Bücher mit dem Tag "verschleierung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verschleierung" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.215)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also bis auf den Punkt dass ich Teil 3 als das zweite Buch bezeichnen würde und dass ich den kleinen plot twist mit Rose feiere gibt es nicht viel über dieses Buch zu sagen. Die Story ist mega fesselnd an ein paar Stellen verwirrend so das mit der Kopf qualmte. Ich mag die Charakter mega und bin gespannt was in Teil 4 passieren.


    Meine Lieblingszitate :

    * so lautlos, das nicht einmal sie selbst es hörte.

    * "Um den Pudding" 

  2. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (703)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    ich habe gerade mein erstes Buch von Karin Slaughter beendet und bin sprachlos. Bin begeistert, bin fast vom Stuhl gefallen 🙈Das Ende war der Hammer.
    Dieses Buch ist der Auftakt zur Will Trent Reihe. Ich habe Will also kennengelernt. Ein wirklich toller Mann, welcher sich durchs Leben kämpft. Er wurde zu einem Fall hinzugezogen und begleitet nun die Ermittlungen, welche so unvorhersehbar, brutal und grausam sind. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mir hat es unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil war super. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Eine ganz, ganz klare Empfehlung. Ich werde diese Reihe definitiv weiter lesen. 


  3. Cover des Buches Verdächtige Geliebte (ISBN: 9783492303552)
    Keigo Higashino

    Verdächtige Geliebte

     (115)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Wer Hochspannung, Nervenkitzel, Action und dergleichen sucht, wird mit diesem Kriminalroman höchstwahrscheinlich enttäuscht. Die Handlung verläuft ruhig und intelligent. Der Leser ist von allem Anfang an Kenner des Mordes und verfolgt die Aufklärung nun als Beobachter von Polizei, Nachbarn, Arbeitgeber und weiteren involvierten Personen.

    Der Autor, ein populärer, japanischer Kriminalschriftsteller, dessen Werke schon mehrfach ausgezeichnet und verfilmt wurden, beweist Präzision und handwerkliches Geschick im Umgang mit der Sprache.

    Im Roman wird alles ganz korrekt abgehandelt. Als Leser kann man leicht den Gedanken folgen und man verliert auch nicht den Faden, wenn die Lektüre ein paar Tage zur Seite gelegt wird. Mir persönlich hat im Buch das Atmosphärische gefehlt. Alles bleibt seltsam leblos und abgeklärt. Die Charaktere sind ohne Temperament und Leidenschaftlichkeit, obwohl das Motiv des Täters oder der Täterin dies eigentlich forderten. Mir kommt es ein wenig vor, wie eine sachliche Abhandlung einer trivialen Handlung. Der Begeisterung anderer Rezensenten kann ich mich also nicht anschliessen.

  4. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596030934)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.201)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Nachdem in "Drachenläufer" männliche Figuren im Vordergrund standen, erzählt Khaled Hosseini hier nun von zwei Frauen: Mariam und Laila. Zunächst widmet er jeder der beiden Frauen einen separaten Teil. 

    Mariam wächst als uneheliches Kind eines wohlhabenden Mannes zusammen mit ihrer Mutter am Rande der Gesellschaft auf, wird jedoch immer wieder von ihrem Vater unterstützt, der sie einmal pro Woche besuchen kommt. Doch als die Mutter Selbstmord begeht, wird Mariam, damals 15 Jahre alt, an einen deutlich älteren Mann, Raschid, verheiratet und zu ihm nach Kabul geschickt, weit weg von ihrem Vater.

    Laila wächst hingegen behütet in Kabul auf und plant ihre Hochzeit mit ihrer Sandkastenliebe. Doch als ihr Geliebter nach Pakistan flieht und ihre Eltern bei einem Bombenangriff ums Leben kommen, ist es mit Lailas unbeschwertem Leben vorbei. 

    Das ist der Moment, als sich die Lebensläufe von Mariam und Laila kreuzen, denn Raschid nimmt die nunmehr obdach- und elternlose Laila bei sich auf. Sie wird seine Zweitfrau. Mariam reagiert zunächst eifersüchtig bis feindselig.

    Wenn man die Geschichte von Mariam und Laila liest, dann tut man dies unweigerlich vor dem Hintergrund afghanischer Geschichte. Mit jeder neuen Führung kommt das Land vom Regen in die Traufe. Der Umgang mit Frauen, v.a. unter der Herrschaft der Taliban, ist skandalös. Als der Roman 2007 erschien, schien es mit Afghanistan durch die Präsenz der Amerikaner langsam aufwärts zu gehen; Frauen erhielten schrittweise ihre Rechte zurück. Liest man das Buch heute, nachdem die Amerikaner sich zurückgezogen haben und die Taliban wieder auf dem Vormarsch sind, weiß man auf einmal nur zu gut, was das für die Bevölkerung, v.a. aber für deren weiblichen Teil, bedeutet. Unvorstellbar, dass es so etwas heute noch gibt! 

    Der Roman hat mich berührt und er war packend zu lesen, konnte mich aber nicht so restlos begeistern wie Hosseinis Erstling. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Durch die klare Fokussierung auf die beiden Frauen gab es keinerlei Nebenhandlungen, was für einen fast 400 Seiten starken Roman doch eher selten ist. 


  5. Cover des Buches Todesmelodie (ISBN: 9783426639443)
    Andreas Franz

    Todesmelodie

     (174)
    Aktuelle Rezension von: queenkeen

    Todesmelodie ist der erste Band, der - zumindest zum Teil - von Daniel Holbe geschrieben wurde. In wie fern das Skript von Andreas Franz aufbereitet war, weiß ich nicht.

    Was mir insbesondere gefallen hat, ist die Tatsache, dass man in dem Buch auch mehr Informationen über die anderen Kollegen von Julia Durant bekommen hat. Normalerweise liegt der Fokus sehr stark auf den Hauptprotagonisten Durant und Hellmer, was teilweise etwas mühsam wird, da oftmals Fakten endlos wiederholt werden (was Durant am Abend macht etc.). Da wäre es doch viel spannender, würde man mehr über die anderen Charaktere erfahren. In diesem Band kann ich mich diesbezüglich nicht beklagen :D Ich hoffe sehr, dass Holbe dies so weiterführen wird! 

    Der Fall war okay. Ich fand ihn nicht außergewöhnlich, aber es war auf jeden Fall spannend und mir wurde nicht langweilig. Insbesondere das Ende (etwa die letzten 50 Seiten) waren genial geschrieben und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen! 

    Fazit: Ich freue mich auf mehr! 

  6. Cover des Buches Wolfskuss (ISBN: 9783802581533)
    Lori Handeland

    Wolfskuss

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich liebe Romantasy, egal ob jetzt mit Werwölfen, Vampiren, Nixen oder Phantomen, es ist einfach mein Genre und es gibt ein paar Autorinnen, von denen ich immer und immer wieder ihre Reihen lesen kann.

    Lori Handeland kenne ich jetzt schon seit guten 8 Jahren und habe ihre "Geschöpfe der Nacht" Reihe bereits mehrere Male gelesen. Es gibt Bände die mich weniger begeistern konnten und welche, die ich liebe.

    "Wolfskuss" ist der erste Band und ein solider Einstieg in Handelands Welt voller Werwolfsmythen, den Jägersuchen und allerlei schrägen Vorkommnissen. Ich finde das erste Buch meist nicht so dolle und das trifft auch hier zu. Es ist durchaus sehr spannend und ich mochte das Paar ganz gerne, aber es gab auch ein paar Längen und manchmal fand ich Jessie doch recht anstrengend.

    Die Story lässt sich recht flüssig lesen und ich hatte auch wieder meinen Lesespaß, aber manchmal gab es auch Stellen, die irgendwie zäh wirkten und im Allgemeinen fließt alles gemählich vor sich hin, bis am Ende der große Knall kam. Warum es mir dennoch gut gefiel ?

    Es hat einfach seinen Charme und bei vielen kleinen Momenten musste ich so schmunzeln oder herzhaft lachen. Vor allem Mandenauer ist mein absolutes Highlight. Ansich finde ich ja, dass die Amerikaner Deutsche immer so komisch darstellen, aber ihn fand ich zu herrlich. Irgendwie passte es.

    Das tolle an dieser Reihe sind all die ganzen Mythen, die Handeland in interessante und doch auch spannende Geschichten verpackt. Ich liebe Mythologie, egal aus welcher Kultur, und vor allem die über Werwölfe sind echt klasse.

    Die anderen Charaktere fand ich auch ganz gut, auch wenn mich Jessie ein wenig nervte und dieses hin und her bei Cadotte schräg wirkte. Aber sie sind ganz solide.

    Fazit:

    Wer auf die ganzen Mythen über Werwölfe steht und eine lockere Unterhaltung für zwischendurch haben möchte, sollte hier zugriefen. Klar, es läuft irgendwie immer alles gleich ab, aber Handeland packt so viel Charme und Witz in ihre Geschichte, dass mich das nicht stört. Einzigst die paar Längen und Jessie waren nicht ganz so mein Fall. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  7. Cover des Buches Vaterland (ISBN: 9783453421714)
    Robert Harris

    Vaterland

     (354)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Berlin 1964. Die Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag Adolf Hitlers stehen an. Das nach dem gewonnenen Krieg entstandene Großdeutschland dominiert - vom Rhein bis zum Ural reichend - Europa. Auch der amerikanische Präsident soll anlässlich der Beilegung des Kalten Krieges in Kürze anreisen. Unterdessen wird am Ufer der Havel in der Nähe einer noblen Wohngegend eine Leiche gefunden. Der ermittelnde SS-Sturmbannführer Xaver March findet bald heraus, dass der Tote ein ehemals hochrangiger Parteifunktionär ist. Selbstmord oder Mord? Als ihm einige Ungereimtheiten auffallen, werden weitere Ermittlungen untersagt. Doch Marchs Neugier ist geweckt ... Das Romandebüt von Robert Harris (*1957) bietet eine alternative Weltgeschichte ab 1942 in Form eines klassischen Kriminalromans. Zahlreiche handelnde Personen (u. a. die Teilnehmer der "Wannseekonferenz") sind authentisch. An den Anfang stellt der Autor eine gespenstische Stadtrundfahrt durch jenes Berlin der Gigantomanie, das Albert Speer im Auftrag Hitlers plante. In Deutschland geriet das in Großbritannien zum Bestseller avancierte Buch 1992 zum politischen Skandal.  

