Bücher mit dem Tag "tolkien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tolkien" gekennzeichnet haben.

162 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.390)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Die Furcht des Weisen 1 (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen 1

     (879)
    Aktuelle Rezension von: Theobald

    Obwohl ich den 1. Teil  „Der Name des Windes“ verschlungen habe und der 2. Teil nicht ganz heranreicht, bin ich doch ein großer Fam des Kvote-Universums. Eine tolle Geschichte, großartig erzählt und voller Windungen und spannenden Einfällen. Ich habe allerdings die Befürchtung, dass Patrick Rothfuss seine Story nicht fertig kriegt. Es sind ja schon Jahre, die wir darauf warten, Go Patrick Go! Eine Verfilmung fände ich auch super.

  3. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1)

     (1.215)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  4. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  5. Cover des Buches Codex Alera 1 (ISBN: 9783442269372)
    Jim Butcher

    Codex Alera 1

     (247)
    Aktuelle Rezension von: bibliomanine

    Ich bin sehr zwiegespalten. Einerseits fand ich die Story so vielversprechend, weil ich das römisch-antike Setting sehr genossen habe (mal was anderes) und das Magiesystem basierend auf den Elementen ist auch eine interessante Sache.

    Das Frauenbild und auch die Altersunterschiede in den Beziehungen empfand ich als problematisch. Ich kann gut damit umgehen, wenn Klischees aufgegriffen werden, aber das war mir zu viel. Ich habe auch irgendwann nur noch mit den Augen gerollt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass da jemand seine fragwürdigen Fantasien ausleben wollte.

    Dann war allerdings der letzte Abschnitt des Buches so spannend und das Ende so sympathisch, dass ich ein bisschen versöhnt war und fast schon Lust hatte mit dem 2. Teil weiter zu machen. Mal sehen...das Schicksal von Tavi und der vermeintlich bösen Odiana könnte mich noch interessieren.


  6. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 2) (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)

     (1.027)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es geht weiter beim Herrn der Ringe und ich bin weiterhin maßlos enttäuscht und gelangweilt.

    Nachdem sich Frodo und Sam von der Gruppe getrennt haben, wird im ersten Kapitel direkt so emotionslos wie es nur geht, der Tod Boromirs abgehandelt. Eine Szene, die mich im Film stark bewegt hat, umfasst hier gerade so eine Dreiviertelseite und endet mit den tiefgründigen Worten Aragorns: "Oh weh."

    Ja, oh weh, was für eine Grütze. Nachdem ich jetzt zwei Drittel dieses angeblich so tollen Epos gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie die Filme es geschafft haben, doch so gut zu werden. Ich war nie ein Riesenfan dieser meist ja sehr langen Blockbuster, aber je mehr ich vom Buch lese, desto besser finde ich die Filme, weil sie alles so viel besser machen. Denn die eben beschriebene Emotionslosigkeit findet man ständig im Buch. Keine Freude wird beschrieben, keine Furcht, keine Traurigkeit. Das höchste der Gefühle ist, wenn statt "sagte er" mal "brummte er" oder "wimmerte er" nach einem gesprochenen Satz steht.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Während im ersten Teil der Kampf gegen Isengart abgearbeitet wird, folgt man in Teil zwei Frodo und Sam, die sich nach Mordor durchschlagen wollen. Im zweiten Teil wird es mit der Beschreibung der Gefühle etwas besser, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Meistens bleibt es hier auch bei Sorgen, Angst und Misstrauen, die mal am Rande erwähnt werden.

    Zugegeben: Der zweite Teil dieses Buches hat mich etwas besser unterhalten, was ich erstaunlich fand, da ich die Szenen mit Frodo und Sam in den Filmen meistens als die schwächeren empfand. Das Positive liegt vor allem an Gollum, der durch seine geteilte Persönlichkeit durchaus einen interessanten Charakter darstellt. Allerdings nervt seine Art zu reden auf Dauer etwas und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht durch die Filme etwas zu positiv voreingenommen bezüglich Gollum bin.

    Ohnehin habe ich das Gefühl, dass ich viele Szenerien und Abläufe bestimmter Szenen nur so bildlich im Kopf habe, weil ich die Filme gesehen habe. Vor allem bei Helms Klamm und dem Weiher, in dem Gollum planscht, ist mir das aufgefallen. Tolkien beschreibt zwar viel und ausführlich, aber allein dadurch schaffe ich es nicht, mir die Szenerie bildhaft vorzustellen. Helms Klamm war ohnehin eine herbe Enttäuschung. Die epischste Schlacht der Trilogie ist in nur 10 Seiten abgehandelt. Der zweite Film hat sich fast 40 Minuten für diese Schlacht Zeit gelassen. Im Buch steht das dann ungefähr so da:

    Aragorn und Eomer kämpfen, bis sie müde sind und auch dann kämpfen sie noch weiter. Legolas und Gimli tauschen emotionslose und erstaunlich unlustige Deathcounts aus. Die Orks sind zahlreich. Aragorn und Eomer sind müde ... ah ne, hab ich ja schon gesagt. Legolas und Gimli tauschen ... shit ... ähm ... Die Orks werden nicht weniger und ... ach fuck it! Gandalf kommt und abakadabra, ich bin ein Zauberer und mache zauberhafte Dinge. Schlacht vorbei, wir haben gewonnen, Auf Eorlingas oder so.

    Ich war maßlos enttäuscht. Ich hatte richtig auf dieses Kapitel hingefiebert und dann war es so ein Reinfall. Fast noch besser ist da die "Schlacht" der Ents gegen Isengard. Die bekommen wir nämlich nur etwas lapidar erzählt von Pippin und Merry, beim drölften Frühstück versteht sich, denn die Hobbits können offensichtlich nur ans Essen denken.

    Was mich zu den Charakteren bringt, die allesamt einfach nur flach bleiben - zugegebenermaßen habe ich da keine großen Offenbarungen erwartet. Zu keiner Zeit scheint sich ein Charakter von einem anderen abzuheben (erneut mit der Ausnahme von Gollum). Und die Hobbits regen mich mit jedem Teil mehr auf. Dummheit und Naivität scheinen nicht auszureichen, diese Rasse zu beschreiben. Eine gefährlich aussehende Glaskugel? Muss berühren! Gollum endgültig aus der Welt schaffen, damit man seine Ruhe hat? Quatsch, lass ihm mal komplett vertrauen. Ein Geheimnis bewahren? Den Begriff kenne ich nicht. Alles, wirklich alles Schlimme dieser Trilogie ist auf die Unfähigkeit dieser Hobbits zurückzuführen.

    Ich musste mich teilweise zwingen dieses Buch weiterzulesen. Und natürlich hilft es nicht, wenn man am Ende der Seite den Anfang schon wieder vergessen hat. Denn das Wort "Spannungsaufbau" hat Tolkien vermutlich niemals gehört. Das gesamte Buch wird damit zäh, eintönig und (wie in Teil 1) mehr ein Bericht als irgendetwas anderes. Ich wollte eine Geschichte, eine Erzählung lesen - nicht die eintönigen Texte aus dem Schulgeschichtsbuch.

  7. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (772)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  8. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Rasante Zeitsprünge, die nicht stören sondern sich natürlich einbinden. Am besten sind die Charaktere gelungen, die einem ewig im Gedächtnis bleiben. Man lernt sie kennen wie gute Freunde, mitsamt ihren Fehlern und Marotten.

  9. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht so ideal. Es war nicht leicht, in die Handlung einzutauchen. Dazu war der Beginn der Erzählung zu fragmentiert. Vieles wurde angedeutet, ohne es zu Ende zu führen.

    Wir haben einen Assassinen, hier Blutjunge genannt und seinen Lehrling. Es gibt drei Magier, einer davon prophetisch begabt, so dass er das Geschehen mit Hilfe eines magischen Schwertes lenken will. Dazu kommt ein junger Lord und dessen Vater, den Herzog, der den besseren König abgegeben hätte. Doch das Reich hat mit dem egoistischen, faulen und einfältigen König Aleine Gunder IX. einen schwachen König. Die wirkliche Macht im Land haben die Sa´kage, neun Unterweltfürsten, die alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu den Regierungsgeschäften im Griff haben. Dies setzen sie mit Gewalt, Erpressung und der Ermordung lästiger Gegner durch. Dazu kommt noch ein Gottkönig, der das Reich von außen her bedroht. 

    Wir haben interessante Figuren und zahlreiche Konflikte. Dennoch muss sich der Leser durch knapp siebenhundert Seiten kämpfen, um die Geschichte zu begreifen.  

    Die Handlung wird aus Sicht mehrere Personen erzählt. Die einzelnen Fragmente scheinen willkürlich und ohne Zusammenhang. Hauptprotagonist ist Kylar, der eigentlich Azoth heißt. Doch diese Figur wird nie richtig greifbar, so dass der Leser sich mit ihr nicht wirklich identifizieren kann. 

    Nicht nur Kylars Lebensgeschichte steht im Vordergrund des Buches, sondern auch der Krieg um die Stadt Cenaria, bei dem das Nachbarland Khalidor und sein Gottkönig eine tragende Rolle spielen. Auch die Sa'kagé haben ihre Finger mit im Spiel. Der Krieg am Ende des Buches kam zwar ein wenig übereilt daher, aber dadurch blieb das Ende offen.

    Der Mord an dem jungen Prinzen entbehrt jeder Logik. Auch wenn es ein Auftragsmord war, so wäre er nie auf diese Weise durchgeführt worden. Die Ermordung des Prinzen durch die Geliebte des Königs erschien mir zu konstruiert.

    All die sinnlosen Morde auf den Schluss hin. Der Autor hat einige der interessantesten Figuren mit einem Handstreich aus dem Spiel genommen. So viele verpasste Gelegenheiten, die der Handlung eine völlig neue Richtung hätten geben können. 

    Es gibt mehrere Gründe warum Roth nicht Ratte sein kann: Erstens kannten etliche Personen sowohl Roth wie auch Ratte. Unmöglich, dass einer die Identität des anderen annehmen konnte. Zweitens hatte Durzo Blint Rattes Leiche gesehen, wäre es Roth anstelle des geforderten Mordopfers gewesen, hätte der Blutjunge dies erkennen müssen.

    Trotz manchen Schwierigkeiten ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ein gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen. Insgesamt hat mich die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert. Aber auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt wiedergeben.

  10. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3) (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3)

     (1.018)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Auf zu Teil 3 des "epischen Klassikers". Yay.

    Teil 1 und 2 waren schon die reinste Katastrophe für mich. "Die Rückkehr des Königs" (bzw. Wiederkehr in meiner Übersetzung) setzt dem ganzen aber noch die Krone auf - wortwörtlich.

    Ich habe Teil 3 mehrfach unterbrochen. Ich habe bei einigen Leserunden eBooks gewonnen und deshalb Herr der Ringe erst einmal hinten angestellt. So etwas mache ich wirklich selten, aber hier ist es ganze 3 Mal beim gleichen Buch passiert. Und es wäre fast wieder passiert, aber ich habe mich gezwungen, das Ding endlich zu beenden.

    Jetzt habe ich also die gesamte Trilogie gelesen, das Werk, das so extrem gefeiert wird, tausende andere Geschichten inspiriert hat und den Namen Tolkien fast schon einer Auszeichnung hat gleich werden lassen. Und trotzdem verstehe ich kein bisschen, warum diese Bücher das alles ausgelöst haben. Denn für mich ist Tolkien einfach kein guter Autor.

    Denn auch im dritten Teil folgen wir wieder emotionslos wie eh und je den zum großen Teil unsympathischen Charakteren. Und wenn mal etwas interessantes passiert, wie eine Schlacht oder die Rückkehr Faramirs, der von Gesocks verfolgt wird, wird uns das nur halbgar serviert. Statt mitten in der Action zu sein, diese auszukosten und zu zelebrieren, wird uns durch Pippin und irgendeiner Wache berichtet, was passiert:

    "Faramir reitet voran, sieh hin." - "Ja, ich sehe es, oh Pippin, er wird verfolgt von schrecklichem Gesocks." - "Oh weh, da wird er vom Pferd gerissen. Aber da kommt Gandalf, der Zauberer und macht zauberhafte Dinge." - "Faramir ist gerettet, welch ein Freudentag!"

    Anstatt uns direkt in die Action mitzunehmen oder sie uns zumindest spannend und direkt zu beschreiben, wählt Tolkien den Sportmoderator. Und zwar den langweiligen, denn Sportmoderatoren wissen wenigstens, wie sie Spannung aufbauen, wenn sie berichten, was auf dem Feld passiert - Tolkien nicht.

    Zwischendurch hatte ich dann noch das Gefühl, die Bibel zu lesen. Ich habe nichts gegen die Bibel, aber wenn ich die Bibel lesen will, dann nehme ich die in die Hand und nicht Herr der Ringe. Manche Sätze könnten wirklich eins zu eins aus der Bibel stammen. Vor allem, wenn Aragorn plötzlich zu Jesus mutiert, weil "des Königs Hände heilen können" oder so. Man kann das Messias- oder Retterthema auch subtiler verpacken und spannender gestalten, ohne dass man das Gefühl hat, Tolkien war ideenlos und hat aus der Bibel teilweise Wort für Wort abgeschrieben.

    Aber gut, irgendwann ist dann auch der RIng zerstört, zum Glück ist diese Tortur endlich vorbei und - ah ne, noch über 120 Seiten übrig nachdem der Ring zerstört wurde. Weil Tolkien das Ende offenbar genauso aufschieben wollte, wie ich das Lesen des Buches, hat er sich gedacht: Lassen wir mal alle Charaktere noch stundenlang labern, emotionale Abschiede (zumindest wollen sie das sein) halten wir aber maximal eine Seite lang und dann passiert noch irgendwas im Auenland. Auch das ist natürlich ohne jegliche Spannung und einfach nur dahinter geklatscht. Der große Bösewicht (der übrigens nie persönlich in Erscheinung tritt) ist doch schon besiegt, der Höhepunkt überschritten. Das ist einfach schlechtes Storytelling und schlechtes Pacing, denn ich will eigentlich nur zum Ende kommen. Vor allem wird nach Saurons Fall alles darauf ausgelegt, dass das Ende der Geschichte nah ist. Das ist, als würde man nach Salat, einem saftigen Steak und einem süßen Nachtisch noch eine Tiefkühlpizza vorgesetzt bekommen. Wobei zugegeben: Die Geschichte davor war alles andere als ein gutes 3-Gänge-Menü mit saftigem Steak - eher fettiges und maximal lauwarmes Fast-Food.

    Alles in allem bin ich einfach nur extrem enttäuscht und verwirrt. Diese epische und tolle Geschichte, die alle lieben, existiert nicht. Der hochgelobte Tolkien ist für mich nicht einmal ein mittelmäßiger Autor, weil er so ziemlich alles, was gutes Storytelling ausmacht, komplett ignoriert.

    "Der Herr der Ringe" als Gesamtwerk ist einfach nur langweilig, von Emotionen und Spannung fehlt jede Spur und die Figuren sind so unsympathisch und/oder dumm, dass es weh tut und einfach nur nervig ist. Bevor ich das alles gelesen habe, war ich mir sicher: Man muss es mal gelesen haben. Jetzt denke ich nur: Warum habe ich mit dem ganzen Quatsch eigentlich meine Zeit verschwendet?

  11. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.912)
    Aktuelle Rezension von: otherman

    So lange Zeit stand das Buch schon unberührt in meinem Regal. Hätte ich geahnt was für ein Abenteuer mich erwartet, hätte ich wohl schon früher zu diesem Buch gegriffen.

    Im ersten Teil von Eragon geht es um einen Jungen namens Eragon, der im Zuge einer Jagd zufällig ein Drachenei findet. Er entscheidet sich den Drachen zu behalten und aufzuziehen, nicht ahnend, dass bereits mächtige Feinde hinter ihm her sind. Ihn erwarten bereits in diesem Teil zahlreiche Abenteuer und er muss lernen, welchen Menschen er vertrauen kann und wer ihn manipulieren möchte, um ihn für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.

    Ich finde es unglaublich, dass Christopher Paolini dieses Buch im Alter von nur 15 Jahren schrieb. Es beinhaltet für mich alles, was ein gutes Buch braucht: Starke Charaktere mit denen ich mitfiebere, nachvollziehbare Handlungen und Gedanken, eingebettet in einer genialen Fantasiewelt und aufregenden Handlungssträngen. Ein Must-Read für Fantasy Fans.

