Bücher mit dem Tag "tinte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tinte" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (922)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    „Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Fall nicht – stirbt sie.“ Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt versucht die Müncher Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen …

    Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich noch kein Buch von Andreas Gruber gelesen habe. Bisher hatte ich aber nur Gutes über die Sneijder Reihe gehört und irgendwann war meine Neugierde so groß, dass ich nachgeben musste.

    Ich hatte keine Startschwierigkeiten und war sogleich gefesselt von der Geschichte. Die Handlung empfand ich als total packend mit einem konstant hohen Spannungsbogen.

    Mit Maarten S. Sneijder hat der Autor eine Figur geschaffen, die polarisierender nicht sein könnte. Aber ich mag das, wenn Charaktere zwar anecken, dennoch glaubwürdig ausgearbeitet wurden. Auch finde ich Sabine Nemez authentisch dargestellt.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Unkompliziert werden Gegebenheiten und Handlungsorte beschrieben, so dass die Geschichte ein angenehmes Erzähltempo aufweist. Es ist alles schlüssig erklärt, dadurch konnte ich der Handlung problemlos folgen und musste Entscheidungen der Charaktere nicht in Frage stellen.
    Erzählt wird im personaler Stil.

    Das Cover zeigt eine blutbeschmierte Schere und eigentlich hätte mir in Verbindung mit dem Klappentext schon klar sein müssen, um welches Kinderbuch, das der Täter sich als Vorbild nimmt, es sich handelt. Aber so kam mir die Erleuchtung erst während des Lesens.

    Mich konnte dieser Thriller überzeugen. Die Story ist gut durchdacht und niemals hätte ich die Entwicklung so kommen sehen. Ich werde definitiv auch die anderen Teile der Reihe lesen, denn die tolle Lesezeit, die ich hier hatte, will ich auf alle Fälle nochmals erleben.
    Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.043)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Das Buch "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von der Autorin Caragh O'Brien ist eine Dystopie (Wir befinden uns ca. im Jahre 2400-2500 - korrigiert mich, wenn ich falsch liege, es wird nämlich, wenn dann nur nebenbei erwähnt.). Es gibt eine kleine eher subtile Liebesgeschichte, die aber nur wenig zum Vorschein kommt. Außerdem wird es von LovelyBooks in die Kategorie Young Adult eingeordnet, welchem ich nur bedingt zustimmen kann, denn es ist, meiner Meinung nach, nicht mehr wirklich ein Jugendbuch, sondern es ist schon recht erwachsenen geschrieben und es gibt auch einige Szenen, die nicht unbedingt ohne sind. Aber größtenteils ist es eine Geschichte, die auch Zartbesaitete lesen können. Ich finde, es ist ein Buch, welches an der Grenze liegt zwischen Jugendbuch und Erwachsenen Buch. Außerdem ist die Hauptprotagonisten noch sehr jung (also 16 Jahre). Daher wird sicher die Einordnung in Young Adult her rühren. 


    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch wirklich großartig und kann zumindest den ersten Teil definitiv empfehlen (die anderen zwei Teile habe ich ja noch nicht gelesen). In, für mich, sehr kurzer Zeit habe ich das Buch verschlungen und konnte manchmal wirklich nicht aufhören zu lesen. Sowohl die Welt als auch die Charaktere fand ich nicht nur spannend und interessant, sondern auch vor allem authentisch und insbesondere nicht nur schwarz oder weiß. Es gibt also gute als auch schlechte Seiten der Welt und der auftretenden Personen, was ich wirklich super fand. Man wird zwar in die Welt hineingeschmissen, aber man findet sich dennoch schnell zurecht und kann sehr gut der Handlung folgen. An vielen Stellen empfand ich die Handlungen als zuerst unlogisch, aber dann stellte sich letztendlich doch immer heraus, warum Person X so und nicht anders handelte und dann machte dieses Verhalten auch wieder Sinn. Auch mochte ich die Ästhetik der Geschichte sehr gern. Es ist irgendwas zwischen modern und schon zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Ein interessanter Mix. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Nicht zu deskriptiv und auch nicht zu wenig beschreibend. Auch die Gefühle sind gut bei mir angekommen und ich der Schreibstil wirkte auch nicht zu steif und war gut verständlich. Die Charaktere sind übersichtlich gestaltet und es würde mir keiner einfallen, der irgendwie langweilig oder nicht gut ausgearbeitet war. 

    Grundsätzlich hat mir das Buch also sehr gut gefallen und freue mich auf Band Zwei. Ich hab auch sonst weiter nichts zu bemängeln. 

  3. Cover des Buches Tinte & Siegel (ISBN: 9783608982039)
    Kevin Hearne

    Tinte & Siegel

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind.
    Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war ...


    Der Einstieg war für mich etwas holprig, denn die gesprochene Sprache ist doch gerne mal sehr derbe und nicht so ganz mein Fall und kam mir gerade zu Beginn arg übertrieben vor.
    Allerdings wurde das Gefühl schnell besser und auch der Humor, konnte besser bei mir punkten; jedenfalls wenn es nicht gerade um „deine-Mutter“-Sprüche ging.

    Dass die Hauptfigur mal deutlich älter als gewohnt ist, war auf jeden Fall mal was ganz anderes und wird auch mehrfach klar kommuniziert und auch wenn Al nichts dagegen hätte, so langsam mal in den Ruhestand zu gehen, fehlt ihm nun mal ein Nachfolger, also bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich selber weiterhin um alles zu kümmern - auch wenn er dafür den ein oder anderen Zauber braucht, um seine alten und müden Knochen auf Vordermann zu bringen.
    Auch die Nebencharaktere konnten bei mir punkten. Vor allem Nadia ist toll, denn sie ist eine Schlachtenseherin. Im Grunde bedeutet das, dass sie eine unglaubliche Kämpferin ist, da sie die Bewegungen ihrer Gegner voraussehen kann. Ein unglaublich abgefahrenes Konzept und eine unglaublich tolle Persönlichkeit!
    Aber auch die restlichen Nebencharaktere (Buck!) bieten alle wahnsinnig interessante und/oder skurrile Ansätze und haben mir definitiv Lust auf mehr Abenteuer mit ihnen gemacht, vor allem da ich auch wissen will, ob Al die Sache mit seinem Fluch lösen kann.