    Absolut lesenswert 

  8. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Melfi

    Ich habe dieses Buch geliebt - nicht nur, weil ich mich islamische Geschichten interessieren, sondern auch weil Betty Mahmoody so ehrlich und lebendig erzählt. Sie erzählt offen über die ´persische´ Kultur und deren islamischen Glauben. Schildert so bezaubernd ihre Gefühle und die Tragödien die sich durchgestanden hat. Absolute Leseempfehlung für jeden, der sich für Biografien und den islamischen Glauben interessiert.

  9. Cover des Buches Das alte Kind (ISBN: 9783404164431)
    Zoe Beck

    Das alte Kind

     (243)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Wegen einer Gürtelrose muss Carla Arnim zeitweise von ihrer sechs Monate alten Tochter Felicitas getrennt werden, um diese vor einer Ansteckung zu schützen. Als Carla ihr Baby im Krankenhaus wieder bekommt, ist sie der Meinung, dass es sich nicht um ihre Tochter handelt und diese vertauscht sein muss. Verzweifelt wendet sie sich an das Krankenhauspersonal und die Polizei, aber nicht einmal ihr Ehemann möchte ihr glauben. Carla erkennt das Mädchen nicht an und wird in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Die Ehe zerbricht an ihren Zweifeln und auch sie selbst - eine Frau aus der Berliner Oberschicht und bekannte Kunstauktionatorin - geht daran zugrunde. 

    30 Jahre später wacht Fiona Hayward in Edinburgh mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrer Badewanne auf und kann sich an nichts erinnern. Sie beteuert, dass es sich nicht um einen Selbstmordversuch gehandelt hat, sondern dass vielmehr jemand versucht haben muss, sie zu töten. Bei der Vorbereitung einer Bluttransfusion wird festgestellt, dass Fiona nicht die Tochter ihres Vaters sein kann. Sie recherchiert zusammen mit einem befreundeten Journalisten weiter und stößt auf ein unglaubliches Familiengeheimnis, das sie erneut an Leib und Leben gefährdet. 

    "Das alte Kind" ist weniger ein Thriller, jedoch ein spannendes Familiendrama. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert in der Vergangenheit, der Jahre ab 1978, die verzweifelte Suche einer Mutter nach ihrem Kind, wobei diese als depressiv und letztlich medial wirksam verrückt dargestellt wird. Besonders tragisch ist zudem, dass das Mädchen, das der Familie angeblich untergeschoben wurde, einen Gendefekt keine lange Lebenserwartung hat. 

    In der Gegenwart, über 30 Jahre später, findet Fiona heraus, dass sie all die Jahre von ihren Eltern, insbesondere von ihrer bereits verstorbenen Mutter, belogen wurde. Zudem verhält sich ihre Mitbewohnerin Moràg, die Fiona schamlos imitiert, immer seltsamer und Fiona sieht sich weiteren Bedrohungen ausgesetzt.  

    Zu Beginn kann man Carla und Fiona nicht einschätzen, da beide psychisch auffällig sind. Durch den Wechsel der Perspektiven kann man sich jedoch gut in beide, nicht unbedingt sympathische Frauen, hineinversetzen und ahnt frühzeitig, was in der Vergangenheit vorgefallen sein muss. Wie aber letztlich alle Handlungsstränge und Personenbeziehungen zusammenhängen und warum Fiona so massiv bedroht wird, entwickelt sich erst durch das parallel verlaufende Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart und bleibt bis zum Ende spannend dargestellt. 

    Auch wenn der Nervenkitzel ausblieb und die Geschichte nur ganz am Schluss wie ein Thriller anmutete, ist es eine fesselnde und vor allem erschütternde Geschichte um Mutterschaft, die Suche nach den eigenen Wurzeln, Genetik und Embryonenforschung, die zeigt, wozu Menschen fähig sind, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. 

  10. Cover des Buches Wer dem Tode geweiht (ISBN: 9783442477784)
    Elizabeth George

    Wer dem Tode geweiht

     (160)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    George ist immer wieder in der Lage, sich zu steigern bzw. kein Buch ähnelt dem anderen; wohl findet man/frau jedoch die Figuren wie Lynley und Havers etc. wieder! Auch wenn es manchen Lesern langatmig erscheint passagenweise, finde ich die Darstellung der Hintergründe sehr gelungen, auch die parallelen Erzählstränge, die letztendlich einen Sinn ergeben! Keinen Sinn hingegen ergibt eine Gesellschaft, in der es außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen liegt, dass auch Kinder zu Bösem fähig sind: an Sozialkritik hat George (zurecht!) nicht gespart und zeigt hier auch gute Ideen auf, wo etwas passieren müsste, bevor etwas Boshaftes passiert. Ich habe das Buch soeben ausgelesen und mich trotz schwieriger Thematik (Kinder verüben Morde - bis hin zur Änderung der Identität) auch amüsiert, besonders über die Darstellung der Trunksucht der "Neuen"... - die Fläschchen lagen wie kleine Babys in ihrer Tasche... sowas kann nur Elizabeth George! Nach den beiden letzten Büchern, die ich auch nicht so gut fand wie die 12 ersten, hat sie m.E. zu ihrem Stil zurückgefunden, wie Lynley zur Met - absolut empfehlenswert und 98 Punkte!             


    ---- gelesen Dezember 2010 - -------

  11. Cover des Buches Heilige Mörderin (ISBN: 9783492301633)
    Keigo Higashino

    Heilige Mörderin

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Peter_A_G

    Die Präzision, mit der die Gedanken der handelnden Personen nachgezeichnet werden sucht in ihrer psychologischen Logik Ihresgleichen. Was ich leider nicht verstanden habe: Wie und wann kommen japanische Wasserfilter im Haushalt zum Einsatz? Das hat die Grenzen meines Verständnisses leider gesprengt. Oder gehen die Lesenden auf dem Weg sie zu überqueren unweigerlich "lost in translation"? Sonst wären es wohl 5 Sterne geworden.

  12. Cover des Buches Totenfluss (ISBN: 9783442378579)
    Chelsea Cain

    Totenfluss

     (83)
    Aktuelle Rezension von: mel_schulz
    BeschreibungArchie Sheridan hat es mit einem neuen unberechenbaren Gegner zu tun!


    Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern …

    Was soll man sagen? Ich liebe die Geschichten um Gretchen und Archie. Auch wenn es hier ein wenig anders ist, doch die Spannung hält sich im gesamten Buch.
    Ein Killer der fast unsichtbar zu seien scheint, der sich der Tierwelt bedient und eines kleinen Jungen. 
    Das die Stadt erneut durch eine Flutkatastrophe getroffen wird, erhöht den Spannungsbogen und macht es Archie und seinen Leute sehr schwer Spuren zu finden um endlich eine heiße Spur auf den Mörder zu erhalten. 
    Sheridan gräbt sich in die Arbeit ein und jagt ihn gnadenlos, ganz besonders weil sein bester Freund und Partner Henry Sobol diesmal eines der Opfer ist und er bleibt nicht der einzige, den Archie kennt.
    Susan und ein weiterer Polizist geraten in die Fänge des Verrückten.
    Kann Archie das unausweichliche verhindern? Kann Portland und deren Einwohner vor den Wassermassen gerettet werden? 
    Das müsst ihr selber herausfinden.
    Fazit:

    Diese Reihe ist echt super. Die Charaktere sind einem so richtig ans Herz gewachsen und man durchlebt alles mit ihnen. Man leidet mit ihnen, bangt und hofft.
    Archie Sheridan ist ein Polizist mit Leib und Seele und seine Familie und Freunde gehen ihm über alles. Und Gretchen? Niemand weiß wieso sie so geworden ist und man kommt diesem Schicksal hier auch nicht näher. Aber...so blöde es klingen mag, aber man will unbedingt mehr erfahren.
    Chelsea Cain hat mich süchtig gemacht.
  13. Cover des Buches Private London - Falsche Schuld (ISBN: 9783442481163)
    James Patterson

    Private London - Falsche Schuld

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    "Private London: Falsche Schuld" war mein erstes Buch von James Patterson. Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen: der Fall ist von Anfang an spannend und wendungsreich. Die Ermittlungen werden detailliert dargestellt, aber dies ist hier von Vorteil, weil jedes kleine Indiz wichtig sein könnte und die Autoren es schaffen, dass man wirklich an den Zusammenhängen interessiert ist. Gerade die Verbindungen zwischen verschiedenen Aspekten der Ermittlungen waren interessant und es war spannend, nach und nach dahinter zu kommen.

    Der Protagonist ist Dan Carter, der Leiter des Londoner Büros von PRIVATE. Er ist eine interessante (wenn auch nicht zwingend sympathische) Figur und wir erfahren einiges über seine Vergangenheit, es gibt sogar Rückblicke auf seine Kriegszeit. Die anderen Charaktere bleiben leider ziemlich blass, man lernt nicht wirklich viel über sie. Nicht einmal Jack (der Chef von PRIVATE) wird wirklich vorgestellt - wobei ich denke, dass man ihn in anderen Bänden besser kennen lernen wird. Auch der Täter bleibt undurchsichtig. Seine Motive werden zwar erklärt, aber für mich waren sie nicht wirklich nachvollziehbar. Generell hatte ich ein Problem, Verbindungen zu den Figuren aufzubauen und mit ihnen mitzufiebern, weil ich nur sehr wenig über sie wusste.
    Im Gegensatz zu den Charakteren ist der Plot gut ausgearbeitet. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch die Handlung ein hohes Tempo hat. Auch die Spannung bleibt hoch. Die Ermittler verfolgen mehrere heiße Spuren, geraten jedoch immer auf falsche Fährten oder entdecken neue Details, sodass man als Leser immer gespannt ist, was als nächstes passieren wird.

    Leider muss ich sagen, dass zwischendurch einiges ziemlich chaotisch und durcheinander war. Dies liegt nicht unbedingt an den kurzen Kapiteln (wobei diese teilweise zu kurz waren und Szenen unterbrachen) und den damit verbundenen Perspektivenwechseln, sondern daran, dass immer mehr und mehr dazu kam. Neue Plots, neue Charaktere, neue potentielle Motive. Irgendwann war das ganze dann ziemlich verwirrend - vor allem am Ende. Das Ende hat mir nicht wirklich zugesagt; alles bekam viel zu große Dimensionen und wurde dadurch verworren, außerdem passierte zu viel zu schnell. Ich konnte während der Auflösung nicht wirklich mit den Figuren mitfiebern, weil ich zu sehr mit dem Versuch beschäftigt war, die genauen Abläufe nachzuvollziehen. Irgendwie war das Ende unbefriedigend für mich... mir wäre es lieber gewesen, wenn die Auflösung realistischer gewesen wäre.

    Fazit
    Trotz aller Kritik ist "Private London: Falsche Schuld" kein schlechtes Buch - im Gegenteil hat es mir sogar ziemlich gut gefallen. Es ist spannend und liefert einen interessanten Fall mit vielen Wendungen. Leider waren die Figuren nicht wirklich ausgearbeitet und das Ende hat mir nicht gefallen, sonst hätte ich die Bewertung aufgerundet.
    3,5/5 Sternen
    __________________
    Herzlichen Dank an den Verlag und Jellybooks.de, die das Buch für Testleser zur Verfügung gestellt haben.
  14. Cover des Buches Der Geiger (ISBN: 9783426654446)
    Mechtild Borrmann

    Der Geiger

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum

    Der hochtalentierte Geige Ilja Grenko gibt in Moskau im Jahr 1948 ein erfolgreiches Konzert. Doch direkt nach Abgang aus dem Saal wird er mitsamt seiner wertvollen Stradivari-Geige noch vor Ort von Männern in Zivil verhaftet. Die Geige wird natürlich beschlagnahmt. Man wirft ihm vor, Fluchtpläne zu hegen und verurteilt ihn zu 20 Jahren Straflager in Sibirien.

    Jahrzehnte später in Deutschland wird Sascha Grenkos Schwester vor seinen Augen erschossen. Warum? Sie hatte ihn kurz vorher angerufen und ihm um seine Hilfe gebeten. Sascha will den Mörder seiner Schwester finden und deckt dabei die Wahrheit über die Deportation seines Großvaters und die verschollene Geige auf.

    Dies war nicht mein erstes Buch dieser wirklich begnadeten Autorin und wieder war ich sofort in den Bann der Geschichte gezogen. Sie versteht es wie immer, den interessierten Leser in die Nachkriegszeit der Sowjetuninon zu ziehen, das Ausmaß der damaligen Zustände verdeutlicht zu bekommen, alles eingewebt in eine spannede Familiengeschichte. Dabei ist bei der Autorin jeder Satz klug gewählt und kein Satz zu viel. Dramatisch, bedrückend und spannend - einfach mehr als gelungen.

  15. Cover des Buches Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen (ISBN: 9783442455157)
    Siba Shakib

    Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: monerl

    (4,5 Sterne)

    Meine Meinung
    Ich habe dieses Buch schon sehr viele Jahre ungelesen in meinen Regalen. Aufgrund der derzeitigen desaströsen Situation in Afghanistan, ausgelöst durch den schnellen Abzug der USA, Deutschland und anderen Staaten, hatte ich das Bedürfnis noch mehr über Afhanistan, die afghanischen Bevölkerung und vor allem die afghanischen Frauen zu erfahren! Denn gerade Letztere sind von der erneuten Übernahme des Landes durch die Taliban am meisten betroffen.

    In ihrem vor 20 Jahren erstveröffentlichten Buch „Nach Afghanistan kommt Gott nur zum Weinen“ hat die Autorin eine Biografie über eine afghanische Frau, Shirin-Gol, geschrieben, die in ihrer Kindheit bereits den Einmarsch der Russen in Afghanistan erlebt hat und bis zum Ende des Buches, irgendwann im Jahre 2001, nur Flucht, Hunger und Entbehrungen gekannt hat. Und doch hat sie und haben auch andere Menschen immer noch Hoffnung auf ein neues und besseres Leben in Zukunft.

    „An diesem Nachmittag wissen Shirin-Gol und Azadine noch nichts von dem, was wenig später in ihrer Heimat geschehen wird. Die Ärztinnen, die Landwirtin, die Biologin, die Lehrerinnen, die Ingenieurin, die Krankenschwestern, die Frauen, die lesen können, die Frauen, die nicht lesen können, die Frauen, die sich in Azadines Haus versammelt haben, wissen noch nicht, dass in weniger als einem Jahr die Amerikaner und Europäer ihnen im Kampf gegen die Taleban endlich zu Hilfe kommen werden. An diesem Nachmittag glauben die Frauen zum soundsovielten Mal voller Hoffnung, die ihnen niemand nehmen kann, an eine bessere Zukunft. An diesem Nachmittag wissen sie noch nichts von den vielen Freunden, die sie im fernen Amerika und Europa haben. Sie wissen noch nicht, dass Bekämpfung von Terrorismus nur mit Bomben und Raketen möglich ist.
    Die Frauen wissen an diesem Nachmittag noch nicht, dass bald wieder Bomben auf sie, auf Kabul, auf alle anderen Städte, auf ihr Land geworfen werden.
    An diesem Nachmittag wissen sie nicht, dass die Amerikaner zu ihrer Befreiung kommen werden.“ (Buch, S. 295)

    Es ist sehr bitter, aus heutiger Sicht und mit heutigem Wissen, 20 Jahre später, dass dieser letzte Satz aus obigem Zitat sich von einer Sekunde auf die andere in Luft aufgelöst hat! Am 16. August 2021 haben die Taliban wieder die Macht in Afghanistan übernommen. Sie sind in Kabul einmaschiert, nachdem die USA und auch Deutschland ihre Truppen wieder aus dem Land zurückziehen. Sie geben Afghanistan auf! Zwanzig Jahre lang konnte das Land sich langsam wandeln, nach vorne entwickeln. Frauenrechte wurden auf den Weg gebracht, Frauen konnten wieder in Ruhe studieren (40% der Studierenden sind Frauen gewesen), arbeiten, eine Schulbildung genießen, Künstlerinnen werden, lachen, tanzen und sich auch ohne Koopftuch auf die Straße trauen.

    Die derzeitigen Nachrichten sind niederschmetternd! Menschen fliehen vor der erneuten Herrschaft der Taliban! Die einen, weil sie nicht mehr in einem Land ohne Freiheit, Menschen- und Frauenrechte leben wollen, die anderen, weil sie mit den westlichen Mächten zusammengearbeitet haben und somit potentiell gefährdet sind. Die Taliban haben Namenslisten von diesen Menschen angefertigt, suchen sie, werden sie wahrscheinlich foltern und umbringen.

    Shrin-Gol ist 1979, als die Russen in Afghanistan einmarschieren und sie die ersten Raketen hört, ungefähr 5 Jahre alt. Heute ist Shirin-Gol, falls sie noch lebt, eine Frau von fast 50 Jahren, die wieder die Herrschaft der Taliban erleben muss und die sich vielleicht auch wieder auf eine Flucht begeben wird.

    Shirin-Gol hat einige Kriege erlebt und hat über 20 Jahre ihres Lebens in der Fremde und auf der Flucht gelebt.

    „Wo ist der Unerschied zwischen Heimat und Fremde?, fragen Nafass, Nabi, Navid, Nassim wieder und wieder, bekommen weder von Shirin-Gol noch von Morad eine Antwort. Die vielen Länder, Städte, Berge, Täler, Dörfer, in denen sie gelebt haben, die sie durchquert haben, die sie wieder verlassen mussten, der Sand, die Wüste, die Berge, das ist alles viel zu viel, viel zu groß für die kleinen Seelen der Kinder, die von Mal zu Mal zerbrechlicher, unsicherer, verängstigter werden. Was ist ein Land?, fragen sie. Was bedeutet Heimat? Wo ist mein Zuhause? Was ist eine Grenze? Wo ist sie?“ (Buch, S. 240)

    Die Autorin Siba Shakib zeigt überaus deutlich, was Shirin-Gols Kinder, alle afghanischen Kinder in all den Jahren durchmachen mussten. Sie wachsen ohne ein längerfristiges und richtiges Dach über dem Kopf auf, erleiden Hungerperioden, Verluste von Träumen und einer Zukunft.

    Shirin-Gol versucht zu überleben, sich und ihre Kinder durchzubringen. Sie ist mental stärker als ihr Mann Morad, der sich und sein Unglück versucht mit Opium zu betäuben. In einem Flüchtlingslager im Irak wird sie von Polizisten vergewaltigt und muss auch ihren Körper verkaufen, um an Geld zu kommen und trauert ihrer Vergangenheit nach, als sie als junges Mädchen unter der russischen Herrschaft verpflichtet wurde in die Schule zu gehen. Shirin-Gol ist eine der wenigen Frauen, die lesen und schreiben können. Sie wollte einmal Ärztin werden, doch dann verließen die Russen wieder Afghanistan und der Bürgerkrieg begann.

    Shirin-Gols Leben ist voller Verluste, die sie in ihrem jungen Leben ertragen musste. Ihre älteste Tochter verliert sie an einen jungen Taliban, in den diese sich verliebt hat. Gegen die Liebe gibt es keine Medizin, so stimmt sie nach langer Gegenwehr der Hochzeit zu. Ihren ältesten Sohn verliert sie im Iran, der nicht wieder mit seiner Familie zurück nach Afghanistan will, nachdem der Iran seine Gastfreundschaft zu den geflüchteten Afghanen beendete. Sie verlor ihren Mann Morad an das Opium, das ihn abhängig, schwach und krank gemacht hat. Sie verlor Brüder und Schwestern im Krieg der Mujahedin und doch verlor sie nie die Kraft, immer wieder von vorne anzufangen!

    Siba Shakib zeichnet über das Leben von Shirin-Gol die traurige Vergangenheit Afghanistans. Ein Land, das seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe kommen durfte und wohl auch sehr lange nicht zur Ruhe kommen wird.

    „Wir hatten einen König, der von seinem eigenen Schwager, der die Dinge besser machen wollte, abgesetzt wurde. Die Engländer wollten die Dinge in unserem Land besser machen. Die Russen sind gekommen und wollten uns wer weiß wovor retten. Die Amerikaner haben die Mujahedin mit Waffen beliefert und ausgebildet, wieder um wer weiß was zu ändern und damit alles besser wird. Die Mujahedin führen überall Krieg, für einen besseren Islam. Irgendwelche Kommandanten schießen auf andere Kommandanten, weil sie das Beste für uns wollen. In Kandahar, im Süden unserer Heimat, ist eine neue Bewegung aufgetaucht, die sich Taleban nennt und für einen bessseren Islam kämpft.“ (Buch, S. 162)

    Fazit
    Ein sehr aufschlussreiches und informatives Buch, das sehr ausführlich über die Menschen in Afghanistan berichtet und was sie alles erleben mussten. Die Biografie von Shirin-Gol schmerzt von Seite zu Seite mehr, denn diese Frau hat in ihren noch nicht einmal 30 Jahren mehr erlitten und Schlimmes erlebt, dass es in mehr als zig traurige Leben passen könnte.
    Dies ist leider gerade heute wieder ein sehr lesenswertes Buch, auch wenn ich mit dem Schreibstil nicht ganz so zufrieden war.

  16. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  17. Cover des Buches Teuflische Versprechen (ISBN: 9783426628317)
    Andreas Franz

    Teuflische Versprechen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 560 Seiten

    Verlag: Knaur TB (1. August 2005)

    ISBN-13: 978-3426628317

    Preis: 10,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend, aber mit kleinen Mankos


    Inhalt:

    Die zwanzigjährige Maria aus Moldawien wurde zur Prostitution gezwungen. Als ihr die Flucht gelingt, landet sie zufällig in der Praxis einer Psychologin. Diese möchte der jungen Frau helfen und kontaktiert ihre Freundin Rita, eine Rechtsanwältin. Kurze Zeit später ist Rita tot. 


    Für Julia Durant ist schnell klar, dass hier das organisierte Verbrechen seine Finger im Spiel hat. Dies ist gefährlich für alle Beteiligten und die Aussichten auf eine erfolgreiche Aufklärung gehen gegen null. Zu undurchsichtig ist der Sumpf aus Korruption und Gewalt. Doch wenn Durant sich einmal festgebissen hat, gibt es kein Zurück …


    Meine Meinung:

    Dies war mein erster Krimi von Andreas Franz. Im Großen und Ganzen hat er mir ganz gut gefallen. Auch wenn er mitten aus der Reihe um die Frankfurter Hauptkommissarin Julia Durant ist, lässt er sich problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. 


    Er ist recht spannend. Nur ab und zu gibt es kleine Längen mit Wiederholungen und zu detaillierten Beschreibungen. Mehr hat mich etwas anderes gestört, nämlich dass die Protagonist*innen manchmal nicht glaubwürdig agieren. Man macht zuerst ein Riesenbohei um die Integrität der Kollegen, die man zu diesem Fall hinzuziehen soll. Später erzählt man sogar Verdächtigen und deren Angehörigen ohne Not, dass man einen V-Mann in die Organisation eingeschleust hat. Unprofessioneller geht’s kaum. Und das viele Geschwafel um Gott hätte Andreas Franz sich auch sparen können.


    ★★★☆☆


  18. Cover des Buches Panama Papers (ISBN: 9783462050028)
    Bastian Obermayer

    Panama Papers

     (12)
    Aktuelle Rezension von: HorstErnst
    Das Buch ist eine gleichermaßen erhellende wie erschreckende und verstörende Lektüre. Dass Leute Geld verstecken wollen, Identitäten dazu und obendrein dunkle Machenschaften zudecken, man weiß es und man ärgert sich darüber. Dass es aber so einfach ist, dass so viele dabei sind bei diesen respektlosen Machenschaften, das sollte jeder und jede lesen und s und dass damit Abermilliarden an Geldern für bessere Zwecke verloren gehen.

    Exemplarisch folgende Zitate (ohne Seitenzahlen da sich diese auf einem Tolino Lesegerät je nach Schriftgröße ändern, wenn man mit den Verlagsschriften liest:

    „Wer ein noch stärker ausgeprägtes Anonymisierungsbedürfnis verspürt, kann auf Wunsch bei Mossack Fonseca neben den Scheindirektoren auch jederzeit Scheinanteilseigner, nominee shareholder, buchen. Das sind Menschen oder Briefkastenfirmen, die quasi treuhänderisch die Aktien halten.

    „Natürlich wird nicht in jedem Fall Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet – aber doch, wie wir sehen werden, in sehr vielen. Auch staatliche Banken helfen Kunden, den Staat zu betrügen.“

    „Der Rohstoff, von dem Firmen wie Mossack Fonseca leben, ist die Verschwiegenheit, und dafür bezahlen nicht nur, aber eben auch, Terroristen, Waffenschieber, Diktatoren eine Menge Geld.Sanktionen stoßen bei Briefkastenfirmen schnell an ihre Grenzen: Sanktionierte Personen können sich relativ einfach dahinter verstecken.“

    „Wir haben also einen weiteren Staatschef in unseren Daten. Nach den Spuren, die zu Assad, Putin und den Kirchners führen, zum isländischen Premierminister und zum ehemaligen nicaraguanischen Präsidenten Arnoldo »Fat Man« Alemán, nun also die Ukraine.Mittlerweile lohnt es sich, die Fälle in einen speziell benannten Ordner zu sortieren: »Staatschefs«."

    „Die Schmerzgrenzen von Mossack Fonseca sind erstaunlich niedrig. Der Kundin mit dem Alias »Tochter« empfehlen sie sogar, den Referenzbrief zu einer Überweisung in die Schweiz auf Mossfon auszustellen, denn Mossack Fonseca »ist eine Anwaltskanzlei. So sollte nicht der Anschein oder der Gedanke aufkommen, dass Sie Geld außer Landes« bringen. Mossfon hilft also, eine Fassade aufzubauen. Und verspricht, dass »wir irgendwie versuchen, Compliance zu vermeiden«.

    „In den Mossfon-Memos der jüngsten Jahre finden sich auch immer wieder leicht deprimierte Notizen über Banken, die kaum mehr Schwarzgeld verwalteten und deswegen als Kunden nicht mehr infrage kämen."

    „400 Journalisten aus mehr als 80 Ländern daran arbeiten, dass wir Spuren dutzender Staatschefs in den Daten gefunden haben, dazu Spuren zu Skandalen in so ziemlich jedem Land der Welt, zur FIFA und ihrem Präsidenten, zur UEFA und ihrem Präsidenten, verschiedenen Mafia-Organisatioen, Hisbollah, al-Qaida, dem ukrainischen Präsidenten, dem isländischen Premier (der vor Kurzem auch noch zum isländischen »Geschäftsmann des Jahres« gekürt wurde – zusammen mit jenem Finanzminister, den wir auch in den Daten gefunden haben) – und: zu Wladimir Putin“.
  19. Cover des Buches Böse Absichten (ISBN: 9783492308755)
    Keigo Higashino

    Böse Absichten

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Er will dich verunsichern und entmutigen. Er führt dich an der Nase herum. Er hatte nie vor, dich einem Verlag zu empfehlen.《

     ▪︎Meinung: Dieser Krimi war anders als ich erwartet hatte. Die Geschichte lies sich wie ein Bericht lesen und war sehr clean.

     Schon relativ weit am Anfang wusste man wer der Mörder war. Die ganze Geschichte drehte sich um das Motiv des Mörders. Der Täter war Schriftsteller und hat seine Geständnisse selbst verfasst. Er hat versucht die Polizei in die Irre zu führen, und dass hat er auch geschafft. Wirklich erst am Ende erfährt man die ganze Wahrheit. 

    Der Schreibstil war sehr clean und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn mich das alles positiv überrascht hat, so haben mir doch ein paar Emotionen gefehlt. 

    Trotzdem ist es ein gelungenes Buch für zwischendurch.

  20. Cover des Buches Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3) (ISBN: 9783548061733)
    Nele Neuhaus

    Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)

     (734)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser dritte Band der Reihe hat es wirklich in sich. Den Buchtitel finde ich sehr gut gewählt, denn hier geht es wirklich um Wunden, die tief gehen und tief in die Vergangenheit zurückgehen... 

    Es beginnt mit einem Mord an einem 92-jährigen Holocaust-Überlebenden. Weitere Morde folgen, und dann stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint... 

    Der ganze Fall ist sehr komplex; wir haben relativ viele handelnde Personen. Es erfordert ein konzentriertes Lesen, um der Handlung gut folgen zu können bzw. um die Verwicklungen nachvollziehen zu können.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte all diese Verwicklungen und die Wendungen, die es gab. 



  21. Cover des Buches Aller Anfang ist Apulien (ISBN: 9783462044973)
    Kirsten Wulf

    Aller Anfang ist Apulien

     (55)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper
    Mir wurde eine Liebesgeschichte versprochen. Ich habe schöne kitschige herzerfüllende Belletristik erwartet. Stattdessen wird diese Liebesgeschichte mit Geschichten zum Menschenhandel und Schutzgelderpressung gespickt. Och nee. Entweder oder, aber nicht beides, bitte. Die Biografie der Autorin gibt doch Stoff für 3 Bücher her. Warum hat sie also alles in eins gepackt? Dennoch 4 Sterne, weil es sich gut liest.
  22. Cover des Buches Die verschleierte Gefahr (ISBN: 9783958900776)
    Zana Ramadani

    Die verschleierte Gefahr

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Levus
    Zana Ramadani spricht offen aus, worüber in den Leitmedien und in der Öffentlichkeit wegen falschverstandener Toleranz und übertriebener politischer Korrektheit immer noch nicht geredet wird. Sie benennt Ursachen, erklärt Hintergründe und beleuchtet insgesamt, worin die vielfältigen Probleme mit dem Islam und seinen Anhängern bestehen. Ein sehr informativer und wichtiger Beitrag zur aktuellen Diskussion. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein für Politiker (und für Wähler) unabhängig von Religion und politischer Einstellung.
  23. Cover des Buches Das München-Komplott (ISBN: 9783462041323)
    Wolfgang Schorlau

    Das München-Komplott

     (102)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    Georg Dengler, ehemaliger Beamter des BKA und heutiger Privatermittler, bekommt einen neuen Auftrag. Er soll den Fall des schlimmsten Attentats in der Geschichte der BRD auf das Münchner Oktoberfest untersuchen. Vor fast dreißig Jahren wurde die Tat begangen. Das Bundeskriminalamt bittet ihn die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese zu überprüfen. Schnell entdeckt Georg Dengler erste Widersprüche. Doch warum wird dieser Fall neu aufgerollt? Und welche Rolle spielt die Staatssekretärin Charlotte von Schmoltke, die beim Bundesamt für Verfassungsschutz versucht hatte, das Amt dazu zu bringen, alle V-Leute aus der NPD abzuziehen, um dann erneut ein hoffentlich erfolgreiches Verbot der Partei beim Bundesverfassungsgericht zu beantragen.

    Fasziniert hat mich die Aktualität der wirtschaftlichen und politischen Themen, die in die Geschichte mit eingebunden sind. Diese machen das Buch noch interessanter und spannender.

    Durch kurze Kapitel und ständige Sprünge zu anderen Handlungsabläufen wird die Spannung schnell aufgebaut. Die Personen sind sehr lebendig dargestellt und der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte ist nicht reißerisch, aber sehr klar geschrieben. Keine langatmigen Detailbeschreibungen und trotzdem kann man sich die Szenen bildhaft vorstellen.

    Wolfgang Schorlau hat es verstanden, einen spannenden politischen Kriminalroman zu schreiben, der auf Grund der Nähe zur Realität auf mich gleichzeitig sehr erschreckend wirkt. Oft stellt man sich die Frage: Was ist Fiktion und was ist Realität? Die Grenzen verschwimmen ineinander.
  24. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks