Bücher mit dem Tag "überlebenskampf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "überlebenskampf" gekennzeichnet haben.

386 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551583338)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

     (3.006)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    „Opal - Schattenglanz“ ist der dritte Teil der Lux Reihe von Jennifer L. Armentrout. Zum Inhalt möchte ich nicht schreiben, um niemanden zu spoilern. 


    Den ersten Band der Reihe fand ich ja noch ganz gut, wobei ich den Hype um diese Reihe jedoch nicht so ganz verstehe. Ich finde auch diesen Teil nicht schlecht, allerdings war er für mich persönlich schwächer als die beiden Vorgänger. Meiner Meinung nach wurde es erst am Schluss des Buches spannend. 


    Prinzipiell kommen wir dem ganzen Ziel von Katy, Daemon und den anderen schon um einiges näher, allerdings habe ich nicht erwartet, was zum Schluss gekommen ist. Das Ende macht natürlich wieder neugierig auf den nächsten Teil. 


    Von den drei Bänden, die ich bisher gelesen habe, war der dritte für mich persönlich der schwächste. Nichtsdestotrotz werde ich auch die anderen beiden Teile noch lesen. Im Großen und ganzen finde ich die Reihe nicht schlecht, jedoch kann sie mich bisher nicht voll überzeugen.

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.254)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Leider muss ich sagen das alles bis zur Zweiten Prüfung sich unheimlich gezogen hat. Es ist immer wieder das gleiche passiert. Harry war ständig am winseln... es hat mich wirklich genervt. 

    Aber alles was danach aufgedeckt wurde und die Informationen die man abseits der Filme erhalten hat waren wirklich spannend. Fand es auch super, dass Sirius viel öfter vorgekommen ist als einmal am Kamin. 

    Dennoch definitiv nicht mein liebster Teil! 

  3. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.501)
    Aktuelle Rezension von: WalkuereX

    Ich habe dieses Buch gelesen nachdem ich den Film geschaut habe ich muss sagen ich finde das Buch 1000 mal besser als den Film. Ich liebe die Story zwischen Tobias und tris, an manchen Stellen habe ich echt mitgefühlt. Jedoch hätte ich mir mehr intime Szenen gewünscht. Ich bin gespannt auf Teil 2 

  4. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (993)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Info: Rezension beruht auf dem Buch und nicht auf dem ,,Buch zum Film“.

    Ich habe vor Jahren den Film geschaut, der auf dieser Reihe verfilmt und wollte seitdem unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, also habe ich mir die Bücher gekauft. Und leider bewährt sich mal wieder das altbekannte Dilemma: Es ist immer das besser, was du zuerst gesehen/gelesen hast. In diesem Fall fand ich den Film deutlich besser als das Buch.


    Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


    Insgesamt sind sich Buch und Film ziemlich ähnlich. Es ist eine gute Buchverfilmung, von denen es nicht viele gibt. Ich weiß, man sollte das nicht miteinander vergleichen, aber der Film hat mir so gut gefallen und das Buch/die Reihe hat mich dann einfach nur enttäuscht.


    Die Handlung ist dieselbe und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, aber die Protagonisten … Keiner von denen ist sonderlich sympathisch. Ich konnte mich mit keinem so recht identifizieren und Cassie, die den Großteil des ersten Bandes erzählt, war einfach nur nervig. Ich hätte sie am liebsten an die Wand geklatscht. Ein zickiges Teenager-Girl, das bei jedem kleinsten Bisschen ausrastet, stur und bockig ist, immer nur auf sich selbst bedacht. Ihr fehlt jegliche Sympathie, die sie im Film hatte.


    Klar, die menschliche Bevölkerung steht kurz vor ihrem Ende, Milliarden sind schon ausgelöscht. Jeder ist sich selbst der Nächste, trotzdem ist es möglich in einem solchen Szenario sympathische Charaktere zu erschaffen. Ich denke da nur an ›Rain – Das tödliche Element‹ von Virginia Bergin. Die Protagonistin hat auch ihre Eigenarten und ist zickig und launisch, aber dennoch irgendwie sympathisch.


    Zombie und Ringer waren etwas sympathischer, aber schon im Film nicht meine Lieblinge, weshalb ich auch mit ihnen nicht recht warm geworden bin. Einzig Evan Walker hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht … leider kam er nur so wenig vor.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Die Handlung an sich war gut, teilweise sogar noch etwas krasser als im Film und dadurch definitiv moralisch um einiges komplexer. Das hat mir sehr gut gefallen. Da ich den Film schon kannte, war es für mich nicht mehr so spannend, aber das macht nichts. Die Handlung hat mich trotzdem begeistert. Ich hadere halt sehr mit den Charakteren. Eine Handlung oder ein Schreibstil kann noch so gut sein, wenn man die Charaktere nicht leiden kann, ruiniert das die gesamte Geschichte und das war hier leider so ein bisschen der Fall. Ich habe mich ständig darüber aufgeregt, wie Cassie handelt oder mit ihren Mitmenschen umgeht. Das hat leider alles kaputt gemacht.


    Fazit

    Handlung und Schreibstil der Geschichte waren gut. Es war spannend und die Protagonisten mussten sich mit einigen moralisch komplexen Fragen auseinandersetzen und für sich einen Umgang damit finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war die Hauptprotagonistin Cassie die meiste Zeit übellaunig, zickig, stur und kindisch und nur schwer zu ertragen, was die ganze Geschichte leider kaputt gemacht hat und die Bewertung um 2 bis 2,5 Sterne nach unten drückt.

  5. Cover des Buches Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange (ISBN: 9783789120022)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Katinka9311

    Coriolanus Snow ist ein angesehener Schüler an der Akademie des Kapitols. Nachdem seine Familie allen Besitz während des ersten Krieges verloren hat, hofft er auf ein Stipendium, um nach seinem Abschluss in diesem Sommer an der Universität studieren zu können. Als die jährlichen Hungerspiele nahen, werden er und 23 weitere SchülerInnen als Mentoren ausgewählt. Eine neue Idee der obersten Spielmacherin. Coriolanus bekommt Lucy Gray aus Distrikt 12 zugeteilt. Ihr Schicksal ist miteinander verwoben. Von seinem Erfolg als Mentor hängt ihr Leben und seine Karriere ab. Und dann muss Coriolanus auch noch mit seinen aufkeimenden Gefühlen für seinen Tribut kämpfen. Wird er alles dafür tun, um zu überleben oder spielt er nach den Regeln?

     

    Nach diesem Buch kann man die Beweggründe des uns bekannten Präsidenten Snow deutlich besser verstehen. Es war interessant einmal in seinen Kopf schauen zu können. Wie sich Coriolanus zu dem kalten Präsidenten Snow entwickelt kann ich nachvollziehen, auch wenn ich nicht mit seinen Ansichten übereinstimmen kann. Spannend war zu sehen, welche Figuren ihn wie beeinflussen.

    Da ist zunächst seine Abstammung aus gutem Hause. Dieser Ruf darf auch auf keinen Fall zerstört werden. Hier erfährt man, dass Snow seit dem Krieg Waise, sein Vater war Soldat, die Mutter starb an einer Krankheit, und mit seiner Cousine Tigris bei der Großmutter aufgewachsen ist.

    Sein Verhältnis zu Tigris ist sehr innig. Da sie etwas älter ist, hat sie quasi die Mutterrolle übernommen und sorgt für ihn und die Großmutter.

    In der schule treffen wir auf einige Mitschüler, sowie seine Mentorin. Seine Mentorin ist für ihn wichtig und ihr Verhältnis ähnelt eher dem einer Freundschaft. Von den Schülern spielt sicher Sejanus die größte Rolle. Er stammt ursprünglich aus Distrikt 2 und ist der Gegenpart zu Coriolanus. Sejanus handelt häufig aus Sympathie und Gefühl heraus, während Coriolanus strategisch und logisch denkt.

    Außerdem lernen wir Spielmacherin Gaul kennen, die mit ersten Experimenten aufwartet und Coriolanus mit ihrer Ansicht zum Krieg und der Stellung des Kapitols versucht zu beeinflussen.

    Zu guter Letzt bleibt sein Tribut Lucy Gray. Sie weckt in ihm tiefere Gefühle, von denen Snow zunächst nicht weiß, wie er damit umgehen soll.

     

    Insgesamt ist es ein tolles Prequel, dass uns so viele Dinge aus den ersten bänden erklärt und verdeutlicht, anzuführen seien die Rosen, die Spotttölpel und Ähnliches. Mir hat es Spaß gemacht mehr über Panem zu lernen.

  6. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.227)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Leider an vielen Stellen langatmig. Immer wenn ich mir dachte "jetzt wird es interessant", wurde die Erzählweise verlangsamt. 

    Die Geschichte springt viel in zeit und Ort herum, ohne dies dem Leser sinnvoll zu zeigen. Oft dachte ich "Ich denke der ist tot?" oder "Wie kann jetzt hier Winter sein, wenn eben da sommer war?" Diese Zeitsprünge sind widersprechen sich auch selbst. An den Umständen der Gruppenmitglieder kann man die Zeit eigentlich gut erkennen, allerdings widerspricht sich dies dann mit Aussagen der Gruppe und den Jahreszeiten. 


    Die Figuren wirkten auf mich sehr vorhersehbar, so dass mich auch das Ende nicht überraschen konnte. Stellenweise habe ich das Buch sogar tagelang nicht weiter gelesen. Ich weiß nicht, ob ich den nächsten Teil lesen werden... 

  7. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    „Sturz der Titanen“ begleitet Mitglieder aus fünf Familien in vier Ländern über die Dauer des Ersten Weltkriegs. Liebe und Hass, Politik und Krieg verbinden und entzweien sie und uns als Lesern werden Einblicke nicht nur in die damaligen Gesellschaften der jeweiligen Länder, sondern auch in relevante Ereignisse geliefert, die die Geschichte maßgeblich beeinflusst haben.

    Mit dem Vorhaben, das ganze 20. Jahrhundert in einer Trilogie zu behandeln, hat sich Ken Follett hohe Ziele gesteckt, die er aber im ersten Band absolut erfüllt. Die Charaktere sind nahbar, ihre Probleme verständlich, die geschichtlichen Ereignisse gut in die Story eingearbeitet, sodass man trotz des Wissens, wie es ausgehen wird, dennoch stark mitfiebern (und potenziell auf andere Ausgänge hoffen) kann. Positiv hervorzuheben finde ich, dass wir auf allen beteiligten Seiten sympathische und unsympathische Charaktere treffen und nicht in einem „die bösen Deutschen, die bösen Russen, die guten Engländer etc.“-Schema gefangen sind. Der Schreibstil ist wie immer angenehm und zieht den Leser direkt in die Geschichte hinein. Hoffentlich knüpfen die Folgebände an diesen an!

  8. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (839)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Aufgrund eines Sandsturms auf dem Mars müssen Mark Watney und seine Crew die Marsmission abbrechen. Durch einen Unfall während der Evakuierung bleibt Mark als einziger auf dem Mars zurück. Da durch den Sturm sämtliches Kommunikationsequipment zerstört wurde, hat Mark keine Chance auf Rettung in absehbarer Zeit. Anstatt aufzugeben, wird er erfinderisch und versucht alles um zu überleben und Kontakt mit der NASA aufzunehmen.

    Der Marsianer ist in vielerlei Hinsicht eine Sci-Fi Version von Daniel Defoes Robinson Crusoe. Der Astronaut Mark Watney ist komplett auf sich allein gestellt und muss herausfinden, wie er auf dem für Menschen tödlichen Planeten Mars überleben kann.

    Der Stil des Buch ist der eines Tagebuchs und wir können so in die Gedanken und Gefühle von Mark eintauchen. Der Tagebuch-Stil wirkt echt und ist oft sehr humorvoll mit einigen vulgären Ausdrücken gespickt. Ab und zu wurden diese Logeinträge durch Erzählungen von den Ereignissen auf der Erde oder auf dem Raumschiff seiner Crew ergänzt.

    Mir hat der Charakter Mark Watney sehr imponiert. Bei jedem Rückschlag ist er direkt wieder aufgestanden und hat sich Lösungen für die neuen Probleme überlegt. Ich dachte die ganze Zeit "jetzt muss doch irgendwann mal der Punkt kommen, an dem er komplett zusammenbricht" aber er kam nicht. Meiner Meinung nach war Mark der perfekte Protagonist, ein starker, optimistischer Charakter, zusammen mit einer Prise Humor, den man einfach mögen muss.

    Ich habe beim Lesen sehr mit Mark mitgefiebert, obwohl ich den Film gesehen hatte und somit das Ende kannte. Auch wenn das Buch sich hauptsächlich um (für einen Astronauten) alltägliche Dinge wie die Nahrungsbeschaffung dreht, wurde es an keinem Punkt langweilig, was auf den angenehmen und humorvollen Schreibstil zurückzuführen ist. Allerdings muss man dazusagen, dass Mark nicht nur seine Gefühle und Gedanken mit dem Leser teilt, sondern auch seine Berechnungen, z.B. welche Mengen an Sauerstoff und Wasserstoff er benötigt um gwisse Mengen an Wasser herzustellen, um seine Kartoffelernte zu sichern. Mir hat das sehr gut gefallen, aber es mag nicht jedermanns Geschmack sein. Außerdem hätte ich mir noch einen Epilog 211 Tage (;)) nach Ende des Buches gewünscht, da es sich so noch nicht zu 100% abgeschlossen anfühlt.

    Von meiner Seite aus gibt es auf jeden Fall eine sehr große Leseempfehlung für Der Marsianer oder, wer es nicht so gerne zu technisch hat, für den Film.

  9. Cover des Buches Feuer & Flut (ISBN: 9783570162934)
    Victoria Scott

    Feuer & Flut

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    So, also dieses Buch fand ich eigentlich wirklich toll! Klar, sowas gab es so ähnlich schon mal, aber wer kann denn das Rad mal eben neu erfinden? Es war spannend, ein cooles Thema und sehr flüssig geschrieben. Da gab es nur ein kleines Problem. Und das war die Prota.

    Tella hat mich in vielen Momenten beeindruckt und ich fand sie auch sehr mutig, aber dann ist sie plötzlich wieder so selbstverliebt, träumt ihren, in meinen Augen total bescheuerten, Traum von Pediküren, Maniküren und Massagen und nervt einfach nur. Ja, okay, über sowas kann man hinwegsehen, aber dann kommt der Satz, der das Fass bei mir zum überlaufen gebracht hat. Nämlich als Tella das wohl unpassendste denkt, was man mitten in einem Dschungel, im Kampf ums Überlegen, denken kann. Sie hoffte nämlich tatsächlich, dass "Harper früher einmal fett war". Hallo?! Gehts noch? Das war so unpassend und einfach nur gemein, dass ich das erste Mal die wahnsinnig tolle Erfahrung machen durfte, die Hauptperson richtig zu hassen. Vielleicht findet ihr das jetzt übertrieben, aber ich persönlich finde solche gemeinen Bemerkungen über Äußerlichkeiten total unangebracht. Das geht gar nicht. Sie hat das so gedacht, als wäre Harper sofort total hässlich, wenn sie ein wenig rundlicher wäre. Ich hasse sowas.

    Auch wenn ich mich jetzt groß und breit darüber ausgelassen habe, wie blöd ich diesen Kommentar fand, war es auch wieder nur ein Kommentar und deswegen gebe ich trotzdem 4 von 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783737356381)
    Neal Shusterman

    Dry

     (513)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Alyssa traut ihren Augen nicht, als sie eines Junimorgens den Wasserhahn aufdreht - und kein Wasser kommt. Nicht nur bei ihr, in ganz Kalifornien gibt es kein fließend Wasser mehr. 

    Die Regierung verweist auf Ruhe und das tolle Krisenmanagement.

    Doch aus ein paar Stunden werden Tage ohne einen Tropfen Wasser - und so geht es schon sehr bald um die Frage nach dem nackten Überleben.

    Meine Meinung:

    Ahh Mann, das Buch war wieder mal eine totale SuBLeiche und ich bin soooo froh, dass ich es endlich gelesen habe! Was für ein Wahnsinnsbuch!

    Es ist total beängstigend, wie Shusterman dieses grausige Szenario buchstäblich zum Leben erweckt. Leere Supermarktregale und Menschen, die sich um Einkaufswägen prügeln muss man sich ja noch nichtmal vorstellen - war ja bei uns auch erst traurige Realität...

    Aber Shusterman bleibt nicht bei den leeren Supermärkten - das Buch handelt von der Anarchie der Menschen, wenn das Überleben eines jeden einzelnen auf dem Spiel steht und so sind die Charaktere des Buchs gezwungen unvollstellbares zu tun.

    Zu den Charakteren:

    Alyssa und Garrett fand ich ein tolles Geschwisterpaar, weil sie sich zwar streiten, aber doch immer zusammen halten. Kelton fand ich anfangs total creepy, aber das ließ schnell nach. Denn Jacqui und Henry haben beide einen absoluten Vollknall. Ich habe selten in einem Buch von einem derart unsympathischen Charakter wie Henry gelesen - würg!

    Fazit:

    Es ist eine tolle Sommerlektüre, die man bitte mit einem kühlen Glas Wasser lesen sollte. Es ist absolut ersteckend, was Shusterman hier kreiert hat und das Buch wird definitiv wie schon 'Vollendet' einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Tolle Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  12. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.904)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

  13. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

     Inhalt: Die Bewohner der kleinen Stadt Chester’s Mill gehen an diesem Morgen wie gewohnt ihrem Alltag nach, als sich plötzlich ein Kraftfeld wie eine riesige Käseglocke der Stadtgrenze entlang niederlässt. Autos, Menschen und ein Flugzeug verunglücken, Tiere werde buchstäblich in zwei Hälften geteilt. Chester’s Mill ist abgeschnitten und nichts außer ein wenig Luft kommt durch die unsichtbare Barriere, die sogar den Rakentenbeschuss durch das Militär standhält. Dale Barbara, genannt „Barbie“, Veteran und Diner-Koch des Ortes wird von höchster Stelle als Befehlshaber innerhalb der Kuppel und als Kontaktperson zum Militär ernannt, doch der korrupte Stadtvorsitzende Jim Rennie hat andere Pläne. Er wittert in der Abgeschnittenheit und Krise seine Chance Chester’s Mill zu seiner eigenen Diktatur zu erklären.

    Mein Senf: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Ich bin ohnehin ein Stephen King fan und liebe die Art wie er Figuren zeichnet, wachsen und sich entwickeln lässt. Auch in diesem Roman haben wieder alle Charaktere Ecken und Kanten, sind oft nur allzu menschlich(im Guten wie im Bösen) und mit vielen hatte ich das Gefühl in den über 1000 Seiten eine Beziehung mit Höhen und Tiefen zu durchlaufen. Wie von King’s längeren Romanen gewohnt ist nicht alles auf permanente Spannung und Nervenkitzel aus und hat somit auch ruhigere Passagen, die es mir aber umso mehr erlauben ganz in der Erzählung zu versinken. Trotzdem plätschert die Story nicht einfach so vor sich hin, ganz im Gegenteil! Ich glaube ich könnte auf die Schnelle kein anderes Buch nennen, welches mich nervlich so aufgewühlt hat wie Die Arena. Die menschlichen Abgründe sind tief, die Frustration und Ungerechtigkeit für mich als Leser an vielen Stellen fast unerträglich. Erleichterung, Hass, Trauer und Genugtuung, all das hat mich die Geschichte um die Einwohner von Chester’s Mill nicht nur ein paar Mal durchlaufen lassen. Und ein Roman, der das schafft ist eine ganz klare Empfehlung mit Höchstbewertung und Sahnehäubchen von mir!

  14. Cover des Buches Das unendliche Meer (ISBN: 9783442313358)
    Rick Yancey

    Das unendliche Meer

     (449)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Puhh, es fällt mir wirklich nicht leicht, meine Meinung zu diesem Buch/dieser Reihe in Worte zu fassen, weil ich größtenteils enttäuscht bin.


    Die Menschheit scheint verloren. Eine feindliche Invasion hat die Erde überrannt und in vier Wellen von unglaublicher Zerstörungskraft eine unvorstellbar hohe Zahl an Todesopfern gefordert. Cassie Sullivan ist eine von jenen, die alles überlebt haben, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Verrat, Verzweiflung und Misstrauen bestimmt wird – denn die mysteriösen Angreifer, die „Anderen“, treten mittlerweile selbst in Menschengestalt auf. Während nun die fünfte und letzte Welle ihren zerstörerischen Verlauf nimmt, halten Cassie und ihre Mitstreiter Ben und Ringer eine kleine Widerstandsgruppe zusammen. Doch der Kampf wird immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen ...


    Obwohl Cassie im Klappentext als Hauptprotagonistin dargestellt wird, ist sie das nicht wirklich. Die Kapitel aus ihrer Sicht sind wenige und 45% der Geschichte werden von Ringer erzählt, die sich von der Gruppe trennt und etwas ganz anderes erlebt. Cassie ist mir nach wie vor unsympathisch. Obwohl die Gruppe fast das letzte Bisschen ist, was von der Menschheit noch übrig ist, können sie sich nicht zusammenraufen. Ständig liegt irgendwer mit irgendwem in den Haaren, weil irgendetwas nicht so gemacht wurde, wie der und der das wollte. Cassie ist weiter zickig, lässt keinen an sich heran und hofft auf ihren Ritter ins silberner Rüstung – Evan.


    Die Story an sich ist spannend, wenn auch der Schreibstil nicht ganz einfach zu lesen ist. Man muss ich konzentrieren. Trotzdem hatte es die Handlung mir angetan, vor allem, weil ich ja lange Zeit nur den Film kannte und endlich wissen wollte, wie die Geschichte denn weitergeht. Weil der Großteil der Handlung von Ringer erzählt wird, die sich in feindlicher Hand befindet, erfährt man von ihr auch am meisten, was die andere geplant haben und wie sie bisher vorgegangen sind. Leider waren ihre Gedanken sehr sprunghaft … sie hat Schlüsse gezogen, die für sie mit ihrer hohe Auffassungsgabe vielleicht klar auf der Hand lagen, aber der Autor hat sie dem Leser nicht weiter erklärt, wodurch ist zwischenzeitlich nur Bahnhof verstanden habe. Das ist schade …


    Deshalb konnte mich die Geschichte nicht so wirklich catchen. Ich hab mich mehr durch das Buch geschleppt, als das ich es genossen hätte.


    Fazit

    Obwohl die Handlung spannend ist, bleiben die Charaktere weiter unsympathisch. Mit keinem konnte ich mich wirklich identifizieren und statt zusammenzuhalten ist jeder nur auf sein eigenes Überleben konzentriert. Die Auflösungen einiger Plotlines war so kompliziert und lückenhaft erklärt, dass ich teilweise nicht verstanden habe, wie das jetzt gemeint ist. Deshalb ist die Geschichte für mich unvollständig, vieles passt nicht zusammen. Ich werd Band 3 noch lesen, einfach weil ich ihn schon daheim habe, aber ich glaube nicht, dass er den eher enttäuschten Gesamteindruck der Geschichte retten kann ...

  15. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.118)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Erbarmen ist mein erster Jussi Adler Olsen. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Thriller ist gut geschrieben, die detailreichen Schiderungen sorgen für Bilder im Kopf. Wobei die Spannung nicht so stark war, dass ich unbedingt weiterlesen musste. 

    Aber warum die Hintergründe schon neunzig Seiten vor Ende des Buches verraten werden, bleibt mir ein Rätsel. Ebenso, warum Ermittler Car Morck sich so unsympathisch und unkollegial und in ein oder zwei Szenen meines Erachtens auch dumm und unrealistisch verhält. Deshlab bekommt der Bestsellerautor von mir nur vier Sterne.

  16. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.189)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Unfall, bei dem ihre Familie ums Leben kommt, wandelt Mia als eine Art Geist durch die Welt und beobachtet sich selbst und ihre Freunde und den Rest ihrer Familie, wie sie im Krankenhaus um Mias Leben bangen. Währenddessen erzählt Mia aus ihrem Leben mit ihrer Familie und ihrem Freund Adam, während sie überlegt, ob sie gehen oder bleiben soll.

    Was soll ich zu diesem Buch sagen? Irgendwie ist es so unnötig, weil eigentlich nichts passiert und auch die Emotionen nicht bei mir ankamen. Irgendwie will das Buch erzählen, dass Mia selbst in der Hand hat, ob sie in der Welt bleiben will oder ihren Eltern und ihrem Bruder in den Tod folgen soll. Während sie also im Koma liegt, versucht sie sich über ihre Optionen klar zu werden.

    Mias Geschichte kam irgendwie nicht an mich heran, auch wenn ich einige Passagen ganz nett und auch witzig fand. Trotzdem fand ich diese Entscheidung, die Mia hier zu fällen hat, nicht sehr überzeugend. Das Buch konnte mich nicht überzeugen und hat mich leider auch nicht erreicht.

    Nett zu lesen, aber leider nicht mehr!

  17. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (709)
    Aktuelle Rezension von: Michelle_M

    "Der Letzte Wunsch" ist eine Sammlung aus Kurzgeschichten die um den Hexer Geralt von Riva spielen.

    Am Anfang war der Schreibstil des Autors für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit konnte ich mich hineinversetzen.

    Da ich die Serie "The Witcher" gesehen habe, wollte ich auch die Bücher dazu lesen. Der 1. Kurzgeschichtenband half mir ungemein dabei die erste Staffel ein wenig besser zu verstehen, auch wenn natürlich nicht alles gleich ist.

    Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Kurzgeschichtenband und auch auf die Hauptreihe an sich, da ich mir einiges von ihr verspreche.

    Die Welt um den Hexer mit all den Monstern, die der Autor so geschickt in abgewandelter Märchenform darstellt, finde ich persönlich sehr interessant. Sobald man sich an die altertümliche Sprache gewöhnt hat, macht das Lesen Spaß und Lust auf mehr. 

  18. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

     (359)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Nachdem der erste Teil mir relativ gut gefallen hat, wollte ich den zweiten Teil auch noch lesen. Ich hab versucht, die Bücher unabhängig von der Serie zu betrachten, aber das ist mir echt schwer gefallen, weil ich die Serie sehr viel besser finde. Besonders dieser Teil hat mich sehr enttäuscht.

    Die Handlung fand ich nicht wirklich spannend und ich habe mich öfter dabei erwischt, wie ich nach den verbleibenden Seiten geguckt habe. Durch den Schreibstil und die kurzen Kapitel ist man zwar schnell durch die Seiten gekommen, aber der Schreibstil hat es mit schwer gemacht, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Ich konnte ihre Handlungen oft nicht wirklich nachvollziehen und habe nicht mitfiebern können. Dass die Spannung öfter rausgenommen wurde, kann auch an den verschiedenen Erzählperspektiven liegen. Grundsätzlich finde ich das sehr gut, da man so das Geschehen sowohl in der Kolonie als auch auf der Erde verfolgen kann, aber hier wurde oft gewechselt, sobald es etwas spannender wurde.

    Alles in allem ist die Geschichte zwar sehr interessant, aber da ich die Serie bereits gesehen habe und sie deutlich besser fand, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen. Für den 2. Teil gibt es von mir 2,5 Punkte.

  19. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9783551313683)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (1.201)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    in diesem BAnd sind die Kapitel in "jetzt" und "damals" eingeteil, wodurch wir nach jedem Kapitel in der Zeit springen. Durch diese Zeitsprünge möchte man die ganze Zeit weiterlesen, da man unbedingt wissen will, was zu den jeweiligen Zeitpunkten passiert ist.

    In den damals Kapiteln erfahren wir, wie sich Lena in der Wildnis geschlagen hat, wie sie sich anderen Menschen anschließen konnten und wie sich ihr Leben verändert hat.

    In den jetzt Kapiteln befindet sie sich wieder innerhalb der Mauern und versucht einen Auftrag für die Rebellen zu erledigen, welche sie vor verschiedene Schwierigkeiten stellt, während ihre Gedanken und ihr Herz noch bei Alex sind. Jedoch schleicht sich mit der Zeit noch eine weitere Person in ihr Herz.

    Der zweite Teil ist anders als der erste, was aber nicht schlimm ist und man neuen Schwung bekommt und der Cliffhänger am Ende sorgt dafür, dass ich auf jeden Fall wissen muss wie der dritte Teil weiter geht. Zusätzlich gibt es noch die ein oder andere Überraschung, die einem geboten wird in diesem Buch.

  20. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.743)
    Aktuelle Rezension von: MeliP

    Egal ob Buch oder FIlm: hier bleibt kein Auge trocken. Trotzdem ist die Geschichte so schön, dass ich das Buch dreimal lesen musste :-) Auch wenn die Liebesgeschichte erfunden ist, fühlt man mit den beiden auf jeder Seite und in jeder Zeile mit. Das Ende ist zwar anders als erwartet, aber das macht die Geschichte umso schöner

  21. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.273)
    Aktuelle Rezension von: Reading-Fox

    Ich habe die Dilogie von Lissa Price bereits vor einigen Jahren gelesen. Als ich sie dann vor kurzem beim Stöbern auf meiner liebsten Hörbuch-App entdeckte, hatte ich spontan Lust auf einen ReRead - auch um zu schauen, ob sich meine Sicht auf die Bücher mit den Jahren verändert hat. Wenig überraschend nicht: Starters ist für mich weiterhin ein solider Thriller in einem postapokalyptisch-dystopischen Setting, dem es besonders beim Worldbuilding und bei der Charakterentwicklung an Tiefe mangelt. Und, nun ja, Enders war katastrophaler als ich es in Erinnerung hatte. 

    Eine gute Dystopie steht und fällt mit dem Worldbuilding, mit einer plausiblen Erklärung, warum unsere aktuelle Gesellschaft gescheitert ist und wie sich die neue Gesellschaft herausgebildet hat. Und gerade da klafft bereits in Starters eine riesengroße Lücke. Zwar werden die Sporenkriege erwähnt und das Virus, das allen Middles das Leben gekostet hat, aber weiter in die Tiefe geht Price leider nicht. Mir stellten sich so viele Fragen, die bis zum Schluss nicht beantwortet wurden.

    • Was hat die Sporenkriege ausgelöst? 
    • Warum setzte man auf biologische Kriegsführung? 
    • Was hat letztendlich zum Ende des Krieges geführt? 
    • Wie lange hat es gedauert, bis es einen Impfstoff gegen das Virus gab? 
    • Wie kann es sein, dass die USA trotz Kriegen und verheerender Verluste in der Bevölkerung bereits nach einem Jahr wieder reibungslos zu funktionieren scheint? 
    • Warum haben der Krieg und das Virus keinerlei emotionale Folgen für die Ender - auch sie haben doch Familienmitglieder verloren? 
    • Welches Interesse hat die Regierung, die Waisenkinder in Heime zu sperren und dort zu drangsalieren statt sie vernünftig auszubilden? Wozu dieser enorme finanzielle Aufwand? The list goes on ...

    Eigentlich ist der Konflikt der Welt von Starters recht spannend: Die Alten, die die heutige Welt aufgebaut haben, das Geld und die Macht in den Händen halten, stehen den Jungen gegenüber, die ihre eigene Welt aufbauen wollen, aber noch nicht die nötigen Mittel haben, um ihre Visionen zu verwirklichen. Mit den Folgen des Krieges und der Epidemie, dem großen Ungleichgewicht zwischen altem und jungem Teil der Bevölkerung, das daraus hervorging, beschäftigt sich diese Dilogie leider nur am Rande.

    Stattdessen steht ein ganz anderer Konflikt im Mittelpunkt: Zwar ist die Medizin so weit fortgeschritten, dass Menschen bis zu 200 Jahre alt werden können, aber die Ender jagen dennoch der Jugend und Schönheit hinterher. Und hier kommt Prime Destinations a.k.a. die Body Bank ins Spiel, die scheinbar eine Win-Win-Situation anbietet: Die Ender erhalten die Möglichkeit, eine zweite Jugend zu erleben und die armen Starter-Kids bekommen eine großzügige Entschädigung für die Unannehmlichkeiten der Kontrollübernahme. Nur ist der temporäre "Besitz" des jugendlichen Körpers manchen Endern nicht genug und genau in diese Machenschaften stolpert Callie Woodland, unsere Protagonistin.

    Callie war zu Beginn noch sehr sympathisch. Die Angst und Verzweiflung seine Familie in einer Virus-Epidemie zu verlieren, können wir wohl alle mittlerweile sehr gut nachvollziehen. Ihre Trauer und Sehnsucht nach ihren Eltern ging mir daher sehr nahe. Price hat das Leben der Kinder auf der Straße schonungslos beschrieben. Man spürt die Last und Verantwortung, die Callie tagtäglich schultert -  die Sorge um die Gesundheit ihres Bruders, genügend Essen und sauberes Wasser, einen sicheren Schlafplatz. Callies Motivation am Anfang war stark und man möchte ihr gerne glauben, dass sich mit ein paar Sessions bei der Body Bank all diese Sorgen in Luft auflösen. Ein bisschen erinnert sie mich an Katniss: Eigentlich ein durchschnittliches Mädchen, dass sich nur um das Wohlergehen ihrer Familie sorgt und ein gutes Gespür für Gerechtigkeit besitzt. Nur, Katniss ist nicht so naiv und durchschaut das Kapitol. 

    Auch wenn sie bereits seit einem Jahr auf der Straße lebt, ist Callie immer noch ein 16-jähriges Mädchen und ihre Gutgläubigkeit lässt viel Raum für Entwicklung, aber leider geht Callie auch noch am Ende des ersten Bands blauäugig durch ihre Welt. Sie macht einfach keine Entwicklung durch und wird von Nebenfiguren, die eigentlich den Plot bestimmen, über das Schachbrett geschoben. Dabei bleiben leider auch die Emotionen auf der Strecke. Callie lässt sich so sehr von dem Leben ihrer Mieterin einnehmen, dass sie sich kaum mehr einen Gedanken um ihren Bruder macht. Dafür entwickelt sie Instant-Zuneigung für Personen, die sie nur einige Male flüchtig getroffen hat. Auch Blake zähle ich hier dazu: Club-Bekanntschaft, Sohn des Senators, Love-Interest. Die beiden waren eigentlich ganz süß zusammen, aber wie für das Genre üblich, entwickelt sich auch hier alles viel zu schnell.

    Dennoch gelingt es Price im Mittelteil einen guten Spannungsbogen aufzubauen und einen soliden Thriller über die Machenschaften eines zwielichtigen Unternehmens zu erzählen. Es ist sehr schade, dass das Worldbuilding durch die Hintergrundgeschichte eigentlich noch ganz andere Konflikte eröffnet, die - zumindest im ersten Band - überhaupt nicht weiterentwickelt werden. Zumal es die Sporenkriege und die Epidemie nicht wirklich gebraucht hätte, um diese Geschichte zu erzählen. In ihr liegen ganz andere spannende Fragen verborgen, die hoffentlich im zweiten Band augegriffen werden.

  22. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (426)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Dinge die in der Vergangenheit spielen haben Auswirkungen auf das Leben der 4 Jüngelchens. Sie kriegen als erwachsene Droh Video, erst nehmen sie sie nicht aber fahren zu ein Dunker, wo sie verschiedene Aufgaben asozialeren müssen. Wieder ein großartige Buch von Arno Strobel, er Schaft es mir wieder mich zu begeistern. Empfehlung. 

  23. Cover des Buches Vampire Academy - Blaues Blut (ISBN: 9783802582028)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blaues Blut

     (1.279)
    Aktuelle Rezension von: Nisa03

    Der zweite Teil hat mir um einiges besser gefallen, als der erste! 

    Endlich bisschen mehr Dimitri und Rose Action und auch die Ereignisse in diesem Teil waren deutlich spannender als im ersten, ich hab das Buch in einem Tag durchgelesen und kann es kaum erwarten den dritten Teil anzufangen. 

    Ich hoffe es geht so interessant weiter und ich bin vorallem gespannt auf den neuen männlichen Charakter, der sich sehr für Rose interessiert. 

  24. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (755)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Mein Cover sieht ganz anders aus, als die hier gezeigte Ausgabe, deshalb beschreibe ich "meine Version". 

    Darauf ist die gleiche Frau zu sehen wie bei dem neueren Cover, allerdings sieht man sie nur am rechten Rand, wo sie verstohlen mit Waffe in der Hand einen anschaut. 

    Mir persönlich ist die abgebildete Frau zu alt, denn Cia ist 16 Jahre alt, die Frau auf dem Cover sieht älter aus , aber ansonsten gefällt mir das Cover ganz gut ^-°

    Der Hintergrund zeigt einen hellblauen Himmel mit Wolken, das Cover zieht sich durch den gesamten Umschlag und auf der Rückseite sieht man ganz leicht gedruckt eine Stadt.

    Der Buchtitel Die Auslese ist mit schwarzen Buchstaben gut fühlbar bedruckt.

    Unter dem Cover ist das Buch farblich schlicht in Hellblau/Babyblau gehalten.

    415 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    -Eine Welt die neu aufgebaut werden muss-

    108 Prüflinge werden für eine Auslese ausgewählt um sich zu beweisen. 

    Ihr Ziel die Zukunft des Landes zu verbessern!

    Die Kandidaten müssen mehrere Test bewältigen, um in die engere Wahl zu kommen, doch diese Prüfungen sind alles andere als harmlos!

    Der Schatten der Auslese zieht sich immer mehr zu und die anfangs glücklichen Auserwählten, erleben nun den Schrecken der Auswahl!


    Meine Meinung

    Die Reihe lag bei mir eine ganze Weile schon in meinem Regal und ich habe mich von Anfang an auf die Auslese gefreut und mir die Reihe aufgehoben, weil ich die Hoffnung hatte, ein ähnliches Feeling zu bekommen wie bei Die Tribute von Panem und ich muss sagen, genau dieses Feeling hatte ich auch!

    Die Auslese ist aber etwas ganz Eigenes! und baut sich von Seite zu Seite sehr gut auf, was harmlos beginnt wird von Prüfung zu Prüfung immer brutaler. 

    Intrigen, Intelligenz und Ausdauer sind hier entscheidend wie weit du kommst. 

    Die Autorin hat es geschafft, dass ich an so einigen Kandidaten Zweifel und ihnen misstraue. Ob ich damit später richtig liege, wird sich noch zeigen. 

    Meine derzeitige Einschätzung kann aber auch komplett falsch sein, ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    ^-^

    Mein Fazit

    Eine klasse Dystopie, für alle Dystopieliebhaber empfehlenswert, die gerne Action und Rätsel mit einander verbinden.

    Rein vom Feeling her kommt es an Panem/Battle Royal dran, aber wie gesagt die Reihe ist damit nicht vergleichbar! 

    Mir gefällt sie jedenfalls bisher sehr gut ^-°

    5*



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks