Bücher mit dem Tag "viktorianische krimis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "viktorianische krimis" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  2. Cover des Buches Die Tote von Rosewood Hall (ISBN: 9781477821183)
    Annis Bell

    Die Tote von Rosewood Hall

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Drachenfels

    Die historische Krimireihe um Lady Jane gefällt mir gut. Die eigenwillige Protagonistin löst die Fälle ebenso unkonventionell wie Miss Marple.


  3. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten (ISBN: 9783940855534)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

     (84)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Arthur Conan Doyle? Oscar Wilde? Ein Krimi zu Zeiten Königin Victorias? Klingt spaßig und ganz nach meinem Geschmack, vor allem, da ich einige der späteren Inspector Swanson-Krimis gerne gelesen habe. DER FLUCH DES HOPE DIAMANTEN ist der erste Teil der Reihe und ganz nett, aber wenn ich mit diesem Teil angefangen hätte, hätte ich vermutlich nicht mehr weiter gelesen. Die Handlung zieht sich ein bisschen und die Protagonisten bleiben etwas blass. Es dauert etwas bis es etwas spannend. Die langsame Erzählweise ist etwas, das die Inspector Swanson-Reihe auszeichnet, aber in den mir bisher bekannten Fällen ist es weniger zäh und durchaus auch interessant zu nennen. Hier wird es nur interessant, wenn es berühmte Persönlichkeiten betrifft und auch der Fluch des Diamanten braucht lange bis er überhaupt erwähnt wird.
    Dabei stellt sich ständig die Frage was der Diamant (bzw. dessen Fluch mit dem toten Goldschmied zu tun hat.
    Die Schreibweise von Robert Marley ist angenehm, auch wenn er leider den Leser hin und wieder aus seinem Kopfkino reißt indem er darauf hinweist, dass jemand etwas ganz viktorianisch macht oder viktorianische Ansichten hat. Davon kann man eigentlich ausgehen, wenn man einen Roman liest, der in dieser Zeit spielt. Das erweist sich als störend.
    In folgenden Bänden ist mir das nicht aufgefallen und weil ich die Reihe an sich mag und es dabei einige wirklich gute Fälle gibt, werde ich natürlich die neuen Bände lesen, ebenso wie diejenigen, die mir noch fehlen.
    Von daher kann ich das Buch wohl nur beschränkt empfehlen ... die Reihe wird besser, aber der Auftakt stellt nicht wirklich ein Highlight des Genres dar.

  4. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper (ISBN: 9783940855596)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

     (45)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Damit meine ich die Buchreihe, die mich irgendwie ratlos lässt. Wie auch schon im vorigen Buch ist der titelgebende Inspector Nebenperson. Die Geschichte hetzt fast stichwortartig durch die reale Geschichte, die erfundene Handlung ist stark ausgebaut. Das Ende ist überraschend gut gelungen, macht für mich aber nicht das Gesamtbuch wett. Es war für mich der letzte Versuch, in diese Reihe zu finden.

    Gute Orthographie.

  5. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (195)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  6. Cover des Buches Die schwarze Orchidee (ISBN: 9781503935730)
    Annis Bell

    Die schwarze Orchidee

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    In diesem Fall wird Jane zu ihrer besten Freundin nach Nordengland gerufen, weil diese im Haus ihrer Cousine ein komisches Gefühl hat und ehe es sich Jane versieht, steckt sie in einem Kriminalfall um Mord und wertvolle Orchideen fest.

    Dieser Teil hat neben der interessanten Geschichte rund um die Orchideenzüchter und -jäger, was ich als geradezu bereichernden Rahmen der Geschichte empfand, eine deutliche Besserung zum ersten Band. Im ersten Band empfand ich Jane als extrem pubertär und unreif, was hier nur zu Beginn vorkam. Im Verlauf der Geschichte wirkt Jane reifer und vernünftiger. Die Beziehung zu David vertieft sich und sie wachsen langsam zu einem Team zusammen.

    Die Briefe aus Übersee boten einen Einblick in eine ganze eigene Welt und waren eine angenehme Auflockerung.

    Ein besonderes Schmankerl stellt der Plot-Twist zu Ende hin dar und rundet die Geschichte ab.

    Ab hier bin ich offiziell Fan der Reihe :-)

  7. Cover des Buches Das Geheimnis der Madame Yin (ISBN: 9783939990345)
    Nathan Winters

    Das Geheimnis der Madame Yin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    London, 1877. Ein junges Mädchen wird ermordet aus der Themse gezogen, im Mund findet man eine Haarlocke in einem Stofffetzen. Wenig später folgt die Leiche einer Opiumkönigin aus dem East End. Beide Morde müssen miteinander zu tun haben, doch die Polizei findet keinen Zusammenhang zwischen den Opfern. Inspektor Robert Edwards vom Scotland Yard wird mit dem Fall betraut und muss sich bald gegen seinen Willen mit der Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen herumschlagen, die ebenfalls Interesse an der Aufklärung des Falles hat. Gemeinsam schlittern sie in die Dunkelheit, die die Bewohner Londons aufgebaut haben und bald müssen sie nicht nur das nächste Opfer des Mörders, sondern auch ihre eigene Haut retten.

    Robert Edwards macht seinem Spitznamen Bull alle Ehre. Mit dem Gemüt eines aus dem Winterschlaf geweckten Bären und der Durchschlagskraft einer Stange Dynamit ausgestattet prügelt er sich durch Londons Unterwelt und trifft dabei nicht immer die klügsten Entscheidungen. Celeste Summersteen dagegen besticht durch Charme, Taktgefühl, Schneid und einem ganzen Repertoire von Tricks, die ihr bei der Verfolgung ihrer Ziele helfen. Ich mochte beide Figuren schon einzeln, aber gemeinsam werden sie zu Goldschätzen und ich liebte den Humor, den beide an den Tag legen.

