Bücher mit dem Tag "strafgefangene"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "strafgefangene" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Die Hureninsel (ISBN: 9783426517543)
    Martina Sahler

    Die Hureninsel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Nachdem ich "Das Hurenschiff" regelrecht verschlungen habe, wollte ich gerne wissen,wie es mit Molly,Hannah und den anderen weitergeht.

    Die liebgewonnen Protagonisten sind in der Strafkolonie nach einer langen und schweren Überfahrt angekommen und stehen nun weiteren Problemen und Schwierigkeiten gegenüber, bevor sie ihr Glück finden.

    Gerne hätte ich noch mehr über ihr Leben erfahren, aber dennoch war es gut beschrieben und erklärt.

    Mir hat die Geschichte sehr gefallen 

  2. Cover des Buches Drachenflamme (ISBN: 9783442265824)
    Naomi Novik

    Drachenflamme

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Nachdem die Geschichte des 5. Bandes „Drachenwacht“ so heftig, deprimierend und dramatisch gewesen ist, hatte ich gedacht, dass es nun im 6. Band „Drachenflamme“ von Naomi Novik etwas ruhiger vorgeht. Denn schließlich sind Kapitän Laurence und der Himmelsdrache Temeraire wieder glücklich vereint und zusammen können sie alles schaffen. Tatsächlich ist es auch nicht so dramatisch, aber von Ruhe ist nun wirklich keine Spur. Naomi Novik beweist wie immer einen Sinn dafür, eine gewaltige Menge an Spannungspunkten zu bieten, nur kurzzeitig von ruhigen Sequenzen unterbrochen. So erschafft sie, wie so viele Male zuvor, ein absolut schönes Abenteuer der beiden Freunde, welches nicht nur Spannung, Action und einen genialen Schreibstil aufweist, sondern auch wieder einiges an Humor durch die Drachen.


     

    Verfolgungsjagd quer durch Australien

     


    „Ich kann jemanden nicht leiden, der nicht aufhören will, uns beim Lesen zu stören, und das vier Mal, nur weil er sich noch einmal darüber beklagen will, wie schlimm die Kolonisten sind und wie viel Rum sie trinken.“


    (S. 28 aus „Drachenflamme“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     



    „Drachenflamme“ spielt 1809 und beginnt bereits damit, dass sie Australien mit dem Drachentransporter Allegiance erreicht haben, wobei die monatelange Reise übers Meer durch Rückblicke nur leicht umrissen wird. In Begleitung von Kapitän Granby und dem Überlebenskünstler Tharkay, beides langjährige Freunde, versucht Laurence sich in Sydney einen Überblick über die Situation in der Kolonie zu verschaffen – und ist von den katastrophalen Zuständen in der Kolonie, die derzeit von einer selbsternannten Regierung von zwei Rebellen geführt wird, schockiert. Doch die Alternative, den abgesetzten Gouverneur Bligh wieder an die Regierung zu setzen, ist nicht viel besser. Zweimal geraten Laurence und Temeraire, die als Verräter angefeindet werden, zwischen zwei Fronten und müssen einen Weg aus dieser misslichen Situation finden. Als dann auch noch eines der drei Dracheneier gestohlen wird, welches sie aus England nach Australien mitnehmen sollten, beginnt für sie eine lange, kräftezehrende, verzweifelte und äußerst gefährliche Reise quer über den Kontinent. Und dabei kommt es nicht selten zu Überraschungen…


     

    Ein großartiges Abenteuer

     

    In „Drachenflamme“ gibt es einige Momente, die mich sehr zufrieden stimmten. Das ist zum Beispiel die Entwicklung der Charaktere, ihr Verhalten, aber auch das Ende. Wie bereits aus den vorherigen Bänden bekannt, ist Laurence ein sehr loyaler Offizier, dem Ehre unglaublich wichtig ist. Es war für ihn ein herber Schlag, als Verräter gebrandmarkt zu werden, was ihn während der Invasion Englands dazu verleitete, unmoralische Befehle auszuführen, ohne gegen diese aufzubegehren. Doch in diesem Band scheint Laurence endlich langsam eine wunderbare Entwicklung zu durchlaufen. Blindes Befehle befolgen könnte vielleicht allmählich der Vergangenheit angehören, wenn diese gegen seinen und Temeraires Sinn für Moral stehen. Und da ich bereits die Fortsetzungen gelesen habe, weiß ich, dass es immer besser wird.

    Der feuerspuckenden, kratzbürstigen, dickköpfigen Drachin Iskierka zum Dank ist nicht nur sie bei diesem Abenteuer mit dabei, sondern auch ihr Kapitän Granby, für den sie natürlich nur das Beste möchte und der von ihr ziemlich überfordert ist, da sie ständig irgendwelche Ideen hat, die in Katastrophen enden könnten. Außerdem hat Iskierka es sich in den Kopf gesetzt, zusammen mit Temeraire ein Ei zu haben – obwohl die beiden sich absolut nicht ausstehen können. Der verbale Schlagabtausch zwischen ihnen – bzw. alles, was die Drachen hier sagen und tun, ihre spitzen Bemerkungen und Unterhaltungen – ist einfach herrlich! Und was Iskierka sich fest vorgenommen hat, muss auch passieren – doch ob es diesmal funktioniert? Was Tharkays Anwesenheit betrifft, so verfolgt er seine ganz eigenen Pläne, die glücklicherweise die Charaktere auf einen gemeinsamen Weg führen.

    Auch kann man sich auf ein Wiedersehen mit Emily Roland, Demane und Sipho freuen, die weiterhin zu Temeraires stark reduzierter Mannschaft gehören. Ein weiterer Konfliktpunkt entpuppt sich durch das spätere Auftauchen eines bekannten und sehr unsympathischen Charakters, aber auch hier gibt es tolle Wendungen. Noch dazu führt Naomi Novik weitere neue Charaktere ein, die zu einem festen Bestandteil der Reihe werden – sowohl Menschen als auch Drachen. Was dabei die Drachen angeht, so gibt es hier eine Bandbreite zwischen herzzerreißenden Momenten und Situationen, die mich verblüffen konnten und an Temeraires Erziehungstalent zweifeln lassen. ^^ Doch mehr dazu verrate ich nicht!

    Was das Abenteuer an sich betrifft, so wartet auf die Charaktere ein Haufen an Problemen – also wie immer. ^^ In der Wildnis erwartet sie u. a. eine fantasievolle Tierart, welche ihnen das Leben schwer macht und tatsächlich etwas Gruseliges an sich hat.

    Wie oben schon erwähnt, so bin ich sehr zufrieden und glücklich mit dem Ende von „Drachenflamme“. Und zwar so sehr, dass ich es sogar als finales Ende der Reihe akzeptieren würde. Nach dem Lesen der Fortsetzungen bin ich jedoch mit dem wirklichen Ende der Reihe (9. Band) unglaublich glücklich. Ich bin dankbar dafür, dass die Geschichte um Temeraire und Laurence weitergeht. Für mich eine wahre Wohlfühl-Reihe!


    Fazit:

    Ein typischer Temeraire-Laurence-Band: Spannung, Nervenkitzel, Humor, wundervolle Atmosphäre, Abenteuer – ich liebe diese Reihe so sehr! Auch den 6. Band „Drachenflamme“ kann ich absolut empfehlen – es wurde wieder ein Highlight!

  3. Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)
    Hope Adams

    Niemandsmeer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: frauschulze_hoppe_liest

    Kurzgefasst:

    - Eine Schiffsreise ins Ungewisse und ein Mord.

    - 180 für kleinere Straftaten verurteilte Frauen.

    - Eine Dame, die an diese Frauen glaubt und eine Patchwork-Decke.

    Für wen ist dieses Buch:

    Für alle, die gerne Geschichten lesen, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Für alle, die sich gerne mit Menschen und ihren Abgründen beschäftigen. Und für alle, die gerne miträtseln.

    Mein Fazit:

    Ich hatte mich sehr auf diese Geschichte, welche auf historischen Ereignissen beruht, gefreut und in Kombination mit etwas Krimifeeling, dachte ich es könne nichts schief gehen. Dem war dann auch so, richtig begeistern konnte mich das Buch dennoch nicht. Zu gerne hätte ich mehr über die Gründe für die Deportationen und über die davon betroffenen Frauen erfahren. Die britische Gesellschaft stieß diese Frauen aus ihren Reihen aus und verschiffte sie nach Van-Diemens-Land (heute: Tasmanien). Das alleine bietet schon viel Stoff für Spannung. Der Mordfall und die damit verbundene Konsequenz, mit dem Mörder auf dem Schiffe gefangen zu sein, hätte eine hochbrisante Geschichte liefern können. Leider plätscherte diese in meinen Augen aber nur so vor sich hin. Schön fand ich das Protagonistin Kezia Hayters, welche die Frauen auf ihrer Reise begleitete und beschäftigte, versuchte hinter die Fassaden zu blicken, was ihr auch bewundernswert gelang. So entstand eine interessante Gruppendynamik, die auch die ein oder andere Freundschaft entstehen ließ. Kurz: Interessante Grundidee, von der ich mir mehr erhofft hätte. 

  4. Cover des Buches The Green Mile. Bd.4 (ISBN: 9783404139538)
    Stephen King

    The Green Mile. Bd.4

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meinung: In Der qualvolle Tod geht es hauptsächlich um Delacroix und Percy. Aber auch Mr. Jingles und Coffey spielen wieder eine wichtige Rolle. Weiterhin bin ich völlig angetan von dieser Mini Reihe. King macht seine Sache wirklich super.

