Bücher mit dem Tag "theorie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "theorie" gekennzeichnet haben.

178 Bücher

  1. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (736)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Die gesamte Reihe der Dämonenfängerin hat mich von Anfang an begeistert. Die Story ist extravagant, schnelllebig und auch sehr spannend.

    Es gelingt der Autorin, den Leser komplett in die Welt von Riley Blackthorne zu ziehen. Man verliert sich wirklich leicht und kann das Buch nur schwer weglegen.

    Die Handlungsstränge und Entscheidungen der Hauptprotagonistin sind nachvollziehbar, aber nie zu offensichtlich - man wird immer wieder überrascht.

    Riley selbst ist eine sehr gut gelungene Hauptprotagonistin, sie ist tiefgründig, hat viele Facetten und ist zudem sehr liebenswürdig, obwohl sie etwas "Cooles" ausstrahlt. Es ist toll, wie man im Laufe der Reihe ihre Entwicklung miterlebt und beginnt auf ihr wohlverdientes Happy End hinzufiebern. 

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr passend für die Art der Geschichte, hebt sich jetzt aber nicht bewusst hervor.


  2. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (336)
    Aktuelle Rezension von: qtchen

    Physik, ein Thema, das nicht jeden begeistert. Dennoch finde ich, dass man das Buch gelesen haben sollte. Ziemlich einfach und verständlich erklärt Stephan Hawking hier die aktuellen Erkenntnisse und die Geschichte der Physik. Manchmal ist das Buch etwas trocken, aber Hawking schafft es trotzdem das der Leser dabei bleibt.

    Ein super Einblick in eine erstaunliche Naturwissenschaft, deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

  3. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Das Buch hat mich sofort gepackt. Obwohl ich eigentlich nicht sehr gut in Mathe bin und die Themen alle sehr kompliziert waren, hat er es geschafft, dass man es trotzdem versteht. Ich habe durch das Buch viel neues gelernt und ich gebe es definitiv nicht wieder weg. Irgendwie hat es mich ein bisschen überrascht, aber auch gefreut, dass ab und zu ein klein wenig Witz mit dabei war. Das fand ich auch sehr schön. Außerdem habe ich Stephen Hawking dadurch auch ein bisschen näher kennengelernt und darüber bin ich auch sehr froh. Insgesamt empfehlenswert.

  4. Cover des Buches Chaostheorie der Liebe (ISBN: 9783958181045)
    Carolin Kippels

    Chaostheorie der Liebe

     (32)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Band eins der CHAOSTHEORIE-Dilogie entpuppte sich als kurzweilige Geschichte mit einem ernstem Charakter.


    Die Protagonisten waren an sich stimmig & passend.


    Der Liebesgeschichte hat es aber leider an Emotionen gefehlt,

    und sie wirkte sehr konstruiert;

    war an sich aber nett zu lesen.


    3,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Mächtiges Blut (ISBN: 9789963522590)
    Sandra Florean

    Mächtiges Blut

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Alruna92

    Inhalt:
    In dem Buch "Mächtiges Blut" geht es um Louisa und Dorian. Dorian ist ein 600 Jahre alter Vampir und er verliebt sich in die sterbliche Louisa.
    Louisa, welche mit Ängsten und einem Alkoholproblem zu kämpfen hat, macht es Dorian nicht leicht, ihr Herz zu erobern. Doch was passiert, wenn sie heraus findet, was er ist?!

    Meinung:
    Die Geschichte ist eigentlich genau so eine, wie ich sie gerne mag. Ja, ich weiß, davon gibt es viele, aber gut umgesetzt lese ich es immer wieder gerne.
    Auch wenn ich es so sehr wollte, so 100% hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe leider keinen Zugang zu den Charakteren finden können, Louisas Verhalten war für mich oft unverständlich und auch ihr Alkoholproblem hat mich sehr gestört. Viele schreiben, dass sie es gut fanden, dass sie nicht so perfekt ist, wie andere Protagonisten, aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie besondere Charaktereigenschaften aufweist. Genau wie Dorian, ihn fand ich leider gar nicht so attraktiv. Er kam mir eher vor wie ein Hündchen, welches aber auch wirklich alles für Louisa machen würde. Seine ständigen Liebesbekundungen fand ich doch wirklich etwas anstrengend und das obwohl ich mich doch sonst auch für sehr schnulzige Bücher erwärmen kann. Aber das war selbst mir etwas zu viel.
    Auch zuviel fand ich die Sexszenen in dem Buch. Es kam mir etwas so vor, als ob versucht wurde immer was noch "krasseres" zu beschreiben. So viel Variation wie möglich, aber auch übertrieben heftig. Nicht nur einmal haben mir bestimmte Charaktere so Leid getan, was ihnen angetan wird, das war mir etwas zu viel. Hätte vielleicht auch einmal gereicht

    Fazit:
    Ich fand nicht alles schlecht an dem Buch und auf eine Art hat es mich auch unterhalten, aber wegen den genannten Kritikpunkten reicht es für mich leider nur für 3 Sterne.


  6. Cover des Buches Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein (ISBN: 9783426500194)
    Garth Stein

    Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein

     (127)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Gut - ich bin weder ein Hundefan (aber Enzo ist schon etwas besonderes), geschweige denn bin ich ein Fan von Autorennen. Wenn du damit besser klar kommst, dann liest du dieses Buch sicher mit grösserer Freude. 

    Ich mochte allerdings den Schreibstil des Autors. Wenn man anfing zu lesen, konnte man schlecht damit aufhören, es zog einen einfach hinein in die Geschichte. 

    Leider war sie mir dann doch zu dramatisch - aber wer gerne Bücher liest, die nicht nur die heile Welt beschreiben, sondern auch mit harten Fakten wie einer bösen Krankheit, dem Tod, Familienstreitigkeiten und Verleumdungen klar kommt, für den ist das Buch prima. 

    Wie soll ich sagen - Schreibstil, Leistung, Idee und schriftstellerische Umsetzung glatte 5 Sterne. 

    Thema, Handlung und persönliche Abneigung gegen den Autosport...3 Sterne, weil mir einfach zu rührselig und im Moment gerade für meine eigene Stimmung zu "runterziehend"

    also insgesamt 4 Sterne...

  7. Cover des Buches Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft (ISBN: 9783570164693)
    Anja Janotta

    Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ellaella
    Wenn Jungs einen Youtube-Kanal eröffnen und die Weltherrschaft anstreben, haben daran nicht nur junge und jugendliche Leser ihre Freude, sondern auch Eltern, die ganz nebenbei noch etwas über ihre kleinen und großen Nerds zuhause lernen können. 
  8. Cover des Buches Man lernt nie aus, Frau Freitag! (ISBN: 9783548376998)
    Frau Freitag

    Man lernt nie aus, Frau Freitag!

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Babsbee

    Die Autorin gibt auch in ihrem dritten Roman wieder einen ehrlichen und direkten Einblick in ihren Berufsalltag als Lehrerin.

    In diesem Buch geht sie vom routinierten Schulalltag auch ein auf die Nebenbeschäftigungen eines Lehrers wie beispielsweise Erste Hilfe Kurse.

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Monolog. Daher gibt sie Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt. Dadurch wird erstmals der Erzähler zu einer wirklichen Person und man lernt Frau Freitag persönlicher kennen.

    Ich finde dieses Buch wesentlich fließender zu Lesen, als ihre bisherigen Romane. Was vermutlich daran liegt, dass sie als Person deutlicher dargestellt wird.
    Ich kann dieses Buch alljenen empfehlen, die einmal Wissen möchten, was in Lehrern und Kursleitern wirklich vor sich geht und wie es sich anfühlt solche Kurse zu leiten, daran teilzunehmen und mit wesentlich jüngeren gleich auf gestellt zu werden.

  9. Cover des Buches Der Theoretikerclub (ISBN: 9783570164358)
    Anja Janotta

    Der Theoretikerclub

     (19)
    Aktuelle Rezension von: mii94
    Inhalt
    Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Sie haben den ultraschlauen Grips. Sie haben einen Blog zum Fachsimpeln über Zahlencodes, die Römer und Gadgets. Und sie haben den Durchblick. Theoretisch jedenfalls.
    Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen.
    Doch dann ersinnen die Theoretiker einen ultimativen Plan. Der wird endlich für Frieden sorgen und ist theoretisch unschlagbar. Praktisch allerdings … hat er ein paar entscheidende Schwächen!
    „Big Bang Theory“ für junge Leser

    Charaktere
    Linus ist ein sehr manipulativer Junge. Er ist sehr egoistisch und Technik fixiert. Außerdem hält sich Linus auch selbst für den Besten und niemand kann ihm das Wasser reichen.

    Albert ist ein sehr engstirniger Junge. Er ist genauso egoistisch wie Linus und auch sehr eingebildet. Albert denkt, er ist um Welten besser als seine Schwester, nur weil er Mathe kann.

    Roman ist ein sehr fixierter Junge. Außerdem konzentriert er sich sehr auf die römischen Götter. Des Weiteren sucht er sich gerne neue Herausforderungen.

    Knut ist ein sehr lieber Junge. Er möchte, dass sich alle verstehen und glaubt ein wenig, an eine vollkommen heile Welt. Außerdem ist Knut sehr fürsorglich und tapfer. Knut ist auch sehr schlau und verständnisvoll. Und er ist auch sehr bodenständig.

    Alba ist ein sehr taffes und mutiges Mädchen. Sie lässt sich nichts vorschreiben und weiß, was sie will. Aber Alba ist auch sehr liebevoll und fürsorglich.

    Meine Meinung
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr abwechslungsreich und locker. Außerdem ist die Geschichte sehr leicht und frisch erzählt.
    Die Illustrationen gefallen mir auch ausgezeichnet. Sie unterstützen die Geschichte sehr gut mit Chats, WhatsApp Verläufen und dem Blog.

    Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Es geht um einen Club, den die schlauen Jungs gegründet haben. Außerdem gibt es ein Baumhaus, was mich ein wenig an 'Die Wilden Kerle' oder 'Die Wilden Hühner' erinnert. Mir gefällt auch, dass es die 'Bösen' gibt und die 'Mädchen'. Des Weiteren gibt es einiges an Chaos und das Buch zeigt, warum man nicht immer machen soll, was andere sagen, nur damit man dazu gehört.

    Zur Autorin
    Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie das literarische Schreiben wieder aufgenommen. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.

    Empfehlung
    Ich kann euch das Buch richtig empfehlen. Es ist sehr schön geschrieben, die Illustrationen gefallen mir auch sehr gut. Des Weiteren muss ich sagen, dass die Geschichte sehr gut gefällt, weil man einfach sieht, wie wenig es bringt, wenn man einfach alles tun würde, nur um dazu zu gehören.
  10. Cover des Buches Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte (ISBN: 9783423141581)
    Rafik Schami

    Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    In dem Buch mit dem lustigen Titel „Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte“ von Rafik Schami wird deutlich, dass das mündliche Erzählen einen hohen Stellenwert in der arabischen Kultur besitzt. Die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, den Zuhörer/ die Zuhörerin fesseln zu können, sich in Gesprächen durchzusetzen wird schon in der Kindheit eingeübt. Es handelt sich um eine Kulturtechnik, der große Bedeutung beigemessen wird. Und die Ausbildung der Erzählkunst wird dabei von vielen Einflussfaktoren bestimmt. Davon zeugt der Inhalt der verschiedenen Geschichten, die in diesem Band versammelt sind. Die Lektüre verdeutlicht, dass das Schweigen in der arabischen Welt als Unhöflichkeit und negative Eigenschaft angesehen wird.

    Direkt in der ersten Erzählung geht es um eine liebevolle Großvater-Enkel-Beziehung. Der Großvater nimmt seinen Enkel mit auf den Flohmarkt, auf dem eine Frau ihren Mann verkauft, weil dieser keine Geschichten zu erzählen weiß und zu viel schweigt. Es geht also um das Thema der Kommunikation in einer Ehe und darum, dass die Fähigkeit des Erzählens auch in zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle spielt. Der Erzählton ist humorvoll und lustig-satirisch.

    In einer weiteren Erzählung werden wir mit den Erinnerungen des Erzählers an seine Kindheit in der Stadt Damaskus und an das Murmelspiel konfrontiert. Die Atmosphäre der Straßen in Damaskus und das Leben dort werden gut eingefangen. Der Stil ist anekdotenhaft, Hintergründe zum Murmelspiel werden ebenso eingeflochten wie allgemein-philosophische Überlegungen. Der Erzähler schweift immer wieder ab, kehrt aber zu seinem roten Faden zurück. Ein Beispiel für gelungenes Erzählen!

    In weiteren Erzählungen kommen die Begeisterung des Erzählers für Geschichten aus 1001 Nacht zum Ausdruck, die im Radio gesendet werden, und auch Reflexionen zur Bedeutung von Märchen für Kinder spielen eine Rolle. Kenntnisreich setzt sich der Erzähler mit der literarischen Gattung der Märchen und ihrer Verbreitung in den unterschiedlichen Kulturen auseinander. Und auch Sprichworte, nach denen Araber nach Aussage des Erzählers süchtig seien, werden in diesem Zusammenhang in einer weiteren Erzählung thematisiert. Als sehr amüsant habe ich die Beispiele für sogenannte „Dschinn-Geschichten“ empfunden, die eine Besonderheit arabischer Erzähltradition darstellen und sehr derb sowie zotenhaft daherkommen („Der Pechvogel und sein wundersamer Furz“).

    Nicht zuletzt enthält das Werk eine interessante Antrittsvorlesung zum Verhältnis von Wort und Schrift aus dem Jahr 2010, die der Autor im Rahmen seiner Brüder Grimm Professur in Kassel gehalten hat. In diesem Zusammenhang fand ich besonders die Ausführungen interessant, dass Autor:innen arabischer Länder den starken Einfluss mündlicher Erzählkunst oft in ihren Werken beibehalten.

    Fazit: Insgesamt hat mir die Lektüre dieses schmalen Büchleins unheimlich gut gefallen, ich habe oft geschmunzelt und viel dazugelernt. Was mich lediglich etwas verwirrt hat: Die Instanz des Erzählers und des Autors verschwimmen bei der Lektüre etwas. Häufiger habe ich mich gefragt, ob Rafik Schami eigene Erfahrungen schildert oder ob es sich um einen fiktiven Erzähler handelt, der spricht. Mich hätte noch interessiert, welche Inhalte womöglich autobiographisch geprägt sind. Nichtsdestotrotz vergebe ich 5 Sterne.

  11. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

     (184)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Dieser Roman ist der Nachfolger des Klassikers Jurassic Park/Dino Park von Michael Crichton, der die Dinomania im Jahr 1990 in Gang setzte. Der Titel ist eine bewusste Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyles „The Lost World“, aus dem Jahr 1912, eines der frühesten Werke, in denen die Dinos auf dem Papier wieder zum Leben erweckt werden. Ich persönlich finde ihn nicht ganz so spannend wie den ersten Teil, für mich ist er aber dennoch ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

    „Manchmal glaube ich, wir sind selbst eine Seuche, die die Erde leerfegen wird. Wir zerstören so erfolgreich, dass ich manchmal glaube, genau das ist unsere Funktion. Vielleicht tritt alle paar Äonen ein Lebewesen auf, das den Rest der Welt vernichtet, klar Schiff macht und der Evolution die Möglichkeit gibt, neu anzufangen.“ (S. 461)

     

    Worum geht es?

    Jahre nachdem der Jurassic Park des exzentrischen Milliardärs Hammond aufgelöst und die Dinos getötet wurden, gibt es wieder Dinosauriersichtungen in Costa Rica. Der Paläontologe Richard Levine kontaktiert Ian Malcolm (und ja, er ist plötzlich wieder von den Toten auferstanden, die Macht des Schriftstellers…), doch dieser ist zunächst einmal nicht bereit, ihm auf seine Expedition zu folgen, so dass sich Levine allein, nur mit einem Einheimischen, auf den Weg macht. Als der Funkkontakt abbricht machen sich Malcolm, die Techniker Jack Thorne und Eddie Carr und etwas später auch die Biologin Sarah Harding zu einer Rettungsmission auf (auf einem Boot mit Lewis Dodgson, dem finsteren Antagonisten), zwei Kinder haben sich unbemerkt ebenso eingeschlichen.

     

    Kritik

    Die Existenz der Dinos auf der Isla Scorna ist logisch erklärt. Es gibt hier die so genannte Anlage B, in der die Dinosaurier für den Park gezüchtet wurden. Ich mag den Gedanken, dass Dinosaurier frei und ohne Schranken und Zäune für sich und ohne Menschen leben (der ja auch in späteren Filmen aufgenommen wurde). Ein bisschen hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman sich sehr stark an den ersten anlehnt, auch aber nicht nur, weil wir hier wieder zwei Kinder haben, welche die Situation noch bedrohlicher machen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch hier wieder die zahlreichen Informationen über die Dinos, die Evolution, Genetik, die Chaos-Theorie, ohne dass ich sie persönlich als Info-Dump empfunden habe. Irgendwie habe ich diesen Teil aber als schwächer empfunden. Das lag für mich auch an den Charakteren (bis auf Malcolm, der ist halt wieder da). Hammond war als exzentrischer Parkbetreiber einfach sehr stark, der kalifornische Paläontologe war mir grundlegend unsympathisch. Irgendwie hatte ich manchmal beim Lesen den Eindruck, dass Michael Crichton gebeten wurde, „noch einen Dinoroman“ zu schreiben, was er dann routiniert, aber ohne die Begeisterung getan hat, mit der er den „Dinopark“ verfasst hat. Wer Action möchte und eher die Verfilmungen mag, der kommt erst im letzten Drittel wirklich auf seine Kosten – natürlich sind es hier auch wieder die Raptoren und der T-Rex. Das ist schon recht spannend und auch sehr filmisch geschrieben.

     

    Also, für Dinofans wie mich ist auch dieser Roman ein Gewinn, aber man sollte nicht den Charme des ersten Teils erwarten.

  12. Cover des Buches Das Einstein-Mädchen (ISBN: 9783423213998)
    Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover passt sehr gut zum Buch und gefällt mir sehr. Es zeigt ein Mädchen, sehr schön aber geheimnisvoll und fasst mystisch.

    In meiner Bücherei ist das Buch als "Krimi" angezeigt, dies sehr ich nicht so. Meines Erachtens ist es ein historischer Roman.