    Ungewöhnlich und interessant fand ich auch das Thema. Denn dass Menschenhandel als Thema eines Fantasybuches gewählt wird, war definitiv mal was ganz Neues. In der Umsetzung ging es hier zwar primär um Feenwesen, aber Al recherchiert dafür eben auch genauer über modernen Menschenhandel nach und lässt uns daran teilhaben.
    Das fand ich wirklich gut gemacht und hat der Geschichte einen spannenden und nicht ganz alltäglichen Twist gegeben.


    Fazit: Die derbe Sprache und der Humor unter der Gürtellinie konnten mich nicht immer abholen, die Figuren fand ich aber großartig und ihr großes Herz konnte einige ihrer Sprüche wieder ausbügeln, sodass ich ihr Abenteuer wahnsinnig gerne verfolgt habe. Der zweite Teil liegt schon auf meiner Wunschliste!

  4. Cover des Buches Bloodlines - Feuriges Herz (ISBN: 9783802594106)
    Richelle Mead

    Bloodlines - Feuriges Herz

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Mialy1203

    Bloodlines 

    ❤ Feuriges Herz ❤

    《 R e z e n s i o n 》 

    .

    Handlung: Noch mehr Gefahren, ein noch höheres Risiko... Dennoch geben Adrian und Sydney nicht auf. Für ihre Liebe und den Bruch der Tätowierung riskieren sie alles, mit hohem Einsatz😊 Romantik, Spannung, Gefühle... jede Menge guten Stoff für ein spitzenklasse Buch... Und dann dieses Ende, dieses Ende hat mich richtig fertiggemacht❤

    Charaktere: Sydney ist ein starker und so mutiger Charakter und sie möchte immer andere beschützen. Adrian muss in diesem Band einiges über sich lernen und wächst über sich hinaus😊 Er ist so ein unglaublich spannender Charakter. Er und Sydney geben einander Stärke und die Chemie zwischen den beiden ist einfach fantastisch und absolut spürbar. 

    Schreibstil: Exquisit😍 Anders kann man diesen Schreibstil gar nicht beschreiben, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mit den beiden Protagonisten gelacht und geweint. Besonders hat es mir gefallen, dass sich in diesem Band Sydneys und Adrians Perspektiven abgewechselt haben. Adrian ist als Erzähler einfach toll (aber mal im Ernst: von Adrian habe ich auch nichts anderes erwartet 🤤😉)

    Fazit: Liebe, Spannung und ein Ende, das mir das Herz aus der Brust gerissen hat (sehr dramatisch, ich weiß, aber es gibt nun einmal solche Bücher, die einem das Herz aus der Brust reißen, nämlich die wirklich fantastischen) ❤

    5+/5 ⭐

  5. Cover des Buches Bloodlines - Silberschatten (ISBN: 9783802595547)
    Richelle Mead

    Bloodlines - Silberschatten

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Mialy1203

    𝓑𝓵𝓸𝓸𝓭𝓵𝓲𝓷𝓮𝓼 𝓯𝓾̈𝓷𝓯𝓽𝓮𝓻 𝓑𝓪𝓷𝓭 ꧁𝓢𝓲𝓵𝓫𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷 ꧂ 

    « ʀ ᴇ ᴢ ᴇ ɴ s ɪ ᴏ ɴ » 

    Handlung: Nach dem Cliffhanger des letzten Bandes, war ich total gespannt, wie es in diesem Band nun weitergeht. Und ich wurde keineswegs enttäuscht, denn es geht umso spannender weiter, Sydney und Adrian sehen sich neuen Schwierigkeiten gegenüber - und vor allem die letzten hundert Seiten haben es in sich🙊💕 Auch dieses Ende ist wieder mehr als fies, vor allem da es so nach einem Happy End aussah... 

    Charaktere: Sydney ist wieder einigen Strapazen ausgesetzt und muss auf ihre innere Stärke vertrauen, um den Albtraum zu überleben, dem sie ausgesetzt ist. Adrian ist derweilen verzweifelt und stürzt in den einen oder anderen Abgrund, doch zu guter Letzt findet auch er den Weg. Ich finde es so schön, dass die beiden als Charaktere richtig greifbar und echt sind😄 Trotz ihrer Fehltritte finden sie immer wieder den Weg zurück zueinander und es ist einfach wunderschön, ihre Geschichte mitzuerleben. 

    Schreibstil: Wie schon im letzten Teil wird aus Sydneys und Adrians Perspektive erzählt, wodurch man auch ein besseres Bild davon bekommt, was bei den jeweiligen Charakteren gerade passiert und wodurch auch die Spannung gesteigert wird😁 Ich mochte wieder den Stil sehr gerne es ist angenehm, flüssig und humorvoll zu lesen. 

    .

    Fazit: Eine wunderschöne und spannende Fortsetzung, die ganz gespannt auf das Finale macht💞

    🌟🌟🌟🌟🌟+/5🌟Sternen

  6. Cover des Buches Hush - Verbotene Worte (ISBN: 9783743205161)
    Dylan Farrow

    Hush - Verbotene Worte

     (151)
    Aktuelle Rezension von: a_buecherwurm

    Das Cover und der Klappentext sind ansprechend und machen neugierig, ohne zu viel zu verraten. Meine Meinung: Die Autorin schreibt sehr detailliert – besonders am Anfang hat sie meines Erachtens zu viel hineingepackt – weniger wäre mehr gewesen. Kann den eine einzige Familie wirklich so sehr vom Pech verfolgt sein? Mir fehlte die ersten ca. 100 Seiten der Flow für das Buch. Aber es hat sich gelohnt durchzuhalten. Der Hauptteil mit den vielen spannenden Ereignissen riss mich mit. Der Schluss war mir dann aber wieder zu kurz.
    Die Protagonistin wirkte auf mich sehr realistisch und sympathisch. Aber sie könnte manchmal ein bisschen mehr nachdenken, statt spontan zu handeln. Leider blieben mir viel Fragen offen, z.B. „Warum sind Wörter dort eigentlich verboten?“ Vielleicht geht Band 2 darauf ein. Trotz aller Kritik, war es ein schönes Buch. Einen Blick in Band 2 werde ich bestimmt wagen.  🙂

