Bücher mit dem Tag "star wars"

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435 Bücher

  1. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.442)
    Aktuelle Rezension von: Tamara88

    Optik - Cover + Klappentext: Wie für einen Thriller üblich verrät das Cover nicht allzu viel, aber genug, um eine sofortige Spannung zu erzeugen. Man sieht den Ausschnitt einer Gummizelle, die weiße gepolsterte Wand und ahnt automatisch, um was es hier geht. Dazu gibt es rote und schwarze kratzige Schrift, die mich an Blut und Tod erinnerte. Der Klappentext war kurz und knapp, aber definitiv interessant und hat mich gefesselt. Die Headline besteht aus drei Zeilen in rot, der Rest aus fünf Sätzen in schwarz.

    Buchsatz + Schreibstil + Grammatik: Der Text ist im einheitlichen Blocksatz geschrieben, einzelne Abschnitte sind nicht eingerückt wie bei vielen anderen Büchern, aber das störte mich nicht beim Lesen. Fitzeks Schreibstil ist wie immer der Hammer und wird durch die sehr gute Grammatik und die recht kurzen Kapitel zusätzlich unterstützt. Er verwendet genau die richtigen Adjektive, um Spannung zu erzeugen und diese dann auch zu mehren. Spannungsspitzen werden hemmungslos auf den Leser geschmissen, die Sätze perfekt lang gemacht und an die jeweilige Situation angepasst, Beschreibungen dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden. Von der ersten bis zur letzten Seite reißt er einen förmlich mit und lässt den Puls ansteigen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Perspektivwechsel und Cliffhanger machen das Ganze zu einem wahren Genuss!

    Inhalt: Nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist und er die Gewissheit sucht, ob sein Sohn noch lebt oder nicht, lässt er sich mithilfe einer falschen Identität in den Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie einschleusen. Dort will er den Kindermörder Guido stellen und herausfinden, ob er auch seinen Sohn auf dem Gewissen hat und gerät dabei in die Fänge des Wahnsinns. Bereits das erste Kapitel schubst den Leser mitten hinein in die verrückte Welt der Geisteskrankheiten, in denen er sich dann blitzschnell verfängt. Je mehr man erfährt, umso verwirrter wird man auch, bis man das Gefühl hat, selbst in der Klapse zu sitzen und herausfinden zu wollen, was hier bitte die Wahrheit ist.

    Fazit: Zwar erinnerte mich das Buch gelegentlich an »Shutter Island« und wirkte an vereinzelten Stellen mit zu viel Klischees überladen, aber genau das hat auch die richtige Stimmung bei mir erzeugt, um sich diesem Psychothriller verbunden zu fühlen. Denn genau das ist »Der Insasse«, ein Thriller für die Psyche, die bei ständigem Auf und Ab um ihre Balance kämpfen muss. Grandios gemacht und definitiv empfehlenswert!

  2. Cover des Buches Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe – Die deutsche Ausgabe von »The Love Hypothesis« (ISBN: 9783352009716)
    Ali Hazelwood

    Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe – Die deutsche Ausgabe von »The Love Hypothesis«

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Pialalama

    Ich liebe dieses Buch. Es hat mich zum Lachen, zum Kichern und Schmunzeln gebracht. Ich wollte es gar nicht mehr beiseite legen! Liebesromane findet man bei mir ja nicht mehr ganz so oft, aber dieses hier ist definitiv ein Herzensbuch geworden! Es gibt tolle Charaktere, es geht um Wissenschaft und das Doktoranden-Leben. Aber es geht natürlich auch um (sehr verwirrende) Gefühle. Und da hätte ich Olive manchmal gerne durchgeschüttelt. Da wird ständig von starken Frauen und bösen weißen alten Säcken geredet und dann macht auch sie sich wieder Gedanken a la "Ich bin nicht gut, nicht hübsch, nicht toll genug; wie könnte jemand Interesse an mir haben". Das hat meiner Meinung nach nicht gaaanz so gepasst (wenn man tiefer graben und unbedingt etwas kritisieren möchte), aber es trägt natürlich irgendwie zur Spannung bei. Und das war es wirklich: spannend. Ich habe richtig mitgefiebert! (Kennt ihr das, wenn ihr beim Lesen im Stuhl rumrutscht und vor Anspannung ganz neue Sphären von Sitzpositionen erreicht?) Und es wird auch spicy 🔥 Wie Tabasco.

    Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, war das wissenschaftliche Umfeld: da wurde meine Sehnsucht nach der Forschung wieder ganz groß...Auf jeden Fall war es sehr akkurat beschrieben und hat mich immer wieder schmunzeln lassen.

    Definitiv ein Jahreshighlight für mich & eine große Empfehlung!

  3. Cover des Buches Wunder (ISBN: 9783423086547)
    R. J. Palacio

    Wunder

     (1.085)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    August ist zehn Jahre alt und hat einen Gendefekt. In seinen jungen Jahren musste er bereits viele Operationen hinter sich bringen, die ihm leider nicht wirklich geholfen haben, sondern ihm ein deformiertes Gesicht zurückgelassen haben. Bisher wurde er von Zuhause unterrichtet und hatte kaum Kontakt zur Außenwelt. Jedoch soll er nach den Sommerferien zu einer richtigen Schule gehen und das macht ihm Angst…

    Ich glaube, dass Wunder ein Buch ist, das wirklich jeder bereits kennt. Egal, ob es sich hierbei um das Buch handelt oder um den Film. Die Geschichte des kleinen August ist weltbekannt und geht einem tief ins Herz. Nachdem ich den Film gesehen hatte und dabei wirklich Rotz und Wasser geheult hatte, musste ich mir natürlich auch die beiden Bücher zur Reihe zulegen. Und glaubt mir, ich habe bei dem Buch noch so viel mehr geweint, als bei dem ganzen Film. So Herzzerreißend!

    In August steckt so viel mehr, als man denkt. Er wirkt recht klein und zärtlich und er hat es wirklich nicht leicht, doch in ihm steckt ein so großartiger Junge, der ein Herz aus Gold hat und das am richtigen Fleck sitzt. Auch wenn er so viele Dinge, meistens schlechte, erleben musste, bleibt er trotzdem ein positiver und offener Mensch. August ist für jeden von uns ein Vorbild, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. August nimmt die Dinge so wie sie sind und versucht das Beste aus allem zu machen. 

    Besonders schön finde ich auch, dass auch seine Familie und sein bester Freund Jack hier zu Wort kommen. Denn all diese Menschen nehmen die Dinge ganz anders war, als sie sind. Es war richtig spannend, dass man einmal einen kompletten Perspektivwechsel bekommt und sich somit ein anderes Bild von derselben Geschichte zu machen. Via hat mich sehr berührt. Sie liebt ihren Bruder über alles und muss so oft zurückstecken. Ich bewundere sie sehr dafür, dass die Beziehung zu August darunter überhaupt nicht leidet. Auch die Eltern von August müssen so vieles durchmachen, dass ich mir gar nicht vorstellen mag. Die Angst, sein Kind zu verlieren stelle ich mir grausam vor und hoffe, dass es niemandem passiert.

    Der Schreibstil von R. J. Palacio war für mich neu, da ich bis zu diesem Buch noch keines von ihr gelesen hatte. Dementsprechend bin ich ohne Vorurteile an dieses Buch herangegangen und habe mich komplett fallen lassen können. Ich wurde durch diesen emotionalen und fesselnden Schreibstil so sehr in die Geschichte reingezogen, weshalb ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und der Lesefluss wird überhaupt nicht gestört.

    ,,Wunder‘‘ ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Buch, dass jeder einmal in seinem Leben gelesen haben sollte. In diesem Buch werden so viele wichtige und sensible Themen angesprochen, die kein Tabuthema mehr sein sollten. Es gibt hierbei darum, dass es schlichtweg egal ist, wie ein Mensch aussieht, denn das was zählt, sind die inneren Werte. Denn das Buch zeigt uns, dass August durch seinen Gendefekt anders aussieht und dennoch einen wundervollen Charakter hat. Und auf der anderen Seite zeigt es uns auch, dass es Menschen gibt, die ,,schön‘‘ aussehen, aber dafür keinen guten Charakter haben. Ich fand es so schön August auf seinem Weg begleiten zu dürfen und würde das Buch gerne noch einmal von vorne lesen.

  4. Cover des Buches Never Too Late (ISBN: 9783736311671)
    Morgane Moncomble

    Never Too Late

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die beiden Hauptcharakter Zoe und Jason kennt man ja schon aus dem ersten Band der Reihe "Never to close". Man bekommt nun tiefere Einblicke in Zoes Leben und Einsichten und vesteht allmählich wie sie tickt. Wo allerdings Teil 1 noch mit Humor und einer gewissen Leichtigkeit der Story daherkommt, empfand ich diesen Roman als teils sehr überfrachtet. Die Autorin hat es mit der Vielzahl an Themen, die auch als Triggerwarnung ausgewiesen sind, für meinen Geschmack übertrieben. Hier hätte sie sich auf ein, zwei Themen, aber dafür ausführlicher einlassen sollen. So ist die Geschichte etwas unrund, da leider zu oberflächlich. 

    Nach dem Vorgängerband hatte ich mir hier mehr versprochen. Es ist ein, dank des flüssigen Schreibstils, gut zu lesendes Buch keine Frage, aber wer den ersten Teil kennt, weiss was ich meine.

  5. Cover des Buches Versehentlich verliebt (ISBN: 9783492306362)
    Adriana Popescu

    Versehentlich verliebt

     (384)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da mir "Lieblingsmomente" der Autorin gut gefallen hat möchte ich noch mehr von ihr lesen. Auch diese winterliche Geschichte über Pippa und Lukas gefiel mir gut. Sie hatte Humor und Tiefgang. Pippa war mir zu Beginn des Romans weniger sympathisch doch das legte sich mit der Zeit. Der andauernde Bezug auf Filme war mir jedoch etwas zuviel. Daher vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Auf jeden Fall werde ich noch mehr von Adriana Popescu lesen. 

  6. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten (ISBN: 9783981564938)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten

     (50)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Heliosphere 2265 - zwischen den Welten gibt es wieder jede Menge spannende Wendungen und Probleme. Die Story ist diesmal zweigeteilt - Jayden Cross widmet sich der Untersuchung des Fragments auf dem Mars und stößt hier auf weitere Rätsel währenddessen Noriko Ishida auf einer weiteren Mission mit der Hyperion ist. Sie muss sich mit Michalews eingeschleuster Crew auseinandersetzen und man fühlt mit ihr. Wie bereits erwartet läuft hier nichts so wie es sollte. Der zweite Band ist besser, da nicht so viele neue Charaktere dazu kommen und man die bisherigen Protagonisten besser kennen lernt.

    Auch dieser Band ist wieder gewohnt witzig „Furchtbar, diese Kettennamen. Wie soll man sich das merken?“ was dazu führt das man die Charaktere direkt sympathischer findet. Die Techniklastigkeit hielt sich hier in Grenzen sodass man den Band gut und flüssig in einem Rutsch durchlesen konnte. Ich freue mich schon auf Band 3 mit dem ich gleich starten werde :)

  7. Cover des Buches Royal Blue: Roman (ISBN: B07ZPV98FQ)
    Casey McQuiston

    Royal Blue: Roman

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever - ein Marketingtraum für das weiße Haus. Nur auf diplomatischer Ebene hapert es bei Alex leider ein wenig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alex' schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry. Als die Medien davon Wind bekommen, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und England rapide. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen.
    Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass zwischen ihnen eine Anziehung existiert, die über eine Freundschaft weit hinausgeht?
    Plötzlich steht nicht nur die Wiederwahl von Alex' Mutter auf dem Spiel ... 


    Ich muss sagen, dass ich die Idee und auch die Geschichte einfach klasse fand. Alex und Henry sind einfach großartig und ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim lesen. Obwohl einem schnell klar wird, das in der Wirklichkeit so etwas nie passieren würde ist diese Geschichte wirklich etwas ganz besonderes und hat mich sehr berührt.

  8. Cover des Buches Star Wars™ - Episode I - Die dunkle Bedrohung (ISBN: 9783734160622)
    Terry Brooks

    Star Wars™ - Episode I - Die dunkle Bedrohung

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich stand den Büchern ja ehrlich gesagt lange Zeit sehr skeptisch gegenüber, bin nun jedoch froh, einen Blick in die Leseprobe geworfen zu haben. Und so zog Teil 1 der Reihe unlängst bei mir ein.

