Bücher mit dem Tag "sterne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sterne" gekennzeichnet haben.

440 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (308)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  2. Cover des Buches Diabolic (1). Vom Zorn geküsst (ISBN: 9783401602592)
    S.J. Kincaid

    Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

     (389)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ich habe mich zu Anfang mit den Bezeichnungen und den ganzen Namen sehr schwer getan..... doch das war nur am Anfang!

    Immer wieder sind die Wendungen der Geschichte ganz anders als vermutet und das zieht sich bis zum Schluss durch das ganze Buch. Es hat mich komplett gefesselt. Oft konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich fange sofort mit Band 2 an und bin sehr gespannt, was uns erwartet, da die Geschichte eigentlich abgeschlossen ist! 

  3. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amy hat die Möglichkeit, mit ihren Eltern, einer Gentechnikerin und einem Funktionär des Militärs, einen neuen Planeten zu besiedeln. Obwohl sie an der Erde und ihrem Zuhause hängt, entschließt sie sich, ihre Eltern zu begleiten. Sie werden eingefroren und sollen wieder aufgeweckt werden, sobald das Ziel erreicht ist. Doch dann wacht sie fünfzig Jahre zu früh auf und die Zivilisation an Bord des Raumschiffs könnte ihr nicht fremder sein. Alle Menschen haben die gleiche Hautfarbe, die gleichen Haare und die gleichen Augen. Ihre Fortpflanzung wird reguliert und ein Mann, der Älteste, steht über allen. Nur Junior, der zukünftige Älteste, und sein Freund Harley scheinen ihr zuzuhören, während die meisten anderen Passagiere Amy für verrückt halten. Und als immer mehr der Eingefrorenen aufgetaut werden und in ihrer Kühlflüssigkeit ertrinken, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Fazit: Whoa, das habe ich so nicht kommen sehen! Science Fiction und Dystopien lese ich eher selten, aber ich bin immer wieder fasziniert, was für Welten und/oder Settings mich dort erwarten. Das Konzept des Einfrierens und zu früh Aufwachens kam mir aus dem Film "Passengers" bekannt vor, ich weiß aber nicht, welches Werk zuerst entstand. Und auch wenn es Parallelen gab, war dieses Buch jedoch auch ganz anders. Neben den eingefrorenen Funktionären, die bei der Besiedlung des neuen Planeten helfen sollen, hat die "Godspeed" nämlich auch Besatzung. Und eben diese ist es, die Amy nach ihrem Erwachen so unheimlich fremd ist. An Bord hat sich eine Diktatur entwickelt, nachdem vor vielen Jahren "die Seuche" einen Großteil der Besatzung dahingerafft hat. Seitdem herrscht der Älteste, ein Mann, der zwischen den Generationen geboren wurde. Dieses Konzept fand ich sehr faszinierend! Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden, allesamt waren sie greifbar und nachvollziehbar. Was in dem Buch vielleicht noch mehr ausgebaut werden könnte ist die Diversität. Bis auf Amy sind alle wichtigen handelnden PoC, aber Amy ist die einzige wichtige weibliche Person in der Geschichte. Möglicherweise ist das aber auch auf die Diktatur an Bord der Godspeed zurückzuführen, wer weiß. Spannungstechnisch bin ich jedenfalls gefesselt und freue mich darauf, gleich im Anschluss den zweiten Band lesen zu können!

    Empfehlung: Dieses Jugendbuch kann meiner Meinung nach ab 12-14 Jahren in allen darüberliegende Altersklassen gelesen werden! Ich könnte es mir sogar als Schullektüre vorstellen, aufgrund der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme, die darin Erwähnung finden.

  4. Cover des Buches Bannwald (ISBN: 9783841421081)
    Julie Heiland

    Bannwald

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Epos45

    Zu dieser Trilogie bin ich über den klassischen Weg gekommen. Man sieht das Buch ausgelegt in der Buchhandlung, findet gefallen am Cover, ließt die Inhaltsangabe und kauft das Buch. 

    Dabei habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe mir nur den ersten Band gekauft, bin damit in den Urlaub gefahren und hatte es dort in wenigen Tagen ausgelesen. Die Wartezeit, bis ich mir endlich den zweiten Teil kaufen konnte, war schlimm, denn ich hätte mir wirklich sofort die ganze Trilogie aus dem Buchladen mitnehmen sollen. 

    Die Welt die Julie Heiland erschaffen hat, ist fantastisch und authentisch, nicht zu abgehoben oder undurchsichtig. Auch die Charaktere sind ausgereift und die Hauptprotagonisten sehr sympathisch. Man kann sich mit ihnen identifizieren. Besonders die weibliche Hauptfigur schließt man schnell ins Herz und aus ihr wird die Heldin, die man sich wünscht. 

    Spannend ist an dieser Story vor allem, dass die Handlung nicht so verläuft, wie man es am Anfang von einer klassischen Young-Adult-Fantasy-Geschichte erwarten würde und deshalb Suchtpotential garantiert ist.

    Auch die Love-Story fehlt in dieser Trilogie nicht, wobei sie nicht kitschig oder oberflächlich aufgebaut wird, sondern auf eine angenehm langsame Weise, bei der man sich auf mehr freuen kann, da sie im ersten Band nicht zu Ende erzählt wird.

  5. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (306)
    Aktuelle Rezension von: LeniZ

    Ich breche selten Bücher ab, aber hier fand ich die Handlung so unrealistisch und hölzern, dass es gar nicht ging. 

  6. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

     (2.696)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Celeana Sardothien ist berüchtigt für ihre Kämpfe – nicht wenige sind ihr schon zum Opfer gefallen. Und doch ist sie es, die zum Tode verurteilt ist. Wären da nicht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde und der Kronprinz Dorian, die sie holen und ihr eine Chance geben dem Tod zu entrinnen. Die Bedingung für ihre Freiheit: 23 kampferprobte Männer in einem tödlichen Wettkampf zu besiegen.

