Bücher mit dem Tag "verlag: emons"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "verlag: emons" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Das große Schweigen (ISBN: 9783954516575)
    Katja Montejano

    Das große Schweigen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tom_Read4u
    Atme, so lang du noch kannst!' – diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung. Doch auch alleine kämpft sie ums Überleben und um das Geheimnis, was dahinter steckt.  Ihr Vater scheint mehr gewusst zu haben, mehr getan zu haben, als sie sich hat jemals vorstellen können. Wird sie es schaffen oder ist es bereits zu spät ???

    Mit diesem gnadenlosen Krimi bedient sich die Autorin Katja Montejano einem der dunkelsten Kapiteln der schweizer Geschichte mit all seinen Folgen, nämlich über die "administrativ Versorgten" .
    Allein schon der Prolog lässt einem ein Schauern über den Rücken laufen und nicht zuletzt, die Schritt für Schritt ans Tageslicht kommende Fakten verlangen einiges von Primrose und ihren Freunden/ Familie ab, sondern auch von uns Lesern.
    Die Charakterzüge aller beteiligten Personen, besonders Primrose und Luc sind perfekt ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf so wie es sich jeder vorstellt. Klar sind einige Auffälligkeiten zwischen Primrose mit ihrem Kurzhaarschnitt, schwarzen Kleidungsstil und ihrerm Technikequipment zu Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie nicht von der Hand zu weisen, aber das stört eigentlich nicht. Ich persönlich hab einwenig schmunzeln müssen, als ich es gelesen hatte.
    Die vielen unerwarteten kleinerern Wendungen im Verlauf der Geschichte, macht dieses Thema umso spannender und zeigt auch welche Gesellschaftsschichten wohl involviert waren. Alles in allem, ein sehr guter Krimi mit einem tollem Team, von dem man getrost weitere Fälle erwarten könnte -  sofern es die Autorin zulässt. ;)

  2. Cover des Buches Stille Havel (ISBN: 9783740806705)
    Tim Pieper

    Stille Havel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Toni Sanftleben wird zu einem Leichenfund in den Park Sanssouci gerufen, das Mordopfer war Kunstsachverständiger und seine Aufzeichnungen deuten auf ein auffälliges Interesse an dem Gemälde einer geheimnisvollen, verschleierten Frau hin. Außerdem findet Toni sehr viele Aufnahmen einer alten Havelvilla und eines Firmengeländes, beide Gebäude befinden sich im Besitz der selben Familie. Doch ist in diesen Nachforschungen tatsächlich das Motiv für den Mord zu finden?

    "Stille Havel" von Tim Pieper ist der vierte Fall um KHK Toni Sanftleben, ein Protagonist, der mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist. Jeder der Havel-Krimis beinhaltet einen abgeschlossenen Fall, so dass die Bücher auch einzeln, unabhängig voneinander gelesen werden können. Allerdings finde ich persönlich es schöner, auch das private Leben des Ermittlers immer mehr kennen zu lernen, so dass ich empfehle, die Reihe in chronologischer Ordnung zu lesen. Im Lauf der Bücher ist Tonis Entwicklung deutlich spürbar und es macht mir Freude, ihn bei seinen Fällen zu begleiten. Die Figuren in seinem Umfeld sind ebenfalls umfassend und realistisch beschrieben, sie alle empfinde ich als "echte" Personen, so dass ich emotional tief in die Handlung eingetaucht bin.

    Wie ich es inzwischen von Tim Pieper kenne, legt er eine Vielzahl von Spuren, was mich gedanklich zu den unterschiedlichsten Vermutungen geführt hat, dennoch bin ich von der Auflösung des Falles wieder überrascht worden. In jedem seiner Bücher arbeitet der Autor mit Rückblenden, die dem Leser einen kleinen Einblick in die Gedanken des Täters und auch einige Episoden aus dem Leben des Opfers zeigen. Dieses Mal gibt es sogar Abschnitte, die bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurück reichen und mir einige geschichtlich Informationen vermittelt haben. Dabei habe ich jeden einzelnen Handlungsstrang als sehr spannend empfunden, ich mochte den E-Reader kaum aus der Hand legen, bis am Ende sämtliche Fäden miteinander verknüpft waren. 

    Auch die Liebe zur Region ist in jedem Kapitel spürbar, immer wenn ich einen der Havel-Krimis lese, bekomme ich Lust, die Gegend einmal im Rahmen eines Urlaubs kennen zu lernen. Damit vereint der Roman mehr, was ich erwartet habe, eine äußerst spannende Handlung, Teilhabe an den persönlichen Entwicklungen des Ermittlers, regionales Flair und sogar einen faszinierenden Ausflug in die deutsche Geschichte. Dieses Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat, empfehle ich mit Freude weiter. 

    Fazit: Wieder einmal hat Tim Pieper einen wunderbaren Regionalkrimi geschaffen, der mich bis zum Ende blendend unterhalten hat, so dass ich für den Roman eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche. 

  3. Cover des Buches Abfahrt in den Tod (ISBN: 9783740800512)
    Michaela Grünig

    Abfahrt in den Tod

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Sara_Grunwald

    Man taucht in die Geschichte ein und wird mitgenommen, um außerdem einen Blick hinter die Kulissen des Skisports zu erhaschen. In vielen Geschichten weiß man als Leser schon relativ schnell, wer der Täter ist. Hier tritt erst ganz zum Schluss eine unerwartete Wendung ein und dies macht die ganze Geschichte noch sehr viel spannender.

  4. Cover des Buches Solothurn trägt Schwarz (ISBN: 9783954517831)
    Christof Gasser

    Solothurn trägt Schwarz

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte:
    Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach). 

    Fee zum Buch:
    Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz. 

    Das Cover:
    Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht. 

    Der Schreibstil und die Geschichte:
    Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde. 

    Lokalkolorit:
    Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors. 


    • Cover des Buches Libori-Lüge (ISBN: 9783740800857)
      Ludgera Vogt

      Libori-Lüge

       (32)
      Aktuelle Rezension von: mausi_lu

      Die junge Krankenschwester Louisa wird tot aufgefunden nachdem sie angeblich vom Balkon eines Hochhauses gesprungen sein soll obwohl sie doch bis über beide Ohren verliebt war und sich auf die Rückkehr ihres Freundes freute. War es also wirklich Selbstmord oder doch Mord? Dieser Frage muss das Ermittlerteam Aßmann und Gerke nachgehen. Parallel zur Aufklärung des Todesfalls erfährt man auch einige Details aus dem Privatleben der beiden Ermittler und erlebt sogar eine neue aufkeimende Liebesbeziehung von einem der beiden Ermittler mit.

      Das Buch hat mich bis zum Schluss nicht losgelassen und ich wusste nie wirklich wer der Täter war. Wenn ich glaubte es zu wissen dann kam eine neue Entwicklung hinzu und ich musste mit den Ermittlern weitersuchen.

    • Cover des Buches Luzerner Todesmelodie (ISBN: 9783954519507)
      Monika Mansour

      Luzerner Todesmelodie

       (32)
      Aktuelle Rezension von: Aglaya
      Ein Raubüberfall bringt den Polizisten Cem Cengiz in die Nähe einer Villa am Vierwaldstättersee, als dort ein Ehepaar ermordet wird. Ist der Sohn, ein berühmter Stargeiger, der zusammen mit dem Paar aufgefunden wird, der Täter, oder steckt etwas Anderes hinter der Tat?

      "Luzerner Todesmelodie" ist der dritte Krimi um den Luzerner Ermittler Cem. Die beiden Vorgängerbände kenne ich nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Allerdings werden immer wieder Anspielungen auf frühere Geschehnisse gemacht, was der späteren Lektüre der Vorgänger etwas die Spannung nehmen könnte.

      Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Beobachters erzählt, der je nach Szene mal auf die eine, mal auf die andere Figur fokussiert und teilweise öfters hin- und herwechselt. Am Häufigsten wird allerdings aus der Sicht von Cem erzählt, was ihn zum klaren Protagonisten macht. Im Grunde mochte ich ihn, er hat jedoch einige Eigenschaften, die mich nicht so begeistert haben. Er scheint sich beispielsweise Frauen grundsätzlich überlegen zu fühlen (er bezeichnet sich auch ohne Scham als Macho) und kann wohl nur bedingt nachvollziehen, weshalb ihn seine Freundin verlassen hat, nachdem er mit einer anderen rumgeknutscht hat. Auch scheint er sich ausschliesslich als Türke zu betrachten, obschon er als Mitglied der Luzerner Kantonspolizei eigentlich auch Schweizer Bürger sein müsste (sofern sich die Praxis nicht geändert hat, nur Schweizer anszustellen). Die anderen Figuren wurden bis in die kleinen Nebenrollen sorgfältig ausgearbeitet, sodass jeder individuell erscheint und nicht in der breiten Masse versinkt.

      Die Handlung ist interessant aufgebaut, mit einigen überraschenden Wendungen und falschen Spuren, die mich in die Irre geführt haben. Im Ganzen erschien mir der Kriminalfall allerdings etwas zu konstruiert, um mich vollkommen z überzeugen. Etwas mehr Realismus hätte ich hier bevorzugt. Neben dem Kriminalfall spielen auch Cems und Barbaras (Cems Vorgesetzte) Privatleben eine Rolle, jedoch ist diese nicht so gross ausgebaut, dass sie den Krimiteil an den Rand rücken würde. Besonders gut gefallen hat mir natürlich die Szenerie in "meiner" Stadt Luzern, wo ich die meisten Schauplätze auch schon besucht habe (Cems Arbeitsweg führt, so wie er beschrieben wird, sogar an meiner Haustüre vorbei). Mit vielen kleinen Details, wie der Auswahl tatsächlicher existierender Bars und Restaurants zu Treffen zwischen den Figuren, wird die Stadt, insbesondere für Kenner, so richtig lebendig.

      Der Schreibstil der Autorin Monika Mansour liess sich flüssig lesen. Eingestreute Dialektwörter könnten Nicht-Schweizer allerdings etwas verwirren, vor allem, da dieses Buch kein angehängtes Glossar hat, in dem sie übersetzt werden könnten. "Luzerner Todesmelodie" hat mir gut gefallen, sodass ich die Lektüre der Vorgänger nun auch nachholen möchte. Fans von Regiokrimis kann ich das Buch gerne weiterempfehlen, besonders allen Luzernern, die Krimis mögen.

      Mein Fazit
      Spannender, jedoch stellenweise recht unrealistischer Regiokrimi.
    • Cover des Buches Fildermädchen (ISBN: 9783740802097)
      Thilo Scheurer

      Fildermädchen

       (29)
      Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

      Das  2. Buch der neuen Ermittler von T.O.M., dem Sonderdezernat für „Tote ohne Mörder“. Der Fall ist schon ein paar Jahre zuvor passiert. Es handelt von einem vermissten Mädchen, die mit ihrem Lehrer ein Verhältnis gehabt haben soll. Ihre beste Freundin ist allerdings vom gleichen Lehrer schwanger und hat diesen nun geheiratet. Da sie die Bekleidung der Verschwundenen mit viel Blut gefunden haben, gehen alle von einem Mord aus und suchen die „Leiche“. KOK Stefan Franck, mit ck, darf als Undercover-Lehrer ermitteln und dann noch in Rheinstetten an der Grenze zu der Schweiz. Seine Chefin, Marga Kronthaler, hat mit dem ungelösten Fall am Mord seines Bruders begonnen. 


      Ich hab ja als erstes Teil 3: Feuersee gelesen. Ohne vorgreifen zu wollen, wurde da was beendet, was in Teil 2 begonnen hat. Das muss ich so umschreibend sagen, weil ich Bücher, die nicht ganz beendet werden sonst ab und an mit Punktabzug bestrafe. Meine beiden Lieblingsautoren Klüpfl und Kobr können ein Lied davon singen. Ich mag Kluftinger, aber das geht nicht, dass sie einen mit mehr Fragen am Ende alleine lassen und dann ewig brauchen bis der nächste Klufti kommt. Aber hier ist es nicht so schlimm und ich kannte das Ende schon. 


      Die Charaktere waren wieder sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Besonders die Protagonisten von T.O.M mag ich. Leider hätte ich gerne noch gewusst, ob Stefan der Lehrerin Frau Buhl einen „Dämpfer“ versetzt hat. Denn sie hat ja in ihm ihren persönlichen Feind gesehen. Der Parkplatzwegnehmer, der sie wegen ihrer fehlenden Umweltplakette, drauf hingewiesen hat, dass sie hier eh nicht fahren darf und dazu hat Stefan ja noch ne Bonzenkarre. Sie ist wirklich ein cooler Charakter und daher hätte ich gerne noch was von ihr gehört. Renate Obrecht war auch so ein reizvoller Charakter.