    Dazu war der Krimi genau richtig für mich, da er nicht zu gruselig und blutig geraten war, und nicht nur einige überraschende Wendungen, sondern auch einen spannenden Zwei-Fronten-Krieg auf Lager hatte. Der Autor verstand es, den Leser mit allen Informationen zu versorgen und gleichzeitig so bei der Stange zu halten, das man dem Ende entgegenfieberte.

  8. Cover des Buches Mord in der Mangle Street (ISBN: 9783455002119)
    M.R.C. Kasasian

    Mord in der Mangle Street

     (91)
    Aktuelle Rezension von: JosefineS

    London 1882. Englands, zu dieser Zeit berühmtester, privater Ermittler steht dieser Tage vor einem Rätsel. Der verdächtige Ehemann, einer brutal ermordeten Frau bittet ihn, seine Unschuld zu beweisen. Doch für Sidney Grice ist der Fall zu trivial und liegt außerdem noch klar auf der Hand. Doch seine, kürzlich nach dem Tod ihres Vaters aufgenommene Patentochter zwingt ihn förmlich, sich dem mysteriösen Fall anzunehmen. Statt seine Chronistin zu werden, will sie allen Ernstes auch gleich noch mit ermitteln und seine Gehilfin spielen. Eigentlich kann Sidney Grice beides nicht gebrauchen doch der zynische, geldgierige Hund kann dem lukrativen Angebot seines Mündels einfach nicht widerstehen.

    Der erste Band der Gower Street Detektive startet mit dem Zusammentreffen von Sidney Grice und March Middleton. Ein erster Fall, in Form einer verzweifelten Schwiegermutter steht auch schon bald vor der Tür. Man muss dem armen zu Unrecht verdächtigten Ehemann doch irgendwie helfen können. Leider liegen die Interessen von Mr. Grice vor allem an der Wahrheit, Geld, jeglicher (als Beleidigung empfundene) Erwähnung als Detektiv zu widersprechen und an einer guten Tasse Tee. Doch auch March ist durchaus kein gewöhnliches Frauenzimmer, bringt sie doch durch die jahrelange Arbeit mit ihrem Vater im Lazarett, an verwundeten Soldaten ein sehr gutes, medizinisches Wissen mit. So beeindruckt sie nicht nur Mr. Grice, der einen Teufel tun wird, dies zuzugeben, sondern auch den Inspektor. Mit viel Finesse schlagen sich die beiden durch die Wirrungen dieses Falls. Es war mir eine große Freude dem zynischen und altklugen gefrötzel, welches March aus Sidney kitzelte, zu lauschen und ihrem gar ungehörigen Auftreten beizuwohnen, was so manchen Zeitgenossen von den Socken riss. Im Fall hatte ich zwar eine Ahnung, doch der Autor hat mich zugegeben mit seinen Wendungen doch recht ins Wanken gebracht. Vor allem das Ende war angenehm unerwartet, da es eher untypisch von statten ging. Ich bin gespannt auf den 2. Teil und ob March und Sidney ihren, uns sehr bekannten Kollegen aus der Nachbarschaft ähneln.

    Fazit: Spannender Einstieg in eine Kriminalromanreihe, im viktorianischen London. Einige parallelen ließen sich zu Holmes& Watson erkennen und das Buch verrät euch auch wie diese zustande kamen.

  9. Cover des Buches Engel der Themse (ISBN: 9783940855664)
    Anne Breckenridge

    Engel der Themse

     (33)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Ich lese gerne viktorianische Krimis und mit Romanen aus dem Dryas-Verlag habe ich größtenteils gute Erfahrungen gemacht (natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel). Deswegen habe ich dem Klappentext auch kaum Beachtung geschenkt. Anderenfalls hätte ich vielleicht ein anderes Buch erwartet, denn der Klappentext hat nur am Rande mit der eigentlichen Handlung zu tun. 

    Engel der Themse ist ein leidlich spannendes Buch, jedenfalls auf den letzten Seiten .. davor wird der Leser durch banale Begebenheiten aus Emmas und Gladys' Leben gelangweilt bei denen man erwarten könnte, dass sie versuchen das viktorianische Zeitalter wieder aufleben zu lassen. 

    Aber die Sprache passt nicht (Ich kann aber auch nicht sagen in welche Zeit sie überhaupt passen würde, manche Vergleiche oder Ausdrücke sind wirklich sehr gewöhnungsbedürftig ... und das hat nichts mit Straßenslang oder niederen Bevölkerungsschichten zu tun ... und mit der viktorianischen Zeit auch nicht), die Charaktere bleiben flach (mir war lange nicht bewusst dass Gladys und Emma doch sehr verschiedene Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft sein sollten).

    Das Buch ist leider weder ein viktorianischer Krimi (wer interessante Ermittler wie Holmes und Watson oder den Sebastian Club erwartet wird enttäuscht werden), noch ein Sittengemälde des 19 Jahrhunderts. 

    Der Autorin gelingt es leider nicht, den Leser in irgendeiner Weise authentisch zu faszinieren. 

    Wenn ich etwas Positives zum Buch sagen soll, dann dies: Es hat ein schönes Cover, dass stimmig zu den anderen Krimis des Dryas-Verlags ist.

