Bücher mit dem Tag "sterbehilfe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sterbehilfe" gekennzeichnet haben.

142 Bücher

  1. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (943)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

     𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝’𝚜:
    Die junge Rachel hat eine vielversprechende Zukunft vor sich. Sie beginnt bald ihr Traumstudium, ist total verliebt in ihren festen Freund & hat außerdem noch ihren Besten Freund Jimmy an ihrer Seite. Doch ihr Leben wird plötzlich durch einen schrecklichen Unfall komplett auf den Kopf gestellt. Sie trennt sich danach von ihrem Freund, Jimmy stirbt & sie bleibt mit entstelltem Gesicht & trauerndem Herzen zurück. 5 Jahre später schlägt das Leben wieder einmal hart zu, doch als sie danach wieder aufwacht ist nichts mehr so wie es mal war. Ihr Vater ist nicht sterbenskrank, ihr Exfreund ist auf einmal ihr Verlobter, und Jimmy ist gar nicht Tod. 

    𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
    Das ist das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe. Es fängt erstmal sehr dramatisch an, doch kurze Zeit später soll alles was wir bis dahin gelesen haben bloß Einbildung gewesen sein. Genau wie Rachel war ich total verwirrt, und habe mich gefragt was denn nun wahr ist und was nicht. Das traurige Leben voller Leid & Schmerz oder die scheinbar perfekte Realität? Zusammen mit Rachel machen wir uns auf den Weg um das herauszufinden…

    Mehr möchte ich zu der Geschichte an sich auch gar nicht sagen, um nicht zu Spoilern oder irgendwelche möglichen Überraschungen zu verderben. Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen, und die Autorin hat es geschafft mich hinters Licht zu führen. Einerseits fand ich es wirklich toll, aber gleichzeitig wollte ich es am Ende einfach nur gegen die Wand klatschen. Diejenigen die es gelesen haben, werden mich an dieser Stelle vielleicht ein wenig verstehen.

    Die Protagonisten mochte ich allesamt sehr gerne, allen voran Jimmy. Er ist total liebenswert & sympathisch. Mit Rachel habe ich total mitgefühlt, und war so froh als es doch nicht mehr so schlimm in ihrem Leben aussah. 

    Den Erzählstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Das Buch hat sich wirklich sehr flüssig lesen lassen, und sie hat die Emotionen gut rüber gebracht. Wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. 

    𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
    Eine traurig schöne Geschichte mit einigen Überraschungen. Für alle die es ein wenig dramatischer mögen, perfekt. Ob das Buch ein Happy End haben wird müsst ihr selbst lesen, aber lasst euch gesagt sein das es euch in jedem Fall nicht kalt lassen wird.

    𝟺/𝟻 ⭐️

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.759)
    Aktuelle Rezension von: ChristaEckert

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört - und war abendelang in seinem Bann. Am Anfang allerdings dachte ich kurz, ob ich weiterlese. Es war mir zu schlicht, zu wenig anspruchsvoll und auch etwas zu ausführlich in Kleinigkeiten, die ich nicht so interessant fand.

    Das hat sich immer mehr geändert, gerade die Details machen das Buch natürlich sehr lebendig und nachvollziehbar und die Figuren liebenswert. Es ist schon so viel geschrieben worden, darum soll meine Rezension so weit genügen: Ich habe es sehr gerne gelesen, finde den moralischen Zeigefinger, den die Autorin gut darstellt, fast schmerzhaft ausführlich, grausam. Über das Leben eines Menschen bestimmen zu wollen mit Hilfe von Moral ist für mich unvorstellbar, doch viele Menschen meinen, damit liegen sie vollkommen richtig, und dass die Autorin das so intensiv aufgreift, ohne zu urteilen, einfach nur zeigt, was ist, rechne ich ihr hoch an. Auch ihre Liebe zu den Figuren ist wunderschön, ich habe mich gerne auch in Luisa verliebt - und in etliche andere ... :)  Schönes Buch!