  7. Cover des Buches Ein Meer aus Tinte und Gold (ISBN: 9783551317285)
    Traci Chee

    Ein Meer aus Tinte und Gold

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Die Gestaltung des Buches, mit den vielen kleinen Details, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee an sich ist wirklich magisch und originell. Leider hat mir die Erzählweise nicht so gefallen. Vor allem die vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, haben mich verwirrt und immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Zum Schluss wurde zwar aufgelöst, wie die Personen miteinander zusammenhängen, ich wäre aber gerne zwischendurch schon mal aufgeklärt worden. Die Verwirrung verstärkt haben dann noch die unzähligen Namen und Orte, die ich trotz Notizen nicht mal annähernd alle zuordnen konnte. 

    Die Protagonistin und ihr stummer Begleiter mochte ich ganz gerne, aber sie waren bis zum Schluss eher unnahbar. Ich konnte nie einschätzen, wie Sefia reagiert. 

    Die Handlung an sich war interessant, aber etwas weniger Perspektiven und mehr Spannung hätten das ganze für mich besser gemacht. Am Ende hat sich die Verwirrung zwar größtenteils aufgelöst, aber ich denke nicht, dass ich die Reihe weiter verfolgen möchte.

  8. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (98)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  9. Cover des Buches Todschreiber (ISBN: 9783839218235)
    Maren Graf

    Todschreiber

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Worte können so viel mehr, als nur Eindruck hinterlassen. Die Opfer in diesem Kriminalroman erfahren es am eigenen Leib.

    Hier geht es um die junge Kommissarin Lena Baumann, die mit ihrem Partner Mark gemeinsam zu einem Selbstmord gerufen wird. Doch ist es wirklich ein Selbstmord? 

    Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der viel Freude beim Lesen bereitet. Die Spannung ist fast gleichbleibend hoch und die Seiten huschen dahin.

    Die Figuren haben zwar wenig Tiefgang und ihre Befindlichkeiten wirken eher hölzern und konstruiert, dies tritt aber zumeist in den Hintergrund der Story. Nur die Verstrickungen von ihrem Partner mit einer anderen Figur sind mir tatsächlich gegen den Strich gegangen. Das war einfach zu sehr konstruiert und einfach platt. 

    Interessant war die Idee der Hypnose. Ich habe mir dazu einige Nebeninfos zu Milton H. Erickson aufgeschrieben, der die Wissenschaft in diesem Bereich maßgeblich prägte.

    Die Auflösung am Ende hat mir recht gut gefallen. Doch habe ich auch ein paar Dinge anzumerken, die mir nicht so gefallen haben in dem Buch.

    Zum wirklich guten Klappentext wäre in meinen Augen noch eine Triggerwarnung zum Thema Selbstmord wichtig gewesen. Das ist hier leider nicht der Fall. Und dann habe ich persönlich mich noch daran gestört, dass die Figuren alle ähnliche Namen hatten. Dr. Martens und Prof. Carstens, aber auch Martens, Martin, Marten, Mark und Marie, 2x Anna, Neumann und Baumann. Ich stolpere über so etwas immer, da ich die Figuren dann nicht mehr so gut auseinanderhalten kann.


    Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da ich gut unterhalten wurde, aber nicht so gut, dass ich über die oben aufgelisteten Schwächen hinwegsehen hätte können. Aber alles in allem ein solider Krimi mit Unterhaltungscharakter.

  10. Cover des Buches Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie (ISBN: 9783646603439)
    Jennifer Alice Jager

    Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Mit „Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie“ habe ich nun das nächste Werk von Autorin Jennifer Alice Jager gelesen. Da ich bereits von anderen Bücher der Autorin begeistert war, war hier meine Vorfreude demensprechend groß.
    Aber konnte mich der erste Teil der „Empire of Ink“ Dilogie auch überzeugen?
    Ja, konnte er.

    Die Geschichte um die junge Scar finde ich sehr interessant. Ich würde auch manchmal gerne in eine Welt schauen können, die aus der Fantasie der Menschen, bzw. deren handschriftlichen Aufzeichnungen entschanden ist.
    Ich stelle es mir sehr spannend vor, auch wenn es nicht ohne Gefahren ist, wie auch Scar festellen muss. Damit meine ich nicht nur, dass ihr niemand glaubt, dass sie wirklich Dinge sieht, die „normale“ Menschen nicht sehen können, sondern auch Figuren, wie zum Beispiel geflügelte Affen aus „Der Zauberer von OZ“, die angreifen können, wie Scar später feststellen muss.

    Doch Scar weiß mittlerweile, wie sie mit der Situation umzugehen hat und lebt ihr Leben vor sich hin. Das geht so lange, bis sie zufällig in eine Mission der Gutenberg Organisation gerät.
    Die Gutenberg Organisation hat sich darauf spezialisiert, die so genannten Inks, Menschen, die durch einen Riss aus der Fantasiewelt in die reale Welt gelangen konnten, ausfindig und unschädlich zu machen.
    Als Cooper, der einsatzleitende Soldat besagter Mission, feststellt, dass Scar Inks verstehen und auch noch andere Dinge sehen kann, also ein Madhead ist, wirb es sie für die Organisation an. Damit das ganze geheim bleibt, ist die Gutenberg Organisation als eine Universität getarnt. Wer würde auch schon glauben, was sich wirklich hinter den Mauern abspielt?

