Bücher mit dem Tag "straßenkind"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "straßenkind" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.913)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Da bereits viele Rezensionen über das Buch existieren, hier nur kurz zusammengefasst meine Pro's und Con's:

    Pro's:

    - großartiger Schreibstil, der die Welt mit vielen bildreichen Metaphern zum Leben erweckt                                                                         

    - facettenreicher, hochinteressanter Protagonist mit Stärken und Schwächen  (wobei Stärken deutlich überwiegen); abwechslungsreiche und überzeugende Nebencharaktere, von denen einige fesseln können

    - authentische Dialoge teilweise mit intelligentem Humor und interessanten Gesprächsthemen

    - komplexes Magiesystem, das zusammen mit dem Protagonisten zu entschlüsseln, Spaß macht

    Con's:

    - für mich ist der Spannungsbogen etwas zu sehr gedehnt. Zwar passiert immer etwas, aber als spannend würde ich diese alltäglichen Konflikte eher weniger bezeichnen.

    - das Hauptziel (die Chandrian) wird sehr vernachlässigt. Nach über 900 Seiten weiß ich und der Protagonist kaum mehr als am Anfang über sie. Die Geschichte verliert sich immer wieder in Nebensträngen, die mitunter zur Charakterentwicklung beitragen, sonst aber wenig den Plot vorantreiben.

    Fazit: Schreibstil, Setting, Weltenaufbau und Charaktere sind top, Handlung eher ein flop, daher 4/5 Sternen.

  2. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (285)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  3. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (358)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ Quelle Klappentext

    Meine Meinung:

    Anthony Horowitz hat abgeliefert und sich als würdig erwiesen. „Das Geheimnis des Weißen Bandes“ ist spannend und vielschichtig und von feinem Humor durchzogen. Der detaillierte Erzählstil kommt behäbig und altmodisch daher ganz so, wie man es eben auch von Sir Arthur Conan Doyle gewohnt ist.

    Selbstredend steht der interessante, undurchsichtige Kriminalfall im Fokus, der an allerlei düsteren und stimmungsvollen Schauplätzen spielt – Nebel, dunkle Gassen, die berühmte Bakerstreet - und mich in zahlreichen Wendungen auf falsche Fährten lockt. Mysteriös ist es, spannend und am Ende intelligent gelöst. Horowitz schlägt aber auch gesellschaftskritische Töne an und behandelt ein berührendes wie erschütterndes Thema, dass nachdenklich stimmt und nachwirkt.

    Ein guter Plot lebt natürlich auch immer von seinen Figuren. Hier haben wir es mit einem weltbekannten und einzigartigen Ermittlerduo zu tun und ich finde, Anthony Horowitz hat die beiden Hauptprotagonisten wunderbar skizziert. Dr. John Watson, pragmatisch und gebildet auf der einen Seite, im gegenüber Sherlock Holmes in all seiner Exzentrik und Genialität. So unterschiedlich die beiden auch sind, so sind sie doch ebenbürtige Partner und ergänzen sich in der Auflösung des Falls nahezu perfekt. Auch alte Bekannte aus den Romanen von Doyle erhalten ihren Auftritt, wie z.B. Mycroft Holmes, Inspektor Lestrade oder auch Mrs. Hudson, Holmes reizende Vermieterin.

    Mein Fazit:

    Wunderbar geschrieben, herrlich altmodisch und viktorianisch, dazu eine wunderbare und atmosphärische Detektivgeschichte, hin und wieder behäbig aber mit Spannung und Intelligenz umgesetzt. Ein gelungenes Remake!

  4. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783570305911)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

     (2.824)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Kurze Zusammenfassung (ohne Spoiler): „Die Rebellin“ von Trudi Canaven ist der erste Teil der Reihe „Die Gilde der schwarzen Magier“. Bei der Geschichte handelt es sich um ein fünfzehn Jähriges Mädchen namens Sonea, das in armen Verhältnissen aufgewachsen ist und von ihrer Tante aufgezogen wurde. Das Mädchen hat einige gute Freunde die ihr Unwesen in einem Armen-Viertel treiben und sich einer Säuberung des inneren Rings aus Protest gegen die Magier, so wie auch die Jahre davor, gestellt haben. An einem dieser Proteste hat Sonea herausgefunden, dass sie magische Kräfte besitzt. Seitdem ist ihr Leben nicht mehr das was es früher mal war. Sie muss sich entscheiden: versteckt sie sich vor den Magiern und ist dafür den Dieben ausgeliefert oder geht sie zu den Magiern und verrät alles wofür sie gestanden hat.

    Meinung: Ich bin von dem Buch positiv überrascht, da ich einen typisch jugendlichen Fantasyroman erwartet habe. Die Geschichte ist gut durchdacht, logisch nachvollziehbar und zu keinem Zeitpunkt kindisch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte lässt sich angenehm lesen. Ich bin kein schneller Leser, habe das Buch jedoch am Wochenende durchgelesen und wollte es nicht weglegen. Weiterhin gefällt mir an dem Buch, dass die Autorin es geschafft hat, gleichzeitig in die Tiefe zu gehen und die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptprotagonisten (insbesondere Sonea und Cery) gut und nachvollziehbar darzustellen ohne, dass daraus eine typisch klischeehafte Liebesromanze wird.

    Fazit: Ich werde den zweiten Teil der Reihe „Die Novizin“ auf jeden Fall lesen und bin gespannt wie die Geschichte weiter geht und wie sich Sonea schlägt.

  5. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist eigentlich ganz schlicht gehalten. Man sieht eine Stadt und darüber einen bewölten Himmel. Die Farben sind ziemlich dunkel. Das Ganze wirkt bedrohlich.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt bei Kai Meyer. Die Kapitel sind nicht zu lang.