  3. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.874)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Das Buch beginnt etwas schwierig, düster und hat einen recht depressiven Anfang.
    Will Traynor hat mit seinem Tod ein riesiges Loch in seine Umgebung gerissen. Im zweiten Band wird wirklich klar mit welcher Selbstsucht er in die Schweiz gegangen ist, hier bleibt nichts mehr übrig von dem Happy End von Luisa in Paris. Nach ihrer Zeit dort wacht sie auf in einer Welt ohne Will. Sie gibt sich gleichzeitig selbst Schuld, wirft aber Will seine Entscheidung auch vor.
    Im zweiten Band geht es nicht nur darum wie Luisa Will loslässt, sondern um neue Liebe, Verantwortung, Berufsrisiko, Lebensrisiko, eben um einen Neuanfang nach einem großen Schlag. Auch werden hier Themen angesprochen wie Emanzipation und sexuelle Belästigung.
    Dieses Buch ist ein einziges Drama in allen Bereichen des Lebens. Es geht nicht um Luisa und Will, sondern darum wie Luisa ein neues Leben ohne ihn startet.
    Dieses Buch bringt auch eine Erkenntnis mit, und zwar das Luisa Will auch nach seinem Tod noch liebt und lieben wird und dass sie ihn nicht vergessen wird, aber trotzdem eine neue Begegnung zu lassen kann und weiterleben kann ohne dass sie sich von Will oder der Erinnerung an ihn blockieren lässt.
    Ich hatte einen sehr schwierigen Start mit dem Buch, weil es so trist beginnt und ich dachte, es können nur langweilig werden. Das ganze geht das erste Drittel des Buches so, aber dann wird die Geschichte so überzeugend, so lebhaft, dieses Buch hat mir viel mitgegeben, mehr als ich mir davon gewünscht und mehr als ich davon erwartet habe.

  4. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.906)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Ich finde den Roman Bevor ich sterbe wirklich sehr emotional. Tessa, die an Krebs leidet, möchte vor ihrem Tod noch einige Dinge erleben und stellt sich somit eine Liste zusammen, die sie noch arbarbeiten möchte. Wie es das Schicksal so möchte, lernt sie einen Jungen kennen und sie verliebt sich in ihn. Ob die beiden sich trotz ihrer Krankheit aufeinander einlassen und wie die Geschichte für Tessa endet, müsst ihr jedoch selber erfahren.

  5. Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN: 9783328100898)
    Ellen Sandberg

    Die Vergessenen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen was in der NS-Zeit mit psychisch Kranken passiert ist. Es erschütterte mich sehr und brachte mich zum Nachdenken.

    Dier Roman hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer was sich dann aber legte. Später konnte ich den 2 Zeitebenen gut folgen. Es darf nie in Vergessenheit geraten was damals passiert hast. Daher ist es sehr wichtig, dass darüber geschrieben wird. 

    Es ist das erste Buch was ich von Ellen Sandberg gelesen habe und wird nicht das Letzte sein. 

    Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 Sterne  

     

  6. Cover des Buches Ich versprach dir die Liebe (ISBN: 9783404169429)
    Priscille Sibley

    Ich versprach dir die Liebe

     (197)
    Aktuelle Rezension von: _Buchseele

    Klappentext: 

    Nach einem tragischen Unfall liegt Elle im Koma, ohne Hoffnung auf Heilung. Schon immer hat sie sich gegen lebensverlängernde Maßnahmen ausgesprochen. Doch dann erfährt ihr Ehemann: Seine Frau ist schwanger - und er weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen -

    Was bedeutet es, über Leben und Tod eines geliebten Menschen, der keine Stimme mehr hat, entscheiden zu müssen? Davon handelt dieser weise Roman und erzählt zugleich eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte.

    Meine Meinung:

    "Ich klammerte mich an dieses Baby als könnte es mich erlösen – anstatt andersherum." (Quelle: Ich versprach dir die Liebe)

    Lang lag dieses Buch auf meinem SuB, obwohl der Klappentext so gut und spannend klang. 

    Das Thema, welches in diesem Buch beschrieben wird, ist sehr bewegend und als Leser fiebert man je nach eigener Meinung der 'richtigen' Entscheidung entgegen. Ein Buch mit einer Thematik, welche mehr als strittig ist und bis zu letzt weiß man nicht, wie diese Geschichte enden wird. Denn ist es ok, gegen den ursprünglichen Willen einer Frau, diese weiter am Leben zu halten, weil ein Kind in ihr heranwächst? Wer hat das Recht darüber zu entscheiden? Fragen über Fragen, die dieses Buch aufwirft und in seinem Zusammenhang entscheidet.

    Leider konnte trotz dieses bewegenden Thematik die Spannung nicht immer aufrechterhalten werden. Im Mittelteil der Geschichte wurde es leider etwas zäh. 

    Fazit: 

    Ein Geschichte mit einer bewegenden Thematik, was einen nicht so recht wieder loslassen will.. 

  7. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.608)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt...

  8. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (626)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Stimmen (1):
    Ein Mann hat ein neues Handy, wo ihn immer wieder Leute, primär Frauen, anrufen und er wird für einen anderen gehalten. Gute Kurzgeschichte, wenn auch der Sadismus des Protagonisten nicht nachvollziehbar ist. Toller Schluss

    In Gefahr (0):

    Ein Autor ist mit einer Frau unterwegs, die er erst kürzlich kennengelernt hat. Langweilig und kaum ein Sinn erkennbar.