  10. Cover des Buches Gloria und die Liebenden von Verona (ISBN: 9783940855589)
    Marlene Klaus

    Gloria und die Liebenden von Verona

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Schreibstil passt sich dem viktorianischen Zeitalter an - schön "altmodisch". Über die handelnden Personen, neben den beiden Frauen ist das Lord Lyndon, wird im Laufe der Geschichte immer mal wieder etwas verraten. Auch das passt wunderbar zum Stil der Geschichte.
    Gloria steht der Verlobten des verschwunden Duellanten zur Seite. Glorias Geliebter ist in England ebenfalls bei einem Duell getötet worden. Um diesen Verlust zu verschmerzen ist sie mit ihrer Tante auf Europareise gegangen.
    Lord Lyndon kommt rüber wie ein typischer englischer Gentleman - nur immer die Etikette wahren. Köstlich!
    Der Kriminalfall ist stimmig und wird erst ganz am Ende aufgelöst, also Spannung bis zum Schluss.
    Ich will nicht zu viel verraten, aber fürs Herz ist auch etwas dabei.......

    Ein Buch, bei dem das Ende zu schnell kam. Die letzen Worte: Fortsetzung folgt (was mich freut).
  11. Cover des Buches Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten (ISBN: 9781495222092)
    David Gray

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lina94

    „Der Geist des Architekten“ ist der erste Teil aus David Grays Reihe um Sherlock Holmes. Diesen Teil finde ich, ebenso wie den zweiten, sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und bildlich gut vorstellbar. Die Personen sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist von der Art her sehr gut am Original orientiert.

    Wie ich schon beim zweiten Teil anmerkte, kommt Gray selbst in den Büchern vor, was überraschend und anfangs störend ist. Insgesamt wird dadurch aber ein passender Rahmen für die drei Geschichten gesetzt.

    Leider waren vermehrt Fehler bezüglich Rechtschreibung und Interpunktion zu finden. Auch war die Schriftgröße im eBook eher unoptimal – entweder zu groß oder zu klein. Da ich meine Version schon länger habe, sind diese Mängel in einer aktuellen Version möglicherweise nicht mehr zu finden.

    Insgesamt ein spannendes Buch mit vielen Rätseln und unerwarteten Wendungen. Aufgrund der nicht so tollen Verarbeitung muss ein Stern abgezogen werden.

  12. Cover des Buches Gloria und die Londoner Liebschaften (ISBN: 9783940855718)
    Marlene Klaus

    Gloria und die Londoner Liebschaften

     (18)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSchu
    Ich bin ein großer Fan der klassischen Detektive. Sherlock Holmes oder Hercule Poirot erwärmen immer wieder mein Herz. Zum Glück gibt es auch tolle Adaptionen dieser klassischen Herren. Aber was ist eigentlich mit den Damen der Schöpfung? Miss Marple erlangte natürlich große Berühmtheit, aber ansonsten müssen wir lange suchen, um weibliche Spürnasen zu finden.Eine solche hat allerdings die Autorin Marlene Klaus mit ihrer Lady Gloria Wingfield geschaffen, eine Dame des späten 19. Jahrhunderts, beheimatet in London. In „Gloria und die Londoner Liebschaften“ stürzt sich diese Dame mitten ins Getümmel, als ein Mord in ihrem nächsten Umfeld geschieht. In diesem Buch geht es vielmehr um das Thema der Frauenbildung und kleine Liebesgeschichten, als eine  Kriminalgeschichte. Diese findet nebenbei statt. Die Bezeichnung „viktorianischer Krimi“ passt wunderbar, doch man sollte das Buch nicht allein darauf beschränken, denn es bietet sehr viel mehr – und vor allem tolle Unterhaltung mit authentischer Kulisse!

    Klappentext
    London 1889: Lady Gloria Wingfields Projekt eines Frauenbildungsvereins nimmt Formen an. Doch am Eröffnungsabend geschieht während der Feierlichkeiten ein Mord. Das sorgt einerseits für Aufmerksamkeit für den Verein, andererseits aber für jede Menge Ärger. Zusammen mit dem Journalisten Morris beginnt Gloria, Nachforschungen anzustellen. Was ihrem Freund Lord Lyndon gar nicht gefällt. Wie sich herausstellt, hat er seine 
    Gründe.