    Die Beschreibungen sind wahnsinnig gut und gleichzeitig schrecklich zu lesen. Die Spannung ist kaum auszuhalten und wieder wollte ich direkt zum nächsten Teil greifen.
  5. Cover des Buches The Green Mile. Bd.3 (ISBN: 9783404139521)
    Stephen King

    The Green Mile. Bd.3

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meinung: In Coffey`s Hände steht Coffey zum ersten mal im zentralen Vordergrund. Endlich geraten die Ereignisse ins Rollen und alle, die nicht genau wissen, worum es geht, werden nun mit offenen Mündern dastehen, so wie ich.

    Weiterhin bin ich völlig angetan von dieser Mini Reihe. King macht seine Sache wirklich super.


    Die Beschreibungen sind wahnsinnig gut und gleichzeitig schrecklich zu lesen. Die Spannung ist kaum auszuhalten und wieder wollte ich direkt zum nächsten Teil greifen.
  6. Cover des Buches 606 (ISBN: 9783518472903)
    Candice Fox

    606

     (123)
    Aktuelle Rezension von: nyhc82

    Das bestbewachte Gefängnis der USA. Abgeschieden in der Wüste Nevadas kommt es zum Super Gau: alle 606 Häftlinge werden durch einen cleveren Schachzug auf einmal entlassen. Rund um Las Vegas entbrennt ein Kampf zwischen Behörden und Mördern - und solchen die gar fälschlich verurteilt wurden und nun die Chance zur Rehabilitierung sehen.

    Präzise und rasante Action, eine schweißtreibende Prämisse und tolle Charaktere. Candice Fox gelingt mit ihrem neuesten Streich ein echter Hit, der nach einer Verfilmung schreit - oder auch nicht, denn das Buch wird um Welten besser sein. Großartiger Thriller, der zum mitfiebern einlädt und einfach Spaß macht. Empfehlung!

  7. Cover des Buches The Green Mile. Bd.5 (ISBN: 9783404139545)
    Stephen King

    The Green Mile. Bd.5

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meinung: Mit Reise in die Nacht nähert sich die Reihe dem Ende und es bleibt weiterhin extrem spannend. Paul und die Wärter planen, Coffey aus dem Trakt zu schmuggeln, damit er die Frau des Direktors retten kann. Mit welchen Mühen, Tücken und ob es ihnen überhaupt gelingt ist super zu lesen.

    Ein wahres Meisterwerk. Alle 6 Bücher sind absolut und uneingeschränkt empfehlenswert.

    Alles ist sehr detailliert und genial geschrieben. Nie kam aber auch nur ein Fünkchen Langeweile auf. Über die gesamte Mini Serie kann ich sagen, sie lohnt sich total. Man bekommt immer mehr Abneigung gegen die Todesstrafe, erfährt etwas über das gesamte Verfahren und wie schrecklich ein Fehler enden kann.

    Das Ende ist berauschend. Grandios. Fabelhaft. Mit diesen und ähnlichen Worten möchte ich die ganze Zeit um mich werfen, wenn es um diese Bücher geht.
  8. Cover des Buches Das Höllenschiff (ISBN: 9783453434615)
    James McGee

    Das Höllenschiff

     (26)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    So, nun hat auch der letzte auf Deutsch übersetzte Band dieser Reihe um Sonderermittler Hawkwood einen Platz auf meiner Leseliste bekommen. Diesmal treibt es ihn raus aus London auf der Suche nach einer Verbrecherbande, die schlimme Schandtaten im Zusammenhang mit den Gefangenenschiffen verübt, die in der Themse ankern. Wieder einmal wurde mir schauderhaft bewusst, dass Menschen gegenüber Mitmenschen um ein Vielfaches grausamer sind als es Tiere je sein könnten! In altbekannter Manier darf man als Leser live dabei sein, wenn Menschen gequält werden und wenn nicht durch Folter, dann durch den unglaublichen Dreck und Gestank ihr Ende finden. Doch diesmal konnte ich in die Geschichte einfach nicht rein finden. Für mich gehört Hawkwood ins damals an vielen Ecken düstere London und nicht in die Weltgeschichte. Ich muss gestehen, dass ich einige Abschnitte schließlich nur quergelesen habe. Ich empfehle auf jeden Fall mit Band eins zu beginnen, um ein Gefühl für diesen tollen Ermittler zu bekommen. Die ersten beiden Teile habe ich mit der Bestnote bewertet, hier reicht es leider nur für eine drei. Schade.

  9. Cover des Buches Der verborgene Fluss (ISBN: 9783442737253)
    Kate Grenville

    Der verborgene Fluss

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    Ein äusserst eindringlicher Roman über William Thornhill, der als Sräfling nach Sidney auswandert und über den Zusammenprall der Kulturen. Ein sehr lesenswertes, gutes Stück australische Literatur, eindringlich, ergreifend, brutal. Die Autorin schreibt kraftvoll und klar, das Geschilderte geht zu Herzen ohne je ins Kitschige abzudriften!