    Celeana ist guter Dinge das zu schaffen. Das Training mit dem Captain bringt sie weiter und bestärkt sie in ihrem Gefühl. Leider treibt zusätzlich im Schloss etwas dunkles und Böses sein Unwesen, das einen nach dem anderen Kandidaten auch brutalste Weise tötet. Celeana macht sich auf eigener Faust auf die Suche und findet Geheimnisse, die sie Chaol und Dorian  nicht erzählen kann. Auch wenn sie an beiden immer mehr Gefallen findet …

     

    Meinung

    Ich habe mir schwer getan in die Geschichte rein zu finden. Am Anfang sind nach meinem Gefühl sehr viele Charaktere aufgetaucht, die ich schnell zuordnen musste. Mir ist das nicht immer gelungen, mag aber vielleicht auch an meinem hohen Stresslevel gelegen haben, dass ich dafür nicht mehr so aufnahmefähig war. Mit der Zeit ist das aber auf jeden Fall auch besser geworden.

    Celeana hat mir mit ihrem Rebellendasein und ihrer Liebe für Bücher sehr gefallen. Wenn eine Frau so gut im Kämpfen ist, ist finde ich irgendwie immer bewundernswert und macht sich gut in einer Hauptperson. Auch ihr hat das gut gestanden und mir gefallen. Ihre Kampfweise ist für mich auch gut rüber gekommen, sie war gut, ohne überheblich zu sein.

    Mir haben die Charaktere aus dem Buch sehr gefallen. Jeder hatte seine Art und hatte auch seine Persönlichkeit. Die eine mochte ich mehr, die andere weniger – wie das eben so ist. Mit dem Prinzen bin ich nicht so warm geworden, deswegen hoffe ich natürlich, dass er in den Folgebänden eine kleinere Rolle als Chaol spielt. Chaol war mir manchmal noch etwas zu weit aus der Handlung rausgehalten, aber vielleicht kommt das ja noch. Ich finde es ging auf jeden Fall weniger um die Männer, als ich es erst vom Klappentext her erwartet habe.

    Insgesamt finde ich, hat sich das Buch teilweise etwas gezogen, besonders das Ende von Band 1 hat mir aber gut gefallen und ich werde definitiv noch weiter lesen.

  7. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

     (563)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: ACHTUNG, NICHT LESEN, BEVOR IHR TEIL 1 GELESEN HABT! Nachdem der Älteste tod und Orion eingefroren ist, ist es nun an Junior, das Kommando über die Godspeed zu übernehmen. Doch plötzlich stellen sich Fragen: Wenn das Raumschiff jemals geflogen ist, wie konnte es dann im luftleeren Raum dazu kommen, dass sie stehengeblieben sind? Werden die Bewohner der Godspeed Junior als ihren Anführer akzeptieren, wenn sie nicht mehr unter dem Einfluss der Droge Phydus stehen? Und wenn nicht, wie lang wird es dauern, bis sie eine Revolution anzetteln? Und würde Amy auch Junior wählen, wenn er nicht der einzige andere Teenager auf dem Schiff wäre?

    Fazit: Für mich hat der zweite Teil der Reihe im Vergleich zum ersten Band kein Stück nachgelassen. Die Spannung bleib gleichmäßig hoch und Amy fragt sich, ob sie Junior um seinetwillen liebt oder nur, weil sie keine andere Wahl auf dem Schiff hat (was ich etwas zweifelhaft finde, immerhin ist die 17 und die Godspeed voll mit 20-jährigen, da ist der 16-jährige Junior nicht wirklich die einzige Wahl). Was mir außerdem gut gefallen hat, war, dass dieser Teil viel diverser war als sein Vorgänger. An Band 1 habe ich kritisiert, dass es bis auf Amy keine einzige wichtige Frauenfigur gab. Das war in diesem Teil ganz anders. Was ich jedoch versäumt habe an Band 1 zu kritisieren, ist, wie wenig die Cover dieser Reihe zum Inhalt passen. Immerhin ist Amy rothaarig und Junior alles andere als weiß. Dennoch hat mich dieser Band inhaltlich wieder überzeugt!

    Empfehlung: Ja, ich möchte diese Reihe vielen Jugendlichen in die Hand drücken. So viele wichtige Themen und extreme Spannung!

  8. Cover des Buches Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne (ISBN: 9781521539620)
    Rose Snow

    Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne

     (254)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReed


    Teil 1, das erste Buch der Sterne

    Die Zwillinge Stella uns Castor möchten den Sommer genießen, bevor sie an der Uni ihr Studium beginnen. Plötzlich schlagen die Eltern vor, sich spontan noch eine andere Uni anzuschauen. Die beiden sind sehr verwundert. Vor Ort stellen sie fest, dass es eine sehr geheimnisvolle Uni ist und die beiden scheinbar magische Fähigkeiten besitzen.

    Schon die ersten Seiten haben mich total gefesselt. Rose Snow schafft es immer wieder, eine geheimnisvolle Handlung zu kreieren, gepaart mit einer Liebesgeschichte rund um die Hauptfigur.
    Es macht Spaß, die Geheimnisse der magischen Fähigkeiten zu entdecken und Stella an die geheimnisvolle Uni zu begleiten.

  9. Cover des Buches The Cage - Entführt (ISBN: 9783453268937)
    Megan Shepherd

    The Cage - Entführt

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Sabriiina_K
    Auf dieses Buch bin ich, wie immer, beim Stöbern im Internet gestoßen. Der Klappentext klang für mich auch auf Anhieb interessant, dennoch hatte ich zu Beginn einige Vorbehalte gegen das Buch wegen dem Genre. Denn Dystopien schießen ja momentan wie Gras aus dem Boden und man hat irgendwie alles schon mal gelesen. Das wiederum machte mich aber nur umso neugieriger! Ich wollte unbedingt wissen, wie das Szenario im Buch aussieht und ob die Story für mich etwas Neues ist.

    Ich begann also die ersten Seiten zu lesen und war von Anfang an sehr angetan von dem tollen Schreibstil. Dieser war sehr flüssig und angenehm, sodass ich beim lesen gut voran kam.
    Die Geschichte wird ohne viel Vorgeschichte eingeleitet, wodurch man quasi ebenso ahnungslos in einer neuen Welt strandet wie die Protagonistin Cora. Die Welt ist ausreichend, aber nicht zu detailliert beschrieben, sodass man sich nicht gelangweilt hat. In dieser Welt gibt es verschiedene Vegetationszonen, die alle aneinander liegen und gut zu Fuß zu erreichen sind und auch das Zeitkontinuum scheint irgendwie verschoben zu sein. Für meinen Geschmack war das eine sehr vielversprechende Ausgangssituation für eine spannende Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht.
    Cora beginnt nämlich ihre neue Welt zu entdecken und stellt sich natürlich viele Fragen.
    Das hat mir an ihrem Charakter wirklich gut gefallen, dass dies eine Eigenschaft war, die sie sich immer bewahrt hat. Und auch so war Cora in meinen Augen eine tolle Protagonistin. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Natürlich hat sie auch so ihre Macken, aber gerade das ließ sie für mich sehr authentisch wirken. Cora setzt sich das Ziel herauszufinden wo sie ist, und gibt sich nicht mit halbherzigen Antworten zufrieden. Sie kämpft für das, was ihr wichtig ist und hält, trotz Zweifel an diesem Ziel fest. Das fand ich angesichts ihrer Situation wirklich bewundernswert!

    In ihrer neuen Welt lernt Cora noch fünf weitere Jugendliche kennen: Lucky, Leon, Mali, Nok und Rolf. Gemeinsam bilden die Sechs wirklich eine sehr gut durchmischte Gruppe an Charaktereigenschaften. Leon, der eigenbrödlerische Macho, Nok, die mädchenhafte Asiatin, Rolf, Superhirn und Supernerd, Lucky, der sympathische Durchschnittstyp und Mali, ein wirklich eher seltsames Mädchen.
    Diese Zusammenstellung fand ich beim Lesen besonders spannend. Denn jeder der Jugendlichen geht mit dieser neuen Lebenssituation einfach ganz anders um, und man kann sich ja gut vorstellen, dass bei so einer Konstellation nicht immer heiterer Sonnenschein zwischen allen herrscht.
    Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere geschrieben, wodurch man echt einen guten Überblick über alle bekommt und man die einzelnen Figuren wirklich gut kennenlernt, ohne dass eine zu kurz kommt.

    Natürlich dieses neue Lebenssetting nicht einfach so entstanden, sondern wurde von einer anderen Lebensform mit Hintergedanken entwickelt. Bei dieser Spezies handelt es sich um die Kindred, eine Spezies die ihre Emotionen bestens verbergen können. Sie haben den „Käfig“ zu bestimmten Zwecken gebaut. Diese Zwecke erschließen sich dem Leser so nach und nach.
    Eine wichtige Rolle seitens der Kindred spielt dabei Cassian, der Wächter der Jugendlichen. Er taucht immer wieder im Käfig auf, mahnt die Jugendlichen ein ums andere Mal sich an die Regeln zu halten und soll dafür sorgen, dass das Vorhaben der Kindred gelingt.
    Ich fand Cassian als Figur wirklich genial! Er trug so einen Zwiespalt in sich, denn einerseits war er ein Kindred mit gut verborgenen Emotionen, aber andererseits berührte ihn auch der Kontakt zu den Jugendlichen, insbesondere zu Cora, in seinem Inneren. Sollte er sich an die Regeln der Kindred halten? Oder sollte er den Jugendlichen bei der Flucht aus dem Käfig helfen?

    Der Storyverlauf war für mich wirklich spannend zu verfolgen. Da es sich bei diesem Buch um Band 1 einer Trilogie handelt, war klar, dass der Fokus zunächst mal besonders auf den einzelnen Charakteren und deren Zusammenarbeit lag. Spannung war für mich in diesem Sinne trotzdem stets gegeben, da es schnell Missgunst und Misstrauen und auch einige Konflikte in der Gruppe gab. Außerdem kamen beim Lesen immer wieder neue Fragen auf, die es zu klären galt.
    Das Ende wurde dann wirklich actionreich und es gab nochmal eine große Wendung, mit der ich so nicht direkt gerechnet habe! Ich freue mich deswegen jetzt umso mehr auf den zweiten Band, der voraussichtlich im Mai 2017 erscheinen wird.

    Mein persönliches Fazit:

    Eine richtig geniale Jugenddystopie, die von der Storyidee her alles andere als 0-8-15 war. Die Geschichte war wirklich spannende und konnte mich die ganze Zeit über bei der Stange halten! Ich freue mich schon auf Band 2! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchern! 
  10. Cover des Buches Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne (ISBN: 9781521741696)
    Rose Snow

    Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Bis 70 % habe ich beim Hörbuch durchgehalten, dann konnte ich es nicht mehr ertragen. Sorry, Band 1 ging so gerade noch, aber die Fortsetzung ist inhaltlich hahnebüchener Stuss, und wenn man irgendwann an den Punkt kommt, an dem man sich wünscht, dass die Protagonisten von angreifenden Wölfen verputzt werden, damit die Schmach ein Ende hat, sollte man wirklich damit aufhören. Ich lese wirklich supergerne Jugendbücher und einige von Rose Snow waren richtig toll. Aber das hier? Man sollte die Trilogie vielleicht in "Die 11 unsympathischen Testosteron-Bomben" umbenennen und auch die Erwachsenen benehmen sich in dieser Geschichte wie Kleinkinder.