    Das Buch spielt zur Zeit 1932 in Deutschland. Ein Mädchen wird in der Nähe von Caputh gefunden, sie hat das Gedächtnis verloren. Das einzige was sie bei sich trägt ist ein Zettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Über Umwege kommt sie in die psychiatrische Klinik zu Dr. Martin Kirsch. Dieser versucht herauszufinden wer das Mädchen ist und ob sie etwas mit Einstein zu tun hat.

    Der Schreibstil des Romans hat mir sehr gut gefallen, gerade in der 2. Hälfte des Buches ist es spannend. Auch hat mir gefallen, dass immer wieder ein Kapitel in Briefform geschrieben war. Teilweise wusste man jedoch nicht, ob das Kapitel in der Vergangenheit oder Gegenwart spielt, dies hätte besser aufgezeigt werden können.
    Ein Minuspunkt ist für mich ganz klar, dass es eine ganze Zeit dauert bis etwas Spannung aufgebaut wird, zu Anfang plätschert der Roman so dahin, dies ändert sich ungefair ab der Hälfte des Buches. Auch die beginnende Liebesbeziehung zwischen Patientin und Arzt fand ich zu Klischee behaftet.

    Ein großer Pluspunkt am Buch ist, dass es sehr gut recherchiert worden ist, vor allem im Bereich Psychiatrie in den 30er Jahren. Dies hat mir sehr gut gefallen und war sehr interessant und spannend zu lesen. Obwohl man von den Behandlungen damals weiss ist es doch immer wieder schockierend darüber zu lesen und zu erfahren wie Psychisch Kranke in der Nazizeit und der Vergangenheit im allgemeinen Behandelt würden, welch fatale Behandlungsmethoden es gab usw.

    Fazit: Ein Buch, welches einem sehr gut die Psychiatrie der 30 Jahre näher bringt, mit einer Grundgeschichte die Anfangs Längen hat, die aber ab der Hälfte richtig gut und spannend wird.

  13. Cover des Buches Die Zombies (ISBN: 9783492268127)
    Thomas Plischke

    Die Zombies

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Da war ich ja neugierig, zumal das Buch schon lange im Regal stand und ich der Start war mehr als holprig um nicht zu sagen, sehr zäh, durch die die Lexikonartige und fast als Sachbuch erscheinende Auflistung am Anfang. Doch wer sich durch die fürchterlichen ersten 50 Seiten kämpft wird mit einer richtig guten Geschichte belohnt ...

    Lily lebt in London und untersucht auf wissenschaftliche Art den Glauben und auch die Geschichte nach alten Symbolen oder Erzählungen über Tote, die wieder auferstehen oder Wiedergängern. Als Gottlieb Ihr deutscher Frend, plötzlich angerufen wird und verschwinden muss und zudem Ihr Großvater stirbt, fällt Lily in ein tiefes Loch und lässt sich von Victor einem Mann, den sie auf der Beerdigung Ihrer Großmutter kennen gelernt hat, zu einem Besuch eines Clubs überreden, doch was während des Clubbesuchs passiert, verändert Lilys Leben komplett....

    Zunächst waren die ersten Seiten und gähnende Langeweile bis mir klar wurde, die Einleitung dauert halt etwas länger, doch dann hatte ich das Gefühl, der Erzählstil ändert sich und die Charaktere gefallen mir plötzlich und es wird aus verschiedenen Sichten eine Geschichte erzählt.  Lily und Ihre Abenteuer mit Victor, während auf der anderen Seite Gottlieb und sein Besuch in Deutschland eine ganz andere Seite des Romans zeigt und doch treffen alle zu einem Showdown wieder aufeinander.

    Zuviel kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber alleine die Idee, dass es verschiedene Arten von Zombies geben kann und auch einen Hintergrund, lässt das ganze richtig spannend werden. Zwischen Fantasy, Horror und Thriller angesiedelt, vermischt sich der Roman zu einer sehr guten Geschichte. Ohne die ersten Seiten ... Dafür 4 gute Sterne !!!

  14. Cover des Buches Inspektor Jury kommt auf den Hund (ISBN: 9783442469925)
    Martha Grimes

    Inspektor Jury kommt auf den Hund

     (71)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Teil 20 der Inspektor Jury Reihe!

    Inspektor Jury gerät dank eines Feierabendglases Weins hinein in eine dunkle Seite der Gegend um Surey. Dort verschwand eine ganze Familie spurlos und hinterlässt nichts außer dem Familienhund.

    Jury kann natürlich seine Schnüfflernase davon lassen und beginnt, sich über den geistreichen Erzähler im Pup Erkundigungen einzuholen.

    Doch das ist nicht so einfach wie geplant, hat der sich doch selbst in ein Sanatorium eingewiesen.

    Wie hängt das alles zusammen und warum gibt es jetzt plötzlich auch noch eine Tote?

