Bücher mit dem Tag "universum"

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492 Bücher

  1. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (838)
    Aktuelle Rezension von: DamarisDy

    Ich habe mich sehr über den Titel "Mondprinzessin" von Ava Reed gefreut, welcher mir freundlicherweise vom Drachenmond Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, es versteht sich dabei natürlich von selbst, dass meine Meinung zum Buch dadurch in keinerlei Weise beeinflusst wurde.
    Hierbei handelt es sich um meinen ersten Fantasyroman der Autorin, von der ich bislang immer nur New Adult Liebesromane gelesen habe. Daher war ich sehr gespannt auf das Buch, wusste aber auch, dass es schon etwas älter ist und die Autorin damals noch nicht so viel geschrieben hat. Also wollte ich von Anfang an nicht so kritisch sein :-)

    Inhaltlich hat der Leser es hier mit der Hauptfigur Lynn zu tun, die in einem Heim aufwächst. Doch sie ist etwas besonderes und eines Tages zeigt sich ihre Besonderheit durch ein leuchtendes Sternenbild auf ihrer Haut. Als sie dann von fremden Gestalten aufgespürt und gejagt wird, rettet sie der Krieger Juri aus der missliche Lage und bringt sie in die Welt, aus der sie ursprünglich kommt und in der sie eine Prinzessin ist... das stellt Lynn's Leben völlig auf den Kopf, zumal die Gefahr noch lange nicht gebannt ist.

    Ava Reed schreibt ihren Fantasyroman aus den Sichtweisen der Hauptprotagonistin Lynn, aber auch Juri, in der Ich-Perspektive im Präsenz. Einmal erhält der Leser sogar Einblicke in das unbekannte Böse, was ich sehr spannend fand. Zu Lynn und Juri baue ich sehr schnell eine engere Bindung auf und schließe beide zügig in mein Leserherz. Sie sind beide irgendwie so unschuldig und haben ihr Herz am rechten Fleck, das ist total angenehm.

    Eine Liebesgeschichte entwickelt sich hier eher unterschwellig, der Fokus liegt mehr auf Lynn's neuem Leben, ihrem Prinzessinnen-Dasein und der Gefahr. Diese Mischung hat es für mich aber sehr gemacht :-) Ich bin dem Verlauf der Geschichte total gerne gefolgt und konnte beim Lesen wirklich gut abschalten. Hierbei handelt es sich einfach um leichtere Unterhaltung, die nicht besonders stark auf die Charaktere oder den Weltenaufbau eingeht, die Dinge eher anreißt. So fliegt man auch eher durch das Werk und ich muss sagen, dass ich nun sehr neugierig auf Teil zwei bin.

    Der Schreibstil ist kurzweilig und leicht, vieles ist sehr bildhaft beschrieben, nur eben nicht so detailliert. Der einzige Kritikpunkt für mich ist wirklich, dass alles noch etwas ausgeschmückter hätte sein gekonnt, ich hätte mich gerne länger mit Ava's fiktiver Welt auf dem Mond beschäftigt. 

    "Mondprinzessin" ist ein super schönes Werk für zwischendurch und lässt sich total leicht weglesen. Hier wird man nicht besonders viel beim Lesen gefordert, es handelt sich irgendwie um "Einsteigerfantasy", was mich aber nicht gestört hat. Ich vergebe gerne eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne, die ich – sofern nicht anders möglich – gerne aufrunde *****

  2. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    In erster Linie glänzt die Geschichte durch ihre innere Aufmachung: Die Leser*innen erwartet eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Berichten, Funk- und Chat-Kommunikationen und Tagebucheinträgen. Kaum zu glauben, aber dadurch entsteht tatsächlich eine wahnsinnig spannende Sci-Fi-Story. Die Gefühle der handelnden Personen sind überraschend gut nachzuempfinden und man fiebert unentwegt mit ihnen mit.

    Kritik gibt es von mir dennoch: Die Handlung ist teilweise recht vorhersehbar und das Ende war nicht so ganz nach meinem Geschmack. Letzter Kritikpunkt nur unter Vorbehalt, da ich definitiv noch Band 2&3 lesen werde.

  3. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (308)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  4. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783596811564)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

     (1.277)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    A erwacht jeden Tag in einem anderen Körper und lebt damit einen Tag lang das Leben eines anderen Menschen. Das war schon immer so. Um den Alltag des „Gastgebers“ möglichst normal zu halten, hat A sich selbst Regeln auferlegt, die bisher gut eingehalten wurden. Bis eines Tages Rhiannon in As Leben tritt und damit eine nie gekannte Liebesgeschichte beginnt.