      Lokalkolorit, fand ich, fehlte hier ein bisschen. Nur weil ein paar Orte genannt wurden, hätte es auch im Münsterland spielen können oder so. Das fand ich etwas schade. 


      Das wurde allerdings wieder ausgemerzt, weil der Krimi von der ersten bis zur letzten Seite durch und durch spannend und teilweise dramatisch war. Besonders unterhaltsam fand ich die Szenen mit Lilli und Stefan in seinem Krankenzimmer. Und im Krankenhaus wurde dann auch sein „Persönlichkeitsmerkmal“ diagnostiziert. Das fand ich auch sehr aufschlussreich. 


      Das Cover ist zwar sehr hübsch, aber ich kann jetzt nicht wirklich viel damit anfangen. Aber mit Fildermädchen ist der perfekte Titel gefunden worden. 


      Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

      Ein super spannender Krimis, der ganz anders verlief, als ich das erwartet hätte. So fesselnd von Anfang bis Ende, dass ich eine neue Lieblingsserie habe. 5 Sterne. 


    • Cover des Buches Grazer Wut (ISBN: 9783740802042)
      Robert Preis

      Grazer Wut

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Wildpony

      Grazer Wut   -   Robert Preis

      Kurzbeschreibung Amazon:

      Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz.

      Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . .

      Mein Leseeindruck:

      Wow! Wieder Krimikunst vom Feinsten war für mich das Wiedersehen mit Armin Trost, diesem etwas "anderen" Ermittler, der einige familiäre Probleme mit sich trägt, in einem Baumhaus wohnt und Gefühle für seine Partnerin Annette in sich trägt.

      Ich kannte das Team Trost / Lemberg schon von den Vorgängerbänden Die Geister von Graz und der Engel von Graz und habe mich daher auf eine Fortsetzung sehr gefreut. Und auch in diesem neuen Kriminalfall hat sich der Autor Robert Preis wieder selbst übertroffen, denn noch mehr Hochspannung, Dramatik und Mystik als in den anderen Fällen überrollt hier den Leser.

      Ich war nur noch am Buch "geklebt" und habe immer geschwankt zwischen "Wahrheit" und "Traum" und habe natürlich total mitgelitten mit Trost und seiner Familie, vor allem als diese von Männern im Weihnachtskostüm überwältigt werden.

      Und dann landet Trost noch in einem verlassenen Dorf ohne Möglichkeit zur Zivilisation... hängt das alles mit der Tumult im Gefängnis zusammen, bei dem doch alle Inhaftierten wieder in Gewahrsam kamen... oder doch nicht?

      Und das Ende? Ich will auf jeden Fall mehr von dieser Reihe ......!

      Fazit:

      Hochspannung - absolute Hochspannung - zeichnet diesen super guten Graz-Krimi von Autor Robert Preis wieder aus.

      Er hat mich mehr als gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen alles Bücher dieser Reihe zu lesen. Ihr werdet genauso begeistert sein wie ich!

      Und die Bewertung? Na ganz klar: 5 grandiose Sterne *****

    • Cover des Buches Falsche Haut (ISBN: 9783954517732)
      Leon Sachs

      Falsche Haut

       (20)
      Aktuelle Rezension von: ManuelaP

      Zu lesen begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte von Anfang an gefesselt hat.

      Durch den lockern, fließenden Schreibstil von Leon Sachs, ist es mir sehr leicht gefallen, den Handlungen und Charakteren zu folgen. 

      Der Autor hat hier einen Thriller mit sehr gut ausgearbeiteten Spannungsbogen erschaffen, denn sowohl Prolog, Hauptgeschichte und Epilog machten die Story rund. 


      Natalie und Alex, zwei starke, mutige Charaktere, müssen sich nach dem Tod von Natalies Vater (Adoptivvater) auf eine Art Schnitzeljagd begeben und geraten immer mehr in Gefahr. Die "Wächter" sind aber nicht nur den Beiden auf den Fersen, sondern auch viele Beteiligte geraten dadurch ins Visier der Wächter. Die Wächter, ein Geheimbund, der den geraubten Besitz von jüdischen Familien aus der Kriegszeit, nicht mehr missen und beschützen möchten. 


      Ein Thriller von Korruption, Macht, Gier, Ahnenforschung, jüdischen Hintergrund, großes Gefahr und Spannung wird hier dem Leser geboten. 

      Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne, weil ich geschockt und erstaunt von den Wendungen, gefesselt und von der Umsetzung begeistert war. 

    • Cover des Buches Nachtblau der See (ISBN: 9783740806422)
      Gabriela Kasperski

      Nachtblau der See

       (27)
      Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

      Inhalt:

      Arielle eine bekannte Influencerin und Schauspielerin stirbt bei einem Sturz von einer Tribüne und alles sieht nach einem tragischen Unfall aus. Werner Meier beginnt trotzdem zu ermitteln.

      Erster Satz:

      "Für diese Titten würde ich killen", sagte der bärtige Karohemdträger zu seinem Nachbarn.

      Meine Meinung:

      Als das Buch bei mir ankam, habe ich mir sehr darüber gefreut, leider musste es sich erstmal ein bisschen gedulden bis ich Zeit dafür gefunden habe es zu lesen.

      Kommen wir als erstes zum Cover.
      Leider finde ich es so gar nicht ansprechend und es passt auch irgendwie nicht wirklich zu der Handlung im Buch, was ich sehr schade finde:/
      Das Blau passt zwar, aber was die Motte da zu suchen hat, keine Ahnung. Ich hätte mir eher einen See gewünscht, wo dann eine Burg im Hintergrund ist, was dann wenigsten einigermaßen zum Inhalt gepasst hätte.

      Da ich schonmal ein Buch von Meier und Schnyder gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf, ob ich diesmal wenigstens etwas warm mit Zita Schnyder werden und es war leider nicht der Fall.

      Aber kommen wir als erstes zum Fall.
      Eine junge, bekannte Influencerin stirbt und die Autorin macht in dem Buch ganz deutlich klar, was Likes auf Instagram für Influencer bedeutet.
      Denn nachdem sich die Tür von Arielle nach ihrem Tod für immer geschlossen hat, geht der Influencer Himmel für Winny erstmal auf.
      Es wird auch ganz deutlich gezeigt, wie sehr sie mit provokanten Bilder versucht mehr Likes zu bekommen und auch mit bestimmten #Hashtags.
      Ich finde es sehr traurig, lesen zu müssen wie sehr sich Winny anfängt zu verstellen nur um ihrer virtuellen Welt zu gefallen, aber auch hat es mich selber zum nachdenken gebracht und ich habe mir überlegt, wie ich mich eigentlich auf Instagram verhalte und was ich alles dort preisgebe und warum.

      Der Tod von Arielle sieht zunächst aus wie ein Unfall und man ist gespannt was der Kommissar so ermittelt.
      Aber teilweise hatte ich so das Gefühl das die Ermittlungen im Buch gaaanz weit hinten anstehen, da zunächst mal das Privatleben von Meier und Schnyder im Vordergrund steht.
      Da beide gerade vor beruflichen Neuwegen stehen und keiner wirklich mit dem anderen darüber reden, kommt es deswegen zu einem lautlosen Streit. Während Meier sich einmal um die Unterstützung von Schnyder freuen würde, ist für Zita ganz klar das Meier seine Bedürfnisse hinten anstellen muss, weil warum soll sie das tun, schließlich ist sie völlig für #metoo .
      Ich finde es schade, dass man hier eigentlich rausliest das die beiden komplett gegeneinander arbeiten, anstatt sie einfach versuchen einen Mittelweg zu finden.

      Das Thema zieht sich natürlich dann auch komplett durch das ganze Buch, weil Zita sich dermaßen in das Thema reinsteigert, dass es schon an Egoismus grenzt und sobald man sie deswegen anspricht, geht man auf zickig und stur. Für mich war es als Leser mit ihr irgendwann einfach nur anstrengend und ich war auch von Zeit zu Zeit so genervt von ihr, dass ich das Buch auch immer wieder aus der Hand legen musste.

      Neben Meier und Schnyder, sind Winny Apt und Hannah Frank noch zwei weitere Protagonisten.
      Mit beiden kam ich mehr oder wenig klar.
      Hannah Frank hat mich ziemlich an Zita Schnyder erinnert, aus dem Grund da sie teilweise sehr egoistisch gehandelt hat und ihre Bedürfnisse über das der Anderen gestellt hat, ohne teilweise deswegen auf Verluste acht zu nehmen.

      Winny, war eher so ein Mitläufer in der Geschichte und ich wusste teilweise nicht so recht ob ich sie als Protagonist ansehen soll oder doch eher als Randcharakter. Aber gerade weil sie nach Arielle die Hauptrolle in dem Theaterstück übernommen hat und doch einiges mit Hannah Frank zu arbeiten hatte, zählte sie dann doch mehr für mich zu den Protagonisten. Wirklich warm bin ich aber mit ihr auch nicht geworden, da sie mir teilweise auch zu sehr ich-bezogen war.

      Natürlich hoffte man dann als Leser trotzdem auf ein spannendes Ende und leider wurde ich auch hier enttäuscht, da es für mich keinen wirklichen Täter in der Hinsicht gab. Auch das Meier, die ganze Sache dann auch Zita einfach so verzeiht und so tut als wäre nichts gewesen, hat mich als Leser ein bisschen fassungslos gemacht.

      Alles in einem war der Krimi einfach nicht so meins. Die Autorin hat zwar spannend geschrieben, ein tolles Grundthema sich überlegt und dann sich katastrophale Protagonisten in das Buch eingeladen.

    • Cover des Buches Soko Sandbank (ISBN: 9783740806736)
      Markus Rahaus

      Soko Sandbank

       (23)
      Aktuelle Rezension von: levi

      Da mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat, stand für mich ausser Frage, dass ich mir auch den Nachfolger zu Gemüte führen wollte...

      Der Kriminalfall an sich ist nicht schlecht aufgebaut. Eher undurchsichtig und der Täter rückt erst sehr spät in den Fokus der Ermittlungen. Das hat mir wirklich gut gefallen. 

      Die Arbeit der Polizei, der Forensik und Rechtsmedizin, sowie der Seenotrettung etc. waren sehr gut und wirklich informativ. Vorallem die Seenotrettung war interessant und hat mir sehr viele neue Informationen gegeben. 

      Von den Kommisaren habe ich - leider - mehr erwartet. Greiner - gut, der war in dieser Folge nicht so present - aber das sei ihm verziehen. Olofsen hingegen hat mich wirklich genervt. Seine Sprüche und ständigen Wortgefechte mit gefühlt jedem machten ihn in meinen Augen sehr unsympathisch und ich muss zugeben, mir machte dann das Lesen nicht mehr wirklich Freude. 

      So gut der erste Band war, so sehr hat der zweite in Beziehung auf die Ermittler nachgelassen... 

    • Cover des Buches Rüebliland (ISBN: 9783740806316)
      Ina Haller

      Rüebliland

       (20)
      Aktuelle Rezension von: peedee

      Samantha Kälin, Band 1: Samantha Kälin freut sich auf Ferien mit ihren Eltern, doch als sie bei ihnen zu Hause eintrifft, findet sie sie ermordet auf! Kurz darauf wird sie von der Inderin Ranjana kontaktiert, die meint, Samantha könnte ihre im Babyalter verschwundene Schwester sein. Samantha fällt aus allen Wolken – sie wurde sehr wohl als Baby von ihren Schweizer Eltern adoptiert, aber die Geschichte zu ihrer Herkunft wurde ihr ganz anders erzählt. Sie muss herausfinden, was wahr ist – und begibt sich in grosse Gefahr…

      Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von den Farben her gut. Der Buchtitel steht in keinem Zusammenhang dazu, aber wenn man weiss, dass der Kanton Aargau auch das Rüebliland genannt wird, passt es zu diesem Krimi.

