Bücher mit dem Tag "stuttgart"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stuttgart" gekennzeichnet haben.

297 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.559)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Tod! -> erzählt die Geschichte der 9 jährigen Liesel während den Kriegsjahren in der Nähe von München. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt, so rührend die Geschichte und so erbarmungslos real. Absolut grossartig erzählt, unbedingt lesen! Unter anderen Preisen hat Markus Zusak mit diesem Buch den deutschen Jugendliteraturpreis 2009 erhalten.

  2. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499290862)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

     (747)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Ich war von der ersten Sekunde an gefesselt. Der erste Teil der Reihe gefällt mir am Meisten. Man bekommt am meisten Infos. Ich habe zuerst das Buch gelesen und danach erst den Film geschaut und ich finde das war das beste was man machen konnte. Ich finde die Geschichte einfach so krass, tut mir leid für den Ausdruck. Es geht um körperliche, psychische und physische Gewalt, also gilt meiner Meinung nach eine Trigger-Warnung. Noch erschreckender fande ich, als ich herausgefunden habe, dass die Autorin auch gleichzeitig die Hauptperson in dem Buch ist.

  3. Cover des Buches Die Schokoladenvilla (ISBN: 9783328103226)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Bücher, die in Städten oder Gegenden spielen, die ich kenne, lese ich besonders gerne.  Obwohl die Schokoladenvilla vor über 100 Jahren in Stuttgart spielt, finden sich viele bekannte Orte wie der Schloßplatz, die Königstraße und der Marienplatz mit der Zacke wieder, so dass  es sich beim Lesen ein bisschen wir eine Spaziergang durch ein älteres Stuttgart anfühlt.

    Die Handlung ist die Geschichte einer starken jungen Frau und natürlich ist es auch eine schöne Liebesgeschichte. Judith war mir gleich sympathisch. Auch den normalen Alltag im Hause Rothmann mit diversen Hausangestellten fand ich sehr spannend.

    Gut gefallen hat mir auch zu sehen wie die "Technik" sich weiterentwickelt  und wie das Leben, eher in gehobenen Kreisen, vor über 100 Jahren war.

    Trotzdem kam die Liebesgeschichte zwischen Judith und Victor nicht zu kurz.

  4. Cover des Buches Der Näher (ISBN: 9783404174546)
    Rainer Löffler

    Der Näher

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Mensch, Mensch, Mensch was ein Buch. Es ist der dritte Thriller um Fallanalytiker Marten Abel. Für mich war es kein Problem das ich die anderen beiden Bücher nicht gelesen habe, da der Fall hier für sich alleine spielt. Abel wird von seinem Vorgesetzten in die Nähe von Köln geschickt um sich dort bei einem ruhigeren Fall vom letzten zu erholen. Kaum angekommen steckt er schon mitten im Schlamassel und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen so manch eine Windmühle. Der Inhalt der Geschichte und der Schreibstil haben mich sofort in den Bann gezogen. Die Spannung lies nirgends nach und ich musste einfach immer weiter lesen. Manch eine Szene gingen mir aber auch an die Nieren oder verschafften mir ein Übelkeitsgefühl. Es ist das erste Buch das ich nicht während meiner Mittagspause beim Essen lesen konnte und das will schon was heißen. Definitiv nix für schwache Gemüter, wer aber psychische Abgründe, Qualen und Blut mag dem kann ich es wirklich empfehlen. Ich fand es grandios dafür gibts volle Sternenzahl.

  5. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Yuki

    Layla ist glücklich mit Oliver zusammen und jeder beneidet sie um ihre perfekte Beziehung, den perfekten Freund. Er arbeitet viel und ist selten bei ihr Zuhause. Sie ist eine Fotografin, die ihren Schwerpunkt auf Konzertfotografie gelegt hat, da ihr das ein kleines, aber sicheres Einkommen bietet. Alles in ihrem Leben ist sicher, genauso sicher wie das sie ihre wahren Träume mit ins Grab nehmen wird, da Oliver kein Interesse daran zu haben scheint, sie dabei zu unterstützen, diese zu verwirklichen. Eines nachts, Layla ist wieder beruflich als Fotografin unterwegs auf einem Event, fällt ihr ein junger Mann in der Mitte der Menschenmenge auf. Sie schießt ein Foto von ihm kurz bevor er verletzt wird. Als Layla kurz darauf auf ihn trifft und seine Wunden versorgt, kommen die beiden ins Gespräch und so beginnt sich eine zaghafte Geschichte zwischen den Beiden zu entspinnen, die Layla eines klarmacht - Oliver ist nicht der richtige Mann für sie und sie möchte ihre Träume nicht mit ins Grab nehmen. Und während Tristan ihr zeigt, wie sich wahre Lieblingsmomente anfühlen, die unter allen anderen Momenten im Leben herausstechen und sich unwiderruflich ins Gedächtnis brennen, scheitert sie immer wieder an sich selbst und bringt es nicht fertig, für sich selbst einzustehen, bis es fast zu spät ist. Aber ohnehin ist sie in einer festen Beziehung mit Oliver und Tristan hat Helen - oder nicht?


    Adriana Popescu nimmt sich wirklich Zeit die Geschichte von Layla und Tristan zu erzählen. In einem ruhigen Tempo und mit viel Liebe zu ihren Protagonisten erzählt sie detailreich von Layla und Tristan. Von Laylas Gefühlen, von ihren Zweifeln, von Tristan und wie er ihr hilft, sich an ihre Träume zu erinnern, daran was sie eigentlich braucht. Die Autorin erzählt so deutlich und gefühlvoll die Geschichte der Beiden, das man zwischen den Zeilen alles fühlt, was auch Layla fühlt. Man klopft sich selbst ab auf seine Träume, ob man selbst alles erledigt hat, was man erleben wollte oder ob da noch etwas ist. Und wenn da noch etwas ist, ist man nach diesem Buch, nach diesen eindringlichen Gesprächen zwischen Layla und Tristan selbst inspiriert, sich endlich wieder ein paar Lieblingsmomente zu gönnen. Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, lädt zum Fühlen, zum Lieben ein. Lieblingsmomente ist ein potentielles Lieblingsbuch mit viel Tiefe und Protagonisten, die man nicht mehr loslassen mag. Auch der Mini-Stadtführer am Ende des Buches war ein toller Bonus. Man bekommt richtig Lust, selbst nach Stuttgart zu reisen und die Stadt persönlich kennenzulernen. 

  6. Cover des Buches Blutdämmerung (ISBN: 9783499266928)
    Rainer Löffler

    Blutdämmerung

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich bin ein bisschen erschrocken, als ich gesehen habe, dass ich Band 1 der Reihe 2012 gelesen habe; vor zehn Jahren! Wo ist nur die Zeit geblieben, und warum habe ich so lange mit dem Buch gewartet!? Schon Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, und auch dieser zweite Teil hat mich überzeugen können. 

    Wieder sehr spannend, packend, emotional. Es gilt, eine grausame Mordserie aufzuklären. Junge Mädchen werden entführt und grausam getötet. Der Mörder kleidet seine Opfer in Brautkleider und schneidet ihnen die Füße ab. Warum macht er das; was steckt dahinter? Das versucht Martin Abel, Fallanalytiker, herauszufinden. Die Zeit drängt, denn es gibt ein weiteres Opfer, das möglicherweise noch gerettet werden kann...

    Ein wirklich spannender Thriller mit authentischen Charakteren. Mit dem dritten Band der Reihe werde ich mir nun definitiv nicht wieder so viel Zeit lassen! :) 

  7. Cover des Buches Lieblingsgefühle (ISBN: 9783492304511)
    Adriana Popescu

    Lieblingsgefühle

     (261)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    „Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.“ (S.153)

    Die Handlung:

    Nach etwas neun Monaten kehrt Layla von ihrer Weltreise zurück. Unglaublich groß ist ihre Freude auf das Wiedersehen mit Tristan, mit dem sie in dieser Zeit ständig in Kontakt war und ihm auch vom Ende der Welt aus Lieblingsmomente in Form von Fotos zugesendet hat. 

    Doch mit ihrer Rückkehr steht auch ihre erste eigene Foto-Vernissage an und ein Treffen mit ihrem neuen Galeristen. Leylas Träume sind wahr geworden, nicht zuletzt dank Tristan. Doch nun droht es Tristan zu verlieren.

    „Lieblingsgefühle“ ist Band 2 der Reihe „Lieblingsmomente“


    Meine Meinung:

    Nachdem ich Band 1 beendet hatte, was schnell klar, dass ich Band 2 möglichst zeitnah lesen möchte, um in der Geschichte von Layla und Tristan drin zu bleiben. 

    Auch Band 2 beginnt zunächst im Prolog wieder mit einem Abschied. Die Parallel gefällt mir hier sehr gut und sorgte erneut dafür, dass ich mich direkt in dem Buch verlor.

    Auch das Cover ist wie Band 1 mit Fotos verstehen. Der einzige Unterschied hier ist die Farbe des Covers, im Zusammenspiel gefallen mir die Farben rosa und blau jedoch sehr gut und sie harmonieren perfekt miteinander. 

    Der Schreibstil ist auch wie in Band 1 schon angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Mit ihren kurzen Sätzen zog mich die Autorin in den Bann und ich wollte das Buch so schnell nicht mehr weglegen.

    Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Layla erzählt.

    Nachdem ich Band 1 nur wenige Wochen vor diesem Buch gelesen hatte, waren alle Geschehnisse der bisherigen Geschichte noch so frisch, dass ich direkt gut in die Fortsetzung reingefunden habe. 

    In der kurzen Pause zwischen den beiden Bänden hatte ich mir jedoch schon so einige Szenarien zu Beginn von Band 2 ausgemalt und keine dieser Szenarien traf natürlich ein, was mich persönlich irgendwie kurzweilig enttäuschte, da ich mir die Fortsetzung wirklich anders vorgestellt hatte. 

    Dennoch konnte mich die weitere Geschichte zwischen Layla und Tristan wieder abholen und ich selbst hatte ein wenig das Gefühl gemeinsam mit Layla „nach Hause“ zu kommen.

