Bücher mit dem Tag "südtirol"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "südtirol" gekennzeichnet haben.

202 Bücher

  1. Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783596700561)
    Romina Casagrande

    Als wir uns die Welt versprachen

     (168)
    Aktuelle Rezension von: RebeccaCole

    +++ Achtung, diese Rezension wurde bereits einmal hochgeladen. Scheint jedoch verloren gegangen zu sein +++

    Hmm, ich bin immer noch nicht ganz sicher, was ich zu diesem Buch sagen kann bzw. wie ich es bewerten soll. Vielleicht ist das Thema der „Schwabenkinder“ zu weit weg von mir (mir war Begriff vor der Lektüre dieses Buches nicht geläufig) und ich hatte zu Beginn immer mal wieder den Eindruck, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlt, um mich in die Protagonisten einzufühlen.

    Dennoch hat mir der Teil in der Vergangenheit deutlich besser gefallen, als die Gegenwartsgeschichte. Die Geschichte von Edna und Jakob als Kinder, die teilweise schreckliche Dinge erleben musste, hat mich im Verlaufe des Buches tief berührt und war wohl auch der Grund, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.

    Der Gegenwartsstrang hat mich aber gar nicht gefallen. Es war zu weit hergeholt. Zuweilen habe ich mich gefragt, ob es eher eine Fantasy-Geschichte ist oder ob es sich um einen Traum handelt, aber eine 90 Jährige, die mit einem Papagei im Rucksack und sämtlichem Hab und Gut auf dem Rücken die Alpen überquert, dabei Regen und Unwetter trotz, wo schon ein sportlicher junger Mensch dies mit gesundem Menschenverstand abbrechen würde. Dabei verliert es sich auch immer wieder in für mich als Lesenden unwichtige Details.

    Leider hat mich der Gegangenwartsstrang sehr von der gut erzählten und tiefgründigen Vergangenheit abgelenkt und da konnte auch der angenehme Schreibstil der Autorin nicht aushelfen.

    Sehr schade, ich hätte es gerne gesamt mehr gemocht ☹

  2. Cover des Buches Der Tod so kalt (ISBN: 9783328101796)
    Luca D'Andrea

    Der Tod so kalt

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Nach einem tragischen Unfall in den Bergen befindet sich Jeremiah Salinger auf dem Wege der Genesung. Der Unfall ist bei seiner Arbeit als Dokumentarfilmer geschehen, worauf er seiner Familie versprochen hat für mindestens ein Jahr kein neues Projekt anzufangen. Als er nun vom Bletterbach-Massaker aus dem Jahre 1985 erfährt, bei dem drei jungen Menschen ermordet wurden, kann er nicht mehr davonlassen und fängt trotz Versprechungen wieder an zu recherchieren.
    Schon das aufwendige Cover macht einen guten Eindruck, ebenso wie die Zeichnungen der Berge in der Innenhülle. Das immer wiederkehrende Kreuz in der Gebirgswelt wirkt sehr eindringlich und gibt die Richtung des Romans an. Die Handlung kommt nur ein wenig schwerfällig in Gang hat mich alsdann jedoch gefesselt und unterhalten. Das Buch ist eher ein Krimi und zum Thriller fehlt nach meiner Meinung doch einiges, dennoch bietet er einiges an Spannung an. Vor allem der Schreibstil hat mir gefallen, denn dieser ist flüssig und führt den Leser durch das Buch ohne Langeweile oder anderen Schwächen. Selbst etwas blutigere Szenen werden stilvoll umschrieben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, zeigen aber ihre Wirkung. Der Protagonist Jeremiah Salinger wird anschaulich dargestellt, was vor allem durch die Ich-Erzählung des Buches gelingt. So ist es möglich sich mit dem Protagonisten anzufreunden und ihn auf seinem Weg zu begleiten. Fazit: Lesenswerter Roman der sich mit der Bergwelt ebenso wie mit den Morden befasst.

  3. Cover des Buches Die Stille der Lärchen (ISBN: 9783462047349)
    Lenz Koppelstätter

    Die Stille der Lärchen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein weiterer Südtirol-Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter liegt hier mit „Die Stille der Lärchen“ vor.

    Das Cover zeigt eine traumhafte Kulisse, die den Hintergrund für den gewaltsamen Tod der 17-jährigen Marie bildet. Nahe bei den Urlärchen, einem bekannten Naturdenkmal im Ultental, liegt die erschossene Schülerin.

    Das Dorf meint den Täter rasch zu kennen, ein anderer legt jedoch ein Geständnis ab.

    Commissario Grauner und Saltapepe suchen lange nach einem Motiv und stoßen auf Schweigen im Dorf, ein verfallenes Heilbad sowie literarische Rätsel.

     

    Mir hat auch dieser Krimi gut gefallen. Wieder versteht es der ortskundige Autor, die Atmosphäre Südtirols einzufangen und die Leser in das hintere Ultental mitzunehmen. Beigefügtes Kartenmaterial bildet eine gelungene Ergänzung zum Text. Die beiden unterschiedlichen Ermittler stellen ein gutes Team dar. Die persönlichen Nebenschauplätze von Grauner und Saltapepe halten sich in einem angemessenem Umfang. Das im ersten Band der Reihe erwähnte Geheimnis aus der Vergangenheit von Grauner wird etwas erhellt, ist aber noch nicht zu Ende erzählt.

     

    Der Krimi bleibt bis zum Schluss rätselhaft, eine echte Chance, mitzuraten hat der Leser nicht, da unerwartete Wendungen immer wieder eingearbeitet sind.

     

    Nach gut 300 Seiten ist die Lösung gefunden, es bleibt der Eindruck eines soliden und sehr stimmungsvollen Krimis. Gerne mehr aus der Reihe!

  4. Cover des Buches Am Rand (ISBN: 9783442716227)
    Hans Platzgumer

    Am Rand

     (36)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Das Buch ist im Ich-Erzähler geschrieben und im Prinzip wie ein langer Brief über sein Leben, indem sich der Protagonist gelegentlich auch direkt an dem Leser richtet.


    Ich fand den Stil sowohl angenehm zu lesen, als auch besonders – es fanden sich ein paar sehr schöne Sätze darin, die regelrecht nachklingen.


    Ich muss sagen, dass ich den Anfang, als er über seine Kindheit und den ersten Toten den er gesehen hat berichtet, ich das noch nicht so mitreißend fand. Das änderte sich dann jedoch recht schnell.


    Wie gesagt berichtet er von seinem Leben, von den Menschen darin und von seinen Toten.

    Es war wirklich großartig, wie Personen und dessen Wesen beschrieben wurden.

    Die Distanz zu seiner Mutter, die selbstgefällige Härte seiner Großvaters, die Liebe zur sich immer im unsteten Fluss befindenen Elena, der Trägheit verachtene Guido.

    Auch zu sehen, wie deren Leben verlaufen und sich die Beziehung zu dem Protagonisten entwickelt, fand ich sehr interessant.


    Ich war tatsächlich überrascht, wie viel Raum für den Wunsch nach Schreiben eingeräumt wurde – sich der Kunst des Schreibens zu widmen, was jedoch immer brotlos blieb.


    Es wird ein Leben beschrieben und ist trotz den ganzen Schicksalen und Tragödien, weder anklagend, noch rechtfertigend. Das fand ich ziemlich beeindruckend.


    Das Thema Moral – also ob der Protagonist nicht nur aus technischer Sicht ein Mörder ist, sondern auch aus moralischer – das schwang in der Tat mit, nahm aber doch nicht so viel Raum ein wie ich erwartet hatte.


    Viel mehr verfolgte man den Moment des Entkoppelt sein – den Moment, wenn die Menschlichkeit aussetzt und eine andere Seite übernimmt, um zu funktionieren.

    Das fand ich wirklich sehr spannend.


    Fazit

    Auch wenn es nicht exakt das war, was ich erwartet hatte, hat es mich positiv überrascht und ich empfand es als sehr mitreißend und irgendwie ergreifend.

  5. Cover des Buches Die Geschichtenerzählerin 1 (ISBN: B00KXVYTNA)
    Stella Jante

    Die Geschichtenerzählerin 1

     (25)
    Aktuelle Rezension von: TheUjulala
    Die liebe Autorin Stella Jante stellte mir ihr Buch "Die Geschichtenerzählerin" als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Ich kenne die Autorin als Mitverfasserin der Sachbücher "Südtiroler Kräuterfrauen" und "Die Mach der Südtiroler Kräuter nutzen". Um so mehr tut es mir leid, dass ich das Buch irgendwie nicht zu Ende lesen konnte. Das doch umfangreiche Werk beschäftigte mich drei Tage im Urlaub, wobei ich aber inhaltlich irgendwie nicht weiter gekommen bin. Da ich eigentlich auch noch viele andere Bücher lesen wollte, habe ich dieses Buch bei 50% zur Seite gelegt. Meine Rezension kann also nur das bewerten, was ich bis dahin gelesen habe. Vielleicht nehme ich es irgendwann noch mal zur Hand und lese es weiter.

    Coverbild

    Das Cover finde ich persönlich toll. Eine Frau im weißen Gewand steht in einer Felsspalte gegen das Licht. Es funkelt und prickelt förmlich überall. Eine gelungene Aufnahme und ein passendes Bild für die Geschichte und zum Setting der Südtiroler Alpen. Die Schrift ist dazu passend gesetzt. Man merkt, dass das Cover von einem Profi gestaltet wurde.

    Handlung

    Die 18 jährige Mena bekommt plötzlich komische Träume, in dem sie auf einen äußerst attraktiven Mann trifft, ihren Traum-Mann. Seltsamerweise begegnet sie diesem Mann öfter und ihr wird klar, dass sie sich nicht in einem Traum treffen, sondern in einer parallelen Welt, in der alles anders scheint und Fabelwesen zu realen Gestalten werden. Jede Vision birgt große Gefahren, die Mena nur mit ihrem Traum-Mann gemeinsam bewältigen kann. Aber aus Traum wird Realität und Mena muss nicht nur die Wagnisse in der Anderswelt überstehen.

    Buchlayout / eBook

    Gestalterisch ist das eBook schön aufbereitet mit nicht zu viel Schnick-Schnack. Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt und hat insgesamt 40 Kapitel. Was zwar recht viel erscheint, aber bei einer Seitendicke von über 500 Seiten nicht viel ins Gewicht fällt.

    Idee / Plot

    Eine junge Frau reist mit ihren Visionen durch die Südtiroler Landschaft und begegnet dabei auch einigen Sagengestalten, nicht nur aus Südtirol sondern auch aus Irland. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das mystische Südtirol viel an Sagen und Legenden zu bieten hat. Deswegen fand ich die Idee, diese in einen Urban-Fantasy Roman mit prickelnder Lovestory zu packen äußerst interessant. Nebenbei vermittelt die Autorin dem Leser auch noch die Umgebung, Bräuche, Kultur und die typischen Verhaltensweisen der Südtiroler. Ein Südtiroler würde niemals über sich sagen, er sei Italiener, aber seinen Espresso muss er klassisch italienisch trinken und die Spaghetti müssen wirklich ›al dente‹ sein. Das hat mir besonders gut gefallen.

    Emotionen / Protagonisten

    Mena ist ein Bücherwurm und liebt vor allem fantasievolle Geschichten. Sie lebt eher zurückgezogen, hat kaum Freunde und hat große Beziehungsängste.
    Anfangs fand ich Mena recht sympatisch, doch es häuften sich über die Zeit bei mir ungeklärte Fragen und Ungereimtheiten, so dass ich sie und ihre Handlungen nicht mehr ganz nachvollziehen konnte. Zum Beispiel fragt sie Kinnon eine ganze Zeit lang nicht nach seinem Namen, warum? Auch betitelt sie ihn eine ganze Weile lang nur mit "Mein Traum-Mann", was mir dann einfach zu viel wurde. In ihren Visionen ist sie dann doch recht tough und muss die lebensbedrohlichen Gefahren meistern, was ihr gut gelingt. In der Beziehung zu Kinnon zieht sie sich aber dennoch immer enorm zurück, macht sich ständig Gedanken und kommt dabei aus dem Grübeln kaum noch mehr raus. Das macht die Passagen zwischen den Visionen extrem langatmig und zäh.

    Kinnon scheint ein wahnsinnig heißer Feger zu sein, den wohl kaum eine Frau von der Bettkante stoßen möchte. Und diesen Umstand kann er überhaupt nicht leiden und wehrt sich mit aller Vehemenz ein Frauenheld zu sein. Aber er verliebt sich in Mena und wird dabei zu einem schwanzgesteuerten Liebeskranken. Er hat nur noch das Eine im Kopf und das nervt mich teilweise richtig. Denn eigentlich sollte die Liebe ja nicht nur körperlich sein. Und wenn es mal nicht nach seiner Nase geht, läuft er weg wie ein schmollender 5 Jähriger, dem sein Spielzeug geklaut wurde. Die erotischen Szenen werden dann zwar sehr prickelnd aufgebaut, und obwohl so viel Testosteron im Spiel ist, bleibt der Akt an sich unbeschrieben. Das finde ich dann in der Konsequenz sehr schade. Aber insgesamt ist es mir zu viel Liebesgeschichte, die vom eigentlichen Thema ablenkt.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Die meiste Spannung gibt es nur in den Visionen, aber die Erzählungen in der realen Welt sind teilweise unglaublich zach. So dass ich nach drei Tagen mit einem Blick auf den Lesefortschritt gedacht habe: »Oh Gott, ich habe gerade mal die Hälfte des Buches gelesen - geht das jetzt immer so weiter?«

    Es plätschert nur so seitenweise von Liebesgepklänkel, ohne wirklich in der Geschichte weiter und dem Geheimnis einfach näher zu kommen. Die Szenen in der Anderswelt sind recht spannend, was dann Gott sei Dank für Abwechslung im Buch sorgt, aber das Ruder irgendwie nicht mehr rum reißen kann. Auch wird die Verflechtung der Sagenwelten aus Südtirol und Irland irgendwie immer komplizierter.

    Ich finde auch, dass viel zu früh Mena und Kinnon zusammen gekommen sind und sich ab dem ersten Viertel des Buches liebeskrank durch die Seiten säuseln. Ständig bekommen wir Menas Zweifel an ihr selber und an Kinnon zu lesen und dazu sein lustvolles Verhalten, aber die Geschichte entwickelt sich einfach nicht weiter. Damit verpufft auch die gute Fantasy-Idee des Buches und bei 50% konnte mich das alles einfach nicht mehr mitreißen.

    Szenerie / Setting

    Schön beschrieben sind die Umgebungen vor allem der Anderswelt, und die Figuren. Teilweise etwas ausschweifend und detailreich, aber man merkt, dass die Autorin mit viel Hingabe in diesem Thema ist, und weiß, wovon sie erzählt. Bei den Beschreibungen der Szenen im Alltag hält sich mir die Autorin viel zu sehr an Einzelheiten fest. Hier hätte sie definitiv straffen können.

    Sprache / Schreibstil

    Einerseits finde ich es toll, wie Stella Jante die sprachliche Kuriosität in Südtirol mit einbaut. Da ich Wurzeln in Südtirol habe und auch oft dort bin, bin ich mit dem Sprachgebrauch recht vertraut. Andererseits lesen sich die einzelnen Kapitel immer wieder mehr im Stile eines Tagebuchs und das trägt oft zur Zähheit bei. Die Geschichte wird ausschließlich in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mena im Präsens erzählt.

    Gegen Mitte des Buches häufen sich auch die Rechtschreibfehler. Oft werden nächste Sinnabschnitte nicht optisch durch einen Absatz vom Text abgesetzt, das hat mich beim Lesen immer wieder irritiert.

    FAZIT

    Es konnte mich zur Mitte hin nicht mehr mitreißen. Teilweise recht zäh durch extremes Liebesgesäusel und langatmige Alltagsbeschreibungen. Da ich das Buch abgebrochen habe, erhält es insgesamt nur einen Stern.

    Cover: 4 von 5
    Buchlayout / eBook: 3 von 5
    Idee / Plott: 5 von 5
    Emotionen / Protagonisten: 1 von 5
    Handlungsaufbau / Spannungsbogen: 1 von 5
    Szenerie / Setting: 3 von 5
    Sprache / Schreibstil: 3 von 5
  6. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.567)
    Aktuelle Rezension von: Jidewi

    Ein Zufall. Nicht mehr. So fängt es an. Harmlose Zeilen, die sich aneinander reihen voller Belanglosigkeit. Missverständnisse tragen sich weiter, tauchen auf, tauchen ab. Und dann ändert es sich. Wird aus Zufall Schicksal, aus Belanglosem das Leben und aus unbekannter Distanz intime Nähe. Das ist der Zauber von "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer, der Bann, der dich gefangen nimmt, obwohl es nur ein Schriftverkehr ist zwischen zwei sich unbekannten Menschen, die sich auf der Straße womöglich nicht einmal erkennen würden. Deren Beziehung basiert auf einer digitalen Blase und trotzdem ist es mehr, schwingt so viel zwischen den Zeilen, dass ich mich immer wieder dabei ertappe, wie ich die Spannung förmlich knistern höre.

    Die Kündigung eines Abos, das ist Emma Rothners Intention. Stattdessen landet sie versehentlich bei Leo Leike und was zunächst nur ein oberflächlicher Austausch ist, entwickelt sich schnell zu einem Email Wechsel, der voller Emotionen und Intimität erstrahlt. Jedoch ist das, was online geschieht, fernab der Lebensrealitäten der beiden. Was passiert, wenn beide ihre online Welt in die offline Welt überführen und was hat dann noch Bestand?

    Der Stil ist wunderbar und der Wechsel der Emails unterhaltsam, perspektivreich und mitnehmend. Die Figuren sind nahbar, persönlich und ich habe sie von Beginn an in meinem Kopf visualisiert. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Tränen und ihr Lachen waren immer da, immer nah, immer greifbar und das ist auch die besondere Stärke des Romans. Jeder, der eine Geschichte wie diese schon einmal erlebt hat, der kann sich komplett in diese Beziehung fallen lassen, denn ja, das ist möglich, diese Nähe ist real, auch wenn sie das nichr physisch, körperlich sein mag. Ich habe danach direkt den Nachfolger gelesen, der nahtlos anschließt und bis auf einige Länge, die ich dem realen Bezug, dem irrationalen menschlichen Verhalten zuschreibe, ist es eine wunderbare Geschichte, die nicht enden soll. Eine Empfehlung für alle, die sich immer schon gefragt haben, ob aus diesen kleinen romantischen Momenten etwas ganz Großes werden kann.

  7. Cover des Buches Der Sturz des Doppeladlers (ISBN: 9783990500521)
    Birgit Mosser

    Der Sturz des Doppeladlers

     (37)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Birgit Mosser hat dieses Werk als Trilogie angelegt und deshalb ist es eigentlich unfair, die einzelnen Bände schon zu Beginn abschließend zu bewerten. Im Prinzip kann ich feststellen: Die Gesamtgeschichte hat Potenzial, aber es ist noch nicht absehbar, ob dieses vor allem in der Plotkonstruktion, die mir immer sehr wichtig ist, auch völlig ausgeschöpft werden wird.

    Eines kann man jetzt schon sagen: Die Autorin kann Handlungen und Stimmungslagen der untergehenden Epoche des Habsburgerreichs gut beschreiben. Im ersten Band gibt es zahlreiche Erzählstränge, die das Schicksal von vier Familien beschreiben und die bisher bedauerlicherweise für meinen Geschmack noch viel zu wenig miteinander zu tun haben. Zudem bevölkert eine Unzahl an Personal - Protagonisten wie Nebenfiguren - die Handlung, viele Locations werden bedient, aber es wird recht anständig versucht, trotz der vielen Szenenwechsel möglichst keine Verwirrung zu stiften, sondern eher Struktur zu geben.

    Von der Sprachfabulierkunst ist die Geschichte eher einfach angelegt, keine wortreichen, treffenden politischen und gesellschaftlichen Analysen habe ich gefunden, aber es ist halt auch reichlich unfair von mir, diese zu suchen und gedanklich den Roman automatisch mit dem Oeuvre meines absoluten Lieblingsschriftstellers Joseph Roth zu vergleichen, nur weil er in derselben Zeit mit ähnlichem Figurensetting und Locations operiert.

    Gelungen fand ich auf jeden Fall die Integration kleiner historischer Details und realer Anekdoten in die Handlung, die Otto Normalverbraucher nicht unbedingt so bekannt sind. Zum Beispiel besucht Minnerl aus dem Burgenland ihre Schwester Ernestine in Wien und versorgt die Familie mit sehr dringend gebrauchtem Essen, denn die Wiener hungern schon monatelang. Ernestine steht schon seit Jahren tief in der Schuld von Minnerl, da diese auch ihre Tochter in Neusiedl - respektive ihren ledigen Bastard - vor Ernestines hochangesehenem, strengen und bigotten Ehemann August versteckt hat. Da Ernestine vom Gatten sehr kurzgehalten wird und nicht viel als Kompensation zu bieten hat, macht sie ihrer Schwester eine riesige Freude. Im Kaffeehaus arrangiert sie ein Treffen mit Minnerls Lieblingsschriftsteller Schnitzler, der ihr ein Autogramm mit persönlicher Widmung auf den „zufällig“ mitgebrachten Leutnant Gustl gibt.



    „Schnitzler sieht auf und lächelt versonnen. „Ausgerechnet der Gustl! Wissen Sie, dass mich dieses Büchlein meinen Rang als Oberster der Reserve gekostet hat? Er wurde mir aberkannt, weil …“, er bricht ab und schüttelt den Kopf. „Sprechen wir nicht davon. Das ist lang her.“


    Ebenso an der südlichen Front beim Konflikt mit den Italienern während der Annexion Südtirols werden sehr gut historische Details mit Familienschicksalen verwoben. Leutnant Holzer gerät zum Beispiel wie viele in Kriegsgefangenschaft, weil beim Chaos während der Kapitulation der K&K Armee die Verlautbarungsfristen für den Waffenstillstand nicht berücksichtigt wurden. Die Österreicher haben sich qua Befehl schon ergeben, weil die Kapitulation schon beschlossen war, aber die Italiener sich einen Tag Veröffentlichungsfristen ausbedungen haben. Ein allerletztes Mal wurden die Österreicher geleimt, dieser eine Tag kostet der gesamten Kompanie jahrelange Kriegsgefangenschaft, Folter und Tod. Als Leutnant Holzer durch einen günstigen Umstand von einem Conte kurz vor dem elendiglichen Verrecken gerettet wird, möchte er sich endlich auf den Heimweg zu seiner Familie machen. Als sein Lebensretter ihn nach dem Hotel der Eltern fragt, wird beim Zeigen auf der aktuellen Karte offenbar, sein Haus steht im neuen Südtirol, das sich die Italiener unter den Nagel gerissen haben.

    Auch einen politischen Erzählstrang weist das Werk auf. Ferdinand von Webern arbeitet im Außenministerium in Wien und bringt historisch-diplomatische Hintergründe in den Plot ein. Er kommentiert auch nach Kriegsende sehr treffend und fachkundig die Bildung der neuen Regierung.

    Die ungarisch-burgenländische historische Komponente wird durch das Schicksal der Familie Minnerls abgedeckt und der Bruder von Ferdinand von Werbern gerät an der Ostfront in russische Kriegsgefangenschaft, wird nach Sibirien verschleppt und deckt somit das östliche Reich ab. Der Diplomat von Webern verlangt bei Friedensverhandlungen die Freilassung seines Bruders, aber dieser weigert sich zurückzukehren, denn er will seine Kameraden in Gefangenschaft nicht ohne seine ärztliche Unterstützung zurücklassen.

    So, was fehlt uns noch aus dem ehemaligen Habsburgerreich? Genau! Die Unterschicht und die slowenische Grenze. Diesen Erzählstrang bedient das Dienstmädchen Berta, die auch ledig schwanger wird, dann ihren Bauernsohn Lois kennenlernt, der aus Liebe ihre Schande tilgt und den Bastard Viktor adoptiert. Im Kärtner Elternhaus von Lois sieht die böse Schwiegermutter die neue Patchworkfamilie nicht so entspannt. Eine Intrige nach der anderen wird gesponnen. Bis die kleine Familie vor der bösen Alten nach Wien flüchtet.

    So, Ihr seht also, das Fundament für ein sehr gutes Epos ist zwar gelegt, die unzähligen Figuren auf dem Schachbrett sind bereits aufgestellt und müssen nun in Interaktion zusammenkommen. Warum ich noch so verhalten urteile, ist auch klar. Die Konstruktion der Geschichte hat hohes Potenzial, noch richtig großartig zu werden, wenn die Handlungsstränge wie ein Puzzle konsistent ineinandergleiten. Aber auch die Gefahr einer verwirrenden, zerfledderten Handlung besteht, bei der man irgendwann einmal die Beziehung zu den Protagonisten verliert. Da ich heuer so etwas auch schon bei kürzeren Romanen erlebt habe, bin ich vorsichtig, urteile mit 3,5 Sternen, die ich beim ersten Band vorläufig auch noch sehr streng abrunde. Wenn die derzeitigen Nahtstellen und Umbrüche perfekt ineinander gleiten, werde ich meine Bewertung noch einmal überdenken.

    Eines muss ich auch noch in dieser strengen vorläufigen Beurteilung mitschicken: Birgit Mossers Roman hat mir wesentlich besser als Elena Ferrantes Meine Geniale Freundin gefallen, denn beim Lesen der Saga der italienischen Autorin wusste ich gleich, dass ich die Geschichte nicht weiterverfolgen will, weil sie mich gar so genervt hat.

    Fazit:
    Ich bin sehr gespannt, wie es mit den Familien weitergeht, werde fortfahren und davon berichten.         

           

                      

             

             


  8. Cover des Buches Commissario Pavarotti küsst im Schlaf (ISBN: 9783954514397)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte

    Der ehemalige Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffes wird umgebracht. In einer etwas seltsamen „Irrenanstalt“, wo vieles anders ist und alles faul scheint.


    Fee meint zu dem Krimi

    Teil 2 finde ich schon viel besser, als Teil 1. Die Serie kommt so langsam in Fahrt und man ist wirklich gespannt, wie es mit Lissi und Pavarotti, dem Hund und dem Kind weitergeht.

    Es war erst mal ein schönes Wiedersehen, mit den ganzen Hauptakteuren. Das gefiel mir sehr gut.

    Was mir nicht so sehr gefiel ist, dass Pavarotti „nur“ etwa 20 kg (ich kann mich nicht recht erinnern, oder 15?) kg Übergewicht hat. Ich dachte, dank der Beschreibung in Band 1 an 50! Also dass die Autorin da so drauf rumreitet, lässt mich vermuten, dass sie ein erhebliches Gewichtsproblem hat. Allerdings eher im Kopf als in Wirklichkeit!

    Das ganze war ein wenig verwirrend und manchmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht so ganz mitkam. Ich hatte den Krimi zuhause angefangen und dann im Urlaub zu Ende gelesen, weil der Anfang etwas zäh war. Es traten da einfach zu viele Personen auf, es gab zu viele verwirrende Nebenhandlungen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten. Man muss sich wirklich sehr konzentrieren, damit man überhaupt mitkommt.

    Hätte ich nicht noch Band 3 und 4 zuhause, hätte ich die Serie einfach so zur Seite gelegt und nicht weiter gelesen.

    Und wenn Lissi und Pavarotti sich weiter so „unprofessionell“ und charakterschwach und –schwankend zeigen, dann stirbt Lissi in einem Band! Denn sie begibt sich in total unnötige Gefahren. Und seit neuestem auch Pavarottis Mitarbeiter, was ich schade finde.


    Das Cover

    Schön, es ist ein Emons-Buch, man kann es von weitem erkennen. Aber warum es im Haus brennt, erschließt sich mir nicht so recht. Ich kann nur denken, dass die Zuständigen gedacht haben, dass das symbolisch für die „Irrenanstalt“ gedacht ist. Sagen wir so, es gibt schönere und treffendere Cover von Emons (einem meiner Lieblingsverlage).


    Fees Fazit

    Eine durchaus empfehlenswerte Serie. Nur das herumreiten des Gewichtes und das „Krimidurcheinander“ haben mich etwas gestört. Das ganze fand ich – persönlich – nicht vorhersehbar und mir gefiel das Buch schon besser, wie Teil 1, trotzdem vergebe ich wieder 3 Sterne und eine Empfehlung. Nun freue ich mich auf Teil 3.
  9. Cover des Buches Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod (ISBN: 9783954518081)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

     (24)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Der Autorin gelingt es, eine Stimmung zu wecken, in der man sich die ganze Geschichte ohne einen einzigen Sonnenstrahl vorstellt. Diese Stimmung überträgt sie auf die Figuren, keine davon scheint ein Leben zu haben (oder gehabt zu haben), in dem die hellen Momente mehr als nur eine Randnotiz sind. Auch mit Hilfe dieser gebrochenen Personen legt Elisabeth Florin viele falsche Spuren. Der Kriminalfall, um den es im Kern geht, ist spannend geschildert, beim ganzen Drumherum wäre weniger jedoch mehr gewesen. Die beiden grundlegenden Elemente - ein Dorf, das schweigt, und ein Ermittler, der kaum mit sich selbst, geschweige denn mit dem Rest der Welt zurechtkommt - sind hier gemeinsam verwendet zu viel. So bleibt es für mich ein gutes Buch, aber kein sehr gutes.

  10. Cover des Buches Rattenlinien (ISBN: 9783869137247)
    Martin von Arndt

    Rattenlinien

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Autor Martin von Arndt entführt uns in das Jahr 1946. Deutschland liegt in Trümmern, der grausame Hungerwinter steht bevor und die Siegermächte, allen voran die USA sind dabei, die NS-Verbrecher aufzuspüren und vor Gericht zu stellen. Das führt dazu, dass zahlreiche Nazis die selben Fluchtrouten, die zuvor Juden, Kommunisten oder andere Verfolgte benützen, um aus Deutschland zu flüchten und der Gerichtsbarkeit zu entkommen. 

    Einer dieser Männer ist Gerhard Wagner, der als „Schlächter von Baranawitschy“, bekannt ist. Sein ehemaliger Vorgesetzter aus den 1920er Jahren, Andreas Eckart, der auf Grund seiner Gesinnung rechtzeitig vor den Nazis in die USA emmigriert ist, wird von der US-Army angeworben, um Wagner dingfest zu machen. Eckart hat noch eine persönliche Rechnung mit Wagner offen. Gemeinsam mit dem etwas undurchsichtigen Special Agent Dan Vanuzzi jagt Eckart dem SS-Mann hinterher. 

    Meine Meinung: 

    Das Thema ist spannend, vor allem in Hinblick auf die unterschiedlichen Beweggründe der einzelnen Protagonisten. Wir verfolgen Wagner von München aus über Innsbruck, folgen seinen Spuren über die verschneiten Berge nach Südtirol und nach Rom, um den Kriegsverbrecher an seiner Abreise nach Argentinien zu hindern. Dabei treffen wir auf zahlreiche Menschen, denen nicht zu trauen ist, weil sie selbst Dreck am Stecken haben, oder wie die Würdenträger im Vatikan, nach wie vor ihren Judenhass pflegen. Lieber einem (ehemaligen) Nazi helfen als einem Juden oder Kommunisten. 

    Die paranoide Angst vor den Kommunisten nützen die NS-Schergen weidlich aus und so kommt es, dass auch der US-Army nicht wirklich zu trauen ist.  

    Die Geschichte ist spannend erzählt. Manchmal bedient sich der Autor ein wenig krauser Wortschöpfungen. So verwendet er mehrmals das Verb „ermuntern“ in völlig sinnentleerter Art und Weise. Statt „Eckart wachte auf“ schreibt er „Eckart ermunterte“. Dass so etwas im Korrektorat oder Lektorat nicht auffällt? 

    Fazit: 

    Eine aufregende Jagd quer durch Mitteleuropa, um diversen NS-Verbrechern habhaft zu werden. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  11. Cover des Buches Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402142)
    Heidi Troi

    Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er den Bauernhof seines verstorbenen Onkels weiterführen – ganz ohne Erfahrung als Landwirt? Doch bevor er seiner neuen Berufung zum Bauern folgt, sind seine ermittlerischen Fähigkeiten gefragt: Ein Unbekannter wirft dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna. Ein dummer Jungenstreich oder doch ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird, beginnt es im beschaulichen Brixner Talkessel ordentlich zu rumoren.

    Ich kenne bereits Bücher der Autorin Heidi Troi, und so wurde ich auf diese Reihe aufmerksam.

    Problemlos fand ich in die Geschichte hinein. Das Setting spielt im schönen Südtirol und auch wenn ich noch nicht in Brixen war, konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. Ich hätte auch nichts dagegen, mal auf den Spuren von Lorenz Lovis zu wandern.

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Manche Dialoge sind im Dialekt bzw. auf Italienisch geschrieben und ich liebe es. Alles verstehe ich wortwörtlich nicht, aber sinngemäß schon, so dass mir hier keine Informationen durch die Lappen gehen. Aufgelockert wird das Ganze durch humorvolle Unterhaltungen. Da das Erzähltempo angenehm ist und uns auch vom Drumherum genug Infos geliefert werden, ist alles schlüssig, und ich konnte mich voll und ganz fallen lassen.

    Die Geschichte wird aus Sicht von Lorenz Lovis im personalen Stil erzählt. Und ich kann nicht anders, ich muss ihn mögen. Teils unbedarft, teils verpeilt ist er dennoch ein Protagonist, auf den ich mich problemlos einlassen konnte. Ich empfinde ihn als gut ausgearbeitet und freue mich schon jetzt, das nächste Buch mit ihm zu lesen.
    Denn dass ich die Reihe weiterverfolge steht nicht zur Diskussion.
    Aber auch die anderen Charaktere finde ich sehr gelungen. Egal ob es seine Freunde oder seine Feinde sind, alle werden authentisch dargestellt.

    Für meinen Geschmack verrät der Klappentext etwas zu viel. Da war ich froh, dass ich ihn mir zwar im Vorfeld mal durchgelesen hatte, als ich dann aber zum Lesen kam, hatte ich diesen wieder vergessen. 

    Der Krimi lieferte mir spannende und unterhaltsame Lesestunden. Mich konnte das Buch überzeugen. Die Story ist gut durchdacht und ich hätte das Ende so niemals voraussehen können. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Das Böse, es bleibt (ISBN: 9783328104261)
    Luca D'Andrea

    Das Böse, es bleibt

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Leider mal wieder ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte. Ich habe ca. 150 Seiten lang durchgehalten. Diese 150 Seiten habe ich aber leider als teilweise sehr wirr empfunden. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Marlene sowie abwechselnd aus der Perspektive ihres Mannes erzählt.

    So ein Perspektivwechsel tut einer Geschichte manchmal ja sehr gut, aber hier habe ich es eher als anstrengend empfunden.

    Ich habe, wie schon oben geschrieben, ca. 150 Seiten lang durchgehalten und gehofft, dass es besser wird, was aber leider nicht eingetreten ist. Für mich ist da kein wirklicher Spannungsbogen eingetreten und der Schreibstil entspricht leider einfach nicht meinem Geschmack.

  13. Cover des Buches Der Regler (ISBN: 9783596512874)
    Max Landorff

    Der Regler

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Regler ist jemand, der für Leute, die es sich leisten können, alles bewrekstelligt: Job Scheidung Sex usw. In dieser Zu-allem-fähig-sein geht einem Gabriel Tretjak schon ziemlich auf die Nerven, is schon a bisserl unglaubwürdig, aber als jemand ihm immer dichter auf die Pelle rückt und ihm sogar einen Mord anzuhängen versucht, ist es schon sehr spannend, genauso wie die Ausflüge in Astronomie und Hirnforschung sehr lehrreich sind und damit den Krimi weit über das übliche Krimimittelmaß heben. Verschiedene Zeitsprünge fordern die volle Aufmerksamkeit der Leser heraus, und Münchner Krimifans freuen sich betimmt über die zahlreichen Anspielungen auf Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt.
  14. Cover des Buches Das Tal im Nebel (ISBN: 9783462051919)
    Lenz Koppelstätter

    Das Tal im Nebel

     (21)
    Aktuelle Rezension von: beastybabe

    Diese Krimireihe finde ich absolut empfehlenswert, weil sie eine schöne Mischung aus Urlaubsstimmung, Spannung und tollen Figuren ist.
    Auch im neuen Buch ermitteln wieder der gemütliche Einheimische Grauner mit seinem italienischen Kollegen Saltapepe und dem Rest der sympathischen Truppe. Ich hab mich über das "Wiedersehen" mit allen sehr gefreut.

    Das Thema ist diesmal wieder interessant, denn es geht unter anderem um Wein und internationalen Betrug. Alles absolut fesselnd zu lesen.
    Der Schreibstil ist ruhig und trotzdem mitreißend. Wir lernen viel über Land und Leute, denn der Autor beobachtet vor Ort sehr genau und charakterisiert seine Figuren lebensecht und lebendig.

    Kann ich nur empfehlen, die Balance zwischen Privatem und Polizeiarbeit stimmt auch. Tolle Reihe!

  15. Cover des Buches Gefährliche Treue. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402814)
    Heidi Troi

    Gefährliche Treue. Lorenz Lovis ermittelt

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Dies ist der dritte Teil der Brixener Krimireihe um den Ex-Polizisten Lorenz Lovis. Er will sich ein paar Tage auf der Alm erholen und nebenbei den Pilzräuber und Waldfrevler stellen, der in den Wäldern sein Unwesen treibt. Mit auf der Alm sind die drei Jungs, die ihn handylos unterstützen sollen. Doch kaum hat er sich auf der Alm einigermaßen eingerichtet, geschieht auf dem Stoaner Hof ein Mord. Thres, die Bäuerin, wurde mit einer Axt erschlagene. Sofort wird der Ehemann verdächtigt, der aber beteuert, seine Frau zu lieben. Deren Schwester Burgi will nun auf dem Hof aus Angst nicht alleine bleiben und so quartiert sie sich auf der Alm ein und macht Lovis schöne Augen, was aber der Angelika, seiner Freundin, überhaupt nicht paßt. Als Lovis dann im Wald noch auf seinen ehemaligen Chef trifft, den man als Pilzräuber verdächtigt, eskaliert die ganze Situation. Aber dem nicht genug, der Schwager der Burgi hat einen schweren Verkehrsunfall und dann geschieht ein weiterer Mord. Nun ist Lovis ganze Energie gefragt. Jedoch gestalten sich seine Ermittlungen nicht ungefährlich. Als man letztendlich den Schuldigen entlarvt, ist man sehr erstaunt. Heidi Troi hat diesen Krimi sehr gut durchdacht. Sie führt uns in die Tiroler Bergwelt mit deren Menschen und auch deren Eigenheiten, wie der Wirt, der alte Jörgl, die Zwillnge, echte Naturburschen und schwer zu durchschauen. Auch die Bergwelt und die Natur werden so exakt und schön beschrieben, dass man Sehnsucht nach der Bergwelt bekommt. Und dann der Hüttenschmaus, beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Das Buch liest sich leicht, die Ausdrucksweise ist sehr gut gewählt und die einzelnen Kapitel sind in Wochentagen unterteilt. Auch eine Karte ist zur besseren Orientierung auf der ersten und der letzten Seite angebracht und dann noch die guten Rezepte zu allerletzt zum Nachkochen. Das Cover zeigt uns die Bergwelt mit der Alm im Vordergrund der Buchschnitt ist in einem grellen Rot. Man darf schon auf die weiteren Fälle des Privatdetektivs und Hobbybauers gespannt sein.

  16. Cover des Buches Venezianische Scharade (ISBN: 9783257231731)
    Donna Leon

    Venezianische Scharade

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis drittem Fall tappt er erstmal im Dunkeln. Es wird die Leiche eines Transvestit auf einer Wiese gefunden. Die allgemeinen Vorurteile bestätigen sich allerdings nicht, da es keine Streitigkeit unter den Prostituierten ist, sondern der Fall ungeahnte Ausmaße annimmt und Brunetti und sein Team ihr Leben aufs Spiel setzen. Da dritte Buch hat mir ganz gut gefallen. Am Anfang wird man auf eine falsche Fährte geführt, aber bald kommt man als Leser dahinter, dass etwas Großes dahinter steckt. Leon schafft es wieder das wunderschöne Venedig und die italienische Lebensweise in Szene zu setzen und gerade zum Ende des Buches hin eine sehr spannende Lektüre zu erschaffen.

  17. Cover des Buches Commissario Pavarotti probt die Liebe (ISBN: 9783740807818)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti probt die Liebe

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke

    *Klappentext (übernommen)*

    Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte. Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.

     

    *Meine Meinung*

    "Commissario Pavarotti probt die Liebe" von Elisabeth Florin ist bereits der 5. Band von Commissario Pavarotti und seiner Truppe und immer noch kein bisschen langweilig. Dies ist wohl der persönlichste Fall von Pavarotti und seiner großen Liebe Lissie. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd, an manchen Stellen sogar schon explosiv. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mir gefallen die Rückblenden, was ist damals wirklich passiert? Warum musste Lissies Vater verschwinden? Geheimnisse werden gelöst und neue tauchen auf. Kaum meint man, zu verstehen, was geschehen ist, zack baut die Autorin eine Wendung ein, schlüssig, aber unvorhergesehen. So etwas liebe ich...

     

    Die Charaktere entwickeln sich weiter, besonders über Ispettore Emmenegger erfahren wir pikante Details aus seiner Vergangenheit. Sein Werdegang macht ihn mir noch sympathischer. Aus einem Bad Boy wird ein Guter... Aber nicht immer ist klar ersichtlich, wer zu den Guten gehört. Das hat die Autorin hier geschickt beschrieben. Auch gefällt mir die langsame Wiederannäherung von Pavarotti und Lissie, wobei sie manchmal auch wie Feuer und Eis sind. Ich liebe die beiden einfach.

    Um Pavarotti habe ich mir etwas Sogen gemacht, er scheint krank zu sein. Doch wie schwer, ist nicht klar ersichtlich... Findet es am besten selbst heraus...

     

    Der Fall ist sehr spannend und geheimnisvoll, nach und nach kommen die Tatsachen ans Licht. Die Autorin konstruiert sehr gekonnt eine fiktive Geschichte um reale Wahrheiten. So eine Mischung finde ich richtig gut.

     

    *Fazit*

    Wieder ein spannender und fesselnder Fall mit Commissario Pavarotti und seinen Leuten, diesmal ein sehr persönlicher. Der Krimi hat mir eine extrem gute Lesezeit beschert. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Wer geschichtliches gepaart mit einem Kriminalfall mag, ist hier genau richtig.

    Von mir gibt es 5 Sterne. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

  18. Cover des Buches Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402159)
    Heidi Troi

    Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Dobnigg

    Auch dieser 2 Teil dieses Brixenkrimis war der Totale Wahnsinn der mich zum Teil Verzweifeln Ließ weil ich nicht wusste was da gespielt wird aber so nach und nach kam alles Heraus und das war dann doch ziemlich Heftig.Lorenz Lovis mit seinem Hof zieht die Probleme Anscheinend magisch an den auf seinem Weingut wird eine seiner Mieterin Getötet und Natürlich fällt der Verdacht sofort auf ihn und seinem Knecht aber war er es wirklich?Seine Mieterin war alles andere als Einfach den Sie hat allen das Leben zur Hölle gemacht 

    Das Cover finde ich perfekt 

    Was dann am Ende Herauskam war für mich dann doch Überraschend den damit hab ich nicht gerechnet.5 Sterne sind viel zu wenig also geb ich mehr und eine Klare Leseempfehlung 

  19. Cover des Buches Auf Treu und Glauben (ISBN: 9783257242041)
    Donna Leon

    Auf Treu und Glauben

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis neunzehntem Fall wird die Tante von Vianello von einem angeblichen Wahrsager betrogen und der Ispettore bittet den Comissario um Hilfe. Doch dieser weiß sich nicht zu helfen und fährt außerdem mit seiner Familie ins kühle Südtirol. Doch auf dem Weg dahin erreicht ihn die Nachricht, dass ein Gerichtsangestellter tot in seinem Innenhof gefunden wurde. Die allgemeine Meinung zu dem Verstorbenen ist fast durchgängig positiv und Brunetti tut sich schwer einen Verdächtigen zu finden. 

    Dieses Buch der Krimireihe von Donna Leon hat mir sehr gut gefallen. Wie immer ist die Geschichte nicht sonderlich aufregend, aber in diesem Fall habe ich eine besondere Sanftheit gespürt. Etwas Melancholisches, eine gewisse Zartheit. Die Auflösung des Falls war für mich überraschend und irgendwie berührend. Ein toller Fall mit dem liebenswerten Brunetti, der klugen Elettra und besorgten Vianello, die dem Leser wie alte Vertraute vorkommen. 

  20. Cover des Buches Magisches Mondlicht: Ambrosia Enzianblau (ISBN: B078MTQDM5)
    Ann W. Rea

    Magisches Mondlicht: Ambrosia Enzianblau

     (22)
    Aktuelle Rezension von: AnnJulie_Sinn

    Der Roman "Magisches Mondlicht" hat mich s. berührt. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mit ihnen mitfühlen. Die Autorin nimmt die Leserinnen und Leser mit in eine Welt voller Mystik und Magie. Ich gebe dem Roman meine absolute Leseempfehlung - für alle die Südtirol & seine Bergwelt lieben ....

  21. Cover des Buches Liebe macht zornesblind (ISBN: 9788868391911)
    Ralph Neubauer

    Liebe macht zornesblind

     (21)
    Aktuelle Rezension von: mk83
    Ein meiner Meinung nach sehr gut gelungener Südtirolkrimi. Wird es Commissario Fameo gelingen den Fall aufzulösen? Spannend und fesselnd erzählt
  22. Cover des Buches Die Bildermacherin und der böse Wolf (ISBN: 9788868393847)
    Christiane Omasreiter

    Die Bildermacherin und der böse Wolf

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    Dieses Buch erschien 2019 in der Athesia Buch GmbH und beinhaltet 336 Seiten.

    „Die Wölfe sind zurück! Ganz Südtirol ist in Aufruhr.“

    Amalia ist Fotografin und kehrt in ihr Heimatdorf Pfunders ins Pustertal zurück. Sie entdeckt auf einer Skitour die zerfleischte Leiche einer Biologin, die sich vehement für den Schutz des Wolfes ausgesprochen hatte. Nun brodelt es in der Dorfgemeinschaft: Waren es etwa die Wölfe? Amalia beginnt, sich im Dorf umzuhören und stößt dabei auf Feindseligkeiten, Liebschaften und dunkle Familiengeheimnisse, die die Ereignisse in einem neuen Licht erscheinen lassen. Außerdem lenkt sie sie sich von ihrem eigenen turbulenten Liebesleben ab.

    Dies ist nun schon das zweite Buch, welches ich von den beiden Autorinnen Christiane Omasreiter und Kathrin Scheck gelesen habe. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Amalia hatte ich ja schon im ersten Teil „Die Bildermacherin“ kennengelernt, wo sie mir schon sehr sympathisch erschien und mir auch sehr ans Herz gewachsen ist. Nun hat sie es also doch gewagt, und ist direkt von Berlin nach Südtirol, in ihre eigentliche Heimat, gezogen. Leider hat ihr Freund Felix nicht so lange auf sie gewartet und tröstet sich schon mit einer anderen Frau, wer hätte das gedacht!!! Amalia kann es einfach nicht lassen, immer wieder als Hobbyermittlerin loszuziehen. Und sie hat eigentlich auch gar keine Zeit für Felix. Aber egal ist es ihr doch nicht, was er da so treibt. Ich mag Amalia und habe mich köstlich amüsiert über die eigenartigen, teilweise sehr kauzigen Dorfbewohner. Ja, jeder hat hier irgendetwas zu verbergen. Ich hatte wirklich tolle Lesestunden und von der ersten Seite an hat mich die Handlung der Geschichte in ihren Bann gezogen. Oje, wenn ich dort wäre und wüsste, dass es da im Wald Wölfe gibt, würde ich mich nicht in diesen trauen. Natürlich sind es die Wölfe auf jeden Fall wert, geschützt zu werden. Mal sehen, was ihr zu diesem Buch sagen werdet! Ich hatte eine spannende, fesselnde, aufregende und packende Zeit und war am Ende dann doch etwas verwirrt, denn mit diesem Ende hatte ich dann doch nicht gerechnet! Ein toller Krimi, der euch tolle Lesemomente verspricht. Lernt Amalia kennen und begleitet sie auf ihren privaten Ermittlungen! Da braucht man nicht unbedingt die Polizei! Ich empfehle euch dieses Buch sehr gern weiter. Ein gut ausgeklügelter Krimi mit interessanten Menschen und einer wunderbaren Landschaft! Die Autorinnen haben mich fasziniert und begeistert und auf jeden Fall überzeugt! 

  23. Cover des Buches Commissario Pavarotti kam nie nach Rom (ISBN: 9783740803162)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke
    *Inhalt*
    Schriftstellerin Anna Santer und ihr Mann Lex werden in ihrem Hotel in Meran tot aufgefunden. Es sieht wie eine Hinrichtung aus. Commissario Pavarotti und Ispettore Emmenegger stehen vor einem großen Rätsel. Wem galt der Anschlag? Lex, der sich in der Finanzwelt einen Namen gemacht hat oder seiner Frau Anne, die über die Rattenlinien aus dem 2. Weltkrieg recherchiert hat und darüber ein Buch schreiben möchte. Im Laufe der Ermittlungen taucht Lissie von Spiegel auf, sie war mit Anna Santer befreundet. Doch sie unterstützt nicht die beiden, sondern versucht das Verbrechen allein aufzuklären.

    *Meine Meinung*
    "Commissario Pavarotti kam nie nach Rom" von Elisabeth Florin ist bereits der vierte Band um den sympathische Inspector aus Meran. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd, schnell hat Elisabeth Florin mich in ihre Welt hineingezogen. Diesmal gehen die Ermittlungen in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Viele Flüchtlingen kamen nach Meran, um von dort aus nach Südamerika zu fiehen. Unter ihnen waren aber auch einige Nazis, die sich mit Hilfe von falschen Papiere die Ausreise ermöglicht haben und sich somit einer Verhaftung und Verurteilung zu entziehen.

    Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, diesmal bilden die drei Hauptprotagonisten kein Team, irgendwie agiert jeder für sich allein. Und ihr Verhalten weckt nicht nur Sympathien in mir, manchmal könnte ich sie alle drei schütteln. Die Spannungen zwischen Lissie und Luciano sind förmlich spürbar, aber die Hoffnung, dass die beiden sich wieder zusammenraufen, besteht weiterhin. Auch die Zusammenarbeit von Pavarotti und Emmenegger ist von diversen Spannungen geprägt. Emmenegger muss sehr unter den Launen von Pavarotti leiden und vermisst den nötigen Respekt ihm gegenüber. Die Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet.

    Die bildhafte Sprache macht es mir möglich, mir all die Handlungsorte gut vorzustellen. Mit den raffiniert eingefädelten Wendungen bringt mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten. Sie lässt auch den Täter zu Wort kommen, ohne zu verraten, wer er ist. Das ist ein kluger Schachzug, es erhöht die Spannung.

    *Fazit*
    Insgesamt hat mir dieser Krimi wieder richtig gut gefallen, spannend, fesselnd und mit einer interessanten Geschichte. Es bringt Spaß, mit den dreien auf Ermittlungsjagd zu gehen.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
  24. Cover des Buches Einmal Menü mit Kuss, bitte! (ISBN: B08766N6J6)
    Dolores Mey

    Einmal Menü mit Kuss, bitte!

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Miriah

    Lena arbeitet an der Eröffnung ihres Restaurants, bei dem es auch einen kleinen Gourmetladen gibt. Für diesen Laden kauft sie einige Produkte in Südtirol. Dort trifft sie auf Max, der einige Probleme hat. Er hat Dinge mitangehört, die er nicht hätte hören sollen, weswegen die skrupellosen Gefolgsleute seines ehemaligen Arbeitgebers hinter ihm her sind. Für ihn steht fest, er muss aus Südtirol verschwinden. Zum Glück trifft er Lena, die ihn zum zweiten Mal rettet und mit nach Deutschland nimmt. Als Lena jedoch eine Hiobsbotschaft bekommt, beschließt Max, ihr mit ihrem Restaurant zu helfen. Er verrät aber nicht, dass er eigentlich ein Sternekoch ist, sondern gibt sich als Küchenhilfe aus. Den beiden wird jedoch schnell klar, dass zwischen ihnen mehr ist als nur Dankbarkeit oder Freundschaft. Und beide versuchen sich gegen ihre aufkeimenden Gefühle zu wehren.

    Eine sehr schöne, spannende Liebesgeschichte mit leichten Mafia-Einflüssen. Das Buch ist aus der Sichtweise von unterschiedlichen Figuren geschrieben, immer wieder kommen auch Nebenfiguren zu Wort, wodurch auch Nebenhandlungen viel Platz bekommen. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Wie bei jeder guten Liebesgeschichte gehört natürlich auch hier ein wenig Action, Drama und auch Kitsch dazu. Das wurde hier sehr gut gelöst. Definitiv empfehlenswert.

    Übrigens: Max heißt eigentlich Alois Maximilian und benutzt seinen zweiten Vornamen für die Flucht, also wundert euch nicht, wenn das Buch mit einem Alois beginnt.

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