine kleine Illustration abgebildet, die wirklich toll sind. Den Titel des Buches finde ich übrigens ein bisschen fehlleitend, da die „Liebschaften“ sich eigentlich nicht auf den Mord beziehen. Aber die Alliteration bleibt natürlich im Kopf.Noch ein paar Worte zum Ende: Für mich war die Auflösung wirklich spannend, aber das Buch geht noch etwas über diese hinaus. Das Privatleben von Gloria muss schließlich ebenfalls betrachtet werden. Daher gefiel mir das letzte Kapitel außerordentlich gut, in dem Lord Lyndon und Gloria auf ihrem Landgut sind. Es war ein Ende nach meinem Geschmack! Dort wird übrigens auch angedeutet, dass der nächste Band wohl im fernen Indien spielen wird. Man darf gespannt sein.


    Fazit
    „Gloria und die Londoner Liebschaften“ ist ein Buch, das nicht nur mit Spannung und Überraschung glänzen kann, sondern vor allem durch authentischen Zeitgeist und eine interessante Themenwahl besticht. Darüber verliert das Buch manchmal den Krimifokus aus den Augen, was etwas schade ist. Dennoch ist für tolle Unterhaltung gesorgt, denn die anderen Themen sind mindestens genauso interessant. Es handelt sich um locker leichte Lektüre, bei der man aber durchaus etwas lernen kann. Die Figuren machen Entwicklungen durch und man schließt sie ins Herz. Insgesamt handelt es sich um einen tollen historischen Roman, dem ich gerne vier Spitzenschuhe gebe. Für mich persönlich hoffe ich sehr, dass Gloria auch in Indien das „Unglück“ anziehen wird.
  14. Cover des Buches Das Geständnis des Monsieur Mavaillier (ISBN: B08KH53RY6)
    H. D. Grochowski

    Das Geständnis des Monsieur Mavaillier

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mouse95

    Monsieur Mavaillier ist ein bekannter Künstler. Eines Tages taucht er an der Schweizer Grenze auf und möchte bei den Zollbeamten ein Geständnis ablegen. Mavaillier erzählt seine gesamte Lebensgeschichte, was er durchlebt hat und opfern musste um das perfekte Meisterwerk zu schaffen.

    Die Geschichte ist in Form eines Geständnisses geschrieben, also aus der Sicht des Protagonisten.

    Neben dem Geständnis gibt es im Buch auch noch verschiedene Briefe.

    Spannend geschrieben treibt die Geschichte an immer weiterzulesen.

    Der Protagonist wirkt nicht wirklich sympathisch und teilweise überheblich. Ich finde dies jedoch nicht schlimm, er ist trotzdem authentisch und es macht die Geschichte anders als andere.

    Während des Lesens glaubt man Mavaillier die Geschichte. Zunehmend wird jedoch klar, dass mit dem Künstler etwas nicht stimmt. Er erzählt von Kreaturen, die nicht existieren. Leidet er unter Wahnvorstellungen?

    Der Schluss überrascht mit der Aufdeckung des Falls, der doch anders war als erwartet.

    Das Buch liefert gute Unterhaltung. Es ist mal was anderes.

    Der Schreibstil ist verständlich und es liest sich flüssig.


  15. Cover des Buches Der Todesengel von London (ISBN: 9783442483327)
    Anne Perry

    Der Todesengel von London

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist schwer zu übersehen, dass langsam aber sicher Halloween vor der Tür steht. Obwohl ich das Gruselfieber selten selbst packt, habe ich in diesem Jahr trotzdem zaghaft versucht, mich in Stimmung zu bringen. Anne Perrys „Todesengel von London“ kam mir da gerade recht. Immerhin hat es im engeren Sinne etwas mit Halloween zu tun… es gibt ziemlich gruselige Kinder, leider ist ihr Hintergrund nicht ganz so erfreulich wie „Süßes oder Saures“

    Inhalt

    Obwohl ich noch nie einen Teil der William-Monk Reihe gelesen habe, geschweige denn von ihr gehört hätte, habe ich registriert dass Perry kein unbekannter Name in der Krimi- und Buchwelt ist. Die Handlung beginnt im Krankenhaus von Greenwich mit der Begegnung der Krankenschwester Hester, William Monks Frau, mit dem abgemagerten Mädchen Maggie, dass sie flehend auf eine geheime Station zu dem sterbenden Charlie bringt. Hester gelingt es, beide Kinder von der Station zu retten, auf der sie jedoch andere Kinder in ähnlichem Zustand zurück lassen muss. Durch ihren Eingriff in dieses heikle Gebiet der Medizin in Greenwich macht sie den Mann auf sich aufmerksam, der für die Experimente an den Kindern verantwortlich ist- den Todesengel von London.

