Bücher mit dem Tag "treffen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "treffen" gekennzeichnet haben.

361 Bücher

  1. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (469)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  2. Cover des Buches Beautiful Stranger (ISBN: 9783956491092)
    Christina Lauren

    Beautiful Stranger

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Sara verlässt ihren Verlobten nachdem dieser sie betrogen hat und trifft auf einer Party einen charmanten Fremden und lässt sich mit ihm auf ein Abenteuer ein, als der Abend vorüber ist, denkt sie ihn nie mehr wieder zu sehen. Bis sie einige Wochen später ihm immer wieder über den Weg läuft, beide können die Intensität zwischen einander nicht ignorieren und lassen sich auf eine unverbindliche Affäre ein indem sie eine neue Seite von sich ausleben und aufgehen können...

    Ach war das ein gutes erotisches Buch... ich habe mir schon gedacht, dass es beim ersten nur daran lag, dass ich die Protagonisten nicht mochte... Hier ganz anders... 

    Ich mochte die Art und weise wie beide Protagonisten aufeinander treffen und eine neue Leidenschaft in sich finden und diese auch miteinander ausleben können und sich neu entdecken... Sara ist aus einer schlechten Beziehung geflohen und es ist schnell klar, dass sie noch ein Geheimnis hütet, etwas Drama darf ja nach fehlen und hier in genau Richtigem Masse. Denn im Vordergrund steht ganz klar die Vorlieben der beiden sowie die Dynamik zwischen ihnen, es baut sich langsam etwas zwischen den beiden an und man hofft so mit...

    Der Schreibstil war sehr angenehm und ich habe das Buch einfach verschlungen... Das Ende war mir etwas zu flach und einfallslos, vor allem da die Protagonistin bereits eine interessante Vergangenheit n diese Richtung mitgebracht hat... trotzdem hat es die Geschichte nicht ruiniert  und deswegen ein gutes 4Sterne Buch das ich jedem Empfehlen kann :)

    Für alle die gerne viel, wirklich viel Sexy-time haben und es mögen wenn Protagonisten neue Seiten an sich entdecken

  3. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Teil 2 endet ja ein wenig mit einem Cliffhanger und Teil 3 ist wirklich eine Fortsetzung, die eher wie ein Nachwort von Teil 2 ist. (Teil 1 kann man unabhängig lesen, aber Teil 3 macht ohne den zweiten Teil keinen Sinn). Es ist auch spannend, aber die ersten beiden Bücher sind besser. Hier geht es - von der Gerichtsverhandlung auf den letzten 150 Seiten (von 850 Seiten) abgesehen - hauptsächlich um die Hintergründe und den schwedischen Staatsschutz. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger, sondern teilweise etwas trocken. Dennoch fiebert man wieder mit Lisbeth, Mickael und Erika mit und kann das Buch kaum weglegen. Schade, dass es die geplanten anderen Teile nicht mehr geben wird, aber so ist es auch eine runde Sache. Ich werde Lisbeth vermissen.

  4. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Das Buch erschien im Original im Jahr 2014 unter dem Titel „The Secret Place“. Es ist der fünfte Roman von Tana Frenchs Reihe über die Dubliner Mordkommission, wobei jeweils ein anderer Ermittler als Ich-Erzähler im Vordergrund steht, diesmal der junge Detective Stephen Moran vom Dezernat für Ungelöste Fälle, den man schon aus dem Band „Sterbenskalt“ als Sidekick von Frank Mackey kennt. Dieser junge, ehrgeizige Detective Moran sieht seine Chance gekommen, seinem nächsten Karriereziel, einem Wechsel in die Mordkommission, ein Stück näherzukommen, als die 16-jährige Holly Mackey, die ihn von früher kennt, bei ihm erscheint und ihm eine Karte überreicht, auf der auf dem Bild des vor einem Jahr ermordeten Chris Harper der Satz steht „Ich weiß, wer ihn getötet hat“. Seine Bekanntschaft mit den Mackeys in die Waagschale werfend, erreicht er, dass die zuständige Ermittlungsleiterin der Mordkommission, Antoine Conway, ihn in die wieder aufzunehmenden Ermittlungen einbindet.

    Die Kapitel erzählen im abwechselnd entweder von den neu aufgenommenen Ermittlungen oder von der Zeit in der Schule vor der Ermordung Chris Harpers. Bald wird für den Leser deutlich, dass während die Zeit vor der Ermordung auf diesen Mord zuläuft, im anderen Strang die Auflösung parallel vorangetrieben wird. Letzterer überdauert lediglich einen einzigen Tag, den die Ermittler an der Schule verbringen.

    Leider baute die Autorin einige übernatürliche Geschehnisse ein, wie z.B. an- und ausgehendes Licht, einen heißgewordenen Schlüssel und mehrere Personen, die einen Toten lebendig gesehen haben wollen, deren Zustandekommen sie nicht sauber aufklärt. Bedauerlicherweise nur einmal nach dem Platzen einer Lampe wartet die Autorin an einer solchen Stelle mit einer logischen Erklärung auf. Das ist mir eindeutig zu esoterisch geraten.

    Gut gelungen finde ich die Schilderung der Befragungen durch die Ermittler, insbesondere die Herausarbeitung der Gedanken, die sich die Fragenden über die Befragten anhand der jeweiligen Antworten und Reaktionen machen und die Schlüsse, die die beiden Polizisten daraus ziehen.

    Bisweilen fand ich es schwer, den Wissensstand der einzelnen Figuren nachzuvollziehen bzw. im Kopf zu behalten und zu unterscheiden von dem, was der Leser weiß. Das ist alles nicht ganz unkompliziert, es ist vielmehr ein Konglomerat aus Lügen, Täuschungen und Scheinwahrheiten, das die Ermittler in vielen Befragungen zu zerlegen haben. Psychologische Spitzfindigkeiten zeichnen Tana Frenchs Romane aus und sind eine Stärke von ihr. Dieser hier ist keine Ausnahme, eher im Gegenteil. 

    Offen blieb für mich, warum Selena mit Chris Schluss gemacht hat und da das ein zentrales Geschehnis innerhalb der Geschichte ist, finde ich das nicht angemessen. Vielleicht liegt das aber auch nur an meinem Unverständnis. Ich habe es jedenfalls nicht kapiert. Drei Sterne

  5. Cover des Buches Play On - Dunkles Spiel (ISBN: 9783548291222)
    Samantha Young

    Play On - Dunkles Spiel

     (125)
    Aktuelle Rezension von: NinaGrey

    "Play On - Dunkles Spiel" lag nun wirklich lange auf dem SuB, doch jetzt habe ich es endlich in die Hand genommen um Nora und Aidan kennenzulernen, aber leider konnten mich die beiden nocht so richtig von sich überzeugen.

    Nora war im ersten Teil des Buches ein junges Mädchen, die sich von ihren Eltern, die auch nicht gerade liebevoll waren in einen Käfig gesperrt, bis Jim kam, der ihr die Freiheit bot, alles gut und schön, ich habe diesen Teil gemocht, weil ich eine entstehende jugendliche Liebe immer unheimlich süß finde, und was Nora am Ende getan hat, sehr mutig fand und sie verstehen konnte.

    Drei Jahre später ist nichts, wie es war und wie es sein sollte und das hat mir wirklich das Herz gebrochen, denn dieses Schicksal haben weder Jim noch Nora verdient oder nötig gehabt, aber ich kann den Verlauf der Geschichte verstehen, weil sie sehr viel zu Noras Entwicklung die an sich mehr und mehr arbeitet und an ihrem Schicksal. welches nicht das einzige bleiben wird, wächst, was ich unheimlich stark finde, doch mir fehlt in dem ganzen der Tiefgrund, die Emotionen, die sie niemals offen zur Schau gestellt hat, weil sie aufgrund ihrer Schuldgefühle immerzu eine Mauer um sich errichtet hat, die nichts anders zuließ, dann kam noch der Mittelteil, der nicht wahnsinnig spannend war, wo man viel mehr hätte rausholen können bis hin zum Ende, welches mir zu plötzlich und schnell ging....

    Von herzenbrechen über Leidenschaft bis hin zu tiefgründigen Gefühlen, es fehlte an allen Ecken und Enden für mich, weshalb ich leider nicht begeistert war und stolz auf mich bin, dieses Buch bis zum Ende hin gelesen zu haben

  6. Cover des Buches 36 Fragen an dich (ISBN: 9783453271654)
    Vicki Grant

    36 Fragen an dich

     (114)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Ich hatte letztens von einem solchen Experiment gelesen und als ich dann dieses Buch in die Hände bekam, war ich wahnsinnig neugierig und musste es einfach lesen.

    Doch leider muss ich sagen, dass das Buch nicht wirklich meins war. Es ist überwiegend, zumindest im Mittelteil, in Chatform geschrieben, was für mich anstrengend zu lesen war. Am Anfang wusste ich auch gar nicht, ob sie jetzt schreiben oder sich sehen, da dies aus dem Text nicht wirklich ersichtlich war. Auch hatte ich teilweise ganz andere Vorstellungen, wie dieses Experiment denn ablaufen soll und war dadurch oft verwirrt. Hildy empfand ich oft als sehr unreif und extrem überdreht. Sympathisch konnte ich sie leider nicht finden. Mit Paul ist es leider ähnlich: Er wirkt arrogant, abweisend, kalt. Sicher steckt bei ihm etwas dahinter, aber positiv finde ich so ein Verhalten nicht. Die ganze Geschichte wirkte für mich auch etwas zu gestellt und gewollt, die Charakterveränderungen waren zwar da, aber für mich auch irgendwie nicht so schlüssig und natürlich wie bei anderen Büchern.

    Fazit: Das Thema ist faszinierend, die Umsetzung hat mir aber leider nicht gefallen.

  7. Cover des Buches 6 Uhr 41 (ISBN: 9783442483747)
    Jean-Philippe Blondel

    6 Uhr 41

     (172)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Die Rezension fällt recht kurz aus, da dieses Buch auch nur knapp 160 Seiten hat :)

    Zunächst einmal werden wir ins Hier und Jetzt gebracht. Beide erzählen aus ihrem Leben. Bis zu dem Punkt, an dem Philippe sich neben Cecile setzt. Wir erfahren Stück für Stück von ihrer Beziehung, aber auch immer mehr aus ihren beider Leben. Beide sind zerrissen, beide sind ein bisschen leidend, beide kommen ins grübeln.



    Fazit:

    Zwischendurch habe ich allerdings gedacht, irgendwie ist es wenig eine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über zwei zerrissenen Personen in den 40igern. Das Ende fand ich ganz wunderbar und hat für mich die Geschichte gerettet. 

  8. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (536)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Hans Castrop ist drei und zwanzig Jahre alt, hat studiert und soll in Hamburg in ein großes Schifffahrtsunternehmen einsteigen. Zuvor reist er aber nach Davos, denn in einer Bergklinik ist sein Vetter. Hoch oben sind viele Patienten, die mit den Lungen Problemen haben. Drei Wochen will Hans seinen Besuch dauern lassen, aber irgend etwas hält ihn fest. Die Geschichten der Leute, die Atmosphäre, das gemeinsame Essen und der Tanz und die Abendstunden mit Musik und Gesang. Hans fühlt sich krank und bekommt Fieber und tatsächlich findet der Arzt eine dunkle Stelle auf seiner Lunge. So bleibt der Ingenieur und kommt immer mehr in dem Haus an und verliebt sich und driftet ab und vergisst zu weilen sogar sein Alter. Aus drei Wochen werden sieben Jahr und die politische Veränderung in der Welt, hält nun Einzug auf dem Zauberberg. Thomas Manns Roman ist eine Wucht, ein ganz großer Wurf und wirkt heute noch genauso wie damals. Faszinierende Personen und genaue Beschreibungen und ein großartiger Schauplatz.

  9. Cover des Buches The Wild Ones (ISBN: 9783453545854)
    M. Leighton

    The Wild Ones

     (93)
    Aktuelle Rezension von: laraantonia
    Meine Meinung
    Ich habe die ersten zwei Teile der Reihe schon vor einigen Monaten gelesen und hatte sie leider nicht so gut in Erinnerung. Dennoch wollte ich die Reihe gerne beenden, weswegen ich mich an den dritten Teil gemacht habe.

    Der Roman ist in der Ich-Form und abwechselnd aus den Perspektiven von Violet und Jet verfasst worden. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass Violets Perspektive da ein wenig überwiegt, gerade da von von Jets Geheimnissen erst viel später erfährt, wobei dem Leser die von Violet gleich dar gelegt werden.

    Prinzipiell fand ich die Idee des Kennen Lernen bei einem Sucht-Treffen irgendwie ziemlich interessant, schlussendlich hat es mich dann aber doch nicht mehr so begeistern können. Warum genau, kann ich leider nicht sagen.
    Ansonsten fand ich den Inhalt zwar wirklich schön zu lesen, aber ganz für sich gewinnen konnte er mich auch nicht. Es gibt einige Geheimnisse zwischen Violet und Jet und - ohne zu viel zu verraten - beide sind nicht die Person, die sie vor der anderen vorgeben zu sein. Die ganze Geheimniskrämerei war ganz interessant, gerade das von Jet hat mich wirklich überraschen können!

    Die Charaktere an sich haben es mir leider nicht großartig antun können. Sie waren mir sympathisch, ja. Aber das war es auch leider schon. Ich konnte mich mit ihnen nicht identifizieren und wahnsinnig ans Herz gewachsen sind sie mir leider auch nicht.

    Fazit
    Es war besser als erwartet und somit eine schöne Lektüre für Zwischendurch, ohne tiefere Begeisterung bei mir auslösen zu können.

  10. Cover des Buches Morgenrot (ISBN: 9783453532809)
    Tanja Heitmann

    Morgenrot

     (772)
    Aktuelle Rezension von: bellas_auslese

    Ich hatte mir erhofft, auf eine Reihe gestoßen zu sein, mit der ich mich treiben lassen kann und gut unterhalten werde ohne zu viele schwere Themen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Buch hinterlässt mich zwiegespalten.

    Zunächst einmal finde ich den Schreibstil von Tanja Heitmann sehr bildlich und ansprechend. Die ersten Kapitel haben sich flüssig gelesen und haben großen Spaß gemacht.

    Leider sind die weiteren Handlungssprünge schwer nachvollziehbar und wirken unzusammenhängend.
    Außerdem zeichnet Tanja Heitmann ein Frauenbild, dass ich sehr schwierig finde, da es in der Geschichte nicht relativiert wird.
    Leider konnte ich auch keine Sympathie für Adam entwickeln. Er bleibt für mich zu fade und kann die angestrebte Antiheldenrolle nicht ausfüllen.

    Ich denke, dass ich mich dem zweiten Teil der Reihe trotzdem mit etwas Abstand widmen werde, da ich dem Schreibstil der Autorin flüssig folgen konnte und den Plot der Dämonen durchaus ansprechend finde.

  11. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.084)
    Aktuelle Rezension von: Federstrich

    Ich bin da auch hin. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass der Auslöser dieses Buch war. Habe Kerkelings Geschichte von "seinem" Jakobsweg, mit vielen, skurrilen und schönen Begegnungen kann ich nur bestätigen, auch wenn "mein" Weg sich natürlich ganz anders gestaltet hat. Was der Autor jedenfalls wunderbar beschreibt,  und weshalb sich auch ein "Run" auf den Camino entwickelt hat, ist die ganz besondere Atmosphäre dort. Einzig die Hotelübernachtungen kreide ich Hape Kerkeling an, denn die Übernachtungen in den vielen Herbergen, Turnhalle oder Kirchen vor Ort waren es für mich, die den Weg absolut abgerundet hat. Außerdem war es eine willkommene Ablenkung von den Strapazen, den Stationen des Fernsehstars nachzuspüren. 

  12. Cover des Buches Wie wir uns aus Versehen verliebten (ISBN: 9783570158012)
    Kristen Tracy

    Wie wir uns aus Versehen verliebten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    Inhaltsangabe:


    Als Lucy die falsche Nummer wählt, landet sie ausgerechnet bei Highschoolflirt James Rusher in der Leitung. Auf Anhieb haben die beiden einen guten Draht zueinander: Was als Versehen begann, setzt sich mit Anrufen von früh bis spät fort. Im wirklichen Leben sind sich Lucy und James nie begegnet. Doch bald vertrauen sie sich Dinge an, die nicht einmal ihre engsten Freunde wissen. Als James endlich ein Treffen vorschlägt, willigt Lucy zögerlich ein - und dann versetzt James sie ...


    Meinung:


    Ich habe mich entschieden das Buch zu lesen, weil der Klappentext vielversprechend klang und ich meine Portion Kitsch nötig hatte. Positiv überrascht hat mich, dass Lucy die Protagonistin viel lieber telefoniert als schreibt (was die Mehrheit der Menschen die ich kenne nicht so unterschreiben könnten), sodass diese "Telefonfreundschaft" zwischen Lucy und James aus Anrufen und Sprachnachrichten auf der Mailbox besteht.

    Die Aufmachung mit der Anrufzeit fand ich sehr originell und passend. Sie wird durchgängig im Buch beibehalten.

    Die Idee der Geschichte hat sehr viel Potenzial und ich hatte hohe Erwartungen für dieses Buch, weshalb ich ein klein wenig enttäuscht von der Umsetzung war. Lucy, die mir als leicht spießerische Protagonistin im Gedächtnis geblieben ist, was keinesfalls negativ aufgenommen werden soll, denn auf ihre eigene Art und Weise bringt sie den ein wenig arroganten James auf den Boden der Tatsachen zurück. Leider hatte ich an manchen Stellen das Gefühl das der Konflikt zwischen Lucy und James provoziert wurde, zum Beispiel durch Überreaktionen, nur um das Geschehen voran zu bringen. Auch handelt es sich meiner bescheidenen Meinung nach nicht um ein Liebesgeschichtchen, wie es der Titel "Wie wir uns verliebten" vermuten lässt, sondern es ist eher ein "Young-Adult-Erwachsen-werden-und-mit-den-eigenen-Dämonen-klar-kommen-Genre". Ich habe mich am Ende des Romans wirklich gefragt, wo denn hier die Liebesgeschichte war, denn ich hatte eher das Gefühl, dass die beiden beste Freunde geworden sind, denn nicht nur haben sie sich ihre Vergangenheit und ihre Dämonen anvertraut, sondern sich auch dem anderen seelisch geöffnet. Aber deshalb das Ganze als eine Liebesgeschichte zu bezeichnen ist in meiner Auffassung ein wenig zu weit gegriffen.


    Fazit:

    Ich habe das Buch dennoch genossen, denn genau wie James wollte ich einfach nur noch raus finden, weshalb Lucy sich so mysteriös verhält. Ich kann das Buch für diejenigen empfehlen, die das Young-Adult-Genre lieben, denn es handelt sich hierbei einfach mehr um Young-Adult als Liebesgeschichte.