    „Es kam ihm vor, als hätte sich ganz langsam eine Maschine in Bewegung gesetzt: Die Räder drehten sich, und die geschmierten Zahnräder griffen ineinander. Neusüdwales hatte ein Eigenleben jenseits des Einflussbereichs von Gouverneur oder gar Königs bekommen. Es war eine Maschine, von der manche zermahlen und ausgespuckt wurden, während andere in Höhen aufsteigen, von denen sie nie zu träumen gewagt hätten.“

    Ehrlich und schonungslos werden dabei sowohl Hunger und Elend in der alten Welt und schliesslich auch die Gräueltaten der Kolonisten an den Aborignes in Australien geschildert. Grenville vermeidet es gekonnt, Partei zu ergreifen. Und das halte ich für einen besonderen Pluspunkt dieses Buches. Die Aborigines werden aus der Sicht der damaligen Siedler dargestellt – und so gehört es sich auch für einen historischen Roman! Wer anderes sucht, soll sich ein ethnografisches Sachbuch besorgen. Ohne eine der beiden Parteien zu verklären, ermöglicht es die Autorin, beiden Seiten ein gewisses Mass an Verständnis entgegen zu bringen.

    „Thornhill sass aufrecht im Heck und liess den Blick über das Bootsdeck schweifen, wo seine Passagiere ausgestreckt nebeneinander lagen und dösten. Er kannte all dieses Männer, hatte bei einem Glas Rum mit ihnen gelacht, mit ihnen den Preis für ihren Weizen und ihre Kürbisse ausgehandelt. Im Grossen und Ganzen hatte er sie nie für schlechte Männer gehalten. Und dennoch hatte das Leben sie und ihn an diesen Punkt gebracht, wo sie alle auf das Einsetzten der Flut warteten, um zu tun, was nur die grössten Schurken taten.“

  10. Cover des Buches Menschenzoos: Utopischer Kurzkrimi (ISBN: B081X2JYS7)
    Wolf Heichele

    Menschenzoos: Utopischer Kurzkrimi

     (11)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover weckte sofort meine Neugier. Der Zaun, der Titel und der Klappentext verstärkte sie und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen.

    Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Aufgrund der geringen Seitenzahl gelang es mir den Kurzkrimi in einer halben Stunde locker durchzulesen. Ein paar Seiten mehr hätten aber nicht geschadet oder man macht überhaupt ein „richtiges“ Buch aus der außergewöhnlichen Idee. Über ein paar Begriffe bin ich beim Lesen aber schon gestolpert, die mich eher an die Vergangenheit anstatt an die Zukunft denken lassen.

    Die Idee des Buches fand ich echt ausgefallen und sie ist mal etwas Neues/Anderes. Schwerverbrecher wie Tiere in Zoos einsperren, die man dann betrachten kann. Die Umsetzung sagt mir dann aber leider nicht ganz so zu, vor allem vom Ende bin ich etwas enttäuscht. Ich hätte mir etwas Spannenderes oder Brutaleres vorgestellt. Dieses hingegen ist für mich langweilig und nimmt der Geschichte die Dramatik. Die Charaktere Lukas und seine Frau hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht, das waren für mich die langatmigeren Szenen.

    Ich vergebe für dieses Buch dafür 3 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Scatterheart - Verbannt in die Ferne (ISBN: 9783570280171)
    Lili Wilkinson

    Scatterheart - Verbannt in die Ferne

     (178)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    "Östlich der Sonne und westlich des Mondes" heißt ein norwegisches Märchen. Dort begegnet einem armen Bauern ein weißer Bär und fragt, ob dieser ihm seine jüngste Tochter gäbe. Im Gegenzug dafür erhielte der Mann Reichtum. Die Tochter geht mit dem Bären, lebt in einem Schloss, hat alles was das Herz begehrt und langweilt sich, ist unzufrieden, ein Scatterheart. Der weiße Bär lässt Scatterheart gehen, als er merkt, wie unglücklich sie ist. Allerdings findet sie den Weg zurück nach Hause nicht mehr und irrt durch die Welt, bis sie letztendlich wieder bei dem weißen Bären landet...

    Eingebettet in dieses Märchen ist die Geschichte der 14jährigen Hannah, die 1814 in London lebt und ein behütetes Leben führt, bis sie feststellt, dass ihr Vater offenbar ein berüchtigter Spieler war, der sie alleine gelassen hat um seinen Schuldnern zu entgehen. Hannah ist mittellos und hilflos. Durch ein Missverständnis landet sie auch noch im Gefängnis und wird nach Australien deportiert. Thomas, ihr ehemaliger Hauslehrer, hatte angeboten, sie zu heiraten. Aber Hannah fand es nicht angemessen, unter ihrem Stand zu heiraten...