    Die Geschichte ist eigentlich gut strukturiert. Die Jagd zieht sich durch das Ganze Buch. Es ist teilweise sehr gewaltvoll, deshalb hat es mich am Ende gewundert, dass Libertic so Gewaltlosigkeit getötet wird. Schön finde ich die Liebesgeschichte zwischen Ash und Parker. Sie entwickelt sich eigentlich ziemlich schnell.

    Die Protagonisten sind etwas undurchsichtig am Anfang, aber dann lernt man sie schnell kennen und lieben.

    Mir gefällt sehr gut an dieser Geschichte, dass halt auch wieder bekannte Personen, die es wirklich gibt, in dem Buch vorkommen.

    Klare Weiterempfehlung.

  6. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (428)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DIE DINGE SIND, WIE SIE SIND...

    Lou ist dreizehn, hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen um sich herum und stellt dabei gewagte Theorien auf, um die Welt zu verstehen. Bis sie eines Tages auf die achtzehnjährige No trifft, die mitten in Paris auf der Straße lebt. No mit ihren dreckigen Klamotten und ihrem müden Gesicht, No, die jeden Tag um ein Essen und einen Schlafplatz kämpfenmuss. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und so stürzt sich Lou in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt... (Klappentext)


    Die Dinge sind, wie sie sind, und gegen viele kann man nichts tun. Wahrscheinlich ist es das, was man akzeptieren muss, um erwachsen zu werden. (S. 81)


    Eingentlich könnte Lou Bertignac ein ganz gewöhnliches Mädchen sein, wenn sie mit ihren dreizen Jahren keinen IQ von 160 und nicht bereits zwei Klassen übersprungen hätte. Es ist aber nun einmal so: Sie ist viel zu klein und schmächtig für ihr Alter, doch ihr Hirn rattert ununterbrochen. Sie ist eine Außenseiterin, obwohl sie so gerne dazugehören und ein unbeschwertes Leben führen möchte. Doch seit dem Tod ihrer kleinen Schwester hat sich ihre Mutter von der Welt abgeschottet, auch von ihrer älteren Tochter. Lou ist einsam.


    Mein ganzes Leben lang habe ich mich außerhalb gefühlt, wo auch immer, außerhalb der Bilds, außerhalb des Gesprächs, neben der Situation, (...) als wäre ich außerhalb des Rahmens oder auf der anderen Seite einer riesigen unsichtbaren Glaswand. (S. 17)


    No ist achtzehn Jahre alt. Nach mehreren Pflegefamilien und Internaten landete sie irgendwann auf der Straße. Seitdem zieht sie von morgens bis abends durch Paris und sucht jeden zweiten Tag nach einem neuen Ort, um zu schlafen. Sie muss tagtäglich kämpfen, um zu essen, um nicht ausgeraubt zu werden, um zu überleben. Niemand will sie.


    Ich sah wieder ihre Blässe vor mir, ihre durch die Magerkeit vergrößerten Augen (...) Sie hatte so jung ausgesehen. Und zugleich hatte ich den Eindruck gehabt, sie kenne das Leben wirklich, oder vielmehr, sie kenne etwas vom Leben, das einem Angst macht. (S. 18)


    Ursprünglich sollte Lou in Sozialkunde ein Refarat über die Obdachlosen halten, aber was sie entdeckt, als sie No befragen will, ist ein Ort, an dem man keine Fragen mehr stellt. Doch das kann Lou nicht akzeptieren. Sie will, dass die Dinge sich ändern, dass jeder seinen Platz findet. Und was am Anfang nur eine lästige Aufgabe war, entwickelt sich zu einer außergewöhlnichen Freundschaft, die versucht, der harten Realität ein Bein zu stellen...


     

    ...ich suche nach etwas, womit ich sie trösten könnte, ich finde nicht das rechte Wort (...) und sie senkt den Blick und sagt nichts. Und in unseresm Schweigen lastet alle Ohnmacht der Welt, unser Schweigen ist wie ein Rückkehr zum Ursprung der Dinge, zu ihrer Wahrheit. (S. 60)


    Delphine de Vigan schildert die Ereignisse aus der Ich-Perspektive der 13jährigen Lou, die mit ihrer Hochbegabung und emotionalen Sensibilität die Welt hinterfragt. Im Rahmen der Recherche für ihr Referat stößt Lou auf die 18jährige No, die obdachlos durch die Straßen von Paris streift. Lou möchte nicht nur wissen, wie No in diese Lage geraten ist, sondern auch wie es sein kann, dass alle Welt akzeptiert und ignoriert, dass es so viele Obdachlose gibt, Randfiguren der Gesellschaft, die niemand mehr zur Kenntnis nimmt. Lou ist nicht bereit, ebenfalls die Augen zu schließen und die Tatsachen als gegeben hinzunehmen wie alle anderen. Sie will etwas tun. Und stößt damit viele Entwicklungen an, deren Richtung jedoch nicht immer wie gewünscht verläuft. 

    Der französischen Autorin ist mit "No & ich" ein wahrlich warmherziger Roman gelungen, den man wegen seiner Erzählperspektive durchaus als Jugendbuch einstufen kann, wenn auch aufgrund des gehobenen Schreibstils als ein recht anspruchsvolles. Viele Menschen in Lous erzähltem Umfeld haben ihr eigenes Päckchen zu tragen, wodurch der Roman thematisch sehr verdichtet erscheint (neben der Obdachlosigkeit kommen auch Punkte wie Depression, Kindsverlust, Vernachlässigung, Hochbegabung, Vergewaltigung, Prostitution, Alkoholismus, Gesellschaftskritik zur Sprache). Aber all diese Themen sind lebenswirklich und nachvollziehbar geschildert und nehmen nie mehr Platz ein, als ihnen zusteht. Der Roman geht auf vielen Ebenen in die Tiefe und ist zu keiner Zeit oberflächlich, die Erzählung beeindruckt und bringt einen dazu, eigene Sichtweisen zu überdenken.

