Bücher mit dem Tag "unterbewusstsein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unterbewusstsein" gekennzeichnet haben.

83 Bücher

  1. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (948)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    Rachel soll zur Hochzeit ihrer Freundin gehen, doch vor fünf Jahren ereignete sich in ihrer Heimatstadt Great Bishopsford ein tragischer Unfall bei dem ihr bester Freund Jimmy gestorben ist. Seitdem ist sie von Gewissensbissen geplagt. Doch jetzt muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und das mit ungeahnten Folgen. 

     

    Das Cover ist für mich jetzt nicht so wahnsinnig ansprechend, aber ich fand einfach die Idee hinter dem Buch so gut, dass ich es mir damals kaufen musste.

    Und nun endlich nach langer Zeit habe ich es gelesen, zusammen mit Tina von Buchpfote in einem BuddyRead. Nicht unser erster und hoffentlich auch nicht unser letzter, denn ich tausche mich sehr gerne mit ihr aus. 😊 

    Für sie war das übrigens ein reread, wohingegen ich neu in diese Welt eingetaucht bin und ich mochte das Buch. Auch wenn es vielleicht nicht auf den ersten Blick meinem Leseschema entspricht. 

    Doch ich habe mich überraschen lassen, von Rachel und ihrer Welt. 

    Denn zuerst erfährt man was vor fünf Jahren passiert ist und warum sich Rachel eine Mitschuld am Tod von Jimmy gibt. 

    Dann gibt es einen Zeitsprung wo ich mit der jetzigen Rachel zurück in die Stadt des Unfalls fahre um die Hochzeit von Sarah, ihrer Freundin, zu feiern. Doch nachdem sie das erste Mal an Jimmys Grab war, wird sie im Krankenhaus wach und alles ist anders als vorher. Denn sie erwacht in einer Welt, in der Jimmy noch lebt und der Unfall zwar passiert ist, aber nicht mit einem so tragischen Ausgang.

    Ich bin ja ein Fan von der Idee des Multiversums und deshalb war ich direkt Feuer und Flamme. Ist Rachel irgendwie in eine Parallelwelt gelandet? 

    Zunächst glaubt sie natürlich noch das es ein Traum ist, aber nach und nach muss sie erkennen das dieses Leben doch real ist. Wobei ich sagen muss, dass mir das manchmal etwas zu zäh war. Sehr lange leugnet sie immer noch, dass das was sie erlebt real sein kann und versucht immer und immer wieder in ihr altes Leben zurückzukehren. Klar, kann ich es nachvollziehen, dass es schwer ist in einem völlig fremden Leben aufzuwachen, aber manchmal habe ich mich gefragt, warum akzeptiert sie es nicht? Vor allem da dieses „neue“ Leben so viel schöner scheint. 

    Dani Atkins schreibt mit viel Gefühl und konnte mich total abholen. Wie gesagt war mir der Weg von Rachel zur Akzeptanz vielleicht doch etwas zu lang, aber letztendlich muss sie sich eingestehen, dass es keinen Weg zurück gibt. 

    Das Ende war für mich ein zu erwartendes Ende, aber trotzdem fand ich es gut gewählt. Viele kleinen Dinge im Buch ergeben dann nochmal einen anderen Sinn und runden alles ab. Es ist zwar kein klassisches Happy End, aber mir hat es gefallen. 

     

    Mein Fazit: Die Achse meiner Welt war ein sehr gefühlvolles Buch und konnte mich mitreißen. Ich habe mit Rachel gelitten, obwohl sie mir manchmal doch etwas auf die Nerven gegangen ist, weil sie ihre neue Situation nicht akzeptieren wollte. Trotzdem fand ich die Idee des Buches wundervoll und auch wenn das Ende anders war als ich es vielleicht gehofft hatte, war es ein nicht überraschendes Ende das gut in die Geschichte hineingepasst hat. Auf jeden Fall kann ich das Buch weiterempfehlen. 

  2. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.384)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    Zum Buch:

    "Das Kind" von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller und erschien 2008 bei Droemer Knaur. Es ist ein Einzelband und kann unabhängig von seinen anderen Werken gelesen werden. Das Buch umfasst 389 Seiten.

    Klappentext:

    Strafverteidiger Robert Stern staunt nicht schlecht, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank - und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Erstaunen wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn Simon berichtet nicht nur von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch ...

    Meine Meinung:

    Nachdem ich in den sozialen Netzwerken sehr neugierig auf dieses Buch wurde, musste ich es unbedingt lesen. Und auch, wenn es ein paar Längen hat und an einigen Stellen leicht melodramatisch wirkte, fesselte es mich von Anfang bis Ende. Es ist typisch Fitzek und egal, wie absurd manches wirkte und wie sehr mir der Kopf auch rauchte, es ergab am Ende alles einen Sinn.

    Den Anfang fand ich etwas schwierig, weil ich mich erstmal an das ganze Szenario und die Figuren gewöhnen musste. Es gab viele Infos und ich fühlte mich leicht erschlagen, aber als ich etwas drinnen war, hatte ich keine Probleme mehr damit. Eine Wendung jagte die nächste und egal, wie viel auch passierte, kam ich doch ganz gut mit dem Geschehen mit, weil es auch mal kleine Verschnaufpausen gab und man sowieso die ganze Zeit mit rätselte.