    Was soll ich sagen? Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine tolle Ergänzung zum Film, bei dem einiges von den Gefühlen der Protagonisten so nie recht transportiert werden kann. An sich kann man sagen, dass die Handlung sehr flott zu lesen ist und die Figuren nicht nur mit ihren ernsten Seiten punkten können, sondern auch viel Witz mit sich bringen.
    Allen voran Jar Jar Binks und R2D2 tragen dazu bei und zaubern so manches Schmunzeln auf die Lippen.

    Der Schreibstil ist jedenfalls sehr flüssig gehalten. Hinzu kommt, dass sich der Autor nicht in Beschreibungen von Gerätschaften verliert. Eine gewisse Grundkenntnis wird vom Leser schon erwartet, aber auch für jene, die ganz neu in das Genre der Science Fiction einsteigen bietet die Geschichte genugend Hintergrundwissen, um sich nicht völlig ahnungslos vorzukommen.

    Fazit: Wer bereits ein Fan der Filme war wird sich über die Bücher sicherlich freuen. Die Abweichungen der Handlungen sind derart verschwindend gering, dass man zwar nicht allzuviel neue Hintergrundstory entdeckt, aber dafür voll in die GEfühlswelt der Figuren eintauchen kann.
  9. Cover des Buches Star Wars™ - Das Erwachen der Macht (ISBN: 9783764531560)
    Alan Dean Foster

    Star Wars™ - Das Erwachen der Macht

     (19)
    Aktuelle Rezension von: ReadTweetie

    Warum habe ich das Buch gelesen? – Weil ich alles rund um Star Wars aufsauge, so auch dieses Abenteuer!

    In diesem Roman wird nicht mit Fachbegriffen aus dem Star Wars Universum um sich geworfen, im Gegenteil. Ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Wenn man einmal drin ist, kann man schwer wieder aufhören. [Der Autor] schreibt sehr spannend und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass der Autor die Geschichte wirklich gekonnt in Szene setzt und ich den Film nicht unbedingt zur Visualisierung brauche. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man alle Handlungsstränge verfolgen kann.

    Wie auch bei den anderen Büchern zum Film, wird die Handlung aus dem siebten Star Wars Film wiedererzählt. Viele Gespräche weichen nicht vom Drehbuch ab, doch ein paar Passagen bieten einen tieferen Einblick in die Geschichte. Diese hat mir gut gefallen, da sie wirklich gut an das Star Wars Franchise andockt und die Saga fortführt. Außerdem gefällt mir die Idee mit dem neuartigen Todesstern, genannt Starkiller Basis. Die neuen Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen und freue mich auf weitere Abenteuer mit Rey, Finn und den Skywalkers!

    Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Titel finde ich sehr passend, da es endlich wieder ein Erwachen der Macht gibt!

    Fazit: Die Star Wars Saga geht weiter! Auch im siebten Teil wird man als eingefleischter Fan nicht enttäuscht, denn die neuen Charakteren führen die Geschichte wunderbar fort. Auch wenn die Handlung sehr an die letzte Trilogie erinnert, ist sie trotzdem spannend und fesselt den Leser ans Buch. Insgesamt hat mir das Buch sogar besser gefallen, als der Film. Aber nichts kommt an die (audio-)visuellen Techniken der Star Wars Filme dran! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

  10. Cover des Buches Die Wahrheit über das Lügen (ISBN: 9783257245240)
    Benedict Wells

    Die Wahrheit über das Lügen

     (152)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Was bringt einen Autor dazu, ein Kurzgeschichtenband zu veröffentlichen? Geld. Von irgendwas muss er ja leben. Aber Benedict Wells hat hier seine alten Geschichten aus der Schublade geholt, lieblosverfasste Geschichten, schreckliche Geschichten, emotionslose, abgelutschte, kitschige und schlechte Geschichten. Kurz: Schrottgeschichten, die man auch dann nicht lesen würde, wenn man sie gratis bekommen hätte.

    Die Geschichte vom Heim ist nicht wirklich eine ganze Geschichte, sondern eher eine Art verschwommene Erinnerung, der nur kurz die Handlung anschneidet und dann sinnlos ein Ende findet, wo der Autor beteuert, keine tieferen Freundschaften aufgebaut zu haben. Das war es. Das war die ganze Geschichte, mehr nicht.

    Die erste Geschichte ist eine typische Alzheimergeschichte, die sich an all den anderen Klischees orientiert. Sie ist wirr, flach, unschön, besitzt keinen Spannungsbogen, keine Atmosphäre, nichts, was die Geschichte irgendwie interessant machen könnte. Sie ist mit der schlichten Aufgabe ausgestattet, den Leser am Schluss mit einer Überraschung zu schockieren. Hat man schon viele davon gelesen, ist es bloß eine weitere lieblose Kopie, die die Krankheit klinisch zeigt, ohne auf die Emotionen der Figuren einzugehen.

    Die Geschichte über die Muse ist ein Abklatsch von tausend anderen Fantasiegeschichten, die alle so einen unsichtbaren Beobachter haben, die sich in seine Schutzbefohlene verliebt und ihr Leben bessert. Die Geschichte mit dem Ping Pong war genauso interessant wie der letzte Teil vom Film Saw, der seine vorherigen Teile kopiert hat und nur noch billiger Abklatscht ist. Danach habe ich das Buch abgebrochen, weil es nichts bietet. Keine schönen Formulierungen, keine lebendigen Figuren, kein Tiefgang, keine Seele, keine Leidenschaft!

    Viele Autoren glauben, dass Kurzgeschichten einfacher sind, weil man deutlich weniger schreiben muss, aber gerade eine Kurzgeschichte verlangt vom Autor eine intensivere Arbeit. Es braucht eine funktionierende Vorarbeit, muss in der Kürze die Figur zur Entfaltung bringen, es braucht einen Spannungsbogen, Konflikt, ein ganzes Leben muss in wenigen Zeilen platzfinden, es braucht eine Entwicklung und es ist deutlich schwieriger, eine funktionierende Kurzgeschichte zu schreiben als ein ganzes Buch.

    Diese Sammlung ist eine Frechheit, die gekonnt all die wichtige Elemente einer Kurzgeschichte ignoriert und nichts anderes darstellt, als der miese Versuch, irgendwie Geld zu machen oder relevant zu sein. Wahrscheinlich hatte der Autor eine Schreibblockade und musste liefern und da hat er sich gedacht, er kratzt einfach die alten Kurzgeschichten zusammen mit der Hoffnung, dass seine Fangemeinde ihm das nicht übelnimmt. Ich gehöre nicht zu seinen Fans und nach dieser Beleidigung werde ich es auch nicht werden.

