Bücher mit dem Tag "verrückt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verrückt" gekennzeichnet haben.

550 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.507)
    Aktuelle Rezension von: buecherjaeger

    Sebastian Fitzek ist bekannt für Bücher mit hoher Spannung, vielen Cliffhangern und Plottwists. Nicht jedoch für ausgereifte Charaktere und nachvollziehbare Geschichten.

    Ich finde, das zeigt sich in diesem Buch gut. Es ist eines, das in erster Linie von seiner Grundspannung lebt. Die Protagonistin, Emma, und ihre Erlebnisse wirken sehr undurchsichtig für den Leser, was zur Folge hat, dass das Buch ebendiese Grundspannung entwickelt, ohne dass super viel passiert. Außerdem ist «Das Paket» ein sehr unblutiger Fitzek, was auch eine willkommene Abwechslung ist.

    Der oben erwähnte Punkt der unausgereiften Charaktere macht sich aber in einem Buch, in dem es gar nicht so viele Stellen gibt, an denen etwas Krasses passiert, bemerkbar. Durch seine häufig blutigen und beinahe an den Haaren herbeigezogenen – aber dadurch spannenden – Plots schafft Fitzek es oft, seinen Schwachpunkt zu kaschieren. Das funktioniert aber nicht in einem Buch, das weniger von „Spannung zum Haareraufen“ als von einer Spannung, die ein monotones Unwohlsein verursacht, lebt. Weder Emma noch ihren Mann, ihre Freunde oder sonst irgendjemanden habe ich kennengelernt, als ich dieses Buch gelesen habe. Natürlich stehen bei Thrillern die Handlung und Spannung im Vordergrund, aber es gibt definitiv auch solche, die mir eher das Gefühl geben, die Charaktere zu kennen und zu verstehen.

    Da ich über diesen großen Kritikpunkt heraus die Handlung zwar interessant fand, sie mich aber irgendwie nicht richtig mitreißen konnte und ich der Meinung bin, dass es – speziell gegen Ende – zu viele Plottwists bei zu wenig Handlung gab, komme ich zu dem Fazit, dass «Das Paket» bestimmt kein schlechtes Buch, aber eben auch kein richtig gutes ist. Ich finde drei von fünf Sternen vollkommen angemessen.

  2. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.436)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Achtung! Bevor ihr weiterlest...Das ist meine Meinung zu beiden Büchern der Dilogie und kann eventuell Spoiler enthalten!

    Kaz Brekker, nicht umsonst „Dirtyhands“ genannt, ist ein gerissener Dieb, dem kein Deal zu schmutzig, kein Risiko zu groß ist. Als rechte Hand eines Bandenchefs führt er den Krähen-Club, ein äußerst fragwürdiges Etablissement in der pulsierenden Handelsmetropole und düstere Hafenstadt Ketterdam, die jeder Menge zwielichtiger Gestalten Unterschlupf gewährt. Eines Tages wird Brekker ein ganz besonders lukrativer Job angeboten. Doch Brekker weiß, alleine ist diese Aufgabe unmöglich zu bewältigen. Zusammen mit fünf anderen „Krähen“ zieht Kaz los in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Der Coup gelingt, Brekker und seine Krähen kommen mit dem Leben davon, doch in Ketterdam wartet nicht die Entlohnung für ihren Erfolg, sondern Verrat und eine von ihnen gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz wäre nicht Dirtyhands, wenn er nicht alles in Bewegung setzen würde um die verlorene „Krähe“ nach Hause zu holen. Seine Gegner haben vielleicht die erste Runde gewonnen, doch mit Hilfe seiner Leute wird Brekkers erbitterte Rache gnadenlos sein…

    • Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
    • Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
    • Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
    • Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
    • Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
    • Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

    Meine Meinung:

    Es geht hier um die beiden Fantasy-Romane „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold Der Krähen“, eine Dilogie von Leigh Bardugo, die auf die Grisha-Trilogie der Autorin aufbaut. Es ist daher sicherlich eine gute Entscheidung, zuerst mit der Grisha-Trilogie zu beginnen, denn nur so hat man einen -  meiner Meinung nach – guten und wichtigen Einblick in dieses komplexe Fantasy-Universum, das Leigh Bardugo erfolgreich und fantasievoll weiter ausgebaut hat.

