Bücher mit dem Tag "symbolik"

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102 Bücher

  1. Cover des Buches Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4) (ISBN: 9783548291208)
    Linus Geschke

    Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit „Der Wald der Wölfe“ liefert der Autor schon den vierten Band um den Kölner Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt „Mütze“ ab. Auch diesmal nimmt sich Jan eines ungelösten Kriminalfalls an, über den er später in seiner gleichnamigen Rubrik schreiben wird. Wie schon in den Vorgängern lebt auch hier der Plot hauptsächlich durch diese beiden Figuren. Sie sind ein eingespieltes Team, welches aber unterschiedlicher nicht sein könnte. Wo Jan in seinen Aktionen eher nüchtern agiert und streckenweise unnahbar wirkt, ist Stefanie eher der draufgängerische und manchmal regelrecht aggressive Typ. Aber wer sie näher kennt (also die Vorgänger gelesen hat) weiß, dass sich hinter dieser Fassade ein ganz anderer Charakter versteckt. Der Krimiplot ist meines Erachtens etwas überfrachtet. Die ersten Opfer sind Illegale und die Einheimische Maria Thalmann. Die Motivation des „heutigen“ Täters wirkt schon irgendwie passend gemacht zu den Taten aus der Vergangenheit. Trotzdem fand ich die Geschichte an sich, die sich von den Anfängen der DDR bis zum Jetzt spannt, durchaus spannend und lesenswert. Die Tätersuche, die sich rund um Frauenwald entwickelt fand ich authentisch. Linus Geschke hat hier einen  gut  recherchierten Roman geschrieben. Dennoch fand ich diesen Teil der Jan-Römer-Reihe nicht ganz so überzeugend wie den direkten Vorgänger. Auch hat es der Autor nicht ganz geschafft den Spannungsbogen durchgängig hoch zu halten. Doch zum Ende hin nimmt der Krimi dann nochmal Tempo auf. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Cassia & Ky - Die Auswahl (ISBN: 9783596188352)
    Ally Condie

    Cassia & Ky - Die Auswahl

     (4.495)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Im ersten Buch der Trilogie steht zuerst einmal Cassia im Mittelpunkt. Sie lebt in einer vollkommen vorprogrammierten Welt, in der alles perfekt laufen soll – auch der Partner wird einem ausgesucht und bei einem offiziellen Paarungsbankett vorgestellt. Ab diesem Punkt tauchen auch die beiden anderen Hauptcharaktere Xander und Ky auf. Nachdem Cassia herausfindet, dass sie ohne ihr Wissen für ein psychologisches Experiment missbraucht wurde, entwickelt sie (endlich) einen eigenen Willen und den Wunsch nach Freiheit.

    Die Welt die Ally Condie hier erschaffen hat, finde ich sehr spannend! Der Schreibstil und die Geschichte haben mir gut gefallen. Alles in allem eine spannende und gefühlvolle, aber auch zum Nachdenken anregende Geschichte!

  3. Cover des Buches Das eherne Buch (ISBN: 9783608939347)
    Christian von Aster

    Das eherne Buch

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Das Eherne Buch" von Christian von Aster ist ein Fantasyroman, doch ist es keine der typischen Fantasiegeschichten. Es geht mehr um Mythen, Sagen und Legenden. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelroman, der nicht den Eindruck macht, als wäre eine Fortsetzung angedacht. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, in der scheinbar jeder gegen jeden kämpft und seit Jahrhunderten kein Friede mehr herrschte. Doch immer noch gibt es Hoffnung, denn eine fast vergessene Legende soll den Weg zum Frieden weisen: die Geschichtenklinge, genannt das eherne Buch, muss dem Gott des Krieges überbracht werden.

    Der Held der Geschichte ist Jaarn von Stahl. Falls jemand sprachliche Vorbildung fehlt: "järn" ist schwedisch für "Eisen", und die Wortwurzel kommt in der Handlung noch öfters vor. Dennoch ist er nicht der typische Held eines Buches. Er ist unbedarft, kann nicht kämpfen, weiß nichts von der Welt, da er in einem Turm aufgewachsen ist.

    Der junge Jaarn wächst im Turm der königlichen Bibliothek auf. Hier lernt er nicht nur große Folianten zu schleppen und Texte zu kopieren, sondern auch zu gehorchen. Als er eines Nachts geweckt und zum Leiter der Bibliothek befohlen wird, hat er keine Ahnung, was er angestellt haben könnte. Doch statt für einer Missetat belangt zu werden, wartet der alternde König auf ihn.

    Für Jaarn ändert sich von einen Moment auf den anderen schlagartig alles, denn statt mit seinen „Brüdern“ Bücher zu verwalten wird ihm offenbart, dass er letzte verbleibende Spross des Fürsten sein soll und somit Thronerbe ist. Zudem soll er mit einer große Aufgabe betraut werden.

    Das Schicksal hat ihn dazu auserkoren, ein verschollenes, legendäres Schwert, seiner Bestimmung zuzuführen. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Drei der Geschichten gingen verloren und müssen dem Schwert nun wieder zugeführt werden. Jaarns Aufgabe ist es, das eherne Buch zu reparieren und dem Gott des Krieges zu Fuße zu legen. Der Weltfrieden hängt anscheinend von einer kleinen, unsportlichen Leseratte ab, die mit der Aufgabe scheinbar massiv überfordert ist.

    Noch in derselben Nacht wird der König verraten und ermordet und Jaarn von einem mysteriösen Narbigen entführt und aus der Stadt geschleust. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die abenteuerliche Reise die Prophezeiung des Ehernen Buches zu erfüllen.

    Die Handlung kommt uns auf den ersten Blick leidlich bekannt vor – ein junger, überforderter Mann wird auserwählt eine Queste zu erfüllen, die seine Welt retten soll. Es geht um Frieden für die Welt, um alten Hass, um Geheimnisse und Götter, die ihre Schöpfung verlassen haben.

    Wie vom Autor nicht anders erwartet, erweist sich die Queste in der Tradition der 70er Jahre jedoch auf den zweiten Blick als ein wenig anders, als vermutet. Statt der Jagd auf einen Schatz oder die Mühe sich selbst zum, natürlich gerechten, Herrscher eines Reiches aufzuschwingen, geht es vorliegend um etwas weit Profaneres – um den Weltfrieden! Wenn dem Gott des Krieges das legendäre eherne Schwert zu Füssen gelegt wird, dann soll endlich wieder Friede auf Erden herrschen – so zumindest die Mär.

    Erzählt wird, wie Jaarn das "eherne Buch" zu einem Tempel des Kriegsgottes bringen soll. Der Hintergrund dazu ist ein Versprechen der Göttern. Die Überbringung soll alle Kriege beenden, von denen die Welt ansonsten reichlich geplagt wird.

    Zahlreiche Menschen, die Jaarn auf seiner teils unfreiwilligen Reise begegnen sind anders, jeder hat eine eigene Geschichte. Allen voran der Narbensammler mit den vielen Namen.

    Die Charaktere sind interessanter, mit stimmigen Namen wie beispielsweise eine kriegerische Hebamme, genannt die ›Eisenmutter‹, oder der im Untergrund lebende ›Knochenkönig‹. Etliche Gauner, Mörder, Halsabschneider oder ein bekehrter ›Legendenschänder‹ bilden ein vielfältiges Sammelsurium der unterschiedlichsten Figuren. Auch die Nacht, die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches heften sich an Jaarns Fersen.

    Das Buch schließt auf eine schöne Weise. Der Leser wird vorher tatsächlich gedanklich auf Abwege geschickt. Dadurch gelingt es dem Autor, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Er schließt mit einer Pointe, die absolut passend und lesenswert ist, in sich aber dennoch weitere Fragen aufwirft.
     Die, vom Krieg zerrissene, düstere, mittelalterliche Welt, hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt, aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde, sarkastische Humor haben definitiv ihren Reiz.

    Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: zuerst ist da Jaarn, der letzte Rabe, der gemeinsam mit einem geheimnisvollen Narbigen durch das Land reist. Dann gibt es noch Zadt Mhaw, den General des Keilers, der seinen Herrn rächen und dafür den Raben töten will. Und zuletzt die Eisenmutter Deswyn Lhi, Hebamme und Söldnerin, die die von ihr auf die Welt geholten Kinder beschützen will.

    Interessant wäre auch die Sicht von Gvenn, der letzten Erbin des Keilers. Leider fehlt diese vollständig. So bleibt diese Figur flach. Vor allem, da sie ihre Ansichten zu rasch wechselt. Ihre Geschichte wäre bestimmt interessant und bereichernd gewesen.
    Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen. Es hat kleinere logische Schwächen. Diese bewegen sich jedoch absolut im Rahmen dessen, was wir von anderen Fantasy-Autoren auch erzählt bekommen. Ihnen gegenüber stehen Stärken, wie sie nur selten zu finden sind. Sobald Christian von Aster einmal in ein Motiv oder eine Diskussion eingestiegen ist, führt er sie erzählerisch wie bildsprachlich auf die gebührenden Höhen der Fantasy.
     Die Geschichte ist von Anfang an temporeich und spannend, sehr unterhaltsam geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

    Das Buch liest sich am besten, indem wir uns gemütlich zurücklehnen und die Handlung auf uns zukommen lassen. Denn eigentlich ist alles anders als es der Leser erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch.  So würde das Buch völlig missverstanden.

    Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern überrascht, und das in positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zu viel …
     Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

  4. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

     (52)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

  5. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  6. Cover des Buches Mord in Schönbrunn (ISBN: 9783442482962)
    Beate Maxian

    Mord in Schönbrunn

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Mord in Schönbrunn" ist der sechste Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gemeinsam mit ihrer Freundin Ruth führt Valentina Macek eine Hochzeitsagentur und steht selbst kurz vor der Heirat mit einem Hotelier. Bei ihrer morgenlichen Joggingrunde entdeckt sie eine als Schneewittchen aufgebahrte Frauenleiche im Schlosspark von Schönbrunn. Bei der Leiche handelt es sich um eine vor fünf Jahren verschwundene junge Frau. Sie war die damalige Braut ihres zukünftigen Ehemannes. Zeitgleich recherchiert die Journalistin Sarah Pauli Hochzeitsbräuche für ihre Kolumne im Wiener Boten. Sehr schnell entdeckt sie Ungereimtheiten, denen sie auf die Spur geht. Was haben all die Beteiligten zu verbergen? Die Thematik von Grimm's Märchen verbunden mit dem neuen Kriminalfall der Sarah Pauli gefällt dabei gut. Beate Maxian kombiniert Paulis Faible für Aberglauben erneut gut mit der Mordstory. Nach und nach erfährt der Leser mehr über die Beteiligten und verschiedenste Spuren werden gelegt. So bekommt man das Gefühl, dass  so etliche der Freunde ein Motiv hätten. Dieser Krimi hatte für mich fast ein wenig von "Eine Leiche zum Dessert". Die Spannung ist dabei gut aufgebaut, man bleibt als Leser bei der Stange. Mittlerweile habe ich einige Bücher dieser Reihe gelesen und ich finde sie wird immer besser. Keinerlei Abnutzungserscheinungen, im Gegenteil. Für mich ist "Mord in Schönbrunn" ein weiterer Grund auch noch die ausstehenden Bände dieser Reihe zu lesen.

  7. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783785749012)
    Dan Brown

    Illuminati

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Crazybookworm1984

    Nach dem ich das Buch vor Jahren, schnell wieder abgebrochen habe, da es mir wegen dem ganzen "Fachchinesisch" zu verwirrend und unverständlich war hatte ich nun die Chance es im Rahmen einer Lovelybooks Aktion zu hören.


    Das Buch hat mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen, auch wenn Wolfgang Pampel als Sprecher für mich anfangs Gewöhnungsbedürftig war. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, hatte regelrechtes Kopfkino.
    Ich habe mich immer wieder gefragt, wie bestialisch die Story wird. Jedes mal wenn eine kurze Audiosequenz aufgetaucht ist, habe ich mich gefragt, was als nächstes passiert.


    Mein Fazit ich werde die Reihe weiter hören, anstatt lesen.


    Hier noch kurz der Inhalt:


    Die Illuminaten sind zurück ... Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Das Hörbuch zum ersten Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon.
  8. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783832178666)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.086)
    Aktuelle Rezension von: RoyalAlbert

    Der Roman von Haruki Marukami beschreibt in mehreren aufeinander zulaufenden Erzählsträngen die vom Schicksal des Lebens geprägten Protagonisten in Anlehnung an die Ödipus Tragödie. Faszinierend ist, wie die Hauptfiguren zueinander in Beziehung stehen, wie sie ihre Schicksale angehen und  nach und nach die einzelnen Handlungsstränge miteinander verbunden werden. Keiner versteht es wie Haruki Marukami, Tragik, Skurriles und Witz so miteinander zu verbinden. Sprachlich ist der Stil des Autors etwas ganz Besonderes. Die einzelnen Erzählebenen wechseln zwischen Traum und Wirklichkeit und ließen mich an einen meiner Lieblingsromane von Carlos Ruiz Zafon Das Spiel des Engels erinnern. Ein großartiges Buch ist „Kafka am Strand“. Etwas fordernd ist das offene Ende, aber darin kann auch der Reiz liegen.

  9. Cover des Buches Der Tote im Fiaker (ISBN: 9783442487837)
    Beate Maxian

    Der Tote im Fiaker

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Im nun schon 10. Fall für Sarah Pauli geht es um viel Mystik und Religion. Kreuze, verschlüsselte Botschaften und ein Toter rufen Sarah auf den Plan, die dahinter eine reißerische Story für ihre Zeitung wittert. Und so ist sie wieder einmal mir nichts dir nichts mitten drin in einem neuen Fall...

    Wer die neun Vorgängerbände (noch) nicht kennt, dem sei gesagt, dieses Buch kann man getrost auch als Standalone lesen. Die Beziehungen der Hauptfiguren sind verständlich erklärt und ein Nichtkennen schmälert das Lesevergnügen für diese Geschichte nicht. Der Krimi ansich ist nicht schlecht, doch wirkte er auf mich an einigen Stellen etwas bemüht und konstruiert. Auch das Tatmotiv hat mich nicht wirklich überzeugen können. 

    Alles in allem ein gut zu lesendes Buch mit viel Wiener Charme und Atmosphäre, aber für meinen Geschmack nicht das Beste der Reihe.  

  10. Cover des Buches Die Stille des Todes (ISBN: 9783596701230)
    Eva García Sáenz

    Die Stille des Todes

     (208)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Tasio hat einen Zwilling, Ignacio, ein ehemaliger Polizist, der heute Sendungen im TV moderiert. Und genau dieser Bruder hatte Tasio verhaftet. Welches Verhältnis haben die beiden heute zueinander? Hat vielleicht Ignacio die Spuren zu seinem Bruder gelegt?

    „Die Stille des Todes“ ist das Debut des Autoren Eva García Sáenz ist zurecht mehr als eine Millionen Mal verkauft wurden, denn das Buch ist erfrischend und super geschrieben. Zwar ist es mehr ein Krimi als ein Thriller, aber dennoch für mich erfrischend und überzeugend gewesen und somit hat es seine vier Sterne verdient.

    Zum Inhalt will ich gar nicht so viel sagen, denn dies kann man alles bei anderen Rezensionen schon nachlesen. Nur so viel dazu: Das Inspector Ayala „Der Kraken“ eine Bekanntheit hat, die ihm persönlich nicht gefällt und das er nicht will das die Leute sein Synonym kennen, fand ich sehr sympathisch. Seine offene und direkte Art und das freundschaftliche Verhältnis mit seiner Kollegin Estibaliz ohne das eine romantische Beziehung stattfand, war erfrischend und ich hätte gerne auch mehr von ihr erfahren.

    Das er dann noch eine Affäre mit seiner Chefin Bianca hatte, war schon fast selbstverständlich, zeigte ihn aber auch von seiner Empfindlichen und Empathischen Seite.

    Die Geschichte ist spannend und super aufgebaut. Die Vergangenheit trifft auf die Gegenwart und der Leser erfährt Stück für Stück wohin es führt und wie letztendlich der Mörder zu seinen Gründen gekommen ist. Dabei erfahren wir viel von den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt Vitoria und dem direkten Umland sowie den Menschen und den Gebräuchen.