    Ich könnte jetzt stundenlang ins Detail gehen, aber ich will den ganzen Bums lieber schnell in den Rundordner befördern. Übrigens sollte sich auch das Lektorat schämen, denn Unlogik und sich ewig wiederholende Ausdrücke sollte man in dem Job eigentlichen bemerken, wenn man was drauf hat. Wieder wurden gefühlte 50.000 Haarsträhnen aus Gesichtern geschoben und "kreisrund" kam so oft vor, einmal sogar innerhalb eines Absatzes gleich zweimal. Der gute Cedric schaut auch bloß abwechselnd kalt und kühl oder eisig. Bad Boys in allen Ehren, aber auch in der Hinsicht gibt es ein Zuviel des Guten, ich hätte den Heini an Stellas Stelle nicht mal mit dem Hintern angeguckt.
    Also nee, jetzt werde ich doch noch ausführlich. Belassen wir es dabei.

  11. Cover des Buches Blutwald (ISBN: 9783841421098)
    Julie Heiland

    Blutwald

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Wayland
    Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.Nach ihrem gescheiterten Aufstand gegen die Tauren haben die Leonen jeden Lebensmut verloren und fürchten sich vor grausamer Rache. Robin, die zudem noch mit ihrem Schicksal hadert – halb Leonin, halb Taurin zu sein – und sich vor Sehnsucht nach Emilian verzehrt, soll nun, nach Almaras Tod, die Anführerin ihres Stammes werden. Doch Birkaras will sie zu einer echten Taurin machen. Er zwingt sie, ihren Stamm zu verlassen und bei den Tauren zu leben. Als er schließlich von ihr verlangt, einen unschuldigen Menschen zu töten und einen widerlichen Taurer zu heiraten, kann Emilian nicht länger tatenlos zusehen.

    Der zweite Teil konnte mich an vielen Stellen mehr überzeugen als Teil 1. Es ist schade, dass die Situation für Robin und Emilian so verfahren ist. Robin muss schweren Herzens ihren Stamm verlassen, um sie zu schützen. Ihre Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn sie sich für meinen Geschmack an vielen Stellen wieder zu zurückhaltend verhalten hat. 

    Das hin und her zwischen Emilian und Robin hat mich stellenweise etwas genervt, aber die Situation hat es wohl erfordert und ich konnte die inneren Zweifel sehr gut verstehen. Die Dreiecksbeziehung mit Marvin kam mir leider wieder etwas konstrukiert vor, um die Spannung "künstlich" aufrecht zu erhalten. Laurin ist nicht mehr Teil der Geschichte, da Robin nicht mehr bei den Leonen ist, aber so konnte Marvin einspringen. In diesem Teil hat es mich aber insgesamt nicht so sehr gestört. Der Verlauf der Geschichte und die Häppchen an Informationen, die wir bekommen, kamen mir irgendwie natürlicher vor. 
    Die Entstehung der Stämme und die Geschichte der Urgötter haben mir sehr gut gefallen. 

    Jetzt freue ich mich auf den Abschluss der Reihe und hoffe, dass Robin und Emilian endlich die Leonen befreien und  - ja, da bin ich etwas altmodisch - ihr Happy-End bekommen :)
  12. Cover des Buches Cecilia -  Wenn die Sterne Schleier tragen (ISBN: 9783947357062)
    Anna Nigra

    Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen

     (189)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookFreak

    Entscheide dich!

    Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!

    Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.

    Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …

    Meine Meinung

    „Wenn die Sterne Schleier tragen“ ist der erste Teil der Cecilia Reihe von Anna Nigra. Ganz ehrlich, keine Ahnung was ich bei diesem Buch erwartet habe, doch irgendwie lässt sich das Buch bis jetzt nicht ganz einordnen. Erst zum Schluss hin wurde es ersichtlich, dass es sehr wahrscheinlich eine Dystopie ist. Oder zumindest mit dystopischen Elementen.

    Cecilia ist ein interessanter Charakter, der aber auch erst zum Ende hin, sich richtig entfaltet. Anfangs ist sie eher der typische Stereotyp in solch einer Geschichte. Die einfach immer alles macht, was man ihr sagt und was „richtig“ ist. Irgendwie war sie anfangs einfach langweilig.

    Auch die Dreiecksbeziehung in dieser Geschichte ist einfach nur nervig gewesen. Ich fand sie einfach unnötig. Klar, um diesen emotionalen Twist in Cecilia heraufzubeschwören, war es nötig, aber ganz ehrlich das hätte man auch anderes machen können. Außerdem blieben die beiden Prinzen für mich eher flach. Elias mochte ich ein wenig mehr, als seinen aalglatten Bruder. Der hat einfach mehr Kanten und Tiefe hervorgerufen.

    Nichtsdestotrotz hatte die Geschichte etwas. Unabhängig von der Liebesgeschichte ist die Welt die hier geschaffen worden ist, wirklich interessant und bietet noch viele Möglichkeiten. Ich bin gespannt, was sich die Autorin da noch hat einfallen lassen. Vielleicht wird Band 2 auch etwas tiefgründiger, wenn mal die Liebesgeschichte etwas in den Hintergrund rückt.

    Der Schreibstil war trotz allem ziemlich gut und man ist recht schnell durch die Geschichte geflogen, obwohl wirklich einiges passiert. Die Spannung kam gut herüber und die Autorin ist auf jeden Fall für Überraschungen gut.