    Es ist sehr faszinierend, wie hier eine "reale" Geschichte mit einem Märchen verknüpft wird. Hannah und Scatterheart werden gemeinsam erwachsen, durchleiden Schreckliches und verabschieden sich von Standesdünkel und Vorurteilen.
    Der Schreibstil ist schön und liest sich leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin. Vielleicht hat es ein paar Längen im Mittelteil. Hannahs Seereise ist wirklich lang und qualvoll.
    Am Ende findet Hannah sich und auch etwas Glück, sofern man als Sträfling in Australien eben glücklich werden kann. Das Leben ist eben kein Märchen.
  12. Cover des Buches Die Millionengeschichte (ISBN: 9783847237006)
    Edgar Wallace

    Die Millionengeschichte

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Operation Schneewolf (ISBN: 9783751702164)
    Glenn Meade

    Operation Schneewolf

     (88)
    Aktuelle Rezension von: ArsAstrologica

    Über viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, dachten wir, diese alten Agentengeschichten aus der Zeit des Kalten Krieges würden der Vergangenheit angehören. Heutzutage in 2022 angesichts der grauenhaften Kampfhandlungen in der Ukraine bekommt dieser Thriller ungeahnte Aktualität.

  14. Cover des Buches Die Insel der roten Erde (ISBN: 9783838762531)
    Dana Geissler

    Die Insel der roten Erde

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Wollte Elizabeth Haran mit dem Buch "Die Insel der roten Erde" womöglich ein komödienhaftes Buch schreiben? Falls ja, dann ist ihr das ordentlich misslungen. Es wurde eher ein dümmlicher Frauenroman daraus.

    Dieses Hörbuch mutet mich an wie diese dümmlichen Filme im TV, denen zur echten Komik der richtige Kick fehlt. Da hilft auch keine noch so schöne Landschaftsbeschreibung.

    Im Mittelpunkt steht die reiche und verwöhnte Tochter aus gutem Haus - Amelie Devine, sowie die verurteilte Strafgefangene Sarah.

    Im normalen Leben wären sie sich wohl nie über den Weg gelaufen, zu unterschiedlich verläuft deren Leben. Doch dummerweise befanden sie sich auf dem selben Schiff, das während eines Unwetters sank. Gerettet werden die beiden jungen Frauen vom Leuchtturmwärter. Als ob dieser Unfall nicht schon genug wäre, verlor Amelie durch dieses Unglück auch noch ihr Gedächtnis.

    Für die Autorin ist diese Idee die Grundlage zu diesem zickigen Roman. Sarah erkennt ihre Chance und vertauscht die Identitäten. Amelie wird zur Hausangestellte und soll Brei kochen - wozu sie nicht in der Lage ist und zum Melken taugt sie schon gar nicht. Die Idee vom Rollentausch wurde schon in vielen TV Filmen umgesetzt - mal besser, mal schlechter. Bei diesem Hörbuch ist es so langweilig, dass ich nach einigen Tracks mit dem Hören einfach Schluss machte, da mir meine Zeit dafür viel zu schade war.

    Sinngemäß schrieb Rafik Schami, "es gibt so viele schöne Bücher, dass man sich nicht mit schlechten langweilen muss". Na ja, er drückt es etwas besser aus als ich es sinngemäß kann. Trotzdem habe ich seinen Rat befolgt und mich von diesem Hörbuch befreit.

    Nach einer gewissen Zeit an seichtem Geplätscher hat mich der weitere Verlauf als auch das Ende dieses Hörbuchs einfach nicht mehr interessiert.
  15. Cover des Buches Der Sternenleser (ISBN: 9783442745579)
    Kate Grenville

    Der Sternenleser

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    Melancholisch, leicht, stilsicher und aufwühlend beschreibt die Australische Autorin die Lebensgeschichte des englischen Astronomen Daniel Rooke, der mit den ersten Siedlern nach Sidney auswanderte. Wie in „Der verborgene Fluss“ geht es auch hier um den Zusammenprall der Kulturen: Ein Weisser kommt in Kontakt mit den Aborigines und findet sich schliesslich in einer Situation, in der er klar Stellung beziehen muss, ob der die Gräueltaten der Weissen mitmachen will oder nicht.

    Grenville gelingt es hervorragend, sich in den menschenscheuen, stillen Astronomen Rooke einzufühlen. Emphatisch schildert sie, wie Rooke eine Beziehung zu dem Aborigine Mädchen Tagaran aufbaut (keine Liebesbeziehung!). Selten habe ich so detailliert und vielschichtig über die Verbindung zwischen zwei Menschen gelesen. Unglaublich. Und gar nichts ist kitschig oder platt! Eine Weile ist Rooke „angekommen“ – er geht ganz auf in der Erforschung der fremden Sprache. Doch das Paradies kriegt Risse, und nichts bleibt, wie es war.

    Ein unglaublich intensives, ästhetisches Buch, das trotz des ernsten Themas und der Melancholie eine Leichtigkeit behält. Sehr berührend, wunderschön, mitreissend und emotional!

    Gelesen 2013

  16. Cover des Buches Der Duft der Pfirsichblüte (ISBN: 9783746626727)
    Dagmar Trodler

    Der Duft der Pfirsichblüte

     (37)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Penelope und ihre Mutter werden nach Australien verbannt. Nach einer Schwangerschaft durch einen irischen Strafgefangenen beginnt sie ein Verhältnis mit dem deutschen Arzt Bernhard Kreuz, doch Liam scheint sie nicht recht loszulassen.

    .

    Leider sind die Hauptfiguren Penelope und ihre Mutter Mary sehr schwer einzuschätzen. Von ihrem Charakter wird kaum etwas preisgegeben und obwohl das Buch recht lang ist, entwickeln sich die beiden auch nicht weiter. Während das Setting in Australien schön aufgebaut und auch sehr spannend ist, zieht sich die Handlung selbst durch immer wieder neue Dramen unnötig in die Länge. Trotzdem kommt nicht wirklich Spannung auf, sondern es wirkt sehr konstruiert. Der Schreibstil ist teilweise ein wenig zu ausschweifend und theatralisch.

  17. Cover des Buches Aufzeichnungen aus einem Totenhaus (ISBN: 9783351023041)
    Fjodor M. Dostojewski

    Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Molks
    Alexánder Petrówitsch Gorjántschikow wird nach dem Mord an seiner Ehefrau in ein Gefängnislager nach Sibirien deportiert. Als Mann adliger Herkunft hat er von Beginn an einen schweren Stand unter den Insassen. Dostojewski schildert das Leben im Lager streckenweise autobiographisch anhand seiner eigenen Erfahrungen. Eine tolle Erzählung in der die verschiedenen Charaktere und Schwierigkeiten im Gefängnis großartig beschrieben werden.
  18. Cover des Buches Die Aussteigerin. Autobiografie einer ehemaligen Rechtsextremistin (ISBN: 9783969710609)
    Christine Hewicker

    Die Aussteigerin. Autobiografie einer ehemaligen Rechtsextremistin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus
    Erst 14 Jahre jung, schloss sich Christine Hewicker einer regionalen Neonazi-Bewegung an, mit 23 Jahren wurde sie wegen Beteiligung an einem Banküberfall, der dazu dienen sollte, Geld für die große Sache zu aquirieren, festgenommen und als Terroristin zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Während der Zeit im Gefängnis gelang ihr die Umkehr. Man staunt, wenn man die politische Argumentation der Terroristin liest - es ist nicht immer das, was man von einem typischen Nazi erwartet. Vieles klingt eher ein bisschen links- denn rechtsextrem. Kein Wunder, dass sie im Gefängnis auch schnell Zutrauen zu RAF-Leuten fasste. So weit war man offensichtlich gar nicht voneinander entfernt. Ein Psychologe bescheinigte Christine Hewicker ein ausgeprägtes "Helfersyndrom". In ihrer ausführlichen Verteidigungsschrift, die sie damals dem Gericht vorlegte, und die ungekürzt im Buch wiedergegeben wird, lässt sie auch an der NPD kein gutes Haar. "...habe ich im Laufe unserer Beziehung festgestellt, dass hier auch nur nichts weiter als hohle Phrasen gedroschen wurden." Trotz ihrer Abkehr von den Neonazis wird sie aber weiter als hochgefährlich eingestuft; tatsächlich ist auch ihr anti-imperialistischer Moral-Rundumschlag nach wie vor extremistisch in seiner Argumentation und Pauschalisierung. Von ehemaligen Mittätern wird sie als Verräterin gesehen und erhält Drohbriefe. Trotz ihrer immer noch extremen Positionen ist sie aber zu vernünftigen Entscheidungen durchaus in der Lage, zum Beispiel, die illegal erworbenen Medikamente, von denen sie sich während des Prozesses Stärkung versprochen hatte, nach einem Fehlversuch umgehend zu vernichten. "...nach dem heutigen Tag war mir klar, dass ich mich niemals solchen Dingen untertan machen würde. Ich wollte die Herrschaft über mich nie wieder verlieren..." Sehr reif empfinde ich ihre Schilderung der Isolationshaft. Ohne dass sie verbittert wirken würde, bringt sie ihr damaliges Gefühlschaos und die furchtbaren Auswirkungen der Isolierung auf den Punkt. Im Gefängnis ist es ihr stets darum zu tun, die Starke, Unnahbare zu geben. In Wirklichkeit kämpft sie aber mit sich selbst darum, sich nicht zum "eiskalten Monster" zu entwickeln. Zu diesem Zweck beginnt sie, Gedichte und Aufsätze zu schreiben. "Ich schrieb über Hass und Freude, und ich schrieb darüber, wie ich mich in bestimmten Situationen fühlte. Kaum aufgeschrieben, zerriss ich die Blätter wieder und verbrannte sie in der Toilette, damit sie nicht in falsche Hände kamen. Aber ich setzte mich dann auf mein Bett und dachte lange über das Geschriebene nach. Bald merkte ich, dass dies für mich eine gute Methode war, das Menschsein nicht zu verlieren und mir meine restlichen menschlichen Gefühle zu bewahren." Meistens ist ihr Urteil über ihre damalige Lage eindeutig. Sie beschreibt sich selbst als verbohrt und uneinsichtig, urteilt vom "heute" her auf das "damals". Nur hin und wieder kommen nochmal Dinge durch wie "Eigentlich war ich während der letzten Jahre vom Staat völlig bewegungsunfähig gemacht worden." Wenn man das liest, denkt man, dass sie vielleicht noch nicht alles ganz hinter sich gelassen hat. Liest man aber von ihrer allmählichen schwierigen Annäherung an den korrekten Staatsanwalt Hecking, den sie zunächst gehasst hatte und den zu respektieren sie allmählich in kleinen Schritte lernt, so ist dies wiederum sehr glaubwürdig. Angesichts eines im Gefängnishof blühenden Fliederbusches schreibt sie später: "Es ist erschreckend, was man verpasst, wenn man vor lauter Frust und Selbstmitleid die Augen verschließt, nur um ja nichts Schönes zu sehen." Geradezu anrührend, obwohl auch hier knapp und unaufgeregt geschildert, ist es, wenn sie während des Hungerstreiks ein ihr vom Gefängnispersonal angebotenes sehr verlockendes Gericht gegen die Gefängnistür donnert und sich danach kommentarlos, zusammen mit zwei Beamten, an die Beseitigung der Sauerei macht. Gegen gelegentliche Schikanen einzelner Wachleute setzt sie sich zur Wehr. Solche Situationen werden auch genauestens beschrieben. Anders die Konflikte mit den Mithäftlingen. Diese werden stets nur angedeutet. Zu tief sitzt offensichtlich noch die Abneigung, zum Nestbeschmutzer zu werden. Aber genau diese Ungenauigkeit macht die Lektüre etwas zäh. Und zu dieser Konsequenz, was das respektvolle Verschweigen betrifft, passt es dann leider wieder überhaupt nicht, dass einzelne Vollzugsbeamtinnen für ihre unfreundlichen Kleinlichkeiten namentlich auf's Vorzeigetablett gesetzt werden. Mit Respekt spricht sie hingegen von ihren Richtern und Staatsanwälten und schildert ihre eigene damalige Verbohrtheit ihnen gegenüber ohne jegliche Bitterkeit. "Ich war ein Sturkopf", schreibt sie öfter. So legte sie sich während ihrer Haftzeit ständig wieder mit der gesamten Staats- und Bundesanwaltschaft an, weil die ihren Gesinnungswandel nicht ernst zu nehmen scheinen. Ihr Kampf um frühzeitige Entlassung auf Bewährung hat schließlich Erfolg. Die detaillierten Schilderungen sind allerdings auf Dauer etwas ermüdend. Hier hätte eine Straffung geholfen. Leider muss ich auch sagen, dass ich manche Schilderung als etwas arrogant empfinde. Aber auch das ist insofern nur authentisch, da sie selber diese Arroganz als eine der noch nicht ganz ausgestandenen Spätfolgen ihres Lebensweges nennt. Was wieder sehr sympathisch und ehrlich ist. Ehrlich ist es auch, wie sie über ihre heutigen Gefühle gegenüber ihren Ex-Nazi-Kameraden spricht. Sie macht kein Hehl daraus, dass es da auch noch vereinzelte positive Gefühle gibt, auch wenn sie mit der Ideologie abgeschlossen hat. Ein großes Anliegen von Christine Hewicker ist es, dem inzwischen verstorbenen Richter Gleitsmann ein Denkmal zu setzen, der sie zwar zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt hat, "...der mich aber den Wert des Lebens lehrte und der immer für mich dagewesen war, wenn ich ihn gebraucht hatte." Wenn sie schildert, wie sie mehrere Stunden weinend an seinem Grab verbrachte, ist das schon sehr berührend. Als Außenstehender ist man sich kaum bewusst, welch intensiven Briefkontakt ein Gefangener mit Richtern und Staatsanwälten haben kann, und die stolze, aufmüpfige Strafgefangene (wie sie sich später selber charakterisiert) nutzte diese Möglichkeit exzessiv. Dabei ging sie nicht immer diplomatisch vor. "Ich musste immer mit dem Kopf durch die Wand, aber dieser Richter wusste, wie man mich vor dem Aufprall abbremst." Was dieses Buch so wertvoll macht, ist seine große Aussagekraft über die Menschlichkeit, über die Kraft der Veränderung, über die Möglichkeit, einen scheinbar unmöglichen Weg der Umkehr zu gehen. Hin und wieder zieht sich die Lektüre für den ereignis- und sensationsverwöhnten Leser ein wenig, wirkt ein wenig unstrukturiert und langatmig. Wirklich interessant ist wiederum die Kurzanalyse der verschiedenen Personen aus ihrer ehemaligen Szene, die sie am Ende gibt. Man erfährt hier, dass es dumpfbackige, frauenverachtende Machtmenschen gab, aber eben auch solche, die der Autorin echte Wertschätzung entgegenbrachten und ihr menschlich einfach wertvoll geblieben sind. Auch das muss man sich erst mal auszusprechen trauen. Schön ist, dass das letzte Kapitel mit der Versöhnung mit dem Staatsanwalt Hecking endet, dem Menschen, den sie einst als ihren ärgsten Feind angesehen hatte, und dass sie an dieser Tatsache das "Ich habe es geschafft!" misst. Das Buch ist auch ein eindrückliches Plädoyer dafür, ehemaligen Strafgefangenen alle erdenklichen Hilfen beim Wiedereinstieg in ein Leben in Freiheit zu geben; man hat als Außenstehender keine Vorstellung davon, wie schwer dieser Schritt sein kann.
  19. Cover des Buches Ein mögliches Leben (ISBN: 9783548060132)
    Hannes Köhler

    Ein mögliches Leben

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Martins Großvater Franz hat einen letzten großen Wunsch. Er will eine letzte Reise machen, an den Ort, den er seit 1944 nicht mehr gesehen hat. Es ist ein verlassener Ort in Texas, Amerika, in dem Franz Kriegsgefangener war.

    Martin, der Enkel, hat keine enge Bindung an Franz, kennt ihn nur aus den Erzählungen seiner Mutter, doch er läßt sich auf die Reise ein. 

    Stück für Stück nähern sich Enkel & Großvater an. Auch weil Martin begreift, wie es für Franz in  der Fremde als Kriegsgefangener gewesen sein muss und warum er wieder zu Hause in Deutschland so schweigsam und gefühlskalt gegenüber seiner Frau und Martins Mutter war.


    Als Leser ist man gefordert, den ersten Teil durchzuhalten, denn es braucht etwas bis sich der Sog dieser Geschichte entwickelt, bis man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Es ist spannend wie auch berührend, selbst wenn man weiß, dass Franz überlebt. 

    Hannes Köhler wird die Geschichte vieler Familien hier aufgeschrieben haben, auch wenn unsere Großväter nicht in den USA in Gefangenschaft waren, so waren sie doch vom Krieg gezeichnet und ebenso schweigsam und abweisend wie Franz. Viele fehlten wohl die Worte, das erlebte, das Grauen zu teilen. Nur selten blitzten diese Dinge bei meinen Großeltern auf. Doch nach der Lektüre dieses Buches habe ich das Gefühl sie ein bisschen besser zu verstehen, auch wenn ich nicht mehr fragen kann….



    4 STERNE

  20. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9780007179961)
    Henri Charrière

    Papillon

     (117)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Faszierend wird der Lebensweg und das Leid eines verurteilten Flüchtigen in den dreißiger Jahren an den exotischen Orten Lateinamerikas wie Trinidad, Curacao, Santa Maria und anderen Fluchtorten spannend beschrieben - angefangen mit der Verhaftung in Paris und der Verlegung nach Französisch Guyana. Papillon macht eine Odyssee durch, die mit Versprechen, Vertrauensbruch, Verrat aber auch Freundschaft verknüpft ist. Immer wieder flammt die Hoffnung auf Rettung auf. Seine Lebensenergie ist trotz zahlreicher Fehlschläge unzerstörbar. Es beinhaltet eine Philosophie des Lebens und Durchhaltens, die heute noch ihre Gültigkeit hat.

  21. Cover des Buches Auferstehung (ISBN: 9783846011669)
    Leo Tolstoi

    Auferstehung

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Milkjug
    Mit der ihm eigenen Zudringlichkeit bietet Tolstoi hier die Geschichte eines von Reichtum und Bequemlichkeit eingelullten Mannes dar, der plötzlich mit Fragen zu Schuld, Gerechtigkeit und Verderben konfrontiert wird.
    Die eigentliche Geschichte schwächelt vor sich hin während die Spannung eigenartigerweise mehr und mehr zunimmt.
    Eindrucksvolle Szenen, beißende Kritik und Tolstois verzweifelt überzeugter Lösungsansatz - all dies endet abrupt.
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