Bücher mit dem Tag "ulrike schweikert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ulrike schweikert" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Léon & Claire (ISBN: 9783570164273)
    Ulrike Schweikert

    Léon & Claire

     (74)
    Aktuelle Rezension von: dreamsbooksandfantasy

    Claire Nicolas ist gerade von Amerika nach Frankreich gezogen und wohnt nun in Paris, der Stadt der Liebe. Ihre neuen Klassenkameraden sind fast alle nett und sie wird auch direkt auf Adrien's Party eingeladen. Allerdings ist es keine normale Party, sondern eine illegale in den Katakomben von Paris.

    Als plötzlich die Polizei die Party stürmt, gerät Claire in Panik, denn auf keinen Fall möchte sie von ihren Eltern aus einer Polizeizelle abgeholt werden.

    Doch dann taucht Léon auf, der sie direkt aus den Katakomben hinausführt und ihr somit eine Menge Ärger erspart. Aber wer genau ist Léon eigentlich? Wo kommt er her?


    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt und ihr nach den ersten 30 Seiten schon merkt, dass da eine ganz besondere Geschichte auf euch wartet?

    So ging es mir mit diesem wundervollen Buch!


    Eine Geschichte wie diese habe ich noch nicht gelesen, einfach weil mir das Thema "Licht gegen Dunkel" noch nie unter gekommen ist.

    Auch die Umsetzung dieses Thema fand ich sehr gut. Der Handlungsort Paris ist nicht nur wunderschön, sondern passt mit seinen Katakomben auch perfekt zur Geschichte.


    Die Handlung konnte mich von Anfang an komplett für sich einnehmen.

    Auch wenn es verhältnismäßig lange gedauert hat bis man als Leser das Thema wirklich erklärt bekommt, war es an keiner Stelle wirklich unverständlich.

    Im Nachhinein fühlt es sich für mich so an, als wäre das Buch nicht nur 474 Seiten lang gewesen, sondern deutlich länger aufgrund der vielen Dinge, die passiert sind.

    An keiner Stelle kommt Langeweile auf.


    Die Charaktere fand ich durchweg sehr gut, da sie perfekt harmonieren.

    Claire hat mir nicht ganz so gut gefallen, da sie mir manchmal zu naiv und leichtgläubig war, auch wenn es zur Geschichte und Handlung gepasst hat.

    Léon hingegen hat mir super gut gefallen, da sein mysteriöser und undurchschaubare Charakter sehr fasziniert und teilweise auch sehr berührend ist.

    Auch alle anderen Charaktere bringen die perfekte Stimmung in die Geschichte.


    Der Schreibstil der Autorin hat mir größtenteils sehr gut gefallen.

    Was man beim Lesen allerdings wirklich merkt ist, dass sie eine deutsche Autorin ist, was überhaupt nicht negativ gemeint ist.

    Im Gegenteil: ich finde es richtig klasse, wenn deutsche Autoren auch mal Wörter benutzen, die vielleicht nicht ganz so alltäglich sind und auch in keiner Übersetzung verwendet werden.

    Außerdem war der Schreibstil zu erwachsen für ein Jugendbuch, was mich aber nicht unbedingt gestört hat.

    Außerdem hat die Autorin teilweise sehr französische Dinge mit eingebaut, weshalb ich es ab und zu ein bisschen schwierig zu folgen fand, wenn man den Ort oder diese Art der Franzosen nicht kennt.

    Trotzdem würde ich insgesamt sagen, dass er sehr gut war, da die emotionalen Szenen mich sehr berührt und die spannenden Szenen mich haben mitfiebern lassen.


    Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir der Handlungsort Paris und die außergewöhnliche Handlung, die definitiv abwechslungsreich und mal was anderes ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


  2. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Oscuri (ISBN: 9783570308578)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Oscuri

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Shelli
    Der 6 und letzte Band der „Erben der Nacht“ Reihe war um einiges schmaler als die vorherigen, allerdings überraschte dieses mit einigen positiven Wendungen im Roman. Es ist weidereinmal gut recherchiert und diesmal nicht vorhersehbar.
    Diesmal geht es nicht um ein Akademiejahr, sondern vielmehr um die Absolventen, welche erwachsen geworden sind und zu einem Abenteuer aufbrechen.
    Durch die Wendung in der Geschichte wird es wieder spannend und der Höhepunkt ist vom Zeitpunkt her diesmal besser gewählt.
    Es gab kaum Rechtschreibfehler, wodurch der Lesefluss diesmal nicht negativ beeinflusst wurde.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und würde mich über eine Fortsetzung in Irland freuen.
  3. Cover des Buches Léon & Claire (ISBN: 9783570164280)
    Ulrike Schweikert

    Léon & Claire

     (22)
    Aktuelle Rezension von: zeilengefluester

    Meine Meinung

    Nachdem mir der erste Teil schon gut gefallen hat und das Ende ein Cliffhanger war, musste ich unbedingt wissen, wie es in Band 2 „Leon & Claire - Er fand sie im Licht“ weiter geht.

    An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Randomhouse bzw. dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

    Geschichte

    Ich habe mich wirklich sehr auf die Fortsetzung gefreut, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht. Was nun aus Leon wurde. Aber dieser Teil konnte leider nicht ansatzweise mit dem ersten mithalten.

    Die Geschichte war teilweise wirklich spannend und interessant, aber einiges war auch total unrealistisch dargestellt und hat überhaupt keinen Sinn ergeben. Dadurch war es schwieriger der Geschichte komplett zu folgen. Ich musste einiges wirklich doppelt lesen.

    Protagonisten

    Claire fand ich schon wie im ersten Teil etwas schwierig, mit ihrer noch recht kindlichen Art. Sie versucht auch hier wieder Leon zu retten, was wirklich für sie spricht. Wenn es um Leon geht, kennt sie keine Grenzen.

    Leon habe ich ja schon aus Teil eins lieben gelernt. Ich habe ihn durch seinen ausdruckstarken Charakter wirklich in mein Herz geschlossen.

    Schreibstil

    An dem Schreibstil habe ich mich schon aus dem ersten Teil drangewöhnt, auch hier wurden einige Begriffe auf Französisch verwendet, die ich nicht ganz verstanden habe. Die Autorin schreibt sehr klar und detailreich, dass man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte.

    Fazit

    Ein gutes Buch, hatte aber auch seine Schwächen. Einiges habe ich bis jetzt nicht wirklich verstanden, da es manchmal verwirrend oder eher unrealistisch beschrieben war. Insgesamt aber eine sehr spannende und interessante Geschichte.

    Bewertung 3/5 Sterne

  4. Cover des Buches Nachtmahr – Das Erwachen der Königin: Roman (ISBN: B082FK976L)
    Ulrike Schweikert

    Nachtmahr – Das Erwachen der Königin: Roman

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Der Klappentext klang interessant und ich war neugierig darauf, was mich erwarten würde und was ich bekommen habe, hat mir gut gefallen.

    Die Geschichte verläuft oftmals mit zwei Strängen: Einer in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart. Viele haben in der Leserunde erwähnt, dass die Geschichte in der Gegenwart irgendwie keine Spannung hat oder sogar langweilig ist, aber ich denke sie ist gut, so wie sie ist. Hätten wir zwei Stränge, die so voll gestopft mit Informationen wären, wie der Strang der Vergangenheit, der wirklich auch gerne mit kleineren Details geschmückt wird, wäre die Geschichte überladen. Ausserdem muss auch noch nicht so viel passieren. Das Ganze ist ja erst der Auftakt der Reihe. Ich finde es vorallem schön, so langweilig es auch für andere auch sein mag, dass die Autorin sich Mühe gab, die Liebesgeschichte von Lorena und Jason, sowie Lorenas gespaltenen Willen zwischen Gier und Moral so gut auszubauen. Das braucht seine Zeit und die hat sie sich genommen, denn eine überstürzte Liebesgeschichte wäre auch nicht toll.

    Das führt mich zu den Charakteren. Durch das relativ niedrige Tempo wurden diese sehr gut ausgebaut, vorallem natürlich Lorena, die in der Vergangenheit in ihren Erinnerungen natürlich auch die Hauptfigur ist. Ich mochte es, wie toll diese Spaltung zwischen Moral/Anstand und Gier/Trieben. Die wurde wirklich unglaublich gut und überzeugend geschrieben. Man kann hier gut mit ihr mitfühlen.

    Als Gegenstück gibt es dann Raika, die wirklich extrem übertreibt und ihr Dasein als Nachtmahr in vollen Zügen geniesst. Sie sorgt für einen heftigen Einstieg in das Buch und ist allgemein eine interessante Figur. Ihr übertriebenes Verhalten wirkt jedoch manchmal wirklich etwas arrogant. Raika interessiert sich überhaupt nicht für Moral und ist auch noch stolz darauf. Für einen Bösewicht wäre das wohl sehr cool, aber Raika gehört eigentlich einer geordneten Organisation an und befolgt auch die Regeln der Lady, weshalb es hier leider etwas übertrieben wirkt.

    Auch Jason, Lorenas Grossmutter und die Lady sind wirklich interessante Charaktere, auch wenn man über die Lady noch nicht so viel weiss.

    Zusammenfassend, kann man sagen, dass das Buch wirklich nicht schlecht ist. Für Leute, die vielleicht einmal in die Fantasyrichtung mit einem leicht erotischen Ton lesen wollen, wäre diese Buch vielleicht ein toller Einstieg, denn das Buch redet klar über Sex, aber die Szenen dazu sind nicht wirklich gross ausgeschrieben. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen, weshalb das Buch auch fünf von fünf Sterne bekommt. :)

  5. Cover des Buches Das kastilische Erbe (ISBN: 9783442372416)
    Ulrike Schweikert

    Das kastilische Erbe

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    "Das kastilische Erbe " von Ulrike Schweikert, ist der erste Band einer fantastischen Trilogie, die sich mit dem kastilischen Königshaus am Beginn des 15. Jahrhunderts beschäftigt. Er wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen in der Gegenwart und zum anderen im 15. Jahrhundert als der Streit um die spanische Krone voll entbrannt ist. 

    Meine Meinung:

    Wie wir es von Ulrike Schweikert gewöhnt sind, gelingt es ihr vortrefflich Fakten und Fiktion zu verbinden. Das trifft vor allem im historischen Teil der Geschichte zu. Es mag zwar für alle jene, die sich mit dem historischen Hintergrund des Machtkampfes der Häuser Aragon und Kastilien nicht so gut auskennen, ein wenig verwirrend sein, darüber zu lesen, zumal es von Enriques (Heinrich), Isabellas und Joanas (Johannas) nur so wimmelt.

    Die Geschichte zeigt, wie lange die Vereinigung der beiden Königreiche dauert und welche Probleme es dabei gibt. Einige davon sind ja bis heute nicht gänzlich verschwunden. (Der aktuelle König Felipe VI. ist Staatsoberhaupt des „Vereinigten Königreiches“.) Mit dem Beginn der Herrschaft von Isabella I. von Kastilien und ihrem Gemahl Ferdinand II. von Aragon endet die „Reconquista“, die Rückeroberung der spanischen Territorien aus der Hand der Mauren. Gleichzeitig beginnt damit die Vertreibung aller anders Gläubigen, vor allem der Juden. Dieses blutige und dunkle Kapitel wird in diesem Buch nur kurz angerissen. 

    Gut gelungen sind wieder die Integration der Visionen, die sowohl die moderne Isaura als auch die mittelalterliche Gestalt der Jimena und ihre Tante Dominga haben. 

    Der Erzählstil ist flüssig und unterhaltsam. Man erfährt einiges über das Leben am Spanischen Hof, das immer wieder als eher prüde und streng katholisch bezeichnet wird.  