    Fazit

    Ein passabler erster Teil, der neugierig auf mehr macht, aber eindeutig noch Luft nach oben ist, was die Charaktere anbelangt. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Trotzdem sollte man sich von dem Cover nicht in die Irre führen lassen, so wie ich. Aber desto überraschter ist man dann vielleicht danach. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Drei Wünsche hast du frei (ISBN: 9783426507339)
    Jackson Pearce

    Drei Wünsche hast du frei

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Bei dem Buch sind die Meinungen doch auch manchmal ein wenig gespalten, so wie ich das mitbekommen habe, dennoch war es schon seit einer sehr langen Zeit auf meiner Wunschliste, was sich nun endlich geändert hat.

    Ich finde die Grundidee, die der Klappentext verspricht nämlich klasse und wollte mir ein eignes Bild von der Geschichte machen, nachdem sie mich auf diese Weise erst einmal angesprochen hat.

    Die Umsetzung war aber tatsächlich flach. Irgendwie kommt da nämlich nicht viel. Viola weiss nicht was sie wünschen soll und als es dann endlich zum Wunsch kommt, nur weil sie betrunken ist. So ist immerhin ein wenig entschuldigt, dass sie in dem Moment das Gefühl hat, dass sie sich nur vollständig fühlen kann, wenn sie auch unbedingt einen Freund hat. Sie versucht sonst eben darüber hinwegzusehen, aber irgendwie kommt sie nie ganz von dieser Idee mit dem Freund weg, was schade ist (denn so wie es ja klingt, könnte sie mit Lawrence an der Seite ja schnell einmal überall dazugehören, aber sie fühlt sich selbst dann ja nicht dazugehörig, nur eben, wenn sie Lawrence auch wirklich als festen Freund hätte).

    Auch sonst bleibt es irgendwie flach. Ihre Wünsche gehen durch gegebene Umstände weg. Sie ist betrunken und wünscht sich was und wünscht sich im nüchternen Zustand eine Besserung dieses Wunsches und den Dritten braucht sie ebenfalls aus Notwendigkeit. Da kam nichts Fantasievolles heraus, nichts, was sie irgendwie auch zum Spass, um den Dschinn zu verärgern, was irgendwie besonders gewesen wäre und die beiden auch besser zusammengebracht hat. Man hat drei Wünsche frei und es sind kaum Regeln gesetzt, auch in der Geschichte nicht und es wird nichts daraus gemacht (eine Reise nach Caliban zum Beispiel, als ein Wunsch hätte für wesentlich mehr Spannung gesorgt und viel mehr neue Möglichkeiten geöffnet, als ein Teenageralltag mit Knutschen im Kino).

    Denn auch diese scheinbar aufkeimende Liebe, die man erwartet, kommt einfach nicht wirklich. Da ist kein spürbarer Aufbau der Gefühle zwischen den beiden, vorallem bei Viola nicht, die mehr Fokus auf Ollie, Aaron und Lawrence hat, als sonst irgendwas.

    Und dann ist da das Ende oder eben wohl auch nicht, denn da kommt einfach nichts. Keines der Probleme wurde irgendwie gelöst. Der Dschinn (nicht einmal einen Namen bekommt er zum Ende geschenkt, der arme Kerl) wird bestraft und kommt dadurch auf die Erde. Eigentlich hat er Dienst und würde nur noch mehr Ärger bekommen, aber er nutzt die Strafe, um zu Viola zu gehen und einfach alles ist gut, warum auch immer. Er mag Viola zwar, aber mit dem Altern hat er sich nie ganz angefreundet und es ist nicht so, als wäre er von seinen Pflichten erfüllt und komplett menschlich oder sonst was. Er hat keinen Namen, ist nirgends registriert und ganz Caliban sucht wohl nach ihm, um ihn einen Kopf kürzer zu machen, aber hey, dass zählt wie es scheint hier als Happy End? Ich habe nichts dagegen, wenn es auch einmal kein Happy End geben würde oder es ein stimmig passendes offenes Ende ist, aber hier schienen die Ideen einfach mal ausgegangen zu sein.

    Eines muss man immerhin lassen: Man kommt fliessend und schnell durch die Geschichte hindurch. Dadurch dass eigentlich nicht viel passiert bleibt der Ton locker, sodass man immer gleich wieder hineinfindet und für Nebenbei oder für Fantasyeinsteiger, die gerne noch mehr in der Realität bleiben möchten,  ist es absolut kein schlechtes Buch.

    Das gewisse Besondere hat aber eindeutig und ganz klar gefehlt. Drei Wünsche hat man frei, aber die Autorin hat wohl genauso wenig eine Idee, was man damit machen könnte, wie auch Viola selbst. Sie ist immer noch nicht schlecht, aber es wurde einfach sehr viel Potential verspielt, womit die Geschichte von mir drei Sterne bekommt.


  14. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (255)
    Aktuelle Rezension von: rocky1307

    Rain von Virginia Bergin liegt schon eine ganze Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher und nun habe ich endlich dazu gegriffen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die düstere Atmosphäre und die Ausgangslage empfand ich als sehr spannend. Ich bin schnell in die Geschichte gestartet, welche das zackige Erzähltempo die ganze Zeit beibehalten konnte. Tja, aber dann habe ich Ruby, unsere Protagonistin, näher kennengelernt und ja... Dann hatten wir wohl den Salat.

    Ruby befindet sich in einer unfassbar schwierigen Lage und ist wirklich nicht zu beneiden. Da würden wohl jedem Mal die Sicherungen durchbrennen. Besonders als 15-Jährige, die plötzlich auf sich allein gestellt ist. Verständlich. Da hilft wohl nur noch eine gute Portion Sarkasmus. Auch verständlich (und teils amüsant).

    Aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Ruby ihren Kopf einschaltet. Dass sie vergisst, dass der Anroak, der sie vor dem zufälligerweise TÖDLICHEN Regen schützt, ja eine schlechte Figur machen könnte. Stimmt ja, wenn überall tote Menschen herumliegen und alle ums Überleben kämpfen, dann ist es ja unabdingbar, dass man sich wenigstens halbwegs präsentabel zeigt. Man könnte ja zufälligerweise auf den Highschool Schwarm treffen...

    Kurzum: Das Warten hat sich nicht gelohnt. Ruby schien die ganze Zeit über wesentlich mehr Glück als Verstand zu besitzen und dafür (dass muss ich ihr einräumen) hat sie sich wacker geschlagen. Rein psychologisch betrachtet macht es vielleicht wirklich Sinn, wie sie sich verhalten hat, ich weiss es nicht. Aber für mich als Leserin war es einfach nur anstrengend eine solch oberflächliche und zickige Protagonstin zu haben. Abgesehen davon, dass es dann teilweise recht vorhersehbar war und Ruby sich nur minim im Buch weiterentwickelt hat.

    Mittlerweile habe ich erfahren, dass es noch einen 2. Band gibt und beim Durchlesen des Klappentextes hat sich etwas für mich herauskristalisiert: Ich werde die Reihe ganz bestimmt nicht weiterverfolgen.

  15. Cover des Buches Der dunkle Kuss der Sterne (ISBN: 9783570310366)
    Nina Blazon

    Der dunkle Kuss der Sterne

     (375)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Canda lebt ihren Traum und morgen soll sie ihren perfekten Gefährten heiraten. Doch kommt alles anderes und wir sind dabei. Canda erklärt uns erst ihre Kaste und das Leben in Ghans. Bis wir zusammen mit Amad uns auf die Suche machen und das rechtliche Land kennenlernen. Das grausam und gleichzeitig wunderschön ist. Beim Lesen konnte ich die Steine, den Sand oder die Gebäude direkt vor mir sehen und war verzaubert. Die Suche war eine Reise, die Canda einiges gezeigt hat und man merkt, dass sie sich verändert und eher entfaltet zu etwas, was sie eigentlich schon immer war. Amad ist mysteriös, nur ab und zu zeigt er sich von einer menschlichen Seite und die mag man sofort. Auf dieser Reise lernen wir so einige Charaktere kennen und so manche lieben. Im letzten Drittel kann man das Buch nicht mehr auf die Seite legen. Denn hier passiert so vieles, einiges ahnt man schon, anderen kann man schon fast nicht glauben, dass man es gerade gelesen hat. Das Buch war fantastisch und ich wäre gerne länger in dieser Welt geblieben.

  16. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    „Die Sieben Schwestern“ aus der Feder von Lucinda Riley ist Band 1 einer 7-teiligen Familiensaga.
    Die Geschichte dreht sich um 6 Schwestern, die von Pa Salt adoptiert wurden und gemeinsam auf „Atlantis“, einem wunderschönen Anwesen am Genfer See, aufgewachsen sind.
    Als ihr Adoptivvater stirbt, hinterlässt er jeder der Schwestern einen Brief und die Koordinaten ihres Geburtsortes, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Herkunft und ihre Vergangenheit zu erfahren.
     Jeder Teil der Reihe widmet sich einer der Schwestern und ihrer Geschichte, wobei zwar alle Teile zur selben Zeit beginnen – nämlich beim Tod von Adoptivvater Salt – jedoch jedes Buch eine abgeschlossene Geschichte darstellt und somit unabhängig voneinander gelesen werden kann.

    In Band 1 geht es um die älteste Schwester Maia, die anders als ihre Schwestern immer noch auf dem Familienanwesen lebt.
    Ihr Brief von Pa Salt führt sie in ihr Herkunftsland Brasilien.
     Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, sodass wir die Suche nach der Vergangenheit zunächst aus der Perspektive von Maia erfahren, aber auch viele Jahre zurückreisen in die 1920er. Hier begleitet der Leser Maias´ Urgroßmutter Izabella auf ihrem Lebensweg.

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr flüssig und leicht zu lesen.
    Es war für mich von Anfang an eine Geschichte zum Wohlfühlen.
     Die Charaktere wurden dabei in ihren Eigenheiten sehr authentisch beschrieben, sodass sie mir im Laufe des Lesens sehr ans Herz gewachsen sind.

    Auch den historischen Hintergrund um den Bau der Cristo-Statue fand ich sehr interessant, da ich hiervon bisher noch nichts gelesen habe.
     Im Fragen-Antworten-Bereich ganz hinten im Buch wird hierzu erläutert, welche Teile des Buches überlieferten Tatsachen entsprechen.

    Der Autorin ist es gelungen, ein lebhaftes Bild vom Rio de Janeiro, aber auch vom Paris und dessen Künstlerviertel Montparnasse in den 1920er Jahren zu zeichnen, sodass ich mich als Teil der Geschichte gefühlt habe und alles förmlich vor Augen hatte.

    Das Ende des Buches ist in meinen Augen genau richtig und enthielt für mich überraschende Hintergründe, die ich nicht vorhergesehen habe.
     Die immer wieder versteckten Hinweise und noch nicht aufgelösten Geheimnisse rund um Pa Salt, aber auch die Frage, warum dieser die Schwestern adoptiert hat und welches Leben er geführt hat, lässt mich mit Spannung zurück und ich freue mich, direkt Band 2 und die Geschichte der zweiten Schwester Ally zu lesen.

    Von mir gibt es für diesen wunderbar gelungenen Roman 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Sommersterne (ISBN: 9783734101908)
    Debbie Macomber

    Sommersterne

     (81)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Das Cover des Buches hat mir wieder super gefallen. Es versetzt mich auch jetzt, trotz des kalten Herbstes, in Sommerstimmung. Ich würde am liebsten direkt auf die Fensterbank greifen und den Drink an mich nehmen. Innen ist das Buch wieder sehr schlicht designt, was ich aber gar nicht schlimm finde.
    Die Figuren haben mir wieder richtig gut gefallen! Man lernt wieder einiges neues über Jo Marie, diesmal spielt auch ihre eigene Familie eine kleine Nebenrolle, und über Rover, ihren kleinen süßen Rabauken. Auch Mark ist wieder mit von der Partie. Allerdings ist er immer noch so verschwiegen wie immer.
    Ellie fand ich sehr süß. Sie ist eher schüchtern und hält sich sehr an die Ratschläge und Hinweise ihrer Mutter. Das war am Anfang auf jeden Fall mein Eindruck. Doch das änderte sich ziemlich schnell. In Cedar Cove kommt sie aus sich raus und ignoriert dann auch mal die Anrufe ihrer Mutter, was Ellie ziemlich gut getan hat, würde ich mal sagen. Sie fängt an sich von ihrer Mutter zu lösen und deckt mit ihrem Besuch in Cedar Cove ein großes Familiengeheimnis auf. Dadurch entwickelt sie sich weiter und diese Entwicklung kann man sogar ganz gut im Buch beobachten, auch wenn es nur ein kurzer Einblick in ihr Leben ist.
    Maggie und Roy haben mir echt ein bisschen zu denken gegeben. Sie sind seit einige Jahren verheiratet und haben zwei Söhne. Er arbeitet, sie ist zuhause. Das bringt inzwischen schon einige Probleme mit sich, aber sie haben auch noch andere Hürden zu überwinden und wollen sich an diesem Wochenende im Rose Harbor Inn mal wieder nur auf sich konzentrieren.
    Ich war wieder sehr schnell mitten drin in der Geschichte und habe richtig mitgefiebert.

  18. Cover des Buches Eine Krone aus Feuer und Sternen (ISBN: 9783570311875)
    Audrey Coulthurst

    Eine Krone aus Feuer und Sternen

     (105)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein gelungener Fantasy-Roman über die Prinzessin Denna, die den Prinzen des Nachbarlandes heiraten soll, um eine neue Allianz zu schaffen. Als sie jedoch für die Hochzeit nach Mynaria reist, wird klar, dass nicht jedem dieses Bündnis gefällt, denn schon bald findet das erste Attentat auf die Königsfamilie statt. Zusammen mit der Schwester des Prinzen, Mara, beginnt sie schließlich Ermittlungen, um der Verschwörung auf die Spur zu kommen. Allerdings kommt sie Mara dabei ungewollt immer näher und muss auch noch ein dunkles Geheimnis hüten - nämlich, dass sie eigentlich Magie beherrscht, was gerade in Mynaria geächtet und verboten ist. Die Story liest sich schon von Anfang an gut und interessant und es macht Spaß, die Intrigen im Königshaus zu beobachten und mitzurätseln, wer wohl wirklich hinter allem steckt. Auch die Welt ist detailreich und gut kreiert, obwohl man über einige Länder vielleicht gern noch etwas mehr erfahren hätte. Die Lovestory aber lässt so gut wie keine Wünsche offen und ist süß und angenehm, da die Protagonistinnen ebenso  sympathisch sind. Cool ist auch, dass Homosexualität in dieser Welt eigentlich völlig normal ist und so absolut jeder jedem den Hof machen kann, ohne, dass etwas dabei ist. Der Schreibstil erzählt dazu abwechselnd aus Dennas und Maras Sicht und ist wirklich einfach und flüssig zu lesen, so dass man immer gut voran kommt. Die Auflösung ist dann ebenfalls gelungen, wenn man auch nach einigen Überlegungen darauf kommen kann. Insgesamt also eine schöne Fantasy-Geschichte für alle, die Lust auf ein bisschen Royal Drama und eine tolle LGBT-Lovestory haben. Wirklich eine Empfehlung, in die man mal rein lesen sollte.

  19. Cover des Buches Blut schreit nach Blut (ISBN: 9783743187450)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Blut schreit nach Blut

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Das Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.

    Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

    Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.

    Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.

    Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?

  20. Cover des Buches Sternenfunken (ISBN: 9783734103407)
    Nora Roberts

    Sternenfunken

     (81)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Ich bin durch Zufall auf diesen Roman gestoßen und wusste zunächst nicht, dass er der zweite Teil einer Trilogie ist. Für das Verständnis war das kein Problem, da die Vorgeschichte immer wieder mit zahlreichen Erklärungen aufgegriffen wird – mehr als nötig gewesen wären, um der Handlung folgen zu können: wenn sie schon einen Nichtleser des ersten Teils irgendwann zu stören beginnen, muss jemand, der den ersten Teil kennt, doch ziemlich genervt davon sein. Zumal nicht nur Geschehnisse des ersten Teils oft wiedergekaut werden – auch innerhalb dieses Buches gibt es viele Wiederholungen. Gefühle und Eigenschaften der Hauptpersonen werden wieder und wieder geschildert, banale Tätigkeiten wie Kochen, Essen, Trinken, Abwaschen, Trainieren machen mindestens ein Drittel des Buches aus, viele (die meisten?) Dialoge sind belanglose Plaudereien oder gegenseitige Lobhudeleien und ab und zu ein schwülstiges Liebesbekenntnis.