    Mir hat das extrem ungewöhnliche Szenario des Romans sehr gut gefallen. A hat eigene Gedanken und Gefühle, ist jedoch weder Junge noch Mädchen noch irgendwas dazwischen, sondern alles gleichzeitig. Ich fand es großartig mit dem Protagonisten in so viele unterschiedliche Rollen zu schlüpfen und mit A so unterschiedliche und teils geradezu gegensätzliche Leben kennenzulernen. Dabei lernte ich beim Lesen etwas über Jugendliche (nicht nur in den USA), die so extrem verschiedene Leben führen und teils so gegensätzlich wie ich es mir nie hätte vorstellen können in einem einzigen Buch kennenzulernen.

    Wermutstropfen: Wie in so vielen US-amerikanischen Jugendromanen ist das Ende relativ offen. Es existiert ein weiteres Buch, das die Geschichte aus Rhiannons Blickwinkel erzählt. Ob ich diese wirklich lesen möchte, habe ich noch nicht entschieden.

    Dieses Buch steht für sich und eine ganz besondere Erzählidee.

  5. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Book_Queen

    Es geht um die 17 Jährige Außenseiterin Lily, die probiert mit ihren freuerroten Haaren den Alltag in Salem mit allen Mitteln zu überstehen - und doch kläglich daran scheitert und sich nach einer katastrophalen Partynacht nichts anderes wünscht als von hier zu verschwinden. Als Lily dann wirklich auf zauberhafte Weise verschwindet und sich in einem Salem wiederfindet, das so viel brutaler als ihres ist - mit einer Anführerin, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist - muss sie anfangen sich ihren Ängsten & Selbstzweifeln zu stellen. Es beginnt ein gefährliche Reise, in der Lily sich selbst finden, den Strudel aus Macht überwinden und der Versuchung wiederstehen muss. Neben all den Turbulenzen entflammt eine unerwartet Liebe, mit der sie nicht gerechnet hätte. Wer in eine magische Welt entführt werden will, die schicksalhafte Entscheidungen zu bieten hat und voller Nervenkitzel & Herzschmerz ist, sollte sich schleunigst "Everflame - Feuerprobe" holen und lesen. Es wird grandios. Ein Buch das dich nicht loslassen wird. ❤️‍🔥 Mit einer Heldin, die dir ans Herz wächst und einem Krieger, der dir dein Herz stiehlt.

    Die Handlung war für mich was ganz neues, ich habe schon unzählige Hexengeschichten gelesen, aber so eine? Nope, noch nicht. Eine Hexe, die in zwei Welten unterwegs ist, Geheimnisse lüften und Abenteuer bestreiten muss - und noch dazu eine Krieger an der Seite hat, der nicht nur wahnsinnig mutig & stark ist, sondern ein Herz aus Gold hat. 

    Die Charakter haben mir sehr gefallen, gerade Lily wächst einem im Laufe der Geschichte ans Herz. Das liegt vor allem daran, dass man sie als naiv, schwach und unscheinbar kennengelernt hat und sie immer mehr zu einer starken, mutigen und unabhängigen Frau geworden ist, die nicht mehr bloß die Außenseiterin ist. Für mich eine ganz tolle Entwicklung. Rowan ist für mich der perfekte Krieger, der eine harte Schale und einen weichen Kern hat .

  6. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (738)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  7. Cover des Buches Das Licht von Aurora (Band 1) (ISBN: 9783785579503)
    Anna Jarzab

    Das Licht von Aurora (Band 1)

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Pianoforest04

    Schon mal etwas von Parallelwelten gehört? Nein, dann geht es dir genau so wie Sasha. Sasha wird durch eine List aus ihrer Welt geschlaudert, hinein in eine gleiche und doch völlig andere Welt. Dort soll sie sich für die verschollene Prinzessin ausgeben. Wenn sie nicht kooperiert, wird sie niemals wieder nach Hause zurückkehren können. Da denkt man sich schnell, es wäre nichts zu befürchten. Doch der Schein trügt.

    In guten Büchern gibt es meist immer so einen Moment, bei dem man sich fragt: Warte was? Die Darauffolgende Frage ist meist: Warum? Empört und schockiert zugleich möchte man den/die Autor/in  am liebsten drei Köpfe kürzer machen. 