    Während in der Grisha-Trilogie ein russisch angehauchtes Setting vorherrscht, befindet man sich in der Krähen-Dilogie eher in einer mittelalterlichen und düsteren Ausgabe von Amsterdam. Zwielichtige Viertel und dunkle Gassen prägen Ketterdam, die Hafen- und Handelsstadt auf der Insel Kerch. Hier herrscht allzeit buntes Treiben, es werden Geschäfte - egal welcher Art – abgeschlossen, Freudenhäuser und Spielhallen besucht. In dieser quirligen und lauten Stadt treffen wir auf die sechs Protagonisten, die charakterlich, in ihrer Ideologie und Kultur unterschiedlicher nicht sein könnten. 

    Allen voran Kaz Brekker, der heimliche Herrscher des Barrell, gerissen und intelligent, ein Typ, dem kein Deal zu gefährlich, kein Job zu schmutzig ist. Die mutige Inej, das Phantom auf leisen Sohlen, Matthias, der verbitterte Mann aus dem Norden, Jesper der spielsüchtige Revolverheld, die immer hungrige und vorlaute Grisha Nina und letztlich Wylan, der ungeliebte und unterschätzte Krämersohn.

    Die Dilogie erzählt eine unglaublich facettenreiche Story mit wechselnden bildhaften Schauplätzen – denn neben Ketterdam bietet auch der Norden mit seiner kargen Landschaft aus Schnee und Eis und seinen rauen Bewohnern ein wichtige und Raum einnehmende Bühne für die Akteure.

    Zudem heizen dramatischen Wendungen und gefährlichen Szenen, die einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lassen, beim Lesen mächtig ein. Bardugo sorgt in hohem Maße für Spannung, Abwechslung und Nervenkitzel und greift Themen auf, die auch die Figuren umtreibt, wie Zusammenhalt, Rache, Freundschaft aber auch ein bisschen Liebe. Der Handlungsstrang und die Hintergründe zu den einzelnen Protagonisten werden geschickt miteinander verknüpft. In den einzelnen Kapiteln wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Figuren erzählt und bieten interessante Einblicke in ihre Gedanken, ihre Motivation und Vergangenheit. Trotz aller Unterschiedlichkeit und Differenzen stehen die Krähen für einander ein, die ungewöhnliche Mission schweißt sie zusammen, treibt sie voran und lässt sie über sich hinauswachsen.

    Mein Fazit:

    Leigh Bardugo entführt einmal mehr in die spannende Welt des Grisha-Universums und hat mit den beiden Büchern „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold der Krähen“ eine packende und vielschichtige Fantasy-Dilogie mit grandiosem Finale aufs Papier gebracht. Großartige, ideenreiche und fantasievolle Lektüre.

  3. Cover des Buches Paper Prince (ISBN: 9783492060721)
    Erin Watt

    Paper Prince

     (1.469)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    Das Cover zu Band 2 ist wieder sehr schön gestaltet und passt sehr gut zu dem von Teil 1. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und diesmal fiel mir der Einstieg in die Geschichte leichter. Insgesamt ist in diesem Band alles etwas düsterer geschrieben und viele emotionale Themen werden aufgearbeitet.

    Die Geschichte beginnt nach dem Cliffhänger vom 1. Band, da dieser sehr emotional war, steigen wir sehr emotional wieder ein und man taucht direkt wieder in die Geschichte ein, was mih sehr gefesselt hat.

    Anders als im ersten Band, wird die Geschichte in diesem Band nicht nur aus Ellas Sicht erzählt, sondern auch aus der von Reed. Das macht jedoch aufgrund der vorliegenden Gegebenheiten sehr viel Sinn (um zu erfahren warum müsst ihr aber Band 1 und 2 selber lesen). Durch diese Wechsel erfahren wir nicht nur was über Ellas Gedanken und Gefühle, sondern lernen Reed und seine Gedanken, Gefühle und Beweggründe kennen.

    Die Protagonisten in den büchern sind einfach toll. Ella, Reed und auch sein Bruder Easton sind gut ausgearbeitet und sind realischtisch, auch mit Problemen, dargestellt. Man fühlt mit ihnen mit und nach diesem Band wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Zwar war dieser Band nicht so stark wie der erste, dennoch hat er mir wirklich gut gefallen.

  4. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.846)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena_Efrt

    Die Flüsse von London ist der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe.

    Der erste Fall von Constable Peter Grant ist spannend und wendungsreich. 

    Ben Aaronovitch erzählt die Geschichte mit viel Witz und trockenem Humor, mit jeder Menge Spannung und Action, Blut und Mord, Fantasy und überaschenden Wendungen. Er schreckt vor wirklich nichts zurück und tut seinen Protagonisten alles mögliche an.

    Einen Punkt Abzug, weil mir manche Passagen immer noch nicht klar sind und ich manchmal das Gefühl hatte, ganze Seiten übersprungen zu haben, obwohl dem nicht so wahr. (Ich habe es überprüft! Mehrmals.)

    Die Mischung aus Fantasy und Krimi gefällt mir besonders gut. Ebenfalls punkten kann der Roman mit dem Schauplatz London und mehreren kurzen Abstechern in Londons Geschichte. Man kann die Atmosphäre spüren, die Kulisse sehen und riechen... 

    Fazit: Alles in allem ein gelungener Unterhaltungsroman mit Spannung und Selbstironie, bei dem ich einfach nur wissen wollte, wie der Fall am Ende ausgeht.



  5. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.871)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Was wenn der Mann verschwindet und Frau die Familie alleine durchbringen muß. Die Tochter kann nicht ihren Traum verwirklichen. Aber dann fällt ein Geldbündel ins Haus.

    Ein neuer Mann kommt dazu und alles dreht sich um das Geld.

    Ich war bis zum Schluss gefesselt. Die kleine Familie ist gut beschrieben. Das Ende ist ergreifend.

  6. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736303188)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

     (1.013)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaD

    Eine unglaublich herzzerreißende Geschichte. Noch nie habe ich ein Buch so schnell gelesen und war gleichzeitig traurig als auch gerührt über das Ende. Die Protagonisten füllten die Geschichte genauso gut aus wie mein Herz. 

  7. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  8. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.513)
    Aktuelle Rezension von: keinlesezeichen

    Als erstes fällt mir zu diesem Buch nur ein: Der Schreibstil. Dieser Schreibstil!!! Der ist einfach mega. Man hat einfach jedes Gefühl der Protagonistin direkt vor Augen. Man ist komplett mitten drin. In ihrem Kopf. In ihren Gedanken. Sowas habe ich bisher noch nicht gelesen und liebe liebe liebe es. 

    Dennoch war ich etwas zwiegespalten. Denn da ist ja noch die Handlung. Es war … okay? Irgendwie ein bisschen zu oberflächlich, zu schnell abgehandelt. Juliette ist eine mega interessante Protagonisten, aber Adam daneben war mir einfach ein bisschen zu brav. Zu langweilig. Zu nichtssagend. Es fehlte etwas Feuer. Ich habe aber die Vermutung und die Hoffnung, dass da noch etwas Großes, etwas Gewaltiges auf mich zu kommt. Denn im Buch enthalten war die Novelle DESTROY ME, die aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Und diese Novelle hat das bestätigt, denn diese paar Seiten waren groß und wichtig und so unfassbar gut. Ich glaube, ich werde sie lieben. Die Reihe. Auch wenn es ein bisschen dauert.

  9. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Nilufar

    Zu Beginn hielt ich dieses Buch für erfreulich frisch und anders. Und ich bemühte mich, einen plausiblen Grund für den völligen Verzicht auf Dialoge zu finden. Aber ab dem zweiten Fünftel gestaltete sich das Lesen zunehmend trocken, langweilig und schließlich qualvoll.

    Seitenlang werden Handlungen und Gespräche in indirekter Rede aneinandergereiht, als ob sich ein Schüler im Abfassen eines Verlaufsprotokolls üben würde. Alle paar Sätze hält man sich im Kopf einer anderen Figur auf - ja sogar vereinzelt auch mal in dem eines Hundes. Aber dies treibt die Handlung kaum voran, sondern lässt sie unnötig auf der Stelle treten. Zusätzlich werden dermaßen häufig Gedanken wiederholt, dass es an Beleidigung der Intelligenz des Lesers grenzt.

    Der Klappentext verspricht "ein kolossales Vergnügen". Nun gut, vom Kolosseum ist auch nicht mehr viel übrig ... ich habe dreimal zweisilbig gelacht und zweimal leicht durch die Nase geschnaubt. Das war's dann schon.

    Es ist so schade. Würde man alles Redundante und einiges für die Entwicklung Überflüssige auf ein Drittel streichen, hätte es das Zeug zu einer witzigen, charmanten Erzählung. Würde man Strukturelles überarbeiten, den Figuren Dialoge und mehr Plastizität geben und konsequent "Show don't Tell" anwenden, könnte es ein doppelt so langer Roman werden, der einen in den Bann zieht. Denn die Grundidee ist wirklich gut und die Chaktere sind interessant angelegt.

    Aber besonders gegen Ende liest es sich wie eine Notizensammlung für ein geplantes Romanprojekt: Details, die bereits ausführlich Gegenstand voriger Kapitel waren, werden aus verschiedenen Perspektiven zusammengefasst und kommentiert, als wären die Rezipienten extrem vergesslich und zu blöd, zwischen den Zeilen zu lesen und mitzudenken. So etwas verdirbt letztlich alles.

  10. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Ich bin seit Monaten um dieses Buch geschlichen und habe mich nun endlich getraut, es zu kaufen und zu lesen. Es fing mysteriös an und lockte den Leser immer weiter, weil man die Geheimnisse um Alice und ihren Begleiter lüften wollte. Die Auflösungen waren wirklich... erstaunlich. Man hatte arg das Gefühl, dass die Autorin schnell fertig werden wollte oder die Geschichte aufschrieb, ohne eine Idee vom Ende zu haben. Das große Finale war wirklich ein Witz.... leider hat es meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Trotzdem hatte ich einen guten Lesefluss durch die Geschichte und habe es relativ schnell beendet. Daher noch 3/ 5 Sterne

  11. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang


    Ich liebe prinzipiell Bücher, welche mich in eine komplett andere Welt entführen und mich dort wieder als komplett andere Person wieder aufwachen lassen, ganz so habe ich mich in diesem Buch gefühlt!

    Alyssa ist mit Alice Liddell verwandt, welche uns doch allen bekannt ist, doch diese Alyssa ist anders, denn sie kann Insekten und Blumen reden hören und sieht diese Eigenschaft nicht gerade als Gabe an, da doch ihre Mutter aufgrund dessen in eine Anstalt eingeliefert wurde.

    Nicht nur das Alyssa mit dem alltäglichen Wahnsinn zu kämpfen hat, sie muss auch noch mit Wunderland zurecht kommen.


    Getrieben von dem Wahnsinn der Insekten und der ständigen Beeinflussung des Anblickes ihrer Mutter landet Alice dann doch in Wunderland, aber es ist nicht das Wunderland das sie kennt.


    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und auch das Cover ist sehr schön, doch eines hat mich doch als Leser stark verwundert, das Wunderland das ich kenne, wurde mehr oder weniger durch dieses Buch "zerstört".


    Denn Wunderland ist in diesem Buch nicht Wunderland, angefangen mit dem Kreaturen die dort lauern, den Netherlingen, den beiden Spinnenartigen Schwestern am Friedhof, der Teeparty - welche in einer wilden Verfolgung einer lebenden Ente endet welche verspeist werden soll, ist dieses Buch auf seine eigene Art und Weise faszinierend und erschreckend, doch lesen musste ich es unbedingt.

    Was mir sehr gefallen hat in dem Buch, war Alyssa selbst! Ihr Kleidungsstil, ihre leichte Aufsässigkeit, ihre Wortwahl und ihr Durchsetzungsvermögen ist doch ganz anders als die liebe, brave und gut gekleidete Alice!


    Auf jedenfall ist das Buch lesenswert egal ob man Alice im Wunderland gelesen hat oder nicht, den diese Alice ist anders...

  12. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1) (ISBN: 9783548372570)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1)

     (1.181)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Gehr

    Giftgrün leuchtet der Buchumschlag dem Leser entgegen – und giftgrün sind auch die 83 Episoden von Marc-Uwe Kling, aus denen sich der erste Band seiner „Känguru-Chroniken“ zusammensetzt.

    Der Berliner Autor begann seine Karriere im Poetry Slam und auf Kabarettbühnen und schuf 2008 mit seinen absurden Geschichten über ein vorlautes Känguru, das mit dem „Kleinkünstler“ eine WG gründet, eine echte Marke.

    Die Episoden waren zunächst Grundlage einer Radiokolumne und avancierten wenig später in Buchform zum Bestseller. Mittlerweile umfasst sein tierischer Kosmos auch Comics, Gesellschaftsspiele, ein Theaterstück und eine Verfilmung (die im Unterschied zur genialen Buchvorlage allerdings ziemlich öde daherkommt).

    Im Dauerdialog mit seinem Mitbewohner, das ihn frech zur Wohngemeinschaft gedrängt hat, widmet sich Kling auf 270 Seiten beispielsweise den Mächten des Internets und SMS-Wörterbüchern, aber auch Gottglauben, Patriotismus und der veränderten Relevanz von Wissen: „Warum kann ich mich nicht mehr an den Vornamen meiner Oma erinnern, weiß aber, wie die Adoptivkinder von Angelina Jolie heißen?“

    Seine Gesellschaftssatire serviert der Autor in Häppchen, die jedoch nicht immer leicht verdaulich sind. In frecher Respektlosigkeit liefert er seine Bestandsaufnahme der Moderne – von der Dominanz von Ratgeberbüchern à la „Schlank wie nie dank Bulimie. Diättipps für Drittklässlerinnen“ bis zu Fernseh-Talkshows mit ausgewiesenen „Experten“ („Die könnten auch hinschreiben: Keine Ahnung von nüscht, aber auf allen Sendern zu sehen“).

    Ob Kling lethargisch in der Hängematte liegt, grübelnd am Notebook sitzt oder beim Monopolyspiel führt, seinem haarigen Alter Ego gelingt es immer wieder, ihn in Debatten zu verwickeln. Zwischendurch tauscht das WG-Paar die Bude auch mal gegen ,soziale Massenabfertigung’: So inszeniert der Autor die Lächerlichkeit von Partygesprächen oder karikiert Verbrauchermanipulation mittels der absurden Idee, von Berlin-Schönefeld nach Berlin-Tegel zu fliegen, weil das dank des Frühbucherrabatts günstiger sei als eine Bahnfahrt. Als sie dann in der S-Bahn sitzen, um zum Flughafen zu kommen, wird ihnen bewusst, dass das Vorhaben irgendwie nicht ganz durchdacht war.

    Mit erfreulich unterschiedlichen Stilanleihen – ob vom Sketch, Tagebuchprotokoll, Gedicht, der Sprachglosse oder dem Kurzkrimi – hält der 40-Jährige die Lesedynamik aufrecht. Dabei scheut er allerdings auch keine Kalauer, etwa wenn sich das kommunistisch eingestellte Känguru über die Verkehrsregel „rechts vor links“ beschwert.

    Wer eine Lektüre abseits literarischer Konventionen sucht, die stellenweise bis ins Anarchische abdriftet, ist mit Klings Chroniken gut bedient – und hinterher sieht man zwar nicht unbedingt die Welt, aber ganz sicher australische Beuteltiere mit anderen Augen.

  13. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (539)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt…

    Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine!

    Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein.

    Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen.

    ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!

  14. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.248)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Willkommen beim Meister der Verwirrung, Sebastian Fitzek. 😄 Wie würdest du dich entscheiden, wenn es die Möglichkeit gäbe, all die wiederkehrenden Erinnerungen an schlimme Erlebnisse aus deinem Gedächtnis löschen zu können? Würdest du vielleicht erstmal das Radio Orakel befragen?! OKAY! .... *zap zap* 


    Marc Lucas verlor bei einem Unfall seine Frau Sandra und ihr noch ungeborenes Kind. Als wäre das nicht genug, quält ihn noch die Erkenntnis, dass dieser Unfall wohl selbst verschuldet war. Wie viel Risiko hätte es, an einem Experiment teilzunehmen, welches ihn von seinen quälenden Erinnerungen befreien könnte?! 


    Bei diesem Buch gilt eines: ...durchhalten! Erst zum Ende des Buches (😉) gelangt man zur Erkenntnis, warum stellenweise "unlogische" Situationen letztlich doch nicht so unlogisch sind. Die Kapitel sind voller Cliffhanger (muss man halt mögen, ich mags!), zudem lernt man noch Marcs Bruder Benny kennen, bei dem ich mich erstmal fragte, was er zur Geschichte beitragen wird. Aber wie gesagt.... durchhalten 🙃 Mir hat das Buch wieder spannende Lesestunden beschert. 👍


    "Manchmal muss man das Falsche tun, um das Richtige zu bewirken..."

  15. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.071)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.  

    Als Abraham unter mysteriösen Umständen stirbt, betritt der sechzehnjährigen Jacob eine abgelegene Insel vor der Küste von Wales, um mehr über die seltsamen Geschichten seines Großvaters zu erfahren. Bald findet er sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

  16. Cover des Buches Diabolic (1). Vom Zorn geküsst (ISBN: 9783401602592)
    S.J. Kincaid

    Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

     (387)
    Aktuelle Rezension von: aileen_rot

    Eine Diabolic ist nur dafür geschaffen eine Person zu Schützen, ja notfalls sogar für sie zu sterben. So sieht das Leben von Nemesis aus. Doch die Familie der sie dient drohen Gefahren und so reist sie verdeckt in die "Hauptstadt". Da beginnt für sie das Abenteuer erst richtig und sie beginnt sich zu verändern, was eigentlich nicht möglich sein sollte.

    Die Handlung spielt im Weltall, und die Gesellschaft erinnert an die Römische Kaiserzeit. Dies wird auch immer wieder ans Settings und Namen deutlich. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen. Auch die Geschichte an sich verspricht Spannung bis zum Schluss - möchte hier aber nicht zu viel verraten.

    Perfekt geeignet für Fans von "die Farben des Blutes" und "die Hungerspiele" (Beschreibung kommt von GoodReads und passt wirklich perfekt). Abgeschmeckt wird das Ganze noch mit Star Wars Feeling, mittels des Weltraum-Settings.

  17. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Paulikeks

    3,5

    Tja...ich glaube ich bleibe eher bei den Thrillern. Das Buch war nicht schlecht und definitiv auch in Fitzek-Manier, aber bei Thrillern funktioniert das irgendwie besser.
    Das Buch ist besonders stark vom Humor geprägt. Ob man den dann mag oder nicht ist Geschmackssache. Mir hat er überwiegend gefallen, es war amüsant zu lesen. Manchmal war es dann auch zu viel des Guten.

    Was mich eigentlich gestört hat war so der ganze Verlauf der Geschichte. Die beiden Protagonisten geraten irgendwie zusammen und beschließen den Tag so zu leben als wäre es ihr letzter. Die Umsetzung wird hauptsächlich von der weiblichen Protagonistin vorangetrieben und da habe ich dann hauptsächlich den Kopf geschüttelt. Auf welche Ideen sie kam war für mich einfach nicht nachvollziehbar und was sie mit "Gutes tun", "Spontan sein" und dergleichen gerechtfertigt hat war für mich dann hauptsächlich respektlos und falsch. Zumal sie unseren männlichen Protagonisten ungefragt mit reingezogen hat und das sogar auf seine Kosten. Wäre da irgendwas schiefgegangen wäre er wahrscheinlich geradewegs in eine Riesensumme Schadensersatz gerutscht, bloß weil sie ihren Kopf durchgesetzt hat.

    Ich hätte sie spätestens bei Seite 140 einfach stehen gelassen und wäre weggefahren. Mir war sie dann einfach so unsympathisch, dass auch die neuen Informationen gegen Ende das nicht mehr wettmachen konnten. Zumal es am Ende etwas zu dick aufgestrichen worden ist.

    Es war ein nettes, kurzweiliges Lesevergnügen, aber ich finde man muss es nicht gelesen haben. Ich würde es in eine Ecke mit einer Schweighöfer oder generell einer deutschen Kinokomödie stellen. Wer das mag kommt hier auf seine Kosten.

  18. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin (ISBN: 9783906829708)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

     (429)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Wills Leben gerät aus den Fugen, als er vom Anwalt Rumpelstein einen Brief erhält, in welchem er aufgefordert wird, in einen Zug zu steigen, der an einem verlassenen Bahnhof hält und ihn nach Königswinter fährt. Dort würde er dann alles weitere erfahren. Kann dies etwa mit seinem Vater zu tun haben, der in der Psychiatrie in der Berliner Charité sitzt und von Märchen besessen ist? Wer ist diese Königin Mary, die ihm hier schreibt? Und welches Unheil soll er abwenden? Gemeinsam mit seinen besten Freunden, den Geschwistern Maggy und Joe macht er sich auf, herauszufinden, was hinter allem steckt.