    Wie kann ein todkrankes Kind sich detailreich an Morde erinnern, die vor seiner Geburt geschahen ? Und sorry, aber an Wiedergeburten glaube ich einfach nicht und dieser esoterische Touch war nicht so ganz meins. Daher war ich sehr gespannt, ob es anders sein könnte und wie alles zusammenhing. 

    Und es geht um so viel mehr als um ein paar Morde. Ich weiß, es ist ein Psychothriller und man sollte einiges erwarten, aber dennoch wäre eine Triggerwarnung zu einem Handlungstrang doch wirklich gut gewesen. Man kann von solchen Warnungen halten was man will, aber hier hätte ich sie gebraucht. Es ging mir sehr an die Nieren und schockierte mich einfach nur. Aus Spoilergründen werde ich nicht näher darauf eingehen, ich will nur noch sagen, dass ich es gut finde, wie der Autor es in seine Geschichte eingebaut hat, egal, wie nahe es mir auch ging.

    Das Ende fand ich etwas langatmig, auch wenn sich alles aufklärte und auch das persönliche Schicksal von Stern sich auflöste. Und Fitzek ist für mich der einzige Autor, der offene Ende gut verpacken kann, selbst wenn es mich immer halb wahnsinnig macht, weil ich so viele Fragen habe und einfach einen richtigen Abschluss brauche, aber hier passte es mal wieder gut rein.

    Die Charaktere gefielen mir gut. Zwar brauchte ich etwas, um mit ihnen warm zu werden und vor allem Robert mochte ich anfangs nicht so sehr, aber je näher man ihn und sein Schicksal kennenlernt, desto besser verstand ich ihn auch.

    Sein Verhalten war nicht immer einwandfrei oder legal, aber ich konnte seine Beweggründe schon verstehen, auch wenn sein Sturkopf ihn oft in Schwierigkeiten brachte. Er handelte oft Hals über Kopf und riss seine Umgebung mit sich ins Chaos und Probleme. Aber wenn er sich einmal festgebissen hatte, kämpfte er auch um die Menschen, die Hilfe brauchten.

    Carina konnte ich lange Zeit nicht richtig einschätzen, weil sie entweder nur genervt oder unnahbar wirkte. Aber sie kämpfte immer für Simons Wohlergehen.

    Simon ist ein schräger Junge, den ich am liebsten beschützt hätte. Trotz seiner Schwäche zeigte er so einen Mut und einen sturen Willen, sodass es echt kein Wunder war, dass er sich nach und nach so gut mit Robert verstand.

    Der Schreibstil ist typisch Fitzek. Schräg, spannend und bis auf ein paar kleinere Längen wirklich flüssig zu lesen. Mir hat er wirklich sehr gut gefallen.

    Fazit:

    Es hat seine paar Längen und mein Kopf rauchte vor lauter Rätseln total, aber ich liebe es, wie sich bis auf das offene Ende alles wieder auflöste und meine Fragen doch alle geklärt wurden. Ein behandeltes Thema ging mir echt an die Nieren und auch wenn ich an sich keine Triggerwarnungen brauche, wäre hier eine durchaus angebracht gewesen. Dennoch ist es eine sehr spannende und wendungsreiche Geschichte, die mir sehr gefiel. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne





  3. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442482450)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.296)
    Aktuelle Rezension von: Sa_LiMa

    Alle 3 Bücher sind gut. Man kann die Entwicklung der Hauptdarsteller verfolgen, und den Sinn verstehen (auch wenn jeder andere Probleme hat) das ohne "Arbeit" eine Beziehung nicht funktioniert.  Das ganze ist gewürzt mit erotik und ein bisschen krimi.

  4. Cover des Buches Das Fundbüro der verlorenen Träume (ISBN: 9783423263177)
    Helen Frances Paris

    Das Fundbüro der verlorenen Träume

     (141)
    Aktuelle Rezension von: ineedmoresleep

              Das wirklich wunderschöne Cover hatte sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Durch diese schöne Gestaltung eignet es sich gewiss auch als Geschenk für die liebsten ;)


    Und auch das gesamte Buch konnte mich sehr überzeugen. Es ist eine liebenswürdige Geschichte, mit einer gut ausgearbeiteten Protagonistin, die zum Träumen einlädt. Die Prämisse ist interessant und auch gut umgesetzt. Das Setring ist wunderbar rübergebracht. Diese Geschichte macht allgemein einfach viel Freude und wirkt in diesen dunklen Wintertagen sehr aufmunternd.


    Ich bin auf jeden Fall sehr überzeugt und kann die Geschichte, jede*r ans Herz lesen der/die gerne angenehme und liebevolle, jedoch langsame Geschichten liest. Besonders actionreich oder tiefgründig ist es jetzt nicht aber für das Genre ist es absolut okay und das sollte man auch nicht erwarten.

