Bücher mit dem Tag "theater"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "theater" gekennzeichnet haben.

1.203 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.842)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena_Efrt

    Die Flüsse von London ist der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe.

    Der erste Fall von Constable Peter Grant ist spannend und wendungsreich. 

    Ben Aaronovitch erzählt die Geschichte mit viel Witz und trockenem Humor, mit jeder Menge Spannung und Action, Blut und Mord, Fantasy und überaschenden Wendungen. Er schreckt vor wirklich nichts zurück und tut seinen Protagonisten alles mögliche an.

    Einen Punkt Abzug, weil mir manche Passagen immer noch nicht klar sind und ich manchmal das Gefühl hatte, ganze Seiten übersprungen zu haben, obwohl dem nicht so wahr. (Ich habe es überprüft! Mehrmals.)

    Die Mischung aus Fantasy und Krimi gefällt mir besonders gut. Ebenfalls punkten kann der Roman mit dem Schauplatz London und mehreren kurzen Abstechern in Londons Geschichte. Man kann die Atmosphäre spüren, die Kulisse sehen und riechen... 

    Fazit: Alles in allem ein gelungener Unterhaltungsroman mit Spannung und Selbstironie, bei dem ich einfach nur wissen wollte, wie der Fall am Ende ausgeht.



  2. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423740258)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: michelles_buecherwelt

    So eine Geschichte liest man nicht oft. Unglaubliche Wendung, Drama , liebe von allem ist was dabei 

  3. Cover des Buches Harry Potter and the Cursed Child (ISBN: 9780751565355)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Cursed Child

     (782)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Obwohl das Buch wie ein Theaterskript geschrieben ist, findet man in jeder Zeile Rowlings Einfluss und Erzählkunst wieder. Es war toll Hogwarts mal aus Sicht eines Nicht-Gryffindor-Musterschülers neu zu entdecken und viele altbekannten Charaktere wiederzutreffen. Da Teil 3 der Harry Potter Reihe mein absoluter Liebling ist, hatte ich auch mit der Zeitreise Thematik keine Probleme.

  4. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (530)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Das Cover mit dem Fliegenpilz mag ich gern und es ist zusammen mit dem Titel absolut stimmig zum Inhalt der Geschichte. Erst ab etwa der Hälfte des Buches entfaltet es seine volle Wirkung, weil dann das Motiv mit dem Fliegenpilz erklärt wird.

    „Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe rund um den Profiler Maarten S. Sneijder, der sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen lassen würde. Ich empfehle dennoch mit „Todesfrist“ zu Beginnen und im Anschluss „Todesurteil“ zu lesen, ehe ihr „Todesmärchen“ lest. Denn um die Beziehung zwischen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wirklich zu verstehen, sind die anderen Teile wichtig. Beide Figuren entwickeln sich kontinuierlich weiter und wachsen an den Herausforderungen, die sich ihnen in den Weg stellen.

    Generell besticht dieser Thriller durch extrem vielschichtige Charaktere, die in keine Schublade so richtig passen wollen. Herzstück ist und bleibt Maarten S. Sneijder, der trotz seiner sehr zynischen Art und Weise ein liebenswerter Typ ist. Ja, er ist bisweilen sehr harsch, dennoch bleibt er immer ehrlich. Seine direkte Art stößt dabei viele Menschen vor den Kopf, aber seine genialen Sprüche machen ihn zu einem Unikat der Sonderklasse. Ohne ihn wäre diese Reihe nur halb so schön.
    Sabine Nemez ist ganz anderes als Sneijder. Sie ist umgänglich und mir sehr sympathisch. Zudem fand ich es beeindruckend, wie sehr sie sich gemausert hat. Nun ist sie ebenfalls eine stolze Profilerin und hat definitiv ein stärkeres Selbstbewusstsein als noch in Band 1. Besonders die Wortgefechte zwischen ihr und Sneijder waren mir wieder eine wahre Freude.

    Während Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez die verlässlichen Konstanten dieser Reihe sind, waren es die junge Psychologin Hannah Norland und der Rechtsbrecher Piet van Loon nicht. Charakterlich waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht, dennoch faszinierten mich beide. Hannah mochte ich sehr gern, ihre freundliche und zugewandte Art gefiel mir. Ihr eigentliches Vorhaben blieb lange im Dunkeln, was es umso spannender machte, ihr über die Schulter zu schauen und sie zu begleiten. Mit ihr fieberte ich wohl am meisten mit.
    Piet van Loon brillierte mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, Meister der Manipulation zu sein. Ein bisschen habe ich es bedauert, nicht mehr von ihm lesen zu können, ein intensiverer Blick auf ihn und seine Handlungen wäre reizvoll gewesen.

    Aber auch so war dieser Thriller extrem packend und das schon von der ersten Seite an. Das liebe ich so an den Büchern von Andreas Gruber. Er fängt mich sofort ein und lässt mich bis zum Schluss einfach nicht mehr los. Seine verschiedenen Handlungsstränge sorgten stets für eine fesselnde Atmosphäre und ich kann am Ende gar nicht sagen, welchen Strang ich lieber verfolgt hätte.
    Insgesamt gab es zwei starke Handlungsstränge, einmal den von Nemez und Sneijder, die einen aktuellen Serientäter jagten. Und dann den von Hannah und Piet, die sich umkreisen wie die Geier und ich nie wusste, was jeder von den beiden eigentlich im Schilde führte.

    Es gab kaum Nebenschauhandlungen und wenn, dienten sie einzig und allein dazu, die Haupthandlungsstränge voranzutreiben. Manchmal wurde erst später deutlich, wie alles ins Gesamtbild passte, aber ich kann versprechen, dass alles sehr stimmig und logisch gewesen ist.