    Rosalie geht sterben (-2):

    Rosalie hat unheilbaren Krebs und entschliesst sich in der Schweiz  unter Mithilfe einer Sterbehilfsorganisation sich das Leben zu nehmen. Dass der Autor in der Geschichte erwähnt, dass er aus Recherchegründen dort anrufen wollte und es dass dann doch nicht gemacht wurde, zwar ungewöhnlich, aber ok. Dass er dann aber in der Mitte der Geschichte plötzlich beginnt davon zu schreiben, weil er selber beschreibt, dass er mit Rosalie nicht mehr diskutieren möchte ob seine Geschichte gut wird oder nicht, und sie deshalb  "schon ein paar Minuten später am Flughafen ankommen lässt". Sorry, das geht gar nicht. Und weil er nicht so auf Recherche steht, wie der Autor selber schreibt und meiner Meinung nach nicht weiss, wie er die Geschichte beenden soll, lässt er die Protagonistin sich in Luft auflösen... Verarschung des Lesers.

    Der Ausweg (0):

    Der berühmte Schauspieler Ralf Tanner wünscht sich manchmal, nicht mehr berühmt zu sein (der Protagonist von der ersten Geschichte hatte übrigens Anrufe erhalten, die eigentlich Ralf Tanner gegolten hatten), er geht sogar als Imitator in einen Klub und wird kritisiert, dass er Ralf Tanner nicht so gut imitieren könne... Und am Ende der Geschichte wird sein Wunsch offenbar wahr: Sein Butler erkennt ihn nicht mehr und obendrauf ist auch bereits ein Ralf Tanner im Haus. Die Geschichte endet ohne Auflösung, war aber eine der besseren im Buch

    Osten (0):

    Die Nebenprotagonistin aus Geschichte zwei, also die Freundin des Autoren ist hier die Hauptprotagonistin und wird irgendwo in einem nicht näher beschriebenen Land, irgendwo bei China, von einer Reisegruppe vergessen und sie schläft schlussendlich ein. Kein richtiger Schluss, aber ok


    Antwort an die Äbtissin (0):

    Ein Schriftsteller will sich umbringen, ob er es am Ende macht wird offengelassen, offenbar ist das die Masche des Autors, immerhin einige schlauere Sätze darin

    Ein Beitrag zur Debatte (-2):
    Der Protagonist erzählt aus der Ich-Perspektive und spricht in einem Fort in einer Gossensprache. So spricht niemand. Unerträglich diese Form der Sprache zu lesen.

    Wie ich log und starb (0):

    Ein Mann gefangen im Doppelleben zwischen seiner Familie und seiner Geliebten. Geschichte war halbwegs ok. Mit dem Ende konnte ich nichts anfangen und hat die Geschichte wieder etwas runtergezogen

    In Gefahr (-3):
    Gleicher Kapitelname wie in Kapitel 2. Offenbar ist der Autor auch dafür zu faul, für nur 9  Kapitel 9 verschiedene Namen auszudenken. Und die Auflösung war schon fast erwartbar eine Katastrophe.




  9. Cover des Buches Me Before You (ISBN: 9780718157838)
    Jojo Moyes

    Me Before You

     (253)
    Aktuelle Rezension von: M_aus_HH

    Das Buch lässt einen mit der Geschichte um Will und Lou das Leben auch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten, hinterfragen und wertschätzen. 

    Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich beim Lesen wirklich die volle Bandbreite an Emotionen durchlebt habe.

  10. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Mae_Brit

    Habe dieses Buch damals über einen gängigen E-Booksverleih gelesen und hatte wenig Erwartungen daran. Nach Beendigung des E-Books habe ich mir dann das Buch für mein Regal gekauft.

    Alex Wood beschreibt eine besondere Freundschaft mit tollen Charakteren, die das wichtige Thema Sterbehilfe aufgreift und zum Nachdenken anregt. Habe das Buch vor einigen Jahren gelesen, werde es aber gleich mal aus meinem Bücherregal hervorholen.

  11. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Jodi Picoult gehört zu den Autorinnen, von denen ich nahezu alle Bücher besitze, aber bislang kaum etwas gelesen habe. Da mich ihr neuestes Werk „Bis ans Ende der Geschichte“ allerdings direkt angesprochen hat, wollte ich es sofort lesen und wurde nicht enttäuscht.

    Zwar muss ich zugeben, dass der Anfang sehr schleppend verlief, die Geschichte aber immer mehr in Schwung kam und mich danach in ein absolutes Gefühlschaos gestürzt hat, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen gelegt habe. Die Geschichte wird dabei sehr flüssig und eindringlich erzählt, die Dialoge sind mal melancholisch, mal humorvoll und mal erschreckend, aber immer sehr passend und glaubwürdig. Dazu muss man sagen, dass die Autorin hier sehr gut recherchiert hat und über den zweiten Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Seiten erzählt. Gleichzeitig sind die Figuren sehr gut ausgearbeitet, sodass man diese zwar nicht zwingend ins Herz schließt, dafür aber sehr gut kennen lernt.

