Bücher mit dem Tag "trailerpark"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trailerpark" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Broken Darkness: So verführerisch (ISBN: 9783499275210)
    M. O'Keefe

    Broken Darkness: So verführerisch

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Als ich anfing dieses Buch zu lesen, war ich skeptisch. Mir ging das alles mit den beiden viel zu schnell am Telefon. Aber das ist wohl dem Genre geschuldet, den schließlich soll es ja „schnell zur Sache“ gehen. Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber zumindest die Idee, sich via Telefon zu verlieben, anders und interessant. Richtig gepackt hat mich der Roman jedoch erst, als ich herausfand, dass es auf eine Art Die-Schöne-und-das-Biest-Geschichte hinausläuft. Allen Klischees und des immer gleichen Helden, mit dunkler Vergangenheit zum Trotz wollte ich das Buch lesen und nach dem echt gemeinen Ende sofort zu Band 2 greifen.

  2. Cover des Buches Broken Darkness: So vollkommen (ISBN: 9783499275227)
    M. O'Keefe

    Broken Darkness: So vollkommen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    M O´Keefe – Broken Darkness, 2, So vollkommen


    Annie und Dylan sind sich endlich näher gekommen, sie kann sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Doch dann taucht Hoyd, ihr Ex-Mann auf und will sie in ihr altes Leben zurück zwingen. Als er sie schlägt und versucht Annie zu verschleppen, kann sie ihm gerade so entkommen, und tötet ihn. Das belastet Annie schwer und auch Dylan distanziert sich von ihr.

    Doch aus anderen Gründen als Annie annimmt, denn plötzlich steht auch seine Vergangenheit vor der Tür. Um Annie und Ben, seinen schwerkranken Vater zu schützen, muss er den Kontakt zu seinem Bruder und den Skulls suchen. Dabei könnte er alles verlieren, was ihm wichtig ist.


    Es ist jetzt drei Jahre her, seit ich Teil 1 "Broken Darkness" So verführerisch gelesen habe. Da ich das Buch aber noch im Regal stehen hatte und ich lose Enden einfach nicht so gerne mag, habe ich das Buch für eine Challenge gelesen.

    Die Geschichte fängt da an, wo Band 1 aufgehört hat. Nämlich das Hoyd vor der Tür steht und Annie bedroht. Auch nach so langer Zeit hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu finden, da es kleinere Rückblicke und sehr viele Wiederholungen gibt.

    Der Erzählstil ist seicht, die Story lässt sich leicht und gut weglesen. Wie erwähnt gibt es zahlreiche Wiederholungen, sei es wenn es um das Gefühlsleben von Annie oder Dylan geht,  oder auch die Erkrankung von Ben und die Streitgespräche zwischen Max und Dylan werden immer wieder in den Fokus gerrückt.

    Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, blieben aber im Großen und Ganzen oberflächlich.

    Annie wurde mir einfach nicht sympathischer. Ich habe bereits in meiner Rezension zu Band 1 geschrieben, dass ich ihr die misshandelte Frau nicht abnehme. Sie selbst ist in sexuellen Dingen sehr fordernd, entdeckt ihre dunkle Seite und sie mag ein bisschen Schmerz. Ich finde die Dynamik zwischen ihr und Dylan eher toxisch, es entsteht eine gewisse Abhängigkeit und auch im zweiten Band fehlte mir einfach die Tiefe zwischen den Beiden.

    Dylan war für mich fassbarer, er macht nie einen Hehl daraus, mit welchen Schwierigkeiten er leben musste und welche Neigungen er hat. Er kam deutlich glaubhafter und ehrlicher rüber.

    Die Story wird jeweils aus der Sicht von Annie aus der Erzählperspektive und von Dylan in der ich-Perspektive abwechselnd erzählt.

    Es gab interessante Nebenfiguren wie Max, Joan, Tiffany oder Blake, über die ich gerne mehr erfahren hätte, vor allem Blake hätte mich als "guter" Freund noch interessiert.


    Ich werde kein weiteres Buch aus der Reihe lesen, auch wenn mich die Geschichte von Joan und Max interessiert. Ich merke, dass mir die Geschichte eher Unbehagen bereitet, als das ich mich mit ihr wohl fühle. Außerdem blieb die Geschichte blass und teilweise oberflächlich. Hier wäre schön gewesen, wenn sich der Fokus nicht nur auf das sexuelle Ausleben von Annie beschränkt hätte. Hier hat einfach die Chemie nicht gestimmt, mir gab es zu wenig WOW-Effekte und zu viel vorhersehbares, das Ende hat mich überhaupt nicht überzeugen können. Es gab viele lose Enden, auch wegen des Todes von Hoyd, zB was ist aus Annies Grundbesitz geworden. Zu viele offene Fragen, zu wenig Antworten und leider unsympathische Hauptfiguren.

    Ich denke, wer den ersten Teil der "Broken Darkness" Reihe mochte, wird auch das zweite Buch gut finden, von mir gibt es aber keine Leseempfehlung.


    Das Cover ist sehr hübsch, das glitzernde blau, die goldene Schrift, all das sind gute Eyecatcher.


    Fazit: Zu viele Fragen, zu wenig Antworten, eine seichte, düstere Lovestory. 2 Sterne. 

  3. Cover des Buches Broadchurch - Der Mörder unter uns (ISBN: 9783596030767)
    Chris Chibnall

    Broadchurch - Der Mörder unter uns

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Kyrion1431

    Der Mörder unter uns ist das Buch von der ersten Staffel der Serie Broadchurch.


    Das Buch ist nach der Serie geschrieben worden und ich mag die Serie wirklich sehr gern. Ich war daran interessiert, ob das Buch an die Serie herankommt und was für Unterschiede es gibt. 

    Ich finde die Autorin hat einen flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil. 

    Die Autorin kann die jeweiligen Charaktere wirklich gut beschreiben und hat ihre Charakterzüge auch gut herausgebracht. 

    Die Handlung besteht darin, dass in der kleinen fiktiven Stadt Broadchurch der elfjährige Danny Latimer ermordet worden ist und nun muss der Mörder gesucht werden. Detective Inspector Alec Hardy ist gerade erst nach Broadchurch gekommen und soll diesen Fall nun lösen. Detective Sergeant Elli Miller arbeitet am engsten mit DI Hardy zusammen. Die beiden kommen am Anfang auf keinen grünen Zweig und haben nicht nur den Fall zu lösen, sondern müssen auch lernen miteinander zu arbeiten. 

    Ich finde man sieht in dem Buch die Entwicklung der Charaktere gut und auch der Fall ist gut zu verfolgen. Die Probleme, die immer neuen aufkommenden Fragen. 

    Ich fand es interessant, die Gedankengänge der Leute zu hören, die man in der Serie nicht mitbekommt. Aber ich denke, dass es mir leichter gefallen ist das Buch und die gesamte Handlung zu verfolgen, da ich die Serie dazu kenne. 

    Was mich dafür sehr gestört hat, ist das von einer Person, die zwar nur eine kleine Rolle spielt, umbenannt worden ist und nicht mehr so wie in der Serie heißt. Das fand ich gewöhnungsbedürftig und im ersten Moment musste ich überlegen, wer das überhaupt sein soll. 


    Alles in allem ein wirklich tolles Buch, aber wahrscheinlich ist das Buch noch etwas verständlicher wenn man die Serien kennt. 



  4. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (404)
    Aktuelle Rezension von: butterflySoul

    Auf die Storyline der Vatersuche werde ich nicht weiter eingehen. Das Buch hat mich sehr schnell verloren. Erstmal: Es gibt einfach Themen, von denen Autoren, die keine persönlichen Bezug dazu haben, einfach mal die Pfoten lassen sollten..  

    Um eine Idee zu bekommen ein kleiner Vorgang (von mir kurzgefasst):


    Mary (19), PATIENTIN einer Psychiatrie: Ich trug nur meine Unterwäsche, als ich meinen Vater begrüßt habe. (???) ...

    Dem folgt: ...Meine Vater hat mich vergewaltigt. 

    Dem folgt: Ich hatte so viele Typen im Bett, ich glaub ich bin Nymphomanin. (???)

    Dem folgt: War nur ein Witz. Papa hat nix gemacht. Ich hab nur gelogen.(???)

    Dem folgt: Nee, stimmt doch.

    Dem folgt: Du kannst unter ein paar Bedingungen mit mir schlafen. (???)

    (Was Francis ohne Zögern tut! (???))

    Dem folgt: Mary und Francis haben Sex im Dunklen auf einem PIANO inmitten einer psychiatrischen Klinik.

    Irgendwann drumherum: Also ich hab doch nur gelogen. 


    (Abfolge vermutlich nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber .. man bekommt hoffentlich eine Idee von dem, was hier alles schiefläuft)


    Die Charaktere sind unglaublich dumm und haben ein völlig verzerrtes Weltbild. 

    (Siehe Mary: weiteres Beispiel ist folgende idiotische Vorstellung: Ich will aus meiner Misere raus, aber ohne zu arbeiten - Irgendwann werde ich Geld gewinnen, weil: ich hab das geträumt). 


    Die Story liest sich, als würde man den Schüleraufsatz lesen, dessen Verfasser zu viel TV-Schrott guckt; denkt, Pornos wären realistisch; der sich voll krass tiefgründig findet, weil er natürlich Respekt vor Trailerpark-Bewohnern hat und es cool findet, wenn diese in seiner Vorstellung auch Respekt vor ihm haben  - aber in Wirklichkeit total behütet aufwächst und vom Leben noch überhaupt nix mitbekommen hat!


    Kurz und knapp: Ich möchte keinen Roman über strunzdumme Assis lesen. Dafür gibt es Fernsehen!!!  

  5. Cover des Buches Der törichte Engel (ISBN: 9783442542246)
    Christopher Moore

    Der törichte Engel

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Im Städtchen Pine Cove kennt jeder jeden. Als also eines Tages das örtliche (unglücklicherweise als Weihnachtsmann verkleidete) Arschloch vom Dienst getötet wird, wünscht sich ein kleiner Junge, dass der Weihnachtsmann nicht tot ist und Weihnachten nicht ausfällt. Doppelt unglücklicherweise wird sein Gebet von einem Engel erhört, der für das nächste Weihnachtswunder sorgen soll - und mit seiner Wiederbelebungsmaßnahme eine Zombie-Apokalypse auslöst...


    Klingt abstrus? Ist es auch! Mit gewohnt sarkastischem, trockenen und spitzen Humor beschreibt Christopher Moore eines der absonderlichsten Weihnachtsfeste, das mir je untergekommen ist - und ihr wisst, ich liebe abstrusen Quatsch. Perfekte Lektüre also für meinen diesjährigen Weihnachtslesemarathon.

    Ich habe ab Seite 2 immer wieder vor mich hingekichert (wie eine Irre^^) und mich prächtig amüsiert - auch wenn die oben beschriebene Geschichte erst nach 3/4 des Buches startet, weil man erstmal alle Einwohner kennenlernt.


    "Warnung des Autors

    Falls Sie dieses Buch für Ihre Großmutter oder ein Kind kaufen, sollten Sie sich im Klaren sein, dass es sowohl Kraftausdrücke als auch geschmackvolle Beschreibungen von Kannibalismus und Leuten enthält, die Sex haben, obwohl sie über 40 sind. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt."


    ~ Lilith ~

    21.12.2018
  6. Cover des Buches Gesetz des Todes (ISBN: 9783453437685)
    Robert Crais

    Gesetz des Todes

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Oje, da habe ich Crais grad für eins seiner älteren Bücher so gelobt, und nun das: gelangweilt und uninspiriert heruntergeschriebene Thriller-Dutzendware, in der Joe Pike die Ermordung eines ehemaligen Waffenbruders und von dessen Familie rächen will, Schuld an allem ist die klischeehaft beschriebene Serben-Gang des Michael Dark(!)o, und so plätschert alles dem erwartbaren Ende entgegen. Wenn man nur die Rückseite und den Klappentext gelesen hat, ist man genau so gut über den Inhalt informiert. Zum Abraten, nein danke!
  7. Cover des Buches Heavy Cross (ISBN: 9783453266759)
    Beth Ditto

