Bücher mit dem Tag "tad williams"

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41 Bücher

  1. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Nach dem Tod des großen Königs Johan geriet das sorglose Leben eines Küchenjungen Simon (Sioman) ins Wanken. Er gerät mitten in den Kampf um den Drachenbeinthron zwischen den beiden Söhne des verstorbenen Königs, Elias und Josua. Und plötzlich muss er seine Heimat und alle die er liebt verlassen und in die große weite Welt aufbrechen, um selbst nicht getötet zu werden....


    Tad Williams ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen, der mit "Herr der Ringe" mithalten kann.

    Der Schreibstil ist hervorragend. Der Auto schafft es alles detailliert darzustellen ohne, dass es langweilig wird. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann ihre Entwicklung im Laufe des Buches mitverfolgen. 

    Die Welt von Osten Ard ist komplex und konnte vom Autor hervorragend dargestellt werden. Sie stellt eine Mischung aus dem Mittelalter und Magie, gepackt mit magischen Wesen und Zauberei dar. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und bin von dieser richtig begeistert.

    Für manch anderen könnte das Buch langatmig sein. Dies ist jedoch auch erforderlich, da man sonst diese komplexe Welt nicht verstehen wird. Zumal, finde ich, dass der Autor einen guten und interessanten Weg gefunden hat, dem Leser diese Welt auf eine spannende und unterhaltsame Weise näher zu bringen. 

  2. Cover des Buches Shadowmarch 1: Die Grenze (ISBN: 9783608949568)
    Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Zuerst sei gesagt, dass mir das Cover der Taschenbuch-Variante sehr gut gefällt. Die Illustration von Max Meinzold passt perfekt zur Stimmung der Geschichte.

    Zum Buch selbst:
    Ich würde den ersten Teil der Shadowmarch Reihe als klassiche Fantasy beschreiben. Das beginnt bereits bei der Ausgestaltung der Welt: Ein düsterer und geheimnisvoller Norden - in diesem Fall durch die Schattengrenze vom Rest der Welt getrennt; die Herrschaftsgebiete im Herzen des Kontinents, welcher wiederum sehr stark an ein mittelalterliches Europa erinnert; und ausgehend aus dem Süden - der auf einer Mischung aus arabischen und asiatischen Einflüssen zu basieren scheint - ein aufstrebendes Imperium das sich anschickt seine Grenzen gen Norden auszuweiten.
    Dazu kommen neben weiteren fantasievollen Geschöpfen die allseits bekannten Menschen, elben- und zwergenartigen Völker.
    Das mag nun für manche etwas langweilig oder redundant wirken, ich für meinen Teil bekomme aber nicht genug von klassischen Fantasy-Elementen; zumal es Tad Williams schafft diese einzelnen Bestandteile zu einer detailreichen und immersiven Welt zusammenzusetzen.

    Innerhalb dieser Welt sind es vor allem politischen Intrigen - und ihre Auswirkungen auf die Haupt- und Nebencharaktere - welche die Geschichte langsam aber stetig vorantreiben. Die Detailverliebtheit in den Beschreibungen der Umgebung und Gemütszustände verlangsamen zwar das Tempo, gehören bei Tad Williams aber einfach dazu. Außerdem gehört für mich persönlich der etwas blumige Schreibstil des Autors zu den absoluten Highlights des Genres.

    Bei den Charakteren - aber auch in der Handlung - werden immer mal wieder Ähnlichkeiten zu Tad Williams Reihe "Das Geheimnis der Großen Schwerter" sichtbar. Es macht manchmal den Eindruck als kämen hier Ideen und alternative Entwicklungen zu tragen, die es nicht in die vorhin erwähnte - und wohl bekannteste - Reihe des Autors geschafft haben. Ich hatte allerdings zu keinem Zeitpunkt das Gefühl eine Kopie einer bereits bekannten Serie zu lesen. Dazu sind die Unterschiede dann doch zu groß, wodurch die Eigenständigkeit dieser Tetralogie deutlich unterstrichen wird.

    Das gemächliche Tempo zu Beginn des Buches, sowie das Ende mit den unterschiedlichen Ausgangsituationen handelnder Personen, lassen vermuten, dass es ab dem zweiten Band erst so richtig losgeht. Ich denke, dass dann auch die vielversprechende Entwicklung einzelner Charaktere - die im ersten Band, mit wenigen Ausnahmen, noch etwas hintangestellt wirkte - wesentlich mehr in den Fokus treten wird.

    Wer klassische Fantasy im gemächlichen Tempo mag und/oder wem bereits "Das Geheimnis der Großen Schwerter" gefallen hat, wird auch am Start der Shadowmarch-Reihe Gefallen finden.

  3. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Simon, Joshua, Miriamel und die anderen sind unterwegs und versuchen ihre Ziele zu erreichen...


    Teil 2 ist genauso gut und spannend wie Teil 1, wenn nicht sogar noch besser (falls das überhaupt noch geht). In der Geschichte passt alles zusammen, auch wenn es auf den ersten Blick Kleinigkeiten sind. Am Ende wird alles zusammen geführt. Es ist die Art und Weise wie Tad Williams dies umsetzt, die mich so fasziniert und zu seinem Fan macht. Es ist die Sprache, die er anwendet, um die Welt um einen herum zu beschreiben, die einen fesselt. Er schafft es die Welt detailreich und genau zu beschreiben ohne, dass es langweilig oder ausschweifend wird. Es gelingt dem Autor auch hervorragend die Charaktere zu beschreiben. Es fällt dem Leser leicht sie zu verstehen und mit ihnen mitzugehen.

    Ich freue mich auf Band 3.

  4. Cover des Buches Die dunklen Gassen des Himmels (ISBN: 9783608949650)
    Tad Williams

    Die dunklen Gassen des Himmels

     (184)
    Aktuelle Rezension von: book_sorcery

    Vorab: Ich habe schon gehört, dass diese Reihe anders sein soll, als Williams anderen Reihen. Es ist eine recht “typische” Urban Fantasy, im Sinne von: es spielt mit so einigen Strickmustern des Genres. Der Ich-Erzähler ist ein Anwalt der Toten 💀 Nein, kein Ermittler oder Rechtsmediziner oder so. Sondern wortwörtlich einen Anwalt für die Toten, die er vor einem himmlischen Gericht als Rechtsanwalt verteidigt 😀 Der gute Bobby Dollar ist nämlich ein Engel. Dabei muss er sich natürlich mit allerlei Machenschaften der Hölle auseinandersetzen und, wie könnte es anders sein, mit dämonischen Wesen und teuflischen Intrigen.

    Ich persönlich liebe ja diese Prämisse, mit all ihren mehr oder weniger aufs Korn nehmenden biblischen Referenzen und Interpretationen. Sei es eine meiner liebsten Serien “Lucifer”, in der der Teufel auf Erden, sagen wir mal, eine Auszeit von der Hölle nimmt, oder auch der Film “Dogma” von Kevin Smith, der damals große Empörungswellen ausgelöst hat. Ich steh da einfach drauf 🤷🏼‍♀️

    Dieser erste Band der Bobby Dollar-Trilogie (übersetzt von Cornelia Holfelder-von der Tann) ist wohl keine bahnbrechende Neuheit in dem Genre. Ist Bobby Dollar ein Urban Fantasy-Klischee mit Bindungsangst und einem Hang zu selbstironischem Humor? Auf alle Fälle. 

    Aber trotzdem konnte Tad Williams mich mit seinem Witz, dem schönen, flüssigen Schreibstil und dem actionreichen Plot durchaus begeistern. Bei der kleinen Romanze in diesem Buch habe ich viel zu sehr mitgefiebert 😄

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen, mit Luft nach oben - wenn mir der Protagonist im nächsten Band noch mehr ans Herz wächst!

  5. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

     (311)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Stadt der goldenen Schatten der spannende Auftakt einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams ja bekannt.
    Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
    Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. In Band eins hat Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt.

  6. Cover des Buches Shadowmarch. Band 2 (ISBN: 9783608949575)
    Tad Williams

    Shadowmarch. Band 2

     (76)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Ich bin Leere. Du könntest mich mit allen Meeren der füllen, und ich wäre immer noch nicht voll, weil Leere niemals gefüllt werden kann. Du könntest alle Wesen der Welt zu Hilfe holen und würdest mich immer noch nicht heben können, weil Leere sich nicht bewegen lässt."

    "Das Spiel" ist die gelungene Fortsetzung von Tad Williams' epischer, vierteiliger Shadowmarch-Reihe.

    Zum Inhalt möchte ich euch nichts sagen, damit würde ich zu sehr spoilern. Nur soviel: Es geht ungemein spannend weiter. Allianzen und Zweckgemeinschaften finden sich zusammen und manch einer muss über sich hinauswachsen. Teilweise wird es auch sehr düster. 

    Auch diesmal wechselt Williams beim Erzählen wieder zwischen verschiedenen Perspektiven. Wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es zwölf Sichtweisen, aus denen die Geschichte vorangetrieben wird. Die Geschichte ist wie ein Spinnennetz aufgebaut, jeder Faden hängt irgendwie mit anderen zusammen. Und so langsam erfährt man einige Zusammenhänge, aber vieles bleibt auch noch offen.

    Nach wie vor finde ich die Vielfalt der Völker einfach großartig. Zu den Qar, Funderlingen, Skimmern, Dachlingen, Menschen und Göttern, gesellen sich noch einige seltsame grausige Kreaturen aus dem Zwielichtlande.

    Die Charaktere wirkten auf mich nach wie vor sehr lebendig und glaubwürdig. Meine Lieblinge sind auf jeden Fall der Funderling Chert und Pelaya, die Tochter eines Grafen von Hierosol.

  7. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard (ISBN: 9783608961966)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die erste Reihe um das sagenumwobene Land Osten Ard ist ja schon eine ganze Weile her, aber Tad Williams hat es geschafft, nach so vielen Jahren einen gelungenen Anschluss zu finden!
    Die Handlung beginnt 30 Jahre nach den Ereignissen aus "Das Geheimnis der großen Schwerter" und auch wenn der Autor im Vorwort schreibt, dass man hier keine Vorkenntnisse braucht und er alles Wesentliche zum Hintergrund eingeflochten hat, wäre es extrem schade, die vorherige Reihe nicht zu lesen!

    So viele Figuren kommen darin vor, die man schon kennt und auch wenn sie teilweise nur nebenbei erwähnt werden, hat man sofort einen Bezug zu ihnen und die Erinnerung, welche tragenden Rollen sie in der "Vorgeschichte" gespielt haben. Deshalb rate ich auf jeden Fall dazu, die Bücher um Osten Ard chronologisch zu lesen, wie ich es unten für euch aufgelistet habe.

    Durch meine Vorkenntnisse ist mir der Einstieg hier sehr leicht gefallen - es war wie ein Nachhause kommen, auch wenn viele der Figuren aus der ersten Reihe mittlerweile ein reifes Alter erreicht haben. Dafür rücken aber ihre Kinder und Enkel nach, die sich neuen Problemen stellen müssen, und davon gibt es nicht wenig:

    - Das Königspaar im Hochhorst sieht sich einer erneuten Gefahr aus dem Hohen Norden gegenüber

    - Der junge Prinz Morgan muss sich nach einer Jugend mit Saufgelagen und Weibergeschichten der schweren Herausforderung stellen, endlich erwachsen zu werden

    - Tiamak, der Gelehrte aus dem Wran, hat ein Rätsel einer alten Schrift zu lösen

    - Die junge Nezeru ist als Opfermutige der Nornen-Königin auf einer gefährlichen Mission unterwegs

    - und im Süden entstehen immer mehr Unruhen durch die Machthaber in Nabban und den kriegerischen Stämmen in den Thrithingen


    Reichlich Konflikte, die Tad Williams gekonnt verstrickt und wunderbar strukturiert aufbaut, so dass man nach und nach immer tiefer in die komplizierten Hintergründe der neuen Ereignisse eintaucht, die nichts gutes verheißen.