    Sage fand ich von Anfang sehr sympathisch und habe oftmals mit ihr mitgefühlt. Sie arbeitet als Bäckerin und hat nur mit sehr wenigen Menschen zu tun, da sie sehr menschenscheu ist und gleichzeitig den Tod ihrer Mutter verarbeiten muss. Um den Tod zu verarbeiten, besucht sie seit einiger Zeit eine Trauergruppe und trifft dabei auf viele Gleichgesinnte, die ihr Mut machen. Besonders Josef, 93 Jahre alt, wächst ihr dabei ans Herz, allerdings lernt sie erst viel zu spät seine Vergangenheit kennen, denn diese ist sehr erschreckend und man kann zunächst gar nicht glauben, dass dieser gutmütige, alte Mann der Welt so viel Leid angetan hat.

    Josef war während des zweiten Weltkrieges in Auschwitz, hat eine Nazi-Vergangenheit und war an vielen Ermordungen an Juden beteiligt. Nun bittet er ausgerechnet bei Sage um Vergebung, was für sie nicht nur sehr schockierend ist, sondern auch einen persönlichen Bezug hat, denn Sage ist selbst Jüdin und ihre Großmutter musste selbst hautnah miterleben, wie sie und viele andere Menschen in Auschwitz behandelt wurden.

    Die Gespräche zwischen Sage und Josef waren hierbei sehr interessant, aber auch sehr erschreckend, sodass ich das ein oder andere Mal schlucken musste, denn die Autorin beschreibt die Geschichte sehr eindringlich und man fühlt sich, als sei man mittendrin. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Sages Großmutter, aber auch Leo finden einen Platz in der Geschichte, auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Geschichte Leo tatsächlich gebraucht hätte, da er für mich zu unnahbar wirkte.

    Das Cover ist sehr schön gestaltet, fast schon neutral, konnte mich aber dennoch direkt ansprechen. Auch die Kurzbeschreibung hat mir sehr gefallen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Insgesamt hat Jodi Picoult mit „Bis ans Ende der Geschichte“ eine erschreckende Geschichte geschrieben, die in mir ein absolutes Gefühlschaos ausgelöst hat. Gleichzeitig hat die Autorin das Leben und das Leid in Auschwitz sehr gut recherchiert, sodass man hierbei eine sehr glaubwürdige und erschreckende Geschichte vorfindet. Ich kann es demnach nur empfehlen.





  12. Cover des Buches Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6) (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6)

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem, seinem 6. Fall, kämpft Konstantin „Tino“ Dühnfort gleich an mehreren Fronten. Zum einen tappt er während eines Verhörs in die geschickt gestellte Falle einer Tatverdächtigen und wird deswegen von der Presse als Prügelpolizist diffamiert. Die interne Revision stützt sich neben der Aussage des „Opfers“ auch auf jene eines Kollegen, der Dühnfort bei dem Übergriff beobachtet haben will.  

    Daneben gibt es zwei tote alte Menschen, die sich beim zweiten Blick als geschickt getarnte Mord erweisen. Der Mörder, er bezeichnet sich als Samariter, macht in seinem Blog auf die Pflegemissstände aufmerksam. Recht bald kommen Dühnfort Zweifel an der Theorie „Mord als Erlösung“.  

    Als dann wenig später Ernst Kubisch, ein demenzkranker Mann, und seine Tochter Franziska, brutal ermordet werden, wird klar, dass die drei Fälle zusammenhängen. Die Frage ist nur, wie.

    Und welche Rolle spielt Elena, die Putzfrau des ersten Opfers? 

    Meine Meinung: 

    Inge Löhnig ist für ihre hochkomplexen, mehrdimensionalen Krimis bekannt. Doch diesmal ist es beinahe zu viel des Guten. Es dauert eine geraume Zeit, bis wir Leser die geschickt angelegten Verbrechen richtig sortieren können.  

    Gut beschrieben werden die Ermittlungsansätze, das mühsame Recherchieren und die vielen Spuren, denen die Polizisten nachgehen müssen, ohne vorerst nennenswerte Erfolge zu haben.  

    Wie wir es von Inge Löhnig kennen, sind die Charaktere ausführlich und komplex gestaltet. So gibt es in der Familie Kubisch einige manipulative Personen, die besonders Clara zusetzen. Ihr wird von den Geschwistern und ihrem Ex-Ehemann ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet. Die toxischen Familienbeziehungen wären ein gefundenes Fressen für eine Familienaufstellung.  

