Bücher mit dem Tag "strafkolonie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "strafkolonie" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Das Hurenschiff (ISBN: 9783426513835)
    Martina Sahler

    Das Hurenschiff

     (120)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Im Genre historische Romane bin ich nicht so oft unterwegs und auch die Autorin kannte ich bisher noch nicht, daher war ich sehr neugierig, was mich erwartet. 

    Enttäuscht wurde ich nicht, das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. 

    Das Cover spricht mich schon sehr an.Vorallem das Schiff gefällt mir sehr. 

    Molly,Hannah und die anderen Frauen auf der "Lady Juliana" wurden gut beschrieben und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und an ihrem Schicksal auf der Überfahrt teilgenommen.

    Auch der Schreibstil sagte mir zu.

    Nun bin ich auf den Folgeband gespannt 

  2. Cover des Buches Die Hureninsel (ISBN: 9783426517543)
    Martina Sahler

    Die Hureninsel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Nachdem ich "Das Hurenschiff" regelrecht verschlungen habe, wollte ich gerne wissen,wie es mit Molly,Hannah und den anderen weitergeht.

    Die liebgewonnen Protagonisten sind in der Strafkolonie nach einer langen und schweren Überfahrt angekommen und stehen nun weiteren Problemen und Schwierigkeiten gegenüber, bevor sie ihr Glück finden.

    Gerne hätte ich noch mehr über ihr Leben erfahren, aber dennoch war es gut beschrieben und erklärt.

    Mir hat die Geschichte sehr gefallen 

  3. Cover des Buches Koala (ISBN: 9783442749089)
    Lukas Bärfuss

    Koala

     (52)
    Aktuelle Rezension von: KINSKINSKI

    Ein Roman über Suizid und darüber, wie Intoleranz zu Verständnis wird. Indirekt lehrt Bärfuss das heikle Thema Suizid und führt den Leser dabei dennoch nicht belehrend an die Impulse und versteckten Anzeichen heran. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, denn Anzeichen gibt es im geplanten Fall selten. Bei all dem spart Bärfuss die Arroganz einer (Auf)Lösung aus.

    Historische Berichterstattung über Australien wechselt im Roman mit Gegenwartsszenarien, was für mich gut funktioniert hat. Einzig ein zu langer Mittelteil, der die Hauptfigur neben sich herschiebt, hat mir nicht so ganz gefallen.

  4. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492957939)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (443)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Die ersten 50 Seiten habe ich überlegt es wegzulegen. Ich bin froh, dass ich es nicht getan habe! Als ich einmal drin war, habe ich es geliebt. Die Tage und Wochen, die ich die Entdeckung der Langsamkeit gelesen habe war dieses Buch mein Rückzugs- und Wohlfühlort. Und das, obwohl es inhaltlich oft alles andere als schön zugeht, es geht stellenweise um Krieg, Hunger, Tod und menschliche Abgründe. Dann aber wieder um die Schönheit unserer Welt und der Dinge die uns Menschen voneinander unterscheiden. 

    Eigentlich wollte ich 4 Sterne geben, da es phasenweise dann doch auch wieder etwas zäh wird. Aber die Gefühle, die dieses Buch in mir ausgelöst hat, sind besonders und darum vergebe ich 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Die Verwandlung der Welt (ISBN: 9783406614811)
    Jürgen Osterhammel

    Die Verwandlung der Welt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Das Buch ist vorzüglich, das überlegene Wissen des Autors über jeden Zweifel erhaben, allerdings bleibt der Zweck des Ganzen etwas unklar. Wollte Osterhammel beweisen, dass es möglich ist, eine Globalgeschichte zu schreiben? So ganz ist das nicht gelungen.

    Ich werde nur einige unsystematische und völlig subjektive Kommentare geben.

    Das Buch ist eine reine Strukturgeschichte, es beleuchtet die Hintergründe, vor denen die menschlichen Handlungen sich abspielen, Die sind dann aber nicht mehr das Thema. 

    Ich war schon fast fertig, als ich merkte, dass das Buch eher ein Nachschlagewerk ist und nicht dazu gedacht, am Stück gelesen zu werden. Wer also schnell eine Info zu Statistik, Eisenbahn, Hygiene oder fast jedem anderen Thema sucht, wird dank der guten Gliederung sicher schnell fündig und wird dank der globalen Ausrichtung neues erfahren.

    Osterhammel verwirft über weite Strecken den Gegensatz zwischen Kolonien und Metropolen, Ausbeutern und Ausgebeuteten,  weil die Verhältnisse eben komplizierter sind. Die Organisation einer Stadt konnte zum Beispiel gut oder schlecht sein, dass lag nicht daran, wo sich diese Stadt befand. So fördert er den Gedanken, dass die Menschen eng verbunden sind, mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert und eine ganze Bandbreite von Lösungen gefunden haben, die nicht unbedingt abhängig von Staaten und Kulturen sind. Im Kapitel über Handel und Goldstandard kommt das Thema Ausbeutung dann aber doch.

    Um die Stoffmenge zu bewältigen, musste Osterhammel abstrakte Oberbegriffe finden, merkt aber, dass dies den komplizierten Verhältnissen nicht gerecht wird. So muss er ständig relativieren und die wenigen Ausnahmen nennen. So kommt es, dass quasi andauernd von Meji-Japan die Rede ist, von dem man aber (siehe oben, keine Ereignisse) wenig erfährt.

    Das Kapitel über Migration fand ich am interessantesten. Hier wurde für mich die Verflechtung der Welt am deutlichsten, wenn sich in Amerika asiatische und europäische Migranten treffen und ganz unterschiedliche Beiträge beim Aufbau der neuen Welt leisten.

    Ein Fazit kann ich eigentlich nicht ziehen, weil ich nicht verstanden habe, worauf Osterhammel hinaus wollte. Vielleicht so: Das Buch ist beeindruckend, aber nicht lesenswert.

    P.S. (11 Tage später) Jetzt habe ich irgendwo den entschiedenen Halbsatz gelesen. Osterhammel will zeigen, wie die Welt im 19. Jhd. zusammenwuchs. 





  6. Cover des Buches Das Lied der roten Erde (ISBN: 9783548282145)
    Inez Corbi

    Das Lied der roten Erde

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Um ihren Eltern weitere Peinlichkeiten zu ersparen, wird die ungebärdige Moira Delaney Ende des 18. Jahrhunderts mit dem älteren Arzt Alistair McIntyre verheiratet. Als wäre das nicht schlimm genug, muss sie mit ihm von Irland auf den australischen Kontinent auswandern. Gefühlsmäßig kommt sie ihrem eigenbrötlerischen Mann, der sich über den mysteriösen Tod seiner ersten Frau bedeckt hält, nicht nahe, und die körperliche Beziehung ist ihr ein Graus. Auch McIntyre vollzieht die Ehe nur, weil er ein Kind möchte. Nach der langen Überfahrt richten sie sich schließlich nahe Sydney ein, wo McIntyre die Insassen des Straflagers betreuen soll. Einer der Deportierten ist Duncan O’Sullivan, der als Rebell gilt. Als er Moira eines Tages aus einer misslichen Lage hilft, stellt der Doktor ihn ein. Schon bald entwickelt sich zwischen Duncan und Moira eine verbotene Affäre, die ihnen zum Verhängnis zu werden droht.

    Historische Australienschmöker haben es in der Regel an sich, dass es sich in ihnen wunderbar schwelgen lässt. Das ist beim ersten Band der Australien-Saga nicht der Fall, obwohl Moiras und Duncans Schicksal geradezu prädestiniert dafür wäre. Ihre Geschichte ist sehr ereignisreich und oftmals voller Tragik, aber Inez Corbi schafft es nicht, sie unter die Haut gehen zu lassen. Zwar ist einem keineswegs egal, was aus ihnen wird, doch bis zum Schluss kann keine wirkliche Nähe zu den Figuren aufgebaut werden, um völlig mit ihnen mitzufühlen. Das mag auch daran liegen, dass viele Geschehnisse angerissen und dann schnell abgehandelt werden und zahlreiche Nebenakteure viel Raum beanspruchen. Überzeugen kann die Autorin hingegen mit ihrem flüssigen Schreibstil und den historisch fundierten Beschreibungen des Settings. Insgesamt bietet der Roman durchaus kurzweilige Unterhaltung, wirklich ins Herz trifft er aber nicht. (TD)

  7. Cover des Buches Der Mond am anderen Ende der Welt (ISBN: 9783426509005)
    Barbara Bickmore

    Der Mond am anderen Ende der Welt

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Winterfeld

    Tolles Buch, ich hatte es sehr schnell gelesen. Die Geschichte fand ich toll. Der Schreibstil ist großartig. 

  8. Cover des Buches Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie (ISBN: 9783872911872)
    Franz Kafka

    Der Heizer /Das Urteil /In der Strafkolonie

     (30)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Interessant, aber auch etwas beängstigend und brutal.

  9. Cover des Buches Scatterheart - Verbannt in die Ferne (ISBN: 9783570280171)
    Lili Wilkinson

    Scatterheart - Verbannt in die Ferne

     (177)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    "Östlich der Sonne und westlich des Mondes" heißt ein norwegisches Märchen. Dort begegnet einem armen Bauern ein weißer Bär und fragt, ob dieser ihm seine jüngste Tochter gäbe. Im Gegenzug dafür erhielte der Mann Reichtum. Die Tochter geht mit dem Bären, lebt in einem Schloss, hat alles was das Herz begehrt und langweilt sich, ist unzufrieden, ein Scatterheart. Der weiße Bär lässt Scatterheart gehen, als er merkt, wie unglücklich sie ist. Allerdings findet sie den Weg zurück nach Hause nicht mehr und irrt durch die Welt, bis sie letztendlich wieder bei dem weißen Bären landet...

    Eingebettet in dieses Märchen ist die Geschichte der 14jährigen Hannah, die 1814 in London lebt und ein behütetes Leben führt, bis sie feststellt, dass ihr Vater offenbar ein berüchtigter Spieler war, der sie alleine gelassen hat um seinen Schuldnern zu entgehen. Hannah ist mittellos und hilflos. Durch ein Missverständnis landet sie auch noch im Gefängnis und wird nach Australien deportiert. Thomas, ihr ehemaliger Hauslehrer, hatte angeboten, sie zu heiraten. Aber Hannah fand es nicht angemessen, unter ihrem Stand zu heiraten...

    Es ist sehr faszinierend, wie hier eine "reale" Geschichte mit einem Märchen verknüpft wird. Hannah und Scatterheart werden gemeinsam erwachsen, durchleiden Schreckliches und verabschieden sich von Standesdünkel und Vorurteilen.
    Der Schreibstil ist schön und liest sich leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin. Vielleicht hat es ein paar Längen im Mittelteil. Hannahs Seereise ist wirklich lang und qualvoll.
    Am Ende findet Hannah sich und auch etwas Glück, sofern man als Sträfling in Australien eben glücklich werden kann. Das Leben ist eben kein Märchen.
  10. Cover des Buches Das Urteil (ISBN: 9783752854800)
    Franz Kafka

    Das Urteil

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    So viele Klassiker im Moment! Woran kann das nur liegen? Mal ganz sicher nicht an der Fernlehre der Uni, für die ich jetzt gefühlt zehn mal so viele Klassiker wie sonst lesen muss. Oder darf. Ist Ansichtssache. Ich lese die Klassiker ja gerne und als Literaturwissenschaftlerin sollte man ja alles gelesen haben, was nur irgendwie geht. Verstehe ich und an meinem Studium gefällt mir ja genau deswegen so gut. Aber dann gibt es Texte, bei denen ich mir nur denke: "Was zur Hölle! Ist das euer Ernst?" "Das Urteil" war so eine Kurzgeschichte.

    Ich lese Kafka sehr gerne. Er hat einen spannenden Stil, der mich einfach fesselt. Und seine Bücher sind immer faszinierend, weil sie einfach so...kafkaesk sind! Irgendwie gruselig, immer schräg und nie weiß man, ob jetzt gerade wirklich alles so gemeint ist, wie man es verstanden hat. Kleiner Spoiler: Nein ist es nicht.

    "Brief an den Vater" hab ich ja auch schon gelesen und auf diesem Blog rezensiert. Da wurde ja schon ziemlich klar, dass die Beziehung zwischen Kafka und seinem Vater nicht gerade ideal war. Gesund ist was anderes. Das zeigt sich auch hier wieder. Natürlich sind das nicht wirklich Kafka und sein Vater, sondern fiktive Figuren, von denen man nicht sagen kann, ob die jetzt ein Vorbild haben. Aber wenn man nebenher den "Brief an den Vater" liest und den Lektüreschlüssel und dazu noch Kafkas Tagebuch... Also das kann mir keiner erzählen, dass die Figuren nicht an die Realität angelehnt sind! Da sind die real existierenden Menschen, also Kafka und sein Vater, zumindest Vorbilder für die Figuren gewesen!

    Viel mehr kann ich zu dieser Kurzgeschichte eigentlich gar nicht sagen. Das ist das Problem mit Kurzgeschichten. Die haben ja nur so um die 20 Seiten - was soll man da groß darüber schreiben. Natürlich könnte ich hier den Inhalt detailgetreu wiedergeben oder euch verraten, was ich am Mittwoch in meinem Referat über Kafas "Urteil" und die Psychoanalyse gesagt hätte, wenn der Server der Fernlehre nicht zusammengestürzt wäre. Aber erstens wären meine Referatspartnerinnen wohl nicht wirklich begeistert, wenn unser Referat plötzlich im Internet landet und zweitens müsste ich dafür zuerst erklären, was die Psychoanalyse denn eigentlich ist und wie zur Hölle das mit der Literatur zusammenhängt. Vielleicht erkläre ich euch das ja sogar irgendwann auf meinem Blog. Aber heute nicht.

    Zusammenfassend kann man über diese Kurzgeschichte sagen, dass sie einfach typisch für Kafka ist. Ich mag "Die Verwandlung" lieber, aber das ist wohl Geschmackssache. Auf Goodreads habe ich die Geschichte als "Achterbahn" beschrieben und das trifft es, denke ich, ziemlich gut. Die Geschichte ist verwirrend und schräg, so wie es für Kafka halt typisch ist. Meiner Meinung nach, macht aber genau das die Geschichte so lesenswert. Also blättert sie doch einfach mal durch, ist ja echt nicht so lang!

  11. Cover des Buches Im Tal der Lügen (ISBN: 9783426407295)
    Ricarda Martin

    Im Tal der Lügen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: -sabine-
    Wahrlich eine große Frauensaga! In einem flüssigen und eindrücklichen Schreibstil erzählt Ricarda Martin die Geschichte von Lorna Dowling, die als unschuldige Mörderin im 19. Jh. Nach Tasmanien deportiert wird. Die Umstände bis zur Verurteilung, die Beziehung zwischen den besten Freundinnen Cathy und Lorna, die lange Zeit der Gefangenschaft und was Cathy danach mit ihrem Leben macht – all das ist so mitreißend und spannend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind so wunderbar gezeichnet, die Landschaften bildreich und detailliert, so dass ich mich als Teil der Geschichte gefühlt habe. Lediglich die Naivität und Opferbereitschaft der Protagonistin fand ich etwas anstrengend – aber darüber konnte ich bei dem sonst fantastischen und überragenden Roman hinwegsehen!
  12. Cover des Buches Das trotzige Leben der Mary Bryant (ISBN: 9783596316267)
    Judith Cook

    Das trotzige Leben der Mary Bryant

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1966
    Ist nicht wie ein Roman geschrieben, eher wie eine Biografie. Aber total interessant. Konnte es nicht mehr weglegen.
  13. Cover des Buches In der Strafkolonie (ISBN: 9783863522094)
    Franz Kafka

    In der Strafkolonie

     (66)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Ein Forschungsreisender macht einen Abstecher in eine tropische Strafkolonie. Dort trifft er auf einen Offizier, der ganz davon begeistert ist, dem Reisenden die Maschine vorzuführen, mit der hier die Zum-Tode-verurteilten exekutiert werden. Mit akribischer Begeisterung erklärt er ihm, wie die Maschine funktioniert und schwärmt dabei von den guten alten Zeiten unter dem alten Kommandanten, als Hinrichtungen mit dieser Maschine noch regelmäßige Ereignisse waren. Zwar ist der Forschungsreisende von der Praxis des Tötens von verurteilten angewidert, doch der Offizier hofft darauf, bei ihm Eindruck zu schinden, um so für den Erhalt dieser Tötungspraxis zu kämpfen 

    Die Erzählung Kafkas hat mich wirklich beeindruckt. Der geradlinige Erzählstil saugt einen in das Geschehen, es beginnt leise und ruhig, steigert sich zu einem Sturm, bevor es gegen Ende wieder sanft abklingt. Beeindruckend ist auch die Atmosphäre, die in der Geschichte herrscht. Düster, abschreckend und schon fast menschenfeindlich. Man erbost sich als zivilisierter Mensch an der Weltanschauung des Offiziers und Praktiken, mit denen hier jedem das Recht auf einen fairen Prozess entrissen wird. Einzig und alleine die letzte Szene lies mich ein wenig ratlos zurück. Sie trug nicht wirklich zur Handlung bei und die Geschichte hat sich für mich schon perfekt abgerundet und zu einem Schluss gefunden. Meiner Meinung nach waren diese 1 1/2 Seiten ein wenig überflüssig. 

    Kurz und knapp ist "In der Strafkolonie" aber ein durchaus gelungene Erzählung, die einen sehr guten Einstieg in Kafkas Werke und den damit verbundenen Kampf gegen Autoritäten bietet, und Lust auf mehr macht. 

  14. Cover des Buches Lebenslänglich (ISBN: B002O49VFA)
    Marcus Clarke

    Lebenslänglich

     (14)
    Aktuelle Rezension von: mywishcraft
    Ein wunderbarer historischer Roman über die Geschichte Tasmaniens.
  15. Cover des Buches Goulds Buch der Fische (ISBN: 9783492308397)
    Richard Flanagan

    Goulds Buch der Fische

     (16)
    Aktuelle Rezension von: CarosLiteraturWelt

    Ein Universum des Schreckens, die Unendlichkeit der Liebe oder einfach die tasmanische Gefängnisinsel Sarah Island. Sind Sie reif für die Insel?

     

    Nun, die Insel ist reif für Sie. Seien Sie Gast. Richard Flanagans "Roman in zwölf Fischen" ist ein Buch über alles, was die Welt an Themen zu bieten hat. Das Schöne daran: Man liest es in drei Tagen durch. Und Sie wissen ja, was man über Gäste und Fische sagt. Also nichts wie rein ins Abenteuer, in den Strudel des Schreckens, wo Liebe nicht sicher, aber die einzige Chance ist.

     

    William Buelow Gould hat einen Auftrag

    Eine Strafkolonie am äußersten Ende der Welt vor der tasmanischen Küste im 19. Jahrhundert. Fälscher und Dieb William Buelow Gould wartet in einer Zelle auf seine Hinrichtung. Er klaubt alles zusammen, was er als Tinte verwenden kann - Blut, Spucke, gemahlene Seeigelstachel – und schreibt auf gehortetem Papier seine Erinnerungen auf.

     

    Er erzählt von der Gründung und dem Niedergang der Strafkolonie Sarah Island, von Folter, Massenmord und Vergewaltigung, von Demütigung und Exekution, Zivilisation, Wahn, Sinnlichkeit, Kunst und dem ganzen Etcetera. Das, obwohl sein Auftrag lautete, alle Fischarten Tasmaniens zu malen. Doch seine Fische verwandeln sich zu Geschichte.

     

    Fisch wird Mensch, Mensch wird Fisch und alles von vorn

    Viele Jahre später wird sein Buch gefunden von Sit Hammet, dem fiktiven Autor und Herausgeber des Romans. Er verliert sich darin, seine Gedanken werden beherrscht, es offenbaren sich immer neue Geschichten daraus. Meint er, alle Magie erfasst zu haben, fällt ihm ein weiteres ungelesenes Blatt zu. Bis Hammet das Buch eines Tages auf einen Kneipentresen legt, sich dieses in eine Pfütze verwandelt und weggewischt wird. "Das Buch der Fische" mit seinen Myriaden Wundern und seiner fürchterlichen Erzählung, die sich unaufhörlich entfaltete und fortschrieb, war weg. Ich hatte etwas Grundlegendes verloren und mir dafür eine sonderbare Infektion zugezogen: die schreckliche Ansteckung unerwiderter Liebe."

     

    Verzweifelt versucht er sich an einer Rekonstruktion und erkennt beim Schreiben, "dass wir mehr sind, als wird sind, dass wir eine Seele haben". Hammet entdeckt den Fisch in sich. Am Ende glotzt ihn aus einem Aquarium ein Fisch an, saugt sich durch die Augen in seine Seele. Er wird Fisch, der Fisch wird Mensch. Dieser hieß William Buelow Gould. Eine unendliche Geschichte, ein Spiel, in dem sich Autor und Erzähler, Fakten und Fiktion verwischen.

     

    Ausgezeichnet mit Commonwealth-Literaturpreis

    "Goulds Buch der Fische" ist der dritte Roman des australischen Schriftstellers Richard Flanagan und erhielt den wichtigen Commonwealth-Literaturpreis. Das Buch wurde in verschiedenen Farben und mit aufwändiger Gestaltung gedruckt und birgt ein erschütterndes Erlebnis durch und durch. Es ist ein blutiges, barbarisches, pervertiertes Epos aus der Welt des erwachenden und unsicheren Industriezeitalters. Es ist eine Geschichte moralischer Verwilderung und wissenschaftlicher Lüge. Und eine über Menschen, die noch in der größten Erniedrigung von Schönheit zu träumen wagen.

     

     

  16. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9780007179961)
    Henri Charrière

    Papillon

     (116)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Faszierend wird der Lebensweg und das Leid eines verurteilten Flüchtigen in den dreißiger Jahren an den exotischen Orten Lateinamerikas wie Trinidad, Curacao, Santa Maria und anderen Fluchtorten spannend beschrieben - angefangen mit der Verhaftung in Paris und der Verlegung nach Französisch Guyana. Papillon macht eine Odyssee durch, die mit Versprechen, Vertrauensbruch, Verrat aber auch Freundschaft verknüpft ist. Immer wieder flammt die Hoffnung auf Rettung auf. Seine Lebensenergie ist trotz zahlreicher Fehlschläge unzerstörbar. Es beinhaltet eine Philosophie des Lebens und Durchhaltens, die heute noch ihre Gültigkeit hat.

  17. Cover des Buches Light & Darkness (ISBN: 9783844916348)
    Laura Kneidl

    Light & Darkness

     (906)
    Aktuelle Rezension von: thebookstale

    Aaaach Leute ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ganz große Liebe für dieses Buch. Ich hab mich sofort soo wohl gefühlt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 😍

    In dieser Romantasy Geschichte gibt es Vampiren, Hexen, Dämonen und andere Wesen, doch diese dürfen sich ohne ihren zugewiesenen Deligierten nicht in der Öffentlichkeit bewegen. Bei Light versagt das Auswahlsystem und sie bekommt den Dämon Dante zugewiesen, der rebellischer nicht sein könnte. Sprich: er ist das komplette Gegenteil von Light, wie kann das nur gut gehen? 

    Ich mochte Light sehr gerne. Sie ist höflich, hilfsbereit, eine sehr harmoniebedürftige Person und nimmt ihren Job als Deligierte sehr ernst. Der Dämon Dante hingegen ist rebellisch und versucht so gut wie’s geht Light das Leben schwer zu machen. Lacher sind vorprogramiert und hin und wieder möchte man Dante ein wenig durchschütteln. Ein wenig viel. Okay sehr viel. Nichtsdestotrotz merkt man bald, dass hinter Dante mehr steckt, als der rebellische Dämon mit den bunt gefärbten Haaren. 

    Ich mochte den Schreibstil richtig gerne, obwohls in der Erzähler Sicht geschrieben wurde. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, humorvoll und spannend. Was mir auch mega gut gefallen sind die Kapitel Anfänge. Das Kapitel beginnt immer mit einer kurzen Regel der Delegierten, ich fand das mega spannend zu lesen. 😍 

    Fazit: 

    Eine wundervolle Romantasy Geschichte, mit einer tollen Lovestory, die sich eher langsam entwickelt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach auch perfekt für Einsteiger des Genres geeignet, weil die Fantasy Aspekte so angenehm zu lesen sind, sprich man wird nicht mit Informationen zugeschüttet. Ich hab das Buch echt genossen und kanns jedem nur ans Herz legen. ❤️ 5+/5 🌟

  18. Cover des Buches In einem weiten Land (ISBN: 9783442204410)
    Johanna Nicholls

    In einem weiten Land

     (11)
    Aktuelle Rezension von: leliicupcake

    Mir hat das Buch an sich wirklich sehr gut gefallen. Die Handlung fand ich sehr ansprechend, die Charaktere waren mir allesamt auf ihre Art und Weise sympathisch und auch die Verbildlichung der australischen Landschaft und Lebensumständen im 19. Jahrhundert haben mich wirklich sehr angesprochen.
    Dennoch muss ich mich den anderen Rezensionen leider anschließen, so gut mir das Buch auch gefallen hat, war die Handlung einfach zu langatmig. Die Handlung hat sich viel zu lange in sich selbst verstrickt, die Protagonisten konnten nicht immer ihr wahres Potential zeigen und das Ende war zwar voraussehbar, dennoch wurden die Gefühle der Hauptcharaktere nicht adäquat beschrieben und deshalb fand ich es auch irritierend, dass es schlussendlich doch so geendet ist, wie ich es anfangs noch vermutet hatte.
    Hätte sich die Handlung nicht so gezogen, hätte das Buch definitiv fünf Sterne von mir bekommen können.  

  19. Cover des Buches Papillon. (ISBN: 9783217001220)
    Henri Charrière

    Papillon.

     (15)
    Noch keine Rezension vorhanden
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