            

  5. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.300)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  6. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Lang ist es her, dass ich die Vorgänger-Bände gelesen habe. Der Rückblick hat den Wiedereinstieg sicher erleichtert, wenn ich auch gerne noch ein wenig gehabt hätte. Leider hat mich der Band nicht so richtig catchen können. Die Entwicklungen haben eher ein Kopfschütteln bei mir ausgelöst und von den Lichtkämpfern war ich ein wenig enttäuscht. Wie leicht sie sich von anderen (insbesondere der Schattenfrau) reinlegen lassen. Lediglich Max hat mir wirklich gut gefallen und sich toll entwickelt. Insgesamt sind mir bezüglich der Traumebene auch zu viele Fragen offen geblieben - zumindest hab ich nicht alles verstanden, was es zwischendurch doch auch ein wenig schwer gemacht hat.

  7. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Ich hab dich im Gefühl, von Cecelia Ahern 

     

    Cover:

    Das verspielte und romantische passt hier sehr gut.

     

    Inhalt und meiner Meinung:

    Joyce befindet sich auf einem Tiefpunkt. Sie hat gerade ihr Baby verloren und muss erkennen dass ihre Ehe am Ende ist.

    Da geschehen lauter wundersame Dinge um sie herum. Sie kann sich das alles nicht erklären.

    Kann eine Blutspende die Ursache sein?

     

    Dies ist viel mehr als eine Liebesgeschichte.

    Ein Buch voller Magie, Liebe und Wärme.

    Das Ganze wird so witzig, originell, gefühlvoll und romantisch erzählt, dass man jede Seite voller Freude weiter blättert.

     

    Die Beziehung und das Verhalten von Joyce und ihrem Vater (Henry- meinem Lieblingsprotagonisten)  gefällt mir sogar noch besser als die mystisch bezaubernde Liebesgeschichte.

     

    Autorin:

    Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.

     

    Mein Fazit: 

    Ein wunderbares Buch. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne. 

     

  8. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (467)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    „ ...Ich weiß nicht, was du mit diesen blöden Vögeln hast. Vergiß sie und fang an zu schreiben.“ 

    //S.255//

    „ Findet George Stark“, sagte Thad leise - es war kaum mehr als ein Flüstern. „George Stark. Findet ihn. Fliegt.“ 

    //S.377//

    Zum Buch:

    "Stark" von Stephen King ist der dritte Teil des Castle Rock Zyklus. Zwar gibt es Anleihen an die anderen Bücher zuvor, aber man kann es unabhängig davon lesen. Das Buch umfasst ungefähr 475 Seiten und ist als Hardcover, Taschenbuch und e-book erhältlich.

    Cover:

    Meine Ausgabe zeigt einen Mann mit blonden Haaren, dessen obere Gesichtshälfte wie verbrannt aussieht. Ehrlich gesagt erinnert mich die Zeichnung an Donald Trump. Mein Fall ist es nicht, da gefällt mir das neueste Cover der Taschenbücher viel eher.

    Klappentext:

    Seit Jahren hat Thad Beaumont unter dem Pseudonym George Stark erfolgreich blutrünstige Thriller veröffentlicht. Als das Pseudonym aufgedeckt wird, beschließt er, sein Alter Ego »umzubringen«. Kurz darauf kommt es zu einer Mordserie in der Kleinstadt, unter den Opfern sind jene, die sich an dem symbolischen Begräbnis beteiligt haben. Ist George Stark wieder zum Leben erwacht?

    Meine Meinung:

    Ein King im Monat gehört mittlerweile für mich wieder dazu und dieses Mal fiel meine Wahl auf Stark, durch das ich durch die sozialen Medien wieder sehr neugierig wurde.

    Mir gefällt es, dass King nicht in den Zeitebenen hin und her springt, sondern quasi mit den Anfängen von Thads Krankheitsgeschichte und George Stark beginnt. Man lernt seine Familie, sein Leben und sein Umfeld kennen und anfangs habe ich wie üblich einfach etwas Zeit gebraucht.

    Generell fiel mir diese Geschichte ein klein wenig schwerer als zuletzt Das Spiel oder Cujo weil es teils sehr, sehr langatmig wurde. Ich bin dies ja echt von King gewöhnt, aber ich habe öfters doch etwas Geduld gebraucht, weil vieles einfach sehr in die Länge gezogen wurde oder die Geschichte nicht wirklich in die Gänge kam.

    Sehr spannend und interessant wurde es aber, als George Stark dann endlich in Aktion trat und sich an Thad rächte, indem er sein Umfeld nach und nach ermordete. Oft lief mir da ein Schauer über den Rücken und meine Augen klebten förmlich an den Seiten, weil es eben einfach so spannend geschrieben wurde. Und wer King kennt, weiß, dass es echt blutig und grausam werden kann, aber genau das erwartete ich auch irgendwie. Und dennoch wurde es nie zu heftig oder eklig, jedenfalls fand ich es so, auch wenn es echt heftig wurde. King beschrieb es einerseits mit einer gewissen Distanz, die einem das Geschehen aber dann umso mehr unter die Haut gehen ließ.

    Das Finale fing recht schleppend an und ich merkte da auch, dass ich langsam das Interesse verlor, weil es einfach zu ausschweifend wurde. Aber die letzten Seiten wiederrum lasen sich sehr spannend und ich liebe diese Anleihen zu Hitchcocks "Die Vögel", die wohl nicht viele mögen, die ich aber sehr interessant fand.

    Die Charaktere gefielen mir durchaus ganz gut, auch wenn ich mit Thad und Liz nie so ganz warm wurde, aber ich fand sie in Ordnung. Beide hatten irgendwie etwas an sich, was mich irgendwie störte, ich kann es nur einfach nicht konkret benennen.

    Sein Ego Stark dagegen fand ich faszinierend. Klar, es soll seine böse, seine unterdrückte Seite darstellen und ist quasi sein dunkler Zwilling, aber er war schon sehr interessant, weil man bei ihm auch nie genau wusste, was er als nächstes tun oder fühlen würde. 

    Kings Schreibstil ist typisch King. Man hat seine Längen, aber selbst die sind noch interessant geschrieben und man weiß nie genau, ob selbst die kleinste Ausschweifung nicht doch für die Handlung wichtig ist. Dennoch bin ich recht flüssig durchgekommen und fand ihn meist sehr spannend.

    Fazit:

    Ein spannender und interessanter King mit ein paar Längen, aber dafür schön blutig und nichts für Zartbesaitete. Zum Ende hin fand ich es etwas sehr anstrengend, aber ich finde die Anleihen zu "Die Vögel" klasse. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

     

  9. Cover des Buches alias Grace (ISBN: 9783492313476)
    Margaret Atwood

    alias Grace

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Grace Marks hat es nicht einfach in ihrem Leben. Aus dem armen Irland im 19.Jahrhundert mit dem Schiff und ihrer Familie nach Kanada übergesiedelt, führt sie ein ziemlich trostloses Dasein als Hausangestellte. Bis sie eines Tages mit einem älteren Bediensteten flieht, weil ihr Arbeitgeber und eine anderes Dienstmädchen umgebracht worden sind. Die beiden werden gesucht und Grace entkommt dem Galgen, muss aber für Jahre ins Gefängnis, darf aber im Hause des Gefängnisdirektors Näharbeiten verrichten, bis ein Nervenarzt auf sie aufmerksam wird und sie für unschuldig findet.

    Margaret Atwood hat diese Geschichte, die auf eine wahre Begebenheit beruht, in einen fiktiven Roman verwandelt. In dem Buch beschreibt sie sehr ausführlich die damaligen Probleme der armen Leute und es wurde sehr bedrückend dargestellt.

  10. Cover des Buches Teufelsherz (ISBN: 9783843210430)
    Sabrina Qunaj

    Teufelsherz

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Yomi

    Band 1 einer Dilogie.

    Tja, zu diesem Buch lässt sich gar nicht so viel sagen. Durch Zufall bin ich in der Bücherei darüber gestolpert und der Klappentext sowie das Cover waren ziemlich ansprechend.
    Bei Teufelsherz handelt es sich um eine Liebesgeschichte mit Fantasyelementen. Allerdings handelt es sich um eher religiöse Fantasyelemente und einen Hauch von griechischer Mythologie. Der Schreibstil ist Jugendbuchtypisch einfach gehalten und lässt sich gut und flüssig lesen. Das besondere an dem Buch ist wohl, das es aus der 3. Person geschrieben ist und das wir hin und wieder die Perspektiven wechseln. Hauptsächlich begleiten wir aber die 17 -jährige Emily. Diese muss mit dem Verlust ihrer besten Freundin umgehen. Emily zeichnet für ihr Leben gerne und schläft äußerst wenig. Das hat zur Folge, das sie in der Schule oft mit einem Vampir verglichen wird. Grundsätzlich ist Emily aber eine symphatische Jugendliche, die man schnell ins Herz schließen kann. Auf der anderen Seite hätten wir Damian. Er ist Emily's Schutzengel und er hält es nicht wirklich für Notwendig sich an Regeln zu halten. Aus diesem Grund holt er Emily's Bewusstsein nachts in eine andere Dimension. Dort kommen die beiden sich näher und die Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Auch Damian hat mir sehr gut gefallen. Er ist der freche, gut aussehende Bad Boy und in den Auseinandersetzungen zwischen ihm und Emily fallen öfter mal unterhaltsame Sprüche.
    Grundsätzlich hat mir die Liebesgeschichte gut gefallen. Hin und wieder waren zwar die Gefühlsduseleien von Emily etwas nervig, aber das konnte ich verkraften. Was mich hingegen wirklich aufgeregt hat, war das Ende. Es ist einfach zum heulen!  Da verfolgt man diese ganze Liebesgeschichte von Emily und Damian und dann denkt sich die Autorin so "Ätsch! Ich hau noch eine Dreiecksbeziehung raus". Das letzte Kapitel hat für mich diese wirklich süße Liebesgeschichte zwischen Damian und Emily kaputt gemacht. Absolut nicht nachvollziehbar!
    Da wir gerade von Dreiecksbeziehung sprechen. Es gibt noch einen weiteren wichtigen Charakter im Buch, nämlich Will. Er ist Emily's bester Freund und die beiden kennen sich von klein auf. Will ist eigentlich ein wirklich toller Charakter, bis die Autorin anfängt ihn in diese Dreiecksbzeihung einzuweben. Ab da wurde er mir einfach nur noch unsymphatisch.

