Bücher mit dem Tag "sprengsel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sprengsel" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783453317109)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

     (253)
    Aktuelle Rezension von: greenBear

    Ich habe lange Zeit nach den besten Fantasy-Serien gesucht, eine lange Liste erstellt und beschloss mit den Sturmlicht Chroniken anzufangen. 


    Ein großartiger Start in eine (wie ich später feststellen durfte) großartige Serie. Das Wechseln zwischen den vielen Charakteren fand ich manchmal etwas anstrengend. Das Magiesystem finde ich sehr spannend mit vielen Rätzeln und die Charaktere gefallen mir im Allgemeinen auch gut. Dabei muss ich Kaladin ganz als meinen Favoriten betiteln. Shallan fand ich ehrlich gesagt etwas nervig zu Weilen. Ich bin bereits bei Band 8 der Serie und habe es leider versäumt, meine Gedanken aufzuschreiben, weshalb ich keine ausführliche Rezension gebe.

  2. Cover des Buches Die Worte des Lichts (ISBN: 9783453318236)
    Brandon Sanderson

    Die Worte des Lichts

     (121)
    Aktuelle Rezension von: greenBear

    Schwächer als die ersten beiden Bänder.

  3. Cover des Buches Der Pfad der Winde (ISBN: 9783453317680)
    Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

     (173)
    Aktuelle Rezension von: greenBear

    Die ersten beiden Bücher der Reihe stellen so etwas wie ein Intro dar. Mich hat es voll und ganz überzeugt. Vor allem das Ende ließ mich mehr als nur Hungrig auf das dritte Buch zurück.

  4. Cover des Buches Die Tänzerin am Abgrund (ISBN: 9783453317697)
    Brandon Sanderson

    Die Tänzerin am Abgrund

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    "Die Tänzerin am Abgrund" wird als Teil 7 der Sturmlich-Chroniken betitelt, ist aber eher eine Novelle, ein kleiner Zwischenteil, die einen Charakter der Chroniken näher beleuchtet und ihr eine eigene Geschichte gibt.

    Die Novelle spielt zwischen "Stürme des Zorns" und "Ruf der Klingen", kann aber auch unabhängig gelesen werden.


    In dem Buch geht es um ein Abenteuer, das Lift erlebt. Sie wird in den Büchern zuerst in einem Zwischenkapitel eingeführt und bekommt dann immer wieder keinere Auftritte. Ganz am Ende spielt sie eine bedeutende Rolle.

    Lift ist ein ganz anderer Charakter als die anderen Strahlenden Ritter. Sie ist eine Grattänzerin und kann sich "großartig" machen, benötigt dafür aber kein Sturmlicht, sondern nur Essen. Ihr Sprengsel Wyndel nennt sie immer einen Bringer der Leere. Lift nimmt kein Blatt vor den Mund, interessiert sich beinahe ausschließlich nur für Essen und dafür, dass sie keine Pflichten übernehmen muss. Sie hat ihren Freund Gawz dazu gefohlen, der neue Kaiser von Azir zu werden und wird deswegen in diesem Königreich verehrt. Um dieser Verehrung zu entkommen, reist sie nach Taschikk, einem Land, das bisher kaum Beachtung in den Chroniken fand. So hat der Leser die Möglichkeit, auch dieses kennenzulernen. In Taschikk findet Lift heraus, was sie eigentlich wirklich im Leben möchte - auch alte Freunde trifft man wieder wie Szeth-Sohn-Sohn-Vallano oder Nin, der Herold der Gerechtigkeit. 


    Lift ist einer von Brandon Sandersons Lieblingscharakteren und ich kann das verstehen. Sie zu schreiben muss eine Menge Spaß machen, denn Lift tut ihr eigenes Ding, macht nur Chaos und nimmt nur wenig wirklich ernst. Das bringt in der sonst so ernsten Alethi-Umgangsform einen gewissen Witz mit rein, den ich doch sehr genossen habe. Man kann Lift gerne haben, wenn man sich auf sie einlässt, ich kann mir aber auch vorstellen, dass viele sie nervig finden könnten.


    Schön fand ich die Beschreibungen von der Stadt Taschikk und auch im Storyverlauf hat Brandon Sanderson wieder einmal gezeigt, wie gut er einzelne Fäden am Ende zusammenführt und grandioses Foreshadowing betreibt. Ich mochte die Geschichte um Lift und Wyndel gerne, vor allem, weil sich hier eine essentielle Szene für ihren Weg als Strahlende am Ende herauskristallisiert. 