    Wer „Todesmärchen“ liest, lässt sich auf einen sehr starken und dynamischen Spannungsaufbau ein, der konsequent hoch bleibt und reichlich überraschende Wendungen bis zum Schluss parat hält. Manchmal verschwommen die Grenzen zwischen Gut und Böse, nur um sie kurze Augenblicke später wieder haarscharf hervortreten zu lassen.
    „Todesmärchen“ ist nichts für zarte Gemüter, denn die Tötungsarten sind reichlich brutal, perfide und äußerst detailliert beschrieben. Dennoch schafft es Andreas Gruber durch die auktoriale Erzählperspektive Abstand zu schaffen, sodass ich nie an meine Grenzen kam und emotional nicht so verschreckt wurde, dass ich das Buch hätte aus der Hand legen wollen.

    Fazit:
    Bei „Todesmärchen“ erwartet euch ein superschlüssig konstruierter Thriller, der sich nah an der Realität bewegt und durchgängig zum Mitfiebern und raten einlädt. Volle Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.900)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

  6. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    * Spoilerfreie Rezension! *

      ~ Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen! ~


    Inhalt


    Ein tödliches Virus hat den Großteil der Menschheit dahingerafft. 20 Jahre später haben sich Musiker*innen und Schauspieler*innen zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich die „Symphonie“ nennt. Gemeinsam reisen sie durch eine leere, verwüstete Welt, erinnern sich an all die Dinge zurück, die damals so wunderschön und selbstverständlich waren, und versuchen, mit ihren Shakespeare-Aufführungen den verbliebenen Menschen etwas Hoffnung und Menschlichkeit zurückzugeben. Denn: „Überleben allein ist unzureichend.“

     

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Erzählweise: Allwissender Erzähler, Präteritum
    Perspektive: weibliche und männliche Perspektive
    Kapitellänge: kurz
    Tiere im Buch: + Im Buch werden Tiere für Nahrung getötet (Rehe, Fische), aber es gibt keine genauen Beschreibungen. Es werden keine Tiere gequält.
    Triggerwarnung: Tod von Menschen, Tod von Kindern, Tod von Tieren, Pandemie, Krankheit, Blut, (sexualisierte) Gewalt, Suizid, psychische Krankheite
    Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!


    Warum dieses Buch?


    Dieses Buch verstaubte jahrelang in meinem Regal, bis ich es im Jänner endlich begann (weil es dazu jetzt auch eine Serie gibt) – und es nach wenigen Seiten wieder abbrach. Als ich sah, dass eine Bloggerkollegin das Buch im April lesen wollte, hatte ich die Hoffnung, dass mich eine gemeinsame Leserunde dazu motivieren würde, es endlich durchzuziehen. Und das hat dann ganz wunderbar geklappt! 


    Meine Meinung


    Ruhig, eindringlich, wunderschön (Schreibstil: 5 Lilien ♥)

     

    „Und in diesem Moment hatte Jeevan plötzlich das todsichere Gefühl, dass dies hier, diese Krankheit, die Hua ihm beschrieben hatte, eine Trennlinie zwischen einem ‚Vorher‘ und einem ‚Nachher‘ bedeuten würde, eine Linie, die durch sein Leben lief.“  Seite 31

     

    Wahrscheinlich war es das Cover, das mich einen eher seichten Endzeitroman erwarten ließ. Von der ruhigen Eindringlichkeit, der Komplexität, den authentischen Dialogen und der berührenden Schönheit der Sprache mit ihren unvergesslichen Metaphern wurde ich daher vollkommen überrascht! Es hat nur ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in den Schreibstil verliebte und merkte: Diese Frau kann erzählen – und wie! 


    Schönheit, Grauen & Hoffnung (Inhalt & Themen: 5 Lilien ♥)

     

    „Beim Zusammenbruch verloren ging: So gut wie alles, so gut wie alle, aber es ist immer noch so viel Schönheit geblieben.“ Seite 73

     

    Als Dystopie-Fan habe ich schon viele Bücher über den Weltuntergang gelesen, aber noch keine Endzeitgeschichte hat mich so eiskalt erwischt wie „Das Licht der letzten Tage“. Emily St. John Mandel beschreibt die Apokalypse, das Unaussprechliche, so realistisch, so greifbar, so bildhaft, dass man beim Lesen unweigerlich eine Gänsehaut bekommt – besonders in Pandemiezeiten. Obwohl ich schon viele Dystopien gelesen habe, hatte ich bei dieser zum ersten Mal das Gefühl, wirklich zu BEGREIFEN, was es heißt, sich in einem Hochhaus zu verbarrikadieren, während draußen die Welt untergeht, und was es heißt, alleine und frierend durch die Wildnis zu stapfen und dabei panische Angst vor anderen Menschen zu haben, weil man nicht weiß, ob sie einem etwas antun wollen. Viele Leute sind so traumatisiert von diesem ersten, sehr schlimmen Jahr, dass sie sich später nicht einmal mehr daran erinnern können. Faszinierenderweise entstehen das Grauen und der Horror in „Das Licht der letzten Tage“ oft zwischen den Zeilen, nämlich in unserer Fantasie – und das ist effektiver als es detaillierte Beschreibungen von Blut und Gewalt je sein könnten. 

    Ein Bild, das mir wohl nie wieder aus dem Kopf gehen wird, ist jenes des Air-Gradia-Flugzeugs, das Infizierte an Bord hat. Nach der Landung bleibt das Flugzeug ganz am Ende der Landebahn stehen. Es kommt NIE jemand heraus. Was sich in den letzten Stunden wohl im Flieger abgespielt haben mag – was wohl notwendig war, um die Türen geschlossen zu halten – die Leser·innen dürfen es sich selbst (in aller Grausamkeit) ausmalen. Neben dem Grauen und den Gefahren der neuen Welt ist – und das ist das Besondere an „Das Licht der letzten Tage“ – aber auch Platz für Schönheit, Kunst, Menschlichkeit und Hoffnung in Form von wilder Natur, Lost Places, Kameradschaft, Freundschaft, Musik und Shakespeare-Aufführungen. 

    Erzählt wird die Geschichte dabei aus vielen verschiedenen Perspektiven und mithilfe von unzähligen Zeitsprüngen und Rückblenden. Wer das nicht mag und auch das gelegentliche Aufblitzen von Langatmigkeit nicht so leicht (wie ich in diesem Fall) verzeiht, wird mit dem „Licht der letzten Tage“ nicht viel Freude haben. Mich aber hat dieses tiefgründige Buch aufgewühlt, berührt und begeistert und ich habe es absolut geliebt! Und falls ihr euch jetzt fragt, ob ich beim Lesen auch Tränen vergossen habe: Nein, aber ich war oft seitenlang auf der Kippe, ich war seitenlang ganz kurz davor, loszuheulen. Das hatte ich bis jetzt noch bei keinem Buch. Dass „Das Licht der letzten Tage“ von der Kritik in den Himmel gelobt wurde und sogar für einige Preise nominiert war bzw. diese sogar gewonnen hat (was ich erst während der Lektüre erfahren habe), wundert mich überhaupt nicht. Für mich ist „Das Licht der letzten Tage“ ein absolutes Jahreshighlight und unvergessliches Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres!

     

    Zog mich vollkommen in seinen Bann (Atmosphäre & Spannung: 5 Lilien ♥)

     

    „Von allen Personen, die in der dieser Nacht in der Bar gewesen waren, war der Barkeeper derjenige, noch am längsten leben sollte. Er starb drei Wochen später auf der Straße, über die er die Stadt verlassen wollte.“ Seite 24

     

    Eigentlich wollte ich dieses Buch mit einer Kollegin gemütlich den ganzen April hindurch lesen. Das war aber ab einem gewissen Punkt (kämpft euch unbedingt durch die ersten, etwas schwerfälligen Kapitel, es lohnt sich!) nicht mehr möglich – die Geschichte hat mich mit ihrer dichten Atmosphäre einer leeren, verwüsteten Welt so gefesselt und in ihren Bann gezogen, dass ich sie kaum noch weglegen konnte. Und wenn ich es doch tat, musste ich die ganze Zeit daran denken.

     

    Vielschichtig & authentisch (Figuren: 4 Lilien)


    Auch die vielschichtigen, authentischen Figuren (die oft nicht mit ihrem Namen, sondern ihrem Instrument bezeichnet werden, z. B. die „fünfte Gitarre“) sind gut gelungen, was vor allem daran liegt, dass sich die Autorin viel Zeit für ihre Ausarbeitung nimmt. Die vielen Perspektiven erlauben es den Leser·innen, sich ein Gesamtbild von der Situation kurz nach dem Ausbruch der Krankheit zu machen. Die meisten der Figuren mochte ich sehr, einige hätte ich gerne noch näher kennengelernt und nur zu wenigen fand ich keinen richtigen Zugang. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir es in der Post-Apokalypse weder mit Heiligen noch mit eindeutigen Bösewichten zu tun haben. Alle Figuren sind ein Produkt ihrer schwierigen Vergangenheit, niemand ist frei von Schuld. Wer bis zu diesem Punkt überlebt hat, hat das nur geschafft, weil er bereit war, sein Leben kompromisslos zu verteidigen. 

     

    Keine Beschwerden (Feminismus: 4 Lilien)


    Aus feministischer Sicht gibt es nicht viel auszusetzen. In der Geschichte treffen wir auf viel Diversität (alte, junge, schwule, heterosexuelle Charaktere und verschiedene Hautfarben) und viele starke weibliche Figuren (zum Beispiel auf eine exzellente Messerwerferin und eine Dirigentin, die eine Gruppe anführt), was ich toll finde. Vereinzelte Geschlechterstereotype und Klischees fallen da nicht ins Gewicht. 


    Nicht wiederzuerkennen (Serie: 2 Lilien)


    Gerade weil mir das Buch so gut gefallen hat, wollte ich mir im Anschluss daran sofort die Serie anschauen. Auf hohe Erwartungen folgte große Enttäuschung. Es wurden so unglaublich viele Dinge verändert – und zwar nicht Kleinigkeiten, sondern ganz zentrale Elemente (Handlung, Motivationen, Wendungen, ganze Figuren, mehr Drama, mehr Action), sodass ich die Geschichte und Figuren, die ich so geliebt hatte, leider kaum wiedererkannt habe. Es gab zwar durchaus ein paar starke Momente, ich mochte die Diversität und der Soundtrack ist wundervoll – aber für mich fühlte sich die Serie beim Schauen einfach falsch an. Die Dialoge sind zudem belanglos und prätentiös und in der zweiten Hälfte der Staffel wurde es dann so langweilig und teilweise absurd, dass ich mich durch die restlichen Folgen nur noch durchgequält habe. Es hat sich leider nicht gelohnt. Deshalb meine Empfehlung: Haltet euch lieber ans großartige Buch und verzichtet auf diese Verfilmung!


    Mein Fazit


    Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen!

     

    Bewertung

    Idee: 5 Lilien ♥
    Inhalt, Themen, Botschaft: 5 Lilien ♥
    Umsetzung: 5 Lilien ♥
    Worldbuilding: 5 Lilien ♥
    Einstieg: 3 Lilien
    Ende: 4 Lilien
    Schreibstil: 5 Lilien ♥
    Figuren: 4 Lilien
    Spannung: 4 Lilien
    Atmosphäre: 5 Lilien ♥
    Emotionale Involviertheit: 5 Lilien ♥
    Feministischer Blickwinkel: 4 Lilien
    Einzigartigkeit: 5 Lilien ♥


    Insgesamt:

    ❀❀❀❀❀♥ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir 5 Lilien und ein Herz – und damit den Lieblingsbuchstatus!

  7. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (786)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Losing it* von Cora Carmack hat mir als Taschenbuch recht gut gefallen. Es enttäuscht mich jedoch auch, da ich im Vorfeld viel Gutes über die Geschichte gehört habe und mir hier leider die Tiefe gefehlt hat. 

    Es ist eine Geschichte wie so viele: Sie lernt ihn kennen und verliebt sich in ihn, geht gar fast zu weit mit ihm, bis sie am nächsten Morgen merkt, dass er ihr Professor an der Uni ist. Was folgt sind einige Wirrungen, die in plötzlicher großer Liebe und einem Wunschtraum enden. 

    Das Buch hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen, was jedoch zur Mitte hin und leider zum Ende auch abnahm. Vieles kam zu schnell, zu unwirklich, es gab kaum gute und tiefe Gespräche zwischen den beiden und wie aus dem Nichts, ist da plötzlich die große Liebe, die versteckt, dann gelebt und verteidigt werden wollte. 

    Der Schreibstil ist schön und locker, die Charaktere leider kaum wandelbar und teils etwas naiv, was der Geschichte dauerhaft geschadet hat. 

    Leider hat mich diese Liebesgeschichte nicht völlig in ihren Bann gezogen. 


  8. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.128)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Scharlie

    Eine Zeitreise ins New York der 10er und 20er Jahre - fesselnd, schockierend und gleichzeitig so spannend, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

  9. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Auf ewig dein: Time School. Band 1

    Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
    Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

    Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich dieses Buch zu meinen neuen Lieblingsbüchern zählen soll. Jetzt nachdem ich es beendet habe, ist es definitiv meins. Es ist genauso gut, wie die ersten Bücher der Zeitreise Geschichten.

    Der flüssige Schreibstil hat mich schon von der ersten Seite an überzeugt. Dadurch konnte ich gut in die Geschichte starten.

    Die Protagonisten sind gut ausarbeiten und werden einem gut erklärt. Anna finde ich sehr sympathisch. Einige Protagonisten sind geheimnisvoll.

    Viele Fragen, die ich mir gestellt habe und in meiner Fantasie beantwortet habe, wurden auch im Buch beantwortet.

    Es gab auch einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Womit ich nicht gerechnet habe.

    Mir gefiel auch sehr gut, wie Anna sich innerhalb der Geschichte verändert hat. Viel reifer und verantwortungsbewusster. Genauso wie ihre Schößlinge.

    Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite und jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es mit Anna und Sebastiono weitergeht. Klare Weiterempfehlung.

  10. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404176908)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

     (391)
    Aktuelle Rezension von: ChristelMerten

    Nein, einfach hat die junge Lehrerin Annika es wirklich nicht, als sie plötzlich an eine Brennpunktschule versetzt wird. Auch ihr Privatleben entwickelt sich kompliziert... 

    Der Roman ist insgesamt alles andere als "einfach": vielschichtig, wendungsreich und in einem tollen Erzählstil geschrieben. Genau die richtige Mischung aus witzigen Erlebnissen und schlagfertigen Dialogen einerseits - und einigen Gedanken zum Weiterdenken andererseits: 

    Was macht eine gute Lehrerin aus? Wie gewinnt man Zugang zu "schwierigen" Teenies? Wie geht man mit Mobbing und Leistungsdruck um? Und nicht zuletzt: Was ist eigentlich Liebe? Woran merkt man, dass einer "der Richtige" ist?

    Alles sehr kurzweilig in eine gute Geschichte verpackt, die man verschlingen kann, ohne dass sie seicht ist. Da ich selbst Lehrerin bin, kann ich vieles sehr gut nachempfinden, was Annika erlebt und muss sagen: "erschreckend" realistisch!

    Das Buch ist aber auch eine kleine Liebeserklärung an Hamburg - was ich ebenfalls großartig finde - und an alle "Nerds". Die Botschaft: "Bleibt wie ihr seid, die Welt braucht euch!" kommt super dabei rüber!

    Mein erstes Buch von Petra Hülsmann - aber sicher nicht mit letztes!

  11. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.317)
    Aktuelle Rezension von: Einhorn7

    Ich liebe Geschichten mit Engeln und somit war ich schon sehr gespannt auf Daughter of Smoke and Bone. Ich bin absolut begeistert von dieser tollen und einzigartigen Geschichte. Die düstere und zugleich magische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an das Buch gefesselt. Die Idee finde ich wirklich schön und ich liebe Bücher, die etwas Besonderes haben, Daughter of Smoke and Bone gehört auf jeden Fall dazu! Karou und Akiva sind zwei großartige Charaktere, die einige Überraschungen mit sich bringen. Es ist eine wirklich schöne, einzigartige Geschichte, mit Engeln, Chimären und einer verbotenen Liebe… Ganz große Empfehlung!

  12. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  13. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch (ISBN: 9783736313262)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch

     (440)
    Aktuelle Rezension von: CSBieber

    Ich gebe meiner Lieblingsautorin ungern 3 Sterne. Aber das Buch hat mich sooo traurig gemacht. Und leider nicht auf eine gute Weise. Ich überlege mir, ob ich den zweiten Teil lesen möchte.
  14. Cover des Buches Zeitenzauber - Die goldene Brücke (ISBN: 9783843210805)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Die goldene Brücke

     (975)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Auch wenn mich Band 1 inhaltlich nicht komplett von sich überzeugen konnte, hat sich die Geschichte doch recht flott weglesen lassen, sodass ich doch ein wenig neugierig war, wie es mit Anna und Sebastiano weitergehen wird. Das neue Abenteuer entführt uns nach Frankreich.

    Das Setting fand ich wieder wirklich gut und authentisch gemacht. Die Autorin beschreibt alles auch wirklich gut, sodass man es sich vorstellen kann. In der Zeit hätte ich eher nicht leben wollen. Spannend fand ich streckenweise auch die Verweise zu Die drei Musketiere, weil man sich doch immer gefragt hat, wie viel davon noch Teil der Handlung sein wird.

    Insgesamt fand ich die Handlung auch hier wieder okay, vom Hocker gehauen hat sie mich aber nicht. Wir begleiten auch in diesem Band wieder Anna bei der Suche nach Sebastiano und dem Versuch, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Es wirkte an einigen Stellen recht eintönig, weil einfach nicht wirklich viel passiert ist. Zudem waren viele Wendungen mit Zeit auch erwartbar geworden. Da hätte ich mir nach wie vor einfach ein bisschen mehr gewünscht, einfach weil auch viel mehr möglich gewesen wäre.

    Trotz der inhaltlichen Abstriche muss ich aber auch an der Stelle wieder sagen, dass sich das Buch relativ flott hat weglesen lassen. Die Seiten flogen nur so dahin, der Stil konnte mich in jedem Falle absolut fesseln.

    Protagonistin Anna fand ich okay, aber auch hier wünsche ich mir einfach mehr. Sie entwickelt einfach kein wirkliches Selbstbewusstsein und bei einigen ihrer Handlungen hatte ich den Eindruck, dass sie von Anfang an erwartet, dass es schief gehen wird.

    Von Sebastiano gabs aus Gründen in dem Band nicht so viel, was ich doch ein wenig schade fand. Er geht mir in der Handlung einfach zu sehr unter. Ich würde mir tatsächlich auch seine Sicht für die Handlung wünschen.

    Die Nebencharaktere fand ich alle okay. Gaston war mir immer ein bisschen suspekt, aber das sollte wohl so sein. Die Begleiter in Frankreich im 17. Jahrhundert dagegen haben mir alle gut gefallen und auch ihre Rollen gut ausgefüllt. Unklar sind mir nach wie vor noch Die Alten, zu denen bekommt man einfach kaum bis keine Informationen. Ich hoffe sehr, dass da im finalen Band noch was zu kommen wird, denn sie spielen ja doch eine sehr zentrale Rolle.

    Mein Fazit
     Wie auch schon sein Vorgänger hat sich dieser Band wirklich zügig weglesen lassen. So sehr ich inhaltlich meine Problemchen hatte, zäh war die Geschichte nicht. Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen und auch die Nebencharaktere haben mir Freude gemacht. Die Handlung war okay, an vielen Stellen aber doch auch recht erwartbar. Ein paar mehr Kniffs und Tricks könnten da nicht schaden. Anne macht es mir nach wie vor ein bisschen schwer, während mir Sebastiano in dem Band zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Seine Sicht würde ich mir für die Handlung wünschen.

  15. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (401)
    Aktuelle Rezension von: fluesterndezeilen

    Willow hatte eine schwere Zeit, weshalb sie sich abkapselte. Als sie dann vom Ort des Geschehens New York in eine kleinere Stadt zogen, fühlte sie sich ein bisschen besser, doch noch immer verfolgen die Alpträume sie. Keiner versteht sie, doch als sie am städtischen Theater die Rolle der Ophelia bekommt und ihr Hamlet Isaac es tatsächlich schafft, hinter ihre Fassade zu schauen, kommt sie mit jeder Konfrontation der tragischen Liebenden auf der Bühne, dem Glück ein bisschen näher. Doch zuerst muss Willow ihre Stimme finden und das ist kein leichter Weg. Das Cover finde ich schlicht und schön gestaltet, nur verstehe ich nicht, was es darstellen soll. Doch nicht jedes Cover muss ja eine Bedeutung haben. Autor, Titel und Verlag sind gut erkennbar. Der Inhalt hatte es in sich, aber das hatte mich nicht überrascht, weil ich schon viele Meinung über Emma Scott gehört hatte. Der Anfang hatte mich verwirrt zurückgelassen und fand ihn nicht so gut. Vor allem habe ich viele Parallelen zu dem Buch "Speak" gezogen, welches ich kurz vorher beendet hatte. Dies ist auch ein Grund warum ich das Buch ein bisschen schlechter bewertet habe (aber nicht der einzige, denn auch sonst hatte mich der Anfang sehr verwirrt teilweise!). Doch dann ging es bergauf. Es war alles so gut geschrieben und die Geschichte von Hamlet hat einfach so gut zu Willow und Isaac gepasst. Man konnte sich super hineinversetzen und es war sehr emotional und spannend! So spannend, dass ich mich am Ende nicht an die Leseabschnitte halten konnte! Das tut mir immernoch ein bisschen leid, obwohl ich da nicht alleine war. Auch bekommt das Buch von mir auch noch einen Pluspunkt, weil die Geschichte nicht so dramatisch war. Viele vergleichen Emma Scott und Brittany C. Cherry und ich muss gestehen, von beiden habe ich erst 1 Buch gelesen und bin zur Zeit eher auf der Seite von Emma Scott , weil Never Doubt nicht so dramatisch war, wie das Buch "Wenn Donner und Licht sich berühren" von Brittany C. Cherry, was ich vor kurzem beendet habe. 4,5 von 5 Sternen

  16. Cover des Buches Will & Will (ISBN: 9783570161036)
    John Green

    Will & Will

     (542)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die beiden Wills mochte ich beide sehr gern, mit Tiny konnte ich leider aber nicht ganz warm werden, teilweise war er mir sogar unsympathisch. Die Nebencharaktere wie Jane gefielen mir alle. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Geschichte in eine andere Richtung gehen würde, (SPOILER) nämlich, dass die beiden Wills zusammen kommen, (SPOILER ENDE) aber trotzdem gefiel mir das Buch. Das Ende konnte mich sogar ein bisschen berühren.

  17. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.378)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Zum Inhalt brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben, es geht darum, dass Adolf Hitler in der heutigen Zeit aufwacht und versucht, seine alten Überzeugungen weiter zu vertreten. Er trifft dabei auf eine Fernsehproduzentin, die ihn für einen Satirekünstler hält und ihm einen Platz in einer Sendung verschafft.

    Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam. Es enthält so viele deutsche Klischees, versteckte Kritik an den heutigen Strukturen, an dem Umgang mit der Geschichte und sehr viele Missverständnisse. Zwischendurch wurde es mir persönlich dann etwas zu langatmig, insgesamt habe ich es jedoch gerne gelesen. Erschreckend fand ich jedoch, dass die Person Hitler es erneut schaffen konnte, Anerkennung zu finden und wenig Personen in dem Buch verstanden haben, dass er es wirklich ist und das alles kein Spaß ist. Somit sollte das Buch auch als eine Warnung gesehen werden, dass sich hinter Witz und Satire auch ernste Überzeugungen verstecken können, die man auf gar keinen Fall unterstützen möchte.

  18. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.784)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Claire Zachanassian kehrt in ihr Heimatdorf zurück. Heute ist sie eine reiche Frau die nicht auf ihr Geld achten muss. Damals als sie die Stadt verlassen hat war sie ein armes Mädchen das von ihrem damaligen Liebhaber nicht nur sitzengelassen wurde sondern auch von ihm schwanger war. Er behauptete sie habe noch mit anderen Männern geschlafen weshalb sie zur Prostituierten wird bis sie ihr erster reicher Ehemann dort rausholt. Heute ist ihr Heimatdorf und die Bewohner verarmt und sie hoffen auf ihre Großzügigkeit, sie ist gewillt dem Dorf und den Bewohnern Geld zu geben, wenn sie dafür ihren ehemaligen Liebhaber Alfred umbringen. Zuerst darüber entrüstet lehnen die Bürger das Angebot ab, aber nach und nach gibt doch jeder mehr Geld aus als er besitzt. Nur wer wird Alfred das Messer in den Rücken stechen?

    Ich kann gar nicht sagen ob ich jemals einen Dürrenmatt in der Schule lesen musste. Heute lese ich gerne mal etwas was als Klassiker gehandelt wird. Der Besuch der alten Dame hat mich nach der Rezension von @das_politische_buch_djb
    sehr interessiert und ich wurde nicht enttäuscht. Was passiert mit einer Gesellschaft wenn sie vor der Aussicht auf Wohlstand steht aber dafür muss ein Mensch getötet werden. Die Menschen hier stehen 'angeblich' fest zu Alfred und als er merkt wie die Leute mehr Geld ausgeben als sie haben und sogar seine eigene Familie und auch die Polizei dazu gehören, da wird im bewusst das es nur auf seinen Tod hinauslaufen kann. Das wohl jeder spekuliert das irgendwer ihm das Leben nimmt und deshalb kann man Geld ausgeben das man nicht hat, denn bald wird man es ja haben. Wie die Bürger damals zu ihm gehalten haben und heute des Geldes wegen ihre Ansichten von damals ändern. Eine Geschichte über Moral, Macht, Gier, Versuchung. Wie weit ist man bereit zu gehen um selbst besser im Leben dazustehen? Was kostet eine Leben?

  19. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist Teil 2 der Buchhaim Trilogie. Eine Trilogie, die vermutlich niemals ihr Ende finden wird. Ironischerweise passt das thematisch irgendwie sehr gut in den Zamonien-Kosmos, für den Leser ist und bleibt es aber sehr schade, denn Teil 3 ist seit Ewigkeiten angekündigt, wird aber immer wieder verschoben und der Autor selbst hat schon verkündet bei der Geschichte irgendwie nicht weiterzukommen. Es folgten stattdessen weitere Zamonien-Bücher, aber eben nicht der erwartete Teil 3 - "Das Schloss der träumenden Bücher". Zuletzt wurde hier 2025 als Erscheinungsjahr angegeben, doch ob das eingehalten wird ist eher fraglich. 

    "Das Labyrinth..." erfüllt leider jegliches Klischee eines typischen 2. Bandes und übertrifft diese dabei sogar mit Leichtigkeit. Und das ist leider nicht positiv gemeint. Insgesamt ist die Geschichte ziemlich nichtssagend und bis auf wenige Seiten kann man es sich inhaltlich komplett sparen. Unser Protagonist Hildegunst von Mythenmetz kehrt rund 200 Jahren nach seinem Abenteuer dort nach Buchhaim zurück und muss sich erst einmal in einer Stadt zurechtfinden, die mit der von damals nicht mehr so viel gemeinsam hat. 

    Einen weiteren großen Teil der Geschichte nimmt dann der Puppetismus ein, eine Kunst des Puppenspiels, welche in Buchhaim inzwischen ziemlich in Mode ist. Während eines Puppenspiels wird der Inhalt des ersten Bandes ("Die Stadt der träumenden Bücher") sehr ausführlich wiedergegeben,  zudem gibt es einen kleinen Exkurs in die Geschichte dieser Kunst. Tja und dann ist das Buch auch schon wieder vorbei. Natürlich inklusive massivem Cliffhanger für Band 3, der wie schon erwähnt nicht existiert und vermutlich in den nächsten Jahren auch nicht existieren wird. 

    Und was hat man nun von diesem Buch? Nicht viel. Man bekommt wie immer die gewohnte Liebe zum Detail, den Charme und den Witz von Walter Moers geboten. Gerade als Fan ist das natürlich schon eine Menge und da Band 1 bei mir schon einige Jahre her ist hab ich mich einfach gefreut mal wieder in Zamonien zu sein. Inhaltlich ist es aber hauptsächlich nur Geschwafel. Diese Geschichte hat kein richtiges Ziel, keinen Plot, gar nichts. Die Geschichte blubbert vor sich hin und dann ist sie vorbei. Im Grunde ist es eine Nacherzählung von Teil 1, sowie ein viel zu langer Prolog für Teil 3 und damit einfach unnötig. 

    Zum Schluss noch ein dickes ABER: Band 1 "Die Stadt der träumenden Bücher" ist ein großartiges Buch und funktioniert auch wunderbar als Einzelband. Man braucht in diesem Fall weder Band 2 noch 3. Also bitte nicht von den (leider zahlreichen) schlechten Bewertungen dieses Buches abschrecken lassen, da würde man wirklich was verpassen. 

  20. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (966)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Scout und ihr Bruder Jem wachsen in den dreißiger Jahren in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Alabama auf. Ihr verwitweter Vater Atticus erzieht die Kinder mit liebevollem Verständnis, so dass Scout ihr Leben zunächst als recht idyllisch empfindet. Als Atticus zum Pflichtverteidiger eines schwarzen Arbeiters berufen wird, zeigt sich Scout nach und nach immer mehr die rassistische Bigotterie ihres Umfelds , im Lauf des Prozesses lernt die Achtjährige viel über die Welt, in der sie lebt. 

    "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee ist ein Klassiker, dessen Zauber sich für mich erst nach und nach entfaltet hat. Nicht dass der Einstieg in die Geschichte direkt langweilig gewesen wäre, die Autorin ergeht sich allerdings zunächst in ziemlich intensiver Darstellung von Scouts kleiner Welt, das Städtchen, die Schule, die Nachbarn und alles was die Kinder beschäftigt, wird detailliert beschrieben. Was zwar den Vorteil bringt, dass der Leser ein sehr deutliches Bild vom Hintergrund der Geschichte erhält, mir jedoch zwischenzeitlich die Neugier auf den Fortgang der Handlung genommen hat. Später hat sich die Spannung dafür mit solcher Wucht ausgebreitet, dass ich das Buch an einem Abend zu Ende gelesen habe - zu Lasten meines Nachtschlafs.

    Scout, aus deren Sichtweise die Handlung erzählt wird, betrachtet die Welt mit unschuldigem, kindlichen Gemüt - wodurch mir beim Lesen die Missstände, wie der alltägliche Rassismus und die von Vorurteilen behaftete Engstirnigkeit, umso deutlicher vor Augen geführt wurden. Unaufdringlich vermittelt die Geschichte ihre Lebensweisheiten, immer wieder gab es Stellen im Buch, die mich während des Lesens zum Innehalten und Nachdenken gebracht haben - ein wenig klingt es in mir immer noch nach. Die enthaltene Thematik ist meiner Meinung nach heute noch genau so relevant sind, wie zum Erscheinungstermin vor über sechzig Jahren, weshalb ich dieses besondere Leseerlebnis unbedingt weiter empfehlen möchte.

    Fazit: Diesem Buch wohnt ein Zauber inne, der sich mir erst langsam erschlossen hat, für diese einzigartige Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.


  21. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  22. Cover des Buches Game of Gold (ISBN: 9783748800200)
    Shelby Mahurin

    Game of Gold

     (249)
    Aktuelle Rezension von: xthelittleRose

    Lou ist eine Hexe und damit eine von Reids größten Feindinnen. Als Hexenjäger hat er sich der Kirche verpflichtet und zur Mission gemacht, die Welt von Hexen zu befreien. Durch eine Aneinanderreihung von Ereignissen kommt es jedoch dazu, dass der Erzbischof darauf besteht, dass die beiden heiraten. Da Lous Leben davon abhängt, willigt sie in den Deal ein. Die beiden sind allerdings wie Katz und Maus, wodurch ihre unfreiwillige Verbindung nicht gerade unter dem besten Stern steht. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto stärker werden ihre Gefühle füreinander. Reid weiß jedoch noch nicht, auf wen er sich da eingelassen hat ...

    Character (5/10):
    Lou und Reid konnten mich beide nicht so richtig von sich überzeugen. Ich fand sie als Protagonist und Protagonistin schon in Ordnung, habe aber auch nicht das Gefühl, dass sie mir wirkliche ans Herz gewachsen sind.

    Atmosphere (2/10):
    Man muss dem Buch lassen, dass es einen gefühlt schon in eine mittelalterliche Welt zurückversetzt hat. Allerdings hatte ich persönlich nicht wirklich Freude daran. Ich fand die ganze Atmosphäre ziemlich erdrückend und unschön.

    Writing Style (4/10):
    Der Schreibstil war in Ordnung, aber jetzt auch nicht so gut, dass ich wirklich begeistert davon war. Spielt denke ich aber sicherlich auch mit der Atmosphäre zusammen.

    Plot (6/10):
    Bei der Handlung bin ich sehr hin- und hergerissen. Einerseits war sie teilweise schon spannend und es gab einen Plot Twist, den ich so nicht erwartet hatte. Andererseits fand ich die Handlung auch irgendwie unsinnig. Für mich hat gar keinen Sinn ergeben, dass der Erzbischof meinte, es sei die einzige Möglichkeit, dass die beiden heiraten und sie da auch noch mitgemacht haben. Mir wären da echt genug Gründe eingefallen, die dagegengesprochen hätten. Da das so ein elementarer Pfeiler der Handlung war, für mich aber super unlogisch, kann ich hier auch nur sechs Punkte vergeben.

    Intrigue (5/10):
    Für die Spannung gibt es von mir fünf Punkte, da es sich sehr abgewechselt hat. Mal war es sehr fesselnd, mal aber auch nicht.

    Logik (4/10):
    Zur Logik muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, denke ich. Wie bereits erwähnt hat die Handlung für mich nicht wirklich viel Sinn gemacht, weshalb ich hier auch nicht allzu viele Punkte vergeben kann und möchte.

    Enjoyment (4/10):
    In Summe hat mir das Buch leider nicht so viel Spaß gemacht zu lesen, wie ich gehofft hatte.

    Fazit (4,3/10):
    Es war sehr knapp, aber für mich hat es bedauerlicherweise nicht für drei Sterne gereicht. Es gab zwar wirklich gute und spannende Stellen, aber alles in allem hat für mich eher das negative überwogen. Sehr schade, da ich mich wirklich auf das Buch gefreut hatte. Aber ich stelle in letzter Zeit öfter fest, dass Fantasy mich immer seltener richtig begeistern kann. Scheinbar habe ich da höhere Ansprüche als die Allgemeinheit. Die Bücher, die ich da in letzter Zeit so gelesen habe, sind häufig eigentlich sehr beliebt.

  23. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (654)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Auch im zweiten Teil der Flavia de Luce Reihe kommt neben amüsanten Familiendramen die Spannung nicht zu kurz. Ein Puppenspieler mit einer geheimnisvollen Vergangenheit kommt in die Stadt. Als dieser ermordet wird, ist Flavia natürlich wieder zur Stelle. Diesmal muss sie sogar zwei Fälle lösen. Ich mag den Schreibstil des Autors, die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Nicht mein letztes Buch dieser Reihe!

  24. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (155)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Hatte eine Art Biographie erwartet, zwar in Romanform, aber doch mit mehr Inhalt und Informationen. Stattdessen beschreibt dies Buch nur einen kurzen Zeitraum 1919-1922 und ist voll von furchtbar schmalzigem Gesülze. Ausführlich werden ihre Liebhaber zu der Zeit beschrieben, Boy, Igor Strawinsky und ein russischer Großfürst aus der Familie Romanow, aber Coco oder Gabrielle wie sie im Buch durchgängig genannt wird (Coco war nur ein Spitzname) bleibt irgendwie blass und oberflächlich. Auch Sätze wie auf Seite 44, als beschrieben wird, wie Boy (alleine) Auto fährt, haben mich sehr in Versuchung geführt, das Buch direkt wegzulegen, weil ich das einfach unerträglich schmalzig finde. : "Der Wind, der ihm entgegen wehte, war feucht und kühl und (...) verband sich mit seinem heißen Atem..." 

    Ich habe tapfer durchgehalten, da ich Bücher ungerne abbreche und es wurde auch besser, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Vielleicht hätte ich mehr auf den Untertitel achten sollen ( und der Duft der Liebe) oder auf den Klappentext, wo sie als "große Liebende" (was immer das sein soll) bezeichnet wird, dann wäre ich gewarnt worden.
       Zum Inhalt : Coco Chanels große Liebe Boy verunglückt tödlich und nach anfänglicher Trauer beschließt sie ein Parfum zu kreieren, dass ihre Liebe feiert. Zwei, drei Jahre und einige Liebhaber später ist es dann soweit und wird ein Erfolg. Ende des Buches. Irgendwie fehlt mir ganz viel in diesem Buch. Ich hatte nicht den Eindruck der Persönlichkeit Coco Chanels näher gekommen zu sein. Sie bleibt blass und farblos und ich kann mir  nur schwer vorstellen, dass sie wirklich so gedacht und gefühlt haben soll, wie es in dem Buch geschildert wird. Natürlich ist es auch schwer, über eine wirkliche Person zu schreiben, die man nie kennengelernt hat und sich zu überlegen, was wohl in ihr vorgeht. Aber mich lässt dies Buch unzufrieden zurück. Auch spürte man nicht wirklich, wie groß die Liebe zu Boy war. Das wurde zwar gesagt, aber es kam irgendwie nicht spürbar rüber (wie in anderen Büchern). Ich finde die Infos auf Wiki deutlich interessanter, spannender und informativer. Der Schreibstil ist auch nicht so mein Fall, aber immerhin liest es sich flüssig und man hat das Buch schnell durch. Das einzig Gute war, dass man einen Einblick in den Zeitgeist von damals bekam.  

    Schade, hatte mir echt was anderes vorgestellt.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks