Bücher mit dem Tag "ulldart"

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13 Bücher

  1. Cover des Buches Schatten über Ulldart (ISBN: 9783492950510)
    Markus Heitz

    Schatten über Ulldart

     (234)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Anfang war interessant. Als die Prophezeiung ausgesprochen worden ist, war ich faszinierend und auch irgendwie geschockt über den ein oder anderen Satz der Charaktere. Dann aber war es vorbei. Ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. Den Prinzen hätte ich am liebsten mit seinen Keksen erschlagen. Offen und ehrlich gesagt habe ich auch nicht viele Seiten gelesen. Immer wieder habe ich es versucht weiter zu lesen. Doch die Geschichte hat mich nicht wirklich an sich gefesselt. Das Verhalten der Charaktere hat mich auch nicht wirklich so für sich eingenommen. Ich kann es einfach schwer beschreiben und deshalb habe ich es nach wenigen Seiten abgebrochen.

  2. Cover des Buches Ulldart I (ISBN: 9783492268080)
    Markus Heitz

    Ulldart I

     (116)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 1 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“ 

    Nach der verheerenden Schlacht ist auf dem Kontinent Ulldart wieder Frieden eingekehrt – überall beseitigt man die Schäden und baut Neues auf. Doch der neue Frieden trügt: Während Lodrik, der sich aufgrund seines veränderten Wesens immer weiter zurückzieht und Norina die Entscheidungen überlässt, plant seine erste Frau Aljascha, die Herrschaft über Tarpol zu übernehmen – hierfür benötigt sie eine der mächtigen aldoreelischen Klingen. Sie weiß auch schon, wo sich eine befindet…
    Unterdessen bahnt sich in anderen Reichen Dunkles an – sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln… Um den Frieden zu wahren, müssen sich die alten Freunde erneut zusammentun…

    „Sie ging zu ihm, setze sich ihm gegenüber. Dabei blieb sie im satten Schein der Sonne, freute sich über die Wärme auf ihrer Haut und das Licht, während der Schatten um ihn herum an Tiefe und Schwärze zu gewinnen schien, als wollte er Lodrik in sich einschließen und vor den Gestirnen bewahren. Es war der Augenblick, in dem ihr in aller Deutlichkeit auffiel, wie sehr sich Lodrik verändert hatte.“ – Seite 28, eBook

    Mit der zweiten Reihe „Zeit des Neuen“ kehrt Markus Heitz wieder auf den Kontinent Ulldart zurück, wo es noch einiges zu erzählen gibt. „Trügerischer Friede“ ist der Auftakt der neuen Reihe und gleichzeitig der siebte Band der Ulldart-Saga. Dieser knüpft an den vergangenen Geschehnissen an und beginnt mit der Zeit nach der großen Schlacht. Doch die anfängliche friedliche Idylle trügt. An verschiedenen Ecken des Kontinents und auf den umliegenden Inseln bahnt sich Unruhe an und auch neue, gefährliche Gegner tauchen auf. Es bleibt also spannend!
    Neben neuen Figuren gibt es auch ein Wiedersehen mit den schon bekannten Charakteren, die sich neuen Herausforderungen stellen müssen – denn die Feinde, egal ob bekannt oder noch unbekannt, sind nicht weit. Besonders die Entwicklung von Lodrik ist interessant und unheimlich zu verfolgen.
    Der Schreibstil ist wie schon gewohnt flüssig – am Anfang gibt es einen Rückblick, der die Geschehnisse der ersten Reihe „Die Dunkle Zeit“ nochmal kurz und bündig zusammenfasst – das fand ich sehr hilfreich, denn damit ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Es warten überaschende Entwicklungen – denn nicht nur manche Charaktere, sondern auch der Kontinent selbst birgt gefährliche Geheimnisse…

    „Sie fand es äußerst bedenklich, dass er sich mit solch immenser magischer Kraft ausgerechnet an einem Ort aufhielt, an dem das Böse seine Klauen tief in die Erde geschlagen hat.“ – Seite 179, eBook

    Mein Fazit: Ein gelungener Auftakt der zweiten Reihe „Die dunkle Zeit“. Der inzwischen siebte Band der Ulldart-Saga hat einiges zu bieten: Es gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und neuen Figuren, die so manches dunkle Geheimnis haben. Es wird spannend und dramatisch mit neuen Abenteuern, denn die anfängliche friedliche Idylle trügt…
    Von mir gibt es 4,5 Sterne für diesen Band. Sehr lesenswert!
  3. Cover des Buches Brennende Kontinente (ISBN: 9783492950572)
    Markus Heitz

    Brennende Kontinente

     (96)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 2 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“ 

    Die Ereignisse auf Ulldart spitzen sich immer mehr zu – jedes der Reiche hat mit Bedrohungen und rätselhaften Vorgängen zu kämpfen. In Tersion geschieht nach der Rückkehr der einstigen Herrscherin aus dem Exil etwas, das dramatische Auswirkungen nach sich zieht. Auch im Norden ist eine dunkle Macht am Werk, die unaufhaltsam seine vernichtenden Pläne verfolgt. Nachdem auf Norina, der Kabcara von Tarpol, ein Anschlag verübt wurde, wird ihrem Ehemann Lodrik einiges klar. Fast zu lange hat er gewartet, doch nun setzt er alles daran, die Bedrohung zu vernichten. Doch die Lage spitzt sich zu und nimmt einen dramatischen Verlauf…
    An der Westküste tauchen unterdessen mysteriöse Kriegsschiffe auf, die für die kensustrianische Bevölkerung zur ernsten Gefahr werden können – schwere Vorwürfe liegen im Raum. Was wollen die Fremden und kann man ihren Aussagen vertrauen? Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden…

    „Tief in den Schatten von Baiuga lauerte eine andere Vergangenheit, die weder vergab noch vergaß. Sie hatte sich wie ausgelaufene Tinte in die dunkelsten Ritzen der Stadt verteilt, war unsichtbar und doch allgegenwärtig geworden. Und sie lauerte.“ – Seite 10, eBook

    Auch der zweite Band der Reihe „Zeit des Neuen“ (und der insgesamt achte Teil der Ulldart-Saga) nimmt einen spannenden Verlauf. Am Ende des Vorgängers wurde ja enthüllt, wer hinter der mysteriösen und äußerst gefährlichen Person steckt, die über dem Reich Borasgotan herrscht. Dieser Gefahr stellen sich nun Lodrik und seine Gefährten entgegen. Lodrik, der nun schon länger ein Nekromant ist, macht hier nochmal eine entscheidende Veränderung durch…
    Sehr mysteriös ist auch das neue, unbekannte Volk, das den Kensustrianern nach dem Leben trachtet – hier gibt es einige interessanten Entwicklungen.
    Besonders gefallen hat mir, dass König Perdor und sein ehemaliger Hofnarr Fiorell wieder eine größere Rolle spielen und geschickt versuchen, Schlimmes zu verhindern. Das natürlich mit ganz eigenem Charme.
    Der Schreibstil sowie der Verlauf sind gelungen – man ist als Leser wieder in vielen Ecken des Kontinentes (und darüber hinaus) unterwegs und behält einen guten Überblick über die Geschehnisse. Mal wird es düster mit Horror-Anteilen, dann wieder packend mit gut eingesetzten Fantasy-Elementen. Bis auf die Geschichte um den Jungen Vahidin, die ich etwas langatmig fand, ist alles andere spannend zu verfolgen.

    Mein Fazit: Wieder ein packendes Abenteuer aus Ulldart – die Geschichte rund um den Kontinent und seinen Nachbarinseln nimmt weiter ihren Lauf – rätselhafte Geschehnisse, dramatische Entwicklungen und neue Enthüllungen erwarten den Leser. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und klar. Von kleinen Schwächen mal abgesehen, hat mir diese Fortsetzung sehr gut gefallen und macht zudem neugierig auf das Finale. Lesenswert!
  4. Cover des Buches Fatales Vermächtnis (ISBN: 9783492950619)
    Markus Heitz

    Fatales Vermächtnis

     (90)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 3 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“

    Die Ereignisse auf Ulldart spitzen sich weiterhin zu – Lodrik sucht nach seiner Tochter Zvatochna, die zu einer mächtigen und sehr gefährlichen Nekromantin geworden ist. Wird er es schaffen und ihren schrecklichen Plänen ein Ende machen? Auch Vahidin, der immer gefährlicher wird, hat Pläne, die den Kontinent in düstere Zeiten führen könnten. Auf dem Nachbarkontinent Kalisstron kämpfen die Bewohner indes ums Überleben – kann der Ritter Tokaro ihnen die erhoffte Hilfe geben? Dieser sucht auf Kalisstron seine aldoreelische Klinge, die ihm entwendet wurde. Auch Teile eines Amulettes werden vermisst – nur wenige ahnen, welch gefährliche Macht genau davon ausgeht…

    „Keiner der Seeleute wagte es, sich seinen Anweisungen zu widersetzen. Seine furchterregende Aura und sein totengleiches Äußeres erstickten sämtliche Widerworte in der vor Angst engen Kehle.“ – Seite 23, eBook

    „Fatales Vermächtnis“ ist der dritte Band der Reihe „Zeit des Neuen“ und zugleich der neunte und letzte Band der großartigen Ulldart-Saga. In diesem großen Finale erreichen die einzelnen Erzählstränge ihre Höhepunkte und werden am Ende sehr geschickt zusammen geführt. Alle schon bekannten Charaktere sind wieder mit dabei, so mancher von ihnen macht noch einmal eine entscheidende und oft überraschende Veränderung durch. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, an manchen Stellen wird es sehr düster – Zvatochnas Weg erscheint mir hier ein klein wenig zu wirr – diese Abschnitte fand ich ein wenig undurchsichtig und zäh. Doch ansonsten liest es sich gut und packend. Gleich zu Anfang gibt es ein Wiedersehen mit einer Figur, mit der man schon nicht mehr gerechnet hat…

    Mein Fazit: Auch der letzte Band der großartigen Ulldart-Saga hat nichts von seiner Magie verloren – es gibt ein großes Finale. Viele noch offene Fragen werden geklärt, und verborgene Geheimnisse kommen ans Licht. So manche Entwicklung ist überraschend. Bis auf Kleinigkeiten hat es mir sehr gut gefallen. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen Band.
    Insgesamt betrachtet hat mir die Ulldart-Saga unheimlich gut gefallen – am stärksten war die erste Reihe „Die Dunkle Zeit“, doch die Nachfolgetrilogie „Zeit des Neuen“ ist ebenfalls sehr lesenswert – in allen Bänden erwartet den Leser High-Fantasy vom Feinsten in einer gut konstruierten Welt.
  5. Cover des Buches Ulldart IV (ISBN: 9783492268110)
    Markus Heitz

    Ulldart IV

     (11)
    Aktuelle Rezension von: scarlett-oh
    Habe jetzt alle Teile durch und muß sagen die Bücher lohnen sich. Spannend und durch die verschiedenen Handlungsstränge nie langweilig. Wobei ich das Ende der Einzelnen Bücher immer etwas abrupt fand und froh war das ich gleich im nächsten weiterlesen konnte.Ansonsten hätte mir das den Lesespaß etwas verdorben. Also am beste alle hintereinander.....
  6. Cover des Buches Schatten über Ulldart (ISBN: B0772RLBQ6)
    Markus Heitz

    Schatten über Ulldart

     (13)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Nach dem Tod seines Vaters soll Lodrik einst das Königreich Tarpol führen. Doch alles, was den jungen Prinzen interessiert, ist Essen. Um aus dem „Keksprinzen“ einen echten Herrscher zu machen, schickt ihn sein Vater weit weg in die Provinz Granburg, wo er inkognito als Gouverneur für Recht und Ordnung sorgen soll.

    Doch kaum angekommen, macht sich Lodrik Feinde – denn die korrupte alte Garde sieht gar nicht ein, auf ihre lohnenswerten Seilschaften zu verzichten.

    Während Lodrik langsam in seine Rolle als Herrscher hineinwächst, ahnt er nicht, dass ihm nicht nur ein Attentäter nach dem Leben trachtet. Denn eine alte Prophezeiung besagt, dass alle 111 Jahre die Möglichkeit besteht, dass die dunkle Zeit nach Ulldart zurückkehrt…

    Diese Reihe habe ich vor knapp 15 Jahren in einem Rutsch durchgelesen. Sie nun als Hörbuch noch einmal neu zu erleben, sollte mein Winterprojekt werden. Denn mit der ungekürzten Fassung ist man schon eine Weile beschäftigt...

    Schnell entwickelte sich mein Vorhaben jedoch fast schon zu einer Sucht. Johannes Steck macht als Sprecher nämlich eine wirklich hervorragende Arbeit. Er arbeitet die unterschiedlichen Charaktere so intensiv aus wie ich es sonst nur von Rufus Beck kenne. Und ehe ich mich versah, war ich auch schon mitten drin.

    Markus Heitz startet im Vergleich zu seinen sonstigen Werken eher unblutig, verwebt geschickt verschiedene Handlungsstränge und erinnert zwischendurch immer wieder an die düstere Prophezeiung – verzichtet aber nicht auf Schmunzelmomente oder Situationskomik, was das ganze wieder auflockert.

  7. Cover des Buches Todesbote (ISBN: 9783937826899)
    Markus Heitz

    Todesbote

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Orden der Schwerter (Ulldart 2) (ISBN: 9783844917536)
    Markus Heitz

    Der Orden der Schwerter (Ulldart 2)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    In seiner Zeit in Granburg hat sich Lodrik vom „Keksprinzen“ in einen athletischen jungen Mann verwandelt, der über Führungsqualitäten und Gerechtigkeitssinn verfügt. Doch gerade als er Reformen durchsetzen kann, erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater gestorben ist und er zum neuen Herrscher Tarpols gekrönt werden soll.

    Während Lodrik seine Liebe zu Norina erkundet und gemeinsam mit ihr an Reformen plant, wird bekannt, dass sein Vater per Testament verfügt hat, dass Lodrik seine verhasste Cousine Aljascha heiraten muss, um die Macht über Tarpol zu erlangen.

    Über allem schwebt die dunkle Prophezeiung, die besagt, dass im Falle seines Todes die dunkle Zeit zurückkehren wird. Doch ohne es bewusst zu sein hat sich Lodrik längst vom Hauptgott Ulldrael dem Gerechten abgewandt und Tzulan, dem Gebrannten Gott zugewendet.

    Der zweite Teil schließt nahtlos an den Vorgängerband an und kommt ohne große Wiederholungen aus. Markus Heitz führt weiterhin neue Charaktere und Handlungsstränge ein, deren Bedeutung im weiteren Verlauf klar werden soll. Die Handlung ist im Vergleich zum Auftakt schon um einiges komplexer und auch düsterer.

    Gelesen wird auch dieser Band wieder von Johannes Steck, der die Charaktere mit individuellen Klangfärbungen und Dialekten sehr lebhaft und plastisch darstellt.

  9. Cover des Buches Die Magie des Herrschers (ISBN: 9783492952156)
    Markus Heitz

    Die Magie des Herrschers

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Im fünften Band des Ulldart-Zyklus kommt Bewegung in die Geschichte: Mortva übernimmt die Erziehung von Lodriks Kindern - besonders die seines Sohnes Govan, der über ein enormes Potential an magischen Energien verfügt. Aber auch seine bildhübsche Tochter Zvatochna wird in der Magie unterwiesen.

    Lodrik arbeitet derweil daran, seine Gedanken an ein demokratisches Reich voranzutreiben und auf Papier zu bringen. Doch gibt es weiterhin Widerstand, der niedergeschlagen werden muss. Aljascha zeigt ihr wahres Gesicht und Lodrik erkennt endlich, welche Intrigen um ihn herum gesponnen werden. Sogar seine Kinder scheinen sich von ihm abzuwenden und schmieden Mordpläne, bis auf seinen geistig behinderten, aber sehr starken Sohn Krutor, der ihn abgrundtief liebt. Berater Mortva, zieht weiterhin im Hintergrund die Fäden.

    Norinas uns Lodriks unehelicher Sohn Lorin wächst derweil zum Mann heran, tritt in einige Fettnäpfchen, verliebt sich und wird schließlich zum Helden in seinem Heimatort in Kalistron. Er entwickelt sich zu einem taffen, jungen Mann, der sich mit seinen Taten endlich die Sporen verdient, die ihm zustehen.

    Wir erfahren, wie es mit Torben Rudgass und seiner Geliebten Varla weitergeht und was mit Lodriks früherer Geliebten Norina geschehen ist. Außerdem spielt das Sumpfwesen Pashtak eine größere Rolle. Sein Mitwirken bei dem großen Ganzen ist noch unklar. Jedenfalls gewinnt seine Figur an Bedeutung.

    Diesmal kommen fast alle Charaktere ausführlich zu Wort. Lodrik, Lorin, Tokaro, Waljakov, Perdor, Fiorell und all die anderen entwickeln sich weiter. So gibt es einen mächtigen Schub in der Geschichte.

    Am Ende des Buches steht ein überraschendes Ereignis, welches zwar irgendwann zu erwarten war, dann jedoch sehr plötzlich kam.

    Dadurch ändert sich alles und das Königreich scheint unaufhaltsam in die Dunkle Zeit zu stürzen, die seit langem prophezeit wurde. Einzige Hoffnung sind die wenigen Widerständler, die im Geheimen Pläne schmieden, um dem entgegenzuwirken. Doch ist es schwer, gegen die Übermacht anzutreten.

    Ich bin nun gespannt, wie der letzte Teil der Reihe alles auflöst, was sich bisher angesammelt hat.

     

  10. Cover des Buches Die Quellen des Bösen (ISBN: 9783492950541)
    Markus Heitz

    Die Quellen des Bösen

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Mit „Die Quellen des Bösen“ beschließt Markus Heitz die Reihe um die Rückkehr der Dunklen Zeit. Das Volk wähnt seinen ehemaligen Kabcar ermordet und greift zu den Waffen, um seinen Tod zu rächen. Allerdings tauchen mehr und mehr Berichte über Sichtungen des so sehr geliebten Herrschers in der Bevölkerung auf.

    Was keiner weiß, ist, dass Lodrik ein Opfer seines machtbesessenen Sohnes Govan wurde. Dieser und seine Schwester Zvatochna streben die absolute Macht über alle Kontinente an. Während Zvatochna dies auf ihre Art und Weise tut, verfällt Govan dem Größenwahn und bildet sich ein, selbst ein Gott zu sein. Auch Nesreca scheint dagegen machtlos und muss ein ums andere Mal zusehen, wie sein Schützling unbedacht impulsive Handlungen begeht.

    Govan beutet sein Volk mehr und mehr aus, zwingt es zum Krieg, opfert große Teile der Bevölkerung dem Gebrannten Gott Tzulan und erarbeitet mit seiner Schwester Zvatochna Schlachtpläne zum Sieg über das Inselreich Rogogard, das Reich Kensustria im Süden und streckt seine Finger auch nach Kallistron aus.

    Auch im fernen Kalisstron gehen die Geschehnisse weiter. Lorin wird mehr und mehr von den Dörflern akzeptiert Er verliebt sich und heiratet. Auch Waljakov findet die Liebe seines Lebens, genauso wie die Hellseherin Fatja. Alle haben auf den fremden Kontinent bereits in den vorherigen Romanen Fuß gefasst und neue Freunde und Partner gefunden, welche es jetzt gegen den wahnsinnigen Govan zu verteidigen gilt.

    Gemeinsam mit Lodrik’s ehemaligem Berater Stoiko, dem im kensustrianischen Exil lebenden König Perdór mit seinem Hofnarren Fiorell, der magiebegabten Soscha, dem Ritter der Hohen Schwerter Tokaro, dem Freibeuter Torben Rudgass, dem dritten Sohn aus der Ehe von Lodrik und Aljascha, Krutor, der freien Stadt Ammtara mit seinem Vorsitzenden Pashtak und Estra, der Tochter von Belkala und Nerestro, planen die Freunde einen Gegenschlag gegen die Unterdrücker.

    Es passiert viel in diesem Abschlussband, rund um die früheren Gefährten. Wir stoßen auf alte Bekannte, auf neue Weggefährten und auf unbekanntes Terrain. Und doch ist alles vertraut. Die Wege kreuzen sich, eine Rebellenallianz wird aufgebaut und gemeinsam der übermächtige Feind bekämpft. Längst aufgegebene Charaktere rücken sich ins rechte Licht, kleinere Nebenrollen werden zu wichtigen Personen. 

    Ammtáras Bevölkerung rückt mit ihrem Inquisitor immer mehr ins Herz des Lesers. Der Liebling dieses Bandes dürfte jedoch klar Krutor sein, der sich mit seiner Art richtig beliebt macht. Herzallerliebst, wie er sich entschuldigt, die falschen "kaputt" gemacht zu haben, wie er Ammtára unter seinen persönlichen Schutz stellt und immer wieder auf den Vorfall von Tokaro und Govan anspielt, der diesem eins auf den Deckel gab.

    Alle kleinen Geschichten sind wichtig und ergänzen sich nach und nach zu einer großen und stimmigen Geschichte, die eine nette Romanreihe beendet. 

    Aber auch das finale Buch schwächelt in meinen Augen.  Vor allem das etwas rasche Ende enttäuscht.

    Zu viele Zufälle helfen am Ende der "guten" Seite weiter, während diese den Tzulan-Anhängern nur schaden bringt. Natürlich treffen sich die gegnerischen Heere zur finalen Schlacht an einem legendären Ort. Und als es kritisch wird, taucht klischeehaft die Rettung auf. 

    Alles, was in den ersten fünf Bänden in mühsamen Ränkespielen erdacht und erbaut wurde, wird im letzten Teil durch Zufälle und Glück aus dem Ruder geworfen. Die einzelnen Charaktere erleben ihren jeweiligen eigenen Frühling und finden glücklich zusammen, um gemeinsam gegen das Böse anzugehen. Auf Lorins wirkliche Gedankengänge wird zu wenig eingegangen. Auch die Suche nach den aldoreelischen Klingen findet hier seinen Höhepunkt, in der eigentlichen Schlacht kommen sie mir aber leider etwas zu kurz.

    Mit über achthundert Seiten, ist dieser Band fast zweimal so dick, wie die vorherigen Bücher. Und dennoch scheint es so, als wollte der Autor den Band nur noch beenden. Meines Erachtens nach, hätte er noch einen siebten Band schreiben und dafür den Schluss ereignisreicher gestalten sollen. In den letzten Kapiteln wird die Handlung nur noch kur zusammengefasst, was eigentlich schade ist.

    Dennoch hat die Reihe etwas, was dazu verleitet, die Bücher in einem Rutsch durchzulesen. 

  11. Cover des Buches Der Orden der Schwerter (ISBN: 9783492950503)
    Markus Heitz

    Der Orden der Schwerter

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Der zweite Teil der Ulldart - Saga schließt nahtlos an den ersten Teil an. Auch in diesem Teil dreht es sich um Lodrik und das Wiederkehren der Dunklen Zeit.

    Während Lodrik zu Beginn des ersten Bandes noch als “Keksprinz” verspottet wurde, hat er nun eine Entwicklung durchgemacht. Er hat körperlich hart an sich gearbeitet und Erfahrungen im Regieren gesammelt. Da er sich mit den Adligen und Großbauern angelegt hatte, fielen diese Erfahrungen auch nicht zu knapp aus.

    Der junge Lodrik ist auf dem Weg in seine Heimat, um sich zum Kabcar krönen zu lassen. Doch der Weg an die Macht gestaltet sich schwerer als erwartet. Auch als Herrscher geht er keinen einfachen Weg und stellt sich gegen die Mächtigen, um dem einfachen Volk das Leben zu erleichtern. Was natürlich nicht bei allen gut ankommt. Zwar stehen ihm nach wie vor treu seine beiden Gefährten Waljakov und Stoiko, sowie seine Geliebte Norina treu zur Seite, doch die Brojaken, der Großadel Tarpols, lehnen sich gegen die geplanten Reformen auf. So wird der neue Herrscher rasch unter Druck gesetzt. Hin und wieder will einen Verzweiflung überkommen, wenn der arme Lodrik erneut über die Steine stolpert, die ihm zahlreich in den Weg gelegt werden.

    Da er als jung und unerfahren gilt, strecken die Nachbarreiche ebenfalls ihre Finger aus und wollen sich ein Stück seines Reiches einverleiben. Hustraban fordert die Hälfte der Lurdumvorräte von Kostromo. Zudem unterstützt Borasgotan Worlac, damit es eigenständig wird. Da die Lurdumabgaben abgewiesen werden und der Kabcar der Provinz Worlac die Eigenständigkeit verbietet, nimmt Hustraban Kostromo ein und Borasgotan beginnt einen Krieg mit Tarpol. 

    Als wäre das nicht Ärgernis genug, muss Lodrik auch noch die ihm verhasste Großcousine ehelichen, um Kabcar zu werden. Ein Vermächtnis, dass ihm sein sterbender Vater in seiner Todesstunde noch aufgedrückt hat. Die Politik zwingt Lodrik, diese Zweckehe einzugehen. Seine ihm Angetraute verfolgt jedoch eigene Wege. Sie möchte die Kabcara des Landes werden - ohne einen Mann an ihrer Seite.

    Neben den aufziehenden Kriegen, die ganz Ulldart bedrohen, verwirrt Lodrik seine Umgebung mit seinem ungezügelten Temperament - und gelegentlich mit unerklärlichen Phänomenen. Seine Wutausbrüche, Angesichts seiner aussichtslosen Lage, haben auch den Ausbruch von Magie zur Folge. Ungezügelte Kräfte, die er bislang nicht zu kontrollieren vermag. Insgesamt keine allzu guten Aussichten, da sich zudem langsam ein Krieg anbahnt und Lodrik nicht gerade viele Verbündete zu haben scheint.

    In diesem Teil ist schon sehr stark spürbar, wie das Böse in Ulldart einzieht, wen es umgarnt und wer sich dadurch beeinflussen lässt. Viele Geheimnisse werden etwas klarer, dafür treten andere an ihre Stellen und es wird nie langweilig.

    Noch immer wird vieles erzählt und nicht gezeigt. Plötzliche kurzfristige Wechsel des Erzählers inmitten eines Erzählstrang tun das übrige. Zudem gibt es einige Zeitsprünge, die es teilweise schwer machen, der Handlung zu folgen. Befinden wir uns gerade noch in einer Besprechung im Königreich Tarpol im Palast des Kabcar, stehen wir im nächsten Augenblick an der Front dem Feind gegenüber und es wird zum Angriff geblasen. Diese Erzählweise bezeugt die damalige Unerfahrenheit des Autors. Wir haben es mit einem Erstlingswerk zu tun. Da dürfen noch über einige Fehler hinweggesehen werden. Doch erscheinen sie in diesem Band noch zu häufig. Was unbedarfte Leser jedoch nicht davon abhalten dürfte, dieses Werk begeistert zu verschlingen.

    Auch in diesem Teil ist die Erzählweise einfach gehalten. So lässt sich die Handlung mehrheitlich leicht nachverfolgen. 

    Die Spannung steigt: Krieg bricht aus im Lande Ulldraels und Lodrik ist von Verrätern umgeben. Der junge König sieht sich einem riesigen Heer von Feinden gegenüber, und um das Königreich Tarpol zu retten, sucht er Hilfe bei dunklen Mächten. Es scheint so, als ob Lodrik mit dieser Tat die gefürchtete Dunkle Zeit heraufbeschwört.

    Wie schon im ersten Band gewinnt Heitz vor allem mit seinen Figuren. Manche sind sehr sympathisch (wie der Pralinen essende König Perdór und sein Narr Fiorell), von anderen weiß man genau, dass sie bis in ihr innerstes bösartig sind, und die dritte Kategorie ist überhaupt nicht einzuschätzen (auf welcher Seite steht die grünhaarige Kensustrianerin Belkala?).

    Insgesamt hat mir die Fortsetzung gefallen, nur manchmal waren Reaktionen oder Entscheidungen von Figuren etwas unglaubwürdig. Vor allem kommen sie alle ein wenig Leichtgläubig daher. Nichts wird hinterfragt! Eine zweifelhafte Behauptung scheint auszureichen, um jemanden mit ganzer Überzeugung für etwas kämpfen zu lassen. 

    Die politischen Interessen der einzelnen Länder werden sehr detailliert beschrieben und behandelt, so lassen sich die Beweggründe der Parteien nachvollziehen. Auch wenn einige davon hinterfragt werden müssten. 

    Gerade die neuen Charaktere, die in die Geschichte eingebunden werden, bringen großen Schwung und die Geschichte. Die Änderungen, die sie herbeiführen, können bis zum Ende des Buches noch nicht mal als gut oder schlecht eingeschätzt werden. Und so bleiben einige Fragen offen, was neugierig auf die Fortsetzung macht.

    Wie im ersten Band gibt es auch hier mehrere Geschichten, die parallel ablaufen und scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Später greifen diese jedoch gut ineinander, sodass die Komplexität der Handlung erweitert und vertieft wird.

    Das Buch endet mit einem Paukenschlag, der mich ein wenig ratlos zurücklässt. Denn eine der Meisterleistungen von Markus Heitz ist es, den Leser im Unklaren über die Rolle von Lodrik zu lassen. Mehr und mehr wird klar, dass sein Schicksal nicht eindeutig bestimmt ist, und das lässt enorme Möglichkeiten in Bezug auf seine Charakterentwicklung - und die schöpft Heitz voll und ganz aus!

    Ich freue mich auf die Fortsetzung - lässt doch das Ende wenig Gutes für Ulldart und seine Bürger hoffen.

  12. Cover des Buches Unter den Augen Tzulans (ISBN: 9783492950558)
    Markus Heitz

    Unter den Augen Tzulans

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Als erstes muss zu dem Buch gesagt werden¸ vergesst den Klappentext. Das was da steht, trifft nicht zu. Ansonsten ist das ein sehr gutes Buch geworden. Der vierte Band der Reihe gefällt mir wieder deutlich besser als der dritte Band. Die Erzählung wird lückenlos und logisch weitergeführt. 

    Die Eroberungen gehen weiter. Lodriks Reich wird immer größer. Seine Macht gewinnt zunehmend an Einfluss. Nur noch wenige Königreiche wurden bis jetzt von ihm verschont, doch auch diese bereiten sich auf den Kampf vor. Zusätzlich übernimmt er auch noch den Vorsitz des Ulldrael-Ordens wird. Somit kann er auch diesen nach seinen Ideen und Vorstellungen lenken.

    Die Prophezeiung hat sich noch nicht erfüllt, auch wenn alle Welt immer wieder Anzeichen dafür sehen möchte und das schicksalsträchtige Jahr eigentlich erreicht wäre. Durch einen Fehler in der Zeitrechnung ist das böse Jahr gar nicht das böse Jahr und vergeht ereignislos.

    Die Freunde und Vertraute des Kabcar hat nun fast alle das Schicksal ereilt. Stoiko sitzt im Gefängnis in Ulsar, genannt 'Verlorene Hoffnung'; Waljakov, Norina, Matuc, Fajta, Torben Rudgass und der Neugeborene Lorin sind bei einem Kampf auf hoher See versenkt worden; Hetral, der stumme Tûrit, wurde bei der Schlacht von Telmaran schwer verletzt, Belkala zieht als mordende Bestie durchs Land und Neresto von Kuraschka, der Angor-Jünger hat sich auf Lodriks Seite geschlagen. Es scheint, als könnte niemand mehr Lodrik zur Besinnung bringen,

    Noch immer steht Lodrik unter dem Einfluss seines Konsultanten Mortva Nescera. Auch seine Ehefrau Aljascha beteiligt sich an dem Komplott. Lodrik scheint langsam zu ahnen, dass er hintergangen wird, ihm fehlen jedoch die Beweise. Auch seine Kinder entwickeln sich nicht so, wie gehofft, denn auch hier mischt Mortva mit.

    Trotzdem entwickelt Lodrik neue Ideen¸ um sein Land zu regieren. Lodrik versucht Ideen aus früherer Zeit, die er einst mit Norina entworfen hat, umzusetzen. Da klingen tatsächlich demokratische Regeln an. Leider ist er jedoch wieder einmal allein. Obwohl er nur das Beste für sein Land will¸ geht er den falschen Weg. Für viele ist es eindeutig! Er ist der Mann¸ mit dem der Untergang des Kontinentes verbunden ist. Der Herrscher, der die dunkle Zeit einläuten wird.  Doch so ganz klar ist dies noch immer nicht. Auf der einen Seite scheint er Tzulan zu dienen. Andererseits¸ löst er sich langsam von seinem Berater.

    So scheint Lodrik nicht der böse Herrscher zu sein, der er werden sollte und vor dem sich so manch einer fürchtet. Dafür scheint sich die Schlechtigkeit unter seinen Söhnen breit zu machen. Zumindest gibt es einen, der tatsächlich bösartig ist und die Prophezeiung erfüllen könnte. Das würde jedoch bedeuten, dass es zu einem Vater-Sohn-Kampf kommen müsste, bei dem es nicht klar ist, wer diesen gewinnen würde.

    Währenddessen wächst unerkannt weit entfernt sein Sohn Lorin auf. Und natürlich gibt es auch noch den Ulldrael-Gläubigen Priester Matuc¸ der mit der Wahrsagerin Fatja und dem kleinen Lorin auf dem Kontinent Kallistron festsitzt. Gemeinsam versuchen sie in der Stadt¸ in der sie strandeten¸ mehr schlecht als recht zu überleben. Matuc ist ein wenig stur und hat sich bald mit der Hohepriesterin Kallistras angelegt und bei den Leuten unbeliebt gemacht. Fatja hingegen gelingt der Spagat zwischen den beiden Göttern und der kleine Lorin kennt es nicht anders. Nach vier Jahren stößt auch der Leibwächter Waljakov wieder zu den Dreien. Er bringt Lorin das Kämpfen bei¸ während Matuc ihn den Rest lehrt. Außerdem beherrscht Lorin eine besondere Art der Magie¸ er kann sich selbst heilen¸ aber auch Gewalt anwenden. Ist Lorin die Hoffnung, die das Königreich nun braucht? 

    Aber auch die ehelichen Kinder von Lodrik haben alle mehr oder weniger gut entwickelte magische Fähigkeiten.

    Die Entwicklung der Kinder hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass die Charaktere der Kinder so verschieden sind.

    Ein weiterer Handlungsstrang führt uns zum Piraten Torben¸ der ebenfalls den Fluten entkommen konnte. Er schafft es innerhalb eines Jahres¸ ein neues Schiff zu bauen und mit seiner Besatzung wieder auf Fahrt zu gehen. Dabei ist ihm Varla behilflich. Eine neue Figur, die in diesem Band in die Handlung einsteigt.

    In einem weiteren Strang erleben wir mit, wie Stoika, ehemaliger Berater Lodriks, sowie König Perdor und dessen Hofnarr Fiorell gemeinsam nach einer Lösung suchen, um Lodrik von dem Einfluss Mortvas zu befreien. 

    Zudem wird eine neue Person eingeführt: Tokaro, königlicher Reitmeister, aufstrebendes Talent und unheimlich verliebt in Zvatachna, Lodriks wunderschöne Tochter. Dies führt natürlich zu einigen Verwechslungen, Missverständnissen und Unruhen. 

    Und immer wieder gibt es kleine Einwürfe von verschiedenen Seiten. Doch hatte ich nie das Gefühl, durcheinander zu kommen. Den Protagonisten wird genügend Spielraum eingeräumt, so dass sich der Handlung leicht folgen lässt. Mittlerweile hat sich so ein komplexes Muster ergeben, dass es unabdingbar ist, die Reihe von Anfang zu lesen. Quereinsteigern dürfte es schwerfallen, die Zusammenhänge zu verstehen. Wenn man in der Materie drin ist, ergibt sich eine fantasiereiche und vor allem spannende Geschichte, deren Ausgang noch ungewiss ist.

    Leider bleibt in diesem Band Norina, die ehemalige Geliebte von Lodrik gänzlich verschollen - keiner weiß, was mit ihr geschehen ist.

    Ich bin vom vierten Band deutlich begeisterter. Durch die Kinder gewinnt die Handlung etwas an Fahrt und auch die verschiedenen anderen Charaktere entwickeln sich weiter. Zudem bereichern neue Figuren die Handlung.

    Der Detailreichtum des Autors macht den Reiz dieser Buchreihe aus. Die Welt ist lebendig, farbenfroh, düster und gefährlich, aber auch weitläufig, was ganz besonders in diesem Band erkennbar wird. Was ich dem Autor vorwerfen könnte, wäre, dass die Geschichten zum Teil etwas zu rasch voranschreiten. Immerhin handelt er einfach einmal nebenher vierzehn Jahre ab. Und so geschieht auch recht schnell alles Schlag auf Schlag. Das ist ein wenig schade. Die Frage ist nun, wohin die Geschichte steuern wird. 

    Der vierte Band ist ruhiger als seine Vorgänger, die Geschichte vergeht aber auch schneller. Was der Höhepunkt hätte sein sollen, ist keiner. Dennoch lässt sich das Buch gut lesen. Wir treffen zahlreiche alte Bekannte wieder und lernen auch neue Charaktere kennen. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall!

  13. Cover des Buches Das Zeichen des dunklen Gottes (ISBN: 9783492950497)
    Markus Heitz

    Das Zeichen des dunklen Gottes

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Dex-aholic

    Der dritte Band der Ulldart-Reihe bringt noch einmal eine Steigerung zu seinem Vorgänger. Zwar ziehen sich einige Gegebenheiten und Szenen noch immer in die Länge, aber inhaltlich gesehen machen sie es dann doch wieder halbwegs wett. Je weiter man liest, desto spannender wird es.
    Lodrik wird mehr und mehr Spielball der finsteren Mächte, merkt es aber noch immer nicht, oder will es zumindest nicht wahrhaben. Seine Welt, wie er sie unschuldig und naiv kennengelernt hat, bricht mehr und mehr zusammen. Alles dank Ränkespielen noch und nöcher...Aber auch Lodrik selbst verändert sich, versucht sich aber noch immer ein kleines Bisschen treu zu bleiben, bis...irgendwann ist die Enttäuschung und der gefühlte Verrat, von denen, denen er am meisten vertraut hat, am schmerzhaftesten. Ist das der entscheidende Tropfen in dem Fass, der die Dunkelheit anbrechen lässt?
    Auch die Geschehen in den anderen Ländern Ulldarts scheinen auf den aufkommenden Untergang und den Beginn des dunklen Zeitalters zuzusteuern. Aus dem Keksprinzen ist wahrhaftig ein Kriegstreiber geworden... Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird. Vor allem bei diesem Ende!! Ich kann die Reihe wirklich empfehlen.

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