    Meinung
    Gloria ist keine klassische Detektivin und macht diesen Gegenstand keinesfalls zu ihrem Hauptberuf – das wäre für eine Lady wohl auch nicht schicklich. Doch egal wo sie auftaucht, scheinen Verbrechen der schlimmsten Sorte zu geschehen. Und so fühlt sie sich dazu berufen, diese zu lösen: aus Nächstenliebe, Gerechtigkeit oder auch für die eigene Sache. Bisher sind drei Romane um Gloria erschienen. Der erste spielt in Verona, der zweite in Alexandria und nun mit den „Londoner Liebschaften“ lernen wir erstmals Glorias Heimat kennen. Ich kenne den zweiten Teil „Gloria und eine ägyptische Affäre“ leider nicht, doch bereits der erste Teil im idyllischen Italien hat mir sehr gut gefallen. Und daher musste nun das dritte Buch der Reihe bei mir einziehen.Man muss vorweg sagen, dass Marlene Klaus intensiv recherchiert, bevor sie ein Buch schreibt. Man kann aus dem Buch in gewisser Weise viele Interessen der Autorin herauslesen, denn sie behandelt Themen, die ihr selbst wichtig sind. Dieses Mal ist der Fokus sehr interessant gesetzt und ich fand die Themen einfach wahnsinnig gut, denn sie haben enorme Wichtigkeit. Das Buch spielt 1889, also in einer Zeit, in der die Frauen begannen, für ihre Rechte zu kämpfen, aber gern noch belächelt wurden. Für mich ist es unglaublich schwer vorstellbar, wie es in einer solchen Zeit wohl aussah. Doch dieses Bild vermittelt die Autorin so authentisch, dass ich keinerlei Vorstellungskraft benötigte. Allein ihre Beschreibungen reichten völlig aus, um einen Eindruck zu vermitteln. Die Kulisse des gerade noch viktorianischen Londons ist atemberaubend und mir gefielen die Alltagsschilderungen sehr gut.In den „Londoner Liebschaften“ geht es vor allem um den Frauenbildungsverein „Elisabeth“, den Gloria gemeinsam mit einer Freundin gründet. Über die Eröffnung berichtet natürlich die Presse und somit sind die beiden (politischen) Themen, die im Roman dominieren, gefunden: Frauenbildung und Presse im 19 Jahrhundert. Beide Themen werden toll verarbeitet, allerdings verliert die Autorin darüber manchmal den Krimi-Aspekt aus den Augen. Dennoch konnte sie mich mit dieser Storyline überzeugen. Schon allein beim Opfer des Mordes traf die Geschichte mein Herz, denn diese Person wollte ich nun wirklich nicht tot sehen. Insgesamt finde ich die Krimigeschichte auch wirklich gut ausgearbeitet, denn des Öfteren überraschten mich die Wendungen. Ich hatte bis kurz vor Ende den falschen Verdacht, kam irgendwann aber auch auf die Lösung. Die Auflösung ist übrigens auch gut gelungen.Nebenbei spielt aber Glorias Privatleben eine sehr große Rolle. Im ersten Teil lernte die Britin den arroganten Lord Lyndon kennen, der seitdem in allen Romanen ene große Rolle spielt. Inzwischen sind die beiden beim „Du“ angekommen und ein zartes Pflänzchen der Zuneigung ist entstanden. Doch in diesem Buch entdeckt Gloria ihre Schwärmerei für den Journalisten Morris – und das gefällt Alexander Lyndon so gar nicht. Für mich war dieser Handlungsfaden toll zu verfolgen, denn ich mochte Morris gar nicht. Allerdings nahm er auch sehr viel Zeit in Anspruch, was wiederum für Langatmigkeit sorgt.Natürlich gibt es noch sehr viel mehr Figuren als Gloria. Zwar ist sie die Protagonistin, doch für mich war sie nie der sympathischste Charakter des Buches. Ihre Tante Jo, die in jedem Buch eine Rolle spielt, ist ein wahrer Schatz. Und mein persönlicher Favorit ist natürlich Lord Lyndon. Ich finde, dass er eine tolle Entwicklung durchmacht und inzwischen konnte ich ihn richtig ins Herz schließen. Die anderen Nebenfiguren sind ebenfalls sehr interessant. Viele davon sind natürlich Frauen. Und einige Persönlichkeiten hat es tatsächlich gegebene. Marlene Klaus nimmt sich die Freiheit heraus, ein paar Berühmtheiten im Buch auftauchen zu lassen, doch dies ist im Anhang des Buches gekennzeichnet und erklärt und ergibt im Kontext wirklich Sinn. So dürfen wir beispielsweise Mr. Oscar Wilde und seine Frau Constance kennenlernen oder auch Florence Miller oder Sir James Ollive. Schon an diesem Umstand erkennt man die Arbeit der Recherche. Für mich war es eine sehr schöne Mischung zwischen Fiktion und historischem Roman. Der historische Anteil ist tatsächlich ein sehr großer und deshalb hat man nach dem Lesen auch das Gefühl, über diese Zeit und die Frauenrechte einiges gelernt zu haben.Der Stil der Autorin passt sich der authentischen Kulisse gut an. Lediglich über ein paar Vokabeln bin ich gestolpert, die mir für die Zeit nicht ganz angemessen erschienen. Insgesamt hält Marlene Klaus den Stil aber stringent durch. Das Buch lässt sich gut lesen und sorgt durch spritzige Dialoge für gute Unterhaltung. Manchmal tauchen aber auch Stellen auf, die etwas langatmig erscheinen. Außerdem ist am Kapitelbeginn immer eine kleine Illustration abgebildet, die wirklich toll sind. Den Titel des Buches finde ich übrigens ein bisschen fehlleitend, da die „Liebschaften“ sich eigentlich nicht auf den Mord beziehen. Aber die Alliteration bleibt natürlich im Kopf.Noch ein paar Worte zum Ende: Für mich war die Auflösung wirklich spannend, aber das Buch geht noch etwas über diese hinaus. Das Privatleben von Gloria muss schließlich ebenfalls betrachtet werden. Daher gefiel mir das letzte Kapitel außerordentlich gut, in dem Lord Lyndon und Gloria auf ihrem Landgut sind. Es war ein Ende nach meinem Geschmack! Dort wird übrigens auch angedeutet, dass der nächste Band wohl im fernen Indien spielen wird. Man darf gespannt sein.


    Fazit
    „Gloria und die Londoner Liebschaften“ ist ein Buch, das nicht nur mit Spannung und Überraschung glänzen kann, sondern vor allem durch authentischen Zeitgeist und eine interessante Themenwahl besticht. Darüber verliert das Buch manchmal den Krimifokus aus den Augen, was etwas schade ist. Dennoch ist für tolle Unterhaltung gesorgt, denn die anderen Themen sind mindestens genauso interessant. Es handelt sich um locker leichte Lektüre, bei der man aber durchaus etwas lernen kann. Die Figuren machen Entwicklungen durch und man schließt sie ins Herz. Insgesamt handelt es sich um einen tollen historischen Roman, dem ich gerne vier Spitzenschuhe gebe. Für mich persönlich hoffe ich sehr, dass Gloria auch in Indien das „Unglück“ anziehen wird.
  13. Cover des Buches Das Geständnis des Monsieur Mavaillier (ISBN: B08KH53RY6)
    H. D. Grochowski

    Das Geständnis des Monsieur Mavaillier

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mouse95

    Monsieur Mavaillier ist ein bekannter Künstler. Eines Tages taucht er an der Schweizer Grenze auf und möchte bei den Zollbeamten ein Geständnis ablegen. Mavaillier erzählt seine gesamte Lebensgeschichte, was er durchlebt hat und opfern musste um das perfekte Meisterwerk zu schaffen.