  12. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: B00B6S1FSQ)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Hobbit ist defintiv ein Muss für alle Herr der Ringe fans. Das Buch kann aber auch alleine gelesen werden, da J.R.R. Tolkien dem Leser alles erklärt und ausführlich beschreibt. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass seine lang gezogenen Sätze und Beschreibungen auf den Leser bisschen erdrückend wirken. So ging es zum Beispiel mir, da ich hin und wieder an einigen wenigen Stellen aufhören musste um eine kleine Pause einzulegen.
    Wie in Herr der Ringe begegnen wir uns bekannten Personen und Gruppen wie Gandalf, Bilbo, Die Zwerge, den Elben usw.
    Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise, wo die Zwerge versuchen ihren Schatz zurück zu holen und Bilbo sie mit seinen Begabungen zum stehlen unterstützt. Die Gruppe trifft auf viele verschiedene Hindernisse und versucht diese zu überwältigen.

  13. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    David Wenzel

    Der Hobbit

     (4.270)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  14. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.869)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Der erste Teil war schon echt gut, aber der zweite war viel besser. Viele überraschende Wendungen. Freu mich darauf, den dritten zu lesen!

  15. Cover des Buches Podkin Einohr - Der magische Dolch (ISBN: 9783473408191)
    Kieran Larwood

    Podkin Einohr - Der magische Dolch

     (55)
    Aktuelle Rezension von: de_best_from_de_universum

    Es war sehr eindrucksvoll mit den Figuren. Mit der Zeit weiss man wie die Figuren im Buch heissen.

  16. Cover des Buches Der Thron von Melengar (ISBN: 9783608960259)
    Michael J. Sullivan

    Der Thron von Melengar

     (188)
    Aktuelle Rezension von: bibliomanine

    Sie sollten doch nur ein Schwert klauen...eigentlich ein ganz einfacher Auftrag für das Diebespaar Hadrian und Royce. Was so einfach aussieht, entpuppt sich als Falle und schon finden sich die beiden in einer politischen Verschwörung wieder mit nicht einzuschätzenden Auswirkungen für die ganze Welt.

    Schon bald werden sie mit Mönch, Prinz und Prinzessin einen mächtigen Magier namens Esrahaddon suchen und werden immer mehr in einen Strudel von Intrigen und Verrat hineingezogen. Mit viel Humor und Action schafft es der Autor den Leser an die Geschichte zu binden. Hadrian und Royce sind zwar dermaßen unterschiedlich, aber sie können einfach nicht ohne einander. Diese Freundschaft ist wahrlich ein Highlight und zusammen bilden sie den Diebesbund "Riyria".

    "Der Thron von Melengar" ist der Auftakt einer epischen Fantasy-Reihe von Michael J. Sullivan, die den Leser in jedem weiteren Buch ein Stückchen weiter in die Geheimnisse einführt. Mit dieser Reihe macht man nichts falsch.

    Wer noch mehr erfahren möchte, sollte unbedingt die "The 1st Empire"-Reihe lesen. Dies ist die Vorgeschichte von allem und ich will nicht zu viel verraten, aber diese Reihe lässt mich nicht mehr los. Es gibt eigentlich nur ein Wort: Überwältigend!      

  17. Cover des Buches Am Rande der Schatten (ISBN: 9783442266296)
    Brent Weeks

    Am Rande der Schatten

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Im Grunde ist alles da, was es für eine gute Geschichte braucht: Interessante Figure und eine packende Handlung. Und dennoch geling es dem Autor nicht, mich für sein Werk restlos zu begeistern.

    Ein Held, der nicht sterben kann, um den muss ich mir keine Sorgen machen. Dies muss nicht unbedingt falsch sein. Auch so kann eine spannende Handlung erzeugt werden. Kylar gerät in genügend prekäre Situationen, die ihn für den Leser einnehmen könnten. Dennoch geling es dem Autor nicht.

    „Ich sollte nicht hier sein. Was tue ich? Glück ist nicht für Mörder bestimmt. Ich kann mich nicht ändern. Ich bin wertlos. Ich bin nichts.“ (Am Rande der Schatten. S. 107)

    Warum müssen Fantasy-Helden oft so jämmerliche Gestalten sein, die im Selbstmittleid versinken? Etlichen Autoren scheint es zu gefallen, eine Figur zu erschaffen, der es an Selbstbewusstsein mangelt. Kommt es keinem in den Sinn, dass dies gar nicht zu der Figur passt?

    Was ich nicht verstehe: Warum hat Kylar akzeptiert, beraubt worden zu sein? Warum hat er nicht gleich klar gemacht, dass dies Konsequenzen hat? Er zögert zu lange.

    Der Liebe wegen verleugnet sich Kylar selbst. Er verleugnet, was und wer er ist. Und denkt dabei noch, damit durchkommen zu können. So ist die Liebe zum Scheitern verurteilt. Wenn sie ihn nicht lieben kann, wie er ist, liebt sie ihn nicht wirklich. Um ihr zu gefallen, versucht er ein Bild zu erschaffen, von dem er denkt, dass es ihr gefällt. Früher oder später wird er daran zerbrechen. Und sie mit ihm.

    Um ein neues Leben zu beginnen, hätte er sich nebst einer neuen Identität auch einen neuen Namen zulegen sollen. Wie dumm ist er, dies nicht zu tun. Als Kylar Stern war er als Blutjunge und Durzo Blints Lehrling bekannt. Naiv, wenn er denkt, keiner wäre hinter ihm her.

    Wenn wir uns um den Haupthelden nicht sorgen müssen, dann vielleicht um die anderen Figuren? Doch auch ihnen fehlt es an der nötigen Tiefe, um zu überzeugen. Sobald eine Figur beginnt, interessant zu werden, ist sie auch schon tot.

    Beispielsweise Magdalyn Drake. Wir erfahren, dass sie am Leben ist, jedoch in Gefangenschaft. Im einzigen Kapitel, wo wir sie kennenlernen, stirbt sie auch schon heldenhaft. Oder Jarl: Als er anfängt, interessant zu werden, wird er bereits ermordet. Die Liste könnte beliebig ergänzt werden. All die Figuren, die langsam Tiefe bekommen, werden vom Autor ziemlich früh eliminiert.

    Oft zerstört der Autor dadurch den Spannungsbogen, den er erzeugt hat, bevor dieser seinen Höhepunkt erreicht hat.

    Erneut führen mehrere Handlungsstränge durch das Geschehen, sodass die Leser abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven den Handlungsverlauf erfahren. Die Handlung wurde in mehrere, kleinere Geschichten aufgeteilt, die letztendlich ineinanderfließen. Wobei einige der Geschichten offen enden, um voraussichtlich im letzten Band Sinn ergeben. Kylar Stern erscheint zwar als Protagonist, aber der Fokus liegt nicht allein auf seinem Charakter. Jeder Teil scheint wichtig für die Geschichte zu sein, und jeder davon hat sein eigenes Maß an Spannung.

    „Am Rande der Schatten“ ist noch ein kleines Stück actionreicher als sein Vorgänger. Es gibt eine monumentale Schlacht, spektakuläre Kämpfe und Magie! Bis auf einige langatmige Stellen, gefolgt von zu kurz angerissenen Szenen mit fehlender Tiefe, hat mir die Fortsetzung dennoch gefallen. Hoffen wir daher auf den letzten Teil der Trilogie.

  18. Cover des Buches Die Kinder Húrins (ISBN: 9783608937626)
    J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Eine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.

    Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.

  19. Cover des Buches Erellgorh - Geheime Mächte (ISBN: 9783946937005)
    Matthias Teut

    Erellgorh - Geheime Mächte

     (55)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Erellgorh – Geheime Mächte von Matthias Teut

    Leute das Buch ist mal wieder eine High Fantasy Geschichte, nach der ihr euch die Finger leckt.
    Der Weltenbau, ist so groß, intensiv, bunt und einfach nur schön. Einfach genial! Die Charaktere sind interessant und vielfältig. Und die Story, oh die Story ist einfach nur der Hammer.

    Wir folgen 3 Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch verbindet sie etwas. Für sie beginnt eine spannende Reise voller gefahren. Doch sie lernen auch sich selbst und ihre Stärken kennen. Eine wirklich tolle Geschichte.

    Hier eine Warnung: Wenn ihr anfangt, könnt ihr nicht mehr aufhören. Leider habe ich den zweiten Teil noch nicht zu Hause, aber zum Glück gibt es ja auch die Hörbücher. Teil 2 & 3 sind schon bestellt und jetzt muss ich leider aufhören zu schwärmen und das Hörbuch weiterhören, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht.

  20. Cover des Buches Falaysia - Allgrizia (ISBN: 9783737510752)
    Ina Linger

    Falaysia - Allgrizia

     (114)
    Aktuelle Rezension von: ElfiJ

    Ich bin schnell in die Geschichte gekommen.  Der Schreibstil war flüssig und angenehm.  Ausserdem fand ich die Protagonistin ziemlich gut und konnte es kaum erwarten was als nächstes passiert,  gerade nachdem sie ihre erste Begegnung mit dem geheimnisvollen Mann hatte

  21. Cover des Buches The Fellowship of the Ring (ISBN: 9780007488308)
    J. R. R. Tolkien

    The Fellowship of the Ring

     (118)
    Aktuelle Rezension von: booksaremyescape

    Ich denke jeder kennt die Geschichte, wenn nicht von den Büchern, dann von den Filmen, aber hier nochmal kurz runtergebrochen: Im ersten Teil wird die Geschichte erzählt, wie der Ring an Frodo weitergeht und er zu seiner Reise aufbricht, da sich das Böse in Mordor sammelt. Erst sammelt sich schön langsam die Gruppe, mit der Frodo einen Teil der Strecke zurücklegt und am Schluss zieht Frodo nur mit Sam weiter.

    Also erstmal muss ich sagen, dass ich (für mich untypisch) relativ lange für das Buch gebraucht habe, weil es ja doch etwas älter ist und der Stil dementsprechend sehr anders ist. Das ganze Buch ist nicht auf Spannung pur ausgelegt sondern zeichnet sich eher durch das ehrliche Abbild wie verschiedene Leute mit schlechten Situationen und verschiedenen Möglichkeiten umgehen. Einerseits hat mich das gestört, weshalb auch der eine Stern fehlt, aber andererseits war es auch schön, das der Fokus auf der Menschlichkeit liegt, wo ich dann eindeutig sagen würde, dass ich daraus gelernt habe. Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell Macht blind macht, aber es ist auch wunderschön wie ein gemeinsames Ziel bei so vielen unterschiedlichen Charakteren verbrüdern kann.

    Die Charaktere sind jetzt nicht so tief, wie man es von zeitgenössischen Büchern kennt, weil einfach nicht so viel Hintergrundgeschichte erzählt wird. Man lernt die Charaktere also nur durch ihr Verhalten und durch das was sie sagen kennen, was natürlich dementsprechend dauert. Trotzdem konnte ich jeder ihrer Taten mit dem Bild, was in meinem Kopf entstanden ist, vereinbaren.

    Es ist ein Klassiker und ich tue mir schwer darüber zu schreiben, weil es so anders ist, als was ich sonst lese, aber ich bin unglaublich froh, dass ich mit dieser Reihe angefangen habe und freue mich schon auf die nächsten zwei Teile. Empfehlen würde ich dieses Buch daher allen, die auch ohne Spannung Bücher lesen können und Lust darauf haben, etwas Menschlichkeit zu entdecken.

  22. Cover des Buches Beren und Lúthien (ISBN: 9783608963274)
    J. R. R. Tolkien

    Beren und Lúthien

     (72)
    Aktuelle Rezension von: wortverzaubert


    „Beren und Lúthien“ von J.R.R. Tolkien


    Tolkien erzählt eine Liebesgeschichte zwischen einer unsterblichen Elbin und einem gewöhnlichen Gnom. Der Vater von Lúthien zwingt Beren dazu einen Silmaril aus der Krone Melkors zu rauben, um sich die Liebe seiner unsterblichen Tochter zu verdienen.


    Die Erzählung ist tragisch, aber dennoch wundervoll und ein absolutes Must-read für jeden Tolkien Fan. 🧙🏻‍♂️ 


    Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Teilweise werden Kapitel komplett in Versform ausgedrückt, welche sich nicht so einfach lesen lassen.

    Ergänzt wird alles durch Bemerkungen von Christopher Tokien, der die Werke seines Vaters analysiert und erklärt. 📜


    Zum besseren Verständnis gibt es im hinteren Teil des Buches ein Glossar mit Namen, Orten etc. 🖋



    Besonders eindrucksvoll fand ich die Illustrationen von Alan Lee. 😍 sie sind klasse gestaltet und eine tolle Ergänzung zum Inhalt.


  23. Cover des Buches The Return of the King (ISBN: 9780261102378)
    J. R. R. Tolkien

    The Return of the King

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Der Abschluss der Herr der Ringe – Trilogie und was soll ich sagen? Ganz ehrlich? Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich bin und werde kein Fan dieser Story. 

    Der dritte Teil ist aufgeteilt in zwei Bücher, 5+6. Buch 5 war für mich ein Totalausfall. Es ging nur um Schlachten und Kämpfe und es ist einfach absolut nichts anderes passiert. Das war sowas von ermüdend und langweilig für mich. Ich will nicht sagen, dass ich die Seiten überflogen habe, aber konzentriert gelesen habe ich nicht.

    Teil 6 war ganz okay, Frodo und Sam waren halt wieder unterwegs, aber irgendwie kam das Ende für mich dann doch plötzlich und überraschend. So lange hat der Autor auf diesen einen Punkt hingearbeitet und dann das? Das war irgendwie merkwürdig. Noch viel merkwürdiger aber war, dass es danach noch geschlagene 150 Seiten weiter ging. Hilfe! Wobei der Part wo die Hobbits zurück ins Shire kommen eigentlich ganz gut war.

    Und dann folgten noch 100 Seiten Anhang und ja, haltet Euch fest, das hat mir mit am besten gefallen. Einfach nur weil ich die Energie und Mühe, die der Autor in diese Geschichten gesteckt hat, so unglaublich bewundernswert fand. Ich kann dazu nur Chapeau! sagen. Auch wenn mir persönlich die Story nicht gefällt, was Tolkien sich da ausgedacht hat und vor allem bis ins allerkleinste Detail ausgearbeitet hat, dem zolle ich wirklich meine Anerkennung.

     

    Für das Buch selbst kann ich am Ende aber nur 4/10 Punkten geben. Und jetzt steinigt mich.

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  24. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783844524765)
    J. R. R.Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (122)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Als großer Herr der Ringe Fan habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich das Hörspiel rezensieren darf. 

    Am Anfang musste ich erst einmal schlucken, als ich gelesen habe, dass es 11 Stunden geht. Aber im Endeffekt ist es garnicht so viel. Denn das Hörspiel beinhaltet die gesamte Herr der Ringe Trilogie, weshalb man sich diese sehr gut einteilen kann. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass dieses Hörspiel von 1991 ist und keine neu Lesung. Es wurde einfach nur neu aufgelegt.

    Die Aufmachung der CD ist wunderschön, hochwertig und edel. Es gibt viele Zeichnungen wobei auch ein paar von den Filmen dabei sind. Die CD´s sind in einer Papphülle, die mehrfach gefaltet ist, aufbewahrt. Zudem gehört noch ein Pappschuber und ein kleines Heft, welches alle Sprecher beinhaltet, dazu.

    Somit bin ich auch schon beim nächsten Punkt angeleangt. Denn das Hörbuch ist nicht nur irgendeine Lesung der Bücher. Nein. Es ist so viel mehr. Es gibt einen Erzähler und jede Figur, die auch im Buch vorkommt, hat einen eigenen Sprecher. Dabei sind sehr viele bekannte, wie Rufus Beck und Matthias Haase dabei. Aber nicht nur das. Denn zusätzlich wird das gesamte Hörspiel mit Musik und Geräuschen begleitet und untermalt. Somit ist der Spannungsaufbau richtig spürbar und es kommt einen so vor, als würde man die Filme sehen oder in einem Theaterstück von Herr der Ringe sitzen. Denn ich bin kein Freund davon mir stundenlang die selbe Stimme an zuhören. Daher war ich so erstaunt, dass das Hörspiel so lebhaft ist. Es macht dadurch richtig Spaß und es ist definitv eine tolle Ersetzung zu den Büchern. 

    Eigentlich wollte ich erst die Bücher von Herr der Ringe lesen, da ich dies noch nie getan habe. Aber da ich alte Exemplare habe, welches kleine Schrift und dünne Seiten hat, komme ich nicht wirklich voran. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, zusätzlich das Hörspiel zu hören. Und es war die beste Entscheidung. 

    Ich kann das Hörspiel sehr empfehlen und ist ein Muss für jeden Herr der Ringe Fan.

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