      Welch‘ ein Horror, als Samantha ihre Eltern tot auffindet! Diese Situation hat mich sprach- und machtlos gemacht. Wer hat sie umgebracht? Denn dass es kein natürlicher Tod war, konnte die Polizei sehr schnell feststellen. Samantha muss sich zahllosen Fragen stellen, unter anderem auch denen, ob sie Fremdenfeindlichkeiten ausgesetzt war, da aufgrund ihres Äusseren ja leicht festzustellen war, dass sie fremdländische Wurzeln hat. Nein, habe sie nicht. Ob ihre Eltern sich in letzter Zeit anders verhalten habe? Wäre ihr nicht aufgefallen. Fehlt etwas im Haus? Samantha meint nein, hat aber auch nicht richtig darauf geachtet.
      Nach der Beerdigung will Samantha wieder arbeiten, um auf andere Gedanken zu kommen. Die Kontaktaufnahme von Ranjana aus Indien bringt sie ins Grübeln. Samantha muss für einen verunfallten Kollegen einspringen und mit ihrem Vorgesetzten Joel Gyger nach Indien reisen, um diverse Zulieferfirmen der AarePharm zu auditieren. Indien? Sie wollte schon seit Jahren mal in das Land ihrer leiblichen Eltern reisen. Und nun soll es soweit sein? Kann sie Ranjana treffen und etwas über ihre Herkunft erfahren?

      Es war ein ganz anderer Krimi, als ich es sonst gewohnt bin. Hier hat nicht die Polizei die Hauptrolle gespielt, sondern Samantha Kälin. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und ich war sehr gespannt, wie sie ausging. Bei Krimis, wo ich die Örtlichkeiten (hier natürlich „nur“ die Schweizer Orte) kenne, sind immer noch etwas Besonderes für mich. Der Showdown war spannend und auch nervenaufreibend. Etwas zu viel Zufall war für mich, dass Samantha von ihrer vermeintlichen Schwester Ranjana aus Indien kontaktiert wird, just in dem Moment, wo sie auch gleich eine Geschäftsreise nach Indien – genau an den Ort, wo Ranjana lebt – machen wird… Indien ist ja sooooo klein. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

    • Cover des Buches Feuersee (ISBN: 9783740806767)
      Thilo Scheurer

      Feuersee

       (23)
      Aktuelle Rezension von: Booky-72

      Sebastian Franck hat wieder einen komplizierten Fall zu lösen. Das Skelett einer jungen Frau wurde im Wald gefunden. Dazu eine Prothese, die zu einer anderen Leiche gehört und einem Fall, der schon zehn Jahre zurückliegt. Wie diese Fälle wohl zusammenhängen können, muss in mühevoller Ermittlungsarbeit geklärt werden. Der Fall von damals war ja immer noch offen, da sich zu dieser Zeit nicht alle Leichenteile im Feuersee fanden. Die Stuttgarter und Rottweiler Kollegen ermitteln zusammen und das klappt natürlich prima.

      Ich liebe die Charaktere der Krimireihe sehr und freue mich, wenn sie wieder einen guten Fall bekommen.

    • Cover des Buches Schwarzbubenland (ISBN: 9783740801786)
      Christof Gasser

      Schwarzbubenland

       (20)
      Aktuelle Rezension von: twentytwo
      Als sich die Story für das Exklusivmagazin mit der die Journalistin Cora Johannis fest gerechnet hat als Nullnummer erweist, übernimmt sie stattdessen einen Auftrag der zwar um einiges lukrativer aber auch wesentlich gefährlicher ist. Bereits ihre ersten Recherchen scheinen bei den Bewohnern der kleinen Gemeinde im Schwarzbubenland viel Staub aufzuwirbeln und es weht ihr ein äußerst eisiger Wind entgegen. Aber auch aus Polizeikreisen wird ihr erstaunlicherweise wenig Hilfe entgegengebracht als sie dort um Unterstützung bittet. Erst als Cora selbst in ernsthafter Gefahr schwebt wendet sich das Blatt und der Bann scheint gebrochen.

      Fazit
      Ein vielschichtiger Regionalkrimi, der zwar teilweise etwas dick aufgetragen wirkt, insgesamt aber voll überzeugt.
    • Cover des Buches Lauerholz (ISBN: 9783740806798)
      Jobst Schlennstedt

      Lauerholz

       (16)
      Aktuelle Rezension von: Wildpony

      Lauerholz - Jobst Schlennstedt

      Kurzbeschreibung Amazon:

      Sein zehnter Fall bringt Andresen an seine Grenzen.

      Zwei Teenager werden auf einer Wiese an der Lübecker Wakenitz tot aufgefunden. Alles sieht nach Suizid aus, doch ein kleines Detail weckt das Misstrauen der Ermittler. Kommissar Birger Andresen geht der Sache nach und stößt auf Ungereimtheiten im Leben der Schüler. Und auf Menschen, denen der Tod der beiden seltsam gleichgültig ist. Ein ungeklärter Vermisstenfall bringt ihn schließlich auf die richtige Spur, doch plötzlich droht die Situation zu eskalieren …

      Mein Leseeindruck:

      Der zehnte Fall schon von Kommissar Andresen - und dann mein Erster! den ich gelesen habe.... das soll man kaum glauben!

      Aber es wird garantiert nicht mein letzter Fall sein!!!

      Denn ich fand den Krimi absolut genial und großartig und ich hatte mehr als spannende Lesestunden.

      Andresen als Protagonist finde ich sehr interessant - und daher werde ich auch unbedingt die Vorgängerbände lesen. Davon kann mich keiner abhalten.

      Der Fall ich unheimlich aufregend von der Handlung her (hier brauche ich immer Nervenfutter bei lesen dazu) und auch der Nebenstrang ist super spannend. Genau das was ich von einem guten Krimi erwarte.

      Fazit:

      Dieser Krimi konnte mich auf der ganzen Linie überzeugen.

      Daher steigt die Spannung auf die anderen Bände, die ich auch gern nach dem Lesen auf I love Books Series - meinem Serienblog - vorstellen werde.

      Ich kann euch diesen Emons-Krimi nur wärmstens empfehlen und vergebe von Herzen gerne 5 wohlverdiente Sterne!

      ***** unbedingt lesen!

    • Cover des Buches Mordswetter (ISBN: 9783740801601)
      Uli Aechtner

      Mordswetter

       (21)
      Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

      Der joggende Hauptkommissar Christian Bär findet in einer nicht wirklich sicheren Hütte Schutz vor einem recht explosivem Gewitter, die Kühe auf einer Weide in der Nähe, die unter einem Baum Schutz gesucht haben, hatten leider nicht so viel Glück. Ebenso wenig wie eine junge Frau, die durch einen Blitz auf einem Campingplatz zu Tode gekommen ist. Oder doch nicht?

