Bücher mit dem Tag "synästhesie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "synästhesie" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches A Wish for Us (ISBN: 9783736311350)
    Tillie Cole

    A Wish for Us

     (358)
    Aktuelle Rezension von: JustSomeBookishStuff

    Cromwell ist ein angesehener DJ und doch hat er Probleme. Als er an die Universität geht, lernt er Bonnie kennen, ein Mädchen das so anders ist als er selbst und aus so anderen Verhältnisses kommt. Cromwell denkt, er könnte mit ihr endlich wieder glücklich werden, doch dann kommt eine erschütternde Wahrheit auf ihn zu, auf Grund der er alles wieder verlieren könnte. 

    Ich musste wirklich weinen bei diesem Buch. Wenn man denkt, es kann nicht noch trauriger werden, wird es noch trauriger. Es passieren Dinge, an die man nie gedacht hätte und an die auch die Charaktere aus dem Buch nie gedacht hätten. Ich konnte die Gefühle der Protagonisten extrem gut nachvollziehen und war wirklich wie in einem Bann.

    Der Schreibstil war einfach ich so unfassbar gut, ich finde einfach keine Wort für dieses Meisterwerk. Ich habe durch dieses Buch eine komplett andere Sichtweise auf die ein oder anderen Dinge bekommen, wofür ich so dankbar bin.
    Bereitet euch vor, dass es emotional wird, aber es wird es wert sein! Ich empfehle dieses Buch wirklich allen Menschen da draußen.

  2. Cover des Buches The Mister (ISBN: 9783442490240)
    E. L. James

    The Mister

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Die Geschichte konnte mich leider nicht abholen, ich fand das Buch leider sehr vorhersehbar. Junge aus guten Verhältnissen verliebt sich in ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen mit einer schrecklichen Vergangenheit.
    Ich hätte mir von den Charakteren deutlich mehr Tiefgang erwünscht. Am Anfang des Buches ist Maxim ein Macho, der jeden Abend eine andere Frau mit nach Hause nimmt. Plötzlich taucht Alessia auf und er ändert sein Verhalten von jetzt auf gleich, er hat nur noch Augen für sie.
    Alessia ist das komplette Gegenteil von ihm, schüchtern, jungfräulich und unterwürfig. Sie wirft all ihre Prinzipien für ihn über Bord.

    Was mir aber gut an dem Buch gefallen hat, war der Schreibstil. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, leider war es einfach nicht mein Geschmack.

  3. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (458)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies ist das dritte Buch des Autors das ich nun gelesen habe, ich muss jedoch sagen, dass es leider das bisher schwächste war. Die Story war ziemlich vorhersehbar und teilweise recht unglaubwürdig dargestellt, irgendwie konnte sie mich einfach nicht fesseln. Man merkt einfach, dass das Buch dieses Mal für Jugendliche ausgelegt ist. Streckenweise gab es einige Wiederholungen und langatmige Abschnitte,  so dass die gesamte Story relativ flach gehalten wurde. Die Grundidee hinter dem Ganzen war recht interessant, der Schreibstil war zudem ziemlich einfach, sodass man das Buch gut lesen konnte. Zu den Charakteren konnte ich keinen wirklichen Draht finden, der Autor hat sich hier, meiner Meinung nach, zu vieler Klischees bedient. Insgesamt ein nettes, durchschnittliches Buch zum Zeit vertreiben, aber es reicht nicht an die anderen, von mir gelesenen, Werke des Autors heran.

  4. Cover des Buches Das Traumbuch (ISBN: 9783426653852)
    Nina George

    Das Traumbuch

     (108)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine herzzerreißende Geschichte um zwei Komapatienten zwischen Leben und Tod. Der dreizehnjährige Sam ist mittendrin: Sein ihm nicht bekannter Vater Henri und Maddie, die ihm unbekannte Tänzerin,  deren Verwandte bei einem Unfall starben. Wird es Sam gelingen, die für ihn wichtigsten Menschen aus dem Dazwischen von Leben und Tod zu befreien? Sehr emotional, zuweilen mystisch, allerdings mit kleinen Schwächen bezüglich halb wiederholter Kapitel: 4,5 🌟

  5. Cover des Buches Alice, wie Daniel sie sah (ISBN: 9783426514092)
    Sarah Butler

    Alice, wie Daniel sie sah

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Alice, wie Daniel sie sah, ist ein besonderes Buch. Die sehr eigenwillig und originell erzählte Geschichte fordert das kreative Mitdenken des Lesers. Besonders bemerkenswert ist, wie die Zusammenhänge klar werden, ohne dass sie konkret beim Namen genannt werden.

    „Alice, wie Daniel sie sah“ erzählt die Geschichte von Vater und Tochter, die nichts voneinander wissen und doch nichts anderes tun, als bewusst oder unbewusst nach einander zu suchen.

    Alice ist das Familiengeheimnis der Tanners. Sie ist Ergebnis einer Affäre der Mutter mit Daniel. Die Mutter beendet die Affäre, als die Schwangerschaft offenbar wird. Sie beichtet ihrem Mann alles. Alice wächst auf, ohne um ihre Situation zu wissen. Alles könnte ganz normal laufen. Aber Alice fühlt sich immer weniger geliebt als ihre älteren Schwestern. Sie bleibt immer irgendwie fremd in der Familie. Schließlich beginnt sie ein unstetes Leben, reist in der Welt umher, ohne sich irgendwo zu Hause fühlen zu können.

    Daniel liebt Alices Mutter sehr, hätte am liebsten, dass sie ihren Mann verlässt, um mit ihm zu leben. Aber Alices Mutter möchte weiter nichts als eine Affäre, eine persönliche Freiheit, ein Geheimnis. Sie verlässt Daniel und ist für ihn nicht mehr auffindbar. Sie kehrt zurück in ihr bequemes abgesichertes bürgerliches Leben. Daniel reißt es von den Füßen. Nie hat er sein Kind gesehen oder gar in den Armen gehalten. Aber er hat eine unglaubliche Sehnsucht nach diesem Kind. Alles andere in seinem Leben ist nicht mehr wichtig, er tut nichts anderes mehr als nach seiner Tochter zu suchen.

    Es wird klar, dass die beiden sich geradezu magisch anziehen. Es muss nur noch der richtige Zeitpunkt für ihr Zusammentreffen kommen. Dieser Moment ist da, als Vater Tanner stirbt. Daniel erfährt davon und auch von ihrer jetzigen Adresse. Er will sich Alice offenbaren. Es wird eine milimeterweise Annäherung, begleitet von sehr viel Ängsten und Zweifeln. Aber es gelingt schließlich, dass Vater und Tochter miteinander in Kontakt kommen. Daniel sagt Alice nur sehr durch die Blume, dass er ihr Vater ist. Es wäre wahrscheinlich einfach zu heftig, sie direkt damit zu konfrontieren. Es würde eine vollkommene Veränderung der Sicht auf die Vergangenheit bewirken. Das wäre einfach zu schmerzhaft, vielleicht gar nicht auszuhalten. Darauf kommt es aber gar nicht an. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Daniel seiner Tochter geben kann, was für ihn und auch für sie wichtig ist. Eine behütete sorglose Kindheit in materieller Sicherheit hätte er ihr nicht geben können. Aber er kann ihr jetzt das Gefühl von Vertrautheit und Zugehörigkeit geben.

    Der Leser erlebt mit, wie Alice und Daniel jeweils für sich in ihrem Leben umherirren. Man lernt sie sozusagen getrennt voneinander kennen. Genial ist, dass die Ähnlichkeit ihrer Denkweise von Anfang an auffällt. Die jedem Kapitel vorangestellten 10 wichtigsten Dinge zu einem Thema erzählen viel über den Menschen Alice oder Daniel. So werden tiefgründige detaillierte Bilder von beiden entworfen, die sehr anrührend sind.

    Es ist ein besonderes Buch. Die Story ist toll, der Schreibstil ist toll, es ist spannend bis zum Schluss. Obwohl alles sehr schmerzhaft ist, ist da auch das Gefühl, das was immer geschieht das Beste ist, was möglich ist. Am Ende sind Alice und Daniel in einer sehr friedlichen Situation, die jede Menge gute Entwicklungsmöglichkeiten hat. Sie stehen am Ende des Buches sozusagen am Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte.

  6. Cover des Buches Wo die Dünen schimmern (ISBN: 9783596297634)
    Patricia Koelle

    Wo die Dünen schimmern

     (51)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Jessieanna lebt in Kalifornien und hat seit Kindertagen gesundheitlich zu kämpfen. Seit einer überstandenen Leukämie in frühen Jahren hat sie mit chronischer Bronchitis zu kämpfen. Nach einer erneuten schweren Erkältung und Lungenentzündung wird sie von Vater Pinswin überredet, sich für längere Zeit auf seiner Heimatinsel Amrum an der Nordseeküste zu erholen. Schweren Herzens verschiebt sie ihre Hochzeit und tritt die Reise zu ihren ihr fremden Verwandten an. Nicht nur das Reizklima tut ihrer Lunge gut, auch die Menschen der Insel erobern bald ihr Herz. Jessieanna geht Geheimnissen auf den Grund, denen ihr Vater schon hinterherjagte und erfährt zum Beispiel mehr über den sagenumwobenen Töveree Fisk. Sie löst das Rätsel um die unheimlich wirkende Familienpension Alriks Kwaas und um Skems „grünen Daumen“ für seine Zitronen. Und ganz nebenbei findet sie auf Amrum auch die fehlende Zutat zu ihrer Wohlfühl-Lotion, mit der sie Freunden und Familie helfen möchte, die körperliche, gesundheitliche und auch seelische Beschwerden haben.


    Schreibstil:

    Der 2. Teil der Nordsee-Trilogie beginnt in etwa in dem Jahr, in dem man beim 1. Teil mit Rhea endet. Nun steht Filines Zwillingsbruder im Zentrum des Geschehens und wie er seine Kindheit und Jugend erlebte. Zudem lernt man seine Tochter kennen, die wiederum nochmal andere Geheimnisse der Familie auf Amrum lüftet und dabei alle bekannten Gesichter aus Teil 1 trifft. Es gibt wieder Zeitsprünge, die recht durcheinander sind, aber gefühlt nicht so sprunghaft wie in Teil 1. Zudem hat die Protagonistin Jessieanna selbst nur 1 Jahr im Buch erlebt und nicht wie Rhea zuvor etwa 30 Jahre. Daher bekommt man letztlich nur Pinswins Zeitsprünge.


    Meine Einschätzung:

    Die neuen Erkenntnisse über den Töveree Fisk fand ich sehr spannend. Diese wurden sehr wissenschaftlich entdeckt und erklärt, was wiederum perfekt zu Pinswin passte, aber dennoch für Laien voll verständlich. Manche Szenen wurden aus Teil 1 wiederholt, aber nun aus der Perspektive des Bruders, was einen neuen Blickwinkel ergibt. Ein geringeres Durcheinander an Jahreszahlen hat mit besonders gut gefallen, denn man erlebt nur Pinswins Geschichte und Vergangenheit, nicht aber einen sehr langen Abschnitt aus dem Leben seiner Tochter.

    Ich muss zugeben, dass ich den Namen der Protagonistin zum Lesen furchtbar fand. „Jessieanna“ ließ sich für mich im Text immer schlecht lesen, weshalb ich immer versuchte nur „Jessie“ daraus zu machen. Unabhängig davon, dass mir der Name generell überhaupt nicht gefällt, so hat er mich beim Lesen immer ausgebremst, weil er zu lang und unmelodisch war.

    Ein paar Personen in der Handlung tauchten zu plötzlich auf und verschwanden wieder. Ihnen wurde eine immens wichtige Rolle zuteil, da sie der Handlung und Auflösung mancher Geheimnisse dienten, aber sie verschwanden zu unbedeutend wieder. So zum Beispiel war Carly viel zu schnell viel zu vertraut mit Jessieanna – es wirkte gestellt und unwirklich. Leni war eigentlich viel zu wichtig, um nur wegen eines Gegenstandes mal schnell auf die Insel zu kommen. Dennoch hätte eine Begegnung oder Zusammenführung mit Pinswin den Verlauf der Geschichte irgendwie gestört.

    Insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen.

  7. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257236538)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Am Morgen nach einem LSD-Trip ist Sonia völlig verstört, plötzlich kann sie Farben riechen, Formen schmecken und Töne sehen. Dies, und ein zuvor überlebter Mordanschlag ihres Ex-Mannes, sind für sie der Anlass ein neues Leben zu beginnen und eine Stelle als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Wellness-Hotel im Schweizer Engadin anzutreten. Als einzige Person ist ihre Freundin Malu über ihr Vorhaben informiert. Kaum ist Sonia in Val Grisch angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Dorfbevölkerung benimmt sich feindselig und auch die Stimmung unter dem Hotelpersonal ist angespannt. Der Jahrhundertregen und ihre überreizten Sinne tragen dazu bei, dass sich Sonia sehr isoliert fühlt, denn außer einigen SMS mit ihrer Freundin hat sie keinen Kontakt. Als sie jedoch zufällig ein Buch mit der Sage vom Teufel von Mailand entdeckt und begreift, dass die unerklärlichen Vorkommnisse für sie eine Gefahr bedeuten könnten, vertraut sie sich ihrem Masseur-Kollegen an … 

    Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller. Er wurde 1948 in Zürich geboren, machte 1968 in Basel eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete danach als Creative Director und seit 1991 als Autor. Ab 1992 schrieb er eine wöchentliche Kolumne, für die er 1995 den Preis der österreichischen Industrie beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt erhielt. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit „Small World“. Für seine zahlreichen Romane, die alle im Diogenes Verlag erschienen und auch international sehr erfolgreich sind, erhielt Suter mehrere deutsche und schweizer Preise und Auszeichnungen. Nach Wohnsitzen auf Ibiza, in Guatemala und in Marrakesch lebt Martin Suter heute mit seiner Familie in Zürich. 

    Wie in mehreren seiner Romane greift der Autor auch in „Der Teufel von Mailand“ das Thema Bewusstseinsveränderung durch Drogen auf. Sein Schreibstil ist dabei knapp und präzise, mit gezielt eingesetzten Thriller-Highlights, und wechselt gekonnt vom anfänglichen Heimat- und Bergroman zur äußerst spannenden Schauergeschichte. Die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten, besonders der Hauptperson Sonia mit ihren psychotischen Sinneswahrnehmungen, sind perfekt beschrieben. Auch Voreingenommenheit, Argwohn und Hass der Dorfbewohner gegenüber dem Hotelpersonal sind hautnah zu spüren. Die großartige Kulisse des Engadin-Tals, verbunden mit dem anhaltenden Regen, erzeugen eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die bis zum nervenaufreibenden Showdown anhält. 

    Fazit: Ein spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Schluss – sehr lesenswert. 

  8. Cover des Buches Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen (ISBN: 9783833308536)
    Aimee Bender

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

     (129)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume
    Kurz bevor Rose ihren neunten Geburtstag feiert, bemerkt sie das erste Mal ihre besondere Gabe: sie kann die Gefühle der Menschen schmecken, die das Gericht zubereitet haben.
    Das Mädchen trägt ab diesem Tag eine schwere Bürde, denn besonders die Gerichte ihrer Mutter machen ihr schwer zu schaffen. Essen ist auch keine Lösung, deshalb versucht Rose so gut es geht nur mehr maschinell gefertigte Menüs zu essen.
    Mit den Jahren arrangiert sie sich mit ihren außergewöhnlichen Geschmacksknospen, aber sie ist nicht das einzige Familienmitglied, das eine Besonderheit auf Lager hat.

    Zugegeben, man muss dem Buch eine Chance geben und offen sein, sonst wird das mit dem Lesen nix. Wenn man das aber schafft, dann erwartet den Leser eine unglaublich liebevoll ausgearbeitet Welt, viele Gefühle und auch der eine oder andere Funken Phantasie, dem man sich aber nicht verschließen darf.
    Es geht zwar bis zur Hälfte des Buches vorrangig um Rose, allerdings nimmt ihr Bruder Joe nach und nach mehr Raum in der Geschichte ein. Ihr beiden "Schicksale" sind eng verwoben, ohne dass es störend wirkt.

    Zu Anfang hatte ich ein Problem damit, dass Rose mit ihren acht Jahren so erwachsen denkt und fühlt, allerdings gab ich diese Grübelei nach ein paar Kapiteln auf und konnte es wirklich genießen zu lesen, wie die Familie miteinander agiert und das Mädchen an ihrer Begabung beinahe verzweifelt. Was mich anfänglich auch etwas irritierte war die Tatsache, dass es keine wirklichen direkten Reden in der gewohnten Form gab, das hat den Lesefluss in meinen Augen aber nicht sonderlich gestört.

    Das Ende was speziell und überraschend, für mich aber genau richtig. Um ehrlich zu sein hatte ich mehr Traurigkeit und Melancholie in diesem Buch erwartet, im Nachhinein betrachtet hätte das aber wohl nicht zur Geschichte gepasst. Hier herrschte gerade das richtige Mass an Gefühlen und ich kann für dieses Buch eine eindeutig Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf etwas neues hat. Und damit leben kann, dass man jeden Abschnitt des Buches noch hungriger beendet.
  9. Cover des Buches Farbenblind (ISBN: 9783453418363)
    Colby Marshall

    Farbenblind

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Zwei Schützen richten ein verheerendes Massaker in einem Freizeitpark an. Der eine läßt sich widerstandslos verhaften und der andere kann entkommen.

    Jener Schütze, der in Gewahrsam ist, ist Isaac Keaton und er verlangt Dr. Jenna Ramey zu sprechen, forensische Psychiaterin, weil er gewillt ist, nur mit ihr zu reden. 

    Jenna hat als dreizehnjährige ihren kleinen Bruder und den Vater vor ihrer eigenen Mutter, der Soziopathin Claudia gerettet, die drauf und dran war, sie allesamt zu töten. Seitdem sitzt sie als angeblich Geisteskranke in der Forensik ein. 

    Jenna hat eine besondere Fähigkeit ( genau dieselbe wie die Autorin Colby Marshall ). Sie besitzt eine Synästhesie. Eine neurologische Besonderheit, die manche Töne schmecken läßt oder andere mit Personen sowie derem Auftreten bestimmte Farben verbindet. Letzteres trifft auf Jenna zu. So kann sie jede auf sie einstürmende Impression mit einer aufblitzenden Farbe verbinden, daß sie als Profiler beim FBI bei der BAU sehr geholfen hatte und gegenwärtig noch immer hilft. 

    Ihr Exmann ist Hank Ellis, mit dem sie eine kleine Tochter, Ayana, hat. Er ist der Leiter der BAU und fragt um ihre Hilfe an, Isaac Keaton betreffend. 

    Offenbar ist dieser der führende Kopf des Serienkillerduos, die schon die gesamte Ostküste hinauf und hinunter Menschen erschoßen hatten: "Die Zwillinge" oder "Zwillingsmörder" genannt.

    Zwischen Jenna und ihm bricht ein Machtkampf der psychischen Art aus. Warum wollte er speziell sie sehen? Verfolgt er spezielle Hintergedanken? Werden sie den noch flüchtigen anderen Schützen schnappen können? 

    Aber bald muß Jenna erkennen, daß das nur die Spitze des Eisbergs ist und Isaac wahrhaft durchtrieben mit mehr als doppelten Böden und Geheimtüren arbeitet, bis hin zum höchsten Risiko ...

    Wer denkt, daß das Buch eine Art Kammerspiel ist, wo es darum geht, wie zwei Antagonisten sich ausbooten wollen, irrt. Das ist nur ein Teil der komplexen Handlung. Denn Colby Marshall legt geschickt falsche Fährten, lockt auf die inkorrekte Spur. Nichts ist wie es scheint.

    Der Plot ist elegant, raffiniert und sehr intelligent durchkomponiert. Das Buch hat mehr Kehren als der Große Sankt Bernhard und ist ungeheuer spannend, teilweise sogar unheimlich - durch die Einblicke die man in Criminal Minds erhält.

    Vor allem ist die Prämisse der Protagonistin Jenna außergewöhnlich, Synästhesie. Das habe ich so noch nicht gelesen.

    Die Autorin verliert sich nicht in BlaBla oder unnötigen Textfüllern. Sie baut kontinuierlich, aber konsequent und gnadenlos bis zu den Showdowns auf. Plural? Ja, es gibt so gesehen mehrere Showdowns. 

    Jenna ist sehr sympathisch und man kann sich umgehend in sie einfühlen sowie schön mitfiebern. 

    Vor allem werden die Puzzlestücke des Mysteriums erst nach und nach enthüllt, so daß man als Leser sich denkt: Aha! Hätte ich so nicht gedacht! 

    Vorhersehbar ist der Plot jedenfalls nicht, schön abgründig und es mangelt ebensowenig an Action. Großartiger Auftakt!

  10. Cover des Buches Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis (ISBN: 9783401503400)
    Pseudonymous Bosch

    Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Crofty991

    Dieses Kinderbuch ist von Anfang an voll mit Humor, worauf ja schon der Name hinweisen könnte.

    Das erste Kapitel ist das beste welches ich je gelesen habe, und der Autor versteht wirklich etwas von dem was er tut.

    Aber mittendrin fängt es an sich unheimlich in die Länge zu ziehen und irgendwann sind die Witze auch einfach nicht mehr witzig, so kann ich keine andere Bewertung als diese geben.

  11. Cover des Buches Anders (ISBN: 9783551315663)
    Andreas Steinhöfel

    Anders

     (110)
    Aktuelle Rezension von: DaemmerungderNacht25

    Dieses Buch ist voller Feingefühl und Empathie. Es handelt von Freundschaft, Mut, Courage. Davon, dass Menschen sich verändern können, auch wenn es schwer ist. Davon, den Mut aufzubringen, seinen eigenen Weg zu gehen und sein Handeln zu hinterfragen, anstatt Mitläufer zu sein und Ehrlichkeit einen hohen Wert hat.

    Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und authentisch. (Meist sind mir diese zu blass in Büchern und viel zu ähnlich; dies ist endlich mal ein Buch, bei dem ich nicht so empfand!)
    Der Schreibstil war angenehm und ich habe es in einem durch gelesen. Es gab keine einzige Szene, die ich nicht gut fand oder die langatmig war.

    Ich mag Bücher, die gesellschaftskritisch sind und einem wichtige Werte vermitteln; für mich reiht es sich ein in Bücher von Erich Kästner und James Krüss.

    Ich würde es jedem empfehlen; allerdings denke ich, dass Kinder unter 10 noch nicht so viel damit anfangen können werden. Auch für Erwachsene ist es ein geeignetes Buch.

  12. Cover des Buches Unter Deck (ISBN: 9783036958316)
    Sophie Hardcastle

    Unter Deck

     (34)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Der Tod ihres geliebten Großvaters stürzt die junge Australierin Olivia in eine Krise, denn er war seit Jahren ihr Halt, denn ihre Eltern führen ein eigenes Leben fernab in Asien. Als Mac und dessen blinde Lebensgefährtin Maggie sie einladen mit ihnen zu segeln, ist sie zunächst skeptisch. Doch sie lehren sie die Sprache des Meeres und Olivia verfällt der Faszination. Über Jahre heuert sie auf Booten auf allen Weltmeeren an, bis sie Vlad begegnet, der für sein Männerteam einen Koch sucht. Bei der Überfahrt nach Auckland wehrt sie sich gegen gierige Blicke und anzügliche Bemerkungen. Dennoch fühlt sie sich von AJ angezogen und nach einer gemeinsamen Nachtwache passiert es dann. Die aufgestaute Gier des jungen Mannes entlädt sich und er vergewaltigt Olivia. Als ihre Periode zu früh einsetzt und sie die Matratze vollblutet, setzen sie die Männer im Beiboot aus und ziehen sie hinterher.
    Das zutiefst demütigende Erlebnis wirkt sich auch noch Jahre später auf ihr Leben aus.
    Ein esoterisch angehauchtes Lüftchen entwickelt sich zum kraftvollen Taifun und flaut zum Wind ab. So in etwa könnte man die Handlung beschreiben. Der Mittelteil war brillant und atemberaubend drastisch, Beginn und Ende eher fade.

  13. Cover des Buches Flucht (ISBN: 9783442471645)
    Patricia Cornwell

    Flucht

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist. 

    Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.

    Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen. 

    Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?

    Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen. 

    In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.

  14. Cover des Buches Eine außergewöhnliche Lady (ISBN: B07KBGLVKW)
    Helena Heart

    Eine außergewöhnliche Lady

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Janot
    Rezension/ Werbung

    Eine außergewöhnliche Lady/ Helena Heart
    Eine außergewöhnliche Lady ist als E-Book und Print erhältlich

    Meine Meinung:

    Dieses Schätzchen musste ich mir unbedingt letztes Jahr bei der Buch Passion kaufen. Das Cover hat mich einfach sofort angesprochen. Der Buchtitel ist in zwei verschieden Farben und in verschiedenen Größen geschrieben. Was aber richtig toll passt, ist der dunkelblaue Himmel mit den Sternen und Formeln.
    Es geht in das Genre: historische Geschichten
    Die Autorin Helena Heart/ Hilga Höfkens
    hat mich sofort mitgenommen. Sie beschreibt die Mode von damals recht bildlich und hat mich zum lachen und weinen gebracht. Ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen/ ich habe es regelrecht Verschlungen. Die Geschichte der lieben Helena, lässt einen ein paar schöne Stunden abtauchen und genießen. 

    Fazit:

    Wer die Autorin noch nicht kennt, sollte unbedingt mal bei ihr stöbern. Ich gebe der Geschichte sehr gerne 5 Sterne und empfehle das Print unbedingt weiter. Ich werde mir noch weitere Bücher der Autorin holen und bin total neugierig. 
  15. Cover des Buches Gnosis (ISBN: 9783499245671)
    Adam Fawer

    Gnosis

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Kann Spuren von Spoilern enthalten.• Dieses Buch hat jahrelang auf meinem SuB geschmorrt und ich bin sehr happy, es nun endlich davon befreit zu haben. :)
    Man kann schon sagen, dass das Buch eine irre Mischung aus Thriller, Geisteswissenschaften, aber auch leichten Spuren von paranormalen Aktivitäten aufweist und damit wahrscheinlich andocken kann, jedoch auch begeistern- hier muss man seinen Verstand wortwörtlich aufmachen!

    Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten worden und eher unscheinbarer. Hätte ich es nicht geschenkt bekommen, hätte ich so vermutlich auch nicht sofort danach gegriffen.
    Der Hintergrund ist in einem glänzenden schwarz gehalten worden, nur der Titel der quer, rechts am Rande steht, hebt sich in einem dunklen grün hervor.
    Das ganze Cover ist durchzogen von einer Art Wabennetz, wie dutzende Pixel. Es sieht sehr technisch angehaucht aus. Insgesamt wirkt es sehr geheimnisvoll und gibt noch nichts über den Inhalt preis. Es macht auf jeden Fall neugierig. :)

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Er war flüssig und relativ gut verständlich und es herrschte eine bedrückende, doch angenehme Leseatmosphäre.
    Teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Autor unbedingt sein gesamtes Wissen über Psychologie, Physik und Chemie in dieses Buch quetschen wollte- das hat mir leider überhaupt nicht zugesagt und war leider überhaupt nicht meine Thematik, auch wenn alles wirklich super verständlich erklärt wurde.
    Ungefähr ein Viertel davon auf nur die Hälfte der Seiten und es wäre perfekt gewesen. :)
    Ich werde schauen ob ich mir nochmal ein Buch des Autors zur Gemüte ziehe und hoffe dann einfach auf weniger Naturwissenschaften.

    Idee: Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen. :)
    Wir werden zunächst relativ sachte in die Geschichte eingeführt und lernen nach und nach alle Charaktere kennen. Gerade anfangs macht einiges jedoch nicht so viel Sinn, wird aber schnell klarer, teilweise empfiehlt es sich sogar nochmal nach zu lesen oder auch am Ende, den Anfang. Ich versuche nun so Spoiler frei wie möglich zu erzählen, was bei den Verwicklungen allerdings gar nicht so leicht ist. :D
    Die Story ist insgesamt sehr komplex.
    Zunächst werden wir einfach in die Geschichte geworfen und lernen Darian und Lazslo kennen. Beide scheinen eine gemeinsame Vergangenheit miteinander zu haben und suchen in der Vergangenheit nach einer Antwort.. Fast scheint es so, als wollten sie Fehler aus dieser Zeit wieder gut machen.. Schließlich lernen wir die erwachsenen Personen Winter und Elijas kennen und versuchen zu verstehen, warum ihnen ihre Ketten, die gestohlen worden sind, so verdammt wichtig sind?
    Danach springen wir zurück in die Vergangenheit und lernen Winter, Charlie und Elijas als Kinder kennen- Kinder mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Gefühle zum Beispiel schmecken, hören oder auch farblich sehen können.
    Und sie haben einen besonderen Lehrer: Laszlo, der auch solche Fähigkeiten besitzt.
    Als eines Tages eine wunderschöne Frau namens Darian Interesse an seinen hochbegabten Kids zeigt, ahnt Laszlo noch nicht, dass er schon bald in eine schreckliche Falle tappt.. und nicht nur sich selbst, sondern auch die Kinder in große Gefahr begibt..

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung und die gesamte Story nahm langsam an Fahrt auf, Dinge die Anfangs keinen Sinn ergaben, wurden stückchenhaft aufgedeckt und die Puzzle zusammengesetzt.
    Der Aufbau gefiel mir unendlich gut. In diesem Buch werden wir regelmäßig von der Gegenwart in die Vergangenheit katapultiert und das auf wirklich interessante und spannende Weise. Überzeugt euch selbst davon!
    Das Ende war wirklich gut- ich war auf der völlig falschen Fährte und war sehr überrascht von der Wendung. Klare Empfehlung diesbezüglich. :)

    Charaktere: In diesem Buch gibt es unzählige wichtige Charaktere, die eine Rolle spielen.
    Zunächst haben wir unseren Hauptcharakter Lazslo. Lazslo kann von der ersten Seite an durch seinen Charakter überzeugen- er ist durchsetzungsfähig, absolut intelligent, leidenschaftlich, hartnäckig und unheimlich lieb und fürsorglich. Ich mochte ihn total gerne.
    Aber auch dieser Mann hat eine Schwäche- Darian. Darian ist eine bildhübsche Frau, die ihre Waffen auch einzusetzen weiß. Im Buch kann man entscheiden, ob man sie mag, obwohl sie schreckliche Dinge tut oder es eben sein lässt. Sie hat sehr gute, aber leider auch die eben genannten Seiten und es bleibt bei ihr immer ein gewisser bitterer Beigeschmack.
    Dann haben wir die Charaktere um die sich alles dreht- Jill, Winter, Charlie und Elijas. Besonders Jill lernen wir näher kennen. Sie hat wohl das größte Talent, aber leider auch furchtbares durchmachen müssen und verliert ihren Fokus. Sie tat mir unheimlich leid, denn auch sie will nur eines; geliebt werden, auch wenn sie ziemlich angsteinflößend ist.
    Winter, Charlie und Elijas sind wirklich drei außergewöhnliche Kinder, die typisch kindlich naiv sind, aber auch wissbierig. Leider auch ziemlich manipulierbar..
    Alle Charaktere waren sehr vielschichtig und wurden sehr Gut ausgearbeitet. Von der Seite her tatsächlich gut gelungen.

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 3 Sterne. Dieses Buch war wirklich absolut schwer für mich zu bewerten, einerseits fande ich die Idee und den Aufbau wirklich super spannend und überzeugend und auch das Ende und die Wendungen sehr Gut. Andererseits gab es so viele langatmige Stellen und lauter Passagen die ich eher uninteressant fande, dass es doch irgendwo unfair wäre, 4 Sterne zu vergeben. Nichts desto trotz freue ich mich das Buch erfolgreich entsubt zu haben! :)

  16. Cover des Buches Memory Man (ISBN: 9783453422186)
    David Baldacci

    Memory Man

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Memory Man“ wurde von David Baldacci geschrieben. Es ist der erste Band der Reihe Amos Decker und ich würde jedem empfehlen unbedingt diesen Thriller als erstes zu lesen. Denn man lernt Amos und seine Vorgeschichte, welche ihn schwer belastet, kennen und der Band spielt noch in seiner Heimatstadt, ich nehme an die nächsten Bücher werden an anderen Orten spielen. Gleich vorab muss ich sagen, dass dieses Buch für mich ein Highlight war. Es ist am 09.01.2018 im Heyne Verlag erschienen und umfasst 560 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular aus Amos Sicht geschrieben. 

     

    Gleich das erste Kapitel jagte mir einen eiskalten Schauer über den Rücken. Amos arbeitet als Polizist und kommt nach der Arbeit nach Hause. Es ist ruhig, viel zu ruhig und so findet er im Wohnzimmer seinen Schwager, im Schlafzimmer seine Frau und im Klo seine Tochter. Alle drei sind tot und er überlegt sich auch sich selbst umzubringen, jedoch tut er es nicht. Man findet den Mörder nicht und sein Leben geht stetig bergab. Man erfährt dann im nächsten Kapitel das er zum Privatdetektiv wurde und einen Scheißjob macht. Amos Decker ist ein ganz besonders tragischer Charakter in meinen Augen. Er war American Football Spieler und bei seinem ersten Spiel in der NFL hatte er einen schweren Unfall, welchen er nur knapp überlebte. Seitdem kann er nichts mehr vergessen und dabei wäre es eine Gnade vergessen zu können. Man kann sich nun vorstellen unter was für einer Belastung er leidet, dass er noch andere Ticks hat und dass der Unfall sein Gehirn und sein Wesen geändert haben, erfährt man im Buch. Er kommt zur Polizei als Berater zurück als in seiner ehemaligen High School ein Massaker stattfindet und sich keiner erklären kann wie der Mörder aus der Schule entkam. 

     

    Obwohl Amos kein leichter Charakter ist und mich als Kollege in den Wahnsinn treiben würde, fand ich es sehr spannend ihn zu begleiten. Seine Gedankensprünge und wie er den Fall gelöst hat, haben mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Die anderen Charaktere im Buch fand ich auch sehr gelungen, mich reizt dabei vor allem der FBI Mann Bogart. Es ist eine gute Mischung aus genialen, weniger guten Polizisten und FBI Agenten sowie eine Mischung aus bösen und guten Charakteren. Die Geschichte war einfach nur spannend und ich konnte so viel über verschiedene Themen lernen, dass ich fasziniert immer weiter und weiter gelesen habe, gegen Mitte des Buches konnte ich es fast nicht aus der Hand legen, es hatte solch eine Sog Kraft auf mich. Der Autor hat einen grandiosen Schreibstil, welcher sich für mich angenehm lesen ließ. Er hat auch die verschiedenen Orte gut beschrieben und im Nachhinein auch sehr gut Amos Gedankengang. Ich habe etliche Male gedacht was für ein genialer Detektiv er doch ist und ich freu mich vor allem über das Ende des Buches und somit auf weitere Bücher der Reihe. 

     

    Nun wer mich kennt weiß das ich nicht auf den Mörder kam und dabei fand ich vor allem die erste Finte so faszinierend wo sich ein Mann bei der Polizei meldet und angibt das er der Mörder von Amos Familie ist. Ich habe immer wieder andere Personen im Verdacht gehabt, aber auf die Lösung wäre ich nie gekommen. Dennoch hat sie Hand und Fuß und auch wenn ich das Vorgehen völlig falsch finde und finde das es die falschen Menschen erwischt hat, empfinde ich für den Täter doch irgendwo tief in meiner Seele Mitleid und dennoch müssen solche Leute hinter Gittern oder getötet werden, weil sie sonst vielleicht niemals aufhören würden. Es ist ein Buch bei dem ich immer weiter und weiter hätte lesen können, so hat es mich in den Bann gezogen. 

     

    Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein Buch mit einem solch tragischen Helden in der Hauptrolle hat und es ist in meinen Augen ein sehr grausamer, aber auch lehrreicher Thriller bei dem ich nicht auf den Täter kam. 

  17. Cover des Buches Der Geschmack von Sommerregen (ISBN: 9783945932438)
    Julie Leuze

    Der Geschmack von Sommerregen

     (314)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Eigentlich ein schönes Jugendbuch über die erste große Liebe, der Einzigartigkeit eines jeden Menschen und den Mut zu sich selbst zu stehen.


    Die Charaktere waren authentisch, wenn auch klischeehaft.

    Mit Sophie und Mattis treffen das unsichere & zurückhaltende Mädchen

    und der souveräne & beliebte Junge aufeinander.


    Ihre Geschichte ist recht goldig & erhellend.

    Der Schreibstil angenehm und leicht.


    Beim Klappentext habe ich eher in die Richtung Fantasy gedacht,

    erfuhr jedoch Wissenswertes über Hypersensibilität und Synästhesie.

    Gerade in Bezug auf diese 2 Themen, hätte ich mir dann aber doch noch etwas mehr Einblicke gewünscht,

    da vor allem Letzteres für Sophies Familiengeschichte eine enorme Rolle spielt.


    Im Mittelpunkt steht jedoch eher die Liebesgeschichte und das Schulcliquen-Drama,

    was irgendwie sehr hormongesteuert und oberflächlich wirkte.


    Insgesamt war die Geschichte aber doch ganz nett zu lesen, irgendwie süß

    und vor allem aufschlussreich.


    3,5 Sterne

  18. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783785730522)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Was haben das Bienensterben, entführte Schönheitsköniginnen, der Goldene Schnitt, die „Mona Lisa“ und ein Computer-Virus gemeinsam?

     

    Wer sich für einen Thriller rund um das Thema „Schönheit“ interessiert, der ist bei Tibor Rodes Hörbuch richtig.

     

    Seinem etwas abgedrehten Thema nähert er sich auf verschiedenen Ebenen, was gerade zu Beginn mit häufig wechselnden Schauplätzen (Mexiko, Polen, Madrid, Paris, Florenz) und mehreren parallel entwickelten Handlungssträngen zu einiger Verwirrung führen kann.

     

    Das Ergebnis ist aber durchaus spannend, wenn man als Hörer in der Lage ist, über logische Brüche hinwegzusehen. Außerdem fand ich die Handlung im letzten Drittel ziemlich vorhersehbar

    Ich persönlich fand auch die romantische Zugabe überflüssig.

     

    Das Hörbuch ist von Tanja Geke sehr abwechslungsreich gelesen und dadurch kurzweilig zu hören.

     

    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bewerte mit 4 Sternen.

  19. Cover des Buches Das Zeichen des Vampirs (ISBN: 9783570400098)
    Susan Hubbard

    Das Zeichen des Vampirs

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Amii

    Ich lese eigentlich kaum Fantasy, dieses Buch stand ewig ungelesen im Regal. Ich bereue es nicht es endlich gelesen zu haben! Es fesselt einen total, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

  20. Cover des Buches Blaue Augen (ISBN: 9783471350539)
    Joanne Harris

    Blaue Augen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: samo
    "Vor allem aber träumte er in Blau. Blau, die Farbe der Kontrolle. Er hatte sie immer mit Kraft in Verbindung gebracht, einer Kraft wie Elektrizität. Jetzt lernte er sich selbst in einer Hülle aus strahlendem Blau zu sehen, unberührbar, unbesiegbar. So war er sicher. So konnte er sich erholen. Blau war sicher. Blau war ruhig. Blau, die Farbe von Mord." (S.174)

    Das Buch handelt von dem 42-jährigen "blauauge", der noch bei seiner Mutter wohnt, die ihn und seine beiden Brüder ständig durch Gewalt nach ihren Vorstellungen geformt hat. In seinem Blog schreibt er Geschichten wie er verschiedene Morde begangen hat. Nach und nach erfährt man seine Lebensgeschichte. Zu Beginn ist er noch sehr unsympathisch, doch später bekommt man richtig Mitleid mit ihm, denn was seine Mutter getan hat ist wirklich schrecklich.

    *ACHTUNG SPOILER!*

    Etwa in der Mitte des Buches wurde es sehr verwirrend, als sich herausstellte, dass "blauauge" gar nicht Benjamin, sondern Brendan war und "Albertine" nicht Emily, sondern Bethan, welche ich zuvor überhaupt nicht richtig wahrgenommen hatte. Im Laufe des Buch wird der Protagonist vom brutalen Mörder (welcher er ja gar nicht ist) zum Opfer.

    *SPOILER ENDE*

    Wer jedoch aufgrund der Verwirrung in der Mitte des Buches aufgehört hat zu lesen, hat wirklich etwas verpasst, denn je weiter man gelesen hat, umso mehr Sinn hat das Ganze ergeben. Das Ende möchte ich hier jedoch nicht verraten, denn es ist ganz anders als man es sich vorstellt.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, sie hat mit ihren Worten wahrhaft Bilder heraufbeschworen, weshalb das Buch auch flüssig zu lesen war. Sehr gut haben mir die detaillierten Beschreibungen der Sinneseindrücke gefallen, die miteinander vermischt wurden. Allerdings fand ich es schade, dass das Buch an der spannendsten Stelle zu Ende war. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass mir "offene" Enden nicht gefallen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen, es war psychologisch tiefgehend und spannend.

    Sehr empfehlenswert!
  21. Cover des Buches Die Schwestern vom Ku'damm: Tage der Hoffnung (ISBN: 9783499291739)
    Brigitte Riebe

    Die Schwestern vom Ku'damm: Tage der Hoffnung

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Aoibheann

    Ich muss gestehen, dass ich mich am wenigsten auf den dritten Band gefreut habe, weil ich Florentine in den beiden anderen Büchern so furchtbar unsympathisch fand. Und auch den Anfang dieses Buches empfand ich als eher holprig. Florentine wurde mir da kein Stück sympathischer, eher im Gegenteil, ich war zunehmend genervt von ihr. So sehr weinerlich und gefühlt permanent beleidigt und sich in einer Art Opferrolle suhlend - damit konnte ich wenig anfangen. Auch die Beschreibungen ihrer Malerei fand ich ehrlicherweise langatmig. Erst im Verlauf der Geschichte wird aus Florentine eine junge Frau, die mehr als Ölfarben und ihre Bilder im Kopf hat. Ich hatte mir allerdings erhofft, dass mehr beleuchtet wird, warum Florentine in ihren Jugendjahren so sehr gegen ihr Elternhaus rebelliert hat.

    Es ist schön, wieder den Rest der Familie Thalheim in die Geschichte eingebunden zu erleben und den weiteren Lebensweg aller Familienmitglieder zu erfahren. Gelungen finde ich dafür das vermittelte Lebensgefühl in dieser politisch sehr angespannten Zeit.

    Es bleibt für mich aber der (bisher) schwächste Band der Reihe.

  22. Cover des Buches Die Dunklen (ISBN: 9783492263511)
    Ralf Isau

    Die Dunklen

     (66)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Phantagon der Musik Ralf Isaus Bücher sind schwer einzuordnen in der Literatur. Am besten gefiel mir noch das vom Autor selber benutzte Wort, das Phantagon. "das; -s, -e: 1. (Math.) Vieleck, dessen Anzahl von Seiten die Phantasie des Betrachters bestimmt. 2. Roman, in dem jeder Leser eine andere Mischung verschiedener literarischer Formen oder Gattungen (Genres) erblickt" Im hier vorliegenden Roman "Die Dunklen" greift Isau ein Thema auf; die Synästhesie (bezeichnet die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung). Er veknüpft dieses geschickt mit geschichtlichem wahren Hintergrund, läßt echte Personen in seinem Roman spielen und erzeugt damit eine lebendige, natürliche Atmosphäre, kein Fantasy, kein SF, kein historischer Roman - nun ein Phantagon. Sarah d'Albis ist eine Starpianistin und Synästhetikerin, sie sieht Farben bei Musikstücken. Bei der Uraufführung von einer verschollen geglaubten Partitur von Franz Liszt erblickt sie eine Botschaft und gerät in den Sog einer unbekannten Macht, die sich die "Farblauscher" nennt. Beeinflussung durch Musik kann auch im Bösen genutzt, Menschen manipuliert, hypnotisiert, in Panik versetzt. Die Dunklen kämpfen hier gegen die Lichten. Sarah findet viele einzelne Puzzleteile und sie lernt Erstaunliches auf ihrer Reise durch Europa fest. Nicht nur historische interessante Orte, auch geschichtliche Zusammenhänge werden einem bei der Lektüre klar. Eine wissenschaftliche, historische Reise durch Paris, Amsterdam, St.Petersburg, Rom oder Les Baux de Provence. Dabei klärt sich auch die Frage ob der geniale Komponist Franz Liszt ihr Ahn ist oder nicht. Das Buch ist wie ein Verschwörungsthriller a la Dan Brown aufgebaut, nur mit dem Unterschied, daß Ralf Isau der interessantere und literarisch, hochwertigere Erzähler ist. Spötter mögen behaupten, daß man überall Zusammenhänge sehen kann wo man es auch will, aber bei weit über 600(!) angegebenen Quellen wird klar, dass hier der Autor seine Hausaufgaben nicht nur gemacht hat - er zeigt dem Leser teilweise nie gelesene Details. Wer wusste schon, dass die Stephanskrone ein schräges Kreuz auf der Spitze besitzt und warum, bzw was diese Krone überhaupt ist! Dies und viele andere Teile sind mythische, magische Ingredenzien des Romans. Isaus Stil ist sehr wortgewaltig und Assoziationsreich, seine Charaktere haben ausgeprägte Eigenschaften, Sarah ist z.B. sehr intelligent, aber auch ungeduldig und aufbrausend. Die Art wie Isau das gewonnene Wissen an den Leser bringt ist schon beeindruckend, teilweise leidet aber die Geschichte darunter. Sie wirkt dadurch manchmal konstruiert und zu sehr als Lehrbuch. Das ist aber bei den meisten seiner Büchern so, die als Phantagon gekennzeichnet sind und mich hat die etwas Lehrerhafte Art zu schreiben nie gestört, Ralf Isau könnte ich mir sogar sehr gut als Schulbuchautor vorstellen, so packend und mitreißend bringt er seine Themen rüber. Bei seinen Büchern nehme ich mir immer wichtige Anreize und viel Wissen mit, hier ist es die Synästhesie und das spannende Leben von Franz Liszt, der eine umfangreiche und geheimnisvoll umwitternde Vita hat! Das Ende enthält noch einen intelligenten Kniff, der so entspannend anders, als so mancher actionwütige Thriller daherkommt. Nicht ganz so gut wie das vorherige Buch "Die Galerie der Lügen" aber auf sehr hohem Niveau!
  23. Cover des Buches Was Sie schon immer über 6 wissen wollten (ISBN: 9783446426887)
    Holm Friebe

    Was Sie schon immer über 6 wissen wollten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Zebrafink
    Ein Buch über die Bedeutung von Zahlen. Klasse geschrieben, meist leicht verständlich und nicht übertrieben. Nur zwei Kapitel waren mir zu abgehoben, nämlich die Kapitel X und XI. Da kam ich nicht mehr mit. Deswegen gibt es nur 4 Sterne von mir. Ansonsten lernt man eine Menge über die Zahlen und geht danach mit einem anderen Blick für selbige durchs Leben.
  24. Cover des Buches Bitter im Mund (ISBN: 9783596191499)
    Monique Truong

    Bitter im Mund

     (10)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Das schon 2010 bei C.H. Beck in der HC-Ausgabe erschienene zweite Buch der 1968 in Saigon geborenen amerikanischen Schriftstellerin Monique Truong erinnert in seiner faszinierenden Thematik in vielem einem Buch des jüdischen Schriftstellers Benjamin Stein, das ebenfalls bei Beck nur kurze Zeit später unter dem Titel „Die Leinwand“ erschien. In beiden Büchern geht es um das Phänomen der Erinnerung, was sie für einen konkreten Menschen bedeutet und welche Bedeutung sie generell für unser Menschsein besitzt. Der Fischerverlag ediert das Buch nun in einer preiswerten Taschenbuchausgabe Monique Truong beschreibt die Geschichte von Linda Hammericks, so wie sie sich als Erwachsene, die nach langen Jahren in New York an die Orte ihrer Kindheit zurückkehrt, an sie erinnert. Mitte der siebziger Jahre wächst sie in einem kleinen Ort namens Boiling Springs im Staat North Carolina auf. Dort gehen die Uhren anders. Man fühlt sich Jahrzehnte früher. Seit langem hat Linda eine ganz besondere Gabe. Sie kann Wörter regelrecht schmecken. Es sind diese Geschmackswahrnehmungen, die sich mit konkreten Wörtern verbinden, die ihre Erinnerungen ausmachen, sie strukturieren und in ihnen eine Gestalt geben, einen sozusagen visuellen Hintergrund. Beim Lesen des Buches machen diese Wörter dem Leser an manchen Stellen die Lektüre holprig, aber das ist so gewollt. Nur ihre ganz frühe Kindheit entzieht sich ihrer bewussten Erinnerung. Da gibt es keine Wörter, keine Erinnerung, nur einen bitteren Geschmack im Mund. Den versucht sie als erwachsene Frau auf einer Reise in ihre Heimat loszuwerden, ihn durch etwas Konkretes zu ersetzen. Und sie beginnt damit sich zu erinnern. An ihre Jugendfreundin Kelly, die verschiedenen Mitglieder ihrer Familie und, über alles herausragend, ihren Großonkel Baby Harper, einen Mann, den sie so liebevoll, klug und sarkastisch zugleich zeichnet, dass man ihn gerne kennen gelernt hätte. Und sie kommt dem bitteren Geschmack immer mehr auf die Spur … Eine wunderbar erzählte und gleichzeitig spannend-geheimnisvolle Familiengeschichte.

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