    Die Geschichte ist in Form eines Geständnisses geschrieben, also aus der Sicht des Protagonisten.

    Neben dem Geständnis gibt es im Buch auch noch verschiedene Briefe.

    Spannend geschrieben treibt die Geschichte an immer weiterzulesen.

    Der Protagonist wirkt nicht wirklich sympathisch und teilweise überheblich. Ich finde dies jedoch nicht schlimm, er ist trotzdem authentisch und es macht die Geschichte anders als andere.

    Während des Lesens glaubt man Mavaillier die Geschichte. Zunehmend wird jedoch klar, dass mit dem Künstler etwas nicht stimmt. Er erzählt von Kreaturen, die nicht existieren. Leidet er unter Wahnvorstellungen?

    Der Schluss überrascht mit der Aufdeckung des Falls, der doch anders war als erwartet.

    Das Buch liefert gute Unterhaltung. Es ist mal was anderes.

    Der Schreibstil ist verständlich und es liest sich flüssig.


  14. Cover des Buches Der Todesengel von London (ISBN: 9783442483327)
    Anne Perry

    Der Todesengel von London

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist schwer zu übersehen, dass langsam aber sicher Halloween vor der Tür steht. Obwohl ich das Gruselfieber selten selbst packt, habe ich in diesem Jahr trotzdem zaghaft versucht, mich in Stimmung zu bringen. Anne Perrys „Todesengel von London“ kam mir da gerade recht. Immerhin hat es im engeren Sinne etwas mit Halloween zu tun… es gibt ziemlich gruselige Kinder, leider ist ihr Hintergrund nicht ganz so erfreulich wie „Süßes oder Saures“

    Inhalt

    Obwohl ich noch nie einen Teil der William-Monk Reihe gelesen habe, geschweige denn von ihr gehört hätte, habe ich registriert dass Perry kein unbekannter Name in der Krimi- und Buchwelt ist. Die Handlung beginnt im Krankenhaus von Greenwich mit der Begegnung der Krankenschwester Hester, William Monks Frau, mit dem abgemagerten Mädchen Maggie, dass sie flehend auf eine geheime Station zu dem sterbenden Charlie bringt. Hester gelingt es, beide Kinder von der Station zu retten, auf der sie jedoch andere Kinder in ähnlichem Zustand zurück lassen muss. Durch ihren Eingriff in dieses heikle Gebiet der Medizin in Greenwich macht sie den Mann auf sich aufmerksam, der für die Experimente an den Kindern verantwortlich ist- den Todesengel von London.

    Leseeindruck der ersten Zeilen des Buches


    Die kleinen Gaslampen flackerten, als zöge es im Korridor, doch Hester wusste, dass jetzt, nach Mitternacht, sämtliche Türen und Fenster in den Krankenzimmern geschlossen waren. Reglos stand das Mädchen Hester gegenüber, die Augen weit aufgerissen, die Haut ebenso weiß wie das Nachthemd, dass ihr nur knapp über die Knie reichte.

    Aus meiner Sicht    

     *Achtung, Spoiler Die ganze Szenerie des düsteren, viktorianischen London und der Mann auf dem Cover haben mich immer wieder an Jack the Ripper erinnert. * Zu meiner Bestürzung hatte die Geschichte nichts mit aufgeschnittenen Prostituierten zu tun, sondern mit der Entwicklung der Bluttransfusion. Die Anfangsszene mit dem nächtlich verlassenen Krankenhauskorridor mit dem ausgemergelten, bleichen Mädchen im weißen Nachthemd kam mir schaurig-klassisch und wirkungsvoll zugleich vor. Durch diesen Einstieg ist man direkt in der Handlung, Hester wird direkt zu den kläglich zugerichteten Kindern auf der geheimen Station geführt. Leider findet man solche gut gewählten, rasanten Einstiege viel zu selten! Ich liebe diese Art, eine Geschichte direkt an zu stoßen. *Später kam mir der Schock, mit dem Hester ihre Entdeckung betrachtete etwas paradox vor. Der Einstieg war so spannend, dass es mich wunderte, dass die geheime Station auf einmal keine Bedeutung mehr zu haben schien. Der Grund für diese Wende: William Monks Ermittlungen. Dem ist wahrscheinlich geschuldet, dass es in der Reihe eigentlich um ihn geht und nicht um die Entdeckungen seiner Frau. Der Fall war nichts desto trotz interessant und spannend aber hat sich kurios unpassend angefühlt, da man sich das Buch eigentlich wegen Hester und ihrer Entdeckung gekauft hat. Schade, dass ihr Mann Hester ein wenig aus dem Rampenlicht geschubst hat. *Die Nachforschungen   ihrerseits führen durch die zweigespaltenen Geschichte der Bluttransfusion. Lehrreich und spannen – besser hätte man mich in diesem Fall nicht unterhalten können. Die Rosine im Kuchen war für mich trotzdem der Todesengel höchstpersönlich: Hamilton Rand. Die schockierenden Ergebnisse Hesters werden von anderen Figuren schnell entschärft. Das nimmt dem Krimi zwar einiges an „Gruselfaktor“, jedoch kommen solche Reaktionen bekannt vor und regen zum Nachgrübeln an. Der Chemiker Rand führt an den Kindern auf der Station Experimente im Rahmen der Bluttransfusion durch – will damit die Medizin weiter bringen und geht dafür über Leichen. Eine schwere moralische Frage – darf man Unschuldige opfern, um durch den Fortschritt viele andere Leben retten zu können? Dieser Konflikt passt zu Rand, kein schwarz-weiß; der Täter kommt einem manchmal sogar sympathisch vor.
  15. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458361091)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian_Engel