      Hauptkommissar Bär trifft bei den Ermittlungen wieder auf die Journalistin Roberta Hennig, die ihm immer noch nicht so ganz gleichgültig ist, doch Roberta fühlt sich zu dem Gewitterfotografen Maid, dem Freund der Verstorbenen hingezogen und das erste Helfen und Unterstützen des Trauernden führt bei zu einigen Gefühlsverwicklungen, zudem sie auch den durchtrainierten Hauptkommissar nicht so ganz aus dem Kopf bekommt. 

      Nun findet das ja alles in unserem beschaulichem Hessen statt und es liest sich auch ganz spannend und charmant, doch wie bei Krimis so üblich, kommen noch so einige Leichen hinzu und die Theorie der tödlichen Blitzeinschläge und des ach so schlimmen Klimawandels ist nicht mehr haltbar und Christian Bär macht sich mehr und mehr Sorgen um Roberta, die wiederum mehr und mehr in die menschlichen Abgründe von Maiks Familie verstrickt wird.

      Spannend zu lesen, auch wenn nicht dauernd auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden muss. Wettermanipulationen von Menschenhand sind jedoch sehr wahrscheinlich.


    • Cover des Buches Schwarze Madonna (ISBN: 9783954514427)
      Josef Rauch

      Schwarze Madonna

       (23)
      Aktuelle Rezension von: buchversunken

      Der Schreibstil war dem Thema angepasst, die Geschichte flüssig zu lesen. Spannungstechnisch hat mich das Buch leider nicht unbedingt abgeholt, aber man lernt zumindest etwas über den Allgäu. Ich bin vermutlich einfach nicht die Zielgruppe.

    • Cover des Buches Grado im Dunkeln (ISBN: 9783740800680)
      Andrea Nagele

      Grado im Dunkeln

       (22)
      Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

      https://www.susanne-edelmann.de/2022/05/grado-im-dunkeln/

      Eigentlich wollte ich diesen Krimi ja während unseres Urlaubs direkt vor Ort in Grado und Triest lesen… eigentlich. Denn ich habe ihn zuhause zwei Tage vor unserer Abreise angefangen und gleich am selben Tag noch beendet, weil er so spannend war, dass ich einfach nicht aufhören konnte!

      Schon seit längerem habe ich mehrere Grado-Krimis der Autorin Andrea Nagele auf meinem Reader und wollte sie eigentlich auch schon längst mal lesen, bin nur nie dazu gekommen. Zum Glück! Denn kürzlich erst erschien mit „Grado im Licht“ ein weiterer Teil der Krimireihe, der chronologisch gesehen aber ganz an den Anfang der Reihe gehört, weil er die Anfänge von Commissaria Maddalena Degrassi bei der Polizei in Grado erzählt. Dieser Krimi hat mir so gut gefallen, dass ich gleich im Anschluss auch noch den nächsten Band „Grado im Regen“ gelesen habe.

      Danach waren dann erstmal andere Bücher an der Reihe, aber nun stand unser lang ersehnter Urlaub endlich kurz bevor und so habe ich mich quasi zur Einstimmung an „Grado im Dunkeln“ gemacht. Und ich muss sagen: Nach dieser Lektüre war ich ausgesprochen froh und dankbar, dass ich nicht allein nach Grado gereist bin, sondern zusammen mit meinem Mann, denn sonst hätte ich mich dort garantiert gefürchtet!

      Denn diesmal hat es Maddalena Degrassi gleich mit mehreren grausamen Vergewaltigungsfällen zu tun. Im ersten Fall trifft es eine Lehrerin, die zusammen mit ihrer Kollegin bei einem Konzert war und auf der nächtlichen Heimfahrt eine Autopanne hat. Auch das zweite Opfer sieht sich nachts auf der Heimfahrt gezwungen, am Straßenrand anzuhalten. In beiden Fällen wurde der Täter wohl gestört, die Opfer überleben, sind aber schwer traumatisiert.

      Maddalena findet heraus, dass es auch in anderen Orten an der oberen Adria ähnliche Fälle gegeben hat. Handelt es sich dabei um den gleichen Täter? Was, wenn er wieder zuschlägt, diesmal aber nicht gestört wird? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

      Wie auch schon bei den beiden vorherigen Krimis dieser Reihe war das Setting düster, die Handlung zog mich sofort in ihren Bann. Als Leser weiß man zwar immer etwas mehr als die Kommissarin, jedoch bei Weitem nicht so viel, dass man den Täter erraten könnte. Vielmehr dachte ich beim Lesen oft: Nein, der nicht, das kann ja gar nicht sein… geschickt legt die Autorin hier so manche falsche Fährte.

      Daneben geht es auch wieder um das Privatleben der Kommissarin, das im vorherigen Fall „Grado im Regen“ gehörig durcheinander geraten war. Aber dieser Aspekt der Geschichte nimmt nicht so viel Raum ein, dass man hier Vorkenntnisse vorausetzen müsste, man kann dieses Buch daher auch ganz prima lesen, wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennt. Allerdings: Die Geschichte hat ein offenes Ende! Ich werde jetzt also gleich mit Band 4, „Grado im Nebel“, weiterlesen „müssen“ 😉
      (Edit nach dem Urlaub: Ich habe nicht nur den vierten, sondern auch noch den fünften Band gleich hinterher gelesen, weil sie so spannend waren!)

      Für alle Leckermäuler gibt es im Buchanhang noch ein paar Rezepte, u.a. für Rosmarin-Ciabatta und Mandeltarte, die werde ich bestimmt mal ausprobieren.

      Hier nochmal die Reihenfolge aller bisher erschienenen Grado-Krimis von Andrea Nagele:

      1. Grado im Licht (erschienen 2022)
      2. Grado im Regen (erschienen 2016)
      3. Grado im Dunkeln (erschienen 2017)
      4. Grado im Nebel (erschienen 2018)
      5. Grado im Sturm (erschienen 2019)
      6. Grado im Mondschein (erschienen 2020)
      7. Grado in Flammen (erschienen 2021)
    • Cover des Buches Einer flog über die Vogelsburg (ISBN: 9783740806583)
      Anja Mäderer

      Einer flog über die Vogelsburg

       (16)
      Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

      In diesem ungewöhnlichen Krimi hat Anja Mäderer eine herrlich skurrile Truppe geschaffen. 

      Will Klien, der sich auf der Vogelburg befindet um seine Zwangsstörung behandeln zu lassen ist ein außergewöhnlich einfühlsam beschriebener Charakter. Er und seine Genossen aus der Therapie-Gruppe der „Zwängler“, haben sich vorgenommen den Mord an ihrem beliebten Therapeuten aufzuklären. Als eine Mitpatientin im Schwimmbad ermordet wird und ein anderer Patient Morddrohungen erhält läuft die „Zwängler“ Task Force zu ungeahnten Höhen auf.

      Berührend, einfühlsam und humorvoll werden die Charaktere in der fiktiven psychosomatischen Klinik „Vogelsburg“ beschrieben. Auch die herrliche Gegend im fränkischen Weinland kommt dabei nicht zu kurz. 

      Unbedingte Leseempfehlung! Anja Mäderer ist eine temporeiche, vergnügliche Kriminalgeschichte gelungen, die ich sehr gerne weiterempfehle.  

    • Cover des Buches Söldner des Geldes (ISBN: 9783954511341)
      Peter Beck

      Söldner des Geldes

       (25)
      Aktuelle Rezension von: Magicsunset
      „Die Strömungen der Luft und des Geldes waren nicht sichtbar.“ (Zitat Seite 135)

      Inhalt:
      Bei einem Helikopterabsturz in den Schweizer Bergen kommt Anna, Mitarbeiterin und persönliche Vertraute von Tom Winter, Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, ums Leben. Mit ihr der erfahrene Pilot, sowie ein arabischer Scheich, ein extrem vermögender, einflussreicher Kunde der Bank. Es war definitiv kein Unfall. Die erste Spur führt Winter nach Kairo. Als dort ein Geschäftspartner des Ermordeten ebenfalls bei einem Anschlag umkommt, ist Winter klar, dass jemand die geplanten weltweiten Investitionen mit allen Mitteln verhindern will. Eine deutliche Botschaft an Winters Chef lautet: Raushalten aus dem Nahen Osten. Gemeinsam mit der ägyptischen Geschäftsfrau Fatima macht sich Winter auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie quer durch Europa, nach Amerika und zurück in die Schweiz führt.

      Thema und Genre:
      Dieser packende Thriller beschäftigt sich mit dem System der internationalen Finanzmärkte. Es geht um diskrete Banken, Anlagestrategien, Investmentfonds und unvorstellbar hohe Geldsummen, die hier zu verdienen sind.

      Charaktere:
      Winter ermittelt ziel- und lösungsorientiert. Seine Ausbildung bei einer Spezialeinheit der Polizei ist bei körperlichen Angriffen hilfreich. Er ist verschwiegen und hat Humor.
      Fatima, die intelligente ägyptische Geschäftsfrau kennt die Zusammenhänge im Nahen Osten und unterstützt Winter dort, wo er als Europäer vor verschlossenen Türen stehen würde.

      Handlung und Schreibstil:
      Die straffe Handlung erstreckt sich über etwa 14 Tage, der Hauptprotagonist Winter muss unter enormem Zeitdruck ermitteln, was für den Leser intensive Spannung bedeutet. Dennoch nimmt sich der Autor Zeit für Beschreibungen der unterschiedlichen Handlungsschauplätze und auch das fröhliche Feiern am 1. August, dem Bundesfeiertag der Schweiz wird erwähnt. Diese Schilderungen erhöhen das Vergnügen beim Lesen, ohne jedoch die Spannung zu unterbrechen. Der trockene Humor des Autors zeigt sich in Sätzen wie „Die arabischen Flüche krachten beeindruckend“ und ebenso beeindruckend ist der Ideenreichtum, mit dem der Autor Winter handeln lässt. Auf Seite 275 zum Beispiel beginnt eine Szene, bei der ich schallend gelacht habe, so genial sind die Bilder, die man sich bei dem gekonnt geschilderten Ablauf sofort vorstellt.

      Fazit:
      Dieser spannende Thriller ist das erste von bisher drei Büchern über die internationale Welt der Hochfinanz und den smarten Sicherheitschef Tom Winter, doch die Reihenfolge spielt keine Rolle. Sicher ist jedoch, sobald man eines der Bücher gelesen hat, will man die anderen auch lesen. Dieser niveauvolle, auch sprachlich großartige Wirtschaftsthriller ist ein packender Pageturner, der überzeugt und Spaß macht.

    • Cover des Buches Kärntner Kesseltrieb (ISBN: 9783740806101)
      Alexandra Bleyer

      Kärntner Kesseltrieb

       (15)
      Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

      Der Dauergrantenscherm Sepp Flattacher, seines Zeichens Jäger und Hüter des Wolds im Mölltal, hot wieda mol aniges zum tuan. Zerst trifft a auf nervige Piefke-Urlauber, de ihm erklären, dass se an Bärn ghert hobn und sich deswegen auf seim Hochsitz verstecken. Und zur Krönung findat a donn noch a Hanfplantage mittn im Wald. Sowos geht fürn Sepp jo gor nit. Kurzum maht a de Hanfplantage im Wold nieda, oba nit, ohne dass a wissn wüll, wer des do ongsetzt hot. Als a donn zu ermitteln onfongt, kumt a natürlich dem Herrn Belter in die Quere, des is da nette Polizist, der ihn eh nit so mog, weil a sich ima überoll einmischt. Des Kirschal auf da Turtn is donn, als der Reini, sei olta Jugendfreund, a Sackl mit blaue Pillen ausm Hosnsock ausstraht. Ja, dann is oba schon ongrichtet beim Sepp Flattacher. Des is fürn Sepp donn noch a Grund selba zu ermitteln, weil erfahrungsgemäß bringt de Polizei jo ohne ihn eh nix weita. Und doss in seim schenen Mölltal auf amol Drogen kursieren, des konn da Sepp goa nit vatrogen.

       

      Meine Meinung:

      Sepp Flattacher in Hochform für mei Empfinden. A dauergrantiger Kerl, der a seine liebenswerten Seitn hot. Mir isa ans Herz gwoxn beim Lesen. Er leistet untastützende und behindernde Eigenarbeit. Als Kärntnerin warn mir de Begriffe im Buach naütrlich bekonnt, was des für mi noch interessanta gmocht hot. Für olle Nicht-Kärntner gibt’s im Onschluss zum Buach noch a ausführliches Glossar mit Erklärungen zu unsam Dialekt ;-)

      Des Buach is gespickt mit lustigen Stellen, es is schon liab sponnend und a die Krimischnüfflernosn vom Leser muass guat mitdenken.

      I hob a bissl recherchiert und xegn, dass des da vierte Band war. Wer i wohl de ondan drei a noch lesen miassn.

       

    • Cover des Buches Leb wohl, Tirol! (ISBN: 9783954516537)
      Wolfgang Gösweiner

      Leb wohl, Tirol!

       (14)
      Aktuelle Rezension von: Stephanus

      Gerd, ein junger Privatdetektiv, wird zum Schutz eines russischen Investors, der in die Skigebiete von Innsbruck investieren will, engagiert. Beim Rundgang am Berg findet die Gruppe eine Leiche und Gerd beginnt zu ermitteln. Hierbei kommt ihm sein Freund Manni zu Hilfe, mit dem er nicht nur in der Drogen- und Rockerszene ermittelt, sondern auch bei einem dubiosen Call-Center. Schon bald stellt sich heraus, dass die Tote zur Drogenszene gehörte und ihr gewalttätiger Ex-Freund mit der Sache etwas zu tun hat. Als dieser ermordet wird, wird der Fall immer undurchsichtiger. Schließlich wird nicht nur eine vertuschte Familientragödie aufgedeckt, sondern auch die Täter der beiden Morde überführt.

       

      Der Krimi hat ein großes Ziel, die heile Welt der Tiroler Berge, mal von einer anderen Seite zu beleuchten. Hierbei scheitert der Autor jedoch und verwickelt sich in allzu viele Handlungsstränge, die dann am Ende nicht mehr zusammenpassen bzw. zusammengeführt werden. So bleibt es nicht aus, dass Handlungsstränge einfach im Nichts enden und Abschnitte teilweise verwirren. Die ganze Auflösung ist dann leider auch nicht gut gelungen und seltsam, da der Mörder des Ex-Freundes fast über das ganze Buch hinweg nicht erwähnt wird.

      Sprachlich und stilistisch hat mir das Buch gefallen. Schwächen finden sich aber in der Herausarbeitung der Figuren. Gerd, die vermeintliche Hauptfigur, bleibt schematisch und der Leser erfährt wenig über ihn (was vielleicht auch daran liegen könnte, dass es bereits einen ersten Band mit dem Ermittler gibt) und ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren. Ganz anders dagegen Manni, der irgendwie in den Mittelpunkt rückt und auf den der Autor viel mehr erzählerisches Augenmerk legt.

      Leider kein guter Krimi und allenfalls für absolute Tirol-Fans einen Blick wert.

    • Cover des Buches Dumm gelaufen, Martha (ISBN: 9783740806484)
      Erwin Kohl

      Dumm gelaufen, Martha

       (16)
      Aktuelle Rezension von: sab-mz

      „Dumm gelaufen, Martha“ von Erwin Kohl ist ein Niederrhein -Krimi nach meinem Geschmack.
      Der Ort der Handlung ist zunächst Rheinberg.

      Lukas Born, der Ex-Polizist, arbeitet als Privatdetektiv. Lukas ist durch und durch Fan von Borussia Mönchengladbach und deshalb heißt sein Hund Manolo. Borussenfans wissen warum.
      Lukas ist auf dem Weg zu Josefine Bernadette Freifrau von Saalfeld, die in der Innenstadt von Rheinberg wohnt, in der die Parkplätze Mangelware sind.
      Lukas soll Manfred suchen, den verschwundenen Kater der Freifrau. Kein ausfüllender Auftrag, aber Lukas Born muss nehmen was kommt.

      Lukas lebt in einem Wohnwagen auf dem Campingplatz.

      Da erhält er den Anruf von Magdalena Jacobs, ihr Mann der Notar in Wesel ist, Berthold Jacobs, ist verschwunden.
      Die Jacobs sind sehr reich, ein lukrativer Auftrag lockt. Da muss Lukas beides verbinden.

      Erwin Kohl beschreibt herrlich den Zwiespalt, die Gedanken, die Lukas beschäftigen.

      Im Laufe der Ermittlungen muss Lukas sich Hilfe bei seinen Ex-Kollegen holen. Seine Ex-Frau Julia ermittelt, auch das noch.
      In der Geschichte lernen wir Frau Lamers kennen, der die Polizei nicht glauben will, da sie schon alt ist. Waldbaden ist ihre Art zu entspannen, da muss Lukas mit.
      Ein Ferrari ist verschwunden, der Ex-Kollege Oblak ist verdächtig, die Tatwaffe gehört dem Paten von Essen, die SoKo hilft Lukas bei den Ermittlungen und ein Journalist.

      Habe ich nun genug Verwirrung gestiftet??

      Ich kann nur empfehlen diesen spannenden Krimi zu lesen. Er lebt zum einen von einer spannenden Handlung, dem etwas kauzigen Borussenfan Lukas und der niederrheinischen Lebensart.

    • Cover des Buches Aargau-Fieber (ISBN: 9783740800581)
      Ina Haller

      Aargau-Fieber

       (12)
      Aktuelle Rezension von: Pixibuch
      Das Cover dieses Buches hat es mir besonders angetan. Zuerst wußte ich damit nichts anzufangen. Aber dann später beim Lesen kommt man drauf, warum es so ist, wie es ist. Andrina wird wieder in einen Kriminalfall verwickelt, ohne viel dazugetan zu haben. Ihren Job macht sie nicht gerade mit  großer Lust, als plötzlich ein ominöser Bruder ihres Mannes auftaucht. Er behauptet, er und Marco hätten den gleichen Vater. Marco hat Andrina endlich einen Heiratsantrag gemach. Doch dann wird Andrinas Schwester plötzlich von einer unbekannten Krankheit getroffen, sie schwebt in Lebensgefahr. Dann gerät die Pharmafirma Enricos in die Schlagzeilen und Enrico wird wegen Mordes gesucht. Andrina flieht mit ihm und beide werden verfolgt und nach deren Leben wird getrachtet. Eine Verfolgung wie bei James Bond echt. Marcos Mutter hat Andrina mit Enrico zusammen gesehen und falsche Schlüsse gezogen. Deswegen schaltet auch Marco auf stur und will von der Hochzeit nichts mehr wissen. Andrina steckt mitten im Schlamassel. Kommt sie da heil wieder heraus?????? Ina Haller hat auch mit diesem Band ihrer Aargau-Krimis wieder ins Schwarze getroffen. Dieser Teil steht in seinen Vorgängerbänden in nichts nach. Spannung pur.

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