    Abschließende Meinung: Teufelsherz kann ich jedem Liebesroman-Fan ans Herz legen. Selbst ich habe teilweise das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Trotzdem fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas und das Ende hat das ganze für mich versaut, weswegen ich nur 3 von 5 Sterne vergeben kann.
  11. Cover des Buches Mind Control (ISBN: 9783453438934)
    Stephen King

    Mind Control

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Brady Hartsfield ist zurück. Nach fünf Jahren im Wachkoma, besitzt Brady Kräfte, die sein Böses weiter in die Welt tragen.

    Mind Control ist der dritte und letzte Teil der Bill-Hodges-Reihe.

    Der pensionierte Kommissar Kermit William „Bill“ Hodges steht mittlerweile wieder mitten im Leben und hat mit der Firma „Finders Keepers“ seine neue Lebensaufgabe auf die Beine gestellt.
    Mit ihm leitet Holly Gibney, die unter zwanghaften Störungen leidet, das Unternehmen.

    Mit Bill Hodges und Holly Gibney hat Stephen King für mich zwei wahre Sympathieträger erschaffen. Bill Hodges, der kein Blatt vor den Mund nimmt und dessen Leben es ist, sich in den Dienst der Wahrheitsfindung zu stellen und Holly Gibney, die sich trotz ihrer offensichtlichen Schwächen etwas aufbaut und einen Weg findet, sich in die Gesellschaft einzubringen oder zumindest nicht von dieser unterdrückt zu werden.

    Brady Hartsfield ist zurück und damit auch Bill Hodes Drang ihn endgültig dran zu kriegen. Für mich war es ein packendes Finale, das mir jedoch zu übernatürlich gestaltet wurde. Durch Stephen Kings Schreibstil behalte es ich es dennoch als einen gelungenen Abschluss in Erinnerung, der mich auch emotional abholen konnte.

  12. Cover des Buches Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst (ISBN: 9783518374504)
    Alice Miller

    Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat
    Millers Theorie gibt durchaus wertvolle Denkanstöße, um die Kindesentwicklung besser verstehen zu können - für die damalige Zeit jedenfalls revolutionär und nicht umsonst ein Meilenstein der psychologischen Literatur. 

    Allerdings sticht sie mit einer auffälligen Einseitigkeit heraus, lässt andere Faktoren, die ebensolchen Einfluss auf die Kindesentwicklung haben, außen vor. Ob das so gewollt ist und dem Leser diese Tatsache von vorne rein bewusst zu sein hat, lässt sich schwer sagen. Ihr Fokus liegt einzig und allein auf den Kindeseltern, die nach Millers Ansicht wohl mit nahezu jedem Atemzug Ungerechtigkeiten am Kinde verüben. Mir genügt das nicht und es fehlt mir an der Komplexität angesichts dieses umfangreichen Themas. 

    Für mich eine nette Ergänzung, eine Anregung, allerdings keine ausgereifte umfangreiche Theorie. 

    Zum Schreibstil: Für ein Sachbuch in Ordnung, darin liegt aber nicht mein Hauptaugenmerk. 

  13. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426510186)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.523)
    Aktuelle Rezension von: liliesalvator

    Wow! Einfach wow! Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich weiß ja mittlerweile, dass Sebastian Fitzek wirklich immer Meisterwerke auf Papier bringt, aber dieses Buch hat wirklich alles übertroffen. Diese teilweise dreifachen Wendungen haben mich so dermaßen aus der Bahn geworfen, dass ich mittendrin auch nicht mehr wusste: "Was ist nun die Realität?" Ich dachte am Ende, dass ich den Fall gelöst habe, aber mit einem derartigen Plottwist habe ich wirklich nicht gerechnet. Fitzeks Schreibstil (Erzählerperspektive) ist einfach außergewöhnlich gut und sehr flüssig zu lesen. Ein Buch voller Spannung und Herzklopf-Garantie.

    Ein wirklich sehr gelungener Psychothriller denen ich jedem Psychojunkie empfehlen würde.


    Von mir gibt es 5/5 ⭐️ !

  14. Cover des Buches Hypnose (ISBN: 9783453436367)
    Sina Beerwald

    Hypnose

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buderballa
    Ein sehr spannendes Buch, bei dem jeder der böse hätte sein können. Konnte ich sehr schlecht aus der Hand legen
  15. Cover des Buches Schachnovelle (ISBN: 9783328106739)
    Stefan Zweig

    Schachnovelle

     (1.306)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts treffen an Bord eines Passagierschiffs der Erzähler (ein österreichischer Emigrant), der geheimnisvolle Dr. B (ebenfalls aus Österreich) sowie der amtierende Schachweltmeister aufeinander. Eingebettet in eine Rahmenhandlung auf dem Schiff erfahren die Leser vom grausamen Schicksal des Dr. B., der von den Nazis monatelang in Isolationshaft gefangen gehalten wurde. Um nicht dem Wahnsinn zu verfallen, hat sich Dr. B. mit dem einzigen Buch, über das er verfügen konnte, Ablenkung verschafft: Einer Sammlung von Schachpartien.  Zunächst lernt er die beschriebenen Partien auswendig, während der Haft eignet er sich dann auch die Fähigkeit an, „blind“ Schach zu spielen – und zwar gegen sich selbst. Mit einer enormen Intensität beschreibt Stefan Zweig die Emotionen, die Dr. B während seiner Haft erlebt. Zunächst steht die Grausamkeit der Isolationshaft im Vordergrund, dann das rettende Buch. Beängstigend wird es schließlich, als Dr. B. Schach gegen sich selbst spielt und eine Bewusstseinsspaltung bewusst herbeiführt, die so genannte „Schachvergiftung“.

