Bücher mit dem Tag "vatersuche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vatersuche" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.532)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Was für ein wunderbarer Roman. Schon das Cover lädt zum Träumen ein. Der Baum als Symbol für die Synthese von Himmel und Erde und der Titel sind einfach passend.

    Die Protagonisten sind sehr authentisch und sympatisch dargestellt und in ihren Charakteren gut einzuordnen.

    Themen sind die Eltern Kind Beziehung, die sich, bei Vater und Mutter sehr unterscheiden können. Hier eine schlechte Vater Tochter, aber eine wunderbare Mutter Tochter Beziehung, die noch über den Tod hinaus geht. Und im Zusammenhang damit sich auf die Suche nach verlorenen Träumen und Zielen zu machen. 

    In einem sehr berührenden und angenehmen Schreibstil hat die Autorin hier eine Geshcichte zu Papier gebracht, die nachdenklich und hoffnungsvoll macht aber auch sehr berührt.

    Es war eine wunderbare Reise, auf der wir Brett begleiten durften, ihre längst begrabenen Träume wieder an die Oberfläche zu holen und ihnen zu folgen. So ergibt eins das andere und führt letzten Endes zum einem wunderbaren Ganzen und einem erfüllten Leben.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben.



  2. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.428)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Und wieder ein Buch, das unnötig lange auf meinem SUB lag... 2016 gekauft, jetzt erst gelesen... 

    Dabei ist das Buch ein kleines Juwel. Ich habe diese Geschichte sehr geliebt. Warum trotzdem keine fünf Sterne? Es ist ein Bauchgefühl, aber es ist nahe an den fünf Sternen...

    Don Tillman ist so wunderbar. Man wünscht sich direkt, ihn persönlich zu kennen. Auch Rosie mochte ich sehr! 

    Der Roman ist auf eine Art humorvoll, aber auch ernst und tiefgründig und voller Gefühl. 

  3. Cover des Buches Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743210950)
    Carolin Wahl

    Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Pizzza

    Dieses Buch, oder viel mehr die ganze Reihe, wurden richtig gefeiert und das hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext hat mir gut gefallen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte mich teilweise gut in Gabriella hineinversetzen und konnte auch Anton gut verstehen. Die beiden WG-Mädels fand ich auch sehr harmonisch, aber auch sehr fragwürdig. Wie die beiden genau sind und weshalb sie so sind, werde ich wohl nur in Teil 2 und 3 erfahren. Ich habe das hin und her zwischen Anton und Brie geliebt. Es ist natürlich eine typische New Adult Story und dafür hat sie mir auch gut gefallen. Man kann sie gut und einfach lesen, aber leider gab es für mich kein Suchtpotenzial. Ich liebe in Büchern einen Epilog, diesen gab es nicht, man wusste trotzdem wie es endet und mehr hätte vielleicht auch aus Band 2 und 3 etwas vorweg genommen. 

  4. Cover des Buches Am Ende bleiben die Zedern (ISBN: 9783827013026)
    Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern

     (127)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Du kannst nach weiteren Straßen suchen, und ich bin sicher, du wirst sie finden. Du kannst diese Straßen sogar entlanggehen. Aber immer, wenn du an ihr Ende kommst, wirst du merken: Du stehst wieder an derselben Kreuzung, von der aus du gestartet bist.“

    Inhalt

    Als Samir gerade einmal 8 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. Aber was treibt ihn von seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern fort, wo ihm doch erfolgreich die Flucht aus dem Bürgerkrieg im Libanon gelungen ist? Samir ist der festen Überzeugung, dass sein Vater wiederkommt, auch wenn er aus freien Stücken gegangen ist und seither keinerlei Kontakt pflegt. Die Spurensuche nach seinem geliebten Geschichtenerzähler, mit dem ihm so viel verbunden hat, wird für Samir zur Passion, er kann einfach nicht loslassen und verpasst derweil sein Leben in der Gegenwart, wenn es ihm nicht endlich gelingt mit seiner Vergangenheit Frieden zu schließen. Mit fast 30 Jahren begibt er sich erstmals in den Libanon, mit der Hoffnung dort endlich Antworten auf seine drängendsten Fragen zu finden und vielleicht gelingt es ihm ja doch, jenen Entschwundenen aufzuspüren, den er schon so lange und intensiv sucht.

    Meinung

    Dieser Roman hat tatsächlich schon 6 lange Jahre in meinem Regal geschlummert, bevor ich es nun geschafft habe, ihn zu lesen. Damals habe ich ihn mir auf Grund zahlreicher positiver Leserstimmen zugelegt und ihn dann doch immer mehr aus den Augen verloren. Die Kombination aus einer berührenden Familiengeschichte und dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens, wie es der Klappentext verspricht, klangen sehr vielversprechend, weil ich es mag, literarisch den Spuren einer Geschichte zu folgen und mich mit Menschen zu identifizieren oder ihre Hintergründe kennenzulernen. Nur leider, war meine Erwartungshaltung an diese Story eindeutig zu hoch. 

    Sprachlich liest sich der Text angenehm, hegt aber keine besonderen Ansprüche, was auch daran liegen mag, dass im ersten Drittel des Buches ein Achtjähriger der Erzähler ist. Doch auch auf den folgenden Seiten bleibt der Anspruch, welchen ich hatte, auf der Strecke. Generell zwar eine interessante Geschichte, die hier aber mehr und mehr ihren Reiz verliert. 

    Meine Kritikpunkte beziehen sich im Wesentlichen auf den gewählten Fokus, der ganz tief in die Seele eines Betroffenen eindringt, um seine Handlungen deutlich zu machen und alle Beweggründe offenzulegen. Zunächst sind es nur grobe Pinselstriche, die geführt werden, doch dann bekommt der Leser die Scheuklappen aufgesetzt und muss sich fast zwanghaft in die Suche nach dem Vater ergeben, denn mehr Handlungsspielraum bleibt ihm nicht. 

    Ich habe eindeutig eine zweite Perspektive vermisst, gerade weil sich der Erzähler so zum Träumer mausert und fanatisch seinen verpassten Chancen nachtrauert – so wenig Entwicklungspotential für einen jungen Menschen, dass erscheint mir etwas weltfremd, zumal ich selbst in diesem Alter meinen Vater verloren habe, doch da war meine Gedankenwelt mit 30 Jahren eine ganz andere.

     Der Text wird immer pathetischer und hat mich irgendwann verloren, da hilft es dann leider auch nicht, wenn man sehr gute Einblicke in die politische Situation der damaligen Zeit bekommt und gut nachvollziehen kann, welche Alternativen den betroffenen Familien eigentlich blieben.

    Fazit

    Leider werden es hier nur 3 Lesesterne für eine durchaus lesenswerte Geschichte, die aber um die Hälfte des Textes hätte gekürzt werden können, weil sich die Gedanken immer nur um ein und dieselbe Sache drehen.

     Menschlich betrachtet konnte mich die dominante Erzählfigur nicht überzeugen und sie nimmt der Hintergrundgeschichte ihren Reiz, weil die Gegenwart in Anbetracht der traurigen Vergangenheit nur wenig Augenmerk erhält. Samir trauert seinem Vater hinterher, dessen einfühlsamen Geschichten, die wie er später herausfindet, nicht nur der Phantasie des Erzählers entspringen.

     Er setzt sich intensiv mit den Begriffen Heimat und Identität auseinander und verfehlt doch eine konkrete Aussage. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, der Protagonist möchte Mitleid beim Leser erwecken, doch damit kann dieser Roman nicht wirklich bei mir punkten.

  5. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Putzibaer

    Dieses Buch changiert weniger zwischen Realität und Wahn als seine berühmten Vorgänger (sicher sehr zum Bedauern einiger Leser), dafür machen die beiden Hauptfiguren eine interessante und - besonders in seinem Fall - überraschende Entwicklung durch. Sie wechselt von starker zu schwacher und wiederum zur widerstandsfähigen, rachedurstigen Frau. Er mutiert vom liebevollen Ehemann zum betrügerischen  Schei*kerl und nach seiner Ermordung (haha) zum geläuterten Lover.

    Die Geschichte ist durchweg amüsant geschrieben und bietet ein emotionales Auf und Ab, daher verzeiht man logische Fehler und eine zum Ende der Geschichte unwahrscheinliche Backstory.

  6. Cover des Buches Das verrückte Leben der Jessie Jefferson (ISBN: 9783959670234)
    Paige Toon

    Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

     (86)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2
    Der erste Band über Jessie Jefferson hat mir sehr gut gefallen und ich wurde vom Anfang bis zum Ende hervorragend unterhalten. Die Seiten vergehen wie im Flug und man begleitet Jessie auf ihrem Weg zu sich selbst.

    Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt. Jessie ist ein 15-jähriges Mädchen, die an ihrem Geburtstag, durch einen schrecklichen Unfall ihre Mutter verloren hat und nun bei ihrem Stiefvater Stu lebt. Sie hält sich an keine Regeln und macht was sie will, raucht, trinkt und bleibt lange weg. Doch dann erfährt sie, wer ihr leiblicher Vater ist und lernt ihn kennen.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Jessies Perspektive berichtet, sodass man einen sehr guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat.

    Die Protagonisten sind individuell und liebevoll gestaltet. Manche kennt man schon aus vorherigen Bänden, wie zum Beispiel Johnny und Meg. Jessie ist ein bockiger, unendlich trauriger und verlorener Teenager. Sie macht was sie will und lässt sich nicht sagen. Jessie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und der Tot der Mutter, hat ihr den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich liebe die Veränderung im laufe der Story. Sie findet immer mehr zu sich selbst und ich bin gespannt, was noch passieren wird.

    Das Cover ist sehr schön. Es zeigt Jessie in der Sonne von Florida, Im Hintergrund sieht man Palmen und es mach einem richtig Lust auf Sommer. Ich liebe den Farbverlauf und das Design sehr.

    Fazit:
    Der erste Band der Jessie Jefferson Bücher hat mir sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Ich kann einfach nicht genug von Paige Toon bekommen, denn sie schreibt so schön gefühlvoll.
  7. Cover des Buches Aprikosensommer (ISBN: 9783733500665)
    Deniz Selek

    Aprikosensommer

     (82)
    Aktuelle Rezension von: yen2405

    Eine detailreichere Rezension findet ihr auf meinem YouTube Kanal:

    https://youtu.be/4nWvOPhtYBk

    Als ich dieses Buch mir ertauscht hatte, hatte ich gedacht, dass es ein Sommerroman sei, welcher in Istanbul spielt. Anders als gedacht, fand dieser jedoch nicht hauptsächlich in Istanbul statt, sondern in Deutschland, und nur ein kleiner Teil der Handlung spielte sich in der Türkei ab. 

    Schade drum, jedenfalls wurde mir dies laut Klappentext angepriesen, und ich hatte auch durch das Cover da Gefühl, es sei so gedacht gewesen. 

    Allerdings davon abgesehen, war die Handlung in sich schlüssig, und man hatte zu keinem Zeitpunkt eine Lücke oder sowas feststellen können. Die Protagonistin handelte nachvollziehbar und schlüssig. 

    Der Schreibstil war flüssig oder etwas zu vernachlässigen, und man hatte in den paar Seiten, wo Istanbul vorkam, auch das Gefühl wirklich dort zu sein. 

    Lediglich an ein paar stellen ging mir die Handlung jedoch zu schnell, und der Zugang zur Protagonistin blieb mir auf eine unbeschreibliche Art und Weise verwährt. Ich konnte nicht in ihr Haut schlüpfen, wie es eigentlich gedacht war, wenn man aus der Ich-Perspektive erzählt.