    Heavy Cross

     (8)
    Aktuelle Rezension von: wauzele
    sehr, sehr inspirierend... und schonungslos ... und wow...
  8. Cover des Buches Heartland (ISBN: 9783257603729)
    Joey Goebel

    Heartland

     (130)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Die Mapothers sind die Reichste Familie des Commonwealth Countys. Doch die Eltern wollen für ihren John noch mehr. Und so kandidiert dieser für das Amt des Repräsentantenhauses im kleinstädtisch geprägten, fünften Kongressbezirk. Doch John ist überfordert, mit der Unterschicht umzugehen, die den größten Teil der Wählerschaft ausmacht. Da kommt den Mapothers Blue Gene gerade recht. Der verlorene Sohn der Familie hat sich vor Jahren von Reichtum und Elite losgelöst und führt seitdem ein Leben der amerikanischen Arbeiterklasse. Nun holen sie ihn ins Wahlkampfboot. Er soll richten, was John nicht hinbekommt. Doch nicht jeder im Commonwealth County ist so manipulativ, wie es anfangs scheint. 

    Ich erwartete mir einen recht anspruchsvollen, politischen und kritischen Roman, wurde einerseits komplett überrascht, habe dennoch in diesem Buch gefunden, was ich gesucht habe. Die erste große Überraschung war zunächst einmal Joey Goebels Schreibstil. Der lässt sich leicht und locker weglesen, ist kaum träge und gibt der Geschichte wirklich pageturner-Potenzial. Dennoch finden sich ständig versteckte Details, die einen zum Schmunzeln bringen. So ist der Schreibstil wenig poetisch, passt sich gerade aber damit hervorragend an das kleinstädtische Milieu an, in dem der Roman angesiedelt ist. Und gerade dieses kleinstädtische Milieu ist es, das der Autor hervorragend ausgestaltet hat. Die Beschreibungen davon, wie sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wie sich die Menschen verändert haben, wirken sehr authentisch und geben Bashford, so heißt die Stadt unserer Handlung, ein scheinbar einzigartiges Antlitz, dass sich bei genauerer Betrachtung als tausendfache Kopie herausstellt. Denn Joey Goebel beschreibt eine Stadt in einem Landstrich, die sich überall im Mittleren Westen befinden könnte. Und gerade diese Anonymität gibt dem Buch seine Universalität. Denn Pickups, Wrestling, Monstertrucks und qualmende Geringverdiener - die wahren Patrioten - gibt es zwischen Ost- und Westküste überall. Doch der aufmerksamen Leserschaft, die sich dazu noch ein wenig mit den USA auseinandergesetzt hat, springen einige Dinge ins Auge, die die geografische Zuordnung in groben Maßen dennoch zulässt. Da wäre zunächst einmal der Herbst, der immer noch warm genug ist, um mit T-Shirt draußen rumzulaufen. Der Norden fällt also schon einmal weg. In Johns Wahlbezirk liegt ein County namens Dixie County. Wir befinden uns also im Süden. Die Mapothers haben einen Tabakkonzern - Kentucky - und der Vater eines der Protagonisten war im Bergbau tätig. Demnach würde ich auf Ostkentucky tippen. Sicherlich kein Zufall, dass der Schriftsteller auch in dieser Region aufgewachsen ist. Es finden sich aber auch noch andere Eastereggs. So finde ich den Namen Commonwealth County sehr ironisch, wenn man bedenkt, dass dies in etwa "Gemeinwohl" bedeutet, und sich gerade hier die Gräben zwischen Arm und Reich deutlich zeigen. 

    Das Buch hat mich aber auch entsetzt und schockiert. Es schwappt ja immer wieder etwas herüber nach Europa, von den "Amerikanischen" Zuständen. Dieser Roman war dann allerdings wieder ein ganz anderes Kaliber. So gehören Homophobie, Rassismus und Sexismus zum normalen Umgangston, sowohl bei den Rednecks als auch bei den gehoberen Schichten. Von diesen Auswüchsen des menschlichen Egoismus ist auch unser Hauptprotagonist Blue Gene nicht befreit. Hinzu kommt der Stellenwert von Kirche, Glaube, Patriotismus und den Streitkräften. Aus europäischer Sicht nicht mehr als ein Kopfschütteln wert. 

