Bücher mit dem Tag "technik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "technik" gekennzeichnet haben.

814 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.480)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Anfangs hatte ich einige Probleme in das Buch hineinzukommen, vor allem das erste Kapitel ist sehr verwirrend, allerdings löst es sich schnell auf. Mit dem Prolog hatte ich ebenfalls Schwierigkeiten, denn er hat für mich sehr lange keinen Sinn ergeben. Erst als ich das Buch beendet hatte und den Prolog ein zweites Mal gelesen habe, habe ich ihn verstanden.

    Das Buch ist, wie von Fitzek gewohnt, einfach und spannend geschrieben, weshalb es mir stellenweise schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Abschnitten. Während man durch einige Kapitel durchfliegt und unglaublich viel passiert, gibt es auch sehr langatmige Kapitel.

    Inhaltlich konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Mir fiel es schwer, alles nachzuvollziehen, weshalb ich oft nicht wusste, was genau passiert ist.

    Ich bin immer wieder begeistert, wie Fitzek Verbindungen zwischen Personen aus seinen Büchern herstellt, hier durch die Hauptperson aus Passagier 23.

    Zum Ende hin ging alles viel zu schnell, es gab unnötige Szenen, in denen alles sehr übertrieben und hektisch dargestellt wurde. Viele Zusammenhänge werden nicht klar, der Protagonist weiß gefühlt mehr als der Leser. Der Thriller hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen. Die Auflösung empfand ich als sehr unpassend, da nicht alles beantwortet wurde und viele Fragezeichen zurückblieben.

    Insgesamt fand ich das Buch eher verwirrend. Hier fehlte definitiv die atemberaubende Auflösung, die ich mir von Fitzek erhofft hatte. Mein Fazit zu diesem Thriller: 3,5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟⭐️⭐️.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.494)
    Aktuelle Rezension von: Elite1304

    Bestimmt hat inzwischen jeder diese Reihen gelesen, aber ich kenne und liebe nur die Filme.

    Eigentlich lese ich Bücher ungern, wenn ich die Filme schon kenne, aber ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen. Daher dachte ich, nun könnte ich ja mal die Bücher anfangen zu lesen.

    Man merkt total, dass es ein Jugendbuch ist. Der Schreibstil ist absolut charakteristisch dafür. Es hat mir total gut gefallen, auch wenn ich den Ablauf der Story eigentlich schon kenne. Im Übrigen sind die Abweichungen zum Film total minimal in diesem Teil. Allerdings ist es natürlich so, dass ich die Schauspieler vor mir sehe, wenn die einzelnen Personen in der Geschichte auftauchen.

    Äußerlichkeiten weichen von der Beschreibung ab. Hätte ich erst die Bücher gelesen, wäre ich vielleicht über die Wahl der Schauspieler nicht so glücklich gewesen.

    Generell zur Grundidee: Genau wie die Tribute von Panem wird hier eine Welt, eine Regierung erschaffen, in der Menschen in verschiedene Gruppen unterteilt werden um miteinander leben zu können. Hier sind es Fraktionen, die alle eine unterschiedliche Bedeutung und differenzierte Lebensweisen haben. So gibt es die Furchtlosen, die Ehrlichen, die Neugierigen, die Selbstlosen und die Naturverbundenen. Jeder wird in eine dieser Fraktionen hinein geboren und entsprechend erzogen, aber sobald der 16. Geburtstag da ist, wird man zu einem Eignungstest geschickt. Während des Tests wird man in eine Simulation geschickt, in der verschiedene Entscheidungen zu treffen sind. Diese Handlungen sollen letztlich aufdecken, welcher Fraktion man angehört. Bei Beatrice Prior ist es allerdings nicht so. Ihre Werte schwanken zwischen drei Fraktionen, sodass sie als Unbestimmte eingestuft werden müsste. Weil aber diejenige, die die Simulation leitet, über die Gefahr der Unbestimmten Bescheid weiß, stuft sie Beatrice in ihrer gebürtigen Fraktion ein.

    Dennoch hat jeder Jugendliche die Wahl bei seiner Fraktion zu bleiben, oder aber eine andere zu wählen. 

    Beatrice liebt ihre Familie und vieles was sie sie gelehrt haben, aber sie bewunderte immer die furchtlosen Ferox. Und so entscheidet sie sich für die Fraktion und verlässt ihre Familie vorerst. Sie bekommt bei den Ferox Freunde und lernt Four kennen, ihren Ausbilder. Aufgrund verschiedener Umstände kommen sie sich näher und verlieben sich ineinander. 

    Beatrice muss sich vielem stellen in diesem Teil: ihrem eigenen Mut, ihren Gefühlen für Four, der Wahrheit über die Regierung unter dem Einfluss der Ken bei den Ferox. Noch dazu darf niemand wissen, dass sie eine Unbestimmte ist. Ihre größte Gefahr in diesem Teil ist Jeanine, die Vorsitzende der Ken. Denn viele Menschen wehren sich gegen die Unterteilung in Fraktionen, andere wollen selbst an die Macht. Viele verstehen nicht, warum ausgerechnet die Alturan, Tris Familie, im Vorstand der Regierung ist. So bricht ein unvermeidlicher Krieg aus, in dem Tris ihre Eltern verliert. Es war so  schockierend das zu lesen. Es tat mir so leid. Ich hab so gehofft, dass es hier eine  Abweichung zum Film gibt, leider nicht. 

    Man fühlt immer mit Tris, weil die gesamte Story aus ihrer Perspektive erzählt ist.

    Es ist interessant zu lesen, wie die Welt dargestellt ist und wie das System zu bröckeln beginnt.

    Ich persönlich habe schon sehr viele Bücher gelesen und natürlich stellt man irgendwann fest, dass die Charaktere (besonders die Hauptprotagonisten) sich immer wieder ähneln. Es ist oftmals derselbe Typ Mensch, deshalb war ich regelrecht geplättet von Beatrice´s Charakter. Sie ist ein total spezieller Typ Mensch und ich finde es so schön, mal aus der Perspektive von einem ganz anderen Charakter zu lesen. Tris mag keine Schwäche und hat nicht immer Mitgefühl. Sie weint, wenn andere vielleicht nicht weinen würden. Sie ist furchtlos und hat eher Ängste, die andere vielleicht nicht haben. 

    Auch, wenn die Bücher schon schon alt sind, ist es auch heute noch eine klare Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (774)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Cinder ist auf der Flucht und sucht ihre Truppe für den Kampf gegen ihre Tante Königin Levana von Luna.

    Luna ist der Mond und ein Plant der Lunarier, manche Bewohner des höheren Rangs manipulieren. Andere wollen ein ganz normales Leben. Es gibt auch Menschen, die man Hüllen nennt, sie sind immun gegen den Zauber und gefährlich für Levana, die welche auf der Flucht sind vor dem Tod. 

    Wolf ist zum halb Mensch und Wolf Genetisch verändert worden von Luna. Seine Stärke ist Kämpfen und liebt Scarlet.

    Scarlet ist halb Mensch und Lunarier. Ihre Großmutter Michelle Benoir half mit der Truppe,  Prinzessin Selene vor Levana zu retten und zu verstecken.

    Sybil Mira ist Levanas rechte Hand und hat Scarlet in ihrer Manipulations Gewahrsamkeit.

    Cress(ent) Moon ist Hackerin, eine Hülle. Sie lebte jahrelang allein im Satelitten und spoinierte Kai dem Kaiser von China aus und hilft am Ende doch Selene und ihre Truppe.

    Manchmal war es etwas sehr schwierig das Buch in die Hand zu nehmen, da ich weiß, wenn ich anfange zu lese, kann ich nicht mehr aufhören und wundere mich, dass ich schon mehr als 100 Seiten gelesen habe.

    Marissa Meyer schreibt sehr spannend und abwechslungsreich.

    Das Buch wird in 4 Abschnitten eingeteilt, dass man unterscheiden kann, was bis jetzt alles passiert ist und man kann für sich selber in Reveu blicken.

    Leider kann ich es nicht besser in Worten packen, da es zu gut ist. Viele Action passieren und die Spannung sich immer wieder hochschaukelt und das alles zu beschreiben, schaffe ich es nicht.

    Ich kan jeden Falls jedem empfehlen, der Cinderella liebt. Ein sehr moderenes Buch mit Sci-Fiction, Robotern, Zukunft sehr modern und irgendwie mit der jetztigen Zeit abgeglichen.

    Ebenso empfehle ich band 1 zu lesen, um ein kleines Hintergrund wissen zu bekommen. Wer band 1 mag, wird die anderen auch mögen.

    Wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe, ich konnte euch inspirieren zu lesen.

  4. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.951)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Winston Smith lebt in einem totalitären Militär Überwachungsstaat im Jahr 1984, also in der Zukunft, zumindest aus Sicht des Autors. 

    Meine Meinung:

    Keine Rezension könnte jemals diesem grauenerregenden Meisterwerk der Literatur gerecht werden. Ich bin fasziniert und geschockt von der Welt, die sich Orwell hier erdacht hat. Es geht um Machtgier, menschliche Abgründe und die Frage, was bleibt, wenn nicht mal das eigene, logische Denken übrig bleibt.

    Obwohl das Buch so alt ist, ist es doch hochaktuell. Es ist absolut erschreckend zu lesen, teilweise habe ich mich geekelt, weil es so bildhaft beschrieben war. Dennoch war es unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Mehrfach beim Lesen wurde mir vor Augen geführt, welchen Luxus wir doch genießen, in einer freiheitlichen Demokratie leben zu dürfen. Ich bin begeistert und geschockt zugleich und kann nur das Fazit ziehen:

    Jede*r sollte dieses Buch gelesen haben.

  5. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.300)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was mir an den Verratenen besonders gut gefallen hat, waren die lebhaften und gut nachvollziehbaren Charaktere. Insbesondere mit der Protagonistin Ria konnte ich mich sehr gut identifizieren. Es gibt keinerlei Logiklücken oder Unstimmigkeiten bei den Handlungen und Emotionen der Protagonisten. Ebenso verhält es sich mit der Welt in der Ria, Aureljo und Co leben. Es handelt sich dabei um eine Zeit weit in der Zukunft, nachdem ein Vulkanausbruch die Welt in eine öde Schneelandschaft verwandelt hatte. Die Menschheit unterteilt sich seitdem in die Sphärenmenschen, welche Nachfahren derer sind, die sich vor langer Zeit gegen drohende Klima-Veränderungen durch den Bau geschützter Sphären wappneten und in die vermeintlich Primitiven, die trotz der erschwerten Bedingungen in der Wildnis überlebten. Ein Zusammenprall ist natürlich vorprogrammiert.

     Neben den absolut liebenswerten Charakteren, macht die Geschichte vor allem ihr unvorhersehbarer Plot aus, der mich miträtseln und erstaunen lies! Außerdem lassen sich auch einige zeitgenössische Kritiken darin finden (Umgang mit Ressourcen/Verschwendung und Ausbeutung ärmerer Länder), was das ganze Buch nochmal auf eine bedeutsamere Ebende stellt.

  6. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (575)
    Aktuelle Rezension von: michaelkothe

    Für Eilige:

    Endlich wieder ein Religionsthriller von Dan Brown!  Nachdem er sich in »Inferno« mit der Überbevölkerung auseinandergesetzt hat, packt er mit »Origin« ein weiteres heißes Eisen an: den Glaubenskrieg zwischen religiöser Schöpfungsgeschichte und Darwins Abstammungstheorie. Auf den ersten Blick eine emotionale Achterbahnfahrt, auf den zweiten basierend auf einer banalen und lauwarm vorgebrachten These. Dazu kommt, dass Brown nach »Inferno« ein zweites Mal einknickt und sich nach seiner Provokation dem Mainstream beugt und sich für das Motiv seines Romans entschuldigt, indem er die These relativiert und so verwässert.

     

    Inhalt:

    Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Edmond Kirsch, Milliardär und Superhirn, lädt Hunderte Prominente ins Guggenheim-Museum nach Bilbao ein, um in einer weltweit ausgestrahlten Präsentation die Fragen nach Herkunft und Bestimmung der Menschheit zu beantworten. Während der Einleitung wird Kirsch vor aller Augen ermordet. Professor Dr. Robert Langdon, früherer Dozent von Kirsch, beschließt, mit der Museumsdirektorin Ambra Vidal Kirschs Vermächtnis umzusetzen und die Präsentation der Weltöffentlichkeit vorzustellen. Da sie als Verlobte des spanischen Thronfolgers die besondere Aufmerksamkeit von Königshaus und Öffentlichkeit genießt, wird aus der Suche nach dem Filmmaterial eine Verfolgungsjagd, bei der Langdon und Vidal vom Mörder Kirschs, der Guardia Real und der Polizei Barcelonas gehetzt werden.

     

    Schreibstil:

    Genretypisch ist der Schreibstil geprägt von Hektik. Wieder nimmt Brown dem Leser den Atem, baut gekonnt Spannungsbögen auf, setzt seine Protagonisten und ihre Verfolger unter Zeitdruck und zwingt sie zu ständiger Bewegung. Während ich mich als Autor von Fantasy und Kurzgeschichten gegen den Vorwurf des »Info-Dumping« wehren muss, breitet Brown seitenlang Beschreibungen von Orten, Bau-, Kunst- und literarischen Werken aus. Details erzeugen Kopfkino, ihr Wissen bringt Langdon und Vidal voran. Relevant ist auch die Aussage, Spaniens Bevölkerung spalte sich in die älteren Erzkonservativen und in die Jüngeren, die sich von der Kirche im Sinne von Glauben und Institution abwenden. Der Thriller lebt von inhaltlicher Hetze. Die Sprache ist unspektakulär. Unspektakulär, weil farblos, sind auch die Hauptfiguren. Weder Langdon noch Vidal sind dreidimensional, eine Charakter­entwicklung findet nicht statt. Und was nützt es, der Figur ein Handicap anzuhängen – Langdons Klaustrophobie –, wenn es keinen Einfluss auf die Handlung hat? Wenigstens zeigt Ambra Vidal Gefühle in Form von Zweifeln an der Liebe des Thronfolgers und ihrer eigenen!

     

    Spoileralarm!

    Nach vier Fünfteln des Buches stagniert die Handlung. Die angekündigte Sensation entpuppt sich als Banalität: Kirschs ausschweifende und langatmige Präsentation versandet in der trivialen Erkenntnis, das Leben verdanke seine Entstehung der zufälligen Konstellation von Elementen und Naturgesetzen, und die Prognose werde in zahllosen Science-Fiction-Werken dargelegt und vom Technologiefortschritt eingeholt. Gott brauche es nicht. Nachdem er die These Kirschs präsentiert hat, entschuldigt sich Brown dafür, indem er Langdon versöhnliche Worte sprechen lässt: Religion sei Orientierung für Gläubige und daher weder schlecht noch überflüssig. Wer hinter den Morden und Intrigen steht und die Hauptfiguren gehetzt hat, erkennt der Leser schon einige Kapitel vor Schluss. Dass Brown dem realen spanischen Königshaus eine erfundene Familiengeschichte und nicht-existente Angehörige andichtet, ist ein weiterer Malus des Romans.

     

    Fazit:

    Der siebte Roman von Brown. Der einzige, der mich nicht überzeugt. Meinem Lieblings-Thrillerautor gebe ich schwache drei der üblichen fünf Sterne: Für die anfängliche Neugier, für die interessanten Details über Barcelona und Gaudí und für die Lebendigkeit auf den ersten 500 der 670 Seiten. Seit ich Kirschs „Erkenntnis“ kenne, frage ich mich, ob sie fünf Morde und einen von Langdon indirekt zu Tode gebrachten Mörder rechtfertigt.

  7. Cover des Buches Beautiful Liars - Verbotene Gefühle (ISBN: 9783473401536)
    Katharine McGee

    Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

     (580)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich hatte schon lange keine solche Achterbahn der Gefühle beim Lesen eines Buches, danke dafür, Katherine McGee! :D
    In der Autorinnenbeschreibung kann man nachlesen, dass die Autorin unter anderem an der Produktion von Serien wie „The Vampire Diaries“ oder „Pretty Little Liars“ beteiligt war und das spiegelt sich definitiv in diesem Buch wider, da man hier, ähnlich wie bei den genannten Serien, so einige „WTF“-Momente hat.

    „Beautiful Liars“ ist eine Dystopie, die im Jahre 2118 in einem großen New Yorker Turm spielt und mit einer wirklich tragischen Szene beginnt: Ein Mädchen stürzt vom Dach dieses Turmes… Wie es dazu kam bzw. die Umstände davon, erfährt man im Laufe der Geschichte und am Ende wird diese tragische Szene dann wieder in den Fokus gerückt. Es gibt fünf unterschiedliche Perspektiven aus denen erzählt wird: Eris, Avery,Leda, Watt und Rylin – von ihrem Leben im Turm liest man im Buch. Sie alle gehören unterschiedlichen Gesellschaftsschichten an, die sich auch auf den einzelnen Ebenen des Gebäudes wiederfinden und alle mit ganz verschiedenen Problemen auseinandersetzen müsse und deren Geheimnisse auf gar keinen Fall aufgedeckt werden dürfen.

    Zum Schreibstil: Er war ganz gut. Unterhaltsam und vor allem spannungsreich, aber ich kenne einige Autor:innen, die deutlich besser schreiben.

    Zu den Charakteren: Ach, wo soll da ich nur anfangen? Es war eine einzige Katastrophe, die meisten von ihnen haben mich wirklich absolut in den Wahnsinn getrieben! Eigentlich mochte ich nur Rylin und Leda, aber letztere fand ich am Ende auch sehr anstrengend… Die Liebesgeschichten konnten mich abgesehen von der mit Rylin auch nicht überzeugen. Das liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass ich die Charaktere nicht mochte und daher die Beziehungen auch nicht „gefühlt“ habe.

    Fazit: Ein solider Reihenauftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht, aber definitiv kein Highlight war.

    3,5/5

  8. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (830)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte rund um den Astronauten Mark Watney hat mich von Anfang an fasziniert. Die Vorstellung, auf dem Mars "vergessen" zu werden ist unglaublich beängstigend. Jedoch meistert Mark die Situation fast ohne Probleme. Er ist ein sehr erfinderischer Protagonist, welcher sich in jeder Situation zu helfen weiss! Und auch seinen Humor geht ihm nicht verloren. Meiner Meinung nach, ist es auch der Protagonist, der das Bucht so unglaublich toll macht. Es kommen viele technische und physikalische Begriffe vor, die man schwer versteht. Ansonsten ein tolles Buch, das absolut lesenswert ist.                          

  9. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.396)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Ich wurde nach einer Empfehlung auf das Buch aufmerksam und war zuerst etwas skeptisch, da allein der Titel „Plötzlich Fee“ nicht besonders ansprechend auf mich wirkte.

    Trotzdem war ich sehr schnell in der Geschichte angekommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Charaktere gewinnen schnell an Tiefe, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Geschrieben ist das ganze aus der Ich-Perspektive der Heldin Meghan, sodass ich mich gut mit ihr identifizieren konnte.

    Bei ihrer unerwarteten Reise ins Nimmernie, das Land der Feen, welches viel weniger kitschig und romantisch ist, wie man es zunächst glauben würde, muss Meghan schon bald über sich hinauswachsen und sich vielen unerwarteten Wendungen stellen. Sie entdeckt einen Teil von sich selbst, der ihr bisher verborgen war und ihr ungeahnte Kraft verleiht, auch wenn es ihr zunächst einiges abverlangt.

    Als sich herausstellt, dass es außer den rivalisierenden Sommer- und Winterfeen noch eine dritte Partei gibt, kommt die Geschichte so richtig in Fahrt.

    Daumen hoch und eine klare Leseempfehlung für alle, die Feen, urban Fantasy und einen Hauch Mythologie lieben!

  10. Cover des Buches Die App (ISBN: 9783596703555)
    Arno Strobel

    Die App

     (532)
    Aktuelle Rezension von: bibifashionable

    Eine sehr fesselnde Story. Sie ist am Puls der Zeit und das macht sie so faszinierend. Ab und an verschwimmen die Grenzen von Fiktion und Realität. Ich persönlich finde sogar, dass die Story zum Nachdenken anregt. Ich persönlich habe mir nach dem Lesen des Buches einige Fragen zum aktuellen Sein und der Menschheit im Allgemeinen gestellt.

     

    Als Hendrik von einer spontanen OP in den frühen Morgenstunden nach Hause kommt ist seine Verlobte Linda beinahe spurlos verschwunden. Er hat das Verschwinden auch der Polizei gemeldet, doch diese scheint sich nicht großartig für den Fall zu interessieren. Parallel verschwinden weitere Personen und auch diese Fälle werden von den Kommissaren als eher irrelevant betrachtet. Eine Gemeinsamkeit haben die Verschwinden der Personen allerdings. In den Häusern der Verschwundenen ist das Smarthome-System Adam installiert. Konnte sich jemand dadurch Zutritt zum Haus verschaffen und die Bewohner entführen?

    Hendrik lässt die Situation nicht zur Ruhe kommen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Den Polizisten gefällt dies natürlich gar nicht. Ebenso wenig sind sie davon begeistert, dass Hendrik sich mit der ehemaligen Praktikantin Alexandra zusammentut. Die beiden beginnen gemeinsam zu ermitteln. Ihnen wird schnell klar, dass Adam das Smarthome-Systeme eine zentrale Rolle bei den Personenverschwinden spielt. Gemeinsam nehme sie eine sehr verstricke Fährte auf und befördert unglaubliches zu Tage.


    Ich muss zugeben, dass ich nicht gerade zart besaitet bin was Thriller angeht. Der Psychothriller die App hat mich aber dennoch so manches Mal erschaudern lassen. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen wahnsinnig real angefühlt. Dadurch, dass die Zeit von Smarthome-Systeme sehr zeitgemäß ist wird die Story umso greifbarer. Ich selbst bin diesen Systemen gegenüber sehr vorsichtig und auch etwas kritisch gestimmt. Aus diesem Grund habe ich keines dieser Smarten-Helferleins bei mir zu Hause.

    Das Thema Smarthome ist aber nicht das einzige, dass in die App von Arno Strobel behandelt wird. Es wurde noch ein weiteres, sehr wichtiges Thema aufgegriffen. Der Autor selbst aber bittet darum dieses in keiner Rezension zu thematisieren. Zum einen soll dies neugierig machen und zum anderen soll sich jeder selbst einmal damit auseinandersetzen. Ich muss zugeben, dass auch ich mir darüber vorher nur wenig Gedanken gemacht habe. Für mich ist es auch noch nicht zu Ende gedacht, weil ich für mich noch einige Frage beantworten muss.

    Nichtsdestotrotz möchte ich an dieser Stelle ebenso festhalten, dass ich den Titel die App sehr gerne gelesen habe. Ich finde auch, dass die Handlung sehr spannend aufgebaut ist. Es ist mir sehr schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Wobei ich auch sagen muss, dass es sehr schnell und flüssig zu lesen ist. Ich musste es also nicht oft weglegen. Dennoch ist es keine leichte Kost, die App ist schon eine sehr packende Geschichte, die auch zum Mitdenken anregt. Zwischendurch sind bei mir nämlich so manche Vermutungen aufgekommen was passieren wird oder wer in den Fall verwickelt ist. Einige meiner Vermutungen haben sich bewahrheitet, andere hingegen sind ausgeblieben. Dies aber hat das Lesen ebenso spannend gestaltet.

  11. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.374)
    Aktuelle Rezension von: Inliebebuch

    Ich finde das Buch super spannend und sehr gut. Das dunkle Cover zeigt eindeutig, was man zu erwarten hat.  

    Was ich besonders an Fitzek mag? Er macht immer wieder auf das System aufmerksam. Find ich gut !


  12. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                        

    Bei dieser Geschichte bin ich alles andere, als positiver Meinung.   Die Idee für die Story durchaus interessant: KI, mit Nanotechnologie infizierte Menschen, Mojas, die gegen den Menschen kämpfen und natürlich andersrum. Doch tieferen Sinn und psychologische Tiefe in all diesem Kamp habe ich nicht entdecken können. Alles irgendwie oberflächlich geblieben, nicht auf den Punkt gebracht und reichlich verworren, sodass man den Roten Faden in dem Roman kaum findet. Den Schreibstil würde ich unter „sehr einfach“ einstufen, der wirkt stellenweise unbeholfen. Eine leblose Geschichte, die im Vergleich zu zahlreichen besseren Science-Fiction-Romanen nicht gut abschneidet.

    Ganz viele Leser fanden allerdings den Auftakt zu dieser Reihe durchaus gut.

    Doch von mir gibt es nur 2 Sterne.

                            

  13. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.425)
    Aktuelle Rezension von: neenchen

    Der Thriller „Kalte Asche“ von Simon Beckett wandelt auf bekannten Pfaden, ausgetreten von Autoren wie Kathy Reichs und ihren Temperance-Brennan-Romane oder Serien wie „CSI“. Hier wird genauso wissenschaftliche Untersuchung direkt mit dem Whodunit verknüpft und der Anthropologe darf auch hier Ermittler spielen.

    Gerade auf dem Weg nach Hause zu seiner Verlobten Jenny wird der forensische Anthropologe Dr. David Hunter angerufen. Der Superintendent Graham Wallace braucht seine Hilfe, denn alle anderen Polizisten sind in der Untersuchung eines Zugunglücks involviert. Er willigt ein und begibt sich mit Sergeant Fraser und Constable Duncan McKinney auf die abgeschiedene, schottische Insel Runa. Dort wohnt der ehemalige Cop Andrew Brody, der eine Leiche fand und diesen Fall gemeldet hat. Hunter soll jetzt nur überprüfen, ob es sich um einen Mord handelt und die Spurensicherung dahin gesendet werden muss. Danach könne er wieder gehen. Doch als klar wird, dass es sich hier nicht um ein Unfall handelt, ist es zu spät, denn die Insel wird durch einen Sturm vom Festland abgeschnitten und so sitzt er, was bald klar wird, zusammen mit dem Mörder auf der Insel fest.

    Der 430-seitige Roman ist schnell gelesen, das spricht für seine leicht verständliche Sprache genauso für ein gewisses Maß an Spannung, wie es ein klassischer Thriller mit sich bringt. Besonders gelungen an diesem Whodunit, dem Genre, in dem sich alles um die Aufklärung eines Falles dreht, ist die Kulisse einer abgeschlossenen Insel, welche die Spannung verstärkt und den Kreis der Verdächtigen einschränkt. Obwohl der Roman offensichtlich auf seinem Vorgänger „Chemie des Todes“ (2006) aufbaut, ist es nicht notwendig diesen zu kennen, denn der britische Autor Simon Beckett (*1960) baut alle wichtigen Infos aus dem Vorgänger-Band mit ein. Ebenso wird es sich mit den nachfolgenden Büchern („Leichenblässe“ (2009), „Verwesung“ (2010), „Katz und Maus“ (2013), „Totenfang“ (2017) und „Die ewigen Toten“ (2019)) verhalten, welche von Dr. Hunter handeln. Die Figur selbst ist eine der größeren Schwächen des Buches. Zu oft flüchtet sie sich in sinnfreie oder selbst kasteiende Gedanken, so dass man wenig Mitleid mit ihm empfindet. Seine Fähigkeiten setzt er zum Teil nicht ein, so dass man als Leser:in seine Sympathien eher auf die umliegenden Figuren verteilt, die es einem aber auch nicht ganz so leicht machen. Weiterhin ist man verlockt, dem Autor unlautere Mittel zu unterstellen, denn, wenn er mehr Emotionalität möchte, wechselt er auch mal die Erzählperspektive, welche vorrangig bei dem Forensiker liegt. Auch bedient er sich viel an klassischen und leicht durchschaubaren falschen Fährten. So fühlt es sich seltsam an, wenn man als Leser:in mehr weiß, als der angeblich sehr kluge Chefermittler. So eignet sich „Kalte Asche“ als leichte Kost für zwischendurch, ist schnell ausgelesen, liefert solide Spannung, aber mehr sollte man dann auch nicht erwarten.

    Fazit: „Kalte Asche“ ist der sechste Roman des britischen Autors Simon Beckett. Darin erzählt er eine klassische Whodunit-Geschichte und schafft es damit, genügend Spannung zu erzeugen, so dass man das Buch gut am Stück lesen kann, auch wenn der eine oder andere Twist vorhersehbar ist und es leider massiv an Sympathien für die Hauptfigur mangelt.

    Doreen Matthei - https://testkammer.com/2022/06/03/kalte-asche-von-simon-beckett-2007/

  14. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.237)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  15. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  16. Cover des Buches Pandora - Wovon träumst du? (ISBN: 9783570310595)
    Eva Siegmund

    Pandora - Wovon träumst du?

     (251)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Pandora - Wovon träumst du war mal wieder eine totale SuB-Leiche die mir so lala gefallen hat. 


    Das Cover ist vom Hintergrund eigentlich ganz gut getroffen und auch schön gestaltet. Aber irgendwie passt es überhaupt nicht zum Inhalt. Da hätte ein cooles Bild von Berlin mit irgendwelchen Codes drauf etwas besser gepasst. 


    Die Grundidee hat mir an sich auch gut gefallen. Und auch der Anfang war sehr spannend. Außerdem lies sich das Buch sehr leicht lesen und die Charaktere waren wirklich einzigartig. Ich mochte die vielseitigen Charaktereigenschaften die in diesem Buch auf einander trafen. Ich persönlich mochte Liz als Protagonistin ein wenig mehr als Sophie, die mir teilweise ein wenig zu zickig vorkam. 


    Aber ab Seite 200 lies das ganze ein wenig nach. Es passiert nicht wirklich viel und die Suche nach den Hintergründen  von Lizs und Sophies Mutter Tod war ohne großartige Fortschritte. 


    Teilweise wurde es mir auch ein wenig zu wirr, dem Sachverhalt zu folgen, da immer wieder neue Informationen auf einen stießen. 


    Leider nicht so gelungen, wie es zu erst klang. trotzdem waren die Charaktere und der Schreibstil wirklich toll 💜


  17. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.026)
    Aktuelle Rezension von: Filmfan

    Die Geschichte in Illuminati von Dan Brown ist sehr interessant. Allerdings würde ich empfehlen erst das Buch zu lesen bevor man sich den Film ansieht.
    Die Story ist hier und da etwas langatmig, dennoch irgendwie fesselnd. Ich mag den Autor und habe den Film auch gesehen. Erzählt wird in der dritten Person. Ich kann diesen Bestseller nur weiter empfehlen.

  18. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.383)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  19. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.273)
    Aktuelle Rezension von: Reading-Fox

    Ich habe die Dilogie von Lissa Price bereits vor einigen Jahren gelesen. Als ich sie dann vor kurzem beim Stöbern auf meiner liebsten Hörbuch-App entdeckte, hatte ich spontan Lust auf einen ReRead - auch um zu schauen, ob sich meine Sicht auf die Bücher mit den Jahren verändert hat. Wenig überraschend nicht: Starters ist für mich weiterhin ein solider Thriller in einem postapokalyptisch-dystopischen Setting, dem es besonders beim Worldbuilding und bei der Charakterentwicklung an Tiefe mangelt. Und, nun ja, Enders war katastrophaler als ich es in Erinnerung hatte. 

    Eine gute Dystopie steht und fällt mit dem Worldbuilding, mit einer plausiblen Erklärung, warum unsere aktuelle Gesellschaft gescheitert ist und wie sich die neue Gesellschaft herausgebildet hat. Und gerade da klafft bereits in Starters eine riesengroße Lücke. Zwar werden die Sporenkriege erwähnt und das Virus, das allen Middles das Leben gekostet hat, aber weiter in die Tiefe geht Price leider nicht. Mir stellten sich so viele Fragen, die bis zum Schluss nicht beantwortet wurden.

    • Was hat die Sporenkriege ausgelöst? 
    • Warum setzte man auf biologische Kriegsführung? 
    • Was hat letztendlich zum Ende des Krieges geführt? 
    • Wie lange hat es gedauert, bis es einen Impfstoff gegen das Virus gab? 
    • Wie kann es sein, dass die USA trotz Kriegen und verheerender Verluste in der Bevölkerung bereits nach einem Jahr wieder reibungslos zu funktionieren scheint? 
    • Warum haben der Krieg und das Virus keinerlei emotionale Folgen für die Ender - auch sie haben doch Familienmitglieder verloren? 
    • Welches Interesse hat die Regierung, die Waisenkinder in Heime zu sperren und dort zu drangsalieren statt sie vernünftig auszubilden? Wozu dieser enorme finanzielle Aufwand? The list goes on ...

    Eigentlich ist der Konflikt der Welt von Starters recht spannend: Die Alten, die die heutige Welt aufgebaut haben, das Geld und die Macht in den Händen halten, stehen den Jungen gegenüber, die ihre eigene Welt aufbauen wollen, aber noch nicht die nötigen Mittel haben, um ihre Visionen zu verwirklichen. Mit den Folgen des Krieges und der Epidemie, dem großen Ungleichgewicht zwischen altem und jungem Teil der Bevölkerung, das daraus hervorging, beschäftigt sich diese Dilogie leider nur am Rande.

    Stattdessen steht ein ganz anderer Konflikt im Mittelpunkt: Zwar ist die Medizin so weit fortgeschritten, dass Menschen bis zu 200 Jahre alt werden können, aber die Ender jagen dennoch der Jugend und Schönheit hinterher. Und hier kommt Prime Destinations a.k.a. die Body Bank ins Spiel, die scheinbar eine Win-Win-Situation anbietet: Die Ender erhalten die Möglichkeit, eine zweite Jugend zu erleben und die armen Starter-Kids bekommen eine großzügige Entschädigung für die Unannehmlichkeiten der Kontrollübernahme. Nur ist der temporäre "Besitz" des jugendlichen Körpers manchen Endern nicht genug und genau in diese Machenschaften stolpert Callie Woodland, unsere Protagonistin.

    Callie war zu Beginn noch sehr sympathisch. Die Angst und Verzweiflung seine Familie in einer Virus-Epidemie zu verlieren, können wir wohl alle mittlerweile sehr gut nachvollziehen. Ihre Trauer und Sehnsucht nach ihren Eltern ging mir daher sehr nahe. Price hat das Leben der Kinder auf der Straße schonungslos beschrieben. Man spürt die Last und Verantwortung, die Callie tagtäglich schultert -  die Sorge um die Gesundheit ihres Bruders, genügend Essen und sauberes Wasser, einen sicheren Schlafplatz. Callies Motivation am Anfang war stark und man möchte ihr gerne glauben, dass sich mit ein paar Sessions bei der Body Bank all diese Sorgen in Luft auflösen. Ein bisschen erinnert sie mich an Katniss: Eigentlich ein durchschnittliches Mädchen, dass sich nur um das Wohlergehen ihrer Familie sorgt und ein gutes Gespür für Gerechtigkeit besitzt. Nur, Katniss ist nicht so naiv und durchschaut das Kapitol. 

    Auch wenn sie bereits seit einem Jahr auf der Straße lebt, ist Callie immer noch ein 16-jähriges Mädchen und ihre Gutgläubigkeit lässt viel Raum für Entwicklung, aber leider geht Callie auch noch am Ende des ersten Bands blauäugig durch ihre Welt. Sie macht einfach keine Entwicklung durch und wird von Nebenfiguren, die eigentlich den Plot bestimmen, über das Schachbrett geschoben. Dabei bleiben leider auch die Emotionen auf der Strecke. Callie lässt sich so sehr von dem Leben ihrer Mieterin einnehmen, dass sie sich kaum mehr einen Gedanken um ihren Bruder macht. Dafür entwickelt sie Instant-Zuneigung für Personen, die sie nur einige Male flüchtig getroffen hat. Auch Blake zähle ich hier dazu: Club-Bekanntschaft, Sohn des Senators, Love-Interest. Die beiden waren eigentlich ganz süß zusammen, aber wie für das Genre üblich, entwickelt sich auch hier alles viel zu schnell.

    Dennoch gelingt es Price im Mittelteil einen guten Spannungsbogen aufzubauen und einen soliden Thriller über die Machenschaften eines zwielichtigen Unternehmens zu erzählen. Es ist sehr schade, dass das Worldbuilding durch die Hintergrundgeschichte eigentlich noch ganz andere Konflikte eröffnet, die - zumindest im ersten Band - überhaupt nicht weiterentwickelt werden. Zumal es die Sporenkriege und die Epidemie nicht wirklich gebraucht hätte, um diese Geschichte zu erzählen. In ihr liegen ganz andere spannende Fragen verborgen, die hoffentlich im zweiten Band augegriffen werden.

  20. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.477)
    Aktuelle Rezension von: Bethany_be

    Ich habe das Buch in so vielen Stücken gelesen, weil es mich leider gar nicht packen konnte. Das Setting, die Details und die Verknüpfungen waren allesamt sehr gelungen und auch Cassia als Protagonistin war sehr schön ausgearbeitet. Ihre mutige, starke, aber dennoch so rücksichtsvolle, liebe Ader passt wirklich gut zu dem eher ruhigen, mysteriösen Ky. 

    Vor allem die Dreiecksbeziehung zwischen Cassia, Ky und Xander fand ich sehr gelungen. Beide wären ,,ideale Partner" für Cassia gewesen. 

    Das Ende hat mich zum Glück in den Bann gezogen, die letzten 60 Seiten wurden also ziemlich spannend. Davor zog sich das Buch leider viel zu sehr. Ich weiß noch nicht, ob ich Band 2 lesen werde...

    Für eine Dystopie waren die Emotionen noch nicht greifbar genug, ich hätte mehr Aufstand und Tränen, Geschrei und rasende Wut erwartet. 

    Insgesamt ist es ein guter Roman für Zwischendurch:))

  21. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Oh mein Gott......was müssen die Menschen grausiges tun um einen Schutz vor dem Virus zu erlangen..... ich verrate hier in meiner Rezension natürlich nichts davon, nur so viel sei verraten, immer, wenn man beim lesen gerade wieder zu Atem kommt, dann passiert schon das nächste Unfassbare..... das Ende ist nicht das Ende ich lese natürlich in Kürze Band 2! 

    Dieses Buch zeigt auf, dass es irgentwie immer noch schlimmer geht und es lässt dem Leser keinerlei Pause.... ich bin entsetzt von den grausamen Ideen, habe nicht immer alles Technische verstanden und ich bin total von der Spannung gefangen! 

  22. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.542)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Smoky Barrett ist Agent beim FBI. Sie verlor Ihre Familie durch die Hand eines Serienmörders und versucht nun wieder ihr Leben in den Griff zu bekommen. Mit Hilfe Ihres Therapeuten fasst sie den Entschluss wieder die Leitung Ihrer Einheit zu übernehmen, als sie vom Tod Ihrer Schulfreundin erfährt. Auch sie wurde von einem Serienmörder gefoltert, vergewaltigt und dann getötet. Der Täter, der sich selbst als Nachfahre von Jack the Ripper bezeichnet, hat es direkt auf Smoky abgesehen. Sie soll sein Abberline werden. Und noch bevor sie das versteht, hat der Täter auch die Angehörigen des Teams im Visier. Wird das Team mit Smoky schaffen, diesen Mörder zu schnappen, bevor noch mehr Personen sterben müssen?


    Ich hab schon viel Gutes über die Reihe rund um Smoky gehört und konnte es kaum erwarten den ersten Teil zu lesen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht ganz so überzeugen, da es für mich ein bisschen zu derbe war. Gefühlt wurde in jedem Kapitel 2 mal „gekotzt“ oder Ähnliches, das könnte man anders umschreiben. Ich möchte auch sagen, dass die ganzen Beschreibungen nix für schwache Nerven sind. Ich finde auch, dass viele Wiederholungen darin vorkommen.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Am sympathischsten fand ich Alan washington, seine Art ist so herzlich aber er weiß auch ganz genau, wann er diesen Charakterzug ablegen muss. Leo ist eine gute Stütze in puncto Internet, Daten usw. Und auch sehr sympathisch, wenn auch noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Callie Thorne gefällt mir auch gut, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die immer einen kecken Spruch auf den Lippen. Smoky ist mir noch ein bisschen rätselhaft aber ich denke, man wird in den folgenden Büchern noch mehr über sie erfahren. James finde ich eher unsympathisch.


    Am Anfang der Geschichte kam mir in den Sinn, wer der Täter sein könnte und dies hat sich auch bewahrheitet. Auf der einen Seite hat dies die Spannung am Ende etwas rausgenommen, aber während der Jagd nach dem Täter kam schon einiges an Spannung auf. 


    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es wirklich noch ein so glimpfliches Ende nimmt für die Hauptcharaktere.


    Schlussendlich ist dies eine solide Geschichte und recht interessant gemacht, ich glaube man sollte aber ein bisschen etwas über den „wahren“ Jack the Ripper wissen um manche Begrifflichkeiten zu verstehen. Auch wenn mich das Buch nicht vom Hocker gerissen hat, freue ich mich auf die anderen Ermittlungen mit Smoky Barrett und ihrem Team.

  23. Cover des Buches Mortal Engines - Krieg der Städte (ISBN: 9783596702121)
    Philip Reeve

    Mortal Engines - Krieg der Städte

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Dieser absolut spannende Klappentext hat meine Freude und Hoffnung geweckt, wieder eine wundervolle Buchreihe für viele gemeinsame Leserunden mit Petrissa und Laura zu haben. Fahrende Städte, Luftschiffe, Piraten, Abenteuer – das klingt alles ganz wunderbar, gigantisch und nach einem Buch, das zu einem Highlight werden könnte. „Mortal Engines – Krieg der Städte“ von Philip Reeve wurde jedoch leider zu einer unsagbaren Enttäuschung.

     

     

    Eine etwas andere Zukunft

     


    „Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf eine kleine Schürferstadt.“


    (S. 4 des eBooks „Mortal Engines – Krieg der Städte“ von Philip Reeve, Fischer Tor)

     

     


    „Mortal Engines – Krieg der Städte“ spielt in der Zukunft auf der Erde, die in der Vergangenheit u. a. durch einen gewaltigen Krieg zerstört wurde. Viele der Menschen leben nun in fahrenden Städten, die durch die Gegend ziehen und andere, kleinere Städte „fressen“. Der Sinn dahinter: Rohstoffe, alles, was sie verwerten/brauchen können, um zu überleben und manchmal auch mächtiger zu werden. London ist eine solche Stadt, die nach Jahren ohne Beute in die Jagdgründe zurückkehrt. Doch die Obersten der Stadt verfolgen noch ein ganz anderes und größeres Ziel. Und dann taucht plötzlich ein Mädchen mit dem Namen Hester Shaw auf und versucht den Obersten Historiker Valentine zu ermorden. Tom, ein Historikergehilfe, rettet Valentine das Leben, verfolgt Hester bis zu einem Schacht, durch den sie in die Außenlande entkommt. Und kurz darauf wird Tom von seinem Vorbild Valentine durch eben diesen Schacht gestoßen. Nun müssen sich Tom und Hester durch die Außenlande kämpfen, auf dem Weg zurück nach London. Hester hat Rache im Sinn. Und Tom – der will einfach nur nach Hause und versteht die Welt nicht mehr. Auf ihrem Weg durch die Außenlande geraten sie jedoch von einer Katastrophe zur nächsten – von Sklavenhändler über Piraten, Luftschiffe und einer mörderischen Maschine ist alles dabei.

     

    Kritikpunkte

     

    Die Idee mit den fahrenden Städten finde ich gut. Dass diese herumfahren, um andere Städte zu verschlingen, hat mir dann überhaupt nicht mehr gefallen. Davon einmal abgesehen…

    Mit riesigen Buchstaben und Ausrufezeichen: Oberflächlich und keine Spannung, so kann man dieses Buch wohl am kürzesten beschreiben. Wie kann das angehen, bei einem solchen Klappentext?

    Alles an dem Buch, sowohl Story als auch die Charaktere und der Weltenbau wirkt oberflächlich und entbehrt jeglicher Spannung. Ungefähr 1/3 des Buches musste vergehen, bis ich überhaupt schon irgendetwas über „Mortal Engines“ sagen konnte. Anfangs war es recht kurzweilig, später gibt es auch hier und da mal einen winzigen unterhaltsamen Punkt. „Mortal Engines“ setzt aber fast nur auf Effekte und vernachlässigt einfach alles andere. Der Autor scheint sich nicht gerne mit dem Ausbau der Geschichte, des Weltenbaus und von Szenen befassen zu wollen und springt lieber actionreich hin und her. Das gilt leider auch für die Charaktere. Ich konnte gar nicht mit ihnen mitfühlen. So wirklich beschäftigt sich die Geschichte auch nicht mit ihnen, nur so weit, dass sie wie Platzhalter wirken. Hester: grimmig, entstellt. Tom: ängstlich, nicht objektiv denkend. Katherine: abenteuerlustig. In diesen Dimensionen bewegen sie sich, ohne Entwicklung. Und das ist nach einer Weile nervig und anstrengend.

    Mir fehlt an allen Ecken und Kanten die Tiefe. Bei all dem actionreichen Kram, den belanglosen Abenteuern und dem „krampfhaften“ Zerstörungswillen schlägt mein Herz nicht mit. Da ist kein Bangen um die Charaktere. Kein Hoffen, dass alles gut wird. Kein „An der Seite kleben“, da man unbedingt wissen muss (sofort), wie es weitergeht. Auf der Suche nach so etwas kann man hier verzweifeln – oder aufgeben. Ich habe Ersteres versucht. Mit der Folge, dass ich ungefähr ab der Hälfte des Buches nicht abgebrochen, dafür aber quergelesen habe. Bei mir war keine Motivation mehr, kein Interesse für die Details, ich wollte nur noch wissen, ob die Geschichte weiterhin so bleibt, wie zuvor. Tja, keine Änderung. Und was das Ende angeht, so hat mich dieses nur noch mehr enttäuscht. Die Idee an sich hätte so viel Potenzial für spannende Geschichten gehabt. Für mich die bisher größte Buch-Enttäuschung in diesem Jahr.

     

    Fazit:

    „Mortal Engines – Krieg der Städte“ von Philip Reeve setzt nur auf Effekte und vernachlässigt dabei die Geschichte an sich, die Charaktere und den Weltenbau. Alles wirkt oberflächlich, kann keine Spannung aufbauen und schon gar nicht mein Herz zum Schlagen bringen. Eher verlor ich die Motivation weiterzulesen. Ungefähr ab Mitte des Buches habe ich dann nur noch quergelesen. Und am Ende wartet die nächste große Enttäuschung. Für mich ist die Reise durch diese Buchreihe nun leider beendet.

  24. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Aria lebt an zwei Orten gleichzeitig. Über ihr Smarteye kann sie virtuell in die Welten eintauchen, Orte, die alles sein können und in denen sie jeder sein kann. Dabei ist sie selbst die ganze Zeit in einem einzigen Raum. Als der Kontakt zu ihrer Mutter abbricht, entschließt sie sich jedoch, in der Realität nach ihr zu suchen. Doch alles läuft schief und sie wird von den Siedlern in die Wildnis verbannt. Ein schrecklicher Ort, von dem sie weiß, dass sie dort nicht lang überleben kann. Doch es kommt anders. Sie trifft auf Perry, der von seinem eigenen Stamm verstoßen wurde und nun auf der Suche nach seinem Neffen ist. Er wurde von Siedlern entführt. Können Aria und Perry gemeinsam ihre Familien retten?

    Fazit: Ich bin ohne großartige Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde restlos überzeugt. Das World Building war fantastisch und absolut greifbar! Perry mit seiner eher verschlossenen Art und Aria, die ihn erstmal ihre Abneigung gegenüber den "Barbaren" spüren lässt, waren eine grandiose Mischung! Obwohl sie aus verschiedenen Welten kommen, haben sie doch eines gemeinsam: Sie würden alles tun, um die Menschen, die ihnen am nächsten stehen, zu retten. Aber auch die Nebencharaktere wie der fröhliche Roar und der selbstkritische Cinder haben sich in mein Herz geschlichen.

    Empfehlung: Dieser dystopische Jugendroman verlangt danach, gelesen zu werden!

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