    Wyndel finde ich als Sprengsel richtig klasse! Er hat eine andere Art an sich, will seine Aufgabe erfüllen und eigentlich nur seine Ruhe haben, aber muss sich mit Lift begnügen. Er scheint es zu bedauern, gleichzeitig Lift aber auch zu respektieren und zu mögen, denn er tut alles, was sie von ihm verlangt. Die Beziehung von Lift zu Wyndel ist großartig und sehr dynamisch dargestellt und anders als die anderen Sprengsel-Mensch-Beziehungen, die man sonst kennt :3


    Die Novelle lohnt sich auf jeden Fall zu lesen. Sie ist witzig, hat eine tolle Geschichte und ein dynamisches Hauptcharakter-Paar :D Außerdem ist sie eine gute Ergänzung zu den Sturmlicht-Chroniken und von dieser Welt kann ich ja nie genug bekommen :3 



  5. Cover des Buches Die Stürme des Zorns (ISBN: 9783453318649)
    Brandon Sanderson

    Die Stürme des Zorns

     (97)
    Aktuelle Rezension von: greenBear

    Leider erinnere ich mich größtenteils an negative Aspekte, daher ist meine Rezension nicht wirklich für voll zu nehmen hahaha.

  6. Cover des Buches Der Ruf der Klingen (ISBN: 9783453320901)
    Brandon Sanderson

    Der Ruf der Klingen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Mit "Ruf der Klingen" wird der dritte Band der Sturmlich-Chroniken Brandon Sanderson eingeleitet. Ich habe dieses Buch endlich lesen können und schäme mich dafür, es ein halbes Jahr in meinem Regal liegen gelassen zu haben, ehe ich es zu Hand genommen habe - denn der, im Deutschen, fünfte Teil war einfach nur atemberaubend!

    Von der ersten Seite an war ich total gefesselt. Die Geschichte setzt direkt an die Geschehnisse von Band 4 an und wir verfolgen, wie sich die Alethi in dem Turm von Urithiru einleben, dich koordienieren und zusammenarbeiten müssen. 

    Wie immer gibt es verschiedene Sichten, aus denen geschildert wird - aber es kommen auch immer mehr dazu: Dalinar, Adolin, Kaladin und Schallan sind Pflicht. Aber auch Navani, Jasnah und Brücke Vier sowie Moasch kamen gerade im letzten Dritten zum Einsatz. Gerade die Kapitel mit Brücke Vier haben mir besonders gut gefallen, die Charaktere, die man in Band 1 und 2 zu lieben gelernt hat, haben hier ihre eigene Stimme bekommen! Man erfährt so viel über die Charaktere, die dadurch eine ganz neue Tiefe erhalten haben.

    Auch die Charakterentwicklung war wieder da - vor allem bei Schallan merkte ich es sehr deutlich, wie sehr sie sich im Gegensatz zu ihrem ersten Auftritt verändert hat. Aber auch die Charakterentwicklung von Renarin fand ich toll! Ich mochte den jüngeren der Kholin-Brüder schon immer und fand es schade, dass er oft nur am Rande drankam. Aber jetzt, in Teil 5 fäng Renarin an, sich seine eigene Rolle zu suchen und ich finde es sehr spannend, dabei sein zu dürfen und seinen Werdegang in Erfahrung zu bringen.

    Dann die Geschichte - es gibt mehrere große Handlungsstränge und puh, ich hoffe, ich bekomme alle halbwegs auf die Reihe xD 

    Schallen, die versucht, die Geheimnisse des Turms zu lüften und dabei auf noch mehr Mysterien stößt, ihre Zusammenarbeit mit den Geisterblütern, um an Informtationen über ihren Bruder zu kommen, ihr Lichtweben ... Oh, und die Gespräche mit Muster waren wieder einmal herrlich. Ich sage nur: KEINE PAARUNG! XD 

    Kaladin, der versucht, die verwandelten Parscher zu erforschen, Brücke Vier beibring, Sturmlicht in sich aufzusaugen und abei Pläne schmiedet, Kholinar zu retten. Gerade der Part mit den Parschern war ebenfalls sehr, sehr spannend! Ich mochte es total, zu sehen, wie sie sich seit dem Ewigsturm entwickelt haben und bin an mehreren Stellen überrascht worden. Das ist ein Punkt, den ich in den Büchern so nicht erwartet habe und er hat mir dadurch irgendwie nur umso besser gefallen.