    Damit die Geschichte nicht langweilig wird, erlebt man als Leser eine „neue“ Layla, die zeitweise leider doch sehr auf ihren Erfolg fixiert ist und dabei auch schonmal ihre Freunde und die Personen, die maßgeblich beteiligt waren an ihrem Erfolg, augenscheinlich erstmal vergisst. 

    Neben ein paar neuen Charakteren trifft man aber auch wieder auf Beccie, Laylas beste Freundin, sowie ihren guten Freund Thomas Pegram, welche ich beide schon im ersten Teil der Geschichte ins Herz geschlossen hatte. 


    Nachdem ich von vorherigen Band so begeistert war, bin ich vom zweiten Teil der Geschichte leider ein klein wenig enttäuscht. Mir persönlich fehlte es an den Gefühlen zwischen Layla und Tristan. Zwar sprechen sie immer mal wieder über ihre Gefühle, sowohl miteinander als auch mit anderen Protagonisten aber, dieses ineinander verliebt sein, was ich zum Ende von Band 1 zwischen den beiden spürte, kam dieses mal nicht in mir auf. Viel eher hatte ich das Gefühl, als wären sie beide schon so lange zusammen, dass sie sich eher aus den Augen „verlieren“ würden, die Streitereien die zeitweise bei ihnen entstanden, kamen mir aus der Luft gegriffen vor, beziehungsweise als würde einer von beiden es gezielt darauf anlegen wollen. 

    Am Ende jedoch, wie sollte es anders sein folgte ein Happy End, und für eine kleine Weile konnte ich mich nochmal in den Momenten zwischen den beiden verlieren und ihre Liebe und Zuneigung zueinander spüren.


    Ganz am Ende, findet man dann ein kurzes Kapitel aus der Sichtweise von Tristan zum Thema „wie alles begann“, dies hat mir persönlich gut gefallen und war einfach passend als Abschluss.


  8. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (414)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  9. Cover des Buches Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre (ISBN: 9783328104063)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerhase22

    Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre (Die Schokoladen-Saga, Band 2) von Maria Nikolai erschien am 14. Oktober 2019 im Penguin Verlag. 

    Worum geht es? 

    Wir befinden uns in Stuttgart im Jahre 1926. Serafina, 20 jährig und zu dieser Zeit noch nicht mündig, zieht nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor Rheinberger. Victor heiratete die Fabrikantentochter Judith und wohnt in dessen prächtiger Villa, von allen „Die Schokoladenvilla“ genannt. In der Villa wird Serafina herzlich aufgenommen, jedoch belastet ein Geheimnis die abenteuerliche junge Frau. 

    Fazit:

    Ich begann zu lesen, und ich muss sagen, es war wie „Heimkommen“. Ich freute mich sehr Judith, Viktor und vielen anderen aus dem 1. Band wieder zu begegnen. <3 Zwischen Band 1 Die Schokoladenvilla und Band 2 Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre sind ungefähr 20 Jahre vergangen. 

    Verschiedene Themen werden in diesem Roman aufgenommen. Die Schokolade, die Musik, es kam wunderbar die Atmosphäre der der Zwanziger Jahre auf! Auch diese Geschichte hatte einen Krimianteil, was mir wieder sehr gut gefiel. 

    Ich las die Schokoladen-Saga wieder mit der lieben Alke. Danke, für die schönen gemeinsamen Lesestunden. Natürlich, kam ich auch bei diesem Roman nicht ohne etwas Schokolade naschen aus. 

    700 Seiten stark ist der 2. Teil der Schokoladenvilla, es wurde an keiner Stelle langweilig und ich flog so durch die Seiten. 

    Am Ende des Buches gibt es wieder ein Personenregister, ein Glossar und Anmerkungen zur Historie, welches das Buch vollends abrundet. 

    Naschkatzen aufgepasst: Im Einband des Buches findest sich ein feines Rezept für Himbeer-Trüffel aus der Schokoladenvilla-Werkstatt.


    Ich freue mich schon sehr auf den 3. Band „Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals, den ich auch bald lesen möchte. 

    Schokolade essen und Bücher lesen macht glücklich?!

    Schokoladig lesende Grüße



  10. Cover des Buches Versehentlich verliebt (ISBN: 9783492306362)
    Adriana Popescu

    Versehentlich verliebt

     (384)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da mir "Lieblingsmomente" der Autorin gut gefallen hat möchte ich noch mehr von ihr lesen. Auch diese winterliche Geschichte über Pippa und Lukas gefiel mir gut. Sie hatte Humor und Tiefgang. Pippa war mir zu Beginn des Romans weniger sympathisch doch das legte sich mit der Zeit. Der andauernde Bezug auf Filme war mir jedoch etwas zuviel. Daher vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Auf jeden Fall werde ich noch mehr von Adriana Popescu lesen. 

  11. Cover des Buches Leas Spuren (ISBN: 9783453360464)
    Bettina Storks

    Leas Spuren

     (131)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Bei Leas Spuren hanelt es sich um einen gut recherchierten Roman der auf zwei Zeitebenen geschrieben ist. In der Gegenwart erbt Marie eine halbe Wohnung mitten in Paris. Die andere Hälfte erbt der Enkel des Verstorbenen. Die Auflage für das Erbe ist ein verschollenes Bild zu finden das während des zweiten Weltkrieges in Paris verschwand und es dem Besitzer oder der jüdischen Familie zurückzugeben. Die Beiden machen sich auf die Spur und stoßen dabei um die große Liebe des Verstorbenen zu Charlotte einer Deutschen. Beide so finden sie heraus haben im Widerstand gearbeitet. Leider kein Happy End für die Liebenden in diesen schlimmen Zeiten. Der Roman hat einen hohen Spannungsbogen und reißt mit.

  12. Cover des Buches Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals (ISBN: 9783328104070)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Stuttgart im Sommer 1936

    Viktoria arbeitet in einer Chocolatière in Frankreich, als ihr Vater stirbt wird sie daheim gebraucht. Sie geht zurück um ihre Mutter zu unterstützen. Viele Probleme lasten auf der Familie, und auch um die Fabrik steht es nicht gut. man will sie mit aller Macht aus der Leitung verdrängen. Der Amerikanische Schokoladenunternehmer Andrew Miller taucht auf. Viktoria ist hin und weg von ihm. Kann er der Familie wirklich einen Ausweg bieten ? Ist er wirklich der für den er sich ausgibt ?

    Die Ereignisse überstürzen sich und ein lang gehütetes Geheimnis wird gelüftet.

    Diese Reihe ist richtig toll. Ich bin total begeistert. Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Sowohl Stuttgart als auch New York konnte man beim lesen fast sehen. Die Geschehnisse der damaligen Zeit haben mich beim lesen sehr bedrückt. Frauen wurde nicht zugestanden zu Arbeiten, und schon gar nicht eine Firma zu leiten. Es war eine schreckliche Zeit.

    Die geschichtlichen Ereignisse, und die Liebesgeschichte hat die Autorin sehr gut miteinander verwoben.

    Ich bin sofort wieder tief in die Geschichte der Familie getaucht. Habe mit Spannung gelesen wie das Leben der einzelnen Familienmitglieder weiter gegangen ist. Habe mit ihnen gehofft und gezittert.

    Mit dieser Reihe hat die Autorin mich komplett begeistert. Ich kann sie nur empfehlen.

    Um die ganze Geschichte zu fühlen, und richtig tief in der Familiendynastie einzutauchen, würde ich empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen.

    Von mir gibt es 10 Herzen und eine absolute Leseempfehlung! 

  13. Cover des Buches Immer diese Herzscheiße (ISBN: 9783473401376)
    Nana Rademacher

    Immer diese Herzscheiße

     (69)
    Aktuelle Rezension von: tienea

    Die 15-jährige Sarah lebt im Stuttgarter Hallschlag. Da wo niemand sein will. Da wo man nie rauskommt, egal wie sehr man sich anstrengt. Ihr Berufswunsch: Hartz IV. Ihre Hobbies: klauen, trinken, Spaß haben. Zukunft: völlig egal. Jemand wie sie hat sowieso keine Chance. Dann wird sie beim Dealen erwischt und ihr Lehrer stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie macht bei einem Theaterprojekt mit oder sie fliegt von der Schule. Widerwillig wagt sich Sarah in eine ihr völlig fremde Welt. Doch als sie Paul kennenlernt, wird ihr klar, dass es vielleicht doch ein paar Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. 


    Bereits beim ersten Satz hat das Buch mein Interesse geweckt "Der Straubmann hatte mich beim Dealen erwischt.". Danach wollte ich direkt wissen wie es weitergeht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Auch wenn mir am Anfang die Protagonistin Sarah nicht sehr sympathisch war, hat sich das im Laufe des Buches recht schnell gelegt.

    Je mehr man über Sie erfahren hat, desto besser konnte ich Sie und Ihre Handlungsweise Nachvollziehen.

    Ich fand es sehr abwechslungsreich, da einige Wörter und Sätze mitten im Buch im Fettdruck und teilweise doppelt so groß dargestellt wurden.

    Mir persönlich hat es nicht immer gefallen, dass das ganze Buch in Jugendsprache verfasst wurde, aber das ist Ansichtssache. Dadurch wurde das Buch zum Großen Teil Authentischer.

    Ich finde alles in allem ist das gesamte Buch, vom Cover bis zum Inhalt, ein wirklich schön geschriebenes Jugendbuch.



  14. Cover des Buches Tödliche Jagd (ISBN: 9783956690525)
    Silvia Stolzenburg

    Tödliche Jagd

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Als die Oberkommissarin Anna Benz zu einem Tatort im Stuttgarter Schlossgarten gerufen wird, ahnt sie noch nicht was sie dort erwarten wird. Die Tote ist ihre frühere Freundin.

    Die folgenden Ermittlungen führen sie und ihren Kollegen immer tiefer in den Sumpf aus Sex und Gewalt, und reisen alte Wunden wieder auf.

    Wenige Tage später wird ein furchtbar zugerichteter Toter im Züricher Zoo gefunden. Die Ermittler finden DNA Spuren am Tatort. Dieselben die auch in Stuttgart gefunden wurden. Was haben die beiden Morde miteinander zu tun ?

    Bisher habe ich von der Autorin einige historische Bücher gelesen, und ich liebe sie alle. Da ich auch Thriller gerne lese, und aus Stuttgart komme war das für mich ein absolute Muss. Die Autorin hat mich auch hier völlig überzeugt. Die Geschichte ist von der ersten Seite an sehr spannend.

    Das Ermittlerteam gefällt mir sehr gut, sie haben ihre Ecken und Kanten und das macht sie sehr sympathisch, und glaubwürdig.

    Beim Lesen spürt man die Hervorragende Recherche ohne davon überfordert zu werden. Bis zum Ende bin ich nicht drauf gekommen wer der Mörder ist.

    Toll finde ich, das ich natürlich einige Schauplätze kenne und mich so noch mehr in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Ich bin absolut begeistert und freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil


    Von mir gibt es 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine absolute Leseempfehlung! 

  15. Cover des Buches Die Fliege (ISBN: 9783956690532)
    Silvia Stolzenburg

    Die Fliege

     (51)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Anna Benz ist Mitte dreißig und Kommissarin im Stuttgarter Dezernat 11. Sie kommt gerade aus einem zweiwöchigen Urlaub zurück, als das Dezernat einen neuen Fall bekommt. Es wurde eine in Müllsäcke eingewickelte Leiche gefunden. Die Beamten wissen lange nicht, wer die Leiche ist. Der Leser hingegen weiß es seit der ersten Seite, auf der der Mord an Tobias Hofmann detailliert beschrieben wurde. Die Beamten stehen vor einem großen Rätsel. Ihr einziger Zeuge ist fünf Jahre alt. Schnell finden sie sich in der Hackerszene wieder. Doch worum geht es bei diesem Mord – warum musste Tobias sterben?

    Anna Benz ist die Hauptakteurin in diesem Krimi. Der Leser erfährt zwar nicht allzu viel über sie – sie ist in einer Beziehung mit dem Lehrer Jens und sie fahren gern Rad – aber trotzdem ist Anna Benz durch ihre Art sehr sympathisch. Der Krimi scheint sehr gut recherchiert zu sein. Vor allem die Szenen in der Gerichtsmedizin kamen mir sehr realistisch vor. Man hatte das Gefühl, als wäre man selbst im Obduktionssaal dabei. Die Handlung startet schon zu Beginn sehr rasant. Leider fehlten mir aber die große Spannung und der Nervenkitzel. Schnell war klar, wer hinter allem steckt und wie es zu den Morden kam. Rausgerissen haben es dann aber die Handlungsorte, da diese mir alle bekannt waren. Letztendlich erhält dieser Stuttgart-Krimi von mir drei von fünf Sternen. Er ist gut recherchiert, angenehm geschrieben und er hat eine sympathische Kommissarin, aber er ist leider nicht spannend genug.
  16. Cover des Buches Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln (ISBN: 9783570313374)
    Adriana Popescu

    Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Das Schmuckstück mit seine 464 Seiten besitzt ein traumhaft schönes und harmonisches Cover. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven, jeweils in der Ich-Form erzählt. Hierbei handelt es sich um Marie, die versucht mit dem Alltag, Liebe und der Schule klarzukommen. Des Weiteren hat sie einen sehr starken Beschützerinstinkt gegenüber ihres Brüder, Theo. Er ist eine weitere Perspektiv. Seine Geschichte ist sehr berührend. Er hat es nicht so einfach und versucht zurück zu seinem alten Ich zu finden. Und dann gibt es noch Samuel, der Neuzugang in Maries Klasse, der geheimnisvolle Neue. Soviel zu den Protagonisten. Man lernt jeden individuellen kennen und kann somit auch ihre Handlungen und Gefühle sehr gut verstehen und nachvollziehen. 


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Man fliegt nur förmlich durch die Seiten obwohl ernste Themen behandelt werden. Die Darstellung von Mobbing, Traumata, Panikattacken und der Stigmatisierung, dass man immer wieder als Schuldiger gilt, nur weil man einen Fehler gemacht hat, ist der Autorin richtig gut gelungen. Welcher Punkt zu welchem Protagonisten passt, müsst ihr selbst herausfinden.


    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Mein einziges Problem ist, dass ich von ungefähr Seit 40 ganz genau wusste, was danach passiert. Alle meine Vermutungen habe gestimmt. Dies hat für mich den Spannungsbogen etwas herausgenommen. Jedoch ist dies für jeden individuell zu betrachten. Manche Leser stört das nicht, andere, dazu zähle ich mich auch, möchten gerne aus ihrem Denkmuster rausgerissen werden und etwas völlig unerwartetes Lesen.


    Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

  17. Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783841905055)
    Florian Schwiecker

    Verraten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Das Buch startet mit einem flüssigen, kühlen Schreibstil. Aber ich finde das Kühle passt gut zum Thema. Die Charaktere sind ebenso kühl, man erfährt nicht viel aus der Vergangenheit. Aber das macht sie auf ihre Art wieder sympathisch. Nach den Anschlägen plätschert es etwas dahin, aber nur kurz. Dann nimmt das Ganze gut an Fahrt auf und ist richtig spannend. 

  18. Cover des Buches Ein König für Deutschland (ISBN: 9783404160181)
    Andreas Eschbach

    Ein König für Deutschland

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was zu Beginn absurd klingt, wird mit jeder Seite des Buches wahrscheinlicher: die erneute Einführung der deutschen Monarchie. Auf knapp 500 spannenden Seiten beschreibt Andreas Eschbach, dass es dazu nicht viel bedarf. 

    Die Hauptperson Vincent W. Merrit schreibt ein Computerprogramm, welches durch Manipulation bei der Stimmzettelauslese Einfluss auf die Präsidentschaftswahl nehmen kann. Als dieses Programm in die falschen Hände gerät, beschließt Vincents Vater, Simon König, gemeinsam mit anderen Computernerds die Manipulation auffliegen zu lassen. Ihr Plan sieht vor eine Partei zu gründen, die so absurd ist, dass niemand sie wählen würde und so entsteht die Partei "Volksbewegung zur Wiedereinführung der Monarchie". Doch es läuft nicht so leicht, wie von König vorausgesehen und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. 

    Wieder einmal gelingt es dem Autor ein "Was wäre wenn" Szenario von vorne bis hinten durchzuspielen. Die teilweise sehr ausufernden Fußnoten stören an einigen Stellen den Lesefluss, sind aber dennoch notwendig um Gedankengänge weiter zu erklären und zu stärken. Grade diese detailliert recherchierten Anekdoten untermauern, dass der Inhalt des Buches keine reine Fiktion ist, sondern eine reale Gefahr bergen kann. Das Buch lässt mich nachdenklich zurück und erscheint mir in der heutigen Zeit wieder aktueller denn je...   

  19. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Ein Genre-Mix, der halb enttäuscht, wenn man das eine Genre nicht mag

    Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

    Inhalt (Klappentext): Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...

    Meine Meinung: Nach all den anderen Steinfest-Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte, bleiben nun (neben „Das grüne Rollo“) 2 magische Leckerbissen übrig, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, v.a. weil dieser Roman ja auch 2014 auf der Longlist des dt. Buchpreises landete, was nicht immer ein Garant für Qualität darstellt, aber bei Steinfest-Büchern schon :)

    Ich habe im Vorfeld auch einige Rezis durchgelesen und der Grundtenor bei den Kritikern geht dahin, dass der Anfang ganz unterhaltsam und flott zu lesen sei, aber das Ende würde dann in Esoterik und Skurrilem verpuffen und ergebe keinen richtigen Sinn, fühle sich konstruiert an usw. Nun Eines kann ich dazu schon sagen: das sind vornehmlich die Leser, die leider mit dem Genre „magischer Realismus“ oder Surrealem in der Literatur nicht viel anfangen können. Im Nachwort erklärt Steinfest, dass er den Roman nicht an einem Stück geschrieben hat, und wenn man alle Steinfest-Bücher kennt, weiß man, dass sich Steinfest im Laufe seines Autorenlebens von realistischen Krimis zu eben magischem Realismus a la Murakami hinbewegt hat (siehe seine letzten Bücher, „Die Büglerin“ davon ausgenommen) und DAS ist eben einer der Gründe, wofür ich ihn liebe. Er hat also den Anfang zu einem früheren (Krimi-Zeitpunkt) geschrieben und das Ende später ergänzt.

    Daher war es bei mir genau umgekehrt: ich fand den Anfang eher etwas langweilig und mit dem zweiten Teil konnte der Autor bei mir wieder kräftig Punkte holen, denn hier wird es eben sehr surreal. Die große Spannung resultiert daher, dass man die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen zweier Figuren wartet, hier wird man auch nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen als Leser wurden dennoch nicht ganz erfüllt, weil eine bestimmte, sehr wichtige Sache nicht aufgelöst wird. Diese Sache ist zwar dem Leser bekannt, aber nicht den Figuren, und man möchte natürlich die Reaktion der Figuren miterleben.

    Fazit: Ein Roman, der sehr realistisch beginnt, dann aber in magischen Realismus übergeht; wer also seine Probleme mit dem Surrealen hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen. Alle anderen werden nicht enttäuscht. Allerdings muss ich leider dennoch einen Stern abziehen, weil der erste Teil nicht zum Rest passen will, es ist, wenn man so will, ein Genre-Mix und man merkt es dem Roman an, dass seine beiden Teile zu unterschiedlichen Zeiten verfasst wurden. Dennoch sehr lesenswert!
  20. Cover des Buches Blutfährte (ISBN: 9783839220696)
    Silvia Stolzenburg

    Blutfährte

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Mit Blutfährte startet Frau Stolzenburg eine neue Krimi/Thriller Reihe um den Feldjäger Mark Becker. Ich kenne von der Autorin schon ein paar historische Romane und war neugierig wie sie einen Thriller schreibt. Sie kann wirklich beides.

    Dem Sanitätsfeldwebel Tim Baumann fällt in der Notaufnahme des BWK Ulm ein seltsames Verhalten seines Vorgesetzten im Umgang mit Unfalltoten auf. Er hat einen Verdacht, klaut Akten und taucht unter. Das bedeutet für die Bundeswehr, dass er 'eigenmächtig abwesend' ist und das ist ein Fall für die Feldjäger, die ihn suchen und zurück zur Truppe bringen müssen.

    Den Auftrag bekommt Mark Becker und gemeinsamen mit dem Kameraden Müller macht er sich auf die Suche. Erst als ein Toter in einem Hotelzimmer gefunden wird gibt es eine Spur von Tim Baumann. Mark Becker muss mit der Kripo Stuttgart zusammenarbeiten und lernt dadurch die eifrige Lisa Schäfer kennen. Die beiden sind wie Feuer und Eis.

    Die Autorin hält die Spannung mit kurzen Kapiteln und wechselnden Perspektiven hoch und man ist schnell mittendrin in dieser Hetzjagd. Da ich die Gegend,in der die Handlung spielt, kenne, hatte ich die Szenen meist vor Auge. Das Ende war ein Showdown wie man ihn von Hollywood kennt.

    Zusammengefasst: Ein toller Thriller im Umfeld der Bundeswehr mit eigenwilligen Protagonisten, von denen man gerne noch mehr lesen möchte.

  21. Cover des Buches Spinner (ISBN: 9783257609288)
    Benedict Wells

    Spinner

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                         

    "Spinner" ist mein vierter Roman von dem Autor Benedict Wells. Nur sein erst erschienenes "Becks letzter Sommer" habe ich noch nicht gelesen. "Spinner" wurde nach Angaben des Autors mit 19 Jahren verfasst, aber nicht gleich verlegt, da er gleichzeitig an beiden Romanen arbeitete. Der Protagonist Jesper ist in gleichem Alter wie Benedickt Wells selbst zu der Zeit war und zieht nach Berlin, wie auch der Autor. Es scheinen sich einige Parallelen zu dem Leben des Autors in dem Buch zu finden. Ich hatte schon beim Lesen das Gefühl, dass die Geschichte autobiografische Züge trägt, gehabt. Sogar der junge Mann auf dem Cover ähnelt äußerlich dem Autor. Als ca. dreißigjähriger hat Benedickt Wells die Geschichte überarbeitet und ich finde, dass die ihm hervorragend gelungen ist.

    Der Hauptcharakter Jesper Lier ist nicht sonderlich sympathisch, denn der ist reichlich kompliziert, unerfahren, verträumt und nicht bodenständig. Allerdings das Gute an den erzählerischen Künsten von dem Autor ist, dass man dies als Leser sehr gut nachvollziehen kann. Man versteht, aus welchem Grund dem Protagonisten so geht, wieso er so und nicht anders handelt. Wie kein anderer kann Herr Wells mit den Ängsten, Nöten, Sehnsüchten, Hoffnungen und Problemen junger Menschen umgehen.

    Der Titel der Geschichte passt komplett, denn der Jesper spinnt tatsächlich.

    Auch wenn der Roman in ersten Moment vielleicht trivial erscheint, ist die Geschichte tiefgründig und lässt einen nachdenklich oder in Erinnerung schwelgend zurück.

    Ich finde, das Buch ist sehr gut gelungen. Von mir gibt es vier Sterne.

                            

  22. Cover des Buches Blutopfer (ISBN: 9783453357723)
    Britt Reißmann

    Blutopfer

     (29)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    »Klappentext: Wenn Mut zum Verhängnis wird.

    Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück bei Stuttgart und findet dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich beinahe zum Verhängnis werden.«

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist fließend. Die Geschichte spielt in Stuttgart und die Hauptperson ist Verena Sander. Sie ist eine ehrgeizige Ermittlerin. Ihr Beruf scheint an erster Stelle zu stehen. Sie liebt ihre 14-jährige Tochter Mona und macht sich Sorgen. Konflikte sind vorprogrammiert. Dennoch wird ihr erst bewusst, dass sie kurz davor steht Mona zu verlieren, als das Sorgerecht auf den Tisch kommt… Veronas Gefühle und Gedanken sind realitätsnah dargestellt worden. Manchmal hat mir ihr Verhalten nicht so gut gefallen, aber jeder macht mal Fehler. Die anderen Personen wurden auch authentisch dargestellt.

    »Was ist schon böse? Böse sein ist doch nur ein Zustand, in dem wir eine Seite von uns zeigen, die wir sonst verbergen. Die ungeschönte Seite, ohne die Maske der Diplomatie. Wer nie böse ist, ist nicht authentisch. Wer seine dunkle Seite verleugnet, ist nicht vollständig.« Zitat aus dem Buch, Seite 224

    Der Kriminalfall ist rätselhaft und spannend! Es gibt zwar Verdächtige, aber keine stichhaltigen Beweise. Der Staatsanwalt ist für Verena ein weiteres Problem ;) Ein bisschen gestört haben mich die vielen Zufälle! Sehr interessant waren die eingebundenen Themen, die gut von der Autorin recherchiert wurden, u.a. die Zeugen Jehovas!

    In diesem Roman geht es neben dem Mordfall auch viel um das Privatleben der Hauptkommissarin Verena Sander! Sie ist hin und hergerissen. Einerseits will sie mehr für ihre Tochter da sein, andererseits unbedingt den Mörder finden! Gerade jetzt ist es für Mona besonders wichtig, dass ihre Mutter für sie da ist! Die zwielichtige Clique, der Fund der Toten und die Streitereien der geschiedenen Eltern sind auch für Mona sehr schwer! …

    Das Ende war anders, als ich erwartet habe, aber nachvollziehbar!

    Das Buch ist der Auftakt zu der Krimireihe mit der Ermittlerin Verena Sander! Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen!

    Ein spannender Stuttgart Krimi, der mich gut unterhalten hat!

    Leseempfehlung!

    4 Sterne


     

  23. Cover des Buches Tödliche Verdächtigungen (ISBN: 9783956690693)
    Silvia Stolzenburg

    Tödliche Verdächtigungen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Der nun mittlerweile 3. Fall der Ermittler Benz und Hauer bietet auch dieses Mal eine spannende Geschichte mit einer gut durchdachten Story. Die diesmal sehr persönliche Ermittlung im neusten Mordfall der beiden zeigt wie schnell ein Unschuldiger schuldig sein kann und wie herzzerreißend es sein kann gegen seine Liebsten zu ermitteln.
    Wer die beiden Vorgänger kennt weiß das Kommissarin Anna Benz eine kompetente und willensstarke Frau ist, die kein Unrecht duldet. Doch auch für sie kam jetzt der Tag an dem ein Bekannter, genauer genommen ihr Vater, in eine Ermittlung involviert ist. Doch was tun? Die Hände davon lassen? Nicht für Anna Benz. Und gerade diese Eigenschaft führte dazu das sie manchmal schon fast nervig ist. Ihre Bockig- und Sturheit geht meistens über die Grenzen des Erträglichen und vermieste mir so etwas das Lesevergnügen.
    In diesem Teil lernen wir Anna´s Vater Ronald richtig kennen und dieser machte trotz seiner konfusen Art einen sehr positiven Eindruck. 
    Was mir diesmal besonders auffiel war, das es relativ viele kleine Nebensätze gab, die einfach keinen Sinn ergaben. Da mir das auch schon im ersten Teil der Serie aufgefallen war, würde ich mir schon sehr wünschen das man hier genauer arbeitet. Denn dem Leser ein fehlerhaftes Buch zugeben empfinde ich dann auch als etwas zuviel des Guten. Ansonsten konnte die Schreibweise vollkommen überzeugen und sorgte mit seinen spannenden Wendungen immer wieder dafür das ich das Buch nicht aus der Hand nehmen konnte.

    Im Großen und ganzen konnte mich auch der 3. Teil der Serie überzeugen. Die kleinen Schreib- und Logikfehler sind zwar schade aber ruinieren zum Glück nicht das gesamte Lesevergnügen. Ich freue mich jetzt schon auf Teil 4 und bin gespannt mit was mich die Autorin noch alles überraschen kann.

  24. Cover des Buches Scherbenkind (ISBN: 9783453358744)
    Britt Reißmann

    Scherbenkind

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Heute wird es schwierig eine ordentliche Rezension zu schreiben. Sagen wir lieber, es ist ein persönlicher Leseeindruck. Denn dieses Buch musste ich nach 150 Seiten abbrechen. 

    Leider bin ich mit der Geschichte so gar nicht warm geworden, um es etwas milde zu beschreiben.

    Für mich hat sie vor Klischees und Phrasen nur so gestrotzt. Es tut mir sehr leid, aber spannend war daran bis zu diesem Zeitpunkt einfach nichts. Ich habe schon sehr viele Kriminalromane gelesen (was nicht ausbleibt, wenn man bei einem Verlag arbeitet, der sich hauptsächlich mit Krimis beschäftigt). Trotzdem lese ich auch in meiner Freizeit noch sehr gerne Krimis. Es mag sein, dass ich dadurch schon zu oft und zu viel das ein oder andere Thema durchgeschmökert habe, aber hier war es mir dann einfach zu viel.

    Ich möchte nicht spoilern, daher fällt es mir etwas schwer die Dinge beim Namen zu nennen. Doch sobald mir das erste Mal klar war, um was es bei dieser Geschichte geht, war für die Spannung komplett raus und ich wurde beim Lesen nur immer genervter. 

    Das mag anderen wirklich anders ergehen und es mag sein, dass es wirklich Leute gibt, die diesen Kriminalroman spannend fanden. Für mich war es einfach nur noch überzogen und langatmig.

    Normalerweise gebe ich Büchern 50 Seiten Zeit und breche sie dann ab. Zu diesem Zeitpunkt war dieses Buch bereits nicht mehr so toll, doch ich wollte ihm noch eine Chance geben. Leider war es hundert Seiten später noch schlechter und so habe ich mich zum Abbruch entschlossen.


    Für mich ein echter Reinfall. Ich hoffe, andere Leser haben mehr Freude am Buch.

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