  11. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  12. Cover des Buches Tatsächlich Liebe in Notting Hill (ISBN: 9783442474745)
    Ali McNamara

    Tatsächlich Liebe in Notting Hill

     (74)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Scarletts Leben verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen. Gemeinsam mit ihrem Vater führt sie eine Firma und ist mit dem Bankier Dave verlobt. Doch Scarlett hat eine Macke, mit der sie ihrem Umfeld ziemlich auf die Nerven geht. Sie liebt Filme nicht nur, sie sucht im Alltag nach Filmszenen, die Realität werden. Als sie gebeten wird, auf ein Haus in Notting Hill aufzupassen, möchte Scarlett beweisen, dass das Leben wie ein Film sein kann.

    Scarlett soll als „Haushüterin“ einen Monat in Notting Hill verbringen und lernt dort interessante Menschen kennen. Was dabei etwas stört, sind ihre kurzen Reisen, welche sie aus unterschiedlichen Gründen unternimmt. Da sie eigentlich als Haushüterin nach Notting Hill kommt, finde ich das nicht stimmig durchdacht.

    Die verschiedenen Charaktere sind mal mehr, mal weniger gut ausgearbeitet. Es war leider nicht möglich, eine emotionale Beziehung zu ihnen aufzubauen. Im Verlauf des Romans gibt es in Scarletts Leben einige Wendungen, doch die Geschichte nimmt nie richtig an Fahrt auf, bleibt jedoch auf einem stabilen Niveau.

    Dabei ist das Buch gut mit den Filmen zu vergleichen, aus denen Scarlett oder andere Figuren zitieren. Als Leser hat man eine schöne Zeit mit angenehmen Charakteren. Das Thema „Film“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Etwas Hintergrundwissen vermittelt am Ende des Buches. Dort sind kurze Informationen über Scarletts Lieblingsfilme zu finden. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Leser die meisten Filmszenen und Zitate bereits kennen.

    Diese Geschichte kann dem Leser zur Entspannung dienen, und diesen Anspruch hat „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“ für mich erfüllt. Also, schaut dem Buch in die Seiten, Leser.
  13. Cover des Buches Star Wars™ Thrawn (ISBN: 9783734161384)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Thrawn

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
     
  14. Cover des Buches Ahsoka (ISBN: 9783833234507)
    E. K. Johnston

    Ahsoka

     (23)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Wer hätte gedacht, dass Ahsoka Tano noch einmal derart intensiv in Star Wars stattfinden wird? Als Schülerin von Anakin Skywalker, überlebte sie die Clone Wars, doch hat sich aktuell alles geändert. Seit der Order 66 ist sie auf der Flucht. Viele Jedi sind bereits tot, nur wenige konnten sich vor dem Imperium verstecken. Sie selbst lebt unter anderem Namen auf einem weit entfernten Wüstenplaneten. Da sie eine gute Mechanikerin ist, hat sie schnell einen Arbeitsplatz gefunden, eine Bleibe und auch neue Freunde. Das Leben wäre so zu ertragen, wenn da nicht das Imperium wäre. Denn irgendwann musste es so kommen und sie wurde entdeckt. Es folgt eine überhastete Flucht ohne Ziel, aber immerhin mit einem neuen eigenen Raumschiff.

    Am Ende landet Ahsoka auf einem kleinen Mond. Die Atmosphäre ist ausgewogen und günstig, sodass hier Felder für Getreide bestellt werden können. Keine Truppler, keine Sith und kein Imperium – noch nicht. Erneut beginnt Ahsoka mit einem „normalen“ Leben. Logisch nachvollziehbar baut sich die Geschichte allmählich auf. Überrascht war ich von der Einbindung einiger bekannter Figuren, wie R2D2, Yoda oder Obi-Wan. In relativ kurzen Episoden fließen hier ein paar Ereignisse zusammen, die ein wenig den Hintergrund stürzen sollen, was gut funktioniert. Da Ahsoka mittlerweile das Leben unter anderem Namen gewohnt ist, macht es ihr auch nichts aus hier wieder neuen Fuß zu fassen. Erneut wird sie mit offenen Armen empfangen und kann neue Menschen in ihr Herz schließen.

    Der plötzliche Schritt zu einem dem Imperium dienenden Berater kommt doch sehr abrupt. Man muss sich erst einmal in seine Gedanken hineinmanövrieren, was am Ende gar nicht so notwendig ist. Das gleiche gilt für eine seltsame graue Figur, die irgendwann in der Mitte der Geschichte auftaucht. Er wird nie gänzlich genau beschrieben, lediglich dass er der Dunkeln Seite sehr zugetan ist, was seine Boshaftigkeit unterstreicht. Hinzu kommt eine Wendung, die mehr als verwirrt. Ahsoka flieht, kommt zurück und flieht... man denkt plötzlich in einer völlig anderen Geschichte festzustecken. Die Idee mit den Lichtschwert-Kristallen ist nett, wird aber für meinen Geschmack etwas zu holprig in die Story eingeflochten.

    Dennoch verläuft das Abenteuer wohl genau so wie Snips von ihrem Charakter her zu sein scheint. Nie den ganz geraden Weg gehen, immer wieder auch darauf achten, dass man zwar das Ziel im Auge hat, aber unvorhersehbar wie ein Hase die Haken schlagen, unberechenbar bleiben, bis der Jedi in dir erwacht. Ihre Ausbildung konnte sie nie abschließen, dennoch sind ihre Fähigkeiten beeindruckend und auch all die Weisheiten durch ihre Lehrer so gut verankert, dass nur noch der obligatorische Ritterschlag fehlt. Die vielen kleinen Nebenparts, in den sogar über Leia und Luke gesprochen wird, lassen ein wenig hinter den Vorhang schauen, was damals noch so passiert ist, haben aber keine großen Auswirkungen auf die eigentliche Story.

    Fazit:
    Vom Padawan zur Jedi-Meisterin! Star Wars - The Clone Wars-war die Geburtsstätte von Ahsoka Tano. Es gibt keinen, der sie nicht sofort in sein Herz geschlossen hat. Etwas aufmüpfig, manchmal ohne Plan, dennoch mutig und schlau. Sie ist gut geübt in den Jedi-Fähigkeiten, welche in dieser Geschichte allerdings etwas selten in Erscheinung treten. Sie lässt nie ihre Freunde im Stich und ihr Herz für die Rebellion ist größer den je. Einzig die Sprünge innerhalb des Gesamtbildes geben der Story ein paar Minuspunkte, ansonsten aber kann man Ahsoka endlich mal wieder in einer Hauptrolle erleben. Ein viel zu wenig beleuchteter Charakter, welcher definitiv eine eigene Serie verdient hat und gern noch ein paar mehr Einzel-Geschichten erleben darf.

    Matthias Göbel

    Autorin: E. K. Johnston
    Übersetzung: Andreas Kasprzak
    Taschenbuch: 346 Seiten
    Verlag: Panini Verlag
    Veröffentlichung: 28.02.2017
    ISBN: 9783833234507

  15. Cover des Buches Star Wars™ - Episode III - Die Rache der Sith (ISBN: 9783734160646)
    Matthew Stover

    Star Wars™ - Episode III - Die Rache der Sith

     (56)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Die Romanadaption des Filmes "Star Wars - Episode lll - Rache der Sith" von Matthew Stover ist ein nettes Buch für alle Star Wars Fans, die nach wieder und wieder Schauen des dritten Teils einfach nicht genug haben können.

    Für mich persönlich ist "Die Rache der Sith" einer der besten Star Wars Filme, vielleicht nicht besser als "Das Imperium schlägt zurück", aber immerhin auf Platz 2! Ich würde mich noch der Generation zuordnen, die mit den Prequels aufgewachsen ist, deswegen ist Anakins Verrat und der traurige Bruch Anakins und Obi-Wans Freundschaft immer besonders schmerzhaft. Vieles, was an den anderen Filmen kritisiert wurde, fand ich hier gelungen: Haydens etwas reiferen  und mich sich selbst ringenden Anakin, das Verhältnis zwischen Padmé und Anakin, welches hier deutlich mehr auf Augenhöhe stattfindet und die Effekte, waren auch ganz annehmbar. 

    Nachdem ich den Film schon unzählige Male geschaut habe, beschloss ich das Buch zu lesen und freute mich darauf, alles wieder wie beim ersten Mal zu erleben.

    Hat es sich im Endeffekt so angefühlt: Vielleicht eher nicht so. 

    ABER: Es ist nur eine Adption.

    Die Handlung des Romans bleibt gleich. Die Dialoge auch zum Teil. Was mir an dem Buch sehr gefallen hat, war, dass Stover zusätzlich zu den Filmdialogen noch eigene mit eingebaut hat, sodass man quasi hunderte Deleted Scences geliefert bekommen hat, was das Fanherz natürlich höher schlagen lässt.

    Stovers Adaption ist deutlich philosophischer als der Film, besonders was Anakin angeht. Teilweise hat mir das sehr gut gefallen, da man so besser als im Film den Konflikt mit dem Jedi-Orden besser nachvollziehen konnte und vielleicht so auch einen mitfühlenden Blick auf Anakins Perspektive werfen konnte, was mir im Film schwerer gefallen ist. So wirkt Anakin im Film öfters eher undankbar und fordernd, während man sich im Roman wünscht, der Jedi-Rat würde ihm mehr vertrauen.

    Andererseits war es mir auch ein bisschen too much mit der Philosophie und den klug gewollten Sätzen, sodass sie fast ein bisschen anstrengend beim Lesen waren und zu gewollt klangen, anstatt, dass sie Eindruck erzielten.

    Im Prinzip eine gute Idee der Handlung und den Charakteren so mehr Tiefe zu geben, die im Film nicht immer so umsetzbar ist, an manchen Stellen aber zu gut gemeint.

    Nach diesem Punkt habe ich nun also ein höchst emotionales Finale erwartet, nachdem sogar der Film mich jedes Mal zum Weinen gebracht hat, aber leider muss ich sagen, dass mich das letzte Stück etwas enttäuscht hat. Während Stover so viel Wert auf den Kampf und die Gedanken von Count Dooku am Anfang des Buches legt, fehlt beim großen Showdown zwischen Anakin und Obi-Wan leider alles. Großen Spaß scheint Stover am Benennen und Beschreiben von Lichtschwertkampftechniken zu haben, als wolle er hinausschreien, wie gut er sich im Star-Wars-Universum auskennt, was jedoch zu abstrakt und zu unwichtig ist und alles in einem einfach zu viel Platz im Buch einnimmt.

    Die Geburt der Zwillinge und die Verwandlung in Darth Vader, so wie die Übermittlung der Babys wurden auf vielleicht fünf Seiten beschrieben, während gerade dort der sonst so "tiefgründige" uns mehr Stoff hätte geben können, um die Handlung zu vertiefen. 

    Das fand ich sehr schade, aber alles in einem, war es doch ein überwiegend positiver Roman. Das Star-Wars-Feeling habe ich vielleicht nicht bekommen, aber vielleicht fehlt dazu einfach die Musik von John Williams?

    Trotzdem muss man sagen, dass Stover sich viele Gedanken um Handlung und Figuren gemacht wird und der komplexen Handlung von Episode lll gerecht wird.


  16. Cover des Buches Star Wars™ Darth Plagueis (ISBN: 9783442380459)
    James Luceno

    Star Wars™ Darth Plagueis

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EkstasederKrawatte

    Ich habe das Buch geradezu verschlungen und war absolut gefesselt von den Geschehnissen, die zum Teil bis in die Zeitachse von Episode 1 & 2 hineinreichen. Mit der Darth Bane Reihe einer meiner liebsten Star-Wars Romane. Sehr  zu empfehlen.

  17. Cover des Buches Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite (ISBN: 9783734161063)
    Christie Golden

    Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite

     (13)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Macht hin oder her, wenn man von ihr berührt wird, gerät man unweigerlich in Versuchung. Asajj Ventress ist im Star Wars Universum nicht nur mit offenen Armen willkommen geheißen worden, sie hat mehr als einmal die Wege der mächtigsten Jedi gekreuzt die wir kennen. Aktuell verdient sie ihr Geld als Kopfgeldjägerin und geht ihrem ehemaligen Meister Count Dooku aus dem Weg. Dieser hingegen verübt ein Verbrechen nach dem anderen an den verschiedenen Völkern der Republik und dem Jedi-Rat bleibt kein anderer Ausweg, als dass sie ein Attentat auf ihn verüben müssen. Denn erst wenn er nicht mehr ist, wird das Blutvergießen endlich ein Ende finden. Wie wir aus Star Wars: The Clone Wars wissen, dauert der Krieg wahrlich schon viel zu lange.

    Der Rat schickt nun Quinlan Voss aus, ein Jedi, welcher nicht immer den geraden Weg gegangen ist, aber in vielen Bereichen mit der Macht bestens vertraut ist. Er soll sich zuerst Asajj nähern und sie überreden mit ihm zusammen Dooku zu töten. Diese Phase des Buches liest sich so schnell, dass man wünschte, sie würde nicht aufhören. Die kleinen Sticheleien untereinander und die verstohlenen Blicke, welche am Ende zu Liebe führen, finden hier ihren Anfang. Ja, richtig gelesen, Asajj Ventress ist mehr als nur das kalte Monster, welches man sonst so kennt. Quinlan hingegen ist von Anfang bis Ende ein sehr sympathischer Charakter, auch wenn er seine Schwächen hat, wie eben jedes Lebewesen.

    Genau diese macht sich aber auch der dunkle Lord zu nutzen. Nachdem Asajj sich schon ordentlich um Voss gekümmert hat und ihm die ersten Wege zur dunkeln Seite gezeigt hat, vollendet er nun das Werk. Genau darum geht es in der zweiten Hälfte des Buches. Neben dem eigentlichen Auftrag Dooku zu töten, wird hier wieder der Kampf Hell gegen Dunkel aufgezeigt. Die Macht im inneren und das Zerreißen der Seele auf der Suche nach dem richtigen Weg. Nicht jeder schafft den Sprung wieder hinaus und Quinlan hält nur eine Person am Leben - Asajj Ventress. Nicht das hier etwa eine schmalzige Liebesgeschichte geschrieben wurde, es geht eher darum aufzuzeigen, wie sehr sich zwei einsame Herzen finden und ihren Hass und Trauer im Innern umwandeln in ein Gefühl, dass für beide unmöglich gehalten wurde.

    Da Star Wars gern den Weg des Dramas geht, müsst ihr am Ende schon mit ein wenig Gänsehaut rechnen. Dafür werdet ihr unentwegt mit vielen Kämpfen und Jagden belohnt. Hier wird ein Kopfgeld eingeholt, da eine Flucht vor Dooku und seinen Droiden. Schön fand ich auch die Einbindung aller bekannten Figuren zu dieser Zeit. Von Boba Fett, über Yoda, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker oder Mace Windu, alle sind dabei und spielen überraschend nur eine Nebenrolle. Die beiden Hauptfiguren Asajj Ventress und Quinlan Voss schreiben hier mehr als ihre eigene Geschichte und ich hätte mich wirklich gefreut, wenn diese Geschichte auch optisch noch einmal umgesetzt worden wäre, denn die Qualität und die Tragik ist weitreichend und mitreißend.

    Fazit:

    Möge die Macht mit ihr sein... Christie Golden fühlt sich in den Sternen ob in Star Trek: Voyager oder wie hier in Star Wars mehr als wohl und das spürt man auch. Die Geschichte reißt den Leser von Anfang an mit. Man wünscht sich das Dooku endlich sein Ende findet und Quinlans Art das Leben zu sehen und zu erleben, bringt selbst das kälteste Herz der Galaxis zum erweichen. Mutig, taktvoll, ehrlich und mit einer schönen Mischung aus hetzenden Szenen und ruhigen liebevoll gestalteten Momenten, hat Star Wars hier viel mehr zu bieten, als in manch Hauptgeschichte.

    Matthias Göbel

    Autorin: Christie Golden
    Übersetzung: Tobias Toneguzzo, Andreas Kasprzak
    Broschur: 409 Seiten
    Verlag: Blanvalet Verlag
    Erscheinungsdatum: 21.11.2016
    ISBN: 9783734161063

  18. Cover des Buches Star Wars: Schatten der Königin (ISBN: 9783833236365)
    E. K. Johnston

    Star Wars: Schatten der Königin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Padmé Amidalas Zeit als Königin von Naboo neigt sich dem Ende. Wie soll ihr Leben nach dieser politischen Karriere weitergehen, in der sie alles für ihren Heimatplaneten geopfert hätte? Als die neue Königin sie bittet, als Senatorin Naboo im Galaktischen Senat zu vertreten, ergreift sie die Chance. Doch im Senat geht es nicht nur um die Interessen eines Planeten, sondern um Dutzende. Wie ist die neue Rolle mit Padmés Werten und Erfahrungen zu vereinen? Und wem kann sie im politischen Ränkespiel vertrauen?

    Fazit: "Schatten der Königin" spielt zeitlich zwischen den Filmen "Die dunkle Bedrohung" und "Der Angriff der Klonkrieger". Für mich war es mein erstes Star-Wars-Buch, die Filme habe ich jedoch alle schon zur Genüge gesehen. Da Padmé für mich die spannendste Frauenfigur aus dem Franchise ist, habe ich nun also zu diesem Buch gegriffen. Zu aller erst: Wenn man nicht sowieso schon in der Star-Wars-Materie drin ist, wird die Handlung wohl nicht sehr durchsichtig sein. Mir gelang es aber ganz gut, mich einzufinden, auch wenn ich ein wenig Zeit brauchte, bis mich das Geschehen auch fesseln konnte. Interessant war vor allem, wie und mit wem Padmé sich verbündet hat, aber auch ein paar Verbindungen zu vorheriger oder zukünftiger Handlung haben mich schmunzeln lassen.

    Empfehlung: Für eingefleischte Star-Wars-Fans ist das Buch zu empfehlen.

  19. Cover des Buches Star Wars™ - Episode II - Angriff der Klonkrieger (ISBN: 9783734160639)
    R.A. Salvatore

    Star Wars™ - Episode II - Angriff der Klonkrieger

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Teil 2 der Star Wars - Reihe setzt 10 Jahre nach den Ereignissen von Band 1 an.
    Ging es dort noch zu einem großen Teil um die Handelsföderation und um die Erklärung rund um die Jediritter, so wird man diesmal mitten hinein in die Handlung gestoßen. Es gibt wenige Rückblenden auf den Vorgänger, was jedoch auch nicht notwendig ist. Die Figuren sind bekannt und der Schreibstil wieder genauso flüssig wie beim ersten Teil.

    Hinzu kommt, dass einige Aspekte - vor allem in Hinblick auf Anakins Mutter - diesmal mehr ausgearbeitet sind und man somit noch tiefer in die Gefühlslage des Padawan eintauchen kann.

    Da einzige kleine Manko sind diesmal die doch sehr oft auftauchenden Rechtsschreibfehler. Manche springen einem regelrecht ins Auge, aber an der Story selbst lässt sich nichts negatives sagen.

    Fazit: Science Fiction Fans kommen mit der Star Wars-Reihe voll auf ihre Kosten und ich mach mich jetzt mal über Band 3 her :)
  20. Cover des Buches Rogue One (ISBN: 9783764531799)
    Alexander Freed

    Rogue One

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Ich dachte, dass das Buch jetzt nicht viel mehr parat halten würde, als der Film. Doch ich wurde positiv überrascht. Alexander Freed hat wirklich meisterhaft geschafft, die Charaktere sehr viel tiefgründiger zu beleuchten, als das im Film der Fall gewesen war.
    Das Buch ist sehr viel anders geschrieben als »Der Auslöser« aber trotzdem hat man das Gefühl, den zweiten Band der Geschichte zu lesen.
    Zunächst habe ich kaum den Autorenwechsel gemerkt. Doch das änderte sich im Verlauf des Buches schnell.
    Es ist definitiv mehr Action vorhanden als im "Vorgänger".
    Sichtwechsel lassen die Gefühle der Charaktere deutlich werden. Lyras Tod liest man aus zwei Perspektiven: aus Lyras und aus Jyns. Beides ist interessant zu lesen, da dadurch Emotionen im Spiel sind, die man im Film nicht sehen konnte. Man konnte sie höchstens erahnen. Solche Wechsel der Perspektiven ziehen sich durch das ganze Buch, was die Dramatik und Spannung aufrechterhält.
    Der Autor hat sich wirklich Gedanken gemacht und sogar Szenen geschrieben, die man im Film gar nicht sieht.
    Dramatische und schreckliche Passagen liest man, als der Todesstern Jedha City vernichtet.
    Es werden die Tätigkeiten, Gedanken und Sorgen einiger ahnungsloser Bewohner beschrieben, kurz bevor jeder einzelne von ihnen starb. Der Autor gab sich die Mühe, einzelne Schicksale und Geschichten anzudeuten; er gab den Personen Namen, sodass der Angriff des Todessterns doppelt grausam rüberkam. Schrecklich aber genial geschrieben. Ich hatte eine Gänsehaut, als ich diese Textstellen las.
    Generell finden sich in diesem Buch so viele endgültige Formulierungen, die die Spannung und Dramatik steigen lassen. Aber auch die Düsternis der gesamten Geschichte.
    Leider ist hier wieder derselbe Übersetzer am Werk gewesen, wie schon in den letzten beiden Star-Wars-Romanen, die ich las. Das hat mich wieder genervt und den Lesefluss ein wenig gestört, da natürlich wieder Fehler vorhanden waren.
    Beim Datentresor auf Scarif konnte sich der Übersetzer zwischen den Artikeln "der" und "die" anscheinend nicht richtig entscheiden. Aus "Wolkenkratzern" wurden wieder "Wolkenschneider" und auf Seite 410 liest man sogar einmal "Rogue Eins". Bei den Fehlern wollte ich zwischendurch echt schreien.
    Trotzdem ist dieses Buch ein genial geschriebenes Werk mit wirklich spannenden Szenen und einem guten Einblick in die Gefühlswelten der einzelnen Charaktere. Insbesondere Jyn kann man nach Lesen des Buches weit besser verstehen und einschätzen.
    Ich habe dieses Buch wirklich sehr, sehr gerne gelesen.

    Mein Fazit:
    Ein sehr spannendes, dramatisches und düsteres Buch zum Film, das Aufschluss über Gedanken und Gefühle der Protagonisten gibt. Sehr empfehlenswert für Fans des Filmes.
  21. Cover des Buches William Shakespeares Star Wars - Fürwahr eine neue Hoffnung (ISBN: 9783833228667)
    Ian Doescher

    William Shakespeares Star Wars - Fürwahr eine neue Hoffnung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    Das gesamte Buch stellt die Ereignisse der vierten Star-Wars-Episode in Form eines Theaterstücks in Art von Shakespeare dar. In fünf Auszügen und unterschiedlichen Szenen wird dabei in Versform wiedergegeben, was wir aus dem bekannten Film kennen.
    Besonders toll fand ich die gereimten Wortmeldungen des Chors.
    Außerdem stellt Ian Doescher stilecht alle Protagonisten unter der Überschrift "Dramatis Personae" vor. Im Nachwort stehen interessante Fakten zur Entstehung dieser Bücher. Hier werden auch die Parallelen zwischen den Star-Wars-Geschichten und Shakespeare erläutert, was interessanter ist, als sich das manch einer denken wird. Das Nachwort trägt nach der Lektüre nochmal maßgeblich dazu bei, dass die Arbeit, die in diesem Buch steckt entsprechend gewürdigt wird. Aber auch das Verständnis für die Umsetzung wird vertieft.
    Eine große Besonderheit sind die wunderschönen Illustrationen im Buch, die alles noch hochwertiger erscheinen lassen.

    SCHREIBSTIL:

    Wie bereits erwähnt, wird das gesamte Buch in Versform wiedergegeben. Bei der Übersetzung wurde dabei darauf geachtet, dass die Versform der Art entspricht, in der auch die Werke von Shakespeare übersetzt wurden. Dazu finden sich ebenfalls Informationen im Nachwort, die sehr interessant sind.
    Trotz der Versform hat sich das Buch unheimlich schnell und gut gelesen. Ein gewisser Humor entsteht durch die Art des Schreibstils und ich musste häufig über die Formulierungen schmunzeln.

    FAZIT:

    Die Kombination von Star Wars und Shakespeare wirkt zunächst vielleicht abwegig, doch dieses Buch beweist das Gegenteil. Es passt beides besser zusammen als gedacht und es entsteht ein einmaliges Leseerlebnis für jeden Fan. Die Illustrationen tun ihr übriges und ich blieb nach dem Lesen über alle Maßen begeistert zurück.

    Was für eine überraschende Kombination von Shakespeare und Star Wars! Ein gelungenes Experiment, welches durch einen ganz einzigartigen Charme überzeugt und mich völlig begeistern konnte. Ein großartiges Buch für echte Fans.

  22. Cover des Buches Star Wars™ - Episode I - Die dunkle Bedrohung (ISBN: 9783837136456)
    Terry Brooks

    Star Wars™ - Episode I - Die dunkle Bedrohung

     (9)
    Aktuelle Rezension von: agnesxu
    Ich kannte Star Wars als kleines Kind nur durch die Filme, weswegen dieses Hörbuch eine ganz neue Welt für mich war und ein ganz neuer Einblick. 
    Es wurde super schön vorgelesen und war keine Sekunde langweilig, oder langatmig.

    Mir wurde eine ganz andere Sicht auf die Geschichte geliefert und ich fand es toll. Man kann es mit der ganzen Familie an einem Sonntagmorgen unter einer Decke gekuschelt hören.
  23. Cover des Buches Star Wars™ Thrawn - Allianzen (ISBN: 9783734161742)
    Timothy Zahn

    Star Wars™ Thrawn - Allianzen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchina

    Nachdem mich der erste Band über Thrawn mich überrascht und begeistert hat freute ich mich auf Band 2 und hatte auch gewissen Erwartungen. Nachdem Band 1 Thrawn vorgestellt wurde ihn aber weiterhin ein mysteriöser Schleier umgab bekommt Thrawn bei Band zwei Darth Vader an die Seite gestellt. Diese müssen im Auftrag des Imperators eine geheimnisvolle Aufwallung der Macht in einem entfernten System aufklären. Diese beiden Alphamänner geraten aneinander und sind gleichzeitig fasziniert voneinander. Nach und nach wird deutlich, dass die beiden sich schon früher begegnet sind.

    Die Handlung wechselt nun immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Dies soll eigentlich die Spannung erhöhen aber irgendwie gelingt dies dem Autor nicht. Für mich wird dadurch eher Spannung genommen. Beide Handlungsstränge hätten meiner Meinung nach für sich einen Roman ergeben. Für mich sind sie zu komplex als, als ein Buch zu funktionieren. Für mich funktioniert Darth Vader als Gegenpart zu Thrawn auch nicht. Thrawn, der mich schon im ersten Buch sehr beeindruckt hat, überflügelt Darth Vader deutlich. Darth Vader wirkt oft wie ein hitzköpfiger Junge gegenüber Thrawn. Thrawn bleibt auch in diesem Roman weiterhin mysteriös und viel mehr erfährt man nicht über ihn.

    Insgesamt ist dieser Band deutlich schwächer als Teil zwei. Thrawn und Darth Vader als gleichberechtigte Partner zusammen darzustellen, funktionierte meiner Meinung einfach nicht. Der Roman ist beiden imposanten Figuren des Star Wars Universums nicht gerecht geworden. Das Ende ließ mich etwas ratlos zurück, es fehlte ein wirklicher Aha Effekt. Das Buch hat sich dennoch ganz gut gelesen, denn Schreiben kann der Autor, aber für mich verlor sich einfach der rote Faden. Am Ende fehlte mir die Erkenntnis, auf was sollte das alles rauslaufen. Ein häufiges Problem bei Triologien, der zweite Teil kann sich nicht richtig emanzipieren. Deswegen bin ich sehr gespannt auf den letzten Band. Ich hoffe sehr, dass Thrawn mehr in den Fokus rückt, ähnlich wie bei dem ersten Teil, denn er ist einfach eine unglaublich interessante Figur.

  24. Cover des Buches Der Krieg ist nicht vorbei (ISBN: 9783734160714)
    Chuck Wendig

    Der Krieg ist nicht vorbei

     (11)
    Aktuelle Rezension von: AmaliaZeichnerin

    Diversitätsthemen:
    schwuler Protagonist, BI_PoC, Gesellschaftskritik (Unterdrückung u.a.)

    Rezension

    Dieser Roman wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Perspektivträger erzählt, im Präsens und der dritten Person. Das Präsens sorgt insbesondere bei den zahlreichen Action-Szenen für eine starke Unmittelbarkeit, ich fühlte mich mitten im Geschehen.

    Hier gibt es einen ganze Fülle an Schauplätzen, auf Planeten und im All. Bereichert wird der Roman noch zusätzlich zu kurzen Einschüben, die wiederum andere Schauplätze und andere Handlungsträger*innen haben, darunter auch – und das kann ich sagen, ohne etwas zu spoilern – in einem Fall Han Solo und Chewbacca. Diese Einschübe wirken teilweise fast wie Kurzgeschichten, da sie nicht direkt in Zusammenhang mit der sonstigen Handlung stehen, aber natürlich im selben Universum angesiedelt sind. Anfang haben mich diese Einschübe etwas verwirrt, da ich so eine Erzählstruktur selten in Romanen gefunden habe, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

    Woran ich mich auch erst mal gewöhnen musste, war dass teilweise die Perspektivträger innerhalb eines Kapitels wechseln, was optisch nur durch eine Leerzeile angedeutet wird.

    Allerdings erinnern diese mitunter schnellen Wechsel wiederum an die Dramaturgie in einem Star Wars Film, denn in denen gibt es ja auch oft schnelle Szenenwechsel.

    Die Hauptpersonen in diesem ersten Teil der Trilogie sind ein Ex-Imperialer, eine Kopfgeldjägerin, die Pilotin Norra Wexley und ihr halbwüchsiger Sohn Temmin, der außerdem von einem interessanten Droiden namens „Mister Bones” begleitet wird. Aber auch die Situation ihrer Gegner aus dem Imperium wird in eigenen Szenen geschildert, insbesondere ist hier eine Admiralin Handlungsträgerin.

    Dass einer der Protagonisten schwul ist, wird offen erwähnt, allerdings nicht schon auf den ersten Seiten, sondern relativ spät. Und auch dann entsteht zum Glück kein Drama daraus, die Charaktere sprechen kurz darüber und gehen danach einfach dazu über, sich wieder um die anliegenden, dringenden Dinge zu kümmern.

    Insgesamt hat der Roman für mich alles, was Star Wars ausmacht – eine diverse Welt mit unzähligen Planeten, Action, viel Politisch-Strategisches, interessante Charaktere und hier und da überraschende Wendungen.

    Der Roman endet nicht mit einem Cliffhanger und kann ohne Probleme auch in sich abgeschlossen gelesen werden. Aber es wird natürlich deutlich, dass weitere Abenteuer auf die Charaktere warten.


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