  13. Cover des Buches Hex Hall - Dunkle Magie (ISBN: 9783802582400)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Dunkle Magie

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Wie auch der erste Band hat mir der zweite super gefallen.
    Die Story war von Anfang bis Ende spannend, sodass ich auch den Band kaum aus der Hand legen konnte. 

    KLASSE :) 

  14. Cover des Buches Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen (ISBN: 9783570164259)
    Bettina Belitz

    Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: M_yx002

    Wohoow...jaaaa, also der zweite Band setzt die Geschichte gelungen fort -mit Humor, Dramatik, Action und schön viel Surrealem. Und was passiert am Ende - der größte Kliffhänger überhaupt🙆🏼‍♀️😂. Ein super Buch, was keinen Raum lässt, die Geschichte nicht vollständig fertigzulesen!

  15. Cover des Buches Das Dornenkind (ISBN: 9783442486021)
    Max Bentow

    Das Dornenkind

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Ein Serienmörder tötet mehrere Menschen und hinterlässt eine grausame Botschaft – eingeritzt in deren Haut. Eine Botschaft für Nils Trojan. Doch ist es wirklich der totgeglaubte Federmann, der zurück ist?

     

    Meine Meinung:

    In seinem 5. Psychotriller um Nils Trojan lässt Max Bentow einen Alptraum für seinen Hauptprotagonisten wahr werden. Er lernt „Das Dornenkind“ kennen, die Tochter des Federmanns. Auch dieser Teil ist gespickt mit Spannungspeaks, grausamen und detaillierten Beschreibungen der Taten und Tatorte und wie kein anderer schafft es Bentow, ein Ereignis auf das andere folgen zu lassen, ohne dass es zu viel wird. Im Gegenteil, man hat Angst, die Augen zu schließen um ja nichts zu verpassen. Jede Seite birgt ein neues Horrorszenario. Mit jedem Kapitel stellen sich einem erneut die Haare zu Berge!

     

    Für Nils Trojan ist es mal wieder ein ganz persönlicher Fall. Nicht nur, weil eventuell der Federmann wieder aufgetaucht ist, sondern weil die Taten auch erneut auf ihn und sein Umfeld abzielen. Fast ein bisschen zu kurz kamen diesmal Jana und Trojans Team. In diesem Buch ist er überwiegend im Alleingang unterwegs. Und mit Wendy, der Tochter des Federmanns, bringt Bentow noch eine neue Protagonistin ins Rennen, die der Geschichte einen zusätzlich Hype und noch mehr Drive verleiht. Aus ihr wurde ich bis zum Ende nicht schlau und weiß immer noch nicht: Wer ist sie wirklich? Was ist ihr Motiv? Aber ich denke, dass wir mit ihr in den Folgebänden sicher nochmals zu tun haben werden.

     

    Und wie schon anfangs erwähnt, hat es die Geschichte wieder richtig in sich. Der Autor beschreibt alptraumhaft Szenen und stellt alles absolut plastisch dar – man hat die grausamen Bilder direkt im Kopf. Die Tatorte, das Haus der alten Leute, die Erscheinungen, die die Protagonisten teilweise haben, das alles führt dazu, dass man während des Lesens ständig unter Spannung steht und das ist es auch, was diesen Teil wieder zu einem absoluten Pageturner macht. Dann das grandiose Finale, das nochmals zusätzlich das Tempo anzieht; es war einfach wieder genial und ich bin froh, schon den nächsten Teil hier zu haben, um direkt weiterlesen zu können. Eine absolute Leseempfehlung von mir an alle, die auf der Suche nach rasanter Spannung sind und Psychothriller lieben!

     

    Fazit:

    Mit „Das Dornenkind“ setzt Max Bentow die Psychothriller-Serie um seinen Ermittler Nils Trojan fort - und auch dieses Buch hat mich schon direkt im Prolog wieder gehabt! Es war spannend auf jeder Seite. Mit Wendy bringt er eine neue, sehr interessante Protagonistin mit hinein, von der wir hoffentlich noch viel hören werden. Und Nils selbst hat wieder einen sehr persönlichen Fall vor sich, der ihn an seine Grenzen bringt – und uns mit ihm. Dem Autor ist erneut ein perfekter Psychothriller gelungen, der die Nerven zum Zerreißen spannt, den man mit weit aufgerissenen Augen liest und bei dem die Seiten nur so dahinfliegen!

     

    5 Sterne von mir für diesen grausamen Nervenkitzel!

  16. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.398)
    Aktuelle Rezension von: allswonderland

    Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek. Die Klappentexte sind immer der Hammer, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Plot Twists hauen mich jedes mal vom hocker. 

    Sebastian, you have my heart.

  17. Cover des Buches Mächtiges Blut (ISBN: 9789963522590)
    Sandra Florean

    Mächtiges Blut

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Alruna92

    Inhalt:
    In dem Buch "Mächtiges Blut" geht es um Louisa und Dorian. Dorian ist ein 600 Jahre alter Vampir und er verliebt sich in die sterbliche Louisa.
    Louisa, welche mit Ängsten und einem Alkoholproblem zu kämpfen hat, macht es Dorian nicht leicht, ihr Herz zu erobern. Doch was passiert, wenn sie heraus findet, was er ist?!

    Meinung:
    Die Geschichte ist eigentlich genau so eine, wie ich sie gerne mag. Ja, ich weiß, davon gibt es viele, aber gut umgesetzt lese ich es immer wieder gerne.
    Auch wenn ich es so sehr wollte, so 100% hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe leider keinen Zugang zu den Charakteren finden können, Louisas Verhalten war für mich oft unverständlich und auch ihr Alkoholproblem hat mich sehr gestört. Viele schreiben, dass sie es gut fanden, dass sie nicht so perfekt ist, wie andere Protagonisten, aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie besondere Charaktereigenschaften aufweist. Genau wie Dorian, ihn fand ich leider gar nicht so attraktiv. Er kam mir eher vor wie ein Hündchen, welches aber auch wirklich alles für Louisa machen würde. Seine ständigen Liebesbekundungen fand ich doch wirklich etwas anstrengend und das obwohl ich mich doch sonst auch für sehr schnulzige Bücher erwärmen kann. Aber das war selbst mir etwas zu viel.
    Auch zuviel fand ich die Sexszenen in dem Buch. Es kam mir etwas so vor, als ob versucht wurde immer was noch "krasseres" zu beschreiben. So viel Variation wie möglich, aber auch übertrieben heftig. Nicht nur einmal haben mir bestimmte Charaktere so Leid getan, was ihnen angetan wird, das war mir etwas zu viel. Hätte vielleicht auch einmal gereicht

    Fazit:
    Ich fand nicht alles schlecht an dem Buch und auf eine Art hat es mich auch unterhalten, aber wegen den genannten Kritikpunkten reicht es für mich leider nur für 3 Sterne.


  18. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  19. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (430)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    »Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden.«

    Das Buch ist so schön, so heftig, so brutal, dass es zu einem Gefühlschaos führt und man sich von Lou leiten lässt, als würde man in ihren Fußstapfen stecken, als wäre man sie und würde verzweifelt versuchen, etwas in Ordnung zu bringen, für das man keine Kraft besitzt.

    Lou ist hochbegabt, eine richtige Denkmaschine, deren Gedanken immer zu rasen und auch wenn sie in allem nach einer Logik sucht, einem Muster, das sie aufzählen kann, das sich addieren und subtrahieren lässt, verliert sie sich doch in ihren Gefühlen und schafft es nicht, das Leben zu verstehen. Sie ist bereit, alles für ihre beste Freundin zu opfern und als der Moment kommt, zögert sie keinen Moment lang.

    Es ist ein schönes Buch, eine kräftige Geschichte, die alles von seinem Leser abverlangt, bis die Worte einem die Brust schnüren und man fühlen muss, wie sich das Herz zu einem Klumpen schrumpft, dessen Gewicht einen erdrückt. Lous Wünsche und ihre Machtlosigkeit werden zu einer Bürde, die man als Leser zu tragen beginnt, obwohl man das nicht will, man sich sogar am Anfang dagegen wehrt, aber irgendwann tut man es doch, weil man stark für Lou sein möchte, weil ihre Probleme zu der eigenen werden. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und doch habe ich mich am Schluss geschlagen gefühlt, hilflos und verloren und so endlichen traurig, als hätte ich ihr Schicksal durchlebt, als wäre mir das im wirklichen Leben passiert! Das gelingt nur einer guten Autorin.

    Man merkt, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt und alles tut, damit man als Leser die Seele der Figur zu spüren bekommt. Von Anfang an blieb das Buch spannend, die Vorarbeit war nicht quälend, sondern interessant, wichtig, etwas Besonderes, das sich am Ende mit einer Wucht entfalten hat, als hätte die Autorin einen Faustschlag tief in meine Seele versetzt.

  20. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.747)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder


    Ellie hat ihr Leben lang in der Stadt gelebt und ausgerechnet jetzt zieht sie gemeinsam mit ihren Eltern in ein kleines Dorf. Das gefällt Ellie ganz und gar nicht. Das Leben im Darf ist komplett anders, als sie es von der Stadt kennt.


    Als Ellie auf Colin trifft verändert sich ihre Meinung schlagartig. Dieser Junge zieht sie magisch an. Sie weiß nicht was es ist, doch sie möchte für immer in seiner Nähe bleiben.


    Ausgerechnet ihr sonst so offener Vater scheint Colin nicht zu mögen. Kennen die beiden sich? Und was war das für eine merkwürdige Aura, als die beiden aufeinander trafen?


    Irgendetwas stimmt mit Colin und ihrem Vater nicht und das will Ellie auf jeden Fall herausfinden.


    Der erste Band der "Ellie & Colin" Reihe von Bettina Belitz. Eine schöne, spannende Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat.


    Ellie ist ein sehr starker Charakter. Ein junges Mädchen, dass nicht alles mit sich machen lässt und eine starke eigene Meinung hat. Allerdings stellt sie sich in manchen Situationen etwas dämlich an.


    Colin hingegen ist der typische geheimnisvolle Junge, auf den jedes Mädchen zu fliegen scheint. Der allerdings ein Einzelgänger ist und unnahbar scheint.


    Die Charaktere sind etwas klischeehaft. Trotz allem hat mir die Geschichte sehr viel Freude beim Lesen bereitet. Sie wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und ich hätte gerne mehr über die Familiengeschichte von Colin und Ellie, bzw. Ellies Vater erfahren.


    Ich bin gespannt wie es in Band 2 "Scherbenmond" weitergeht und wie sich die Beziehung zwischen Ellie und Colin entwickelt.

  21. Cover des Buches Die 5. Plage - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442370375)
    James Patterson

    Die 5. Plage - Women's Murder Club -

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    In einem Krankenhaus legt jemand toten Menschen Münzen auf die Augen. In Autos werden die Leichen von herausgeputzten jungen Mädchen gefunden. Ein Krankenhaus wird angeklagt. Und mittendrin ermitteln Lindsay und ihr Women’s Murder Club – als Yukis Mama auf unerklärliche Weise verstirbt – auch sie mit Münzen auf den Augen.

     

    Meine Meinung:

    In „Die 5. Plage“ schickt James Patterson Lindsay Boxer gleich auf mehrere unterschiedliche Ermittlungen. Es ist wieder spannend und mitreißend – keine Frage. Er wechselt zwischen der Erzählweise in Ich-Form aus Lindsays Sicht und den einzelnen Protagonisten hin und her. Wir bekommen Einblicke in die Gedanken der Täter und Opfer. Die Tatorte sind grausig aber auch kunstvoll wie immer. Und dennoch ist diesmal von allem ein bisschen zu viel.

     

    Lindsay steht hier wieder im Vordergrund. Diesmal werden die Ermittlungen mehr durch sie und ihren Kollegen Warren Jacobi durchgeführt – die anderen Mitglieder ihres Clubs, Cindy, Claire und Yuki, sind diesmal eher am Rande mit dabei. Dennoch lernen wir Yuki privat näher kennen und am Ende nimmt sie noch ein bisschen mehr den Platz der verstorbenen Jill ein. Wer mir ein bisschen fehlt dieses Mal ist Lindsays Lebensgefährte Joe. Er möchte ihr gerne noch näherkommen, plant ein gemeinsames Zusammenziehen und dann überschlägt sich alles und die beiden schaffen nicht mal mehr ein Treffen. Das fand ich sehr schade. Ich hoffe, dass wir in den weiteren Teilen mehr von ihm hören und die beiden eine stabile Beziehung entwickeln können. Und ich würde auch gerne von Cindy und Claire, die wir schon seit der ersten Folge begleiten, etwas mehr erfahren.

     

    Die Story selbst ist diesmal etwas verwirrend, was ich schade finde. Jeder Teil für sich genommen ist interessant und mitreißend. Aber für mich sind die Highlights unzusammenhängend. Die Morde an den „Car-Girls“ sind das verbrecherische Highlight, die Aufklärung erfolgt dann ganz plötzlich. Von den Ermittlungen selbst sind wir eher bei Dr. Garza, wobei wir von den Morgen im Krankenhaus fast nichts erfahren. Auch der eigentliche Täter bleibt bis ganz zum Schluss im Verborgenen und wird dann im Nachwort gefasst. Aber wie es dazu kam, wie man auf diese Person als Täter kam – das erfahren wir leider nicht. Da hätte ich gerne sowohl über die Ermittlungen und die Täter in den „Car-Girl“-Morden als auch über die Ermittlungen und die Hintergründe zu den Taten im Krankenhaus mehr erfahren. Das waren zwei Bücher in einem, spannend erzählt, aber leider jeweils etwas oberflächlich.

     

    Fazit:

    „Die 5. Plage“ von James Patterson war gut und spannend, hat mich jedoch dennoch etwas enttäuscht. Der Autor hat zwei Fälle – eigentlich sogar drei Fälle in ein Buch gepackt. Leider werden die Fälle selbst dadurch etwas oberflächlich abgehandelt. Jeder für sich war spannend und interessant – aber die Hintergründe blieben den LeserInnen leider etwas verborgen. Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Dennoch war das Buch gut geschrieben, es war immer eine Grundspannung vorhanden – aber es hätte durchaus mehr Potenzial gehabt.

     

    Gute 3 Sterne von mir für diese 3 interessanten Fälle, die ich gerne in mindestens 2 Büchern gelesen hätte.

  22. Cover des Buches Das Glück, wie es hätte sein können (ISBN: 9783888979279)
    Véronique Olmi

    Das Glück, wie es hätte sein können

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sookie70
    Serge, verheiratet mit der schönen, um vieles jüngeren Lucie und Vater von zwei wohlgeratenen Kindern, verliebt sich auf den ersten Blick: In Suzanne, die Klavierstimmerin. Sie ist so anders als seine Frau.

    Er folgt ihr, er verführt sie, er gängelt sie - und sie lässt es geschehen...

    Begegnungen und Trennungen, Leid und Zugeständnisse, Vernunft und Affekt teilen sich die Bühne in dieser etwas ungewöhnlichen Pariser Liebesgeschichte.

    Suzanne schildert ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form. Das erzeugt eine seltsame (wahrscheinlich von der Autorin gewollte) Diszanz zu jenen Passagen, in denen über Serge erzählt wird.

    Tatsächlich bleibt die Geschichte der beiden Liebenden für mich eigenartig distanziert bis zuletzt. Die Begriffe Liebe, Beziehung, Ehe, Familie und Herkunft bilden in diesem- ein bisschen tragischen -  Roman die Leitfäden für die gekonnte Schilderung einer "amour fou", und zwar mit für mich gar nicht so unerwartetem Ende...


  23. Cover des Buches In Liebe, Brooklyn (ISBN: 9783785570579)
    Lisa Schroeder

    In Liebe, Brooklyn

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Nach dem Tod von Lucca trauert die ganze Familie um ihn. Vorallem seine Freundin Brooklyn kann ihn nicht vergessen. Doch auch sein Bruder hängt noch sehr an ihm, obwohl die beiden sehr unterschiedlich waren.


    Brooklyn schreibt immer wieder Briefe an Lucca. Sie versucht so, ihre Trauer zu verarbeiten. Es hilft ihr, wenn sie Lucca von ihrem Leben und ihren Gefühlen erzählen kann.


    Die Trauer bringt Luccas Bruder und Brooklyn zueinander. Beide haben dasselbe Schicksal erlitten und die Trauer der beiden ist immer noch groß.


    "In Liebe, Brooklyn" von Lisa Schroeder, ist eine dramatische und ergreifende Liebesgeschichte zweier Personen, die sich ohne ihre Trauer vielleicht niemals gefunden hätten.


    An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leider konnte es mich nicht ganz so ergreifen, wie ich es erhofft habe. 


    Natürlich ist die Geschichte sehr traurig und bewegend. Nur konnte ich mich nicht ganz hineinfallen lassen.


    Im Großen und Ganzen eine schöne, ergreifende Liebesgeschichte. In der die Trauer um einen geliebten Menschen im Vordergrund ist.

  24. Cover des Buches Am Ende ist noch längst nicht Schluss (ISBN: 9783499270871)
    Safia Monney

    Am Ende ist noch längst nicht Schluss

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Julia_liest
    Ralph, siebzigjähriger Roadie in Rente, mag nicht mehr. Benebelt von Alkohol und Gras macht ihm nichts mehr Freude, der Rücken schmerzt, ebenso die alten Erinnerungen an das Leben auf Tour. Er hat keine sozialen Kontakte, kein Geld und die (jungen) Frauen stehen auch nicht mehr auf ihn.
    Als er einen Helfereinsatz im Altenheim hinter sich und eine peinliche Abfuhr kassiert hat, erinnert er sich an einen alten Pakt, den er als junger Mann mit seinen besten Freunden Roy und Gonzo geschlossen hat – mit 60 ist Schluss. Dem Leben ein Ende setzen bevor man alt und gebrechlich wird.
    Viele Jahre sind vergangen und der Kontakt zu den Freunden ist abgebrochen. Ralph macht sich mit dem achtzigjährigen Piet, dem er bei der Flucht aus dem Altersheim hilft, auf den Weg um die alten Freunde ausfindig zu machen. Der alte Pakt soll nun endlich in die Tat umgesetzt werden… Ob Roy und Gonzo das auch so sehen…?

    „Am Ende ist noch längst nicht Schluss“ von Safia Monney ist ein Roman über das Älterwerden, Solidarität und echte Freundschaft. Das Buch ist in überschaubare Kapitel gegliedert. Jedes beginnt mit einem Songtitel, was ein sehr schönes Detail darstellt.
    Ralph führt/e ein wildes Leben, was die Autorin sehr gut wiedergibt. Auch die anderen Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden ganz toll beschrieben, auch wenn mir nicht jeder ausnahmslos sympathisch war.
    Die Geschichte ist nicht vorhersehbar, daher wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. „Am Ende ist noch längst nicht Schluss“ von Safia Monney hat mich schmunzeln lassen, aber auch nachdenklich gemacht. Ich habe viel Empathie für die Protagonisten verspürt und mitgefiebert. Schön ist, dass sie am Ende doch alle im Herzen junggeblieben sind.

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