    Leseeindruck der ersten Zeilen des Buches


    Die kleinen Gaslampen flackerten, als zöge es im Korridor, doch Hester wusste, dass jetzt, nach Mitternacht, sämtliche Türen und Fenster in den Krankenzimmern geschlossen waren. Reglos stand das Mädchen Hester gegenüber, die Augen weit aufgerissen, die Haut ebenso weiß wie das Nachthemd, dass ihr nur knapp über die Knie reichte.

    Aus meiner Sicht    

     *Achtung, Spoiler Die ganze Szenerie des düsteren, viktorianischen London und der Mann auf dem Cover haben mich immer wieder an Jack the Ripper erinnert. * Zu meiner Bestürzung hatte die Geschichte nichts mit aufgeschnittenen Prostituierten zu tun, sondern mit der Entwicklung der Bluttransfusion. Die Anfangsszene mit dem nächtlich verlassenen Krankenhauskorridor mit dem ausgemergelten, bleichen Mädchen im weißen Nachthemd kam mir schaurig-klassisch und wirkungsvoll zugleich vor. Durch diesen Einstieg ist man direkt in der Handlung, Hester wird direkt zu den kläglich zugerichteten Kindern auf der geheimen Station geführt. Leider findet man solche gut gewählten, rasanten Einstiege viel zu selten! Ich liebe diese Art, eine Geschichte direkt an zu stoßen. *Später kam mir der Schock, mit dem Hester ihre Entdeckung betrachtete etwas paradox vor. Der Einstieg war so spannend, dass es mich wunderte, dass die geheime Station auf einmal keine Bedeutung mehr zu haben schien. Der Grund für diese Wende: William Monks Ermittlungen. Dem ist wahrscheinlich geschuldet, dass es in der Reihe eigentlich um ihn geht und nicht um die Entdeckungen seiner Frau. Der Fall war nichts desto trotz interessant und spannend aber hat sich kurios unpassend angefühlt, da man sich das Buch eigentlich wegen Hester und ihrer Entdeckung gekauft hat. Schade, dass ihr Mann Hester ein wenig aus dem Rampenlicht geschubst hat. *Die Nachforschungen   ihrerseits führen durch die zweigespaltenen Geschichte der Bluttransfusion. Lehrreich und spannen – besser hätte man mich in diesem Fall nicht unterhalten können. Die Rosine im Kuchen war für mich trotzdem der Todesengel höchstpersönlich: Hamilton Rand. Die schockierenden Ergebnisse Hesters werden von anderen Figuren schnell entschärft. Das nimmt dem Krimi zwar einiges an „Gruselfaktor“, jedoch kommen solche Reaktionen bekannt vor und regen zum Nachgrübeln an. Der Chemiker Rand führt an den Kindern auf der Station Experimente im Rahmen der Bluttransfusion durch – will damit die Medizin weiter bringen und geht dafür über Leichen. Eine schwere moralische Frage – darf man Unschuldige opfern, um durch den Fortschritt viele andere Leben retten zu können? Dieser Konflikt passt zu Rand, kein schwarz-weiß; der Täter kommt einem manchmal sogar sympathisch vor.
  16. Cover des Buches The Strings of Murder (ISBN: 9780718179823)
    Oscar Muriel

    The Strings of Murder

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Joeysbooks
    Ich habe die Bücher von Oscar de Muriel bei einem Besuch in Edinburgh entdeckt. Durch Zufall bin ich durch die Cover aufmerksam geworden. Ich bin schon immer ein Fan des Viktorianischen Zeitalters!
    Also ja, es war definitiv ein sogenannter 'cover buy'
    Der Abriss der Handlung hier einmal auf Englisch:

    Edinburgh, 1888. A violinist is murdered in his home. The dead virtuoso's maid swears she heard three musicians playing in the night. But with only one body in the locked practice room - and no way in or out - the case makes no sense.

    Fearing a national panic over another Ripper, Scotland Yard sends Inspector Ian Frey to investigate under the cover of a fake department specializing in the occult. However, Frey's new boss, Detective 'Nine-Nails' McGray, actually believes in such supernatural nonsense.

    McGray's tragic past has driven him to superstition, but even Frey must admit that this case seems beyond reason. And once someone loses all reason, who knows what they will lose next...

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    Oscar de Muriel ist mexikanischer Herkunft und kam in das Vereinte Königreich um seine Doktorarbeit zu beenden. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er ebenfalls Chemiker, Violinist und Übersetzer.

    Meiner Meinung spürt man ganz stark den Einfluss seiner Begabungen. Ich meine das Cover sagt doch alles,oder?

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    Die Protagonisten Frey & McGray sind einfach zu herrlich. Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein.

    Ian Frey: aus London zugezogen, fühlt sich absolut unwohl in Edinburgh, lokale Gepflogenheiten sagen ihm überhaupt nicht zu, man könnte fast meinen, er wäre ein Schnösel

    'Nine-Nail' McGray: das komplette Gegenteil, absolut nicht auf den Mund gefallen, stammt aus einem neureichen Adel ab, besessen vom Übernatürlichem (ausgelöst durch gewisse Umstände), Leiter eine nicht wirklich existierenden Einheit (Commission for the Elucidation of Unsolved Cases Presumably Related to the Odd and Ghostly)

    Diese Mischung bringt eine Menge Humor in dieses Buch und lenkt ein wenig von den schrecklichen Taten in diesem Buch ab.

    Ich bin ein absoluter Fan des Ermittler-Duos und kann die Bücher nur empfehlen!

    PS: Das erste Buch dieser Reihe ist in diesem Jahr auch auf Deutsch erschienen!

    Give it try!

  17. Cover des Buches Gefährliche Trauer (ISBN: 9783442413935)
    Anne Perry

    Gefährliche Trauer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    An Anne Perry, auch an ihrer Pitt-Serie, hat mir schon immer gefallen, dass sie so genau die Gefühle der Figuren beschreibt, ihre Aktionen und Reaktionen erklärt und deutet. Sie schreibt keine große Literatur, aber ihre Krimis sind in sich stimmig, gut recherchiert im Hinblick auf das viktorianische Zeitalter und sie arbeitet immer sehr genau die feinen Klassenunterschiede heraus. Auch dieser Roman spielt wieder in einer reichen Londoner Familie, aber nach und nach stellt sich heraus, dass diese Menschen zwar priviligiert sind, aber im Inneren die gleichen Probleme, Unsicherheiten und Verzweiflungen erleben wie ihre Angestellten oder Untergebenen.

  18. Cover des Buches Der weisse Seidenschal (ISBN: 9783453088900)
    Anne Perry

    Der weisse Seidenschal

     (23)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Ein sensationeller Mord im Theater erschüttert die Londoner Gesellschaft! Polizeiinspektor Pitt und seine Frau Charlotte hoffen vergebens, einen ungestörten Abend zu verbringen. Ein paar Logen weiter bricht der ehrenwerte Richter Stafford tot zusammen. Pitt, der als Spazialist für politisch delikate Fälle bekannt ist, nimmt die Ermittlungen auf.. Das victorianische England kommt wunderbar zur Geltung. Das Buch ist spannend und sehr gut lesbar. Ein wenig störend empfand ich die in die Zeit " hineingezwängten " Gefühle der Protagonisten. Der Fall ist klar und gut beschrieben, die Protagonisten sympathisch. Krimiherz, was willst du mehr.
  19. Cover des Buches Der blaue Paletot (ISBN: 9783453136465)
    Anne Perry

    Der blaue Paletot

     (24)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Ein intelligenter Krimigenuß vor dem Hintergrund des viktorianischen London. Oberinspektor Thomas Pitt hat gleich drei Fälle zu lösen. Im Kolonialministerium ermittelt er wegen Landesverrats, und außerdem gilt es zwei mysteriöse Morde aufzuklären. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den scheinbar ganz verschiedenen Fällen? Spielt der Geheimbund des Inneren Kreises eine Rolle? Bei seinen Ermittlungen begibt sich Pitt auf gefährliches Terrain und riskiert dabei nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Leben Anne Perry liefert intelligenten Krimigenuß vor dem Hintergrund des victorianischen London. Das Buch ist spannend und gut strukturiert.
  20. Cover des Buches Viktorianische Morde (ISBN: 9783832147402)
    Anne Perry

    Viktorianische Morde

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Rutland Place (ISBN: 9783832126797)
    Anne Perry

    Rutland Place

     (21)
    Aktuelle Rezension von: BertieWooster
    Der Roman spielt um ca. 1890, als die ersten Telefone und die Elektizität aufkommen und damit in der Hochzeit der victorianischen Aera. Charlotte Pitt hat unter ihrem Stand einen Polizisten geheiratet. Ihre Mutter bittet sie nun aber um Hilfe in einer "delikaten" Angelegenheit, da ihr ein Medaillon abhanden gekommen ist, das einen brisanten Inhalt birgt. Kurz nach dem sie ihre Ermittlungen begonnen hat, wird in dem feinen Bekanntenkreis eine Frau Tod aufgefunden. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Oder hängt der Tod mit den Diebstählen in der Gegend zusammen? Charlotte und ihr Mann beginnen getrennt zu ermitteln. Da sich alles in der feinen Gesellschaft abspielt können beide nur sehr diskret vorgehen. Dabei kommt der Charakter der Toten ebenso zum Vorschein, wie andere Details der feinen Gesellschaft. Erst als ein weiteres "Unglück" geschieht, kann der Fall aufgeklärt werden. Der Autorin gelingt es, das damalige victorianische prüde Sittengemälde zumindest der besser Betuchten anschaulich zu machen. Der damalige Standesdünkel und die Fassade, die aufrecht erhalten werden muss, machen diese Gesellschaftsschicht schon fast bedauernswert. Die Frauen müssen an den Nachmittagen ihre Bekannten zum Tee besuchen, um sich über den neuesten Klatsch zu unterhalten. Einfach schrecklich. Die ganzen Unterhaltungen im Rahmen dieser Teerunden machen den Roman leider etwas langatmig und zum Teil leider auch etwas langweilig.
  22. Cover des Buches In feinen Kreisen (ISBN: 9783442459575)
    Anne Perry

    In feinen Kreisen

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Ein Mann aus bestem Hause (ISBN: 9783453770805)
    Anne Perry

    Ein Mann aus bestem Hause

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin
    Ich habe oft bei den Thomas Pitt Romanen das Gefühl Pitt wird als Weichei dargestellt, der seine Fälle bloß mit Hilfe seiner Frau lösen kann. Nie wird er ernst genommen. Sei es der Chef, die Schwiegereltern, Charlottes Großmutter oder auch Leute, die von ihm als Polizist befragt werden.
    In diesem Krimi geht es um das Thema Homosexualität. Der Hauslehrer Jerome, der deswegen verurteilt wird, wirkt als Leser arrogant und hochmütig, sodass er automatisch in die Rolle des "bösen" Schwulen gesteckt wird. Gillivray, Pitts übereifriger Kollege, wirkt auf mich als Leser total abstoßend und schleimig. Er versucht es seinem Chef immer wieder recht zu machen, um irgendwann eine Position aufzusteigen. Gegenüber Pitt zeigt er keinerlei Respekt, was wiederum die autoritäre Unfähigkeit Pitts unterstreicht.
    In vielen Pitt Krimis wiederholen sich Teile der Story. U. a. dass Charlotte zwar durch ihre Familie auf jedes in London stattfindende Event kommt, sich aber zumeist aus einem abgetragenen Kleid ihrer Schwester oder auch Tante etwas nähen muss. So als hätte sie nie irgendetwas festliches im Schrank. Was aber passiert mit den bereits umgeschneiderten Teilen aus den Romanen zuvor? =)
    Immer wieder weißt der Roman Längen auf! Es werden immer wieder bereits erwähnte Fakten wiederholt, sodass der Roman recht langatmig erscheint. Auch vor Gericht wird alles mehrfach durchgekaut.
    Pitt wird als eine Art Robin Hood dargestellt, der für die Gerechtigkeit und die nicht so betuchte Gesellschaft Londons kämpft.
    Und immer wieder die betonte Hilflosigkeit zwischendrin. Irgendwann nervt es.
    Am Ende des Romans fehlen nur noch die Worte: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute."

    Eines der eher schlechteren Bücher von Anne Perry.
  24. Cover des Buches Schatten über Bedford Square (ISBN: 9783453771529)
    Anne Perry

    Schatten über Bedford Square

     (21)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Was zunächst nach einem Mordfall aussieht, entwickelt sich zu einer Verschwörung gegen die respektabelsten Mitglieder der Londoner Gesellschaft. Wieder einmal ist Inspektor Pitts Spürsinn gefragt. Wie gut, dass ihm auch diesmal seine kluge Frau Charlotte zur Seite steht. Ein sehr schönes Buch von Anne Perry. Verworren genug um spannend zu sein und geradinig genug um nie den Handlungsfaden zu verlieren.

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