    Eine wichtige Rolle, wenn auch in der Nebenhandlung „interne Revision“ spielt Gina Angelucci, Dühnforts Lebenspartnerin. Herrlich, wie sie mit ihren unorthodoxen Ermittlungsverfahren im Hintergrund die Fäden zieht!  

    Die Autorin spricht in diesem Krimi gleich mehrere brisante Probleme an. Allen voran den Umgang mit alten, pflegebedürftigen Menschen, der aufgrund des Fehlens von geeignetem Personal (und dessen schlechter Bezahlung) ein schier unlösbares Problem darstellt. Dazu passt gleich das nächste, nämlich der Frauen- und Mädchenhandel, der nach wie vor blüht und die Frauen, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen sind, zu Spielball gewissenloser Verbrecher macht. 

    Weiters kommt das Thema Polizei-Übergriffe zur Sprache. Die werden vereinzelt sicher vorkommen, aber gleichzeitig werden Polizisten immer wieder Opfer von gezielt getürkten Aktionen, die dann in den (sozialen) Medien breit getreten werden. Eine Aufklärung und Rehabilitierung der Exekutive findet dann oft keine Erwähnung.  

    Fazit: 

    Dieser Krimi fordert einige Konzentration vom Leser, bis die zuvor so losen Handlungsstränge gekonnt verknüpft werden. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Lichtblaue Sommernächte (ISBN: 9783548287065)
    Emily Bold

    Lichtblaue Sommernächte

     (96)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMaus
    Wenn jemand das Gefühl hat, er müsste mal so richtig seine Seele reinigen, dem kann ich „Lichtblaue Sommernächte“ und ganz ganz viele Taschentücher sehr empfehlen.


    Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich schon, dieses Buch nimmt sicher kein gutes Ende und ich werde vielleicht ein paar Tränen verlieren.

    Tja, da wusste ich noch nicht wie unglaublich der Schreibstil von Emily Bold ist. Sie schafft es den Schmerz von Lauren, Tim und Mia sehr gut zu beschreiben. Speziell in Lauren konnte ich mich als Mutter sehr gut hinein versetzen. Es gibt, glaube ich, keine schlimmere Situation, als seinem Kind sagen zu müssen, dass man bald sterben wird.

    Lauren kann sich glücklich schätzen ihren Seelenverwandten gefunden zu haben und sie hat die besten Freunde, welche man sich nur wünschen kann.

    Das Buch bietet uns trotz verdammt viel Trauer und Schmerz, auch sehr schöne romantische Momente zwischen Lauren und Tim. Auch wenn mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen hat, werde ich es so schnell nicht noch einmal lesen. Ich muss diese Story erst einmal verarbeiten.
  14. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Der erste Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Die beiden jagen einen Mörder, der seine Opfer erst entführt und dann auf qualvolle Art umbringt, wobei er den Ermittlern die Chance lässt die Opfer noch rechtzeitig zu finden.

    Da ich sowohl den Film als auch die Serie kenne, habe ich eigentlich nicht mit viel Neuem gerechnet, aber ich wurde doch überrascht. Mich konnte die Geschichte echt begeistern. Auch wenn ich schon vieles wusste, war der Erzählstil so spannend und ich habe mit den Ermittlern mitgefiebert.

    Amelia und Lincoln fand ich auch sehr interessant und ich bin gespannt wie die beiden sich im Verlauf der Geschichte weiter entwickeln.

  15. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783426305119)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Buschchristine

    Schon als Kind ist Karl anders. Er erträgt keinen Lärm um sich herum. Als sein Vater dies bemerkt, ist er sehr bemüht, seinem Sohn zu helfen. In dem kleinen Dorf wird das sehr argwöhnisch beobachtet. Als Karl älter wird, spitzt ich die Lage immer mehr zu. Auf der Suche nach Stille und Liebe hinterlässt er Angst und Tod im Dorf. Eines Tages verschwindet er einfach.

    Ehrlich gesagt wollte ich dieses Buch gar nicht zu Ende lesen. Der Schreibstil des Autors lag mir zuerst gar nicht. Doch ich blieb dran und wurde mit einer aussergewöhnlichen Geschichte belohnt.

    Karl's Suche wird sehr anschaulich beschrieben. Seine Sichtweise ist sehr ungewöhnlich und doch irgendwie zu verstehen. Im Verlaufe der Jahre findet er einen Ort, der ihm auch eine innere Ruhe bringt. Diese währt jedoch nicht ewig und seine Suche beginnt wieder. Wird er sie finden? Diese eine Liebe, die er einmal durch einen einzigartigen Menschen geglaubt hat, gefunden zu haben?

    Im Verlauf der Geschichte habe ich oft Mitleid mit Karl gehabt; wenn er auch grausame Dinge tat. Aber kann man wirklich Mitleid mit einem Mörder haben? In diesem Buch hatte ich es auf jeden Fall.  

  16. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492262668)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.860)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Die Meisten kennen bestimmt schon den Film; beim Leben meiner Schwester. Das passende Buch dazu durfte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Ich finde, dass das Thema unglaublich tiefgründig ist. Ich habe oft in dem Buch angefangen zu weinen, weil es einfach so emotional ist. Ich finde es so heftig, dass Anna weiß, dass sie nur lebt, damit ihre Schwester Kate die Organe ihrer Schwester Anna bekommt. Es ist erschreckend was die kleine Anna mit ihren 13 Jahren alles durchmachen muss, damit sie ihr Recht auf Leben auch genießen kann. Sie möchte nicht weiter Knochenmark spenden, da sie dadurch schmerzen hat und einfach ein ganz normales Kind sein möchte. Ich finde das vollkommen verständlich, doch die Eltern von Anna und Kate sehen das alles ein wenig anders..

  17. Cover des Buches Mauersegler (ISBN: 9783257069341)
    Christoph Poschenrieder

    Mauersegler

     (67)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic
    "Residenz - als ob das Alter eine Form von Adel mit sich brächte." (S. 22)

    Da schenkt mir meine Schwester zum 40. Geburtstag ein Buch und ich lasse es fast vier Jahre vor sich hin vegetieren. Unglaublich, oder? Darf ich mich trotzdem weiterhin Nerd nennen? Wenn ich mir die Menge an Büchern angucke, die ich seitdem gelesen habe, so muss ich mir diese Frage selber eindeutig mit "Ja" beantworten ha ha ha.

    Aber vielleicht verzeiht mir Christoph Poschenrieder, wenn er wüsste, dass ich "Mauersegler" an etwa einem Tag gelesen habe :-)

    In besagtem Roman gründen fünf in die Jahre gekommene Herren, die sich schon seit Kindertagen kennen (ein Jurist, ein Lebensmitteltechniker, ein Computernerd, ein Schauspielintendant sowie der Ich-Erzähler, der als Journalist gearbeitet hat) eine sehr spezielle WG. Sie wollen im wahrsten Sinne des Wortes zusammen alt werden und selbstbestimmt sterben. Helfen soll ihnen dabei ein von dem Computernerd Ernst entwickeltes Programm namens "Todesengel".

    Nach einiger Suche finden die fünf Freunde schließlich eine Villa am See.

    "Ich habe in vielen Häusern an vielen Orten gelebt. Das ist jetzt das letzte, [...]. Das letzte vor dem Holzhäuschen, in dem man die Arme nicht ausstrecken kann." (S. 37)

    So leben sie mit allen Annehmlichkeiten, aber auch mit den Schwierigkeiten des Alters, bis - ja, bis der "Todesengel" ins Spiel kommt.

    Die Frage des selbstbestimmten Sterbens sprich aktiver Sterbehilfe ist ja in den letzten Jahren immer mal wieder aufgekommen und diskutiert worden, aber europaweit konnte man sich nicht auf einen einheitlichen Konsens einigen.

    Den Großteil des skurril-witzigen Romans nehmen jedoch Erzählungen über das Älterwerden im Allgemeinen, die Schwierigkeiten des Zusammenlebens von fünf unterschiedlichen Individuen sowie philosophische Gedanken ein:

    "Das ganze Denken ist doch nichts als eine unübersichtliche Installation fallender Dominosteine. Aber wer stößt den ersten Stein um? Und was kommt nach dem letzten?" (S. 180)

    Christoph Poschenrieder hat mit "Mauersegler" (der selbstverständlich im Roman auch mehrere kleinere Auftritte hat) einen herrlich augenzwinkernden Roman mit durchaus ernster Fragestellung geschrieben und ich habe ständig lachen müssen. Verdiente 5*

  18. Cover des Buches Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. (ISBN: 9783453426238)
    Julie Clark

    Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.

     (316)
    Aktuelle Rezension von: ladyinblack

    Tolle spannende Geschichte, deren Ausgang ganz unerwartet ist

  19. Cover des Buches Töchter (ISBN: 9783499290152)
    Lucy Fricke

    Töchter

     (93)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Lucy Fricke schickt ihre beiden Protagonistinnen Martha und Betty auf einen heiteren Roadtrip mit traurigem Ausgangspunkt. Marthas Vater Kurt hat Krebs und möchte in die Schweiz gefahren werden, um dort Sterbehilfe zu erhalten. Doch Martha fährt sei Ewigkeiten kein Auto mehr und erst recht nicht im alten, roten Golf des Vaters. Also muss die beste Freundin ran, Betty. Diese ist die Ich-Erzählerin des Romans und schnell entwickelt sich die Geschichte zu einer, die sich nicht allein um Martha und Kurt sondern auch um Betty und ihre verschwundenen Väter – und einen im Speziellen – dreht. Denn Betty war eigentlich gerade dabei das Grab ihres Ziehvaters in Italien zu besuchen, etwas was sie bereits zehn Jahre vor sich herschiebt.

    So entwickelt sich aus dieser Ausgangssituation ein wahnwitziger Roadtrip, in dem es nicht nur um die Beziehungen zwischen Töchtern und ihren Vätern sondern eben auch immer wieder um die Freundschaft der beiden Frauen untereinander. Diese ist nicht ein Paradebeispiel für die Freundschaft unter „besten Freundinnen“, sondern zeichnet sich oft durch Abwesenheit im Alltag aber vor allem Anwesenheit, wenn es darauf ankommt, aus. Fricke schafft es gekonnt durch aufhellenden Sprachwitz in ganz präzisen, kurzen Sätzen die Beziehung der Protagonist:innen untereinander herauszuarbeiten. Es entsteht eine kuriose aber auch letztendlich immer warme Geschichte zu einer Freundschaft durch nicht nur gute aber vor allem schlechte Zeiten.

    „Töchter“ ist der Inbegriff des rasanten Roadtrips durch halb Europa, der immer wieder an Fahrt gewinnt und sich fluffig, flott lesen lässt, und genauso, wenn es notwendig wird, in einer Szenerie anhält, um den Befindlichkeiten seiner Figuren nachzuspüren. Das Tempo beherrscht die Autorin meisterhaft und macht dadurch und durch die Liebe zu den einzelnen Figuren als auch dem niemals zu abwegig werdenden Plot dieses Buch zu einer hellen Freude am Lesen und Leben.

    Der Roman bekommt glatte 5 Sterne von mir, da er mich über seine perfekte Konstruktion und seinen witzigen Schreibstil definitiv auch emotional bewegen konnte. Eine große Leseempfehlung meinerseits für diese perfekt inszenierte Reise zweier Frauen zu ihren Vätern, zueinander und letztendlich auch zu sich selbst.

  20. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783839813515)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (48)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Leider hat mir das Hörbuch nicht so gut gefallen. Zu langatmig, daher etwas langweilig. Das hätte man ruhig kürzen können. Richtige Spannung kam irgendwie auch nicht auf. Und der Schreibstil... viele Sätze bestehen einfach nur aus Aufzählungen von Nomen ggf. in Verbindung mit einem Adjektiv. Warum schreibt man da keine ganzen Sätze? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich vom Klappentext her irgendwie eine andere Erwartung hatte? Irgendwie dachte ich es geht mehr um die Morde... aber es ist mehr wie eine Art Biografie geschrieben.

    Leider für mich nicht soooo interessant. Zwischendurch habe ich überlegt abzubrechen, aber dachte dann immer dass vielleicht doch nochmal was kommt/passiert.

  21. Cover des Buches Die drei Leben der Tomomi Ishikawa (ISBN: 9783839001578)
    Benjamin Constable

    Die drei Leben der Tomomi Ishikawa

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Teewurst
    "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa" hinterlassen mich etwas konfus. Eins kann ich aber sagen: So ein Buch habe ich noch nie gelesen. Ben Constable ist Autor, kommt aber nicht recht voran. "Ich würde gern ein Buch schreiben, in dem du und ich die Hauptfiguren sind. (...) Unsere Realität ist spannender als jeder Roman", sagt er zu seiner Freundin Tomomi Ishikawa, auch Butterfly genannt. Dann bekommt Ben einen Brief von Tomomi. Sie werde sich umgebracht haben, teilt sie ihm wortreich mit. Und hinterlässt ihrem Freund ein Abenteuer in Form einer Schnitzeljagd, die den Engländer Ben durch Paris und New York, aber vor allem in Tomomis Vergangenheit führt. Die ist zwielichtig, denn die junge Japanerin outet sich in Notizbuchform als Mörderin. Außerdem schreibt sie Ben E-Mails. 
    E-Mails von einer Toten? Darüber wundert sich auch die sympathische Hauptfigur, die übrigens genauso heißt wie der Autor des Buches.

    Schockierend, verwirrend, witzig, spannend – gemeinsam mit Ben fragt man sich als Leser, ob die Geständnisse nicht nur Tomomis Fantasie entsprungen sind. Und auch Ben ist nicht unbedingt zu trauen – immerhin begleitet ihn eine imaginäre Katze. Und er kann sich keine Gesichter merken. Das Buch spielt mit Erwartungen, bricht mit Bewährtem, birgt immer wieder Überraschungen. Nicht zuletzt weil der Schreibstil sehr angenehm, manchmal gar poetisch ist, (auch wenn mich Tomomis erzählerische Ausschweifungen dann und wann etwas genervt haben), habe ich dieses ungewöhnliche Leseabenteuer gemocht. Das Ende ist rätselhaft und hallt nach – ich komme wohl nicht umhin, dieses Buch noch einmal zu lesen. Irgendwann, wenn ich wieder bereit für diese verwirrende, aber unterhaltsame und spannende Geschichte in der Geschichte in der Geschichte bin.
  22. Cover des Buches Henning flieht vor dem Vergessen (ISBN: 9783938295748)
    Hilda Röder

    Henning flieht vor dem Vergessen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Ein mitreißendes und hochemotionales Buch über das Leben und das Sterben: Henning ist 68, als er die Diagnose Alzheimer bekommt. Für ihn steht schnell fest, dass er sich nicht zu Tode pflegen lassen will und er erkundigt sich über Sterbehilfe (die in den Niederlanden in bestimmten Fällen erlaubt ist). Da auf einer wahren Begebenheit basierend, ist die Geschichte umso dramatischer: Henning erfährt als Jugendlicher die ganze Grausamkeit dieser Krankheit - sein Großvater leidet und stirbt daran. Doch das ist nicht alles, was das Leben an Schlimmem zu bieten hat, er verliert  noch einige liebe Menschen auf dramatische Weise. Das bringt ihn auch dazu, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Das Buch ist spannend und mit allerlei Erinnerungen gespickt, wird er den letzten Schritt gehen? Ein sehr nachdenklich machendes Buch und man stellt sich unweigerlich die Frage: Was wäre wenn? Nun da es in Deutschland keinerlei Möglichkeit gibt, begleitet aus dem Leben zu scheiden, wird das Thema Patientenverfügung auf einmal sehr wichtig und hochaktuell. Denn wer weiß schon, wann es soweit ist?
  23. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

     (295)
    Aktuelle Rezension von: MarioBekeschus

    Was haben die großartige Juli Zeh und ich gemeinsam? Wir haben beide Braunschweig als Handlungsort in unseren Büchern gewählt! Also musste ich „Leere Herzen“ auf jeden Fall auch lesen!

    Als Autor eines Regionalkrimis war mir von Anfang klar, auf meine Heimatstadt zu setzen. Juli Zeh hingegen hat Braunschweig auf der Suche nach einer durchschnittlichen mittelgroßen Stadt wohl eher beliebig ausgewählt. Das Buch könnte in jeder x-beliebigen deutschen Stadt spielen.
    Als Nicht-Braunschweigerin hat Juli Zeh wirklich gut recherchiert, auch wenn sie ihre Protagonistin ganz schön gewagte Distanzen durch Braunschweig radeln lässt, sorry.

    „Leere Herzen“ ist übrigens eine Dystopie und spielt im Jahr 2025, Frau Merkel ist zurückgetreten, die rechte BBB ist an der Macht und die Innenministerin heißt Wagenknecht. In dieser politischen Lage hat die toughe Britta mit ihrem Geschäftspartner Babak die Firma „die Brücke“ gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, potenzielle Selbstmörder*innen aus dem Darknet zu fischen und sie entweder zu therapieren oder aber als nach dem Absolvieren eines knallharten Auswahlprogramms als willige Selbstmordattentäter*innen weiterzuvermitteln. Ein durchaus perfides Geschäftsmodell.

    Vor allem wegen Juli Zehs herausragend gutem Schreibstils ist „Leere Herzen“ wirklich lesenswert und macht nachdenklich. Man muss sich auf die sehr konstruierte Story aber auch einlassen. Damit habe ich aber kein Problem, wenn der Plot gut durchdacht wurde und das ist hier meines Erachtens auf jeden Fall so. 

    Für mich eine klare Leseempfehlung, das mich inhaltlich wirklich mitgerissen und begeistert hat.

  24. Cover des Buches Solange du bei uns bist (ISBN: 9783404172962)
    Jodi Picoult

    Solange du bei uns bist

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Lynlyn_liest

    Klassischer Jodi Picoult rund um die Frage was macht das Leben lebenswert, bzw. Maschinen abstellen bei Komapatienten.

    Für mich hat sich die Autorin aber nicht genügend tief mit der Materie befasst. medizinisch erklärt sie zwar viel und sicher auch richtig. Aber andere Dimensionen wie z.B. die Ansichten der Religion aufs Thema Tod oder auch die finanzielle und psychische Belastung für die Hinterbliebenen werden für mich zu wenig fokussiert, schade.

    Trotzdem ein unterhaltsames Buch, dass zur Reflektion anregt.

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