    Joey Goebel vermag es aber auch, seine Charaktere trotz einiger moralischer Fehler sehr sympathisch zu gestaltet. Zwar haben wir auch hier mit Henry Mapother einen klassischen Bösewicht, doch dieser ist kaum an den Haaren herbeigezogen und fügt sich perfekt in den Roman ein. Dazu kommt, dass die Protagonisten sehr facettenreich gestaltet sind, sich selbst, die anderen und auch die Leser:innen immer wieder überraschen. Und auch macht der Großteil von ihnen eine enorme Charakterentwicklung während der 700 Seiten durch. Und gerade an der Lebhaftigkeit und der Nahbarkeit des Figurensets liegt es auch, dass sich kritisierende und unterhaltsame Aspekte des Buches in einer Wage halten, sodass sich eine perfekt Mischung ergibt. 

    Insgesamt also ein Meisterwerk, lehrreich und unterhaltsam, dass trotz seiner Stärke von etwa 700 Seiten niemals langweilig wird. Auf mich hat das Buch definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

  9. Cover des Buches Gun Love (ISBN: 9783518470305)
    Jennifer Clement

    Gun Love

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Buchruecken

    Die Geschichte beschreibt die späte Kindheit und frühe Jugend eines Mädchens in den Südstaaten, das mit seiner Mutter in Obdachlosigkeit aufwächst. Die enge, emotionale Bindung zur Mutter, mit der die Protagonistin in einem Auto lebt, bildet das Herzstück des Buches; das Leben der Nachbarn innerhalb des Trailerparks und deren Affinität für Schusswaffen, sowie die tragische Liebesgeschichte der Mutter stehen dem entgegen.


    Wie erwartet haben mir die Charaktere ausgesprochen gut gefallen und mich mitgerissen, weil sie vielschichtig und mit charakterlichen Eigenheiten dargestellt werden, die manchmal liebenswürdig, aber auch abstoßend wirken.

    Die Autorin bedient sich einer bildhaften, melancholischen Sprache, die in mir viele Gefühlsregungen ausgelöst hat; mit seelischen Erkrankungen ist es emotional auslaugend und gleichzeitig wohltuend zu lesen.

    Insgesamt habe ich diesen außergewöhnlichen Roman genossen, gleichwohl ist es keine leichte Kost.

    Lesern, denen gesellschaftskritische und poetische Erzählungen gefallen, möchte ich "Gun Love" ans Herz legen.

  10. Cover des Buches Rocky Mountain Snow (ISBN: 9783906882314)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Snow

     (31)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Cover hat ein paar kleine weihnachtliche Details. Auf dem Boden liegen ein paar rote Weihnachtskugeln. Eine davon liegt in scheinbarer Sicherheit vor einem gelben Katzenbaby. Das kleine Kätzchen trägt passend zur Weihnachtszeit eine rote Zipfelmütze. Im Hintergrund sind die schneebedeckten Rocky Mountains zu sehen. Ein typisches Cover für die Rocky Mountain Reihe von Virgina Fox.

    Während ich an meinem Schreibtisch im Bastelzimmer saß, um ein paar Weihnachtskarten zu produzieren lief Rocky Mountain Snow von Virginia Fox auf meinem Smartphone. Passend zu meinen Bastelarbeiten spielt das Hörbuch in der Vorweihnachtszeit in den Rocky Mountains. So hat mich das Hörbuch in die passende weihnachtliche Stimmung versetz, um meine Karten zu basteln. Mit Freude habe ich der Stimme von Karoline Mask von Oppen gelauscht. Sie ist und bleibt einfach meine liebste Sprecherin für Liebesromane. Ihre Stimme verleiht jeder wichtigen Person im Hörbuch eine ganz eigene Intonation, so weiß ich als Hörer immer ganz genau, bei wem die Erzählung gerade ist. 

    Im dreizehnten Hörbuch durfte ich Astrid oder besser bekannt als der schwarze Engel näher kennenlernen. Sie arbeitet in der Apotheke in Independence und versucht der ärmeren Bevölkerung in den Trailerparks auf ihre ganz eigene Weise zu helfen. Unterstützung bekommt sie dabei von Mouse, einem Mitglied der True Warriors, die sich die Hilfe abseits der Polizei auf die Fahne geschrieben haben.

    Die Handlung der Hörbücher von Virgina Fox folgen im Prinzip immer dem gleichen Muster. Die Protagonisten lernen sich kennen, irgendeiner bzw. irgendetwas gerät in Gefahr und am Ende geht alles nochmal gut aus. Dieses bekannte Muster hat für mich auch etwas gutes, ich kann das Hörbuch ganz gut nebenbei hören und muss mich nicht zu hundert Prozent auf den Inhalt konzentrieren, denn man kommt schnell wieder rein, wenn man mal einen Moment verpasst hat. 

    Ich für mich bin inzwischen süchtig nach der Rocky Mountain Reihe und freue mich bald auf das nächste Hörbuch, das schon auf meinem Smartphone eingezogen ist. Ich mag die Hörbücher, die genau das richtige Maß an Liebe und Spannung haben. Und empfehle es gerne an ähnlich gesinnte weiter. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und könnte auch eigenständig gehört bzw. gelesen werden. Jedoch könnte es sein, dass du dann mit der Flut an Namen etwas überfordert bist. Denn die vorherigen Protagonisten tauchen auch hier ab und an wieder auf.

  11. Cover des Buches Der Klient (ISBN: 9783641110215)
    John Grisham

    Der Klient

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Da war ein kleiner Junge zur falschen Zeit am falschen Ort.... und  sein ganzes Leben und das Leben der Familie ändert sich von jetzt auf gleich..... das war sehr spannend und sehr ergreifend.... 

    Der Grisham, der kann es einfach! 

  12. Cover des Buches LONE RIDER – Navy & Runa (ISBN: B01G8PM2P6)
    Susan B. Hunt

    LONE RIDER – Navy & Runa

     (9)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreak

    Willkommen zurück in Dreamtown!

    Navy, Road Captain des Fire Devils MC, ist ein verschlossener Biker. Niemand aus dem Club kennt Details aus seiner Vergangenheit als Elitesoldaten der US Navy. Die Mitglieder des verfeindeten Ghosts MC, die durch einen Deal mit der Bundesbehörde wieder auf freiem Fuß sind, tun alles, um die Geschäfte der Devils zu sabotieren. Als Navy und J. J. einen Warentransport eskortieren müssen, erfährt der Ex-SEAL, dass eine junge Frau namens Runa nach ihm sucht. Zuerst nimmt er die Sache nicht ernst, doch als ihm klar wird, wer Runa ist, werden die Albträume, die ihn schon lange quälen, schlimmer. Ihr Auftauchen reißt alte Wunden auf. In seiner Verzweiflung trifft er falsche Entscheidungen und tut Dinge, die einen seiner Brüder in Gefahr bringen und ihm seinen Platz im Club kosten können ... 

    Meine Meinung

    „Lone Rider“ ist der zweite Teil der Fire Devils MC Reihe von Susan B. Hunt. Band 1 hat mir wirklich gut gefallen, nicht nur von der Handlung her, sondern auch vom Schreibstil.

    Navy kennt man ja schon aus Band 1, obwohl man ihn dort noch nicht so richtig einschätzen kann. Er ist eher der Typ der wenigen Worte und dem entsprechend war ich wirklich auf seine Geschichte gespannt, um endlich mehr über ihn zu erfahren.

    Runa lernen wir erst hier kennen und ich muss sagen sie war mir sofort sympathisch. Ihre Affinität zu Pferden und das sie total auf Country Songs steht, macht sie einfach liebenswert.

    Anfangs liefern Navy und Runa sich ein Versteck- und Verfolgungsspiel und es hat einfach Spaß gemacht, die beiden dabei zu begleiten.

    Natürlich treffen wir auch in diesem Band auf die Ghosts, obwohl die dieses Mal keine ganz so große Rolle einnehmen wie in Band 1, wie ich fand. Nichts desto trotz war es spannend von der ersten bis zur letzten Seiten.

    Der Schreibstil hat mir wirklich super gut gefallen, genauso wie in Band 1 und es hat einfach Spaß gemacht die Fire Devils wieder zu treffen.

    Fazit

    Ein super zweiter Band, der zwar nicht ganz mit der Spannung von Band 1 mithalten kann aber nichts desto trotz einfach Spaß macht zu lesen. Ich hab mich wirklich in Navy und Runa verliebt, weil die beiden wirklich was besonderes sind. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. 

  13. Cover des Buches Sugar Daddy (ISBN: 9781250070708)
    Lisa Kleypas

    Sugar Daddy

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Amanda_Laurie
    Konnten Lisa Kleypas' historische Romanzen stets durch ihre kurzweiligen Handlungen überzeugen, die lebensnahen Charaktere sowie die spritzigen, humorvollen Dialoge, so hatte ich zunächst Schwierigkeiten, ihren üblichen Stil in dem Roman "Sugar Daddy" - dem Auftakt zur Travis-Reihe - wieder zu entdecken.

    Die Handlung der Trilogie ist angesiedelt im heutigen Texas.
    Die Familie Travis, bestehend aus dem Vater Churchill Travis, seinen Söhnen Gage, Jack und Joe sowie der Tochter Haven, ist nicht nur eine der reichsten, sondern auch mächtigsten Familien Houstons. Entsprechend selbstbewusst treten die Männer dieser Familie auf, was deftigen Lesespaß verspricht.

    Dennoch beginnt "Sugar Daddy" mit einer wahrhaft langatmigen Erzählung über das Leben von Liberty Jones. Sie lebt allein mit ihrer Mutter in einem Trailerpark, die Familie ist nicht gut situiert, Libertys Zukunftsaussichten entsprechend aussichtslos. Wir lernen Hardy Cates kennen, einen Jungen aus der Nachbarschaft, zu dem sich Liberty hingezogen fühlt, der sich seinerseits jedoch nicht auf eine feste Beziehung einlassen möchte, da er plant, aus dem einfachen Leben auszubrechen und etwas aus sich zu machen - dabei wäre Liberty ihm nur ein Klotz am Bein.
    Als ihre Mutter unerwartet stirbt, sieht sich Liberty allein der gewaltigen Verantwortung gegenüber, ohne finanzielle Rücklagen und ohne eine entsprechende Ausbildung geschweige denn einen Job, nicht nur ihr Leben zu regeln, sondern auch für den kürzlichen Familienzuwachs - ihre kleine Schwester Carrington - zu sorgen.

    Diese ganze ,Vorgeschichte' ist zwar wichtig, jedoch hätte man sie nicht über zweihundert Buchseiten ausdehnen sollen. Manche Erlebnisse ziehen sich zu sehr in die Länge, andere hingegen sind für den weiteren Verlauf der Story unerheblich und hätten gestrichen werden können. Es geschieht nichts wirklich Spannendes, dadurch kommt keine Lesefreude auf!
    Dennoch sollten man das Buch nicht beiseite legen, denn das Durchhalten wird spätestens ab der zweiten Hälfte belohnt:

    Eines Tages tritt Churchill Travis in Libertys Leben. Mit dem Einzug in sein Haus ändert sich nicht nur Libertys Leben von Grund auf, sondern auch der Schreibstil von Lisa Kleypas. Die Geschichte gewinnt enorm an Tempo, es entstehen Konflikte - nicht zuletzt hervorgerufen durch die Spannungen zwischen Travis' Sohn Gage und Liberty.
    Noch geladener wird die Stimmung, als eines Tages Hardy Cates wieder auftaucht ...

    Resümee:
    Das Buch hat einen mehr als schwachen Anfang, wird jedoch im späteren Verlauf sehr lesenswert. Lediglich drei Sterne vergebe ich, da die erste Hälfte dieses Romans dem Leser viel Überwindung abverlangt und stark gestrafft werden könnte.
    Auch wenn dieses Buch nicht das Beste ist, was Lisa Kleypas geschrieben hat, lohnt sich das Lesen, weil viele der Figuren einen weiteren Auftritt in den Folgebänden haben. So findet Hardy Cates in "Blue-Eyed Devil" endlich seine große Liebe und auch der bislang letzte Band "Smooth Talking Stranger" ist ein absolutes must-have!

    Travis-Trilogie:

    1. Sugar Daddy
    2. Blue-Eyed Devil
    3. Smooth Talking Stranger
  14. Cover des Buches Kein Land für alte Männer (ISBN: 9783644050617)
    Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

     (130)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    In der texanischen Wüste stößt der Jäger Llewelyn auf ein Blutbad, das Resultat eines gescheiterten Drogendeals. Er findet zerschossene Pick-ups, Leichen und am Ende einer Blutspur entdeckt er einen Koffer mit über 2 Millionen Dollar. Llewelyn beschließt, das Geld zu behalten und begeht den Fehler, in der Nacht zum Tatort zurückzukehren. Er gerät in das Visier verschiedener Banden und eines Psychopathen.

    Mit seinem von den Coen-Brüdern verfilmten Roman Kein Land für alte Männer kehrt Cormac McCarthy in das Western-Genre zurück. Das Buch ist ähnlich düster und fast schon so apokalyptisch wie sein Meisterwerk Die Abendröte im Westen. Obwohl eigentlich nach dem Fund des Geldes Llewelyn und dessen Flucht mit seiner Frau im Mittelpunkt stehen, wird die Geschichte aus der Sicht des Weltkriegsveteranen Sheriff Bell erzählt, der aus persönlichen Gründen nach Wiedergutmachung sucht.

    Sowohl Bell als auch Llewelyn stehen dem jähen und brutalen Gewaltausbruch in ihrer texanischen Provinz hilflos gegenüber. Die eigentliche Handlung wird immer wieder durch innere Monologe Bells unterbrochen, der vergeblich nach einem Grund für die sinnlose Gewalt sucht, die immer mehr Leben kostet. Besonders das Vorgehen des Psychopathen Chigurh, der seine Opfer mit einem Bolzenschussgerät ermordet und ohne Emotionen nach seinen eigenen Regeln handelt, führt bei den Ermittlern (und Lesern) zu Verstörung.

    Wie es McCarthys Art ist, wird hier kein Wort zu viel oder zu wenig benutzt. Die Dialoge sind eher knapp gehalten und spiegeln das Verstummen und Entsetzen der Figuren, die für die plötzlich einsetzende Gewalt keine Worte mehr finden. Hier versagen alle Erklärungen.

    Die sprachliche Präzision und gleichzeitige Kargheit, mit der McCarthy seine Handlung vorantreibt, ist beeindruckend und ist wie fürs Kino gemacht (was zum Glück bereits passiert ist). Der Leser wird dabei immer tiefer in den Strudel der Gewalt hineingezogen, aus dem es für Llewelyn keinen Ausweg mehr gibt. In den Monologen des Sheriffs kommt der Glaube zum Vorschein, dass früher alles besser war, die Menschen sich noch an Gesetze hielten und es immer einfache Antworten gab. Doch ihm ist selbst klar, wie falsch er damit liegt. Eine Erklärung für die Gewalt liefert der Autor nicht und ist gleichzeitig in der Darstellung nicht pathetisch. Die Gewalt scheint direkt aus einem Albtraum zu kommen.

    Mit seinem szenisch geschriebenen Roman Kein Land für alte Männer hat Cormac McCarthy die perfekte Vorlage für den gleichnamigen Film geliefert. Durch die Inszenierung und sprachliche Präzision lässt er Leser genauso sprachlos zurück wie seine Figuren, die angesichts der Brutalität zu verstummen scheinen. Am Ende erreicht er nicht ganz das Niveau von Die Straße und Die Abendröte im Westen. Dafür ist dieser Roman zugänglicher und setzt sich ebenso mit philosophischen Fragen auseinander, wenn auf melancholische und düstere Weise.

  15. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks