Bücher mit dem Tag "terroristen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "terroristen" gekennzeichnet haben.

277 Bücher

  1. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

     (1.480)
    Aktuelle Rezension von: gluttonfor_books_

    Der erste Band von Teri Terry's Erfolgstriologie "Gelöscht" würde ich am ehesten als "ewige SuB-Leiche" bezeichnen. Zumindest mein Bücherregal würde dem zustimmen, wenn es reden könnte….

    Aber wie habe ich es geschafft, dieses wunderbare Buch nicht viel früher zu lesen?
    Falls es noch jemanden so ergeht, dann seht das als Zeichen und lest es! Sofort!

    Der Einstieg in die Geschichte fällt dem Leser sehr leicht. Kyla Davis wurde "geslated". Ihre Vergangenheit wurde aus ihrem Gedächtnis gelöscht und ihr wird die Chance auf ein neues Leben gegeben. Eine weiße Leinwand. Doch was ist, wenn diese angebliche weiße Leinwand bereits Farbspritzer aufgetragen hat? Bruchstücke ihrer Vergangenheit suchen sie heim und werfen dabei immer weitere Fragen auf. Warum wurde sie geslated? War sie eine Verbrecherin, wie die Regierung behauptet? Warum kann sie sich an Einzelheiten ihrer Vergangenheit erinnern?

    Der Leser kann zu Beginn mitfiebern, was es mit Kyla's Vergangenheit auf sich hat. Die Geschichte verläuft nicht geradlinig, sondern es werden viele spannende Momente eingebaut. Die Charaktere bauen erst im Laufe des Buches ihre Erscheinung vollends auf, sodass man deren Entwicklung mit jeder Seite mitverfolgen kann. In der Geschichte werden immer wieder Rückblicke in Form von Träumen eingestreut, womit der Spannungspegel immer sehr gut erhalten bleibt.

    Also wer mal wieder Lust auf eine spannende Dystopie hat, dem kann ich "Gelöscht" nur ans Herz legen. Ich meinerseits muss jetzt nur noch schauen, dass ich schnell an die Folgebände komme…. 4,5 von 5 Sternen verleihe ich derweil dem Buch!

  2. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.494)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Der Hype um dieses Buch war ja schon wahnsinnig gross, zusätzlich hat mir das Cover sehr sehr gut gefallen, es lädt dazu ein, in eine andere Welt einzutauchen. Ausserdem hat mir der Klappentext sehr gefallen und ich musste es einfach lesen.
    Ausserdem habe ich schon einige andere Bücher des Autors gelesen die mir sehr gefallen haben! Der Schreibstil war auch fantasievoll, voller
    ganz eigener Ideen und es gab viel Action.
    Trotz allem muss ich sagen ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Ich kam schon relativ schlecht ins Buch rein und es zog sich für mich wirklich sehr in die Länge bis das Ende mir wieder besser gefallen hat. Ich kann gar nicht sagen warum es mir zu zäh war den es war schon sehr viel Action dabei...vlt war es einfach der falsche Zeitpunkt für mich. Ich hab dann noch den 2. Band gelesen und dieser hat mir dann viel besser gefallen!

  3. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (956)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Kyla erinnert sich immer mehr an ihr früheres Leben. An das Leben, dass sie vor dem slatern geführt hat. Zumindest, denkt sie, dass es alte Erinnerungen sind, anders kann sie sich diese Erinnerungsfetzen nicht erklären.


    Immer wieder kommen neue Erinnerung und schon bald hat sie das Gefühl zu wissen, wer sie einmal gewesen zu sein scheint. Doch war sie wirklich so gefährlich? Sie kann sich nicht vorstellen, jemals jemanden etwas angetan zu haben, geschweige denn jemals jemanden umgebracht zu haben. Doch ihre Erinnerungen zeigen ihr etwas anderes. War das wirklich Kyla?


    Zwar kommen Kylas Erinnerungen in Bruchstücken wieder zurück, doch sind die ein oder anderen Erinnerung nicht ganz logisch. Immer wieder geriet sie ins Zweifeln. Vieles macht einfach keinen richtigen Sinn. Sie ist verwirrt und versteht noch nicht so ganz, in was sie da hineingeraten ist.


    Als sie sich wieder an die Free UK erinnert, kehrt sie zu diesen zurück. Laut ihren Erinnerungen war dies damals ihr Zuhause, ihre Familie. Doch anscheinend hat auch die Free UK andere Pläne mit Kyla. 


    Sie geriet zwischen die Fronten und wird der Spielball zwischen der Free UK und dem Überwachungsstaat und schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie überhaupt vertrauen kann. Sie ist sich nicht mal sicher, ob sie sich selbst trauen kann.


    Der zweite Band der Slater Reihe von Teri Terry.


    Ich muss gestehen, dass ich den ersten Band "Gelöscht" vor Jahren einmal gelesen habe und Angst hatte, ob ich überhaupt noch zurück in die Geschichte finde. Siehe da, es hat ganz gut geklappt. Nach ein paar Seiten wusste ich schon wieder um was es in der Reihe geht.


    Der Schreibstil ist einfach gehalten. In nur wenigen Stunden hat man das Buch gelesen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und man möchte immer mehr über Kyla und ihr Leben erfahren. 


    "Zersplittert" hat viele Charaktere, die man sofort in sein Herz schließt und auch ein kleiner Schockmoment in dem man, dass ein oder andere Tränchen verkneift, ist vorhanden.


    Ich weiß gar nicht wieso ich so lange auf den zweiten Band gewartet habe und ihn nicht sofort in die Hände genommen habe, denn er war wirklich großartig.


    Auf den dritten Band, werde ich definitiv nicht so lange warten und ihn möglichst bald verschlingen.


