Bücher mit dem Tag "tabu"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tabu" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (768)
    Aktuelle Rezension von: IchLeseGerneUndDu

    Ich möchte vorab nicht unerwähnt lassen, dass es in diesem Buch einige unschöne, brutale, blutige, bestialische Szenen gibt.

    So harmlos das Cover erscheint, so brutaler geht es auf den ersten Seiten zur Sache. Obwohl die Szenen nicht detailliert beschrieben sind, springt das Kopfkino mächtig an. Ja, man leidet nahezu mit. Schon bald tritt dann auch die Hauptprotagonistin, Kate Burkholder, auf, die erst im Laufe der Geschichte nahbar wird. Ihre Vergangenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, so dass die Spannung immer gleichbleibend wirkt. Ermittlerische Verstärkung erhält sie durch John Tomasetti, der ebenfalls eine bewegte Vergangenheit hat. Die beiden kommen sich zwar näher, aber diese Liebelei steht nie im Vordergrund. Es ist nach all den brutalen Szenen eher als Entspannung zu betrachten. Linda Castillo versteht es, die Polizeichefin als Hauptperson darzustellen, aber das Geschehen nie ausser Acht zu lassen. Durch den prägnanten Schreibstil wollte ich immer mehr wissen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

    Ich freue mich schon auf den Nachfolgeband, der bereits für mich bereit liegt.


  2. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Die 16-jährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, nachdem ihr Vater die Familie verlassen und ihre Mutter sich mehr und mehr dem Alkohol und ihrem jüngeren Liebhaber hingibt. Die beiden versuchen verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, dass ihre Beziehung verboten ist, dennoch können sie ihre Gefühle füreinander nicht leugnen. Mit fatalen Folgen… 

    Die Geschichte der fünf Geschwister hat mich sehr bewegt und aufgewühlt. Man wünscht ihnen nur, dass sie glücklich werden und besonders einen Erwachsenen, der Maya und Lochan die Last von den Schultern nimmt, sich um alles kümmern zu müssen. Besonders das Ende hat mich schockiert und ich werde mich definitiv noch länger an dieses Buch erinnern.

  3. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783328601449)
    Ashley Audrain

    Der Verdacht

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Shimona

    Achtung Spoiler!

    Eine Geschichte, die extremst triggern kann! Bei mir war es der Fall. Daher musste ich unedingt Pausen einlegen. 

    Nachdem die Mutter den Verlust ihres kleinen Sohnes beschreibt und wie es passiert ist, war ich erstmal so geschockt, daß ich abbrechen mußte. Wenn man selber keine Kinder hat, ist es wohl etwas besser zu ertragen, aber da ich selber einen kleinen Sohn habe hat es mich zutiefst berührt. Ich mußte sogar weinen. 

    Außerdem beinhaltet es eine  schwierige Mutter- Tochter-Beziehung, die mich ebenfalls tief berührte, da es bei mir persönlich ähnlich war. 

    Und schließlich trifft auch noch die Trennung von einem Mann zu, mit dem Sie die Kinder hat. Der aber inzwischen mit einer anderen Frau zusammen ist (trifft ebenfalls zu, LEIDER).

    Mit anderen Worten: Diese Geschichte hat mich in Mark und Bein erschüttert. Das mußte ich erstmal verdauen. 

    Einen Stern Abzug gab es, da ich das Ende sehe komisch fand und nicht deuten konnte.

    Ein Buch das einem den Atem nimmt.

  4. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442482450)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.297)
    Aktuelle Rezension von: Sa_LiMa

    Alle 3 Bücher sind gut. Man kann die Entwicklung der Hauptdarsteller verfolgen, und den Sinn verstehen (auch wenn jeder andere Probleme hat) das ohne "Arbeit" eine Beziehung nicht funktioniert.  Das ganze ist gewürzt mit erotik und ein bisschen krimi.

  5. Cover des Buches Sonea 2 (ISBN: 9783442267507)
    Trudi Canavan

    Sonea 2

     (565)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem mich der erste Teil so begeistert hatte, hatte ich mir von dieser Fortsetzung wirklich mehr erwartet.
    Erstens fiel es mir dieses Mal wirklich schwerer in die Geschichte überhaupt rein zukommen. Ein Großteil der ersten Hälfte des Buches fühlte sich zum Teil unwichtig an und war wirklich träge.
    Erst in den viel späteren Kapiteln nahm die Geschichte erst fahrt auf und wurde fesselnder. Hoffe der dritte Band ist besser

  6. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (507)
    Aktuelle Rezension von: PureBrassAndBooks

    Erwartungen:

    Ich habe schon lange kein gutes Jugendbuch mehr gelesen. Daher wurde es einfach Zeit. Ich war sehr gespannt auf die Umsetzung des sensiblen Themas "Magersucht".
     

    Cover/Qualität Print: 

    Das Buch gibt es nur als Taschenbuch. Allein der Titel hätte wohl einen Preis verdient. Das Cover selbst ist sehr schlicht.

     Setting:

    Phoebe´s große Schwester April kämpft in einer Klinik gegen Magersucht.
    Phoebe hat so viele Fragen, doch die Erwachsenen gehen ihnen aus dem Weg. Alles ist anders ohne ihre Schwester.
    Sie schreibt ihr Briefe, versucht Antworten zu bekommen und erzählt von ihrem Alltag.

    Charaktere:

    Phoebe ist erst Acht, aber hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und viele schöne Wörter und vergleiche. Ihre Eltern und ihre Schwester lernen wir hier aus ihrer Sicht kennen.

     

    Schreibstil: 

    Das macht wirklich sprachlos. Das Buch ist hauptsächlich in Briefform verfasst. Ich hätte mir vorher nicht vorstellen können, wie gut das der Autorin hier gelungen ist.
    Ich bin wirklich begeistert!

     

    Meinung/Fazit: 

    Es wundert mich wirklich, dass dieses Buch so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und eigentlich unzählige Literaturpreise hätte bekommen müssen. 

    Sprachlich und stilistisch ein absolutes Meisterwerk und definitiv literarisch einzigartig.
     Vielmehr gibt es auch gar nicht zu schreiben, man merkt mir meine Begeisterung an. Oder auch Sprachlosigkeit.


    Das Thema wurde wunderbar verpackt und verarbeitet und hat mich darüber hinaus auch dazu veranlasst, mich mit meiner eigenen Kindheit gedanklich auseinanderzusetzen.
     Leseempfehlung!

    https://purebrassbooks.de/rezensionen/was-fehlt-wenn-ich-verschwunden-bin-von-lilly-lindner/


  7. Cover des Buches Bis wir eins sind (ISBN: 9783956498237)
    Jodi Ellen Malpas

    Bis wir eins sind

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Ich bin noch immer überrascht, wenn ich daran denke, wie sehr mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt hat. Eigentlich sollte das Buch nur eine Zwischenlösung sein und ich habe mich nicht besonders darauf gefreut, doch dagegen hat es sich ganz erfolgreich gewehrt.

    Die Autorin schafft es mit ihrem außergewöhnlichem Schreibstil den Leser an die Geschichte zu binden, ohne dass er es merkt. Mir ist es oft passiert, dass ich mich nur kurz hingesetzt hatte und plötzlich 50 Seiten gelesen hatte.  Genau so etwas wünsche ich mir von einem richtig guten Buch.

    Die Protagonistin ist eine starke, selbstständige Frau. Mir gefällt ihre Denkweise und ihre Art und Weise mit Problemen umzugehen. Aber vor allem finde ich es schön, wie sie zuerst kein bisschen an die Liebe geglaubt hat, nur um dann vollkommen von ihr erfüllt zu werden. Zudem hat sie so viel gegeben, so viel verloren und steht immer noch auf. In der Hinsicht ist sie ein wahres Vorbild.

    Die Geschichte selbst ist etwas fragwürdig. Das Geheimnis des Protagonisten ist keines, das ihm viele Herzen schenken wird. Doch die Autorin hat es geschafft die Balance zwischen Realität und Fiktion zu finden. Am Ende herrscht zwar ein bisschen viel Drama, was ich nicht besonders mochte, doch alles in allem ist es eine sehr schöne Geschichte. Sie schenkt Hoffnung darauf, dass es die wahre Liebe wirklich gibt und sie ihren Weg findet. Egal, wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden.

    Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der an die Liebe glauben möchte. Allerdings ist das Buch nicht unbedingt zum Träumen geeignet, da man immer wieder hart in der Realität ankommt.

  8. Cover des Buches Schoßgebete (ISBN: 9783492301527)
    Charlotte Roche

    Schoßgebete

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Elizabeth Kiehl hat einige Probleme, diesbezüglich geht sie zu einer Therapeutin. Sie ist immer etwas übervorsichtig und erwartet in jeder Ecke Gefahr. Der Tod lauert immer in der nächsten Ecke, so zumindest in den Gedanken von Elizabeth.


    Doch ihr Leben besteht nicht nur aus Angst vor Gefahren. Elizabeth führt ein normales Leben. Sie ist verheiratet und Mutter. Das Beste an ihrem Leben? Der Sex! Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann unterschiedliche Sexfantasien aus. Hin und wieder laden sie noch eine andere Frau dazu ein. Ihr Mann ist strikt gegen einen Mann. 


    Elizabeth allerdings träumt immer wieder von Sex mit anderen Männern, am liebst mit einem aus ihren näheren Umfeld. Doch wie soll sie dies ihrem Mann nur begreiflich machen? Sie wird schon einen Weg finden, da ist sie sich sicher. Es muss nur der richtige Zeitpunkt kommen und dann würde sie zuschnappen.


    Schoßgebete von Charlotte Roche, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich gehöre leider zu denen, die mit der Geschichte überhaupt nichts anfangen konnte.


    Der Anfang der Geschichte ekelte mich etwas an. Ich war kurz davor abzubrechen. Habe es aber doch noch bis zum Ende durchgezogen. 


    Elizabeth ist eine psychisch kranke Frau, die ihr Selbstwertgefühl mit Sex füllt. Ihre Gedankengänge und ihr Verhalten sind krankhaft und die Therapie, die sie macht, scheint überhaupt nicht zu fruchten. Sie lässt sich alles gefallen und macht alles mit, Hauptsache ihr Mann ist zufrieden. Eine Frau, die meiner Meinung nach, keine Würde hat. 


    Für mich ein kompletter Flop. Ich persönlich kann nicht verstehen, dass dieses Buch jemals ein Bestseller war. 

  9. Cover des Buches Sengende Nähe (ISBN: 9783802582738)
    Nalini Singh

    Sengende Nähe

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Mercy und Riley sind wie Katz und Maus oder eher Leopardin und Wolf. Obwohl sie sich ständig streiten ist da auch eine gewisse Anziehung zwischen ihnen und nach und nach kommen sie sich näher.

    Der sechste Teil der Gestaltwandler Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Anfangs war ich nicht so überzeugt, da ich mit Riley und Mercy nicht so viel anfangen konnte, aber kaum hatte ich die Geschichte angefangen, hatte ich die beiden ins Herz geschlossen.

    Bisher unterhält mich die Reihe bestens und die Hintergrundgeschichte wird von Band zu Band immer spannender.

  10. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.918)
    Aktuelle Rezension von: Lesefluss25

    Ein Roman über eine Schülerin, die durch Mobbing in den Suizid getrieben wurde? Klingt nach einem brisanten Thema. Dazu tonnenweise positive Besprechungen, ich habe mir also schon einiges davon versprochen.

    Bekommen habe ich eine pubertierende, restlos ich-bezogene Drama-Queen, die sich nicht entscheiden kann, ob sie nun zu viel oder zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, oder was sie überhaupt will.
    Ihr Charakter bleibt seltsam unspezifisch, mal tritt sie als wehrloses Opfer auf, dann gibt sie sich wieder als taffer Teenager, der genau weiß, was Sache ist. Man erfährt so gut wie nichts über ihren psychischen Hintergrund, zumindest spricht und handelt sie nicht wie jemand mit klinischer Depression. Warum veranstaltet sie dann das ganze Theater?

    Die Dinge, die ihr passieren, sind weder besonders bösartig noch besonders schlimm. Es sind die typischen Teenagerprobleme, mit denen sich so ziemlich jeder in diesem Alter herumschlagen muss. Von einem Mitschüler das Prädikat *hat den geilsten Arsch der Schule* zu bekommen und sich davon gemobbt zu fühlen, ja nee, is klar. Was sollen da die Mädchen sagen, die als *fettester Arsch der Schule* bezeichnet werden?

    Der Eindruck, dass sich Hannah auf sehr infantile Weise in etwas hineinsteigert, wird von Seite zu Seite größer. Zum Schluss gipfelt es in einem selbstmitleidigen so, das habt ihr jetzt davon, ich bringe mich um und es ist eure Schuld! Typisch Teenager halt, nur dass es Hannah tatsächlich durchzieht. Glaubwürdig ist es nicht.

    Hannah hatte nämlich immer wieder die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und sich in die Schulgemeinschaft zu integrieren. Sie war ziemlich attraktiv und wurde auch gemocht, doch sie hat sich aktiv und bewusst gegen alles Positive entschieden und alle, die sich um sie bemüht haben, vor den Kopf gestoßen.
    Sie bauscht jedes Problemchen zu einem persönlichen Weltuntergang auf, suhlt sich im Selbstmitleid und schert sich nicht um andere. Selbst wirklich schlimme Sachen wie die Vergewaltigung einer Freundin, die Hannah beobachtet, betrachtet sie lediglich als weiteren Aufhänger für ihr persönliches Drama
    Zum Schluss noch dem Vertrauenslehrer die Schuld zu geben, der sie ja hätte retten können, wenn er ihr hinterhergelaufen wäre, als sie das Zimmer verlassen hat, ist der krönende Abschluss dieses unsäglichen Melodrams.

    Sämtliche Figuren sind hölzern und farblos gestaltet, der Schreibstil sehr einfach. Hannah wirkt völlig unausgegoren, infantil und kaum sympathisch. Ihre Gedankengänge sind schwer bis gar nicht nachvollziehbar.

    Stellt sich zum Schluss nur die Frage, was einem dieses Buch eigentlich sagen will.
    Mobbing kann schreckliche Folgen haben? Stimmt, aber dann sollte sich der Autor vorher informieren, wie echtes Mobbing aussieht. Was im Kopf eines sensiblen, depressiven Teenagers vor sich geht? Wäre eine Idee, allerdings ist Hannah keins von beidem. Ich bringe mich um, wenn ihr nicht nett zu mir seid und das habt ihr dann davon? Sowas in der Art hat sich im Alter von 10 bis 15 wohl jeder mal gedacht. Wirkliche Depressionen, die zum Suizid führen, laufen anders ab.
    Zu guter Letzt ist die auf diese haarsträubende Weise aufbereitete Thematik nicht ganz ungefährlich, denn labile und leicht beeinflussbare Teenager könnten daraus völlig falsche Schlüsse ziehen.

    Fazit: Ich verstehe den ganzen Hype mal wieder nicht und fand das Buch so richtig übel. Es endete in der Papiertonne.


  11. Cover des Buches Tabu (ISBN: 9783442714988)
    Ferdinand von Schirach

    Tabu

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Die übliche Schirach-Folterdebatte- Soße, alles schon fast wortgleich in Schirachs Film mit Klaus Maria Brandauer im Fernsehen gesehen, und Eschburg nervt irgendwann auch nur noch kolossal. Bisher der schlechteste Schirach, war komplett negativ überrascht, und die seitenlangen Ausführungen zum "vermeintlichen" Recht auf Folter hat mit dem zugrundeliegenden Strafprozeß nichts zu tun. Zum Glück sind mir in meiner recht kurzen juristischen Laufbahn solche "Kollegen" nicht über den Weg gelaufen.

  12. Cover des Buches Dem Tode nah (ISBN: 9783548267449)
    Linwood Barclay

    Dem Tode nah

     (362)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Sowohl der Protagonist Jim, als auch sein Sohn Derek (auch wenn ich mir hier nicht sicher war, ob er oder doch sein Vater den Protagonisten darstellte) waren mir sympathisch. Mit Ellen stand ich ein kleines bisschen auf Kriegsfuß, weil sie für mich manchmal einfach nicht nachvollziehbar handelte. Zudem ging mir ihre ganze Geheimniskrämerei auf die Nerven und generell kam sie auch gar nicht so oft vor, wie die anderen aus ihrer Familie. Der Anfang des Buches gefiel mir wirklich gut, die Szenen im Haus hätten meiner Meinung nach aber noch länger sein dürfen. Nach Derek lernte man dann im erstem Kapitel (der Rest war im Prolog geschehen) seine Eltern kennen. Zuerst war ich mir dieser Tatsache gar nicht bewusst gewesen und hatte geglaubt, dass die beiden gar nichts mit der Familie zu tun hatten. Dieser Irrtum wurde dann aber aufgeklärt, als sie ihren Sohn beim Namen riefen. Der Anschnitt des Kennenlernens der Eltern war für mich nicht gerade spannend gewesen, es blieb jedoch nicht die einzige Länge des Buches, obgleich es auch nicht allzu häufig vorkam. Der Aspekt, dass zuerst aus Dereks Perspektive geschrieben worden war, ließ mich in dem Glauben, dass er der Protagonist wäre, wie es auch der Klappentext vermuten ließ, doch danach wurde alles ausschließlich aus der Sicht seines Vaters geschildert, was mich ehrlich gesagt überraschte. Nicht nur das hätte ich nicht erwartet, sondern auch die zahlreichen Wendungen. Bis zum Schluss blieben diese und ich erlangte auch erst nach der  Auflösung den Durchblick.

  13. Cover des Buches Suicide (ISBN: 9783735757036)
    Stefan Lange

    Suicide

     (47)
    Aktuelle Rezension von: buecherjaeger

    Vorab: Es mag sein, dass meine Rezension nicht ganz objektiv ist, weil ich Stefan Lange, den Autor, persönlich kenne und ihn für ein YouTube-Video interviewt habe.

    Stefan bespricht sein Leben, seine Depression, seine Suizidversuche und die wichtigsten Eckpunkte, die zu diesen geführt haben, in diesem Buch schonungslos. Für Menschen, die mit dem Thema Suizid nichts zu tun haben und das Glück haben, nicht von Depressionen oder ähnlichen Krankheitsbildern betroffen zu sein, gibt dieses Buch einen Einblick in den Kopf eines suizidalen Menschen. Was muss passieren, damit sich jemand das Leben nehmen möchte? Wer oder was trägt dafür Verantwortung? Wie denkt eine suizidale Person über verschiedene Wege, das eigene Leben zu beenden? Wie geht sie damit um, wenn sie einen Suizidversuch wider Willen überlebt?

    Obwohl ich Stefans Geschichte bereits kannte, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es ist emotional, es ist düster – es ist authentisch.

    Einziges Manko: Man findet den einen oder anderen Rechtschreibfehler, was ich allerdings nicht zu hoch hängen würde. 

    Für fünf Sterne reicht es mir nicht ganz, aber vier gebe ich mit gutem Gewissen, und ich kann das Buch jedem Menschen, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, empfehlen!

  14. Cover des Buches Das Tabu (ISBN: 9783748523499)
    Nicole Schumacher

    Das Tabu

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Der Schreibstil war für mich Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich habe ich besonders am Anfang viel quer gelesen, weil so einige Szenen und Interaktionen mir irgendwie sehr gestellt und nicht wie natürliches verhalten unter Freunden / Bekannten vorkam. Das Drama um diese Geschichte, dass ganze Ausmaß des Leidens welches der Prota da erlebt hat kam Gefühlstechnisch überhaupt nicht bei mir an. Der Schrecken, die Angst, die Panik in so einer Situation und auch seine Posttraumatischen Symptome sind zwar mit Worten gut beschrieben, aber das Gefühl dahinter fehlte. Und das ist genau das was dieses Buch gebraucht hätte. Ich glaube das lag auch viel an dem Großteil an abgehakten Sätzen die einfach nur aus 1-3 Wörtern bestanden haben und somit auch nicht viel auszudrücken vermochten. Es gibt da einen 2-Wort-Satz der mir irgendwann wirklich richtig auf die Nerven gegangen ist: "Paschd schon". Gefühlt kam der auf jeder Seite mindestens einmal... Gut fand ich dagegen die kleinen Auszüge aus Sicht des Mörders.  Das Ende ist ganz gut und der "Böse" ist keiner der ganz offensichtlich in Frage kommenden Personen, obwohl ich den Täter zwischenzeitlich auch schon mal auf dem Schirm hatte. 

    Insgesamt sind das für mich 3 Sterne, weil mir einfach das Gefühl zu dem Schrecken die der Prota durchleben musste viel zu wenig greifbar war. 

  15. Cover des Buches Verdammt gute Nächte (ISBN: 9783737367134)
    Kathrin Schrocke

    Verdammt gute Nächte

     (43)
    Aktuelle Rezension von: KatiKatze
    Die Geschichte ist flüssig erzählt und teilweise auch witzig. Eine nette Sommerlektüre für den Strand. Mir hat allerdings ein weing Tiefgang gefehlt. Die Tatsache, dass Puma und Jojo über KZs sprechen, hat mich da nicht überzeugt und wirkte ein wenig wie der Versuch, Tiefgang hineinzubekommen, wo keiner ist. Aber vielleicht muss das in einem Buch wie diesem auch gar nicht sein. Ich habe zwar hinterher viel übersprungen, weil mir die Handlungen um die Freunde von Jojo zu lang waren, aber die Gedanken zu Sex und die Umgehensweise damit fand ich z.B. gut. Alles in allem kann man dieses Buch gut lesen und lacht zwischendurch auch mal.
  16. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.093)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Maria, eine junge Brasilianerin, ist auf der Suche nach erfüllter seelischer und körperlicher Liebe. Ihr Lebensweg führt sie nach Genf in die Schweiz, wo sie als Prostituierte arbeitet. Obwohl sie der Liebe abgeschworen hat und keine Erfüllung beim Sex empfindet, lernt sie einen Maler kennen, der ihr Herz berührt und ihr Seelentor für die Liebe wieder öffnet. 

    Einmal angefangen, konnte man sich nicht vom Buch lösen. Von mir eine klare Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Priest: Eine Liebesgeschichte (ISBN: 9783736302440)
    Sierra Simone

    Priest: Eine Liebesgeschichte

     (10)
    Aktuelle Rezension von: PureBrassAndBooks

    Erwartungen:

    Ich konnte den meisten Rezensionen entnehmen, dass dieses Buch in Richtung Erotik geht oder auch dort einsortiert gehört. Das ist etwas Neues für mich, aber ich bin offen für Neues. Gerade dieses Buch scheint eines der bekanntesten bei den" Smut" Büchern zu sein.
    Allerdings hatte ich auch Angst vor der Umsetzung, da ich mich selbst christlich einordne.
    Spätestens als die Autorin selbst im Vorwort vor " blasphemischen Inhalten" warnt, war ich darauf vorbereitet jederzeit abzubrechen.
    Hierbei ist es nicht so, lass mich mein Glaube sonst in meiner Bücherauswahl einschränkt. Schließlich ist jedes Buch, dass ich lese fiktiv und entspricht dem Weltbild des/ der Autor*in oder Protagonisten.
    Bei absichtlicher "Blasphemie" wäre bei mir aber eine Grenze erreicht.
     

    Meinung/Fazit:

    Ich habe mit vielem gerechnet vorher, aber irgendwie doch nicht mit dem, was ich hier bekommen habe. Ja es gibt viele heiße Szenen und viele versaute Gedanken. Aber das Buch bietet definitiv mehr.
    Es ist aus der Sicht des 29- jährigen Priesters Tyler verfasst und wird hier dem christlichen Glauben jedenfalls aus meiner Sicht gerecht.
    Den Tyler hatte gute Gründe für seine Berufswahl und viele Pläne für seine Gemeinde. Für so einen engagierten Priester würde ich konvertieren. Auch wenn dieser eine absolut menschliche Beziehung führen würde.
    Den Tyler ist auch nur ein Mensch.
    Erst reagiert nur sein Körper unangebracht auf Poppy, später ist Tyler verliebt und zwiegespalten.
    Das Buch enthält überraschend mehr Handlung als ich erwartet habe. Zeitweise war Tylers Dilemma kaum auszuhalten, denn man konnte mit ihm fühlen.
    Für mich persönlich ist Blasphemie etwas anderes. Allerdings weiß ich nicht, ob die Warnung nicht für den ein oder anderen auch angebracht ist.
    Auch meine Erfahrung zeigt mir, dass es besonders oft in der Kirche menschelt und ich finde die Darstellung persönlich ganz gut.
    Tylers Zerrissenheit nimmt fast schon zu viel Raum ein.
    Spannend ist es allerdings nicht, denn worauf das hinausläuft war definitiv absehbar. Dafür ist es authentisch und heiß.
    Alles in allem hat mich das Buch eigentlich gut unterhalten und inhaltlich meine Erwartungen übertroffen.
     Wahrscheinlich ist es auch nicht das letzte Buch in dem Genre, wie auch immer man es jetzt nennt.

  18. Cover des Buches Ich, Adrian Mayfield (ISBN: 9783836957328)
    Floortje Zwigtman

    Ich, Adrian Mayfield

     (85)
    Aktuelle Rezension von: katiandbooks
    Der 16jährige Adrian Mayfield lebt mehr schlecht als recht im London des 19. Jahrhunderts. Von 7 bis 21 Uhr arbeitet er in einer Herren-Boutique und teilt sich ein Zimmer mit seinen beiden Kollegen, mit denen er auch seine spärliche Freizeit verbringt. Eines Tages betritt ein außergewöhnlicher Kunde den Laden. Adrian freundet sich mit ihm an, wird in die Londoner High Society eingeführt, kündigt seinen Job und arbeitet als Kunstmodell bei einem reichen jungen Maler. Währenddessen stellt Adrian nach und nach fest, dass er eine Vorliebe für Männer hat...

    Ich habe das Buch für eine Lese-Challenge ausgesucht, bei der ich dieses Jahr mitmache (so wie die meisten anderen Bücher, die ich dieses Jahr rezensiere auch). Der Punkt war ein Buch zu lesen, mit einem Protagonisten, "der eine andere sexuelle Orientierung hat als Du". Also habe ich hier bei lovelybooks.de nach "Homosexualität" gesucht und bin auf Ich, Adrian Mayfield gestoßen.

    Dieses Buch ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe über den jungen Adrian Mayfield, der eigentlich nur auf der Suche nach der Liebe ist. Schwierig genug, wenn man plötzlich feststellt, dass man sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt - noch schwieriger, weil "Sodomie" zu seiner Zeit noch unter Strafe gestellt wurde. 

    Das Buch nimmt sich diesbezüglich viel Zeit, gibt dem jungen Adrian viel Raum, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, ein "warmer Bruder" (wie er sich selbst bezeichnet) zu sein, was ich sehr schön fand. Als er es schließlich akzeptiert, ist es auch nicht mehr der Rede wert und wird als selbstverständlich angesehen, was ich ebenfalls als sehr angenehm empfand. Es ist keine Geschichte über einen Mann, der sich unbedingt in einen anderen Mann verlieben will, sondern einfach eine Geschichte über einen Mann, der sich verlieben will.

    Der Schreibstil ist sehr schön, sehr leicht. Da Adrian aus dem "einfachen Volk" kommt, ist seine Sprache nicht steif oder angestrengt, sondern locker und wirklich gut zu lesen. Das einzige, was mich gestört hat, waren die doch sehr anstrengenden Längen. Da nützte auch der schöne Schreibstil nichts mehr - einige Seiten habe ich nur überfliegen können, z. B. als ein Gedicht 6 Seiten lang durchgekaut wurde... Das war mir einfach zu viel.

    Der Roman wird übrigens als Jugendbuch verkauft. Ich selbst würde es aber nicht unbedingt als Jugendbuch bezeichnen, einfach, weil der Schreibstil zwar leicht und sehr gut lesbar ist, aber nicht "jugendlich" genug (ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll). Ja, der Protagonist ist erst 16 Jahre alt, aber in der Zeit, in der er lebt, gilt man mit 16 schon als erwachsen, und auch sonst ist die Geschichte meiner Meinung nach eher etwas für Erwachsene, und ich meine nicht unbedingt die Schilderungen der sexuellen Handlungen (wobei die auch nur ein sehr kleinen Teil der Handlung einnehmen). Ich würde es einfach nicht als eine typische Jugendbuch-Geschichte bezeichnen, daher finde ich die Kategorisierung etwas unglücklich gewählt. Bei mir läuft es unter "Drama" ;)

    Fazit: ein schönes Buch, eine sympathische Hauptfigur, ein bisschen Geschichte, mit ein paar Längen (wenn es Längen hat, dann wirklich sehr anstrengende). Letztendlich aber einfach eine schöne Geschichte. Ein kleines Sternchen weniger wegen der Längen, aber jedes andere der 4**** kommt von mir von Herzen :) 
  19. Cover des Buches Schweigeminute (ISBN: 9783455405699)
    Siegfried Lenz

    Schweigeminute

     (310)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die skandalträchtige Liebesgeschichte zwischen dem Schüler Christian und seiner Englischlehrerin Stella spielt in einer Kleinstadt an der Ostsee. In aller Heimlichkeit verlieben sich die beiden, doch leider trübt ein tragischer Unfall schon bald das Glück. Mit grosser Sinnlichkeit und Mitgefühl schildert der Autor diese grosse Liebe, die keine Konventionen kennt.


    Eine sehr schöne, ruhige und zeitlose Novelle, die ich gerne gelesen habe. Die klare und feinfühlige Sprache ohne viel Pathos machen das Buch zu einer besonderen Kostbarkeit.

  20. Cover des Buches Ja, ich habe meine Tage! So what? (ISBN: 9783407864307)
    Clara Henry

    Ja, ich habe meine Tage! So what?

     (13)
    Aktuelle Rezension von: TauusendWorte

    Clara Henry erklärt alles, was wir über die Periode wissen müssen und noch viel mehr. Und noch dazu macht das Lesen so viel Spaß, weil Claras Humor total spitze ist. Dieses Buch ist nicht nur etwas für "Perioden-Anfängerinnen", sondern für uns alle. Es ist nämlich absolut inakzeptabel, dass immer noch so wenig über die Menstruation gesprochen wird. Mir ging das auch so, aber Clara Henry hat mir total die Angst davor genommen, über meine Tage zu sprechen. Und natürlich wusste ich auch schon vor dem Lesen relativ viel über meine Tage. Aber ich muss sagen, es ist ein verdammt spannendes Thema. Und ein echt wichtiges. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, warum es normal ist, nach Taschentüchern für Nasenbluten zu fragen, aber nicht nach einer Binde oder einem Tampon? Und warum ein Lehrer so gefühlt fast in Ohnmacht fällt, wenn du ihm erklärst, dass du sehr wohl jetzt sofort zur Toilette gehen musst, weil du sonst ausläufst? Wenn nicht, dann solltet ihr das ganz dringend nachholen. Also: Egal, ob du mehr über die Tage erfahren möchtest oder ob dir dieses Thema an der linken Gesäßtasche vorbei geht, „Ja, ich habe meine Tage! So what?“ ist auch ein absolutes must-read. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen. 

  21. Cover des Buches Spiegelmord (ISBN: 9783596030354)
    Claus Probst

    Spiegelmord

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Crimehands-com
    Eine Spiegelstrafe zahlt böse Taten mit gleicher Münze zurück; stiehlt jemand, wird ihm die Hand abgehackt, redet jemand böse, kommt die Zunge ab. Nach diesem Muster geht ein Mörder in Mannheim vor und tötet Menschen, die früher ihre Kinder gequält und missbraucht haben. Moralisch ist dieser Fall für Lena Böll und dem restlichen Team eine riesige Herausforderung, denn nachtrauern tut den Toten niemand

    Letztens sah ich „Nummer zwei“ in meinem Bücherregal und ich dachte mir, dass ich null Erinnerung an den Inhalt habe. Also schaute ich, ob es einen Nachfolger davon gab und fand „Spiegelmord“. Ich bestellte das Buch und fing an, es zu lesen; irgendwann fiel der Name Lena Böll und ein leises, sehr leises Klingeln in meinem Kopf setzte ein. Obwohl mehrmals auf den Nummer-Zwei-Fall Bezug genommen wird, habe ich bis zum Ende von „Spiegelmord“ keine Erinnerung daran - was meistens ein schlechtes Zeichen ist.

    Dabei schreibt Probst gut, hat seinen eigenen Stil, reißt seinen Leser mit und klärt nicht immer alles auf. Er greift mitten im Buch schon zu der Zeit nach den Ermittlungen vor, er verrät uns wer stirbt, lange bevor dieser stirbt und lässt uns am Ende dann doch im Unklaren darüber. So geht er auch am Ende vor; er beantwortet uns nicht alle Fragen – am wenigsten die essentiellen. Ich finde es gut, denn so bleibt dieses Buch länger im Kopf, man macht sich Gedanken und kauft mit Sicherheit auch den nächsten Lena-Böll-Fall - falls einer nachkommt.

    Lena Böll ist ohnehin ein äußerst ambivalenter Charakter; sie ist nicht nur schlau, sondern anscheinend auch verdammt hübsch – und ebenso kaputt. Sie springt von einem Bett ins andere (man erfährt davon nur peripher), ihr Vater ist todkrank, und Mutter hat sie schon lange keine mehr. Vor allem „schlau und hübsch“ könnte einige Emotionen beim Leser hervorrufen – bei Männern gute, bei Frauen weniger gute. Aber gerade das hält den Leser bei der Stange, man will einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht.

    Auch wenn Böll die Hauptperson ist, sieht man die Dinge nicht nur von ihrer Warte aus; vielmehr ist das Gegenteil der Fall, man betrachtet den Fall aus der Sicht zahlreicher Ermittler, begleitet die Opfer und die sekundären Täter. Nur die Sicht des Haupttäter bleibt uns vorenthalten, was dann doch etwas schade ist. Dennoch ist das Springen in mehrere Perspektiven facettenreich und verleiht dem Buch eine gewisse Tiefe. Die Geschichte wird dabei jeweils aus der dritten Person erzählt.

    Der Showdown hat mit dem Hauptfall nur peripher zu tun und ist in wenigen Seiten abgehandelt. Das Ende ist dafür sehr ergreifend, auch wenn uns Probst selbst hier nicht in ganz klaren Gefilden lässt. Offensichtlich ist das ein wichtiges Stilmittel des Autors.

    Fazit: „Spiegelmord“ ist ein flotter, facettenreicher Thriller, der mit fortlaufender Handlung immer flotter wird und den man – im Speziellen ich – so schnell nicht vergessen wird, weil er einige Emotionen hervorruft.
  22. Cover des Buches Die Zombies (ISBN: 9783492268127)
    Thomas Plischke

    Die Zombies

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Da war ich ja neugierig, zumal das Buch schon lange im Regal stand und ich der Start war mehr als holprig um nicht zu sagen, sehr zäh, durch die die Lexikonartige und fast als Sachbuch erscheinende Auflistung am Anfang. Doch wer sich durch die fürchterlichen ersten 50 Seiten kämpft wird mit einer richtig guten Geschichte belohnt ...

    Lily lebt in London und untersucht auf wissenschaftliche Art den Glauben und auch die Geschichte nach alten Symbolen oder Erzählungen über Tote, die wieder auferstehen oder Wiedergängern. Als Gottlieb Ihr deutscher Frend, plötzlich angerufen wird und verschwinden muss und zudem Ihr Großvater stirbt, fällt Lily in ein tiefes Loch und lässt sich von Victor einem Mann, den sie auf der Beerdigung Ihrer Großmutter kennen gelernt hat, zu einem Besuch eines Clubs überreden, doch was während des Clubbesuchs passiert, verändert Lilys Leben komplett....

    Zunächst waren die ersten Seiten und gähnende Langeweile bis mir klar wurde, die Einleitung dauert halt etwas länger, doch dann hatte ich das Gefühl, der Erzählstil ändert sich und die Charaktere gefallen mir plötzlich und es wird aus verschiedenen Sichten eine Geschichte erzählt.  Lily und Ihre Abenteuer mit Victor, während auf der anderen Seite Gottlieb und sein Besuch in Deutschland eine ganz andere Seite des Romans zeigt und doch treffen alle zu einem Showdown wieder aufeinander.

    Zuviel kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber alleine die Idee, dass es verschiedene Arten von Zombies geben kann und auch einen Hintergrund, lässt das ganze richtig spannend werden. Zwischen Fantasy, Horror und Thriller angesiedelt, vermischt sich der Roman zu einer sehr guten Geschichte. Ohne die ersten Seiten ... Dafür 4 gute Sterne !!!

  23. Cover des Buches Ludvig meine Liebe (ISBN: 9783407742650)
    Katarina von Bredow

    Ludvig meine Liebe

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Tamara_Robles
    Ich war sehr neugierig, wie das Thema Inzest aufbereitet wird. Ich muss sagen, toll geschrieben und emotional berührend. Klasse!
  24. Cover des Buches Twin Addict - Zerrissen zwischen Zwillingen (ISBN: 9783738605396)
    Emma Winterling

    Twin Addict - Zerrissen zwischen Zwillingen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Argent
    Die Geschichte beginnt wie so viele Geschichte in letzter Zeit. Wahnsinnig gut aussehender Junge kommt neu an die Schule und verliebt sich innerhalb von kurzer Zeit in Mädchen und Mädchen in ihn. Hätte ich verkraften können, aber dann fängt Markus an Leute zu verhauen ohne Konsequenzen davon zu tragen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sowas in Deutschland funktioniert, nur weil Papa viel Geld hat.

    Für mich sind die ganzen Figuren nicht glaubhaft. Emilie war mit ihrem Vater so gut wie noch nie in einem Restaurant essen, kann aber an eine Privatschule gehen ... Gut wird irgendwo am Rande erklärt, dass die Schule nicht ganz so teuer ist und Emilies Vater die doch irgendwie bezahlen kann. Emilie ist grenzenlos naive und stellt Markus nie Fragen bzw. lässt sich von ihm immer mit der Antwort: Erklär ich dir ein andermal abspeisen. Vielleicht sind einige junge Mädchen in dem Alter so verliebt naive oder ich mit 35ig einfach zu alt für das Buch.

    Markus hat einen Zwillingsbruder. Die beiden gehen aber nicht auf die gleiche Schule. Finde ich für Zwillinge etwas ungewöhnlich. Sie wohnen nicht einmal zusammen ... Markus erwähnt ihn nicht einmal.

    Was mir auch total gegen den Zeiger geht: Der Bad Boy (Markus) der mit weiss der Geier wie viel Frauen geschlafen hat, wird nun zum geduldigen Freund, der gerne auf die Jungfrau (Emilie) wartet, bis sie bereit ist. Ja, mit Emilie will er (fast) alles anders machen, den sie ist seine groooooooose Liebe. Nur das Prügeln, dass kann er sich nicht abgewöhnen.

    Leider fand ich keine der Figuren sympathisch was sicherlich mitunter ein Grund ist, warum ich den Roman abgebrochen habe.

    Der Schreibstil ist okay. Hier und da hätte das eine oder andere noch etwas geschliffen werden dürfen. Einmal fiel mir ein Gedankengang von Emilie auf, der wenige Abschnitte danach fast 1:1 wiederholt wurde.

    Die Liebesszenen zwischen Markus und Emilie fand ich gut geschrieben.

    Fazit: Wer Geschichten um einen Bad-Boy und eine Jungfrau mag, nichts hinterfragt und unter zwanzig ist, der ist mit diesem Roman gut bedient.

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