    Alles in allem ist dies eine außergewöhnliche Coming-of-Age Geschiche, ein Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, ein nachdenklich stimmendes Sozialprojekt - berührend durch Sprache und Inhalt... Wirkt nach und ist unbedingt empfehlenswert!


    © Parden

  7. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (542)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Interessante, zum Nachdenken anregende, ganz besondere Geschichte!

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, genau wie Anna eine ganz besondere Person ist bzw. war. Mit ihrer kindlichen Art erklärt sie Fynn und auch dem Leser ihre Sichtweise auf die Welt und regt so immer wieder zum Nachdenken an.
    Manche Episoden wirkten leider etwas fehl am Platze und ohne Zusammenhang.

  8. Cover des Buches Immer montags beste Freunde (ISBN: 9783453359222)
    Laura Schroff

    Immer montags beste Freunde

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Martine_H

    Eine kurze Begegnung, die das Leben zweier Menschen in komplett andere Bahnen lenkt: Laura, deren Kindheit geprägt ist von Gewalt, Angst, Unterdrückung und Traumatas und die es schafft, mit viel Kraft und eigenem Willen sich ein gutes Leben aufzubauen. Maurice, der auf der Strasse von den Menschen übersehen wird zu Hause unter grausamsten Umständen leben muss, und mit seinen 11 Jahren jeden Tag ums Überleben kämpft. Es gibt Geschichten, die kann nur das Leben schreiben. Diese trifft tief, beschämt, wenn man darüber nachdenkt wie viel Kinder Gewalt und Armut ausgesetzt sind und wir jeden Tag daran vorbeigehen, ohne es zu ahnen. Sie macht aber auch Hoffnung, weil Laura und Maurice zeigen, dass man sein Leben in andere Bahnen lenken kann, wenn man die Kraft dafür hat. Ein sehr berührendes Buch, das jeder lesen sollte, ohne zu urteilen! 

  9. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (618)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Der kleine Emil Tischbein soll zu seiner Großmutter nach Berlin fahren und ihr 140 Mark bringen, eine Menge Geld, die seine Mutter angespart hat. Im Zug wird ihm das Geld jedoch von einem Herrn mit einem großen Hut gestohlen. Als Emil den Diebstahl bemerkt, folgt er dem Herrn und trifft auf Gustav mit der Hupe, der sich der Verbrecherjagd anschließen will und gleich an die 20 weitere Jungen mobilisiert. So beginnt die Jagd von Emil und den Detektiven. 

    Das Buch ist schon fast 100 Jahre alt und dementsprechend sind die Erziehung und die beschriebenen Rollenbilder nicht mehr aktuell. Auch die Sprache ist etwas veraltet. Im Kontext der Zeit betrachtet, ist es aber eine niedliche, witzige Geschichte, kurzweilig und trotzdem mit einer gewissen Spannung, ob es nun gelingt den Dieb zu überführen. Wie die Kinder dabei zusammen halten und sich organisieren fand ich toll. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Kinder.

  10. Cover des Buches Der Chronist der Winde (ISBN: 9783423216463)
    Henning Mankell

    Der Chronist der Winde

     (316)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Nelios Leben ist interessant. Das bleibt unbestreitbar. Auch der Bäcker hat seinen Reiz. Doch ich kann mich einfach nicht mit der Tatsache anfreunden, dass er den Jungen sterbenlässt, damit der Bäcker seine Lebensgeschichte hört. Das funktioniert in meinen Augen nicht und macht eher den Eindruck, als würde der Autor ein Kind für einen schlechten Effekt missbrauchen. Das ist so, als würde ein Reporter einen sterbenden Mann interviewen und eine nach Nahaufnahme der Wunden machen, um es dann für viel Geld zu verkaufen. Das ist billig, das ist schlecht, das ist unmoralisch.

    Allein deshalb verliert das Buch in meinen Augen viel von seiner Stärke. Es wäre doch anders gewesen, vor allem besser, wenn Nelios Geschichte aus seiner Sicht erzählt wurde, chronologisch geordnet, von der Flucht bis zu dem Schuss und ohne den Bäcker, der am Ende völlig überflüssig wird.

    Der Bäcker handelt meiner Meinung nach unmenschlich. Ich hätte den Knirps in ein Krankenhaus gebracht, gegen seinen Willen verarzten lassen und gewartet. Nur weil Nelio erwachsen klingt, ist es kein Grund, ihn einfach auf dem Dach dem Tod zu überlassen.

    Das Ende fühlt sich sinnlos an. Der Bäcker gibt seine Stelle auf, um nutzlos sein Leben als Bettler zu führen, in dem er verzweifelt versucht, Nelios Geschichte zu erzählen. Der Leser bleibt der einzige Zuhörer und ich verstehe immer noch nicht ganz seine Motivation, ein Bettler zu werden, nur weil es Nelio auch war. Das kam mir übertrieben falsch vor. Als würde der Autor die Figur sein Schicksal auf erzwingen, um mehr Effekte zu erzielen.

    Nelios Geschichte ist stark! Das gönne ich dem Autor. Was er erlebt, ist schlimm, seine Entwicklung interessant, das Rudel mit seinen Mitglieder wird so toll beschrieben, dass ich jeden einzelnen vor Augen hatte. Ich habe mich über die Geburtstagsfeier gefreut, ich habe wegen dem einen kranken Jungen geweint, ich war schockiert über Nelios Ende, ich war dabei. Aber den Bäcker habe ich richtig gehasst. Vom Anfang bis zum Ende.

    Trotz der starken Geschichte schaffe ich es nicht, mich mit dem Bäcker und seinen Handlungen anzufreunden. Es funktioniert für mich nicht, sondern ist bloß Effekthascherei, die völlig billig und falsch ist. Allein dadurch schaffe ich es nicht, der Geschichte vier Sterne zu geben.

  11. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783844508031)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (76)
    Aktuelle Rezension von: schokigirl

    Anmerkung: Ich habe das Hörbuch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. Die volle Videorezension findet ihr auf meinem YouTube Kanal namens schokigirl oder weiter unten.



    Meinung:


    Pro Argumente:

    •     
    •     Der Hörbuchsprecher hat mir gefallen, da er z.B. ausgedachte     Sprachen so spricht, als könnte er sie flüssig. Seine Betonung     fand ich auch gut.

          
    •     Das Magiesystem hatte eine interessante Idee und war auch gut     konstruiert.

          
    •     Da der Protagonist seine eigne Lebensgeschichte erzählt, fand ich     die mitschwingende Tendenz bemerkenswert, dass er manchmal als     unzuverlässiger Erzähler erscheint. Er war in allem der beste und     klügste, und alle anderen waren ihm unterlegen. Manches beschönigt     doch jeder gerne Mal, wenn er Geschichten aus seiner Vergangenheit     erzählt.

          
    •     Auf Grund der Lebensgeschichte, hatte ich befürchtet, dass die     Geschichte mich langweilen könnte, da ich ein Freund von     plotgetriebenen Büchern bin. Allerdings war dies nicht der Fall,     was ich sehr angenehm fand.


    Kontra Argumente:

    •     
    •     Wie gesagt: Dies ist eine     Lebensgeschichte. Mir hat daher der traditionelle Ablauf gefehlt. Es     gab gefühlt keinen Anstieg in der Spannung und keinen Höhepunkt.     Es ist auch einfach mitten drin abgebrochen. Nur die Rahmenhandlung     hat dem ganzen ein Ende gegeben.

          
    •     Da wir also schon bei der     Rahmenhandlung sind: Die meisten dieser Szenen haben für mich nur     unnötig die Geschichte unterbrochen, da man keinen Kontext für das     hatte, was da passierte. Ich hoffe am Ende wird das alles wichtig     sein, aber in diesem Buch habe ich das alles an mir vorbei ziehen     lassen, da ich es nicht einordnen konnte.

          
    •     Für einen ersten Band einer     Reihe hat mir das nicht genug Infos gegeben. Das Magiesystem wurde     zu wenig genutzt und erklärt. Und das Worldbuilding kam überhaupt     nicht auf. Man hat von den Dingen, die passierten, manchmal gemerkt     wie manches funktioniert oder welche Kreaturen dort existieren, aber     das wars auch schon. Von dem Land und der Regierung etc. wurde nicht     ein Wort erwähnt.

          
    •     Ich war froh, dass es mich nicht     gelangweilt hat, aber es hat mir leider auch nichts gegeben. Ich     glaube in ein paar Monaten werde ich mich wohl leider nicht mehr an     viel erinnern.



    Fazit:

    Es war ein durchschnittliches Buch für mich. Die Dinge daran, bei denen ich befürchtet habe, dass sie mir nicht gefallen werden, haben mich nicht gestört. Aber anderseits haben mich leider auch nicht die Dinge begeistert, von denen ich es mir erhofft habe. Daher habe ich 3 Sterne vergeben.

  12. Cover des Buches Der Koffer der tausend Zauber (ISBN: 9783789115080)
    Antonia Michaelis

    Der Koffer der tausend Zauber

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt

    Der elfjährige Rabé lebt auf den Straßen von Madagaskars Hauptstadt und kämpft dort täglich ums Überleben. Als er eines Tages einen alten Koffer voller Geheimnisse erbt, macht er sich auf die Suche nach dem Schatz, zu dem eine Karte aus dem Koffer führt. Begleitet wird er dabei von dem deutschen Jungen Benja. Dabei werden sie jedoch von einem fremden Mann verfolgt und begegnen immer wieder einer geheimnisvollen buckligen Frau. 


    Gestaltung

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, da die Suche nach dem Schatz die beiden Jungen in den madagassischen Dschungel führt. Der Koffer und der Maki im Mittelpunkt des Bildes spielen auch in der Geschichte eine wichtige Rolle. 

    Außerdem gibt es im Buch weitere Bilder, die den Anfang von jedem Kapitel schmücken und sehr gelungen sind. 


    Schreibstil

    Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Sicht des Straßenjungen Rabé geschrieben, was ich für eine sehr interessante Perspektive halte, da man auf diese Art viel über das Leben, insbesondere der Straßenkinder, in Madagaskar erfährt. 

    Die Sprache ist, wie bei der Autorin üblich, sehr bildhaft und magisch. Da es sich um ein Kinderbuch handelt, sind die Formulierungen entsprechend einfach und auf die Zielgruppe angepasst. 


    Meine Meinung zur Geschichte

    Antonia Michaelis ist es mal wieder wunderbar gelungen, Magie und Realität miteinander zu verbinden. Ich finde es immer toll, wie sie es schafft, dass man entweder an die Magie glauben oder eine wissenschaftliche Erklärung finden kann. Gleichzeitig nimmt die logische Erklärung der Erzählung aber nichts von ihrer Magie, was sie zu etwas Besonderem macht. 

    Die Geschichte ist dabei sehr unterhaltsam und spannend, spricht aber auch wichtige Themen wie Armut, Geldgier und Umweltzerstörung an. Der Autorin gelingt es dabei hervorragend, diese Dinge realistisch und gleichzeitig kindgerecht darzustellen. 

    Da die Autorin selbst für längere Zeit in Madagaskar gelebt hat, konnte sie ihre eigenen Erlebnisse und Eindrücke gut in für die Geschichte nutzen, was sie umso bildhafter macht. Es sind immer mal wieder Begriffe in der Landessprache Malagasy eingeflochten, was das Ganze sehr authentisch macht. Die fremden Wörter erklären sich in der Regel aus dem Kontext, zusätzlich gibt es aber auch noch eine Erklärung zu Aussprache und Bedeutung am Ende des Buches. Dort erfährt man auch einiges über ein Schulprojekt in Madagaskar, bei dem die Autorin mitgeholfen hat. 


    Es handelt sich also um ein tolles Buch für Kinder ab 10 Jahren. Ich als junge Erwachsene habe mich aber auch unterhalten gefühlt und konnte noch etwas dazulernen. Ich empfehle das Buch also sehr weiter.

  13. Cover des Buches Kukolka (ISBN: 9783746635392)
    Lana Lux

    Kukolka

     (160)
    Aktuelle Rezension von: einstrauss_vollerbuecher

    Kukolka = Püppchen. So wird Samira genannt, nachdem sie aus dem Heim geflüchtet ist und bei Rocky landet. Rocky gibt ihr ein neues zu Hause und das was sie noch nie hatte: Eine Art Familie, bestehend aus verschiedenen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Schicksalen. Für ihren Traum in Deutschland zu leben, geht Kukolka für Rocky arbeiten: betteln, "Taschen putzen" und noch wesentlich schlimmeres.

    Kukolka ist ein Roman der absolut traurig macht. Traurig, weil er mit so viel Nüchternheit erzählt wird und so real ist, dass es schon fast schmerzt! In ihrem Debütroman schreibt Lana Lux über schwierige Themen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution und berichtet dabei schonungslos und ehrlich. Ein Buch, das einen als Leser viel abverlangt, aber genauso viel gibt, wenn man Trauer, Ekel und Gewalt ausblendet. Ein Buch, dass Augen öffnet, aber Sprachlosigkeit hinterlässt.

    Ganz klare Leseempfehlung, allerdings nichts für zarte Gemüter!

  14. Cover des Buches Saphir - Rebellische Herzen (ISBN: 9783440159545)
    Bettina Belitz

    Saphir - Rebellische Herzen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen.

    Mir hat Roxy vom Charakter her sehr gut gefallen. Sie ist sehr authentisch als Figur gestaltet und ich mag ihre Art sehr. Sie verstellt sich nicht und hat eine klare Meinung. Ich fand es ( als erwachsene Leserin) schon etwas berührend, wie sie sich bemüht nichts zu fühlen und sich dann engagiert. Ihre Entwicklung hat mir gefallen.

    Da ich auch Pferde mag, war dies eine gute Kombination. Die unterschiedlichen Lebenswelten waren klar verdeutlicht.  Das Buch war gut zu lesen; wobei ich die zweite Hälfte etwas langatmiger fand. Jedoch ist es gut für Kinder und Jugendliche geeignet.

    Daher vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch.

  15. Cover des Buches Und morgen bist du tot (ISBN: 9783596182886)
    Peter James

    Und morgen bist du tot

     (90)
    Aktuelle Rezension von: haTikva
    Wie weit wirst du gehn?

    Ein Mädchen bangt um eine neue Leber, die sie dringend braucht, um nicht zu sterben. Nur eine Transplantation rettet ihr junges Leben!
    In Rumänien geht es um junge Menschen, die auf der Straße leben und ums Überleben kämpfen.
    Und in England fischt die Polizei drei Leichen aus dem Meer, denen mehrere innere Organe fehlen.
    Gleichzeitig schwebt der Protagonist auf Wolke Sieben, da es in seinem Privatleben schöne Neuigkeiten gibt.

    Peter James ist ein toller Autor, der mich mit seinem Schreibstil immer mehr fesseln konnte, je länger ich in seinem Roman las.
    Er beschreibt spannende und informationsreiche Abschnitte gleichermaßen gut. Die informativen Einblicke beschrieb er ohne dass diese langweilig oder langwierig wurden.
    Das Thema Organhandel wurde sehr interessant vorgestellt und führte mir vor Augen, zu was geldgierige und auch verzweifelte Menschen fähig sind...
    Aber auch die anderen Schauplätze wurden sehr realistisch dargestellt. Vor allem wenn es um einige Figuren in Rumänien ging, deren Situation ich mir sehr gut vorstellen konnte.
    Der Autor beschrieb einfach jede einzelne Handlung realistisch und schreckt auch nicht vor nicht so positiven Entscheidungen zurück.

    Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in den Roman hineinzufinden, da es zu viele Nebenschauplätze gab, die sich erst ganz allmählich zu einer Geschichte zusammenfügten.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten für mich durch die vielen verschiedenen Figuren, entwickelte sich der Roman allerdings richtig spannend und fesselte mich zusehends, bis ich das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Fazit:
    Auch nach dem fünften Fall von Roy Grace bin ich immer noch begeistert von dieser Serie und werde dem Protagonisten Roy Grace auch weiterhin treu bleiben!
    Somit vergebe ich diesem tollen Thriller fünf von fünf Sternen.
  16. Cover des Buches Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam (ISBN: 9783499614590)
    Marina Chapman

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Amiga
    Es handelt sich um die wahre Geschichte von Marina Chapman die ihre  Kindheit im kolumbischen Regenwald verbrachte.
    Sie wurde von Kidnappern  entführt und diese setzten sie dann im Dschungel aus.
    sie konnte es gar nicht fassen dass ihre Eltern nicht bei ihr waren.Sie fühlte sich sehr einsam und weinte stundenlang.
    Ausserdem hatte sie schrecklichen Hunger.Aus lauter Erschöpfung schlief sie ein.
    Als Marina aufwachte war sie umzingelt von vielen Affen. Grossen und kleinen Kapuziner Affen.
    Ein grösserer und älterer Affe schaute sie streng an. Sie nannte ihn Opa Affe später.
    Sie wussten nicht was sie mit dem kleinen Mädchen  machen sollten.
    Sie hatten auch keine Angst for ihr und fühlten sich auch nicht bedroht.
    Von den Affen lernte sie zu klettern auf den Bäumen und auch welche Früchte man essen konnte und welche nicht.
    Doch eines Tages hatte sie wohl etwas falsches gegessen und wurde sehr krank.
    Affe Opa trug sie zum Fluss und tauchte sie ins Wasser. Marina dachte er würde sie umbringen.
    Dabei wollte Opa nur dass sie viel Wasser zu sich nahm.Marina nahm sehr viel Wasser in sich auf.
     Affe Opa trug sie wieder an Land. Dort erbrach sie sich fürchterlich und das ganze schleimige Gift von der Frucht quoll alles aus ihr heraus.
    Marina fühlte sich gleich besser und gesundete wieder.
    Tag für Tag lebte sie glücklich mit ihrer Affen Familie zu sammen.

    Eines Tages hörte sie die Stimme einer Frau und das Weinen eines Kindes. Marina lief der Frau nach und hatte grosse Sehnsucht nach einem Gefühl das sie schon sehr lange vermisst hatte.
    Einige Tage später kam diese Frau mit einem Mann den Pfad entlang.
    Da hatte Marina wieder diese Sehnsucht nach dieser Frau.
    SIe stellte sich ganz plötzlich in den Weg auf. Wie ein wilder Affe rannte sie auf die beiden zu.
    Die beiden waren erschrocken als sie das verschmutze etwas sahen. Was es wohl war das es vor ihnen in der Hocke sass wie ein zerzausster Affe.
    Marina ganz ergriffen legte ihre Hand in die Frau der Hand. SIe hatte eine solche Sehnsucht nach der Frau.
    Sie wusste ja nicht das das Jäger sind die Affen jagen und sie töten.
    Ich folgte Ihnen einfach weil ich sehr neugierig war mit Hoffnung auf ein neues und besseres Leben.
    Doch dies stellte sich bald als Irrtum heraus und sie bedauerte sehr  ,
    dass sie nicht bei ihrer Affen Familie geblieben ist.
    Marina wurde in ein schmutziges kleines Haus entführt wo viele junge Frauen lebten. Ein sogenanntes Bordell was sie aber noch nicht wusste. Es standen ihr schwere Zeiten bevor.
    Sie ging oft in den Park wo sie anderen Kinder begegnete und nun auch ein Strassenkind wurde.
    sie hasste die Frau in dem Haus.Sie wurde wie eine Sklavin behandelt und musste das ganze Haus putzen und kochen und vieles mehr.
    Eines Tages begegnete ihr eine Frau namens Maruja in dem Park die es sehr gut mit ihr meinte. Die Frau erzählte ihr von einem Ort wo Marina es besser haben würde als im Bordell leben zu müssen.
    Ein Kloster.
     Maruja und Marina machten sich einen Zeitpunkt aus und dann verliess Marina voller Freude das schreckliche Haus.
    Doch leider ging es ihr nicht viel besser im Kloster was Maruja auch nicht gewusst hatte. Dort wurde sie auch sehr streng gehalten und bekam auch sehr wenig zu essen.
    Marina wurde immer trauriger und einsamer.
    Wo war dieser gütige Gott der immer sagt ich helfe Dir....auf mich hat er anscheinend vergesssen.
    Doch das Schicksal hatte Marina  dann doch nicht vergessen und ihr
    Leben nahm eine sehr positive Wende an...........

    Dieses Buch hat ihre TochterVanessa James geschrieben im Jahr 2006 .
    Bis zu einer ersten Version des Buches brauchte Vanessa zwei Jahre, in denen sie Marinas Erinnerungen zu einem Gesamtbild zusammen fügte.

    Mich hat das Buch sehr stark beeindruckt. Sehr oft war ich fassungslos über die Geschichte von Marinas Leben im Kolumbianischen  Regenwald.
    Ein kleines Mädchen von etwa 4 bis 5 Jahren einfach ausgesetzt im Dschungel.
    Ich bewundete  Marinas sehr starken Mut und Lebens Willen . 
    Ich mag ihre Art wie sie mit allem so gut umgehen konnte.
    Diese wahre einzigartige Geschichte werde ich mit Sicherheit noch einmal lesen.
    Für mich das beste Buch  seit langem..........


  17. Cover des Buches Das Tor zum Garten der Zambranos (ISBN: 9783473580361)
    Gudrun Pausewang

    Das Tor zum Garten der Zambranos

     (23)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Der 8-jährige Angelito ist arm und lebt auf der Straße - seit seine Mutter weg ist. Er bettelt, putzt Schuhe und schlägt sich mit seinen Freunden irgendwie durch. Doch dann wird er von einer reichen Familie aufgenommen - den Zambranos. Hier wird er gepflegt und gewaschen, doch allerdings ist er nicht sonderlich fröhlich bei den Zambranos. Er vermisst komischerweise sein altes Leben und seine Freunde….


    Das Buch ist leicht zu lesen und beschäftigt sich mit wichtigen Themen, gut zu lesen für junge Leser.

  18. Cover des Buches Maya und Domenico: Zwei Verliebte im Gegenwind (ISBN: 9783038486220)
    Susanne Wittpennig

    Maya und Domenico: Zwei Verliebte im Gegenwind

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zum Buch: Maya und Domenico Zwei Verliebte im Gegenwind

    Maya ist deutlich Erwachsen geworden. Sie weiß immer mehr was sie möchte und was auch nicht.
    Dieses Buch aus dieser Reihe ist um Ecken reifer als die Vorgänger. Man merkt das die Autorin mit ihren Protas gewachsen ist.

    Inhalt in meinen Worten:

    Maya reist mit Nicki nach Sizilien. Dort erfahre die beiden, wie tief die wahre Liebe geht, und wo er steht. wird es reichen um an eine gemeinsame Zukunft zu denken? Gleichzeitig taucht Maya für Domenico aber auch in die "Vergangenheit" und immer mehr werden die Puzzleteile zu einem ganzen Puzzle zusammengefügt.
    Doch dann geschieht etwas, was beiden erst einmal komplett den Fußboden wegzieht, und sich wirklich die Frage stellt, haben die beiden eine Zukunft?
    Als es dann zurück nach Deutschland geht, ist die Herzzereißende Liebe auf einen ganz besonderen Höhepunkt.

    Wie fand ich die Geschichte?

    Einerseits finde ich es gut, das die Autorin in das eingemachte geht, das es auch zu einer krassen Entscheidung kommt, andererseits bin ich etwas entsetzt wie leichtgläubig Maya ist und wie schnell sie in das kindliche zurück gefallen ist. Denn egal ob ein Mann fremd geht oder gar eine Frau schlägt, es muss Konsequenzen haben, fehlt diese, kann es schnell zu einer Wiederholungstat kommen.
    Anderseits finde ich es spannend, wie die Hintergrund Geschichte von Domenico immer mehr heraus kommt und dadurch klar ist, was wirklich passiert ist, und das er auch endlich seine Familie kennen lernt, die von der Mutter Seite herrührt.
    Auch kann ich durch dieses Buch, die Mutter von Domenico um einiges besser nachvollziehen und verstehen.

    Was hat mir gut gefallen?

    Die Reise durch Sizilien. Denn hier erfahre ich ganz viel über dieses Land und über die Mensche die dort leben.
    Auch das Domenico ziemlich viel gelernt hat. Sowie das Maya Erwachsen geworden ist. Und sehr viel Mitgefühl zeigt. Die Hintergrund Geschichte der Krebsgeschichte von Mayas Mutter findet zwar kurz einen Boden aber nicht sehr lange, deswegen hoffe ich auf das 8 Buch und dort mehr zu erfahren.

    Das beste war aber das Kapitel 20. Nachdem ich nicht spoilern möchte, kann ich dazu gerade nicht sehr viel schreiben. Aber ich finde das haben die beiden gut eingefädelt, und auch der Pfr. Siebold ist einfach wieder mehr als genial.

    Was hat mir weniger gut gefallen? 

    Die viele Sizilianische Sprache. Denn wenn man diese weggelassen hätte, wäre das Buch ca. 10-20 Seiten kürzer gewesen. Auch das es manchmal etwas zu ausführlich geschildert wurde, und dann wieder ein Sprung gekommen ist, wo ich mich erst einmal darauf einlassen musste.

    Fazit:

    Maya ist ganz klar Erwachsen geworden und Liebe übersteht mehr, als man es vermuten kann.
    Ein sehr schönes 7 Buch aus der Reihe von Maya und Domenico

    Sterne:
    4


    Geschrieben von Nicole -> www.goldkindchen.blogspot.com
  19. Cover des Buches Chucks (ISBN: 9783442747023)
    Cornelia Travnicek

    Chucks

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist schlicht und doch schön und der Klappentext schon sehr toll.

    Die Thematik soll nachdenklich stimmen und schafft das auch. Man kann sich super in die Protagonisten hineinversetzen.

    Auch der Schreibstil ist super angenehm und packend, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.

    Alles in allem also ein super Roman mit wichtiger Thematik, der sehr bewegt und aufmerksam macht, sowie zum Nachdenken anregt.

  20. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut (ISBN: 9783802587580)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Ich kam hier deutlich besser zurecht.  Zum einen konnte ich nun mit den Begriffen umgehen und zum anderen kam ich hier mit dem Schreibstil besser zurecht.  Die Story ist spannend und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Nur an einer Stelle konnte ich es absolut nicht nachvollziehen, dass die ansonsten so taffe Kate so verdammt lang gebraucht hat ,bis sie endlich den eigentlich äußerst offensichtlichen Zusammenhang gefunden hat. Ich hab quasi schon beim ersten Satz gewusst was Sache ist. Sie aber hat erstmal über zwei Seiten hinweg hin und her überlegt was denn nun der Schlüssel sein könnte. An dieser Stelle konnte ich über so viel, fast schon Dummheit, nur mit dem Kopf schütteln. 

    Ansonsten war dies aber ein durchaus lesenswertes Buch, welches mit Spannung, Witz, ein klein wenig Liebesgeschichte und viel Action überzeugen konnte.

  21. Cover des Buches Sackgasse Freiheit (ISBN: 9783732012626)
    Jana Frey

    Sackgasse Freiheit

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Malka
    Inhalt:
    Es geht um ein Mädchen, welches durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Sie wird sowohl von ihrer Mutter als auch von dem Rest der Familie nicht geliebt. Später wird sie von Heim zu Heim gereicht und haut in jedem immer ab. Dabei lebt sie auf der Straße und geht klauen bzw. sie lernt Menschen kennen, welche einen schlechten Einfluss auf sie haben.
    Schreibstil:
    Vom Schreibstil her, ist der Roman sehr leicht und verständlich geschrieben. Auch vom zeitlichen ist es sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Die Autorin benutzt kaum Fremdwörter. Es ist vom Schreibstil so geschrieben, dass wirklich jeder dieses Buch verstehen kann. 


    Fazit:
    Vom Prinzip her kann ich das Buch weiterempfehlen und die Geschichte an sich hatte auf jeden Fall potenzial. Allerdings ging es mir in dem Buch zu viel um, dass häusliche und wenn sie alles kennen gelernt hat. Da es aber um das Leben auf der Straße ging, hätte ich mir gewünscht, dass es auch tatsächlich nur vom Leben auf der Straße erzählt.

  22. Cover des Buches Asphalt Tribe (ISBN: 9783473353361)
    Stefani Kampmann

    Asphalt Tribe

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Asphalt Tribe ist die Geschichte rund um eine Gruppe jugendlicher Obdachloser, die in New York City leben und sich ihren Lebensunterhalt durch Betteln, jonglieren, Autoscheiben waschen und Backpulver als Koks verkaufen, verdienen. Die Erzählerin ist das Mädchen Maybe, das nach und nach beobachtet, wie ihre Freundinnen und Freunde an der harten Realität des Straßendaseins zugrunde gehen ohne zu merken, dass sie selbst auch fast am Ende ist. Erst ein freundlicher Bibliotheksangestellter gibt ihr ein Gefühl von Menschlichkeit zurück. Aber wird sie es schaffen, der Straße zu entkommen?

     

    Asphalt Tribe ist ein wirklich gut geschriebenes Buch, dass das harte Leben auf der Straße sehr anschaulich beschreibt. Man kann sich sehr gut in Maybe hineinversetzen und zum Teil auch verstehen, wie hart es für sie ist, diese Schein-Welt, die sie sich aufgebaut hat, wieder zu verlassen. Sie und die anderen sind in einer Abwärtsspirale gefangen aus der es anscheinend kein Entkommen gibt – außer durch den Tod. Das Buch ist dabei sehr traurig, sehr bewegend und gleichzeitig macht es einen wütend. Wütend, dass sowas in der heutigen Zeit immer noch möglich ist, wütend, dass die Jugendlichen für sich keine andere Perspektive sehen und letztlich auch wütend, selber so hilflos zu sein und nichts tun zu können. 

     

    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, muss aber auch am Ende ein paar Abstriche machen. Es gibt sicherlich auch viele gute Menschen auf dieser Welt, aber das, was Maybe am Ende widerfährt ist ohne zu spoilern aus meiner Sicht einfach viel zu viel des Guten. Deshalb vergebe ich 8/10 Punkte. 

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  23. Cover des Buches Dog Boy (ISBN: 9783518462881)
    Eva Hornung

    Dog Boy

     (12)
    Aktuelle Rezension von: LaMensch
    Eines Tages wird Romochka alleine in der Wohnung seines Onkels zurückgelassen. Er ist einfach verschwunden, hat nach und nach das Interieur verkauft und weggegeben und ist selbst eines Tages nicht mehr wiedergekommen. Der vierjährige Romochka weiß nicht, was er tun soll. Irgendwann ist der Hunger zu stark. Er verlässt das vereinsamte Haus. Keiner seiner Nachbarn ist mir hier, alle sind verschwunden. Er läuft raus auf die Straße. Irgendwann setzt er sich weil die Kälte zu stark und der Hunger zu groß ist um weiter zu gehen. Er schläft ein. Als er erwacht steht ein großer Hund vor ihm, der sein Leben von Grund auf verändern wird …

    Das Buch hat mich doch tief beeindruckt, der Schreibstil ist an manchen Stellen durch Einschübe russischer Wörter ein bisschen holprig. Man kann sich trotzdem wenn man kein Russisch kann den Zusammenhang, bzw. die Bedeutung der einzelnen Wörter erschließen. Der Inhalt des Buches ist eine schwere Geschichte. Ich finde die Charaktere sehr gut dargestellt und auch das Wesen der Hunde gut gezeichnet.

    Jedoch muss ich kritisieren, dass an manchen Stellen die Beschreibung so deutlich ist, dass einem schon schlecht werden kann (zum Beispiel beim fressen) ich persönlich kritisiere das, anderen könnte das wiederum gefallen. Das denke ich ist Geschmackssache.

    Mich hat das Buch gefesselt, trotzdem fand ich es an manchen Stellen bisschen heftig und vergebe 4 von 5 Sternen.
  24. Cover des Buches Krieger des Feuers (ISBN: 9783641074777)
    Brandon Sanderson

    Krieger des Feuers

     (212)
    Aktuelle Rezension von: VoiPerkele
    Zum Inhalt möchte ich nicht viel verraten, da ich sonst wahrscheinlich spoilern müsste und das will ich um jeden Preis vermeiden, denn diese Fortsetzung von "Kinder des Nebels" ist einfach gigantisch.

    Brandon Sanderson hat die Geschichte an so einen beeindruckenden, unfassbaren Wendepunkt gebracht und die Probleme bzw. Herausforderungen von Vin, Weher, Hamm, und Co werden noch größer und gefährlicher.

    Es kommen auch neue Charaktere hinzu, welche man zum einen lieben lernt, zum anderen aber nur verprügeln möchte.

    Ich kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen sich dieser Reihe zu widmen. Einfach atemberaubend.

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