     

    So der Auftakt zu der Reihe, deren Teile monatlich erschienen sind und mittlerweile 26 Bände umfasst. 

    Der erste Teil macht neugierig, lässt einen ratlos zurück und verspricht ungeahnte Möglichkeiten.

     

    Wir befinden uns im Jahre 2012 und besuchen mit Will seinen verrückten Vater in der Psychiatrie in der Charité in Berlin. Wills Unmut ob der Krankheit seines Vaters ist spürbar und am liebsten würde er sich vor dem wöchentlichen Besuch drücken. Die Krankheit seines Vaters lässt Will über sein Leben nachdenken und die Möglichkeit, endlich daraus auszubrechen und neu anzufangen. 

    Und da erreicht ihn ein Brief von einer Königin namens Mary, die ihn ihm die letzte Hoffnung sieht. Dies mutet zwar an Star Wars an, ist jedoch ein Ausflug in das uns bekannte Märchen Schneewittchen, da Mary auch andeutet, dass ihre Tochter - Eben Schneewittchen - bald aus ihrem 200jährigen Schlaf erwacht und Unheil über alle bringen wird.

     

    Ein zweiter Handlungsstrang spielt im Jahr 1590, wo Prinzessin Mary, die Schönste im ganzen Land, auf Dorian, einen Apfelhändler, trifft und dessen Charme hoffnungslos verfällt. Doch kann man ihm trauen? Auf mich machte er erst einen vertrauenserweckenden Eindruck, doch dann erzählt er, wo er herstammt und - zack - war ich misstrauisch. Und alles war plötzlich anders und total verworren. 

     

    Plätscherte die Geschichte erst so vor sich hin, kam Spannung ins Spiel. Dieser fesselnde Aspekt und das abrupte Ende lässt einem auch nichts anderes übrig, als zum 2. Teil zu greifen. 

     

    Die Autorin bedient sich an vielen Märchen. Hier vorrangig natürlich "Schneewittchen", aber auch "Hänsel und Gretel", "Rumpelstilzchen" und "Alice im Wunderland" habe ich spontan erkannt. 

     

    Wo genau alles hinführen soll, muss ich nun in den anderen Bänden lesen, weiß aber jetzt schon, dass die Autorin mich an die Geschichte gefesselt hat durch den neugierig machenden Cliffhanger, die fesselnde Schreibweise und die interessanten Charaktere. 

     

    Meggies Fussnote:

    Ein bunter Mix aus Märchen und Moderne.

  19. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.195)
    Aktuelle Rezension von: Bianka2001

    Der Roman hat mir gefallen. Er ist sehr modern. Die Idee ist wirklich gut. es ist eine zauberhafte Liebesgeschichte, die ich weiterempfehlen kann. Vielleicht hätte ich mir das Ende etwas anders vorgestellt.

  20. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.137)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich hatte hohe Erwartungen, die sprachlich auch erfüllt wurden. An vielen Stellen hat es sich aber gezogen und ich fand die Schilderungen und Monologe zu ausführlich, da ich mich ohnehin nicht gut in den Protagonisten einfühlen konnte

  21. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.380)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Zum Inhalt brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben, es geht darum, dass Adolf Hitler in der heutigen Zeit aufwacht und versucht, seine alten Überzeugungen weiter zu vertreten. Er trifft dabei auf eine Fernsehproduzentin, die ihn für einen Satirekünstler hält und ihm einen Platz in einer Sendung verschafft.

    Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam. Es enthält so viele deutsche Klischees, versteckte Kritik an den heutigen Strukturen, an dem Umgang mit der Geschichte und sehr viele Missverständnisse. Zwischendurch wurde es mir persönlich dann etwas zu langatmig, insgesamt habe ich es jedoch gerne gelesen. Erschreckend fand ich jedoch, dass die Person Hitler es erneut schaffen konnte, Anerkennung zu finden und wenig Personen in dem Buch verstanden haben, dass er es wirklich ist und das alles kein Spaß ist. Somit sollte das Buch auch als eine Warnung gesehen werden, dass sich hinter Witz und Satire auch ernste Überzeugungen verstecken können, die man auf gar keinen Fall unterstützen möchte.

  22. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.545)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tolle Geschichte

  23. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.667)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ich war wirklich kurz davor 5 Sterne zu geben, aber irgendwie hat mich schon nicht ganz alles an der Geschichte überzeugt. Zuerst mal zum Inhalt, es geht um Amy und Nick, wir erfahren immer abwechselnd von beiden Seiten wie ihre Beziehung so aussieht. Am Anfang wirkt das Ganze schon noch sehr harmlos aber es wird schnell sehr abgefuckt und man fragt sich wirklich was hier los ist. Ich würde das ganze eigentlich nicht unbedingt als Roman einstufen, sondern eher al Thriller. Denn diese Liebesgeschichte ist auch nicht wirklich schön, sondern eher verdammt toxisch und psychopathisch. Der Plot ist dass Amy plötzlich verschwindet und man weiss nicht wie das passiert ist. Und man erfährt als Lesender immer mehr und wird in quasi alles involviert. Also man weiss eigentlich alles (ich auktoriale Perspektive). Aber das Ende ich weiss ja nicht, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so Endet und irgendwie ja ist es auf eine Seite schön, dass es solche bedingungslose Liebe gibt, aber ich find das Ende irgendwie schon nicht so glaubwürdig und gelungen.

  24. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist Teil 2 der Buchhaim Trilogie. Eine Trilogie, die vermutlich niemals ihr Ende finden wird. Ironischerweise passt das thematisch irgendwie sehr gut in den Zamonien-Kosmos, für den Leser ist und bleibt es aber sehr schade, denn Teil 3 ist seit Ewigkeiten angekündigt, wird aber immer wieder verschoben und der Autor selbst hat schon verkündet bei der Geschichte irgendwie nicht weiterzukommen. Es folgten stattdessen weitere Zamonien-Bücher, aber eben nicht der erwartete Teil 3 - "Das Schloss der träumenden Bücher". Zuletzt wurde hier 2025 als Erscheinungsjahr angegeben, doch ob das eingehalten wird ist eher fraglich. 

    "Das Labyrinth..." erfüllt leider jegliches Klischee eines typischen 2. Bandes und übertrifft diese dabei sogar mit Leichtigkeit. Und das ist leider nicht positiv gemeint. Insgesamt ist die Geschichte ziemlich nichtssagend und bis auf wenige Seiten kann man es sich inhaltlich komplett sparen. Unser Protagonist Hildegunst von Mythenmetz kehrt rund 200 Jahren nach seinem Abenteuer dort nach Buchhaim zurück und muss sich erst einmal in einer Stadt zurechtfinden, die mit der von damals nicht mehr so viel gemeinsam hat. 

    Einen weiteren großen Teil der Geschichte nimmt dann der Puppetismus ein, eine Kunst des Puppenspiels, welche in Buchhaim inzwischen ziemlich in Mode ist. Während eines Puppenspiels wird der Inhalt des ersten Bandes ("Die Stadt der träumenden Bücher") sehr ausführlich wiedergegeben,  zudem gibt es einen kleinen Exkurs in die Geschichte dieser Kunst. Tja und dann ist das Buch auch schon wieder vorbei. Natürlich inklusive massivem Cliffhanger für Band 3, der wie schon erwähnt nicht existiert und vermutlich in den nächsten Jahren auch nicht existieren wird. 

    Und was hat man nun von diesem Buch? Nicht viel. Man bekommt wie immer die gewohnte Liebe zum Detail, den Charme und den Witz von Walter Moers geboten. Gerade als Fan ist das natürlich schon eine Menge und da Band 1 bei mir schon einige Jahre her ist hab ich mich einfach gefreut mal wieder in Zamonien zu sein. Inhaltlich ist es aber hauptsächlich nur Geschwafel. Diese Geschichte hat kein richtiges Ziel, keinen Plot, gar nichts. Die Geschichte blubbert vor sich hin und dann ist sie vorbei. Im Grunde ist es eine Nacherzählung von Teil 1, sowie ein viel zu langer Prolog für Teil 3 und damit einfach unnötig. 

    Zum Schluss noch ein dickes ABER: Band 1 "Die Stadt der träumenden Bücher" ist ein großartiges Buch und funktioniert auch wunderbar als Einzelband. Man braucht in diesem Fall weder Band 2 noch 3. Also bitte nicht von den (leider zahlreichen) schlechten Bewertungen dieses Buches abschrecken lassen, da würde man wirklich was verpassen. 

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