Bücher mit dem Tag "uhren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "uhren" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Geschichte geht düster und spannend weiter. Endlich erfahren wir die Wahrheit um die dreizehnte Fee. Mit ihrem detailreichen und erfrischend leichten Schreib- und Erzählstil bringt die Autorin hier ihre märchenhafte Geschichte zu einem soliden Abschluss. Leider kann Band 3 wie schon Band 2 auch nicht mit dem ersten Band mithalten, aber alle offenen Fragen und Geheimnisse werden beantwortet bzw. kommen ans Tageslicht. Auch hier konnte mich allerdings das Ende wieder angenehm überraschen, denn so hatte ich es mir nicht vorgestellt. 

    Alles in allem ein würdiger Abschluss dieser unterhaltsamen und märchenhafte Fantasy-Trilogie.

  2. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (149)
    Aktuelle Rezension von: LinsBuchwelt
    Der Verstand weilt nur kurzfristig unter den Verrückten


    Rezension:

    Maja Köllinger entführt in ihrem Debüt in eine faszinierende und gleichzeitig düstere Version des Wunderlandes, in der es nichts lebendiges zu geben scheint. Pflanzen und Tiere scheinen aus Glas und Metall erschaffen zu sein.

    Während wir mit Alice durch diese andere Art von Wunderland reisen ich die Stimmung in großen Teilen eher drückend. Der Himmel ist Blutrot, der metallene Wald wirkt dunkel und monoton mit dem Schachbrettweg, der durch ihn hindurch führt. Alles wir begleitet vom fortwährenden Ticken der Uhren, die in den Kupferbäumen hängen und alle im Gleichtakt schlagen. Nichtsdestotrotz findet Alice immer wieder Dinge, die ihr gut gefallen, den leuchtenden Wahl oder die bunten Libellen zum Beispiel.

    Auch alte Bekannte werden aufgegriffen, das weiße Kaninchen, ohne das Alice nie ins Wunderland gekommen wäre, der Hutmacher, die Grinsekatze und die Raupe müssen zu ihren Begleitern werden, damit unsere Heldin sie vielleicht noch retten kann.

    Majas Schreibstil lässt sich schön flüssig lesen und die Mischung aus Dunkelheit und Lichtblicken, die Alice entdeckt, machen ihre Version des Wunderlands schaurig schön. 

  3. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.286)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Momo ist ein ganz besonderes Mädchen und hat viele Freunde. In einem alten Amphitheater hat sie ein zu Hause gefunden und mit dem Straßenkehrer und vielen Anderen lebt sie unbeschwert und glücklich. Doch eines Tages tauchen die grauen Herren auf. Sie verändern jeden und alles. Momo ist skeptisch und lässt sich nicht einwickeln und hinterfragt ihr Tun und Handeln. Sie rauben die Zeit der Menschen und beginnen so ein gefährliches Spiel und Momo will dagegen kämpfen. Ein Klassiker der Deutschen Literatur und eine großartige, zeitlose Geschichte.

  4. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Heidelperle

    Was soll ich sagen. Dieses Buch lässt gemischte Gefühle zurück. Im guten Sinn, denn schlecht fand ich es nicht. Aber es war skurril. Anders. Definitiv keine Mainstream-Romantik. Der Klappentext hat schon ganz recht, wenn er behauptet, dass dieses Buch dem Stil von Tim Burton nahe kommt.

    Wir begleiten Jack durch sein Leben mit einer Kuckucksuhr als Prothese für sein krankes Herz. Diese Prothese macht ihm so manches Mal Ärger, aber allem voran darf er sich auf keinen Fall verlieben, denn diesen Schmerz würde die Prothese nicht aushalten. Aber wie man es kennt, verliebt er sich natürlich trotzdem. Und zwar in eine kleine Sängerin, die überall gegen stößt.

    Der Schreibstil des Buches ist einer Erzählung ähnlich, ich hatte trotz der gewählten Ich-Perspektive einen gewissen Abstand zu den Figuren. So manches Mal kochten doch mehr Gefühle hoch, aber alles in allem beschreibt Malzieu eher, als dass er zeigt. Dieser Stil wird von vielen bei dem Buch bemängelt, ich fand ihn hier jedoch überhaupt nicht störend. Viel mehr hat er dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten fliege. Die eindringlichen und besonderen Beschreibungen, die der Autor verwendet, sind einzigartig wie Schneeflocken und so manches Mal auch etwas verwunderlich. Aber gerade diese ungewöhnlichen Beschreibungen sind das, was den Charme dieses Buches ausmacht, meiner Meinung nach. Sie malen Bilder in den Kopf, die nicht nur flüchtige Vögelchen sind, die schnell wieder davonfliegen sondern bleiben. Ich glaube, an dieses Buch werde ich mich ewig erinnern.

    Die Figuren hatten allesamt ihre Ecken und Kanten. Zwar war ich ihnen aufgrund des Erzählstils nicht so nah, dennoch hatten sie Tiefe und ich konnte sie meistens nachvollziehen, in ihren Handlungen und ihrem Denken.
    Jack ist ein ungeduldiger Junge, der keine Ahnung von der Liebe hat und sie trotz der Gefahr für sein Herz nicht aufgeben möchte.
    Miss Acacia, die kleine Sängerin, ist ein aufstrebender Stern am Flamencohimmel und so zierlich und zart wie ein kleines Vögelchen, was nicht zuletzt an Malzieus grandiosem Stil zu erzählen liegt.
    Jack findet ein paar Freunde, macht sich ein paar Feinde. An einer bestimmten Stelle war ich dann auch der Meinung, dass dieses Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, wer es kennt, weiß, welche Stelle ich meine. Wer es nicht kennt, wird wohl selbst herausfinden müssen, welche Stelle das ist.

    Beeindruckt hat mich vor allem das Ende. Achtung Spoiler: Wir haben hier kein Happy End. Das ist wahrscheinlich das, was mir am meisten an dem Buch gefallen hat, auch wenn es sehr traurig war. Doch ich habe ein faible für Bücher ohne glückliche Enden, weil sie so rar gesäht sind.

    Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch noch einmal lesen würde, aber es hat mich definitiv beeindruckt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem möchte ich mehr von diesem Autor lesen. Wenn seine anderen Bücher genauso gut sind wie dieses, kann ich mich auf was freuen.

  5. Cover des Buches Sieben minus eins (ISBN: 9783492311816)
    Arne Dahl

    Sieben minus eins

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Botte05

    Sam Berger ist ein engagierter, aber unbequemer Kriminalkommissar. Oft schon wurde er wegen seiner Alleingänge gerügt. Aktuell ermittelt er im Falle des Verschwindens der 15jährigen Ella. Sein Instinkt sagt ihm,  dass Ella nicht das erste und einzige Opfer eines Serientäters ist. Doch steht er mit diesem Ansatz allein auf weiter Flur. Zudem untersagt ihm sein Vorgesetzter entsprechende weitergehende Ermittlungen. Und ehe sich Berger versieht, findet er sich selbst in Haft wieder.


    Mit „Sieben minus eins“ stellt Arne Dahl ein neues Ermittlerteam im Kampf gegen den schwedischen Verbrechersumpf vor. Er zeichnet zwei starke Charaktere, deren zielführende sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit ich mir anfangs schwer vorzustellen vermag. 


    Dieser solide Kriminalroman basiert auf einem sorgsam erdachten Plot, welcher exzellent auseinandergefaltet wird und letztlich ausgebreitet vor mir liegt. Dabei wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart sowie Spannung und Entspannung angenehm ab. Sogar im Finale gibt es noch unerwartete Wendungen, die auf einen ausgefeilten Cliffhanger abzielen.


    Für mich ein Krimi, welcher genau das richtige Maß an rechtschaffender Polizeiarbeit und schmückenden Nebenschauplätzen vereint. Das schlichte, aber nicht unauffällige Cover verweist auf einen wichtigen Schauplatz der Handlung.  Wie in allen Büchern von Arne Dahl gibt es auch eine detaillierte Form von Brutalität, welche sich passgenau in die Handlung einfügt und nicht lediglich einer Effekthascherei dient.



    Arne Dahl, Sieben minus eins, Kriminalroman, Taschenbuch, Piper Verlag, 16,99 €, 416 Seiten, Erscheinungstermin  01.03.2018


  6. Cover des Buches Einstein (ISBN: 9783314105296)
    Torben Kuhlmann

    Einstein

     (123)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was wäre, wenn Mäuse die größten wissenschaftlichen Erkenntnisse erlangt hätte? Diese Frage beantwortet uns Torben Kuhlmann bereits zum vierten Mal und das Grundkonzept bleibt dabei faszinierend. Kleine können ganz großes erreichen! Diesmal erkunden wir mit der vierten Maus erkunden die Geheimnisse der Zeit. Kuhlmanns Bücher leben von der Stärke seiner Illustrationen, die Realismus und Phantasie auf so wundervolle Weise vereinen.

    Die Maus hat das Berner Käsefest verpasst, gibt es vielleicht doch noch eine Chance es nicht zu verpassen? Die Begegnung mit einem alten Mäuseuhrmacher lässt sie über Einstein recherchieren und plötzlich ist da die Idee, wie eine Zeitreise funktionieren könnte. Nur landet sie nicht einige Wochen zuvor beim Käsefest, sondern 1905 bei Einstein.

    Kuhlmann verküpft gelungen die verschiedenen Zeitebenen und die Kausalitäten über die Zeitebenen hinweg gehen für mich richtig gut auf. Sehr charmant fanden wir, wie die Maus mit Einstein in Kontakt tritt und wie er ihr auf die Schliche kommt.

    Allerdings fehlte mir die Begründung, warum die Maus das Käsefest verpasst, besonders da dies den Anstoß für die ganze Geschichte gibt, die auch noch die Bedeutung von Kausalitäten in den Fokus nimmt. Und Einsteins Rolle und seine Theorien hätten noch mehr in den (kindgerechten) Blick genommen werden können. Schade auch, dass die „lebhafte Diskission über die Rolle von Einsteins erster Ehefrau Mileva“ leider nur als ein Satz im Sachteil am Ende des Buches vorkommt. Milevas Rolle hätte doch auch in der Geschichte reflektiert werden können. Da fällt dann nochmal besonders auf, dass Kuhlmann in seiner Reihe nun schon den vierten männlichen, weißen Wissenschaftler vorstellt. Da würde ich mir beim nächsten Band mal endlich etwas Diversität wünschen.

    Fazit:

    Obwohl das Konzept der Mäusewissenschaft weiter aufgeht und wir viel Spaß beim Lesen hatten, vergeben wir diesmal 4 von 5 Sternen (schwankend zwischen 4 und 4,5) und wünschen uns fürs nächste Mal einen Band ohne weißen Mann.

  7. Cover des Buches Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit (ISBN: 9783328105633)
    Claudia Dahinden

    Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit

     (37)
    Aktuelle Rezension von: IchLeseGerneUndDu

    Auf etwa 480 Seiten entführt die schweizer Autorin Claudia Dahinden ihre Leser*innen in die Schweiz um 1873. Geschickt verknüpft sie Historie und Krimi, so dass beide Genre gleichermaßen bedient werden. Allerdings gibt es hinsichtlich der Wertigkeit der Genre Abweichungen. Hauptsächlich dominiert der Krimianteil, der durch die Verknüpfung mit geschichtlichen Details sehr gut in Szene gesetzt wurde.

    Durch die detaillierten Kenntnisse der Autorin zu ihrer Heimat Grenchen, in der Nordwestschweiz, wurde viel Lokalkolorit eingebaut, so dass beim Lesen einzelne Bilder vor dem geistigen Auge entstehen konnten.

    Mir hat dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen, wenngleich ich mir noch etwas mehr Historie gewünscht hätte. 

  8. Cover des Buches Alissa im Drunterland (ISBN: 9783959623414)
    Fabienne Siegmund

    Alissa im Drunterland

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Alissa im Drunterland - Fabienne Siegmund
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Taschenbuch: 7,99 €
    Ebook: 1,99 €
    ISBN: 9783959623414
    Erscheinungsdatum: 6. Juli 2017
    Genre: Fantasy
    Seiten: 76
    Inhalt:
    Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
    Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover ist wirklich richtig schön, weshalb es für mich ein Grund war, dieses Buch lesen zu wollen. Gerade die Farben finde ich hier schön gewählt, da wir uns im Drunterland befinden, passt es super. Auch die Uhren sind sehr schön und spielen eine große Rolle.
    Zum Buch:
    Wir alle kennen Alice im Wunderland, aber kaum einer kennt Alissa im Drunterland, ich finde das sollte geändert werden. Die Geschichte ist ganz zauberhaft erzählt und trotzdem richtig spannend. Alissa folgt ihrer Vision und das wird ihr größtes Abenteuer.
    Der Schreibstil ist gut und man ist hier in dieser kleinen und leider zu kurzen Geschichte gefangen. Man liest sie in einem Rutsch durch, was bei 76 Seiten auch nicht wirklich schwer ist.
    Alissa wird schön dargestellt, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, leider kommt der Ausbau der Charaktere hier ein wenig zu kurz. Wir bekommen hie kaum Hintergrundinformationen, was ich ein wenig schade fand. Ich hätte gern mehr darüber gelesen.
    Die bildliche Darstellung ist auch sehr schön, so kann man sich gut hineinversetzen in die Geschichte und fiebert mit Alissa mit. Das Drunterland wurde sehr gut beschrieben und man fühlte sich direkt vor Ort versetzt. Mir gefiel das ganz gut.
    Mehr bleibt mir hier leider aufgrund der Länge der Geschichte nicht zu sagen, nur so viel, für eine kleine Geschichte zwischendurch, ist sie perfekt geeignet.
    Ich gebe hie 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
  9. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.094)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian_Engel

    Ich war erst skeptisch und wusste nicht, ob ich mich an das Buch heranwagen wollte. Ich mag den Autor, seine Geschichten und seine Denkweise sehr, aber das Thema sagte mir irgendwie nicht zu. Wollte ich wirklich ein Buch über eine Frau in der Prostitution lesen? Ich kaufte das Buch dann doch und legte es nicht mehr aus der Hand. Ein wunderbares Werk, sehr tiefgründig und nun eines meiner Lieblingsbücher. Lest es! Liebt es! Es ist wunderbar!

  10. Cover des Buches Das Haus der geheimnisvollen Uhren (ISBN: 9783453271937)
    John Bellairs

    Das Haus der geheimnisvollen Uhren

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dieses gruselige Kinderbuch hat mir sehr gefallen. Ich hatte es in einem Tag durch gelesen und der Film interessiert mich tatsächlich auch. Es interessiert mich vorallem, wie die Geschichte umgesetzt wurde. Der Grusel hielt sich in Grenzen und es gab keine detaillierten Beschreibungen, sodass es für Kinder zwar gruselig ist, aber sie keine Angst davon bekommen. Spannend war es trotzdem. Die Charaktere sind verrückt und gut beschrieben, sodass ich sie mir wunderbar vorstellen konnte. 

    4,5/5🦉 und eine absolute Leseempfehlung.


    Jetzt ist es doch schon einige Zeit her, dass ich das Buch gelesen und diese Rezension verfasst habe, aber ich habe den Film immer noch nicht gesehen. 😕 Habt ihr ihn gesehen? Wie fandet ihr ihn? 

  11. Cover des Buches Der goldene Schwarm (ISBN: 9783813505344)
    Nick Harkaway

    Der goldene Schwarm

     (18)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Joseph Joshua Spork - "Joe Spork" oder "Crazy Joe" - ist ein mittelloser Londoner Uhrmacher, der ein stilles und stressfreies Leben führt und sich keineswegs bemüßigt fühlt, in die Fußstapfen seines berüchtigten kriminellen Vaters Mathew "Tommy Gun" Spork zu treten.
    Er lebt in einem feuchten Gebäude in einem unbekannten Teil von London und handelt nebenbei auch mit Antiquitäten und Raritäten. Sein bester Freund William "Billy" Friend, dessen Geschäftspraktiken keineswegs astrein sind, vermittelt Joe immer mal wieder diese oder jene Spezialität... wie eines Tages auch im Auftrage einer älteren Dame ein einem Buch ähnelndes Uhrwerk...
    Joe setzt dank seiner handwerklichen Fähigkeiten nicht nur das Uhrwerk wieder in Gang, sondern auch eine Weltuntergangsmaschine, an der nicht nur die Regierungen der Welt, sondern auch sinistre Kultisten und ein asiatischer Diktator ein brennendes Interesse haben.

    Nicholas Cornwell aka Nick Harkaway ist einer der Söhne des berühmten Schriftstellers John le Carré und liefert mit seinem zweiten Roman eine grandiose fantastische Mischung von Spionageroman, Abenteuergeschichte und Gangsterkomödie ab. In seinen Zeitsprüngen zwischen dem durch Joe Spork ausgelösten Chaos im London der heutigen Tage und den Jugendtagen der mysteriösen alten Dame in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mischen sich furiose Steampunk-Elemente und spannende Geschehnisse unter Wasser und in einem asiatischen Zwergstaat.

    Die Geschichte erzählt straff und abwechslungsreich, wie zwei grundverschiedene Leben aufgrund einer - in den 1950er Jahren einem Bienenkorb ähneld gebauten - wieder in Gang gesetzten Maschine aufeinander prallen: Der gesetzestreue und sein gemütliches Leben schätzende Joe Spork trifft nach der brutalen Ermordung seines besten Freundes Billy auf die sich langweilende  über 90jährige Edith "Edie" Banister... die Billy mit der Reparatur des Uhrwerks beauftragt hatte und die in jungen Jahren eine Meisterspionin und Spezialagentin war.
    Damals in den Nachkriegsjahren hatte der asiatische Diktator Shem Shem Tsien die Französin Esther Francoise "Frankie" Fossoyeur mit dem Bau einer Weltuntergangsmaschine beauftragt... und die Regierung Ihrer Majestät Edie Banister mit der Vernichtung derselben.
    Die Arbeit der beiden Frauen bringt sie zusammen und zarte Liebesbande entstehen, deren familiäre Verwicklungen bis ins Heute wirken und in einem explosiven Finale ihre Auflösung finden.

    Ein stimmiger Roman aus einem Guß voller liebenwürdiger und auch schräger Charaktere erzählt von dem Wettlauf mit der Zeit: Denn die aktivierte Bienenkorbmaschine sendet mechanische Bienen in die Welt hinaus, die als Vollendung ihrer Programmierung nicht nur das Ende unserer Welt, sondern auch eine Neujustierung des Universums einleiten sollen...
    Eine klare Leseempfehlung für Freunde des Britisch-Schrägen sowie des Steampunk!
  12. Cover des Buches Xaver im Uhrenland (ISBN: 9783842520639)
    Heidi Knoblich

    Xaver im Uhrenland

     (30)
    Aktuelle Rezension von: TheAngelCharly

    In dem Kinderbuch 》Xaver im Uhrenland - Weihnachten bei den Schwarzwaldengländern《 von Heidi Knoblich geht es darum, dass es Xavers großer Traum ist ein Schwarzwälder Uhrenmacher in London zu werden. Sein Onkel Johann nimmt ihn mit in die fremde Stadt und ermöglicht ihm die Lehre. Xaver hilft schon bei kleinen Reparaturen, zieht mit seinem Onkel von Dorf zu Dorf und verkauft Uhren. Auch wenn das Wetter oft schlecht ist und die Stiefel zu eng sind, steht Xaver oft am kalten Londoner Hafen, wo die Segelschiffe aus der ganzen Welt ausgeladen werden und wartet auf Post von Zuhause. Eines Tages auf einer verschneiten Straße trifft Xaver auf Victoria, welche wie die Königin auf dem Bild in Onkel Johanns Werkstatt heißt, die den Schwarzwald nur aus den Erzählungen ihres Großvaters kennt. Victorias Großvater verkauft und repariert an der großen Londoner Brücke in seinem Laden teure Uhren. Auch Xaver genießt die Geschichten des Großvaters über den Schwarzwald, den Duft der Tannenzweige und von Linzer Torte. Doch einer der Gesellen scheint dies nicht zu gefallen.

    Das Buch besitzt 48 Seiten, einen festen Einband und ist beim Silberburg Verlag erschienen.

    Das Cover ist wunderschön illustriert und passt perfekt zur Handlung. Es zeigt Xaver beim Uhrenreparieren in Onkel Johanns Werkstatt mit dem Queen Victoria Gemälde an der Wand. Für mich ist dieses Cover ein Eyecatcher und passt einfach gut in die Zeit der Queen Victoria.

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, authentisch, flüssig, fesselnd, informativ, spannend, gefühlvoll und bildhaft.

    Das Kinderbuch hat mich mit auf seine Reise genommen und ich konnte es nur schwer aus den Händen legen. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung des Buches gefallen mir sehr gut. Die Illustrationen, welche von Martina Mair gestaltet wurden, sind schön illustriert und man kann viel auf ihnen entdecken. Ich habe die Illustrationen bestaunt!

    In diesem Buch gibt es viele unterschiedliche Charaktere, welche sich ergänzen und diese Story formen.

    Xaver ist ein Hirtenjunge im Schwarzwald, welcher den großen Traum besitzt ein erfolgreicher Uhrenmacher in London zu werden. Als Vorbild dient ihm sein Onkel Johann. Xaver ist fleißig, freundlich, zielstrebig und weiß, was er möchte. Er nimmt Herausforderungen an und gibt nicht so schnell auf, auch wenn er scheitert. 

    Onkel Johann nimmt seinen Neffen Xaver in die Uhrenmacherlehre mit nach London und bietet Xaver so die Möglichkeit seinen Traum zu erfüllen. Er ist geduldig und sieht Xavers Talent. Trotzdem wird Xavers Lehre an eine Vereinbarung geknüpft. 

    Auch die Nebencharaktere wie Victoria und ihr Großvater spielen eine zentrale Rolle in dieser Story. 

    Dieses Buch vermittelt Kindern die Message, dass man alles erreichen kann, wenn man nur möchte, sein Ziel nicht aus den Augen verliert und alles dafür gibt. Es wird ab 6 Jahren empfohlen. 

    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man das Buch, auch wenn es in der Geschichte um Weihnachten geht, kein typisches Weihnachtsbuch ist und man jederzeit hineinschmökern kann. 

    Ebenfalls hat mir das Setting rund um London gut gefallen und der historische Hintergrund rund um Queen Victoria. Hier erfährt der Leser, dass die Engländer erst durch Prinz Albert die Tradition von Weihnachten näher gebracht bekommen haben. 

    Aus diesen Gründen lautet mein Fazit; Ich bin nicht nur von den traumhaften Illustrationen begeistert, sondern auch von der Gesamtgeschichte. Besonders gut haben mir die Messages wie Mut, Durchsetzungskraft und Zusammenhalt imponiert. Von dieser Geschichte können Kinder eine Menge lernen und sich mit Xaver identifizieren, sodass sie ihren Träumen folgen und ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Ein mehr als gelungenes Kinderbuch, welches nicht nur die kleinen Leser bestaunen werden. Auch große Leser werden in Xavers Welt entführt und können noch etwas für sich mitnehmen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Cox (ISBN: 9783596522064)
    Christoph Ransmayr

    Cox

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                         

    Nun bin ich dazu gekommen, mir mein eigenes Bild von dem gelobten Autor zu machen.

    Mir hat es gefallen. 

    Christoph Ramsmayr könnte man als Künstler bezeichnen. Seine Sprache ist das, was den Roman ausmacht, finde ich. Natürlich auch die philosophischen Fragen, die er mit der Geschichte aufwirft. Doch die Sprache ist das wichtigste Element, finde ich. Er erzählt sehr bildhaft, fließend, teils poetisch, teils sanft, teils voller Energie.

    Die Geschichte erinnert an einen harmonischen Fluss. Die floss in mich hinein. Auf wenigen Seiten teilt der Autor recht viel mit: die Erhabenheit und Macht des chinesischen Kaisers Quianlong über sein Volk, ja sogar über die Welt, die Grausamkeit mancher Regelungen, die in dem Staat herrschen, die Traurigkeit des Verlustes, die Neugierde am Erschaffen neuer Dinge und noch vieles mehr. Farbenprächtig und märchenhaft.

    Der geschichtliche Rahmen zu dieser Geschichte hat mir gut gefallen, und wie so oft bei mir der Fall ist, hätte ich diesen Roman lieber ausführlicher gelesen.  

                            

  14. Cover des Buches Zeitfieber (ISBN: 9783806234435)
    Simon Garfield

    Zeitfieber

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Talathiel
    Wir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Diktat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten?
    Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus Kalkutta heim, weigert sich aber, seine Uhr auf die heimische Zeitzone umzustellen. Beethovens symphonische Wünsche werden übergangen. Ein Augenblick im Krieg wird auf alle Zeit festgehalten. Der Fahrplan kommt mit der Dampflok. Eine Frau entwirft eine Uhr mit Zehnstundenzifferblatt und erfindet den Kalender neu. Ein britischer Uhrmacher wetteifert mit der uhrengewaltigen Schweiz. Und Prinz Charles unternimmt den Versuch, die Zeit in einem Ort stillstehen zu lassen.
    Simon Garfield nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine höchst unterhaltsame Zeitreise. (Klappentext)


    Zeit ist relativ, „Zeitfieber“ von Simon Garfield ist relativ – relativ interessant, relativ langweilig, relativ voll an Informationen. Nun mag man sich wundern, warum sollte man denn seine Zeit in ein 380 Seiten starkes Buch investieren? Eine gute Antwort auf diese Frage habe ich nicht. Denn als „höchst unterhaltsam“ habe ich diese Zeitreise nicht empfunden und während zumindest zweidrittel des Buches noch eine halbwegs erkennbarer roter Faden erkennbar ist, verliert sich der Autor am Ende in Geschichten, deren thematische Zusammengehörigkeit eher mit der Lupe suchen musste.
    Auf keinen Fall aber will ich leugnen, dass es so einige faszinierende Fakten zu erfahren gab, wie z. B. dass es anfangs in den USA eine Vielzahl an verschiedenen Zeitzonen gab, bis man schließlich die Zeit vereinheitlicht hat, wobei die Erfindung des Fahrplans eine wesentliche Rolle spielte, oder warum ein Popsong drei Minuten dauern sollte und eine ganze Menge mehr an Informationen. Aber es gab auch immer wieder Stellen, die mehrere Seiten lang waren, die ich einfach nur gähnend langweilig fand.
    Vielleicht lag es auch daran, dass ich etwas gänzlich anderes erwartet habe, etwas amüsanteres, und vielleicht auch mehr Wissen darüber, wie sich die Zeitmessung entwickelt hat. Stattdessen bekam ich eher ein Buch, mit verschiedenen Geschichten der Vergangenheit, die irgendwie mit Zeit zu tun haben, oder damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

    Zu diesem Buch möchte ich diesmal weder eine Empfehlung aussprechen, noch davon abraten. Die vielen Informationen in diesem Buch sind nämlich durchaus gut recherchiert und im Grunde ist „Zeitfieber“ voll von faszinierendem Wissen. Vielleicht braucht man für ein Buch über Zeit auch einfach genügend Zeit, um es in kleinen Portionen zu genießen.
  15. Cover des Buches Playing the Game (ISBN: 9783732561797)
    Amy Andrews

    Playing the Game

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate

    „Playing the Game (Hot Sidney Rugby Players 3)“ von Amy Andrews

    Preis TB: nicht verfügbar

    Preis eBook: € 4,99 (Stand 11.08.2021)

    Seitenanzahl: 265 Seiten lt. Verlagsangabe

    ISBN: 978-3-7325-6179-7

    Erscheint am: 29.04.2019 im beHeartbeats by Bastei Lübbe

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    Klappentext:


    Er gewinnt immer – doch gewinnt er auch ihr Herz?


    Nach einer langen Reihe katastrophaler Männergeschichten hat High-School-Lehrerin Em Newman endgültig genug. So schnell wird sie sich von keinem Typen mehr schöne Augen machen lassen, schwört sie sich. Egal, wie heiß er auch sein mag. Die Freunde des attraktiven und erfolgreichen Rugby-Spielers Lincoln Quinn wetten, dass es Lincoln nicht gelingen wird, Ems harte Schale zu knacken. Weil Lincoln Herausforderungen liebt, nimmt er die Wette an – und geht in die Charme-Offensive. Doch was als Spiel beginnt, fühlt sich plötzlich ganz schön ernst an …

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    Mein Fazit:

    Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Das Cover ähnelt den anderen dieser Buchreihe. Ich mochte die vorherigen Teile sehr gern und war daher sehr gespannt auf diesen Band. Leider muss ich direkt sagen, dass mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen konnte wie die vorherigen. Ich habe mich diesmal mit dem Schreibstil etwas schwer getan. Ich kann gar nicht genau benennen was mich daran so gestört hat. Es war für mich nicht flüssig und ich hatte das Gefühl einfach nicht voranzukommen. Vielleicht lag es auf einfach daran dass es die Erzähler-Perspektive war. Harper und Em sind beste Freundinnen. Erstere hatte ihre eigene Geschichte im zweiten Band. Lincoln mochte ich eigentlich ganz gern. Er hat seine Prinzipien denen er auch treu bleibt. En war mir zwar sympathisch aber irgendwie fiel es mir sehr schwer mich in sie einzufühlen. Warum Em so ein Geheimnis um ihren Namen macht war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die Story rund um die Wette war für mein Empfinden seitens Em viel zu schnell abgehakt. Zum Ende gab es für mich unnötiges Drama was die Story meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Es geht in diesem Buch zwar heiß her, aber mich konnte die Story einfach nicht packen. Auch einen Epilog habe ich vermisst. Für mein persönliches Empfinden war das Buch leider nur Mittelmaß. Ich kann beim besten Willen nicht mehr als 3 Kleeblättchen vergeben.

    3 von 5  🍀 🍀 🍀


  16. Cover des Buches Die Entdeckung des Hugo Cabret (ISBN: 9783570221181)
    Brian Selznick

    Die Entdeckung des Hugo Cabret

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Memories_of_Books

    Klappentext:

    Eine mitreißende Geschichte von Geheimnissen, großen Träumen, Freundschaften und besonderen Talenten.Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

    Inhalt:

    Der Waisenjunge Hugo Cabret, lebt verborgen in den Gemäuern des Parisers Bahnhofs. Sein Vater ist vor seinem tot Uhrmacher gewesen, und seit dem tot seinen Vaters arbeite Hugo heimlich und unentdeckt im Bahnhof, und sorgt dafür das die Uhren dort niemals zum stillstand kommen.Hugo findet eines Tages in dem Museum in dem seit Vater gearbeitet hatte, einen Automaten, einen Automaten in Form eines menschlichen Torsos, dieser eine Feder in seiner Hand hielt, nun dachte Hugo das dieser Automat eine Nachricht für ihn von seinem Vater bereithält, und für Hugo war klar ihn reparieren zu müssen. Hugo machte sich nun im Bahnhof auf die suche nach verschieden Teilen ( Zahnrädern, federn, usw.) , und er wird bei einen Spielzeugmacher im Bahnhof fündig,da er kein Geld hat, beschloss er sich die Sachen heimlich in seine Taschen zu stecken, aber dabei wurde er erwischt. Wie die kleine spannende und sehr schöne Geschichte weiter geht, müsst ihr nun selbst lesen.

    Meine Meinung:

    Es ist ein sehr visuelles Buch, es besteht aus sehr vielen wunderschönen Illustrationen, die perfekt zu der Handlung passen, und sie teilweise auch weiter erzählen. Der Text ist sehr einfach gehalten und man schafft es sehr leicht das Buch in nur einem Schwung durchzulesen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so ein besonderes Buch in den Händen gehabt, es ist einfach komplett anders aufgebaut wie andere.

    Fazit:

    Das Buch ist für alle die, die Paris in den 30 Jahren mögen, die sich für eine sehr schöne kleine historische Geschichte interessieren, und einfach in eine kleine andere Welt eintauchen möchten.

  17. Cover des Buches Der verbotene Schlüssel (ISBN: 9783570401392)
    Ralf Isau

    Der verbotene Schlüssel

     (78)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Alles fängt so harmlos und locker an und entwickelt sich dann zu einer sehr interessanten Mischung aus Fiktion, Realität und Geschichte.


    Inhalt: Sophia, Vollwaise und schon mit Reichtum gesegnet, wird zu einem Notar beordert. Hier bekommt sie eine Erbschaft ausgehändigt, von einem Großvater, den sie noch nicht einmal groß gekannt hat.

    Die Erbschaft enthält ein Fabergé-Ei. In diesem Ei befindet sich ein seltsames kleines Maschinchen, welches einem Uhrwerk nicht unähnlich ist. Ein beiliegendes Buch, welches ihr Großvater selber geschrieben hat, warnt sie vor der Nutzung des kleinen Schlüssels. Doch Sophia lässt sich nicht warnen und dreht den Schlüssel.

    Sophia landet in einer Welt, in der alles perfekt mechanisch und ohne jedes Gefühl ist. Wände verschieben sich und Sophia muss zusehen, dass sie am Leben bleibt und nicht zerquetscht wird. – Doch in Mekanis lernt sie auch Theo kennen, der die ganze Geschichte kennt. Schon von damals, als die ganze Geschichte noch in der Götterwelt spielt.

    Sophia hat nicht nur sich selber in Gefahr gerbracht, als sie am Schlüssel gedreht hat, sondern auch die richtige Welt zum Anhalten gebracht. Ein Zustand, der so nicht bleiben kann. Außerdem sieht sie hier eine Chance, ihre Eltern zu rächen.


    Fazit: Ralf Isau war mir als Autor an sich schon gespannt und ich wusste, dass er wirklich sehr fantastische Stories schreiben kann. Ich bin dem entsprechend mit recht hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen.

    Schon von Anfang an habe ich für dieProtagonistin eine Symphatie empfunden. Ich konnte sie verstehen und ihre Gedankengänge gut nachvollziehen. Ich glaube fast, ich hätte ganz ähnlich reagiert.

    Was aber als normal Jugend-Story begann, hat sich dann erst in ein Rätsel und später in ein riesiges Abenteuer entwickelt. Sophia landet in Mekanis, eine Welt, die der Autor wirklich sehr gut durchdacht und aufgebaut hat. Ich hatte wirklich sehr interessante Bilder in meinem Kopfkino, als ich das alles gelesen habe.

    Die Story, die Theo erzählt, hat dann noch einmal so eine Geschichte in der Geschichte gegeben. Eine gewaltige Göttergeschichte über die Entstehung und die Geheimnisse des kleinen Uhrwerkes, welches an dieser Stelle schon die Ursache allen Übels war.


    Ich hatte bei der Lektüre ein richtig farbenfrohes, bzw. technisches Kino vor meinem geistigen Auge. Ich habe diesen komischen Mann vor mir gesehen, mit seinen leuchtenden Augen. – Die hätten mir persönlich auch Angst gemacht. Auch ohne dieses ganze Hintergrundwissen.

    Alles hat sich gut und flüssig lesen lassen. Wobei ich sagen muss, dass ich bei dieser Geschichte in der Geschichte eine Weile gebraucht habe, bis ich begriffen habe, warum der Autor das eingebaut hat. Aber das hat nicht wirklich lang gedauert und es hat sich mir ein wirklich fantasiereiches Gesamtbild ergeben.

    Vom Verständnis her hatte ich stellenweise gut zu tun, dass ich hinterher gekommen bin. Besonders dann, als ich beim Lesen abspannt oder müde war. Die Lektüre hat schon ein gewisses Maß an Konzentration erfordert. Zumal auch viel aus der Götterwelt eingeflossen ist, mit der ich nun so gar nicht vertraut bin. – Aber wenn man sich auf alles eingelassen hat, war die Lektüre wirklich die pure Fantasy und eine sehr gelungene Mischung aus fast realer Geschichte und Fantasie.


    Ralf Isau hat es drauf, den könnt ihr euch ruhig mal antun und macht damit absolut keinen Fehler. – Ich war, einmal mehr, richtig gefesselt und bin einfach nur erstaunt und frage mich, wo der Autor diese fantastischen Storys nur her holt.

  18. Cover des Buches Der Herr der Unruhe (ISBN: 9783404155620)
    Ralf Isau

    Der Herr der Unruhe

     (68)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Das Buch ist eine Mischung aus verschiedenen Genres, weswegen ich es schon sehr mochte. Ralf Isau zeigt mir immer wieder was ein gutes Buch ausmachen sollte. Ich wurde von der Geschichte sehr mitgerissen und finde die Fantasie des Autors immer wieder erstaunlich. Außerdem gefällt es mir, das es einige Anhalthaltspunkte in der realen Vergangenheit gibt, sodass man es sich noch besser vorstellen kann. Ich mochte das Buch und die Geschichte wirklich sehr und kann es nur weiterempfehlen.

  19. Cover des Buches Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand (ISBN: 9783961770762)
    Anastasia Braun

    Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Inhalt des Buches:

    In Schnellbach sind von einem auf den anderen Tag plötzlich alle Uhren verschwunden. Einfach weg! Aber nicht nur das, auch die Erwachsenen verhalten sich überaus merkwürdig. Die Eltern von Max stecken stinkende Pantoffeln in die Brodose, Lehrer tanzen ums Lagerfeuer, Parkwächter reiten auf ihrem Besen und kleben Einhornsticker auf ihre Autos. Zum Glück sind die Freunde Max, Elli und Basti so normal wie immer. Deswegen wollen sie dem plötzlichen Verschwinden aller Uhren auf den Grund gehen. Da treffen sie auf Albert Einstock, der als einziger Erwachsener total normal zu sein scheint…


    Gedanken zum Buch:

    Dieses Buch ist so skurill und schräg, dass ich nicht nur einmal laut lachen musste. Eltern, die sich wie hirnlose Zombis benehmen und Kinder, die die Welt retten. Klingt doch klasse, oder? Ist es auch. Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen. Und ein wenig „Zurück-in-die-Zukunft-Feeling“ ist auch dabei! 🥰

    Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, sich in der Früh nicht beeilen zu müssen? Eine Welt ohne Uhren klingt verlockend, aber scheinbar muss man genauestens aufpassen, was man sich wünscht. Es könnte gewaltig nach hinten los gehen, wie diese Geschichte zeigt. 

    Anastasia Brauns Geschichte werden zudem von tollen und amüsanten Illustrationen begleitet, die das Buch gleich noch mehr aufpeppen und einem ad hoc ein Schmunzeln entlocken 


    Fazit: eine schräg-skurille und lustige Geschichte, die einfach nur Spaß macht und zudem zum Nachdenken anregt.

  20. Cover des Buches Den Mond aus den Angeln heben (ISBN: 9783551582485)
    Gregory Hughes

    Den Mond aus den Angeln heben

     (40)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres

    Wenn ihr nun den Klappentext gelesen habt, stimmt ihr mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass dieses Buch einfach wunderschön klingt und einem schon nur vom Zuhören warm ums Herz wird. Vor einigen Jahren, vier vielleicht, habe ich dieses Buch bereits einmal gelesen. Diesen Herbst habe ich es gerereadert, eines der wenigen Bücher, die ich jemals ein zweites Mal gelesen habe. All die Jahre ist mir diese Geschichte als ein Lieblingsbuch in Erinnerung geblieben und auch jetzt ist es noch eines der schönsten und glücklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe mich in Gregory Hughes Schreibstil verliebt, er beschreibt alles aus Sicht von Bob, ein Kind, das mehr durchschaut, als man denken könnte. Ich habe mich mit den Charakteren des Buches angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Auf der Reise nach New York haben Bob und die Ratte ein Ziel: Sie möchten ihren verschollenen Onkel Jerome de Bilier suchen, damit er sie gemeinsam aufnimmt und sie nicht getrennt an Pflegeeltern gebracht werden. Noch bevor sie in der Grossstadt ankommen, gewinnen sie einen ersten Freund, Joey. Der muss allerdings die Stadt für ein Paar Tage verlassen und die Ratte und Bob sind vorerst auf sich allein gestellt. Ziemlich schnell treffen sie auf Tommy, einen Gauner und schliessen sich ihm an. Sie erleben einiges und alles scheint irgendwie am Schnürchen zu laufen. Sie treffen auch auf Ice, den geliebten Retter der Ratte - und das nicht nur einmal. Um eine reale Geschichte zu sein, kommen natürlich zu viele Zufälle zusammen. Das kann einem schaurig aufregen, aber mir hat es nichts ausgemacht - nur gegen Schluss war es mir dann etwas zu viel des Guten. Zweimal wurden sie in einer der grössten Zeitungen New Yorks abgedruckt, weil sie in irgendwelche Konflikte verwickelt waren. So weit so gut, aber auf den letzten fünfzig Seiten wurde dann doch etwas übertrieben, ich möchte nicht spoilern, aber es kam zu Schüssen und Befreiungen mit unglaublichen Erfolgen, die niemals möglich scheinen. 
    Doch für mich machte spätestens das wirkliche Ende alles wieder wett. Marie Claire, die Ratte, hat mich so berührt. Die Geschichte scheint so geglückt und dennoch so traurig. Das Gefühl, das mir das Buch gegeben hat, ist unvergleichlich. Kinder. Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität, die Gelassenheit. Die Liebe zwischen dem Geschwisterpaar, die Freundschaft, die Freiheit. Ich bin sprachlos, es hat mich so glücklich gemacht dieses Buch zu lesen. Auf seine simple Art ist das Buch hoch philosophisch und wirklich lesenswert. Ich hoffe, ihr findet es noch irgendwo, zwischenzeitlich wurde dieses Buch meines Wissens nämlich nicht ausgelegt. Ein grosser Fehler, wie ich finde. https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2018/02/den-mond-aus-den-angeln-heben.html
  21. Cover des Buches Der gehetzte Uhrmacher (ISBN: 9783734107689)
    Jeffery Deaver

    Der gehetzte Uhrmacher

     (215)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Zum Jahresauftakt habe ich mal wieder einen Deaver gelesen.

    In diesem Band wird ein Täter gesucht, der sich selbst "Uhrmacher" nennt. Das Buch ist wieder richtig spannend und es gibt auch wieder einige Wendungen.

    Mittlerweile habe ich einige Bücher von Deaver gelesen und kann einige Wendungen sogar vorhersehen.

    Ich mag die Figuren einfach sehr gerne und freue mich immer, sie eine zeitlang begleiten zu können.

    Allerdings waren mir in diesem Buch ein oder zwei Wendungen zu viel. Deswegen ziehe ich einen Stern ab, spreche aber trotzdem eine Empfehlung aus.

  22. Cover des Buches Das Haus am Himmelsrand (ISBN: 9783492502245)
    Bettina Storks

    Das Haus am Himmelsrand

     (78)
    Aktuelle Rezension von: san_allegra

    das Buch war ganz nett, ich bin mit dem Schreibstil gut klargekommen und es gab wenige Längen. 

    Inhaltlich hat mich das Buch leider nicht vom Hocker gerissen, mir persönlich waren zu wenig historische Fakten verarbeitet. 

    Außerdem bin ich mit Lizzy nicht warm geworden, sie war mir einfach zu realitätsfremd und lebt, wie ihr Bruder ihr auch vorwirft, in ihrer eigenen Welt.

  23. Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608987133)
    Natasha Pulley

    Der Uhrmacher in der Filigree Street

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    London, 1883. Thaniel Steepleton führt als Telegrafist im Innenministerium ein geregeltes Leben, bis er eines Abends auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr vorfindet. Dem Rätsel um die Uhr kommt Thaniel näher, als ein halbes Jahr später eine Bombe bei Scotland Yard hochgeht und er von der Taschenuhr rechtzeitig durch ein Alarmsignal in Sicherheit gelockt wird. Nach diesem Vorfall macht sich Thaniel auf die Suche nach dem Uhrmacher und wird in der Filigree Street fündig, als er Keita Mori begegnet. Der einsame Mann aus Japan scheint ein herzlicher Mensch zu sein, der in seiner eigenen Welt lebt, doch schon bald merkt Thaniel, dass sich mehr dahinter verbirgt…

    Meine Meinung

    Ein absolut magisches Debüt erwartet die Leserschaft mit Natasha Pulleys bezauberndem Fantasy-Roman »Der Uhrmacher in der Filigree Street«.

    Die Magie von Pulleys Erzähltalent entfaltet sich rasch, denn hier passt jedes Wort an seinen Platz und in der Summe ergibt sich daraus ein fabelhafter Roman, der zum Wegträumen in das viktorianische England einlädt.

    Der Duft von Tee empfängt einen in Thaniels Arbeitsstube und die anschaulichen Beschreibungen des Settings löste bei mir sofort ein heimeliges Wohlgefühl aus. Eigentlich ist Thaniel nichts Besonderes, doch halt – er kann Töne sehen – und als er eines Abends nach der Arbeit in der Telegrafieabteilung des Innenministeriums in sein ärmliches Zuhause zurückkehrt, findet er eine goldene Taschenuhr auf dem Kopfkissen vor.

    Wie die Uhr dahingekommen sein soll und warum sie sich nicht öffnen lässt, sind die drängenden Fragen, die sich der Telegrafist stellt. Als eine Bombe im Gebäude von Scotland Yard hochgeht, rettet Thaniel wie durch ein Wunder der schrille Alarm seiner mysteriösen Uhr.

    Thaniel, der bisher ein strukturiertes Leben führte, einen großen Anteil seines kläglichen Gehalts an seine Schwester schickt, die als Witwe alleine zwei Söhne zu versorgen hat, wird durch den Bombenanschlag und die Geheimnisse der Uhr schlagartig aus den Fugen gehoben.

    Als Thaniel in der Filigree Street den Uhrmacher Keita Mori ausfindig macht, beginnt ein temporeiches und Fantasie versprühendes Abenteuer durch das viktorianische London mit japanischen Einflüssen.

    Das Schicksal hält für Thaniel, der im Geheimen für Scotland Yard gegen den mysteriösen Uhrmacher ermitteln soll, wahrhafte Zaubereien wie einen mechanischen, Socken stibitzenden Oktopus, Hellseherei und noch einiges mehr bereit.

    Die Mischung aus kreativer Fantasy, vielschichtigen Charakteren und Themen, die uns im realen Leben beschäftigen, hat mich begeistert an den Seiten kleben lassen, gerade auch deshalb, weil es so subtil und ohne Mühe wirkt. Mitreißende Twists erhöhen die Sogwirkung der Geschichte und so ist das Buch leider viel zu schnell zu Ende gelesen. Ich brauche definitiv Nachschub!

    »Der Uhrmacher in der Filigree Street« zu lesen ist, wie in eine Welt voller Möglichkeiten abzutauchen – am liebsten möchte man gar nicht aufhören in den schillernden Farben von Pulleys Fantasie zu schwimmen!

    Fazit

    Brillant, atemberaubend und ergreifend. Dieses phantastische Debüt darf man auf keinen Fall verpassen.

    --------------------------------   

    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 06.10.2021

  24. Cover des Buches Die drei ??? und der seltsame Wecker (ISBN: 9783865364487)
    Robert Arthur

    Die drei ??? und der seltsame Wecker

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Justus findet einen seltsamen Wecker, der schreit statt zu klingeln. Während er sich fragt, warum jemand ein derart handwerklich kunstvoll gearbeitetes Unikat im Müll entsorgt, entdeckt er einen kleinen Zettel daran.

    Gemeinsam mit seinen Detektivkollegen Peter und Bob macht er sich daran, den Rätseltext zu lösen.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahren


    Mein Eindruck zur Reihe (Charaktere):

    Mit den drei Detektiven bin ich großgeworden und habe mittlerweile all ihre Fälle gelesen und gehört.

    Die ersten sind mir in besonderer Erinnerung geblieben und ich lese/höre sie immer wieder gerne.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und jeder der drei Fragezeichen hat seine Stärken und Schwächen. Bei ihren Ermittlungen ergänzen sie sich perfekt. Auch findet jeder Hörer mindestens einen Detektiv, mit dem er sich identifizieren und so beim Fall mitfiebern kann. Stimmlich kann man die drei ebenfalls gut auseinander halten und obwohl die Stimmen der drei Detektive mit den Jahren altern, haben sie ihren typischen Klang beibehalten. Ohne die Original-Besetzung aus Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich wären vierzig Hörspieljahre vermutlich undenkbar gewesen.

    Justus Jonas ist der erste Detektiv und der Kopf des Trios. Auch wenn er wie ein wandelndes Lexikon erscheint, ist auch er hin und wieder mit seinem Latein am Ende.

    Peter Shaw ist der zweite Detektiv und der sportlichste der drei. Dank seines Dietrich-Sets knackt er jedes Schloss.

    Bob Andrews der kleinste im Bunde und zuständig für Recherchen in der Bücherei (es gab ja noch kein Google) und die Aktenführung.

    Alfred Hitchcock (gesprochen von Peter Passeti) taucht bei den Hörspielen ebenfalls auf:
    Er übernimmt die Rolle des Erzählers und während der Ermittlungen meldet sich der Meister des Suspens immer wieder mit hilfreichen Tipps und Hinweisen an den Hörer.

    Abschließen erläutern Justus, Peter und Bob die letzten offen gebliebenen Fragen mit Alfred Hitchcock und legen ihm ein Protokoll des Falles vor.


    Meine Meinung zum "seltsamen Wecker":

    Dies ist einer der Fälle, bei dem man nicht genau sagen kann, ob das Buch oder das Hörspiel besser geraten ist.

    Da die Rätsel-Fälle meine liebsten sind, bin ich hier meist ganz klar für das Buch zu haben.

    Beim Hörspiel jedoch spielt der Schrei des Weckers (und weiterer Uhren von Bert Clock) eine tragende Rolle und den möchte man natürlich sehr gerne hören - jedoch nicht zum Einschlafen ;-)

    Auch in diesem Fall erhalten die drei Detektive Justus, Peter und Bob Unterstützung von Harry dessen Vater unschuldig wegen eines Gemäldediebstahls im Gefängnis sitzt.

    Ein besonderes Augenmerk gilt auch hier den Nebencharakteren wie z. B. dem Kunstdieb Victor Hugenay, der auch in anderen Fällen als Gegenpart der drei Fragezeichen auftaucht.

    Das selber Lösen der Rätseltexte wird durch die Kurzfassung erschwert, enttäuscht ist der Leser am Ende aber, wenn er merkt, dass die ganze Knobelei unnötig war, denn einzig ein Satz hätte zum Ziel geführt ;-)

    Trotzdem ist das Rätsel um den schreienden Wecker spannend gestaltet und die Charaktere sind wie immer detailreich und skurril ausgeschmückt.
    Die Sprecher sind legendär, allem voran Victor Hugenay.

    Dies ist tatsächlich einer der klassischen Fälle, die gelesen durchaus strukturierter erscheinen, da im Hörspiel leider vieles gekürzt wurde.

    Das Buch kann ich daher jedem Rätselfan ans Herz legen!


    Fazit:

    Der Klassiker schlechthin: mysteriöser Gegenstand inkl. Rätsel, Schnitzeljagd und am Ende winkt ein kostbarer Schatz!


    ...
    Rezensiertes Hörspiel "Die drei Fragezeichen und der seltsame Wecker"


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