    Fazit: 

    Wer eine spannende Geschichte über das Werden des heutigen Spanien lesen möchte, dem sei dieses Buch und die Fortsetzung („Vermächtnis von Granada“) empfohlen. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  6. Cover des Buches Nachtmahr – Die Schwester der Königin: Roman (ISBN: B082FMH9NY)
    Ulrike Schweikert

    Nachtmahr – Die Schwester der Königin: Roman

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe den ersten Band der Reihe ja grossartig gefunden und habe mich daher umso mehr auf den zweiten und dritten Band gefreut.

    Der zweite Band war nicht schlecht, nur ziemlich anders von dem ersten Band. Der erste Band hat sich viel Mühe genommen, die Charaktere aufzubauen und die Beziehung zwischen Jason und Lorena gut auszubauen. Er hat viele Antworten gegeben, die in Lorenas Erinnerungen erzählt wurden und war dadurch sehr spannend. Der zweite Band fokussiert sich nun auf die Gegenwart und Lucys Rettung, aber dabei geht leider sehr, sehr viel vom ersten Band verloren.

    Erst einmal der Geschichtsstrang selbst. Dieser war toll aufgebaut und wie auch schon beim ersten Band erzählt, finde ich die Grundidee natürlich toll. Es war ein spannendes Buch, das nun noch etwas mehr Tempo annimmt, nachdem der erste Band die Grundlage aufgebaut hat.

    Das Problem ist, dass die Grundlage hier irgendwie an vielen Stellen einfach vergessen ging. Lorena war gespalten und konnte sich nur sehr langsam an den Nachtmahr in ihr gewöhnen und das hat sich bis Ende des ersten Bandes nicht gelegt. Hier ist dieses Problem überhaupt nicht mehr präsent. Sie ist natürlich nicht so wild wie Raika (die in diesem Band dafür wesentlich angenehmer zu lesen war, langsam wird sie mir sympathisch), aber plötzlich ist diese Nachtmahrform einfach okay für sie? Nach so einem guten Aufbau soll sie es nun also einfach akzeptiert haben? Das glaube ich nicht. Dazu kommt auch, dass Lorena gegen ihren Nachtmahr Pillen nimmt, sodass sie sich nur noch an Neumond wandeln muss. Sie nimmt diese Pillen auch hier, aber kann sich nun beliebig wandeln, egal wann. Da ist der Autorin wohl irgendwann etwas vergessen gegangen.

    Auch vergessen wurde der Fakt, dass Lucy bei der Entführung drei Jahre alt war und eigentlich keine Erinnerung daran haben sollte, dass Lorena eifersüchtig auf sie war oder wie genau die Entführung vor sich ging.

    Wenn wir schon von Lucy sprechen. Sie war mir einfach unsympathisch. Eine 18-jährige, die angesehen werden will wie eine Frau und dafür auch gerne mit Männern ins Bett steigt, die etliche Jahre älter sind als sie. Sonderlich dankbar war sie auch nicht. Raika war in Band eins zu überhoben und arrogant und war hier nun um einiges besser (warum weiss ich auch nicht, dieser Charaterwandel wird ebenfalls nicht beschrieben), dafür war Lucy umso nerviger. Das Sexleben hat mit dem Nachtmahr zu tun, das ist mir verständlich, aber hier wirkt es übertrieben (auch teils wegen des Alters) und da sie die meiste Zeit noch gefangen ist, passiert auch nicht viel Anderes um sie herum.

    Lucy fällt zudem auf den offensichtlichen Fehler in der Lügengeschichte des Councillors ein und ist deshalb Lorena gegenüber sehr misstrauisch. Was der erste Band im Charakteraufbau grossartig machte, fehlt hier im zweiten nun komplett, denn es wird kaum beschrieben, wie Lorena und Lucy sich, trotz Misstrauen, langsam besser kennenlernen oder wie Lucy letztendlich doch noch ihre Meinung ändert oder wieso sie es überhaupt tut, was eigentlich noch schön gewesen wäre, wenn wir es erfahren hätten.

    Das Ende war auf traurige Weise überraschend und ich muss der Autorin ein Kompliment machen. So etwas kommt nicht viel vor in Büchern und so traurig es ist, finde ich diese Wendung grossartig.

    Zusammenfassend kann ich sagen, es war nicht schlecht. Es basiert immer noch auf dem gleichen Konzept, welches ich grossartig finde und wurde spannend erzählt. Abzug gibt es für die vielen Fehler im Buch und Lucy, die auch nicht wirklich ein toller Charakter ist. Wenn sie umgeschrieben wird, so wie Raika (was eigentlich auch ein Fehler im Vergleich zu Band eins ist), dann wird sie im dritten Band wohl sympathischer. Den dritten Band möchte ich aber definitiv nicht verpassen, der der Cliffhanger am Ende macht Lust auf mehr. Von mir kriegt das Buch deshalb vier Sterne.

  7. Cover des Buches Das Antlitz der Ehre: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 2) (ISBN: 9783962153069)
    Ulrike Schweikert

    Das Antlitz der Ehre: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 2)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider ist mir das Buch zu langatmig, es dreht sich mir zuviel um den Vater Elisabeths.

    Ich habe nun his Kapitel 8/9 nicht in das Buch gefunden und breche es von daher ab.

    Deshalb auch nur hier eine Bewertung mit wohlwollenden 3 Sternen. 

  8. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Vyrad (ISBN: 9783570306550)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Vyrad

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Shelli
    Der 5. Teil der Buchreihe „Erben der Nacht“ ist ein gelungener vorletzter Teil der Reihe und enttäuscht nicht.
    Es sind wie gehabt ein paar Rechtschreibfehler vorhanden, welche den Lesefluss stören.
    Die Historie ist gut dargestellt und ausführlich recherchiert.
    Leider ist der 4. Teil besser und setz die Höhepunkte besser, wodurch die Spannung doch höher ist und bei diesem Buch einen Stern einbüßen muss.
  9. Cover des Buches Die Herrin der Burg: Historischer Roman (ISBN: B075M9CBW6)
    Ulrike Schweikert

    Die Herrin der Burg: Historischer Roman

     (83)
    Aktuelle Rezension von: busdriver

    Ich habe schon einige Romane der Autorin gelesen und mag ihre Geschichten.

    In dieser hier wird man direkt in die ungeschönte Zeit des 13. Jahrhunderts katapultiert. Mit allen Schrecken und Grausamkeiten, die diese Zeit zu bieten hatte. Sehr deutlich wird diesmal die Rolle der Frau im Mittelalter in Szene gesetzt. Es ist keine romantische Rittergeschichte, eher ein etwas düsteres Abbild der Zeit. 

    Die beiden Hauptpersonen Tilia und Gret haben denselben Vater. Allerdings wächst die eine als adlige Tochter, des Ritters von Wehrstein auf, während sich die andere als unfreie Magd verdingen muss.

    Beide werden auf die Burg der Zollern geschickt und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Schonungslos offen, teils sehr brutal, schildert Ulrike Schweickert das Leben dort. Intrigen, Gewalt, Unterdrückung bestimmen das Leben.

    Spannend und unterhaltsam!

    Zum Buchcover kann ich nichts sagen, dass hat sich im Laufe der Jahre mehrmals geändert.

  10. Cover des Buches Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1) (ISBN: 9783962153052)
    Ulrike Schweikert

    Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1)

     (58)
    Aktuelle Rezension von: TanjaStroblmayr

    Ich mag Ulrike Schweikert und habe schon sehr viele ihrer Bücher gelesen. Auch dieses ist keine Ausnahme, auch wenn es durchaus Längen hat. Das scheint mir vor allem daran zu liegen, dass man viel zu lange auf die titelgebende Begegnung wartet und auch das Geheimnis um Elisabeth sich etwas langsam und unvollständig aufdröselt. Alles in allem aber eine klare Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Dracas

     (150)
    Aktuelle Rezension von: TamariasSpiegel

    Inhalt - ACHTUNG - SPOILER (Wer nicht zu viel wissen will, stoppt bitte spätestens nach dem ersten Absatz)

    Im vierten Jahr der Akademie der Vampire reisen die "Erben der Nacht" nach Wien zum Clan der Dracas, wo sie jedoch statt deren Expertise, der hohen Kunst des Gedankenlesens, zunächst einmal Walzer Tanzen und Fechten lernen. Während sich die anderen Erben sichtlich weiter entwickelt haben - nicht zuletzt Luciano, der inzwischen zu einem ansehnlichen jungen Mann herangewachsen ist -, fällt Ivys nach wie vor kindliche Erscheinung mehr und mehr auf und droht, ihr Geheimnis zu entlarven. Gleichzeitig spürt sie eine weitere, noch gewichtigere Bedrohung auf sich zukommen: Dracula, Stammvater aller Vampire, hat es nach wie vor auf sie abgesehen. Während ihr Schutz gegen ihn schwindet, kommt er immer näher - und schafft es schließlich, sie in seine Heimat Transsilvanien zu entführen. 

    Gleichzeitig stellt Franz Leopold die Freundschaft von Luciano und Alisa auf eine harte Probe. Dabei schienen sich die Wogen zwischen ihm und Alisa zu Beginn des Akademiejahres zunehmend geglättet zu haben. Tatsächlich hatten sie sich mehr und mehr angenähert (u. a. führt er sie zum Walzer Tanzen aus). Als Luciano sich jedoch in eine junge Adelige verliebt, die seine Zuneigung erwidert, ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist, fühlt sich Leo in seiner Eitelkeit verletzt. Aus einem Impuls heraus nutzt er seine Geisteskräfte, küsst sie und versucht ihr einzureden, dass er doch die bessere Wahl für sie sei. Dabei kommt es zu einem Unfall, sie verletzt sich und Leo kann dem Geruch ihres Blutes nicht widerstehen. Er beißt sie. Im letzten Moment gelingt es ihm, von ihr abzulassen, bevor es für das Mädchen zu spät ist. Im Gegenteil zu Luciano, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu beherrschen, als er die Geschwächte besucht und von den frischen Bissspuren gegen seinen Willen unwiderstehlich angezogen wird. Letztlich bleibt ihm nur noch die Wahl, sie sterben zu lassen oder zu wandeln. Als Alisa von Franz Leopolds Rolle in diesem Drama erfährt, stürzt sie sich mit dem Degen auf ihn - und landet unter seinen leidenschaftlichen Lippen. 

    Auch Latona weilt als Mündel von Bram Stoker gerade in Wien, der sich dort mit dem berühmten Vampirjäger Van Helsing trifft sowie dem Wissenschaftler Ármin Vámbéry. Als Bram von Ivys Entführung erfährt, lässt er alles stehen und liegen, um sie aus den Fängen Draculas zu befreien, begleitet von den beiden anderen Herren. Auch Ivys Freunde Alisa, Leo und Luciano zögern nicht, Ivy zur Rettung zu eilen, obwohl sie keine Ahnung haben, wie sie gegen den größten aller Vampirfürsten bestehen sollen. Zu allem Übel sind neben Dracula auch noch weitere blutrünstige Vampire hinter ihnen her - der Clan der Upiry, der die Erben bereits in Irland verfolgt hat. 

    In Transsilvanien kommt es zu einem Showdown, bei dem sich eine unwahrscheinliche Allianz bildet - und den Freunden das Erlernte aus den vorherigen Akademiejahren definitiv zu Gute kommt.


    Fazit:

    Mir hat dieser Band der "Erben der Nacht" bislang am besten gefallen. Er bietet eine schöne Mischung aus Spannung, unerwarteten Wendungen (dass Leo Lucianos Angebetete Clarissa beißt, hätte ich nie erwartet - und hätte ihm am liebsten die ganze Zeit das Buch über den Schädel gezogen ;)), einer schönen, plastischen Szenerie und ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH auch einer richtigen Portion Romantik. Zwischen den richtigen Personen, wohlgemerkt. Auf eine bestimmte Paarbildung habe ich schon seit vier Bänden gewartet :). 

    Schön finde ich auch, dass von Band zu Band die Handlungsstränge immer mehr zusammenfließen und auch in den vorherigen Bänden aufgeworfene Fragezeichen in den Folgebänden (zumindest teilweise) geklärt werden. Während mich die vielen Perspektiven und ständigen Wechsel zu Parallel-Handlungssträngen in früheren Bänden eher gestört haben, nimmt das im vorliegenden Teil immer mehr ab, da man jetzt weiß, wozu sie gut sind, mit den Charakteren warm geworden ist und begreift, dass alles irgendwie zusammengehört.

    Für meinen Geschmack manchmal zu genau sind allerdings nach wie vor die Beschreibungen historischer Details. Diese sind natürlich oft auch interessant und für die Handlung durchaus relevant, doch in abgespeckter Form hätten sie mir noch besser gefallen. Wobei diese natürlich auch einen schönen Hauch der Authentizität liefern und einen bei jedem Band ein bisschen hinzulernen lassen. Die Charaktere, deren Handlungsweisen und Geschichte finde ich persönlich allerdings noch viel, viel interessanter.


  12. Cover des Buches Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis (ISBN: 9783745700367)
    Ulrike Schweikert

    Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

     (111)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Komtess Luise von Waldenberg erwacht nach einem tragischen Unfall aus dem Koma ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben. Für die einen Fluch, für die anderen Segen. Der Gedächtnisverlust ruft Menschen auf die Bildfläche, die diese missliche Lage schamlos für ihre Zwecke ausnutzen möchten. Wird sich Luise rechtzeitig erinnern können?

    Ich habe nach einem historischen Roman gesucht, dessen Handlungsort in Wien spielt und bin dabei auf "Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis" von Ulrike Schweikert gestoßen. ACHTUNG: Meiner Meinung nach ist der Klappentext eine Mogelpackung. Wer sich auf die Mesalliance (=nicht standesgemäße Ehe) freut, wird enttäuscht sein. Die Geschichte fokussiert sich vorwiegend auf Luises Gedächtnisverlusts und diversen Intrigen. Den Schreibstil der Autorin fand ich ganz gut, allerdings konnte sie mich nicht nach Wien in das Jahr 1892 versetzen. Wäre ich keine Wienerin, hätte ich bestimmt große Schwierigkeiten gehabt, mir die Stadt bildlich vorzustellen. Auch den Wiener Dialekt und Schmäh habe ich schmerzlich vermisst. Apropos Dialekt – niemand, absolut niemand sagt in Wien das Wort „Quark“! Genau das sind die kleinen Details, an denen man merkt, dass Ulrike Schweikert keine Österreicherin ist. Inhaltlich konnte mich die Geschichte in keinerlei Hinsicht überzeugen – wobei es nach den ersten 150 Seiten ein wenig besser wird. Auch die Charaktere blieben die ganze Zeit über blass, weswegen ich keinen Bezug zu ihnen aufbauen konnte.

    Kann man lesen, muss man nicht.

  13. Cover des Buches Das Vermächtnis von Granada (ISBN: 9783734101960)
    Ulrike Schweikert

    Das Vermächtnis von Granada

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Das vorliegende Buch ist das zweite der „La Caminata“-Trilogie von Ulrike Schweikert.

    Die Autorin entführt ihre Leserinnen in das Spanien des 15. Jahrhunderts. Es regiert Isabella von Kastilien. Wir erleben Palast- und Hofintrigen, das noch nicht so steife Spanische Hofzeremoniell und kluge Frauen. Zwei ihrer Hofdamen Teresa und Jimena haben das „zweite Gesicht“. Immer wieder blitzen Träume bei ihnen durch, die sie Isabella als Warnung zukommen lassen. Doch solch Frauen sind in Gefahr – die Inquisition unter Torquemada steht vor den Toren.

    Gleichzeitig mit diesem historischen Handlungsstrang lässt uns Ulrike Schweikert an der Geschichte der deutsch-spanischen Journalistin Isaura, die im 21.Jahrhundert lebt, teilhaben. Isaura hat Albträume und wird, nach einem Sturz von der Balustrade im Palast von Cordoba in die Zeit Isabellas katapultiert.

    In Teresas Körper erlebt Isaura die Zeit der Kriege gegen die Mauren, die Inquisition und die Intrigen des Spanischen Königshofes mit. Hin und wieder bringt sie ihre Hinweise über die Zukunft an, immer auf der Hut vor den „Hunden des Herren“, der Dominikaner. Sie begegnet z.B. Cristoforo Colon, dem sie erklärt, dass er zwar reiche Länder entdecken wird, aber sich bei der Navigation ein wenig verrechnet hat.

    Die echte Isaura liegt im Spanien des 21. Jahrhunderts im Koma. Wird sie wieder daraus erwachen?

    Meine Meinung:

    Ich habe schon einige Zeitreiseromane gelesen. Diesen hier finde ich besonders gelungen. Es wird alles plausibel erklärt, hat Hand und Fuß. Man kann den zweiten Band (wie ich) vor dem ersten lesen. Dennoch bin ich neugierig auf den ersten Teil („Das kastilische Erbe“) geworden.

    Der Erzählstil ist dem Genre angepasst. Opulente Beschreibungen der Kleidung, des Palastes und eine geschmeidige Sprache – so muss ein historischer Roman sein, damit ich ihn gerne lese. Die historischen Details sind sorgfältig recherchiert und meisterhaft in die Erzählung integriert.

    Fazit:

    Wer gerne in opulente Historienschmöker abtaucht, wird viele schöne Lesestunden vorfinden. Gerne gebe ich 5 Sterne und freue mich auf Band 1.
  14. Cover des Buches Die Charité: Hoffnung und Schicksal (2 MP3-CDs) (ISBN: 9783958620681)
    Ulrike Schweikert

    Die Charité: Hoffnung und Schicksal (2 MP3-CDs)

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhaltsangabe: "Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen - und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Hunderttausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Prof. Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Diakonisse Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt..."

    Das Hörbuch besteht aus 2 MP3-CD's, hat eine Laufzeit von 877 Minuten  (ungekürzte Lesung) und wird von Beate Rysopp wunderbar gelesen. 

    Diese Geschichte über die Berliner Charitè und ihrer damaligen Vorgehensweise bei gewissen Erkrankungen im 19. Jahrhundert fand ich unglaublich fesselnd, interessant und informativ. Auch die Protagonisten, die man hier eine Weile begleiten darf, fand ich richtig gut gewählt und ich war immerzu neugierig wie ihre Geschichte weitergeht. Da es noch eine Fortsetzung gibt bin ich jetzt wahnsinnig gespannt auf den 2. Teil und ich hoffe, den ein oder anderen Protagonisten auch dort wieder zu finden.

    Fazit: Für alle die sich für die frühere Vorgehensweisen in der Medizin aus dem 19. Jahrhundert interessieren ein absolutes Muss. Mich konnte dieses Hörbuch richtig begeistern und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. 

  15. Cover des Buches Die Hexe und die Heilige: Historischer Roman (ISBN: 9783962150136)
    Ulrike Schweikert

    Die Hexe und die Heilige: Historischer Roman

     (233)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    Es sind Zwillinge, die in dem Buch als Hexe und Heilige in Erscheinung treten. Sibylla und Helena sind fünf Jahre alt und sehen den Tod des Vaters voraus. Dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann, wissen die Menschen sofort und ihr Urteil ist gefällt. Es sind Hexen, die zu verbannen sind. Helena kommt in ein Kloster und Sibylla beginnt eine Ausbildung zur Hebamme. Sie finden nur für wenige Jahre ihre Ruhe. Schnell sind die Häscher da und wollen die beiden töten.

    Ich schätze die Bücher von Ulrike Schweikert sehr. Sie recherchiert sehr genau und ausgiebig, sodass ich immer wieder etwas Neues aus der Geschichte erfahre. Die Hexenverfolgung ist ja kein Märchen. Sie fand statt und es wurde im Namen Gottes vielfach gemordet. Heute unvorstellbar bei uns in Deutschland.

    Die bildhafte Sprache von Frau Schweikert ließ mich mitzittern und ich hörte das Knistern der Flammen beinahe wirklich. Und nicht nur das. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz in diesem Buch, sodass man es kaum beiseite legen mag. Die Beschreibung etlicher Heilkräuter und deren Wirkungsweise kommen in dem Roman zur Sprache und das gefiel mir ebenfalls sehr gut. Ein gelungener Roman über eine Zeit, die hoffentlich niemals wieder kommt.

  16. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Nosferas (ISBN: 9783570308226)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Nosferas

     (364)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Die Vampire Europas schwinden. Die Clans haben alle das gleiche Problem: Es stellen sich keine Nachkommen ein. Daher schließen sich die verfeindeten Familien zusammen und bilden ihre jungen Vampire zur dunklen Elite aus.

    „Nosferas“ ist der erste Band einer sechsteiligen Vampirreihe um die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert. Mich hat das Vampirthema interessiert, weil ich mal wieder in die blutig-düstere Welt der tagscheuen Geschöpfe abtauchen wollte.

    Es ist das Jahr 1877 und die Vampir-Clans Europas sind vom Aussterben bedroht. Seit etlicher Zeit stellt sich kein Nachwuchs mehr ein. Zudem werden sie von Vampirjägern bedroht. Aufgrund ihrer angeborenen Überheblichkeit - wer wäre es nicht, stünde er über dem Tod - sind die Familien grundsätzlich verfeindet. Dennoch entwickeln sie gemeinsam einen Plan, um ihre jüngere Generation mit gesammelten Wissen der Clans auszustatten. Dazu unterrichten die Familien abwechselnd alle Jung-Vampire. Sie werden sozusagen bei jedem Clan in die Schule gesteckt. 

    Den Anfang macht der italienische Ableger und die junge Schar wird nach Rom gesandt. Hier wird die neue Generation nicht nur mit altehrwürdigen Wissen betraut, sondern sie hat einige Abenteuer zu bestehen.

    Ich wusste zwar im Vorhinein, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, trotzdem habe ich diesen Punkt nicht ausreichend beachtet. Mich hat enttäuscht, dass es sich um eher liebliches Teenie-Geplänkel im Internat-Stil handelt und die blutige Düsternis lediglich als anziehender Rahmen dient. 

    Zu Beginn wurde ich von vielen Namen und Figuren überfallen. Das hat die ersten Seiten über den Lesefluss gehemmt. Es scheint aber nötig, damit sich dieser Band und die weitergehende Reihe entwickeln. 

    Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Vampire. Hierzu zählt die mysteriöse Ivy aus Irland. Nach der Lektüre weiß ich noch immer nicht, was ich von dem irischen Vampirmädchen und ihrem Gefährten in Wolfsgestalt halte. Italien wird vom eher rundlichen doch sympathischen Luciano präsentiert, die österreichischen Dracas strahlen im überheblichen Glanz der bröckelnden Monarchie während Alisa aus Hamburg für den neugierigen und abenteuerlustigen Bücherwurm steht. Ich habe sie als umgängliche Rebellin empfunden, die sich in ihrem Tatendrang kaum halten lässt.

    Vordergründig war, wer sich mit wem, wie und warum anfreundet, wie sich die Bekanntschaft der Schüler untereinander entwickelt und wie manche Freundschaft entsteht.

    Mir persönlich waren die Charaktere zu typisch gezeichnet, obwohl ich jeder einzelnen Figur den liebevollen Feinschliff der Autorin anmerke. Ich hatte mir mehr Dunkelheit erwartet und weniger Teenie-Flair. 

    Die Handlung hat sich für mich gezogen und ich habe mir mit der Geschichte schwergetan. Spannungsreiche Momente sind rar und rasch abgearbeitet, während die jungen Vampire wieder die Schulbank drücken oder sich um Freundschaften bemühen. Dabei mochte ich die historischen Details über Rom und ich finde es immer gut, wenn solche Informationen in Büchern verarbeitet werden. Doch im Grunde ist es eine Internatsgeschichte mit eher zahmen Vampiren, der meiner Ansicht nach die Schärfe fehlt. 

    Im Endeffekt ist „Nosferas. Die Erben der Nacht“ ein passendes Buch, wenn nicht sogar die perfekte Reihe, für jüngere Leser oder solche, die es eher umgänglicher mögen. Wer bei Vampiren an bluttriefende Eckzähne, verschlagene Wesen und dunkle Bösartigkeit denkt, wird weniger Spaß an Handlung und den Figuren haben.


    Die Reihe um die Erben der Nacht:

    1) Nosferas

    2) Lycana

    3) Pyras

    4) Dracas

    5) Vyrad

    6) Oscuri

  17. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  18. Cover des Buches Die Seele der Nacht (ISBN: 9783426629987)
    Ulrike Schweikert

    Die Seele der Nacht

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Reever
    "Fantasie", angelehnt an die unendliche Geschichte von Michael Ende. Das Land Phantasien geht ins Nichts, Tahamas Volk flieht in ein fernes Land, nur das Blauschopfmädchen Tahama wartet auf ihren Vater, als er dann kommt stirbt er in ihren Armen. Tahama macht sich auf um ihr Volk zu finden, auf ihrer Reise trifft sie auf den Jäger Céredas und auf den Erdgnom Wurgluck, sie finden nur leere Dörfer und grausam entstellte Leichen. Ulrike Schweikert war meines erachtens schon besser, das Buch liest sich flott ist auch spannend, nur in der Story selber sind einige Ungereimtheiten die mich gestört haben.
  19. Cover des Buches Die Charité: Hoffnung und Schicksal (ISBN: 9783499274527)
    Ulrike Schweikert

    Die Charité: Hoffnung und Schicksal

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch. Die Charaktere sind gut geschrieben, die Handlung ist spannend und man lernt einiges über Medizingeschichte. Hab das ein oder andere Mal auch wirklich geweint, von daher zu empfehlen 😄 

  20. Cover des Buches Engel der Verdammten (ISBN: 9783802582240)
    Ulrike Schweikert

    Engel der Verdammten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Peter von Borgo Band 3: Auch der dritte Teil war wieder sehr durchwachsen. Gefühlt hätte ich ihn mir ersparen können. Es gab eigentlich keinerlei Fortschritt, nur einen neuen Fall für Kommissarin Berner. Vampir Peter von Borgo machte sich auch diesmal wieder nicht beliebt bei mir, so blieb mir nur der Krimiteil, der mich eigentlich weniger interessierte. Zum Glück war wenigstens die Handlung nicht mehr so übervoll mit Beschreibungen der Örtlichkeiten. Man kann es also lesen und es war auch, nun ja, irgendwie unterhaltsam. Dennoch, für einen letzten Teil absolut enttäuschend, so dass ich mir fast wünsche, ich hätte diese Trilogie nie begonnen. Insgesamt also eher ein Reinfall. Ich schließe den dritten Teil dann auch nur noch mit 3 Sternen ab und möchte - selbst wenn es einen weiteren Teil gäbe, nichts mehr davon lesen.


  21. Cover des Buches Die Astrologin (ISBN: 9783734105524)
    Ulrike Schweikert

    Die Astrologin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung:

    Nach vielen Jahren des Unglücks kann Sybilla endlich in Ruhe und Frieden leben. Zusammen mit Ehemann und Tochter führt sie ein beschauliches Leben, ist wunschlos glücklich. Bis eines Tages ihre Tochter entführt wird und ihr Mann, bei dem Versuch diese zu retten, erstochen wird. Sybilla schwört sich, ihre Tochter wiederzufinden und trifft am Anfang ihrer Suche den berühmten General Wallenstein. Sie schließt sich ihm und seiner Truppe an, erlebt Feldzüge und politische Machenschaften mit. Doch wird sie es schaffen, eines Tages wieder mit ihrer Tochter Helena vereint zu sein? Und kann der Friede im Reich wiederhergestellt werden?


    Meinung:

    Bei der Gestaltung des war sicherlich ein guter Grundgedanke da, besonders der untere Teil des Bildes mit dem Schlachtfeld ist äußerst passend und zutreffend. Ansonsten finde ich es etwas langweilig, dass lediglich eine Frau von hinten zu sehen ist und sonst nichts weiter.
    Sonderlich gelungen ist es meiner Meinung nach nicht, es hat nicht viel besonderes an sich, was mich dazu verleiten würde, das Buch in die Hand zu nehmen.


    Es sind bestimmt mehr als fünf Jahre vergangen, seitdem ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe. Ziemlich lange war ich mir unsicher, ob dies wirklich die Fortsetzung ist oder ich mich täusche. Zufällig habe ich das Buch bei Arvelle entdeckt und da konnte ich einfach nicht wiederstehen und habe mir das Buch als Mängelexemplar gekauft.


    Anhand des Titels "Die Astrologin" erwartete ich viel mehr Details und Szenen, die dieses Thema beschreiben. Dem war nicht wirklich so, was mich verwundert. Klar, es gibt gerade ziemlich am Anfang einige Abschnitte, in denen dieses Thema behandelt wird. Auch im weiteren Verlauf wurde die Astrologie immer mal angesprochen, aber als Gesprächsthema schnell wieder verworfen. Hier hatte ich mehr erwartet.


    Recht schnell erkannte ich die Figur von Sybilla wieder und es handelt sich hierbei tatsächlich um  die Fortsetzung von "Die Hexe und die Heilige". Den ersten Teil fand ich hervorragend geschrieben und das Buch habe ich auch mehrmals gelesen. Dementsprechend waren meine Erwartungen recht hoch, auch wenn mir nicht alle Details des ersten Buches im Gedächtnis geblieben sind. Leider haben mir nur wenige Kapitel richtig gut gefallen. Vieles war mir zu politisch angehaucht, zu umfangreich an historischen Daten. Mir fiel es unglaublich schwer diese Fülle an Informationen aufzunehmen und konnte vieles nicht verarbeiten.

    Dazu hat mir ein Personenverzeichnis gefehlt. Die wichtigsten Personen habe ich natürlich im Gedächtnis behalten. Aber es kamen so viele Namen vor, die ich nur selten zuordnen konnte.


    Später hat Sybilla Briefe verfasst, die an ihren verstorbenen Mann, sowie an ihre verschwundene Tochter adressiert sind. Fand ich schwierig. In ihnen wurde zwar einiges an Handlung zusammengefasst oder bei Zeitsprüngen das Vergangene beschrieben, gleichzeitig waren es mir zu viele Informationen, die in einen kurzen Text reingequetscht wurden. Auch die Anzahl dessen nahm mir überhand. Da hätte man die Handlung auch gerne für zwei Bücher teilen können oder den Handlungszeitraum einfach verkürzen.


    Das Setting. Eingebunden wurden so einige Orte, die nicht alle in deutschen Landen liegen. Anhand einer Karte im Einband ist es dem Leser möglich, reisen und Ritte nachzuverfolgen. Gerade die Kriegslager waren eingänglich beschrieben und ließen ein Bild entstehen. Auch der anfängliche Wohnort, sowie das Wohnhaus von Sybilla und ihrer Familie in Leonberg, waren gelungen. Als schwierig fand ich den Palast Wallensteins, der zwar gigantisch wirkt, aber nicht greifbar wird.


    Durch all diese kleinen Kritikpunkt fiel es mir recht schwer, die Schreibweise einzuschätzen. Teilweise war diese angenehm, manchmal aber auch mit Fakten zu überladen. Richtig zufrieden bin ich damit eigentlich nicht.


    Sybilla war mir eigentlich als recht angenehmer Charakter in Erinnerung. So hatte ich sie am Anfang auch wiedererkannt, als sympathisches Mädchen, dass einiges durchgemacht hat, anspruchslos ist und stolz auftritt. Diese Art hat sie zwar, bis auf das sympathische, beibehalten, konnte mich charakterlich aber nicht einnehmen. Während es anfangs den Anschein hatte, als würde sie alle Kraft in die Suche ihrer Tochter stecken, wurde dies schnell zweitrangig. Schnell schien Helena vergessen und alle Kraft und das ganze Denken auf Wallenstein, sowie die Politik gerichtet. Dadurch verlor Sybilla an Menschlichkeit, sie bekam etwas mechanisches.


    Auch die restlichen Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen, unter ihnen Herzogin Isabella, nicht sonderlich lebendig. Sie wirkten in ihrem Denken und Handeln nicht impulsiv oder spontan, alles wirkte hölzern und vorausgeplant.


    Bei historischen Romanen erwarte ich eigentlich immer ein ausführlichere Nachwort. Um mehr über den Wahrheitsgehalt der politischen Ereignisse zu erfahren und auch über die handelnden Personen. Ulrike Schweikert hat nur ein äußerst kurzes Nachwort über Wahrheit und Dichtung verfasst, welches zwar grob Informationen gibt, mir zu wenig in die Tiefe geht.


    Fazit:

    In den letzten Wochen hatte ich wenig Zeit, in meiner freien Zeit habe ich dann doch lieber andere Dinge gemacht, als zu lesen. Ich habe mich teilweise davor gedrückt, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Es gab einfach zu wenige Aspekte, die mir gefallen haben und mein Interesse geweckt haben. Im Nachhinein würde ich mir wünschen, den zweiten Teil über die Hebamme und Seherin Sybilla nicht gelesen zu haben.


    Meine Bewertung: 1,5 von 5 Sternen

  22. Cover des Buches Das Vermächtnis des Kupferdrachens ("Drachenkronen"-Trilogie) (ISBN: 9783955301330)
    Ulrike Schweikert

    Das Vermächtnis des Kupferdrachens ("Drachenkronen"-Trilogie)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sabine828

    Der 2.Teil hat mir sehr gefallen. Eine klasse Geschichte, mit Witz und Scharm... Und der Drache. Super schōne Lesestunden und sehr interessant und empfehlenswert. Liebe Grüße Sabine. 

  23. Cover des Buches Das Siegel des Templers (ISBN: 9783641100520)
    Ulrike Schweikert

    Das Siegel des Templers

     (41)
    Aktuelle Rezension von: MamaBuecherschrank
    Juliana von Ehrenberg wird scheinbar Zeugin eines Mordes. Doch ist ihr Vater wirklich der Täter? Um das heraus zu finden verkleidet sie sich als Junge und folgt ihrem Vater auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Wie meine kurze Inhaltsangabe schon vermuten lässt erwartet die Leser von historischen Romanen nicht allzu viel neues. Mädchen verkleidet sich als Junge und durchlebt einige haarsträubende Abenteuer. Die Tempelritter werden hier nur als Aufhänger benutzt, um das ganze interessanter zu machen. Alles in allem könnte das noch mittelmäßige Unterhaltung sein, würde Ulrike Schweikert hier die Handlung nicht auch noch mit wilden Zeitsprüngen aus einander reißen, bei denen niemand mehr so wirklich weiß, woran er jetzt gerade ist. Schade, bin ich doch gerade von dieser Autorin besseres gewöhnt! Das können Sie besser, Frau Schweikert!
  24. Cover des Buches Die Tochter des Salzsieders (ISBN: 9783426419663)
    Ulrike Schweikert

    Die Tochter des Salzsieders

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Odenwaldwurm
    Wegen des Covers habe ich das Buch nicht gekauft. Die Kurzbeschreibung und der Ort des Geschehens waren für mich interessant. Aber nach dem ich die ersten Seiten gelesen habe, habe ich meine Entscheidung auch nicht bereut. Die Autorin kann einen gut in die alte Zeit zurück versetzen und wann kann sich gut vorstellen wie die Leute zu dieser Zeit gelebt haben.


    Inhalt: Die Geschichte spielt in Schwäbisch Hall einer Salzsieder Stadt in Württemberg. Die jungen Anne Katharina Vogelmann ist die Tochter eines wohlhabenden Salzsieders und unzufrieden mit ihrer Rolle als das sittsame Mädchen, das nur auf den Ehemann zu warten hat. Ihr beschauliches Leben ändert sich, als sie dunkle Geheimnisse und sogar einen Mord entdeckt. 

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