    Und Dalinar, der sich zu seiner Liebe zu Navani bekennt und herausfindet, was eigentlich die Wüstwerdungen bedeuten, die Bringer der Leere und was die Herolde getan haben. Da wurde sogar der Bogen zum Prolog von Band 1 geschlagen (!) und alles hat ein halbwegs logisches Bild ergeben - mit den ganzen Fragen und Geheimnissen, die noch nicht beantwortet und erforscht wurden. Dieser Teil der Gschichte war sehr spannend und ich war aufgeregt wie ein kleines Kind, als ich die einzelnen Teile endlich zu einem Puzzle zusammensetzen konnte. Sein Weg, die großen Herrscher für seine Koaltion zu gewinnen, war überdies auch spannend, und man hat auch einen alten Charakter wiedergetroffen, den ich sehr genossen habe: Lift. Über sie gibt es auch eine Novelle und auf die freue ich mich auch schon sehr!

    Und Adolin, der damit beauftragt wird, den Mörder von Sadeas zu finden ... ja, ja ... Dieser Strang verbindet sich mit dem von Schallen und war wirklich spannend gestaltet. DIe Auflösung war genial!

    Und dann - das war das absolute Highlight für mich! - wurde wieder eine weitere Vergangenheit beleuchtet: Dalinar! Oh, ich habe mich so gefreut, endlich von ihm zu lesen und noch aufgeregter war ich, als lange Geheimnisse (wie z.B die Erinnerungen an seine Frau) gelüftet wurden! Diese Passagen waren für mich am stärksten, denn sie haben Dalinar so gezeigt, wie er war und ihm dadurch noch einmal eine ganz neue Tiefe gegeben. Der Schwarzdorn war nicht nur eine Gestalt aus der Vergangenheit, sondern REAL - und ich muss sagen, dass der Schwarzdorn mir selbst auch echt Angst bereitet hat. Diese Veränderung - vom Schwarzdorn zum Politiker, der Dalinar versucht, zu sein, ist so unfassbar, so gut und vor allem aber auch so interessant! Wenn ich die Passagen über Dalinar früher gelesen hätte, hätte ich ihm sein politisches Gehabe niemals abgekaugt und genau das ist es ja auch, worauf sich auch die Herrscher der anderen Reiche stürzen. Die Politik, dass Dalinar versucht, die anderen für eine große Koalition gegen die Bringer der Leere zu gewinnen, war durch die Rückblenden viel verständlicher und nachvollziehbarer. Ich muss sagen, dass dieses Buch wegen den Rückblenden zu Dalinar mein absoluter Liebling in den Sturmlicht-Chroniken gewesen ist. 

    Das Buch ist mit über 900 Seiten wahrlich keine leichte Lektüre, aber ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es war so flüssig geschrieben, so spannend und interessant und zog sich nie in die Länge. Der verschiedene Perspektivenwechsel sorgt dafür, dass man sich immer denkt: Ah, noch ein Kapitel. Oh, Dalinars Vergangeheit, das muss ich auch noch lesen ... und schon hatte ich 300 Seiten an einem Tag weg ^^'


    Für mich sind die Bücher von Brandon Sanderson die Besten, die ich je gelesen habe. Ich liebe alles an ihnen; die Geschichte, die Charaktere und diese beschriebene Epik. Ich freue mich schon darauf, weiterzulesen, denn Band 6, Die Splitter der Macht, befindet sich ebenalls schon in meinem Besitz *_* 

  7. Cover des Buches Die Splitter der Macht (ISBN: 9783453424883)
    Brandon Sanderson

    Die Splitter der Macht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Paetzoldania

    ... dieses Buch benötigt für meinen Geschmack leider viel, viel zu lange um endlich Fahrt aufzunehmen.
    Ich fand es in den vorherigen Büchern schon oft recht ruckelig, wie oft ständig zwischen den unterschiedlichen Hauptcharakteren hin und her gesprungen wird, hinzu kommen die ganzen kleinen Storys der ebenso wichtigen Nebencharaktere. Man taucht in eine Geschichte ein - zack, nächste und wieder nächste und nochmal nächste... usw. Das hat dieses Buch eindeutig übertrieben, indem es zusätzlich extrem zwischen den unterschiedlichen Zeitverläufen hin und her springt. Ein zusammengefasster Prolog über die Vergangenheit von Dalinar (so wie es beispielsweise Hennen und Corvus in der Phileasson Saga machen) hätte mir das Lesen viel angenehmer gestaltet. Denn die Geschichte ist eindeutig fesselnd! So habe ich ständig etliche Handlungsstränge im Kopf - und wenn ich das Buch mal länger zur Seite gelegt habe, viel es mir recht schwer mich erneut einzulesen. Dass ich überhaupt ein Buch länger zur Seite lege...

    Die letzten 150 Seiten sind dann ganz nach meinem Geschmack (SPOILER): Alle Charaktere treffen sich an einem Ort des Geschehens, alles fließt ineinander über, die zuvor so mühselig gesammelten Puzzleteile schieben sich endlich zu einem Bild zusammen. ENDLICH.

    Ich hoffe sehr, dass die folgenden Bücher wieder mehr den zu Beginn ähneln. Kaladins Geschichte ist nach wie vor aus meiner Sicht die beste und am liebevoll gestalteste. Sein Charakter hat sich mehr in der Gegenwart entwickelt. Syl ist mir auch eindeutig sympathischer als der grummelnde Sturmvater :) Nichts desto trotz birgt die Geschichte rund um Dalinar einige heftige Details. Ich bin dennoch der Meinung dass sich diese auch hätte schneller erzählen lassen.

    Das Buch hat eigentlich mehr Sterne verdient. Ich hätte sicher mehr gegeben, wäre es nicht in so entsetzlich viele Kleinteile zerlegt worden nur um der Erzählhandlung und Folgelogik starr zu folgen. So verhungert der Leser auf dem Weg des Spannungsbogens nahezu jämmerlich um dann einen viel zu kurzen Höhepunkt der Dramatik zu erleben und nun völlig fertig auf dem Boden des nächsten Ausblicks zurückgelassen zu werden.

  8. Cover des Buches Der Rhythmus des Krieges (ISBN: 9783453322479)
    Brandon Sanderson

    Der Rhythmus des Krieges

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    „Das ist es, was der Krieg mit uns allen macht. [...] Er frisst uns auf und spuckt uns verstümmelt wieder aus.“ (Zitat aus Der Rhythmus des Krieges)

    Der Rhythmus des Krieges ist der siebte Band der epischen High-Fantasy-Reihe Die Sturmlicht-Chroniken von Brandon Sanderson und meiner Meinung nach so spannend wie die Vorgänger.

    Wie im ersten, dritten und fünften Band der Reihe gibt es einen Prolog, der in der Nacht spielt, in der der alte Alethi-König Gavilar ermordet wird. In diesem Band werden die Ereignisse aus der Sicht von Navani erzählt, wodurch eine neue Seite von Gavilars Persönlichkeit und weitere Details seines Plans offenbart werden.

    Seit den Ereignissen am Ende von Die Splitter der Macht ist ein ganzes Jahr vergangen. Inzwischen gibt es viele neue Strahlende Ritter. Die Koalition der Monarchen führt mit ihren Truppen weiterhin Krieg gegen Odiums Anhänger und plant eine Großoffensive an einem der Kriegsschauplätze. Doch auch der Feind schläft nicht und hat einen Plan, dessen Gelingen den Krieg ein für alle Mal zu seinen Gunsten entscheiden könnte.

    Schallan erfährt währenddessen durch eine Geheimmission in den ehemaligen Kriegslagern von einem möglichen Spion der Geisterblüter unter ihren eigenen Leuten. Das und eine letzte unausgesprochene Wahrheit über ihre Vergangenheit, von der sie glaubt, dass alle ihre Freunde sie verlassen würden, wenn sie davon erfahren würden, machen ihr schwer zu schaffen.

    Kaladin leidet noch immer sehr unter seinem traumatischen Erlebnis in Kholinar. Er hat ständig Albträume und auch auf sein Verhalten im Kampf wirkt sich sein Zustand aus. Schließlich muss er die Konsequenzen daraus ziehen.

    Dalinar ist in diesem Band nur ein Nebencharakter. Dafür gibt es einige Kapitel aus der Sicht von Navani, die mit ihren Gelehrten weiterhin versucht, Urithirus Geheimnisse zu lüften und neue Fabriale entwickelt. Außerdem erhält sie mysteriöse Botschaften.

    Wie bisher ist der nach dem Prolog folgende Hauptteil in mehrere Teile geteilt, diesmal sind es wie in Der Ruf der Klingen wieder nur zwei. Und auch diesmal gibt es mehrere Zwischenspiele. Eines davon, das aus der Sicht von Syl erzählt wird, so dass man einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt, ist eins meiner Lieblingskapitel dieses Bandes.

     Die Danksagung ist wie in den beiden vorherigen Bänden als Vorwort noch vor dem Inhaltsverzeichnis zu finden. Diesmal gibt es wieder keine Schlussbemerkung, da es sich bei Der Rhythmus des Krieges um den ersten Teil der Übersetzung des vierten Bandes der Reihe im Oriignal handelt. 

    Aber wie immer gibt es einen Anhang über die Magie in Roschar, der wieder ein bisschen erweitert wurde, diesmal um Informationen zur Fähigkeit des Steinformens. Nach dem Anhang kommt wie in Der Weg der Könige, Die Worte des Lichts und Der Ruf der Klingen wieder eine Leseprobe des nächsten Bandes, Der Turm der Lichter.

    Den Schreibstil ist wie immer flüssig und sehr angenehm. Die Beschreibungen der Welt und besonders der Gedanken und Gefühle der Hauptcharaktere sind gewohnt detailliert, so dass sie wieder wirklich lebendig wirken und ich mich auch diesmal gut in sie hineinversetzen konnte.

    In Der Rhythmus des Krieges gibt es wieder Enthüllungen und Erklärungen zu einigen Hintergründen, wie zum Beispiel zu den Absichten der Geisterblüter und zu den Verschmolzenen, sowie ein paar für mich überraschende Wendungen und actionreiche Stellen mit Kämpfen. Letztere sind besonders auf den ersten 200 Seiten und gegen Ende vorhanden, aber auch dazwischen wird nicht nur geredet. Insgesamt sind es aber eher wieder etwas weniger als im vorherigen Band.

    Offensichtliche Übersetzungsfehler gibt es wie in den vorherigen Bänden leider auch in Der Rhythmus des Krieges. Aber auch dieses Mal sind es im Vergleich mit der Gesamtmenge der Wörter nicht allzu viele, so dass die Übersetzung also wieder gut ist.

    Kapitel mit Rückblicken in die Vergangenheit eines Hauptcharakters sind in Der Rhythmus des Krieges nicht vorhanden. Das finde ich ein bisschen schade, denn irgendwie mochte ich das immer.

    Die Atmosphäre ist wie in den vorherigen Bänden eher düster. Hier und da ist aber auch dieses Mal wieder ein bisschen Humor eingestreut. Diesbezüglich haben mir zum Beispiel wieder einige Kommentare von Schallan und Syl gefallen.

    Die künstlerische Gestaltung ist wie immer ausgezeichnet. Wie bisher gibt es eine Reihe von schwarz-weißen Illustrationen. Diesmal gehören dazu ein paar, die verschiedene Arten von intelligenten Sprengseln zeigen, und eine, die eine Kriegsform und eine Flinkform der Sänger zeigt. Letztere finde ich auch schön, obwohl die Kriegsform nicht ganz der Beschreibung in den Büchern zu entsprechen scheint.

    Auch die Vorderseite des Schutzumschlages finde ich wieder sehr schön, auch wenn wieder kein Bezug zur Handlung vorhanden ist, da keine Hafenstadt in ihr vorkommt. Auf der Rückseite des Schutzumschlages ist wieder eine große, farbige Karte von ganz Roschar abgebildet, die auch wieder identisch mit der auf dem Schutzumschlag der vorherigen Bände ist.

    Wie in den beiden vorherigen Bänden sind auf den Innenseiten der Buchdeckel wieder schöne farbige Abbildungen von vier weiteren Herolden zu sehen. Diesmal steht auf der Seite mit dem Inhaltsverzeichnis auch, um welche es sich handelt. 

    Das hätte ich mir im Nachhinein betrachtet auch in den vorherigen beiden Bänden gewünscht, auch wenn ich drei der vier Herolde auch so erkannt habe. Einer der vier Herolde in diesem Band ist laut Inhaltsverzeichnis Nalan und er sieht wirklich praktisch genau so aus, wie ich ihn mir aufgrund der Beschreibungen immer vorgestellt habe.

    Von mir gibt es erneut eine klare Kaufempfehlung für alle, die epische High-Fantasy-Romanreihen mit detaillierten Beschreibungen der Welt und der Charaktere mögen. Aber auch diesmal ist es besser aufgrund der Komplexität der Bücher mit Band eins der Reihe anzufangen.

  9. Cover des Buches Der Turm der Lichter (ISBN: 9783453322783)
    Brandon Sanderson

    Der Turm der Lichter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: greenBear

    Ich möchte eine Warnung aussprechen: Diese Rezension wird viele Spoiler enthalten. Daher empfehle ich stark, zuerst das Buch zu lesen.


    Ich argumentiere sehr subjektiv.


    Inhalt des Buches: 

    Im großen Fokus steht immernoch die Handlung  in- und um den Turm von Urithiru. Es wird aber auch die Reise von Shallan und Adolin wieder aufgegriffen.


    Meinung:

    Pro: Mir gefällt die Situation des eingenommenen Turms aus der narrativen Perspektive sehr. Ich finde es äußerst spannend, die verschiedenen Charaktere auf die neue Situation reagieren zu sehen (bzw. lesen). Besonders fesselnd war für mich die heikle Lage von Kaladin und wie er äußerlich mit dem Feind und innerlich mit sich selbst zu kämpfen hat. Navanis Perspektive fand ich im 7. Teil zunächst gelungen, aber schwach fortgesetzt im 8. Teil. Dazu komme ich jedoch später noch zurück. Hinzufügend kann ich sagen, dass mir die Zwischenspiele weitaus besser gefallen haben als am Anfang der Serie. Sie waren diesmal wie die perfekte Gewürzmenge zu einem Gericht und dabei wurden sie aus der Metaperspektive schön in die unmittelbare Handlung eingeflochten. Abschließend zum Positiven kann ich sagen, dass mir die charakterlichen Entwicklungen von Adolin und Venli  gefallen haben. 


    Con: Zunächst einmal finde ich, dass der Story-Arc mit Eschonai schon längst hätte abgeschlossen werden sollen. Diese Rückblenden sind wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass Venli eine immer größere Rolle einnimmt. Außerdem ist mir etwas unwohl bei dem Gedanken, dass Eschonai irgendwann wieder auftauchen könnte, da das eine sich über die Serie ziehende Krankheit hervorhebt: Sanderson kann sich nicht von seinen Charakteren trennen. Viel zu viele Charaktere überleben unmögliche Situationen und mindern für mich immer weiter die Spannung bei großen Ereignissen, da ich mit absoluter Sicherheit weiß, dass nicht wirklich etwas auf dem Spiel steht. Das beste Beispiel dafür ist Taravangian. Vor diesem Buch mochte ich den kleinen Mann sehr. Er wurde aufgebaut, bekam narrativ seinen Klimax durch die Aufopferung seiner Selbst für seine Leute und hätte in Gewahrsam sterben sollen. Was jedoch mit ihm geschah, hat mich über alle Maße enttäuscht. Die Geschichte nimmt plötzlich eine Wendung und vergrößert den Bereich des Konfliktes um ein Vielfaches. Generell ist nichts Falsches daran, ich liebe sogar große Epen. Jedoch verliere ich irgendwie den Bezug zum Ursprünglichen Konflikt der Sänger und Menschen. Es wirkt nicht ganz zu Ende gedacht. Ferner gefällt mir Shallans Charakterentwicklung in diesem Buch zwar, aber den Weg dahin empfand ich als unbeholfen, plötzlich und unbefriedigend. Dabei beziehe ich mich vor allem auf ihren Sinneswandel. Es hat mich überrascht, dass sie plötzlich Schleiers Argumenten zugehört hat. Es hätte viel schwerer sein müssen, zu ihr durchzudringen, da dieser Moment so Lange in der Serie aufgebaut wurde. Ich fand ebenfalls die Entdeckung des Rhythmus des Krieges etwas banal und zu einfach, da für mich in dem Moment alles nach "mit der Kraft der Freundschaft ist alles möglich" geschrien hat. Navanis Naivität war zwar nervig zuweilen, aber gut begründet, daher habe ich kein Problem damit. Ich bin jedoch der Ansicht, dass Navani in diesem Turm hätte sterben sollen. Natürlich hätte der Zwilling dann auf eine andere Art und weise gerettet werden müssen. Wie auch bei Taravangian meine ich nicht, dass Sanderson alle Charaktere töten sollte. Jedoch denke ich, dass einige wirklich bedeutsame Tode die Geschichte und auch die Charaktere aufwerten können. Tefts Tod ist mir nahe gegangen, aber das ist nicht genug. Man sollte meinen, dass auf Roschar ein KRIEG herrscht. Der Aspekt des Verlustes wird mir für meinen Geschmack zu sehr beiseite geschoben. Andere mögen das anders sehen. Hinzufügend finde ich die Antagonisten aus narrativer Sicht leider nicht gut gelungen. Der Konflikt wird so sehr in schwarz und weiß gemalt, dass man sich mit keiner Seite identifizieren kann. Abschließend zum Negativen muss ich sagen, dass mir die Überheblichkeit von Dalinar nicht gefällt. Er versucht seine subjektiven Moralvorstellungen dem Sturmvater aufzuzwingen, obwohl dieser eine Naturgewalt ist. Ich finde es fragwürdig, dass Dalinar sich dem Sprengsel gegenüber auf die Art und Weise verhält, wenn man sich Dalinars Vergangenheit nochmal in Erinnerung ruft. 


    Fazit:

    Für mich überwiegen in diesem Teil leider die negativen Aspekte. Ich bin ehrlich gesagt sogar etwas froh darüber, dass dieses Buch vorerst das Letzte in der Reihe ist, da ich ein wenig Abstand brauche. Brandon Sandersons "Der Turm der Lichter" hat mich zwar enttäuscht, aber ich werde die Serie definitiv weiter verfolgen.


  10. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783837110241)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

     (14)
    Aktuelle Rezension von: vormi

    Roschar ist eine sturmumtoste Welt. Einst von mächtigen Kriegern beherrscht, deren magische Schwerter über Leben und Tod entschieden, droht es nun im Chaos zu versinken. Dalinar, der Großprinz von Alethkar, ist besessen von dem Wunsch, das Geheimnis der Schwerter zu ergründen und das zerfallene Königreich zu einen. Doch der ehemals geniale Heerführer wird von nächtlichen Visionen geplagt, und der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst. Noch ahnt Dalinar nicht, dass auch der Sklave Kaladin und die junge Adlige Schallan Teil des großen Spiels um das Schicksal der Sturmwelt sind ...

    Inhaltsangabe auf amazon


    Und somit kommen wir auch schon zu der Begründung meiner Wertung.
    Brandon Sanderson hat hier eine richtig tolle neue Welt geschaffen.
    Aber ich hätte das Buch lieber richtig lesen sollen. Als Hörbuch habe ich oft das Gefühl gehabt, mir ist etwas entgangen. Ich konnte an vielen Stellen, zB nach einer Pause, nicht gut wieder in die Geschichte reinkommen. Entweder weil ich den Zusammenhang so schnell nicht hinbekommen habe oder da ich mit den vielen Personen und Namen dieses Mal echt Schwierigkeiten hatte.
    Und bei einem richtig schönen alten Papierbuch kann man dann noch mal zurückblättern und die betreffende Stelle nachblättern.
    Bei einem Hörbuch geht das leider nicht so gut, zumal bei den audible-Büchern nur die Kapitelnummern zu sehen sind. Wäre vielleicht schon hilfreich, den Kapiteln Namen zu geben.

    Ansonsten vom Inhalt des Buches her ist es richtig toll.
    Wieder eine faszinierende, sehr komplexe und durchdachte Welt.
    Mit Großstürmen, Hellherren, Geld-Kugeln, Sprengseln, Krieg, Parschendi und Kluftteufeln.
    Sehr fantasievoll und mit hohem Suchtpotenzial.


    Diese Rezi habe ich nach dem 1. x  hören geschrieben. Bevor ich den 2. Teil hören wollte, wollte ich meine Kenntnisse auffrischen und mich wieder an Teil 1 erinnern. Leider hat sich an meinem Eindruck nicht viel geändert.

    Tolle Geschichte, aber sehr viele Namen, als Hörbuch echt schwierig.


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