    Fazit: Das Buch ist in sich authentisch. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und auch ihre eigenen Emotionen und Erfahrungen miteinfließen lassen. Trotz alle dem bleibt es jedoch ein gutes Buch, was man lesen kann, aber jetzt nicht muss. Deshalb gebe ich dem ganzen 4 von 5 Sternen. Der Roman was gut ausgearbeitet, aber die großen Gefühle blieben beim lesen jedoch aus.

  8. Cover des Buches Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise (ISBN: 9783458179603)
    Éléonore Devillepoix

    Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Magischebuecherwelt

    Lest ihr gerne mehrteilige Reihen oder Dilogien/Trilogien?🖤

    Als ich diese beiden Bücher entdeckt habe, wurde ich magisch angezogen. Die Cover hinterließen einen bleibenden Eindruck. Denn sie sehen wahnsinnig besonders aus. Ich liebe die einzelnen Details und die wunderschönen Aufmachungen. Als ich dann mit Band eins begonnen habe, zog sich der Anfang leider etwas arg. Natürlich wollte ich nicht aufgeben und wurde ab der Hälfte des Buchs dafür belohnt. Hier nahm die Geschichte stark an Fahrt auf. Es fehlte ihr auch definitiv nicht an Fantasy-Elementen und auch der Schreibstil beider Bände war gut zu lesen, obwohl ich ab und an etwas verwirrt zurückgelassen wurde. Anfangs prasselten einige Informationen auf mich ein und ich musste mich erst einmal richtig zu recht finden. Auch wurde sehr viel erklärt, ohne dass ich eine richtige Handlung bekam. Dies änderte sich aber dann schlagartig und so durfte ich bis zum Schluss von Band zwei ein grandioses und spannendes Abenteuer erleben. Die Charaktere waren zum Greifen nahe, sehr liebevoll ausgestaltet worden, das Setting atemberaubend und absolut genial. Besonders Arka hat es mir wirklich angetan und sich direkt in mein Herz gebrannt. Übrigens konnte ich bei Band zwei keinerlei Kritikpunkte finden und wurde absolut begeistert zurückgelassen.

    Ihr müsst diese beiden Bücher lesen und lasst euch bloß nicht von den Startschwierigkeiten beeinflussen! Es lohnt sich, dieses Abenteuer zu erleben!🤍

  9. Cover des Buches Owen Meany (ISBN: 9783257224917)
    John Irving

    Owen Meany

     (466)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Irving gelingt es in diesem Roman, die Atmosphäre im Amerika der 50er und 60er Jahre bis hinein in die Zeit des Vietnamkrieges unterhaltsam und plastisch darzustellen. Hauptcharaktere sind zwei Jungen, die eng befreundet sind und diesen Lebensabschnitt miteinander gehen. Unterbrochen wird die Erzählung durch intermittierende Zeitsprünge in die 80er Jahre der Reagan-Aera, die nur noch einer der beiden, der Ich-Erzähler, erlebt. Ein Jugend- und Schelmenroman, der viel mit dem Sich- und Gott - finden zu tun hat, mit vielen religiösen und glaubensspezifischen Zügen. Es ist auch eine Erzählung über einen außergewöhnlichen kleinen Menschen, der durch seine Eigenschaften weit mehr Einfluss hat und übt als die anderen. Man fühlt sich gut unterhalten, es ist von alllem etwas dabei, was einen guten Roman ausmacht - Liebe, Leiden, Tragik, Glauben, Krieg, Familie, Abenteuer. 

    Diejenigen die in Irvings Büchern stets nach Bären, Wien, dem Ringen und Prostituierten suchen werden hier nicht fündig werden. 

    Owen Meany ist Irvings politischter Roman

  10. Cover des Buches Zusammen werden wir leuchten (ISBN: 9783733500764)
    Lisa Williamson

    Zusammen werden wir leuchten

     (67)
    Aktuelle Rezension von: lenchen0712

    Broschiert: 383 Seiten

    Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch (10. Dezember 2015)

    ISBN-13: 978-3733500764

    empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    ----------------

    Mit Humor und einer besonderen Art konnte man sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Auch die Thematik des Buches kam nicht zu knapp rüber und bringt Jugendlichen das Thema Transgender gut rüber.

    Habe das Buch auch schon zum zweiten mal angefangen.

    Jedoch hatte ich Anfangs leichte probleme in den Schreibstil hinein zu kommen, allerding löste sich dieses Problem schnell auf.

  11. Cover des Buches Cape Town Kisses (ISBN: 9781503954335)
    Lotte Römer

    Cape Town Kisses

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Angela Riley Hat unheilbaren Krebs und macht dich auf den Weg nach Südafrika um den Vater ihres Sohnes zu finden, mit dem sie vor 13 Jahren eine sehr kurze Affäre hatte, damit der sIch nach ihrem Tod um den Jungen kümmern kann. Angela kann den Vater von Jasper nicht finden, dafür aber ihre große Liebe, George van Staal. Die beiden erleben drei wundervolle Tage im afrikanischen Busch. Leider spricht George nicht über seine Gefühle da er eine Riesenenttäuschung hinter sich hat, und Angela möchte ihm eine Liebe ohne Zukunft und die anschließende Trauer nicht zumuten. Sie reist, ohne sich zu verabschieden ab und läßt George ohne Erklärung zurück, der die Welt nicht mehr versteht.

    Nach langem Zögern fliegt er nach London zu Angela um nach dem „WARUM“ zu fragen, das er dann schmerzlich erkennen muß. George bleibt in London, denn er möchte bei seiner großen Liebe bleiben, bis zum bitteren Ende.

    Eine anrührende, gefühlvolle Liebesgeschichte mit dem Flair von Afrika …

  12. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257236217)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (388)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    In "Bis ich dich finde" von John Irving reist Jack Burns mit seiner Mutter durch Nordeuropa, um seinen Vater zu finden. An Skurrilität ist Jack Burns vermutlich nicht zu übertreffen. Er hat irgendwie einen Knacks weg, wird in einem Mädcheninternat groß, muss so manche "Vergewaltigung" durchmachen, es liest sich so, als hätte der Junge kein Problem damit. Und was soll ich sagen, er hat wirklich keins damit. Jack Burns ist alles andere als normal und daher auch nicht aus meinem Gedächtnis zu löschen. Es war mein zweites Buch von John Irving. Seine Figuren sind schön schräg. Trotz des Umfangs von über 900 Seiten musste ich wissen wie die Geschichte von Jack endet und ob er überhaupt seinen Vater findet. Ich muss mich mal outen, irgendwie liebe ich auch richtig kranke Charaktere. Wer sonderbare Gestalten liebt, sollte nicht zögern, Jack in seinen Kopf zu lassen. 

  13. Cover des Buches Harold (ISBN: 9783453435971)
    einzlkind

    Harold

     (174)
    Aktuelle Rezension von: MatthewGreen

    Ich persönlich finde das Buch extrem lustig und hab es darum auch schon mehrmals gelesen. Trotzdem ist der Humor an einigen Stellen wahrscheinlich etwas eigenwillig. Es geht so in Richtung einer Mischung aus britischem Humor, cleveren Dialogen und sehr absurden Szenen. Wenn man selbst vom Typ her zu dem Buch passt, kann es da auf jeden Fall Klick machen.

  14. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (402)
    Aktuelle Rezension von: butterflySoul

    Auf die Storyline der Vatersuche werde ich nicht weiter eingehen. Das Buch hat mich sehr schnell verloren. Erstmal: Es gibt einfach Themen, von denen Autoren, die keine persönlichen Bezug dazu haben, einfach mal die Pfoten lassen sollten..  

    Um eine Idee zu bekommen ein kleiner Vorgang (von mir kurzgefasst):


    Mary (19), PATIENTIN einer Psychiatrie: Ich trug nur meine Unterwäsche, als ich meinen Vater begrüßt habe. (???) ...

    Dem folgt: ...Meine Vater hat mich vergewaltigt. 

    Dem folgt: Ich hatte so viele Typen im Bett, ich glaub ich bin Nymphomanin. (???)

    Dem folgt: War nur ein Witz. Papa hat nix gemacht. Ich hab nur gelogen.(???)

    Dem folgt: Nee, stimmt doch.

    Dem folgt: Du kannst unter ein paar Bedingungen mit mir schlafen. (???)

    (Was Francis ohne Zögern tut! (???))

    Dem folgt: Mary und Francis haben Sex im Dunklen auf einem PIANO inmitten einer psychiatrischen Klinik.

    Irgendwann drumherum: Also ich hab doch nur gelogen. 


    (Abfolge vermutlich nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber .. man bekommt hoffentlich eine Idee von dem, was hier alles schiefläuft)


    Die Charaktere sind unglaublich dumm und haben ein völlig verzerrtes Weltbild. 

    (Siehe Mary: weiteres Beispiel ist folgende idiotische Vorstellung: Ich will aus meiner Misere raus, aber ohne zu arbeiten - Irgendwann werde ich Geld gewinnen, weil: ich hab das geträumt). 


    Die Story liest sich, als würde man den Schüleraufsatz lesen, dessen Verfasser zu viel TV-Schrott guckt; denkt, Pornos wären realistisch; der sich voll krass tiefgründig findet, weil er natürlich Respekt vor Trailerpark-Bewohnern hat und es cool findet, wenn diese in seiner Vorstellung auch Respekt vor ihm haben  - aber in Wirklichkeit total behütet aufwächst und vom Leben noch überhaupt nix mitbekommen hat!


    Kurz und knapp: Ich möchte keinen Roman über strunzdumme Assis lesen. Dafür gibt es Fernsehen!!!  

  15. Cover des Buches Orangenmond (ISBN: 9783453358416)
    Stefanie Gerstenberger

    Orangenmond

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Georg lebt mit seinem 10 jährigen Sohn Emil alleine. Er ist Witwer. Emils Mutter und seine verstorbene Frau Milena ist gestorben als Emil 5 Jahre alt war. Eines Tages findet Georg heraus, dass Emil nicht sein Sohn sein kann. Die Blutgruppen stimmen nicht überein. Georg wendet sich an Eva, Milena’s Schwester. Beide versuchen herauszufinden wer der Erzeuger von Emil sein kann. Da Milena eine berühmte und sehr attraktive Schauspielerin war, die überall sehr angesehen und  beliebt war, ist diese Aktion nicht so einfach. Doch dann ist klar, Eva, Georg, Emil und Georg’s Mutter Helga machen sich auf nach Italien um die Wahrheit herauszufinden.

    Ein recht netter Roman, man kommt gut in die Geschichte hinein. Mir persönlich war sie stellenweise etwas zu langatmig, ich hätte mir gewüscht, dass sie evtl. etwas kurzweiliger ist.

    Daher nur 3 Punkte.

    Das Buchcover finde ich sehr ansprechend. Gefällt mir sehr gut und macht viel Lust auf Urlaub.

  16. Cover des Buches Trick 347 oder Der mutigste Junge der Welt (ISBN: 9783789151354)
    Nina Weger

    Trick 347 oder Der mutigste Junge der Welt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Silliv

    Zirkus ist nicht so wirklich meins und für meine Begriffe zu viele Lügen im Buch. Somit war es ganz nett zwischendurch und 2x hätte ich sogar beinahe ein Tränchen verdrückt.

    Coco, Mia und Tom sind durch die Aufgabe, den Zirkusplatz zu retten, richtig gute Freunde geworden. Toms Mutter fand ich unsympatisch, da sie ihre Mutter einfach übergeht und einzieht. Aber Oma hat trotzdem ihren Spaß.