    Ich muss zugeben, dass ich Sherlockfan bin und deswegen gerne diese Geschichten lese. Auch dieses Buch (mit diesem wunderschönen Cover) enthält die typischen Sherlock-Elemente, hat eine gute Dynamik und plötzlich kommt dann dieser Plottwist. Ich saß damals in der Bahn und musste einfach nur in mich hineinlächeln. Danach klappte ich das Buch zu und las es von Anfang an noch mal, obwohl ich noch nicht am Ende des Buches war. Toll! Für 5 Sterne fehlte mir noch ein wenig mehr Dynamik und Spannung.

  16. Cover des Buches The Strings of Murder (ISBN: 9780718179823)
    Oscar Muriel

    The Strings of Murder

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Joeysbooks
    Ich habe die Bücher von Oscar de Muriel bei einem Besuch in Edinburgh entdeckt. Durch Zufall bin ich durch die Cover aufmerksam geworden. Ich bin schon immer ein Fan des Viktorianischen Zeitalters!
    Also ja, es war definitiv ein sogenannter 'cover buy'
    Der Abriss der Handlung hier einmal auf Englisch:

    Edinburgh, 1888. A violinist is murdered in his home. The dead virtuoso's maid swears she heard three musicians playing in the night. But with only one body in the locked practice room - and no way in or out - the case makes no sense.

    Fearing a national panic over another Ripper, Scotland Yard sends Inspector Ian Frey to investigate under the cover of a fake department specializing in the occult. However, Frey's new boss, Detective 'Nine-Nails' McGray, actually believes in such supernatural nonsense.

    McGray's tragic past has driven him to superstition, but even Frey must admit that this case seems beyond reason. And once someone loses all reason, who knows what they will lose next...

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    Oscar de Muriel ist mexikanischer Herkunft und kam in das Vereinte Königreich um seine Doktorarbeit zu beenden. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er ebenfalls Chemiker, Violinist und Übersetzer.

    Meiner Meinung spürt man ganz stark den Einfluss seiner Begabungen. Ich meine das Cover sagt doch alles,oder?

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    Die Protagonisten Frey & McGray sind einfach zu herrlich. Die Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein.

    Ian Frey: aus London zugezogen, fühlt sich absolut unwohl in Edinburgh, lokale Gepflogenheiten sagen ihm überhaupt nicht zu, man könnte fast meinen, er wäre ein Schnösel

    'Nine-Nail' McGray: das komplette Gegenteil, absolut nicht auf den Mund gefallen, stammt aus einem neureichen Adel ab, besessen vom Übernatürlichem (ausgelöst durch gewisse Umstände), Leiter eine nicht wirklich existierenden Einheit (Commission for the Elucidation of Unsolved Cases Presumably Related to the Odd and Ghostly)

    Diese Mischung bringt eine Menge Humor in dieses Buch und lenkt ein wenig von den schrecklichen Taten in diesem Buch ab.

    Ich bin ein absoluter Fan des Ermittler-Duos und kann die Bücher nur empfehlen!

    PS: Das erste Buch dieser Reihe ist in diesem Jahr auch auf Deutsch erschienen!

    Give it try!

  17. Cover des Buches A Mask of Shadows: Frey & McGray Book 3 (A Case for Frey & McGray) (ISBN: 9781405926225)
    Oscar Muriel

    A Mask of Shadows: Frey & McGray Book 3 (A Case for Frey & McGray)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Joeysbooks
    Heute habe ich nun endlich den dritten Teil der Frey & McGray Reihe beendet und ich habe es wieder sehr geliebt.
    Ich hatte ein paar Probleme beim Einstieg, weil ich ich immer erst an den Schreibstil gewöhnen muss und nicht zu guter Letzt wurde in der Viktorianischen Zeit auch einfach anders gesprochen! :)


    Synopsis: (von Amazon)


    1889. The Scottish Play is coming home.

    But before the darling couple of London theatre, Henry Irving & Ellen Terry, take their acclaimed Macbeth to the Edinburgh stage terror treads the boards.

    A grisly message found smeared across the cobbles in blood, foretelling someone's demise.

    As the bloody prophecies continue to appear Edinburgh's own beloved pair - Detective 'Nine-Nails' McGray & Inspector Ian Frey - enter the scene. Frey scoffs at this blatant publicity stunt, while McGray is convinced of supernatural affairs.

    As they scrutinise the key players, they discover that Terry, Irving, and his peculiar, preoccupied assistant (one Bram Stoker) all have reasons to kill, or be killed...


    Am Besten hat mir die Äußerung von Ian Percival Frey gefallen als er meinte:

    'I realized I was developing a disturbing affinity for Nine-Nails´methods'

    Es zeigt halt, wie sehr sich die beiden doch so langsam annähern und sich zu schätzen wissen. Aber das Sticheln von Nine-Nails Seite bleibt trotzdem nicht aus. Und ich liebe ihn dafür, dass es ihm egal ist, was andere von ihm denken und dass es ihm auch ziemlich egal ist, woher jemand kommt. Er hasst es, wenn Leute sich benehmen als wären sie was besseres. Genau mein Ding!

