Bücher mit dem Tag "traumwelt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "traumwelt" gekennzeichnet haben.

140 Bücher

  1. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    „Everflame - Feuerprobe“ ist für mich ein reread. Ich habe das Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich etwas enttäuscht, da ich mir etwas völlig anderes unter der Geschichte vorgestellt habe. Trotzdem hat mich das Buch nie richtig losgelassen, weshalb ich die Reihe jetzt beenden möchte, wozu ich Band eins zum Verständnis erneut gelesen habe. 

    Lily ist 17 Jahre alt, hat feuerrote Haare und wird immer wieder von lebensbedrohlichen Allergien geplagt. Als sie von ihrem Schwarm Tristan schwer enttäuscht wird, gibt sie der geheimnisvollen Stimme nach, die sie zu sich ruft. Plötzlich befindet sie sich in einem Paralleluniversum, in dem sie auf ihre böse Doppelgängerin trifft. Kann sie sie besiegen? Welche Absichten verfolgt diese Lilian wirklich?

    Jetzt nachdem ich noch so ungefähr wusste in welche Richtung das Ganze geht, konnte ich mich auch ganz anders auf die Geschichte einlassen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht diese Welt zu erforschen. Sie wirkt sehr modern, zugleich aber auch etwas mittelalterlich. Der Mix ist etwas ganz besonders, da Wissenschaft auf Magie trifft. Es wartet auf jeden Fall keine 0815 Hexen Story auf einen.

    Auch die Charaktere sind aufgrund ihrer Verletzlichkeit und ihrer Gefühle sehr sympthisch. Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit, was natürlich zu dem ein oder anderen Problem führt. Besonders die Doppelgänger-Problematik macht es spannend. Wie ist es in zwei verschiedene Versionen der selben Person verliebt zu sein? Vor allem wenn mit einer der Versionen schon negative Erfahrungen vorhanden sind?

    Eine Frage die ich gerne mit in Band zwei nehme, nach diesem spannenden Ende.

  2. Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

     (638)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Die Idee an sich, der Aufbau der Geschichte und auch das Setting haben mir sehr gut gefallen.
    Jedoch mangelte es meiner Meinung nach an Erklärungen und dem nötigen Tiefgang.
    Der Schreibstil hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Er ist zwar sehr einfach gehalten wirkte auf mich aber oft etwas abgehackt, wobei ich nicht weiss, ob dies vielleicht auch an den Kürzungen lag. Ebenso erschienen mir manche Ausdrucksweisen als zu modern und nicht der Epoche entsprechend.

    Die Beschreibung der Charaktere war eher oberflächlich, entsprechend hinterliessen die einzelnen Protagonistinnen nur einen blassen Eindruck auf mich. Vielleicht ändert sich dies ja noch mit den weiteren Bänden. Mir fehlte einfach allgemein die Bindung zu den Charakteren, weshalb mich ihre Handlungen oder die Ereignisse auch nicht gross berührten.
    Ausserdem konnte ich die Freundschaft der Mädchen überhaupt nicht nachvollziehen, welche wie aus dem Nichts kam.

    Für mich leider kein wirklich gelungener Auftakt. Doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, und werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe auf eine Steigerung.

  3. Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423790406)
    Hank Green

    Ein wirklich erstaunliches Ding

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Kurzfazit: Glatte 4 Sterne. Klappentext zeigt nicht so richtig den eigentlichen Hauptkern der Geschichte. Die Charaktere werden unsymphathisch, aber irgendwie auch auf eine verständliche Weise. Zielgruppe ist eher Richtung Anfang/Mitte Zwanzig. Dennoch hat es mich positiv überrascht!

    Die längere Fassung:
    Hank Green. Genau. Green wie in John Green, der Autor der die bekannten Werke "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Margos Spuren" und "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" geschrieben hat. Hier ist nun das erste Buch seines jüngeren Bruders Hank Green, der vor allem über soziale Medien bekannt ist.

    Dadurch, dass ich auch die Bücher von John Green gelesen habe, war mein erster Fehlgedanke: ich habe erwartet, dass auch Hank Green ein Jugendbuch geschrieben hat. Das ist es nicht! Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind alle im Alter "nach dem Studium" und arbeiten schon! 

    Das Buch kann irgendwie als Science Fiction eingestuft werden, aber auch nur am Rande. Deswegen zum Inhalt:
    April arbeitet zu viel in dem Start-Up Unternehmen, aber zumindest hat sie einen Job. Als sie eines Nachts (nach zu vielen Überstunden) nach Hause geht, entdeckt sie eine riesige Statur. Kurzerhand beschließt sie, davon ein Video zu drehen, die Statur zu interviewen und verpasst ihr den Namen Carl.
    Doch am nächsten Morgen stellt sie fest, dass eben jenes Video viral ging und es überall auf der Welt diese Robotor-Statuen gibt. Erst glauben alle an einen Werbegag, doch dann werden die Statuen abgeriegelt und Militär schaltet sich ein. April, als eine der ersten Personen, die solch eine Statue gesehen hat, wird nun befragt und immer damit in Verbindung gebracht. Sie nutzt diese Chance und teilt digital ihre Meinung, Sichtweise, neuen Ergebnisse und Erkenntnisse. 

    Meine Meinung:
    Hank Green hat unheimlich viel in dieses Buch gepackt. Es ist unmöglich in einer Rezension alles zu erläutern, was Hank Green hier auffährt. Das ist wissenschaftliches Wissen, was hier angewendet wird (die Zusammensetzung der Statuen, das Entschlüssen von Daten mit dem Hex-Zahlsystem), soziale Medien und Content Creater (April, die aktiv auf diesen Plattformen agiert und ihr "Wissen" teilt), das Arbeitsleben (April und ihr Job), Weltfrieden, Aliens, Freundschaft, Liebe, Arroganz, Fremdenfeindlichkeit, Gruppierungen innerhalb einer Gesellschaft und so viel mehr.
    Für mich hat er es geschafft, alle diese Themen gut darzustellen und eine spannende Geschichte zu schreiben. Aber ich glaube vielen ist das einfach zu viel, zu konfus und nicht einschätzbar.

    Die Charaktere:
    Das ist so eine Sache. Aprils Video geht viral. Plötzlich merkt sie, dass an ihr lebhaftes Interesse besteht. Die Follower-Zahlen steigen und irgendwann fängt sie an, sich darüber zu definieren. Langsam aber sicher, war mir April dann wirklich unsympathisch, aber nachvollziehen konnte ich die Entwicklung schon. Was macht Erfolg mit uns? Was passiert, wenn die Follower-Zahlen runter gehen? Was, wenn der Algorithmus sich ändert? Alles habe ich schon gesehen, auch bei Content-Creator, die ich mag. Sie verdienen darüber ihr Geld, Einbruch bedeutet Verlust. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass April für mich einfach arrogant und unnahbar geworden war. 

    Für wen ist dieses Buch jetzt was?
    Keine Ahnung. Es schneidet so viele Themen an,  dass ich es nicht sagen kann. Sind es die Statuen (und damit die Debatte um Außerirdische)? Der Social Media Aspekt? Ich glaube, das Buch reißt manche mit (wie mich), oder aber sie kriegen keinen Bezug zur Geschichte und den Charakteren.

    Achso:
    Ist der erste Band. Ob der zweite jemals auf Deutsch erscheint? Ich weiß es nicht, ich bin jedenfalls vom Cliffhanger überrascht worden.
    Und die Protagonistin heißt mit vollen Namen April May. Ja, April Mai...


  4. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Lang ist es her, dass ich die Vorgänger-Bände gelesen habe. Der Rückblick hat den Wiedereinstieg sicher erleichtert, wenn ich auch gerne noch ein wenig gehabt hätte. Leider hat mich der Band nicht so richtig catchen können. Die Entwicklungen haben eher ein Kopfschütteln bei mir ausgelöst und von den Lichtkämpfern war ich ein wenig enttäuscht. Wie leicht sie sich von anderen (insbesondere der Schattenfrau) reinlegen lassen. Lediglich Max hat mir wirklich gut gefallen und sich toll entwickelt. Insgesamt sind mir bezüglich der Traumebene auch zu viele Fragen offen geblieben - zumindest hab ich nicht alles verstanden, was es zwischendurch doch auch ein wenig schwer gemacht hat.

  5. Cover des Buches Rainbowland - Das Geheimnis der sieben Welten (ISBN: B0146DJPW0)
    Johanna Wasser

    Rainbowland - Das Geheimnis der sieben Welten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Annie hat sich von einem Gericht als mündig erklären lassen, um ihrem kleinen Bruder Max eine Niere zu spenden. Beide fallen nach der OP ins Koma, Annie erwacht, Max nicht. In ihren Träumen sieht sie ihn, kann aber nicht zu ihm gelangen. Da bekommt sie ungeahnte Schützenhilfe, ausgerechnet von dem Neuen aus ihrer Klassen, dessen Augen die seltsame Angewohnheit haben die Farbe zu ändern. Lio erklärt ihr dass sie im Rainbowland gelandet ist, und hilft ihr zu diese Welt zu verstehen. Doch die Idylle wird getrübt, denn Max ist nicht länger in Rainbowland. Der dunkle Lord hat ihn entführt um seine Macht zu stärken. Annie, Lio und ein sprechender Efeu machen sich auf die Suche ihn zu finden.

    Das Werk begann vielversprechend. Annie die ihrem Bruder eine Niere spendet, um dessen Leben zu retten und dann ihre Reisen in das Gemälde ihres Vaters. Doch ab der Hälfte konnte ich mit der Geschichte gar nichts mehr anfangen. Zunächst nervte mich die unnötigen Details, wie „Ich kochte Gemüsesuppe von gestern, bis die kleinen Kartoffelstückchen im Topf tanzten“.“An Tag so und so schrieben wir eine Leistungskontrolle“…usw. Ich brauchte nicht auch noch die fünfte Hausaufgabe zu „das Parfüm“ und auch beim fünften Mal wusste ich noch das sie ihren Brüdern Harry Potter vorlas. Im Gegensatz dazu waren in Dialogen immer irgendwelche unzusammenhängende Lücken. Vor allem weil Lio nicht auf Fragen direkt antwortet und spontan das Thema wechselt oder schweigt. Das empfand ich besonders als anstrengend. Ich wurde einfach nicht warm mit der Story, weil ich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr durchsah. Was zur Hölle sind denn nun Kurlis, Botschafter, Verwandte der Elfen, Gutaussehend, ja schön, aber was machen die den ganzen Tag? Was sollte die blöde Nebenhandlung mit Lars, wo es doch gar nichts mit Max‘ Verschwinden zu tun hat? Und warum beschreibt die Autorin ihn wie einen Zehnjährigen obwohl er bereits 15 ist? Wer ist Paul? Und woher weiß Izis Oma von Rainbowland Rurox und den anderen sieben Welten? Vor allem wo kam die Oma plötzlich her? Ich gebe zu ab über der Hälfte habe ich nur noch quer gelesen, weil mich die Langatmigkeit der Story gepaart mit den für mich nicht nachvollziehbaren Gedankensprüngen der Protagonisten genervt hat. Vielleicht hätten sich dann einige Fragen geklärt, aber es war mir nicht wichtig genug jeden Satz zu lesen. Es interessierte mich nicht mehr was aus Max, Lio und Annie wurde und weil ich ohnehin nicht mehr durchsah bei den vielen Welten und Parallelwelten. Der Anfang zog sich sehr in die Länge, dafür dass der eigentlich spannende Teil der Reise durch die Welten lediglich die letzten 20% der Geschichte in Anspruch nahm. Es gab aber auch etwas, was mir gefallen hat, nämlich der bissige Efeu. Diese Gestalt war wirklich mal witzig und originell, auch wenn ich noch nicht weiß wie ein Efeu lächeln oder nicken kann.

    Ich denke mir reicht eine Reise durch das Rainbowland, von daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Mit Annie und den anderen bin ich einfach nicht warm geworden, deswegen ist mir egal ob der Dunkle Lord die Herrschaft übernimmt. Bei meinem Glück ist es ohnehin Annies Vater, denn über den erfährt man ja nur dass er das Bild gemalt hat und dann von der Bildfläche verschwand

  6. Cover des Buches Christmasland (ISBN: 9783453437975)
    Joe Hill

    Christmasland

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ein böser Mann, ein Auto mit speziellen Fähigkeiten, verschwundene Kinder und ein Mädchen, das eine außergewöhnliche Begabung besitzt ... das hat mich schon sehr an Stephen King erinnert, den Vater von Joe Hill. Auch vom Schreiben her erkennt man Ähnlichkeiten, auch wenn der Autor hier sein ganz eigenes Ding macht mit gefühlt etwas modernerem Stil. Was mir sehr gut gefallen hat! Es war mein erstes Buch von ihm und wird nicht das letzte bleiben!

    Der Anfang war jedenfalls super gewählt und man spürt förmlich, wie das Böse erwacht und man ahnt, dass da schlimme Ding auf einen zukommen werden. Charlie Manx, ein verurteilter Kindesentführer und -mörder, liegt nämlich seit Jahren im Koma im Hochsicherheitstrakt, doch seine Vergangenheit beginnt, ihn einzuholen.

    Dann schwenkt es um Jahre zurück zur Kindheit von Vic McQueen. Mit 8 Jahren bemerkt sie zum ersten Mal eine sonderbare Eigenschaft, die sie verloren gegangene Dinge wiederfinden lässt. Als Kind sieht sie darin etwas besonderes und macht sich gar keine so großen Gedanken darüber, doch je älter sie wird, umso verstrickter erscheint ihr das, was sie als Realität gesehen hat. Denn eigentlich ist das ja gar nicht möglich. Ihre Entwicklung erscheint als eine Verkettung unglücklicher Umstände, wobei ich sie wirklich sehr ins Herz geschlossen habe, denn was sie durchmachen muss, mag man wirklich niemandem wünschen!
    Ihre Verbindung zu Charlie Manx hat große Auswirkungen, die sie in einen Abwärtsstrudel ziehen, dem sie sich nicht erwehren kann.

    Manchen Lesern scheint es teilweise zu langsam voranzugehen, was ich nicht so empfunden habe. Auch wenn viele Details erwähnt werden hab ich umso mehr die unheimliche Atmosphäre genossen und war beständig gespannt, wohin mich die Wege der Protagonisten führen. Dabei wird es grotesk, brutal und vielleicht auch gruselig - je nachdem, wie viel man gewohnt ist. Joe Hill beschreibt manche Situationen abwechselnd aus den Perspektiven der Beteiligten, was manchen in die Länge gezogen scheint, für mich aber einen besonders tollen Einblick geboten hat und zu keinem Zeitpunkt gestreckt wirkte.
    Klasse fand ich auch die Kapitelüberschriften der Orte, wo man sich gerade befindet, durch das die Übergänge oft besonders gelungen sind.

    Sehr grausam ist Charlie Manx´ Einstellung, im guten zu handeln, ja die Kinder sozusagen zu retten von ihren verderbten Eltern und somit eine schreckliche Zukunft zu verhindern: und sie dafür mitzunehmen in sein "Christmasland", in das Land ewiger Weihnacht, Spaß und Schoko-Nikoläusen. Doch was die Kinder hier erwartet ist alles andere als "süß".
    Überhaupt finde ich die Protagonisten aber auch die Nebenfiguren alle sehr gut ausgearbeitet. Einen strahlenden Helden gibt es nicht wirklich, aber viel Liebe, Ängste, Hoffnungslosigkeit, Mut und die vielen kleinen und großen Sorgen des Alltags, die jeder von ihnen zu meistern sucht. Und immer der Horror im Hintergrund, der auf sie lauert :D

    Wer hier eine Weihnachtsgeschichte erwartet wird enttäuscht sein - auch wenn regelmäßig Weihnachtslieder erklingen und der Weg in das geheimnisvolle Land von Charlie Manx eine große Rolle spielt. Dennoch war es richtig für mich, es in der Weihnachtszeit zu lesen, da es so nochmal einen ganz besonders beklemmenden Beigeschmack hatte.

  7. Cover des Buches Evermore - Der Stern der Nacht (ISBN: 9783442476220)
    Alyson Noël

    Evermore - Der Stern der Nacht

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Haven war bisher Evers beste Freundin, doch das ist nun endgültig vorbei. Havens große Liebe Roman ist tot, und die Schuld daran gibt sie Ever. Außerdem ist Evers Hoffnung auf ein glückliches Leben mit Damen für immer dahin, denn das Mittel gegen den Fluch, der auf ihnen lastet, ist zerstört worden. Soll Ever nun tatsächlich gegen ihre Freundin Haven kämpfen, die nur auf Rache aus ist? Oder soll sie abwarten und riskieren, dass Haven das Leben ihrer besten Freunde und vielleicht sogar ihr eigenes zerstört?

    Nach dem ich den ersten Band gelesen habe dachte ich wirklich, dass es eine vielversprechende Reihe werden würde. Leider ist das Gegenteil der Fall, denn es wird von Band zu Band nur noch schlimmer. Die Geschichte hat mich ab dem dritten Band nur noch genervt &‘ es wurde immer schlimmer. An sich wäre es eine spannende Reihe geworden, aber es ging rapide Berg ab &‘ die Geschichte wurde nicht gut umgesetzt. 

  8. Cover des Buches Ich träumte von deiner Liebe (ISBN: 9783960871408)
    Bettina Kiraly

    Ich träumte von deiner Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Rebecca ist Immobilienmaklerin und lernt dadurch Daniel Forst kennen. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen während des anschließenden gemeinsamen Essens. Auf der Autofahrt danach gibt es einen Unfall bei dem nur Rebecca überlebt. Nach 4 Jahren erwacht sie aus dem Koma und ist der Meinung, sie hat 4 wunderbare Jahre mit Daniel verbracht als ihren Ehemann. Doch wie kann das sein? Ihr einziger Vertrauter in dieser schweren Zeit ist Daniels Freund Valentin.
    Eine gute Idee für eine emotionale Geschichte. Rebeccas Gefühle befinden sich in einem Strudel, den man gut verstehen kann. Sie wacht aus dem Koma auf und ihre Träume von Daniel waren so echt und schön. Plötzlich ist alles vorbei und weit weg, und sie kommt mit der Realität nur schwer zurecht. Sie weiß teils gar nicht mehr, was Realität und Traum ist, und so geht es auch uns trotz unterschiedlicher Schriftarten, denn die Perspektiven wechseln ständig. Dabei sind die Figuren wieder sehr authentisch, und Rebecca steht auch ansonsten mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist eine nette Person. Der Schreibstil liest sich angenehm, und das Ende ist absolut rund.
  9. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Die Grundidee ist wirklich gut. Ein Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht und irgendwie magisch ist. Celia und Marco (ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren, aber ich fand die Namen etwas unpassend und ulkig für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt 😅), die beide Magier sind, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie seit frühester Kindheit durch einen Zauber miteinander verbunden sind und irgendwann, stellvertretend für ihre Väter,  in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten müssen. Die Bilder, die teilweise kreiert werden, sind wirklich hübsch, jedoch ist die Handlung ein einziges Chaos. Es gibt keinen roten Faden, viele Zeitsprünge und irgendwie hatte ich eigentlich praktisch keine Ahnung, was gerade passiert und worum es genau geht. Es ist Erin Morgensterns Erstlingswerk, wenn ich mich nicht irre. Ich glaube, würde sie es neu schreiben und ein bisschen mehr Struktur reinbringen, hätte es echt Potenzial.  

  10. Cover des Buches Als die schwarzen Feen kamen (ISBN: 9783570401477)
    Anika Beer

    Als die schwarzen Feen kamen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …

    Die Geschichte klang interessant, auch, wenn ich mir meinen Teil dazu schon dachte. Ich erwartete von der Handlung tatsächlich nicht viel, das klassische Schema, die üblichen Klischees. Wie sehr ich mich doch geirrt habe!

    Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwerer, an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, was aber ziemlich schnell ging. Dann wurde die Geschichte zwar interessant, doch erst geschah, meiner Meinung nach, nicht viel. Was ich als Bestätigung meiner vorgefassten Meinung der Geschichte sah.

    Und dann ging es plötzlich richtig los. Spannung wurde an allen Ecken und Enden aufgebaut und steigerte sich mit jedem Kapitel. Es gab einige unerwartete Wendungen und mehrmals habe ich geschockt auf die Seiten gestarrt. Das Buch vereint Fantasy und Mystery, wobei einige Thriller-Elemente eingewoben wurden, deren Schockmomente mich gepackt haben und nicht mehr losließen.

    Die Charaktere in Form von Marie und Gabriel fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich habe mich in beide gut hineinversetzen können, mich mit ihnen gefreut, gebangt, gelitten und wurde nervös! Als dann die Kapitel aus Gabriels Sicht dazukamen, wurden die Unterschiede und Beweggründe der beiden offensichtlich, bauten noch zusätzlich Spannung auf. Allerdings haben hier auch tatsächlich ein paar Klischees Einzug gehalten. Marie, das unscheinbare Mädchen, anders als alle anderen. Gabriel, der wunderschöne, düstere und geheimnisvolle Mädchenschwarm.

    Und dann kam mein Highlight – das Ende! Mit einigem habe ich gerechnet, aber nicht damit. Es hat mich überrascht und mir dadurch sogar noch besser gefallen. Dieses Buch hat mich so weit gebracht, dass ich die Autorin definitiv im Auge behalten werde. Wahrscheinlich wird schon in nächster Zeit ein weiteres Buch von ihr bei mir einziehen

  11. Cover des Buches Die Schattenflüsterin (ISBN: 9783959914857)
    Olga A. Krouk

    Die Schattenflüsterin

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Michelles_Buchgestoeber

    Liza will unbedingt Nach Russland um Ihren Vater zu finden der sie damals verlassen hat . Auch wenn ihre Mutter strikt dagegen ist reist sie nach Russland und trifft dort auf ihre Gastfamilie . Sonja ihre Gastschwester weis mehr über lizas gabe als sie selber , aber mit der zeit überschlagen sich die ergeignisse und Liza merkt schnell das sie vor ihrer gabe nicht fliehen kann.


    Setting 

    Das setting ist mal etwas ganz anderes , Russland ist wie ich finde ein nicht so häufiges Genutztes Setting in Büchern aber hier passte alles , die Düstere Atmosfähre machte es dadruch wirklich spannend weil es zur Saga des Nachtmahres wirklich gepasst hat .


    Protagonisten 

    Die Protas hätten wesentlich mehr tiefe haben können, ich fand sie leider etwas oberflächlich . Manche gefühle kamen bei mir leider nicht an , und dadruch wurde es schwierig manchmal in der geschichte mit zuhalten .


    Schreibstiel 

    Der schreibstiel wahr am anfang schön Flockig und leicht verständlich ungefair in der mitte Des Buches wurde es mir zu schnell das ich kaum mithalten konnte , was sehr schade wahr .


    Fazit 

    Die Schattenflüsterin-Zwischen Herz und Dämon von  Olga Krouk konnte mich leider nicht so überzeugen , der schreibstiel hätte etwas besser sein können sowie auch die Protagonisten die mir leider etwas zu flach wahren . Die Geschichte dan sich sowie das Settig wahr wirklich super gewählt und man hätte mehr raus holen können . 

  12. Cover des Buches Niemandsstadt (ISBN: 9783522202671)
    Tobias Goldfarb

    Niemandsstadt

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Niemandsstadt

    Jugendbuch

    Josef/Fein ist eine Außenseiterin, die in eine Fantasiestadt reisen kann. Ihre beste Freundin ist der Star der Klasse, versiert in Social Media, umschwärmt und doch ganz anders als es sich anhört.

    Die Geschichte spielt mit den zunächst stereotyp wirkenden Heldinnen und macht sie vielschichtiger und realer.

    Gut und Böse sind ebenfalls nicht von vornherein eindeutig - die Geschichte ist mit Wortspielen und originellen Ideen durchzogen. Unterhaltsam, gut lesbar und trotz der sehr kurzen Kapitel entwickelt sie einen Sog beim Lesen.

    #Niemandsstadt #TobiasGoldfarb #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram

  13. Cover des Buches Traumzeichen - Wer träumt mit mir? (ISBN: 9783743875739)
    Lara Kessing

    Traumzeichen - Wer träumt mit mir?

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Der Kurzroman als Einführung in die Traumzeichen-Reihe über das Klarträumen. Inspiriert von den Klarträumen der Autorin. Inkl. 2 Klarträume aus ihrem persönlichen Traumtagebuch.

    Wer sind eigentlich die Leute, von denen wir träumen, obwohl wir sie nicht kennen? Als Lina durch Zufall in ihrem Traum bewusst wird, dass sie träumt, nutzt sie die Chance, um genau das herauszufinden. So erfährt sie von den Klarträumern, die die Nächte dazu nutzen, Abenteuer zu erleben und ihre Träume bewusst zu steuern. Kaum in dieser Welt angekommen, merkt sie schnell, dass es auch in der Traumwelt Schatten gibt und nicht jeder sie willkommen heißt. Andererseits gibt es da noch diese mysteriöse Einladung, sich mit jemandem in der Traumwelt zu treffen, die sie in ihrem Briefkasten findet.

    Auch Diana wird durch eine zufällige Begegnung mit einer Künstlerin in die Welt des bewussten Träumens eingeführt. Völlig fasziniert von den Möglichkeiten, die einem das bewusste Träumen bietet, nimmt sie alles auf, was man ihr beibringt. Als sie auf einen geheimnisvollen Fremden trifft, fühlt sie sich erschlagen von den Emotionen, die sein Anblick in ihr auslöst. Allerdings warnt man sie vor ihm, weil genau er dafür sorgen könnte, dass sie die Welt des bewussten Träumens verlassen muss. Er soll einer der Traumwächter sein. Diese Gegner der Klarträumer wollen das bewusste Träumen verhindern.

    Für welche Seite werden sich Diana und Lina entscheiden?



    Rezension:

    Lina ist Verkäuferin bei einer Modekette, Diana arbeitet in einem Büro. Beide habe ihre täglichen Problemchen des Arbeitsalltags. Doch nachts entdecken beide zufällig das lucide Träumen. Unabhängig stellen sie fest, dass auch die Traumwelt nicht frei von Problemen ist. Unterschiedliche Parteien wollen die Traumwelt nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten – und die beiden Neuträumerinnen geraden mitten in diese Auseinandersetzung hinein.

    Nach dem Vorwort der Autorin und mehreren am Anfang in die Handlung eingebetteten Erklärungen könnte man als Leser zunächst auf den Gedanken kommen, bei Lara Kessings Buch würde es sich um eine als Roman verpackte Anleitung zum luciden Träumen handeln. Mit dem weiteren Fortschreiten der Geschichte entwickelt diese sich jedoch zu einer in der Traumwelt angesiedelte Fantasy-Story. In dieser schließen die beiden Protagonistinnen sogar Bekanntschaften mit anderen realen Menschen, die in ihren eigenen Träumen auch diese Welt besuchen.

    Die Autorin erzählt ihre außergewöhnliche (Traum-)Fantasy nicht nur abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonistinnen, sondern wechselt zusätzlich zwischen Traum- und realer Welt. Dabei belässt sie es jedoch in allen Fällen bei der Perspektive eines Beobachters.

    Wie sich diese Geschichte entwickelt, ist noch kaum absehbar, denn dieses kurze eBook, das noch fast als Kurzgeschichte durchgehen könnte, stellt nicht viel mehr als den Einstieg in Linas und Dianas Abenteuer dar. Mittlerweile sind schon die Bände 2 bis 4 verfügbar, die vom Umfang her deutlich umfangreicher ausfallen. Es ist also davon auszugehen, dass es in dieser Traumwelt noch diverse Verwicklungen geben dürfte. Dieser relativ kurze Einstieg in die Reihe weckt jedenfalls das Interesse an dieser ungewöhnlichen Geschichte.


    Fazit:

    Wer möchte sich nicht gezielt in seine eigene Fantasy-Welt träumen? Den beiden Protagonistinnen dieser Reihe gelingt genau das.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  14. Cover des Buches Projekt DreamWalker (ISBN: 9783755740308)
    Christoph Zachariae

    Projekt DreamWalker

     (58)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Dr. Jakob Lem ist ein Traumforscher. Er arbeitet im Schlaflabor der Berliner Charité an einer Methode, trainierte Menschen in die Träume anderer Menschen zu schicken. Er nennt es: Projekt DreamWalker.


    Seine fünfzehnjährige Tochter Isabella ist sensibel. Sie meidet Geräusche und Menschen. Am liebsten zeichnet sie Insekten. Nur in ihren Träumen kann sie normal sein. Ihr Traum ist ihr Zufluchtsort. Dr. Lem will Isabella zu einer DreamWalkerin ausbilden, denn sie ist eine Klarträumerin und dafür bestens geeignet.


    Als bei einem Ausflug in Spanien ein Verkehrsunfall passiert, liegt Dr. Lem im Koma. Isa versucht nun, seinen Traum zu finden und ihn aus dem Koma zu erwecken.



    Ich muss sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht von dem Buch.

    Der Start ist holprig, ich bin nicht so gut in die Geschichte hineingekommen. Es sind so viele Fachbegriffe in dem Buch, das stört den Lesefluss, vor allem, weil ich teilweise nicht wusste, was die Fachbegriffe bedeuten. Und das, obwohl das Buch ab 12 ist. Wenn die Charaktere an die Vergangenheit gedacht haben, konnte ich nicht immer sofort feststellen, ob sie immer noch in Erinnerungen schwelgen oder ob sie wieder in der "realen" Welt sind.

    Das Buch wird aus der Sicht von Dr. Lem und aus der Sicht von Isabella (Isa) erzählt. Aus Isas Sicht ist die Geschichte toll.

    Aus Dr. Lems Sicht gibt es sehr viele Fachbegriffe und es ist ein bisschen durcheinander.

    Dazu kommt noch, dass das Buch erst ab der Hälfte mal kuz spannend wird. Ansonsten zieht sich die Geschichte ein bisschen und trotzdem ist nicht wirklich viel passiert.



    Zitat: "Ohne ihren Vater, das wurde ihr in diesem Augenblick klar, überlebte sie nicht. Sie musste ihn finden und zurückholen." 

  15. Cover des Buches Traumsplitter (ISBN: 9783453534162)
    Tanja Heitmann

    Traumsplitter

     (168)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Eine sehr interessante Geschichte über Träume, Freundschaft, Familie und die Liebe. Ella ist eine lebensfrohe Frau, die mehr vom Leben will und bekommt. Sie greift nach den Sternen und nach ihren Träumen und lässt sie davon nicht abbringen. Sie passt sich an, aber verbiegt sich nicht. Gabriel ist ein Mann mit sehr vielen Geheimnissen. Der Verlauf ist interessant und zuerst lernt man sie kennen, die Charaktere und manchmal war es etwas langatmig. Es dauerte, bis die Magie der Geschichte begann. Erst im letzten Viertel wurde es sehr interessant und spannend. Obwohl ich hier auch so meine Probleme beim Lesen hatte. Manches verstand ich nicht, anderes hätte ich gerne mehr gehabt und wusste nicht wirklich, was jetzt eigentlich los ist.

  16. Cover des Buches Traumfänger (ISBN: 9783959910378)
    Petra Röder

    Traumfänger

     (182)
    Aktuelle Rezension von: jessi_here

    Inhalt:

    Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau einem solchen Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten festsitzt. Bald wird klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, doch hat ihre aufkeimende Liebe überhaupt eine Chance?

    Denn nur wenn es Kylie gelingt, Matt und Emma aus diesem Traum zu befreien, werden die beiden auch in der realen Welt überleben. Doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem Kylie erst erfährt, als es fast zu spät ist.
    Quelle: goodreads.com

    Meinung:

    Jeder Mensch träumt, wenn er schläft.

    Das Cover finde ich persönlich nur ok, es sieht irgendwie nach einer Geschichte mit Feen aus, obwohl Kylie ja ein Mensch ist, das passt irgendwie nicht. Es ist aber auch nicht schrecklich, für mich ist es einfach ok.

    Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Kylie, wodurch man sie besser kennen lernt. Ich mochte besonders die Beschreibungen von der Traumwelt, da konnte ich mir alles super vorstellen.

    Zu Beginn lernt man Kylie kennen, deren Schwester im Koma liegt. Als sie in einem Traum ihre Schwester rufen hört und auf Matt trifft, kann sie es zuerst nicht glauben, aber sie ist in der Traumwelt gelandet. Dort will sie ihre Schwester retten.

    Ich hatte keine Ahnung, was mich bei dem Buch erwarten würde, als ich es angefangen habe. Doch bereits der Einstieg war durch den Schreibstil sehr leicht für mich. Es geht sofort los und Kylie ist schon nach ein paar Kapiteln in der Traumwelt. Man weiß als Leser am Anfang fast gar nichts und erst mit der Zeit kommen alle Infos dazu, was ich persönlich nicht schlecht finde.

    Kylie blieb für mich allerdings sehr blass. Man lernt weder ihre Familie noch sie selbst besser kennen, ihr einziger Ansporn im ganzen Buch ist es, ihre Schwester zu retten. Immer nur geht es um Emma und Kylie tut alles für sie, wodurch sie oftmals sehr naive Entscheidungen getroffen hat. Allgemein erschien sie mir nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein. Da gibts eine Szene in der sie und Matt vor einer Schlucht stehen, zuerst meint Kylie, dass sie da nicht runter will und das nicht schafft. Dann fällt sie runter, verstaut sich den Knöchel und besteht plötzlich darauf, dass sie die Schlucht doch durchqueren will, mit verstauchtem Knöchel, obwohl sie sich vorher so geweigert hat.

    Von Matt erfährt man leider auch nicht mehr. Irgendwas erklärt er, wieso er in der Traumwelt ist, was er im realen Leben getan hat aber mehr Tiefe gibt es auch bei ihm nicht. Das fand ich echt schade, denn er war irgendwie doch ein interessanter Charakter, von dem ich mehr erfahren wollte. Und er hat auch nachgedacht, bevor er etwas getan hat, anders als Kylie.

    Das Buch ist recht dünn, trotzdem fand ich die Geschichte nicht schlecht und viel länger hätte man sie auch nicht ziehen dürfen. Kylie will ihre Schwester retten und müss dafür einmal durch die ganze Traumwelt gehen. Auf dem Weg gibt es einige Hindernisse, die mir wirklich gut gefallen haben. Böse Monster und Monster, die eigentlich gar nicht böse sind. Die ganze Welt fand ich sehr toll beschrieben und ich mochte alle Personen und auch Tiere, die sie auf ihrem Weg getroffen haben. Da hat sich die Autorin eine tolle Welt erdacht.

    Die Liebesgeschichte fand ich viel zu schnell und ich spürte da auch keine wirklichen Funken. Nachdem Kylie zweimal in der Traumwelt war und die beiden insgesamt nur ein paar Stunden miteinander verbracht haben, reden sie schon von Liebe und planen ihr restliches Leben. Sie sind beide schon über 20, daher hätte ich mir hier etwas realistischeres gewünscht. Man merkte zwar, dass sie sich immer wieder anschauen und vielleicht ganz nett finden, aber von Liebe würde ich nach der kurzen Zeit nicht sprechen, vor allem wissen sie im Prinzip nichts von einander. Das hat alles leider etwas unrealistisch gemacht.

    Die Verflechtung von der Traumwelt mit der richtigen Welt hat mir gefallen. In beiden Welten muss Kylie etwas tun um ihrer Schwester und Matt zu helfen und mit der Zeit wird auch klar, wer der eigentliche Bösewicht im Buch ist. Man kann eigentlich von allein draufkommen und ich fands dann nicht mehr wirklich überraschend, aber dadurch wurde es am Ende dann doch nochmal richtig spannend.

    Fazit:

    Obwohl das Buch so kurz ist beinhaltet es eine richtig gute Welt und eine schöne Geschichte, die genau die richtige Länge hat. Leider wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm, weil ihnen einfach an Tiefe gefehlt hat. Auch die Liebesgeschichte war gar nicht mein Fall, da es einfach zu schnell ging. Überzeugen konnten mich aber die Monster und Geschöpfe in der Traumwelt, als auch der ganze Aufbau von dieser. Ich vergebe 3 Sterne für das Buch.

  17. Cover des Buches Der Traummacher (ISBN: 9783442487523)
    Max Bentow

    Der Traummacher

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ente-Luli

    Der Traummacher von Max Bentow ist mein erster Thriller von diesem Autor und ich muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und ich mag diese kurzen Kapitel. Der Anfang nahm für meinen Geschmack etwas schleppend Fahrt auf und die Story ist ersteinmal etwas skurril, aber dann baut sich die Spannung endlich auf und nach und nach klärt sich der Fall. Das Ende fand ich wiederrum etwas zu kurz gefasst. Alles in allem aber ein durchaus spannender Psychothriller, der schnell gelesen ist.

  18. Cover des Buches Die Spur ins Schattenland (ISBN: 9783570225974)
    Jonathan Stroud

    Die Spur ins Schattenland

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Septimus
    Die Spur ins Schattenland, 🌟🌟🌟🌟 bedeutet einen Roman zu lesen, wo du überlegen solltest, wem du glaubst. Mitreißend erzählt von zwei charakteristischen Protagonisten. Jonathan Stroud hat ein Meisterwerk der Schreibkunst und Spannung vollbracht. Der beste Freund von Charli (Charlotte) fällt beim Spielen in Mühlenteich und alle denken, dass er gestorben sei. Sie aber nicht, sie war ja selber dort und hat noch versucht ihn zu retten. Max wurde von schrecklichen Wesen entführt und nur Charli kann ihn retten. Also folgt sie ihm ins Schattenland. Doch ihr Bruder James will sie fern halten, von Max. Er sagt, dass er ihr helfen möchte, doch das kann er nicht. Das Buch ist wunderschön verträumt und perfekt geschrieben. Bis zum Ende, war ich mir unsicher, wer Recht hat, James oder Charlotte. Über die Realität lässt sich streiten, aber wer braucht die schon?😉 Deshalb bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen. Der Autor Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren und arbeitete einige Jahre als Lektor bis er sich schließlich komplett dem Schreiben widmete. Weltweit bekannt wurde er durch die Buchreihe Bartimäus. Er ist bekannt für spannend und verwirrende Romane. Die Spur ins Schattenland ist für alle Fans des Autors und Fantasy Liebhaber zu empfehlen. 12-60 jährige kommen hier voll auf ihre Kosten.
  19. Cover des Buches Nimmroth (ISBN: 9783752839388)
    Livia Fröhlich

    Nimmroth

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Babsla23

    Dieses Buch war so viel mehr als ich zu träumen gewagt habe! 

    Ich habe mich in jeden einzelnen Charakter und in die wundervolle Welt Nimmroth verliebt. Ich kann es gar nicht abwarten bis der nächste Teil raus kommt. Ich möchte sofort wieder zurück in die Welt und mehr Abenteuer erleben.

  20. Cover des Buches Die Schwarze Harfe (ISBN: 9783952428764)
    Gravity Assist

    Die Schwarze Harfe

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Schmiesen
    "Friede verlangt nicht nach Konfrontation, sondern Friede ist Konfrontation - als Ausdruck lebendiger Bewegung und Begegnung."

    Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen. Meine Rezension möchte ich etwas anders aufbauen als sonst und auf einzelne Aspekte gezielt eingehen.

    Der Einstieg...
    fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

    Die Welt...
    besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

    Die Charaktere...
    muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia. Besonders ans Herz gewachsen ist mir außerdem die Besatzung von Shikanis Schiff, der Schwarz-04, denn ihr Zusammenspiel war für mich an Harmonie nicht zu übertreffen. Die Fähigkeiten jedes Einzelnen wurden gewürdigt und voll zum Einsatz gebracht, nicht zuletzt wegen Bromen Cossan, der Shikani in dieser Hinsicht ausgebildet hat.Bromen bleibt während der ganzen Zeit undurchdringlich. Er ist der einzige Charakter, den ich nicht richtig begriffen habe - aber das liegt wohl daran, dass auch Ja'en und Shikani damit so ihre Probleme hatten. Diese Mystik um Bromen und das Gefühl des Fremdseins macht die Geschichte noch authentischer.

    Der Plot...
    ist außergewöhnlich. Viele Akteure werden durch Bromen in einen Krieg verwickelt, dessen Sinn und Zweck zunächst verborgen bleibt. Ja'en und Shikani werden mehr oder weniger direkt in diesen Krieg involviert - Shikani als Laar (Kommandant) der Königlichen Flotte, Ja'en als Thronfolger einer abgesetzten Monarchie. Ihre Reise durch den Ring nimmt den Leser mit zu jedem einzelnen Planeten, sogar ins Zentrum und zu den fremdweltlichen Senjasantii. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.Die Geschichte wird stark geformt durch die "Träume der Schwarzen Harfe", die Bromen, Shikan, Etani (Ja'ens Mutter) und einige weitere Akteure haben. Sie sind eine Art Zukunftsvision, öffnen allerdings auch den Zugang zur sogenannten "inneren Welt" (im Kontrast zur "äußeren Welt"), ein Konzept, nach dem insbesondere die Senjasantii (Shikanis Volk) leben. Dieses spirituelle Element hat mich persönlich sehr berührt, denn ich erkenne viel Wahrheit hinter dieser Vorstellung. "Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient.

    "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen. 

  21. Cover des Buches Wer die Lilie träumt (ISBN: 9783839001547)
    Maggie Stiefvater

    Wer die Lilie träumt

     (463)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Blue ist sich nun ganz sicher, sie empfindet nicht dasselbe für Adam, wie er für sie empfindet. Je länger Blue Zeit mit Gansey verbringt, desto mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch auch Gansey scheint starke Gefühle für Blue zu empfinden. Blue weiß, sie muss ihre Gefühle für Gansey unterdrücken, denn ein Kuss von ihr, könnte Gansey töten.


    Die Suche nach dem König Glendower geht weiter. Gansey scheint ganz besessen nach ihm zu sein. Er möchte ihn mit allen Mitteln finden. Die Jugendlichen kommen diesem Ziel immer näher. Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus Träumen in die reale Welt zu bringen, hilft bei der Suche nach Glendower gewaltig. 


    Doch es scheint so, als würde jemand nach Ronan suchen. Ein Auftragskiller wurde auf ihn angesetzt. Ronans Fähigkeit scheint kein Geheimnis mehr zu sein, den eine weitere Person scheint die selbe Fähigkeit zu besitzt. 


    Der zweite Band der "Raven Cycle" Reihe von Maggie Stiefvater. Leider hat mir dieser Band der Reihe nur mäßig gut gefallen.


    Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden. Nach ein paar Kapiteln war ich dann allerdings wieder in der Geschichte drin.


    Leider bin ich auch kein großer Fan von Blue. Ich konnte mit ihrer Persönlichkeit, Denkweise und ihrem Handeln wenig anfangen, bzw. kaum nachvollziehen.


    Der graue Mann war wiederum ein aufregender und spannender Charakter, der sich im Laufe der Geschichte interessant entwickelt hat. Auch seine Beziehung zu Blues Mutter hat mir sehr gut gefallen.


    Oft hatte ich das Gefühl, das viel drum herum geredet wurde und einige Kapitel problemlos übersprungen werden konnten. Es ist einfach nicht richtig zur Sache gekommen. Erst zum Ende hin wurde es noch einmal richtig spannend und man konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 


    Das Ende ist natürlich so geschrieben, dass man unbedingt wissen möchte, wie es mit der Geschichte weiter geht. 


    Obwohl mich dieser Teil der Reihe nicht ganz überzeugen konnte, bin ich trotzallem gespannt wie es weiter geht und ob die nächsten Bänder etwas spannender ausfallen.


  22. Cover des Buches Träume der Finsternis (ISBN: 9783646600766)
    Annika Dick

    Träume der Finsternis

     (31)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Die Zwillingsschwestern Dagny und Dhelia sind wie Tag und Nacht. Die beiden sind unzertrennlich und einander zugehörig wie die Elemente, die sie verkörpern: Licht und Schatten. Als Dhelia Mo begegnet und ihm langsam vertraut, ändert sich das Verhältnis der Schwestern. Den Mo ist ein Dämon und seit Dagny von der Prophezeiung weiß, versucht sie ihre Schwestern zu beschützen.

    Eine Fantasygeschichte die einen ihn ihren Bann zieht, von der ersten Seite an. Dagny und Dhelia sind sehr interessante Mädchen. Jede erzählt ihre Geschichte, ihre Gefühle und ihre Magie. Dadurch wird es nie langweilig und die Spannung steigt. Man taucht in eine komplett neue Welt ein und doch ist sie so vertraut. Man sieht den Schlag nicht kommen und man sollte Taschentücher bereit liegen haben. Denn die wird man brauchen. Man sieht die Veränderung der Zwillinge. Die Geschichte ist spannend und voller Magie und das Ende kommt viel zu früh. ;)
  23. Cover des Buches Traumzeichen - Freund oder Feind? (Traumzeichen-Reihe 2) (ISBN: B07JYMSHVT)
    Lara Kessing

    Traumzeichen - Freund oder Feind? (Traumzeichen-Reihe 2)

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Während Lina versucht zu verstehen, was die Traumwächter dazu antreibt, die Klarträumer vom bewussten Träumen abzuhalten, kämpft Diana darum, weiter klarträumen zu dürfen. Der große Konflikt zwischen Traumwächtern und Klarträumern ist dabei nicht das einzige Hindernis. Auch Feindschaften innerhalb der Crews sorgen dafür, dass sie sich fragen muss: Wer ist Freund und wer ist Feind? In so einer Lage findet Diana es nicht ratsam, für jemanden Gefühle zu entwickeln, deshalb zwingt sie sich dazu, dagegen anzukämpfen.

    Lina findet immer mehr Gefallen daran, von Rick für ihre Fähigkeiten als Traumwächterin gelobt zu werden. Doch auch wenn sie sich langsam in seiner Traumwächtercrew einlebt, Zweifel sind ihr ständiger Begleiter. Steht sie auf der richtigen Seite? Wer ist Freund und wer ist Feind?


    Rezension:

    In der Traumwelt müssen Lina und Diana weiterhin darauf achten, nicht als Neuträumerinnen enttarnt zu werden. Während Lina jedoch zu einer Traumwächterin geworden ist, muss Diana sich entscheiden, ob sie sich doch einer Klarträumer-Gruppe anschließen sollte. Doch auch im Wachleben haben beide weiterhin ihre Probleme.

    Nachdem Lara Kessing ihre Leser in Band 1 („Wer träumt mit mir?“) neben der eigentlichen Handlung auch in die Welt des luciden Träumens eingeführt hat, konzentriert sich die Handlung dieses Bandes auf den Fantasy-Aspekt. Die Probleme im realen Leben der beiden Protagonistinnen führen dazu, dass sie sich gerne in die Welt der Klarträume zurückziehen. Doch auch hier häufen sich die Probleme, was dazu führen könnte, die Fähigkeit des Klarträumens zu verlieren. Während sich beide in der Traumwelt zwar kennengelernt haben, allerdings auf unterschiedlichen Seiten stehen und deshalb keinen engeren Kontakt haben, sind sie sich in der realen Welt noch nicht begegnet. Meine Vermutung läuft allerdings darauf hinaus, dass sich das in den kommenden Bänden noch ändern dürfte. Schließlich scheinen sie in der (nicht namentlich benannten) selben Stadt zu wohnen.

    Obwohl die Handlung auf der Traumebene zweifellos phantastische Züge hat und in das Genre der (Urban) Fantasy gehört, fehlen klassische Fantasy-Elemente wie Magie oder magische Wesen komplett.

    Unverändert wechselt die Autorin zwischen beiden Protagonistinnen sowie zwischen Traum- und Realwelt hin und her, erzählt das Geschehen dabei aber immer in der 3. Person.


    Fazit:

    1 Mal Traumwelt und zurück – und das in jeder Nacht. Das Leben in 2 Welten verdoppelt aber auch die Probleme der Protagonistinnen.


    - Blich ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  24. Cover des Buches Stravaganza - Stadt der Masken (ISBN: 9783401029740)
    Mary Hoffman

    Stravaganza - Stadt der Masken

     (279)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Lucien hat Krebs. Die Chemotherapie schwächt seinen Körper, er kann nicht mehr zur Schule gehen und liegt die meiste Zeit im Bett. Seine Eltern unternehmen alles, um ihren Jungen das Leben zu erleichtern. Da sich die Krankheit auch auf die Stimmbänder niederschlägt, bringt ihm sein Vater eines Tages ein altes Notizbuch mit, das er bei einer Entrümpelung gefunden hat. Sein Vater möchte, dass Lucien in dieses Notizbucht schreibt, sollte seine Stimme eines Tages wieder versagen. Lucien freut sich über das kleine Geschenk, es wirkt antiquarisch und ist in schönem Leder gebunden, das Papier wirkt dick und stabil. Vor Erschöpfung schläft Lucien mit dem Notizbuch in der Hand ein und erwacht in einer anderen Welt. Seine erste Reise nach Talia hält er für einen Traum aber als er erneut mit dem Notizbuch in der Hand einschläft, erlebt er einen weiteren Tag an diesem fremden Ort. Langsam begreift Lucien, dass an diesem Notizbuch etwas Besonderes ist. Es öffnet ihm eine Pforte zu einer anderen Welt, einer Welt, in der er gesund ist.

    Kommentar: 

    Ich beteilige mich 2022 an einer SUB-Leichen Abbau Challenge und meine erste Wahl ist auf die Stravaganza Reihe von Mary Hoffmann gefallen, die sicherlich schon über fünfzehn Jahre in meinem Buchregal steht. Optisch sind die Bücher ein absolutes Highlight. Das Hardcover ist bunt bedruckt, in der Mitte befinden sich Augen. Der Schutzumschlag zeigt die Stad Bellezza, mittig eine silberne Maske, durch die die Augen des Buchcovers blicken. Wunderschön. Und das Cover vermittelt dem Leser sofort, um was es in dem Buch geht. Denn das fiktive Land Talia kann man 1:1 mit Italien vergleichen. Durch eine Zeitverschiebung der Ebenen findet sich Lucien allerdings in einem mittelalterlichen Italien wieder, ohne moderne Technik, ohne Autos oder Telefon. 

    Gleich an seinem ersten Tag in Bellezza begeht er ein Sakrileg, wird aber von dem Mädchen Arianne gerettet, die sofort merkt, dass an dem jungen Mann etwas seltsam ist. Sie bringt ihn ins Laboratorium des Signore Rodolfo, des Alchemisten der regierenden Duchessa von Bellezza, der mit der Ankunft eines Reisenden gerechnet hatte. Die Reisenden nennt man Stravaganti und es gibt mehrere von ihnen. Sie werden in Stunden der Not nach Talia gerufen und nur ein Talisman aus Talia kann diese Reisenden in diese Welt führen. Das Notizbuch wurde in Luciens Welt platziert damit es jemand entdeckt und den Weg nach Talia findet. (das wie erzähle ich nicht, erlest es euch selbst) 

    Dem Leser fällt es leicht, sich in dieser Welt zurecht zu finden, denn die Autorin hat vieles von der heutigen Landkarte Italiens übernommen ohne großartig etwas zu verändern. Bellezza ähnelt dem heutigen Venedig und als Lucien später mit seinen Eltern eine Reise nach Venedig unternimmt, erkennt er viele Plätze aus Talia im heutigen Venedig wieder. 

    Die Figuren sind durchweg symphytisch, allen voran Lucien und Arianne. Aber auch die Duchessa Silvia, ihr Berater Rudolfo oder Doktor Dethridge wissen zu überzeugen. Allerdings sind alle Figuren relativ eindimensional, die Guten sind manchmal zu gut und die de Chimci Familie verkörpert das Böse. Nur Silvia ist etwas ambivalent, da sie als Duchessa unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die manchen Menschen das Leben kostet. 

    Der Schreibstil ist etwas einfach gehalten. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt aber manchmal wirkt die Erzählung etwas abgehackt oder zu sprunghaft. Das hat mir nicht so gut gefallen, schmälert aber nicht die Spannung der Geschichte. 

    Da ich Italien mag und schon in verschiedenen Städten dort war, hat mir das Buch einfach Spaß gemacht. Ich lese mittlerweile Band drei der Serie, in der dann andere Städte eine Rolle spielen. 

    Fazit: 

    Alles in allem gute, kurzweilige Unterhaltung, die sicherlich auch Kindern ab zwölf Jahren gefallen dürfte. Wer möchte nicht einmal ein Abenteuer in einer anderen Welt  erleben. 

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