    Ob nun Tasio, der inhaftierte Zwilling die Doppelmorde begeht, oder sein bekannter Zwillingsbruder Ignacio oder doch jemand anderes ist am Anfang sehr prägnant. Immer weiter in die Geschichte gehend merkt man aber wieviel intensiver die Geschichte wird und spannender auf der Suche nach dem Mörder oder vielleicht doch einer Mörderin?

    Für mich ein toller Start ins neue Jahr und ich freue mich auf dem zweiten Teil auf meinem SUB.

  11. Cover des Buches Der Schneesturm (ISBN: B017DNXNT6)
    Vladimir Sorokin

    Der Schneesturm

     (13)
    Aktuelle Rezension von: JonathanSpies

    Die Kombination von Sorokins wundersamer Geschichte mit dem Stimmwunder Kaminski sucht Ihresgleichen. Beispiellos wird ein kurzweiliges Abenteuer in Szene gesetzt, das einen fesselt und durch die fantasiereichen Ausschmückungen nicht selten zum Schmunzeln bewegt. 

    Es ist eine jener Geschichten, die man sich immer wieder anhören kann, an einem verschneiten Sonntagmorgen oder verregneten Freitagabend. 

    Ohne viel Aufhebens wird man Teil eines Märchenhaften Road-Movies, dessen Steuermann, den Kutscher, man schnell ins Herz schließen muss. 

    Das Setting ist kalt und nass, und trotzdem fühlt man sich in dieser Anderswelt doch heimelig.

    Eine meiner 5 Lieblingsgeschichten die man unbedingt als Hörbuch genießen sollte! 

  12. Cover des Buches Playlist (ISBN: 9783426519479)
    Sebastian Fitzek

    Playlist

     (553)
    Aktuelle Rezension von: 22jasmin22

    Die Geschichten in der Playlist sind spannend und gut erzählt, mit unerwarteten Twists und Wendungen. Die Charaktere sind gut entwickelt und die Atmosphäre ist düster und unheimlich. Die Hörspielform ist eine großartige Möglichkeit, die Geschichten zu erleben und es fühlt sich an, als wäre man Teil der Handlung. Insgesamt ist die Playlist von Sebastian Fitzek ein unterhaltsames und fesselndes Hörvergnügen für Fans von Thrillern und Krimis.

  13. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.179)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Geschichte mit Geheimnissen die aufgedeckt werden und zu einer weiteren neuen Handlung führen. Hervorragend übersetzt und perfekt sprachlich inszeniert. Ich hab das Buch in einem Ruck durchgelesen. 5 Sterne von Herzen und eine Empfehlung für alle Bücherfans !!!

  14. Cover des Buches Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt (ISBN: 9783442480364)
    Alyson Noël

    Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

     (356)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.

    Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    Zum Buch:
    "Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:
    Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.

    Cover:
    Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.

    Inhalt:
    Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.

    Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.

    Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.
    Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.

    Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.

    Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.

    Bewertung:
    Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.
    Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne
  15. Cover des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen (ISBN: 9783848920983)
    Ray Bradbury

    Das Böse kommt auf leisen Sohlen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Es gibt Bücher, bei denen stimmt einfach alles – das Cover lädt mich zum Lesen ein, das Schriftbild ist angenehm für die Augen, die Illustrationen sind ebenso ansprechend wie das Cover und der Text liest sich so flüssig, dass ich das Buch zu keinem Zeitpunkt weglegen möchte. Und gefunden habe ich diese kleine und doch so perfekte Mischung in der Aladin-Ausgabe des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen aus der Feder von Ray Bradbury.

    Mir war der Autor bisher tatsächlich nur im Zusammenhang mit einem anderen Roman, Fahrenheit 451, ein Begriff gewesen, doch da es sich um eine Schullektüre gehandelt hatte, hatte ich nicht mal mehr auf dem Schirm, ob ich das Buch mochte oder nicht, zumal ich Inhalte ständig mit denen von 1984 von George Orwell durcheinander gebracht hatte – lange Rede, kurzer Sinn: im Grunde kannte ich zwar den Namen, konnte aber nicht wirklich sagen, was ich von seiner Schreibe halte; ein Fakt, der sich definitiv ändern wird.


    Zum Inhalt sei an dieser Stelle nur so viel erzählt:

    Jim und Will wohnen seit der Geburt in engster Nachbarschaft zueinander, und zwar im beschaulichen Örtchen Greenhorn, Illinois. Sie sind beste Freunde, wissen nahezu alles voneinander und als eines Tages ein Wanderzirkus seine Zelte in der Nähe aufschlägt, sind beide völlig in den Bann geschlagen – und doch übt dieser Zirkus eine unterschiedliche Wirkung auf die Jungs aus und auch die Erwachsenen können sich dem seltsamen Zauber nicht entziehen.


    Fazit:

    Allein sprachlich konnte ich nicht fassen, dass mir das Buch nicht längst unter die Finger geraten war, denn nachdem ich damit fertig war, zieren dutzende Post-ist meine Ausgabe, da ich mir besonders gelungene Stellen markieren wollte. Ich hatte das Gefühl, dass hier einfach ein ganz großer Name hinter jedem Wort steckt, so flüssig und mitreißend erzählt empfinde ich das vor allem bei Büchern, die ein wenig älter sind. Und auch der Titel „Something wicked this way comes“, das auf Shakespears Macbeth zurückgeht könnte besser gar nicht gewählt werden. Es ist spannend, ein wenig gruselig (aber nicht von der Sorte, bei der viel zu viel Blut fließt oder der Ekelfaktor mit jeder Seite ansteigt) und die Geschichte wird bis zum Ende erzählt, ohne dass lose Enden blieben.

    Und diese Illustrationen von Reinhard Kleist waren einfach phänomenal – ich wünschte, es würde alle Bücher des Autoren Bradbury in dieser Fassung geben!

  16. Cover des Buches Die Verwandlung der Welt (ISBN: 9783406614811)
    Jürgen Osterhammel

    Die Verwandlung der Welt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Das Buch ist vorzüglich, das überlegene Wissen des Autors über jeden Zweifel erhaben, allerdings bleibt der Zweck des Ganzen etwas unklar. Wollte Osterhammel beweisen, dass es möglich ist, eine Globalgeschichte zu schreiben? So ganz ist das nicht gelungen.

    Ich werde nur einige unsystematische und völlig subjektive Kommentare geben.

    Das Buch ist eine reine Strukturgeschichte, es beleuchtet die Hintergründe, vor denen die menschlichen Handlungen sich abspielen, Die sind dann aber nicht mehr das Thema. 

    Ich war schon fast fertig, als ich merkte, dass das Buch eher ein Nachschlagewerk ist und nicht dazu gedacht, am Stück gelesen zu werden. Wer also schnell eine Info zu Statistik, Eisenbahn, Hygiene oder fast jedem anderen Thema sucht, wird dank der guten Gliederung sicher schnell fündig und wird dank der globalen Ausrichtung neues erfahren.

    Osterhammel verwirft über weite Strecken den Gegensatz zwischen Kolonien und Metropolen, Ausbeutern und Ausgebeuteten,  weil die Verhältnisse eben komplizierter sind. Die Organisation einer Stadt konnte zum Beispiel gut oder schlecht sein, dass lag nicht daran, wo sich diese Stadt befand. So fördert er den Gedanken, dass die Menschen eng verbunden sind, mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert und eine ganze Bandbreite von Lösungen gefunden haben, die nicht unbedingt abhängig von Staaten und Kulturen sind. Im Kapitel über Handel und Goldstandard kommt das Thema Ausbeutung dann aber doch.

    Um die Stoffmenge zu bewältigen, musste Osterhammel abstrakte Oberbegriffe finden, merkt aber, dass dies den komplizierten Verhältnissen nicht gerecht wird. So muss er ständig relativieren und die wenigen Ausnahmen nennen. So kommt es, dass quasi andauernd von Meji-Japan die Rede ist, von dem man aber (siehe oben, keine Ereignisse) wenig erfährt.

    Das Kapitel über Migration fand ich am interessantesten. Hier wurde für mich die Verflechtung der Welt am deutlichsten, wenn sich in Amerika asiatische und europäische Migranten treffen und ganz unterschiedliche Beiträge beim Aufbau der neuen Welt leisten.

    Ein Fazit kann ich eigentlich nicht ziehen, weil ich nicht verstanden habe, worauf Osterhammel hinaus wollte. Vielleicht so: Das Buch ist beeindruckend, aber nicht lesenswert.

    P.S. (11 Tage später) Jetzt habe ich irgendwo den entschiedenen Halbsatz gelesen. Osterhammel will zeigen, wie die Welt im 19. Jhd. zusammenwuchs. 





  17. Cover des Buches Der Klang der Farben (ISBN: 9783905816846)
    Jimmy Liao

    Der Klang der Farben

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Osilla
    Jimmy Liao (geboren 1958) veröffentlichte im Alter von 40 Jahren seine ersten Werke. Zu diesem Zeitpunkt war er an Leukämie erkrankt und sein erstes Bilderbuch sollte eigentlich ein Abschiedsgeschenk für seine Familie sein. Die schwere Krankheit hat er inzwischen bekämpft und so widmet er sich weiter seinen Bilderbüchern, die primär für Erwachsene vorgesehen sind. Seine Themen sind ernster Natur; Einsamkeit, Isolation, Abschied, Glück und Unglück bestimmen seine Werke.

    Ein junges Mädchen wird des Augenlichts beraubt und wandert fortan in völliger Dunkelheit durch die U-Bahn Gänge ihrer Heimat. Doch ihre Phantasie strotzt nur so vor Farbe und Lebenslust und bringt ihr wundervolle Bilder, die nur sie allein sehen kann. So läuft sie durch ihr Leben und erlebt wundersame und farbenprächtige Abenteuer.

    Auch wenn einen das Augenlicht verlässt, so bleibt die Kraft der Phantasie. Die U-Bahn verleiht der jungen Frau die verschiedensten Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Ein kleines Detail, welches mir gut gefiel ist der kleine weiße Hund, der sie immer begleitet, ohne dass es ihr bewusst ist. Sie ist also nicht alleine. Zu Beginn der Handlung ist davon die Rede, dass ein Engel von dem 15-jährigen Mädchen Abschied nimmt. Dennoch scheint ein Schutzengel weiter auf das Mädchen aufzupassen. 
    Jimmy Liao beweist auch hier wieder seine Kreativität und Phantasie und entwirft witzige Welten, wie die Unterwasserwelt oder ein Loch in einer Hecke, welches neue Möglichkeiten eröffnet.
    Das Surreale trifft in den Bilder auf die Realität und biete der Protagonistin Freiheit, wo sie sonst durch ihre Blindheit eigentlich eingeschränkt sein müsste. Die Geschichte steckt voller Phantasie und Melancholie, und berührte mich als Leser ein wenig mehr, als "Der blaue Stein", aber nicht ganz so sehr, wie "Die Sternennacht".
  18. Cover des Buches Der alte Mann und das Meer (ISBN: 9783499269356)
    Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Der alte Mann und das Meer ist eine Geschichte über Freude und Leid, Glück und Verlust. Es geht um längst vergangene Tage, die Suche nach dem großen Fang und die Abhängigkeit des Menschen von der Natur. In kurzen Sätzen, ohne große Emotionen, wird die Reise Santiagos und die ewigen Weiten des Meeres beschrieben. 

    Der alte Mann und das Meer hat mich nicht komplett für sich eingenommen, der Zauber des Buches mich nicht gänzlich erreicht. Die Handlung dümpelte stellenweise vor sich hin und die Selbstgespräche Santiagos waren von Wiederholungen geprägt, die mir den Lesefluss erschwert haben. Da es mein erster Hemingway gewesen ist, bin ich neugierig auf weitere seiner Werke und lasse mich überraschen!

  19. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.678)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist klasse! Sobald ich ein Buch von Dan Brown gelesen hatte, musste ich auch alle anderen lesen! Denn Dan Brown weiß, wie man gute Geschichten erzählt!

  20. Cover des Buches Lichtgespenster (ISBN: 9783740712396)
    Claudia Täubner

    Lichtgespenster

     (9)
    Aktuelle Rezension von: BiancaRitter

    Ein wunderbares Buch, das mir geholfen hat, mich auf eine neue Weise kennenzulernen und den Kontakt zu mir über meine Träume zu verstärken. Interessanterweise konnte ich allein durch das Lesen des Buches  mich morgens immer deutlicher an meine Träume erinnern. Sehr geholfen hat mir bei der Verarbeitung mein Ritual, jeden Morgen 3 Seiten zu schreiben, das ich mir aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ angeeignet hatte. Das war eine wunderbare Kombi. Obwohl ich zugeben muss, dass ich häufig meine Träume, wirr und grotesk, nicht verstanden habe, hat das Bewusstwerden dessen trotzdem etwas verändert.

    „Lichtgespenster“ ist leicht und angenehm zu lesen. Ich konnte mich gut hineinversetzen und mit der Hauptfigur mitfühlen. Durch die vielen Beispiele aus der persönlichen Lebensgeschichte verwoben mit den Traumerfahrungen fühlt es sich mehr wie eine Geschichte als wie ein klassisches Sachbuch an und ich fand es spannend, die Entwicklung Schritt für Schritt mitzuerleben und zu erkennen, wie unser Innerstes versucht uns im Leben stets zu helfen, zu warnen  und den Weg zu weisen. Alles, was wir lernen müssen ist uns zu lauschen und uns zu vertrauen. So verzweifelt wir doch manchmal im Außen nach Antworten suchen, tragen wir doch alles, was wir brauchen längst in uns.

    Danke liebe Claudia Täubner!

  21. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

     (544)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Hundert Jahre Einsamkeit" ist die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang einer kolumbianischen Familie und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, eine Familiensaga über sieben Generationen. Die Bewohner von Macondo, die anfangs durch den Regenwald von der Umwelt isoliert sind, nur durch vagabundierende Zigeuner von technischen Errungenschaften erfahren und ohne Kirche, staatliche Verwaltung und Wirtschaftsbeziehungen auskommen, erleben schließlich, wie ihr Dorf durch eine Bahnlinie erschlossen wird. Amerikaner legen eine Bananenplantage an, und ein Europäer träumt von einem Flugplatz in Macondo. Auch von den Bürgerkriegen zwischen den Liberalen und den zentralistischen Konservativen wird das Dorf heimgesucht.

    Realistisches verschmilzt in diesem Roman mit Volksgeschichten, Mythen und grotesken Fantasievorstellungen. 

    Gabriel García Márquez verzichtet in "Hundert Jahre Einsamkeit" auf eine durchgängige Handlung und reiht stattdessen aktionsbetonte Episoden aneinander, die er ausgesprochen bildhaft schildert und ausschmückt. Neugierde wird dadurch kaum geweckt und Spannung entsteht auf diese Weise auch nicht. Spätestens nach der Hälfte der knapp 500 Seiten hat man den Überblick verloren, zumal die meisten Nachfahren des Stammvaters der Familie Buendía José Arcadio oder Aureliano heißen. Allein während des Bürgerkriegs zeugt Oberst Aureliano Buendías 17 gleichnamige Söhne, und die Zwillinge Aureliano und Juan Arcadio sind vielleicht miteinander vertauscht worden.

  22. Cover des Buches Eulen (ISBN: 9783957570888)
    Desmond Morris

    Eulen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚In freier Wildbahn trifft man Eulen ausgesprochen selten; sie sind scheue nächtliche Jäger, ihr Flug ist lautlos. Wer es nicht darauf anlegt und mit Spezialausrüstung des Nachts auf Streifzug geht, wird kaum einmal eine erspähen.‘ (Seite 7)

    Desmond Morris erzählt in seinem Portrait von Chavet-Höhle und Mythologie, Münzen und Trinkschalen, Tod und Unheil, Heilkunst und Weisheit, Christentum und Antisemitismus, Fabeln des Aesop und Florence Nightingales Steinkauz, Hieronymus Bosch und Albrecht Dürer, Pablo Picasso und René Magritte, Augen und Halswirbeln, Ohren und Federkleid, Jagd und Gewölle, Balz und Brut.

    Vor der Lektüre wusste ich eher wenig über Eulen, doch das Buch hat meine Neugier geweckt, und Morris hat mir nicht nur sehr viel Wissen über Eulen vermittelt und mich perfekt unterhalten, sondern mich auch mit seiner Faszination für diese Vögel angesteckt.

    Ich habe schon ein paar Bücher aus der Reihe Naturkunden gelesen, und seit meiner ersten Begegnung mit diesen Portraits bin ich zum Fan und zur Sammlerin dieser wundervollen Bücher geworden. Auch der Band über Eulen ist keine Ausnahme: Das Buch ist mit dem dunkelbraunen Schnitt, dem geprägten Deckel , dem hochwertigen Papier sowie den detailreichen und fabelhaften Zeichnungen wunderschön aufgemacht und vermittelt mit den gelungenen Texten viele Informationen.

    Die Abbildungen im Buch (schöne Zeichnungen von Eulen, Abdrucke von Gemälden etc.) ziehen sich durch das gesamte Buch, und auf den letzten Seiten befinden sich zudem Portraits ausgewählter Eulen wie Elfenkauz, Sumpfohreule und Uhu. Neben den grandiosen Illustrationen der verschiedenen Arten werden die einzelnen Tiere hier in knappen Texten vorgestellt, so dass man dadurch weiterführende Informationen über bestimmte Arten erhält.

    Rundum großartig!

  23. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung: 

    •Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Ein Buch welches nichts für schwache Nerven ist!• Das Buch habe ich schon vor einigen Jahren gelesen gehabt- und irgendwie hatte ich einfach große Lust auf ein re-read. Ich bin wirklich großer Stephen King Fan. Mit seinen Werken: "Es", "Friedhof der Kuscheltiere" und auch "The Green Mile" hat er mich komplett begeistern können. Tatsächlich fande ich jedoch, dass Carrie insgesamt etwas schwächer war. Ich habe die Botschaften des Buches und den Horror unheimlich geliebt- aber der Funke ist leider nicht komplett übergesprungen. 


    Cover: Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut- obwohl es sehr schlicht gehalten wurde, ist es sehr aussagekräftig und passend zum Inhalt des Buches gestaltet worden. Der Hintergrund besteht aus wallendem, roten Samt. Ein wenig wie die Vorhänge, die man in einem Theater auf der Bühne erkennen kann. Blut läuft von oben daran herunter..  Auch so wirkt der Vorhang durch verschiedene rötliche Flecken beschmutzt. Das Ganze passt natürlich super zu der Szene, die wohl die ganze Situation im Buch entgültig kippt. Sehr schön finde ich auch die Gestaltung des Buchtitels. Das Wort "Carrie" wirkt so, als wäre es mit Kreide an eine Tafel geschrieben worden. Ein wirklich schöner Effekt, der auch perfekt passt- das Meiste spielt sich nunmal in der Schule ab. Insgesamt eine tolle Gestaltung. (:


    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich sehr Gut gefallen. (: Wie immer war er sehr locker geschrieben, aber wahrlich nichts für Zwischendurch. Gerade die verschiedenen Zeitungsartikel beinhalten teilweise, ein richtiges Kauderwelsch an Fachsimpeln und einer wohl zahlreichen Suche nach dem Schuldigen. Tatsächlich sind die zahlreichen Zeitungsartikel und "Buchzitate" auch meine einzige Kritik, weil sich diese manchmal für meinen Geschmack einfach zu gehäuft haben. Da hätte man lieber die Story noch etwas ausbauen können. :) Dennoch ist es für Fans ein Schmaus, denn dieses Erstlingswerk zeigt schon guten Schrittes an, wohin die Reise für den Autor noch hingehen wird. "Carrie" ist ein perfektes Einstiegsbuch, wenn man sich langsam an den Autor herantasten möchte. Ein typischer King eben. (: Gerade der Aspekt, dass es sich um ganz "normale" Menschen von nebenan handeln könnte, nur mit dem Fakt, dass hier auch Übernatürliche Dinge eine Rolle spielen, ist der wahre Horror! Ich für meinen Teil, freue mich schon darauf weitere Werke von ihm zu entdecken!♡ 


    Idee: Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Im Grunde geht es um drei große Thematiken in diesem Buch: Mobbing, Telekinese und Vernachlässigung auf Seiten der Eltern. Wir lernen zunächst die junge Carrie White kennen und nach und nach ihre ganze, traurige Geschichte. Carrie hat es von Kindheit an schon nicht leicht. Ihre Mutter ist eine absolute Fanatikerin und man könnte auch sagen, dass sie komplett irre ist. Sie ist wahnsinnig gläubig und erwähnt nicht nur einmal, dass sie Carrie hätte umbringen sollen, weil sie das Ergebnis von lüsterner, fleischiger Versuchung des Teufels war.  Naja.. Mitleid hat sie wohl dazu bewegt, sie "leben" zu lassen. Aber wie soll sich ein Mädchen fühlen, welches bei jedem Fehler ein Gotteszitat hört, die keine Fehltritte machen darf, weil sie sonst zum Beten in die kleine Besenkammer gesperrt wird? Die keine Liebe, Zärtlichkeit oder Aufklärung bzw. Verständnis von ihrer Momma bekommt? Ein Mädchen was in der Schule durch ihre Andersartigkeit gemobbt wird, seitdem sie denken kann, ohne das sie jemandem etwas getan hat? .. Es fängt mit einem Tropfen Blut an.. Es fängt damit an, dass sich Dinge um sie herum bewegen, wenn sie emotional aufgewühlt ist.. Und endet in einer tragischen Katastrophe voller Schmerz, Wut und Horror. 


    Kapitel: Tatsächlich gab es in diesem Buch keine Kapitel, was das Lesen ehrlich gesagt etwas anstrengend machte. Aber es gibt auch so genug Abschnitte, um das Lesen kurzzeitig zu pausieren und gelesenes zu verdauen. (: Tatsächlich hat das Buch einen sehr spannenden Aufbau und wechselt sich zwischen Story und Zeitungsartikeln/ Interviews ab. Am Anfang habe ich es noch sehr gefeiert, aber Richtung Ende hätte ich mir insgesamt dann doch mehr Story und weniger Input dessen gewünscht. Das Ende fande ich okay. Ich weiß dass Stephen King nicht so auf Happy Ends steht und eigentlich störe ich mich nicht weiter daran, aber tatsächlich fande ich es sehr traurig, dass Carrie nicht als Opfer, sondern Monster dargestellt wurde. Selten hat meine Moral so verrückt gespielt, wie in diesem Buch. Wenn der Autor das herbeikitzeln wollte, ist ihm das auf jeden Fall gelungen. :D 


    Charaktere: Die Charaktere haben mir tatsächlich sehr gut gefallen. Carrie ist ein unglaublich vielschichtiger Charakter, der bei dem Leser sehr viel Mitleid heraufbeschwört. Auch ich habe mich ständig gefragt, wann sie wohl entgültig an dem Mobbing und ständigen Hetzereien und Gemeinheiten zerbrechen wird. In welchem Ausmaß ihre Trauer sich jedoch Bahn bricht, war erschreckend. Und obwohl sie schreckliche Dinge tut, blieb sie bis zum Schluss ein Opfer für mich. Noch ein wichtiger Charakter ist Sue. Tatsächlich ist sie zum Schluss eine der wenigen, die nett zu Carrie ist. Auch wenn sie damit eher im Verborgenen bleibt. Ich muss sagen, dass ich Sue tatsächlich sehr gemocht habe. Sie ist selbstreflektierend, mutig und auch selbstlos. Ich habe zwar zwischenzeitlich nicht verstanden, warum sie so darauf gepocht hat, dass ihr Freund mit Carrie auf den Ball geht, aber sie hatte wohl ihre Gründe.  Hasscharaktere haben wir auch zu Genüge, nicht zuletzt Carries Mutter Margaret und die furchtbare Chris mit ihrem Badboyfreund Billy. Wären Chris und Billy nicht gewesen, wäre die Sache wohl nicht so extrem eskaliert. Natürlich sind das nicht die einzigen Charaktere die beeindrucken, aber die Wichtigsten. (:


    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4 Sterne. Für mich war dieses Buch wirklich ein besonderes Horrorerlebnis. Ich mochte die Thematiken sehr und finde die Kombination zwischen Horror, Mobbing und den restlichen Dingen die eingewoben wurden, sehr Gut. Die Geschichte von Carrie ist so erschreckend, da sie überall auf der Welt genauso stattfinden könnte. (Abgesehen von der Telekinese) Jeden Tag werden Kinder gemobbt- ohne Grund, manchmal weil sie einfach anders sind, als der Rest. Neben dem Horror, regt das Buch definitiv zum Nachdenken an! Ein Armutszeugnis und Spiegel unserer Gesellschaft. 

  24. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783785749036)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (89)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Dieser 3. Band der Langdon-Reihe war mein erstes Buch von Dan Brown und bis jetzt auch mein Favorit. Ich finde es schade, dass er als einziger nicht verfilmt wurde.
    Am meisten faszinieren mich die Themen der Freimaurer und der Noetik (über die Seele) an diesem spannenden Thriller. Und auch den Antagonisten finde ich hier sehr gelungen: Vielschichtig und überraschend. Seine religiösen Rituale und die Kreativität der Entführungen u.ä. finde ich ebenso spannend.
    Außerdem sind in diesem Roman auch zwei starke Frauenfiguren (Catherine und Director Sato) im Vordergrund, die mir in den anderen Büchern Dan Browns ein wenig untergehen.
    Noch kurz zum Stil des Buches: Wer schon mal einen Dan Brown gelesen hat, kennt die vielen ausschweifenden Beschreibungen von Kunst und Gebäuden sowie seine Verschwörungstheorien, die typisch für ihn sind. Gleichzeitig finden wir hier einen teils brutalen und gut konstruierten Thriller vor. Vor allem Protagonist Robert Langdon trägt mit seiner charismatischen Art und seiner besonderen Qualifikation die Bücher.
    Als Hörbuch ist dieser Thriller sehr gut geeignet, da Synchronsprecher Wolfgang Pampel (übrigens die Synchronstimme von Harrison Ford) seine dunkle und angenehme Stimme ideal an die Figuren anpasst und ihnen individuelle Züge gibt. Ein großes Lob auch für die Melodien zwischen den Kapiteln, die sehr zur Orientierung beigetragen haben und die siebte Extra-CD mit interessanten Interviews und Bonusmaterial.

    Mein Fazit: Mein liebster Dan Brown und vor allem als Hörbuch ideal! Wer auf spannende und gut konstruierte Thriller mit vielen Infos über Verschwörungstheorien und Kunst & Kultur steht, dem sei dieser Thriller sehr empfohlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

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