    Für mich persönlich eine wirklich spannende Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

  4. Cover des Buches Die Toten, die niemand vermisst (ISBN: 9783499266614)
    Michael Hjorth

    Die Toten, die niemand vermisst

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Mohnbluemchen

    Ich hatte mich sehr auf diesen 3. Band gefreut, nachdem mir die ersten beiden richtig gut gefielen. Diesmal gab es allerdings einige arge Längen im Buch.

    Unidentifizierbare Skelette im Fjäll, gleichzeitig eine verzweifelte afghanische Frau auf der Suche nach ihrem vor Jahren verschwundenen Mann - klingt nach Potential, finde ich. Allerdings hatte ich häufig das Gefühl, der Fall selbst mutierte eher zur Nebensache. Wichtiger waren die Verwirrungen und Verstrickungen des Ermittlerteams.
    Und als es dann nach ca. dreiviertel des Buches spannender wurde und sich alles aufzulösen begann, ging alles total schnell und hinterließ mehr Fragezeichen als Aufklärung, war teilweise gar nicht richtig schlüssig.
    Also insgesamt kein schlechtes Buch, wie immer unterhaltsam und flüssig zu lesen, aber meiner Meinung nach kommt die Story nicht an die ersten beiden Bände ran.

  5. Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783641242701)
    Juli Zeh

    Corpus Delicti

     (481)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Wir befinden uns in der Mitte des Jahrhunderts. Demokratie ist nicht mehr, stattdessen ist die - zumindest in Deutschland - vorherrschende Regierungsform eine Gesundheitsdiktatur, die METHODE. Der Staat überwacht seine Bewohner penibelst. Jeder muss Sport treiben, sich gesund ernähren, zu regelmäßigen Check-ups erscheinen bzw. sie teilweise auch selbst durchführen. Die Partnersuche wird mittels Genanalysen gesteuert.

    In diesem System leben die Geschwister Mia und Moritz Holl, wobei er zu Beginn des Romans bereits tot ist. Er hat Selbstmord begangen, nachdem ihm Vergewaltigung und Mord vorgeworfen wurden. Beide Taten bestreitet er. Aber die METHODE ist unfehlbar, oder? 

    Während Moritz zeit seines Lebens systemkritisch unterwegs war und sich mehr Freiheit gewünscht und sich auch genommen hat (er ist beispielsweise verbotenerweise im Wald spazieren gegangen und hat dabei seine Füße im Bach gekühlt), geht Mia mit dem System eher konform. Aber nach Moritz` Verurteilung ist auch sie verwirrt, denn sie ist von der Unschuld ihres Bruders überzeugt. Sie nimmt ihre Pflichten nicht mehr wahr, sodass auch sie schließlich vor Gericht landet.

    Das Thema Gesundheitsdiktatur fand ich wahnsinnig spannend und auch gar nicht so unrealistisch und utopisch, wie es angelegt ist. Allerdings fand ich den Roman insgesamt doch sehr konstruiert und vor allem nah an einem Theaterstück. Ich habe mich oftmals an "Besuch der alten Dame" von Dürrenmatt erinnert gefühlt, weil viele Szenen total surreal wirken. Hinzu kommt, dass die Figuren eher hölzern gezeichnet sind und man ihnen überhaupt nicht nahe kommen kann.

    Fazit: Spannendes Thema, aber literarisch nicht wirklich gut umgesetzt.

  6. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (432)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Der Einstieg in dieses Buch war für mich das perfekte „Show don’t tell“. Obwohl es ein paar Monate her war seitdem ich das vorherige Buch gelesen hatte war ich sofort wieder back und brauchte kein Exposition-Dumping. Der Schreibstil von Kai Meyer ist detailreich und verpackt Ortsbeschreibungen in elegante Sätze. Dieses und die natürlich klingenden Dialoge gefielen mir und machten mir Lust auf weitere Bücher von Kai Meyer.

    Die Charaktere hatten für mich alle ihren Charm. Besonders ein treuherziger Südstaatler brachte mich hin und wieder zum auflachen … In einer sonst ziemlich ernsten, zum Teil tragischen (Cat), Geschichte.

    Die Hauptperson Furia mochte ich hier im Reihen-Finale besonders gern. Sie ist keine glatt geschliffene Heldin, sondern eine nachdenkliche Person die versucht mit ihrem Leben klarzukommen.

    Die Handlung baut auf die vorherigen Bände auf und ist wie immer komplex. Ich fand wirklich jeden Aspekt der Geschichte interessant. Man wird echt von einer tollen Szenerie ins nächste spannende Szenario geworfen. Von der Durchbrechung der vierten Wand, großen Plot-Twists und der Philosophie über die Allmacht ist alles dabei. Generell kann man sagen das es wohl der düsterste Teil ist.

    Ich habe meist erst gemerkt das ein Kapitel vorbei war als ich schon wieder im nächsten steckte.

    Kurzum: Ich bin begeistert, kann diese Trilogie jedem empfehlen der schönen Sprache und komplexere Fantasy mag, und gebe klare 100/100!

  7. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.674)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich muss sagen, dass ich zuerst die Robert Langdon Reihe gelesen, verschlungen und geliebt habe. Anfänglich tat ich mich mit David Becker schwer, doch daran gewöhnt man sich.

    Dan Brown hat mich mit diesem Thriller Mal wieder voll ins Geschehen mitgenommen. Alles um mich herum war mir fast egal, da mich dieses Buch bis zum Schluss gefesselt hatte, obwohl mich manchmal die Computersprache und die Fakten drumherum aus der Handlung gerissen hatte.

    David hatte zwar einen vermeintlich schnellen Job, doch leider fiel ihm ein kleines Detail auf, ohne daß er nicht wieder nach Hause fliegen durfte. Die große Suche konnte beginnen. Manchmal dachte ich mir, David wird es etwas zu leicht gemacht und dann krachte er doch noch über die Felsbrocken. Seine Partnerin Susann kämpfte in der Zwischenzeit mit dem Translater, der einen Code seit bisher mehreren Stunden nicht knacken konnte.

    Dan Browns Bücher sind einfach nur zum Verschlingen. Die Abwechslung zwischen kurzen Kapiteln und die längeren mit Erklärungen und Rätseln haben es immer in sich, sodass man nur ungerne das Buch zur Seite legen will.

  8. Cover des Buches H2O - Das Sterben beginnt (ISBN: 9783442382934)
    Ivo Pala

    H2O - Das Sterben beginnt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: ilonaL

    Ivo Pala hat eine große Möglichkeit, ein mögliches Szenarium von Terrorismus aufgegriffen, welches eines von vielen sein könnte. Ein erschreckendes Szenarium!!!

    Wie gebannt habe ich dieses Buch gelesen und mich immer wieder gefragt, ob es im Bereich des Möglichen liegen könnte und ich musste es immer wieder mit einem eindeutigen JA beantworten!

    Nicht nur der phänomenale Schreibstil, sondern auch das ganze Konzept des Buches, haben mich in den Bann gehalten, sondern auch die Fiktion an sich! Ist es denn wirklich nur Fiktion?!

    Was wissen wir schon!

    Der logische Ablauf, spannende Aktionen, aber auch menschliche Reaktionen in diesem Buch haben mich total fasziniert! Die Gier nach Macht kennt keine Grenzen, egal wer auf der Strecke bleibt!

    Dieser erste Teil schreit nach einem zweiten und diesen hat Ivo Pala mit “ Gift” betitelt. Die Spannung lässt einfach nicht nach!

    Hier kann es nur 5 Sterne geben! Einfach genial geschrieben, gebe ich meine absolute Weiterempfehlung!

  9. Cover des Buches Bodyguard - Die Geisel (ISBN: 9783570402757)
    Chris Bradford

    Bodyguard - Die Geisel

     (138)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Ich konnte über dieses Buch nur immer wieder den Kopf schütteln. Ich habe es in den letzten Jahren in Buchhandlungen immer wieder in die Hand genommen, weil es so spannend klang, aber wahrscheinlich mithilfe eines guten Riechers wieder weggelegt. Bis ich es letztens zu einem geringen Preis gebraucht erwarb und ihm eine Chance geben wollte. 

    Der Prolog mutete durch die actionreichen Beschreibungen eine hohe Spannung an, allerdings habe ich da schon einen Eindruck gewinnen können, was mich erwarten würde: Unwahrscheinliche Kampferfolge, vorhersehbare Wendungen und Terrorismus in Verbindung mit dem Islam als Antwort auf alles. 


    Genau das ist mir am meisten aufgestoßen: Von der ersten Seite an werden der Islam und auch der arabische Raum mit Terrorismus in Verbindung gebracht und dadurch als Feind dargestellt. Natürlich ist mir bewusst, dass es dazu auch faktische Grundlagen gibt, aber nicht in dem Maße und auch auch die Art der Darstellung ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Die Adressat*innen sind vor allem junge Teenager und damit noch sehr beeinflussbar. Nach Lesen dieses Buches könnte man meinen, dass man Menschen mit Kopftuch oder orientalischem Äußeren sowie mit arabischer Sprache direkt als Gefahr einstufen sollte. Wenn nicht das, so werden sie hier als unterlegen, schwach und fehlgeleitet präsentiert. Es mag nicht beabsichtigt sein, aber ich kann das gar nicht gutheißen.


    Was mir auch gar nicht gefallen hat, ist die Sprache. Es tauchen sehr viele sprachlich unsichere Ausdrücke auf. Hier muss ich aber dem Autor zugute halten, dass ich mir ziemlich sicher bin, es auf die deutsche Übersetzung zurückführen zu können. Besonders schlimm fand ich die ständigen und ungeläufigen Anglizismen wie "Phone" statt "Handy" oder "Boys" statt "Jungs". 


    Und der dritte große Kritikpunkt ist, dass die ganze Story an den Haaren herbeigezogen und im Grunde total unrealistisch ist. Das fängt bei dem Superhero-Protagonisten an und hört auch bei dem Fall selbst nicht auf. Ich habe mich auch gefragt, ob die Arbeit als Buddyguard (Connor ist erst 14!!!) nicht Kinderarbeit ist. Das muss man sich mal überlegen: Sie versplichten sich dafür, im Ernstfall ihr Leben für das eines anderen zu geben. 

    Aber die Idee dahinter fand ich insofern gut, als dass es eine komplett andere Welt ist, die sich einem eröffnet. Es gibt ja tatsächlich Personenschützer und die meisten von uns denken wahrscheinlich sonst nicht darüber nach, wie hart der Job ist. Aber es wird hier alles sehr einfach und überdramatisch dargestellt. Natürlich gerät die Präsidententochter zum ersten Mal in Gefahr, kurz nachdem Connor antrifft. Na klar... Junge Leser mag es nicht so stören wie mich, aber ich fand es irgendwann nur noch eine Zumutung...

    Es ist schon fast lustig, wenn ich jetzt durch das Buch blättere und immer häufiger Kommentare von mir am Rand stehen wie "unrealistisch" oder "als ob".


    Natürlich hat es die zwei Catookies dennoch verdient. Zum einen hat es dazu eingeladen, die Orte mitzuverfolgen und viel nebenbei zu recherchieren. Man bekommt ein gutes Bild von Washington D.C. und dem weißen Haus. Das war spannend und sehr bildlich. Außerdem gab es auch viel über Kampfkunst zu lernen. Ich habe tatsächlich nebenbei Videos vom "One Inch Punch" und so geschaut. Außerdem platzt am Ende der kurzen Kapitel fast immer eine Bombe, was dafür gesorgt hat, dass ich als Leserin am Ball blieb, wenn sich das meiste (nicht zuletzt wegen des Titels, wie blöd!) voraussehen ließ. Also keine Empfehlung meinerseits. Ich würde ja sagen, wenn, dann für jüngere (12-16), aber es ist schon sehr brutal und außerdem ist, wie bereits angedeutet, nicht alles optimal dargestellt. 


    Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, schon mal einen Film zu der Geschichte gesehen zu haben. Konnte unter dem Titel aber nichts finden. Weiß da wer was zu?


  10. Cover des Buches Dark Academy - Geheimer Pakt (ISBN: 9783570160978)
    Gabriella Poole

    Dark Academy - Geheimer Pakt

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Elea123

    Es geht um Cassie, die als Stipendiatin an die Dark Academy kommt, eine sehr hoch angesehene Schule für die Elite. 

    Kaum an der Schule angekommen, ereignen sich seltsame Dinge und Cassie erfährt, dass ein Mädchen im Jahr davor auf mysteriöse Weise gestorben ist. 

    Sie möchte die Geheimnisse der Schule und einer elitären Gruppe, den „Auserwählten“ lüften und gerät dadurch in Schwierigkeiten. 

    Dass Cassie erst 15 Jahre alt sein soll und somit auch die restlichen Schüler in dieser Altersgruppe sind, ergibt für mich irgendwie wenig Sinn. Sie verhalten sich viel reifer und erwachsener, weshalb ich mit diesem Alter irgendwie nicht so ganz einverstanden bin. 

    An für sich ist die Handlung interessant und es entwickelt sich in eine Richtung, die ich wirklich gar nicht erwartet hatte, aber trotzdem konnte mich das Buch nicht so ganz fesseln. 

    Manche Dinge sind für mich einfach zu oberflächlich angeschnitten, weshalb ich mich nicht ganz in die Handlung reinversetzten konnte. 

    Ich bin trotzdem gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. 


    Alles in allem bekommt das Buch leider nur 3/5⭐️

  11. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  12. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Leere Herzen haben viele. Viele wünschen sich daher den Tod, doch einfach so sterben ist für viele dann doch etwas Schlechtes. Daher haben Britta und Babak den Tod zum Geschäft gemacht. Sie haben eine Agentur gegründet, mit der Sie potenzielle Selbstmörder auf ihre Glaubenssätze testen und so sicherstellen können, ob sie sich wirklich sicher sind zu sterben…

    Stil:
    So viele Menschen, welche sterben wollen, weil sie es im Leben einfach nicht aushalten, sterben grundlos. Britta und Babak testen ihre Kandidaten und erwecken entweder neue Lebensgeister oder geben dem Tod einen Sinn. Dies ist wohl für die überlebenden eine geniale Therapieform und für die anderen – naja sie wären wohl eh irgendwie gestorben. Daher ist die Grundidee genial und krank zugleich. Gelesen wird das Buch von Ulrike Tscharre und die Stimme passt perfekt zur Stimmung und zur allgemeinen Situation. Gelesen hätte ich das Buch aber wohl eher nicht, es gibt zu viele Details, zu gestellte Dialoge und es ist irgendwie alles drüber, was auch das Zuhören teilweise erschwert.

    Charaktere:
    Es ist schwierig, die Figuren zu greifen, auch wenn viel über sie bekannt ist, bleibt doch etwas Dunkles an ihnen. Und genau das ist es, was nachher den Plot ausmacht.

    Cover:
    Das Cover wird erst verständlicher, wenn man die Geschichte kennt, ob es nun passt oder nicht müsste wohl jeder für sich entscheiden.

    Fazit:
    Ein ungewöhnlicher Plot mit heftiger Auflösung, welcher mich stellenweise gut unterhalten, partiell aber auch gelangweilt hat. Daher nur 3 Sterne und eine Lese-/Hörempfehlung an Leser:innen, welche gerne etwas Ungewöhnliches lesen/hören und bereit für neues sind.

  13. Cover des Buches Blackout. Das ungekürzte Hörspiel (ISBN: 9783837144710)
    Marc Elsberg

    Blackout. Das ungekürzte Hörspiel

     (93)
    Aktuelle Rezension von: GrefIra

    Leseerlebnis/ Hörerlebnis

    „Blackout“ ist eine  gehypte Geschichte,  die ich  unbedingt näher  kennenlernen  wollte.  Die Beschreibung hat mich  neugierig gemacht  und  so landete das Hörbuch auch bei  mir.  

    Die Idee  hinter der Story ist mega.  Allerdings habe  ich  mir  die Umsetzung ganz anders  vorgestellt. Spannender,  packender,  emotionaler  und  auch ereignisreicher.  Man mag es sich  gar nicht vorstellen,  wenn es tatsächlich zu einer Katastrophe in dieser Größenordnung kommen sollte. Gerade deshalb  hatte ich eine  bestimmt Erwartungshaltung an  das  Buch. Diese wurden jedoch  nur  teilweise erfüllt.  Die technischen  Details,  die  ausführlich beschrieben wurden, sind in meinen  Augen für  eine derartige Katastrophe  für den  Leser eher wenig  von   Bedeutung. Hätten  um  die  Hälfte gekürzt werden können. Schnell  wurde es langatmig  und  sehr mühsam vom  Kapitel zu  Kapitel zu kommen. Außerdem wurde sehr viel Wert auf die „Detektivarbeit“ gelegt,  um  Fragen wie:  Wie oder warum  kam es  dazu?  Wie aber die Bevölkerung sich dabei  fühlte - Emotionen,  Gefühle o. ä.  wurden nur am  Rande erwähnt.   Die Tiefe blieb aus.  

    Durch die vielen unterschiedlichen Schauplätze und  Charaktere hatte ich auch anfangs richtig Schwierigkeiten dem  Handlungsverlauf zu  folgen. Eine Bindung zu  den  Protagonisten konnte leider auch kaum  aufgebaut werden.


    Insgesamt konnte mich leider diese Geschichte nicht überzeugen.  Gut recherchiert, jedoch für mich nicht überzeugend umgesetzt. Evtl.  liegt es aber auch an  meiner Erwartungshaltung...  die mich auf eine  falsche Spur  geführt hat. Mir  fehlte einfach das MENSCHLICHE  -  der eigentliche Überlebenskampf.

  14. Cover des Buches Der 3. Grad - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369218)
    James Patterson

    Der 3. Grad - Women's Murder Club -

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Neben Lindsay Boxer fliegt ein Wohnhaus in die Luft. Ein Baby verschwindet. Einen Jungen kann sie aus dem brennenden Haus retten. Doch es ist erst der erste Fall in einer ganzen Serie von Anschlägen. Wer steckt dahinter? Und warum? Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ nehmen die Ermittlungen auf.

     

    Meine Meinung:

    „Der 3. Grad“ von James Patterson setzt die Serie um Lindsay Boxer und den Women’s Murder Club fort. Es ist fast noch spannender als die beiden Teile zuvor. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatorte, der Täter, das Netz, das alles verbindet – einfach genial!

     

    Lindsay, Cindy, Claire und Jill lernen wir auch hier weiter kennen. Die Freundinnen werden mir mit jedem Teil sympathischer – umso schrecklicher, dass wie in diesem Buch eine gute Freundin verlieren. Ob sich jemals ein „Ersatz“ für sie finden wird? Und Lindsay ist einfach super sympathisch. Hübsch, klug, eine absolute Powerfrau – wer will nicht sein wie sie? Und auch im Privaten scheint es aufwärts zu gehen. Sie lernt im Laufe der Ermittlungen Joe Molinari kennen, der auch einfach sympathisch ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, ob und was sich daraus entwickelt – ich würde es ihr gönnen!

     

    Auch die Story selbst ist einfach genial. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatabläufe, die „Weiße Kaninchen“, die Beschreibung der terroristischen Gruppen und ihrer Bildung. Es wirkt alles so real. So erschreckend. Ein Thema, das damals im Schatten von 9/11 noch genauso brandaktuell ist wie auch heute, bald 20 Jahre später. Und immer wieder haben wir einen rasanten Showdown – bis zum finalen, alles überbietenden Showdown am Schluss. Und einen wirklich romantischen Showdown bietet Patterson seinen LeserInnen auch noch :)

     

    Fazit:

    Mit „Der 3. Grad“ übertrifft James Patterson sich nochmals selbst. Wie kommen dem Women’s Murder Club nochmals näher. Lernen Lindsay besser kennen. Und dann sind wir dabei, wenn ein Ereignis das nächste jagt. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Der Autor lässt seinen LeserInnen keine Atempause und man fiebert mit bis zum Schluss – nicht nur bei der Verbrechensjagd, sondern auch mit Lindsay, die – vielleicht, vielleicht auch nicht – endlich ihren Seelenverwandten getroffen hat.

     

    5 Sterne von mir für dieses rasante Thriller-Meisterwerk!

  15. Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Laienspiel

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Schon wieder ein “Kluftinger“? Ja tatsächlich! aber irgendwie bin ich angefixt vom “Klufti“ umd seiner Art und Weise. Auf den ersten Blick erscheint unser Kommisar ein rechter Grantler zu sein. aber man merkt schnell, dass er sein Herz am rechten Fleck hat. er ist eben ein wascheckter Allgäuer. 

    zur Geschichte:

    :Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. “Kruzifis“

    Wieder sind es die Schreibweise, die Art und Weise, ihren Hauptprotagonisten grantig aber dennoch liebenswert in Szene zu setzen, die mir hier gefällt und weniger der eigentliche Kriminalfall. die Dialoge zwischen Dr. Langhammer und Kluftinger sind wirklich erfrischend. Natürlich darf die “gute Seele“ im Leben des Kommissars, seine Frau Erika, nicht vergessen werden zu erwähnen. Leicht naiv dargestellt aber sehr fürsorglich und ohne sie wäre der Kommisar Kluftinger völlig aufgeschmissen. Auch wenn sich der Kommissar meistens wieder selbst im Wege steht und sich meistens selbst in hochpeinliche Situationen bringt, ist er der Sympathieträger in der Geschichte.

    Dieses Mal bekommt es das Team “Kluftinger“ mit Terroristen zu tun und das ausgerechnet im schönen aber vor allem im “beschaulichen Allgau“ zu tun. Und da dies nicht allein zu schaffen ist, eilt das BKA zu Hilfe, was unseren Kommissar in seiner Gemütlichkeit, seinem beschaulichen Allgäuer Alltag etwas aus der Bahn wirft. aber an Herausforderungen wächst man, auch der Kluftinger..

    Mein Fazit:

    ich mag den Schreibstil, die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird und ich finde die Geschichte ist bis zum Schluß spannend erzählt und endet in einem kleinen, atemberaubenden Showdown.

    Für mich ist es bisher der spannendsde “Kluftinger-Fall“.

  16. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.475)
    Aktuelle Rezension von: GLuetzenkirchen

    Von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Der Leser ist erstaunt, welche Bedeutung die Stromversorgung hat. Erschreckend schildert Elsberg, was nicht mehr geht bei Stromausfall. Es geht nicht nur das Licht aus; darauf wäre jeder gekommen. Gefängnisse sind offen, Krankenhäuser funktionieren nach Ausfall der Notversorgung nicht mehr etc. Tanken, wie holt man das Benzin aus dem Tank?

    Wir lernen, eine sichere Versorgungslage zu schätzen. Aktuell (September 2022) angebracht.


  17. Cover des Buches Travis Delaney - Was geschah um 16:08? (ISBN: 9783423717014)
    Kevin Brooks

    Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Das Ende zieht sich jedoch sehr stark. Ich habe dann auch ein paar Kapitel übersprungen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.
  18. Cover des Buches American War (ISBN: 9783596299447)
    Omar El Akkad

    American War

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Omar El-Akkad hat einen sehr amerikanischen Roman über einen - scheinbar - amerikanischen Krieg geschrieben. Was allerdings an einem unversöhnlichen Bürgerkrieg so amerikanisch sein soll, erschließt sich bis zum Ende nicht. Das ganz spielt in einer Zukunft der 2070er bis 2090er Jahre, in der Umweltkatastrophen und der besagte Bürgerkrieg die Welt verändert haben. Immer wieder überrascht in diesem Endzeitszenario, dass die Menschen immer roch Computerspiele spielen oder sich über schlechte Netzabdeckung beklagen, weil es ansonsten immer so postapokalyptisch wirkt. Protagonistin ist Sar T. Chestnut, genannt Sarat, die mit ihrer Familie im separatistischen Süden wohnt und die Härten des Krieges von klein auf erlebt.

    Ein Großteil der Handlung spielt in einem Flüchtlingslager, in dem sich Sarat zunehmend radikalisiert in ihrem Hass auf den Norden. Hier stehen "die Roten" (Süden( gegen "die Blauen"), was eine gelungen Farbumkehrung ist, die (fast)  jede Rassenfrage aus der Gleichung nimmt. Dafür kommt eine Schwarz-Weiß-Zeichnung der Bürgerkriegsparteien, die auf Dauer enerviert: Sind die Blauen nur deshalb solche menschenverachtenden Schweinehunde, weil Sarats Erzählstimme nur die eine Seite mit ihrer Grausamkeit darstellen möchte, oder ist El-Akkad da das Gleichgewicht verrutscht?

    Was genau so nervt - und hier ist der Bürgerkrieg womöglich "amerikanisch" -. ist die Bezeichnung "meine Leute". Für "meine Leute" tut Sarat alles, weil "ihren Leuten" ja so viel widerfahren ist, Der posaunenumtöste Pathos kulminiert in Sarats Dreckiger-Superhelden-Attitüde, der nur Bruce Willis' durchgeschwitztes Unterhemd fehlt, wenn sie durch die Trümmer taumelt und verkündet: "Ich werde meine Leute begraben." (S. 223) Pathetischer Scheiß, der nicht endet: "In diesem Teil der Welt geht es (...) nur darum, was man für die eigenen Leute tut." (S. 438) Kennedy würde rückfragen: "Und was tun deine Leute für dich?" Aber in diesem Roman der Gewalteskalation hat Kennedy nichts zu suchen.

    Sarats Radikalisierung funktioniert trotzdem nicht so gut, vielleicht weil er eine Spiegelfigur fehlt, die zeigt, dass Sarats charakterlicher Abstieg nicht zwangsläufig ist.  Vielleicht auch, weil El-Akkad eigentlich nur mit dem >Holzhammer arbeitet? Vor allem aber funktioniert es nicht, weil Sarat eine zutiefst unsympathische Figur ist, deren Handlungen und Denkweisen so lange immer weniger nachvollziehbar werden, bis sie einem egal sind. 

    Am Ende der Eskalationsstufen-Lehre steht der letzte Schritt: "Gemeinsam in den Abgrund", und den müssen wir dann auch noch mitgehen, Um danach was zu wissen? Dass Kriege Menschen brechen können? Dass es die gewaltbereiten Verführer und Kriegstreiber gibt, die die unschuldigen Seelen verderben? Dass pubertierende Besserwisser zerstörerische Trotzköpfe sein können? Dass Bürgerkriege total scheiße sind? Oder Kriege überhaupt? Dass wir die Umwelt besser hätten schützen sollten, damit die Verteilungskämpfe kein Land entzweien?

    Von allem wohl ein bisschen.


  19. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Künstliche Intelligenz ist in dieser Geschichte schon stark weiterentwickelt und so eine lässt der Hacker Axel ungeplant auf die Welt los. Diese entwickelt sich schnell weiter, sammelt Daten, sieht die Menschheit als Feind und übernimmt die Kontrolle über das Internet, sämtliche Rechner und auch über die Stromversorgung.
    Was das für die Menschen bedeutet und was für ein Chaos schon bei den ersten Manipulationen herrscht, kann man sich ja vorstellen.
    Im Laufe der Geschichte steht Axel schnell zwischen den Fronten und ist auf der Flucht. Er wird nicht nur vom Geheimdienst, sondern auch von der KI gesucht. Dabei erhält er Hilfe, aber die haben auch ihre eigenen Ziele.

  20. Cover des Buches Tödliche Unschuld (ISBN: 9783442365999)
    J. D. Robb

    Tödliche Unschuld

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin immer wieder überrascht, dass es der Autorin - nach immerhin bereits vierzehn Vorgängerbänden - gelingt, die Reihe derart frisch und unterhaltsam weiter zu führen.

    Zwar sind die Science-Fiction Anteile mittlerweile etwas "angestaubt" und können den Reihenleser nicht mehr beeindrucken. Dafür ist die Handlung dieses Buches wieder einmal von gutem bis sehr gutem, spannendem Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen ist ordentlich, nur gelegentlich von ein paar Längen unterbrochen. Dafür unterhalten die wirklich amüsanten, frechen und frischen Dialoge bestens...! Die Protagonisten werden Band für Band leicht weiter entwickelt - dies gilt insbesondere für die "Nebenfiguren"; weniger für die Hauptprotagonisten. 

    Ein wirklich schönes Buch, das mir ein paar sehr nette Lesestunden geschert hat.  
  21. Cover des Buches Die Akte Adenauer (ISBN: 9783499004759)
    Ralf Langroth

    Die Akte Adenauer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Deutschland in der Nachkriegszeit: Das Land ist im Umbruch. Viele Städte bauen noch ihre Ruinen auf, die Alliierten sind mitten im Kalten Krieg. Auch in öffentlichen Behörden und staatlichen Stellen ist noch viel Handlungsbedarf: viele Positionen sind von Nazigrößen besetzt, und auch im geheimen agieren noch braune Geheimbünde wie die Wölfe Deutschlands. 

    In diese Umgebung wird der Amerikaner Philipp Gerber gesetzt. Da ein Kriminalkommissar ermordet wird, wird Gerber auf dessen Stelle gesetzt und soll für die BRD und den amerikanischen Geheimdienst CiC ermitteln, wer diese Tat verübt hat. Gerber steht zwischen den Fronten: beide Länder haben Interesse am Täter, und so muss sich Gerber feinfühlig in die Ermittlungsarbeiten einfuchsen. Schnell trifft er auf die Journalistin Eva Herden, die für eine linkslastige Zeitung schreibt. Beide geraten in die Schusslinie ihrer Feinde. Können Sie den Fall gemeinsam lösen? Und wie beeinflusst diese Situation den Wahlkamp in dieser jungen Republik?

    Ralf Langroth hat mit dem Auftakt „Die Akte Adenauer“ auf den Punkt abgeliefert. Dieser Krimi ist glaubwürdig, und so gar nicht das gewesen, was ich erwartet habe. Im Gegenteil hat mich diese Geschichte sehr positiv überrascht. Deutschland ist im Umbruch, die Spuren des 2. Weltkrieges sind noch nicht beseitigt, in den öffentlichen Stellen sind Positionen mit Menschen besetzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Gerade das historische Setting ist so überzeugend beschrieben, so detailreich, dass man sich direkt aufgehoben fühlt. Autos, Zigaretten, Kleidung, ja Landstriche werden so beschrieben, dass bei mir ein innerer Film ablief. Der Autor beschreibt die Welt zwar detailreich, ohne langweilig zu wirken. Die Protagonisten sind glaubwürdig, und irgendwie ist mir dieser Adenauer im Buch sehr sympathisch, auch wenn ich nicht bestätigen kann, wieviel er mit dem wahren Präsidenten zu tun hat. 

    Gerade Gerber ist mir mit Adenauer der sympathischste gewesen. Die Protagonistin Herden kann ich nicht so recht einschätzen, sie hinterließ bei mir eine Spur Zweifel bzgl. ihrer Loyalität. Aber gerade diese Empfindung gegenüber den Protagonisten, die Stimmung im Buch und die Thematik hat mir so gut gefallen, dass ich für mich sagen kann: auch wenn wir erst März haben, ist das eins der besonderen Bücher in diesem Jahr, das ich gelesen habe. Klare Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Alien Biosphere (ISBN: 9783426215647)
    Roland Enders

    Alien Biosphere

     (21)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Die Physiker haben in den letzten Jahrzehnten so manche Überraschung erfunden oder zumindest in der Theorie entwickelt. Ein spannendes Thema aus diesem Bereich ist das Wurmloch. Eine Verbindung zwischen zwei extrem weit entfernten Punkten, welche mehrere Lichtjahre überwinden kann. Das klingt alles nach Humbug und doch hat ein Wissenschaftler sich dieser Thematik gewidmet und er findet einen Weg dies in die Realität umzusetzen. Von allen belächelt, zieht er sich auf eine kleine Insel zurück. Ab jetzt wird es etwas undurchsichtig, denn wo er all das Geld und weitere Mittel herbekommen hat bleibt weitestgehend ein Rätsel.

    Zumindest verändert sich diese Insel. Eine riesige Kuppel wird errichtet und in einigen Jahrzehnten entsteht hier etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat – Die „Alien Biosphere“. Mit dem Wurmlochtor haben die Wissenschaftler eine kleine Welt im Sternbild Schwan entdeckt, auf der anderen Leben vermutet wird. Dieses wird auch gefunden und jetzt auf diese Insel transportiert und ein Themenpark entsteht. Richtig gelesen, hier wird nicht etwa mit dem Tor weitergeforscht, sondern fremde Wesen eines Planeten werden in einen Zoo gesteckt, so dass wir Menschen sie uns anschauen können. Ganz nach der Manier von Jurassic Park. Vor der Eröffnung des Themenparks wird eine Gruppe von Gästen durch das sechsstöckige Habitat geführt.

    Jede Ebene ist dabei mehrere Kilometer groß und wird durch verschiedene Mechanismen gesichert. Alles klingt so gemütlich und faszinierend, bis eine Gruppe von Terroristen das Unheil heraufbeschwört. Wo man noch auf den ersten Seiten von der Idee überrascht ist, was die Menschen hier geschaffen haben, fragt man sich später immer mehr, warum und wieso eine Biosphäre? Wäre es nicht sinnvoller gewesen durch das Wurmloch zu reisen und sich die Wesen in freier Wildbahn anzuschauen? Der Autor versucht zu erklären welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber mal ganz ehrlich, keiner wusste was da die letzten Jahre wirklich vor sich ging und keiner hat an so einen Zwischenfall gedacht?

    Die einzelnen Gruppen von Menschen fliehen nun durch die Ebenen, wobei man so manch seltsames Wesen kennenlernt. Nett beschrieben und mit anschaulichen Worten dargestellt, erinnern viele Wesen eher an Mutationen unserer heimischen Tiere, aber es gibt eben doch kleine Unterschiede. Das Ende wirkt leider auch recht abrupt, auch wenn es die Geschichte an sich schön abschließt. Es wird gestorben, gerannt, entschärft, gebetet und gestaunt. Eine Flucht, die eigentlich nicht hätte sein müssen und doch hat der Mensch mal wieder mehr Fehler gemacht als gute Ideen gehabt.

    Fazit:
    Leben gibt es überall und es gehört frei, nicht eingesperrt! Bücher, Filme und Geschichten sagen es voraus und doch machen die Menschen hier wieder gleiche Fehler. Das fremde Leben eines Planeten fangen, hier auf unserer Erde einsperren und bestaunen lassen… Es gibt kein Beispiel, ob in der Fiktion, noch in der Realität wo dies ungestraft funktioniert hat und auch hier schlägt das Schicksal zu. Roland Enders bringt neue Ideen des Lebens mit, vergisst aber dabei seine handelnden Figuren. Viele sind recht farblos und wenn es den ein oder anderen erwischt – es gibt genug. Selbst die Idee der Biosphäre klingt nach Jurassic Park und endet auch so. Eine leider in sich nicht gänzlich durchdachte Geschichte, aber mit vielen seltsamen neuen Wesen.

    Matthias Göbel

    Autor: Roland Enders
    Taschenbuch: 406 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    ISBN: 9783426215647

  23. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (182)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …in diesem Thriller.

    Das Oktoberfest in München kennt wohl fast jeder. Und hier ist es der Schauplatz eines Geiseldramas, das es in sich hat.

    Es schaudert einen durch und durch, wenn man daran denkt, dass so etwas in der Realität passieren könnte. Das Szenario ist besorgniserregend, für mich aber teilweise auch nicht sehr real. Denn diese Massen und Mengen an nicht nur  „normalen“ Waffen ? Ich weiß nicht.

    Ich denke, als Film käme das Ganze so oder so besser rüber, denn hier im Buch sind die Handlungen doch oft nicht nur sehr verwickelt, sondern ihnen ist manchmal auch nur schwer zu folgen. Und es auch eher trocken geschrieben, also ich konnte mit niemanden so richtig mitfühlen und/oder mit Angst haben.

    Das Ende hat mir so gar nicht gefallen. Nicht alle meine Fragen wurden beantwortet und nicht alles wurde zu Ende erzählt – so was mag ich nicht sonderlich.

     

  24. Cover des Buches Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims (ISBN: 9783442479962)
    Annabel Pitcher

    Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Mona90
    Die Geschichte:

    Dieses Buch habe vor einigen Monate spontan gekauft, weil es für nur 1 Euro zu kaufen gab und schon seit längerer Zeit auf meiner Wunschliste stand. Recht schnell habe ich es dann auch weggelesen und das eigentlich nur, weil ich ein dünnes Büchlein für zwischendurch brauchte. Alles bei diesem Buch fand also wirklich spontan statt und es hat mir mal wieder gezeigt, dass gerade diese ungeplanten Dinge einen begeistern können. Diese Geschichte hat es getan, denn sie hat sich sofort in mein Herz geschlichen und rückblickend muss ich sagen, dass es keinesfalls einfach nur ein Buch für zwischendurch war. Es war so viel mehr als das, denn auch wenn es nur knapp 200 Seiten hatte, besaß es wesentlich mehr Inhalt als manch anderes Buch mit einer höheren Seitenzahl. Es geht um den kleinen Jamie, der mit seinen gerade mal 10 Jahren schon sehr viel durchmachen musste. Vor knapp 5 Jahren ist seine ältere Schwester Rose bei einem Anschlag ums Leben gekommen. Die verfällt in eine Trauer und das bekommt auch der kleine Junge zu spüren. Seine Mutter verlässt die Familie und so zieht er mit seinem Vater und Rose' Zwillingsschwester um. Doch auch in der neuen Wohnung kann sein Vater scheinbar nicht loslassen, denn seine tote Schwester - deren Asche sich in einer Urne befindet - erhält einen Ehrenplatz auf dem Kaminsims. Wer jedoch denkt, dass das genug Leid für einen 10-Jährigen Jungen ist, der täuscht sich. Denn auch in der neuen Schule wird Jamie gehänselt und nur seine große Schwester und eine Schulkameradin geben ihm Halt. Es geht sehr viel um die Trauerbewältigung, ums Loslassen, um Freundschaft, aber auch um Vorurteile und Rassismus. Es war wirklich interessant, die Welt aus der Sicht dieses Jungen zu sehen, denn er geht so unvoreingenommen an die Dinge heran wie es oft nur Kinder tun. Doch gleichzeitig wird hier auch gezeigt wie grausam Kinder untereinander seien können und wie wichtig in solchen Situationen der Zusammenhalt ist. Wie ihr seht, könnte ich noch viel mehr über dieses Buch erzählen, aber ich möchte euch natürlich nicht alles vorwegnehmen. Wer aber Lust auf eine tiefgründige Geschichte hat, dem kann ich dieses Buch nur von Herzen empfehlen.

    Fazit:

    Wow, so ein dünnes Buch und so viel Inhalt. Das zeigt mal wieder, dass man auch mit wenig Seiten viel vermitteln kann und dass die Sprache wirklich eine große Rolle dabei spielt. Für mich war es ein Highlight letzten Monat. Ich glaube, jetzt werde ich öfter mal spontan nach Büchern greifen, die ich vielleicht in diesem Moment gar nicht so auf dem Schirm habe.

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