    Scar zieht also in die Gutenberg Organisation und beginnt ein neues Leben.
    Schnell stellt sich heraus, dass sie nicht der typische Soldat ist, wie es vielleicht gewünscht wird. Sie hat einen eigenen Kopf und folgt nicht blind jedem Befehl. Dies bringt sowohl vor als auch Nachteile mit sich.
    Was mit einem passiert, wenn man sie regelmäßig der Organisation widersetzt, sieht man an dem Madhead Finn.
    Er wird behandelt wie ein Verrückter und auf der Krankenstation eingesperrt. Und mit jedem weiteren Fluchtversuch, den er unternimmt, wird er stärker bewacht.

    Als Scar Finn besser kennenlernt, erfährt sie auch immer mehr über die Organisation und deren Ziele. Scar kommen nach und nach immer mehr Zweifel. Ist es das Richtige, was sie tut?

    Zu welchem Schluss wird Scar kommen?
    Was passiert ihr alles in der Organisation?
    Welchen Schicksalsschlag muss sie verkraften?

    Und wie sieht es mit Scars Liebesleben aus?
    Denn das darf natürlich nicht fehlen. Zunächst scheint es eindeutig, für wen ihr Herz schläg, aber im Laufe der Zeit wendet sich das Blatt und ihre Gefühle für jemand anderen wachsen sichtlich.
    Aber kann das ganze gut gehen?

    Wie geht es nach der Aktion am Ende weiter? Welche konsequenzen wird es haben?
    Was passiert mit Scar, Finn und den anderen Madheads?

    Ich bin schon sehr auf den 2. Teil „Die Macht der Tinte“ gespannt und kann es kaum abwarten den zu lesen. Wieder einzutauchen in die Geschichte, die so schön flüssig und spannend geschrieben ist, dass man nicht aufhören möchte zu lesen. So, wie es einfach bei den Büchern von Jennifer Alice Jager üblich ist.

    Ich möchte mir gerne in der Bewertung noch etwas Luft nach oben lassen und vergebe für den 1. Teil der „Empire of Ink“ Dilogie erstmal 4 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Die Stadt der verbotenen Träume (ISBN: 9783038800071)
    Emmi Itäranta

    Die Stadt der verbotenen Träume

     (33)
    Aktuelle Rezension von: KaraBeta
    Eliana lebt als Weberin im Haus der Spinnweben in der Inselstadt. Der Rat regiert mit fester Hand, das Leben ist streng reglementiert und träumen gilt als schwere, die Gesellschaft gefährdende Krankheit. Wer gar den Nachtschreck erleidet, wird von der Stadtwache ins Haus der Befleckten gebracht und nicht mehr gesehen. Eines Tages gerät Elianas Leben ins Wanken, denn eine junge Frau wird schwer verletzt mit herausgeschnittener Zunge gefunden und sie trägt Elianas Namen in ihrer Handfläche eintätowiert.

    Die Geschichte ist dystopische Fantasy oder fantastische Dystopie, mit ökologischen und gesellschaftspolitischen Themen, sie entwickelt sich langsam, baut sich Stück für Stück in ruhigem Fluss auf. Die Stimmung ist unwirklich, träumerisch, rätselhaft, die Inselhistorie hat einen komplexen Hintergrund, doch vieles wird nur angedeutet und bleibt in der Schwebe. Demgegenüber steht die düstere und brutale Lebenswirklichkeit der Inselbewohner, vor allem derjenigen, die nicht in den Häusern ihr Auskommen haben.

    So ruhig wie die Handlung ist auch Eliana. Sie ist keine Actionheldin, ihre Stärke liegt in ihrer Ausdauer und Hartnäckigkeit. Anfangs angepasst, passiv und unterwürfig, lernt sie, Entscheidungen zu treffen und für ihre (wunderschön zarte, unaufdringliche) Liebe geht sie Risiken ein.

    Ein sehr schönes Buch.

  12. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  13. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570314326)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Dobrovitz

    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage gelesen, ich mochte das Setting die Charakter , die Spannung, Love Story... Es gibt keine 5 Sterne weil ich es etwas anstrengend fand, dass manche Keysätze immer wieder wiederholt werden... einmal nach paar hundert Seiten ist es ganz gut als reminder, aber immer wieder... man denkt irgendwann ja ich weiß :)


    Aber sonst war es super lesbar und mal was anderes.

  14. Cover des Buches Die Handschrift des Todes (ISBN: 9783453435360)
    John Verdon

    Die Handschrift des Todes

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Wie auch der große Sherlock Holmes ist Dave Gurney der Meinung, dass wenn man alle unmöglichen Aspekte eines Tathergangs ausschließt, zum Schluss nur noch die offensichtliche Lösung übrig bleibt. Und doch stürzt den pensionierten Detektiv der Fall um einen alten Freund zunächst ins Grübeln. Der Täter hat scheinbar übersinnliche Fähigkeiten und doch sind die unmöglich! Ein Fall nimmt seinen Lauf, dessen Verstrickungen mehr als zwei Jahrzehnte zurückreichen. 


    Dies war mein erstes Buch des Autors, mein letztes wird es nicht gewesen sein. Gerade die Entwicklung und Darlegung der Persönlichkeiten der Protagonisten empfinde ich immer als das Allerwichtigste und das ist hier hervorragend gelungen. Gerade Hauptprotagonist Dave ist vom Autor so vielschichtig und psychologisch gut durchdacht dargestellt, dass man als Leser fast unmittelbar an ihn gebunden wird. Aber auch die anderen Figuren weisen echte Tiefgründigkeit auf. 


    Die Geschichte ist unglaublich gut durchdacht und steigert sich in einem perfekt aufgebauten Spannungsbogen zum überraschenden Ende. Ich hatte ganz früh im Buch den Verdacht, wer der Täter sein könnte u d würde dann aber wieder von der Fährte geholt. Letzten Endes hatte ich Recht, aber würde vom Autor, genau wie Dave, so von Kleinigkeiten abgelenkt, dass ich das Offentsichtliche aus den Augen verlor. Einfach gut gemacht. 


    Auch die sprachliche Darstellung des Buches gefällt mir extrem gut. Sie hält genau die Balance zwischen blumiger Prosa und gut strukturierten Fakten, unterstützt durch leisen Sarkasmus. Der allgemeine Ton entspricht dem des inneren Denkens des Hauptprotagonisten und ist daher sehr authentisch und streckenweise recht amüsant. 


    Der Aufbau des Falles und die Lösung desselbigen erinnern von ihrer Struktur her sehr an die alten Bücher von Agatha Christie, Edgar Wallace und Co. haben aber genug modernen Einschlag, um sich abzuheben. 


    Fazit: ein spannendes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. 
  15. Cover des Buches Call of Crows - Entfacht (ISBN: 9783492280914)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfacht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Jace Berisha hatte kein leichtes Leben und dann hat ihr Mann sie auch nun ja ermordet. Sie kämpft jetzt für die mächtigen Götter der Wikinger, Seite an Seite mit den gefährlichen Crows. Jace liebt Sprachen und Bücher, deshalb soll sie den Protektor helfen. Obwohl die beiden Clans nicht gerade gut aufeinander zu sprechen sind. Ski Eriksen ist ein friedliebender Kerl und fühlt sich von Jace angezogen. 

    Nach dem letzten Band glauben die Crows, dass sie die Göttin aufgehalten haben. Doch als Leser wissen wir das es nicht der Fall war. Doch auch die Crows und die anderen Clans kommen in diesem Band dahinter. Ein auffallender Beginn der Geschichte von Jace. Die etwas gruselig ist. ;) Wie auch schon bei Band 1 ist hier viel dunkler Humor vorhanden und das liebe ich. Die Geschichte ist nicht nur witzig, sondern auch voller Spannung und Action. Jace und Ski Gespräche sind einfach einzigartig und ich liebe es. Diese Reihe überrascht mich von den Charakteren immer wieder. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und man fragt sich ob die Crows die Welt wirklich retten können. Denn eine Party feiern können sie auf jeden Fall. Natürlich taucht auch ein Haufen alte Bekannte auf. 


  16. Cover des Buches Geheimnisse von Blut & Liebe - Dunkle Jagd (ISBN: 9781494456023)
    Elke Aybar

    Geheimnisse von Blut & Liebe - Dunkle Jagd

     (124)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Inhalt

    Seit fünf Jahren versteckt sich Aurelie vor Demian. Fünf Jahre auf der Flucht, doch nun wagt sie sich aus der Deckung. Bei einem Spaziergang gelangt sie in einen Gasthof, der nicht ganz in ihrer Welt ist, und muss erkennen, dass viele ihrer fantastischen Gedanken und Träume und sogar die Magie real sind. Ehe sie es sich versieht, wird sie in den Machtkampf des brutalen Vampirfürsten Serge verwickelt - doch zum Glück hat auch Aurelie ein paar Tricks und vor allem Vampire auf ihrer Seite...


    Meine Meinung

    Elke folge ich schon eine ganze Weile auf Instagram und finde sie so unendlich sympathisch, dass ich ihre Bücher einfach lesen wollte. Dunkle Jagd ist der Auftakt einer fantastischen Trilogie und ich bin begeistert über den Schreibstil! Er ist locker leicht und doch hat er ein gewisses Etwas, steckt voller Charme und Witz. Obschon ich über ein paar wenige Fehler gestolpert bin, habe ich die Geschichte richtig genossen.


    Aurelie versteckt sich seit fünf Jahren mit ihrem Geheimnis vor Demian. Nun hat sie die Isolation satt und wagt sich endlich aus der Deckung - nur um direkt in einem seltsamen Gasthof ohne Gäste, Strom oder sonstigen alltäglichen Annehmlichkeiten zu landen. Langsam wird ihr klar, dass Magie wirklich existieren muss, oder weshalb verhält sich die Gastwirtin so seltsam?

    Gleichzeitig versucht David sein Leben unter dem äusserst brutalen Vampirfürsten einigermassen zu leben, an seiner Seite sein Protegé Michio. Obschon alle kontrolliert und unterdrückt werden, regt sich langsam Widerstand gegen den Anführer. Und als ein alter Freund des Fürsten auftaucht, sieht er in David den Auserwählten für diese Sache.


    Ehrlich gesagt hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, worauf ich mich einlasse. Gefallen hat es mir aber wahnsinnig gut! Die Geschichte begleitet sowohl Aurelie als auch Vampir David, was mir sehr zugesagt hat. Beide Erzählstränge sind sehr faszinierend und spannend und manchmal so rasant, dass ich über den Szenenwechsel etwas ungehalten war. Aber im guten Sinne natürlich! Denn Spannung kann Elke offensichtlich wahnsinnig gut!


    Es geht sehr oft sehr rasant zu und her, und ich muss gestehen, dass ich phasenweise etwas den Faden verloren habe. So sind die Protagonistinnen im Auto unterwegs und im nächsten Satz stehen sie vor einer Brombeerhecke - bei solchen Szenen hat mir ein runder Übergang gefehlt und ich musste sich mehrmals lesen, damit ich sie verstanden habe.


    Dank des richtig fiesen Cliffhangers hätte ich gerne Band 2 direkt schon lesebereit, denn die Welt und die Charaktere haben es mir angetan und ich möchte mehr davon!


    Setting

    Die Story spielt in unserer Welt, in der neben den Menschen im Verborgenen auch Vampire (und vermutlich auch andere Wesen) leben. Ich bin ja ein grosser Fan von Urban Fantasy und auch hier hat sie mir gut gefallen. Besonders witzig fand ich die Szenen in denen der schon eher ältere Vampir und Mönch Ruben auf die emanzipierten Frauen unserer Welt gestossen ist. 


    Als besondere Schauplätze bieten sich zum einen der etwas seltsam und altertümliche Gasthof an, in den Elody reinstolpert, die Villa von David, die fast schon eine Festung ist, und der gruselige Unterschlupf des Vampirfürsten. Ich fand alle Schauplätze sehr gelungen.


    Die Geschichte der Vampire in Dunkle Jagd ist noch nicht ganz gelüftet, aber das, was wir bisher wissen, hat mich direkt angesprochen. Vampire sind hier eben noch düstere Gesellen, die auf die Jagd gehen müssen und kein Blut vom Spital stehlen o.ä. Das ganze System mit dem Fürsten Serge habe ich noch nicht durchschaut, aber den Kerl kann ich auf's Blut nicht ausstehen (hihi).


    Charaktere

    Aurelie lebt seit Jahren in ständiger Angst vor ihrem Verfolger Demian. Sie hat sich ziemlich abgeschottet und lebt vom Schreiben fantastischer Romane. Ich mochte sie auf Anhieb, obschon sie auf ihre Art doch sehr verpeilt wirkt. Sie freut sich darüber, dass Fantasie eben doch Realität ist, vergisst sich aber dann ganz schnell darüber - und vor allem auch die Gefahr, in der sie steckt. Manchmal war sie bei schlimmen Szenen etwas zu offen und freudig, aber das schreiben wir mal dem Adrenalin zu.


    David ist ein noch recht junger aber schon sehr erfolgreicher Vampir. Er erledigt diverse Geschäfte für den Vampirfürsten, ist darüber aber nicht sehr begeistert. Ich muss gestehen, dass er mir nicht sehr sympathisch war zu beginn: Er ist ein mürrischer, kettenrauchender Kerl. Aber wenn man hinter die Fassade sieht...


    Neben den beiden sind als Protagonisten vor allem auch Michio (Davids Protegé), Sarah (die etwas unnahbare Nachbarin von Aurelie, die aber eine echte Kick-Ass-Woman ist), Elody (sehr geheimnisvoll und im Moment noch sehr unsympathisch) und Ruben (Vampir/Mönch) im Rampenlicht. Als Antagonisten fungieren Demian, über den man recht wenig erfährt, und der Vampirfürst Serge mit seinen Vasallen Sol und Victor. Die Charaktere fand ich alle recht gut gelungen, auch wenn mir z.B. Serge und Sol etwas ZU böse und Aurelie und Michio etwas ZU gut waren. Ich bin mehr der Typ Grautöne, was Gut und Böse angeht. 


    Fazit

    Eine rasante Geschichte über eine junge Frau, die auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit in immer grössere Probleme stolpert und sich in den Machtkämpfen eines blutrünstigen Vampirfürsten wiederfindet. Die Story um Aurelie und Vampir David hat mich gefesselt und wahnsinnig gut unterhalten und ich bin gespannt auf Band 2!


    4.5 Sterne

  17. Cover des Buches Empire of Ink 2: Die Macht der Tinte (ISBN: 9783646603446)
    Jennifer Alice Jager

    Empire of Ink 2: Die Macht der Tinte

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Mit „Empire of Ink 2: Die Macht der Tinte“ ist dieser Zweiteiler leider auch schon wieder zu Ende.
    Doch bis zum finalen Happy End passiert noch so einiges.

    Zunächst befinden wir uns mit Scar und Finn in der Tintenwelt, dem so genannten Empire.
    Die beiden mussten vor den Soldaten der Gutenberg Organisation fliehen und einzige Weg führte ins Empire. Dank Scars Vater Lance hat das ganze auch funktioniert.
    Nun können Finn und Scar mit eigenen Augen festellen, was das Handeln der Organisation für Auswirkungen auf die Tintenwelt hat.
    Wie sich herausstellt, waren die Befürchtungen der Freunde nicht unbegründet. Das Empire schrumpft in sich zusammen und die Hexe Morgain, die Verkörperung des Bösen im Tintenreich, erlangt immer mehr Macht.
    Doch was kann man noch dagegen tun?
    Gibt es überhaupt noch eine Möglichkeit das Empire zu retten?

    Auf der Suche nach einer Lösung, kommen ein paar Überraschungen auf Scar, aber auch auf Finn zu. Denn dieser ist nicht einfach nur Finn. Er ist das Gute des Tintenreiches, der König des Empire. Somit ist er ein Teil dieser Welt und muss in ihr zurückbleiben. Auch als sich schließlich ein Lösungsansatz bietet, schickt er Scar mit der Aufgabe das Empire zu retten in ihre Welt zurück. Ein schwerer Abschied für beide.

    Und so geht das Abenteuer in einer völlig veränderten Welt weiter. Scar, und zu ihrer großen Verwunderung auch Lance, können ihren Augen kaum glauben. Es ist nichts mehr wie es war. Der Untergang des Empires hat fürchterliche Auswirkungen auf die Menschheit. Niemand kann mehr träumen, die Fantasie ist tot. Keiner kümmert sich um den anderen, es sei denn, es gibt eine Schlägerei, einen Unfall oder ähnliches. Dann mutieren plötzlich alle in der Umgebung zu Schaulustigen. Aber das war es auch schon wieder.
    Scar sieht sofort, dass es so nicht bleiben darf und macht sich auf die Suche nach ihren Freunden, den anderen Madheads. Zusammen muss es doch möglich sein, eine Lösung für das Problem zu finden und das Reich der Tinte zu retten.
    Aber das ist alles andere als leicht.
    Außerdem gibt es immer noch die Gutenberg Organisation, die alles daran setzt, die Madheads von ihrem Vorhaben abzubringen und ihre eigenen Pläne weiter zu verfolgen, nämlich die komplette Fantasie der Menschen, sprich das Empire, für immer zu vernichten.

    Was alles passiert, ob das Empire gerettet werden kann, wie es zu dem versprochenen Happy End kommt, wie dieses aussieht und für wen es überhaupt ein Happy End ist, verrate ich nicht weiter.

    Wer es also wissen möchte, muss „Empire of Ink: Die Macht der Tinte“ schon selbst lesen, was ich aber nur empfehlen kann.

    Mir hat bereits der erste Teil sehr gut gefallen, die Idee, dass durch die Fantasie der Menschen eine eigene Welt entsteht. Mit all den verschiedenen Kreaturen und Orten.
    Und jetzt im zweiten Teil lernt man diese Welt etwas besser kennen. Einfach toll, wenn auch leider etwas zu kurz nach meinem Geschmack.
    Hier hätte ich mir gerne noch einen dritten Teil gewünscht, der ausschließlich im Tintenreich spielen würde.
    Aber so ist es auch in Ordnung.
    Der perfekte Abschluss und gleichzeitig ein Neuanfang. Schön.

    Vom Schreibstil her hat sich nichts verändert. Frau Jager schreibt einfach spannend und unterhaltsam. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen und ich kann einfach nur sagen: Bitte weiter so, Frau Jager! Ich freue mich schon auf Ihr nächstes Werk.

    Für den zweiten „Empire of Ink“-Teil „Die Macht der Tinte“ vergebe ich volle 5 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Die Fabelmacht-Chroniken / Die Fabelmacht-Chroniken (1). Flammende Zeichen (ISBN: 9783401511504)
    Kathrin Lange

    Die Fabelmacht-Chroniken / Die Fabelmacht-Chroniken (1). Flammende Zeichen

     (178)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    Fabelmacht... das klingt nach einer praktischen Fähigkeit. Alles was man aufschreibt geschieht. Man kann Ereignisse umschreiben, Dinge ungeschehen machen, die Realität verändern. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Wie so oft hat die Sache einen Haken.
    Es hat etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Es werden Ereignisse erwähnt, die vor Beginn des Buches stattgefunden haben und ich brauchte etwas, um mir einiges zusammenzureimen. Danach gab es aber kein Halten mehr und ich habe das Buch verschlungen.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Mit ihren wunderbaren Beschreibungen hat die Autorin es geschafft, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre bei Mila und Nicholas in Paris. (Außerdem ist mein Wunsch, diese Stadt zu besuchen, um ein vielfaches gewachsen. 😉)
    Die Geschichte ist spannend und rasant und man kommt kaum zu Atem. Es gibt überraschende Wendungen und das Ende war wirklich unerwartet.
    ABER... die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt und ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt!

  19. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  20. Cover des Buches Fausto (ISBN: 9783453529328)
    Oliver Dierssen

    Fausto

     (44)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume
    Du hast Probleme jeglicher Art? Keine Sorgen, Fausto hat für alles die richtige Lösung!

    Joschel ist kein besonderer Überflieger in der Schule, aber nachdem seine Mutter einen Karton Altpapier angeschleppt hat, hat er den besten Wegbegleiter, den man sich denken kann: einen Bücherdämon! Fausto hilft ihm mit Aufsätzen, bessert mal eben die Fehler in der Erdkundearbeit aus und berät in so nebenbei auch gleich bei Mädchenthemen. Als Teenager gibt es nämlich viel, das man falsch machen kann ... 
    Dazu kommt noch, dass auf einmal alle denken, er sei hochbegabt! Anstatt, dass das Irrungen und Wirrungen vereinfachen würde, macht es alles noch viel komplizierter und Joschel verstrickt sich selbst in Lügen, brockt sich die ein oder andere Suppe ein und soll nebenbei auch noch bei einem bundesweiten Aufsatzwettbewerb mitmachen. 

    Mit "Fledermausland" hat Oliver Dierssen ja einen ziemlichen Volltreffer gelandet und ein sehr gutes Buch der Sparte Funny Fantasy kreiert. Von Fausto habe ich mir mindestens genauso viel erwartet, zum Teil wurde ich nicht enttäuscht, teilweise hatte das Buch aber auch wieder nicht viel Humor und durchaus auch seine Längen.
    Mich störten die vielen Grammatik-, Tipp- und ab und zu auch Logikfehler. Hat der Bücherdämon des Lektors gerade Winterschlaf gemacht, oder wie? 
    Alles in allem sind die witzigen Ideen aber gut verpackt und Fausto bietet zumindest für ein paar kurzweilige Stunden gute Unterhaltung, die einem den ein oder anderen Schmunzler entlockt.
  21. Cover des Buches Die unsichtbare Handschrift (ISBN: 9783426509098)
    Lena Johannson

    Die unsichtbare Handschrift

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Dunkelblau

    Den Rahmen für diese Geschichte bildet der Einsturz des Stadtarchivs von Köln 2009. Zwei Jahre nach der Katastrophe verbringt die Restauration Christa Bauer ihren Urlaub in Köln, um dort ehrenamtlich bei der immer noch andauernden Bergung der Archivdokumente zu helfen. Unverhofft fällt ihr bei dieser Arbeit ein Testament aus dem 13 Jh. in die Hände, dass einen Betrug bei der Erteilung der Stadtrechts für ihre Heimatstadt Lübeck andeutet.

    Im Jahr 1226 soll die Urkunde, in der Lübeck eine Reihe von Privilegien durch König Barbarossa zugesichert wurden, erneut zur Bestätigung bei Kaiser Friedrich vorgelegt werden. Diese Tatsache ruft so einige Interessengemeinschaften auf den Plan, die nun eine Gelegenheit zur Vorteilnahme wittern und das Dokument gerne „ergänzen“ würden.

    Die Wünsche der jungen Esther sind da schon fast bescheiden. Sie erhofft sich schlicht bessere Arbeitsbedingungen für ihren Verlobten Vitus, denn die Heirat kann erst stattfinden wenn seine Geschäfte als Kaufmann wieder besser laufen. Wie praktisch, dass sie trotz ihrer einfachen Herkunft und ihres Geschlecht, lesen und schreiben kann und ihr Bruder als Schreiber arbeitet. Doch auch der Stadtrat von Köln, der Adlige Garf Adolf von Schauenburg, seine Frau Heilwig und ein kölner Kaufmann wollen ihre Version der Urkunde einschmuggeln….

    Zwischenzeitlich habe ich mal etwas die Faden verloren und konnte nicht mehr klar auseinanderhalten, wer welche Interessen vertritt und wieviele Versionen des Pergamentes gerade vorliegen. Trotzdem fand ich die Idee der Geschichte interessant, denn in dieser Richtung habe ich noch nichts „histrorisches“ gelesen. Ich kann dieses Buch also weiterempfehlen.

     

  22. Cover des Buches Harry Potter and the Chamber of Secrets (ISBN: 9780545791328)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Chamber of Secrets

     (1.042)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Harry Potter ist mittlerweile im zweiten Jahr in Hogwarts und erlebt mit seinen beiden besten Freunden Ron und Hermine wieder einige spannende Abenteuer.

    Neben dem Schulalltag steht wie im ersten Band auch Quidditch hoch im Kurs und nebenbei müssen sie die Schule gegen die dunklen Mächte verteidigen.

    Ich habe dieses Buch als es herauskam auf Deutsch gelesen und habe mir vorgenommen doch auch mal die Originalen zu lesen. Es war eine tolle Erinnerung an früher und ebenso toll geschrieben im englischen wie im deutschen.

    Lediglich das deutsche Cover gefällt mir besser

  23. Cover des Buches Hexengeflüster (ISBN: 9783833350085)
    Anna Dale

    Hexengeflüster

     (44)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    In dem Buch geht es um den kleinen Joe Binks, der mit seinem Vater und Hund Hamish zusammen in London lebt. Der Junge freut sich schon sehr auf das bevorstehende Weihnachtsfest und die Feiertage, jedoch soll aber alles ganz anders kommen. Großtante Adelaide aus Schottland - die wie eine Mutter für Joe's Vater war - hat sich das Bein gebrochen. Da es ihr überhaupt nicht gut geht fährt Joe's Vater zu ihr um sie zu pflegen und zu unterstützen. Deswegen muss der kleine Junge über die Ferienzeit nach Canterbury zu seiner Mutter und ihrer neuen Familie. Joe freut sich über diesen Umstand überhaupt nicht, da sein Stiefvater Gordon keine Tiere mag und seine kleine Schwester Esme sehr ordentlich und brav ist und so gar nichts mit ihm gemeinsam hat. Als Hamish bei den Nachbarn abgegeben wird, packt Joe seinen Koffer und macht sich auf den Weg zum Bahnhof.
    Während der Zugfahrt geschehen seltsame Dinge die für den Jungen sehr verwirrend sind. Zu allem Übel steigt er auch noch an der falschen Station aus- nämlich in Stubble End, ein Ort fünf Meilen entfernt vor Canterbury. Mithilfe eines geliehenen Dreirades macht er sich alleine auf den Weg zu dem Wohnsitz seiner Mutter. Trotz seiner vorsichtigen Fahrweise verliert er plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug und schliddert geradewegs in das Hauptquartier eines Hexenbundes- nämlich der der Taubnesseln. Dabei freundet er sich schnell mit der Anfängerhexe Twiggy an und hilft ihr die verlorene Seite aus dem Hexenbuch, genauer gesagt aus Mabels Buch zu finden. Dort steht etwas, was für die Hexen sehr wichtig ist. Das spontane Abenteuer beginnt und Joe fliegt zum ersten Mal auf einem richtigen Besen...
    Werden Twiggy und Joe die geheimnisvolle Seite von diesem Hexenbund finden? Und was beinhaltet diese Seite, dass sich all die lebensgefährlichen Abenteuer lohnen?

    Eigene Meinung:
    Obwohl dieses Kinderbuch schon etwas älter ist- nämlich aus dem Jahr 2004, möchte ich Euch trotzdem heute dieses tolle Werk vorstellen. Es war sehr schwierig bei meinen Recherchen auf eine brauchbare Internetadresse zu stoßen um Euch weitere Informationen zum Buch und dem Verlag mitzuteilen, dennoch habe ich einen kleinen Link gefunden, den ihr oben anklicken könnt. Nun aber zur Geschichte selbst: Zusammen mit Joe bin ich in eine Welt voller Hexerei und Zauberei eingetaucht, die fantastischer hätte nicht sein können. Was der kleine Nicht-Zauberer alles erlebt, hat mir beim Lesen sehr viel Freude bereitet.
    Das Buch wurde nicht in schwarzen Buchstaben abgedruckt wie üblich, sondern in blau - für mich eine absolute Premiere. Auch ein paar bunte Illustrationen sind am jeweiligen Kapitelanfang in Form eines Blattes enthalten. Zierlich, aber trotzdem sorgt es für einen schönen geheimnisvollen Touch.
    Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

  24. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783751300537)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.855)
    Aktuelle Rezension von: Laniesbooks_Official

    Es tut mir in der Seele weh das mir dieses Buch so null gefallen hat.
    Die Tintenwelt finde ich ist eine faszinierende Buchreihe aber für mich hätte Sie ruhig nach Band 2 enden können.

    Band 3 war für mich nur eine Qual. Die Geschichte machte für mich null Sinn mehr. Gerade solche Fakten wie das Staubfinger wieder da war oder auch das Elinor und Darius auf einmal in der Tintenwelt sich wieder finden war für mich so unwirklich und wirkte wirklich wie "ich muss noch was schreiben aber weiß nicht was" und das finde ich sehr sehr schade da in der Tintenwelt so viel Potenzial steckte.

    Die Art zu schreiben war genau gleichbleibend schön und wie wir es von Cornelia Funke gewohnt sich und auch die Charakterentwicklung war wirklich interessant zu sehen aber dennoch war für mich Mortimer ein riesen Fragezeichen weil er so einfach nicht passend war.

    Ich gebe dem Buch dennoch 3 liebgemeinte Sterne da die Charakter und der Schreibstil wirklich klasse waren und ich gerade die Entwicklung von Maggie und Farid sehr spannend fand. 

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