Bücher mit dem Tag "transparenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "transparenz" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (788)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    „Der Circle“ ist ein Roman von Dave Eggers und im Jahr 2015 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen.

    Klappentext:

    Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles ...

    Meinung:

    Der Gedanke, der dieser Geschichte zugrunde liegt, ist beängstigend, bedrückend aber durchaus auch sehr real. Gerade deswegen hat mich das Buch sofort angesprochen. Trotzdem lag es ganze 6 Jahre auf meinem SuB, bis ich es endlich davon erlöst habe. Leider muss ich auch gleich zugeben, dass ich ziemlich enttäuscht bin.

    Die Spannung bleibt auf einem wahnsinnig niedrigen Niveau und die Handlung an sich plätschert nur so dahin – ohne spannende Wendungen, Dramatik und ohne größere Probleme, die es zu bewältigen gab. Ständig schaut man Mae bei ihrer Arbeit in der Costumer Experience oder bei ihren Social-Media-Aktivitäten über die Schulter und das war mir persönlich viel zu langweilig, eintönig und nervig. Das Buch hätte man deutlich kürzen können, ohne dass dabei etwas wirklich Wichtiges verloren gegangen wäre. Ich kann zwar verstehen, dass der Autor veranschaulichen wollte, inwiefern sich eine solche Gehirnwäsche, wie es beim Circle der Fall ist, auf den Menschen auswirkt. Sprich, dass so etwas langsam und stetig fortschreitet und sich wie ein Geschwür im Kopf eines Menschen festsetzt und sich dann wie ein Parasit ausbreitet. Nichtsdestotrotz ist für mich viel zu wenig Spannung aufgekommen und ich bin der Meinung, dass man das deutlich spannender hätte handhaben können.

    Die Charaktere an sich haben, meiner Meinung nach, zu wenig Tiefgang. Man weiß wenig darüber, was sie wirklich antreibt, was sie denken und empfinden, usw. Zudem, wenn man bedenkt, dass der Circle nur die Besten der Besten anstellt, dann ist es absolut erschreckend wie naiv und oberflächlich alle zusammen sind. Die Protagonistin Mae verursachte bei mir regelmäßiges Augenrollen und Kopfschütteln – zum Glück habe ich kein Schleudertrauma davongetragen. Diese junge Erwachsene hat ihre Fähigkeit verloren, rational zu denken. Es scheint ihr sogar vollkommen egal zu sein, dass sie ihre Eltern bloßgestellt hat, dass ihr Exfreund stirbt und dass ihre Eltern auch noch den Kontakt zu ihr abgebrochen haben. Nicht mal da scheint sie ordentlich darüber nachzudenken, was der Circle mit seinem Vorhaben anrichtet. Sämtliche Kritik am System Circle prallen vollkommen an ihr ab. Zudem erschließt sich mir überhaupt nicht, warum sich eine gewisse Person ausgerechnet an Mae hängt und in ihr seine Vertraute sieht. Sie hat kein einziges Mal durchblicken lassen, dass sie auf seiner Seite stehen würde. Wegen der Spoilergefahr kann ich hier leider nicht weiter darauf eingehen. 

    Die Circle-Gründer an sich (insgesamt sind es 3 an der Zahl), wissen auf jeden Fall, wie sie die Menschen um ihren Finger wickeln und auf ihre Seite ziehen können. Sie packen dort zu, wo es am meisten wehtut und bieten gleich eine Lösung für das Problem an. Wer weiß, ob nicht auch wir auf diesen trügerischen Schein reinfallen würden? Der Circle hat nicht nur schlechte Ideen ...

    Was mir in der Geschichte jedoch vollkommen gefehlt hat, war der Aufstand und die Rebellion der Gegenseite. Bei einem solchen Vorhaben, wie es der Circle geplant hat, müssten energische Gegenreaktionen, Demonstrationen, etc. erfolgen. Das blieb vollkommen aus. Na gut, nicht ganz: Die wenigen, die sich dagegen ausgesprochen haben, werden sofort aus dem Verkehr gezogen. Also, keine wirkliche Gefahr für den Circle.

    Das abrupte und offene Ende wirkt unfertig. Es fühlt sich tatsächlich so an, als wollte der Autor nicht mehr weiterschreiben, sondern einfach nur schnell aufhören.

    Der Schreibstil an sich ist locker und leicht. Zudem wird nicht mit hunderten von Fachbegriffen um sich geworfen, was mir gut gefallen hat.

    Fazit/Empfehlung:

    Alles in allem bietet das Buch eine tolle Grundidee, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen – leider. Tatsächlich fand ich den Film deutlich besser als das Buch.

    Alles in allem kann man das Buch durchaus lesen, muss man aber nicht unbedingt.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  2. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (285)
    Aktuelle Rezension von: yungscarecrow

    The Circle von Dave Eggers beginnt mit einem wirklich interessanten Setting, was sehr an die Strukturen im Silicon Valley erinnert, so wie man es sich bei Google oder Facebook vorstellen würde. Mit Verlauf des Buches merkt man aber recht schnell, dass viele Entscheidungen nur zu einer Sache führen sollen: zur Kontrolle über die Mitarbeiter und Nutzer der Seite. Auch wenn die Protagonistin gelegentlich den Anschein macht, dass sie die Zustände der Überwachung hinterfragt, so ist sie doch sehr naiv, was einen als Leser des Werks zur Weißglut treibt. Daher kann ich diesem Buch - leider - nur maximal 3* geben, obwohl mir selbst das schwerfällt.

  3. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (754)
    Aktuelle Rezension von: Los_Libros

    Die Handlung des Buches spielt in einer futuristischen Welt, die vielleicht gar nicht so weit von unserer eigenen entfernt ist.

    Marc-Uwe Kling beschreibt eine Welt, die bspw. jeden Wunsch der dort lebenden Menschen kennt und mit sofortiger Wirkung erfüllt. Man lacht zwar über all die verrückten Einfälle, zugleich ist da aber immer dieser Gedanke im Hinterkopf, ob so etwas tatsächlich möglich wäre. Wären wir Menschen mit der umfassenden Überwachung einverstanden, oder ist das möglicherweise bereits ohne unser Wissen geschehen?

    Dieses Buch ist ein Feuerwerk aus absurden Dialogen, skurillen Ideen und abwegigen Plot-Twists. QualityLand war für mich ein großer Spaß und ich würde es eindeutig weiterempfehlen!


  4. Cover des Buches Der Tag ist hell, ich schreibe dir (ISBN: 9783784433059)
    Tanja Langer

    Der Tag ist hell, ich schreibe dir

     (25)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Helen und Julius trennen 32 Lebensjahre, sie ist Studentin, er ein Mann von Welt mit Rang und Namen. Sie sucht Antworten und einen Lebensweg, er erfreut sich an ihrer Leidenschaftlichkeit und überschäumenden Lebensfreude. Lange Zeit bleibt ihre Verbindung rein platonisch, manifestiert sich in Briefen und regelmäßigen Telefonaten – als sie schließlich auf die körperliche Ebene wechselt, erkennen beide die Vergänglichkeit, die fehlende Perspektive und letztlich vollkommen andere Lebensentwürfe. Jeder geht seinen eigenen Weg, behält den anderen und dessen Gedanken jedoch im Hinterkopf. Als Julius schließlich Opfer eines Attentats wird, recherchiert Helen sein Leben, seine politische Gesinnung, sein öffentliches Wirken und rollt damit das Zeitgeschehen einer ganzen Epoche auf. Fazit: Eine seltsame Beziehung verliert sich in den historischen Begebenheiten einer bewegten Zeit, stellenweise langatmig erzählt, nichts für Zwischendurch. Das größte Problem ist jedoch die Tatsache, dass der Leser immer mehr erwartet, als dann tatsächlich passiert.

     

  5. Cover des Buches Der Code agiler Organisationen: Das Playbook für den Wandel zur agilen Organisationskultur (ISBN: 9783869804828)
    Dr. Stefanie Puckett

    Der Code agiler Organisationen: Das Playbook für den Wandel zur agilen Organisationskultur

     (7)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein spannendes Buch, dass psychologische Fallstricke bei agilem Arbeiten aufzeigt und darlegt, wie es das Verhalten des Einzelnen und von Teams ist, das letztlich Agilität schafft. Die Tipps und Hacks am Ende jedes Kapitels sind sehr gut und direkt anwendbar. Das TEC Modell agiler Organisationskultur liefert direkt ein tolles Framework, mit dem man arbeiten kann. 

  6. Cover des Buches Night World - Prinz des Schattenreichs (ISBN: 9783570306345)
    Lisa J. Smith

    Night World - Prinz des Schattenreichs

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum
    Sehr spannend, tapfere Maggie sucht nach Ihrem Bruder, dabei bekommt Sie einen Traum von Delos geschickt. Mit seiner Hilfe gelingt es Ihr Bern zu entkommen und auch wenn er es nicht will, erkennt Delos Maggi als seine Seelengefährtin.
    Zauberhaft wie Er Sie beschützt, spannend wie Sie dann gemeinsam als Beute her halten sollen.
    Im letzten Moment besinnt sich Sylvia und nimmt den Fluch von Delos. Er kann Sie alle retten. Erleichtert davon findet Maggi dann auch noch Ihren Bruder. Endlich. Süsse Geschichte für Zwischendurch.
  7. Cover des Buches Transparenzgesellschaft (ISBN: 9783882215953)
    Byung-Chul Han

    Transparenzgesellschaft

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Post-Privacy (ISBN: 9783406622236)
    Christian Heller

    Post-Privacy

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Wikileaks und die Folgen (ISBN: 9783518061701)
    Eva Gilmer

    Wikileaks und die Folgen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Träge Transformation. Welche Denkfehler den digitalen Wandel blockieren (ISBN: 9783150141885)
  11. Cover des Buches Der heilige Schein (ISBN: 9783548376813)
    David Berger

    Der heilige Schein

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Interessant mal hinter den Kulissen der Katholischen Kirche zu blicken
  12. Cover des Buches Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft (ISBN: 9783442156863)
    Nouriel Roubini

    Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Als einer der wenigen etablierten Ökonomen der USA hatte Nouriel Roubini die gegenwärtige Finanzkrise und ihren Verlauf sehr genau vorausgesagt. Nun hat er uns gemeinsam mit Stephen Mihm ein Buch über diese Krise, ihre Folgen und mögliche Auswege geschrieben. Bereits im ersten Kapitel räumen die Autoren mit dem Mythos auf, Finanzkrisen wären ein seltenes und obendrein unvorhersehbares Ereignis, etwas, das populäre Schreiber gerne medienwirksam "schwarzen Schwan" nennen. Sie gehen kurz auf einige sich immer wiederholende Elemente solcher Krisen ein und zeigen, dass diese Faktoren auch diesmal schon lange vor der eigentlichen Eruption deutliche Warnzeichen sendeten. Man musste sie nur lesen können.

    Bereits John Stuart Mill erklärte 1848 wie sich Finanzkrisen zusammenbrauen. Seine Erkenntnisse hätten auch diesmal für eine sichere Voraussage ausgereicht. Leider wird die Vergangenheit oftmals einfach vergessen. Oder man redet sich ein, dass diesmal alles ganz anders ist. Mill ist nur einer von vielen Wirtschaftswissenschaftlern, die sich mit der Rolle von ökonomischen Krisen theoretisch auseinandersetzten. Im zweiten Kapitel gehen die Autoren auf die unterschiedlichsten Ansichten dazu ein.

    Viele Spekulationsblasen entstehen durch die Einführung neuer Technologien. Doch die gegenwärtige Krise wurde ganz wesentlich durch "Innovationen" in der Welt des Interbankenhandels, vor allem durch die so genannten Kreditverbriefungen, angefeuert. Ganz unterschiedliche Anleihen wurden dazu grob gesprochen in großen Paketen zusammengepackt und in ihrer Gesamtheit durch ein Rating bewertet. Damit waren sie erstmals handelbar. Kreditgeber kamen so sehr schnell wieder an ihr Geld. Dafür wusste nun aber niemand mehr so recht, welche Risiken er wirklich in solchen Paketen kauft.

    Die Autoren erklären im dritten Kapitel sehr detailliert, wie diese Verbriefungen und Derivate auf solche strukturierten Produkte zum Auslöser der Krise wurden. Sie verweisen darüber hinaus auf das hierzulande nicht diskutierte, weil kaum vorhandene, unkontrollierte Schattenbankenwesen und erläutern an Beispielen den Fluch der Hebelung, also die Verwendung von Fremdkapital in unverantwortlichen Größenordnungen bei spekulativen Geschäften.

    Im vierten Kapitel beschreiben die Autoren das dominoartige Zusammenfallen der amerikanischen Kreditunternehmen nachdem sich erstmals die wahren Ausmaße der Kreditausfälle andeuteten. Anschließend breitete sich diese US-Epidemie pandemisch über die in alle Welt verkauften Kreditpakete aus. Interessanterweise waren sehr viele Politiker, auch der damalige deutsche Finanzminister Steinbrück, bis dahin der Meinung, dass dies nicht geschehen werde. Von dieser Pandemie berichtet das fünfte Kapitel.

    Im folgenden Kapitel befassen sich die Autoren ausführlich mit dem Krisenmanagement der amerikanischen Notenbank und erklären die zahlreichen Manöver so, dass sie auch Laien verstehen können. Danach wird im 7. Kapitel diskutiert, wie die Politik auf die Krise reagiert hat. Die Schuldenkrise wurde frei nach Keynes mit noch mehr Schulden durch "Rettungen" und Konjunkturprogramme beantwortet. Politiker vergessen dabei gerne, dass Keynes eine Entschuldung in besseren Zeiten dringend anmahnte und dass Konjunkturprogramme die Steuererhöhungen (oder "Sparprogramme") der Zukunft sind. Wir sehen das gerade in Deutschland.

    Das 8. Kapitel befasst sich mit dringend notwendigen Reformen des gesamten Finanzsystems. Die bisherigen politischen Diskussionen und hektischen Maßnahmen zeugen von politischem Unwillen und mangelndem Sachverstand. Das eigentliche Problem entstand im völlig unregulierten und komplett undurchsichtigen Interbankenhandel. Jeder kann hier Derivate erfinden und in Umlauf bringen. Es existiert keinerlei Aufsicht oder Standardisierung von Produkten. Allerdings sind das merkwürdigerweise keine öffentlichen Diskussionsthemen. Darüber hinaus ist das zentrale Problem der Vergütungen nicht geregelt. Solange der Steuerzahler jeden Spieler immer wieder rettet, wird die Bereitschaft, irrsinnige Risiken einzugehen, nicht nachlassen. Weitere kritischer Punkte sind die Größe der verschiedenen Institute und ihre Verflechtungen. Dies wird in der Öffentlichkeit ebenfalls nicht diskutiert.

    Radikale Schnitte schlagen die Autoren im 9. Kapitel als Konsequenz der Krise vor. Zunächst einmal muss es gelingen, die Aufsichtsbehörden vom Fluch der blinden Mittelmäßigkeit zu befreien. Fähige Leute gehen dorthin, wo sie gut bezahlt werden und sich verwirklichen können. Die Aufsichtsbehörden gehören gewiss nicht zu den idealen Zielen solcher Menschen. Noch wichtiger ist jedoch der extrem schwierige Vollzug einer simplen Logik. Wenn Konzerne zu groß sind, um zu sterben, dann muss man sie eben zerschlagen. Doch mit den "Rettungen" sind zumindest in den USA noch größere Giganten gebildet worden. Weil es in der Obama-Administration nur so von Goldman-Sachs-Leuten wimmelt, wundert es nicht, dass diese Konsequenz dort kein Thema ist. Die Autoren diskutieren das Zerschlagungsproblem ausführlich.

    Ein anderer simpler Punkt ist, dass Banken nur Risiken in Höhe ihres verfügbaren Eigenkapitals eingehen sollten. Dazu könnte man sie zwingen, wenn man es denn wollte. Schließlich schlagen die Autoren eine aktivere Rolle der Zentralbanken in der Geldpolitik im Vorfeld einer Krise vor.

    Kapitel 10 befasst sich mit den Schuldenkrisen von Staaten, die immer nach Bankenkrisen auftreten. Insofern erleben wir gegenwärtig nichts Neues. Die Autoren diskutieren hier insbesondere die Krise des US-Dollars und die möglichen politischen Folgen für die Machtverhältnisse in der Welt.

    Das Buch enthält ein Fazit, in dem das Drehbuch der Krise noch einmal zusammengefasst wird, und einen Ausblick, der erneut die Brillanz seiner Autoren aufdeckt, denn inzwischen ist zum Beispiel eingetreten, was sie für Griechenland voraussagten.

    Fazit.
    Dies ist ein sehr intelligent geschriebenes, scharfsinniges und sehr lehrreiches Buch über Ursachen und Verlauf der gegenwärtigen Finanzkrise und der zu erwartenden Folgen. Darüber hinaus unterbreiten die Autoren konsequente Vorschläge zur Lösung der durch diese Krise aufgedeckten Probleme. Das Buch ist für einen breiten Leserkreis geschrieben, wenngleich gewisse elementare Kenntnisse und Vorstellungen über die Finanzmärkte vorausgesetzt werden.
  13. Cover des Buches Kanzler, Krise, Kapital (ISBN: 9783570100776)
    Marietta Slomka

    Kanzler, Krise, Kapital

     (4)
    Aktuelle Rezension von: mcallonnec
    Die Journalistin, bekannt aus dem heute-Journal, erklärt Politik. Ein äußerst empfehlenswertes Buch, angereichert mit viel Humor, Anekdoten aus dem politischen Leben und einer sehr angenehmen, klaren und verständlichen Sprache. Interessant nicht nur für Politikinteressierte, sondern meiner Meinung nach vor allem für diejenigen, denen der Überblick über politische und wirtschaftliche Prozesse noch fehlt, die aber meinen, immer mitreden zu müssen. Es gibt heute so viele "Verschwörungstheoretiker", die - anders als zu Zeiten, in denen nur der Stammtisch als Plattform diente - das Internet nutzen, um ihre "Weisheiten" vom Stapel zu lassen. Dieses Buch könnte für diese Gruppe sehr hilfreich sein. Bloß, lesen sie es auch?
  14. Cover des Buches Inside WikiLeaks (ISBN: 9783548374390)
    Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    In diesem Buch beschreibt der Autor seine Zeit bei WikiLeaks, einer Internetseite, auf der strenggeheime Dokumente veröffentlicht werden. Doch dieses Leben hat auch seine Schattenseiten, welche der Autor aus eigener Erfahrung schildert. . Da ich schon viel über das Leben eines Computerhackers weiß, kann man dieses Buch nicht mehr schocken. Gegenüber manch anderen Sachen erscheint dieses Leben sogar recht harmlos. Trotz allem möchte ich mit niemanden von WikiLeaks tauschen. Es hat einfach keine schockierende Wirkung auf mich, was der Leser in diesem Buch erfährt. Man merkt, dass der Autor kein Schriftsteller ist, denn der Stil ist teilweise katastrophal und zwischendurch sogar etwas langweilig. Doch wen das Thema interessiert, der sollte sich dieses Buch doch einmal anschauen.
  15. Cover des Buches Mauern einreißen! (ISBN: 9783641122621)
    Anke Domscheit-Berg

    Mauern einreißen!

     (0)
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  16. Cover des Buches Von der Pflicht zu führen (ISBN: 9783548373096)
    Bernhard Bueb

    Von der Pflicht zu führen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Jacynthe

    Klappentext


    Es geht nicht ohne Führung, nicht in der Kindererziehung und auch nicht in der Erwachsenenwelt. Denn die Art und Weise, wie wir geführt werden, bestimmt unser Leben. Diese Erkenntnis hat sich in deutschen Unternehmen durchgesetzt, aber nicht im Bereich der Bildung und Erziehung - mit alarmierenden Auswirkungen.

    Meine Meinung


    Buebs Standpunkt ist klar: es geht nicht ohne Führung. Vor allem nicht in der Bildung. Und das ist ein Bereich, in dem sich "gute Führung" noch nicht so etabliert hat wie in Unternehmen.

    In sogenannten neun Geboten führt Bueb auf, was eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht und wie wichtig eine solche gerade in der Schule ist. Seiner Meinung nach müssen Kinder geführt werden, um zu ganzheitlicher Bildung zu gelangen und sich so in der Welt behaupten zu können.

    Nach den Eltern sind es die Lehrer, die diese Führung übernehmen müssen und Bueb bemängelt zu recht, dass die meisten Lehrkräfte keine Führungspersönlichkeiten sind, weil sie im Grunde nicht führen wollen. Das Unterrichtssystem sei wenig transparent und jeder Lehrer nehme sich als Einzelkämpfer wahr, so dass es schlichtweg nicht möglich sei, einen Lehrer nach dem Studium auf seine Führungsfähigkeit hin und auch allgemein zu prüfen.

    Ich kann dem voll und ganz zustimmen! Rückblickend war meine Schulzeit geprägt von Ungerechtigkeiten, gegen die man als Schüler einfach nicht ankam. Zum Beispiel war unsere Stufe in drei Englischkurse unterteilt, mit drei verschiedenen Lehrern. Der Leistungsdurchschnitt der drei Kurse hätte, trotz eigentlich gleicher Inhalte, unterschiedlicher nicht sein können. Das stört natürlich die Schüler des besten Kurses nicht weiter. Ich befand mich allerdings im "schlechtesten" Kurs...

    Der Mensch sei ein Herdentier, meint Bueb weiter, und brauche Anführer, um überleben zu können. Daher sei es auch an Schulen wichtig, einen kompetenten Schulleiter zu haben, der seinerseits die Lehrer führt. Meiner Meinung nach reitet Bueb ein wenig zu viel auf den Schulleitern herum, was wohl daher kommt, dass er selbst jahrelang Leiter einer Schule war. Irgendwann gegen Ende des Buches dachte ich mir dann auch: "Ist ja guhuuut, aber ich will erstmal Lehrerin werden, dann sehen wir weiter."

    Man kann sich natürlich über seinen Standpunkt, dass die Menschen nicht ohne Führung können, streiten, wie es auch bereits vielerorts geschehen ist. Bueb sagt im Vorwort, dass er weiß, wie negativ das Wort "führen" im Deutschen behaftet ist. Er belegt seine These aber auch an verschiedenen logischen Beispielen. So zum Beispiel der Tatsache, dass Menschen zeitgeschichtliche Epochen nach Menschen benennen, die Großes geleistet haben oder dass bei Wahlen häufig die einzelnen Politiker eine größere Rolle spielen als deren Parteien.

    Trotz des vielschichtigen Themas hat sich Bueb an das Wesentliche gehalten und ist einem gut sichtbaren roten Faden gefolgt. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, und immer wieder führt Bueb ausgewählte Beispiele an, die das jeweilige "Gebot" noch vertiefen. Gelegentlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass Bueb sich wiederholt, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass sich die "Gebote" inhaltlich oft überschneiden.

    Insgesamt halte ich das Buch für sehr gelungen und hilfreich, vor allem für angehende Lehrerinnen und Lehrer. In wie weit man Bueb zustimmt, muss wohl jeder für sich entscheiden. Mir hat das Buch aber sehr geholfen und mir die Augen für verschiedene Aspekte des Lehrberufs geöffnet, an die ich bisher noch nicht gedacht hatte. An den Pflichten der Lehrer gegenüber den Schülern, die Bueb sehr deutlich heraus arbeitet, lässt sich nämlich schlichtweg nicht rütteln. Egal, ob man diese nun "führen" nennen will oder nicht. Ich vergebe 4 von 5 Wolken.
  17. Cover des Buches Die Vernetzung der Welt (ISBN: 9783498064228)
    Eric Schmidt

    Die Vernetzung der Welt

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Mit neuer Autorität in Führung (ISBN: 9783658021450)
    Frank Baumann-Habersack

    Mit neuer Autorität in Führung

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es handelt sich hierbei um ein anschaulich und verständlich geschriebenes theoretisches Werk zum Thema Führung in der „neuen“ Arbeitswelt. Man bekommt hier keine klaren Handlungsanweisungen auf dem Silbertablett präsentiert…

    In dem Buch von Frank Baumann-Habersack geht es erst einmal um Autorität allgemein, die Begriffserklärung, die Historie, dann den Status Quo wenn es um das Thema Führung geht, den Wandel in er Arbeitswelt Stichwort Generation Y und welches neue Zielbild dieser Wandel erfordert. Am Ende skizziert der Autor kurz wie man dorthin kommt. In den einzelnen Kapiteln wird sehr ausführlich erklärt worauf es bei dem Thema neue Autorität in der Führung ankommt: Präsenz, Transparenz, Vertrauen, Flexibilität, Offenheit, Werte, Reflexion. Das sind alles Themen die man kennt, wenn man sich ein bisschen mit dem Thema Führung beschäftig hat. Aber wie wir alle wissen ist der Alltag und Theorie wie es besser funktionieren könnte nicht immer Deckungsgleich, deshalb ist es wichtig sich immer mal zurückzunehmen und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich fand auch die Historie und der Bezug zur Kindheit, zur Gesellschaft sehr informativ, darüber hatte ich so noch nie nachgedacht. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Management Summary die noch einmal alle wichtigen Punkte aufführt, die war mir zum Teil etwas zu ausführlich und ich hatte ab und an das Gefühl alles zweimal zu lesen, aber vielleicht bleibt es so auch länger haften :D. Immer wieder streut Herr Baumann-Habersack auch Beispiele die er in seiner langjährigen Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften gesammelt hat ein. Das hat die Theorie doch etwas anschaulicher gemacht. Auch findet man das eine oder andere Schaubild, hier hätten es ruhig mehr sein können, es ist streckenweise doch etwas trocken, aber wie gesagt das hat ein theoretischer Text einfach so an sich. Ich würde eine Art Arbeitsheft als Ergänzung zu dem theoretischen Wissen, dass man sich nun angeeignet hat begrüßen.

    In jedem Fall habe ich einige interessante Anknüpfungspunke für mich gefunden.


    * Rezensionsexemplar über Lovelybooks / Verlag


  19. Cover des Buches Schwarzbuch Waffenhandel (ISBN: 9783453602373)
    Jürgen Grässlin

    Schwarzbuch Waffenhandel

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