  17. Cover des Buches Die uns lieben (ISBN: 9783746632230)
    Jenna Blum

    Die uns lieben

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Trudy, geboren 1940 in Weimar, hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Anna. Die Tochter fühlt, dass ihre Mutter ein Geheimnis mit sich herumträgt. Aber Anna spricht nicht über die Vergangenheit in Deutschland. 

    Trudy ist das Kind einer verbotenen Beziehung. Als junge Frau verliebt sich Anna in den jüdischen Arzt Max und versteckt ihn längere Zeit im elterlichen Haus. Annas Vater verrät ihn. Trudy wird geboren, als ihr Vater im KZ Buchenwald gefangengehalten wird.

    Anna schließt sich dem Widerstand gegen Hitler an, versorgt KZ-Insassen mit Brot und schmuggelt Nachrichten. 

    Eines Tages sieht sie sich, um Trudy zu schützen und ihr eigenes Leben zu retten, gezwungen, sich mit einem SS-Mann einzulassen. Diese Verbindung sowie ihre Erlebnisse und Erfahrungen während dieser Zeit lassen sie ihr Leben lang nicht mehr los.

    Direkt nach dem Krieg lernt Anna den amerikanischen Soldaten Jack kennen. Sie heiraten, und Jack nimmt seine kleine Familie mit auf seine Farm in Minneapolis / USA.

    Trudy ist eine namhafte Geschichtsprofessorin geworden. Aus ihrer frühen Kindheit in Weimar sind ihr nur einzelne, diffuse Erinnerungsschnipsel geblieben. Aufgrund eines alten Fotos, welches sie zufälligerweise in den Sachen ihrer Mutter findet, hält sie sich für die Tochter eines Nazis. 


    Nicht umsonst hat sich dieser Roman zwei Jahre auf der Bestseller-Liste der New York Times gehalten. Jenna Blum hat vor dem Schreiben dieses Buches über einen längeren Zeitraum hinweg umfassend und tiefschürfend recheriert. Ihr ist ein außergewöhnlicher, packender Debütroman mit authentischen Charakteren und einem glaubhaften Inhalt gelungen. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat und ist mir sehr nahe gegangen. Der Schreibstil ist flüssig. Zudem mag ich Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen angesiedelt sind.

    Ich wünsche diesem historischen Roman, in dem ein dunkles Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte lebendig wird,  noch zahlreiche geneigte Leser:innen.


    Mein Lieblingsstelle befindet sich auf Seite 504, dort heißt es: „Es ist ihre Entscheidung, nicht über die Dinge zu sprechen, die sie getan hat, ob sie nun mutig waren oder nicht. Als Heldin ist es sogar ihr Recht. Und andererseits spielt es keine Rolle, ob sie nun eine Heldin ist oder nicht. Jedem Menschen steht die Entscheidung darüber zu, wie er mit der Vergangenheit lebt, diese Würde, dieses unverletzliche Recht.“

  18. Cover des Buches Vor dem Abgrund (ISBN: 9783837012408)
    Tom Finnek

    Vor dem Abgrund

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Yolande

    Der deutsche Journalist und Schriftsteller Mani Beckmann hat unter seinem Pseudonym Tom Finnek drei historische Romane mit dem Schauplatz London geschrieben. "Gegen alle Zeit" spielt mit Zeitreiseelementen gepaart im 18. Jahrhundert, während "Unter der Asche" eine spannende Geschichte erzählt, die sich am Vorabend des großen Feuers von 1666 ereignet. "Vor dem Abgrund" ist Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt.

    Zum Inhalt:

    Die junge und unerfahrene Celia kommt aus einem kleinen Hafenstädtchen nach London um nach ihrem verschollenen Vater, dem Seemann Ned Brooks zu suchen. Dieser hatte vor vielen Jahren die Familie verlassen. Nun ist Celias Mutter tot und ihre älteren Bruder fahren ebenfalls zu See. Der einzige Anhaltspunkt für die Suche nach ihrem Vater ist eine vergilbte Ansichtskarte eines Monstrositätenkabinetts im Osten von London. Rupert ist der jüngste Sohn eines reichen Hotelbesitzers und soll nach dem Willen seines Vaters die Nichte eines Brauereibesitzers heiraten und in dessen Geschäft einsteigen. Die Aussicht auf diese öde und seinen eigenen Interessen entgegenstehenden Zukunft bringt Rupert dazu, sich in Kneipen und schäbigen Unterkünften des East Ends herumzutreiben, wo er sich in einfacher Kleidung als Handwerksbursche ausgibt. Celia und Rupert treffen bei den verschiedensten Gelegenheiten aufeinander und ahnen nicht, wie sehr ihre beiden Familiengeschichten miteinander verknüpft sind.

    Meine Meinung:

    Wie schon in den ersten beiden Büchern vermischt Finnek wahre Begebenheiten mit einer fiktionalen Geschichte und lässt dabei einige historische Persönlichkeiten auftreten, wie z.B. Eva Booth, Captain der Heilsarmee oder Simeon Solomon, einen einstmals berühmten Maler, der wegen seiner Homosexualität geächtet wurde und sein Leben in Armut und Elend beendete. Auch die Untaten des Jack the Ripper spielen eine Rolle.

    Das Buch liest sich flott, allerdings gelingt es Finnek dieses Mal nicht die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Nur neblige Dunkelheit reicht einfach nicht. Die Zusammenhänge zwischen den Beteiligten wirken teilweise stark konstruiert und mancher der aufgenommen Fäden läuft ins Leere. Auch von der Spannung her kann dieses Buch nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Es gibt noch einen erklärenden Epilog, in dem die Schicksale der historischen Charaktere erläutert werden, aber dieser erweckt damit eher den Eindruck, als wäre die Geschichte von Celia und Rupert ebenfalls wahr, was natürlich völliger Humbug ist.

    Fazit:

    Eine mäßig spannende Geschichte mit seltsam konstruierten Zusammenhängen und fehlender Atmosphäre, für mich der schwächste Teil der sogenannten London-Trilogie.

  19. Cover des Buches Mein Wunsch bist du (ISBN: 9783964432391)
    Juli Summer

    Mein Wunsch bist du

     (34)
    Aktuelle Rezension von: clematis
    Einen Papa wünscht sich Emil zu seinem fünften Geburtstag. So steht es am Wunschzettel, den er im Kindergarten mit wackeligen Buchstaben gemalt hat. Zuerst ist Lilli überfordert, aber mit der Angst, dass sie vielleicht durch ihrem Hirntumor nicht mehr lange zu leben hat, begibt sie sich nun doch auf die Recherche nach dem Samenspender für ihren Sohn, obwohl ihr im Grunde gar keine Auskunft zusteht. 

    Eine spannende Suche beginnt, bei der Lilli enge Freundinnen und ihre Eltern eine große Stütze sind. Fragen tauchen auf, wie man einem Fünfjährigen beibringt, dass er vielleicht niemals seinen Papa kennenlernen wird und warum eine Frau über Dreißig sich unbedingt ihren Kinderwunsch hat erfüllen wollen, auch ohne physischen Vater dazu. 

    Juli Summer spricht wichtige Themen an, von Samenspende über alleinerziehende Eltern und schwere Krankheit, wie man selbst damit umgehen kann und wie man all dies kindgerecht seinem Sohn erklärt. Die Geschichte ist inhaltlich von Anfang an interessant, die Personen gut dargestellt, allerdings verläuft dann doch vieles sehr vorhersehbar und klischeehaft. Auch wenn es sich um einen Liebesroman handelt, hätte ich mir da und dort etwas mehr Spannung erwartet und nicht für jedes Problemfeld eine rasche Lösung. 

    Der Schreibstil – samt einigen Tippfehlern – überzeugt mich nicht ganz, dennoch sind die Gefühle der Figuren gut und glaubwürdig beschrieben, die Personen rasch lebensnah und durchwegs sympathisch gezeichnet, bis auf die obligaten Bösewichte natürlich.

    Trotz einiger Schwächen ist „Mein Wunsch bist du“ also ein nettes und flott zu lesendes Buch mit ernsthaftem Hintergrund.
  20. Cover des Buches Eines Tages werden wir tanzen (ISBN: 9783868275940)
    Denise Hunter

    Eines Tages werden wir tanzen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Er war vom Kurs abgekommen. Das spürte er instinktiv. In den Tiefen seiner Seele. (Seite 288)

     

    Meine Meinung

     

    Da mir der erste Band der „Chapel Springs“-Reihe so gut gefallen hat, habe ich diesen zweiten gleich angeschlossen. Um es gleich vorwegzunehmen: er hat mir sehr gefallen, wenngleich er nicht ganz an den Vorgängerband heran kam. Dazu später mehr. Auch hier gilt, wie schon in den anderen von der Autorin gelesenen Romanen, daß sie es hervorragend versteht, schwierige Themen in eine gut erzählte Geschichte zu packen und dennoch auch an recht schlimmen Stellen nie deprimierend wird, sondern eine positive Grundstimmung erhalten bleibt. Auch hier ist mir besonders positiv aufgefallen, daß die Autorin Themen aufgreift und Situationen beschreibt, wie ich sie in einem christlich geprägten Roman nicht unbedingt erwarten würde. Sie beschreibt kein Leben in einer „christlichen Blase“, sondern die meisten Figuren sind zwar christlich geprägt, müssen ihr Leben aber in einer Welt, wie wir sie vom täglichen Leben her kennen, führen und damit zurecht kommen. Das läßt die Erzählung für mich so lebensnah erscheinen.

    War es in „Barfuß am See“ das Thema Alkoholismus, das recht offen und teils drastisch angesprochen wurde, so ist es hier eine Vergewaltigung, mit der Jade irgendwie fertig werden muß. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, das Vorgängerbuch gelesen zu haben (der Roman ist auch alleine für sich gut verständlich, für die Handlung hier wesentliche Dinge werden an passender Stelle eingeflochten), allerdings ist es durchaus hilfreich, Jades Vorgeschichte zu kennen.

    Desillusioniert und schwanger kehrt Jade aus Chicago nach Chapel Springs zurück. Sie will nur noch für ihr Kind leben und hat mit dem Thema Liebe ein für alle Mal abgeschlossen. Denkt sie jedenfalls. Ausgerechnet den engen Freund der Familie Daniel bittet sie, bei der Regelung ihre Zukunft zu helfen: sie sucht einen Mann, mit dem sie eine Zweckehe eingehen kann. Keine Liebe, aber gegenseitige Versorgung. Nie wieder will sie sich emotional auf einen anderen Menschen einlassen. Doch kann das gut gehen? Zumal sie ausgerechnet den Mann fragt, der schon seit Jahren, ohne daß Jade es auch nur ahnt, heimlich und unsterblich in sie verliebt ist.

    Als Leser begleitet man Jade durch die folgenden Monate mit ihren Höhen und Tiefen. Vom Motiv „schwanger nach Vergewaltigung“ hat mich das Buch entfernt an Francine Rivers‘ „Der die Schuld vergibt“ erinnert, wenngleich der Schwerpunkt in beiden Bücher je ganz verschieden gewählt ist. Denn hier steht nicht die Frage Abtreibung oder nicht im Vordergrund, sondern ob es Jade gelingt, mit den Erfahrungen ihres bisherigen Lebens (und dazu gehört auch der Tod ihrer großen Liebe Aaron vor ein paar Jahren) soweit zurecht zu kommen, daß sie trotz der teils schlimmen Erfahrungen ein glückliches Leben führen kann.

    Da die eigentliche Handlung erst einige Wochen nach jenem schlimmen Ereignis einsetzt, ist die prinzipielle Haltung Jades zu ihrem Kind wie der Umgebung geklärt und spielt keine große Rolle mehr. Die Probleme, denen sie sich stellen muß, fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Auch hier müssen die Figuren sich der Frage stellen, inwieweit eine abgeschlossene und nicht mehr veränderbare Vergangenheit die Gegenwart und Zukunft bestimmen kann bzw. soll. Für meine Begriffe hat die Autorin auch diesen Erzählstrang sehr wirklichkeitsnah beschrieben. Man fragt sich als Leser an manchen Stellen vielleicht, wann die Figuren endlich kapieren, wo der Hase lang läuft - doch wenn man selbst mitten drin steckt und quasi „betriebsblind“ ist, dürfte es eher wie im Buch entwickelt vonstatten gehen.

    Ob es des heftigen Finales bedurft hätte, um alles zu einem Ende zu bringen, sein dahingestellt. Dadurch ist ein Punkt ins Hintertreffen geraten, auf den sich mein eingangs erwähntes „nicht so gut gefallen wie der Vorgängerband“ bezieht. Da es hier keine Spoilermöglichkeit gibt, kann ich da nicht näher darauf eingehen.

    (Wem Spoiler nichts ausmachen, kann dies in der vollständigen Rezi auf meiner Webseite nachlesen: https://www.sicollier.de/index.php/buecher/belletristik-christlich/755-hunter-denise-eines-tages-werden-wir-tanzen.html.)

     Alles in allem jedoch hat mir das Buch gut gefallen, vertraute Figuren aus „Barfuß am See“ tauchten auch wieder auf, und ich freue mich schon auf den dritten Band, der dann die dritte der McKinley-Schwestern als Hauptfigur haben wird.

     

    Mein Fazit

    Ein gut lesbarer, von positiver Grundhaltung getragener Roman, der um schwierige Themen keinen Bogen macht und zeigt, daß man in die Zukunft blicken sollte.

     

  21. Cover des Buches Früh am Morgen beginnt die Nacht (ISBN: 9783548610276)
    Wally Lamb

    Früh am Morgen beginnt die Nacht

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 893 Seiten

    Verlag: RM Buch und Medien (1999)

    Originaltitel: I Know This Much Is True

    Übersetzung: Heinrich Koop und Franca Fritz

    Preis: vergriffen


    Von Schuld und Vergebung, von Liebe und Hass


    Inhalt:

    Dominick und Thomas sind eineiige Zwillinge. Dominick fühlt sich einerseits ohne seinen Bruder nicht vollständig, andererseits leidet er darunter, dass ihre Mutter Thomas scheinbar mehr liebt. Der schizophrene Thomas entwickelt sich zu einer immer größeren Last für Dominick, der sich für ihn verantwortlich fühlt. Dass die beiden einen gewalttätigen Stiefvater ertragen müssen, macht die Sache auch nicht gerade besser …


    Meine Meinung:

    „Früh am Morgen beginnt die Nacht“ ist ein ganz schöner Brocken, sowohl was den Umfang des Romans betrifft als auch bezüglich des Inhalts. Womit die Zwillinge zu kämpfen haben, ist wirklich übel. Ich möchte hier nicht näher ins Detail gehen, aber es ist fast mehr, als ein Mensch ertragen kann.


    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Dominick. So begleitet man diesen von der Kindheit bis in die Vierziger, zum Teil in Form von Rückblicken in psychiatrischen Sitzungen. Hier wird vieles hervorgeholt, was er lange Zeit verdrängt hat. Dabei geht Wally Lamb sehr einfühlsam vor. Ich konnte mich wirklich leicht in Dominick, aber auch in Thomas und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die Figuren sind sehr tiefgründig angelegt und erwachen beim Lesen direkt zum Leben. 


    Mit einer Geschichte in der Geschichte, nämlich der Lebensgeschichte von Dominicks Großvater, wurde ich zuerst nicht warm. Im Nachhinein empfinde ich sie aber als genau richtig, so wie Lamb sie geschrieben hat.


    Mich hat das Schicksal beider Zwillinge und überhaupt ihrer ganzen Familie stark berührt und gefesselt. Durch die detaillierte Erzählweise kann man beim Lesen tief eintauchen und ist so mitten im Geschehen dabei. Immer wieder nimmt die Handlung eine überraschende Wendung und bleibt dadurch spannend und interessant. Besonders auch den Schluss fand ich sehr gelungen und befriedigend. 


    ★★★★★


  22. Cover des Buches Sieben Tage ohne (ISBN: 9783462045123)
    Monika Peetz

    Sieben Tage ohne

     (213)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Sieben Tage ohne von Monika Peetz ist der zweite Teil ihrer Dienstagsfrauen Reihe. Nachdem ich den ersten Teil schon   gerne gelesen habe fand ich den zweiten Teil sogar noch etwas besser. Der Roman ist humorvoll und kurzweilig.

    Die fünf Freundinnen Eva, Caroline, Kiki, Estelle und Judith könnten nicht ungleicher sein und doch sind sie über Jahre die besten Freundinnen. Jedes Jahr wird auch einmal zusammen verreist. Diesmal haben sie das gemeinsame Ziel zu Entschleunigen, Entschlacken und etwas abzuspecken. Sieben Tage ohne Ablenkung eine Fastenkur. Doch für Eva ist diese Reise besonders. Denn sie sucht in dem Ort und dem Burghotel nach ihrem leiblichen Vater. Aber auch die anderen vier Frauen haben mit so manchem Geheimnis zu kämpfen.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Geschichte humorvoll und spannend. Die Protagonisten sind sehr authentisch und lebendig beschrieben. Die meisten waren mir auch sympathisch. Es sind fünf unterschiedliche Frauen, mit unterschiedlichen Berufen, Familiäre  Hintergründen, Problemen, Sorgen und Spleens. Genau diese Kombi an verschiedenen Charakteren macht das Buch zu etwas tollen und bringt seinen ganz eigenen Flair mit.

    Die Idee die Dienstagsfrauen zum Fasten zu schicken fand ich sehr interessant. Die Autorin hat einem nicht nur die Geschichte plastisch dargelegt sondern auch viele Infos zum Fasten. Sie beschreibt alles sehr humorvoll und versucht auch eine gewisse Spannung mit rein zu bringen. Gerade durch die heimliche Vatersuche von Eva oder dem was 1965 in dem kleinen Ort geschehen ist. In der Mitte des Buches wird es stellenweise etwas langatmig und langweilig, aber dies macht die Autorin mit einem humorvollen Schreibstil wieder weg.

    Es ist ein leichter Roman den man mal gut nebenbei lesen kann.

  23. Cover des Buches Nenn mich nie wieder Nasenbär (ISBN: 9783991106661)
    Christine Farniok

    Nenn mich nie wieder Nasenbär

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Hiki

    „Nenn mich nie wieder Nasenbär“ von Christine Farniok ist ein wunderbares Buch, welches mir viele schöne Lesestunden bereitet hat. Das Cover gefällt mir unerwarteterweise richtig gut. Das Muster ist gelungen und der Nasenbär richtig süß.


    Der Einstieg ist ganz gut gelungen, wobei die ersten beiden Kapitel (welche treffenderweise mit „Minus zwei“ und „Minus eins“ betitelt worden sind) eine etwas bedrückende Stimmung erzeugen. Aber als man dann Mona in der Gegenwart folgt, kann man sich schnell mit ihr identifizieren. Sie ist definitiv eine starke Persönlichkeit, die, wahrscheinlich auch ihrem Job geschuldet, sehr analytisch denkt. Sie geht jedes mögliche Szenario zuerst im Kopf durch und malt sich aus, was passieren könnte. Gerade in dem Punkt, kann ich mich sehr gut wieder erkennen, da ich auch ein totaler Kopfmensch bin. Im Gegensatz dazu, ist sie aber sehr liebevoll zu ihrer Tochter, Lilli, die wahrhaftig ein Schatz ist. So ein liebes Kind wünscht sich glaub ich jeder. Als Lilli dann aber zu fragen beginnt, wer ihr Vater ist, bringt das die Geschichte erst so richtig ins Rollen. Ihr Vater, der sich in seiner Vaterrolle erst zurechtfinden muss und obwohl er sein Kind liebt, den ein oder anderen Fehler macht, fand ich ok. Mona unterdessen hat es definitiv schwerer ihren Vater zu finden, denn der potentielle Dad hat nicht wirklich Interesse daran, sie kennen zu lernen. Zumindest zunächst. 


    Auf ihrem Weg hat Mona mit verschiedensten Problemen zu kämpfen und muss die ein oder andere Hürde überwinden, dabei ist das Buch stets sehr glaubhaft und realitätsnah rübergekommen. Generell mochte ich den realistischen Schreibstil, wo Szenen nicht beschönigt worden sind, sehr. Man hatte immer das Gefühl, direkt im Geschehen zu sein und in der ein oder anderen Situation hat man sich wahrscheinlich selbst schon einmal befunden. Einzig der letzte Abschnitt war mir etwas zu nüchtern beschrieben. Da hatten mir etwas die Emotionen gefehlt. Generell konnte ich mich mit dem Ausgang der Geschichte durchaus anfreunden, auch wenn einige sich vielleicht etwas anderes wünschen werden.


    Trotzdem ist das Buch sehr empfehlenswert. Vor allem, da ich finde, dass jeder einen Vater haben sollte, denn Väter sind mitunter das Wunderbarste, das es gibt und ich richtig gerne Geschichten über eine Vatersuche lese. Wer ebenfalls solche Geschichten liebt, ist hier bestens aufgehoben.

  24. Cover des Buches Magdalenas Garten (ISBN: 9783453354296)
    Stefanie Gerstenberger

    Magdalenas Garten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Als Reisebegleiterin kehrt Magdalena immer wieder auf die Insel Elba zurück. Mit einem alten Foto bewaffnet macht sie sich dort auf die Suche nach ihrem Vater. Sie will endlich Klarheit. Wer ist der Mann auf dem Foto? Warum hat er ihre Mutter verlassen? Auf Elba begegnet Magdalena nicht nur ihrer eigenen Vergangenheit, sondern lernt auch Matteo und Nina kennen, die ihre eigene Geschichte gefangen hält.

    Meine Meinung: Mit der detaillierten Beschreibung von Elba nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise mit ungewissem Ausgang. Die malerische Landschaft sorgt für Urlaubsfeeling. Eher unaufgeregt wird Magdalenas Geschichte erzählt. Sie kommt mit einem überschaubaren Personenkreis aus (was mir sehr gut gefallen hat) und hält die ein oder andere Überraschung bereit. Magdalena als Protagonistin weckt unterschiedliche Gefühle in mir. Sie reagiert oft impulsiv und für mich wenig nachvollziehbar, während sie ein anderes Mal ein vernünftige Entscheidung trifft. Matteo ist brummig und sehr verschlossen und, dass mit Nina etwas nicht stimmt ist von Anfang an offensichtlich. Es gibt in diesem Buch also viele Geheimnisse, die ergründet werden können. Zum Ende hin zieht die Autorin mit dem Tempo noch einmal an. Für mich war nicht jede "Lösung" nachvollziehbar, aber allgemein ist es ein rundes "Happy End". 


    Mein Fazit: Wer Familiengeschichten mit viel Drama mag ist hier sicher richtig, mich konnte es nicht vollständig überzeugen.



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