    Trotz dem Sammelsurium an Figuren und unterschiedlichen Schauplätzen verweilt der Autor lange genug in den Kapiteln, um beim Lesen ein Gefühl für die Szene entwickeln zu lassen. Hohes Tempo darf man aber nicht erwarten, denn er erzählt mit viel Liebe zum Detail - das mag für manche langwierig wirken, ich empfinde es als lebendig, anschaulich und wirkunsvoll. Grade durch den Rundumblick, was an den verschiedenen Ecken des Kontinents passiert, gibt es auch genügend Abwechslung!

    Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere mit interessanten Eigenschaften, Zielen und Herausforderungen, die mich sehr neugierig machen, wie es in der Fortsetzung mit ihnen weitergeht. An Ideen mangelt es Tad Williams jedenfalls nicht und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!

    Die vielen Leerseiten vor den Kapiteln finde ich allerdings unnötig, die hätte man sich sparen können. Ansonsten haben sie aber eine wunderschöne Optik von außen, eine übersichtliche Karte von Osten Ard im Inneren und eine ausführliche Liste aller Personen, Orte und Begriffe im Anhang.

  8. Cover des Buches Die Drachen der Tinkerfarm (ISBN: 9783608938326)
    Tad Williams

    Die Drachen der Tinkerfarm

     (220)
    Aktuelle Rezension von: darkstar9

    Sehr gutes Jugendbuch. Ich habe mir gleich beim lesen das zweite Band gekauft. Man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Dabei nehmen die Autoren ein mit auf eine fantastische Reise, wo man zusammen mit den beiden Kids Lucinda und Tyler langsam und spannendes ein paar Geheimnisse der Tinkerfarm auf die Spur kommt.

  9. Cover des Buches Brüder des Windes (ISBN: 9783608985030)
    Tad Williams

    Brüder des Windes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Motte_

    Mit „Brüder des Windes“ hat Tad Williams seine Osten-Ard-Reihe erneut ergänzt und ausgeschmückt. Diesmal handelt es sich, anders als bei den zuletzt erschienenen Romanen, allerdings nicht um eine Fortsetzung des Epos um das „Geheimnis der Großen Schwerter“. Vielmehr werden hier die Ereignisse, die sich tausend Jahre vor diesem zugetragen haben, näher beleuchtet.

    Im Fokus stehen hierbei die Brüder Hakatri und Ineluki, der aus den vorigen Romanen bereits als rachsüchtiger Sturmkönig bekannt sein dürfte.

    Pamon Kes, der Waffenträger Hakatris und leiser Protagonist des Buches, beschreibt hier die jungen Jahre seines Herrn, der auf einer Drachenjagd schwere Verletzungen erlitt – der Anlass für eine lange Odyssee auf der Suche nach einem Heilmittel, auf der Pamon Kes stets an seiner Seite reiste.

    Tad Williams gibt Einblick in die unterschiedlichen Wesen der beiden Brüder, den besonnenen, gutmütigen Hakatri, ganz im Kontrast zu seinem Bruder Ineluki, der - impulsiv und ichbezogen – bereits erahnen lässt, was die Jahre aufgestauten Zornes und Beeinflussung durch fragwürdige Ratgeber später einmal mit ihm anstellen würden.

    Im Hintergrund werden immer wieder die Spannungen zwischen den Zida’ya, den konservativen Herrschenden, denen auch die Brüder angehören, den von ihnen versklavten Tinukeda’ya wie Pamon Kes und den Menschen thematisiert.

    Auch wenn es sich bei „Brüder des Windes“ um ein Prequel zur Reihe um „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ handelt, würde ich das Buch eher nicht als Einstieg empfehlen, sondern mit den Romanen in der Reihenfolge ihres Erscheinens beginnen.
    Ohne das Hintergrundwissen um die späteren Ereignisse in Osten Ard stelle ich mir die Lektüre ein wenig zäh und möglicherweise etwas langatmig vor.
     Für Fans der Reihe aber ein erneutes Abtauchen in eine vertraute, fantastische Welt, die in jedem Teil der Reihe immer wieder neue Facetten zeigt.

  10. Cover des Buches Shadowmarch. Band 3 (ISBN: 9783608949582)
    Tad Williams

    Shadowmarch. Band 3

     (58)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Wie lange konnte ein Wesen mit gebeugtem Rücken gehen, ehe es sich nicht mehr aufzurichten vermochte? Wie lange konnten Höhlengeschöpfe so leben, als würden sie eines Tages ans Licht zurückkehren, ehe ihre Augen schließlich verkümmerten und ihre Haut so weiß wurde wie Leichenfleisch? Wie lange konnte man das Leben einer minderwertigen Kreatur führen, ehe man eine minderwertige Kreatur wurde?" (Gedanken Yasammez')

    "Die Dämmerung" ist der nunmehr dritte Band von Tad Williams Shadowmarch-Epos. Und nach wie vor habe ich viele kleine Puzzleteile vor mir. Einige davon fügen sich schon zu einem Teilbild - einem Hauch von etwas Größerem - zusammen, doch noch bleibt mir der Blick auf das ganze Bild verwehrt.

    Noch immer besetzt Hendon Tolly den Thron der Südmarkfeste. Doch fröhlich und frei kann er sich nicht fühlen, denn die Qar, das alte Elbenvolk, belagert die Burg. Und Yasammez, die schrechliche und blutrünstige Fürstin Stachelschwein sinnt nur auf Rache an den Menschlein.

    Unterdessen schlagen die Funderlinge tief unter der Südmarkfeste mit Vansens Hilfe ihre eigene Schlacht gegen die Kreaturen der Zwielichlande, welche sich einen Weg durch die alten Stollen, tief unter der Erde, bahnen. Prinzessin Briony hofft indessen auf Hilfe eines alten Verbündeten der Eddons: König Enander aus Syan. Und ihr Bruder Barrick ist nach wie vor hinter der Schattengrenze unterwegs, um sein Schicksal zu finden. An seiner Seite ist Skurn, ein alter, komischer Vogel, der mir mittlerweile doch arg ans Herz gewachsen ist.

    Der Autarch Sulepis nimmt im dritten Band auch einen großen Part ein. Wir begleiten ihn, seinen Minister Vash und König Olin Richtung Eion, denn Sulepis hat große Pläne und Olin ist ein wichtiger Bestandteil eben dieser. Und während Olin ein Gefangener des Autarchen ist, gerät Qinnitan in den Fängen Daikonas Vos in immer engere Bedrängnis. Vo hat außer seinem Leben nichts zu verlieren, und sein Leben liegt in den Händen des Autarchen.

    "Die Welt ist ein Dungfladen, und wir sind die Würmer, die darin leben und sich gegenseitig fressen. Der, der alle anderen gefressen hat, ist Sieger - aber er ist trotzdem nur der letzte überlebende Wurm in einem Klumpen Scheiße." (Vo zu Qinnitan)

    Die Geschichte entwickelt sich in ihrem eigenen Tempo, welches mir persönlich gut gefällt, aber einigen anderen Lesern vielleicht nicht. Für mich passt es hier einfach absolut zum Buch und der gesamten Story. Zwar mag es insgesamt mal etwas weniger Action sein, aber trotzdem passiert hier so unglaublich viel. Und so wechseln wir auch in Williams dritten Band wieder zwischen den Figuren dieses großen Spiels und erfahren nach und nach mehr Details und Zusammenhänge.

    Mein Lieblingszitat aus diesem dritten Buch ist definitiv das von Ynnir dem blinden König, Herr der Winde und des Denkens und Herrscher der Qar, der dies zu Barrick Eddon sagt:
    "Grüble nicht zu viel über das, was war oder das, was kommen könnte. Zwischen beiden ist alles, was zählt - alles, was ist."

    Dieser Spruch ist so wahr und zutreffend, denn wie oft leben wir nicht im Hier und Jetzt, sondern hängen verpassten Chancen oder alten Erinnerungen nach oder hadern mit dem, was kommen mag?

    Alles in allem eine gelungene Fortsetzung der Reihe.

  11. Cover des Buches Der Engelsturm (ISBN: 9783608961645)
    Tad Williams

    Der Engelsturm

     (248)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Ich weiß, der Anfang und das Ende sind am schwersten und doch kam mir dieses Ende sehr langatmig und lieblos vor.

    Lang aufgebaute Stränge wurden auf wenigen Seiten abgehandelt, große Geheimnisse wurden lieblos offenbart und die Liebe zum Detail und der Welt, die Williams erschaffen hat, ist in dem Teil verblasst.

    Wenn es ein Einzelband gewesen wäre, so hätte er von mir wahrscheinlich noch immer vier bis fünf Sterne bekommen, denn das Buch ist noch immer ein überdurchschnittlich gutes Buch, aber wenn man es mit den vorhergehenden Büchern vergleicht, ist es schwach.

    Deshalb gilt meine Kritik nur im Vergleich zu den Vorgängern.

    Auch zum Inhalt mag ich nicht viel sagen, denn es würde zu viel verraten. Gerade weil so viel um den heißen Brei geschrieben wurde, wäre jeglicher Inhalt, der preisgegeben wird ein riesiger Spoiler.

    Als Leser*in der anderen Teile würde ich es aber trotzdem noch lesen, denn das Ende ist gut und vieles wird aufgeklärt. Es ist nur eben eher ein Rohdiamant.

  12. Cover des Buches Der Blumenkrieg (ISBN: 9783453532748)
    Tad Williams

    Der Blumenkrieg

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Bei Tad Williams handelt es sich - neben George R.R. Martin - um einen der bekanntesten und prägendsten Fantasy-Autoren unserer Zeit. Die Tatsache, dass ich von Tad Williams bislang noch kein Buch gelesen habe, wollte ich daher nicht auf sich beruhen lassen. Da ich nicht gleich eine komplette Serie in Angriff nehmen wollte, griff ich stattdessen zu diesem Werk, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist.

    Keine Frage: Bei "Der Blumenkrieg" handelt es sich mit knapp 800 Seiten um einen richtigen Wälzer. Ich kam allerdings nicht über die ersten 10 Kapitel hinaus.

    Woran es lag, dass ich das Buch schließlich abgebrochen habe?

    Einerseits war der ausschweifende Erzählstil des Autors überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Die Sätze plätschern - in die Länge gezogen - einfach vor sich hin. Selbst nach 150 Seiten wollte bei mir überhaupt keine Spannung aufkommen. Zudem kam die Handlung nicht in die Pötte. Und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass sich daran nichts so schnell ändern würde.
    Dann gab es da noch die Hauptfigur Theo, der zwar wirklich gut ausgearbeitet war, sich aber trotz geringer Schulbildung unentwegt wie ein Gelehrter ausdrückte. Das passte einfach nicht zusammen.

    Da mir mein Bauchgefühl zuflüsterte, dass sich an den gegebenen Umständen wohl nichts mehr ändern würde, beendete ich vorzeitig meinen Besuch in die Elfenwelt, der eigentlich erst im 10. Kapitel beginnt (was auch schon Aussagekraft genug hat).

    Eine Stelle aus dem Buch ließ mich schmunzeln, brachte sie doch zum Ausdruck, wie es mir beim Lesen dieses Buches erging. Auf Seite 125 steht geschrieben:
    "Langsam verlor er die Geduld mit dem Buch seines Großonkels. Die Beschreibungen waren interessant, ja faszinierend (...). Das Buch war eine kuriose und wahrscheinlich hoffnungslos unverkäufliche Mischung aus Fantasy ohne Abenteuer (...)."
    Letzteres trifft auf "Der Blumenkrieg" zwar nicht zu. Aber für mich traf dieser Vergleich genau ins Schwarze.

    Fazit: Ich konnte feststellen, dass mir der Schreibstil von Tad Williams überhaupt nicht liegt. Das ist eben Pech für mich. Was spannende Charakterentwicklung und geschliffene Dialoge anbelangt, hat George R.R. Martin für mich ganz klar die Nase vorne. Da ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, vergebe ich eine mittlere Bewertung, die meine vorsichtige Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll.
  13. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.804)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Holly und Gerry sind ein junges verheiratetes Paar und sind sich beide sicher: sie haben ineinander den Seelenverwandten gefunden und wollten gemeinsam alt werden. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihnen.

    Als Gerry im Alter von 30 Jahren an einem Hirntumor verstirbt, bleibt Holly einsam und tieftraurig mit ihrem Leben zurück. Sie kann lange keine Freude mehr empfinden, kann sich nicht mehr dazu aufraffen das Leben zu lieben und vermisst Gerry mit jeder Faser ihres Seins. 

    Doch unerwartet hinterlässt ihr Ehemann ihr 10 Umschläge mit aufmunternden Worten und einer Liste für ihr Leben. Holly und ihre Freundinnen Sharon und Dennise können ihren Augen nicht trauen als sie sehen wie viel Mühe sich Gerry gegeben hat kurz vor seinem Tod ein Geschenk an seine Frau zu machen. Jeden Monat soll Holly einen Briefumschlag öffnen und die darin enthaltene Aufgabe in die Tat umsetzen. So lernt Holly mit Hilfe ihres verstorbenen Ehemannes wieder das Leben zu bejahen und die tiefen Wunden in ihrem Herzen zu heilen. 

    Die Geschichte hat mich an mehreren Stellen sehr getroffen, da man sich als Leser so sehr in Holly hineinversetzen kann. Jedes Mal wenn Holly geweint hat, hätte man glatt mitweinen können, so greifbar war ihr Schmerz und ihre aufrichten Liebe Gerry gegenüber. Mehrmals fragte ich mich, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten hätte...wie überlebt man so einen tragischen Tod eines geliebten Menschen? Doch Holly schafft dies trotz aller Widrigkeiten mit Hilfe Gerrys, ihrer Freundinnen und ihrer Familie. 

    Die Gespräche zwischen den Freundinnen haben mir am meisten Spaß gemacht und die kleinen Rückblenden zum Leben mit Gerry haben das Buch lebendig gestaltet.

    Eine klare Leseempfehlung! Jeder Mensch trauert anders und das wurde in diesem Buch hervorragend hervorgehoben. 

  14. Cover des Buches Otherland. Band 2 (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2

     (228)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Fluss aus blauem Feuer ist die klassische Fortsetzung: Alle Personen sind bekannt, die Geschichte knüpft nahtlos an die des ersten Buches an und hört ebenso abrupt auf. Man muss also den ersten Band gelesen haben.
    Nachdem ich den ersten Band "Stadt der goldenen Schatten" geradezu verschlungen habe, war ich besonders gespannt auf die Fortsetzung. Und Tad Williams hält, was er verspricht. Dieses Buch enthält an die zehn verschiedenen Handlungsstränge und jeder einzelne ist auf seine Art spannend. Das virtuelle Netzwerk "Otherland" ist das Werk einer Vereinigung der reichsten Menschen der Welt, der so genannten "Gralsbruderschaft". Ihr Ziel ist es, unsterblich zu werden. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht in dem Netzwerk gegen die Vereinigung zu kämpfen. Sie sind in dem virtuellen Netzwerk gefangen, wo sie von einer bizarren Welt in die nächste reisen. Da gibt es riesige Insekten, gefährliche Salatzangen und den Zauberer von Oz. Tad Williams' Phantasie scheint keine Grenzen zu kennen.
    Wer einmal mit der Otherland-Serie angefangen hat, kommt nicht mehr davon los. Das Buch ist mit seinen fast 900 Seiten zwar sehr dick, hat aber keine nennenswerten Längen.

  15. Cover des Buches Traumjäger und Goldpfote (ISBN: 9783608938319)
    Tad Williams

    Traumjäger und Goldpfote

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    Mit Traumjäger und Goldpfote wagte ich mich an ein Werk, das 1985 erstmals im Englischen unter "Tailchaser's Song" von dem namhaften Autoren Tad Williams erschien. Das Buch wird als "Tierfantasy" bezeichnet und erzählt die Geschichte des Katers Fritti Traumjäger.

    Katzen, Fantasy und ein bekannter Autor sind eigentlich drei Faktoren, die mir eine gute Unterhaltung liefern könnten - es aber leider nicht taten. Das ca. 380 Seiten lange Werk zog sich für mich derart in die Länge, dass ich das Gefühl hatte, es habe 3.000 Seiten. Spannung kam bei mir leider nicht auf. Stattdessen erging sich das Werk seitenlang in den Beschreibungen, wie Fritti von A nach B reist und was er unterwegs erlaubt.

    Die Katzen kommen in dem Werk nicht besonders gut weg. Sie scheinen zwar intelligenter, als die Menschen mutmaßen würden, und haben ihre eigenen Legenden, Geschichten und Götter - kommen aber gleichzeitig, wenn ein Haus ausgeräumt wurde und eine Katze weg ist, nicht einmal auf die Idee, diese könnte schlicht umgezogen sein. An die intelligenten Katzen aus "Die Schwarze Katze" kommen die hier beschriebenen Katzen nicht heran.

    Kurz und gut, ich wurde mit der Geschichte leider nicht warm. Auch als absolute Katzenliebhaberin gibt es von mir für dieses Buch leider keine Leseempfehlung.


  16. Cover des Buches Otherland. Band 4 (ISBN: 9783608949643)
    Tad Williams

    Otherland. Band 4

     (189)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Nach den verstrickten Handlungen der Bände 1-3 ist es kein Wunder, dass der letzte Band einen solchen Seitenumpfang hat. In spannenden Schritten kommt man nach und nach dem Geheimnis auf die Spur (sodass man auch über kurze Langeweileabschnitte hinweg sieht), bis in einem gigantischen Finale alle Lösungen geliefert werden. Hinter her ist man nur traurig, dass es nicht noch weiter geht.

  17. Cover des Buches Otherland. Band 3 (ISBN: 9783608949636)
    Tad Williams

    Otherland. Band 3

     (198)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

     912 Seiten die es in sich haben! Stunde um Stunde Lesevergnügen, und dazu jede Menge ausgefeilter Ideen in simulierten Welten, aber auch Ausflüge in die futuristische Realität. Wer sich auf diese Reihe einlässt, der hat eine große High-Fantasy-Welt vor sich, in der man rasend schnelle Entscheidungen treffen muss, um am Leben zu bleiben und sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen hat.

  18. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783844509366)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya


    Der Küchenjunge Simon lebt ein ziemlich gemütliches Leben auf dem Schloss des Königs, bis ihn die Umstände zur Flucht zwingen. Quer durch das ganze Land wird er verfolgt und trifft dabei auf die ungewöhnlichsten Gefährten…


    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheitsform erzählt, meistens aus der Sicht des Protagonisten Simon. Mit ihm konnte ich mich nicht vollständig anfreunden. Für meinen Geschmack jammert er viel zu viel und bemitleidet sich selbst. So findet er es beispielsweise ganz furchtbar, dass er in dem Schloss, in dem er aufgenommen wurde und einen Schlafplatz und genügend Essen erhält, auch noch arbeiten soll. Eigentlich finde ich eine solche Einstellung im mittelalterlichen Setting, in dem "Der Drachenbeinthron" spielt, sehr erstaunlich. In solchen mittelalterlichen Gesellschaften gibt es üblicherweise kein Sozialsystem, da heisst es arbeiten, betteln, stehlen oder verhungern, eine weitere Möglichkeit ist nicht vorgesehen (ausser man ist adelig geboren, natürlich). Auch sonst denkt er in erster Linie an sich, wenn er denn überhaupt mal denkt, so begriffsstutzig, wie er ist…


    Inhaltlich hat mich "Der Drachenbeinthron" an einem Mischung aus "Der Herr der Ringe" und "Das Lied von Eis und Feuer" (Game of Thrones) erinnert. Allerdings ist George R. R. Martins Reihe erst einige Jahre später erschienen, daher hat wohl eher er sich von Tad Williams inspirieren lassen als umgekehrt. Auf jeden Fall haben wir es hier mit recht klassischer High Fantasy zu tun.


    Während ich die Handlung eigentlich durchaus spannend fand (zumindest nachdem Simon endlich aus dem Schloss geflohen ist), verdarb mir Tad Williams umständlicher Erzählstil doch recht den Spass am Hörbuch. Jedes Detail wird von ihm ausführlich beschrieben, bis zum Gefieder der Vögel, die auf der Burg hausen. Das macht die Welt, in der die Geschichte spielt, zwar sehr plastisch und lebendig, aber dafür die Erzählung sehr langatmig. Die Handlung hätte wohl auch in der Hälfte der Zeit erzählt werden können, ohne inhaltlich etwas wegzulassen. Auch die Längenangaben erschienen mir unnötig umständlich. So ist des Öfteren von mehreren Achtelmeilen die Rede (wie wäre es mit einer Viertelmeile, oder einer Halben?), oder der Länge einer Turnierbahn (wie lange ist die? So lang wie ein Fussballfeld? Ein Handballfeld? Eine Kegelbahn?).


    An der Lesung habe ich allerdings gar nichts auszusetzen, wie könnte ich auch, wenn doch mein Lieblingsfragezeichen Bob Andrews das Buch liest (besser gesagt natürlich der Bob Andrews Sprecher Andreas Fröhlich). Man merkt gut, dass hier ein Vollprofi am Werk ist. Andrea Fröhlich betont alles richtig, macht an den passenden Orten Pausen und schafft es, alle Figuren unterschiedlich und gut erkennbar zu gestalten.


    Mein Fazit

    Unglaublich detailliert, aber gerade deswegen sehr langatmig

  19. Cover des Buches Der brennende Mann (ISBN: 9783608936964)
    Tad Williams

    Der brennende Mann

     (45)
    Aktuelle Rezension von: oneday2bookblog

    Ich gebe zu, dass ich als großer Tad Williams Fan natürlich etwas befangen bin. Ich habe die "Das Gehemeinis der Großen Schwerter"-Bände und die "Osten-Ard"-Reihe verschlungen und mich anschließend wochenlang auf die Lektüre des kleinen Begleitbüchleins "Der brennende Mann" gefreut. Ich habe eine andere Art von Roman erwartet und wurde mit einer sagenähnlichen gut strukturierten und düsteren Geschichte aus der Sicht einer jungen Frau überrascht.

    "Der brennende Mann" wird so spannend und schaurig schön erzählt, dass ich die Geschichte in einem Rutsch auslesen musste. Besonders mochte ich die düstere Atmosphäre und die anfänglich zerbrechlich und schwach wirkende Protagonistin sowie den Lord, der sich mehr und mehr in seinem eigenen Glaubensdilemma verstrickt. Dass, die sagenähnliche Erzählung mit einem eher untypischen und tragischen Ende ausgestattet wurde, trägt nur zu meiner positiven Meinung über den Roman bei.


    Die gesamte Rezension auf unserem Blog:

    oneday2bookblog.com

  20. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 1 (ISBN: 9783608984774)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 1

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Seit Ewigkeiten mal ein Buch, dass ich zum zweiten Mal gelesen habe. Aber es war auch schon ewig her, dass ich es zum ersten Mal gelesen habe. An viele Dinge konnte ich mich noch dunkel erinnern, an einige aber gar nicht mehr.
    Das ist vielleicht bei dem Personal das hier aufgefahren wird, auch kein Wunder (das Buch hat 30 Seiten Glossar).
    Es ist nicht langweilig, aber erscheint im Grunde genommen wie eine lange Einführung. Ich denke (und hoffe) das die eigentliche Action dann noch in den nächsten Bänden kommt. Denn eigentlich passiert nicht viel mehr als dass das Königspaar durch sein Land reist und seine Fürsten besucht. Dabei gibt es immer mehr Zeichen, dass ihr alter Feind die Nornenkönigin (mit ihrem Volk) sich wieder erhebt, die man vor 30 Jahren in einem verlustreichen Krieg zurückgeschlagen hat.
    Viele Kapitel behandeln das Königspaar, seine Familie und das Gefolge, aber auch eine Gruppe von Nornen, die sich selbst Hikeda'ya nennen, wird näher vorgestellt.
    Auch andere Gruppierungen und Stämme, die dann wahrscheinlich in den nächsten Büchern nochmal auftauchen, lernt man kennen.
    Den Fokus auf das Königspaar fand ich insofern etwas nervig, dass ich mit der Königin nicht so viel anfangen konnte. Ständig war sie eingeschnappt oder beleidigt.
    Ansonsten hat es mir aber ganz gut gefallen. Deshalb gibt es 4 von 5 ⭐.

  21. Cover des Buches Das Herz der verlorenen Dinge (ISBN: 9783608963991)
    Tad Williams

    Das Herz der verlorenen Dinge

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Das Herz der verlorenen Dinge – Teil 0.5 der Der letzte König von Osten Ard Reihe von Tad Williams

     Schon während dem Lesen konnte ich es kaum erwarten diese Rezension zu verfassen – so begeistert war ich von diesem Buch und so sehr habe ich mich darauf gefreut meine Meinung darüber zu teilen:

    Das Buch schließt die Lücke zwischen Das Geheimnis der großen Schwerter und Der letzte König von Osten Ard. Zwei epische Fantasy Reihen, entsprungen aus Feder von Tad Williams. Doch dieses Buch ist so viel mehr als nur ein Lückenfüller.

    Die Schlacht um den Hochhorst – oder Asu’a – ist entschieden, doch der große Krieg ist noch lange nicht zu Ende. Schauplatz dieses (für Tad Williams Verhältnisse) sehr kurzen Romanes, ist die Heimat der Weisfüchse; Ihr letzter Zufluchtsort, versteckt im Schutz des mächtigen Berges Sturmspitze. Die Belagerung der steinigen Festung bietet die Kulisse einer Geschichte, in der einige Fragen aufgeworfen werden:

    • Was passiert, wenn der Jäger plötzlich zum Gejagten wird?
    • Was passiert, wenn Mut und Tapferkeit in blankem Hass umschlagen?
    • Welche Folgen hat blinder Stolz auf eine längst vergessene Vergangenheit?
    • Welcher Preis muss gezahlt werden, um neue Wege gehen zu können?

    Während diese Fragen beantwortet werden, erfahren wir einiges mehr über die Geschichte von Osten Ard – im Besonderen über die Vergangenheit der Feenvölker.

    So viel Geschichte steckt in dieser Welt und so viel gibt es zu erzählen. Tad Williams versteht es wie kaum ein anderer eine fantastische Welt zum Leben zu erwecken. Man fühlt sich beim Lesen selbst in den hohen Norden versetzt. Man friert gemeinsam mit den Soldaten in der eisigen Kälte am Fuße des Berges, oder sammelt neuen Mut, entfacht durch die Worte inspirierender Persönlichkeiten, wie sie nur die Zeit höchster Not hervorzubringen vermag. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl durch Informationen zur Welt, Geografie oder Geschichte überfordert zu werden oder den Fokus zu verlieren.

    Besonders spannend: Auf Grund der zuvor genannten Fragen war es mir kaum möglich zu sagen, wer nun Pro- und wer Antagonist dieser Geschichte ist. Jeder will nur das Beste für sein Volk, doch unterscheiden sich die Vorstellungen wie dieses Ziel erreicht werden kann, und welche Opfer dafür gebracht werden müssen, grundlegend voneinander. Gut oder Böse liegt in diesem Fall viel mehr denn je im Auge des Betrachters.

    Williams Schreibstil ist zu alledem wie das Tüpfelchen auf dem I. Detailreich, gefühlsstark und an manchen Stellen sogar poetisch. Allerdings ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten übertrieben zu wirken, oder den Lesefluss ins Stocken zu bringen.

    Diesen Roman zu lesen war eine große Freude: Es gab Action, Gefühle, Hintergründe und vor allem Charaktere, die mich bereits zum Zeitpunkt ihres Auftritts in den Bann gezogen haben. Dieses Buch ist für mich genau das, was es sein soll: Eine Geschichte über die Vergangenheit, die gleichzeitig meine Neugierde auf die Zukunft wecken konnte. Eine Zukunft, die mich in der Reihe Der letzte König von Osten Ard erwartet, und auf die ich mich schon sehr freue!

    Klare Leseempfehlung für alle die bereits Das Geheimnis der großen Schwerter gelesen haben!

  22. Cover des Buches Otherland- City of Golden Shadow (ISBN: 9781857236040)
    Tad Williams

    Otherland- City of Golden Shadow

     (38)
    Aktuelle Rezension von: kirjoittaessani
    Vor vielen Jahren -- vielleicht zehn oder etwas mehr -- habe ich in meiner Stammbuchhandlung zum ersten Mal einen Otherland-Band gesehen. Aus irgendeinem Grunde habe ich zwar ab und an einen Blick darauf geworfen, mich aber nie weiter dafür interessiert. Inzwischen habe ich Stadt und Buchhandlung gewechselt, aber als mein Blick Anfang 2009 auf City of Golden Shadow fiel, da habe ich zugeschlagen. Die geheimnisvolle Stadt, die auf dem Buchdeckel abgebildet ist, mag bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Aber wichtiger noch waren die Konnotationen, die in dem Namen Otherland mitschwangen: ich stelle mir eine Welt vor, die völlig anders ist, entrückt, eben nicht von dieser Welt. Das hat sich wieder so angefühlt wie damals, als der Protagonist eines Egan-Romans von seinen Kindheitserinnerungen an die Kähler-Mannigfaltigkeit berichtete; nur, daß ich damals sofort, nachdem ich das Zitat in einer Rezension entdeckt hatte, hin und weg war. Bei Otherland hat sich die Spannung langsam, über Jahre aufgebaut. Nun lag der erste Band also vor mir. Daß es doch recht lange -- etwa ein Jahr -- gedauert hat, bis ich die gut neunhundert Seiten durchgelesen hatte, stellt ihm kein gutes Zeugnis aus. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Ein weltweites Computernetzwerk -- man könnte es Web 3.0 nennen -- ist allgegenwärtig, und der Zugang erfolgt in der Regel in der Art der virtuellen Realität: man sitzt nicht vor dem Bildschirm, sondern taucht mit Brille und Datenhandschuhen (oder gleich durch ein Implantat) völlig ein in die Computerwelt. Der Autor präsentiert eine Reihe von Erzählsträngen, die erst im Laufe der Zeit zusammengeführt werden. Da gibt es Thargor, den sehr stereotypen schwertschwingenden Helden in einer ebenso stereotypen Fantasywelt, offensichtlich ein Rollenspiel. Dazu findet man einige undurchsichtigere Episoden, etwa über einen psychopathischen Serienmörder oder einen altägyptischen Gottkönig. Sehr beeindruckend im Sinne meiner Otherland-Erwartungen, aber auch sehr beängstigend finde ich die Handlung um Paul Jonas, die das Buch auch eröffnet: er ist Soldat in einem Schützengraben im ersten Weltkrieg, aber Kulisse und Handlung sind in ihrem Schrecken seltsam abstrahiert, der Beschuß nie endend, Jonas' Erinnerung verblaßt, sein Erleben von seltsamen Träumen geprägt. Dieser Erzählstrang blieb für mich lange unklar, aber er gehört zu den stärkeren Seiten des Romans. Die Haupthandlung ist dagegen so gewöhnlich, daß sie sich fast im eigenen Bekanntenkreis abspielen könnte: die Südafrikanerin Irene Sulaweyo (Renie) lehrt an der Universität, muß sich aber nebenbei um ihren Bruder kümmern, der noch ein Kind ist, und ihren Vater, der seit dem Tod der Mutter apathisch geworden und dem Alkohol verfallen ist. Ihre kleinen Sorgen und Nöte spitzen sich zu, als ihr Bruder plötzlich ins Koma fällt. Bei ihren Recherchen findet Renie heraus, daß es überall auf der Welt ähnliche Fälle gibt. Zusammen mit einem ihrer Studenten, dem Buschmann !Xabbu, macht sie sich daran, den Grund für die Epidemie aufzudecken. Ich bin durchaus kein Feind von Erzählungen mit Längen -- allerdings erwarte ich schon, daß diese Längen einen erzählerischen Sinn haben. Wenn City of Golden Shadow an die vierhundert Seiten Vorgeplänkel braucht, bis der Leser überhaupt weiß, worum es sich dreht -- bis sozusagen die Frage gestellt ist und die Suche nach der Antwort beginnen kann -- dann möchte ich auch, daß das Vorgeplänkel an sich und ohne den Hintergrund des Romans eine spannende Geschichte bietet. Frei nach Saint-Exupéry soll eben kein Satz gestrichen werden können. Bei einigen der Erzählstränge hat Williams das geschafft -- vor allem eben bei dem um Paul Jonas -- aber die Geschichte um Renie plätschert leider recht langweilig vor sich hin. Wenn es andererseits nur um die Vorstellung der Charaktere gegangen wäre, dann hätte man das auch wesentlich weniger raumgreifend tun können. Ab diesem Punkt, an dem also Charaktere und Kulisse an Ort und Stelle sind und die eigentliche Handlung beginnt, ist das Buch dann endlich spannend und mitreißend bis zur letzten Seite. Damit sind wir auch schon bei dem zweiten Problem, das ich mit City of Golden Shadow habe: es hat kein Ende. Damit meine ich nicht, daß etwa das Dénouement zugunsten eines Cliffhangers fehlte. Vielmehr hört das Buch einfach mitten in der Handlung -- aber mitnichten an einer herausragend spannenden Stelle -- auf. Zugegeben, Otherland gilt als ein langer Roman, der lediglich aufgrund äußerer Umstände in vier Bänden erschienen ist (Bücher mit viertausend Seiten lassen sich nunmal schlecht binden oder verkaufen). Allerdings erwarte ich trotzdem, daß die einzelnen Bände wenigstens in Grundzügen einen Abschluß bieten, zum Beispiel indem eine Teilhandlung beendet und die nächste noch nicht begonnen ist. Das klappt bei den allseits beliebten Trilogien ja auch, selbst beim Herrn der Ringe, der ursprünglich als einbändiges Werk geplant und dann vom Verlag aus wirtschaftlichen Gründen geteilt wurde. Zusammenfassend finde ich -- ohne Kenntnis der anderen Bände -- die Geschichte durchaus interessant und spannend, wegen des viel zu langen Anfangs und des fehlenden Endes mag ich aber trotzdem nur drei von fünf Sternen vergeben.
  23. Cover des Buches Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4 (ISBN: 9783596161508)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4

     (105)
    Aktuelle Rezension von: LenaS
    Worum geht es?
    König Johan steht auf der Schwelle zum Tod und hinterlässt die Söhne Elias und Joshua. Zudem gibt es den Jungen Simon, der in der Küche des Königs dient und gern Magie erlernen möchte. Der Autor T. Williams entführt uns in eine eigenständige Welt und man glaubt beim lesen, Teil von ihr zu sein. Die Saga hat unglaublich viele Seiten, aber sie war spannend und unterhaltsam.
    Das Epos ist aus meiner Sicht 5 Sterne wert.
  24. Cover des Buches The War of the Flowers (ISBN: 075640181X)
    Tad Williams

    The War of the Flowers

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Benuchetba

    Tad Williams hat wahnsinnig viele Ideen, Power, Humor und Leidenschaft. Allerdings begeistert er sich zu sehr für seine Welten und dann wird es mir zu ausführlich. Die Handlung an sich ist sehr spannend. Dabei konnte ich nicht herausfinden, wie es der Autor schafft, den Leser die Gefahr riechen zu lassen ohne deutliche Zeichen zu setzen. Den Hauptdarsteller Theo überholt der Leser manchmal in seiner Intelligenz, d.h. wir verstehen Andeutungen und Zusammenhänge früher als er. Dies erzeugt eine deutliche Sympathie für Theo und sein verschrobenes Leben. Es macht Spaß mitzuerleben, wie er denkt und wie er in seine lebensgefährliche Reise in die zweite Welt hineinwächst. Tolle Freunde und Gestalten machen das Ganze noch abwechslungsreicher. Aber - die Nebensächlichkeiten - die vom Handlungsstrang ablenken sind mir zu massiv. Ich würde das Buch auf 600 Seiten kürzen und dann hätte es 5 Sterne! Auf jeden Fall eine einmalige und tolle Lektüre. Mit einem super Zitat: "Death is life`s way of telling you to slow down."

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