    Obwohl hier sechs Superhelden die Welt gegen das ultimative Böse retten müssen, kommt wenig Spannung auf. Die direkten Kämpfe machen einen verschwindend geringen Teil der Erzählung aus, dazwischen wird wieder gechillt und geliebt. Die Liebesgeschichte zwischen Annika und Sawyer hat ihre süßen, romantischen Momente, und hier scheinen am ehesten noch die Stärken der Autorin durch: die Verträumtheit und liebevolle Schwärmerei Annikas, der bärbeißige Sawyer mit dem weichen Herzen… In einem anderen Setting hätte eine schöne Story daraus werden können - junges Paar im Liebesurlaub erlebt ein emotionales Abenteuer – aber hier wirkte alles etwas fehl am Platze.

    Fazit: junge, starke, schöne Übermenschen, die sich in einem schicken Feriendomizil auf ihren Einsatz vorbereiten, der dann kurz und heftig ausfällt, oder kurz gesagt: Quasi-Avengers im Wellnessurlaub mit kleinen, ekligen Unterbrechungen – Fortsetzung folgt, aber ohne mich.

  21. Cover des Buches Nimmerlands Fluch (ISBN: 9783959916752)
    Salome Fuchs

    Nimmerlands Fluch

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die 14-jährige Fay lebt in einer Pflegefamilie, in der sie schikaniert und misshandelt wird. In ihren Träumen reist sie auf eine wundersame Insel. In Nimmerland warten und hoffen Menschen auf die Erfüllung einer alten Prophezeiung.

    Eine Adaption des Märchens um Peter Pan, in der der angeblich so freundliche Junge ein böser Dämon ist.

    Leider liest sich die Geschichte extrem holprig. Ich musste mich zum Weiterlesen zwingen, weil sich zwar vieles ereignet, jedoch einfach keine Spannung aufkommt. Der Erzählstil soll magisch und fantastisch wirken, die Geschichte ist es auch, aber die Wortwahl trifft die Stimmung kaum. Die Figuren wirken leblos, weshalb immer wieder erwähnt werden muss, wer es gut meint und wie warmherzig die Personen sind. Ich habe beim Lesen nichts davon gespürt. Im Gegenzug berührt mich auch ihr Leiden kein bisschen. Fehler und offene Fragen auf Grund fehlender, ungenauer oder unvollständiger Informationen schmälern ebenfalls das Lesevergnügen (z.B. Größen- und Aussehensbeschreibungen, anscheinend plötzlich geheilte Wunden).

    Die offensichtlichen Fehler (Schreib-/Tippfehler) halten sich zwar in Grenzen, stören aber zusätzlich.

    Wäre sie nicht so blutrünstig und grausam, könnte die Erzählung eine Kindergeschichte sein, so zumindest kam es mir beim Lesen vor. Einfachste Wortwahl, stellenweise mystisch-poetische Verse.

    Einzelne Szenen sollen vermutlich die düstere Handlung auflockern, wirken aber darin mit ihrem ironischen Witz und romantischen Stimmung meiner Meinung nach eher deplatziert.

    Sehr schön hingegen finde ich die Optik, die wie vom Drachenmond Verlag bekannt, sehr schöne Aufmachung des Buches außen und innen.

  22. Cover des Buches Zwischen uns die Sterne (ISBN: 9783956498459)
    Tara Sivec

    Zwischen uns die Sterne

     (155)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaStern

    Eine sehr schöne Geschichte. Ich möchte es sehr, die Geschichte aus verschiedene Perspektiven zu erfahren. Meiner Meinung nach ist es eine schöne Sommer Geschichte. Das Buch kann man super im Urlaub am Strand lesen. Mein absolutes Sommer Must-have

  23. Cover des Buches Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis (ISBN: 9783401603827)
    Alana Falk

    Das Herz der Quelle - Sternenfinsternis

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Als großer Fan von Teil 1, habe ich Teil 2 natürlich sofort lesen müssen. Dabei wurde ich etwas enttäuscht. Die erste Hälfte des Buches war wirklich langweilig. Es ist nichts wirklich wichtiges passiert. Dafür haben sich die Ereignisse am Ende überschlagen. Das hat zu Chaos geführt und war schwer nachvollziehbar. Ich fand das etwas schade, weil es der Story nicht geschadet hätte, wenn ein paar Twists weniger enthalten gewesen wären. Dann hätte man mehr mitfiebern können und wäre nicht damit beschäftigt gewesen, alles zu verstehen. 

    Wie auch bei Teil 1 wurde man emotional mitgenommen und konnte mitfühlen. Die Charaktere waren ja schon bekannt und auch wenn es geteilte Meinungen über die Protagonistin gibt, finde ich, dass sie sehr realistisch und menschlich rüberkommt. 

    Auf jeden Fall ist Teil 2 auch gut und empfehlenswert. Aber ich glaube, wer Teil 1 gelesen hat, muss sowieso Teil 2 lesen. 

  24. Cover des Buches Die 11 Gezeichneten - Das dritte Buch der Sterne (ISBN: 9781521850787)
    Rose Snow

    Die 11 Gezeichneten - Das dritte Buch der Sterne

     (152)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReed

    Teil 3 ist der Abschluss der magischen Romantasy-Trilogie!
    Stella scheint mit der Rettung von Cas die Welt in Gefahr gebracht zu haben, denn ein Meteorit rast auf die Erde zu. Stella begibt sich mit ihren Kommilitonen in große Gefahr, um alles zum Guten zu wenden.

    Der letzte Teil ist wieder mega spannend.
    Die verschiedenen Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und ich habe mit ihnen gelitten und gefiebert. Unerwartete Wendungen machen das Buch sehr spannend.
    Wieder einmal ein toller Schreibstil, spannend, mit viel Abenteuer und auch Herzschmerz ohne Kitsch!
    Ein tolles und gelungenes Finale der Trilogie!

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