    Einer der bisher spannendsten Teile der Inspektor Jury Reihe, bei der es psychologisch hoch her geht und man bis zur letzten Seite nicht ahnt, worauf dieses Spielchen, was der vermeintliche Entführer und Killer mit Jury spielt, hinausläuft.
  15. Cover des Buches Wer war Jack the Ripper? (ISBN: 9783442458066)
    Patricia Cornwell

    Wer war Jack the Ripper?

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia
    Patricia Cornwell hat keine Kosten und Mühen gespart, dem Ripper-Geheimnis auf die Spur zu kommen. Für sie steht fest: Walter Sickert, exzentrischer Maler mit deutscher Abstammung, ist der Schuldige. Sie hat eine Fülle von Indizien zusammengestellt, die Sickert hieb- und stichfest als Mörder entlarven sollen.

    Zum einen muss gesagt sein: das Buch ist schlicht und ergreifend spannend. Es liest sich gut und bleibt interessant. Ich bin keinesfalls Experte im Gebiet der Kriminologie, ich habe wenig Ahnung von Jack the Ripper und habe mich bisher wenig bis gar nicht mit dem Thema beschäftigt. Die meisten Fakten, die Cornwell nennt, waren für mich dementsprechend neu. Sie schreibt viel zu den Opfern, zu den Tathergängen, der Polizeiarbeit und dem England zu dieser Zeit. All dies ist sehr interessant, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass für „Ripperologen“ das meiste bekannt sein dürfte.

    Sie schreibt aus ihrer Sicht, wodurch das Buch manchmal ein wenig durcheinander wirkt. So springt sie von einem Mord zu Ripper-Briefen zur Biografie von Walter Sickert und wieder zum nächsten Mord. Zudem ist es so, dass sie selbst so sicher ist, Sickert als Mörder enttarnt zu haben, dass sie wenig Raum für eigene Gedanken lässt und „Sickert“ und „Ripper“ oftmals als Synonyme gebraucht. Sie bringt auch einige Indizien an, die beweisen sollen, dass Sickert der Schuldige ist. Zwar klingt viel von dem, was sie schreibt, schlüssig und überzeugend, allerdings gibt es – soweit ich nach eigenen Nachforschungen weiß – auch einige Indizien, die gegen Sickert als Täter sprechen. Diese bleiben von ihr aber gänzlich unerwähnt.Ihre "Beweise" beruhen zumeist auf Vermutungen und eigenen Interpretationen.

    Das „Porträt des Killers“ ist dementsprechend hauptsächlich ein Porträt Walter Sickerts, andere mögliche Täter werden kaum in Betracht gezogen. Eventuell wäre es besser gewesen, sich weniger auf Sickert als Täter einzuschießen und ein wenig kritischer an die Sache heranzugehen. Viele „Beweise“ wirken für mich ein wenig zurechtgebogen, keinesfalls stichfest, wie im Klappentext beworben. Was das Buch aber gut schafft: nach der Lektüre hatte ich große Lust, mich weiter mit dem Ripper zu beschäftigen, mein Interesse wurde geweckt. Cornwell hat ein ausführliches Quellenverzeichnis, das eine grobe Orientierung bietet. Ob Sickert nun der Mörder war oder einfach nur ein exzentrischer und unsympathischer Zeitgenosse, "Spaß" beim lesen (sofern man hier von Spaß reden kann) hatte ich jedenfalls.

    Fazit: Letztendlich gibt es viele Bücher und Dokumentationen, bei denen der Mörder „entlarvt“ wird. Die Beweise, die in diesem Buch angeführt werden, führen für mich letztendlich ähnlich wahrscheinlich zum Täter wie in sämtlichen Dokus, die ich mittlerweile gesehen habe. Mit anderen Worten: die Identität des Mörders ist immer noch nicht gesichert. Das Buch von Cornwell ist dennoch interessant, wenn man ihre Erkenntnisse mit Vorsicht genießt. Außerdem regt dieses Buch dazu an, sich noch genauer mit den Morden zu beschäftigen – Bücher zu dem Thema gibt es glücklicherweise genug.

  16. Cover des Buches Endlich wieder gut schlafen - mit Progressiver Selbsthypnose (ISBN: 9783347238497)
    Lisa Exenberger

    Endlich wieder gut schlafen - mit Progressiver Selbsthypnose

     (17)
    Aktuelle Rezension von: dieanne

    Im Buch werden verschiedene Aspekte für einen gesunden Schlaf dargestellt.
    Es gibt viele Tipps, die einfach verwirklicht werden können.
    Einerseits werden verschiedene Entspannungstechniken beleuchtet und andererseits die Funktionsweise des Gehirns, um die Hypnose zu erklären.
    Herzstück sind die über Download verfügbaren Anleitungen zur Selbsthypnose. Nachdem man sich an die Sprechweise gewöhnt hat, ist es sehr entspannend, sich davon in den Schlaf begleiten zu lassen.
    Für Menschen, die schlecht einschlafen können, durchaus eine Hilfe.

  17. Cover des Buches Sieben kurze Lektionen über Physik (ISBN: 9783498058043)
    Carlo Rovelli

    Sieben kurze Lektionen über Physik

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Carlo Rovelli ist Professor für Theoretische Physik an der Universität Marseille und erklärt in seinem Buch 'Sieben kurze Lektionen über Physik' die Allgemeine Relativitätstheorie, Quantenmechanik, die Architektur des Universums, Teilchenphysik, Quantengravitation sowie die Wahrscheinlichkeit und Wärme der Schwarzen Löcher und setzt sich mit der Frage auseinander, wie wir Menschen uns eine Vorstellung von uns selbst machen können.

    Mein Eindruck:
    Ich interessiere mich schon seit Kindheitstagen für Physik und habe stets viel Spaß daran, allgemeinverständliche Bücher zum Thema zu lesen, in denen versucht wird, komplexe und komplizierte Sachverhalte so einfach wie möglich zu erklären. 'Sieben kurze Lektionen über Physik' ist so ein Buch, und ich hatte viel Freude beim Lesen, habe über das Gelesene viel nachgedacht und diskutiert, habe viel Neues gelernt.

    Natürlich bietet das Buch nur einen kleinen Einblick in die Thematik, und auch nach der Lektüre ist mir die Quantenmechanik noch immer ein Rätsel, obgleich ich nach dem Lesen mehr verstanden habe als je zuvor.

    Ich fand es beim Lesen sehr beeindruckend, wie einfach und verständlich der Autor komplexe Themen abhandelt. Dabei schreibt er mit viel Humor und Charme, auf jeder Seite spürt man seine Faszination für Physik, und so lässt man sich gerne von seiner Begeisterung anstecken und ist immer wieder gespannt auf die nächste Erklärung und das folgende Thema.

    Mein Resümee:
    Ich kann dieses kleine Büchlein jedem empfehlen, der sich für Physik interessiert.
  18. Cover des Buches Loslassen und im Jetzt leben (ISBN: 9783752848694)
    Amelie Schneifel

    Loslassen und im Jetzt leben

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Endlich mal ein Ratgeber, der wirklich „Rat gibt“. Trotz der recht übersichtlichen Größe von 100 Seiten ist meines Erachtens dieses Buch Dank seiner übersichtlichen Anordnung und verständlichen Erläuterungen ein wunderbares Hilfsmittel, um sich selbst das Leben lebenswerter zu gestalten. Mehr als einmal habe ich mich bzw. meine negativen Verhaltensweisen (z.B. das Hängen an der Vergangenheit) erkannt – und die Auswirkungen auf das Jetzt aufgezeigt bekommen. Schon das war für mich enorm hilfreich.

    Natürlich muss man damit selbst an sich arbeiten, aber wer sich darauf einlässt hat hier eine sehr informative Richtschnur zur Hand. Es sei auch nochmal – wie von der Autorin selbst – darauf hingewiesen, dass das Buch keine Behandlung durch den Arzt/Therapeuten ersetzt. Jedoch ist es eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung bei dem Entwicklungsprozess.

    Für diejenigen Leser, die an sich selbst arbeiten möchten ist dieses Buch deshalb sehr empfehlenswert.

  19. Cover des Buches Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher (ISBN: 9783611010590)
    Joachim Kaiser (Herausgeber)

    Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ob Klassiker, Modernes, Bestseller, Belletristik, Zeitgenössisches, Fiktionales, Novellen, Romane, Essays, Sachbücher usw.: Alles Gattungen findet man hier wild durcheinander gewürfelt, gebändigt allein durch alphabetische Reihenfolge der Autoren. Dazu gibt es jeweils ein Autorenportrait, einen Abriss (Inhaltsangabe, Aufbau, Wirkung) des als (vom Verleger) “bedeutest” angesehenen Werks inklusive Cover. Ein Buch das den Entdecker in einem weckt. Das viele Perlen birgt und einem oftmals ein Buch/Autoren neu entdecken oder aber nachschlagen lässt. Die Frage, ob das den Preis des Buches rechtfertigt kann ich dahingehend schlecht beantworten, das ich keinen geeigneten Vergleich zur Hand habe. Ich bereue meinen Kauf jedenfalls nicht und habe schon viele Autoren/innen und Werke erstöbert, die mir sonst wohl nicht so begegnet bzw. mit Sicherheit nicht so übersichtlich präsentiert worden wären.
  20. Cover des Buches A Short History of Nearly Everything (ISBN: 9780552997041)
    Bill Bryson

    A Short History of Nearly Everything

     (42)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Über Fotografie (ISBN: 9783596230228)
    Susan Sontag

    Über Fotografie

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Schnupperstern
    Susan Sontags gesammelte Essays befassen sich mit der Fotografie als gesellschaftliches Ausdrucksmittel, mit der Frage, ob Fotografie Kunst sei, mit den Unterschieden zwischen Fotografie und Malerei und mit dem Verhältnis zwischen Fotografie und Realität. Dieses Buch ist ein Standardwerk, ebenso wie Bourdieus "illegitime Kunst". Es ist gut und verständlich geschrieben, allerdings drängt sich bei der Lektüre manchmal der Eindruck auf, sie habe gewisse Dinge nur geschrieben, um zu demonstrieren, was sie alles weiß
  22. Cover des Buches Tote lügen nicht (ISBN: 9783641106652)
    Kathy Reichs

    Tote lügen nicht

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Der Anblick ihrer zartrosa Zehennägel tat mir in der Seele weh. Am liebsten hätte ich das tote Mädchen mit irgendetwas zugedeckt und die anderen angeschrien, sie sollten sie in Ruhe lassen. Stattdessen blieb ich stehen, sah den fotografierenden Polizisten zu und wartete, bis ich an der Reihe war, die Würde der Toten zu verletzen.«

     

    Tempe Brennan, forensische Anthropologin, hat schon viel in ihrem Leben gesehen. Von der Polizei in Montreal wird sie immer wieder als Expertin hinzugezogen, auch in diesem Buch ist ihre Fähigkeit, aufgefundene Körperteile zu untersuchen und zu analysieren sehr gefragt. Es beginnt mit der verstümmelten Leiche einer jungen Frau, in Kürze werden weitere folgen. Gleichzeitig zieht Tempe Verbindungen zu weiteren, früheren Leichenfunden. Für sie ist der Fall klar: Hier ist ein Serienmörder am Werk. Da ihr die ermittelnden Polizisten zunächst nicht folgen wollen, macht sie sich selbst auf die Suche und begibt sich damit in große Gefahr…

     

    Diese Reihe fesselt mich wirklich. Nachdem ich kürzlich mit dem zweiten Band gestartet war, habe ich nun den ersten ergänzt und ganz sicher werden weitere folgen. Die Fälle sind spannend und die Protagonistin sympathisch, weil sehr menschlich. Nicht immer gelingt die berufliche Distanz und bewusst bemüht sie sich, die Schicksale der Toten und ihre Würde nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn es anders vermutlich einfacher wäre. Vor allem jedoch gefällt mir, wie präzise, detailliert und drastisch die Leichen und Untersuchungsvorgänge beschrieben werden. Die Autorin ist vom Fach, weiß, wovon sie schreibt und das merkt man ganz deutlich. Eindeutig nichts für empfindliche Gemüter!

     

    Fazit: Ist das spannend! Sehr authentisch, blutig und nichts für empfindliche Gemüter, aber schlicht fesselnd.

  23. Cover des Buches Vita activa oder Vom tätigen Leben (ISBN: 9783492316910)
    Hannah Arendt

    Vita activa oder Vom tätigen Leben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: nickido
    das politische leben und das annehmen der politischen Verantwortung sind das einzige was ein aktives leben erwägt.
  24. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783404176489)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

     (891)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Wieder mal ein Thriller von dem ich direkt gefesselt wurde. Denn hier waren so viele Personen direkt miteinander vernetzt, dass man nur schwer glauben konnte, wie normal sie trotz all der Vorfälle noch im Umgang miteinander sein konnten.
    Dabei ist das Werk von Ken Follett gar nicht so neu und wurde sogar verfilmt. Wie konnte dieses Thema dann nur so an mir vorbei gehen? Denn mich faszinierten hier die Abgründe der menschlichen Seele, die Follett wirklich gut ausgearbeitet hat.
    Doch wie fantastisch es am Ende wirklich wird, konnte ich beim Titel und der Kurzbeschreibung noch gar nicht absehen. Denn hier geht es nicht einfach darum, dass sich Zwillingsbrüder nicht kennen und wohl bei der Geburt getrennt wurden. Es ist tatsächlich eine viel dramatischere, sogar verrücktere, Geschichte, die dahinter steckt. Schön geschmückt mit aktuellen Ereignissen wie der Vergewaltigung, Brandstiftung und Zerstörung der Karriere.
    Definitiv lesenswert! Und ich geh jetzt mal auf die Suche nach dem Film. Der reizt mich. Wobei ich hoffe, dass er nicht zu arg vom Buch abweicht.

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