    Und die Geschichte ist nicht einfach ausgedacht, sie basiert tatsächlich auf Fakten, einiges ein wenig abgewandelt, aber die Leute, so wie sie im Buch vorkommen, haben tatsächlich miteinander zu tun gehabt.

    Daumen hoch von mir!

    Ich freu mich schon auf das nächste Buch in 2018! 

  18. Cover des Buches Ein Mann aus bestem Hause (ISBN: 9783453770805)
    Anne Perry

    Ein Mann aus bestem Hause

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin
    Ich habe oft bei den Thomas Pitt Romanen das Gefühl Pitt wird als Weichei dargestellt, der seine Fälle bloß mit Hilfe seiner Frau lösen kann. Nie wird er ernst genommen. Sei es der Chef, die Schwiegereltern, Charlottes Großmutter oder auch Leute, die von ihm als Polizist befragt werden.
    In diesem Krimi geht es um das Thema Homosexualität. Der Hauslehrer Jerome, der deswegen verurteilt wird, wirkt als Leser arrogant und hochmütig, sodass er automatisch in die Rolle des "bösen" Schwulen gesteckt wird. Gillivray, Pitts übereifriger Kollege, wirkt auf mich als Leser total abstoßend und schleimig. Er versucht es seinem Chef immer wieder recht zu machen, um irgendwann eine Position aufzusteigen. Gegenüber Pitt zeigt er keinerlei Respekt, was wiederum die autoritäre Unfähigkeit Pitts unterstreicht.
    In vielen Pitt Krimis wiederholen sich Teile der Story. U. a. dass Charlotte zwar durch ihre Familie auf jedes in London stattfindende Event kommt, sich aber zumeist aus einem abgetragenen Kleid ihrer Schwester oder auch Tante etwas nähen muss. So als hätte sie nie irgendetwas festliches im Schrank. Was aber passiert mit den bereits umgeschneiderten Teilen aus den Romanen zuvor? =)
    Immer wieder weißt der Roman Längen auf! Es werden immer wieder bereits erwähnte Fakten wiederholt, sodass der Roman recht langatmig erscheint. Auch vor Gericht wird alles mehrfach durchgekaut.
    Pitt wird als eine Art Robin Hood dargestellt, der für die Gerechtigkeit und die nicht so betuchte Gesellschaft Londons kämpft.
    Und immer wieder die betonte Hilflosigkeit zwischendrin. Irgendwann nervt es.
    Am Ende des Romans fehlen nur noch die Worte: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute."

    Eines der eher schlechteren Bücher von Anne Perry.
  19. Cover des Buches Schatten über Bedford Square (ISBN: 9783641140397)
    Anne Perry

    Schatten über Bedford Square

     (21)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Was zunächst nach einem Mordfall aussieht, entwickelt sich zu einer Verschwörung gegen die respektabelsten Mitglieder der Londoner Gesellschaft. Wieder einmal ist Inspektor Pitts Spürsinn gefragt. Wie gut, dass ihm auch diesmal seine kluge Frau Charlotte zur Seite steht. Ein sehr schönes Buch von Anne Perry. Verworren genug um spannend zu sein und geradinig genug um nie den Handlungsfaden zu verlieren.
  20. Cover des Buches Jezebels Tochter (ISBN: 9783423143332)
    Wilkie Collins

    Jezebels Tochter

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    "Vor und zurück, mit schweigendem Tritt
    Vorbei an den Toren der Toten ich  schritt
    Und sprach, es ist hart und ich seh es nicht ein,
    Wenn andere tanzen, dass ich dann allein
    Mit dem Tod und der Angst und der Kälte sollt' sein -
    Ich arme Seel'!"


    Inhalt:
    Ein Muss für Schmökerfans und Krimiliebhaber
    Die Witwe Jezebel Fontaine tut alles, um ihre gutherzige, aber aufgrund ihres gesellschaftlichen Status nicht eben chancenreiche Tochter möglichst gut zu verheiraten. Jezebels Charme und Überzeugungskraft und nicht zuletzt der Besitz geheimnisvoller Giftfläschchen leisten ihr dabei gute Dienste. Allerdings hat sie nicht mit Mrs Wagner ge-rechnet, die im Haus des anvisierten Bräutigams zu tun hat. Von Natur aus misstrauisch, kommt die alte Dame der Lösung der rätselhaften Giftanschläge immer näher. Doch es ist ein Spiel gegen die Zeit ...Wilkie Collins spinnt ein feines Geflecht aus Geheimnissen und Intrigen, das bis zur letzten Seite fasziniert.


    Autor:
    Wilkie Collins, 1824 in London geboren und 1889 dort gestorben, enger Freund Charles Dickens', begann nach kurzer juristischer Tätigkeit die Schriftstellerlaufbahn. Er schrieb eine Reihe äußerst spannender, melodramatischer Romane, die, geschickt konstruiert, den Leser auf falsche Spuren locken und als Vorläufer des modernen Detektivromans gelten.


    Meinung:
    Ein Klassiker der Kriminalliteratur. Wilkie Collins, ein enger Freund von Charles Dickens, schrieb Kriminalgeschichten mit Gruselfaktor. Ein Meister seines Fachs und Arthur Conan Doyle ebenbürtig.
    In Jezebels Tochter geht es um Liebe, Lügen, Intrigen und das Spiel mit dem Tod.
    Die junge Minna will ihren Fritz heiraten, was dessen Vater verhindern will, denn er hat über Minnas Mutter sehr viel böses gehört.
    Und so erfährt man im Buch, wie eine Mensch reagiert, wenn es praktisch 5 vor 12 ist und er keine Wahl mehr hat.


    Schreibstil:
    Der ICH-Erzähler David Glenney, Neffe der Geschäftsfrau Mrs. Wagner, erzählt aus seiner Sicht, wie sich alles zugetragen hat. 
    Durch diese Nähe zum Geschehenen baut Wilkie Collins Spannung auf und macht eine damals sehr beliebte Methode des Mordens zum Gegenstand seiner Geschichte.


    Charaktere:
    Obwohl David Glenney der ICH-Erzähler ist, fungiert er doch bloß als Protokollant und hat sonst keine andere Funktion. Auch Fritz und Minna sind nur Nebendarsteller. Die eigentlichen Hauptfiguren sind Mrs. Wagner (eine beeindruckende Frau, die sich für die Rechte der Frauen stark macht), Madame Fontaine (die auch Jezebel, also als eine bösartige Frau, bezeichnet wird), Jack Straw (ein Patient aus dem Irrenhaus Bedlam, das besonders den Fans der Serie Penny Dreadful bekannt sein sollte) und Herrn Keller (Fritz' Vater). Eigentlich ist von ihnen einzig Mrs. Wagner wirklich sympathisch.


    Fazit:
    Ein klassischer Kriminalroman mit Mörder, Mordwaffe, Leiche und jeder Menge Unvorhergesehenem.
    Lediglich kleinere Längen im Mittelteil haben mich etwas im Lesefluss aufgehalten.
    Ich finde die Figuren, die Wilkie Collins Ende des 19. Jahrhunderts zeichnete, einfach fabelhaft. So vor allem seine Frauenbilder. Sehr modern und aufgeklärt für diese Zeit. Keine Naivchen, die man einem Mann von 1880 durchaus zugetraut hätte. Garantiert nicht das letzte Buch des Autors, dass ich gelesen habe.
  21. Cover des Buches Moriarty (Sherlock Holmes Novel Book 2) (ISBN: 9781409109495)
    Anthony Horowitz

    Moriarty (Sherlock Holmes Novel Book 2)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Davis
    Anthony Horowitz ist wirklich ein Meister seines Fachs, und mit Moriarty hat er einen echten Kracher geschrieben.
    Das Buch liest sich wie ein echter Holmes-Krimi, ist super spannend und man folgt als Leser brav der Mohrrübe, die einem Horowitz die ganze Zeit vor die Nase hält - ohne dass es einem gelingt, die Mohrrübe ... äh, das Rätsel zu lösen.
    Wenn die Auflösung kommt, sieht man, wie grandios er einen die ganze Zeit aufs Glatteis geführt hat, wie genau sei hier nicht verraten.
    Ich kann dieses Buch jedem Krimi- und Rätselfan nur empfehlen. Irgendwann lese ich ihn nochmal, um mir genau anzugucken, wie er einen aufs Glatteis führt. Auf jeden Fall jedoch wahrhaft meisterlich.
  22. Cover des Buches Lavinia Morgan - Privatdetektivin (ISBN: 9783952373446)
    Zora Debrunner

    Lavinia Morgan - Privatdetektivin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MargareteRosen
    Ich mag am Liebsten die leisen Krimis a la Agatha Christie, in denen die Personen klare Charaktere haben und ich vom Geschehen gefangen werde.

    Lavinia Morgan erobert Ihre Welt mit Hilfe des Detektives Curtis Johannsson. Sie erinnert mich an eine junge Agatha Christie, er an einen Herkules Pierot. England und Schweden, jugendliche Leidenschaft und männliches Genie.

    Kurz-Geschichte zu Kurz-Geschichte entwickelt sich das Leben dieser Beiden. Jede Geschichte ist für sich schon ein Genuß, alle zusammen ergeben eine Gesamtkomposition höchsten Lesegenusses.

    Auch vermittelt Zora Debrunner das Lebensgefühl der Engländer um 1920 immer wieder durch pikante Noten im alltäglichen Geschehen. Herrlich erfrischend und tiefgründig humorig.

    Mein Hauptpluspunkt:
    Absolut faszinierend finde ich mit wie wenigen Worten Zora Debrunner es schafft, Charaktere und Orte klar und doch bildhaft zu beschreiben. Handlungen werden gerade durch die spartanische Wortwahl so spannend, weil das Kopfkino des Lesenden alles ausgelassene mit Leben erfüllt. Ihr sehr eigener Schreibstil hebt sich für mich absolut positiv aus der Masse der Schreibenden heraus.

    Das Buch habe ich mir gekauft und jede Seite genossen.

    Das Cover und der Klappentext passen zu den Geschichten. Das Tweet-Muster spielt auf die Zeit an, die Lettern sagen klar: hier geht es um eine Frau, die sich in einer Zeit emanzipiert, wo es so nicht üblich war. Der Klappentext verspricht genau das, was im Buch zu finden ist.

    Die rund 470 Seiten habe ich an einem Wochenende verschlungen.

    Mein Lob geht auch an das sehr gutes Lektorat. Ich muß dies besonders erwähnen, weil ein korrekt geschriebener Text und eine richtige Reihenfolge im Geschehen meinen Lesegenuß extrem erhöht. Leider lese ich z. Z. einige Bücher, die gerade ein gutes Lektorat absolut vermissen lassen.

    Meine Empfehlung geht an all jene, die die leichten, stillen und doch sehr tiefen Krimis, die auch noch in England spielen, mögen. LEST DAS BUCH!


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