    Genau diese vorherigen Zeilen würde ich der Handlung von dem Buch „Das Licht von Aurora„ zuordnen. 

    Der Schreibstill war sehr gut. Ab und zu fragte ich mich sogar, ob ich wirklich noch am lesen war, oder schon in Aurora die Polarlichter beobachtete.

    Nebenbei habe ich sogar noch etwas in Physik gelernt. Das kommt davon, dass manch Hintergrundwissen etwas mit Physik zutun hatte. Glücklicherweise wurde dies im Buch sehr simpel und verständnisvoll erklärt.

    Jetzt komme ich noch kurz zu diesem einen Minusstern. Öfters kam es mir vor, als würde ich die Protagonisten gar nicht richtig kennen. Ich weiss nicht ob es an mir lag, doch ich war mir nie sicher, wie Sasha, Thomas und die anderen Charaktere überhaupt aussahen. Wurde es nie wirklich beschrieben? Oder habe ich es nur übersehen? Ich kann es nicht genau sagen.

    Jedenfalls möchte ich zum Schluss sagen, dass dieses Buch von denen gelesen werden soll, die es lieben, durch das Lesen in Fantasiewelten zu gelangen, oder sogar zu flüchten.

  8. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.016)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amy hat die Möglichkeit, mit ihren Eltern, einer Gentechnikerin und einem Funktionär des Militärs, einen neuen Planeten zu besiedeln. Obwohl sie an der Erde und ihrem Zuhause hängt, entschließt sie sich, ihre Eltern zu begleiten. Sie werden eingefroren und sollen wieder aufgeweckt werden, sobald das Ziel erreicht ist. Doch dann wacht sie fünfzig Jahre zu früh auf und die Zivilisation an Bord des Raumschiffs könnte ihr nicht fremder sein. Alle Menschen haben die gleiche Hautfarbe, die gleichen Haare und die gleichen Augen. Ihre Fortpflanzung wird reguliert und ein Mann, der Älteste, steht über allen. Nur Junior, der zukünftige Älteste, und sein Freund Harley scheinen ihr zuzuhören, während die meisten anderen Passagiere Amy für verrückt halten. Und als immer mehr der Eingefrorenen aufgetaut werden und in ihrer Kühlflüssigkeit ertrinken, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Fazit: Whoa, das habe ich so nicht kommen sehen! Science Fiction und Dystopien lese ich eher selten, aber ich bin immer wieder fasziniert, was für Welten und/oder Settings mich dort erwarten. Das Konzept des Einfrierens und zu früh Aufwachens kam mir aus dem Film "Passengers" bekannt vor, ich weiß aber nicht, welches Werk zuerst entstand. Und auch wenn es Parallelen gab, war dieses Buch jedoch auch ganz anders. Neben den eingefrorenen Funktionären, die bei der Besiedlung des neuen Planeten helfen sollen, hat die "Godspeed" nämlich auch Besatzung. Und eben diese ist es, die Amy nach ihrem Erwachen so unheimlich fremd ist. An Bord hat sich eine Diktatur entwickelt, nachdem vor vielen Jahren "die Seuche" einen Großteil der Besatzung dahingerafft hat. Seitdem herrscht der Älteste, ein Mann, der zwischen den Generationen geboren wurde. Dieses Konzept fand ich sehr faszinierend! Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden, allesamt waren sie greifbar und nachvollziehbar. Was in dem Buch vielleicht noch mehr ausgebaut werden könnte ist die Diversität. Bis auf Amy sind alle wichtigen handelnden PoC, aber Amy ist die einzige wichtige weibliche Person in der Geschichte. Möglicherweise ist das aber auch auf die Diktatur an Bord der Godspeed zurückzuführen, wer weiß. Spannungstechnisch bin ich jedenfalls gefesselt und freue mich darauf, gleich im Anschluss den zweiten Band lesen zu können!

    Empfehlung: Dieses Jugendbuch kann meiner Meinung nach ab 12-14 Jahren in allen darüberliegende Altersklassen gelesen werden! Ich könnte es mir sogar als Schullektüre vorstellen, aufgrund der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme, die darin Erwähnung finden.

  9. Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)
    Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Angelika_Suess

    Stil:

    Zunächst sei hier wieder gesagt, dass ich nur die deutsche Übersetzung beurteilen kann. Ich kenne zwar die früheren Werke aus dem Eragon Universum, habe jedoch noch nie ein Original von Christopher Paolini gelesen. Der deutsche Stil ist wie früher großartig. Geschrieben wird in der Vergangenheitsform aus Erzählperspektive. Meistens begleitet man Kira selbst auf ihrer Reise durch die Sterne, doch dazwischen gibt es immer wieder kreative Einblicke anderer Sichten. Ich würde es als klassische Fantasy-Erzählform bezeichnen ohne ständige Sichtwechsel oder Seitenstränge. Zeitlich gibt es zwar Sprünge, die aber geschichtlich keine große Rolle spielen, da es meistens in der Kryo passiert. Schauplätze gibt es einige, meistens befindet sich Kira an board diverser Raumschiffe. Paolini schreibt sehr detailliert, geht auf innere Monologe und Gedankengänge genau ein. Ich fand alles sehr bildhaft dargestellt und auch die technischen Aspekte waren sehr genau beschrieben. Seinen Schreibstil würde ich als sehr ausschweifend und umfangreich bezeichnen. 


    Meine Meinung: 

    Ein wahres Sciencefiction Abenteuer. Ich lese relativ wenig in diesem Genre, schaue aber gerne Filme und Serien dazu. Obwohl das Werk so dick ist, hatte ich es wirklich schnell durchgelesen, weil es durchweg spannend blieb. Kira auf ihrer Reise zu begleiten hat mich stets am Ball gehalten. Dabei habe ich mich mehr an eine Serie, als an eine einzige Geschichte erinnert gefühlt, weil es doch so umfangreich und komplex ist. Wer dieses Genre mag, wird auch wiedermal hier kaum etwas Neues entdecken. Christopher Paolini bedient sich an den altbekannten Themen und Ängsten der Menschheit. Aber mit den diversen Charakteren, den bildhaften Beschreibungen und den vielen kleinen Katastrophen die passieren, fühlte ich mich wahnsinnig gut unterhalten. Es gibt Momente zum Grinsen, mitfiebern und obwohl es in einer Welt spielt, die weit weg von unserer ist, kommt es einem ziemlich real vor. Er gab sich große Mühe alles zu recherchieren und so wahr wie möglich darzustellen. Ich persönlich hätte vor allem die technischen Details nicht immer gebraucht, aber sie verleihen der Sache eben doch noch etwas mehr Bodenständigkeit. Dazu muss ich gestehen dass ich manche Absätze mit den Technik-Details dann nur überflogen habe :P. 


    Die Emotionen kommen auch nicht zu kurz und zu meiner Freude ist es keine Liebesgeschichte. Es geht zwar um Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt in vielen Farben, aber es gibt keine vorherrschende Romanze. Die Charaktere sind sehr greifbar und nicht abgehoben. In manchen Rezensionen habe ich schon einige Kritikpunkte gelesen, konnte denen aber selten zustimmen. Wenn man sich drüber lustig macht, dass ein Schwein im Weltall unrealistisch ist oder eine Tarnvorrichtung an den Umhang von Harry Potter erinnert, finde ich das arg übertrieben. Es ist und bleibt Fiktion. Ich mochte gerade solche kleinen Details, die die Sache auflockerten. 


    Was ich auch großartig finde, ist, dass der Autor es sich tatsächlich geschafft hat sich vom Eragon Stempel zu lösen. Es ist etwas völlig anderes und ich glaube, das hat ihm auch gut getan. Er kann schreiben und zwar nicht nur über Drachen und Elfen. :) 


    Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man Interesse und Ausdauer hat. Es ist kein Schnellschuss, geht in die Tiefe und hat viele Wege bis zum Ziel. Mich hat es großartig unterhalten! 

  10. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (193)
    Aktuelle Rezension von: shelfie

    Teil 2 der Illuminae Akten:

    Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. 

     

    Meinung:   Wie auch „Illuminae“, der erste Teil, ist “Gemina” kein normales Buch. Die Autoren haben den gleichen Stil beibehalten, bei dem man die Akten liest. Eine sehr origininelle Idee, die mir bei Illuminae schon ausserst gut gefallen hat. Die 659 Seiten dieses Buches behinhalten Chatverlaeufe, Zeichnungen, Transkriptionen, Emails und vieles mehr. Mit viel Humor wird es abgerundet und Niklas und Ella Malikow sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Beide Charaktere finde ich einzigartig, insbesondere Ella. Den zweiten Band finde ich sogar besser als den ersten. Staendig passiert irgendetwas und durch die mehreren Plottwists bleibt es stehts spannend.

    Definitiv eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf „Obsidio“!

  11. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

     (161)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  12. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  13. Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: 9783453321342)
    Andy Weir

    Der Astronaut

     (128)
    Aktuelle Rezension von: snekistar

    Was für ein tolles Buch. Oft ist es gerade bei Science Fiction Romanen so dass die Story nach dem ersten Drittel des Buches nur noch so dahinplätschert, hier fiebert man bis zum Ende mit. 

  14. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

     (562)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: ACHTUNG, NICHT LESEN, BEVOR IHR TEIL 1 GELESEN HABT! Nachdem der Älteste tod und Orion eingefroren ist, ist es nun an Junior, das Kommando über die Godspeed zu übernehmen. Doch plötzlich stellen sich Fragen: Wenn das Raumschiff jemals geflogen ist, wie konnte es dann im luftleeren Raum dazu kommen, dass sie stehengeblieben sind? Werden die Bewohner der Godspeed Junior als ihren Anführer akzeptieren, wenn sie nicht mehr unter dem Einfluss der Droge Phydus stehen? Und wenn nicht, wie lang wird es dauern, bis sie eine Revolution anzetteln? Und würde Amy auch Junior wählen, wenn er nicht der einzige andere Teenager auf dem Schiff wäre?

    Fazit: Für mich hat der zweite Teil der Reihe im Vergleich zum ersten Band kein Stück nachgelassen. Die Spannung bleib gleichmäßig hoch und Amy fragt sich, ob sie Junior um seinetwillen liebt oder nur, weil sie keine andere Wahl auf dem Schiff hat (was ich etwas zweifelhaft finde, immerhin ist die 17 und die Godspeed voll mit 20-jährigen, da ist der 16-jährige Junior nicht wirklich die einzige Wahl). Was mir außerdem gut gefallen hat, war, dass dieser Teil viel diverser war als sein Vorgänger. An Band 1 habe ich kritisiert, dass es bis auf Amy keine einzige wichtige Frauenfigur gab. Das war in diesem Teil ganz anders. Was ich jedoch versäumt habe an Band 1 zu kritisieren, ist, wie wenig die Cover dieser Reihe zum Inhalt passen. Immerhin ist Amy rothaarig und Junior alles andere als weiß. Dennoch hat mich dieser Band inhaltlich wieder überzeugt!

    Empfehlung: Ja, ich möchte diese Reihe vielen Jugendlichen in die Hand drücken. So viele wichtige Themen und extreme Spannung!

  15. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  16. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (468)
    Aktuelle Rezension von: LesePinguin

    Ich wollte ein richtig gutes Sci-Fi-Buch lesen und bin bei der Recherche immer wieder auf "Der Wüstenplanet" gestoßen.

    Das erste Kapitel hat mich sofort erwischt und ich war hin und weg. Sah mich schon alle Bücher der gesamten Reihe lesen und ab Kapitel zwei dann due Ernüchterung. Es wurde von Seite zu Seite langweiliger, vorhersehbarer (und mich kann man eigentlich auch mit bekannten Wendungen überraschen...) und gleichzeitig verwirrender. Dinge, die mich interessierten (wie leben die Menschen dort wirklich) wurden nur am Rand erwähnt und dafür bekam ich endlose Beschreibungen von Politik.

    Und leider war auch der Science Fiction Aspekt für mich nicht ganz ausreichend. Es war mehr ein Fantasy-Märchen (was nicht schlecht ist) aber unter Sci-Fi verstehe ich etwas anderes. Das kann aber auch einfach meine falsche Erwartung gewesen sein.

    Ich habe mich fast durchgehend gequält und immer wieder ausgerechnet wie viele Seiten ich noch habe. Da es aber so ein Klassiker ist, wollte ich es auch nicht abbrechen. Die zwei Sterne für die Grundidee und die schönen Ansätze. Vor allen wenn man das Erscheinungsjahr mit berücksichtigt.


  17. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil des Wayfarer-Zyklus. Wer hier eine Fortsetzung von Teil 1 erwartet, wird enttäuscht. Die Autorin erzählt im zweiten Teil eine neue Geschichte, die zwar im gleichen Universum spielt, die aber zwei völlig andere Hauptfiguren hat.

    Lovelace, die sich jetzt Sidra nennt, kennen wir ja schon aus dem 1. Teil. Außerdem geht es dann noch um Pepper. Auch die Handlung ist völlig anders, sie ist deutlich ruhiger und auch keine Space Opera mehr. Der Großteil der Handlung spielt dieses Mal auf einem Planeten und das Hauptthema ist Künstliche Intelligenz. 

    Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit von Pepper. Ihre Geschichte fand ich sehr interessant, hier beweist die Autorin wieder einmal ihren Ideenreichtum. Aber auch Lovelace Geschichte hat mich sehr berührt und fasziniert. 

    Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ein wenig enttäuscht war.  Ich hätte sehr gerne eine Fortsetzung von Teil 1 gewünscht, gerade im Hinblick auf Lovelace und Jenks. Trotzdem schafft es die Autorin wieder, mich zu fesseln. 

    Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl. 

  18. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Seine Crew hat ihn für tot zurückgelassen, doch die Umstände waren so verquer, dass Mark Watney wieder erwachte. Allein. Auf dem Mars. Man sollte meinen, dass sei ein Grund zur Verzweiflung, doch dafür nimmt sich Mark keine Zeit. Als Biologe und Reparaturtrupp der Marsexpedition macht er eine Bestandsaufnahme seiner Ressourcen und Möglichkeiten – und setzt sich ein wahnsinniges Ziel: Überleben bis die nächste bemannte Marsexpedition eintrifft. Gut, dass Mark findig ist, mit Klebeband wirklich eine Menge anstellen kann und niemals seinen Humor verliert.

    Ich bin unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich habe den Humor sofort geliebt. Größtenteils in Logbuchform geschrieben wird der gesamte Überlebenskampf so witzig beschrieben, dass ich mich großartig unterhalten habe. Im Prinzip gibt es wenig Action, der Schwerpunkt liegt auf den typischen Robinsonadenelementen vom Einrichten und Überleben in einer feindlichen Umwelt, allein. Die humorvolle Umsetzung, ohne dass das Buch in Slapstick abgleitet, entschädigt allerdings dafür, dass nüchtern betrachtet wenig passiert. Zumindest auf dem Mars, denn es wird durchaus auch die Reaktion auf der Erde beschrieben – im gleichen unterhaltsamen Ton.

    Ich liebe dieses Buch! Top SF-Unterhaltung, witzig, erstaunlich realistisch und absolut packend.

  19. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.795)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist einfach toll gestaltet. Der Titel auf blauem Hintergrund erscheint mir wie der Blick in den Himmel.
    Die Protagonisten sind sehr detailliert, bildhaft und lebendig beschrieben.
    Von der ersten Seite an hat mich dieser berührende Roman gefesselt und wie Holly habe ich mit geweint und gelacht, mit gefeiert und getrauert.

    In einem wunderbaren und einfühlsamen Sprachstil, dem auch Humor nicht fehlt hat die Autorin hier eine berührende Idee perfekt in Worte gefasst und mich einfach gefesselt und mitgerissen.
    Die ganze Zeit habe ich darüber nachgedacht wie es mir ginge und ob ich einen Neuanfang wagen würde, hätte mir das Schicksal so übel mitgespielt.
    Es war aber auch wunderbar, wie dieses Buch von Freundschaft spricht, den Mutter und Tochter Konflikt gekonnt ins Bild rückt und uns alle in zauberhafter Art und Weise an diesem ersten Trauerjahr von Holly hat teilhaben lassen, ohne die Phasen des Trauerns dabei unerwähnt zu lassen, was dem Buch auch eine gewisse Tiefe verleiht.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben vor allem für Liebhaber großer Emotionen.
    Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt.

  20. Cover des Buches Wir zwei in fremden Galaxien (ISBN: 9783846600412)
    Kate Ling

    Wir zwei in fremden Galaxien

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich war eher spontan auf das Buch gestossen, fand aber die Idee davon sofort ansprechend und habe somit auch gleich mal reingehört.


    Einsteigen und folgen konnte ich der Geschichte auch problemlos. Sie bekam von der Storyline her einen sehr guten Aufbau, dem man auch gut folgen konnte (auch wenn man es nebenbei mithört, wie ich) und der auch spannend aufgebaut war (der Cliffhanger machte es nicht besser). Dadurch das der Raum ja sogesehen auch lange Zeit beschränkt war, war es einfach dem zu folgen.


    Das System, welches hier aufgebaut wurde innerhalb des Raumschiffes war in vielerlei Hinsicht eindrücklich. Es wurde sich wirklich was überlegt, aber man erkennt natürlich auch gut die schlechten Seiten darin.


    Die Charaktere wurden ebenfalls gut aufgebaut und auch die ihre Verhältnisse zueinander bekamen einen guten Ausbau, der teils durch das spezielle System natürlich auch selbst etwas speziell war.


    Das Buch ist also keineswegs schlecht und ein wirklich guter Auftakt. Ich kann es nur empfehlen, wenn man eben auch auf der Suche nach etwas Romantasy ist, denn letztendlich denke ich auch, dass es klar zentraler ist, als der Science Fiction Part (auch wenn dieser ja auch nicht schlecht ist). Von mir gibt es vier Sterne.


  21. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (466)
    Aktuelle Rezension von: steffi.liest

    Ich wollte das Buch so gerne mögen, aber leider war es einfach nicht meins...

    Es geht um einen andalusischen Schafhirten, der den wiederkehrenden Traum hat, dass bei den Pyramiden von Ägypten ein verborgener Schatz auf ihn wartet. Nachdem er eine Traumdeuterin aufgesucht und ein unerwartetes Gespräch mit dem König von Salem geführt hat, macht er sich auf, seiner inneren Bestimmung zu folgen und den Schatz zu finden. Eine lange Reise beginnt und viele interessante Begegnungen kreuzen den Weg des Hirten.

    Was mir an dem Protagonisten nicht so gefiel war, dass er sich oft von Anderen sagen lassen hat, was er tun soll. Er wirkte dadurch so lenkbar, auch wenn er insgesamt sympathisch ist. Emotional kam leider nicht so viel bei mir an. Der Schreibstil ist sehr philosophisch und meiner Meinung nach wenig gefühlsbetont. Dafür ist das orientalische Setting, das hauptsächlich in der Wüste  spielt, sehr faszinierend.

    Das Buch gibt einem durchaus positive Denkanstöße. Es erinnert einen daran, seine Träume nicht aufzugeben und mutig zu sein, keine Angst vor dem Versagen zu haben. Dennoch fand ich die Botschaften oft sehr phrasenhaft. Vieles hat man einfach schon zu oft gelesen, wie beispielsweise, dass man in der Gegenwart leben soll oder dass man alles schafft, wenn man nur fest genug will und bereit ist, für seinen Traum zu kämpfen. Letzteres sehe ich im Übrigen nicht so und ist für mich eher Wunschdenken. Vielleicht habe ich aber inzwischen auch, durch eigene nicht so positive Erfahrungen, eine etwas andere Sicht auf die Welt. Gerade die Gesundheit kann einem halt doch einen Strich durch die Rechnung machen, egal wie sehr man etwas möchte. 

    Beim Lesen des Buchs sollte man auf jeden Fall offen sein für Spiritualität. Obwohl ich von mir behaupten würde, dass ich das bin, hatte ich trotzdem so meine Probleme mit der Geschichte. Mit der immer wieder erwähnten "Weltenseele" konnte ich nicht so viel anfangen. Irgendwie war mir das zu abstrakt. Genauso wie die Vorstellung, dass alles schon vorherbestimmt sein soll (Stichwort: Maktub - es steht geschrieben). Dennoch mag ich die Annahme, dass das Universum einem Zeichen gibt. Auch wenn ich manchmal selbst vergeblich nach den Zeichen suche... Die Erzählung hat etwas Märchenhaftes. Nichtsdestotrotz konnte sie mich leider nicht richtig fesseln und ich hatte mir durch die vielen positiven Stimmen deutlich mehr erhofft. 

  22. Cover des Buches Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen (ISBN: 9783737358842)
    Neal Shusterman

    Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Selina2606

    Achtung Spoilerwarnung!

    Inhalt:
    Stell Dir vor, du könntest die Welt verändern ... Welche Entscheidung triffst Du?

    Ash ist ein weißer, heterosexueller cis-Junge aus der Mittelschicht. Er hält sich selbst für einen guten Kerl, aber nicht gerade für den Mittelpunkt des Universums. Bis er eines Freitags in eine andere Dimension katapultiert wird, in der er genau das ist – der Mittelpunkt des Universums! Damit verfügt ausgerechnet Ash nun über die Macht, die Welt zu verändern. Doch irgendetwas geht schief, und Ash führt - aus Versehen - die Rassentrennung wieder ein. Natürlich will er das wieder geradebiegen, aber: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen.


    Inhalt:
    Ich muss zugeben, ich habe mir anhand des Klappentextes und des Covers viel erhofft. Das Cover passt eben zum Klappentext. Es sprüht Abenteuer und etwas geheimnisvolles aus und man wird als Leser neugierig gemacht. Was im Endeffekt auch der Grund war, wieso ich das Buch lesen wollte. Ich fand den Einstieg relativ schwer. Es geht vieles um Zeitsprünge und zu Beginn wird man als Leser da einfach so hineingeworfen und hat eigentlich keine Ahnung, worum es geht. Daher fiel es mir erstmal schwer, das zu realisieren. Die Idee dahinter finde ich allerdings sehr gut und habe ich bisher so auch noch in keinem Buch gelesen. Der Schreibstil war sehr einfach geschrieben und bereitete mir überhaupt keine Probleme. Es kamen dann später einige Eigennamen wie Subloc hinzu, aber die gehörten einfach zu der Geschichte, beeinträchtigten mein Leseverhalten allerdings nicht. Die Dialoge zwischen den Charakteren waren okay, aber jetzt auch nicht besonders. Spannend fand ich immer die Dialoge zwischen Ash und den Skateboarden (so nenne ich sie jetzt einfach mal). Es wurde definitiv eine Spannung aufgebaut von Beginn an. Sie hat sich dann aber relativ lang über das komplette Buch gezogen. Es gab viele verschiedene Emotionen in der Geschichte, vor allem Ash hatte viele Emotionen mit denen er fertig werden musste und das ganz alleine, denn er hatte fast niemanden, mit dem er darüber reden konnte. Da waren Emotionen von Verachtung, Hass, Liebe, Freundschaft, Loyalität etc. dabei. Es wurden auch wichtige Themen angesprochen wie Vorurteile, Ausgrenzung, Mobbing von "Andersartigkeit", Akzeptanz und Offenheit. Es waren dann aber wirklich viele Themen, sodass sie nicht alle so intensiv behandelt wurden, wie sie es, meiner Meinung nach, verdient hätten. Ash ist der Hauptcharakter der Geschichte und war zuerst schwer greifbar, da er in jeder Dimension quasi eine etwas andere Persönlichkeit hatte, nur sein innerster Kern war immer derselbe. Man merkt aber dennoch, dass Ash ein guter, fürsorglicher und emphatischer Teenager ist, der versucht mit all seinen Problemen und den Schwierigkeiten klarzukommen. Er möchte eigentlich niemandem etwas Böses. Die Nebencharaktere fand ich weitaus schwieriger greifbar, weil man relativ wenig über sie erfuhr. Es wurde eher alles oberflächlich gehalten.
    Das Ende war überraschend und anders, hat mich allerdings nicht befriedigt. Ich hatte danach immer noch offene Fragen, die nicht beantwortet wurden.


    Fazit: Eine interessante Idee, die auch mit wichtigen Themen einhergeht, allerdings hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. War dennoch in Ordnung es einmal zu lesen.

  23. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.536)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Zurecht ein Weltbestseller. Das Buch ist für Suchende, die ihren ganz persönlichen Lebensweg folgen möchten. Ich habe es schon öfters gelesen und liebe es immer noch. Tolle Lebenslektionen sind darin enthalten. Ich kann es jedem empfehlen. 

  24. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (661)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie so häufig, wenn man die Hoffnung hat, einen Feind besiegt zu haben, tauchen weitere, schlimmere Widersacher auf, die einem gehörigen Ärger bereiten. Nicht anders verhält es sich im zweiten Teil von »Die Seiten der Welt«, in der die Adamitische Akademie das Leben von Furia und ihren Freunden bedroht. 

    Es war ein schönes, spannendes und interessantes Wiedersehen mit Furia, Cat, Finnian und den anderen Figuren der Reihe.

    Auch in Band 2 hat die Geschichte rund um die Bibliomantik nichts von ihrer in Band 1 aufs Papier gebrachten Dynamik verloren. Der Stil ist locker und geschmeidig geblieben und verstand es erneut mich an das Buch zu fesseln. Die Fantasie des Autors ist wirklich großartig und schier grenzenlos.

    Insgesamt passt der zweite Teil qualitativ zum ersten und lässt mich darauf hoffen, dass mich auch der mittlerweile bei mir eingezogene dritte Band überzeugen wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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