    Wer mit überlangen Sätzen zurechtkommt und auch keine Vorbehalte gegenüber dem leicht angestaubten Wortschatz hat, kann hier eine literarische Kostbarkeit entdecken, die auch beim wiederholten Lesen beeindruckt.

    Volle Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! (ISBN: 9783499626098)
    Thorsten Havener

    Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Das Buch ist sehr schön geschrieben; ich mag Haveners Schreibstil total gerne. Mit Humor, Ironie und persönlichen Erfahrungen erzählt er die beeindruckendsten Geschichten und Erlebnisse der Gedanken und deren Auswirkungen. Des Weiteren sind auch in diesem Buch wieder viele Experimente dabei, die man an sich selbst oder an anderen ausprobieren kann, was das Ganze viel persönlicher werden lässt. 

     Zwischendrin führt Spitzbart  die biologischen und chemischen Erklärungen dazu an, was Havener gerade erklärt hat - ein Mix, der abwechslungsreich und interessant ist. Ich persönlich bin biologiebegeistert und mochte die Zwischenschübe Spitzbarts sehr gerne. 

    Außerdem war es mal wieder sehr interessant, was man alles mit seinen Gedanken erreichen kann und was alles schon belegt wurde. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen, damit man sich und sein eigenen Leben mehr hinterfragen kann und mehrere Dinge an sich ändern kann. 

  17. Cover des Buches Alsterwasser (ISBN: 9783839218464)
    Werner Färber

    Alsterwasser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: CanisLibrum
    Für dieses Buch habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden. Zum einen hat mich das Cover sofort angesprochen. Die Farbkombination des hellblauen Himmels, der leicht ins rötliche übergeht,  die Wellen der Nordsee und die Schlichtheit, die dieses Cover ausmacht, haben mich eingeladen dieses Buch zu lesen. Zweitens ist Hamburg definitiv eine meiner Lieblingsstädte. Viel Wasser (als leidenschaftlicher Angler liebe ich dieses Element), ein atemberaubender Hafen und herzliche, weltoffene Bewohner.

    Autor

    Werner Färber wurde 1957 in Wassertrüdingen geboren und verbrachte seine Kindheit auf der Schwäbischen Alb. Nach weit über 100 Kinder- und Jugendbücher, ist er nun mit seinen Kriminalromanen auch bei den Erwachsenen angekommen. Derzeit lebt Werner Färber gemeinsam mit seiner Frau in Hamburg.

    Handlung

    Lea  Mertens ist eine hervorragende Hobby-Köchin.  Sie veranstaltet für ihre Freunde, die sie aus ihrer Umweltaktivistengruppe kennt, ein gemeinsames Abendessen. Die gemütliche Party wird durch den Besuch von dem Kriminalkommissar Lennard Fahnenberg gestört. Lea und ihre Gäste kennen den Kommissar bereits aus dem ersten Teil. Lennard berichtet, dass man in der Alster eine Tote gefunden hat, bei der Frau handelt es sich im Iris Becker. Die Person ist den Gästen bekannt, in der Vergangenheit hat sich Iris Becker undercover als Polizei-Spionin in die Umweltaktivistengruppe eingeschleust. Scheinbar lag die Tote schon längere Zeit in der Alster. Erstaunlicherweise ist sich Lea sicher, noch am Tag zuvor, Iris Becker lebend gesehen zu haben. Diese Tatsache lässt ihr keine Ruhe und sie stellt eigene Ermittlungen an.

    Meinung

    Endlich mal wieder ein Genuss-Kriminalroman. Bei diesem Buch handelt es sich um einen ruhigen Regionalkrimi, der in der wunderschönen Stadt Hamburg spielt. Da Alsterwasser bereits der zweite Fall von Lea Mertens ist, hatte ich zu Beginn des Buches ein wenig Schwierigkeiten die Charaktere kennenzulernen. Das erste Buch Baumkiller muss man aber nicht unbedingt gelesen haben um in die Geschichte reinzukommen.
    Lea ist nicht nur eine sehr gute Köchin, sie ist auch eine Frau die es ermittlungstechnisch mit jedem Kriminalkommissar aufnehmen kann. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht Lea es auch durch, selbst wenn sie das eine oder andere Mal das Recht zu ihren Gunsten auslegen muss. Andererseits hat sie auch eine esoterische Seite. Ihre Meinung, dass beispielsweise chronische Rückenschmerzen nichts mit einem Schaden am Bewegungsapparat zu tun haben, sondern ein Zeichen dafür sind, dass man im Unterbewusstsein Dinge nicht richtig im Kopf verarbeiten kann, fand ich amüsant. Vielleicht sollte ich zukünftig auch eher zum Psychologen als zum Orthopäden gehen.
    Als Bonus hat uns der Autor für die im Buch vorkommenden Gerichte die Rezepte im Anhang bereitgestellt. Dies fand ich eine tolle Idee und ist mir so noch nicht untergekommen. Die Sauerkrautlasagne werde ich aber vermutlich nicht nachkochen. Gut gefallen haben mir persönlich auch die zum Teil im norddeutschen Dialekt geführten Dialoge. Diese haben mich ein wenig an meine Großmutter erinnert, welche aus Norddeutschland stammte und diesen Dialekt auch nach Jahrzehnten in Österreich nicht gänzlich ablegen konnte.

    Alles in Allem ein toller Krimi der Spaß macht. Es hat sich gezeigt, dass die Hamburger Polizei ohne Lea aufgeschmissen wäre. Ohne der Hilfe von Lea hätte Lennard Fahrenberg den Fall womöglich nicht lösen können.

    Fazit

    Genussvoller Regionalkrimi mit einer hartnäckigen Hobbyköchin als Ermittlerin – Leseempfehlung. Diese Art von Kriminalromanen finde ich persönlich toll.

    Lieben Gruß
    Canis Librum
  18. Cover des Buches Denken Sie jetzt nichts! (ISBN: 9783453200869)
    Andrea Jolander

    Denken Sie jetzt nichts!

     (11)
    Aktuelle Rezension von: SagMal
    Bei diesem Buch ist der Titel Programm, doch seien wir ehrlich! Damit verhält es sich in etwa so, als würde jemand sagen: „Denk jetzt bloß nicht an einen rosa Elefanten!“ Du denkst natürlich trotzdem die ganze Zeit an exakt dieses Tier in rosa. Und so kam es auch, dass mir beim Lesen von „Denken Sie jetzt nichts!“ zumute war, als würde mein Bewusstsein wie ein kleines Männlein die ganze Zeit über meiner Schulter hängen und mir die Frage ins Ohr flüstern: „Und wie ist das bei dir so?“

    Im Buch der Psychotherapeutin (Achtung Pseudonym!) Andrea Jolander geht es um das Unbewusste, um Instinkte. Wir benennen das häufig auch als Intuition. Im ersten Teil zeigt sie auf, warum unser Unterbewusstsein dem bewussten Denken häufig überlegen ist. Warum es „im Bereich des menschlichen Verhaltens nichts Sinnloses gibt, zumindest nichts, das keine Ursachen hat.“ Und warum es sich lohnt, exakt dort, einmal genauer hinzuschauen. Im zweiten Teil geht es darum, warum Menschen überhaupt den Kontakt zu ihrem Unbewussten verlieren und welche Rolle dabei unter anderen Normen spielen. Warum die ersten Monate unseres Lebens wichtige Weichen für unser gesamtes Leben stellen und was das Bindungsverhalten der Eltern damit zu tun hat, nimmt sich der dritte Part vor. Im vierten Teil wiederum geht es um Maßnahmen zum Gegensteuern, wenn man also merkt, dass etwas scheinbar nicht stimmt und welche Hilfestellungen Psychotherapien in diesen ganzen Erkenntnis- und Lernprozessen geben können. 

    Gleichzeitig räumt Jolander noch mit einigen Vorurteilen gegen Psychologen und Psychiater auf. Alles in ungezwungener Sprache – an kritischen Stellen mit Nachdruck, an anderen in lockerer Form. Das hat mir gut gefallen.

    Gefallen hat mir insgesamt auch die Ansprache des Buches. Natürlich sollte man das wohl auch von einer guten Psychotherapeutin erwarten können. Trotzdem, die Empathie, das Mitgefühl – einfach die Zugewandtheit für die Sorgen, Nöte und das Leid der Menschen und wie es hier aufgegriffen und beschrieben wird, hat mir sehr zugesagt. Es hat mir beim Lesen irgendwie ein Gefühl des gut-aufgehoben-seins gegeben und den Impuls, dass ich mich gern mal mit der Autorin intensiver unterhalten würde. 😊 Deshalb sehr zu empfehlen.
  19. Cover des Buches Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt (ISBN: 9783832179052)
    Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt

     (531)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Wunderbares Buch, sehr phantasievoll, typisches Buch von Haruki Murakami

  20. Cover des Buches Null (ISBN: 9783499256486)
    Adam Fawer

    Null

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Tea_Loewe

    "Null" ist ein Thriller, den ich bis heute wärmsten all jenen weiterempfehle, von denen ich denke, dass sie dieses Genre lesen. Es ist kein klassischer Thriller, sondern vielmehr ein wissenschaftsgestütztes Szenario, das mehr und mehr ins Übersinnliche abdriftet, ohne dabei abgedroschen oder wirr zu werden.

    Für mich als Fan von Fantasyromanen ein gelungener Genrewechsel. Ganz nebenbei habe ich gelernt, was es heißt, auf einen Variablenwechsel zu setzen. Ich mochte das Buch wirklich gern, die Story war actionreich, strebte vorwärts, hatte spannende Wendungen in sich und eben das Fünkchen Übersinnliche.

    Klare Empfehlung!

  21. Cover des Buches Das Lazaruskind (ISBN: 9783442446780)
    Robert Mawson

    Das Lazaruskind

     (222)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Ben muss den tragischen Autounfall seiner Schwester Frankie mit ansehen. Frankie liegt daraufhin rettungslos im Koma, Ben ist zutiefst traumatisiert. Da kann nur noch eine ganz besondere Spezialistin helfen...

    Zuerst möchte ich das Buch auf seine zwischenmenschliche Komponente loben. Der Autor greift wirklich feinsinnig die Tragik und die Konflikte auf, die nach so einem Unfall auftreten können, wenn ein Kind plötzlich im Koma liegt. Das kann eine Familie zerrütten und das hat der Autor hier wirklich mit aller zwischenmenschlichen Kompetenz und großem Einfühlungsvermögen dargestellt.
    Die Geschichte liest sich gut, ist weder zuviel, noch zu wenig.

    Spannend wird es dann als die Familie Kontakt zu Dr. Chase aufnimmt, die sich dem Zurückholen von Kindern aus dem Koma verschrieben hat, für die es keine Hoffnung mehr gibt. Zugegeben, ihre Methoden sind etwas sonderbar und erst gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man in eine faszinierende alternative Realität entführt, die einen total mitreißt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt.
  22. Cover des Buches Scheiß auf die Glücksfee! Ich mach das jetzt selbst (ISBN: 9783747403402)
    Claudia Engel

    Scheiß auf die Glücksfee! Ich mach das jetzt selbst

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Mariel

    Das beste positive Mindset Buch, dass ich bisher gelesen habe. Und ich habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen. 

  23. Cover des Buches Traumnovelle (ISBN: 9783746767505)
    Arthur Schnitzler

    Traumnovelle

     (374)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Eine stilistisch und inhaltlich detalliert beschriebene Geschichte über die Folgen des Zweifelns in einer Partnerschaft, verwoben mit traumähnlichen Nuancen und übersteigerten Szenen des Protagonisten, die der Film meiner Meinung nach nicht annähernd einfangen konnte.
    Die Figurenkonstellation ist sehr menschlich, einige Gedankengänge des Protagonisten wohl jedem bekannt. 

    Für mich ein sehr spannender und menschlicher "Klassiker".

  24. Cover des Buches Alle Wasser Stein (ISBN: 9783943446395)
    René Müller-Ferchland

    Alle Wasser Stein

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Irisblatt

    Nachdem mir der Roman „Niemanns Kinder“ so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch René Müller-Ferchlands Debütroman „Alle Wasser Stein“ lesen. Gemeinsam ist beiden Büchern eine erzählerische Kraft, die sich beim Lesen unmittelbar überträgt. Überraschend war für mich wie stark sich beide Romane stilistisch voneinander unterscheiden. Sie sind auf ihre jeweils sehr eigene Art literarisch, poetisch und intensiv.

    Im Mittelpunkt von „Alle Wasser Stein“ steht der Bildhauer Rigot, der in einer südeuropäischen Künstlergemeinschaft lebt. 

    Eines Tages wird ein mächtiger Steinbrocken in sein Atelier geliefert und etwa zeitgleich taucht ein Kind aus dem Nichts auf. Nur dunkel erinnert Rigot sich an eine mit dem Bürgermeister im Drogenrausch eingegangene Wette, die ihn zwingt, den Stein in eine außergewöhnliche Skulptur zu verwandeln. Gelingt ihm dies nicht innerhalb einer gewissen Frist, werden alle Nessunos (so nennt sich die Gemeinschaft) ihren Wohnsitz verlassen müssen. Rigot ist wie gelähmt, der Stein stößt ihn regelrecht ab und er ist nicht in der Lage ihn zu bearbeiten. Auch mit dem Kind weiß er anfänglich nichts anzufangen. Sehr lebendig werden auch die anderen „Nessunos“ gezeichnet, ihre Eigenarten und Verbindungen untereinander sehr bildlich vor Augen geführt.

    Wortwahl und Satzmelodie muten wie die Sprache einer längst vergangenen Zeit an. Sie vermitteln eine ganz wunderbare, magische Atmosphäre, die sehr gut zur alten, etwas abgeschiedenen Villa der Nessunos und der umgebenden mediterranen Landschaft passt. Immer wieder vermischen sich äußere und innere Realitäten und es lässt sich manchmal nicht entscheiden wo das Reich der Phantasie beginnt und die Wirklichkeit endet. Träume, Drogenrausch, Realität verschwimmen während die Erzählung voranschreitet und sich auch alte Verletzungen zeigen. „Alle Wasser Stein“ lässt sich in einigen Passagen eher intuitiv als mit dem Verstand begreifen. Doch am Ende offenbart sich, warum der Stein Rigot derart blockiert, welches traumatische Erlebnis tief verborgen in ihm verschlossen war und was es mit dem Kind auf sich hat. Eine Gerichtsverhandlung mit einem klugen Richter rundet den Roman würdig ab. 

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